Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde, ohne immer zu wissen woraus es bestand. Am meisten beeindruckt haben mich die französische, die indonesische, die vietnamesische, die thailändische, die chinesische und nicht zuletzt auch die deutsche Küche sowie die gigantischen Fleisch- und Wurstfressereien in Argentinien. Ich koche selbst auch gerne, wobei meine Stärken ganz eindeutig in den Bereichen "Wild" (alles von meiner lieben Oma Sannchen gelernt) und "Meeresfrüchte" (mir selbst aus Kochbüchern beigebracht bzw. diverse einschlägige Koch-Seminare besucht) liegen. Ein ganz normales saarländisches, pfälzisches oder elsässisches Gericht kriege ich aber auch schmackhaft hin. Wo viel mit Tiefkühlware und/oder mit Convenienceprodukten gearbeitet wird, behagt es mir nicht und Schickimickifraß mag ich nicht.. Wird aber mit frischen regionalen Produkten handwerklich gut und dann noch mit etwas Pfiff und Raffinesse gekocht, fühle ich mich wohl. Stimmen dazu noch Service und Ambiente, komme ich gerne wieder und spare auch nicht mit Lob und Bewertungs-Sternen. Wobei mir dabei egal ist, ob es sich um einen Sternetempel, einen Landgasthof oder einen sogenannten Imbiss handelt:-)))
Durch meinen sehr grenznahen Wohnsitz Saarbrücken habe ich die Möglichkeit, hier und im benachbarten Frankreich auf viele anerkannt gute Restaurants und Gaststätten "zugreifen" zu können; die ein und andere Bauchlandung lässt sich aber nicht immer ausschließen. Über meine Besuche habe ich bisher (seit 2011) im Internet-Portal "Restaurant-Kritik" (das mittlerweile leider durch "Yelp" übernommen worden ist) Rezensionen geschrieben. Dass dort nicht immer alle Mitkritiker meiner Meinung waren und auch meine Kommentare ab und zu in den falschen Hals bekommen haben, damit konnte und kann ich durchaus leben. Klare Worte (ohne jemanden zu verletzen) werde ich jedenfalls auch in diesem Forum nicht scheuen.
Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde,... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 298 Bewertungen 674924x gelesen 10110x "Hilfreich" 8568x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 01.01.2026 2026-01-01| Aktualisiert am
02.01.2026
Besucht am 31.12.2025Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Fährt man aus der Saarbrücker Innenstadt kommend auf den Winterberg zum dortigen Klinikum, kommt man in der Julius-Kiefer-Strasse unweigerlich am "Alten Haus" vorbei; dieses kleine Haus sticht dank seiner altertümlichen Fassade und der bunten Holz-Fensterläden sehr von allen anderen Häusern in der Nachbarschaft ab. Und dann kommt ja auch noch die Gasthaus-Beschilderung dazu, nicht zu vergessen das große Schild "Biergarten" am Eingang desselben. Da ich gerade zu Zeiten der Corona-Pandemie häufiger "Gast" im Winterberg-Klinikum gewesen bin, kam ich oft genug am "Alten Haus" vorbei und beschloss jedesmal, dort bei Gelegenheit einzukehren; geklappt hatte das allerdings bis dato nie. Gestern nun war es aber soweit: Unser Schwiegersohn, der an Silvester Geburtstag hat, hatte meine liebe Frau und mich, da sein Geburtstag diesmal ein runder war, eingeladen, mit ihm und seiner Gattin sprich unserer Tochter das "Altes Haus" -Silvester-Menü einzunehmen. Losgehen sollte es um 18 Uhr. Im Vorfeld hatten wir uns im Internet auf der hausinternen Speisekarte schon kundig gemacht, welche Speisen bei dem Menü gereicht werden. Holla, die Waldfee; die bloße Schilderung liess uns schon gehörig das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Die Normalkarte im "Alte Haus (einzusehen unter https://gasthausalteshausijmdofree.com) ist klein und lässt auf eine bürgerliche Küche schliessen. Unter dem saarländische Motto "Hauptsach gudd gess" gibt es diverse Kloßvariationen, Flammkuchen-Variationen sowie Froschschenkel laufen unter "Gerichte aus der französischen Nachbarschaft". "Salat Blatt" bietet verschiedene Salatteller an, fünf Schnitzel- und drei Rumpsteak-Variationen sind zu haben, ein Pastagericht und vier Desserts auch. Am gestrigen Silvesterabend war diese Normalkarte allerdings ausser Kraft gesetzt; bestellt werden konnte ausschliesslich das Menü, bei dem allerdings der Bereich "Bürgerliche Küche" eindeutig verlassen wurde; was man aufgetischte, kratzte schon sehr heftig und anhaltend am "Fine Dining"-Bereich !
Als wir kurz vor 18 Uhr im "Alten Haus" eintrafen, sassen Tochter und Schwiegersohn am für uns vorgesehenen Vierertisch. Der Gastraum ist klein und schnuckelig; an den Tischen finden insgesamt gerade mal fünfzehn Personen Platz, ansonsten gibt es noch drei oder vier Barhocker vor der Theke sowie im Hintergrund noch Platz für geschätzt vier Personen an Hochtischen. Insgesamt also sehr überschaubar. Mein Schwiegersohn und ich sassen auf einer Bank; wäre sie etwas besser gepolstert gewesen, hätte ich das Ambiente als ausgesprochen "hygge" bezeichnet. Unsere beiden Damen sassen uns gegenüber auf Stühlen, die wohl auch nicht übermässig bequem waren.. Wirtin Monica Lion und eine junge Frau, möglicherweise die Tochter, versahen äusserst kompetent, flink und freundlich den Service und in der Küche waren wie wir beobachten konnten ein Mann und eine Frau am Werkeln. Wie wir im Laufe des Abends von Frau Lion erfuhren, ist sie selbst in Personalunion nicht nur Wirtin und Serviceleiterin sondern gleichzeitig auch noch die Chefköchin ist. Wie sie das gestern alles bewerkstelligt hat, ohne sich beim Kochen ihre festliche Bluse einzusauen, ist aller Ehre wert. Auch dass beim Kochen und anschliessenden Servieren noch Zeit für die Unterhaltung mit den Gästen blieb. Chapeau!
Getrunken haben wir einen sehr ordentlichen Axerrois (die Weinkarte ist für so ein kleines Gasthaus erstaunlich umfangreich), dunkles Weizenbier, helles alkoholfreies Weizen, Mineralwasser und Espresso. Nicht zu vergessen die Lokalrunde Crémant, die Frau Lion nach Abschluss des Menüs "aufs Haus" noch geschmissen hat.
Doch nun zum Menü selbst:
Entrée: Frittierter, mit Frischkäse und Camembert gefüllter Kartoffelkloß, dazu eine elegante Champagnersauce sowie eine fruchtig-süße Senfbegleitung. Wir alle waren von diesem sehr schmackhaften Einstieg begeistert. Allerdings muss ich gestehen, dass ich den annoncierten Champagner in der Sauce nicht so richtig herausgeschmeckt habe.
Vorspeise: Jakobsmuschel, gebratener Oktopus und Black Tiger-Garnele gereicht auf einem Bett von Fettucine und begleitet von einer mediterran-fruchtige Tomatensauce oder Herzhaftes von Hand geschnittenes Tatar vom argentinischen Rinderfilet, garniert mit schwarzem Kaviar und frittiertem Eigelb im Parmesanmantel.Meine liebe Frau hatte für sich das Meeresfrüchte-Ensemble bestellt, ich das Tatar, allerdings haben wir im letzten Moment unsere Vorspeise getauscht.. Was die zwei Kinder gewählt hatten ist mir nicht mehr erinnerlich, aber ihre Vorspeisen waren wohl auch unterschiedlich. Die Meeresfrüchte waren alle drei auf den Punkt gegart; besser kriegt das auch ein Sternekoch nicht hin. Das "Bettchen" aus Pasta war noch al dente und die mediterran-fruchtige Tomatensauce war für mich Gottseidank nicht zu "tomatig". Das handgeschnittene Tatar mit eingearbeiteten Kapern war sehr gut abgewürzt und äusssest schmackhaft. Der Kaviar und das frittierte Eigelb passten wirklich sehr gut dazu.
