Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre. Von diesen Restaurants werde ich, wenn es meine karge Zeit erlaubt, natürlich gern und ausführlich hier berichten.
Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre.... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 322 Bewertungen 827102x gelesen 9118x "Hilfreich" 6295x "Gut geschrieben"
Besucht am 19.11.2025Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 54 EUR
Die Landesfeuerwehrschule des Freistaates Sachsen liegt nicht unbedingt verkehrsgünstig, sondern ziemlich weit im Osten von Sachsen, an der brandenburgischen Grenze bei Hoyerswerda. Geschuldet ist dies, dass es bereits zu DDR-Zeiten eine Feuerwehrschule für die Offiziersausbildung der Feuerwehren war. Und da man nach der Wende dieser strukturschwachen Region was Gutes tun wollte, baute man diese Schule für sämtliche Feuerwehren des Freistaates großzügig aus.
Ich selbst bin seit über 35 Jahren in diesem Verein tätig, und seit über 10 Jahren auch in einem landesweit organisierten Team, welches Feuerwehrleute nach belastenden Einsätzen mit einer Art Psychosozialer Notfallbegleitung (PSNV) begleitet. Für unser Einsatznachsorgeteam stand wieder einer von jährlich zwei vorgeschriebenen Lehrgängen an der Schule an, und da ich nur einen Fahrtweg von etwas mehr als einer halben Stunde habe, bin ich immer wieder fällig unsere Teamtreffen und Lehrgänge zu organisieren. So stand an diesem Tag auch noch einmal ein kurzer Termin in Hoyerswerda an, und da er wirklich nur kurz war, und nicht telefonisch geregelt werden konnte, nahm ich meine Frau mit, somit wird es auf der Autofahrt nicht ganz so langweilig. Und da der Termin am späten Nachmittag war, wollten wir das gleich noch mit nutzen, um gemeinsam essen zu gehen. Irgendeine Gastronomie wird es schon geben, welche uns zusagt.
Beim großen Onlinekartenanbieter wurden wir schnell fündig, und der führte uns in die Hoyerswerdaer Altstadt, direkt neben das Hoyerswerdaer Schloß. Hier gibt es nicht nur deutsche und griechische Restaurants, sondern in einer kleinen Seitengasse auch das indische Restaurant Punjab Palace. Da wir die indische Küche mögen, war für uns recht schnell klar, das ist es. Unseren fahrbaren Untersatz bekamen wir auf einer Stellfläche direkt vor dem Lokal los, ansonsten stehen in der Nähe noch weitere Parkplätze am Schloß zur Verfügung.
An der Tür zum Restaurant wurden wir auf einem großen Zettel bereits darauf hingewiesen, dass hier nur Barzahlung möglich ist. Gut das ich meine Frau mithatte, denn mehr als 10 Euronen hab ich nie einstecken, ich bin im Gegensatz zu meiner Frau notorischer Kartenzahler.
Nachdem wir das Restaurant betreten hatten, wurden wir von einem freundlichen, jungen Inder(oder Pakistani?) begrüßt, er überließ uns im fast leeren Restaurant die freie Platzwahl. Wir platzierten uns an einer kleinen Ecke an der Heizung, da meine Frau heute etwas fröstelte. Mit uns waren noch zwei weitere Tische besetzt.
Das Restaurant war in einem kräftigen Orange-Ton gestrichen, an den Wänden viele Bilder und Zeichnungen aus Indien. Große Tische boten ausreichend Platz für die gewählten Speisen, auf den grell-gelben, weichen Lederstühlen mit ihrem dicken Polster saß man sehr gemütlich. Das Restaurant war 1a sauber. Auf den Tischen die von unserem Wastel so verhassten Salz-und Pfefferstreuer sowie ein kleines Teelicht.
Die Speisekarte brachte der junge Herr nachdem wir uns gesetzt hatten, und wollte auch alsbald die Getränkebestellung aufnehmen. Wir erbaten uns aber erst einmal kurz Zeit, um wenigstens mal in die Speisekarte schauen zu können.
Die Getränke waren dann recht schnell klar, und da uns der Kellner immer im Blick behielt, kam er sofort zu uns, und wir orderten:
Getränke:
· 1x 0,5ér Lausitzer Pilsner für 4,50 € · 1x 0,4ér Coca-Cola für 4,50 €
Nun konnten wir erst einmal die Speisekarte studieren, und die wie gewohnt beim Inder sehr reichhaltig. Man konnte aus 6 Suppen und 8 weiteren Vorspeisen wählen, die Preise bewegten sich dabei zwischen 5,50 € und 9,90 €. Als Hauptspeisen standen vegetarische Gerichte, Hühnchen Gerichte, Lammgerichte, Fischgerichte und natürlich auch die Tandoorigerichte zur Auswahl.
Sage und schreibe 62 unterschiedliche Gerichte, die Preise bewegten sich zwischen 12 und 20 Euro, was ich als ziemlich preisgünstig empfinde. Bereits auf der ersten Seite wurde darauf hingewiesen, dass der Koch die Speisen für den europäischen Geschmack pikant anrichtet. Wer jedoch gern scharf essen möchte, konnte sich entscheiden zwischen mittelscharf oder indisch scharf(sehr scharf). Beilagen und Saucen werden zu jeder Zeit kostenfrei nachgereicht. Das klingt doch gut.
Hier mussten wir dann doch eine Weile überlegen, aber eigentlich war uns klar, wenn Inder, dann etwas mit Lamm. So stand unsere Entscheidung dann fest, und als unsere Getränke an unseren Platz kamen, orderten wir:
Vorspeise:
· 1x Dal Shorba - Linsensuppe für 5,50 € · 1x Knoblauchsuppe nach indischer Art für 5,50 €
Hauptspeisen:
· 1x Lamm Saag – Lammfleisch in Spinat nach indischer Art mit frischem Ingwer und Knoblauch für 16,90 € · 1x Lamm Roghan Josh – Lammfleisch in einer würzigen Mischung aus Zwiebeln, Knoblauch und grünem Paprika in einer Currysoße für 17,90 €
Kurz nachdem der Kellner unsere Bestellung in der Küche abgegeben hatte, brachte er einen kleinen Gruß aus der Küche mit. Hierbei handelte es sich um einige Fladen Naan Brot sowie drei unterschiedlichen Soßen.
Die erste war eine milder Minz-Joghurt-Chutney, die zweite war eine schon etwas würzigere Tamarinden Chutney, aber die dritte, die Tamaring Sauce hatte es aber in sich, und brachte mich ordentlich zum schwitzen und tötete fast die Geschmacksknospen auf der Zunge ab, denn diese war aus grüner Chili hergestellt und feuerte entsprechend. Also nix für meine Frau, ich musste aber immer wieder einmal kosten. Sehr zum Leidwesen meiner Vorsuppe, denn von der hab ich am Anfang erst mal gar nichts geschmeckt, meine Geschmacksknospen mussten sich erst einmal neutralisieren.
Eine viertel Stunde nach unserer Bestellung waren dann unsere Suppen am Platz. Äußerlich unterschieden sich die beiden Suppen sich fast überhaupt nicht. Meine Knoblauchsuppe nach indischer Art war etwas heller als die Suppe meiner Frau, und beim Essen merkte man auch, dass die Konsistenz dünner ist.
Außerdem lag auf meiner Knoblauchsuppe ein Stück Zitrone. Nachdem sich meine Geschmacksknospen dann wieder normalisiert hatten, schmeckte man bei dieser heißen Suppe auch sehr deutlich den Knoblauch, die vielen klein gehackten Stückchen gaben der Suppe einen sehr kräftigen Geschmack. Sie Knoblauchsuppe war herrlich sämig und cremig
Meine Frau hatte sich die Dal Shorba, eine indische Linsensuppe auserkoren. Und auch die war richtig heiß, dunkelgelb in ihrer Farbe und sehr sämig, fast schon breiig in der Konsistenz.
Ihr Geschmack war sehr mild, man schmeckte deutlich die gelben Linsen heraus. Das richtige für meine Frau, die ja nun mal gar nicht das scharfe Essen mag.
