Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 963584x gelesen 16466x "Hilfreich" 15231x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 17.09.2021 2021-09-17| Aktualisiert am
17.09.2021
Besucht am 13.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 82 EUR
Dieser Betrieb wurde erst in diesem Sommer eröffnet. „Frei wie der Wind“ fiel mir als Reiterin im Internet gleich ins Auge. Tatsächlich steckt hinter dem Namen ein Gesamtkonzept einer modernen Reitanlage (top gepflegte Stallungen, u. a. mit Boxen für Gastpferde), edlen Urlaubs-Chalets und luxuriösen Wohnzelten. Restaurant mit Chalets und Wohnzelten rechts im Hintergrund
Vor Urlaubsantritt reservierte ich telefonisch unseren Tisch für den ersten „richtigen“ Urlaubstag.
Auf den ersten Blick erkennbar: Alles neu in der weitläufigen Anlage. Sauber, sehr gepflegt. Restauranteingang
Kostenlose Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Die erste Überraschung beim Betreten des Restaurants. Eingang mit Rezeption
Trotz vorschriftsmäßigem Schnutenpulli unserer Empfangsdame erkannte ich sie sofort und mir rutschte noch vor einer ordentlichen Begrüßung heraus: „Wir kennen uns vom letzten Jahr! Waldhotel Graal-Müritz!“.
Da staunte Frau Eichberg (ich gebe zu, ich habe in meinem Beitrag vom letzten Jahr nachgelesen) nicht schlecht. Routiniert freundlich begleitete sie uns zu unserem reservierten Platz und reichte die Karten. .
Wir waren fast die ersten Gäste und konnten uns in Ruhe umsehen.
Der Restaurantraum ist sehr groß und füllte sich im Laufe des Abends fast komplett.
Die Akustik blieb trotz vieler Gäste und passenden Abständen sehr angenehm. Die abwechslungsreiche Inneneinrichtung ist in sich stimmig. Ein moderner Landhausstil, das hat uns gut gefallen. .
Die Wandgemälde können käuflich erworben werden.
Frau Eichberg und ein weiterer freundlicher Kollege waren an diesem Abend alleine für den Service zuständig. Ein kurzer Plausch war daher nicht möglich, auch hier fehlt wohl noch Unterstützung im Service.
Unsere Getränke: 1 Flasche Mineralwasser Glashäger Classic, 0,75 l - € 5,50
Für mich zum Aperitif 1 Crémant blanc, 0,2 l - € 7,00 1 Grauburgunder (Pfalz), 0,2 l – € 6,50 für meinen Mann. 1 Riesling (Mosel), 0,2 l - € 6,20 für mich.
Zur Vorspeise wählte mein Mann das Carpaccio vom Weiderind – Rinderfilet, Rauke, Parmesan - € 11,50. Rindercarpaccio
Die Anrichte des Carpaccios recht zerstreut. Geschmacklich war mein Mann sehr zufrieden. Fein marmoriertes Rinderfilet, sehr gut und nicht zu dünn geschnitten. So war das gute Eigenaroma gut schmeckbar. Ergänzt mit Parmesan, ein wenig marinierter Rucola,Tomatenspalten und einem Stück Schwarzbrot.
Gegrillter grüner Spargel, gehobelter Parmesan, Bacon(für mich abbestellt), Brot - € 8,00. Grüner Spargel
„Gegrillt“ ist in der Küche inzwischen ein dehnbarer Begriff. Allenfalls in der Grillpfanne gebraten gab ich dem Spargel. Jedenfalls war er für meinen Begriff genau richtig, noch schön knackig, gegart. Der Koch / die Köchin hätte sich jedoch die Mühe machen können, die angetrockneten Enden des grünen Spargels abzuschneiden. Der kleine Salat dazu sehr fein und frisch mit leichtem Dressing. Auch hier ein Stückchen Brot dazu.
Zu üppig waren die Vorspeisen keinesfalls bemessen.
Zum Hauptgang für uns beide: Pannfisch - Drei Fischfilets je nach Fang mit Dijon-Senfsauce, Bratkartoffeln - € 18,50.
Wir fragten den Fischfang ab: Dorsch, Seelachs und Zander waren ins Netz gegangen.
Auf Seelachs kann ich gut verzichten. Aber vielleicht würde er mich ja hier überzeugen?
Beim Servieren unserer Fischteller hoffte ich, dass es besser schmeckt als es aussah. 3 Fischfilets mit Dijon-Senfsauce, Bratkartoffeln
Die 3 Fischfietstücke, mehliert gebraten, sahen optisch schon alle gleich nichtssagend aus. So schmeckten sie auch. Völlig totgebraten, trocken und geschmacklos. Der Seelachs schaffte es trotzdem auf Platz 3. Die Sauce bildete schon eine kleine Haut. Die Kartoffeln, mit wenig Röstaromen, das Beste auf dem Teller.
Die Gewürzasche am Tellerrand wäre mehr als verzichtbar gewesen. Denn bis die Teller leer waren, sah der verschmierte Rand durch die Wärme noch unappetitlicher aus als beim Servieren.
Die Zwischenfrage, ob es uns schmeckt fehlte an diesem Abend. Das konnten wir auch nicht verübeln denn das Restaurant hatte sich schlagartig gefüllt. Zu Zweit im Service also alle Hände voll zu tun. Trotzdem waren Frau Eichberg und ihr Kollege sehr aufmerksam und freundlich.
Beim Abräumen unserer Teller wurde nach unserer Zufriedenheit gefragt.
Wir gaben gerne Auskunft zum Totalausfall des Fisches. Ich vermutete sogar Tiefkühlfisch.
Es wurde versichert, dass es Frischfisch war. Schade, was draus wurde.
Unsere freundliche Servicedame bot noch ein Getränk zur Entschuldigung an. Das war nett, wir lehnten nett ab und bestellten die Rechnung.
Hoffen wir, dass sich hier das Küchenteam noch einspielt.
Dieser Betrieb wurde erst in diesem Sommer eröffnet. „Frei wie der Wind“ fiel mir als Reiterin im Internet gleich ins Auge. Tatsächlich steckt hinter dem Namen ein Gesamtkonzept einer modernen Reitanlage (top gepflegte Stallungen, u. a. mit Boxen für Gastpferde), edlen Urlaubs-Chalets und luxuriösen Wohnzelten.
Vor Urlaubsantritt reservierte ich telefonisch unseren Tisch für den ersten „richtigen“ Urlaubstag.
Auf den ersten Blick erkennbar: Alles neu in der weitläufigen Anlage. Sauber, sehr gepflegt.
Kostenlose Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Die erste Überraschung... mehr lesen
Restaurant Frei wie der Wind
Restaurant Frei wie der Wind€-€€€Restaurant, Biergarten038226539841Am Hof 15, 18347 Dierhagen
3.0 stars -
"Ein unverhofftes Wiedersehen – gute Vorspeisen. Das war’s." PetraIODieser Betrieb wurde erst in diesem Sommer eröffnet. „Frei wie der Wind“ fiel mir als Reiterin im Internet gleich ins Auge. Tatsächlich steckt hinter dem Namen ein Gesamtkonzept einer modernen Reitanlage (top gepflegte Stallungen, u. a. mit Boxen für Gastpferde), edlen Urlaubs-Chalets und luxuriösen Wohnzelten.
Vor Urlaubsantritt reservierte ich telefonisch unseren Tisch für den ersten „richtigen“ Urlaubstag.
Auf den ersten Blick erkennbar: Alles neu in der weitläufigen Anlage. Sauber, sehr gepflegt.
Kostenlose Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Die erste Überraschung
Besucht am 12.09.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 75 EUR
Im vergangenen Jahr reservierte ich fast für jeden Abend unseres Ostseeurlaubes einen Tisch im Restaurant. Wegen der Coronaeinschränkungen hatte ich einfach Bedenken kurzfristig keinen Platz im Restaurant zu bekommen. Obwohl mir im Urlaub feste Termine ein Graus sind, trugen die Reservierungen zum entspannten Urlaub bei. Denn es stand abends fest, wo unser Platz ist. Überlegungen, wohin es zum Abendessen gehen soll, somit überflüssig.
So reservierte ich auch für den diesjährigen Urlaub ein paar Restaurantbesuche vorab.
Am ersten Abend sollte es ein Restaurant fußläufig von unserer Ferienwohnung sein. Im Auto saßen wir an diesem Tag lange genug.
Meine Wahl fiel auf das Störtebeker. Anfang des Jahres gab es hier wohl einen Betreiberwechsel.
Pünktlich kamen wir an und wurden freundlich von einem Herrn (Restaurantleiter?) nach unserer Reservierung gefragt. Von unserer Ferienwohnung war es nur ein Katzensprung auf das sogenannte Plateau.
Das Restaurant liegt sehr schön freistehend und von Kiefern umgeben. .
Außen waren die windgeschützten Plätze leider schon alle belegt. So entschieden wir uns für einen Tisch im bereits gut besuchten Restaurant.
Wohl fühlten wir uns auf Anhieb nicht, dies sollte sich auch im Verlaufe des Abends nicht ändern.
Es war uns einfach viel zu dunkel im Restaurant. Dunkle Einrichtung, das Ambiente insgesamt sehr nüchtern und die Beleuchtung einfach schlecht. Hinzu kam, dass es sehr unruhig und laut war. Und recht weit hinten im Restaurant fehlte auch die Frischluftzufuhr. Die Bestuhlung war wenigstens bequem. .
Die Speise- und Getränkekarte wurde von einer jungen Dame gereicht. Wenig später nahm sie freundlich unsere Wünsche auf.
1 Flasche Mineralwasser, € 4,90 / 0,75 l 2 Weissburgunder, Weingut Kesselring, Pfalz, € 6,30 / 0,2 l 1 Grauburgunder, Weingut Kesselring, Pfalz, € 6,50 / 0,2 l 2 gemischte Salate je € 6,50 2 x Dorschfilet mit Blattspinat (mein Mann bat um eine Alternative zum Spinat) und Rosmarinkartoffeln - € 18,90.
