Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 963573x gelesen 16466x "Hilfreich" 15231x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 24.01.2022 2022-01-24| Aktualisiert am
25.01.2022
Besucht am 27.11.2021Besuchszeit: Abendessen 20 Personen
Anfang Oktober rief mich meine beste Freundin an und bat um Hilfe.
Seit 35 ahren können wir uns auf uns verlassen. Und es war bestimmt kein Zufall, dass sie mich um einen Gastronomietipp bat.
Am 27. November stand der 60. Geburtstag ihres Mannes an. Ihre nicht von der Hand zu weisende Befürchtung: Wenn sie nichts reserviert, fragt er 2 Tage vor seinem Geburtstag wo man denn mit Familie und Freunden den Geburtstag feiert.
Der offizielle Plan: Vater, Mutter, Tochter reisen 1 Tag vor dem Geburtstag an und feiern an der Mosel den 60. Geburtstag. Mit Familie und Freunden wird nachgefeiert.
Der geheime Plan: Anreise der Familie wie geplant 1 Tag früher. Am Geburtstagsabend erscheinen die Gäste als Überraschung.
Nun galt es ein geeignetes Hotel-Restaurant an der Mosel zu finden und ich war gefragt. Denn das Geburtstagskind ist großer Moselfan.
Wie praktisch, dass Kollege Carsten1972 wenige Tage zuvor einen tollen Beitrag zur Villa Melsheimer in Reil an der Mosel veröffentlichte. Carsten und Gattin schlemmten im Gourmetrestaurant „Wine und Dine“ der Familie Melsheimer ein sterneverdächtiges Menü. Sein Hinweis auf das zweite Restaurant „Villa Classic“ fehlte glücklicherweise nicht.
Das könnte passen für den Geburtstag mit 20 Personen. Viele Klassiker waren auf der Speisekarte zu finden, diese aber in erkennbar gehobener Form.
Meine Freundin war sehr angetan und regelrecht begeistert nach der ersten telefonischen Anfrage. Denn bei ihren Anfragen in anderen Restaurants hieß es lapidar „schicken Sie eine Anfrage per Email“. Hierzu hatte sie weder Zeit noch Lust. Bei Familie Melsheimer nahm man sich die Zeit für ein Gespräch, die Wünsche und die benötigten Zimmer. Denn alle Gäste würden übernachten.
Das Angebot erhielt sie per Email und nach kleinen Klärungen und guter Beratung war die Überraschungsparty mit gutem Gefühl gebucht!
Am Geburtstag machten wir uns auf den Weg an die Mosel. Pünktlich zum ersten Adventwochenende gab es tatsächlich etwas frischen Schnee auf den Hunsrückhöhen. Anfahrt am 1. Adventswochenende
Parkplätze stehen für die Gäste hinter dem Haus und am Moselufer zur Verfügung. .
Wir checkten schnell am freundlichen Empfang ein und warteten dann mit den anderen Gästen im gemütlichen Barbereich auf die Gastgeber.
Meine Freundin und die Tochter lotsten das Geburtstagskind zur Bar. Es war einfach herrlich! Der verzweifelte Blick des Jubilars, dass kein Platz für seine Familie frei ist. Es dauerte einige Sekunden, bis er Mutter, Schwiegermutter, Geschwister und Freunde erkannte! Große Freude auf allen Seiten.
Der Service war gut vorbereitet am Start und versorgte die Gäste zügig mit sehr gutem Winzersekt brut vom Moselweingut Schorn, Enkirch. Meine Sektbestellung im Weingut erfolgte umgehend nach dem Fest.
Wenig später durften wir in den etwas separierten Raum umziehen. Sicherlich war dies auch angenehm für die anderen Gäste des Restaurants. Denn neben einer größeren Gesellschaft einen romantischen Abend zu Zweit zu verbringen ist nicht unbedingt so schön.
Die Tische waren klassisch elegant eingedeckt. Sehr schön. .
Wir fanden unsere vorgesehenen Plätze.
Frau Melsheimer wurde von ihrem Team bestens unterstützt. Eine gute Mischung aus erfahrenen Kräften bis hin zum frischen Auszubildenden. Und dieser junge Mann machte besonders Freude an diesem Abend. Noch verständliche Unsicherheiten wurden mit absoluter Freundlichkeit, Aufmerksamkeit und Wissensneugier perfekt gemeistert.
Erste Getränkewünsche wurden abgefragt und die teils weit gereisten Gäste mit ersten Appetithappen versorgt.
3 Sorten frisches Brot: Ciabatta, Körnerbaguette und saftiges Olivenfoccacia. Frische Brotauswahl
Dazu ein Zwiebelchutney, aufgeschlagene Butter und Oliventapenade. Brotaufstriche
Dazu ein feiner Moselriesling - eigentlich hätte es schon nichts weiter gebraucht! Unser ersten Treffen mit lieben Freunden und Bekannten, guter Wein und Feines „zum Schnausen“.
Die Menükarten standen am Tisch bereit. Zur Wahl standen zwei Vorspeisen, 3 Hauptspeisen und 2 Desserts. Geburtstagsmenü - bitte anclicken.
Mehr brauchte es nicht, die Speisen lasen sich alle verlockend.
Das Serviceteam fragte routiniert die Gästewünsche ab.
Meine Vorspeise stand sofort fest: Der Ziegenkäse vom Vulkanhof in Gillenfeld. Zweimal besuchten mein Mann und ich bereits diesen Vorzeigebetrieb (https://www.gastroguide.de/restaurant/254063/vulkanhof/gillenfeld/), allerdings mag mein Mann noch immer keinen Ziegenkäse. Daher wählte er die Kürbissuppe.
Der zarte Ziegenkäse war nicht kleinlich bemessen und leicht mit Honig gratiniert.
Dazu fein marinierter Wildkräutersalat und Walnüsse. Sehr fein dazu: Cremige Rote-Beete-Tupfen. Gratinierter Ziegenkäse mit Wildkräutersalat
Der Ziegenkäse stand eigentlich aktuell nicht mehr auf der Karte. Herr Melsheimer erklärte sich auf Nachfrage meiner Freundin aber sofort bereit ihn extra für die Gesellschaft einzukaufen. Das hat sich gelohnt!
Die Kürbissuppen wurden frisch am Tisch angegossen. Die „Suppeneinlagen“ waren ansprechend am breiten Rand des Suppentellers angerichtet. Noch ohne Kürbissuppe
Angegossen und mit dem Kürbiskernöl verbunden war es eine würzige und stimmige Vorspeisensuppe. Kürbissuppe
Zum Hauptgang entschieden wir uns beide für Garnelen-Pasta Thai Style.
Feine Tagliatelle perfekt al dente gegart. Die Garnelen saftig, noch leicht glasig, gebraten. Die leichte Soße war sehr gut mit asiatischen Aromen abgeschmeckt und ausreichend in den Tellertiefen zu finden. Garnelen-Pasta Thai Style
Sehr fein dazu der feine Spargel, Frühlingszwiebeln und würzige Sprossen. Eine reichlich Portion, unser Geschmack wurde perfekt getroffen.
Zum Dessert gab es für mich den Bratapfel mit Eis.
Wunderschön angerichtet. Der Minibratapfel konnte allerdings nicht so recht punkten. Recht trocken und auch am Aroma mangelte es. Minibratapfel, Mousse und Eis
Feine Cremes, Minibaisers und feinstes Eis ergänzten das Dessert. Das Eis war mein geschmacklicher Hauptdarsteller des Dessert.
Für meinen Mann Cheese Cake & Beeren. Cheese Cake & Beeren
Cheesecake mal anders und in separaten Komponenten von Teig, Karamelleis, Fruchtgelee und Brombeeren serviert. Eine sehr süße Versuchung.
Das war ein sehr genussreicher und fröhlicher Abend. Wir wurden bestens mit guten Weinen und alkoholfreien Getränken versorgt.
Die Lage des Hotels ist wunderbar ruhig. In unserem geräumigen und gepflegten Zimmer mit direktem Moselblick fühlten wir uns sehr wohl.
Im großen Frühstückssaal gab es ein vielfältiges und frisches Frühstück am nächsten Morgen rundete diesen tollen ersten Besuch in der Villa Melsheimer ab.
Beim Auschecken fragte Frau Melsheimer nochmal sehr interessiert nach unserer Zufriedenheit.
Zufrieden äußerte sich auch meine Freundin über das Familienfest in der Villa Melsheimer. Für sie als Gastgeberin passte alles, auch das Preis-Leistungsverhältnis.
Wir kommen sicherlich in diesem Jahr wieder. Dann werden wir uns wohl dem feinen Menüangebot des Gourmetrestaurants widmen! Danke Carsten – klasse Tipp!
Anfang Oktober rief mich meine beste Freundin an und bat um Hilfe.
Seit 35 ahren können wir uns auf uns verlassen. Und es war bestimmt kein Zufall, dass sie mich um einen Gastronomietipp bat.
Am 27. November stand der 60. Geburtstag ihres Mannes an. Ihre nicht von der Hand zu weisende Befürchtung: Wenn sie nichts reserviert, fragt er 2 Tage vor seinem Geburtstag wo man denn mit Familie und Freunden den Geburtstag feiert.
Der offizielle Plan: Vater, Mutter, Tochter reisen 1 Tag... mehr lesen
Villa Melsheimer · Villa Classic
Villa Melsheimer · Villa Classic€-€€€Restaurant06542900034Moselstraße 5, 56861 Reil
4.5 stars -
"Eine perfekte Überraschungs-Geburtstagsfeier!" PetraIOAnfang Oktober rief mich meine beste Freundin an und bat um Hilfe.