Hauptspeise: Gebratenes Petersfischfilet gebettet auf einem Duett von cremigem Pastinaken-, Sellerie- und Erbsenpürree an Dill-Weißweinsauce, serviert mit pochiertem Ei oder Filet Wellington vom argentinischen Weiderind mit Kartoffelstampf , Rosenkohl-Karottengemüse und knusprigen Baconstreifen, dazu eine gehaltvolle Rotweinjus. Mutter, Tochter und ich hatten das Filet Wellington gewählt; nur der Schwiegersohn tanzte mit seinem Peterfisch aus der Reihe und gab davon auch noch über die Hälfte an seine Frau. "Hingerissen" geht anders, aber ihr hat der Fisch vorzüglich geschmeckt, Vorzüglich war auch das Filet Wellington mit seine Beilagen. Eine winzige Kritik kann ich mir allerdings nicht verkneifen: Die besten Zeiten von argentinischem Rindfleisch (ich habe es selbst in den Achtzigern bei Arbeitsaufenthalten vor Ort oft genug verkosten dürfen) sind lange vorbei, ich verstehe nicht, dass es um den halben Erdball zun uns herangekarrt wird, um in Restaurantküchen verarbeitet zu werden. Gibt es doch fast direkt vor unserer Haustür bestes Fleisch von Rindern der Rassen Charolais, Limousin bzw. Blonde d´Aquitaine, die allesamt dem argentinischen Import geschmacklich die Rücklichter zeigen. Aber so was von!
Dessert: Süße Variationen - eine Überraschung aus Eis, Kuchen und Obst. Überrascht wurden wir dabei von einem Stück Käsekuchen (wirklich phantastisch), einem Stück Apfeltarte (dito), einer Kugel von sehr feinem Vanilleeis, Beerenfrüchten, Physalis und einer Art Creme, die zumindest ich geschmacklich nicht zuordnen konnte. Seis drum; das ganze Menü war in sich absolut stimmig, geschmacklich von vorne bis hinten einwandfrei und seinen Preis von EUR 89,00 pro Person allemal wert. Ein dreifach Hoch auf die Küche ! Und fünf Sterne noch dazu. Angenehm gesättigt und von der Wirtin mit Handschlag bzw. Wangenküsschen verabschiedet machten wir uns gegen 21:40 Uhr auf den Heimweg.
Fazit: Wir kommen wieder und das nicht erst zu Silvester 2026 ! Und was ich in Sachen Bewertung nur äusserst selten mache, ist aus meiner Sich der gestrige Abend wert gewesen: ich vergebe die maximal mögliche Sternenzahl.
P.S. Kleiner Tipp am Rande: Schön wären im Toilettenbereich Pfeile, die den Rückweg in Richtung Gastaum weisen; so muss der Gast in dem alten Gemäuer sich eher zurücktasten und geht dabei mehrfach in die Irre, und das sogar in nüchternem Zustand :-))
Fährt man aus der Saarbrücker Innenstadt kommend auf den Winterberg zum dortigen Klinikum, kommt man in der Julius-Kiefer-Strasse unweigerlich am "Alten Haus" vorbei; dieses kleine Haus sticht dank seiner altertümlichen Fassade und der bunten Holz-Fensterläden sehr von allen anderen Häusern in der Nachbarschaft ab. Und dann kommt ja auch noch die Gasthaus-Beschilderung dazu, nicht zu vergessen das große Schild "Biergarten" am Eingang desselben. Da ich gerade zu Zeiten der Corona-Pandemie häufiger "Gast" im Winterberg-Klinikum gewesen bin, kam ich oft... mehr lesen
5.0 stars -
"Ein dreifach Hoch auf das "Alte Haus" und sein gestriges Silvester-Menü ..." simba47533 Fährt man aus der Saarbrücker Innenstadt kommend auf den Winterberg zum dortigen Klinikum, kommt man in der Julius-Kiefer-Strasse unweigerlich am "Alten Haus" vorbei; dieses kleine Haus sticht dank seiner altertümlichen Fassade und der bunten Holz-Fensterläden sehr von allen anderen Häusern in der Nachbarschaft ab. Und dann kommt ja auch noch die Gasthaus-Beschilderung dazu, nicht zu vergessen das große Schild "Biergarten" am Eingang desselben. Da ich gerade zu Zeiten der Corona-Pandemie häufiger "Gast" im Winterberg-Klinikum gewesen bin, kam ich oft
Geschrieben am 15.12.2025 2025-12-15| Aktualisiert am
15.12.2025
Am St.Johanner Markt will der Betreiber die Gäste mit asiatischen Leckereien verwöhnen. Die können mitverfolgen, wie ihr Essen entsteht.
Während der St, Johanner Markt in diesen Tagen beim Christkindelmarkt zum gemütlichen Verweilen bei Glühwein und Kinderpunsch einlädt, wurde nur wenige Schritte entfernt in letzter Zeit sehr hart gearbeitet, damit alles feretig wird für den Start eines neuen Restaurants mitten in Saarbrücken. Und es hat geklappt: Fast am Ende der Kappenstrasse, wo zuvor ein Burgerladen war, hat am vergangenen Mittwoch direkt neben dem "Mei Thai" ein weiteres asiatisches Restaurant eröffnet. Das "Dang Dang". Klaus W. Pietrek, der hinter den Kulissen dafür verantwortlich ist, dass alles läuft, also auch für die Verwaltung und Organisation, kümmert sich eigener Aussage zufolge "um alles hinter dem eigentlichen Kochvorgang" und hält damit dem Betreiber und Koch Mengren Zhang den Rücken frei. In den vergangenen sechs Wochen hat Pietrek nach eigenen Angaben in dem Laden "jeden Tag gerödelt", um pünktlich eröffnen zu können. Renoviert, umgebaut und komplett neu eingerichtet wurde das vormalige Burger-Bistro - "damit es dem Kunden gefällt".
Das Angebot reicht von Vorspeisen wie hausgemachten Frühlingsrollen über Seetang- oder Gurkensalat bis hin zu verschiedenen Varianten der beliebten Ramen (japanische Nudelsuppe) und gebratenen Nudeln. So gibt es beispielsweise Miso-Ramen mit Fleisch für EUR 12,90 oder die vegetarische Variante mit Tofu für EUR 9,90. Auch gebratene Nudeln mit Ei und Gewmüse sowie das rote Thai-Curry mit Ente sind im Angebot. Sämtliche Speisen können sowohl im Lokal gegessen als auch mitgenommen werden.
Auf die Kundinnen und Kunden wartet bald noch eine Besonderheit, hebt Pietrek hervor. Geplant sei, dass jeder Gast die Zutaten vor der Zubereitung seiner Speise selbst auswählen kann - die Lieferung der passenden großen Kühltheke stehe allerdings noch aus. Dennoch zeigt Pietrek sich mit bBlick auf den aktuellen Stand zufrieden. "Ich denke mal, es ist ganz ordentlich geworden." Das Restaurant bietet derzeit 30 Sitzplätze im Innenraum. Weitere 30 Plätze sollen vor der Tür hinzukommen.
Zum Team gehören neben Pietrek, der etwas in den Hintergrund trete möchte, wenn das Geschäft richtig angelaufen ist, zwei Köche und zweei Servicemitarbeiter. "Eine zusammengewachsene chinesische Familie", sagt er und lacht. Man habe sich ganz bewusst gegen eine "Hinterzimmerküche" und für einen offenen Küchenbereich entschieden. Gäste können so direkt mitverfolgen, wie ihr Essen entsteht.
Die Lage im Herze der Landeshauptstadt sei ein absoluter Glücksfall, betont Pietrek. "Etwas Besseres kann man in Saarbrücken kaum finden."
(auszugsweise SZ vom 15.12.2025)
Am St.Johanner Markt will der Betreiber die Gäste mit asiatischen Leckereien verwöhnen. Die können mitverfolgen, wie ihr Essen entsteht.
Während der St, Johanner Markt in diesen Tagen beim Christkindelmarkt zum gemütlichen Verweilen bei Glühwein und Kinderpunsch einlädt, wurde nur wenige Schritte entfernt in letzter Zeit sehr hart gearbeitet, damit alles feretig wird für den Start eines neuen Restaurants mitten in Saarbrücken. Und es hat geklappt: Fast am Ende der Kappenstrasse, wo zuvor ein Burgerladen war, hat am vergangenen Mittwoch direkt neben... mehr lesen
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"Neues Restaurant "Dang Dang" hat in der Kappenstrasse eröffnet" simba47533Am St.Johanner Markt will der Betreiber die Gäste mit asiatischen Leckereien verwöhnen. Die können mitverfolgen, wie ihr Essen entsteht.