Unsere Getränke wurden schnell und gut gekühlt serviert.
Und kurz darauf stellte ein Küchenhelfer 2 Hauptspeisen vor uns ab, allerdings waren diese nicht für uns. Wie sich im Verlauf des Abends herausstellte, wurde der Service von diesem Herrn unterstützt. Dieser wohl noch neu im Team, er stellte nicht nur ein Mal die Speisen beim falschen Gast ab. Einfache Abhilfe: Die Gäste vielleicht vorab auf das zu Servierende ansprechen. Dann klärt sich eine Verwechselung auf ohne dass der falsche Gast über die Speisen hüstelt.
Korrekt serviert wurden wenig später die gemischten Salate. Anders als erwartet, fast gänzlich ohne Blattsalate. Fein geschnittene frische Rohkost bestehend aus Tomate, Gurke, roter und gelber Paprika. Knackig und frisch. Gemischter Salat
Guter Rohkostgeschmack, der Klecks dezent gewürztes Crème fraîche ersetzte aber nicht das fehlende Dressing. Insgesamt fanden wir den Salat preislich zu hoch bemessen.
Mit einem kleinen Umweg zu Gästen die aufmerksam die Annahme unserer Hauptspeisen verweigerten erreichte uns der Dorsch (der bei uns als Kabeljau angeboten wird). Passend zum Ambiente auf fast schwarzen Tellern.
Sah gut aus (besser als es die Fotos im Schummerlicht mit grünen Leuchteffekten hergeben), roch gut und schmeckte auch. Die Gemüsebeilage war jeweils unter dem Fischfilet platziert. Als Alternative zum Blattspinat gab es für meinen Mann buntes mediterranes Gemüse auch überwiegend Paprika, Zucchini, Tomate und Zwiebeln.
Die Fischfilets waren gut gebraten, mit unseren reichlichen Gemüsebeilagen waren wir sehr zufrieden. Dorschfilet mit verdecktem Gemüse und Rosmarinkartoffeln
Der Blattspinat sehr gut, vielleicht sogar aus frischem Blattspinat zubereitet oder eine gute TK-Qualität. Dorschfilet mit freigelegtem Blattspinat
Die Kartoffeln hatten einen guten Eigengeschmack. Allerdings hätten sie ein stärkeres Anbraten gebrauchen können, so waren sie insgesamt durch das vorbereitete Garen etwas wässrig.
Nach dem langen Tag waren wir froh um den aufmerksamen Service. Wir zahlten bei dem Herrn der uns am Abend empfing und wünschten uns noch gegenseitig einen schönen Abend. .
Interessant finde ich das Angebot auf Vorbestellung: Fondue Abend: Feinste Fleisch & Fischvariationen, frisches Gemüse und hausgemachte Dips. € 19,90 pro Person.
Im vergangenen Jahr reservierte ich fast für jeden Abend unseres Ostseeurlaubes einen Tisch im Restaurant. Wegen der Coronaeinschränkungen hatte ich einfach Bedenken kurzfristig keinen Platz im Restaurant zu bekommen. Obwohl mir im Urlaub feste Termine ein Graus sind, trugen die Reservierungen zum entspannten Urlaub bei. Denn es stand abends fest, wo unser Platz ist. Überlegungen, wohin es zum Abendessen gehen soll, somit überflüssig.
So reservierte ich auch für den diesjährigen Urlaub ein paar Restaurantbesuche vorab.
Am ersten Abend sollte es ein... mehr lesen
Restaurant Der Störtebeker
Restaurant Der Störtebeker€-€€€Restaurant, Biergarten038226544000Am Plateau 9, 18347 Dierhagen
3.0 stars -
"Beste Lage in Strandnähe, schöne Außensitzplätze." PetraIOIm vergangenen Jahr reservierte ich fast für jeden Abend unseres Ostseeurlaubes einen Tisch im Restaurant. Wegen der Coronaeinschränkungen hatte ich einfach Bedenken kurzfristig keinen Platz im Restaurant zu bekommen. Obwohl mir im Urlaub feste Termine ein Graus sind, trugen die Reservierungen zum entspannten Urlaub bei. Denn es stand abends fest, wo unser Platz ist. Überlegungen, wohin es zum Abendessen gehen soll, somit überflüssig.
So reservierte ich auch für den diesjährigen Urlaub ein paar Restaurantbesuche vorab.
Am ersten Abend sollte es ein
Geschrieben am 13.09.2021 2021-09-13| Aktualisiert am
13.09.2021
Besucht am 12.09.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 25 EUR
Nachdem wir dieses Jahr im Mai coronabedingt im Mai nicht nach MeckPom einreisen durften, war es nun endlich soweit.
Zur späteren Mittagszeit kamen wir in Ludwigslust an und beschlossen eine Pause zu machen. Sehr hungrig waren wir nicht, denn unterwegs gab es schon Stullen mit selbst gebackenem Brot.
Die Alte Wache war die erste Einkehrmöglichkeit, direkt am Schloss Ludwigslust gelegen. Zuweg zum Schloss und zur Wache (ganz links versteckt hinter den Bäumen )
1853 als Wach- und Arrestlokal erbaut, war es zumindest architektonisch ein schöner Arbeitsplatz und auch eine Arrestzelle als "Lokalität" kann mit heutiger Architektur wohl nicht mithalten (allerdings habe ich hier keine Erfahrungswerte).
Der rote Teppich am Eingang mit vorgebauter Säulenhalle war für uns ausgelegt, über wenige Stufen gelangten wir ins Restaurant. Eingang
Wir fragten, ob wir auch nur was trinken dürfen. Kein Problem, im Garten sei noch Platz.
Einen Gartenplatz hatten wir uns gewünscht. Aber die Restaurantplätze sollen nicht unerwähnt bleiben. Einfach sehr ansprechend, gepflegt und schön. .
Der kräftige Regenschauer war zum Glück vorüber. Während mein Mann uns einen freien Tisch suchte, suchte ich die Toiletten. Die befinden sich im 1. OG und sind tadellos.
Schöne Plätze im Außenbereich empfingen mich. Und mein Mann hatte einen perfekten lauschigen überdachten Platz für uns gefunden. Im Garten
Viel zu schade, um nur etwas zu trinken. Ein schöner Platz im Freien
Sofort waren wir uns einig, dass ein kleiner Snack vor der Weiterfahrt unbedingt erforderlich ist.
Auch mittig kann der weitläufige Außenbereich mit einem großen Zeltdach beschattet werden bzw. vor Regen geschützt werden.
Das Speisen- und Getränkeangebot wurde meinem Mann schon vor meinem Eintreffen am Tisch gereicht.
Eine freundliche Servicemitarbeiterin war gleich für uns da und nahm unsere Wünsche auf. Es war gar kein Problem, dass wir uns hier nur an 2 Vorspeisen bedienten.
Für mich: 1 alkoholfreies Erdinger alkoholfrei - € 4,80 / 0,5 l. Bunte Gartensalate mit gebratenen Pilzen, gerösteten Kernen und gehobeltem Parmesan - € 7,90.
Für meinen Mann: 1 Holsten alkoholfrei - € 3,20 / 0,33 l. Räucherlachs mit hausgemachtem Rösti und Schnittlauchfraiche - € 8,90.
Unsere Getränke wurden gut gekühlt serviert und wenig später auch unsere Speisen. Getränkeversorgung
Mit meinem Salat war ich vollauf zufrieden. Frische Blattsalate, Gurke, Tomaten. Gartensalate mit gebratenen Pilzen, Kernen und Parmesan
Der angekündigte Parmesan frisch gehobelt und nicht zu knapp bemessen. Dazu gut gebratene Champignons. Die Nüsse passten sehr gut, perfekt wäre gewesen, wenn diese noch, wie beschrieben, geröstet worden wären.
Perfekt war das Dressing mit körnigem (Dijon?)Senf und milder, fruchtiger Säure.
Mein Mann war auch zufrieden mit seiner schön angerichteten kleinen Speise. Natürlich war es eine Vorspeise, aber im Verhältnis zur Räucherlachsportion hätte er sich über ein wenig mehr des hausgemachten Rösti gefreut. Räucherlachs und Kartoffelrösti
Außen war dieser schön knusprig ausgebacken, innen doch recht fettig. Da fehlte das kurze Parken auf Küchenpapier. Räucherlachs und Salatbeilage tadellos.
Das war ein gelungener Stopp mit flottem Service und gut organisierter Küche.
Unsere kleine Pause konnten wir entspannt in dem schönen Garten genießen.
Zahlung per EC und freundlicher Verabschiedung.
Weiter ging es gen Ostsee auf das letzte Stück Autobahn. Hier rollt es immer.
Nach 770 km vollkommen staufreier Anreise kamen wir gut am Urlaubsort an.
Nachdem wir dieses Jahr im Mai coronabedingt im Mai nicht nach MeckPom einreisen durften, war es nun endlich soweit.
Zur späteren Mittagszeit kamen wir in Ludwigslust an und beschlossen eine Pause zu machen. Sehr hungrig waren wir nicht, denn unterwegs gab es schon Stullen mit selbst gebackenem Brot.
Die Alte Wache war die erste Einkehrmöglichkeit, direkt am Schloss Ludwigslust gelegen.
1853 als Wach- und Arrestlokal erbaut, war es zumindest architektonisch ein schöner Arbeitsplatz und auch eine Arrestzelle als "Lokalität" kann mit... mehr lesen
Restaurant Alte Wache
Restaurant Alte Wache€-€€€Restaurant, Cafe03874570353Schloßfreiheit 8, 19288 Ludwigslust
4.0 stars -
"(Leider) nur eine Kleinigkeit zum Mittag – aber die war gut!" PetraIONachdem wir dieses Jahr im Mai coronabedingt im Mai nicht nach MeckPom einreisen durften, war es nun endlich soweit.
Zur späteren Mittagszeit kamen wir in Ludwigslust an und beschlossen eine Pause zu machen. Sehr hungrig waren wir nicht, denn unterwegs gab es schon Stullen mit selbst gebackenem Brot.
