Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde, ohne immer zu wissen woraus es bestand. Am meisten beeindruckt haben mich die französische, die indonesische, die vietnamesische, die thailändische, die chinesische und nicht zuletzt auch die deutsche Küche sowie die gigantischen Fleisch- und Wurstfressereien in Argentinien. Ich koche selbst auch gerne, wobei meine Stärken ganz eindeutig in den Bereichen "Wild" (alles von meiner lieben Oma Sannchen gelernt) und "Meeresfrüchte" (mir selbst aus Kochbüchern beigebracht bzw. diverse einschlägige Koch-Seminare besucht) liegen. Ein ganz normales saarländisches, pfälzisches oder elsässisches Gericht kriege ich aber auch schmackhaft hin. Wo viel mit Tiefkühlware und/oder mit Convenienceprodukten gearbeitet wird, behagt es mir nicht und Schickimickifraß mag ich nicht.. Wird aber mit frischen regionalen Produkten handwerklich gut und dann noch mit etwas Pfiff und Raffinesse gekocht, fühle ich mich wohl. Stimmen dazu noch Service und Ambiente, komme ich gerne wieder und spare auch nicht mit Lob und Bewertungs-Sternen. Wobei mir dabei egal ist, ob es sich um einen Sternetempel, einen Landgasthof oder einen sogenannten Imbiss handelt:-)))
Durch meinen sehr grenznahen Wohnsitz Saarbrücken habe ich die Möglichkeit, hier und im benachbarten Frankreich auf viele anerkannt gute Restaurants und Gaststätten "zugreifen" zu können; die ein und andere Bauchlandung lässt sich aber nicht immer ausschließen. Über meine Besuche habe ich bisher (seit 2011) im Internet-Portal "Restaurant-Kritik" (das mittlerweile leider durch "Yelp" übernommen worden ist) Rezensionen geschrieben. Dass dort nicht immer alle Mitkritiker meiner Meinung waren und auch meine Kommentare ab und zu in den falschen Hals bekommen haben, damit konnte und kann ich durchaus leben. Klare Worte (ohne jemanden zu verletzen) werde ich jedenfalls auch in diesem Forum nicht scheuen.
Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde,... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 298 Bewertungen 650767x gelesen 9988x "Hilfreich" 8464x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 26.02.2026 2026-02-26| Aktualisiert am
26.02.2026
Lukas Duttlinger ist Saarlands bester Jungkoch.Der Azubi aus "Hämmerles Restaurant" konnte bei den Saarländischen Jugendmeisterschaften im Gastgewerbe die Jury von sich überzeugen. Ausruhen kann er sich nicht - im Oktober stehen bereits die Deutschen Meisterschaften an.
" Ich war glücklich und erleichtert, als mein Name fiel, habe es aber erst nicht realisiert, dass ich gewonnen habe", so der Jungkoch.Wenige Wochen nach dem W ist Lukas Duttlinger wieder im Alltag angekommen. An seinem Arbeitsplatz in "Hämmerles Restaurant" prüft er seine Vorbereitungen - das sogenannte Mise en Place. In einer Stunde beginnt der "Chefs Table", das Fine Dining-Format von Cliff Hämmerles Sternebereich. Bis zu zwölf Gäste sitzen dann an vier Tischen, während Duttlinger mit seinen Kollegen und Küchenchef Cliff Hämmerle direkt vor ihen Augen kochen. Sieben Gänge stehen auf dem Menü-Plan. Während Sternekoch Hämmerle den Gästen die Gerichte präsentiert, richtet Duttlinger an, setzt die letzte Akzente und serviert. Doch diese Aufgabe durfte er nicht von Anfang an übernehmen. "Die ersten Wochen habe ich nur Salat geputzt", sagt er und muss dabei lachen. Nach acht Wochen folgte aber bereits die erste Bewährungsprobe. Der Küchenmeister war nicht da - und Duttlinger sollte ganz kurzfristig dessen Rolle übernehmen. "Da bin ich erstmal krachend gescheitert", sagt er. "Aber ich war unglaublich stolz, das machen zu dürfen - und irgendwie doch durchgekommen zu sein." Drei Stunden Vorbereitung sind Standard: schneiden, parieren, portionieren, Saucen ansetzen."Ich muss immer wissen, was da ist, was nachproduziert werden muss und was für den Tag noch ansteht." Ene besondere Faszination übt die asiatische Küche auf Lukas Duttlinger aus. "Ich mag den Geschmack sehr, aber um wirklich auf hohem Niveau zu kochen, muss man sich extrem damit beschäftigen." Sein Ausbilder Clif Hämmerle ergänzt:" Die asiatische Küche ist sehr komplex, sie arbeitet mit eigene Techniken und Produkten. Schon das Schneiden erfordert höchste Präzision. Sushimeister lernen mehrere Jahre nur, wie man Messertechniken und das Schneiden von Fisch perfekt beherrscht." Doch die Liebe zum Detail erkennt Hämmerle auch in Duttlingers Arbeit. Besonders beim Fisch zeige er sein Können, egal ob roh oder gegart, lobt der Chef. Das bewies er auch am Wettbewerbstag. "Sein Tatar war einfach fantastisch. Er kocht mit viel Geschmack und Gefühl", lobt Hämmerle.Ruhe und Organisation habe Duttlinger von Anfang an mitgebracht, sagt er. Genau darin sieht der 20-jährige selbst jedoch eine der größten Herausforderungen während der Ausbildung.."Ich glaube, das Schwierigste - für viele Azubis und damit auch für mich -, ist, eine Ordnung und Struktur aufzubauen und einen Ablauf über die ganze Woche hinzubekommen.Für Hämmerle ist das eine der Grundvoraussetzungen für Führungsverantwortung."Wer eine Leitungsfunktion in der Küche anstrebt, muss voll den Überblick behalten. Ein guter Küchenchef organisiert den Stress.".
Rund acht Monate Vorbereitungszeit bleiben Lukas Duttlinger noch. Im Oktober wird sich dann bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mainz zeigen, wie weit ihn Routine und Organisation noch tragen..
(auszugsweise SZ vom 26.02.2026)
Lukas Duttlinger ist Saarlands bester Jungkoch.Der Azubi aus "Hämmerles Restaurant" konnte bei den Saarländischen Jugendmeisterschaften im Gastgewerbe die Jury von sich überzeugen. Ausruhen kann er sich nicht - im Oktober stehen bereits die Deutschen Meisterschaften an.
" Ich war glücklich und erleichtert, als mein Name fiel, habe es aber erst nicht realisiert, dass ich gewonnen habe", so der Jungkoch.Wenige Wochen nach dem W ist Lukas Duttlinger wieder im Alltag angekommen. An seinem Arbeitsplatz in "Hämmerles Restaurant" prüft er seine Vorbereitungen - ... mehr lesen
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"Mit viel Geschmack und Gefühl am Herd" simba47533Lukas Duttlinger ist Saarlands bester Jungkoch.Der Azubi aus "Hämmerles Restaurant" konnte bei den Saarländischen Jugendmeisterschaften im Gastgewerbe die Jury von sich überzeugen. Ausruhen kann er sich nicht - im Oktober stehen bereits die Deutschen Meisterschaften an.
" Ich war glücklich und erleichtert, als mein Name fiel, habe es aber erst nicht realisiert, dass ich gewonnen habe", so der Jungkoch.Wenige Wochen nach dem W ist Lukas Duttlinger wieder im Alltag angekommen. An seinem Arbeitsplatz in "Hämmerles Restaurant" prüft er seine Vorbereitungen -
Geschrieben am 26.02.2026 2026-02-26| Aktualisiert am
26.02.2026
Besucht am 25.02.2026Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 40 EUR
Auf Empfehlung einer Bekannten meiner Frau haben wir gestern die "Cantina Calabrese" besucht, ein Lokal in der Saarbrücker Innenstadt. Die Goethestrasse ist eine kleine Seitenstrasse der Mainzer Strasse, einer keineswegs nach Mainz sondern nach St.Ingbert führenden Ausfallstrasse, auf der ziemlich viele Gastrobetriebe zu finden sind. Genannt seien hier nur die mir spontan einfallenden Lokale und Restaurants "Haus Brück", "Heinz und Hilde", "Siam", "Krua Thai", der Zwei-Sterne-Tempel "Gästehaus Erfort", das "Hokkaido" oder eben auch die "Cantina Calabrese" an der Ecke Goethestrasse/Mainzer Strasse.