Während der St, Johanner Markt in diesen Tagen beim Christkindelmarkt zum gemütlichen Verweilen bei Glühwein und Kinderpunsch einlädt, wurde nur wenige Schritte entfernt in letzter Zeit sehr hart gearbeitet, damit alles feretig wird für den Start eines neuen Restaurants mitten in Saarbrücken. Und es hat geklappt: Fast am Ende der Kappenstrasse, wo zuvor ein Burgerladen war, hat am vergangenen Mittwoch direkt neben
Geschrieben am 11.12.2025 2025-12-11| Aktualisiert am
12.12.2025
Im ehemaligen Saarbrücker Restaurant "Brockenhaus" gibt es jetzt ein vietnamesisches "All you can eat"-Büfett oder Essen à la carte.Das gerade erst eröffnete Lokal bietet an sechs Tage in der Woche ein "All you can eat"-Büfett an. Für 20 Euro pro Person am Mittag und 30 Euro pro Kopf am Abend, an den Wochenenden und an Feiertagen mit einem umfangreicheren Angebot, kann man in einem Zeitfenster von zweieinhalb Stunden soviel essen wie man möchte, erklären Inhaberin Hue-Hoang-Thi und ihr Ehemann Dan-Le-Dul. Kinder zahlen je nach Altersstufe weniger - eine entsprechende Preisliste liegt an den Tischen aus. Wer das vorgegebene Zeitfenster überschreiten möchte, zahlt pro weiterer angefangenen Stunde einen Aufpreis von 5 Euro pro Person.
Die Abkürzung "ViNa" ist eine Hommage an ihr Heimatland Vietnam. Und der Name ist Programm: 50 Prozent des Angebots sind Speisen, die aus der vietnamesischen Küche übernommen oder von ihr inspiriert wurden. Besonders stolz sind die Inhaber auf die große Auswahl von Pho-Gerichten, einer heißen Suppe mit breiten Reisbandnudeln. Auch Bun-Variationen sind im Angebot enthalten, klassisch zubereitet werden sie mit dünnen, runden Nudeln. Je nach Geschmack mit oder ohne Brühe serviert. "Alles, was Vietnam zu bieten hat", sagt Dan-Le-Dul. Auch Gereichte mit Einflüssen aus China, Korea, Thailand und der Mongolei sind in der Auslage zu finden - gebratene Udon-Nudeln mit Gemüse, Tofu-Curry, scharfes Rindfleisch mit Hoisin-Sauce oder Schmorfleisch mit Eiern, um nur einige zu nennen.
Wer keine Lust auf Essen am Büfett hat, kann à la carte bestellen. Dann lohnt sich ein Blick auf die üppige Sushi-Auswahl. Hier gibt es zum Beispiel Avocado-Nigiri oder Crunchy Roll-Chicken mit Hühnerfleisch, Gurke und Cream Cheese. An der Bar gibt es Cocktails und vietnamesischen Kaffee. In den wärmeren Monaten wird Bubble Tea das Angebot bereichern.
Wenn man im Sommer die Sitzmöglichkeiten draussen hinzuzählt, finden insgeamt knapp 700 Gäste unter der Adresse Am Halberg 1 Platz. Besonders die gute Erreichbarkeit ist dem Ehepaar wichtig Das Haus liege an einer stark befahrenen Straße und sei leicht zu finden, sagt das Paar über sen neues gastronomisches Zuhause.
(auszugsweise SZ vom 11.12.2025)
Im ehemaligen Saarbrücker Restaurant "Brockenhaus" gibt es jetzt ein vietnamesisches "All you can eat"-Büfett oder Essen à la carte.Das gerade erst eröffnete Lokal bietet an sechs Tage in der Woche ein "All you can eat"-Büfett an. Für 20 Euro pro Person am Mittag und 30 Euro pro Kopf am Abend, an den Wochenenden und an Feiertagen mit einem umfangreicheren Angebot, kann man in einem Zeitfenster von zweieinhalb Stunden soviel essen wie man möchte, erklären Inhaberin Hue-Hoang-Thi und ihr Ehemann Dan-Le-Dul.... mehr lesen
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"ViNa" ist eine neue Adresse für Freunde der asiatischen Küche in Saarbrücken ........." simba47533Im ehemaligen Saarbrücker Restaurant "Brockenhaus" gibt es jetzt ein vietnamesisches "All you can eat"-Büfett oder Essen à la carte.Das gerade erst eröffnete Lokal bietet an sechs Tage in der Woche ein "All you can eat"-Büfett an. Für 20 Euro pro Person am Mittag und 30 Euro pro Kopf am Abend, an den Wochenenden und an Feiertagen mit einem umfangreicheren Angebot, kann man in einem Zeitfenster von zweieinhalb Stunden soviel essen wie man möchte, erklären Inhaberin Hue-Hoang-Thi und ihr Ehemann Dan-Le-Dul.
Geschrieben am 05.12.2025 2025-12-05| Aktualisiert am
07.12.2025
Besucht am 04.12.2025Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 44 EUR
Und ebenso findet alle Jahre wieder zur Vorweihnachtszeit das Band-Weihnachtsessen mit unseren Frauen statt. Diesen schönen Brauch hatte ich von meiner Klever Band beim Umzug ins Saarland mitgebracht und hier bei meiner neuen Band eingeführt, wobei ich im Regelfall auch den Austragungsort des Weihnachtsessens vorschlage. Hierbei sind der gastronomischen Vielfalt Tür und Tor geöffnet; von Lokalen mit gutbürgerlicher Küche bis hin zum Fine Dining-Restaurant war schon alles dabei. Die Anregung, das Essen diesmal im St.Ingberter "Cocorito" abzuhalten, kam diesmal allerdings von meiner Herzallerliebsten, die das Lokal vor Wochen mit Freundinnen besucht hatte; die Damen waren von der Küchenleistung nämlich ziemlich angetan gewesen. Als ich den Vorschlag anlässlich einer Bandprobe unterbreitete, war man sofort einverstanden, eigentlich wie immer. Alle Mitmucker ausser mir wohnen direkt in St.Ingbert, also sehr bequem für sie. Unsere Mitmuckerin, die das Lokal von früheren Besuchen her kannte, erklärte allerdings, dass sie unter keinen Umständen im "Cocorito" noch einmal die Dorade bestellen werde. Diesen feinen Fisch habe der Kellner an ihrem Tisch nicht wie in der Speisekarte annonciert "fachmännisch vor den Augen des Gastes filettiert" sondern äusserst stümperhaft geradezu massakriert. Das muss man nun wirklich nicht haben, aber auf der Karte gibt es, wie man sich im Internet überzeugen kann, ja noch etliche andere Gerichte. Die Dorade allerdings nicht mehr :-))).
Pünktlich um 18 Uhr fand man sich gestern am Abend im "Cocorito" ein; ich kam allerdings ein wenig sprich knapp 15 Minuten später. Eine frischgeschaffene und mich überraschende Baustelle zwischen SB-Scheidt und Rentrisch mit teilweise einspuriger Verkehrsführung in Zusammenhang mit Baustellenampel hatte für ordentlich Rückstau gesorgt. Für mich, der ich immer viel Wert auf Pünktlichkeit lege, sehr ärgerlich. Ausserdem kam ich ohne meine liebe Frau zum Bandessen; sie war von etwas, das sich in NRW "Dünnflitsch" nennt, befallen worden (im Saarland verwendet man einen weit drastischeren Begriff dafür) und traute sich deshalb nicht ausser Haus. Es fehlte aber auch noch die einzige Mitmuckerin, wir waren also personell diesmal schon ein wenig reduziert. Sehr schade. Trotzdem war die Stimmung insgesamt gut und wir harrten der Dinge, die da kommen sollten.
Zunächst kam eine freundliche Servicemaid mit den Speisekarten und erfragte die Getränkewünsche. Meine waren sehr bescheiden und beschränkte sich auf ein Franziskaner Helles Weizen (0,5l EUR 5,00) sowie anschliessend eine große Apfelsaftschorle (0,4l EUR 4,50). Gerne hätte ich den ein oder anderen Wein getrunken; war aber nicht drin, schliesslich musste ich ja noch fahren. By the way: was da so am Tisch alles an Speis und Trank konsumiert wurde, konnte ich nur in etwa nachhalten; das gilt auch für die aufgerufenen Preise. Getrunken wurde jedenfalls ziemlich viel an diversen intalienischen weißen und roten Weinen, dazu auch Mineralwasser und eine Art Cocktail namens "Lillith" oder so ähnlich.
