Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre. Von diesen Restaurants werde ich, wenn es meine karge Zeit erlaubt, natürlich gern und ausführlich hier berichten.
Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre.... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 320 Bewertungen 823169x gelesen 9076x "Hilfreich" 6256x "Gut geschrieben"
Besucht am 01.11.2025Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 69 EUR
Ich hatte meine Frau zu ihrem Geburtstag mit einem Ausflug nach Düsseldorf überrascht. Es ging zur Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol. Wenn man dann natürlich einmal in Düsseldorf ist, machten wir natürlich ein langes Wochenende daraus, und erkundeten die Stadt am Rhein. Karneval war zum Glück noch weit weg, so war es, zumindest in den meisten Stadtteilen, noch recht ruhig. Anders natürlich auf der längsten Theke der Welt. Das war nun so richtig mein Ding, bekamst du doch hier schon als vorbeilaufender in einer der vielen Altbierkneipen einfach so solch ein kleines Finkennäppel Altbier in die Hand gedrückt. So kämpften wir uns durch die vielen Anbieter, das machte nun aber auch hungrig. Wir versuchten es bei vielen der dort ansässigen Restaurants, aber am Samstagabend ohne Reservierung war es so gut wie aussichtslos.
Ganz anders im Goldenen Kessel bei der Brauerei Schumacher wo traditionelle Brauhausküche im urgemütlichen Stammhaus des ältesten Altbiers der Stadt versprochen wird. Wir standen draußen und studierten die Speisekarte, sahen drinnen ebenfalls ein vollbesetztes Gasthaus, und hatten auch hier schon keine Hoffnung.
Plötzlich kam ein rüstiger, älterer Herr raus, fragte ob wir was essen wollen, und nachdem wir bejaht hatten, gab es nur einen kurzen Kopfnicker, was bedeutete das wir ihm folgen sollten. Durch das gerammelt volle Gasthaus führte er uns an einen 6-er´ Tisch, wo bereits ein Pärchen in unserem Alter saß. Dort fragte der Herr, wahrscheinlich der Chef des Hauses, ob das Pärchen und auch wir etwas dagegen hätten, gemeinsam am Tisch zu sitzen. Hatten wir nicht, und das andere Pärchen auch nicht. Also hatten wir einen Sitzplatz ergattert, und unser Abendessen war gesichert.
Der Senior hob kurz seine Hand, und sogleich kam dann auch schon einer der vielen herumwuselnden Kellner zu uns. Die Getränkewünsche bitte. Da wir hier ja bewusst in einer Altbier-Brauerei waren, gab es für uns natürlich nur eins:
Getränke:
· 2x 025ér Schumachers Alt für je 2,90 €
Für die Speisen erbaten wir uns etwas Lesezeit der Speisekarten. Die Speisekarten standen in Aufstellern auf jedem Tisch parat, und es gab typisch deutsche Hausmannskost. Zur Auswahl standen rund 35 Gerichte, von der einfachen Brotzeit, über Gulaschsuppe bis zur Haxe. Die Preise bewegen sich dabei zwischen 8 bis 23 Euronen. Unsere Entscheidung stand recht schnell fest, und so orderten wir:
Hauptspeisen:
· 1x Zünftige Herbst-Vesper-Platte mit Schinken, Salami, Leberwurst und Birnen-Camembert-Creme, dazu herzhaftes Brot für 16,00 € · 1x Schuhmachers Wurst-Gourmetteller an Sauerkraut und Kartoffelpüree für 20,00 €
Nun hatten wir erst mal Zeit uns im Gasthaus umzusehen. Es war natürlich gerappelt voll, an den Tischen wurde ausgelassen getrunken, gefeiert und gesungen, die Lautstärke war entsprechend. Uns gefiel´s, dem Pärchen an unserem Tisch, ebenfalls Touris, natürlich auch. Es war mal eine ganz andere Atmosphäre als sonst so in den Gastros. Aber immer brauch ich das auch nicht.
Typisch Brauhaus sind Stühle, Tische und Bänke aus rustikalem Holz, die Sitzfläche der Stühle aus Bast geflochten. Nicht unbedingt gemütlich, aber vollkommen ausreichend, und nach ausreichend Altbier in den Adern merkt man das auch gar nicht mehr.
An den Wänden Bilder aus der Geschichte der Brauerei, dazu etliche Pokale auf vielen Regalen. Auf jedem Tisch ein Steinzeug Krug, worin das Besteck für den Tisch stand. Zusätzlich ein Senf Napf, Salz-und Pfefferstreuer.
Die kleinen Finkennäppel mit Altbier waren immer recht schnell alle, sowas stellt man in Sachsen oder Bayern erst gar nicht auf den Tisch. Wir einigten uns mit dem für uns zuständigen Kellner, dass er einfach immer neues bringt, wenn er bemerkt unser Glas geht schon wieder dem Ende entgegen. Zumindest solange bis wir stopp sagen. Es klappte wunderbar.
Auch die Essenslieferung klappte wunderbar, nach knapp 20 Minuten war trotz vollem Haus unsere Bestellung am Tisch.
Meine Frau hatte sich heute sofort in die Zünftige Herbst-Vesper-Platte aus der Tageskarte verguckt, und wurde reichlich belohnt. Auf einem großen Holzbrett wurden ihr hier verschiedene Sorten von rohem und gekochten Schinken serviert, aber auch Salami und Leberwurst.
Die Wurst war frisch und herzhaft im Geschmack, der rohe Schinken nicht zu salzig, der gekochte Schinken angenehm mild. Die rheinische Leberwurst für uns Sachsen mal was völlig anderes. Dazu eine große Kugel einer Birnen-Camembert-Creme, welche geschmacklich für uns ebenfalls Neuland war, aber richtig gut zur Jahreszeit passte und sehr gut schmeckte.
Garniert war das ganze mit reichlich saurer Gurke, frischen Zwiebelringen und Tomatenviertel. Als Brotbeilage war eine Scheibe normales Roggenbrot, ein Kürbiskernbrot sowie zwei dunkle Brötchen beigelegt. Meine Frau war mehr als satt, ihr hat es gut geschmeckt.