Eine halbe Stunde nach unserer Bestellung kamen dann auch die Hauptspeisen an unseren Tisch. Es war ein angenehmes Zeitmanagement, denn so hatten wir etwas Zeit, das sich die Suppen etwas setzen konnten.
Unsere Gerichte kamen in Edelstahlschüsseln, und wurden vom Kellner nur mit Topflappen angefasst und auf eine entsprechende Unterlage gestellt. Vorsicht heiß!
Da wir beide Reis zu unseren Gerichten wählten, wurde dieser ebenfalls in einer großen Schüssel serviert.
Ich hatte mir heute das Lamm Roghan Josh ausgesucht. Wie schon beschrieben, essen wir beim Inder sehr gern Lamm. Hier war das Lammfleisch in mundgerechte Stücke geschnitten und in einer Mischung aus Zwiebeln, Knoblauch und grünem Paprika in einer Currysoße angerichtet. Eigentlich sollte die ganze Mischung ja würzig sein, mir war sie allerdings zu lasch, hier hätte ich da dann doch die mittelscharfe oder die indisch Scharfe variante wählen müssen.
Trotzdem war das essen gut, das Lammfleisch schön weich gebraten, von Zwiebeln und grünem Paprika waren ausreichend große Stücken in der milden Soße, welche sehr reichlich war. Gut das wir da den Reis, welcher schön körnig und fest war, als Beilage gewählt hatten, denn so wurde die Sauce gut aufgesogen.
Meine Frau bestellte, wie eigentlich immer, das Lamm Saag. Das waren ebenfalls klein geschnittene Stücken gut gebratenes und schön weiches Lammfleisch. Das wurde in einem sehr geschmackvollen und würzig, frischen Spinat angerichtet.
Dieser wurde nach indischer Art mit frischem Ingwer und Knoblauch abgeschmeckt, und war hier, im Gegensatz zu manch anderem Inder, überhaupt nicht scharf, also wirklich perfekt für meine Frau.
Nach knapp einer Stunde waren wir fertig, hatten seit langen mal wieder indische Küche, und konnten nun unseren Heimweg antreten.
Unser Fazit: wir zahlten zu zweit 54,80 € im indischen Restaurant Punjab Palace in Hoyerswerda. Ein gemütliches Restaurant, flotter und freundlicher Service, und auf den europäischen Geschmack eingerichtete Küche. Wer das weiß, kann immerhin auf die scharfe, indische Küche ausweichen. Nicht schlecht, hierher kommen wir bestimmt gern mal wieder, es gibt ja weitere Lehrgänge zum Organisieren, und hier hatte ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Die Landesfeuerwehrschule des Freistaates Sachsen liegt nicht unbedingt verkehrsgünstig, sondern ziemlich weit im Osten von Sachsen, an der brandenburgischen Grenze bei Hoyerswerda. Geschuldet ist dies, dass es bereits zu DDR-Zeiten eine Feuerwehrschule für die Offiziersausbildung der Feuerwehren war. Und da man nach der Wende dieser strukturschwachen Region was Gutes tun wollte, baute man diese Schule für sämtliche Feuerwehren des Freistaates großzügig aus.
Ich selbst bin seit über 35 Jahren in diesem Verein tätig, und seit über 10 Jahren auch in einem... mehr lesen
Punjab Palace
Punjab Palace€-€€€Restaurant, Lieferdienst, Take Away03571 096196Friedrichsstraße 10, 02977 Hoyerswerda
4.0 stars -
"Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen-und geschmeckt hat es auch noch" JenomeDie Landesfeuerwehrschule des Freistaates Sachsen liegt nicht unbedingt verkehrsgünstig, sondern ziemlich weit im Osten von Sachsen, an der brandenburgischen Grenze bei Hoyerswerda. Geschuldet ist dies, dass es bereits zu DDR-Zeiten eine Feuerwehrschule für die Offiziersausbildung der Feuerwehren war. Und da man nach der Wende dieser strukturschwachen Region was Gutes tun wollte, baute man diese Schule für sämtliche Feuerwehren des Freistaates großzügig aus.
Ich selbst bin seit über 35 Jahren in diesem Verein tätig, und seit über 10 Jahren auch in einem
Besucht am 07.12.20254 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Es war mal wieder ein trauriger Termin der uns auf die wunderschöne Insel Fehmarn führte. Nachdem Opi Hartwig im Frühjahr von uns gegangen ist, folgte ihm nun auch seine schöne Nachbarin mit immerhin stolzen 92 Jahren. Wir waren natürlich zur Trauerfeier geladen, und so verbrachten wir wieder ein paar Tage auf Deutschlands Sonneninsel.
Da wir mit Hartwigs Nachbarin und vor allem mit ihrer Tochter ein inniges und freundschaftliches Verhältnis führen, haben wir die viele freie Zeit auch zum quatschen genutzt. Da mein Fehmarnscher Sonnenschein, so nenn ich die Tochter nun schon seit vielen Jahren, weiß das wir Opis Küche sauber und unberührt lassen, und immer frühstücken gehen, lud sie uns zum Frühstück ein. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin, mit der sie von Bremen angereist war, sollte es nach Lemkenhafen in das kleine Bistro „Lütten“ gehen. Sie reservierte für uns viere einen Tisch, und so ging es am Morgen, bzw. Vormittag nach Lemkenhafen.
Hier steht dieses kleine Bistro „Lütten“ unmittelbar am Strand der Ostsee. Ein großer Parkplatz davor bietet, zumindest in der Nachsaison, ausreichend Platz für den fahrbaren Untersatz.
Das kleine Bistro ist überwiegend aus Holz gebaut, hat im Gastraum bodentiefe Fenster zum Blick auf die Ostsee, zusätzlich steht ein großer Wintergarten zur Verfügung. Im Sommer kann man rund um das Lütten auf mehreren Liegestühlen und in Strandkörben Platz nehmen, und den ein oder anderen Cocktail bei einem schönen Sonnenuntergang am Meer genießen.
Wir wurden von zwei jungen, sehr freundlichen Damen begrüßt, und nahmen im Gastraum an einem der großen Fenster Platz. Von hier aus hatten wir den besten Blick über das kleine Bistro als auch auf die Ostsee. Mit Gas befeuerte Kamine gaben dem Raum eine wohlige Wärme. Die modernen, großen Tische bieten ausreichend Platz für Speisen und Getränke, auf den Stühlen mit einem weichen Sitzkissen sitzt man ganz gemütlich. So lässt es sich aushalten.
Eine der jungen Damen brachte alsbald die Karten, und nach einem ausgiebigen Blick in diese stand unsere Bestellung recht schnell fest. So orderten wir als unser Frühstück:
· 1x Te´de Ginger für 4,80 € · 2x Latte Macchiato Vollmilch für je 3,90 € · 1x Americano Grande für 4,50 € · 1x Käse Frühstück - mit Pecorino, Bergkäse, Camembert, Frischkäse, Kräuterkäse und Marmelade für 13,90 € · 2x Club Breakfast – mit Kräuterkäse, Prosciutto, Salami Milano, Marmelade, Nougatcreme und Honig für je 13,90 € · 1x PanCakes Lagune mit selbstgemachter Blaubeersoße für 8,00 € · 1x Baguette Lütten Lachs für 9,00 € · 1x Griechischer Joghurt mit Honig und Nüssen für 4,90 €
Eine knappe viertel Stunde mussten wir auf unser Frühstück warten, aber was uns dann serviert wurde ließ die Augen erst mal leuchten. Auf einer schweren Schieferplatte wurde das herzhafte Frühstück serviert. Die Freundin meines Fehmarnschen Sonnenscheins und auch ich hatten uns für das herzhafte Club Breakfast entschieden.