Die Alte Wache war die erste Einkehrmöglichkeit, direkt am Schloss Ludwigslust gelegen.
1853 als Wach- und Arrestlokal erbaut, war es zumindest architektonisch ein schöner Arbeitsplatz und auch eine Arrestzelle als "Lokalität" kann mit
Geschrieben am 10.09.2021 2021-09-10| Aktualisiert am
10.09.2021
Besucht am 27.08.2021Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 20 EUR
Alle Jahre wieder müssen viele Kollegen gleichzeitig Urlaub machen. Auch die Singles, Kinderlosen und die mit nicht an die Ferien gebundenen Partnern. 4 von 7 unserer Abteilung also in Urlaub, dafür eine nette neue Kollegin in der Einarbeitung.
Vor wenigen Wochen erfuhr ich von einer guten Bekannten, dass das Hotel am Wasserrad nach einem Betreiberwechsel nicht mehr nur Hotel und Café ist, sondern auch Restaurant.
Der Entschluss war schnell gefasst: Nach Feierabend lasse ich mich bekochen und koche an diesem Abend nicht mehr für mich! Das Restaurant ist ab 17.00 Uhr geöffnet, ein Grund mehr an diesem Freitag nicht noch länger im Büro zu bleiben.
Ausnahmsweise reservierte ich nicht. Die Speisekarte ist (noch) nicht online einsehbar. Ich wollte mich vor Ort erst einmal informieren.
Das kleine Landhotel liegt zentral, aber trotzdem sehr ruhig, am Ortskern des schönen Meisenheim. Parkplätze sind hier eigentlich fast immer kostenlos verfügbar.
Zwischen Hotel und dem Glan (hier kann man tolle Kanufahrten buchen) liegt nur eine wenig befahrene Straße.
Wenige Stufen sind am Hoteleingang zu überwinden. Die kleine Speisekarte hing aus und gefiel mir auf Anhieb. .
Kurz nach 17.00 Uhr wurde ich freundlich im Restaurant von einer jungen Frau empfangen. Unter einigen nicht reservierten Tischen durfte ich wählen. Mit dem Bedauern, dass das Wetter leider gegen die schönen Außenplätze spielt.
Die Einrichtung innen ist recht modern, hell, sehr gepflegt und mit bequemer Bestuhlung ausgestattet. .
Seitlich gibt es auch noch einen kleinen Wintergarten mit Sitzplätzen. kleiner Wintergarten
Während ich per Luca-App eincheckte wurde mir schon aufmerksam die kleine und feine Speisekarte gereicht. Dazu der Hinweis, der Tagesfang sei Zander- oder Seelachsfilet. Dieser wird frisch geliefert - keine Tiefkühlware.
Da war die Entscheidung doch schnell gefallen: 1 Mineralwasser, 0,25 l - € 2,00 1 Grauburgunder trocken, Weingut Hexamer, Nahe, 0,1 l - € 2,10. „Fisch des Tages“ mit Rosmarinkartoffeln, gegrilltem Gemüse und Zitronenbutter - € 15,90.
Die Getränke wurden schnell und gut gekühlt serviert. Den Grauburgunder vom Hexamer (auf mündliche Empfehlung) kannte ich bereits, da macht man nichts falsch. .
Serviert wurde die er im Weinglas des örtlichen Weingut Barth. Da beschlich mich doch ein „Fremdgehgefühl“, beim nächsten Besuch also dann ein Barth-Wein, versprochen!
Im Gespräch stellte sich heraus, dass die Chefin Angela Rings hier zur Zeit alleine den Service bestreitet. Ihr sympathischer Mann, der mich auch kurz begrüßte, ist der Küchenchef.
Vor einigen Monaten haben Sie den kleinen Hotelbetrieb übernommen. Da zur Zeit kein Personal zu finden ist, wird auf der Homepage noch keine Werbung für das Restaurant gemacht.
Mit den Hotelgästen und durch Mundpropaganda ist der Betrieb gut ausgelastet.
Während der kurzen Wartezeit auf das Essen schaute ich mir den, leider verregneten, Außenbereich an. In Stufen angelegt, sehr schön mit Blick auf den Mühlgraben und dem namensgebenden Mühlrad. Außenterrasse, leider verregnet
Kaum hatte ich wieder Platz genommen, servierte mir der Koch persönlich mein Abendessen. Appetitlich auf gut vorgewärmten Teller angerichtet. Kein Zweifel dass es schmecken wird, roch es doch schon vorher aus der Küche gut. Zander, Rosmarinkartoffeln, gegrilltes Gemüse
Der Zander war kross auf der Haut gebraten, innen noch saftig. Das bunte Gemüse noch schön knackig, schlicht gewürzt, die Eigenaromen erhalten. Die Drillinge mit passenden Röstaromen und gutem Kartoffelgeschmack.
Besonders gut gefiel mir auch das frische Olivenkraut auf dem Teller. Ich habe es selbst im Garten und es ist wirklich unglaublich, wie sehr das Kraut nach Oliven schmeckt.
Mein leerer Teller ließ keinen Zweifel zu: Das war richtig gut!
Nach dem Essen bestellte ich zügig die Rechnung. Zu Hause warteten meine zwei hungrigen Fellnasen. Ich wurde sehr freundlich verabschiedet und war richtig froh über meinen spontanen Entschluss.
Das war ein toller Erstbesuch und ich werde schnellstmöglich wieder kommen, dann aber sicherlich mit Begleitung! Eine weitere Bereicherung in Meisenheim.
Alle Jahre wieder müssen viele Kollegen gleichzeitig Urlaub machen. Auch die Singles, Kinderlosen und die mit nicht an die Ferien gebundenen Partnern. 4 von 7 unserer Abteilung also in Urlaub, dafür eine nette neue Kollegin in der Einarbeitung.
Vor wenigen Wochen erfuhr ich von einer guten Bekannten, dass das Hotel am Wasserrad nach einem Betreiberwechsel nicht mehr nur Hotel und Café ist, sondern auch Restaurant.
Der Entschluss war schnell gefasst: Nach Feierabend lasse ich mich bekochen und koche an diesem Abend nicht... mehr lesen
Restaurant im Landhotel am Wasserrad
Restaurant im Landhotel am Wasserrad€-€€€Restaurant, Cafe, Cafebar06753964290Am Wehr 2, 55590 Meisenheim
4.5 stars -
"Das dringende Bedürfnis, mir etwas Gutes zu tun!" PetraIOAlle Jahre wieder müssen viele Kollegen gleichzeitig Urlaub machen. Auch die Singles, Kinderlosen und die mit nicht an die Ferien gebundenen Partnern. 4 von 7 unserer Abteilung also in Urlaub, dafür eine nette neue Kollegin in der Einarbeitung.
Vor wenigen Wochen erfuhr ich von einer guten Bekannten, dass das Hotel am Wasserrad nach einem Betreiberwechsel nicht mehr nur Hotel und Café ist, sondern auch Restaurant.
Der Entschluss war schnell gefasst: Nach Feierabend lasse ich mich bekochen und koche an diesem Abend nicht
Geschrieben am 04.09.2021 2021-09-04| Aktualisiert am
05.09.2021
Besucht am 13.08.2021Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 95 EUR
Im Frühjahr 2021 eröffnete das ZenZen im quirligen und schönen St. Wendel sein Restaurant. Ein schwieriger Einstieg, mitten in der Lockdownphase. Man hat sich aber wohl mit dem Abholangebot gut durchgeschlagen.
Der Kontakt zu (wohl leider) Ex-GastroGuide-Kollegen und seiner Angetrauten hält sich konstant. Und die guten Freunde dachten an mich in befristeter „Single-Phase“. Sie schlugen ein Abendessen im ZenZen vor. Da brauchte ich gar nicht zu überlegen und sagte sofort zu.
Wie verabredet holte ich die beiden an diesem Freitag ab. Unter ortskundiger Führung ging es nach St. Wendel, inklusive Parkplatzfinderinsiderwissen.
In dem schönen Städtchen war an diesem (der wenigen) schönen Sommerabend richtig was los. Mir schien, ganz St. Wendel inklusive Umland war eingetroffen. Die Freude der Menschen war deutlich zu sehen, auch wir freuten uns. Trotzdem kam es uns ungewohnt nach der langen Lockdownphase vor. Und wir hofften, dass bei den zahlreichen Frischluftgästen alles frei von Covid-Ansteckungen bleibt.
Die kleine Altstadt mit viel Gastronomie hat wirklich ein besonders schönes, fast mediterranes, Flair.
Zielsicher führte „Saarschmecker“ so ganz unmediterran zum Asiaten. Für uns 3 der erste Besuch.
Der Außenbereich des Restaurants war bereits gut besucht. ZenZen
Unsere Reservierung wurde abgefragt und es wurde uns freundlich unser Tisch im Außenbereich der Fußgängerzone gezeigt.
Kontaktdatenerfassung, weder per Luca noch per Zettel, absolute Fehlanzeige.
Platz genommen, Karten gereicht. Für Frau Saarschmecker und mich stand vorab Sushi fest.
Herr Saarschmecker überlegte noch.
Unsere Speisen und Getränke:
2 Flaschen Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50. Mineralwasser blieb meine Wahl an diesem Abend.
4 Weissburgunder, 0,2 l - € 4,50 für die Saarschmeckers und den zufällig nach unserem Essen
vorbeigekommenen Cousin, wir kannten uns bereits, ein schöner Zufall!
Der Wein kam bei meinen Begleitern sehr gut an.
Als Vorspeisen bestellten wir zum Teilen: Edamame - € 4,50 und 2 Portionen vegetarische Mini-Frühlingsrollen je € 3,00.
Die Vorspeisen wurden nach kurzer Wartezeit serviert.
An dem Sojabohnensnack kann man nix falsch machen, trotzdem fehlte der Knabberei Salz. Edamame
Die Fühlingsrollen waren ok, aber wie preislich vorzuahnen Convenienceware, die ich allerdings schon schlechter erlebt habe. vegetarische Mini-Frühlingsrollen
Zusammen mit den Edamame eine schöne Nascherei vorab.
