Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre. Von diesen Restaurants werde ich, wenn es meine karge Zeit erlaubt, natürlich gern und ausführlich hier berichten.
Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre.... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
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Das Restaurant Maerz in Bietigheim-Bissingen wird zum 31. Dezember 2026 an seinem bisherigen Standort schließen. Wie die Betreiber Benjamin, Christian, Stephanie und Annabell Maerz laut einer Mitteilung bekanntgaben, wurde die Entscheidung, den Pachtvertrag nicht zu verlängern, bereits im vergangenen Jahr getroffen. Nach Angaben des Unternehmens war eine weitere Zusammenarbeit unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr möglich. Zudem wurde laut Mitteilung deutlich, dass die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten für den Betrieb an diesem Standort begrenzt sind.
Die Inhaber erklärten in ihrem Schreiben, dass die öffentliche Bekanntgabe zu diesem Zeitpunkt nicht beabsichtigt war. Ursprünglich sei geplant gewesen, die Entscheidung zu einem selbst gewählten Zeitpunkt und persönlich zu kommunizieren. Dieser Schritt wurde dem Unternehmen jedoch nach eigenen Angaben vorweggenommen. In der Folge rechnet das Team des Maerz damit, die aktuelle gastronomische Auszeichnung durch einen Stern voraussichtlich bereits im Juni zu verlieren. Statistisch gesehen entziehen namhafte Gastronomieführer ihre Prädikate häufig, wenn eine Standortschließung oder ein Pächterwechsel offiziell bekannt wird, da die Bewertung an die Kontinuität der jeweiligen Betriebsstätte geknüpft ist.
Die Entscheidung gegen eine Fortführung am jetzigen Ort beruhe laut den Verantwortlichen weder auf finanziellen noch auf konzeptionellen Gründen. Das Unternehmen verweist darauf, dass das Sternerestaurant über einen Zeitraum von 15 Jahren wirtschaftlich erfolgreich geführt worden sei und eine sehr gute Auslastung verzeichnet habe. Das gastronomische Angebot am Standort umfasst derzeit verschiedene Konzepte, die von der gehobenen Küche bis hin zu einem Burgerkonzept aus derselben Küche reichen. Der reguläre Betrieb soll mit allen bestehenden Formaten bis zum Jahresende uneingeschränkt fortgesetzt werden.
Bezüglich der weiteren Planung nach der Schließung teilten die Betreiber mit, der Region treu bleiben zu wollen. Ein Schwerpunkt der künftigen Geschäftstätigkeit soll der konsequente Ausbau des sogenannten Home-Dining-Konzepts sein. Damit reagiert das Unternehmen auf die sich wandelnden Anforderungen im Markt für kulinarische Dienstleistungen. Genauere Details zu neuen Räumlichkeiten nach dem Auszug aus dem aktuellen Objekt in Bietigheim-Bissingen wurden in der Mitteilung noch nicht genannt. Das Team kündigte jedoch an, auch in Zukunft weiterhin gastronomische Erlebnisse schaffen zu wollen.
Das Restaurant Maerz in Bietigheim-Bissingen wird zum 31. Dezember 2026 an seinem bisherigen Standort schließen. Wie die Betreiber Benjamin, Christian, Stephanie und Annabell Maerz laut einer Mitteilung bekanntgaben, wurde die Entscheidung, den Pachtvertrag nicht zu verlängern, bereits im vergangenen Jahr getroffen. Nach Angaben des Unternehmens war eine weitere Zusammenarbeit unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr möglich. Zudem wurde laut Mitteilung deutlich, dass die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten für den Betrieb an diesem Standort begrenzt sind.