Die "Cantina Calabrese" ist von Dienstag bis Samstag von 11:30 Uhr bis 14:00 und von 17:30 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. Als wir um 12:40 Uhr dort eintrafen, blieb uns also nicht mehr allzu viel Zeit zum Essen.Sehr freundlich begrüßt wurde wir von der Wirtin, einer quecksilbrigen kleinen Person, die den Service versieht, während der Ehemann in der Küche steht und dort einen wirklich sehr guten Job macht. Bei unserer Verabschiedung sagte er mir grinsend: "Bei uns zuhause kocht sie, hier bin ich der Chef im Küchenring".
Die "Cantina Calabrese" firmiert als "Trattoria - Espressobar - Feinkostladen". Trattoria trifft es dabei gut, an eine Espressobar erinnert mich hier nichts und der Feinkostladen ist Geschichte. Auf Nachfrage erklärt uns die Wirtin, dass dieser quasi ein Opfer der Corona-Pandemie geworden sei; aktuell habe man nur noch eine kleine Ecke, in der kalabresische Spezialitäten wie beispielsweise die Nduja angeboten würden. Dabei handelt es sich um eine sehr scharfe Streichwurst, die uns von etlichen Besuchen im "La Gondola" (leider schon vor etlichen Jahren geschlossen) her bekannt ist. Wie die früheren Betreiber vom "La Gondola" kommen auch die Betreiber der "Cantina Calabrese" aus Kalabrien, entsprechend ist auch die kulinarische Ausrichtung des Lokals. Dieses ist klein, vom Mobiliar her schlicht eingerichtet und etwas aufgehübscht mit Schwarzweiss-Fotos aus Kalabrien an den Wänden. Bis auf eine klene Stufe am Eingang ist alles ebenerdig, auch die Nassräume werden gut erreicht ohne dass irgendwelche Treppen zu bewältigen sind.
So klein wie der Gastraum ist auch die Speisekarte: Fleisch oder Fisch sucht der Gast vergebens, auch vegetarische oder vegane Gerichte sind hier nicht zu finden. Stattdessen gibt es 7 Antipasti, 6 warm servierte Panini, 21 verschiedene Pastagerichte, 12 Pizze und 2 Desserts.Die aufgerufenen Preise sind moderat.
Was haben wir getrunken und gegessen ? Meine Frau, heute FvD, trank eine Fanta (0,2l EUR 3,00), gegessen hat sie eine "Pizza Cantina", Ich habe ein helles Benediktiner Weizenbier (0,5l EUR5,00) getrunken. Beim Erstbesuch eines italienischen Lokals mache ich normalerweise mit "Spaghetti Carbonara" den Lackmus-Test; ist das Gericht gelungen, komme ich wieder, ansonsten war der Erstbesuch gleichzeitig auch der letzte. Spaghetti Carbonara steht mit EUR 14,00 hier auch auf der Karte, aber angesichts der Gerichte mit der bereits erwähnte Nduja, die ich schon lange nicht mehr gegessen hatte, wich ich diesmal vom üblichen Wege ab. Ich bestellte statt der Carbonara die "Rigatoni Nduja & Gorgonzola" für EUR 16,00. Fürsorglich wie sie anscheinend ist wies mich die Wirtin darauf hin, dass dieses Gerich "ziemlich scharf" sei. Daraufhin outete ich mich als Nduja-Freund; ihre lächelnde Reaktion:"Dann muss ich Ihnen ja nichts mehr erklären." Die Bestellung von Vorspeisen ersparten wir uns, da es bereits ziemlich gegen 14 Uhr ging; der "Bud Spencer Teller" mit Salsiccia und Bohnen für EUR 15,00 oder auch die "Tradizione di Calabria" (verschiedene Spezialitäten aus Kalabrien) für EUR 18,50 hätten mich aber schon interessiert. Aber wir werden ja wiederkommen.
Mit ihrer Pizzabestellung war meine Frau rundum sehr zufrieden.Der Pizzateig war sehr gut, die Ränder schön knusprig und der Boden nicht zu fest. Der Belag mit Spianata (eine pikante Salami), gegrillten Auberginen, Büffelmozarella, Parmesanraspeln und Knoblauch war reichlich, schmeckte ihr wirklich sehr gut und war wohl auch ziemlich sättigend. Meine Ndija-Rigatoni hatten den von mir erwarteten heftigen Wumms; den auf der Karte annoncierten Gorgonzola habe ich nicht herausgeschmeckt. Ich nehme aber an, dass er in Form des in einem Schüsselchen gereichten geriebenen Käses doch mit am Tisch gewesen ist. So oder so, dieses Gericht würde ich jederzeit wieder bestellen, was Kompliment genug sein dürfte. Fast mit Glockenschlag 14 Uhr waren wir "durch", bezahlten und wurden freundlich verabschiedet.Wir lobten die Küchenleistung sowie den Service und versprachen, wiederzukommen. Das hat die Wirtsleute sichtlich gefreut.
Fazit: Schön, dass wir mit der "Cantina Calabrese" wieder einen Vertreter der kalabesischen Küche am Start haben, und erstaunlich, dass uns dieser Gastrobetrieb bisher nicht aufgefallen war, obwohl wir wirklich oft daran vorbeifahren.
Auf Empfehlung einer Bekannten meiner Frau haben wir gestern die "Cantina Calabrese" besucht, ein Lokal in der Saarbrücker Innenstadt. Die Goethestrasse ist eine kleine Seitenstrasse der Mainzer Strasse, einer keineswegs nach Mainz sondern nach St.Ingbert führenden Ausfallstrasse, auf der ziemlich viele Gastrobetriebe zu finden sind. Genannt seien hier nur die mir spontan einfallenden Lokale und Restaurants "Haus Brück", "Heinz und Hilde", "Siam", "Krua Thai", der Zwei-Sterne-Tempel "Gästehaus Erfort", das "Hokkaido" oder eben auch die "Cantina Calabrese" an der Ecke Goethestrasse/Mainzer... mehr lesen
4.0 stars -
"Unser Erstbesuch hat auch ohne meinen üblichen "Carbonara-Test" überzeugt ......" simba47533Auf Empfehlung einer Bekannten meiner Frau haben wir gestern die "Cantina Calabrese" besucht, ein Lokal in der Saarbrücker Innenstadt. Die Goethestrasse ist eine kleine Seitenstrasse der Mainzer Strasse, einer keineswegs nach Mainz sondern nach St.Ingbert führenden Ausfallstrasse, auf der ziemlich viele Gastrobetriebe zu finden sind. Genannt seien hier nur die mir spontan einfallenden Lokale und Restaurants "Haus Brück", "Heinz und Hilde", "Siam", "Krua Thai", der Zwei-Sterne-Tempel "Gästehaus Erfort", das "Hokkaido" oder eben auch die "Cantina Calabrese" an der Ecke Goethestrasse/Mainzer
Geschrieben am 17.02.2026 2026-02-17| Aktualisiert am
18.02.2026
Besucht am 17.02.20261 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Turnusmässig tagte heute wieder einmal ab 15 Uhr die Damen-Kartenspielrunde meiner Frau bei uns. Das bedeutet, dass ich den Damen die Türe öffne und sie freundlich begrüße sprich die Honneurs mache; ist die letzte eingetroffen, ist mein Dienst getan und ich ziehe mich in mein Zimmer zurück, bis die Mädels am Abend irgendwann wieder weg sind.Da wir direkt im Anschluss an das Wohnzimmer unsere offene Küche haben, muss ich rechtzeitig sprich am Mittag dafür Sorge tragen, dass ich etwas zu Essen kriege. Es widerstrebt mir nämlich, die Damen bei ihrem Tun zu stören, indem ich am frühen Abend in unserer Küche herumwerkele. Das ist, um der Wahrheit die Ehre zu geben, nicht der einzige Grund. Ein weiterer wesentlicher Grund ist, dass zwei der Damen, zwei Schwestern, in einer von beiden für völlig normal gehaltenen Lautstärke kommunizieren, die mir fast die Trommelfelle platzen lässt. Wenns denn also sein muss, begebe ich mich in unserer Küche ganz kurz zum Kühlschrank, um mir ein Bier, ein Glas Viez oder eine Cola zu holen, und dann wieder nichts wie weg 9m Sauseschritt zurück in meine Kemenate.