Seit 35 ahren können wir uns auf uns verlassen. Und es war bestimmt kein Zufall, dass sie mich um einen Gastronomietipp bat.
Am 27. November stand der 60. Geburtstag ihres Mannes an. Ihre nicht von der Hand zu weisende Befürchtung: Wenn sie nichts reserviert, fragt er 2 Tage vor seinem Geburtstag wo man denn mit Familie und Freunden den Geburtstag feiert.
Der offizielle Plan: Vater, Mutter, Tochter reisen 1 Tag
Besucht am 31.10.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 147 EUR
Der Rebstock fiel uns schon im Vorjahr bei unserem Besuch in Durbach positiv auf.
Das Hotel liegt umgeben von einem großen, zurecht als Park beschrieben, Grundstück.
Gut 2 Wochen vor unserem Besuch Ende Oktober reservierte ich telefonisch. Ein überaus freundlicher Kontakt, so hat man gleich ein gutes Gefühl.
Der Himmel über der Ortenau gab nach dem sonnigen Tag an diesem Abend alles Durbacher Dramatikhimmel
und der Rebstock lag bei unserer Ankunft in besonders schönem Licht. .
Gleich nach dem Betreten des Hauses wurden wir freundlich empfangen, die Impfnachweise gesichtet, unsere Garderobe abgenommen und ins Restaurant zu unserem reservierten Tisch begleitet.
Schön! Das war mein erster Gedanke beim Platznehmen und Ankommen. Und hier wurde uns dafür auch Zeit gegeben. Sehr angenehm gegenüber dem Vorabend.
Überraschend geräumig das Restaurant, wunderbar aufgeteilt. Genügend Privatsphäre zu den Nachbartischen.
Vermutlich war das hier vor der leidigen Pandemie nicht anders. Der ganze Raum zog uns mit seinem sehr edlen Landhausflair in den Bann. Besonders die aufwändigen Holzvertäfelungen faszinierten meinen Mann, Schreinerssohn, sehr. Stilvoll
Hier war einfach alles stimmig und durchdacht. Gepflegter Teppich, Vorhänge, gestärkte Tischwäsche.
Sicherlich auch dadurch war auch der Geräuschpegel an diesem Abend nie unangenehm oder störend.
Selbst nachdem fast jeder Tisch belegt war. Unterhaltsam waren auch einige Kuckucksuhren im Raum im Verlaufe des Abends.
Präsent der absolut angenehme und zuvorkommende Service.
Zunächst bestellten wir 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l – stolze € 7,20. Eine Zweite folgte. Leider. Denn solche Wasserpreise werden mir wohl immer ein Dorn im Auge sein.
Da zahlen wir für ordentliches Winzerhandwerk, 2 Gläser Durbacher Rieslingsekt, gerne für je 0,1 l - € 7,90.
Wir wurden freundlichst mit diesen Getränken versorgt.
Dazu wurde Schmalz, Kräuterbutter, Oliven Küchengruß
und zweierlei frisches Brot serviert. Frisches Brot
Das ließ sich schon gut naschen.
Vor- und Hauptspeise wählte mein Mann aus der regulären Speisekarte.
Mir gefiel das angebotene 3 bzw. 4 Gang-Menü gut und ich entschied mich für 3 Gänge zu ansprechenden € 44,00.
Optisch überzeugte die Vorspeise meines Mannes Gebratene Jakobsmuscheln & Gambas – Steinpilzrisotto – Kürbis – Hummerespuma, € 19,00.
schon mal sehr! Geschmacklich auch. Jakobsmuscheln & Gambas – Steinpilzrisotto – Kürbis – Hummerespuma
Die Meeresfrüchte waren perfekt glasig gebraten. Neben dem angekündigten Kürbis brachten knackiger Brokkoli und geschmolzene Cocktailtomate Farbe auf den Teller. Das Risotto war wesentlich besser gelungen als beim Restaurant des Vortages, auf Käse wurde verzichtet. Das Steinpilzaroma hätte prägnanter sein dürfen. Das Hummerespuma war etwas zusammen gefallen, geschmacklich aber schön aromatisch. Eine sehr feine Vorspeise.
Etwas übersichtlicher meine Vorspeise aus dem Menü, schlicht als Charantaismelone & Garnele
angekündigt. Charantaismelone & Garnele
Die Zuckermelone brachte sommerliche Aromen in unterschiedlichen Texturen auf den Teller.
Überraschend die Präsentation der Garnele als knuspriges Sushi-Maki und Knusperbällchen.
Insgesammt eine sehr gut abgestimmte und ansprechende Vorspeise.
Die Wartezeit auf unsere Hauptspeisen war perfekt.
Dazu bestellte sich mein Mann zum Fisch einen trockenen Grauburgunder, 0,25 l - € 8,60.
Und ich zum Wild ein Cuvée Rot (Cabernet Sauvignon & Pinot Noir), 0,25 l - € 9,20.
Das Hauptgericht meines Mannes: Seeteufelmedaillons mit aromatischen Kräutern gebraten – Ratatouillegemüse – Steinpilzrisottofeine Nudeln - € 36,00.
Unkompliziert konnte das Risotto in Nudeln getauscht werden. Abwechslung statt zweimal hintereinander Steinpilzrisotto. Seeteufel – Ratatouille – Nudeln
Der Seeteufel perfekt zubereitet. Zwei saftige Trancen auf dem würzigen Ratatouillegemüse. Sehr schön dazu die pikanten gebratenen Pimentos. Pasta al dente. Mann höchst zufrieden.
So erging es mir mit meinem Hauptgang auch. Rehschnitzel aus der Keule – Spätburgunderjus – Pfifferlinge – Apfelrotkraut – Haselnussspätzle. Rehschnitzel – Spätburgunderjus – Pfifferlinge – Apfelrotkraut – Haselnussspätzle
Das Rehschnitzel nicht paniert, sondern schönen Röstaromen angebraten.
Innen noch rosa – genau so muss es sein! Rosa Reh
Eine schöne Portion Pfifferlinge wurde teils vom Reh verdeckt. Die Sauce war gut abgeschmeckt und wohl leicht mit Sahne „verfeinert“. Meine Vorstellung des Spätburgunderjus war anders. Dunkler, ungebunden, mit mehr Burgunderaroma. Geschmacklich gab es aber nichts auszusetzen. Und die wunderbaren Haselnussspätzle stahlen dem ebenso handwerklich sehr gut gemachten Rotkraut fast die Show.
Die Servicedamen waren wirklich klasse. Laut Beleg überwiegend an unserem Tisch Sandra May. Service, wie wir ihn lieben. Freundlich, locker und aufmerksam. Und so leichtfüßig! Falls Frau May diesen Beitrag liest: Danke für den Sandalentipp. Sie wurden umgehend bestellt, sind wirklich so bequem wie sie wirkten und warten auf ihren Einsatz bei wärmeren Temperaturen!
Beide waren wir schon sehr gesättigt. Das Dessert meines Menüs stand aber noch aus. Delice von Durbacher Zwetschgen – Weißes Schokoladeneis
wurde gerne mit zweifachem Besteck serviert. Und ich war dankbar für die Unterstützung meines Mannes.
Alle Speisen waren sehr ansprechend angerichtet. „Unser“ Dessert vollendete diese Folge. Delice von Durbacher Zwetschgen – Weißes Schokoladeneis
Die feinen Früchte kaperte ich gleich für mich. Das weiße Schokoladeneis war wunderbar zart und erwartet schokoladig. Die tortige Köstlichkeit mit Durbacher Zwetschge war sicherlich gelungen, mir aber zu süß.
Was meine ständigen Begleiter hier bei GastroGuide nicht wundern wird. Mein Mann nahm sich der süßen Herausforderung sehr gerne an.
Ein Abend wie wir uns wünschten. Wir haben fest vor, wieder in die Ortenau zu reisen. Perfekt für ein verlängertes Wochenende. Und dann reservieren wir gerne wieder im Rebstock. Im Sommer. Um das traumhafte Gartengelände genießen zu können. Mit den super bequemen Sandalen.
Der Rebstock fiel uns schon im Vorjahr bei unserem Besuch in Durbach positiv auf.
Das Hotel liegt umgeben von einem großen, zurecht als Park beschrieben, Grundstück.
Gut 2 Wochen vor unserem Besuch Ende Oktober reservierte ich telefonisch. Ein überaus freundlicher Kontakt, so hat man gleich ein gutes Gefühl.
Der Himmel über der Ortenau gab nach dem sonnigen Tag an diesem Abend alles
und der Rebstock lag bei unserer Ankunft in besonders schönem Licht.
Gleich nach dem Betreten des Hauses wurden wir freundlich empfangen,... mehr lesen
4.5 stars -
"Unsere Erwartungen wurden absolut erfüllt!" PetraIODer Rebstock fiel uns schon im Vorjahr bei unserem Besuch in Durbach positiv auf.
Das Hotel liegt umgeben von einem großen, zurecht als Park beschrieben, Grundstück.
Gut 2 Wochen vor unserem Besuch Ende Oktober reservierte ich telefonisch. Ein überaus freundlicher Kontakt, so hat man gleich ein gutes Gefühl.
Der Himmel über der Ortenau gab nach dem sonnigen Tag an diesem Abend alles
und der Rebstock lag bei unserer Ankunft in besonders schönem Licht.
Gleich nach dem Betreten des Hauses wurden wir freundlich empfangen,
Geschrieben am 12.01.2022 2022-01-12| Aktualisiert am
12.01.2022
… als wir von unserem sonnigen Spaziergang von Schloss Staufenberg zurück kamen. Am Schloss konnten wir über die Mittagszeit auf der Terrasse mit Weitblick tatsächlich noch ein Sonnenbad nehmen. Und das am 31.10.!