Zu jedem Frühstück gab es je zwei Brötchen zur Auswahl, wobei man zwischen dem hellen Lütten Brötchen, Mohnbrötchen, Sesambrötchen, Roggenbrötchen, Kübiskernbrötchen und Mehrkornbrötchen wählen kann. Die Brötchen werden hier frisch (auf)gebacken. Ich denke mal das dies aufgrund der Größe, Form und Beschaffenheit Backrohlinge sind. Man kann hier auf Vorbestellung zum Beispiel auch seine Sonntagsbrötchen für zu Hause holen.
Unser Club Breakfast war gut ausgestattet, mit 2 Scheiben gekochtem Schinken a la Prosciutto und vier Scheiben einer groben, sehr herzhaften Salami Milano. Statt Kräuterkäse gab es 2 Scheiben Gouda und 2 Scheiben Camembert, wobei man uns vorher allerdings fragte ob dies in Ordnung ist.
Weiterhin gab es in einer kleinen Pappschale Marmelade, Nutella in der Portionsverpackung sowie auch Honig in der Portionsverpackung. Ich gab das süße Zeugs an meine süßen Mädels weiter, und erhielt im Tausch etwas Käse sowie Salami. Kein schlechter Tausch. Als Dekoration gab es zum naschen noch dunkle Trauben, frische Kiwi und Honigmelone.
Meine Frau entschied sich für das Käse Frühstück mit Pecorino, Bergkäse, Camembert, Frischkäse, Kräuterkäse und Marmelade. Auch hier gab es statt dem Frischkäse den Gouda als zusätzliche Option. Auch sie war zufrieden mit ihrem mehr als reichlichen Frühstück.
Mei Fehmarnscher Sonnenschein wollte nicht so recht an das klassische Frühstück, und nahm sich mit dem PanCakes Lagune, dem Baguette Lütten Lachs und dem Griechischen Joghurt mit Honig und Nüssen vielleicht dann doch etwas viel vor.
Schon die große Schüssel mit dem griechischen Joghurt machte ja schon fast satt. Das große Baguette Lütten Lachs war mit reichlich Lachs, Salat und Ei belegt, die drei Pancakes vollendeten das Frühstück. Ich glaube an diesem Tag gab es außer dem ein oder anderen Verdauerli nichts anderes mehr.
Auch die Getränke waren gut, die Kaffee bzw. Latte kräftig im Geschmack, aber auch der Te´de Ginger, ein Tee mit frisch geschnittenem Ingwer war sehr kräftig. Da musste man dann schon aufpassen den Ingwer beizeiten raus zu nehmen.
Wir blieben eine ganze Weile im Lütten, nahmen noch das ein und andere Kaffeegetränk ein, und ließen die vergangene Zeit mit Opi Hartwig und seiner schönen Nachbarin Revue passieren. Es tat gut, uns allen.
Unser Fazit: wir ließen zu viert 80,70 € im Bistro Lütten in Lemkenhafen auf der wunderschönen Sonneninsel Fehmarn. Vielleicht ein etwas teures Frühstück, aber wir waren zufrieden. Das Team freundlich, Wurst, Käse und Brötchen frisch. Was will man mehr?
Es war mal wieder ein trauriger Termin der uns auf die wunderschöne Insel Fehmarn führte. Nachdem Opi Hartwig im Frühjahr von uns gegangen ist, folgte ihm nun auch seine schöne Nachbarin mit immerhin stolzen 92 Jahren. Wir waren natürlich zur Trauerfeier geladen, und so verbrachten wir wieder ein paar Tage auf Deutschlands Sonneninsel.
Da wir mit Hartwigs Nachbarin und vor allem mit ihrer Tochter ein inniges und freundschaftliches Verhältnis führen, haben wir die viele freie Zeit auch zum quatschen genutzt.... mehr lesen
4.5 stars -
"Frühstück mit Meeresblick" JenomeEs war mal wieder ein trauriger Termin der uns auf die wunderschöne Insel Fehmarn führte. Nachdem Opi Hartwig im Frühjahr von uns gegangen ist, folgte ihm nun auch seine schöne Nachbarin mit immerhin stolzen 92 Jahren. Wir waren natürlich zur Trauerfeier geladen, und so verbrachten wir wieder ein paar Tage auf Deutschlands Sonneninsel.
Da wir mit Hartwigs Nachbarin und vor allem mit ihrer Tochter ein inniges und freundschaftliches Verhältnis führen, haben wir die viele freie Zeit auch zum quatschen genutzt.
Besucht am 01.11.2025Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 69 EUR
Ich hatte meine Frau zu ihrem Geburtstag mit einem Ausflug nach Düsseldorf überrascht. Es ging zur Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol. Wenn man dann natürlich einmal in Düsseldorf ist, machten wir natürlich ein langes Wochenende daraus, und erkundeten die Stadt am Rhein. Karneval war zum Glück noch weit weg, so war es, zumindest in den meisten Stadtteilen, noch recht ruhig. Anders natürlich auf der längsten Theke der Welt. Das war nun so richtig mein Ding, bekamst du doch hier schon als vorbeilaufender in einer der vielen Altbierkneipen einfach so solch ein kleines Finkennäppel Altbier in die Hand gedrückt. So kämpften wir uns durch die vielen Anbieter, das machte nun aber auch hungrig. Wir versuchten es bei vielen der dort ansässigen Restaurants, aber am Samstagabend ohne Reservierung war es so gut wie aussichtslos.
Ganz anders im Goldenen Kessel bei der Brauerei Schumacher wo traditionelle Brauhausküche im urgemütlichen Stammhaus des ältesten Altbiers der Stadt versprochen wird. Wir standen draußen und studierten die Speisekarte, sahen drinnen ebenfalls ein vollbesetztes Gasthaus, und hatten auch hier schon keine Hoffnung.
Plötzlich kam ein rüstiger, älterer Herr raus, fragte ob wir was essen wollen, und nachdem wir bejaht hatten, gab es nur einen kurzen Kopfnicker, was bedeutete das wir ihm folgen sollten. Durch das gerammelt volle Gasthaus führte er uns an einen 6-er´ Tisch, wo bereits ein Pärchen in unserem Alter saß. Dort fragte der Herr, wahrscheinlich der Chef des Hauses, ob das Pärchen und auch wir etwas dagegen hätten, gemeinsam am Tisch zu sitzen. Hatten wir nicht, und das andere Pärchen auch nicht. Also hatten wir einen Sitzplatz ergattert, und unser Abendessen war gesichert.
Der Senior hob kurz seine Hand, und sogleich kam dann auch schon einer der vielen herumwuselnden Kellner zu uns. Die Getränkewünsche bitte. Da wir hier ja bewusst in einer Altbier-Brauerei waren, gab es für uns natürlich nur eins:
Getränke:
· 2x 025ér Schumachers Alt für je 2,90 €
Für die Speisen erbaten wir uns etwas Lesezeit der Speisekarten. Die Speisekarten standen in Aufstellern auf jedem Tisch parat, und es gab typisch deutsche Hausmannskost. Zur Auswahl standen rund 35 Gerichte, von der einfachen Brotzeit, über Gulaschsuppe bis zur Haxe. Die Preise bewegen sich dabei zwischen 8 bis 23 Euronen. Unsere Entscheidung stand recht schnell fest, und so orderten wir:
Hauptspeisen:
· 1x Zünftige Herbst-Vesper-Platte mit Schinken, Salami, Leberwurst und Birnen-Camembert-Creme, dazu herzhaftes Brot für 16,00 € · 1x Schuhmachers Wurst-Gourmetteller an Sauerkraut und Kartoffelpüree für 20,00 €
Nun hatten wir erst mal Zeit uns im Gasthaus umzusehen. Es war natürlich gerappelt voll, an den Tischen wurde ausgelassen getrunken, gefeiert und gesungen, die Lautstärke war entsprechend. Uns gefiel´s, dem Pärchen an unserem Tisch, ebenfalls Touris, natürlich auch. Es war mal eine ganz andere Atmosphäre als sonst so in den Gastros. Aber immer brauch ich das auch nicht.
Typisch Brauhaus sind Stühle, Tische und Bänke aus rustikalem Holz, die Sitzfläche der Stühle aus Bast geflochten. Nicht unbedingt gemütlich, aber vollkommen ausreichend, und nach ausreichend Altbier in den Adern merkt man das auch gar nicht mehr.