Vor meinem Mittagessen habe ich schnell noch für die Damenrunde Sprudel und alkoholfreien Weißwein eingekauft; anschliesend musste aber die Entscheidung (siehe Titelzeile) fallen: es wurde "Nordvietnam" sprich wieder mal das "Little Hanoi".
Um 12:27 Uhr traf ich dort ein; das Mittagsgeschäft ist immer recht flau, aber laut der heute diensthabenden vietnamesischen Kellnerin ist es an den Abenden immer gut voll, sowohl im eigentlichen Gastraum als auch im Wintergarten. Heute sass bei meiner Ankunft ein älteres Paar im Gastraum und kurz nach mir erschien noch ein Mann, der telefonisch etwas zum Mitnehmen bestellt hatte. Während er auf seine Bestellung wartete schwätzte er in breitestem Saarländisch unaufhörlich an die Kellnerin hin wie an eine kranke Kuh. Bekanntlich sind die Asiaten ja ausgesprochen höfliche Menschen (am allerhöflichsten sind für mich mit Abstand die Japaner); die Kellnerin liess seinen Sermon klaglos, gelegentlich ein "Ja, Ja" oder ein "Hm, Hm" einwerfend, über sich ergehen, war aber mit Sicherheit froh, als der Kunde seine Bstellung entgegennahm, bezahlte und verschwand.
Ich bestellte zum Trinken wie immer Bia Saigon Export Premium (0,33l EUR 3,60); normalerweise bescheide ich mich mit einem, heute wurden es ausnahmsweise mal zwei. Als Vorspeise wählte ich "Há Cào Tôm" (Gedämpfte traditionelle vietnamesische Dumplings mit einer feinen, durchscheinenden Reisteighülle und einer saftigen Garnelenfüllung) für EUR 6,00. Serviert wurden die Dumplings, fünf an der Zahl, auf einer mit einem Stück Bananenblatt bedeckten Schiefertafel zusammen mit einem Schälchen, in dem sich Nuoc Mam, die hinlänglich bekannte Fischsoße, befand. Diese allerdings verfeinert mit einer Chilidreingabe, die dem Ganzen eine unvermutete aber nicht heimtückische Schärfe gab.Fast hätte ich es vergessen: bestreut waren die Dumplings mit weißem und auch mit dunklem Sesam. Dieses Gericht gefiel mir ausserordentlich gut; ich wüsste nicht, wann ich zuletzt solch vorzügliche Dumplings gegessen habe.
Als Hauptgericht hatte ich zunächst an meine Lieblingssuppe "Pho Bo", schlechthin die vietnamesische Nationalsuppe, die hier wirklich super schmeckt, gedacht. Schlussendlich entschied ich mich aber für "Sot Cà Ri Dò" (Intensives rotes Curry aus knackigem Gemüse, Kokosmilch, Zitronengras und eine feine Gewürzmischung. Eine perfekte Balance aus Schärfe, würzigen und exotischen Noten der vietnamesischen Küche. Serviert mit duftendem Jasminreis und wahlweise mit Tofu (EUR 13,50), Hühnchen (EUR 13,50), Rind (EUR 15,50), Knusprige Entenbrust (EUR 14,90), Garnelen (EUR 14,90) bzw. Gegrilltes Lachsfilet (EUR 17,90). Ich entschied mich für den Wasservogel als Beilage; eine gute Wahl, aber, sollte ich dieses Gericht wieder einmal wählen, kämen für mich auch die Garnelen oder das Rind als Beilage infrage. Geschmeckt hat es mir sehr gut, allerdings war die Gemüsebeilage Blumenkohl mir dann doch ein bisschen zu "knackig; die anderen Gemüse, vor allem rote und gelbe Paprika sowie Zwiebeln waren vom Gargrad her absolut in Ordnung. Insgesamt war ich hier einmal sehr zufrieden, bezahlte gut gesättigt und machte mich dann auf den Nachhauseweg.
Fazit: Mittlerweile gefällt mir unter den Saarbrücker Vietnam-Gastros das "Little Hanoi" besser als das "Saigon". Und beim nächsten Besuch muss wirklich wieder mal die Pho Bo her, mit Sicherheit zusammen mit den hervorragenden Dumplings als Vorspeise.
Turnusmässig tagte heute wieder einmal ab 15 Uhr die Damen-Kartenspielrunde meiner Frau bei uns. Das bedeutet, dass ich den Damen die Türe öffne und sie freundlich begrüße sprich die Honneurs mache; ist die letzte eingetroffen, ist mein Dienst getan und ich ziehe mich in mein Zimmer zurück, bis die Mädels am Abend irgendwann wieder weg sind.Da wir direkt im Anschluss an das Wohnzimmer unsere offene Küche haben, muss ich rechtzeitig sprich am Mittag dafür Sorge tragen, dass ich etwas zu... mehr lesen
Restaurant Little Hanoi
Restaurant Little Hanoi€-€€€Restaurant068159097235Hauptstraße 20, 66123 Saarbrücken
4.0 stars -
""Italien" oder "Nordvietnam", das war hier und heute die Frage ......." simba47533Turnusmässig tagte heute wieder einmal ab 15 Uhr die Damen-Kartenspielrunde meiner Frau bei uns. Das bedeutet, dass ich den Damen die Türe öffne und sie freundlich begrüße sprich die Honneurs mache; ist die letzte eingetroffen, ist mein Dienst getan und ich ziehe mich in mein Zimmer zurück, bis die Mädels am Abend irgendwann wieder weg sind.Da wir direkt im Anschluss an das Wohnzimmer unsere offene Küche haben, muss ich rechtzeitig sprich am Mittag dafür Sorge tragen, dass ich etwas zu
Geschrieben am 15.02.2026 2026-02-15| Aktualisiert am
22.02.2026
Besucht am 14.02.2026Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Aber wenigstens konnte ich meine Hörgeräte herunterregeln, um die Lautstärke an den Nebentischen, speziell an einem Achtertisch in Nähe unseres Tisches, für mich etwas erträglicher zu gestalten. Doch fangen wir besser ganz vorne an.
Tochter und Schwiegersohn hatten bei uns sprich bei meiner Frau im Vorfeld angefragt, ob wir am Abernd des Valentintages zusammen im "La Paella" essen wollten. Damit rannten sie bei uns beiden offene Türen ein; wie man weiß ist das "La Paella" definitiv unser hiesiger Lieblingsspanier. Also flugs telefonisch für den Abend des 14.02. zu 18 Uhr einen Tisch für vier Personen bestellt und angesichts der prekären Parkplatzsituation vor Ort waren wir beide bereits knapp 20 Minuten vor der Zeit am "La Paella". Siehe da; direkt vor dem Lokal waren noch zwei von den vier Parkplätzen frei. Wie für uns gemacht; Tochter und Schwiegersohn trafen kurz nach uns ein und fanden für ihr Auto auch noch ein Plätzchen ganz nahe beim "La Paella". Senora Guzman macht ihren Laden immer erst um 17:55 Uhr auf; vor der Tür hatte bereits eine Gruppe von älteren Herrschaften, vier Damen und vier Herren, gelauert. Wir hatten sie bereits beim ein und anderen vorausgegangenen Besuch als ausgesprochen lautstark erleben dürfen bzw. müssen; ich darf vorausschicken, dass sie sich in der Hinsicht diesmal selbst übertroffen haben, noch unterstützt von einer Vierergruppe am Tisch direkt hinter mir und meiner Frau. Und so nahm der sehr laute Abend seinen Lauf; um 19:20 Uhr war auch der letzte Tisch im Gastraum besetzt. Mag wohl auch am speziellen Datum, besagtem Valentinstag, gelegen haben; gut besucht haben wir das "La Paella" eigentlich immer erlebt, so gerammelt voll aber eher selten.