Ich hatte mich für den Schuhmachers Wurst-Gourmetteller an Sauerkraut und Kartoffelpüree entschieden. Hier gab es verschieden Bratwürstchen vom Schwein und Kalb, grobe Bratwurst sowie ein Düsseldorfer Wienerle und die typische, dunkle Düsseldorfer Blutwurst.
Alle Würste herzhaft und gut im Geschmack, besonders hatte es mir die grobe Bratwurst als auch die Düsseldorfer Blutwurst angetan. Dazu gab es Sauerkraut, welches auch für uns Sachsen geschmacklich wieder anders war, aber Gott sei Dank weit weg von dem bayrischen Kraut war. Der Kartoffelpüree frisch gestampft und auch angenehm im Geschmack. Ich denke ich hatte mich richtig entschieden.
Nach soviel fettigem Essen musste es natürlich etwas zur Verdauung geben, und so orderten wir noch einen guten Altbierbrand.
Es war ein guter Abend, und nach noch manchen Altbier sollte es dann natürlich wieder Richtung Hotel gehen, denn dort an der Hotelbar gab es natürlich auch Düsseldorfer Altbier.
Wir zahlten, was uns nun Erstaunte war, dass es keinen Kassenbon gab, sondern unsere Preise auf nur auf einen Notizzettel geschrieben wurden und in bar kassiert wurde. Für solch ein Haus schon eher sehr ungewöhnlich.
Unser Fazit: wir zahlten zu zwei 69,20 € im Goldenen Kessel der Schumacher Brauerei in der Düsseldorfer Altstadt. Das Personal flugs unterwegs, neues Bier stand sofort auf dem Tisch, man ist um das Wohl der Gäste bemüht, trotz vollem Haus. Respekt vor der Mannschaft. Für uns war es ein schöner Ausflug in die Düsseldorfer Altstadt.
Ich hatte meine Frau zu ihrem Geburtstag mit einem Ausflug nach Düsseldorf überrascht. Es ging zur Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol. Wenn man dann natürlich einmal in Düsseldorf ist, machten wir natürlich ein langes Wochenende daraus, und erkundeten die Stadt am Rhein. Karneval war zum Glück noch weit weg, so war es, zumindest in den meisten Stadtteilen, noch recht ruhig. Anders natürlich auf der längsten Theke der Welt. Das war nun so richtig mein Ding, bekamst du doch hier... mehr lesen
Brauereiausschank Im Goldenen Kessel
Brauereiausschank Im Goldenen Kessel€-€€€Restaurant, Partyservice, Brauhaus0211326007Bolkerstraße 44, 40213 Düsseldorf
4.0 stars -
"Wenn man mal in Düsseldorf ist, muss es auch ein Altbierausschank sein-hier wurden wir nicht enttäuscht" JenomeIch hatte meine Frau zu ihrem Geburtstag mit einem Ausflug nach Düsseldorf überrascht. Es ging zur Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol. Wenn man dann natürlich einmal in Düsseldorf ist, machten wir natürlich ein langes Wochenende daraus, und erkundeten die Stadt am Rhein. Karneval war zum Glück noch weit weg, so war es, zumindest in den meisten Stadtteilen, noch recht ruhig. Anders natürlich auf der längsten Theke der Welt. Das war nun so richtig mein Ding, bekamst du doch hier
Aus gesundheitlichen Gründen schließen wir leider diese Tür.
Wir bedanken uns für eine tolle Zeit!
Ihr findet uns aber weiterhin in unserem "Restaurant Tobis Hüs", wo es natürlich, wie gewohnt, weiter geht!
"Höre auf dein Herz!" - Und genau das tun wir...
Aus gesundheitlichen Gründen schließen wir leider diese Tür.
Wir bedanken uns für eine tolle Zeit!
Ihr findet uns aber weiterhin in unserem "Restaurant Tobis Hüs", wo es natürlich, wie gewohnt, weiter geht!
Vielen Dank für Alles,
Corda und Tobi
Quelle: https://www.thetastesylt.de
The Taste Sylt
The Taste Sylt€-€€€Restaurant04651-8364348St. Nicolai-Straße 1, 25980 Sylt
stars -
"Aus gesundheitlichen Gründen schließen wir leider" Jenome"Höre auf dein Herz!" - Und genau das tun wir...
Aus gesundheitlichen Gründen schließen wir leider diese Tür.
Wir bedanken uns für eine tolle Zeit!
Ihr findet uns aber weiterhin in unserem "Restaurant Tobis Hüs", wo es natürlich, wie gewohnt, weiter geht!
Vielen Dank für Alles,
Corda und Tobi
Quelle: https://www.thetastesylt.de
Am Donnerstagmorgen 12.02.2026 ist im „Hotel zur Post“ in Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau ein Großbrand ausgebrochen. Die Hotelgäste mussten evakuiert werden, verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Große Teile des Daches mussten vom THW entfernt werden, um an Glutnester zu kommen. Der entstandene Schaden dürfte in die Millionen gehen.
Der Gasthof ist vorrübergehend geschlossen.
Am Donnerstagmorgen 12.02.2026 ist im „Hotel zur Post“ in Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau ein Großbrand ausgebrochen. Die Hotelgäste mussten evakuiert werden, verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Große Teile des Daches mussten vom THW entfernt werden, um an Glutnester zu kommen. Der entstandene Schaden dürfte in die Millionen gehen.
Der Gasthof ist vorrübergehend geschlossen.
Quelle: https://www.facebook.com/reel/1202866681828283... mehr lesen
Landgasthof im Hotel Zur Post
Landgasthof im Hotel Zur Post€-€€€Landgasthof, Hotel, Biergarten0873392270Hauptstr. 20, 84152 Mengkofen
stars -
"Der Gasthof ist nach einem Großbrand vorrübergehend geschlossen." JenomeAm Donnerstagmorgen 12.02.2026 ist im „Hotel zur Post“ in Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau ein Großbrand ausgebrochen. Die Hotelgäste mussten evakuiert werden, verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Große Teile des Daches mussten vom THW entfernt werden, um an Glutnester zu kommen. Der entstandene Schaden dürfte in die Millionen gehen.
Der Gasthof ist vorrübergehend geschlossen.
Quelle: https://www.facebook.com/reel/1202866681828283
Geschrieben am 10.02.2026 2026-02-10| Aktualisiert am
11.02.2026
Am 30.08.2024 hat ein Brand unser geliebtes Pina für immer verändert.