Die Inhaber erklärten in ihrem Schreiben, dass die öffentliche Bekanntgabe zu diesem Zeitpunkt nicht... mehr lesen
Sternerestaurant Maerz im Hotel Rose
Sternerestaurant Maerz im Hotel Rose€-€€€Sternerestaurant0714242004Kronenbergstraße 14, 74321 Bietigheim-Bissingen
stars -
"Restaurant Maerz beendet Betrieb im Hotel Rose zum Jahresende 2026" JenomeDas Restaurant Maerz in Bietigheim-Bissingen wird zum 31. Dezember 2026 an seinem bisherigen Standort schließen. Wie die Betreiber Benjamin, Christian, Stephanie und Annabell Maerz laut einer Mitteilung bekanntgaben, wurde die Entscheidung, den Pachtvertrag nicht zu verlängern, bereits im vergangenen Jahr getroffen. Nach Angaben des Unternehmens war eine weitere Zusammenarbeit unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr möglich. Zudem wurde laut Mitteilung deutlich, dass die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten für den Betrieb an diesem Standort begrenzt sind.
Die Inhaber erklärten in ihrem Schreiben, dass die öffentliche Bekanntgabe zu diesem Zeitpunkt nicht
Geschrieben am 26.03.2026 2026-03-26| Aktualisiert am
26.03.2026
Besucht am 07.02.2026Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 139 EUR
Unsre Freundin war zu einem 5-wöchigen Kuraufenthalt im bayrischen Bad Gögging, und bereits weit vor ihrer Abreise aus Sachsen, war meiner Frau und mir klar, wir fahren sie besuchen. Rechtzeitig weihten wir dann auch ihren Mann und die Tochter ein, und die beiden waren Feuer und Flamme Mama bzw. Ehefrau zu besuchen. Nachdem auch mit den Angestellten des heimischen Bauernhofes die Vertretung klar war, und auch diese dicht hielten, durfte sich natürlich Herr Jenome um die Beherbergung, die Restaurants und den Reiseplan kümmern.
Da denkt man doch, dass man in solch einem bayrischen Kurort problemlos Unterkunft und Restaurant reserviert bekommt, aber ich musste mich eines Besseren belehren lassen, denn jetzt Anfang Februar hatten doch recht viele Restaurants geschlossen bzw. haben ihre Räume für die neue Saison renoviert. Meine Prämisse war nach wie vor, dass das Restaurant von der Kurklinik fußläufig erreichbar sein muss. So fand ich dann mitten im Ort von Bad Gögging das Kurhotel Centurio, und reservierte dort für uns fünfe einen Tisch zum Abendessen.
Die Freude und Überraschung war bei unserer Freundin natürlich riesengroß, uns zu sehen. So erkundeten wir dann gemeinsam den kleinen Ort und machten einen Ausflug an die Donau. Das macht natürlich hungrig, und so machten wir uns dann am zeitigen Abend auf ins Kurhotel.
Da angekommen, steht man erst einmal in einem großen Hausflur mit einer leeren Rezeption, welche wahrscheinlich schon längere Zeit geschlossen ist. Am Ende des Gangs erblickten wir dann eine relativ einfache Türe, über der zumindest schon mal Restaurant stand. Hier müssen wir also rein.
Empfangen wurden wir direkt am Tresen hinter der Türe von einer nicht mehr ganz jungen Dame, welche uns in ihrem ausländischen Akzent begrüßte. Diese Dame hatte ich doch einige Tage vorher schon am Telefon gehört.
Sie begleitete uns in den hinteren Gastraum, und wies uns dort unseren Tisch zu, und brachte auch alsbald die Speisekarten. Auch wollte sie nun schon unsere Getränkewünsche wissen, wir wollten aber erst einmal in der Karte stöbern, und so ging sie wieder an ihren Tresen.
Die Speisekarte hielt 5 Vorspeisen parat, welche zwischen knapp 6 und 13 Euro kosteten. Weiter ging es mit Salat, und den in Bayern so beliebten Brotzeiten. Hier lagen die Preise allesamt deutlich unter 15 Euro. Weiter ging es mit typisch bayrischer Küche, und einer Schnitzelkarte. Hier waren die Preise unter 20 Euro, wobei ich immer wieder staune wie die Bayern das machen. Und auch für Liebhaber der Fleischlosen Gerichte war etwas dabei.