Der uns mittlerweile bekannte ältere Serviceherr hatte bei den vielen Gästen gut zu tun, unterstützt wurde er von einem uns bis dato unbekannten jüngeren Mann. Rasch wurden uns zwei Speisekarten gebracht; ebenso rasch waren wir vier uns darüber einig, was wir essen und trinken wollten.
Meine Frau, heute FvD, bestellte zum Trinken eine Fanta (0,4l EUR 4,00), ich trank im Laufe des Abends zwei Benediktiner Weizenbier (jeweils EUR 4,50 pro 0,5l). Unser "Jungvolk" bestellte für sich eine große Flasche Gerolsteiner Mineralwasser (den Preis dafür kenne ich nicht) und unsere Tochter orderte für sich dazu noch ein alkoholfreies Weizenbier; der Preis dafür dürfte wohl mit dem meines Benediktiner Weizens identisch sein.
Unsere Essensbestellungen waren wie folgt: Meine Frau bestellte (wie meistens) als Vorspeise den gemischten Tapasteller für EUR 15,00 und als Hauptgericht "Pescado al vino blanco" (Fischfilet in Weißweinsauce mit Reis; EUR 27,50). Ich nahm die gleichen Gerichte wie bei unserem letzten Besuch am 19.12.2025; als Vorspeise die "Sopa de Pescado" (Fischsuppe) für EUR 11,90 und als Hauptgericht die gegrillten Calamares mit Patatas Bravas für EUR 24,50. Während ich gerade diesen Bericht mühsam im Zweifinger-Suchsystem eintippe, liegt die "La Paella"-Rechnung direkt vor meiner Nase; dabei fällt mir auf, dass meine Fischsuppe versehentlich nicht berechnet worden ist. Ich nehme das jetzt einfach als kleine Entschädigung für die Lärmbelästigung durch den Achtertisch in unserer mittelbaren Nähe :-))). Unsere Tochter teilte sich mit ihrem Mann den gemischten Tapasteller und nahm das gleiche Hauptgericht wie ihre Mama, also den "Pescado al vino blanco". Unser Schwiegersohn blieb beim Hauptgericht seiner Linie treu, einmal mehr wurde es für ihn die "Parrillada de Pescado" (Platte mit gegrilltem Fisch, Garnelen und Calamares für EUR 32,50).
So groß und reich bestückt wie sich der Tapasteller jedesmal präsentiert müsste er eigentlich "Tapasplatte" heißen; mir persönlich wäre das als Vorspeise einfach zuviel. Meine Frau hat den Inhalt ihres Tellers bis auf das letzte Krümelchen verputzt; unsere Tochter, die sich einen Tapasteller mit ihrem Mann geteilt hat, bekam über die Hälfte davon ab. Der Schwiegersohn ist da auch ein wenig heikel; er mag nicht alles, was da so draufliegt und isst es dann auch nicht sondern gibt es ab an seine Frau oder seine Schwiegermutter. Besonders krass ist das jedesmal mit seinem Hautgericht; er bestellt die "Parrillada de Pescado", obwohl er doch genau weiß, dass da auch Gambas und Calamares mit dabei sind. Er mag weder Schalentiere noch Kopffüßler. Mit dem Fisch in Weißweinsauce wie seine Frau und seine Schwiegermutter ihn hatten wäre er da doch besser bedient und könnte auch noch ein paar Euro sparen. Na ja, warum zerbreche ich mir eigentlich den Kopf darüber ? Der Fisch, es soll Kabeljau gewesen sein, kam jedenfalls sehr gut an; auch die Sauce und die Beilagen, bei den Damen Reis und beim Schwiegersohn Patatas Bravas, wussten zu gefallen. Einmal mehr der Hammer war meine Fischsuppe sowohl geschmacklich wie auch von der Menge und Vielfalt der Einlage (Fisch, Miesmuscheln, Venusmuscheln, Garnelen groß und klein sowie Octopus) her. Besser ist für mich nur die Fischsuppe beim Sternekoch Cliff Hämmerle in Blieskastel-Webenheim. Super wie immer waren auch meine gegrillten Calamares: ganze Tuben, dazu Tubenstreifen und Calamares-Füßlein; alles auf den Punkt gegart, dazu geschmorte Champignons und Patatas Bravas. Der Anteil an Schmorgemüse, der beim letzenmal recht großgewesen war, hielt sich diesmal Gottseidank sehr in Grenzen. Fast hätte ich es vergessen: zu den Hauptgerichten kam noch eine große Schüssel mit Salat mitten auf den Tisch. Er (der Salat, nicht der Tisch) soll sehr gut gewesen sein.
Nur unsere Tochte wollte noch ein Dessert haben. Sie hatte etwas von einem Karamell-Eis läuten gehört; das gab es aber dann doch nicht. Stattdessen bekam sie eine Art Tiramisu mit Pistazien; es soll sehr gut geschmeckt haben, der Preis dafür ist mir nicht bekannt. Mit der Rechnung kamen auch die hinlänglich bekannten Gläschen mit Sol y Sombra auf den Tisch. À propos Rechnung: für meine Frau und mich habe ich glatte EUR 80,00 (plus Trinkgeld) bezahlt; wäre meine versehentlich vergessene Fischsuppe auch auf der Rechnung gewesen, wäre sie natürlich entsprechend höher ausgefallen. Unser "Jungvolk" hat mit einem Rechnungsbetrag von EUR 99,00 fast die Hundertermarke gerissen. So oder so, einmal mehr haben wir im "La Paella" sehr gut gespeist. Ohne die doch ungemein lautstarke Achtertruppe schräg gegenüber von unserem Tisch und den ebenfalls zu lauten Vierertisch direkt hinter uns wäre es ein sehr schöner Abend geworden; so war es nur" ein schöner Abend.
Fazit: Das "La Paella" ist und bleibt unser Lieblingsspanier!
Aber wenigstens konnte ich meine Hörgeräte herunterregeln, um die Lautstärke an den Nebentischen, speziell an einem Achtertisch in Nähe unseres Tisches, für mich etwas erträglicher zu gestalten. Doch fangen wir besser ganz vorne an.
Tochter und Schwiegersohn hatten bei uns sprich bei meiner Frau im Vorfeld angefragt, ob wir am Abernd des Valentintages zusammen im "La Paella" essen wollten. Damit rannten sie bei uns beiden offene Türen ein; wie man weiß ist das "La Paella" definitiv unser hiesiger Lieblingsspanier. Also flugs... mehr lesen
Restaurant La Paella
Restaurant La Paella€-€€€Restaurant, Biergarten068188374988Kanalstraße 15, 66130 Saarbrücken
4.5 stars -
"Schade, dass das "Umfeld" keinen Volume-Regler so wie meine beiden Bass-Amps hatte" simba47533Aber wenigstens konnte ich meine Hörgeräte herunterregeln, um die Lautstärke an den Nebentischen, speziell an einem Achtertisch in Nähe unseres Tisches, für mich etwas erträglicher zu gestalten. Doch fangen wir besser ganz vorne an.
Tochter und Schwiegersohn hatten bei uns sprich bei meiner Frau im Vorfeld angefragt, ob wir am Abernd des Valentintages zusammen im "La Paella" essen wollten. Damit rannten sie bei uns beiden offene Türen ein; wie man weiß ist das "La Paella" definitiv unser hiesiger Lieblingsspanier. Also flugs
Geschrieben am 31.01.2026 2026-01-31| Aktualisiert am
02.02.2026
Besucht am 31.01.20261 Personen
Rechnungsbetrag: 10 EUR
Heute machte ich den Wochenendeinkauf beim "Rewe", ergo war auf dem Nachhauseweg wieder mal das "Café Steigleiter" dran. Um zu der üblichen Tasse Kaffee und den beiden schinkenbewehrten Landrühreiern (Spiegeleier werden nur geordert, wenn Frau Rosi Dienst schiebt, was heute leider nicht der Fall war) zu einem Mohnbrötchen zu kommen, muss man wohl mit den Hühnern, die die in Rede stehenden Landeier liefern, aufstehen: in neun von zehn Fällen sind, wenn ich meine Bestellung abgebe, die Mohnbrötchen schon "aus". Warum bei der großen Nachfrage nur so wenige vorrätig sind, wissen die Götter; ich weiß es jedenfalls nicht. Also ein Körnerbrötchen als unzureichenden Mohnbrötchen-Ersatz geordert; mit insgesamt EUR 10,15 war ich dabei..