Unten im Ort angekommen verabschiedete sich die Sonne so langsam hinter den Weinbergen der Ortenau.
Wir entdeckten die Schänke mit großzügigem und gepflegten Weingarten.
Einige Gäste waren noch da, man konnte noch gut draußen sitzen. .
Die Tische waren mit sehr großzügigen Abständen gestellt und wir nahmen an einem der freien Tische Platz.
So ein Gläschen Wein könnte nicht schaden. Getränke und Speisen fanden auf einem Ausdruck am Tisch Platz. Übersichtlich, aber alles drauf, was Wanderern und Ausflügler zufrieden stellen dürfte.
Weine, Biere, alkoholfreie Getränke, Kaffee und Tee.
Verschiedene Flammkuchen, Rumpsteak, Schnitzel, Salate, Maultaschen, Suppe.
Eine freundliche Mitarbeiterin begrüßte uns sofort und fragte nach unseren Wünschen.
Wir bestellten 1 Weißburgunder und 1 Chardonnay, beide trocken, € 2,50 / 0,1 l.
Als kleinen Snack bestellten wir uns dazu einen vegetarischen Flammkuchen (Rahm / Lauch / Pesto), € 9,50.
Zum Teilen.
Nicht ganz wie in der Karte beschrieben wurde wenig später unser Flammkuchen serviert. Rahm, Zwiebeln, Cocktailtomaten und ein Weichkäse (könnte Feta gewesen sein). Dazu ein pulverisiertes Kräutergewürz / Pestogewürz? vegetarischer Flammkuchen
Diese Zusammenstellung gefiel uns nicht weniger gut als die Ankündigung der Karte. Der Flammkuchen war sehr gut gebacken. Luftig, knusprig, fein! vegetarischer Flammkuchen
Mächtig aufgerüstet hat man im Außenbereich der Schänke mit zahlreichen Weber-Grills. Grillparade
Grillkurse werden hier angeboten.
Wir wurden sehr nett verabschiedet. Zum Zahlen ging ich nach innen. Auch hier sah alles sehr gepflegt aus. Die Weinstube
… als wir von unserem sonnigen Spaziergang von Schloss Staufenberg zurück kamen. Am Schloss konnten wir über die Mittagszeit auf der Terrasse mit Weitblick tatsächlich noch ein Sonnenbad nehmen. Und das am 31.10.!
Unten im Ort angekommen verabschiedete sich die Sonne so langsam hinter den Weinbergen der Ortenau.
Wir entdeckten die Schänke mit großzügigem und gepflegten Weingarten.
Einige Gäste waren noch da, man konnte noch gut draußen sitzen.
Die Tische waren mit sehr großzügigen Abständen gestellt und wir nahmen an einem der... mehr lesen
Heinrichs Gutsschenke · Weingut von Neveu
Heinrichs Gutsschenke · Weingut von Neveu€-€€€Besenwirtschaft, Weinstube078141165Hespengrund 11, 77770 Durbach
4.0 stars -
"Der schöne Weingarten lockte uns…" PetraIO… als wir von unserem sonnigen Spaziergang von Schloss Staufenberg zurück kamen. Am Schloss konnten wir über die Mittagszeit auf der Terrasse mit Weitblick tatsächlich noch ein Sonnenbad nehmen. Und das am 31.10.!
Unten im Ort angekommen verabschiedete sich die Sonne so langsam hinter den Weinbergen der Ortenau.
Wir entdeckten die Schänke mit großzügigem und gepflegten Weingarten.
Einige Gäste waren noch da, man konnte noch gut draußen sitzen.
Die Tische waren mit sehr großzügigen Abständen gestellt und wir nahmen an einem der
Geschrieben am 11.01.2022 2022-01-11| Aktualisiert am
12.01.2022
Besucht am 30.10.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 123 EUR
Auf den Abend in dem wunderschönen Fachwerkstädtchen freuten wir uns sehr.
2019 schrieb Carsten 1972 hier einen tollen Vorgeschmack.
Fest steht, nach unserem kurzen Besuch, dass wir Gengenbach nochmals mit mehr Zeit besuchen werden. Es gibt in Gengenbach noch viele schöne Winkel zu entdecken.
Unseren Tisch hatte ich schon einige Tage vorher schriftlich (zum ersten Mal direkt über GastroGuide) reserviert, der Kontakt war sehr freundlich.
Am Abend trafen wir ein und wurden sofort freundlich empfangen. Eingang
Die Impfnachweise wurden aufmerksam gesichtet, Garderobe abgenommen und sofort wurden wir zu unserem reservierten Tisch begleitet.
Kaum Platz genommen, übernahm ein junger Serviceherr. Hinweis auf Lucaapp, Speisekarte gereicht und erste Wünsche abgefragt. Schön, wenn die Gäste umsorgt werden. Aber es war wirklich überfallartig.
Für erste Wünsche wollten wir erst einmal in die Karte schauen. Zuvor kam ich aber zu der Feststellung, dass unser Tisch so ziemlich am unruhigsten Durchgangsplatz im Restaurant lag. Also fragte ich, ob der Tisch gleich links neben uns vielleicht noch frei sei. Leider wurde verneint.
Überall wird massiver Servicekräftemangel in der Gastronomie gemeldet. Dies war hier keinesfalls der Fall.
Die Einrichtung ist geschmackvoll und angenehm. Wie im Restaurant Klara in Appenweier hingen auch hier „glutäugige Trachtenträger“ an der Wand. .
Die sind wohl modern oder es war der gleiche Inneneinrichter am Werk.
Nun konnten wir Genussstöbern und bestellten die ersten Getränke.
1 Liter hausgesprudeltes Tafelwasser, gereicht in einer sehr schönen Flasche, zu fairen € 4,50. 1 alkoholfreier Apfel-Prisecco - € 8,50. Dieser gut gekühlt, nicht süß und sehr erfrischend. 1 Glas Pinot brut - € 9,50.
Das 3-Gänge Menü wird zu € 42,00 angeboten. Sehr gut gefiel uns, dass man die Speisen frei aus der Karte zusammenstellen kann. Einige Gerichte sind zusätzlich zu mit einem kleinen Aufpreis versehen.
Kaum hatten wir unsere Speisen bestellt, wurde 2 Sorten luftiges frisches Brot, aufgeschlagene Butter, aromatisches Olivenöl und grobes Salz gereicht.
Schade um die Butter, aber das Olivenöl war köstlich.
Es folgte einer der besten Küchengrüße 2021: Mais-Crème-brûlée! Amuse: Mais-Crème-brûlée
Ein kreativer und sehr geschmackvoller Auftakt. Wunderbar cremig und maisaromatisch!
Auf unsere Vorspeisen warteten wir nicht lange.
Die Kürbiscremesuppe mit Kernöl mit gebratener Jacobsmuschel (+ € 2,00 zum Menüpreis) für meinen Mann wurde am Tisch frisch angegossen. Suppeneinlage: Jakobsmuschel, Kürbis, Kürbiskernöl
So konnte man vorher noch die appetitliche Einlage von Kürbisfleisch und Jakobsmuschel sehen. Am Tisch angegossene Kürbissuppe
Begeistert war mein Mann von dieser wärmenden und gut gewürzten Suppe. Der Eigengeschmack der Jakobsmuschel kam noch gut durch und sie war schön glasig.
Auch ich war zufrieden mit meiner Vorspeise: Gebratener Pulpo mit Roter Bete und Trüffeldressing (+ € 2,00). Gebratener Pulpo mit Roter Bete
Die kross angebratenen Pulpostücke waren zart und gut gewürzt. Die rote Beete fein mariniert und eher mild abgestimmt. So war die Zusammenstellung sehr harmonisch. Das Ganze in einem Bett aus frischem Rucola. Dieser auf der Karte nicht erwähnt. Ich freute mich darüber, Rucola mag ich sehr gerne.
Das milde Dressing passte insgesamt zum Gericht sehr gut. Die Trüffelnote kam allerdings zu kurz.
Geschmacklich war Trüffel hier aber gar nicht nötig. Die Aromen, besonders in Kombination mit der fein gewürfelten Bete, waren so wie es war gut abgestimmt.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Hauptspeisen serviert.
Vorher bestellten wir uns noch einen trockenen Riesling der Durbacher Winzergenossenschaft, 0,25 l - € 6,50 und eiinen trockenen Grauburgunder vom Weingut Bärmann, Merdingen, 0,1 l - € 4,40.
Badisches Zanderfilet mit Apfelsauerkraut und Kartoffel- Püree (+ € 2,00) für meinen Mann.
Ein dickes Zanderfilet kross auf der Haut gebraten. Innen saftig und noch leicht glasig. Badisches Zanderfilet mit Apfelsauerkraut und Kartoffel- Püree
Stimmig dazu das mild-säuerliche Apfelsauerkraut und schön fluffiges Kartoffelpüree.
Mein Hauptgericht: Forellenröllchen (Forellenhof Rösch) auf Kürbisrisotto.
Tja… Risotto. Immer wieder gerät es in Kritik. Ich mach es, ich mag es. Und mit Zeit und Aufmerksamkeit wird es.
Diese Hauptspeise überzeugte weder optisch noch geschmacklich. Forellenröllchen auf Kürbisrisotto.
Das Forellenröllchen ordentlich gewickelt, innen Lachsforelle. Wohl im Dampfgarer zubereitet, trotzdem gerade noch saftig . Insgesamt mild und sehr dezent. Ein wenig Schonkostgefühl kam auf.
Das Risotto war leider vollkommen misslungen. Beim ersten Gabelstich dachte ich an Tapetenkleister der jeden Maler überzeugt hätte. Der Gegenpol zur Leichtigkeit der Forelle.