An den Wänden Bilder aus der Geschichte der Brauerei, dazu etliche Pokale auf vielen Regalen. Auf jedem Tisch ein Steinzeug Krug, worin das Besteck für den Tisch stand. Zusätzlich ein Senf Napf, Salz-und Pfefferstreuer.
Die kleinen Finkennäppel mit Altbier waren immer recht schnell alle, sowas stellt man in Sachsen oder Bayern erst gar nicht auf den Tisch. Wir einigten uns mit dem für uns zuständigen Kellner, dass er einfach immer neues bringt, wenn er bemerkt unser Glas geht schon wieder dem Ende entgegen. Zumindest solange bis wir stopp sagen. Es klappte wunderbar.
Auch die Essenslieferung klappte wunderbar, nach knapp 20 Minuten war trotz vollem Haus unsere Bestellung am Tisch.
Meine Frau hatte sich heute sofort in die Zünftige Herbst-Vesper-Platte aus der Tageskarte verguckt, und wurde reichlich belohnt. Auf einem großen Holzbrett wurden ihr hier verschiedene Sorten von rohem und gekochten Schinken serviert, aber auch Salami und Leberwurst.
Die Wurst war frisch und herzhaft im Geschmack, der rohe Schinken nicht zu salzig, der gekochte Schinken angenehm mild. Die rheinische Leberwurst für uns Sachsen mal was völlig anderes. Dazu eine große Kugel einer Birnen-Camembert-Creme, welche geschmacklich für uns ebenfalls Neuland war, aber richtig gut zur Jahreszeit passte und sehr gut schmeckte.
Garniert war das ganze mit reichlich saurer Gurke, frischen Zwiebelringen und Tomatenviertel. Als Brotbeilage war eine Scheibe normales Roggenbrot, ein Kürbiskernbrot sowie zwei dunkle Brötchen beigelegt. Meine Frau war mehr als satt, ihr hat es gut geschmeckt.
Ich hatte mich für den Schuhmachers Wurst-Gourmetteller an Sauerkraut und Kartoffelpüree entschieden. Hier gab es verschieden Bratwürstchen vom Schwein und Kalb, grobe Bratwurst sowie ein Düsseldorfer Wienerle und die typische, dunkle Düsseldorfer Blutwurst.
Alle Würste herzhaft und gut im Geschmack, besonders hatte es mir die grobe Bratwurst als auch die Düsseldorfer Blutwurst angetan. Dazu gab es Sauerkraut, welches auch für uns Sachsen geschmacklich wieder anders war, aber Gott sei Dank weit weg von dem bayrischen Kraut war. Der Kartoffelpüree frisch gestampft und auch angenehm im Geschmack. Ich denke ich hatte mich richtig entschieden.
Nach soviel fettigem Essen musste es natürlich etwas zur Verdauung geben, und so orderten wir noch einen guten Altbierbrand.
Es war ein guter Abend, und nach noch manchen Altbier sollte es dann natürlich wieder Richtung Hotel gehen, denn dort an der Hotelbar gab es natürlich auch Düsseldorfer Altbier.
Wir zahlten, was uns nun Erstaunte war, dass es keinen Kassenbon gab, sondern unsere Preise auf nur auf einen Notizzettel geschrieben wurden und in bar kassiert wurde. Für solch ein Haus schon eher sehr ungewöhnlich.
Unser Fazit: wir zahlten zu zwei 69,20 € im Goldenen Kessel der Schumacher Brauerei in der Düsseldorfer Altstadt. Das Personal flugs unterwegs, neues Bier stand sofort auf dem Tisch, man ist um das Wohl der Gäste bemüht, trotz vollem Haus. Respekt vor der Mannschaft. Für uns war es ein schöner Ausflug in die Düsseldorfer Altstadt.
Ich hatte meine Frau zu ihrem Geburtstag mit einem Ausflug nach Düsseldorf überrascht. Es ging zur Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol. Wenn man dann natürlich einmal in Düsseldorf ist, machten wir natürlich ein langes Wochenende daraus, und erkundeten die Stadt am Rhein. Karneval war zum Glück noch weit weg, so war es, zumindest in den meisten Stadtteilen, noch recht ruhig. Anders natürlich auf der längsten Theke der Welt. Das war nun so richtig mein Ding, bekamst du doch hier... mehr lesen
Brauereiausschank Im Goldenen Kessel
Brauereiausschank Im Goldenen Kessel€-€€€Restaurant, Partyservice, Brauhaus0211326007Bolkerstraße 44, 40213 Düsseldorf
4.0 stars -
"Wenn man mal in Düsseldorf ist, muss es auch ein Altbierausschank sein-hier wurden wir nicht enttäuscht" JenomeIch hatte meine Frau zu ihrem Geburtstag mit einem Ausflug nach Düsseldorf überrascht. Es ging zur Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol. Wenn man dann natürlich einmal in Düsseldorf ist, machten wir natürlich ein langes Wochenende daraus, und erkundeten die Stadt am Rhein. Karneval war zum Glück noch weit weg, so war es, zumindest in den meisten Stadtteilen, noch recht ruhig. Anders natürlich auf der längsten Theke der Welt. Das war nun so richtig mein Ding, bekamst du doch hier
Aus gesundheitlichen Gründen schließen wir leider diese Tür.
Wir bedanken uns für eine tolle Zeit!
Ihr findet uns aber weiterhin in unserem "Restaurant Tobis Hüs", wo es natürlich, wie gewohnt, weiter geht!
"Höre auf dein Herz!" - Und genau das tun wir...
Aus gesundheitlichen Gründen schließen wir leider diese Tür.
Wir bedanken uns für eine tolle Zeit!
Ihr findet uns aber weiterhin in unserem "Restaurant Tobis Hüs", wo es natürlich, wie gewohnt, weiter geht!
Vielen Dank für Alles,
Corda und Tobi
Quelle: https://www.thetastesylt.de
The Taste Sylt
The Taste Sylt€-€€€Restaurant04651-8364348St. Nicolai-Straße 1, 25980 Sylt
stars -
"Aus gesundheitlichen Gründen schließen wir leider" Jenome"Höre auf dein Herz!" - Und genau das tun wir...
Aus gesundheitlichen Gründen schließen wir leider diese Tür.
Wir bedanken uns für eine tolle Zeit!
Ihr findet uns aber weiterhin in unserem "Restaurant Tobis Hüs", wo es natürlich, wie gewohnt, weiter geht!
Vielen Dank für Alles,
Corda und Tobi
Quelle: https://www.thetastesylt.de
Am Donnerstagmorgen 12.02.2026 ist im „Hotel zur Post“ in Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau ein Großbrand ausgebrochen. Die Hotelgäste mussten evakuiert werden, verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Große Teile des Daches mussten vom THW entfernt werden, um an Glutnester zu kommen. Der entstandene Schaden dürfte in die Millionen gehen.
Der Gasthof ist vorrübergehend geschlossen.
Am Donnerstagmorgen 12.02.2026 ist im „Hotel zur Post“ in Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau ein Großbrand ausgebrochen. Die Hotelgäste mussten evakuiert werden, verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Große Teile des Daches mussten vom THW entfernt werden, um an Glutnester zu kommen. Der entstandene Schaden dürfte in die Millionen gehen.
Der Gasthof ist vorrübergehend geschlossen.
Quelle: https://www.facebook.com/reel/1202866681828283... mehr lesen
Landgasthof im Hotel Zur Post
Landgasthof im Hotel Zur Post€-€€€Landgasthof, Hotel, Biergarten0873392270Hauptstr. 20, 84152 Mengkofen
stars -
"Der Gasthof ist nach einem Großbrand vorrübergehend geschlossen." JenomeAm Donnerstagmorgen 12.02.2026 ist im „Hotel zur Post“ in Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau ein Großbrand ausgebrochen. Die Hotelgäste mussten evakuiert werden, verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Große Teile des Daches mussten vom THW entfernt werden, um an Glutnester zu kommen. Der entstandene Schaden dürfte in die Millionen gehen.