Der Kaffee war wie immer Spitze und ohne Milch,dafür mit der dreifachen Ration Zucker. Die Landrühreier beherrschen die beiden Nachwuchskräfte hinterm Tresen mittlerweile recht gut; bei der Zubereitung von wachsweichen Frühstückseiern gibt es genau wie bei den Spiegeleiern noch gewisse Defizite: die Spiegeleier sind blässlich sprich ohne den von mir geschätzten braunen Knusperrand, während die Frühstückseier immer zu flüssig sind, um überhaupt gelöffelt werden zu können. Man kann sie allenfalls durch einen Trinkhalm saugen, und wer will das schon.Dass ich bei den Rühreiern auf die Deko sprich die Scheibe Tomate auf Salatblatt absolut keinen Wert lege, haben sie leider noch nicht verinnerlicht, die jungen Damen. Mal sehen, ob "steter Tropfen auch in diesem Fall den Stein höhlt" bleibt abzuwarten; ich bleibe jedenfalls dran :-)))
Heute machte ich den Wochenendeinkauf beim "Rewe", ergo war auf dem Nachhauseweg wieder mal das "Café Steigleiter" dran. Um zu der üblichen Tasse Kaffee und den beiden schinkenbewehrten Landrühreiern (Spiegeleier werden nur geordert, wenn Frau Rosi Dienst schiebt, was heute leider nicht der Fall war) zu einem Mohnbrötchen zu kommen, muss man wohl mit den Hühnern, die die in Rede stehenden Landeier liefern, aufstehen: in neun von zehn Fällen sind, wenn ich meine Bestellung abgebe, die Mohnbrötchen schon "aus". Warum... mehr lesen
4.0 stars -
"Nach Einkäufen im "Saarbasar" wirds der "Barbarossa"; war ich beim "Rewe", kommt der "Steigleiter" zum Zuge ......" simba47533Heute machte ich den Wochenendeinkauf beim "Rewe", ergo war auf dem Nachhauseweg wieder mal das "Café Steigleiter" dran. Um zu der üblichen Tasse Kaffee und den beiden schinkenbewehrten Landrühreiern (Spiegeleier werden nur geordert, wenn Frau Rosi Dienst schiebt, was heute leider nicht der Fall war) zu einem Mohnbrötchen zu kommen, muss man wohl mit den Hühnern, die die in Rede stehenden Landeier liefern, aufstehen: in neun von zehn Fällen sind, wenn ich meine Bestellung abgebe, die Mohnbrötchen schon "aus". Warum
Geschrieben am 27.01.2026 2026-01-27| Aktualisiert am
28.01.2026
Besucht am 27.01.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Muss ja wohl so sein. Heute war im Anschluss an meinen Besuch beim Physiotherapeuten jedenfalls ein "Enten"-Besuch erforderlich, nachdem man mir im "Yoko" (siehe Berich) letztens ein Entengericht von unterirdischer Qualität kredenzt hatte. Selten Ente so schlecht gegessen. Wohingegen die "wilde Ente" gerade in Sachen Flattervieh-Wasservogel wirklich verlässliche Qualität bietet. Also einmal die Fahrt quer durch die Landeshauptstadt und Schlag 12 Uhr landete ich vor der "Ente". Wie üblich hatte sich das Gänserudel in Kompaniestärke zwischen der "Ente" und dem Saarufer platziert. Droht ihnen doch keine Gefahr, im Kochtopf zu landen; sie brüten hier sogar. Zwar bietet das Lokal auch "Gans (und Ente) nach Hause", vorgebraten und küchenfertig mit den traditionellen Beilagen Rotkohl und Kartoffelklößen sowie einer Zubereitungs-Anleitung an. Wobei die "Stammgänse" keine Verwendung finden, stattdessen Tiere von einem Gänsehof nahebei.
Beim Näherkommen hatte ich den Eindruck, dass der Biergarten erheblich verkleinert worden ist; egal, bei 3,5°C mag ohnehin niemand draussen sitzen. Drinnen hatte ich die freie Platzwahl und wählte einen kleineren Tisch im vorderen Gastbereich.Unverändert ist die Karte: Vier Vorspeisen, vier Kindergerichte, dreimal "Brizza" (aus Brezelteig, die Alternative zum Flammkuchen), vier vegetarische Gerichte, zweimal Rind, siebenmal Schwein, siebenmal Ente, siebenmal "Dem Gemüsebauer sein Vitaminstoss" und fünf Desserts. Fisch oder Meeresfrüchte sucht der Gast hier vergebens. Die Ente kommen vom Lugeder Hof Pleiskirchen und sollen dem Vernehmen nach ein schönes Leben mit viel Freilauf gehabt haben bevor Gevatter Tod seine knochige Hand nach ihnen ausstreckt;ich hoffe, dass das tatsächlich so der Fall ist.. Getrunken habe ich ein großes helles Entenbier (0,5l EUR 5,20); das helle wie auch das dunkle Entenbier werden speziell für die "wilde Ente" von einer Sonthofener Brauerei produuziert; das helle kommt aus dem Fass, während es das dunkle nur aus der 0,5l-Bügelflasche gibt.
Gegessen habe ich "Das Federvieh, der Entenbraten vom Lugeder Hof mit Serviettenknödeln, Rotkraut & Entensoße - alles natürlich hausgemacht". Hier hat man die Wahl zwischen Keule (EUR 23,90), Brust (EUR 24,90) bzw. einer halbe Ente (EUR 39,90), die verzehrfertig in der Küche tranchiert wird. Ich habe mich für die Brust entschieden. Sie war sehr gut; ca. 5 oder 6 Minuten früher aus dem Ofen geholt wäre sie absolut perfekt gewesen. An den beiden Serviettenknödeln und dem Rotkraut gab es absolut nichts auszusetzen. Ein bisschen mehr Entensoße hätte dem Gericht gut zu Gesicht gestanden. Soweit ich mich erinnere, sind die Preise der Speisen seit meinem letzten Besuch unverändert geblieben; bei den Getränkepreisen verhält es sich ebenso.
Fazit: Ich war zufrieden, fast war ich sogar sehr zufrieden..
P.S. In Sachen Preise" muss ich mich im nachhinein etwas korrigieren: das große helle Entenbier kostete bei meinem letzte Besuch noch EUR 4,90 und mein Entengericht EUR 23,90. Beide moderaten Preiserhöhungen sind meiner Ansicht nach aber gut zu verkraften; etliche andere Gastros haben da in letzter Zeit erheblich kräftiger zugelangt.