Nun zu den Speisen: Vorspeisen und Hauptgericht nahmen wir alle; dafür wurde auf Desserts komplett verzichtet. Gewählte Vorspeisen waren "Zuppa di Pesce", "Antipasti Cocorito" und "Rindercarpacio"; da war man sich bei der Auswahl ziemlich einig. An Hauptgerichten wurde bestellt: "Gänsekeule mit Klößen und Rotkraut" (EUR 31,90), "Spaghetti allo Scoglio" (EUR 18,90), "Filetti vom Lamm alla "Nonna Teresa" (EUR 28,70), "Saltimbocca alla Romana/Kalbsmedaillons mit Salbei und Parmaschinken in Weißweinsoße" (EUR 29,70) und "Cordon Bleu vom Kalb" (Preis nicht erinnerlich). Zu den Lammfilets, den Cordon Bleus und den Kalbsmedaillons konnte bei der Beilage gewählt werden zwischen Rosmarinkartoffeln, Pommes Frites und Spaghetti bzw. Tagliatelle. Beilagensalate habe ich keine gesehen; es gab wohl keine.
Meine "Zuppa di Pesce" war sehr gelungen; eine bessere Fischsuppe hier im Saarland kriegt man meiner Ansicht nach nur in "Hämmerles Restaurant" oder im "La Paella"; fehlte nur wenig und diese "Zuppa di Pesce" würde in der gleichen Liga mitspielen. Nicht ganz so zufrieden war ich mit meiner Pasta mit Meeresfrüchten und Kräutern; es scmeckte zwar, aber dieses Gericht gibt es beispielsweise im "Italia" besser und kostengünstiger. Aber selber schuld; wäre ich beim Eintreten ins Lokal nicht so achtlos an der Schiefertafel mit den Tagesspezialitäten ("Alles muss weg!") vorbei gelatscht, hätte ich gewußt, dass Gänsekeule und Lammfilets zu haben waren, und eher der Jahreszeit angemessen die Gans gewählt. Diese und auch die Lammfilets wurden beide nämlich am Tisch über den grünen Klee gelobt. Vertan, vertan, sprach der Hahn! Überhaupt nicht gelobt wurde die lange Wartezeit zwischen Vorspeise und Hauptgericht; als es im Lokal so kurz nach 19:30 Uhr so richtig voll wurde, hatte wir unsere Bestellungen ja schon lange zuvor abgegeben gehabt. Gottseidank hatten wir genügend Gesprächsstoff, um die aus unserer Sich völlig überzogene Wartezeit zu überbrücken. Ohne Minderung der Gesamtbewertung geht es allerdings nicht ab. Kritik an der Küchenleistung habe ich am Tisch nicht vernommen; die Mitmucker waren mit de Gebotenen sehr zufrieden und angenehm gesättigt; ich mit leichten Abstrichen auch. Bei "Gesamteindruck" ziehe ich wartezeitbedingt einen Stern ab.
Fazit: Wieder mal ein gelungenes und wirklich schönes Band-Weihnachtsessen nur schade, dass wir diesmal nicht komplett waren!
Und ebenso findet alle Jahre wieder zur Vorweihnachtszeit das Band-Weihnachtsessen mit unseren Frauen statt. Diesen schönen Brauch hatte ich von meiner Klever Band beim Umzug ins Saarland mitgebracht und hier bei meiner neuen Band eingeführt, wobei ich im Regelfall auch den Austragungsort des Weihnachtsessens vorschlage. Hierbei sind der gastronomischen Vielfalt Tür und Tor geöffnet; von Lokalen mit gutbürgerlicher Küche bis hin zum Fine Dining-Restaurant war schon alles dabei. Die Anregung, das Essen diesmal im St.Ingberter "Cocorito" abzuhalten, kam diesmal allerdings... mehr lesen
Ristorante Cocorito
Ristorante Cocorito€-€€€Restaurant068949903769Saarbrücker Straße 7-11, 66386 Sankt Ingbert
3.0 stars -
"Alle Jahre wieder kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind .........." simba47533Und ebenso findet alle Jahre wieder zur Vorweihnachtszeit das Band-Weihnachtsessen mit unseren Frauen statt. Diesen schönen Brauch hatte ich von meiner Klever Band beim Umzug ins Saarland mitgebracht und hier bei meiner neuen Band eingeführt, wobei ich im Regelfall auch den Austragungsort des Weihnachtsessens vorschlage. Hierbei sind der gastronomischen Vielfalt Tür und Tor geöffnet; von Lokalen mit gutbürgerlicher Küche bis hin zum Fine Dining-Restaurant war schon alles dabei. Die Anregung, das Essen diesmal im St.Ingberter "Cocorito" abzuhalten, kam diesmal allerdings
Geschrieben am 02.12.2025 2025-12-02| Aktualisiert am
23.02.2026
Besucht am 02.12.2025Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 8 EUR
Bis zu meinem Umzug vom linken Niederrhein ins Saarland 211 war ich als "OiD" (Opi im Dienst) genötigt, regelmässig sprich einmal (gelegentlich auch zweimal) im Monat mit meinen beiden kleinen Enkelinnen in Kleve den örtlichen McDonalds, von mir immer als "die goldene Möve" bezeichnet, aufzusuchen, damit die jungen Damen so viel Burger verdrücken konnten bis sie fast platzten. Der schon etwas größere Enkel war nie mit von der Partie gewesen; ihn hatte es erstaunlicherweise nie zu McD gezogen, er stand mehr auf Würstchen mit Pommes und wurde deshalb von mir separat ausgeführt, wobei er sehr penibel darauf achtete, dass er im Vergleich zu seinen Cousinen nicht zu kurz kam.
Da ich bei den über die Jahre zahlreichen Aufenthalten bei McD nicht nur der Zahlmeister war sondern immer auch etwas verzehren wollte, war das für mich nicht so ganz einfach: Bier war nicht im Ausschank und Burger mochte ich nicht Und so kam es, dass ich bei unseren Aufenthalten jedesmal einen McRib verzehrte, während die Enkelinnen die Burgerauswahl rauf und runter bestellten. Was soll ich sagen: dieser McRib schmeckte gar nicht mal so übel. Nicht ganz so gut war, dass gerade bei diesem Gericht die Gefahr des sich Einsauens besonders groß war und auch heute noch ist.
Nach meinem heutigen Besuch beim Physiotherapeuten machte ich also einen Schlenker zur McD-Filiale am Römerkastell. Was für mich absolut neu war sind die "Daddel-Automaten", an deren Bildschirm man sich selbst die Karte anzeigen lassen und dann auch direkt bestellen kann. Mit dem anschliessend ausgedruckten Bon begibt man sich zu einer der beiden Zahlstellen, bezahlt, bekommt einen Nummernaufsteller und sucht sich dann einen Platz, zu dem ein McD-Mitarbeiter irgendwann die Bestellung bringt. So weit , so gut: ich habe mich an einem dieser Automaten versucht und nach einiger Zeit (das Gerät wollte mir anfangs penetrant ein komplettes McRib-Menü, das ich aber nicht wollte, aufs Auge drücken) war ich dann mit meiner Bestellung durch. Ich bezahlte, empfing meinen Nummern-Aufsteller und nach knapp 10 Minuten stand meine Bestellung (1 McRib für EUR 6,19 und einmal Pommes Frites klein für EUR 2,00) vor mir. Der McRib schmeckt noch genau so wie ich ihn in Erinnerung hatte, nämlich durchaus geniessbar, während die Pommes Frites nicht (mehr) so richtig knusprig waren und eine Prise Salz durchaus hätten vertragen können. Sollte ich in 15 Jahren noch auf dieser Erde wandeln, kann ich ja noch mal eine McRib-Verkostung ins Auge fassen, ansonsten habe ich bis dahin keinen weiteren Bedarf an McD-Besuchen. Und soweit ich weiss sind auch meine mittlerweile erwachsenen Enkelinnen keine Fans der "goldenen Möve" mehr :-))
Bis zu meinem Umzug vom linken Niederrhein ins Saarland 211 war ich als "OiD" (Opi im Dienst) genötigt, regelmässig sprich einmal (gelegentlich auch zweimal) im Monat mit meinen beiden kleinen Enkelinnen in Kleve den örtlichen McDonalds, von mir immer als "die goldene Möve" bezeichnet, aufzusuchen, damit die jungen Damen so viel Burger verdrücken konnten bis sie fast platzten. Der schon etwas größere Enkel war nie mit von der Partie gewesen; ihn hatte es erstaunlicherweise nie zu McD gezogen, er stand... mehr lesen
McDonald's
McDonald's€-€€€Schnellrestaurant, Cafe06818304009Eschberger Weg 1, 66121 Saarbrücken
2.5 stars -
"Jawoll; ich gestehe: "Ich habe nach knapp 15 Jahren erstmals wieder einen Mc Rib verdrückt ......." simba47533Bis zu meinem Umzug vom linken Niederrhein ins Saarland 211 war ich als "OiD" (Opi im Dienst) genötigt, regelmässig sprich einmal (gelegentlich auch zweimal) im Monat mit meinen beiden kleinen Enkelinnen in Kleve den örtlichen McDonalds, von mir immer als "die goldene Möve" bezeichnet, aufzusuchen, damit die jungen Damen so viel Burger verdrücken konnten bis sie fast platzten. Der schon etwas größere Enkel war nie mit von der Partie gewesen; ihn hatte es erstaunlicherweise nie zu McD gezogen, er stand
Geschrieben am 26.11.2025 2025-11-26| Aktualisiert am
28.11.2025
Besucht am 25.11.20252 Personen
Rechnungsbetrag: 32 EUR
Hatten wir zuletzt über 70 Minuten auf unsere Lieferung warten müssen, klingelte der "San Remo"-Fahrer diesmal schon knapp dreissig Minuten nach unserem Bestellanruf. So lieben wir das; erstaunt waren wir allerdings, als er uns die Summe, die er von uns haben wollte, nannte. Nanu; hatte man versehentlich nicht nur den Preis für die Anfahrt berechnet, obwohl unser Bestellwert über 20 Euro lag und somit frei Haus geliefert wird, und war das erwartete Trinkgeld gleich mit einbezogen? Nein; die Lösung war weitaus trivialer: die Betreiber vom San Remo hatten die Preise der Speisen angehoben und das nicht zu knapp. Der Fahrer hatte den neuen Flyer mit de aktuellen Preisen direkt für uns mitgebracht; angehoben worden war je nach Gericht zwischen 12 und satten 18 Prozent. Na ja .....