Der Gasthof ist vorrübergehend geschlossen.
Quelle: https://www.facebook.com/reel/1202866681828283
Geschrieben am 10.02.2026 2026-02-10| Aktualisiert am
11.02.2026
Am 30.08.2024 hat ein Brand unser geliebtes Pina für immer verändert.
Nach langen Überlegungen habe ich mich schweren Herzens entschieden, das Lokal in dieser Form nicht weiter zu führen.
Das Feuer hat Mauern zerstört aber niemals die Erinnerungen und die Dankbarkeit in meinem/unseren Herzen
Am 30.08.2024 hat ein Brand unser geliebtes Pina für immer verändert.
Nach langen Überlegungen habe ich mich schweren Herzens entschieden, das Lokal in dieser Form nicht weiter zu führen.
Das Feuer hat Mauern zerstört aber niemals die Erinnerungen und die Dankbarkeit in meinem/unseren Herzen
Grazie di cuore
Euer Antonio und Familie
https://www.facebook.com/reel/2218427958973739
Pizzeria Bei Pina
Pizzeria Bei Pina€-€€€Pizzeria0212 528 66Lützowstraße 30, 42653 Solingen
stars -
"Grazie di cuore" JenomeAm 30.08.2024 hat ein Brand unser geliebtes Pina für immer verändert.
Nach langen Überlegungen habe ich mich schweren Herzens entschieden, das Lokal in dieser Form nicht weiter zu führen.
Das Feuer hat Mauern zerstört aber niemals die Erinnerungen und die Dankbarkeit in meinem/unseren Herzen
Grazie di cuore
Euer Antonio und Familie
https://www.facebook.com/reel/2218427958973739
Das „Marburger Esszimmer“ schließt zum 1. März 2026. Das Restaurant wurde im Jahr 2023 mit dem Fokus auf „Green-Fine-Dining“ eröffnet und bereits drei Monate nach dem Start mit einem Michelin-Stern sowie dem Grünen Michelin-Stern für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Dennoch führt die mangelnde Auslastung durch das notwendige Fachklientel in der Region nun zum Aus für das Konzept.
Michael Hamann, Vorstand der VILA VITA Marburg SE, betont, dass die Entscheidung nicht leichtgefallen sei. Er erläutert, dass das Projekt inhaltlich und kulinarisch zwar herausragend gewesen sei, man jedoch feststellen musste, dass das Klientel für ein solch spezialisiertes Angebot in Marburg und Umgebung dauerhaft nicht in ausreichendem Maße vorhanden ist. Laut Hamann wäre ein solches Gourmet-Konzept in Metropolen wie Frankfurt, Berlin, Hamburg oder München tragfähig gewesen, am aktuellen Standort fehle jedoch schlichtweg die notwendige Kundschaft.
Das „Marburger Esszimmer“ schließt zum 1. März 2026. Das Restaurant wurde im Jahr 2023 mit dem Fokus auf „Green-Fine-Dining“ eröffnet und bereits drei Monate nach dem Start mit einem Michelin-Stern sowie dem Grünen Michelin-Stern für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Dennoch führt die mangelnde Auslastung durch das notwendige Fachklientel in der Region nun zum Aus für das Konzept.
Michael Hamann, Vorstand der VILA VITA Marburg SE, betont, dass die Entscheidung nicht leichtgefallen sei. Er erläutert, dass das Projekt inhaltlich und kulinarisch zwar herausragend gewesen... mehr lesen
Marburger Esszimmer by Denis Feix
Marburger Esszimmer by Denis Feix€-€€€Restaurant, Sternerestaurant, Gourmet064218890471Anneliese-Pohl-Allee 1, 35037 Marburg
stars -
"Marburger Esszimmer schließt zum 1. März" JenomeDas „Marburger Esszimmer“ schließt zum 1. März 2026. Das Restaurant wurde im Jahr 2023 mit dem Fokus auf „Green-Fine-Dining“ eröffnet und bereits drei Monate nach dem Start mit einem Michelin-Stern sowie dem Grünen Michelin-Stern für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Dennoch führt die mangelnde Auslastung durch das notwendige Fachklientel in der Region nun zum Aus für das Konzept.
Michael Hamann, Vorstand der VILA VITA Marburg SE, betont, dass die Entscheidung nicht leichtgefallen sei. Er erläutert, dass das Projekt inhaltlich und kulinarisch zwar herausragend gewesen
Geschrieben am 06.02.2026 2026-02-06| Aktualisiert am
06.02.2026
Besucht am 12.10.2025Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 168 EUR
Unser kleines Kind hatte ihren 22. Geburtstag, und war noch immer zu ihrer 5-wöchigen Reha in Burg im Spreewald. Da an eine große Feier nicht zu denken war, sollte es also wenigstens eine kleine Feier im Kreise unserer Familie werden. Also suchte ich vorab nach einer entsprechenden Gastro, welche wir auch mit ihrem geliebten Vierbeiner besuchen können. Fündig wurde ich im Landhotel Burg, hier gab es neben dem Restaurant im Landhotel auch das italienische Restaurant „Il Fenile“. Telefonisch wurde ein Tisch für uns 5 samt Vierbeiner gebucht, einem schönen Abend sollte nichts entgegenstehen.
Wir überraschten Töchterchen am Nachmittag mit einem kleinen Kuchen, und natürlich ihrem Vierbeiner. Der Kuchen wurde am Auto verspeist, da ja Hundi nicht mit in die Kurklinik darf. Danach gab es einen kleinen Spaziergang, ehe wir dann knapp 10 km mit dem Auto in den tiefsten Spreewald fuhren. Hier am Landhotel Burg steht ein ausreichend großer Parkplatz zur Verfügung, welcher allerdings am Sonntagabend mit Hotelgästen als auch Restaurantgästen für beide Restaurants fast voll besetzt war.
Das italienische Restaurant Il Fenile befindet sich im hinteren Bereich des Hotels. Früher war das das Ausgedinge, heute befindet sich in dem schmucken Holzbau ein Restaurant. Ein großer Außenbereich lädt im Sommer zum verweilen ein, sodann man denn genügend Mückenspray aufgetragen hat, denn der Spreewald ist ja für seine Mückeninvasionen bekannt.
Wir betraten das Restaurant, und waren erst einmal von der Größe überrascht. Genau neben dem Eingang ist eine riesige Theke, schräg gegenüber wird in einer kleinen Ecke die Pizza im Steinofen gebacken, rechts kann man einen Blick in die Küche erhaschen.
Über dem Tresen sind auf einer großen Empore mehrere Sitzplätze, aber auch am Tresen finden an mehreren Tischen ausreichend Leute Platz. Nach oben zur Empore muss man auch, wenn man die Toiletten aufsuchen will. Wie das für Rollifahrer oder Menschen mit Gehbehinderung bewerkstelligt wird, weiß ich leider nicht.
Wir wurden, wie üblich beim Italiener, freundlich und überschwänglich empfangen, und in den großen Wintergarten begleitet. Hier ist über die gesamte Länge des Hauses noch einmal ein riesiger Gastraum mit bodentiefen Fenstern. So hat man natürlich einen wunderbaren Blick in den Spreewald.
Alle Tische sind mit kleinen Raumtrennern voneinander getrennt, sodass man nicht immer die Blicke der Tischnachbarn auf seinem Teller hat. Auf den weich gepolsterten Stühlen und Bänken sitzt man sehr bequem und gemütlich. Die rustikalen Tische bieten ausreichend Platz für die Speisen. Die Tische sind bereits eingedeckt, und selbst die hochwertigen, fast stoffähnlichen Servietten liegen bereit.
Die Speisekarte war alsbald zur Hand, und fast gleichzeitig kam auch eine Schüssel mit frischen Wasser für Tochters Hund. Die Getränke waren schnell gefunden, sodass wir diese erst einmal bestellten, bevor wir die ausgiebige Karte studieren konnten.