Muss ja wohl so sein. Heute war im Anschluss an meinen Besuch beim Physiotherapeuten jedenfalls ein "Enten"-Besuch erforderlich, nachdem man mir im "Yoko" (siehe Berich) letztens ein Entengericht von unterirdischer Qualität kredenzt hatte. Selten Ente so schlecht gegessen. Wohingegen die "wilde Ente" gerade in Sachen Flattervieh-Wasservogel wirklich verlässliche Qualität bietet. Also einmal die Fahrt quer durch die Landeshauptstadt und Schlag 12 Uhr landete ich vor der "Ente". Wie üblich hatte sich das Gänserudel in Kompaniestärke zwischen der "Ente" und dem... mehr lesen
Wirtshaus Zur Wilden Ente
Wirtshaus Zur Wilden Ente€-€€€Restaurant, Biergarten, Partyservice0681872171Saarstraße 15, 66130 Saarbrücken
4.0 stars -
"Kinder, wie die Zeit vergeht; ist das wirklich schon 15 Monate her seit dem letzten "Enten"-Besuch ?" simba47533Muss ja wohl so sein. Heute war im Anschluss an meinen Besuch beim Physiotherapeuten jedenfalls ein "Enten"-Besuch erforderlich, nachdem man mir im "Yoko" (siehe Berich) letztens ein Entengericht von unterirdischer Qualität kredenzt hatte. Selten Ente so schlecht gegessen. Wohingegen die "wilde Ente" gerade in Sachen Flattervieh-Wasservogel wirklich verlässliche Qualität bietet. Also einmal die Fahrt quer durch die Landeshauptstadt und Schlag 12 Uhr landete ich vor der "Ente". Wie üblich hatte sich das Gänserudel in Kompaniestärke zwischen der "Ente" und dem
Geschrieben am 26.01.2026 2026-01-26| Aktualisiert am
26.01.2026
Besucht am 26.01.20261 Personen
Rechnungsbetrag: 4 EUR
Heute war es nach einem Besuch beim Zahnarzt wieder mal soweit: im Saarbasar, einer Art Saarbrücker Shopping Mall, wo ich auch gerne mal an der "Espresso-Bar" oder beim "Rialto Due" hocke, habe ich zunächst einmal im "Futterhaus" Futter für unseren Kater eingekauft und für mich selbst dann im "Barbarossa" auch etwas zum Picken erstanden. Der Kaffee hier schmeckt wirklich sehr gut, die Backwaren auch, sowohl die süssen Teilchen wie auch die herzhafteren Sachen, z.B. die frischen Laugenbrezeln oder die Brötchen bzw. Hörnchen, die mit irgendetwas belegt sind. Heute habe ich Ausschau nach meiner neuesten "Entdeckung", einem mit Schinkenbraten und einem Spiegelei belegten Croissant, gehalten. Schade, dass diese schon "aus" waren. Also habe ich zu meiner üblichen Tasse Kaffee (EUR 2,40) diesmal eine Laugenbrezel für EUR 1,25 genommen und mich mit meinem Tablett in den Bereich vor dem Café verzogen. Von den dortigen Plätzen aus kann man gut das pulsierende Leben in der Mall beobachten und die vielen Menschen, die mit oder ohne Einkaufswägelchen einem der zahlreiche Geschäfte zustreben oder nach getätigtem Einkauf gerade auf dem Rückweg zum Parkhaus und zu ihren Fahrzeugen sind. Einziger Nachteil für mich seit dem vergangenen Oktober beim People Watching: seit ich meine Hörgeräte trage empfinde ich das Geräusch der Einkaufswägelchen als wirklich penetrant laut und belästigend. Gottseidank kann ich per Smartphone oder auch per direktem Knopfdruck die Empfangslautstärke meiner Hörgeräte stufenweise absenken, ansonsten wäre es kaum auszuhalten.
Kaffee und Laugenbrezel waren wie immer sehr fein; schön wäre es aber trotzdem, wenn ich beim nächsten Besuch wieder eines der wie beschrieben belegten Croissants in der Auslage der Café-Theke vorfinden würde.
Heute war es nach einem Besuch beim Zahnarzt wieder mal soweit: im Saarbasar, einer Art Saarbrücker Shopping Mall, wo ich auch gerne mal an der "Espresso-Bar" oder beim "Rialto Due" hocke, habe ich zunächst einmal im "Futterhaus" Futter für unseren Kater eingekauft und für mich selbst dann im "Barbarossa" auch etwas zum Picken erstanden. Der Kaffee hier schmeckt wirklich sehr gut, die Backwaren auch, sowohl die süssen Teilchen wie auch die herzhafteren Sachen, z.B. die frischen Laugenbrezeln oder die Brötchen... mehr lesen
Barbarossa | Café & Bäckerei im Saarbasar
Barbarossa | Café & Bäckerei im Saarbasar€-€€€Cafe, Take Away0681810028Breslauer Straße 1, 66121 Saarbrücken
4.0 stars -
"Hier nehme ich oft und gerne einen kleinen Imbiss ein ......" simba47533Heute war es nach einem Besuch beim Zahnarzt wieder mal soweit: im Saarbasar, einer Art Saarbrücker Shopping Mall, wo ich auch gerne mal an der "Espresso-Bar" oder beim "Rialto Due" hocke, habe ich zunächst einmal im "Futterhaus" Futter für unseren Kater eingekauft und für mich selbst dann im "Barbarossa" auch etwas zum Picken erstanden. Der Kaffee hier schmeckt wirklich sehr gut, die Backwaren auch, sowohl die süssen Teilchen wie auch die herzhafteren Sachen, z.B. die frischen Laugenbrezeln oder die Brötchen
Geschrieben am 22.01.2026 2026-01-22| Aktualisiert am
23.01.2026
Besucht am 22.01.20262 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Letzte Woche habe ich mir im Internet wieder mal die Wochenkarten vom Feinkosthaus Diesinger angeschaut; meine Frau kriegt sie immer schon automatisch vorab auf ihren Laptop, während ich im Internet das Geschäft erst anwählen und mich dann zu den Wochenkarten (die nicht durchgängig so ganz aktuellen Stand haben; die ein und andere Woche wird schon mal verpennt) durchwursteln muss. Heute war wieder mal Kalbsnierchen-Tag: Kalbsnierchen in Cognac-Soße mit Mini-Makkaroni für EUR 14,95. Im vergangenen November hatte der Preis noch bei EUR 13,95 gelegen; die Steigerung ist aber noch verkraftbar. Allerdings wäre es schön gewesen, wenn es dafür auch ein paar Nierenstücke mehr gegeben hätte. War aber nicht; geschmacklich gab es aber wie immer nichts zu meckern. Kleiner Kritikpunkt: Die Nierchen waren mir diesmal ein wenig zu hart.
"Diesinger" heißt eben nicht nur Feinkost sondern bietet solche auch, egal ob "Herzhaften Lammeintopf mit Kohl, Wirsing und Graupen" (EUR 13,95), "Zürcher Geschnetzeltes mit Gnocchi" (EUR 15,95), "Hoorische mit Specksoße und kleinem Salat" (EUR 10,95), "Bratkartoffeln mit Fleischkäse und Spiegelei" (EUR 10,95) oder "Gefüllte Kalbsbrust in herzhafter Soße mit Petersilienkartoffeln" (EUR 12,95). Das Wochenprogramm, das alle 2 Wochen komplett getauscht wird, umfasst eben so ziemlich alles zwischen "bürgerlich" und "gehoben"wobei es zwischen Montag und Samstag jeweils 2 Mittagsgerichte gibt. Abgerundet wird das Ganze durch zusätzliche Speisen, die ständig verfügbar sind. So brachte ich neben den für mich bestimmten Kalbsnierchen für Mme. Simba 200 Gramm "Indischer Hühnersalat" (EUR 7,14) und eine kleine Lachs-Quiche (EUR 7,95) mit; beide Gerichte hatte sie für sich bestellt, denn Nierchen mag sie nicht. Ich nehme an, dass sie mit dem Bestellten zufrieden war; ein Feedback habe ich noch nicht.
Fazit: Bei "Feinkost Diesinger" kann man getrost kaufen; sicherlich wird es in Saarbrücken noch das ein und andere Feinkostgeschäft geben: ich kenne allerdings nur noch die wirklich gute Feinkostabteilung im Untergeschoss des früheren "Karstadt" (dort konnte man sich z.B. an der Frischetheke bei Fleisch , Fisch oder den Meeresfrüchten etwas aussuchen, das dann im Küchenbereich direkt zubereitet wurde; die Bouillabaise war legendär), den es ja "dank" dieses dreisten berühmt-berüchtigten österreichischen Spekulanten Benzko nicht mehr gibt.
P.S. Das Spezialprogramm "Ganze Weihnachtsgans zum Fertigbraten plus Beilagen" hatte sich mit dem Jahreswechsel erledigt gehabt; da es aber so erfolgreich gewesen war, wird es im Dezember 2026 neu aufgelegt.