Auf die Bestellung von Vorspeisen hatten wir verzichtet angesichts der üppigen Portionen, die das "San Remo" liefert; so ist beispielsweise bei den Pizzen die Bestellgröße "klein" schon recht groß und an den Pastaportionen esse ich normalerweise zweimal; das war diesmal nicht anders.
Mein Schatz hatte für sich die "Pizza Rustica" mit italienischer Salami, Oliven und Paprika in der Version "klein" bestellt; hatte diese früher EUR 10,50 gekostet, betrug der Preis jetzt Euro jetzt EUR 12,50. Hundertprozentig war Mme. Simba diesmal nicht zufrieden; auf der Pizza war ihr zuviel Käse und die Salami war ihr zu scharf. Sie liess mich ein Scheibchen davon kosten und ich war sehr erstaunt: so eine höllisch scharfe Salami habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gegessen, diese schlug selbst die schärfste Nduja noch um Längen! Wieviel Käse auf einer Pizza zu sein hat, dazu kann ich mangels entsprechender Kenntnisse nichts sagen; dafür gibt es hier bei GG weitaus Berufenere als mich :-)).
Für mich gab es "Spaghetti Scampi"; das Gericht hat zuletzt EUR 16,50 gekostet und ist jetzt für EUR 19,50 zu haben, wobei die sogenannten "Scampi" natürlich nie welche waren, auch gestern nicht. Da ich absolut kein Freund von Tomaten bin, waren auf meinen Wunsch hin die standardmässig zum Gericht gehörenden frischen Tomaten und auch die Tomatensoße weggelassen worden; ersatzweise hatte ich Sahnesoße bestellt und so wurde das Gericht auch brav geliefert. Auf meinem Spaghettiberg thronten zwei kapitale Vertreter der Spezies Black Tiger 8/12 in ihrer vollen Panzerung; nur an den Rücken war ein Längsschnitt gesetzt worden, um den Darm zu ziehen. Zwei weitere Tiger-Kollegen waren im Pastaberg verborgen, zusammen mit etlichen mittelgroßen und kleineren Garnelen, die vor dem Garen allerdings ihrer Panzerkleidung beraubt worden waren. Die Pasta selber hatte noch leichten Biss so wie ich es mag und die Sahnesoße passte sehr fein zum Gericht. Ich war wirklich sehr zufrieden. Ein bisschen Arbeit hatte das "Entblössen" der Riesengarnelen gemacht; sie waren sehr heiß und die Soße war es auch. Trotzdem erledige ich diese Tätigkeit gerne mit den blossen Fingern, auch auf die Gefahr des sich Einsauens hin; mit Messer und Gabel an ihnen rumfuhrwerken mag ich nicht, auch nicht in Fine Dining-Restaurants. Wurde bisher auch noch nie beanstandet; stattdessen werden mir dort gegebenenfalls Fingerschalen und/oder Spezialtüchlein gebracht. So mussten zuhause gesternTempo-Taschentücher herhalten :-))
Fazit: Trotz der angehobenen Preise bleiben wir auch weiterhin "San Remo"-Kunden. Dafür, dass meine liebe Frau mit ihrer Pizza diesmal nicht ganz so happy gewesen ist, ziehe ich im Bereich "Essen" einen halben Stern ab.
Hatten wir zuletzt über 70 Minuten auf unsere Lieferung warten müssen, klingelte der "San Remo"-Fahrer diesmal schon knapp dreissig Minuten nach unserem Bestellanruf. So lieben wir das; erstaunt waren wir allerdings, als er uns die Summe, die er von uns haben wollte, nannte. Nanu; hatte man versehentlich nicht nur den Preis für die Anfahrt berechnet, obwohl unser Bestellwert über 20 Euro lag und somit frei Haus geliefert wird, und war das erwartete Trinkgeld gleich mit einbezogen? Nein; die Lösung war... mehr lesen
Ristorante San Remo
Ristorante San Remo€-€€€Restaurant, Lieferdienst068932661Provinzialstraße 18, 66130 Saarbrücken
4.0 stars -
"Gestern war es wieder einmal soweit, dass der "San Remo"-Heimservice uns belieferte, und das gewohnt zügig ..." simba47533Hatten wir zuletzt über 70 Minuten auf unsere Lieferung warten müssen, klingelte der "San Remo"-Fahrer diesmal schon knapp dreissig Minuten nach unserem Bestellanruf. So lieben wir das; erstaunt waren wir allerdings, als er uns die Summe, die er von uns haben wollte, nannte. Nanu; hatte man versehentlich nicht nur den Preis für die Anfahrt berechnet, obwohl unser Bestellwert über 20 Euro lag und somit frei Haus geliefert wird, und war das erwartete Trinkgeld gleich mit einbezogen? Nein; die Lösung war
Geschrieben am 01.10.2025 2025-10-01| Aktualisiert am
02.10.2025
Besucht am 30.09.20251 Personen
Rechnungsbetrag: 34 EUR
Seit Tagen werden große Teile der Saarbrücker Innenstadt für den PKW-Verkehr gesperrt, um sie anschliessend mit zahlreichen Tribünen, über zwanzig Bühnen sowie sehr vielen Fress- und Saufbuden förmlich zuzukleistern. Vom 03.10. bis zum 06.10 wird hier der "Tag der Deutschen Einheit" bejubelt und begossen und dies in Anwesenheit der gesamten bundesdeutschen Politprominenz, da diesmal das kleine Saarland Ausrichter der "Einheits-Festspiele" ist. In meinen Augen wäre ein stilles Gedenken angemessener, zumal in vielen Köpfen der Einheitsgedanke immer noch nicht so richtig angekommen ist. Von den Absperrungen im Stadtgebiet betroffen ist vor allem die Gastronomie rund um den St.Johanner Markt, in der Saaruferstrasse und der Mainzer Strasse sowie in diversen Seitenstrassen. Auch das "Ivica" kommt nicht ungeschoren davon; als ich gestern dort zum Mittagessen war, konnte das Lokal nur noch von der Talstrasse aus angefahren werden, nicht mehr von der Saaruferstrasse aus. Und spätestens heute ist die Zufahrt komplett dicht; die erforderlichen Absperrgitter standen gestern schon am Strassenrand bereit.
Das mag auch der Grund dafür gewesen sein, dass diesmal Wirtin Mare nicht so gut wie sonst drauf war; es fehlte ihr schon ein wenig an der sonstigen Freundlichkeit und Flottheit im Service. Und auch Wirt und Chefkoch Ivica war in seiner Küche nicht so ganz bei der Sache; bei meinem Gericht fehlte es schon etwas an der sonstigen sehr guten Qualität. Es schien mir so, als ob den beiden eine Art "Einheitslaus" über die Lebern gelaufen wäre. Lediglich die beiden von mir bestellten Getränke waren so wie immer, nämlich sehr gut.