So orderten wir:
· 1x 0,4ér König Pilsner für 4,90 € · 1x 0,2ér Cabernet Sauvignon für 8,30 € · 1x 0,4ér Saft für 6,00 € · 1x 0,33ér Fritz Limonade Melone für 3,90 € · 1x 0,33ér Fritz Limonade Apfel-Kirsch-Holunder für 3,90 €
Die Bestellung wurde aufgenommen, der junge Italiener entschwand zum Tresen. Nun hatten wir zeit uns die ausgiebige Karte anzusehen. Schon allein die Tageskarte enthielt 10 Speisen. In der Standardkarte werden dann 10 verschiedene Antipasti, 2 Suppen und 6 Salate empfohlen. Als Hauptgerichte gibt es 10-mal Pasta und 15 verschiedene Pizzen. Die Preise sind relativ hoch, und bewegen sich bei den Pizzen zwischen 13 und 22 Euro, wobei ein Großteil um die 17 bis 19 Euro kostet. Die Preise bei der Pasta variieren zwischen 13 und 26 Euro, wobei hier der Großteil bei 19 bis 22 Euro liegt. Und natürlich gab es dann auch noch Fisch und Fleisch, hier war die Auswahl mit 8 Gerichten allerdings recht schmal.
Nach wenigen Minuten kamen die Getränke an unseren Tisch, und ja, die Italiener verstehen wie man ein Weinglas trägt, denn hier wurde der Dame das Glas am Steil gereicht.
Als dann unsere Getränke an den Tisch waren, orderten wir also unsere Hauptspeisen:
· 1x Pizza „Il Fienile “ mit Mozzarella, kalabrische Salami, Parmaschinken, Rucola und Crème fraîche für 22,00 € · 1x Tagliatelle alla Bolognese - Frische Bandnudeln mit Kalbs- und Rinderragout für 17,50 € · 1x Casarecce al Pesto di basilico e Mozzarella di Buffala - Gedrehte Nudeln mit Basilikumpesto und Büffelmozzarella für 19,50 € · 1x Tris di Carne alla griglia con insalta – Dreierlei Fleisch gegrillt(Schweinefilet, Lammkaree und Rind) mit Salat der Saison und Balsamico Dressing für 25,50 € · Tagliolini con Crema di Tartufo bianco su letto di vitello - Frische Spaghetti mit weißer Trüffelcreme auf rosa gebratenem Kalbsbett für 23,00 €
Das das Restaurant zum Sonntagabend fast voll besetzt war, mussten wir auf unsere Speisen knappe 30 Minuten warten. Aber in diesem gemütlichen Ambiente ist das ja kein Problem.
Schwiegersöhnchen hat so manchmal seltsame Anwandlungen. Während wir beim Italiener ausnahmslos Pizza und Pasta bestellen, orderte er heute hier Fleisch. Er bestellte sich Tris di Carne alla griglia con insalta, also das Dreierlei Fleisch gegrillt(Schweinefilet, Lammkaree und Rind) mit Salat der Saison und Balsamico Dressing.
Und ja, schlecht sah das nicht aus, und es schien ihm auch sehr gut geschmeckt zu haben, denn er strahlte übers ganze Gesicht. Das konnte er auch, denn sowohl das Schweinefilet als auch das Rind waren schön gegrillt, die Grillspuren auf dem Fleisch deutlich zu sehen.
Das Fleisch schön weich, das Rind angenehm medium. Auch das Lammkaree wies deutliche Grillspuren auf, das Fleisch butterweich, der Knochen ließ sich einfach ablösen. Dazu gab es eine große Schale mit frischem Salat, wobei allerdings der Rucola deutlich den Vorrang hatte. Obenauf frisch geschnittener Parmesan und ein leichtes Balsamico Dressing.
Frauchen wünschte sich die Tagliolini con Crema di Tartufo bianco su letto di vitello , die Frischen Spaghetti mit weißer Trüffelcreme auf rosa gebratenem Kalbsbett. Auf einem großen Steinzeug Teller waren allerhand von zarten Scheiben, leicht rosa angebratenen Kalb.
Darüber dann relativ dicke Spaghetti, welche nach Aussehen als auch nach Geschmack sicher hier frisch hergestellt werden. Dazu die leichte Trüffelcreme, welche hervorragend zu dieser Kreation passte. Oben dann natürlich auch der obligatorische, frisch geschnittene Parmesan drauf. Richtig gut.
Ich hatte mich für die Pizza „Il Fienile “ entschieden. Diese war mit Mozzarella, kalabrische Salami, Parmaschinken, Rucola und Crème fraîche belegt. Die Pizza bedeckte den großen Steinzeug Teller. Dabei war ein großer Teil der Pizza Rand, was mir persönlich zu viel war, und am Ende auch übrigblieb.
Der Rand war knusprig gebacken, mir aber auch zu trocken. Dafür war die Mitte gut belegt, denn auf dem reichlichen Mozzarella lagen viele Scheiben des Parmaschinken, nur die kalabrische Salami machte sich etwas rar. Oben auf dann hier auch sehr viel vom frischen Rucola.
Unsre Große hatte sich die Casarecce al Pesto di basilico e Mozzarella di Buffala, die Gedrehten Nudeln mit Basilikumpesto und Büffelmozzarella. Auch hier wieder auf einem großen Teller ein großer Berg von Nudeln, wo diese nun gedreht waren, erschließt sich mir nicht ganz.
Die Nudeln waren in reichlich Basilikumpesto geschwenkt, am Ende vielleicht fast ein bisschen zu ölig dadurch. Obenauf noch eine Kugel Büffelmozzarella und auch hier wieder der frische Parmesan.
Unser Geburtstagskind hatte sich in ihrem Italienurlaub in die italienische Bolognese verliebt, also wollte sie natürlich heute auch Bolognese, und so orderte sie die Tagliatelle alla Bolognese, also Frische Bandnudeln mit Kalbs- und Rinderragout. Die Tagliatelle waren angenehm bissfest gekocht.
Unter Ragout verstehen wir allerdings etwas anderes. Und so war Töchterchen bereits beim ersten Anblick dann doch etwas enttäuscht, denn die Bolognese war letztendlich eher eine undefinierbare Masse aus Hackfleisch und dicklicher Soße. Wenigstens die Soße schmeckte sehr tomatig, das kleingehäckselte Hackfleisch war aber definitiv nichts. Schade.
Wer meine Damen kennt, weiß das sie, wo andere einen Reserve-Gourmetmagen haben, einen Dessertmagen besitzen. So orderten sie also dann noch als Nachspeise:
· 2x Panna cotta aromatizzata con lavanda e arancia con salsa lamponi - Hausgemachte Panna Cotta aromatisiert mit Lavendel und Orangen an Himbeersauce für je 8,50 €
· 2x Tiramisu - Hausgemachtes Tiramisu für je 8,50 €
Die Nachspeisen kamen nach wenigen Minuten an den Tisch, und ja süß können die Italiener. So waren meine Damen als auch Schwiegersöhnchen sehr zufrieden damit.
Unser Fazit: wir ließen zu fünft 168,50 € im italienische Restaurant „Il Fenile“ in Burg im Spreewald. Ein etwas anderer Geburtstag, und bis auf die Bolognese, ausgerechnet beim Geburtstagskind, waren wir doch recht zufrieden. Freundliche Bedienung, ein gemütliches Restaurant. Und ja die Preise, willkommen im Tourihotspot Spreewald.