Ex-Kollege Saarschmecker schloss sich den Sushi-Mädels nicht an.
Er bestellte Paniertes Hühnerfilet mit8 Kostbarkeiten für € 10,00.
Frau Saarschmecker und ich wählten frei aus dem Sushiangebot.
Für uns beide bestellten wir Susi für insgesamt € 56,60 zum Teilen. Die Sushimenüs waren günstiger, aber immer mit frittiertem Sushi. Kann schmecken, keine Frage. Für mich bleibt es eine frittierte Reis-Fisch-Speise und kein Sushi. Wenn Geflügel dazu kommt, ist es noch abgedrehter.
Während der Wartezeit konnten wir beobachten, dass fast ausschließlich Sushi an den Nebentischen serviert wurde. Am Stickstoffnebel wurde nicht gegeizt. Brauche ich nicht, da geschmacklos.
Befürchtungen beschlichen mich. Wie meistert die Küche diese Sushimengen?
Zuerst wurden die 8 Kostbarkeiten serviert. So appetitlich und gut wie es aussah lobte „Saarschmecker“ seine Wahl. Paniertes Hühnerfilet mit 8 Kostbarkeiten
Saftiges Hähnchenfleisch mit Knusperhaube, knackiges Asiagemüse und Reis. Als "scharf" in der Speisekarte beschrieben. Die Schärfe war da, gut getroffen ohne den Eigengeschmack der Zutaten zu erschlagen. Seine Zufriedenheit war nachvollziehbar.
Seinen Begleiterinnen wurde das bestellte Sushi auf 2 Tellern serviert – zum Glück nebellos. Unsere Sushiwahl 1
Nigiri mit Lachs und Thunfisch. Maki mit Thunfisch und Lachs.
Inside out:
Salmonskin: Lachshaut gegrillt,Gurke, Mayonnaise-Unagi-Soße und Sesam
Ebi Tempura: gebackene Garnelen, Avocado, Mayonnaise-Unagi-Soße und Sesam
Chrispy Tiger: Garnelen im Tempuramantel, Mango, Avocado, Philadelphia. Sushiwahl 2, Vorderseite
Futo Maki: 5 Stück gefüllt mit Lachs, Thunfisch, Mango, Avocado, Gurke und Tobiko,
Als Landschaft kenne ich die japanische Anrichte eher von Sashimi.
Beide Teller waren farbenfroh mit knackigem Salat angerichtet. Leider gab es hier auch wieder Saucenverzierungen über dem Sushi. Dem Salat hätte etwas Marinade dafür nicht geschadet. Sushiwahl 2, Rückseite
Geschmeckt hat es uns beiden. Allerdings geht Sushi besser. Sicherlich der großen Nachfrage geschuldet war der Sushireis sehr locker und so war beim Verzehr volle Konzentration gefragt damit das Sushi auf dem Weg zum Mund auseinander fällt. Der Reis hätte ein wenig mehr Salz und Reisessig vertragen können. Der Fischeinsatz war gewinnorientiert kalkuliert. Von der gegrillten Lachshaut hatte ich mir mehr versprochen. Eingarbeitet in der Inside-Out-Roll ging der Auftritt der Lachshaut unter.
So fiel im Gegensatz zum servierten Hühnchenfilet mit Beilagen das Preis-Leistungsverhältnis beim Sushi ab.
Die beiden Portionen waren nicht zu groß wir waren angenehm gesättigt.
Servicekräfte waren an diesem Abend ausreichend im Einsatz. Überall wird Personal gesucht, hier hat man es wohl geschafft junge Leute für den Betrieb zu gewinnen. Teilweise noch unkoordiniert und sicherlich keine Fachkräfte. Aber immer freundlich trotz weiten Laufwegen.
Freundlich wurden wir verabschiedet und schlenderten gemütlich durch die schöne Altstadt zum Parkplatz.
Fürs Ambiente keine Wertung, da ich die Innenräume nicht gesehen habe.
Ich würde jederzeit hier nochmals einkehren. Für Sushi würde ich es an einem ruhigeren Tag probieren. Vielleicht waren die kleinen Mängel doch der großen Nachfrage an diesem Abend geschuldet. Aber auch die warmen asiatischen Gerichte könnten mich locken.
Im Frühjahr 2021 eröffnete das ZenZen im quirligen und schönen St. Wendel sein Restaurant. Ein schwieriger Einstieg, mitten in der Lockdownphase. Man hat sich aber wohl mit dem Abholangebot gut durchgeschlagen.
Der Kontakt zu (wohl leider) Ex-GastroGuide-Kollegen und seiner Angetrauten hält sich konstant. Und die guten Freunde dachten an mich in befristeter „Single-Phase“. Sie schlugen ein Abendessen im ZenZen vor. Da brauchte ich gar nicht zu überlegen und sagte sofort zu.
Wie verabredet holte ich die beiden an diesem Freitag ab. Unter... mehr lesen
ZenZen - Sushi & More
ZenZen - Sushi & More€-€€€Restaurant, Take Away068519374758Balduinstraße 36, 66606 Sankt Wendel
3.5 stars -
"Sushi und Co. mit den Saarschmeckers" PetraIOIm Frühjahr 2021 eröffnete das ZenZen im quirligen und schönen St. Wendel sein Restaurant. Ein schwieriger Einstieg, mitten in der Lockdownphase. Man hat sich aber wohl mit dem Abholangebot gut durchgeschlagen.
Der Kontakt zu (wohl leider) Ex-GastroGuide-Kollegen und seiner Angetrauten hält sich konstant. Und die guten Freunde dachten an mich in befristeter „Single-Phase“. Sie schlugen ein Abendessen im ZenZen vor. Da brauchte ich gar nicht zu überlegen und sagte sofort zu.
Wie verabredet holte ich die beiden an diesem Freitag ab. Unter
Besucht am 08.08.2021Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 32 EUR
Während des Lockdowns nahm ich die heimische Gastronomie im Hinblick auf Abholangebote unter die Lupe.
Nun bin ich wirklich kein Fan von Abholungen und Lieferungen warmer Speisen, insbesondere wenn 10 Minuten Transportzeit überschritten wird. Aber die Sportgaststätte Im Haag bot regelmäßig Tagesgerichte zur Abholung an. Und die Gerichte machten durchaus den Eindruck nach handwerklich guter Frischeküche.
Das Abholangebot nahmen wir nicht an. Ich nahm mir aber fest vor, die Gaststätte zu besuchen. Denn einzig der Name „Sportgaststätte“ hielt mich von einem Besuch ab. Ein Vorurteil. Und Vorurteile mag ich nicht.
An diesem Sonntag war mir nach dem Besuch bei meinem Vater im Pflegeheim so gar nicht nach sofortiger Heimfahrt. Spontan nahm ich Kurs auf die Sportgaststätte die direkt an ihrem namensgebenden Sportplatz liegt.
Parkplätze sind dadurch mehr als reichlich verfügbar. .
Reserviert hatte ich ja nicht. Beim Betreten der Gaststätte begrüßte mich eine Mitarbeiterin und ich durfte an einem Fenstertisch Platz nehmen. Die freien Tisch füllten sich zusehends.
Eine sehr gepflegte helle Gaststätte. Breite Fensterfronten bieten einen guten Blick auf den Sportplatz. Hell und gepflegt.
Bei meinem Besuch war dieser menschenleer und das fand ich gar nicht schlimm.
Die Tische schön eingedeckt, fische Blumen auf dem Tisch. Einchecken per Luca-App war schnell erledigt. Frische Tischdeko
Die kleine und abwechslungsreiche Speisekarte wurde gereicht.
Sogar eine Tagesempfehlung, Lachsfilet mit schwarzen Nudeln, Brokkoli und leichter Sahnesoße, gab es.
Da war ich schon mal sehr positiv überrascht.
Für den ersten großen Durst bestellte ich 1 alkoholfreies Weizenbier, 0,5 l - € 3,80.
Dies wurde flott serviert und meine Wünsche aufgenommen.
Als Vorspeise frage ich nach einem Salat, denn ein kleiner Salat / Beilagensalat stand nicht auf der Karte. Kein Problem, mein Wunsch wurde sofort notiert.
Wenig später wurde der gemischte Beilagensalat - € 6,50 – serviert von der Chefin Frau Wachhaus. Vorspeisensalat
Den Preis kannte ich vorab nicht. € 6,50 fand ich zunächst ambitioniert. Aber lieber ein tadelloser, vielfältiger, frischer Salat zu diesem Preis als günstiger mit schlappen Blättern. Durchaus war er auch sehr großzügig portioniert. Verschiedene Rohkostsalate (natürlich auch der in Idar-Oberstein allgegenwärtige Rettichsalat) und Blattsalate. Obenauf frische Frühlingszwiebeln und Kräuter.
Zwischendurch machte auch Herr Wachhaus seine Begrüßungsrunde bei den Gästen. Er ist wohl der Chef der Küche. Sehr sympathisch, dass er die Gäste kurz und freundlich begrüßte.
Mein Hauptgang wurde wenig später serviert. Mit der Tagesempfehlung liebäugelte ich natürlich.
Aber die Black Tiger Garnelen arrabiata, feine Bandnudeln, Rucola und Parmesan - € 14,50
machten das Rennen.
Zum Hauptgang fragte ich noch nach einem Wein und bestellte einen trockene Weißburgunder, Weingut Hexamer, Meddersheim (Nahe), 0, 2 l - € 6,50.
Weingut Hexamer in der Sportgaststätte. Spätestens jetzt: Vorurteile adé und den guten Wein genießen.
Dann mein Hauptgang.
Im tiefen Teller eine reichhaltige und perfekt al dente gegarte Pasta. Diese wirklich qualitativ sehr gut, vermutlich frische gekühlte Ware und keine getrocknete Pasta. Black Tiger Garnelen arrabiata, feine Bandnudeln, Rucola
Die Arrabiata – feine Tomatensugo, erkennbar wurden frische und tatsächlich aromatische Tomaten und frische Chilischoten verarbeitet. Die Schärfe genau richtig, dem Namen entsprechend.