Nach langen Überlegungen habe ich mich schweren Herzens entschieden, das Lokal in dieser Form nicht weiter zu führen.
Das Feuer hat Mauern zerstört aber niemals die Erinnerungen und die Dankbarkeit in meinem/unseren Herzen
Am 30.08.2024 hat ein Brand unser geliebtes Pina für immer verändert.
Nach langen Überlegungen habe ich mich schweren Herzens entschieden, das Lokal in dieser Form nicht weiter zu führen.
Das Feuer hat Mauern zerstört aber niemals die Erinnerungen und die Dankbarkeit in meinem/unseren Herzen
Grazie di cuore
Euer Antonio und Familie
https://www.facebook.com/reel/2218427958973739
Pizzeria Bei Pina
Pizzeria Bei Pina€-€€€Pizzeria0212 528 66Lützowstraße 30, 42653 Solingen
stars -
"Grazie di cuore" JenomeAm 30.08.2024 hat ein Brand unser geliebtes Pina für immer verändert.
Nach langen Überlegungen habe ich mich schweren Herzens entschieden, das Lokal in dieser Form nicht weiter zu führen.
Das Feuer hat Mauern zerstört aber niemals die Erinnerungen und die Dankbarkeit in meinem/unseren Herzen
Grazie di cuore
Euer Antonio und Familie
https://www.facebook.com/reel/2218427958973739
Das „Marburger Esszimmer“ schließt zum 1. März 2026. Das Restaurant wurde im Jahr 2023 mit dem Fokus auf „Green-Fine-Dining“ eröffnet und bereits drei Monate nach dem Start mit einem Michelin-Stern sowie dem Grünen Michelin-Stern für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Dennoch führt die mangelnde Auslastung durch das notwendige Fachklientel in der Region nun zum Aus für das Konzept.
Michael Hamann, Vorstand der VILA VITA Marburg SE, betont, dass die Entscheidung nicht leichtgefallen sei. Er erläutert, dass das Projekt inhaltlich und kulinarisch zwar herausragend gewesen sei, man jedoch feststellen musste, dass das Klientel für ein solch spezialisiertes Angebot in Marburg und Umgebung dauerhaft nicht in ausreichendem Maße vorhanden ist. Laut Hamann wäre ein solches Gourmet-Konzept in Metropolen wie Frankfurt, Berlin, Hamburg oder München tragfähig gewesen, am aktuellen Standort fehle jedoch schlichtweg die notwendige Kundschaft.
Das „Marburger Esszimmer“ schließt zum 1. März 2026. Das Restaurant wurde im Jahr 2023 mit dem Fokus auf „Green-Fine-Dining“ eröffnet und bereits drei Monate nach dem Start mit einem Michelin-Stern sowie dem Grünen Michelin-Stern für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Dennoch führt die mangelnde Auslastung durch das notwendige Fachklientel in der Region nun zum Aus für das Konzept.
Michael Hamann, Vorstand der VILA VITA Marburg SE, betont, dass die Entscheidung nicht leichtgefallen sei. Er erläutert, dass das Projekt inhaltlich und kulinarisch zwar herausragend gewesen... mehr lesen
Marburger Esszimmer by Denis Feix
Marburger Esszimmer by Denis Feix€-€€€Restaurant, Sternerestaurant, Gourmet064218890471Anneliese-Pohl-Allee 1, 35037 Marburg
stars -
"Marburger Esszimmer schließt zum 1. März" JenomeDas „Marburger Esszimmer“ schließt zum 1. März 2026. Das Restaurant wurde im Jahr 2023 mit dem Fokus auf „Green-Fine-Dining“ eröffnet und bereits drei Monate nach dem Start mit einem Michelin-Stern sowie dem Grünen Michelin-Stern für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Dennoch führt die mangelnde Auslastung durch das notwendige Fachklientel in der Region nun zum Aus für das Konzept.
Michael Hamann, Vorstand der VILA VITA Marburg SE, betont, dass die Entscheidung nicht leichtgefallen sei. Er erläutert, dass das Projekt inhaltlich und kulinarisch zwar herausragend gewesen
Geschrieben am 06.02.2026 2026-02-06| Aktualisiert am
06.02.2026
Besucht am 12.10.2025Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 168 EUR
Unser kleines Kind hatte ihren 22. Geburtstag, und war noch immer zu ihrer 5-wöchigen Reha in Burg im Spreewald. Da an eine große Feier nicht zu denken war, sollte es also wenigstens eine kleine Feier im Kreise unserer Familie werden. Also suchte ich vorab nach einer entsprechenden Gastro, welche wir auch mit ihrem geliebten Vierbeiner besuchen können. Fündig wurde ich im Landhotel Burg, hier gab es neben dem Restaurant im Landhotel auch das italienische Restaurant „Il Fenile“. Telefonisch wurde ein Tisch für uns 5 samt Vierbeiner gebucht, einem schönen Abend sollte nichts entgegenstehen.
Wir überraschten Töchterchen am Nachmittag mit einem kleinen Kuchen, und natürlich ihrem Vierbeiner. Der Kuchen wurde am Auto verspeist, da ja Hundi nicht mit in die Kurklinik darf. Danach gab es einen kleinen Spaziergang, ehe wir dann knapp 10 km mit dem Auto in den tiefsten Spreewald fuhren. Hier am Landhotel Burg steht ein ausreichend großer Parkplatz zur Verfügung, welcher allerdings am Sonntagabend mit Hotelgästen als auch Restaurantgästen für beide Restaurants fast voll besetzt war.
Das italienische Restaurant Il Fenile befindet sich im hinteren Bereich des Hotels. Früher war das das Ausgedinge, heute befindet sich in dem schmucken Holzbau ein Restaurant. Ein großer Außenbereich lädt im Sommer zum verweilen ein, sodann man denn genügend Mückenspray aufgetragen hat, denn der Spreewald ist ja für seine Mückeninvasionen bekannt.
Wir betraten das Restaurant, und waren erst einmal von der Größe überrascht. Genau neben dem Eingang ist eine riesige Theke, schräg gegenüber wird in einer kleinen Ecke die Pizza im Steinofen gebacken, rechts kann man einen Blick in die Küche erhaschen.