Eine zähe, schon leicht erkaltete Masse die dicke Käsefäden zog. Reis und Kürbis wurden erschlagen vom Käse den ich ohnehin in Kombination mit Fisch schwierig finde.
Ein Servicemitarbeiter fragte aufmerksam nach unserer Zufriedenheit. Ein Gabelhub des „Risottos“ reichte aus.
Sofort wurde die neue Zubereitung oder ein Tausch angeboten. Aber wir wollten ja schließlich zusammen essen, daher lehnte ich ab und beschränkte mich auf das Forellenröllchen.
Wenige Minuten später kam eine Dame zu uns und entschuldigte sich für den Risottopatzer. Ob Restaurantleiterin oder Chefin kann ich leider nicht sagen, aber die angenehme Dame war sehr präsent an diesem Abend. Bevor sie zu uns kam, hatte sie das Risotto in der Küche gesichtet und stimmte mir ohne Umschweife zu. Sehr persönlich versicherte sie, wie wichtig die Gästezufriedenheit ist und kündigte eine „Widergutmachung“ an. Besser hätte man nicht reagieren können.
Hungrig blieb ich nicht. Forellenportion war großzügig.
Beim Dessert wählte ich das Leichteste: Himbeersorbet mit Geist. Himbeersorbet mit Geist
Dies entsprach genau meinen Erwartungen. Himbeersorbet angegossen mit Himbeergeist.
Platz für Süßes findet mein Mann fast immer.
Für ihn: Mousse au chocolat mit Himbeersorbet. Mousse au chocolat mit Himbeersorbet
Die Mousse recht fest, der Schokoladengeschmack aber sehr fein. Das Himbeersorbet brachte passende Frucht und leichte Säure, immer stimmig zur Schokolade. Das Dessert schön garniert mit mit farblichen Tupfern. Erbsensprossen zum Dessert? Ich habe sie gerne übernommen.
Die angekündigte „Wiedergutmachung“ fürs misslungene Risotto kam nicht bei mir an. I
Ich habe nichts verlangt, aber wenn es angekündigt wird, sollte auch was passieren.
Der größte Kritikpunkt des Abends: Unser sehr unruhiger und ungemütlicher Platz am Durchgang.
Bei vollem Haus hätte ich kein Wort dazu verloren.
Aber nach dem Zahlen war der Zweiertisch an der Wand immer noch unbesetzt.
Der Tisch, nach dem ich gleich zu Anfang fragte.
Reichlich Servicekräfte, aber gerade im Service ist noch Luft nach oben.
Eine junge Dame verabschiedete uns trotzdem sehr vorbildlich.
Hinaus ging es, vorbei am Käsewagen… Käsewagen
Eigentlich wollte ich (für einen bekannten Käsegenießer aus Bremen) die Käseauswahl zum Dessert bestellen. Das käsige Risotto reichte mir aber an diesem Abend nach zwei Bissen für zu viel Käse.
Natürlich ist jeder Besuch eine Momentaufnahme.
Unsere hatte leider ein paar Schwächen.
Aber auch Stärken: Mais-Crème-brûlée!
Auf den Abend in dem wunderschönen Fachwerkstädtchen freuten wir uns sehr.
2019 schrieb Carsten 1972 hier einen tollen Vorgeschmack.
Fest steht, nach unserem kurzen Besuch, dass wir Gengenbach nochmals mit mehr Zeit besuchen werden. Es gibt in Gengenbach noch viele schöne Winkel zu entdecken.
Unseren Tisch hatte ich schon einige Tage vorher schriftlich (zum ersten Mal direkt über GastroGuide) reserviert, der Kontakt war sehr freundlich.
Am Abend trafen wir ein und wurden sofort freundlich empfangen.
Die Impfnachweise wurden aufmerksam gesichtet, Garderobe abgenommen... mehr lesen
4.0 stars -
"Keine Spur von Personal- und Käsemangel" PetraIOAuf den Abend in dem wunderschönen Fachwerkstädtchen freuten wir uns sehr.
2019 schrieb Carsten 1972 hier einen tollen Vorgeschmack.
Fest steht, nach unserem kurzen Besuch, dass wir Gengenbach nochmals mit mehr Zeit besuchen werden. Es gibt in Gengenbach noch viele schöne Winkel zu entdecken.
Unseren Tisch hatte ich schon einige Tage vorher schriftlich (zum ersten Mal direkt über GastroGuide) reserviert, der Kontakt war sehr freundlich.
Am Abend trafen wir ein und wurden sofort freundlich empfangen.
Die Impfnachweise wurden aufmerksam gesichtet, Garderobe abgenommen
Besucht am 30.10.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 39 EUR
Unseren Ausflug nach Freudenstadt begleitete eine Regenfront. Und diese trübte wirklich die Freude am Ausflug nach Freudenstadt. Es prasselte unermüdlich auf uns nieder.
Das Modehaus Peters gewährte uns Unterschlupf im Trockenen. Hat zwar nichts mit Gastroguide zu tun, aber der Service war dort erwähnenswert perfekt.
Jedenfalls konnten wir dort eine Zeit des ungemütlichen Vormittags überbücken.
Der Regen ließ tatsächlich auch mal nach und wir konnten den größten Marktplatz Deutschlands besichtigen.
An diesem Regentag sehr praktisch: Der Marktplatz ist komplett von überdachten Arkaden umrandet.
Ein Hüngerchen machte sich bemerkbar. Wenige Schritte vom Marktplatz entfernt, fanden wir in einer ruhigen Seitenstraße Restaurant Zum Kaiser. .
Sah von außen gepflegt aus und wir hofften auf einen freien Tisch.
Freundlich wurden wir begrüßt und ein Tisch im gut besuchten Restaurant war auch noch für uns frei. Die Impfnachweise wurden vorbildlich kontrolliert.
Seit 1.10.2020 führt ein neuer Pächter das Restaurant. Er hat das beliebte Restaurant wohl nahezu unverändert gelassen und ich fühlte mich in meine frühe Jugend zurückversetzt. Absolut unverfälschtes 80er-Jahre-Retro-Ambiente! Hier passte von Preisekarte, Teller, Gläser, Tischdecke, Bestuhlung, Lampen, Vorhänge einfach alles. .
Die komplette Einrichtung wurde über die Jahrzehnte gut gepflegt. Die Gaststätte einfach so lassen, das hatte was!
Ein junger Herr und eine junge Dame waren für den Service zuständig. Beide sehr freundlich, nur mit der Abstimmung untereinander haperte es manchmal. So wurden Wünsche doppelt abgefragt oder auch mal was vergessen. Aber das war alles nicht störend, die Freundlichkeit machte alles wieder gut.
Unsere Getränke: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu erfreulichen € 3,80. 2 Durbacher Riesling trocken - 0,25 l - € 4,70.
Auf die bestellten Speisen mussten wir nicht zu lange warten.
Für mich: Großer Salatteller mit gebratenen Maultaschen - € 13,90. Salatteller mit gebratenen Maultaschen
Die Ankündigung der Speisekarte war nicht übertrieben. Der Salat war wirklich groß und mit reichlich knusprig gebratenen Maultaschenscheiben belegt.
Verschiedene marinierte Rohkostsalate wurden von frischem Blattsalat bedeckt. Das Dressing passte sehr gut. Allerdings waren die knusprigen und sehr schmackhaften Maultaschenscheiben die Hauptdarsteller bei diesem Gericht.
Frisches Graubrot wurde auch noch dazu serviert.
Mein Mann hatte sich Käsespätzle mit gebratenen Zwiebeln und Salat - € 11,90
bestellt.
Hier war die Portion nicht so üppig bemessen, die Käsespätzle standen aber auf der Karte auch unter „Kleine Gerichte“. Käsespätzle
Mit dem dazu servierten Beilagensalat war es auch eine sättigende Mahlzeit. Beilagensalat und Riesling
Die Käsespätzle hätten etwas heißer sein dürfen, auch die Würzung war sehr dezent. Die gebratenen Zwiebeln waren leider nicht knusprig, eher gedünstet und mit Soßenpulver o. ä. (kenne mich mit sowas zum Glück nicht aus) versehen. Alles Geschmackssache, genau wie die Deko mit Orangenscheibe. Aber hier sind wir wieder beim Thema: Retro 80er durch und durch.
Gut gesättigt konnten wir per EC bezahlen und wurden freundlich verabschiedet.
Unseren Ausflug nach Freudenstadt begleitete eine Regenfront. Und diese trübte wirklich die Freude am Ausflug nach Freudenstadt. Es prasselte unermüdlich auf uns nieder.
Das Modehaus Peters gewährte uns Unterschlupf im Trockenen. Hat zwar nichts mit Gastroguide zu tun, aber der Service war dort erwähnenswert perfekt.
Jedenfalls konnten wir dort eine Zeit des ungemütlichen Vormittags überbücken.
Der Regen ließ tatsächlich auch mal nach und wir konnten den größten Marktplatz Deutschlands besichtigen.
An diesem Regentag sehr praktisch: Der Marktplatz ist komplett von überdachten Arkaden... mehr lesen
Gasthaus zum Kaiser
Gasthaus zum Kaiser€-€€€Restaurant074412886Schulstrasse 9, 72250 Freudenstadt
4.0 stars -
"Gasthaus – Bürgerlich – bitte nicht renovieren!" PetraIOUnseren Ausflug nach Freudenstadt begleitete eine Regenfront. Und diese trübte wirklich die Freude am Ausflug nach Freudenstadt. Es prasselte unermüdlich auf uns nieder.
Das Modehaus Peters gewährte uns Unterschlupf im Trockenen. Hat zwar nichts mit Gastroguide zu tun, aber der Service war dort erwähnenswert perfekt.
Jedenfalls konnten wir dort eine Zeit des ungemütlichen Vormittags überbücken.