Letzte Woche habe ich mir im Internet wieder mal die Wochenkarten vom Feinkosthaus Diesinger angeschaut; meine Frau kriegt sie immer schon automatisch vorab auf ihren Laptop, während ich im Internet das Geschäft erst anwählen und mich dann zu den Wochenkarten (die nicht durchgängig so ganz aktuellen Stand haben; die ein und andere Woche wird schon mal verpennt) durchwursteln muss. Heute war wieder mal Kalbsnierchen-Tag: Kalbsnierchen in Cognac-Soße mit Mini-Makkaroni für EUR 14,95. Im vergangenen November hatte der Preis noch bei... mehr lesen
Feinkost Diesinger
Feinkost Diesinger€-€€€Lieferdienst, Take Away068136875Schwarzenbergstraße 18, 66123 Saarbrücken
4.0 stars -
"Geringe Preiserhöhungen im Hause "Feinkost Diesinger "........." simba47533Letzte Woche habe ich mir im Internet wieder mal die Wochenkarten vom Feinkosthaus Diesinger angeschaut; meine Frau kriegt sie immer schon automatisch vorab auf ihren Laptop, während ich im Internet das Geschäft erst anwählen und mich dann zu den Wochenkarten (die nicht durchgängig so ganz aktuellen Stand haben; die ein und andere Woche wird schon mal verpennt) durchwursteln muss. Heute war wieder mal Kalbsnierchen-Tag: Kalbsnierchen in Cognac-Soße mit Mini-Makkaroni für EUR 14,95. Im vergangenen November hatte der Preis noch bei
Geschrieben am 13.01.2026 2026-01-13| Aktualisiert am
13.01.2026
Besucht am 13.01.2026Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 41 EUR
Nach fast vier Jahren haben wir erstmals wieder die "Alte Schlachthofkantine" besucht; es hatte sich zuvor einfach nicht ergeben, obwohl wir mit früheren Besuchen immer zufrieden gewesen waren. Zumindest mit den Besuchen im Gastraum; den Imbisswagen meide ich ja schon seit Jahren. Nicht weil das Imbisswagen-Angebot schlecht wäre; nein, ich habe lediglich keinen Bock mehr darauf,mich mit der pampigen Gewitterziege, die dort im Wagen hinterm Tresen steht, jedesmal wieder anzulegen. Bevor wir heute den Gastraum betraten, bin ich kurz in Richtung Imbisswagen gelaufen, um nachzuschauen, ob die "Dame" im Imbisswagen immer noch ihren Dienst versieht: sie tut es. Anscheind haben sich immer noch nicht genügend Kunden über sie beschwert.
Meine liebe Frau bekommt per Intenet wöchentlich die wechselnden Speisepläne der "Kantine" auf ihren Laptop und hatte mich gestern darauf aufmerksam gemacht, dass dort in der Woche vom 12.01. bis zum 18.01. unter anderem Kalbsnierchen auf dem Speisezettel stünden und zwar zum unschlagbaren Preis von EUR 17,50. Das klang nun wirklich sehr verlockend; zahlt man doch im "Milano" für die "Rognoni di vitello" EUR 22,00 und im "Adler" kosten die Kalbsnierchen mit Beilage nach Wahl mittlerweile sogar inflationäre EUR 29,00! Also hängte ich mich flugs ans Telefon, um für heute zu 12 Uhr einen Tisch für uns zu buchen. Zuerst ging niemand ans Telefon, aber kurz darau rief Herr Walle, der Wirt, zurück und bestätigte unsere Reservierung.
Pünktlich trafen wir ein; viel los war noch nicht, aber so nach und nach füllte sich zumindest der vordere Gastraum.
Ma chère femme hatte sich bereits gestern Abend auf ihr Gericht festgelegt: "Backfisch auf lauwarmem Kartoffelsalat" für EUR 15,50 sollte es sein. Mein Gericht, die "Kalbsnieren auf einer Calvados-Senfsauce mit Reisrand und Beilagensalat" (EUR 17,50) stand ja auch bereits fest. Soweit wir die Bestellungen an den Nebentische mitbekamen, war der absolute Spitzenreiter der "Backfisch"; wie meine Nachfrage bei Herrn Walle ergab, war es kein "North Sea Haddock" sondern ein Seelachs.
Zu Trinken bestellte Mme.Simba ein Sprite (0,33l EUR 2,80), während ich ein Benediktiner Weißbier (0,5l EUR 5,00) hatte. Die Getränke kamen sehr rasch, bei den Speisen dauerte es schon ein bisschen länger. Dafür waren diese allerdings absolut ohne Fehl und Tadel ! Meinen Beilagensalat hatte ich direkt an meine Begleiterin weitergereicht; sie lobte dessen Dressing und dessen Frische sehr, genau wie ihren Backfisch und die dazu gereichte selbstgemachte Remoulade. Zum lauwarmen Kartoffelsalat sagte sie nichts; ich nehme aber an, dass er ihr ebenfalls hervorragend geschmeckt hat. Hatte ich zunächst befürchtet, dass der Nierengerichtspreis von EUR 17,50 möglicherweise zu Lasten der Nierenmenge gehen könnte, wurde ich äusserst angenehm überrascht: die Menge war durchaus auskömmlich und mehr Nieren hätte es beim "Adler"-Gericht, das EUR 12,00 teurer ist, auch nicht gegeben. Die Calvados-Senfsauce hätte für mich eine Idee "senfiger" sein dürfen, aber das ist jetzt Gejammere auf allerhöchstem Niveau. In Wirklickeit hatte ich nichts auszusetzen, denn auch der Reis war genau so wie ich ihn sehr gerne mag; nicht ausgesprochen "schlotzig" sondern noch mit etwas Biss. Wir waren mit der Küchenleistung von A bis Z äusserst zufrieden (dafür vergebe ich fünf Sternlein) und brachten dies auch Herrn Walle gegenüber zum Ausdruck. Er hat sich gefreut; auch als wir ihm erzählten, dass wir uns mit dem heutigen Besuch fast vier Jahren Zeit gelassen hätten und früher häufiger gekommen wären. Originalton Walle: "Wenn Gäste nach so langer Zeit wiederkommen, freut mich das natürlich ganz besonders."
Fazit : Unser Der nächter Besuch wird nicht erst 2030 sein; bei wöchentlich wechselnder Karte mit jeweils 14 Hauptgerichten und einer Tagessuppe für EUR 2,00 (hört,hört!) ist für jeden was dabei , natürlich auch für uns.
P.S. Die Tagessuppe dieser Woche ist Erbsensuppe. Und nach wie vor gibt es in der "Alten Schlachthofkantine keine Kassenzettel sondern Herr Walle erstellt am Tisch händisch die Rechnung auf einem Blöckchen :-))).
Nach fast vier Jahren haben wir erstmals wieder die "Alte Schlachthofkantine" besucht; es hatte sich zuvor einfach nicht ergeben, obwohl wir mit früheren Besuchen immer zufrieden gewesen waren. Zumindest mit den Besuchen im Gastraum; den Imbisswagen meide ich ja schon seit Jahren. Nicht weil das Imbisswagen-Angebot schlecht wäre; nein, ich habe lediglich keinen Bock mehr darauf,mich mit der pampigen Gewitterziege, die dort im Wagen hinterm Tresen steht, jedesmal wieder anzulegen. Bevor wir heute den Gastraum betraten, bin ich kurz in... mehr lesen
Alte Schlachthof Kantine
Alte Schlachthof Kantine€-€€€Bistro, Take Away06819685848Lyonerring 10, 66121 Saarbrücken
4.0 stars -
"Unser erster Besuch seit dem 18.01.2022 in der "Alten Schlachthofkantine" hat uns rundum sehr gut gefallen ......." simba47533Nach fast vier Jahren haben wir erstmals wieder die "Alte Schlachthofkantine" besucht; es hatte sich zuvor einfach nicht ergeben, obwohl wir mit früheren Besuchen immer zufrieden gewesen waren. Zumindest mit den Besuchen im Gastraum; den Imbisswagen meide ich ja schon seit Jahren. Nicht weil das Imbisswagen-Angebot schlecht wäre; nein, ich habe lediglich keinen Bock mehr darauf,mich mit der pampigen Gewitterziege, die dort im Wagen hinterm Tresen steht, jedesmal wieder anzulegen. Bevor wir heute den Gastraum betraten, bin ich kurz in
Geschrieben am 07.01.2026 2026-01-07| Aktualisiert am
01.02.2026
Besucht am 07.01.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
So langsam ist es fast schon ein Brauch, nach dem Termin bei unserer Fußpflegerin im "Yoko" etwas zu essen. Heute hätte ich das besser gelassen, wenn ich vorher gewusst hätte, was mich diesmal erwartet. Nämlich ein nahezu ungeheiztes Restaurant mit für mich viel zu lauter "Hintergrundmusik" !