Der reichlichen Garnelenportion war nicht nur der optische, sondern auch der geschmackliche Auftritt gegönnt. Nicht erschlagen von der feinen Arrabiata-Sauce.
10 gut gebratene, noch glasige, Garnelen umrundeten die Pasta. Frischer geschnittener Rucola obenauf.
Separat gab es den angekündigten Parmesan dazu. Auch hier wurde an der Portion nicht gegeizt. Parmesan
Die Außenplätze blieben an diesem Abend wegen des unbeständigen Wetters verwaist. Außenplätze, witterungsbedingt nicht belegt
Nächste Woche soll das Wetter besser werden, vielleicht schaffe ich dann noch den Zweitbesuch gemeinsam mit meinem Mann.
Fest steht: "Sportgaststätte" klingt nicht nach dem Gebotenen. Ambitionierte, gut durchdachte Frischeküche mit freundlichem Service wird hier recht „Abseits“ am Sportplatz geboten. Der Weg lohnt sich.
Die tadellos sauberenToiletten sind ebenerdig zu erreichen und entsprechen einer Sportgaststätte.
Ich wurde sehr freundlich verabschiedet, Zahlung per EC-Karte war möglich.
Fazit: Albert Einstein sagte: „Es ist leichter, ein Atom zu spalten als ein Vorurteil“.
Wenn ich da jetzt verneine, ist es dann ein Vorurteil?
Während des Lockdowns nahm ich die heimische Gastronomie im Hinblick auf Abholangebote unter die Lupe.
Nun bin ich wirklich kein Fan von Abholungen und Lieferungen warmer Speisen, insbesondere wenn 10 Minuten Transportzeit überschritten wird. Aber die Sportgaststätte Im Haag bot regelmäßig Tagesgerichte zur Abholung an. Und die Gerichte machten durchaus den Eindruck nach handwerklich guter Frischeküche.
Das Abholangebot nahmen wir nicht an. Ich nahm mir aber fest vor, die Gaststätte zu besuchen. Denn einzig der Name „Sportgaststätte“ hielt mich von einem Besuch... mehr lesen
Sportgaststätte Im Haag
Sportgaststätte Im Haag€-€€€Restaurant0678146033Im Haag 14, 55743 Idar-Oberstein
4.5 stars -
"Das Vorurteil ist das Kind der Unwissenheit!" PetraIOWährend des Lockdowns nahm ich die heimische Gastronomie im Hinblick auf Abholangebote unter die Lupe.
Nun bin ich wirklich kein Fan von Abholungen und Lieferungen warmer Speisen, insbesondere wenn 10 Minuten Transportzeit überschritten wird. Aber die Sportgaststätte Im Haag bot regelmäßig Tagesgerichte zur Abholung an. Und die Gerichte machten durchaus den Eindruck nach handwerklich guter Frischeküche.
Das Abholangebot nahmen wir nicht an. Ich nahm mir aber fest vor, die Gaststätte zu besuchen. Denn einzig der Name „Sportgaststätte“ hielt mich von einem Besuch
Besucht am 28.07.2021Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 70 EUR
Seit 25 Jahren frühstücke ich auf der Arbeit mit 2 Kolleginnen und 1 Kollegen. Wir arbeiten alle vier in ganz unterschiedlichen Bereichen aber unsere gemeinsame Frühstücksrunde ist uns wichtig.
Corona sorgt dafür dass wir nun seit 17 Monaten nicht mehr zusammen in der Kantine sitzen dürfen. Aber zum Glück gibt es hier auch vorsichtige Lockerungen.
Unser „Hahn im Korb“ machte den Vorschlag, uns zum Pizzaessen zu treffen. Ganz privat, ganz entspannt und ohne Pausenlimit.
2018 waren wir schon einmal gemeinsam in der Pizzeria auf der Hohl (benannt nach dem Wohngebiet) und wir waren uns schnell einig uns dort zu treffen. Die Reservierung übernahm ich gerne.
Mein Mann und ich waren immer wieder in Abständen in der Pizzeria, aber halt coronabedingt länger nicht. Die Betreiberfamilie mit türkischen Wurzeln hat das Gebäude inzwischen gekauft und bereits kräftig renoviert. Nicht nur das kleine WC wurde komplett und geschmackvoll saniert, auch eine schöne Terrasse wurde vor dem Haus angebaut. Leider war es an diesem Tag zu kühl um draußen zu sitzen.
Pünktlich trafen wir alle ein. Eine junge Frau begrüßte uns freundlich, einen Tisch am Fenster durften wir wählen.
Die Karten wurden gereicht, wenig später wurden unsere Wünsche aufgenommen.
Einmal quer durch das Getränkeangebot bestellten wir an diesem Abend Coca-Cola, Mineralwasser, Weizenbier, Radler, trockener Spätburgunder und Grauburgunder von der Nahe.
Mit Getränken wurden wir sehr aufmerksam während unseres Besuches versorgt.
Unsere Speisen wurden auch nach angenehmer Wartezeit serviert. Pizza Parma, groß – Parmaschinken, Kirschtomaten, Parmesankäse, Olivenöl und Rucola - € 15,50. Pizza Parma Pizza Mozzarella, klein – Mozzarella, frisches Basilikum, frische Tomaten - € 6,50. Pizza Mozzarella Tortellini Panna mit Schinken und Sahnesauce - € 8,50. Tortellini Panna Pizza Spinat, normal – Spinat, Knoblauch und extra bestellte frische Champignons - € 8,00. Pizza Spinat
Dazu noch ein kleiner Beilagensalat – € 4,00.
Der Salat (leider ohne Foto) mit vielen frischen Zutaten, dazu ein gutes Balsamicodressing.
Die Pizza schmeckt hier immer konstant gut, wenn auch nicht frei geschoben und ohne luftigen Rand. Aber solch eine Pizza habe ich in ganz Idar-Oberstein noch nicht gefunden. Dafür müssen wir nach Freisen im Saarland fahren.
Der Pizzaboden schön knusprig gebacken. Der Belag frisch, gut gewürzt und nicht überbelegt. Die Pizzaesser waren alle sehr zufrieden.
Und meine Kollegin kämpfte mit der Tortelliniportion. Das Pastagericht lobte sie sehr, aber es war auch sehr sättigend.
Das war ein sehr schöner Abend. Und weil auch mein Geburtstag in den Lockdown gefallen war, lud ich unseren Frühstückts-Pizza-Pastatisch an diesem Abend ein.
Wir wurden freundlich verabschiedet und werden sicherlich nicht erst wieder in 3 Jahren wiederkommen!
2 Wochen später wurde ich von unserer Nachbarin hierher eingeladen. Die Pizza Parma meines Kollegen gefiel mir so ausgesprochen gut, dass ich sie an diesem Abend bestellte. Richtig lecker und an diesem Abend spielte das Wetter mit: Wir konnten draußen sitzen! Die neue Terrasse
Diese Pizzeria hat sich in den letzen Jahren sehr gut etabliert. Die Lage in einem reinen Wohngebiet.
Touristen kommen hier zufällig nicht vorbei.
Aber die Anwohner schätzen den Betrieb sehr. Früher gab es Kaffeekränzchen, heute ist eigentlich immer ein Tisch mit Senior/innen belegt die sich hier fußläufig zum gemütlichen Beisammensein treffen.
Seit 25 Jahren frühstücke ich auf der Arbeit mit 2 Kolleginnen und 1 Kollegen. Wir arbeiten alle vier in ganz unterschiedlichen Bereichen aber unsere gemeinsame Frühstücksrunde ist uns wichtig.
Corona sorgt dafür dass wir nun seit 17 Monaten nicht mehr zusammen in der Kantine sitzen dürfen. Aber zum Glück gibt es hier auch vorsichtige Lockerungen.
Unser „Hahn im Korb“ machte den Vorschlag, uns zum Pizzaessen zu treffen. Ganz privat, ganz entspannt und ohne Pausenlimit.
2018 waren wir schon einmal gemeinsam in der Pizzeria... mehr lesen
Pizzeria Auf der Hohl
Pizzeria Auf der Hohl€-€€€Pizzeria067815632429Hohlstraße 24, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Mit dem Frühstückstisch an den Pizza- und Pastatisch!" PetraIOSeit 25 Jahren frühstücke ich auf der Arbeit mit 2 Kolleginnen und 1 Kollegen. Wir arbeiten alle vier in ganz unterschiedlichen Bereichen aber unsere gemeinsame Frühstücksrunde ist uns wichtig.
Corona sorgt dafür dass wir nun seit 17 Monaten nicht mehr zusammen in der Kantine sitzen dürfen. Aber zum Glück gibt es hier auch vorsichtige Lockerungen.
Unser „Hahn im Korb“ machte den Vorschlag, uns zum Pizzaessen zu treffen. Ganz privat, ganz entspannt und ohne Pausenlimit.
2018 waren wir schon einmal gemeinsam in der Pizzeria
Geschrieben am 28.08.2021 2021-08-28| Aktualisiert am
29.08.2021
Besucht am 29.07.2021Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 54 EUR
Das Weinhaus Stepp!
Sehr zentral liegt das kleine Weinhaus in Kaiserslautern.
Und doch versteckt, oft unentdeckt.
Vielleicht sollte ich besser nicht berichten?
Denn 2 spontane Besuche scheiterten bei der Reservierungsanfrage – ausgebucht.
An diesem Donnerstag hatte ich am späten Nachmittag einen Termin in Kaiserslautern.
Inzwischen 9 Monate Homeoffice, täglich 80 km Sprit und Zeit gespart.
Die Arbeit lässt sich genauso stressig von zu Hause erledigen.
Aber liebe Kollegen und Kolleginnen vermisst man schon.
Seit 25 Jahren habe ich eine tolle Kollegin. Und auch außerhalb der Arbeitszeit ist sie wirklich zu jedem Treffen bereit .Und so gönnten wir uns einen Mädelsabend im Weinhaus Stepp. Für uns beide der erste Besuch in diesem Restaurant.