Der Regen ließ tatsächlich auch mal nach und wir konnten den größten Marktplatz Deutschlands besichtigen.
An diesem Regentag sehr praktisch: Der Marktplatz ist komplett von überdachten Arkaden
Geschrieben am 28.12.2021 2021-12-28| Aktualisiert am
29.12.2021
Besucht am 29.10.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 92 EUR
2020 waren wir zum ersten Mal im Hanauer Hof zu Gast. Es war ein sehr schöner Abend im geschützten Innenhof.
Meinen Beitrag aus 2020 schloss ich mit den Worten: „Wenn es sich ergibt, werden wir sehr gerne nochmals hier einkehren“.
Die Gelegenheit ergab sich Ende Oktober. Ich reservierte vorab telefonisch unseren Tisch und stolperte hier schon über den neuen Namen des Restaurants im Hotel Hanauer Hof.
Bei unserem Eintreffen am frühen Abend stellten wir sofort fest, dass sich nicht nur der Name geändert hat. Neu: Restaurant Klara
Oma Klara war die gute Seele des 1904 gegründeten Hanauer Hofes und so wurde ihr Name in Dankbarkeit für das Restaurant gewählt.
Wohl der vergangene (und hoffentlich letzte) Lockdown wurde Renovierung genutzt. Wobei das Restaurant bei unserem Besuch 2020 keinen renovierungsbedürftigen Eindruck machte.
Vom Fußboden bis zur Decke wurde alles neu gestaltet. Ein moderner Landhausstil mit bequemer Bestuhlung, ansprechender Farbgestaltung und Beleuchtung.
Wir wurden freundlich von einer jungen Dame empfangen und zu unserem schönen Tisch begleitet.
Die Speisekarte ist nach wie vor wunderbar übersichtlich und so durchdacht, dass hier jeder Gerichte nach seinem Geschmack findet. Fraglich, ob Klara die angebotenen Burger geschätzt hätte.
Den weiteren Service an unserem Tisch übernahm weitestgehend der aufgeschlossen-fröhliche junge Serviceherr den wir bereits im vergangenen Jahr schätzen lernten.
Unsere Wünsche: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50 2 Gläser trockener Sekt je € 5,00
Bis hierher identische Getränke wie im Vorjahr. Erfreulich auch zu den gleichen und fairen Preisen.
Als Vorspeise wählten wir beide den Herbstsalat - € 6,00.
Dieser wurde sehr zügig serviert und überzeugte wieder voll und ganz. Herbstsalat
Eine vielfältige Zusammenstellung, tadellos frisch und reichlich. Neben Blattsalaten und frischen Sprossen gab es einen bunten Hülsenfruchtsalat, Karotten- und Rotkohlsalat, Granatapfelkerne, Radieschen… abgerundet mit einem wirklich tollen Dressing!
Zu unseren Hauptgängen bestellten wir noch 2 Gläser Wein. Wir sind beide eher Weißweintrinker, aber zu meinem Hauptgericht bestellte ich mir dann doch einmal einen Rotwein.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Hauptspeisen serviert. Sehr gut sahen die Speisen aus.
Für meinen Mann: Sauerbraten, Bandnudeln, Crispy-Birne - € 19,00 Sauerbraten
2 Scheiben zarter Sauerbraten und feine Sauce mit der richtigen Säurenote. Die Bandnudeln al dente gegart. Dazu noch ein wenig unangekündigtes und gerne verkostetes Kartottengemüse. Die kleine Crispy-Birne war wirklich außen schön knusprig frittiert und brachte etwas Neues zum gutbürgerlichen Essen. Mini-Knusperbirne
Da ich, im Gegensatz zu meinem Mann, sehr gerne Wildgerichte esse, entschied ich mich für: Hirschragout, Spätzle, Brokkoli - € 24,00 Hirschragout
Das sah sehr gut aus. Leider war bei dem Hirsch für mich ein deutlicher „Fehlton“ schmeckbar. Die Sauce war tadellos, an ihr lag es nicht. Der freundliche Serviceherr fragte kurz nach dem Servieren nach unserer Zufriedenheit und ich merkte dies an. Dies wurde sehr ernst genommen, angeboten die Speise zu tauschen. In der Küche wurde probiert und man konnte nichts feststellen.
Schade fand ich für mich die Erklärungen zum Wildgeschmack, da bin ich gut geschult. Mein Vater ging zur Jagd und ich esse schon immer gerne Wild und bereite es auch selbst zu.
Ich will das Hirschfleisch hier auch gar nicht zu sehr bemängeln, es geht mir eher um die gute Reaktion des Hauses. Selbst am nächsten Tag rief mich der Inhaber an. Man hat sich hier wirklich Gedanken um die Zufriedenheit des Gastes gemacht und dies gilt es hervorzuheben. Als mögliche Erklärung fürs „Gschmäckle“ wurde vermutet, dass beim Zerlegen die Galle verletzt wurde. Das Fleisch schmeckte aber nicht bitter… und der Hirsch hat keine Galle, denn er muss kein Fett verdauen.
Spätzle, Sauce, Brokkoli und Kartotten waren sehr gut. Beim Hirschragout gingen die Geschmäcker einfach auseinander.
Beide waren wir wohl gesättigt.
Statt eines Desserts gab es zum Abschluss für uns noch einen Espresso - € 2,50.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet. Trotz Unstimmigkeit im Hirschgeschmack war es ein schöner Abend.
2020 waren wir zum ersten Mal im Hanauer Hof zu Gast. Es war ein sehr schöner Abend im geschützten Innenhof.
Meinen Beitrag aus 2020 schloss ich mit den Worten: „Wenn es sich ergibt, werden wir sehr gerne nochmals hier einkehren“.
Die Gelegenheit ergab sich Ende Oktober. Ich reservierte vorab telefonisch unseren Tisch und stolperte hier schon über den neuen Namen des Restaurants im Hotel Hanauer Hof.
Bei unserem Eintreffen am frühen Abend stellten wir sofort fest, dass sich nicht nur der... mehr lesen
Restaurant Klara im Hotel Hanauer Hof
Restaurant Klara im Hotel Hanauer Hof€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten0780595660Ortenauer Straße 50, 77767 Appenweier
4.0 stars -
"Restaurant Hanauer Hof heißt jetzt Klara" PetraIO2020 waren wir zum ersten Mal im Hanauer Hof zu Gast. Es war ein sehr schöner Abend im geschützten Innenhof.
Meinen Beitrag aus 2020 schloss ich mit den Worten: „Wenn es sich ergibt, werden wir sehr gerne nochmals hier einkehren“.
Die Gelegenheit ergab sich Ende Oktober. Ich reservierte vorab telefonisch unseren Tisch und stolperte hier schon über den neuen Namen des Restaurants im Hotel Hanauer Hof.
Bei unserem Eintreffen am frühen Abend stellten wir sofort fest, dass sich nicht nur der
Geschrieben am 27.12.2021 2021-12-27| Aktualisiert am
27.12.2021
Besucht am 24.10.2021Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
…war gar nicht so leicht!
Der Cousin meines Vaters reiste mit seiner Frau vom Westerwald nach Morbach an um den Enkel am Nachmittag bei einem Fußballspiel anzufeuern.
Eine schöne Gelegenheit uns zu treffen. Meine Anfahrt nach Morbach ist nicht weit.
Die Suche nach einem Restaurant am Sonntagmittag gestaltete sich nicht einfach. Es sollte ja möglichst ein Essen nach unserem Geschmack treffen und auch die Öffnungszeiten mussten passen.
Bei geringer Auswahl fiel die Entscheidung auf das Wirtshaus zum Dorfkrug. Das Restaurant befindet sich im um die Jahrhundertwende erbauten „Kirchen-Mettler-Haus“ im Zentrum des kleinen Ortes.
Meine telefonische Reservierung für den frühen Mittag wurde freundlich und unkompliziert bestätigt. Am Telefon war wohl Alfredo Paredes der das Restaurant gemeinsam mit seiner Partnerin Britta Steck führt.
Kurz vor der Familie kam ich in Morbach an und parkte etwas abseits auf einem kostenlosen öffentlichen Parkplatz.
Am Restaurant angekommen wurde ich freundlich begrüßt. Und eine Minute später trafen auch die Westerwälder ein. .
Traumhaftes Oktoberwetter, fast hätte man noch draußen essen können. Aber nicht nur im Westerwald pfeift der Wind so kalt. Nein, an diesem Tag auch in Morbach.
Der für uns reservierte Tisch stand aber leider am schlechtesten Platz mittig im Raum, direkt vor der Theke. Kleiner Tisch und auch sehr unruhig. Zum Glück war auf Nachfrage der Wechsel zu einem ruhigeren Tisch möglich.
Das Restaurant ist gemütlich eingerichtet. Stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen des Hunsrücks zieren die wohl erst kürzlich frisch getünchten Wände. Die Bestuhlung ist deutlich in die Jahre gekommen. Sauber und gepflegt war die Einrichtung.
Im Service waren die Chefin, eine weitere erfahrene Servicemitarbeiterin und ein junger Hüpfer. Das Nachwuchstalent war (noch) recht unerfahren. Macht aber gar nichts, alle drei Damen waren sehr freundlich.
Unsere Getränke:
Mineralwasser , alkoholfreies Weizenbier, Coca Cola. Und nach dem Essen noch Cappuccino und Espresso.
Wir verzichteten alle drei auf eine Vorspeise.
Zusätzlich zur Hauptkarte wurde eine „Herbstkarte“ mit feinen herbstlichen Gerichten gereicht. Hier wurden wir auch alle fündig. Neben deutschen und regionalen Speisen findet sich auf der Karte auch eine dominikanische Hähnchenspezialität aus der Heimat des Küchenchefs.