Über dem Tresen sind auf einer großen Empore mehrere Sitzplätze, aber auch am Tresen finden an mehreren Tischen ausreichend Leute Platz. Nach oben zur Empore muss man auch, wenn man die Toiletten aufsuchen will. Wie das für Rollifahrer oder Menschen mit Gehbehinderung bewerkstelligt wird, weiß ich leider nicht.
Wir wurden, wie üblich beim Italiener, freundlich und überschwänglich empfangen, und in den großen Wintergarten begleitet. Hier ist über die gesamte Länge des Hauses noch einmal ein riesiger Gastraum mit bodentiefen Fenstern. So hat man natürlich einen wunderbaren Blick in den Spreewald.
Alle Tische sind mit kleinen Raumtrennern voneinander getrennt, sodass man nicht immer die Blicke der Tischnachbarn auf seinem Teller hat. Auf den weich gepolsterten Stühlen und Bänken sitzt man sehr bequem und gemütlich. Die rustikalen Tische bieten ausreichend Platz für die Speisen. Die Tische sind bereits eingedeckt, und selbst die hochwertigen, fast stoffähnlichen Servietten liegen bereit.
Die Speisekarte war alsbald zur Hand, und fast gleichzeitig kam auch eine Schüssel mit frischen Wasser für Tochters Hund. Die Getränke waren schnell gefunden, sodass wir diese erst einmal bestellten, bevor wir die ausgiebige Karte studieren konnten.
So orderten wir:
· 1x 0,4ér König Pilsner für 4,90 € · 1x 0,2ér Cabernet Sauvignon für 8,30 € · 1x 0,4ér Saft für 6,00 € · 1x 0,33ér Fritz Limonade Melone für 3,90 € · 1x 0,33ér Fritz Limonade Apfel-Kirsch-Holunder für 3,90 €
Die Bestellung wurde aufgenommen, der junge Italiener entschwand zum Tresen. Nun hatten wir zeit uns die ausgiebige Karte anzusehen. Schon allein die Tageskarte enthielt 10 Speisen. In der Standardkarte werden dann 10 verschiedene Antipasti, 2 Suppen und 6 Salate empfohlen. Als Hauptgerichte gibt es 10-mal Pasta und 15 verschiedene Pizzen. Die Preise sind relativ hoch, und bewegen sich bei den Pizzen zwischen 13 und 22 Euro, wobei ein Großteil um die 17 bis 19 Euro kostet. Die Preise bei der Pasta variieren zwischen 13 und 26 Euro, wobei hier der Großteil bei 19 bis 22 Euro liegt. Und natürlich gab es dann auch noch Fisch und Fleisch, hier war die Auswahl mit 8 Gerichten allerdings recht schmal.
Nach wenigen Minuten kamen die Getränke an unseren Tisch, und ja, die Italiener verstehen wie man ein Weinglas trägt, denn hier wurde der Dame das Glas am Steil gereicht.
Als dann unsere Getränke an den Tisch waren, orderten wir also unsere Hauptspeisen:
· 1x Pizza „Il Fienile “ mit Mozzarella, kalabrische Salami, Parmaschinken, Rucola und Crème fraîche für 22,00 € · 1x Tagliatelle alla Bolognese - Frische Bandnudeln mit Kalbs- und Rinderragout für 17,50 € · 1x Casarecce al Pesto di basilico e Mozzarella di Buffala - Gedrehte Nudeln mit Basilikumpesto und Büffelmozzarella für 19,50 € · 1x Tris di Carne alla griglia con insalta – Dreierlei Fleisch gegrillt(Schweinefilet, Lammkaree und Rind) mit Salat der Saison und Balsamico Dressing für 25,50 € · Tagliolini con Crema di Tartufo bianco su letto di vitello - Frische Spaghetti mit weißer Trüffelcreme auf rosa gebratenem Kalbsbett für 23,00 €
Das das Restaurant zum Sonntagabend fast voll besetzt war, mussten wir auf unsere Speisen knappe 30 Minuten warten. Aber in diesem gemütlichen Ambiente ist das ja kein Problem.
Schwiegersöhnchen hat so manchmal seltsame Anwandlungen. Während wir beim Italiener ausnahmslos Pizza und Pasta bestellen, orderte er heute hier Fleisch. Er bestellte sich Tris di Carne alla griglia con insalta, also das Dreierlei Fleisch gegrillt(Schweinefilet, Lammkaree und Rind) mit Salat der Saison und Balsamico Dressing.
Und ja, schlecht sah das nicht aus, und es schien ihm auch sehr gut geschmeckt zu haben, denn er strahlte übers ganze Gesicht. Das konnte er auch, denn sowohl das Schweinefilet als auch das Rind waren schön gegrillt, die Grillspuren auf dem Fleisch deutlich zu sehen.
Das Fleisch schön weich, das Rind angenehm medium. Auch das Lammkaree wies deutliche Grillspuren auf, das Fleisch butterweich, der Knochen ließ sich einfach ablösen. Dazu gab es eine große Schale mit frischem Salat, wobei allerdings der Rucola deutlich den Vorrang hatte. Obenauf frisch geschnittener Parmesan und ein leichtes Balsamico Dressing.
Frauchen wünschte sich die Tagliolini con Crema di Tartufo bianco su letto di vitello , die Frischen Spaghetti mit weißer Trüffelcreme auf rosa gebratenem Kalbsbett. Auf einem großen Steinzeug Teller waren allerhand von zarten Scheiben, leicht rosa angebratenen Kalb.
Darüber dann relativ dicke Spaghetti, welche nach Aussehen als auch nach Geschmack sicher hier frisch hergestellt werden. Dazu die leichte Trüffelcreme, welche hervorragend zu dieser Kreation passte. Oben dann natürlich auch der obligatorische, frisch geschnittene Parmesan drauf. Richtig gut.
Ich hatte mich für die Pizza „Il Fienile “ entschieden. Diese war mit Mozzarella, kalabrische Salami, Parmaschinken, Rucola und Crème fraîche belegt. Die Pizza bedeckte den großen Steinzeug Teller. Dabei war ein großer Teil der Pizza Rand, was mir persönlich zu viel war, und am Ende auch übrigblieb.