Das schmale Weinhaus erschließt sich über mehrere Stockwerke und befindet sich direkt an einer der Hauptverkehrsstraßen von Kaiserslautern. Wenige Meter geht man in eine kleine Seitenstraße / Sackgasse ohne Autoverkehr. Parkplätze gibt es hier nicht, dafür ist hier sofort Ruhe und diese kann man bei schönem Wetter an gepflegten Restauranttischen vor dem Weinhaus genießen.
Natürlich nicht nur Ruhe sondern auch feine Speisen und Getränke.
Wenige Minuten vor meiner Kollegin war ich da und durfte noch unter den schön eingedeckten Zweiertischen wählen. Außenplätze vor dem Restaurant
Einchecken per Luca-App schnell und unproblematisch. Unser Tisch
Sehr freundlich war die Dame die mich empfing. Da ich durstig war bestellte ich gleich eine Flasche Mineralwasser Taunusquelle, € 5,90 / 0,75 l.
Pünktlich war meine Kollegin da, wir erkannten uns tatsächlich noch und während wir in der Karte stöberten wurden wir schon mal mit Mineralwasser versorgt.
Wir stöberten lange. Die Speisekarte hat einfach eine kleine wunderbare Auswahl.
2 Menüs – kleine á la carte – Tagesempfehlungen.
Mittags wird ein 2-Gänge Menü angeboten.
Und es las sich alles nach unserem Geschmack.
Unsere „schwere“ Entscheidung:
Zuerst mal ein Aperitif! Sekt trocken, Weingut Breiling, Maikammer / Pfalz - € 5,50 – 0,1 l. Pfälzer Winzersekt
Der gefiel den Damen schon mal sehr gut. Schade dass wir beide später noch fahrtauglich sein mussten. Gerne hätten wir im Weinhaus eine ordentliche Weinreise gebucht!
Ein ausgesprochen freundlicher junger Mann brachte uns einen kleinen Küchengruß.
Sehr feine aufgeschlagene und gewürzte Butter, Olivenöl von bester Qualität Auftakt
und 2 Sorten frisches Baguette. Frisches Baguette
Dabei blieb es nicht. Im Glas wurde ein klares Tomatengelee mit einem mediterranen Gemüse als Topping serviert.
Das nahezu farblose Tomatengelee punktete mit gehaltvollem Tomatenaroma. Amuse
Ordentliches Küchenhandwerk. Das Gemüsetopping passte hervorragend. Allerdings waren hier auch getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten, enthalten. Und sie stahlen dem Gelee die Show. Ohne die Konkurrenz im Glas wäre der Gruß noch besser gewesen.
Aufmerksam wurde angeboten Brot nachzureichen. Eine kleine Portion nahmen wir gerne noch an.
Unsere Vor- und Hauptspeisen wurden mit stimmigen Abständen serviert:
Meine Kollegin wählte die Suppe zur Vorspeise. Karotten-Mango-Kokos-Suppe mit gebratener Jakobsmuschel - € 9,00. Karotten-Mango-Kokos-Suppe mit gebratener Jakobsmuschel
Beim Servieren entschuldigte sich die Servicedame (Chefin ?) für den abgerutschten Muschelspieß. Kann passieren und war natürlich kein Problem. Der Edelspieß wurde erfolgreich geangelt.
Sehr zufrieden war meine Begleiterin mit ihrer Wahl. Aromatische Suppe mit guter Würzung und eine noch leicht glasig gebratene Jakobsmuschel.
An der Vorspeise Pulpo Risotto - € 14,00 führte für mich kein Weg vorbei! Pulpo Risotto
Ich wurde nicht enttäuscht. Das perfekt schlotzige Risotto mit bissigem Kern, gut gewürzt. Ein Risotto das seinem Namen gerecht wurde. Dazu Zucchinispalten, Kräuteröl und ein perfekt gebratener, zarter Pulpoarm!
Unsere Hauptspeisen: Tagliatelle mit frischen Pfifferlingen - € 18,00 für meine Kollegin. Tagliatelle mit frischen Pfifferlingen
Sehr zufrieden war sie mit ihrer Wahl. Pasta al dente, Pfifferlinge sehr gut gebraten. Dazu ein leichtes Sahnesößchen und frische Kresse obenauf.
Für mich: Gebratenes Wolfsbarsch Medaillon, Kartoffelkugeln, Belugalinsen, Bimi, Beurre Blanc - € 28,00 Gebratenes Wolfsbarsch Medaillon, Kartoffelkugeln, Belugalinsen, Bimi
Auch hier wieder ein sehr schön angerichteter Teller. Der Wolfsbarsch auf der Haut kross angebraten, innen saftig. Die Kartoffelkugeln sehr schön noch goldgelb angebraten. Bimi, ein „Baby Broccoli“, hatte noch einen schönen Biss und sehr viel Aroma. Linsen liebe ich. Sie passten hier einfach perfekt.
Sehr schön, dass wir unseren Genussabend im Freien genießen konnten. Die Sitzplätze im schmalen Weinhaus verteilen sich über 2 Stockwerke und sind sehr gemütlich.
Sehr umsorgt fühlten wir uns an diesem Abend. Die Dame und der Servicemitarbeiter so aufgeschlossen, aufmerksam und freundlich.
Ein Dessert schafften wir leider nicht mehr.
Trotzdem wurden wir zur Verabschiedung noch süß überrascht: 2 Schokobrownies (die waren schneller weg als ein Foto möglich war) und 2 Pralinen. Schwupps... weg waren 2 Brownies
Fest steht: Wir kommen wieder. Gerne mit unseren Männern.
Aber: Ein Unglück (Lockdown) kommt selten allein. Einer guten Bekannten empfahl ich gestern das Weinhaus.
Aktuelle Meldung der Restaurant-Homepage: Liebe Gäste, leider müssen wir das Restaurant ab Donnerstag, den 05.08.2021 wegen eines Wasserschadens, bis auf Weiteres schließen. Sobald wir wissen wann wir wieder öffnen können, informieren wir euch hier über Instagram und Facebook. Bis hoffentlich ganz bald! file:///C:\Users\sisoi\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image002.gifEuer Weinhaus Stepp Teamfile:///C:\Users\sisoi\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image003.gif
Also liebe Leser: Reservieren sobald es wieder geht!
Das Weinhaus Stepp!
Sehr zentral liegt das kleine Weinhaus in Kaiserslautern.
Und doch versteckt, oft unentdeckt.
Vielleicht sollte ich besser nicht berichten?
Denn 2 spontane Besuche scheiterten bei der Reservierungsanfrage – ausgebucht.
An diesem Donnerstag hatte ich am späten Nachmittag einen Termin in Kaiserslautern.
Inzwischen 9 Monate Homeoffice, täglich 80 km Sprit und Zeit gespart.
Die Arbeit lässt sich genauso stressig von zu Hause erledigen.
Aber liebe Kollegen und Kolleginnen vermisst man schon.
Seit 25 Jahren habe ich eine tolle Kollegin. Und auch außerhalb der Arbeitszeit ist... mehr lesen
Weinhaus Stepp
Weinhaus Stepp€-€€€Restaurant06313614121Osterstraße 2 a, 67655 Kaiserslautern
4.5 stars -
"Ich habe ein neues Lieblingsrestaurant in Kaiserslautern!" PetraIODas Weinhaus Stepp!
Sehr zentral liegt das kleine Weinhaus in Kaiserslautern.
Und doch versteckt, oft unentdeckt.
Vielleicht sollte ich besser nicht berichten?
Denn 2 spontane Besuche scheiterten bei der Reservierungsanfrage – ausgebucht.
An diesem Donnerstag hatte ich am späten Nachmittag einen Termin in Kaiserslautern.
Inzwischen 9 Monate Homeoffice, täglich 80 km Sprit und Zeit gespart.
Die Arbeit lässt sich genauso stressig von zu Hause erledigen.
Aber liebe Kollegen und Kolleginnen vermisst man schon.
Seit 25 Jahren habe ich eine tolle Kollegin. Und auch außerhalb der Arbeitszeit ist
Geschrieben am 24.08.2021 2021-08-24| Aktualisiert am
25.08.2021
Besucht am 19.07.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 23 EUR
Das Schwimmen am Vortag im Hotel Michels Schalkenmehren beendete ich mit einem Drehkoller.
Kleine Pools sind nichts für mich.
Also erfreute ich mich am nächsten Tag am wunderbar klaren Wasser des Gemündener Maars mit unendlich viel Platz und sehr viel Ruhe. Denn schwimmen wollte außer mir wohl niemand an diesem Montagvormittag. Gemündener Maar
Wie immer war ich danach hungrig, es war auch schon früher Nachmittag.
Die Heimreise führte durchs kleine Örtchen Manderscheid und wir entdeckten das De Port Weincafé.
Ein kleiner Parkplatz (kostenfrei) befindet sich ein paar Meter entfernt.
Es fand sich ein freier Tisch samt Sonnenschirm für uns im Außenbereich. Eine freundliche junge Dame reichte uns die Karte.
Genau passend für uns:
Es wurden Kuchen und Torten für meinen Mann angeboten. Ich wurde bei den herzhaften Angeboten fündig.
Wohl die Seniorin des Hauses kam wenig später an unseren Tisch um unsere Wünsche aufzunehmen.
Zum verfügbaren und (von ihr ?) hausgebackenen Kuchen konnte sie sofort Auskunft geben.
Für meinen Mann: 1 Bitburger alkoholfrei, 0,33 l - € 2,50, für den Durst 1 Stück Erdbeerkuchen mit Sahne - € 3,30 + eine Tasse Kaffee - € 2,00
Der Herr wurde zuerst versorgt. Der Kuchen war ja bereits gebacken. Erdbeerkuchen mit Sahne
Luftiger und saftiger Boden, mit aromatischen Erdbeeren belegt und ein paar Mandelscheiben garniert.
Sehr zufrieden mein Mann und auch den Kaffee lobte er sehr.
Auf meinen Flammkuchen musste ich ein wenig warten. Vielleicht musste der Ofen erst angeheizt werden (es war tatsächlich eher Kuchenzeit). Die Wartezeit aber passend.