Nach einiger Zeit kam sie dann wieder, und wir hatten aus der doch recht umfangreichen Speisekarte unsere Wünsche zusammen. So orderten wir:
Getränke:
2x 0,5ér Kuchlbauer Hell für je 4,10 €
1x 0,5ér Radler für 4,10 €
1x 0,2ér Bacchus Höfling halbtrocken vom Weingut Klaus Höfling für 6,50 €
1x 0,5ér Cola für 4,10 €
Vorspeisen:
3x Rinderkraftbrühe mit Pfannkuchenstreifen für je 5,90 €
Hauptspeisen:
1x Brotzeitplatte mit Wurst- und Käsevariationen, Gewürzgurkerl und frisches Bauernbrot für 13,90 €
1x Bergschnitzel - Schnitzel vom Schwein, gefüllt mit Bergkäse und geräuchertem Speck, dazu Pommes Frites für 12,90 €
1x Bergschnitzel - Schnitzel vom Schwein, gefüllt mit Bergkäse und geräuchertem Speck, dazu Spätzle für 12,90 €
1x Schweinesteak „Centurio Style“ mit Champignon-Zwiebelgemüse und Röstkartoffeln für 19,50 €
1x Currywurst mit Steakhouse Frites für 11,90 €
Nun hatte die gute Dame erst mal zu tun, und so konnten wir uns genauer im Restaurant umschauen. Das Restaurant hier im Hotel besteht aus zwei großen Räumen, der vordere Teil mit der großen, dunklen Theke war an diesem Abend voll besetzt, der hintere Teil blieb uns den ganzen Abend allein überlassen.
Unser Raum war mit Bänken zu verschiedenen Sitzabteilen abgetrennt, so konnte man auch als etwas größere Truppe immer gut und ungestört zusammensitzen. Im vorderen Bereich standen dann dafür die einzelnen Stühle und Tische. Das Restaurant ist ausgestattet mit rustikalem Gestühl und großen, dunklen Tischen. Die Stühle als auch die Bänke sind mit einem gelben Leder überzogen und sehr bequem, da kann man es aushalten. Auf den Tischen selbst lagen noch rote Stofftischdecken, in den Vasen waren frische Blumen.
Für den der es benötigt, standen Salz-und Pfefferstreuer parat. Die Wände und die Decke ist ebenfalls rustikal gehalten, und versprüht einen alten, rustikalen Charme. Die Holzbalken waren reich verziert, man fühlte sich wie in einem alten bayrischen Gasthaus. Alle Tische waren picobello sauber, auch die Toilette, welche sich im Kellergeschoß befindet, war sauber.
Nach fast 10 Minuten kamen dann unsere Getränke an den Tisch, und wir konnten auf die gelungene Überraschung anstoßen. Da wir hier natürlich das heimische Bier trinken, gab es für uns ganz klar, dass herrlich süffige Kuchlbauer aus dem Nachbarort. Da man hier scheinbar die sonst so verbreiteten Naturradler nicht kennt, wurde das Radler hier noch altehrwürdig angemischt.
Wenige Minuten nach unserer Getränkelieferung waren dann auch unsere drei Rinderkraftbrühen mit Pfannkuchenstreifen am Tisch. Eine gute Brühe, kochend heiß, mit ausreichend dieser Pfannkuchenstreifen. Schmeckte sie anfangs noch deftig gewürzt, wurde sie zum Ende hin immer schärfer, denn mit Pfeffer hatte man hier nicht gespart, und so sah man dann auch auf dem Boden der Schüssel den grob gemahlenen Pfeffer schwimmen.
Weitere 10 Minuten später kamen dann auch unsere Hauptspeisen. Und da muss ich schon sagen, dass ich auf die Brotzeitplatte mit Wurst- und Käsevariationen, Gewürzgurkerl und frischem Bauernbrot unseres Freundes wirklich neidisch war.
Denn das, was hier geliefert wurde, konnte sich sehen lassen. So waren mehrere Scheiben roher Schinken, Salami, Paprikawurst, gekochter Schinken und bayrischer Leberkäs auf dem Brettl vorhanden. Zusätzlich gab es im Brotkorb noch Frischkäse und Leberwurst.