Der Rand war knusprig gebacken, mir aber auch zu trocken. Dafür war die Mitte gut belegt, denn auf dem reichlichen Mozzarella lagen viele Scheiben des Parmaschinken, nur die kalabrische Salami machte sich etwas rar. Oben auf dann hier auch sehr viel vom frischen Rucola.
Unsre Große hatte sich die Casarecce al Pesto di basilico e Mozzarella di Buffala, die Gedrehten Nudeln mit Basilikumpesto und Büffelmozzarella. Auch hier wieder auf einem großen Teller ein großer Berg von Nudeln, wo diese nun gedreht waren, erschließt sich mir nicht ganz.
Die Nudeln waren in reichlich Basilikumpesto geschwenkt, am Ende vielleicht fast ein bisschen zu ölig dadurch. Obenauf noch eine Kugel Büffelmozzarella und auch hier wieder der frische Parmesan.
Unser Geburtstagskind hatte sich in ihrem Italienurlaub in die italienische Bolognese verliebt, also wollte sie natürlich heute auch Bolognese, und so orderte sie die Tagliatelle alla Bolognese, also Frische Bandnudeln mit Kalbs- und Rinderragout. Die Tagliatelle waren angenehm bissfest gekocht.
Unter Ragout verstehen wir allerdings etwas anderes. Und so war Töchterchen bereits beim ersten Anblick dann doch etwas enttäuscht, denn die Bolognese war letztendlich eher eine undefinierbare Masse aus Hackfleisch und dicklicher Soße. Wenigstens die Soße schmeckte sehr tomatig, das kleingehäckselte Hackfleisch war aber definitiv nichts. Schade.
Wer meine Damen kennt, weiß das sie, wo andere einen Reserve-Gourmetmagen haben, einen Dessertmagen besitzen. So orderten sie also dann noch als Nachspeise:
· 2x Panna cotta aromatizzata con lavanda e arancia con salsa lamponi - Hausgemachte Panna Cotta aromatisiert mit Lavendel und Orangen an Himbeersauce für je 8,50 €
· 2x Tiramisu - Hausgemachtes Tiramisu für je 8,50 €
Die Nachspeisen kamen nach wenigen Minuten an den Tisch, und ja süß können die Italiener. So waren meine Damen als auch Schwiegersöhnchen sehr zufrieden damit.
Unser Fazit: wir ließen zu fünft 168,50 € im italienische Restaurant „Il Fenile“ in Burg im Spreewald. Ein etwas anderer Geburtstag, und bis auf die Bolognese, ausgerechnet beim Geburtstagskind, waren wir doch recht zufrieden. Freundliche Bedienung, ein gemütliches Restaurant. Und ja die Preise, willkommen im Tourihotspot Spreewald.
Unser kleines Kind hatte ihren 22. Geburtstag, und war noch immer zu ihrer 5-wöchigen Reha in Burg im Spreewald. Da an eine große Feier nicht zu denken war, sollte es also wenigstens eine kleine Feier im Kreise unserer Familie werden. Also suchte ich vorab nach einer entsprechenden Gastro, welche wir auch mit ihrem geliebten Vierbeiner besuchen können. Fündig wurde ich im Landhotel Burg, hier gab es neben dem Restaurant im Landhotel auch das italienische Restaurant „Il Fenile“. Telefonisch wurde ein... mehr lesen
Ristorante - Pizzeria Il Fienile
Ristorante - Pizzeria Il Fienile€-€€€Restaurant, Bar, Cafe, Pizzeria03560364820Ringchaussee 125, 03096 Burg (Spreewald)
4.0 stars -
"Eigentlich ganz in Ordnung, nur unser Geburtstagskind war nicht zufrieden" JenomeUnser kleines Kind hatte ihren 22. Geburtstag, und war noch immer zu ihrer 5-wöchigen Reha in Burg im Spreewald. Da an eine große Feier nicht zu denken war, sollte es also wenigstens eine kleine Feier im Kreise unserer Familie werden. Also suchte ich vorab nach einer entsprechenden Gastro, welche wir auch mit ihrem geliebten Vierbeiner besuchen können. Fündig wurde ich im Landhotel Burg, hier gab es neben dem Restaurant im Landhotel auch das italienische Restaurant „Il Fenile“. Telefonisch wurde ein
Das Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt. Nachdem das Abendmenü bereits seit Januar 2025 vegan gestaltet ist, umfasst dieser Schritt nun auch das Brunch-Angebot sowie die Getränkekarte. Damit verzichtet das Restaurant in allen Bereichen auf tierische Produkte.
Das Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt. Nachdem das Abendmenü bereits seit Januar 2025 vegan gestaltet ist, umfasst dieser Schritt nun auch das Brunch-Angebot sowie die Getränkekarte. Damit verzichtet das Restaurant in allen Bereichen auf tierische Produkte.
Quelle: https://www.tageskarte.io/gastronomie/detail/berliner-sternerestaurant-bonvivant-ab-sofort-komplett-vegan.html
stars -
"Berliner Sternerestaurant Bonvivant ab sofort komplett vegan" JenomeDas Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt. Nachdem das Abendmenü bereits seit Januar 2025 vegan gestaltet ist, umfasst dieser Schritt nun auch das Brunch-Angebot sowie die Getränkekarte. Damit verzichtet das Restaurant in allen Bereichen auf tierische Produkte.
Quelle: https://www.tageskarte.io/gastronomie/detail/berliner-sternerestaurant-bonvivant-ab-sofort-komplett-vegan.html
Das Hotel & Restaurant Ole Liese auf Gut Panker ordnet seine gastronomische Führung neu. Zum Februar 2026 übernimmt Sascha Kurgan die Position des Küchendirektors und trägt damit die Verantwortung für die kulinarische Ausrichtung des Hauses. Das neue Konzept setzt auf eine Verbindung von traditionellem Handwerk, regionalen Produkten und zeitgemäßen Interpretationen.
Die gastronomische Strategie wird künftig unter das Motto „Sonntagsküche. Jeden Tag.“ gestellt. Kurgan verfolgt dabei einen Ansatz, der auf Klarheit und Präzision in der Verarbeitung saisonaler Zutaten basiert. Die Gerichte sollen eine nordisch-ehrliche Handschrift tragen, bei der die Qualität der Rohstoffe und die Sorgfalt im Detail im Vordergrund stehen.