Meine Begleiter wählten: Rumpsteak mit Steinpilzen, Kroketten und Salat - € 25,00.
Die Kroketten konnten gegen € 2,50 Aufpreis in Bratkartoffeln als Beilage getauscht werden.
Schnitzel mit Steinpilzen, Kroketten und Salat - € 17,50
Die frische Hunsrückforelle reizte mich sehr. Letztlich gewann doch das Hirschsteak mit Steinpilzen, Spätzle und Rotkohl - € 22,50.
Wild mag ich ja sehr gerne. Und nachdem wir in diesem Jahr viele Pfifferlinge sammeln konnten fehlte das Glück bei den Steinpilzen. Und auf diese Beilage freute ich mich sehr.
Während der Wartezeit auf unser Essen füllte sich das Restaurants zusehends. Auch weitere Fußballfans aus dem Westerwald nutzten die Chance zur Stärkung vorab.
Die Beilagensalate wurden vorab serviert. Marinierte Rohkostsalate und frischer Blattsalat mit einfachem Dressing. Beilagensalat
Dampfend heiß erreichten uns wenig später die Hauptspeisen.
Das Rumpsteak saftig und wie gewünscht medium gebraten. Rumpsteak, Bratkartoffeln, Steinpilze
Sehr gut kamen auch die knusprigen Bratkartoffeln an, sie waren den Aufpreis wert.
Meiner „Tante“ schmeckte ihr saftiges Schnitzel auch. Schnitzel, Steinpilze, Kroketten
Die Kroketten waren reichlich vorhanden und schmeckten ihr wohl auch. Ich kann ihnen nicht viel abgewinnen, aber das tut hier ja nichts zur Sache.
Mein Hirschkalbsrücken schmeckte hervorragend. Butterzart und noch eher medium rare gebraten.
Ganz wie ich es mag. Hirschrückensteak, Steinpilze, Spätzle
Die Spätzle waren leider nicht hausgemacht und wohl eher aus der Trockentüte.
Das Rotkraut wurde im separaten Schälchen serviert, war aber auch nicht frisch gekocht, dafür war es einfach zu weich und wenig aromatisch. Rotkohl
Ich mache halt Rotkrohl und Spätzle grundsätzlich frisch, da habe ich mich gerne dran gewöhnt.
Mit den Steinpilzen in Rahm zu unseren Fleischgerichten waren wir alle zufrieden. Leider wurde wohl mit gekörnter Brühe gewürzt, so ging das Eigenaroma des edlen Steinpilzes leider etwas unter.
Trotz weniger Kritikpunkte: Geschmeckt hat es uns Dreien und die Portionen waren sehr großzügig bemessen.
Langwierig gestaltete sich die Zusammenstellung der Rechnung. Der handgeschriebene Beleg wurde zwischen der jungen Mitarbeiterin und der Chefin besprochen und mehrmals mit dem Taschenrechner nachgerechnet. Es herrschte ziemliches Durcheinander. Nicht nur hinter der Theke wie ich nun feststellte: Es wurde statt des Hirschrückensteaks nur das € 4,00 günstigere Hirschgulasch abgerechnet. Die Getränkepreise waren eher günstig. Aber selbst ich blicke auf dem handschriftlichen Zettel nicht ganz sicher durch, wie die Getränkepreise zuzuordnen sind.
Das war ein schönes kleines Familientreffen einem sehr freundlichen Gasthaus. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, würde ich hier gerne nochmal einkehren. Gerne auch mal im Sommer, die Außenplätze am Marktplatz vor dem Haus gefallen mir gut.
Und heute Abend gibt es jetzt gebratene Pfifferlinge bei uns. Selbst gefangen und eingefroren.
…war gar nicht so leicht!
Der Cousin meines Vaters reiste mit seiner Frau vom Westerwald nach Morbach an um den Enkel am Nachmittag bei einem Fußballspiel anzufeuern.
Eine schöne Gelegenheit uns zu treffen. Meine Anfahrt nach Morbach ist nicht weit.
Die Suche nach einem Restaurant am Sonntagmittag gestaltete sich nicht einfach. Es sollte ja möglichst ein Essen nach unserem Geschmack treffen und auch die Öffnungszeiten mussten passen.
Bei geringer Auswahl fiel die Entscheidung auf das Wirtshaus zum Dorfkrug. Das Restaurant befindet sich im... mehr lesen
Wirtshaus Zum Dorfkrug
Wirtshaus Zum Dorfkrug€-€€€Restaurant, Wirtshaus, Take Away065339582510Unterer Markt 1, 54497 Morbach
3.0 stars -
"Die Suche nach einem guten Mittagstisch in Morbach…" PetraIO…war gar nicht so leicht!
Der Cousin meines Vaters reiste mit seiner Frau vom Westerwald nach Morbach an um den Enkel am Nachmittag bei einem Fußballspiel anzufeuern.
Eine schöne Gelegenheit uns zu treffen. Meine Anfahrt nach Morbach ist nicht weit.
Die Suche nach einem Restaurant am Sonntagmittag gestaltete sich nicht einfach. Es sollte ja möglichst ein Essen nach unserem Geschmack treffen und auch die Öffnungszeiten mussten passen.
Bei geringer Auswahl fiel die Entscheidung auf das Wirtshaus zum Dorfkrug. Das Restaurant befindet sich im
Geschrieben am 19.12.2021 2021-12-19| Aktualisiert am
19.12.2021
Besucht am 30.09.2021Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Auen? Noch nie gehört? Ich auch nicht.
Bis mir mein Lieblingskollege die Geschichte seiner Tochter erzählte. Sie war zu einer Feier im Weingut Hees eingeladen und war nach ausführlichem Weingenuss so vernünftig, ein Taxi zu rufen.
Sie nannte dem Taxifahrer die Adresse „Zur feuchten Ecke“. Antwort: „Mädchen, willste mich verar…en?“
Nein, wollte Sie tatsächlich nicht und der Taxifahrer fand sich tatsächlich zur Abholung ein.
Das familiengeführte Weingut mit dem Restaurant „Jäger aus Kurpfalz“ und kleinem Hotelbetrieb liegt versteckt zwischen Soonwald und Nahe. Wohl keine 200 Einwohner zählt der Ort.
Sehr versteckt und eng umbaut liegt das Weingut. Es stehen einige Parkplätze am Haus zur Verfügung.
Entspannter parkt es sich unten im Ort und man läuft ein paar Schritte leicht bergauf zum Haus.
Grund unseres Besuches war der 80. Geburtstag unserer „Katzenoma“. Sie liebt Wiener Schnitzel über alles.
Aber bitte unbedingt ohne den Anrichteklassiker Sardelle. Denn Fisch und Meeresfrüchte versetzen Sie in größten Ekel.
Wir wussten, dass es hier gute Wiener Schnitzel (ohne Sardelle) gibt und luden Sie zu Ihrem Geburtstag ein.
Wenige Treppenstufen sind zum Restauranteingang zu überwinden.
Eine junge Frau begleitete uns zum reservierten Tisch. Das Restaurant ist in gepflegten und passenden Landhausstil eingerichtet. .
Der große Nebenraum ist wohl frisch renoviert und wesentlich moderner.
Im geschützten Innenhof konnten wir witterungsbedingt an diesem Abend leider nicht mehr sitzen. Gartenterrasse
Umgehend wurden wir mit den Karten versorgt. Kurze Zeit später konnten wir unsere Wünsche aufgeben.
In der Küche regiert die Seniorchefin des Hauses. Angeboten wird bewährte Hausmannskost. Wenn möglich werden regionale Zutaten eingesetzt. Eine Küche ohne Experimente. „Mutter steht am Herd“, so heißt es auf der Homepage und so ist es.
Unsere Bestellung: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,50 1 alkoholfreies Weizenbier, 0,5 l - € 3,60 1 trockener Rosé, 0,2 l - € 3,70 1 trockener Riesling „Steingewann“, 0,2 l - € 4,50
Unsere Vorspeise Rinderkraftbrühe - € 4,90
überzeugte. Rinderkraftbrühe mit Markklößchen
Eine kräftig gekochte und gut gewürzte Brühe, Suppennudeln als Einlage… ich weiß gar nicht mehr, wann diese mir zuletzt begegnet sind. Dazu zwei hausgemachte Markklößchen, diese waren wirklich fein und es hätte gerne noch eins mehr sein dürfen.
Nach passender Wartezeit servierte die junge Frau die Hauptgerichte.
Für meinen Mann und unsere Freundin: Wiener Schnitzel vom Kalb mit Pommes Frites und Beilagensalat – € 18,50.
Die Schnitzel saftig und goldbraun mit luftiger Panierung. Das Kalbfleisch saftig und zart. Gute Würzung. Wiener Schnitzel
Dazu knusprige Pommes Beilagenpommes
und auch der gemischte Beilagensalat mit leichtem Sahnedressing passte. Beilagensalat
Meine Hauptspeise: Hirschkalbskeule, hausgemachte Kartoffelklöße, Preiselbeerbirne, Rotkohl - € 17,00. Hirschkalbskeule, Kartoffelklöße, Preiselbeerbirne, Rotkohl
Das Fleisch war klassisch geschmort, saftig und zart. Auf die hausgemachten Kartoffelklöße freute ich mich besonders. Leider fielen gerade diese durch. Viel zu fest, zu trocken, bröselige Konsistenz, kein Kartoffelgeschmack. Schade um die Arbeit.
Rotkohl und Sauce wurden separat gereicht.
Insgesamt fehlte mir bei diesem herbstlichen Gericht die geschmackliche Tiefe.
Die Portionen waren insgesamt großzügig bemessen.