Wirtin Mare, diesmal ziemlich kurz angebunden, brachte mir die Karten und wurde dann erst mal nicht mehr gesehen; als ich die Warterei satt war, schnappte ich mir die Karten, begab mich eigenfüssig zum Tresen, hinter dem Mare thronte und wurde so auch meine Bestellung los. Wäre ich am Tisch sitzen geblieben, hätte ich dort vielleicht Wurzeln geschlagen. Ich bestellte mir als Getränk ein Karlsberg Kellerbier Dunkel (0,5l EUR 4,90) und zum Essen dann ein Glas Grasevina (0,2l EUR 7,00), neben Plavac einer meiner kroatischen Lieblingsweine. Auf eine Vorspeise verzichtete ich; Hauptgericht hätten einmal mehr die gegrillten Calamares Girilic werden sollen. Leider hatte sich die frische Lieferung verspätet; sehr schade. So musste als eine Art Lückenbüßer "Pola Pola" (EUR21,90) herhalten; dieses Gericht bestelle ich hier aber auch ganz gerne. Zumal am Montag in der von mir gerne und regelmässig gesehenen Sendung "Mein Lokal, dein Lokal" im Langenfelder "Steakhaus Passage Stube" der dort gezeigte Grillteller mir mächtig Lust auf Cevapcici gemacht hatte.
Auf der Karte steht "Pola Pola" wie folgt: "Lamm-/Rinderhackfleischröllchen und Schweinefiletspieße mit Djuvecreis, Ajvar und rohe Zwiebel". Hier wird ein bisschen geschwindelt, denn es liegt nur ein Spieß (und nicht mehrere) auf dem Teller, dazu vier Cevapcici und der Reis. Ajvar und gehackte Zwiebel werden separat in kleinen Schüsselchen dazugegeben. In gewohnt sehr guter Qualität waren Reis, Ajvar und Zwiebel. Die Cevapcici liessen diemal die gewohnt sehr pikante Würzung etwas vermissen, sie schmeckten eher ziemlich flau, und der Schweinefiletspieß war so übergart wie sonst eigentlich nur die Enten in den meisten Asia-Gastros; zwar gerade noch zart aber ansonsten "durcher als durch". Dafür kann ich im Bereich "Essen" und auch beim "Gesamteindruck", beim "Service" sowie bei "Preis/Leistung" nun wirklich nicht mehr als sehr gut gemeinte drei Sternlein geben. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass, wenn die beiden Betreiber Mare und Ivica erst mal die negativen "Einheits-Begleiterscheinungen" verdaut haben, alles wieder wie gewohnt, nämlich wie am Schnürchen und in sehr guter Qualität laufen wird. Ganz egal, ob mit oder ohne "Slivo aufs Haus"; der fehlte nämlich gestern auch.
Seit Tagen werden große Teile der Saarbrücker Innenstadt für den PKW-Verkehr gesperrt, um sie anschliessend mit zahlreichen Tribünen, über zwanzig Bühnen sowie sehr vielen Fress- und Saufbuden förmlich zuzukleistern. Vom 03.10. bis zum 06.10 wird hier der "Tag der Deutschen Einheit" bejubelt und begossen und dies in Anwesenheit der gesamten bundesdeutschen Politprominenz, da diesmal das kleine Saarland Ausrichter der "Einheits-Festspiele" ist. In meinen Augen wäre ein stilles Gedenken angemessener, zumal in vielen Köpfen der Einheitsgedanke immer noch nicht so richtig... mehr lesen
3.0 stars -
"Wie viele hiesige Gastronomien ist auch das "Ivica" von den Vorbereitungen zum Tag der Deutschen Einheit betroffen..." simba47533Seit Tagen werden große Teile der Saarbrücker Innenstadt für den PKW-Verkehr gesperrt, um sie anschliessend mit zahlreichen Tribünen, über zwanzig Bühnen sowie sehr vielen Fress- und Saufbuden förmlich zuzukleistern. Vom 03.10. bis zum 06.10 wird hier der "Tag der Deutschen Einheit" bejubelt und begossen und dies in Anwesenheit der gesamten bundesdeutschen Politprominenz, da diesmal das kleine Saarland Ausrichter der "Einheits-Festspiele" ist. In meinen Augen wäre ein stilles Gedenken angemessener, zumal in vielen Köpfen der Einheitsgedanke immer noch nicht so richtig
Geschrieben am 28.09.2025 2025-09-28| Aktualisiert am
28.09.2025
Mit dem "Maison douce" erfüllen sich Moni und Ida Wilden einen lange gehegten Traum - und bringen frischen Wind in die Saarbrücker Café-Szene.
Die beiden Frauen verbreiten von der ersten Sekunde an gute Laune. Voller Euphorie erzählen Mutter Moni (53) und Tochter Ida Wilden (24), die nicht weit hinter der saarländischen Grenze zwischen Landstuhl und Zweibrücken wohnen, von ihren Plänen für ihr Café am St.Johanner Markt. "Saarbrücken hat uns schon immer gut gefallen. Und die Lage des Cafés ist ja Bombe." Es ist ein Ort, den viele kennen und schätzen gelernt haben - bis vor einigen Monaten das plötzliche Aus kam für "Lilli´s Kuchenwerkstatt". Ähnlich überraschend kommt jetzt der Neubeginn in dem schön eingerichteten Laden direkt am Brunnen. Als Mutter und Tochter vor einiger Zeit in Saarbrücken unterwegs waren, entdeckten sie im Schaufenster des Cafés eine Telefonnummer. "Das war vor ungefähr drei Wochen", erzählt Moni Wilden. "Ich konnte den Vermieter überreden, dass er uns den Laden gibt, denn eigentlich hatte er schon jemanden gefunden." Dann ging alles Schlag auf Schlag. Am 9.September wurde der Mietvertrag unterschrieben, sether wird fieberhaft auf die Eröffnung hingearbeitet.
Auf die Eröffnung des "süßen Hauses" am Markt. "Maison douce" nämlich wird das Café heißen, dazu kommt noch der Beiname "by Idas Pastry". Damit ist schon viel erklärt. Die Chefin des Cafés ist Mutter Moni, aber die meisten Leckereien kommen von Tochter Ida. Sie ist Konditormeisterin und Schokoladen-Sommelière, hat unter anderem in einer Sterneküche auf Sylt gearbeitet, in Heidelberg gelebt und hat sich vor gut einem Jahr selbständig gemacht - mit der Auftragskonditorei "Idas Pastry", die unter anderem sehr ausgerfallene Torten und süße Buffets im Angebot hatte. Saarbrücken will sie nun mit traditionellen Konditoreiprodukten mit moderner Handschrift erobern. Wenig Standardkuchen soll es geben im "Maison douce", eher Torten, Tartlets,Éclairs und Macarons. Dazu besondere Kreationen wie ein neu interpretiertes Schwarzwälder Törtchen oder ungewöhnliche Geschmackskombinationen mit Sanddorn. "Ich will, dass die Leute Gefallen finden an dem, was wir machen. Und ich denke, wir werden die Saarbrücker begeistern." Doch es wird noch viel mehr auf der Karte stehen, wie Mutter Moni verrät. Drei Frühstücksvariationen möchte sie anbieten, daneben auch ein "bombastisch leckeres" Egg-Drop-Sandwich. Mittagessen wird es ebenfalls geben: eine Suppe, Salate sowie wöchentlich wechselnde Gerichte, etwa Thai-Curry. Dazu gibt es Kaffee, Tee, Weine aus der Pfalz, Crémant und Champagner. Trendgetränke wie Cold Brew Latte oder Iced Matcha Latte werden ebenfalls nicht fehlen. "Ein Café hat uns schon lange vorgeschwebt, wir dachten nur, dass wir das später machern - irgendwann", sagt Moni Wilden. Jetzt freut sie sich umso mehr, dass es so schnell, nämlich am 1.Oktober 2025, losgeht.
(auszugsweise SZ vom 27./28.09.2025)
Mit dem "Maison douce" erfüllen sich Moni und Ida Wilden einen lange gehegten Traum - und bringen frischen Wind in die Saarbrücker Café-Szene.
Die beiden Frauen verbreiten von der ersten Sekunde an gute Laune. Voller Euphorie erzählen Mutter Moni (53) und Tochter Ida Wilden (24), die nicht weit hinter der saarländischen Grenze zwischen Landstuhl und Zweibrücken wohnen, von ihren Plänen für ihr Café am St.Johanner Markt. "Saarbrücken hat uns schon immer gut gefallen. Und die Lage des Cafés ist ja Bombe."... mehr lesen
Café Maison Douce
Café Maison Douce€-€€€CafeSankt-Johanner-Markt 18, 66111 Saarbrücken
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"Pfälzer Powerfrauen eröffnen in Rekordtempo Café am Markt" simba47533Mit dem "Maison douce" erfüllen sich Moni und Ida Wilden einen lange gehegten Traum - und bringen frischen Wind in die Saarbrücker Café-Szene.