Der neue Küchendirektor beschreibt seine Philosophie dahingehend, dass er so koche, wie man einen besonderen Sonntag verbringen möchte, nämlich mit den besten Zutaten, Zeit, Aufmerksamkeit und Lust auf Genuss. Das Hotel & Restaurant Ole Liese soll hierfür den passenden Rahmen bieten.
Sascha Kurgan verfügt über umfassende Erfahrung in der gehobenen Gastronomie. Zu seinen bisherigen beruflichen Stationen zählen namhafte Betriebe wie das Lorenz Adlon Esszimmer im Hotel Adlon Kempinski Berlin sowie das Restaurant Vendôme im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg. Zuletzt war er als Chef de Cuisine in der mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Sky Kitchen in Berlin tätig. Seine Arbeit wurde bereits durch verschiedene Fachpublikationen wie den Guide Michelin, Gault&Millau, den Feinschmecker sowie den Gusto Gourmetführer gewürdigt.
Im Zuge der Neuausrichtung sind zudem bauliche Maßnahmen geplant. In der Zeit von April bis Juni 2026 wird die Küche des Hauses technisch umfassend modernisiert. Während dieser Umbauphase wird der Restaurationsbetrieb in das neu eröffnete Guts-Café im Nachtwächterhaus verlagert. Dort wird den Gästen eine reduzierte Speisekarte angeboten, die jedoch bereits die Handschrift der neuen Küchenleitung widerspiegelt. Der Fokus liegt auch hier auf ehrlichen, saisonalen Gerichten mit regionaler Verwurzelung.
Das Hotel & Restaurant Ole Liese auf Gut Panker ordnet seine gastronomische Führung neu. Zum Februar 2026 übernimmt Sascha Kurgan die Position des Küchendirektors und trägt damit die Verantwortung für die kulinarische Ausrichtung des Hauses. Das neue Konzept setzt auf eine Verbindung von traditionellem Handwerk, regionalen Produkten und zeitgemäßen Interpretationen.
Die gastronomische Strategie wird künftig unter das Motto „Sonntagsküche. Jeden Tag.“ gestellt. Kurgan verfolgt dabei einen Ansatz, der auf Klarheit und Präzision in der Verarbeitung saisonaler Zutaten basiert. Die Gerichte sollen... mehr lesen
Ole Liese
Ole Liese€-€€€Restaurant, Landgasthof04831906912Gut Panker, 24321 Panker
stars -
"Sascha Kurgan übernimmt kulinarische Leitung im Hotel & Restaurant Ole Liese" JenomeDas Hotel & Restaurant Ole Liese auf Gut Panker ordnet seine gastronomische Führung neu. Zum Februar 2026 übernimmt Sascha Kurgan die Position des Küchendirektors und trägt damit die Verantwortung für die kulinarische Ausrichtung des Hauses. Das neue Konzept setzt auf eine Verbindung von traditionellem Handwerk, regionalen Produkten und zeitgemäßen Interpretationen.
Die gastronomische Strategie wird künftig unter das Motto „Sonntagsküche. Jeden Tag.“ gestellt. Kurgan verfolgt dabei einen Ansatz, der auf Klarheit und Präzision in der Verarbeitung saisonaler Zutaten basiert. Die Gerichte sollen
Besucht am 05.10.20254 Personen
Rechnungsbetrag: 28 EUR
Unser kleines Kind war zur Reha in Burg im Spreewald, und da der Spreewald von uns zu Hause nicht allzu weit entfernt ist, haben wir sie natürlich so oft es ging besucht. Damit man dann nicht nur in der Kurklinik rum hockt, ging es natürlich auch zu kleinen Spaziergängen außerhalb der Klinik, und da hatte Töchterchen doch schon ein Café erspäht, was ganz gut in ihrer Reichweite lag.
Wir machten uns also zu Fuß auf in die Dorfmitte, wo das „Café Chill & Charge“ mit einem riesigen Garten und einem von außen recht groß erscheinenden Gebäude aufwartet.
Im Café angekommen, waren wir dann doch erst einmal erstaunt, das der Innenraum doch recht klein war, und nur wenige Tische darin Platz fanden. Den Großteil nahm dann doch der Küchenbereich sowie die Theke und andere Sozialräume ein. Im Obergeschoß gibt es wohl auch noch Plätze, der war aber an diesem Tag nicht zugänglich.
Wir ergatterten den letzten Tisch, welcher direkt neben der Theke war, und auch direkt angrenzend die Tür zum Garten war. Das sollte sich im Nachhinein als sehr ungünstig erweisen, da die Damen des Cafés doch aller „furzelang“ da raus gingen um zu rauchen, und trotz kühler Außentemperaturen immer wieder die Türe offfen ließen. Selbst das wir sie immer wieder schlossen, bzw darum baten diese doch geschlossen zu halten, wurden gern ignoriert. Genauso wurde immer wieder ignoriert, doch bitte die Toilettentür zu schließen. So hatte ich immer den besten und direkten Blick auf das stille Örtchen. Da war ich schon satt, der Appetit war mir vergangen.
Ursprünglich wollten meine Mädels alle drei von den selbstgebackenen Waffeln haben, welche hier groß angepriesen werden, allerdings war entweder die Waffelmaschine defekt, oder der Teig war alle. So recht konnten sich die Bedienungsdamen dann doch nicht einigen. Ich sage mal, man hatte keine Lust mehr das Waffeleisen einzuschmutzen.
Also suchten meine Damen indes an der Theke in einem kleinen Kühlschrank, wo zum Sonntag Nachmittag die Reste von 5 Kuchen standen, jeweils ein Stückchen aus, danach kam eine der jungen Damen an unseren Tisch, und nahm die Bestellung auf.
Wir bestellten:
Getränke:
· 1x Cappuccino für 4,30 € · 2x Heiße Schokolade für je 4,90 €
Kuchen:
· 1x Quarktorte für 4,20 € · 1x Bienenstich für 4,90 € · 1x Ananas-Frischkäse-Torte für 4,90 €
Ich verzichtete wohlwollend auf Getränke und Kuchen, ich „genoss“ noch immer den Ausblick aufs stille Örtchen.
Nach wenigen Minuten wurden die Kuchen und Getränke an unseren Tisch gebracht, und dabei hatten wir noch Glück, das diese soweit heil ankamen, denn an einem Nachbartisch wurde ein Geburtstag gefeiert, und deren Kinder spielten quer durchs ganze Café Hasche. Natürlich mit entsprechender Lautstärke.