Die letzten Besuche hatten mich bzw. uns bis auf die sehr lange Wartezeit beim Erstbesuch zwischen Vorspeise und Hauptgericht sehr gut gefallen, vor allem die Küchenleistung hatte uns überzeugt. Dies war heute leider nur bedingt der Fall, ausserdem hätte ich mir fast den A.... abgefroren, denn im Gastraum war es wirklich lausig kalt; ohne meinen Daunenanorak und den Norwegerpulli darunter hätte ich ganz schön gebibbert. Gegen die laute "Hintergrundmusik", vietnamesisches bzw. japanisches Liedgut, konnte ich was tun, indem ich ganz einfach meine Hörgeräte heruntergeregelt habe. Ansonsten hätte ich mir wohl aus Tempotaschentüchern Ohrstöpsel basteln müssen :-))
Getrunken habe ich Tsingtao-Bier (0,33l EUR 4,50) ; das mache ich in asiatischen Restaurants immer, sofern sie Tsingtao-Bier führen, in Andenken an meinen Opa, der im letzten Jahrhundert vor Ort am Bau der Tsingtao-Brauerei beteiligt gewesen war. Die Brauerei gibt es in Tsingtao nach wie vor und nach wie vor haben sie dort auch einen deutschen Braumeister.Gegessen habe ich heute als Vorspeise "Canh Chua Hai San" (Pikante Suppe mit Fisch, Meeresfrüchten, vietnamesischen Kräutern, Zitronengras,Chili und asiatischen Gemüsen) für EUR 8,50 und als Hauptgericht "Vit Xao Ri Do" (Knusprige Ente mit rotem Curry, Peperoni, Auberginen, grünen Bohnen, Zitronengras und Kokosmilch) für EUR 17,90; im Flyer steht dieses Gericht noch für EUR 16,90.
Die Suppe hat mich überzeugt; sie war wirklich sehr pikant. Dass der als Einlage annoncierte Fisch nicht vorhanden war, hat mich nicht weiter gestört; dafür waren die Meeresbewohner mit mittelgroßen Garnelen, Miesmuscheln und Tintenfisch gut vertreten. Nicht so gut war leider mein Entengericht. Man konnte es wahlweise mit Jasminreis oder mit Nudeln bestellen. Ich hatte Nudeln bestellt, gekommen war Jasminreis (auf dem Kassenzettel steht es so wie es bestellt gewesen war, nämlich mit Nudeln). Das hätte ich noch klaglos verschmerzt; absolut nicht gefallen hat mir dagegen die Qualität des servierten Entenfleischs. Ich frage mich manchmal wirklich, woher manche Asia-Restaurants ihre Enten beziehen. Auf meinem Teller waren jedenfalls anstelle der erwarteten schieren Entenbrustscheiben eher unansehnliche und teilweise sogar knorpelige Stücke, die mit Entenbrust nur sehr wenig Ähnlichkeit hatten und auch entgegen der Ankündigung in der Speisekarte alles andere als knusprig waren; gut die Hälfte davon liess ich unberührt liegen und Entengerichte (sechs davon gibt es hier) werde ich im "Yoko" künftig jedenfalls nicht mehr bestellen. Da bleibe ich lieber bei "Phò Bò", "Phò Bò Dac Biet" oder den angebotenen Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichten. Die machen sie hier wirklich sehr gut; für das aus meiner Sicht völlig verhunzte Entengericht muss ich aber im Bereich "Essen" drei Sterne abziehen und unter "Gesamteindruck" für die unzureichende Heizung und die laute "Hintergrundmusik" eineinhalb Sterne.
Fazit: Ich komme trotzdem wieder!
So langsam ist es fast schon ein Brauch, nach dem Termin bei unserer Fußpflegerin im "Yoko" etwas zu essen. Heute hätte ich das besser gelassen, wenn ich vorher gewusst hätte, was mich diesmal erwartet. Nämlich ein nahezu ungeheiztes Restaurant mit für mich viel zu lauter "Hintergrundmusik" !
Die letzten Besuche hatten mich bzw. uns bis auf die sehr lange Wartezeit beim Erstbesuch zwischen Vorspeise und Hauptgericht sehr gut gefallen, vor allem die Küchenleistung hatte uns überzeugt. Dies war heute leider nur... mehr lesen
2.5 stars -
"Wer um diese Jahreszeit das "Yoko" besucht, braucht sehr warme Kleidung und ausserdem Ohrenstöpsel .........." simba47533So langsam ist es fast schon ein Brauch, nach dem Termin bei unserer Fußpflegerin im "Yoko" etwas zu essen. Heute hätte ich das besser gelassen, wenn ich vorher gewusst hätte, was mich diesmal erwartet. Nämlich ein nahezu ungeheiztes Restaurant mit für mich viel zu lauter "Hintergrundmusik" !
Die letzten Besuche hatten mich bzw. uns bis auf die sehr lange Wartezeit beim Erstbesuch zwischen Vorspeise und Hauptgericht sehr gut gefallen, vor allem die Küchenleistung hatte uns überzeugt. Dies war heute leider nur
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" Ich war glücklich und erleichtert, als mein Name fiel, habe es aber erst nicht realisiert, dass ich gewonnen habe", so der Jungkoch.Wenige Wochen nach dem W ist Lukas Duttlinger wieder im Alltag angekommen. An seinem Arbeitsplatz in "Hämmerles Restaurant" prüft er seine Vorbereitungen - das sogenannte Mise en Place. In einer Stunde beginnt der "Chefs Table", das Fine Dining-Format von Cliff Hämmerles Sternebereich. Bis zu zwölf Gäste sitzen dann an vier Tischen, während Duttlinger mit seinen Kollegen und Küchenchef Cliff Hämmerle direkt vor ihen Augen kochen. Sieben Gänge stehen auf dem Menü-Plan. Während Sternekoch Hämmerle den Gästen die Gerichte präsentiert, richtet Duttlinger an, setzt die letzte Akzente und serviert. Doch diese Aufgabe durfte er nicht von Anfang an übernehmen. "Die ersten Wochen habe ich nur Salat geputzt", sagt er und muss dabei lachen. Nach acht Wochen folgte aber bereits die erste Bewährungsprobe. Der Küchenmeister war nicht da - und Duttlinger sollte ganz kurzfristig dessen Rolle übernehmen. "Da bin ich erstmal krachend gescheitert", sagt er. "Aber ich war unglaublich stolz, das machen zu dürfen - und irgendwie doch durchgekommen zu sein." Drei Stunden Vorbereitung sind Standard: schneiden, parieren, portionieren, Saucen ansetzen."Ich muss immer wissen, was da ist, was nachproduziert werden muss und was für den Tag noch ansteht." Ene besondere Faszination übt die asiatische Küche auf Lukas Duttlinger aus. "Ich mag den Geschmack sehr, aber um wirklich auf hohem Niveau zu kochen, muss man sich extrem damit beschäftigen." Sein Ausbilder Clif Hämmerle ergänzt:" Die asiatische Küche ist sehr komplex, sie arbeitet mit eigene Techniken und Produkten. Schon das Schneiden erfordert höchste Präzision. Sushimeister lernen mehrere Jahre nur, wie man Messertechniken und das Schneiden von Fisch perfekt beherrscht." Doch die Liebe zum Detail erkennt Hämmerle auch in Duttlingers Arbeit. Besonders beim Fisch zeige er sein Können, egal ob roh oder gegart, lobt der Chef. Das bewies er auch am Wettbewerbstag. "Sein Tatar war einfach fantastisch. Er kocht mit viel Geschmack und Gefühl", lobt Hämmerle.Ruhe und Organisation habe Duttlinger von Anfang an mitgebracht, sagt er. Genau darin sieht der 20-jährige selbst jedoch eine der größten Herausforderungen während der Ausbildung.."Ich glaube, das Schwierigste - für viele Azubis und damit auch für mich -, ist, eine Ordnung und Struktur aufzubauen und einen Ablauf über die ganze Woche hinzubekommen.Für Hämmerle ist das eine der Grundvoraussetzungen für Führungsverantwortung."Wer eine Leitungsfunktion in der Küche anstrebt, muss voll den Überblick behalten. Ein guter Küchenchef organisiert den Stress.".
Rund acht Monate Vorbereitungszeit bleiben Lukas Duttlinger noch. Im Oktober wird sich dann bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mainz zeigen, wie weit ihn Routine und Organisation noch tragen..
(auszugsweise SZ vom 26.02.2026)