Laut Karte wurde der Flammkuchen als knuspriger Vollkornteig angekündigt.
Und so wurde mein Flammkuchen serviert und noch frisch gemahlener Pfeffer angeboten. Gerne nahm ich
das Angebot an. Vollkorn-Flammkuchen "Maarglück"
Knusprig und mit ordentlicher Randbräunung. Nicht so luftig am Rand wie klassischer Flammkuchenteig, dafür schön aromatisch und kross. Die Garnelen noch leicht glasig, frische Tomaten und Rucola. Auch fein geschnittener Knoblauch fehlte nicht. Für mich passte der Begriff "Maarglück". Obwohl von mir bisher in den Maaren keine Garnelen gesichtet wurden, dafür Flusskrebse!
Mein Mann konnte nicht widerstehen und betrieb Mundraub: Ein Stück Flammkuchen unerlaubt entwendet!
Auch ihm schmeckte der Flammkuchen, mehr bekam er aber nicht ab.
Beim Tiefgang zur Toilette (1 Treppe ins Untergeschoss) konnte ich die schöne und gemütliche Weinstube in Augenschein nehmen.
Im Untergeschoss befanden sich nicht nur gepflegte und renovierte WC-Räume.
Nein, auch ein Blick ins Weinlager war möglich! Weinkeller
Warum habe ich keinen Wein getrunken? Keine Ahnung. Wird beim nächsten Besuch nachgeholt!
GastroGuide-Kollege Carsten1972 war bei seinem Besuch, auch an einem Montag, hier schlauer!
Er probierte mit seiner Frau feinen Wein. Schön, dass wir zufrieden auf einer Wellenlänge schwammen (auch wenn ich mich an unserem Besuchstag leider nicht an seinen Beitrag erinnerte).
Für uns eine sehr schöne und passende Rast. Nette und unkomplizierte Betreiber. Gerne wieder.
Das Schwimmen am Vortag im Hotel Michels Schalkenmehren beendete ich mit einem Drehkoller.
Kleine Pools sind nichts für mich.
Also erfreute ich mich am nächsten Tag am wunderbar klaren Wasser des Gemündener Maars mit unendlich viel Platz und sehr viel Ruhe. Denn schwimmen wollte außer mir wohl niemand an diesem Montagvormittag.
Wie immer war ich danach hungrig, es war auch schon früher Nachmittag.
Die Heimreise führte durchs kleine Örtchen Manderscheid und wir entdeckten das De Port Weincafé.
Ein kleiner Parkplatz (kostenfrei) befindet... mehr lesen
De Port Weincafé
De Port Weincafé€-€€€Cafe, Gästezimmer06572 932092Kurfürstenstraße 13, 54531 Manderscheid
4.0 stars -
"Die Heimfahrt bestens gestaltet!" PetraIODas Schwimmen am Vortag im Hotel Michels Schalkenmehren beendete ich mit einem Drehkoller.
Kleine Pools sind nichts für mich.
Also erfreute ich mich am nächsten Tag am wunderbar klaren Wasser des Gemündener Maars mit unendlich viel Platz und sehr viel Ruhe. Denn schwimmen wollte außer mir wohl niemand an diesem Montagvormittag.
Wie immer war ich danach hungrig, es war auch schon früher Nachmittag.
Die Heimreise führte durchs kleine Örtchen Manderscheid und wir entdeckten das De Port Weincafé.
Ein kleiner Parkplatz (kostenfrei) befindet
Geschrieben am 21.08.2021 2021-08-21| Aktualisiert am
22.08.2021
Besucht am 18.07.2021Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
2015 besuchten mein Mann und ich das „Wohlfühlhotel Michels“ zum Mittagessen. Wir fühlten uns ausgesprochen wohl und auch das Mittagessen schmeckte sehr gut.
Wir versuchten zwischenzeitlich ein paar Mal spontan das Michels zu buchen – aber kurzfristig war es immer ausgebucht.
Auf offene Ohren stieß meine Tante mit dem Vorschlag, unsere geplante „Familienzeit“ im Michels mit einer Übernachtung zu verbringen. Und netterweise war dies die Einladung der Tante zu ihrem und meinem coronabedingt „ausgefallenen“ Geburtstag. Und mein Bruder durfte auch mit.
Sie buchte (ca. € 103,00 / Person, für meinen Bruder noch mit Einzelzimmeraufschlag):
1 x Übernachtung in unseren liebevoll eingerichteten Gästezimmern
reichhaltiges Eifeler Frühstücksbuffet
unser 4-Gänge Schlemmer-Wahlmenü inkl. Eifeler Naturküche und Vital-Gericht
Saunatasche inkl. Bademantel, Saunatücher und Slipper zur Nutzung
2 Tage Entspannung in unserer Wellnesslandschaft VitalQuell auf 2.000 m2
Michels Aktiv-Leistungen für Wellness, Gesundheit & Erlebnistouren
360 Grad NATUR PUR in der Maarlandschaft des UNESCO Global Geopark Vulkaneifel
Dass unsere Zimmer bei unserer Ankunft am Vormittag in Schalkenmehren noch nicht fertig sein würden war uns bekannt. Wir überbrückten die Zeit mit einem schönen Spaziergang ums Maar und einem gemeinsamen Mittagessen im Ort. .
Am Nachmittag waren unsere schönen und geräumigen Zimmer mit Balkon dann fertig und wir durften bei routinierten Damen einchecken.
Meine Tante und ich trafen uns wenig später im schönen Gartenbereich mit (zu) kleinen Innen- und Außenpools. Außenpool
Freie Liegen waren nicht einfach zu finden, die „Handtuchreservierer“ sind einfach überall. Die Herren hielten ein Nickerchen.
Pünktlich zum Abendessen fanden wir uns im schönen und angenehm unterteilten Restaurantbereich ein. .
Eine Servicedame empfing uns und brachte uns zu unserem reservierten Tisch mit dem Hinweis, dies sei auch unser Frühstückstisch. Weg war sie.
Die Menükarte unseres abendlichen Wohlfühlmenüs (zum Lesen bitte anclicken) lag bereits am Tisch aus.
Warum hier ein eher spätherbstliches Menü im Juli angeboten wurde, ist mir vollkommen schleierhaft.
Das Herbstmenü
Und da saßen wir. Sehr viele Gäste waren noch nicht im Restaurant, Servicemitarbeiter waren immer wieder zu sehen und schienen auch nicht zu wenig zu sein.
Nach 30 Minuten durften wir endlich unsere Getränkebestellung aufgeben. Winzersekt zum Aperitif und zwei Flaschen Mineralwasser. Ich war sehr durstig, über den Nachmittag war die Flüssigkeitszufuhr deutlich zu kurz gekommen. Das sagte ich dem Serviceherrn auch freundlich.
Nach einer weiteren Viertelstunde servierte eine junge Mitarbeiterin unseren Sekt. Zum Durststillen nicht geeignet und ich fragte nach dem Mineralwasser. Recht ruppig die Antwort: „Das konnte ich nicht auch noch tragen“.
Tschuldigung. Zwischendurch überlegte ich, einen Wasserhahn zu suchen, hätte ich besser gemacht. Denn die Wartezeit aufs Mineralwasser dauerte nochmals.
Wir gaben unsere Menüwünsche auf. Salat, Suppe und Dessert waren von der Küche gesetzt. Lediglich beim Hauptgang standen vier Gerichte zur Wahl. Beim Vorspeisensalat bestellen mein Mann und ich den Speck ab.
Zum Essen entschieden wir uns für eine Flasche 2020er Grauburgunder, trocken, Weingut Frieden-Berg, Nittel (Mosel) zu € 19,90 / 0,75 l.
Vorab wurde zweierlei gewöhnliches Baguette und Butter / gewürzte Butter serviert. Nicht sehr kreativ.
5 Personen, je 4 Schreiben Brot. Nicht durchdacht. Brot Zweierlei Butter
Unser Wein wurde geöffnet, Probeschluck angeboten und den 4 Weißweintrinkern eingeschenkt.
Mein Onkel wählte einen offenen Rotwein.
Und schon wurde der herbstliche Vorspeisensalat serviert: Feldsalat mit Sherry-Walnussdressing, geröstetem Speck bzw. ohne Speck und Brotcroutons. Feldsalat, auf Wunsch ohne Speck
Sehr schlicht, sehr klein, sehr wenig Dressing mit sehr wenig Geschmack.
Zügiger als bei der Getränkebestellung ging es weiter mit Rinderkraftbrühe mit Kräuterfädle. Rinderkraftbrühe mit Kräuterfädle
Kräftig war die Brühe nicht, auch hier sehr dezente Würze. Einlage mit feingewürfelten Karotten und Sellerie.
Die Kräuterfädle sehr fein und von angenehmer Konsistenz.
Inzwischen waren unsere Weingläser leer, der Wein im Kühler 3 Meter von unserem Tisch entfernt, Service außer Sicht. Also Wein geholt und selbst eingeschenkt. Diese Eigeninitiative war gefordert bis die Flasche schließlich leer war.
Dafür wurden die Hauptspeisen auch wieder nach kurzer Wartezeit serviert. Entenkeule mit Orangensauce, Honig-Möhren und Kartoffelkrapfen für meine Tante. Entenkeule
Das Entenfleisch war zart geschmort, dies war zu sehen und meine Tante lobte auch das Fleisch. Dazu ein paar Möhrchen und die frittierten Krapfen.
Mein Onkel hatte sich für das Duett von geschmorter Schweinebacke und Schweinefilet auf Spitzkohlgemüse und Kartoffelplätzchen entschieden. Schweinebacke, Schweinefilet, Kartoffelplätzchen
Die Schweinebacke zart geschmort, das Filetstück etwas zu trocken.
Es schmeckte ihm. Seine oft gezeigte Begeisterung bei einem Essen blieb aber aus.