Dann noch einige Scheiben Gouda, Cheddar und Kräuterkäse sowie Camembert. Das Ganze mit frischen Salat, Radies und Tomate garniert. Da reichten die 4 Scheiben vom frischen, weichen Brot gar nicht aus, um alle zu verbrauchen. Klar wird das alles vom Frühstücksbüffet sein, aber für den Preis kann man wirklich nicht meckern.
Unsere Freundin und meine Frau hatten sich das Bergschnitzel auserkoren. Die eine mit Pommes, die andere mit Spätzle. Die Schnitzel waren auf den ersten Blick vielleicht nicht so groß, dafür waren sie aber sehr dick und richtig gut mit viel gekochtem Schinken und herzhaften Bergkäse gefüllt.
Die Pommes waren reichlich, kross und gut gewürzt, die Spätzle waren fast schon zu reichlich dafür vom Teig her leider fast ein bisschen zu trocken. Leider fehlte hier bei beiden Tellern eine kleine Salatgarnitur oder etwas Gemüse.
Ich hatte mich schon bei Studium der Speisekarte zu Hause für das Schweinesteak „Centurio Style“ mit Champignon-Zwiebelgemüse und Röstkartoffeln entschieden. Und auch wenn ich neidisch auf die Brotzeitplatte schaute, war ich zufrieden mit meinem Steak.
Es war gut durchwachsen, angenehm stark geschnitten, gut gewürzt und noch besser gebraten. Das Ganze dann mit einem großen Haufen frischer, angebratener Zwiebel und Champignons garniert. Dabei schmeckte die Zwiebel-Champignon Garnitur noch herzhafter als das Steak.
Keine schlechte Kombination. Die Röstkartoffeln wurden in einem extra Schälchen serviert und waren schön kross mit Speck und Zwiebel gebraten und auch ganz ordentlich gewürzt. Alles in allem war dies dann doch schon ein sehr fettiges essen, den vom Steak, dem Zwiebelgemüse und den Röstkartoffeln war noch reichlich Fett auf dem Teller.
Da Töchterchen sich nicht so recht entscheiden konnte, hatte sie sich letztendlich die Currywurst mit Steakhouse Frites ausgesucht. Und was war das denn für eine Portion? Der Teller war voll, mit Pommes und der Currywurst. Hier brauchte man nicht nur große Augen, sondern auch einen großen Bauch.
Sie kämpfte sich tapfer durch das Essen. Die Currywurst so wie wir es auch kennen, ordentlich gebraten und in Scheibchen geschnitten, und dann mit reichlich würziger, leicht scharfer Currysauce ertränkt. Darüber nicht viel weniger Currypulver verstreut, ja so mögen wir ne Currywurst. Die Steakhouse Pommes waren richtig schön kross frittiert und ebenfalls sehr reichlich.
Zusätzlicher Ketchup und Mayo wurde in Portionsbeuteln so viel man wollte kostenlos beigelegt. Nicht kostenlos war die Verpackung um den Rest der Wurst und der Pommes mit ins Hotel zu nehmen, denn die junge Dame wollte am Abend den Rest vertilgen. Dafür mussten wir dann noch 1,50 € löhnen.
Nach 1,5 Stunden waren wir fertig, zahlten und machten uns auf den Rückweg in die Kurklinik.
Unser Fazit: wir zahlten zu fünft 139,50 € im Hotel Centurio in Bad Gögging. Ein gemütliches Ambiente, eine Wirtin die auf zack ist und preiswerte, gute Speisen. Nur bei den Beilagen ist noch genügend Luft nach oben.