Die beiden Frauen verbreiten von der ersten Sekunde an gute Laune. Voller Euphorie erzählen Mutter Moni (53) und Tochter Ida Wilden (24), die nicht weit hinter der saarländischen Grenze zwischen Landstuhl und Zweibrücken wohnen, von ihren Plänen für ihr Café am St.Johanner Markt. "Saarbrücken hat uns schon immer gut gefallen. Und die Lage des Cafés ist ja Bombe."
Geschrieben am 22.09.2025 2025-09-22| Aktualisiert am
22.09.2025
Hier kennt sie fast jeder, nun machen sie auch bundesweit Schlagzeilen: Die "Gebrüder Kalinski" sprich Elias und Joseph Klein haben sich in Berlin den Titel "Restaurant des Jahres" im diesjährigen Wettbewerb der Bestellplattform "UberEats" gesichert.
Sie setzten sich dabei gemeinsam mit ihrem Team im Laufe des Wettbewerbs gegen insgesamt knapp 160 andere Restaurants durch, diese Woche beim Finale gegen drei verbliebene Konkurrenten aus Hamburg, Nürnberg und Berlin. "Wir wollen das Ding für das Saarland gewinnen!" hatte Elias Klein vor Beginn der Entscheidung gesagt. Er sollte Recht behalten. Die Jury um Sternekoch Tim Raue und Schauspielerin Janina Uhse wählte die Saarländer nach einem ausgedehnten Probeessen auf Platz 1. Sie hatten mit der Currywurst-Variante "Chévre Chaud" überzeugt, einer Rostwurst vom Milchkalb mit fruchtiger Soße, geflammtem Ziegenkäse, Honig und Thymian. Der besondere Titel bescherte den "Kalinskis" und ihrer "Wurstwirtschaft" nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch ein Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro. Ein besonderer Gruß kam von der Landesvertretung des Saarlandes in Berlin:"Einfach nur der Knüller! Wie geil ist das ?? Wir feiern euch sehr! Herzlichen Glückwunsch! So verdient!" Nach dem Sieg erklärte der SPD-Politiker Thorsten Bischoff, Bevollmächtigter des Saarlandes beim Bund": Das Saarland auf die 1! Oh leck! Hauptsach gudd gess!"
(auszugsweise SZ vom 19.09.2025)
Hier kennt sie fast jeder, nun machen sie auch bundesweit Schlagzeilen: Die "Gebrüder Kalinski" sprich Elias und Joseph Klein haben sich in Berlin den Titel "Restaurant des Jahres" im diesjährigen Wettbewerb der Bestellplattform "UberEats" gesichert.
Sie setzten sich dabei gemeinsam mit ihrem Team im Laufe des Wettbewerbs gegen insgesamt knapp 160 andere Restaurants durch, diese Woche beim Finale gegen drei verbliebene Konkurrenten aus Hamburg, Nürnberg und Berlin. "Wir wollen das Ding für das Saarland gewinnen!" hatte Elias Klein vor Beginn der... mehr lesen
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"Kalinskis Wurstwirtschaft holte sich beim bundesweiten "UberEats"-Wettbewerb Sieg und Titel ..." simba47533Hier kennt sie fast jeder, nun machen sie auch bundesweit Schlagzeilen: Die "Gebrüder Kalinski" sprich Elias und Joseph Klein haben sich in Berlin den Titel "Restaurant des Jahres" im diesjährigen Wettbewerb der Bestellplattform "UberEats" gesichert.
Sie setzten sich dabei gemeinsam mit ihrem Team im Laufe des Wettbewerbs gegen insgesamt knapp 160 andere Restaurants durch, diese Woche beim Finale gegen drei verbliebene Konkurrenten aus Hamburg, Nürnberg und Berlin. "Wir wollen das Ding für das Saarland gewinnen!" hatte Elias Klein vor Beginn der
Geschrieben am 14.09.2025 2025-09-14| Aktualisiert am
14.09.2025
Authentisch italienisches Flair, familiäre Atmosphäre, einfache, leckere Gerichte und immer wieder Live-Musik. Die Pizzeria "Unica" will - wie ihr Name schon sagt - "einzigartig" in Saarbrücken sein.
"Ich wollte hier eine richtig authentische und familiäre Pizzeria aufmachen, mit einfachen Gerichten aus sehr guten Zutaten wie in Italien" erzählt Paolo Compagnino - weitestgehend auf Italienisch. Sein Deutsch ist nach gerade mal eineinhalb Jahren in Saarbrücken noch recht holprig. Partnerin Manuela Carratu übersetzt. Anfang 2024 eröffnet Paolo das "Unica". Er ist ein sehr erfahrener Gastronom aus Tropea an der süditalienischen Adriaküste von Kalabrien. Dort betreibt er seit fast 25 Jahren eine große Cocktail-Bar mit Blick über den Hafen. Zuletzt war der umtriebige Geschäftsmann auch Pächter und Betreiber einer Hütte im österreichischen Sölden. "Ich arbeite schon immer im Tourismus", sagt er. So wie fast seine ganze Familie. Aber was verschlägt einen Süditaliener aus einer pittoresken touristischen Hochburg an der Adria an den Homburg in Saarbrücken ? Da kann es - man vermutet es schon - nur einen Grund geben: die Liebe. Und genau so ist es: Für Manuela und den gemeinsamen Sohn hat Paoloi vor knapp zwei Jahren die Segel in Tropea gestrichen und in Saarbrücken wieder neu angedockt. Mit Wehmut und Sehnsucht nach der Heimat im Herzen, da spürt man. Deshalb reist er mehrmals im Jahr zurück in seine Heimatstadt, auch um nach dem Rechten in seinem Betrieb, dem "Munizione", zu sehen. Manuela war als Tourismus-Managerin jahrelang auf der ganzen Welt unterwegs, heute arbeitet sie bei der Saarbrücker Victor´s-Hotelkette als Bankett-Leiterin. Sie hilft nur ab und zu aus im "Unica", das aber offensichtlich mit großer Freude. Die beiden lernten sch kennen und lieben, als die Saarbrückerin vor einigen Jahren in Süditalien "stationiert" war.
"Sono un figlio di mare", lacht der 48-jährige Paolo. Nun steht dieser "Sohn des Meres" also im ehemaligen Restaurant "Am Homburg" hinter der Theke und vor dem Pizzaofen und bewirtet seine deutschen Gäste. "Wir haben tolle Gäste", schwärmt er. "Viele Italien-Liebhaber, die auch gerne die Gelegenheit nutzen, Italienisch zu sprechen", übersetzt Manuela. Und die natürlich die Pizzen genießen. Paolo lässt den Teig 72 Stunden gehen, das garantiert ein fluffig-knuspriges, gut bekömmliches Gaumen-Erlebnis.Und die Spaghetti Carbonara sind garantiert ohne Sahne, versichert die Chefin. So will es das original italienische Rezept. Pasta-Gerichte stehen allerdings auf der "Unica"-Karte nur wenige. Alles dreht sich hier hauptsächlich um die Pizza, vor allem kalabresische Zutaten - und gute Drinks. Die werden bei schönem Wetter auch im großen Biergarten rund ums Haus serviert. Freitags meist zu Live-Musik. Aber auch drinnen ist es sehr gemütlich. Paolo hat das Restaurant selbst renoviert und daraus eine moderne, typisch italienische Trattoria gemacht. "Ohne viel Schnickschnack und ohne Chi-Chi", betont Manuela. An den dunkelgrünen Wänden hängern Filmstils und Portraits einschlägiger italienischer Stars wild und schief durcheinander -- von Gina Lollobrigida über Marcello Mastroianni bis zu Sofia Loren. Und tatsächlich: im "Unica" steht sogar noch die klassische Pizza "Sophia Loren" - die mit den zwei Spiegeleiern - auf der Karte. Sogar "Pizza Hawaii" hat Paolo auf die Karte genommen. "Er hat sich dabei lange gewehrt", lacht Manuela. Über diese typisch deutsche Pizza-Extravaganz mit Ananas und Schinken rümpfen die meisten Italiener eher die Nase.
Ab 19.September gibt es jeden Freitagabend Live-Musik im "Unica". Für Anfang Oktober ist ein Oktoberfest geplant, für Ende Oktober eine Halloween-Party. Am liebsten würde Paolo Compagnino die Pizzeria auch als Veranstaltungsort etablieren. Gerne soll dann auch getanzt werden. "Dolce Vita" eben.
(auszugsweise SZ vom 13./14.09.25)
Authentisch italienisches Flair, familiäre Atmosphäre, einfache, leckere Gerichte und immer wieder Live-Musik. Die Pizzeria "Unica" will - wie ihr Name schon sagt - "einzigartig" in Saarbrücken sein.