Meine Damen freuten sich auf ihren Kuchen, waren dann aber doch enttäuscht was ihnen geboten wurde.
Die Ananas-Frischkäse-Torte war ein in sich zusammen gefallener Kuchen. Der Boden hart und krümlig, viel schon von allein auseinander. Geschmacklich nicht unbedingt das beste, und frisch vom heutigen Tag war er auch nicht.
Die Quarktorte war zwar groß, aber von der Spitze fehlte ein ganzes Stück. Hier hatte man sich beim schneiden und servieren nicht die größte Mühe gegeben. Während ich die Quarktorte als normalerweise frischen, saftigen Kuchen kenne, war diese hier eher trocken und krümelig, auch hier wieder, frisch war der Kuchen nicht.
Die Hupe war jedoch der Bienenstich, welcher Aufgrund seiner Trockenheit bereits auf dem Teller zerfiel. Der Oberboden als auch der Boden lösten sich von der Cremefüllung, ein vorderes Stück des Kuchens fiel bereits von allein heraus. Gut das es dazu was zu trinken gab, sonst wäre es ziemlich trocken im Mund geworden.
An den Getränken konnte man nicht viel verkehrt machen, die kamen schließlich aus der Maschine.
Wir waren ziemlich enttäuscht, sowohl von der Bedienung, vor allem aber wegen der hier angebotenen Kuchen. Solch schlechte Kuchen hatten wir länger nicht mehr.
Unser Fazit: wir ließen zu viert 27,90 € im Café Chill & Charge in Burg im Spreewald, wobei ich gänzlich auf trinken und essen verzichtete. Die Bedienung ging lieber raus rauchen, auf Wünsche die Türen nach außen und zur Toilette hin zu schließen wurde nicht reagiert, der Kuchen war trocken. Nee das war nix.
Unser kleines Kind war zur Reha in Burg im Spreewald, und da der Spreewald von uns zu Hause nicht allzu weit entfernt ist, haben wir sie natürlich so oft es ging besucht. Damit man dann nicht nur in der Kurklinik rum hockt, ging es natürlich auch zu kleinen Spaziergängen außerhalb der Klinik, und da hatte Töchterchen doch schon ein Café erspäht, was ganz gut in ihrer Reichweite lag.
Wir machten uns also zu Fuß auf in die Dorfmitte, wo das „Café... mehr lesen
Café Chill & Charge
Café Chill & Charge€-€€€Cafe+49 35603 744880Hauptstraße 19b, 03096 Burg (Spreewald)
2.0 stars -
"Das hätten wir uns sparen können" JenomeUnser kleines Kind war zur Reha in Burg im Spreewald, und da der Spreewald von uns zu Hause nicht allzu weit entfernt ist, haben wir sie natürlich so oft es ging besucht. Damit man dann nicht nur in der Kurklinik rum hockt, ging es natürlich auch zu kleinen Spaziergängen außerhalb der Klinik, und da hatte Töchterchen doch schon ein Café erspäht, was ganz gut in ihrer Reichweite lag.
Wir machten uns also zu Fuß auf in die Dorfmitte, wo das „Café
Geschrieben am 03.02.2026 2026-02-03| Aktualisiert am
03.02.2026
Kurz hinter Plön, am Plöner See waren wir auf der Suche nach einem kleinen Imbiss zu Mittag. Fündig wurden wir direkt an der Bundesstraße, hier etwas abseits liegt eine kleine Fischerei unmittelbar am See. Das Auto haben wir unmittelbar am Tor abstellen können, der Platz ist ausreichend groß für viele Fahrzeuge.
Am tor wird man bereits mit einem Schild begrüßt, das Aufgrund der schlechten, technischen Verfügbarkeit hier nur Barzahlung möglich ist.
Auf dem Gelände gibt es mehrere Holzhütten, wo man beim schlachten als auch Räuchern der Fische zusehen kann.
Wenn dann doch der kleine Hunger kommt, kann man von den frisch geräucherten Fischen direkt hier in einer der Holzhütten oder im freien auf alten Fischerbooten essen. Dazu gibt es frischen, selbst gemachten Kartoffelsalat, Fischbouletten und natürlich Fischbrötchen.
Ein kleiner Stop für unterwegs, mit frischem, leckeren Fisch. Unbedingt empfehlenswert,
Kurz hinter Plön, am Plöner See waren wir auf der Suche nach einem kleinen Imbiss zu Mittag. Fündig wurden wir direkt an der Bundesstraße, hier etwas abseits liegt eine kleine Fischerei unmittelbar am See. Das Auto haben wir unmittelbar am Tor abstellen können, der Platz ist ausreichend groß für viele Fahrzeuge.
Am tor wird man bereits mit einem Schild begrüßt, das Aufgrund der schlechten, technischen Verfügbarkeit hier nur Barzahlung möglich ist.
Auf dem Gelände gibt es mehrere Holzhütten, wo man beim schlachten... mehr lesen
4.0 stars -
"Frischer geht der Fisch wohl kaum. Ein kleiner Familienbetrieb mit frisch geräuchertem Fisch." JenomeKurz hinter Plön, am Plöner See waren wir auf der Suche nach einem kleinen Imbiss zu Mittag. Fündig wurden wir direkt an der Bundesstraße, hier etwas abseits liegt eine kleine Fischerei unmittelbar am See. Das Auto haben wir unmittelbar am Tor abstellen können, der Platz ist ausreichend groß für viele Fahrzeuge.
Am tor wird man bereits mit einem Schild begrüßt, das Aufgrund der schlechten, technischen Verfügbarkeit hier nur Barzahlung möglich ist.
Auf dem Gelände gibt es mehrere Holzhütten, wo man beim schlachten
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Ganz anders im Goldenen Kessel bei der Brauerei Schumacher wo traditionelle Brauhausküche im urgemütlichen Stammhaus des ältesten Altbiers der Stadt versprochen wird. Wir standen draußen und studierten die Speisekarte, sahen drinnen ebenfalls ein vollbesetztes Gasthaus, und hatten auch hier schon keine Hoffnung.