Ein netter Abend. Klare Empfehlung für die Schnitzel. Die Mitarbeiterin im Service war freundlich. Trotz weniger Gäste, darunter wohl überwiegend Stammgäste, mangelte es leider doch an Aufmerksamkeit. Gerne hätten wir noch ein Gläschen Wein getrunken.
Dies wurde dann zu Hause nachgeholt. Eingangsbereich
Wer einen erholsamen und ruhigen Urlaub verleben will, ist hier bestimmt willkommen und gut aufgehoben.
Auen? Noch nie gehört? Ich auch nicht.
Bis mir mein Lieblingskollege die Geschichte seiner Tochter erzählte. Sie war zu einer Feier im Weingut Hees eingeladen und war nach ausführlichem Weingenuss so vernünftig, ein Taxi zu rufen.
Sie nannte dem Taxifahrer die Adresse „Zur feuchten Ecke“. Antwort: „Mädchen, willste mich verar…en?“
Nein, wollte Sie tatsächlich nicht und der Taxifahrer fand sich tatsächlich zur Abholung ein.
Das familiengeführte Weingut mit dem Restaurant „Jäger aus Kurpfalz“ und kleinem Hotelbetrieb liegt versteckt zwischen Soonwald und Nahe.... mehr lesen
Weingut Hees - Zum Jäger aus Kurpfalz
Weingut Hees - Zum Jäger aus Kurpfalz€-€€€Restaurant, Weinstube06754373Zur feuchten Ecke 6, 55569 Auen
3.5 stars -
"Verstecktes Weingut mit gutbürgerlicher Küche" PetraIOAuen? Noch nie gehört? Ich auch nicht.
Bis mir mein Lieblingskollege die Geschichte seiner Tochter erzählte. Sie war zu einer Feier im Weingut Hees eingeladen und war nach ausführlichem Weingenuss so vernünftig, ein Taxi zu rufen.
Sie nannte dem Taxifahrer die Adresse „Zur feuchten Ecke“. Antwort: „Mädchen, willste mich verar…en?“
Nein, wollte Sie tatsächlich nicht und der Taxifahrer fand sich tatsächlich zur Abholung ein.
Das familiengeführte Weingut mit dem Restaurant „Jäger aus Kurpfalz“ und kleinem Hotelbetrieb liegt versteckt zwischen Soonwald und Nahe.
Geschrieben am 15.12.2021 2021-12-15| Aktualisiert am
15.12.2021
Besucht am 09.10.20212 Personen
Rechnungsbetrag: 77 EUR
Es passte mal wieder, die Saarschmeckers zu treffen. Wie immer freuten wir uns auf den gemeinsamen Abend!
Herr Saarschmecker wähle das Restaurant. Allerding nicht ganz ohne mein „Zutun“. Die Felsenmühle interessierte mich.
Wir holten die Saarschmeckers zu Hause ab. Gemeinsam, unter ortskundiger Führung, gelangten wir zum Ziel. Die historische Mühle liegt außerhalb des St. Wendeler Zentrums.
Überrascht waren wir über den großen Parkplatz an der Mühle. Und noch überraschter, dass dieser fast voll war. Ein freier Parkplatz fand sich aber noch. Wintergarten mit der historischen Mühle
Schon länger haben wir aufgegeben, die ständig wechselnden Coronaregeln unserer Bundesländer zu merken. Im Zweifel lassen wir uns aufklären.
So waren wir bei unserem Eintreffen überrascht: Eine Mitarbeiterin bediente die letzten wetterfesten Gäste im wunderschönen Biergarten, begrüßte uns und kontrollierte unsere Impfnachweise. Biergarten
Ins Restaurant wurden wir mit der überraschenden Nachricht entlassen, dass in der Innengastronomie aktuell (inzwischen ist es natürlich wieder komplett anders) keinerlei Begrenzungen und keine Maskenpflicht besteht. Sofern geimpft oder genesen.
Geimpfte und Genesene waren in der historischen Mühle reichlich vorhanden. Zu reichlich. Im ersten Moment hegten wir alle vier Fluchtgedanken aufgrund der vielen Menschen. Nach 1 ½ Jahren Pandemie ist man halt nix mehr gewöhnt.
Die Gasträume der Felsenmühle sind angenehm in mehrere Räume unterteilt und passend rustikal eingerichtet. Freigelegtes Mauerwerk, Holztische, etwas herbstliche Deko. .
Im hinteren Gastraum zeigte uns eine Mitarbeiterin den reservierten Tisch. Gemütlich, aber die Enge und damit verbundene Lautstärke bei vollem Haus hätte uns auch ohne Corona nicht gefallen. Beim Platznehmen und Aufstehen war „Tuchfühlung“ mit dem Nebentisch unvermeidbar.
Es gibt noch einen moderneren großen Wintergarten. Dieser Anbau war an diesem Abend wohl mit einer geschlossenen Gesellschaft belegt. Wintergartenanbau
Ein junger freundlicher Mann übernahm an diesem Abend weitestgehend den Service an unserem Tisch.
Er reichte die Karten inklusive der Tagesempfehlungen und nahm wenig später, gut beratend, unsere Wünsche entgegen.
Als kleine Vorspeise wählten wir an diesem Abend je einen Beilagensalat - € 3,20. Beilagensalat
Dieser überzeugte voll und ganz. Tadellose Blattsalate, darunter verbargen sich schöne Rohkostsalate aus Karotte, Rot- und Weißkraut. Alle Bestandteile mit gutem Essig-Öl-Dressing mariniert.
Mein Mann entschied sich für Fettuccini mit frischen Pfifferlingen in Sahne - € 14,90
der aktuellen Empfehlung.
Serviert wurde eine gute Portion. Pasta mit Pfifferlingen in Rahm
Die Pasta al dente und die Pfifferlinge nicht von der Sahne erschlagen. Etwas Würze fehlte meinem Mann, ansonsten war er zufrieden.
Erfreut war ich über die saisonale Muschelkarte. Denn mein Mann mag keine Miesmuscheln und für mich alleine bereite ich sie selten zu.
Somit war meine Bestellung schnell besiegelt: Miesmuscheln klassisch im Weißwein-Gemüsesud und Knoblauch Baguette - € 18,90.
Statt Baguette konnte man auch den französischen Klassiker Moules frites wählen. Da ich mich entscheiden konnte, bestellte ich die Portion Fritten als Extrabeilage zu € 3,20.
Serviert wurde im klassischen Muscheltopf. Der Deckel hält die Muscheln bis zum Gast schön warm und dient dann zur Aufnahme der Muschelschalen. Der Muscheltopf mit Beilagenpommes
Die Muschelportion war üppig, allerdings deren Innenleben, die Muschel selbst, überwiegend sehr mickrig. Miesmuscheln "rheinische Art"
Der nette Servicemitarbeiter erkundigte sich interessiert kurz nach dem Servieren. Es war die erste Muschellieferung der Saison und natürlich konnte man vorher nicht in die Muscheln schauen. Da kann man dem Restaurant nichts vorwerfen.
Der würzige Gemüsesud mit Sellerie, Lauch, Knoblauch und Karotten konnte dafür sehr punkten, auch der Weißwein war gut schmeckbar.
Was mich wirklich störte waren die vielen stark gebrochenen Muschelschalen. Das darf so nicht sein. Offene oder zerbrochene Muscheln gehören vor dem Garen aussortiert. Und während des Garens sollte der Koch kein Grobmotoriker sein der mit Gewalt im Topf rührt und die Schalen zerstört. Die Muscheln garen auch ohne Gewaltanwendung.
Trotz der kleinen Miesmuscheln wurde ich mehr als satt. Ich gab allerdings auch irgendwann auf. Ständig hatte ich kleine Stücke Muschelschalenbruch im Mund. Das war wirklich mehr als unangenehm und ist mir bei eigener Zubereitung noch nicht ansatzweise passiert.
Mein Mann schaffte tatsächlich noch ein Dessert: Waffel mit Puderzucker und Sahne - € 4,60. Waffel
Diese war knusprig und luftig gebacken. Und mein Mann zufrieden mit dem süßen Abschluss.
Das war ein wirklich schöner Abend mit netten Gesprächen und zu lauter Geräuschkulisse. Das Ambiente hat uns wirklich sehr gut gefallen, den Punktabzug gibt es wirklich nur wegen der viel zu engen Bestuhlung und somit kneipenmäßiger Lautstärke in den Räumen.
Die Mitarbeiter im Service waren alle freundlich und aufmerksam.
Die Küche lieferte ordentliche Speisen trotz vollem Haus. Aber dies ist man hier wohl gewohnt.
In der engen Gemeinschaft ging es zum Glück coronafrei gut mit den anwesenden Geimpften und Genesenen.
Wenn es sich ergibt würden wir für einen neuen Besuch den schönen Biergarten vorziehen.
Ich stellte mir die Mühle tatsächlich etwas kleiner und gemütlicher vor.
Es passte mal wieder, die Saarschmeckers zu treffen. Wie immer freuten wir uns auf den gemeinsamen Abend!
Herr Saarschmecker wähle das Restaurant. Allerding nicht ganz ohne mein „Zutun“. Die Felsenmühle interessierte mich.
Wir holten die Saarschmeckers zu Hause ab. Gemeinsam, unter ortskundiger Führung, gelangten wir zum Ziel. Die historische Mühle liegt außerhalb des St. Wendeler Zentrums.
Überrascht waren wir über den großen Parkplatz an der Mühle. Und noch überraschter, dass dieser fast voll war. Ein freier Parkplatz fand sich aber noch.