"Ich wollte hier eine richtig authentische und familiäre Pizzeria aufmachen, mit einfachen Gerichten aus sehr guten Zutaten wie in Italien" erzählt Paolo Compagnino - weitestgehend auf Italienisch. Sein Deutsch ist nach gerade mal eineinhalb Jahren in Saarbrücken noch recht holprig. Partnerin Manuela Carratu übersetzt. Anfang 2024 eröffnet Paolo das "Unica". Er ist ein sehr... mehr lesen
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"Das "Unica" ist mehr als nur eine Pizzeria ....." simba47533Authentisch italienisches Flair, familiäre Atmosphäre, einfache, leckere Gerichte und immer wieder Live-Musik. Die Pizzeria "Unica" will - wie ihr Name schon sagt - "einzigartig" in Saarbrücken sein.
"Ich wollte hier eine richtig authentische und familiäre Pizzeria aufmachen, mit einfachen Gerichten aus sehr guten Zutaten wie in Italien" erzählt Paolo Compagnino - weitestgehend auf Italienisch. Sein Deutsch ist nach gerade mal eineinhalb Jahren in Saarbrücken noch recht holprig. Partnerin Manuela Carratu übersetzt. Anfang 2024 eröffnet Paolo das "Unica". Er ist ein sehr
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Die Normalkarte im "Alte Haus (einzusehen unter https://gasthausalteshausijmdofree.com) ist klein und lässt auf eine bürgerliche Küche schliessen. Unter dem saarländische Motto "Hauptsach gudd gess" gibt es diverse Kloßvariationen, Flammkuchen-Variationen sowie Froschschenkel laufen unter "Gerichte aus der französischen Nachbarschaft". "Salat Blatt" bietet verschiedene Salatteller an, fünf Schnitzel- und drei Rumpsteak-Variationen sind zu haben, ein Pastagericht und vier Desserts auch. Am gestrigen Silvesterabend war diese Normalkarte allerdings ausser Kraft gesetzt; bestellt werden konnte ausschliesslich das Menü, bei dem allerdings der Bereich "Bürgerliche Küche" eindeutig verlassen wurde; was man aufgetischte, kratzte schon sehr heftig und anhaltend am "Fine Dining"-Bereich !
Als wir kurz vor 18 Uhr im "Alten Haus" eintrafen, sassen Tochter und Schwiegersohn am für uns vorgesehenen Vierertisch. Der Gastraum ist klein und schnuckelig; an den Tischen finden insgesamt gerade mal fünfzehn Personen Platz, ansonsten gibt es noch drei oder vier Barhocker vor der Theke sowie im Hintergrund noch Platz für geschätzt vier Personen an Hochtischen. Insgesamt also sehr überschaubar. Mein Schwiegersohn und ich sassen auf einer Bank; wäre sie etwas besser gepolstert gewesen, hätte ich das Ambiente als ausgesprochen "hygge" bezeichnet. Unsere beiden Damen sassen uns gegenüber auf Stühlen, die wohl auch nicht übermässig bequem waren.. Wirtin Monica Lion und eine junge Frau, möglicherweise die Tochter, versahen äusserst kompetent, flink und freundlich den Service und in der Küche waren wie wir beobachten konnten ein Mann und eine Frau am Werkeln. Wie wir im Laufe des Abends von Frau Lion erfuhren, ist sie selbst in Personalunion nicht nur Wirtin und Serviceleiterin sondern gleichzeitig auch noch die Chefköchin ist. Wie sie das gestern alles bewerkstelligt hat, ohne sich beim Kochen ihre festliche Bluse einzusauen, ist aller Ehre wert. Auch dass beim Kochen und anschliessenden Servieren noch Zeit für die Unterhaltung mit den Gästen blieb. Chapeau!
Getrunken haben wir einen sehr ordentlichen Axerrois (die Weinkarte ist für so ein kleines Gasthaus erstaunlich umfangreich), dunkles Weizenbier, helles alkoholfreies Weizen, Mineralwasser und Espresso. Nicht zu vergessen die Lokalrunde Crémant, die Frau Lion nach Abschluss des Menüs "aufs Haus" noch geschmissen hat.
Doch nun zum Menü selbst:
Entrée: Frittierter, mit Frischkäse und Camembert gefüllter Kartoffelkloß, dazu eine elegante Champagnersauce sowie eine fruchtig-süße Senfbegleitung. Wir alle waren von diesem sehr schmackhaften Einstieg begeistert. Allerdings muss ich gestehen, dass ich den annoncierten Champagner in der Sauce nicht so richtig herausgeschmeckt habe.
Vorspeise: Jakobsmuschel, gebratener Oktopus und Black Tiger-Garnele gereicht auf einem Bett von Fettucine und begleitet von einer mediterran-fruchtige Tomatensauce oder Herzhaftes von Hand geschnittenes Tatar vom argentinischen Rinderfilet, garniert mit schwarzem Kaviar und frittiertem Eigelb im Parmesanmantel.Meine liebe Frau hatte für sich das Meeresfrüchte-Ensemble bestellt, ich das Tatar, allerdings haben wir im letzten Moment unsere Vorspeise getauscht.. Was die zwei Kinder gewählt hatten ist mir nicht mehr erinnerlich, aber ihre Vorspeisen waren wohl auch unterschiedlich. Die Meeresfrüchte waren alle drei auf den Punkt gegart; besser kriegt das auch ein Sternekoch nicht hin. Das "Bettchen" aus Pasta war noch al dente und die mediterran-fruchtige Tomatensauce war für mich Gottseidank nicht zu "tomatig". Das handgeschnittene Tatar mit eingearbeiteten Kapern war sehr gut abgewürzt und äusssest schmackhaft. Der Kaviar und das frittierte Eigelb passten wirklich sehr gut dazu.
Hauptspeise: Gebratenes Petersfischfilet gebettet auf einem Duett von cremigem Pastinaken-, Sellerie- und Erbsenpürree an Dill-Weißweinsauce, serviert mit pochiertem Ei oder Filet Wellington vom argentinischen Weiderind mit Kartoffelstampf , Rosenkohl-Karottengemüse und knusprigen Baconstreifen, dazu eine gehaltvolle Rotweinjus. Mutter, Tochter und ich hatten das Filet Wellington gewählt; nur der Schwiegersohn tanzte mit seinem Peterfisch aus der Reihe und gab davon auch noch über die Hälfte an seine Frau. "Hingerissen" geht anders, aber ihr hat der Fisch vorzüglich geschmeckt, Vorzüglich war auch das Filet Wellington mit seine Beilagen. Eine winzige Kritik kann ich mir allerdings nicht verkneifen: Die besten Zeiten von argentinischem Rindfleisch (ich habe es selbst in den Achtzigern bei Arbeitsaufenthalten vor Ort oft genug verkosten dürfen) sind lange vorbei, ich verstehe nicht, dass es um den halben Erdball zun uns herangekarrt wird, um in Restaurantküchen verarbeitet zu werden. Gibt es doch fast direkt vor unserer Haustür bestes Fleisch von Rindern der Rassen Charolais, Limousin bzw. Blonde d´Aquitaine, die allesamt dem argentinischen Import geschmacklich die Rücklichter zeigen. Aber so was von!
Dessert: Süße Variationen - eine Überraschung aus Eis, Kuchen und Obst. Überrascht wurden wir dabei von einem Stück Käsekuchen (wirklich phantastisch), einem Stück Apfeltarte (dito), einer Kugel von sehr feinem Vanilleeis, Beerenfrüchten, Physalis und einer Art Creme, die zumindest ich geschmacklich nicht zuordnen konnte. Seis drum; das ganze Menü war in sich absolut stimmig, geschmacklich von vorne bis hinten einwandfrei und seinen Preis von EUR 89,00 pro Person allemal wert. Ein dreifach Hoch auf die Küche ! Und fünf Sterne noch dazu. Angenehm gesättigt und von der Wirtin mit Handschlag bzw. Wangenküsschen verabschiedet machten wir uns gegen 21:40 Uhr auf den Heimweg.
Fazit: Wir kommen wieder und das nicht erst zu Silvester 2026 ! Und was ich in Sachen Bewertung nur äusserst selten mache, ist aus meiner Sich der gestrige Abend wert gewesen: ich vergebe die maximal mögliche Sternenzahl.
P.S. Kleiner Tipp am Rande: Schön wären im Toilettenbereich Pfeile, die den Rückweg in Richtung Gastaum weisen; so muss der Gast in dem alten Gemäuer sich eher zurücktasten und geht dabei mehrfach in die Irre, und das sogar in nüchternem Zustand :-))