Unsre Freundin war zu einem 5-wöchigen Kuraufenthalt im bayrischen Bad Gögging, und bereits weit vor ihrer Abreise aus Sachsen, war meiner Frau und mir klar, wir fahren sie besuchen. Rechtzeitig weihten wir dann auch ihren Mann und die Tochter ein, und die beiden waren Feuer und Flamme Mama bzw. Ehefrau zu besuchen. Nachdem auch mit den Angestellten des heimischen Bauernhofes die Vertretung klar war, und auch diese dicht hielten, durfte sich natürlich Herr Jenome um die Beherbergung, die Restaurants und... mehr lesen
Restaurant im Hotel Centurio
Restaurant im Hotel Centurio€-€€€Restaurant, Cafe, Hotel0944597220Am Brunnenforum 6, 93333 Neustadt an der Donau
4.0 stars -
"Deftige Wirtshausküche" JenomeUnsre Freundin war zu einem 5-wöchigen Kuraufenthalt im bayrischen Bad Gögging, und bereits weit vor ihrer Abreise aus Sachsen, war meiner Frau und mir klar, wir fahren sie besuchen. Rechtzeitig weihten wir dann auch ihren Mann und die Tochter ein, und die beiden waren Feuer und Flamme Mama bzw. Ehefrau zu besuchen. Nachdem auch mit den Angestellten des heimischen Bauernhofes die Vertretung klar war, und auch diese dicht hielten, durfte sich natürlich Herr Jenome um die Beherbergung, die Restaurants und
Besucht am 21.10.20253 Personen
Rechnungsbetrag: 40 EUR
Unser kleines Kind hatte das Schicksal hart getroffen, und nach einigen Wochen Krankenhausaufenthalt ging es für sie für 5 Wochen zur Reha in den wunderschönen Spreewald. Hier in Burg verbrachte sie nun ihre Zeit auf dem Weg zurück in ein normales Leben. Da der Spreewald auch von uns nicht allzu weit weg ist, haben wir sie natürlich so oft es ging besucht, und da unsere Kleine ein Leckermäulchen ist, wollte sie dann doch immer einen Spaziergang im kleinen Spreewaldort Burg unternehmen, natürlich immer mit dem Ziel irgendwo ein Café aufzusuchen, um Kuchen essen zu gehen. Das war manchmal gar nicht so einfach, aber mit dem Café Kleinod in Burg fanden wir das, was sie wünschte. Es war fußläufig für sie erreichbar, und es gab Kuchen.
So waren wir auch an diesem Tag wieder unterwegs, dieses Café war heute unser Ziel. Trotz das wir schon Mitte Oktober hatten, war es ein sonniger und schöner, warmer Tag. Das nutzte natürlich auch die Café-Crew, und hat die Außenterrasse entsprechend hergerichtet. So hatte man die Qual der Wahl, innen im gemütlichen Café sitzen, oder draußen die vielleicht letzten Sonnenstrahlen des Jahres erhaschen.
Wir entschieden uns für den Außenbereich, auch, da auf allen Stühlen Decken lagen, welche man sich über die Beine werfen konnte, sollte man doch etwas frösteln. Die Terrasse war mit Rattan Möbeln ausgestattet. Auf den großen, festen Stühlen saß man ganz bequem, die Tische boten ausreichend Platz. Für die Vierbeinigen Freunde gab es eine Trinkschüssel, für den Sommer ist eine große Überdachung da, dass man sich etwas vor der Sonne schützen kann.
Gemütlicher geht es allerdings im inneren des Cafés zu, hier könnte man fast meinen, man sitzt in Omas guter Stube. Helle und dunkle Plüschmöbel laden hier zum Verweilen ein, die tapezierten Wände versprühten den entsprechenden Charme.
Hier gab es kleine Ecken zum Chillen und Quatschen, wo man auf den kleinen Tischchen wirklich nur eine Kaffeetasse unterbekommt, als auch große ecken, bei denen die Tische für reichlich Kuchen und Kaffeegedecke ausgelegt waren. Dazwischen Regale als Raumteiler, die wiederrum mit nostalgischen Kaffeekannen geschmückt waren. Hier lässt es sich aushalten.
Ein junges, freundliches Team schmeißt den ganzen Laden, erklärt zu den Kuchen und Torten, und hat die Gäste und ihre Wünsche immer im Blick.