Unser kleines Kind hatte ihren 22. Geburtstag, und war noch immer zu ihrer 5-wöchigen Reha in Burg im Spreewald. Da an eine große Feier nicht zu denken war, sollte es also wenigstens eine kleine Feier im Kreise unserer Familie werden. Also suchte ich vorab nach einer entsprechenden Gastro, welche wir auch mit ihrem geliebten Vierbeiner besuchen können. Fündig wurde ich im Landhotel Burg, hier gab es neben dem Restaurant im Landhotel auch das italienische Restaurant „Il Fenile“. Telefonisch wurde ein... mehr lesen
Ristorante - Pizzeria Il Fienile
Ristorante - Pizzeria Il Fienile€-€€€Restaurant, Bar, Cafe, Pizzeria03560364820Ringchaussee 125, 03096 Burg (Spreewald)
4.0 stars -
"Eigentlich ganz in Ordnung, nur unser Geburtstagskind war nicht zufrieden" JenomeUnser kleines Kind hatte ihren 22. Geburtstag, und war noch immer zu ihrer 5-wöchigen Reha in Burg im Spreewald. Da an eine große Feier nicht zu denken war, sollte es also wenigstens eine kleine Feier im Kreise unserer Familie werden. Also suchte ich vorab nach einer entsprechenden Gastro, welche wir auch mit ihrem geliebten Vierbeiner besuchen können. Fündig wurde ich im Landhotel Burg, hier gab es neben dem Restaurant im Landhotel auch das italienische Restaurant „Il Fenile“. Telefonisch wurde ein
Das Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt. Nachdem das Abendmenü bereits seit Januar 2025 vegan gestaltet ist, umfasst dieser Schritt nun auch das Brunch-Angebot sowie die Getränkekarte. Damit verzichtet das Restaurant in allen Bereichen auf tierische Produkte.
Das Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt. Nachdem das Abendmenü bereits seit Januar 2025 vegan gestaltet ist, umfasst dieser Schritt nun auch das Brunch-Angebot sowie die Getränkekarte. Damit verzichtet das Restaurant in allen Bereichen auf tierische Produkte.
Quelle: https://www.tageskarte.io/gastronomie/detail/berliner-sternerestaurant-bonvivant-ab-sofort-komplett-vegan.html
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"Berliner Sternerestaurant Bonvivant ab sofort komplett vegan" JenomeDas Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt. Nachdem das Abendmenü bereits seit Januar 2025 vegan gestaltet ist, umfasst dieser Schritt nun auch das Brunch-Angebot sowie die Getränkekarte. Damit verzichtet das Restaurant in allen Bereichen auf tierische Produkte.
Quelle: https://www.tageskarte.io/gastronomie/detail/berliner-sternerestaurant-bonvivant-ab-sofort-komplett-vegan.html
Das Hotel & Restaurant Ole Liese auf Gut Panker ordnet seine gastronomische Führung neu. Zum Februar 2026 übernimmt Sascha Kurgan die Position des Küchendirektors und trägt damit die Verantwortung für die kulinarische Ausrichtung des Hauses. Das neue Konzept setzt auf eine Verbindung von traditionellem Handwerk, regionalen Produkten und zeitgemäßen Interpretationen.
Die gastronomische Strategie wird künftig unter das Motto „Sonntagsküche. Jeden Tag.“ gestellt. Kurgan verfolgt dabei einen Ansatz, der auf Klarheit und Präzision in der Verarbeitung saisonaler Zutaten basiert. Die Gerichte sollen eine nordisch-ehrliche Handschrift tragen, bei der die Qualität der Rohstoffe und die Sorgfalt im Detail im Vordergrund stehen.
Der neue Küchendirektor beschreibt seine Philosophie dahingehend, dass er so koche, wie man einen besonderen Sonntag verbringen möchte, nämlich mit den besten Zutaten, Zeit, Aufmerksamkeit und Lust auf Genuss. Das Hotel & Restaurant Ole Liese soll hierfür den passenden Rahmen bieten.
Sascha Kurgan verfügt über umfassende Erfahrung in der gehobenen Gastronomie. Zu seinen bisherigen beruflichen Stationen zählen namhafte Betriebe wie das Lorenz Adlon Esszimmer im Hotel Adlon Kempinski Berlin sowie das Restaurant Vendôme im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg. Zuletzt war er als Chef de Cuisine in der mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Sky Kitchen in Berlin tätig. Seine Arbeit wurde bereits durch verschiedene Fachpublikationen wie den Guide Michelin, Gault&Millau, den Feinschmecker sowie den Gusto Gourmetführer gewürdigt.
Im Zuge der Neuausrichtung sind zudem bauliche Maßnahmen geplant. In der Zeit von April bis Juni 2026 wird die Küche des Hauses technisch umfassend modernisiert. Während dieser Umbauphase wird der Restaurationsbetrieb in das neu eröffnete Guts-Café im Nachtwächterhaus verlagert. Dort wird den Gästen eine reduzierte Speisekarte angeboten, die jedoch bereits die Handschrift der neuen Küchenleitung widerspiegelt. Der Fokus liegt auch hier auf ehrlichen, saisonalen Gerichten mit regionaler Verwurzelung.
Das Hotel & Restaurant Ole Liese auf Gut Panker ordnet seine gastronomische Führung neu. Zum Februar 2026 übernimmt Sascha Kurgan die Position des Küchendirektors und trägt damit die Verantwortung für die kulinarische Ausrichtung des Hauses. Das neue Konzept setzt auf eine Verbindung von traditionellem Handwerk, regionalen Produkten und zeitgemäßen Interpretationen.
Die gastronomische Strategie wird künftig unter das Motto „Sonntagsküche. Jeden Tag.“ gestellt. Kurgan verfolgt dabei einen Ansatz, der auf Klarheit und Präzision in der Verarbeitung saisonaler Zutaten basiert. Die Gerichte sollen... mehr lesen
Ole Liese
Ole Liese€-€€€Restaurant, Landgasthof04831906912Gut Panker, 24321 Panker
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"Sascha Kurgan übernimmt kulinarische Leitung im Hotel & Restaurant Ole Liese" JenomeDas Hotel & Restaurant Ole Liese auf Gut Panker ordnet seine gastronomische Führung neu. Zum Februar 2026 übernimmt Sascha Kurgan die Position des Küchendirektors und trägt damit die Verantwortung für die kulinarische Ausrichtung des Hauses. Das neue Konzept setzt auf eine Verbindung von traditionellem Handwerk, regionalen Produkten und zeitgemäßen Interpretationen.
Die gastronomische Strategie wird künftig unter das Motto „Sonntagsküche. Jeden Tag.“ gestellt. Kurgan verfolgt dabei einen Ansatz, der auf Klarheit und Präzision in der Verarbeitung saisonaler Zutaten basiert. Die Gerichte sollen
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Ich selbst bin seit über 35 Jahren in diesem Verein tätig, und seit über 10 Jahren auch in einem landesweit organisierten Team, welches Feuerwehrleute nach belastenden Einsätzen mit einer Art Psychosozialer Notfallbegleitung (PSNV) begleitet. Für unser Einsatznachsorgeteam stand wieder einer von jährlich zwei vorgeschriebenen Lehrgängen an der Schule an, und da ich nur einen Fahrtweg von etwas mehr als einer halben Stunde habe, bin ich immer wieder fällig unsere Teamtreffen und Lehrgänge zu organisieren. So stand an diesem Tag auch noch einmal ein kurzer Termin in Hoyerswerda an, und da er wirklich nur kurz war, und nicht telefonisch geregelt werden konnte, nahm ich meine Frau mit, somit wird es auf der Autofahrt nicht ganz so langweilig. Und da der Termin am späten Nachmittag war, wollten wir das gleich noch mit nutzen, um gemeinsam essen zu gehen. Irgendeine Gastronomie wird es schon geben, welche uns zusagt.
Beim großen Onlinekartenanbieter wurden wir schnell fündig, und der führte uns in die Hoyerswerdaer Altstadt, direkt neben das Hoyerswerdaer Schloß. Hier gibt es nicht nur deutsche und griechische Restaurants, sondern in einer kleinen Seitengasse auch das indische Restaurant Punjab Palace. Da wir die indische Küche mögen, war für uns recht schnell klar, das ist es. Unseren fahrbaren Untersatz bekamen wir auf einer Stellfläche direkt vor dem Lokal los, ansonsten stehen in der Nähe noch weitere Parkplätze am Schloß zur Verfügung.