Mein Mann, mein Bruder und ich entschieden uns für das einzige nicht ganz so herbstliche Gericht: Gebratene Edelfische mit Chimichurri und mediterranem Gemüse-Kartoffelstampf. Edelfische
Es zog sich durch den Abend, dass die sicherlich ausgebildeten Servicekräfte sehr verhalten und wenig kommunikativ waren. Das erste Mal, seit Beendigung des Lockdowns, dass so gar keine Fröhlichkeit oder Offenheit uns Gästen entgegen kam. Wir versuchten es mit ein paar freundlichen Sprüchen, da war leider nichts zu machen.
So wurde auch dieses Gericht serviert und wir fragten nach, was sich denn unter den angekündigten Edelfischen verbirgt: Lachs, Seesaibling und Buttermakrele. Nicht die Meeresbewohner, die ich als Edelfisch bezeichnen würde. Da lagen die Erwartungen auch eher bei Seeteufel, Seezunge, Steinbutt…
Und leider konnte nur noch das Stück Buttermakrele mit Saftigkeit punkten. Das Lachsfilet ging noch, der Seesaibling war tot. Dazu grober Kartoffelstampf ohne Gemüse. Die Gemüsebeilage eher ein feingewürfeltes Ratatouille. Der Gang schmeckte einfach nur vorbereitet und warmgehalten.
Chimichurri, die argentinische Sauce, passte für mich nicht mit dem mediterranen Gemüse zusammen. Es war meine erste Chimichurri, aber ich hätte sie mir auch würziger vorgestellt.
Interessiert hätte mich, ob die 3 unterschiedlichen Kartoffelbeilagen = Stampf, Krapfen und Kartoffelplätzchen aus der gleichen Kartoffelgrundmasse hergestellt wurden.
Die Wartezeit auf das Dessert dann tatsächlich etwas länger. Dafür wurde der beste Gang des Abends serviert. Eine gelungene Karamell Crème brûlée. Dazu leicht karamellisierte, noch bissfeste Aprikosenspalten. Karamell Crème brûlée
Tatsächlich vergaßen wir das Angebot uns am Käsebrett in der Lobby zu bedienen. Selbstverständlich wies der Service auch bei der Verabschiedung nicht mehr darauf hin.
Für mich mal wieder die Bestätigung: Halbpension ist küchenfreundlich aber nicht gästeorientiert.
Einhelliges Familienfazit: Am Vortag schmeckte es uns im Hotel Schneider am Maar besser.
Es zog uns an die frische Luft. Im schönen Gartenbereich war nun ein freies Plätzchen zu finden. Frische Luft am Abend
Und ein überaus gut gelaunter, aufmerksamer Herr Müller der uns endlich den Wohlfühlfaktor im Wohlfühlhotel bot.
Er brachte sogar extra nochmal eine Tischdecke für unseren Tisch.
Wir bestellten nochmals den Grauburgunder den wir bereits zum Menü getrunken hatten. Dieser hatte unseren Geschmack getroffen. Dazu noch ein Digestif und Espresso.
Herr Müller umsorgte uns mit bester Laune und schenkte auch Wein nach. Vielleicht lag es daran, dass er an der frischen Luft arbeiten durfte? Jedenfalls rettet er die Servicepunkte.
Noch kurz zum Frühstück am nächsten Morgen. Das reichhaltige Frühstücksbuffet zog sich durch mehrere Räume. Eventuell um für die Gäste coronabedingt etwas mehr Platz zu schaffen. Trotzdem war es ein ziemliches Durcheinander bis man sein Frühstück am Tisch hatte. Filterkaffee wurde am Tisch serviert. Am Heißgetränkeautomat standen die Gäste Schlange, so verzichtete ich auf einen Tee.
Einhelliges Familienfazit: Am Vortag schmeckte und gefiel es uns im Hotel Schneider am Maar besser.
2015 besuchten mein Mann und ich das „Wohlfühlhotel Michels“ zum Mittagessen. Wir fühlten uns ausgesprochen wohl und auch das Mittagessen schmeckte sehr gut.
Wir versuchten zwischenzeitlich ein paar Mal spontan das Michels zu buchen – aber kurzfristig war es immer ausgebucht.
Auf offene Ohren stieß meine Tante mit dem Vorschlag, unsere geplante „Familienzeit“ im Michels mit einer Übernachtung zu verbringen. Und netterweise war dies die Einladung der Tante zu ihrem und meinem coronabedingt „ausgefallenen“ Geburtstag. Und mein Bruder durfte auch mit.
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3.0 stars -
"Ich kann mich einfach für Halbpension nicht begeistern!" PetraIO2015 besuchten mein Mann und ich das „Wohlfühlhotel Michels“ zum Mittagessen. Wir fühlten uns ausgesprochen wohl und auch das Mittagessen schmeckte sehr gut.
Wir versuchten zwischenzeitlich ein paar Mal spontan das Michels zu buchen – aber kurzfristig war es immer ausgebucht.
Auf offene Ohren stieß meine Tante mit dem Vorschlag, unsere geplante „Familienzeit“ im Michels mit einer Übernachtung zu verbringen. Und netterweise war dies die Einladung der Tante zu ihrem und meinem coronabedingt „ausgefallenen“ Geburtstag. Und mein Bruder durfte auch mit.
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Vor Urlaubsantritt reservierte ich telefonisch unseren Tisch für den ersten „richtigen“ Urlaubstag.
Auf den ersten Blick erkennbar: Alles neu in der weitläufigen Anlage. Sauber, sehr gepflegt.
Kostenlose Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung.
Die erste Überraschung beim Betreten des Restaurants.
Trotz vorschriftsmäßigem Schnutenpulli unserer Empfangsdame erkannte ich sie sofort und mir rutschte noch vor einer ordentlichen Begrüßung heraus: „Wir kennen uns vom letzten Jahr! Waldhotel Graal-Müritz!“.
Da staunte Frau Eichberg (ich gebe zu, ich habe in meinem Beitrag vom letzten Jahr nachgelesen) nicht schlecht. Routiniert freundlich begleitete sie uns zu unserem reservierten Platz und reichte die Karten.
Wir waren fast die ersten Gäste und konnten uns in Ruhe umsehen.
Der Restaurantraum ist sehr groß und füllte sich im Laufe des Abends fast komplett.
Die Akustik blieb trotz vieler Gäste und passenden Abständen sehr angenehm. Die abwechslungsreiche Inneneinrichtung ist in sich stimmig. Ein moderner Landhausstil, das hat uns gut gefallen.
Die Wandgemälde können käuflich erworben werden.
Frau Eichberg und ein weiterer freundlicher Kollege waren an diesem Abend alleine für den Service zuständig. Ein kurzer Plausch war daher nicht möglich, auch hier fehlt wohl noch Unterstützung im Service.
Unsere Getränke:
1 Flasche Mineralwasser Glashäger Classic, 0,75 l - € 5,50
Für mich zum Aperitif 1 Crémant blanc, 0,2 l - € 7,00
1 Grauburgunder (Pfalz), 0,2 l – € 6,50 für meinen Mann.
1 Riesling (Mosel), 0,2 l - € 6,20 für mich.
Zur Vorspeise wählte mein Mann das Carpaccio vom Weiderind – Rinderfilet, Rauke, Parmesan - € 11,50.
Die Anrichte des Carpaccios recht zerstreut. Geschmacklich war mein Mann sehr zufrieden. Fein marmoriertes Rinderfilet, sehr gut und nicht zu dünn geschnitten. So war das gute Eigenaroma gut schmeckbar. Ergänzt mit Parmesan, ein wenig marinierter Rucola,Tomatenspalten und einem Stück Schwarzbrot.
Gegrillter grüner Spargel, gehobelter Parmesan, Bacon (für mich abbestellt), Brot - € 8,00.
„Gegrillt“ ist in der Küche inzwischen ein dehnbarer Begriff. Allenfalls in der Grillpfanne gebraten gab ich dem Spargel. Jedenfalls war er für meinen Begriff genau richtig, noch schön knackig, gegart. Der Koch / die Köchin hätte sich jedoch die Mühe machen können, die angetrockneten Enden des grünen Spargels abzuschneiden. Der kleine Salat dazu sehr fein und frisch mit leichtem Dressing. Auch hier ein Stückchen Brot dazu.
Zu üppig waren die Vorspeisen keinesfalls bemessen.
Zum Hauptgang für uns beide:
Pannfisch - Drei Fischfilets je nach Fang mit Dijon-Senfsauce, Bratkartoffeln - € 18,50.
Wir fragten den Fischfang ab: Dorsch, Seelachs und Zander waren ins Netz gegangen.
Auf Seelachs kann ich gut verzichten. Aber vielleicht würde er mich ja hier überzeugen?
Beim Servieren unserer Fischteller hoffte ich, dass es besser schmeckt als es aussah.
Die 3 Fischfietstücke, mehliert gebraten, sahen optisch schon alle gleich nichtssagend aus. So schmeckten sie auch. Völlig totgebraten, trocken und geschmacklos. Der Seelachs schaffte es trotzdem auf Platz 3. Die Sauce bildete schon eine kleine Haut. Die Kartoffeln, mit wenig Röstaromen, das Beste auf dem Teller.
Die Gewürzasche am Tellerrand wäre mehr als verzichtbar gewesen. Denn bis die Teller leer waren, sah der verschmierte Rand durch die Wärme noch unappetitlicher aus als beim Servieren.
Die Zwischenfrage, ob es uns schmeckt fehlte an diesem Abend. Das konnten wir auch nicht verübeln denn das Restaurant hatte sich schlagartig gefüllt. Zu Zweit im Service also alle Hände voll zu tun. Trotzdem waren Frau Eichberg und ihr Kollege sehr aufmerksam und freundlich.
Beim Abräumen unserer Teller wurde nach unserer Zufriedenheit gefragt.
Wir gaben gerne Auskunft zum Totalausfall des Fisches. Ich vermutete sogar Tiefkühlfisch.
Es wurde versichert, dass es Frischfisch war. Schade, was draus wurde.
Unsere freundliche Servicedame bot noch ein Getränk zur Entschuldigung an. Das war nett, wir lehnten nett ab und bestellten die Rechnung.
Hoffen wir, dass sich hier das Küchenteam noch einspielt.