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Restaurant Felsenmühle
Restaurant Felsenmühle€-€€€Restaurant068515144Kelsweilerstraße 54, 66606 Sankt Wendel
3.0 stars -
"Da war alles ge(locker)t im Saarland!" PetraIOEs passte mal wieder, die Saarschmeckers zu treffen. Wie immer freuten wir uns auf den gemeinsamen Abend!
Herr Saarschmecker wähle das Restaurant. Allerding nicht ganz ohne mein „Zutun“. Die Felsenmühle interessierte mich.
Wir holten die Saarschmeckers zu Hause ab. Gemeinsam, unter ortskundiger Führung, gelangten wir zum Ziel. Die historische Mühle liegt außerhalb des St. Wendeler Zentrums.
Überrascht waren wir über den großen Parkplatz an der Mühle. Und noch überraschter, dass dieser fast voll war. Ein freier Parkplatz fand sich aber noch.
Schon
Nach einem Brand im Oktober 2021 ist wird das ausgebrannte Restaurant aktuell noch renoviert.
Die Arbeiten werden wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Auf der Homepage des Restaurants wird über den Fortschritt der Renovierungen berichtet.
Nach einem Brand im Oktober 2021 ist wird das ausgebrannte Restaurant aktuell noch renoviert.
Die Arbeiten werden wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Auf der Homepage des Restaurants wird über den Fortschritt der Renovierungen berichtet.
Da Vinci
Da Vinci€-€€€Restaurant, Pizzeria067133500Salinenstr. 4a, 55543 Bad Kreuznach
stars -
"Wegen Renovierungsarbeiten nach Brand vorübergehend geschlossen" PetraIONach einem Brand im Oktober 2021 ist wird das ausgebrannte Restaurant aktuell noch renoviert.
Die Arbeiten werden wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Auf der Homepage des Restaurants wird über den Fortschritt der Renovierungen berichtet.
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Seit 35 ahren können wir uns auf uns verlassen. Und es war bestimmt kein Zufall, dass sie mich um einen Gastronomietipp bat.
Am 27. November stand der 60. Geburtstag ihres Mannes an. Ihre nicht von der Hand zu weisende Befürchtung: Wenn sie nichts reserviert, fragt er 2 Tage vor seinem Geburtstag wo man denn mit Familie und Freunden den Geburtstag feiert.
Der offizielle Plan: Vater, Mutter, Tochter reisen 1 Tag vor dem Geburtstag an und feiern an der Mosel den 60. Geburtstag. Mit Familie und Freunden wird nachgefeiert.
Der geheime Plan: Anreise der Familie wie geplant 1 Tag früher. Am Geburtstagsabend erscheinen die Gäste als Überraschung.
Nun galt es ein geeignetes Hotel-Restaurant an der Mosel zu finden und ich war gefragt. Denn das Geburtstagskind ist großer Moselfan.
Wie praktisch, dass Kollege Carsten1972 wenige Tage zuvor einen tollen Beitrag zur Villa Melsheimer in Reil an der Mosel veröffentlichte. Carsten und Gattin schlemmten im Gourmetrestaurant „Wine und Dine“ der Familie Melsheimer ein sterneverdächtiges Menü. Sein Hinweis auf das zweite Restaurant „Villa Classic“ fehlte glücklicherweise nicht.
Das könnte passen für den Geburtstag mit 20 Personen. Viele Klassiker waren auf der Speisekarte zu finden, diese aber in erkennbar gehobener Form.
Meine Freundin war sehr angetan und regelrecht begeistert nach der ersten telefonischen Anfrage. Denn bei ihren Anfragen in anderen Restaurants hieß es lapidar „schicken Sie eine Anfrage per Email“. Hierzu hatte sie weder Zeit noch Lust. Bei Familie Melsheimer nahm man sich die Zeit für ein Gespräch, die Wünsche und die benötigten Zimmer. Denn alle Gäste würden übernachten.
Das Angebot erhielt sie per Email und nach kleinen Klärungen und guter Beratung war die Überraschungsparty mit gutem Gefühl gebucht!
Am Geburtstag machten wir uns auf den Weg an die Mosel. Pünktlich zum ersten Adventwochenende gab es tatsächlich etwas frischen Schnee auf den Hunsrückhöhen.
Parkplätze stehen für die Gäste hinter dem Haus und am Moselufer zur Verfügung.
Wir checkten schnell am freundlichen Empfang ein und warteten dann mit den anderen Gästen im gemütlichen Barbereich auf die Gastgeber.
Meine Freundin und die Tochter lotsten das Geburtstagskind zur Bar. Es war einfach herrlich! Der verzweifelte Blick des Jubilars, dass kein Platz für seine Familie frei ist. Es dauerte einige Sekunden, bis er Mutter, Schwiegermutter, Geschwister und Freunde erkannte! Große Freude auf allen Seiten.
Der Service war gut vorbereitet am Start und versorgte die Gäste zügig mit sehr gutem Winzersekt brut vom Moselweingut Schorn, Enkirch. Meine Sektbestellung im Weingut erfolgte umgehend nach dem Fest.
Wenig später durften wir in den etwas separierten Raum umziehen. Sicherlich war dies auch angenehm für die anderen Gäste des Restaurants. Denn neben einer größeren Gesellschaft einen romantischen Abend zu Zweit zu verbringen ist nicht unbedingt so schön.
Die Tische waren klassisch elegant eingedeckt. Sehr schön.
Wir fanden unsere vorgesehenen Plätze.
Frau Melsheimer wurde von ihrem Team bestens unterstützt. Eine gute Mischung aus erfahrenen Kräften bis hin zum frischen Auszubildenden. Und dieser junge Mann machte besonders Freude an diesem Abend. Noch verständliche Unsicherheiten wurden mit absoluter Freundlichkeit, Aufmerksamkeit und Wissensneugier perfekt gemeistert.
Erste Getränkewünsche wurden abgefragt und die teils weit gereisten Gäste mit ersten Appetithappen versorgt.
3 Sorten frisches Brot: Ciabatta, Körnerbaguette und saftiges Olivenfoccacia.
Dazu ein Zwiebelchutney, aufgeschlagene Butter und Oliventapenade.
Dazu ein feiner Moselriesling - eigentlich hätte es schon nichts weiter gebraucht! Unser ersten Treffen mit lieben Freunden und Bekannten, guter Wein und Feines „zum Schnausen“.
Die Menükarten standen am Tisch bereit. Zur Wahl standen zwei Vorspeisen, 3 Hauptspeisen und 2 Desserts.
Mehr brauchte es nicht, die Speisen lasen sich alle verlockend.
Das Serviceteam fragte routiniert die Gästewünsche ab.
Meine Vorspeise stand sofort fest: Der Ziegenkäse vom Vulkanhof in Gillenfeld. Zweimal besuchten mein Mann und ich bereits diesen Vorzeigebetrieb (https://www.gastroguide.de/restaurant/254063/vulkanhof/gillenfeld/), allerdings mag mein Mann noch immer keinen Ziegenkäse. Daher wählte er die Kürbissuppe.
Der zarte Ziegenkäse war nicht kleinlich bemessen und leicht mit Honig gratiniert.
Dazu fein marinierter Wildkräutersalat und Walnüsse. Sehr fein dazu: Cremige Rote-Beete-Tupfen.
Der Ziegenkäse stand eigentlich aktuell nicht mehr auf der Karte. Herr Melsheimer erklärte sich auf Nachfrage meiner Freundin aber sofort bereit ihn extra für die Gesellschaft einzukaufen. Das hat sich gelohnt!
Die Kürbissuppen wurden frisch am Tisch angegossen. Die „Suppeneinlagen“ waren ansprechend am breiten Rand des Suppentellers angerichtet.
Angegossen und mit dem Kürbiskernöl verbunden war es eine würzige und stimmige Vorspeisensuppe.
Zum Hauptgang entschieden wir uns beide für Garnelen-Pasta Thai Style.
Feine Tagliatelle perfekt al dente gegart. Die Garnelen saftig, noch leicht glasig, gebraten. Die leichte Soße war sehr gut mit asiatischen Aromen abgeschmeckt und ausreichend in den Tellertiefen zu finden.
Sehr fein dazu der feine Spargel, Frühlingszwiebeln und würzige Sprossen. Eine reichlich Portion, unser Geschmack wurde perfekt getroffen.
Zum Dessert gab es für mich den Bratapfel mit Eis.
Wunderschön angerichtet. Der Minibratapfel konnte allerdings nicht so recht punkten. Recht trocken und auch am Aroma mangelte es.
Feine Cremes, Minibaisers und feinstes Eis ergänzten das Dessert. Das Eis war mein geschmacklicher Hauptdarsteller des Dessert.
Für meinen Mann Cheese Cake & Beeren.
Cheesecake mal anders und in separaten Komponenten von Teig, Karamelleis, Fruchtgelee und Brombeeren serviert. Eine sehr süße Versuchung.
Das war ein sehr genussreicher und fröhlicher Abend. Wir wurden bestens mit guten Weinen und alkoholfreien Getränken versorgt.
Die Lage des Hotels ist wunderbar ruhig. In unserem geräumigen und gepflegten Zimmer mit direktem Moselblick fühlten wir uns sehr wohl.
Im großen Frühstückssaal gab es ein vielfältiges und frisches Frühstück am nächsten Morgen rundete diesen tollen ersten Besuch in der Villa Melsheimer ab.
Beim Auschecken fragte Frau Melsheimer nochmal sehr interessiert nach unserer Zufriedenheit.
Zufrieden äußerte sich auch meine Freundin über das Familienfest in der Villa Melsheimer. Für sie als Gastgeberin passte alles, auch das Preis-Leistungsverhältnis.
Wir kommen sicherlich in diesem Jahr wieder. Dann werden wir uns wohl dem feinen Menüangebot des Gourmetrestaurants widmen! Danke Carsten – klasse Tipp!