An der Tür zum Restaurant wurden wir auf einem großen Zettel bereits darauf hingewiesen, dass hier nur Barzahlung möglich ist. Gut das ich meine Frau mithatte, denn mehr als 10 Euronen hab ich nie einstecken, ich bin im Gegensatz zu meiner Frau notorischer Kartenzahler.
Nachdem wir das Restaurant betreten hatten, wurden wir von einem freundlichen, jungen Inder(oder Pakistani?) begrüßt, er überließ uns im fast leeren Restaurant die freie Platzwahl. Wir platzierten uns an einer kleinen Ecke an der Heizung, da meine Frau heute etwas fröstelte. Mit uns waren noch zwei weitere Tische besetzt.
Das Restaurant war in einem kräftigen Orange-Ton gestrichen, an den Wänden viele Bilder und Zeichnungen aus Indien. Große Tische boten ausreichend Platz für die gewählten Speisen, auf den grell-gelben, weichen Lederstühlen mit ihrem dicken Polster saß man sehr gemütlich. Das Restaurant war 1a sauber. Auf den Tischen die von unserem Wastel so verhassten Salz-und Pfefferstreuer sowie ein kleines Teelicht.
Die Speisekarte brachte der junge Herr nachdem wir uns gesetzt hatten, und wollte auch alsbald die Getränkebestellung aufnehmen. Wir erbaten uns aber erst einmal kurz Zeit, um wenigstens mal in die Speisekarte schauen zu können.
Die Getränke waren dann recht schnell klar, und da uns der Kellner immer im Blick behielt, kam er sofort zu uns, und wir orderten:
Getränke:
· 1x 0,5ér Lausitzer Pilsner für 4,50 €
· 1x 0,4ér Coca-Cola für 4,50 €
Nun konnten wir erst einmal die Speisekarte studieren, und die wie gewohnt beim Inder sehr reichhaltig. Man konnte aus 6 Suppen und 8 weiteren Vorspeisen wählen, die Preise bewegten sich dabei zwischen 5,50 € und 9,90 €. Als Hauptspeisen standen vegetarische Gerichte, Hühnchen Gerichte, Lammgerichte, Fischgerichte und natürlich auch die Tandoorigerichte zur Auswahl.
Sage und schreibe 62 unterschiedliche Gerichte, die Preise bewegten sich zwischen 12 und 20 Euro, was ich als ziemlich preisgünstig empfinde. Bereits auf der ersten Seite wurde darauf hingewiesen, dass der Koch die Speisen für den europäischen Geschmack pikant anrichtet. Wer jedoch gern scharf essen möchte, konnte sich entscheiden zwischen mittelscharf oder indisch scharf(sehr scharf). Beilagen und Saucen werden zu jeder Zeit kostenfrei nachgereicht. Das klingt doch gut.
Hier mussten wir dann doch eine Weile überlegen, aber eigentlich war uns klar, wenn Inder, dann etwas mit Lamm. So stand unsere Entscheidung dann fest, und als unsere Getränke an unseren Platz kamen, orderten wir:
Vorspeise:
· 1x Dal Shorba - Linsensuppe für 5,50 €
· 1x Knoblauchsuppe nach indischer Art für 5,50 €
Hauptspeisen:
· 1x Lamm Saag – Lammfleisch in Spinat nach indischer Art mit frischem Ingwer und Knoblauch für 16,90 €
· 1x Lamm Roghan Josh – Lammfleisch in einer würzigen Mischung aus Zwiebeln, Knoblauch und grünem Paprika in einer Currysoße für 17,90 €
Kurz nachdem der Kellner unsere Bestellung in der Küche abgegeben hatte, brachte er einen kleinen Gruß aus der Küche mit. Hierbei handelte es sich um einige Fladen Naan Brot sowie drei unterschiedlichen Soßen.
Die erste war eine milder Minz-Joghurt-Chutney, die zweite war eine schon etwas würzigere Tamarinden Chutney, aber die dritte, die Tamaring Sauce hatte es aber in sich, und brachte mich ordentlich zum schwitzen und tötete fast die Geschmacksknospen auf der Zunge ab, denn diese war aus grüner Chili hergestellt und feuerte entsprechend. Also nix für meine Frau, ich musste aber immer wieder einmal kosten. Sehr zum Leidwesen meiner Vorsuppe, denn von der hab ich am Anfang erst mal gar nichts geschmeckt, meine Geschmacksknospen mussten sich erst einmal neutralisieren.
Eine viertel Stunde nach unserer Bestellung waren dann unsere Suppen am Platz. Äußerlich unterschieden sich die beiden Suppen sich fast überhaupt nicht. Meine Knoblauchsuppe nach indischer Art war etwas heller als die Suppe meiner Frau, und beim Essen merkte man auch, dass die Konsistenz dünner ist.
Außerdem lag auf meiner Knoblauchsuppe ein Stück Zitrone. Nachdem sich meine Geschmacksknospen dann wieder normalisiert hatten, schmeckte man bei dieser heißen Suppe auch sehr deutlich den Knoblauch, die vielen klein gehackten Stückchen gaben der Suppe einen sehr kräftigen Geschmack. Sie Knoblauchsuppe war herrlich sämig und cremig
Meine Frau hatte sich die Dal Shorba, eine indische Linsensuppe auserkoren. Und auch die war richtig heiß, dunkelgelb in ihrer Farbe und sehr sämig, fast schon breiig in der Konsistenz.
Ihr Geschmack war sehr mild, man schmeckte deutlich die gelben Linsen heraus. Das richtige für meine Frau, die ja nun mal gar nicht das scharfe Essen mag.
Eine halbe Stunde nach unserer Bestellung kamen dann auch die Hauptspeisen an unseren Tisch. Es war ein angenehmes Zeitmanagement, denn so hatten wir etwas Zeit, das sich die Suppen etwas setzen konnten.
Unsere Gerichte kamen in Edelstahlschüsseln, und wurden vom Kellner nur mit Topflappen angefasst und auf eine entsprechende Unterlage gestellt. Vorsicht heiß!
Da wir beide Reis zu unseren Gerichten wählten, wurde dieser ebenfalls in einer großen Schüssel serviert.
Ich hatte mir heute das Lamm Roghan Josh ausgesucht. Wie schon beschrieben, essen wir beim Inder sehr gern Lamm. Hier war das Lammfleisch in mundgerechte Stücke geschnitten und in einer Mischung aus Zwiebeln, Knoblauch und grünem Paprika in einer Currysoße angerichtet. Eigentlich sollte die ganze Mischung ja würzig sein, mir war sie allerdings zu lasch, hier hätte ich da dann doch die mittelscharfe oder die indisch Scharfe variante wählen müssen.
Trotzdem war das essen gut, das Lammfleisch schön weich gebraten, von Zwiebeln und grünem Paprika waren ausreichend große Stücken in der milden Soße, welche sehr reichlich war. Gut das wir da den Reis, welcher schön körnig und fest war, als Beilage gewählt hatten, denn so wurde die Sauce gut aufgesogen.
Meine Frau bestellte, wie eigentlich immer, das Lamm Saag. Das waren ebenfalls klein geschnittene Stücken gut gebratenes und schön weiches Lammfleisch. Das wurde in einem sehr geschmackvollen und würzig, frischen Spinat angerichtet.
Dieser wurde nach indischer Art mit frischem Ingwer und Knoblauch abgeschmeckt, und war hier, im Gegensatz zu manch anderem Inder, überhaupt nicht scharf, also wirklich perfekt für meine Frau.
Nach knapp einer Stunde waren wir fertig, hatten seit langen mal wieder indische Küche, und konnten nun unseren Heimweg antreten.
Unser Fazit: wir zahlten zu zweit 54,80 € im indischen Restaurant Punjab Palace in Hoyerswerda. Ein gemütliches Restaurant, flotter und freundlicher Service, und auf den europäischen Geschmack eingerichtete Küche. Wer das weiß, kann immerhin auf die scharfe, indische Küche ausweichen. Nicht schlecht, hierher kommen wir bestimmt gern mal wieder, es gibt ja weitere Lehrgänge zum Organisieren, und hier hatte ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.