Plötzlich kam ein rüstiger, älterer Herr raus, fragte ob wir was essen wollen, und nachdem wir bejaht hatten, gab es nur einen kurzen Kopfnicker, was bedeutete das wir ihm folgen sollten. Durch das gerammelt volle Gasthaus führte er uns an einen 6-er´ Tisch, wo bereits ein Pärchen in unserem Alter saß. Dort fragte der Herr, wahrscheinlich der Chef des Hauses, ob das Pärchen und auch wir etwas dagegen hätten, gemeinsam am Tisch zu sitzen. Hatten wir nicht, und das andere Pärchen auch nicht. Also hatten wir einen Sitzplatz ergattert, und unser Abendessen war gesichert.
Der Senior hob kurz seine Hand, und sogleich kam dann auch schon einer der vielen herumwuselnden Kellner zu uns. Die Getränkewünsche bitte. Da wir hier ja bewusst in einer Altbier-Brauerei waren, gab es für uns natürlich nur eins:
Getränke:
· 2x 025ér Schumachers Alt für je 2,90 €
Für die Speisen erbaten wir uns etwas Lesezeit der Speisekarten. Die Speisekarten standen in Aufstellern auf jedem Tisch parat, und es gab typisch deutsche Hausmannskost. Zur Auswahl standen rund 35 Gerichte, von der einfachen Brotzeit, über Gulaschsuppe bis zur Haxe. Die Preise bewegen sich dabei zwischen 8 bis 23 Euronen. Unsere Entscheidung stand recht schnell fest, und so orderten wir:
Hauptspeisen:
· 1x Zünftige Herbst-Vesper-Platte mit Schinken, Salami, Leberwurst und Birnen-Camembert-Creme, dazu herzhaftes Brot für 16,00 €
· 1x Schuhmachers Wurst-Gourmetteller an Sauerkraut und Kartoffelpüree für 20,00 €
Nun hatten wir erst mal Zeit uns im Gasthaus umzusehen. Es war natürlich gerappelt voll, an den Tischen wurde ausgelassen getrunken, gefeiert und gesungen, die Lautstärke war entsprechend. Uns gefiel´s, dem Pärchen an unserem Tisch, ebenfalls Touris, natürlich auch. Es war mal eine ganz andere Atmosphäre als sonst so in den Gastros. Aber immer brauch ich das auch nicht.
Typisch Brauhaus sind Stühle, Tische und Bänke aus rustikalem Holz, die Sitzfläche der Stühle aus Bast geflochten. Nicht unbedingt gemütlich, aber vollkommen ausreichend, und nach ausreichend Altbier in den Adern merkt man das auch gar nicht mehr.
An den Wänden Bilder aus der Geschichte der Brauerei, dazu etliche Pokale auf vielen Regalen. Auf jedem Tisch ein Steinzeug Krug, worin das Besteck für den Tisch stand. Zusätzlich ein Senf Napf, Salz-und Pfefferstreuer.
Die kleinen Finkennäppel mit Altbier waren immer recht schnell alle, sowas stellt man in Sachsen oder Bayern erst gar nicht auf den Tisch. Wir einigten uns mit dem für uns zuständigen Kellner, dass er einfach immer neues bringt, wenn er bemerkt unser Glas geht schon wieder dem Ende entgegen. Zumindest solange bis wir stopp sagen. Es klappte wunderbar.
Auch die Essenslieferung klappte wunderbar, nach knapp 20 Minuten war trotz vollem Haus unsere Bestellung am Tisch.
Meine Frau hatte sich heute sofort in die Zünftige Herbst-Vesper-Platte aus der Tageskarte verguckt, und wurde reichlich belohnt. Auf einem großen Holzbrett wurden ihr hier verschiedene Sorten von rohem und gekochten Schinken serviert, aber auch Salami und Leberwurst.
Die Wurst war frisch und herzhaft im Geschmack, der rohe Schinken nicht zu salzig, der gekochte Schinken angenehm mild. Die rheinische Leberwurst für uns Sachsen mal was völlig anderes. Dazu eine große Kugel einer Birnen-Camembert-Creme, welche geschmacklich für uns ebenfalls Neuland war, aber richtig gut zur Jahreszeit passte und sehr gut schmeckte.
Garniert war das ganze mit reichlich saurer Gurke, frischen Zwiebelringen und Tomatenviertel. Als Brotbeilage war eine Scheibe normales Roggenbrot, ein Kürbiskernbrot sowie zwei dunkle Brötchen beigelegt. Meine Frau war mehr als satt, ihr hat es gut geschmeckt.
Ich hatte mich für den Schuhmachers Wurst-Gourmetteller an Sauerkraut und Kartoffelpüree entschieden. Hier gab es verschieden Bratwürstchen vom Schwein und Kalb, grobe Bratwurst sowie ein Düsseldorfer Wienerle und die typische, dunkle Düsseldorfer Blutwurst.
Alle Würste herzhaft und gut im Geschmack, besonders hatte es mir die grobe Bratwurst als auch die Düsseldorfer Blutwurst angetan. Dazu gab es Sauerkraut, welches auch für uns Sachsen geschmacklich wieder anders war, aber Gott sei Dank weit weg von dem bayrischen Kraut war. Der Kartoffelpüree frisch gestampft und auch angenehm im Geschmack. Ich denke ich hatte mich richtig entschieden.
Nach soviel fettigem Essen musste es natürlich etwas zur Verdauung geben, und so orderten wir noch einen guten Altbierbrand.
Es war ein guter Abend, und nach noch manchen Altbier sollte es dann natürlich wieder Richtung Hotel gehen, denn dort an der Hotelbar gab es natürlich auch Düsseldorfer Altbier.
Wir zahlten, was uns nun Erstaunte war, dass es keinen Kassenbon gab, sondern unsere Preise auf nur auf einen Notizzettel geschrieben wurden und in bar kassiert wurde. Für solch ein Haus schon eher sehr ungewöhnlich.
Unser Fazit: wir zahlten zu zwei 69,20 € im Goldenen Kessel der Schumacher Brauerei in der Düsseldorfer Altstadt. Das Personal flugs unterwegs, neues Bier stand sofort auf dem Tisch, man ist um das Wohl der Gäste bemüht, trotz vollem Haus. Respekt vor der Mannschaft. Für uns war es ein schöner Ausflug in die Düsseldorfer Altstadt.