Die Speisekarten lagen schon auf den Tischen aus. Zusätzlich gibt es eine Tageskarte mit herzhaften Speisen für all jene, denen Kaffee und Kuchen nicht zusagt. Heute gab es Kürbissuppe, Hähnchenschnitzel oder Lasagne, oder aber auch die Spreewald-Nationalspeise Quark mit Pellkartoffeln, Zwiebeln und frischem Leinöl.
Bei letzterem musste ich mich schon heftig wehren, ist dies doch eine Leibspeise von mir, aber heute sollte es ja unbedingt Kaffee und Kuchen geben. Also ergab ich mich, und fügte mich meinem Schicksal.
Die Karte auf dem Tisch enthält die verschiedenen Kaffeespezialitäten, aber auch die verschiedenen Hefeplinsen, welche nach Bestellung frisch gebacken werden. An der Theke gibt es dann eine große, gläserne Kühlvitrine, wo man sich seinen Kuchen aussuchen kann.
Am heutigen Tag hatte man die Wahl zwischen 10 verschiedenen, selbstgebackenen Kuchen und Torten, die in der Vitrine standen. Wir suchten aus, und gingen wieder an unseren Tisch zurück, alsbald kam eine junge Dame an unseren Tisch, und fragte nach unseren Wünschen.
Wir orderten:
Getränke:
• 1x Latte Macchiato für 4,20 € • 1x Trinkschokolade für 3,90 €
Speisen:
• 1x Himbeer-Käse-Sahne-Torte für 4,60 € • 1x Schoko-Sahne-Torte für 4,60 € • 1x Mango-Vanille-Torte für 4,60 € • 1x Schoko-Birne-Torte für 4,60 €
Lange brauchten wir jetzt auf unsere Getränke als auch die Torten nicht warten, denn nach wenigen Minuten waren diese am Tisch.
Die Getränke waren natürlich gut, kamen sie doch aus einer guten, großen Siebträgermaschine. Für den Latte Macchiato wünschten wir zusätzlich noch Karamellsirup, welcher zusätzlich mit 0,60 € berechnet wurde. Die Trinkschokolade war mit Vollmilch angerichtet, und nicht wie so oft nur mit Milch-und Kakaopulver sowie Wasser angerührt.
Nun hieß es also, sich über die Torten herzumachen. Die Himbeer-Käse-Sahne-Torte sah schon mal gut aus, und war durch ihren dicken Belag mit Himbeeren herrlich frisch.
Der Teig im unteren Bereich als Keksboden gemacht, darüber dann ein fluffig weicher Teig, welcher durch eine dicke Schicht einer festen Käse-Sahne-Schicht unterbrochen wurde. Dabei war diese Sahneschicht nicht zu süß, also gut gelungen.
Die Schoko-Sahne-Torte war mir zu schokig, meinen Mädels schmeckte sie. Auch hier wieder der Boden als Keksboden angerichtet, darüber dann ein dunkler Schokoteig welcher hier durch eine Schoko-Sahne unterbrochen wurde, und obenauf noch einmal mit einer dicken Schicht ergänzt wurde.
Dabei hat man obenauf mit der Sahne wunderschöne Bildchen gestaltet, was auf der großen Torte richtig schick aussah. Diese Torte ist aber garantiert nichts für Leute die süß nicht mögen, denn mir war sie viel zu süß.
Als nächstes stand die Mango-Vanille-Torte an, welche schon durch ihre gelbe Farbe obenauf aber auch die gelbe Sahne-Creme auffiel. Hier war der Boden aus dem fluffig, weichen Teig hergestellt, und kurz über dem Boden war hier schon diese gelbe Mango-Sahne-Creme mit einem Fruchtgelee aufgebracht.
Anders als bei den ersten beiden Torten war hier dann noch einmal eine weitere Schicht der Sahne-Creme eingebracht bevor oben auf, nach einer weiteren dünnen Schicht des fluffigen Teiges wiederrum Sahne, hier in aufgespritzter Form, drauf war. Zusätzlich waren hier dann noch kleine Würfel Mango und eine süße Toppingsauce aufgebracht. Ein herrlicher Sommergenuss.
Als letztes hatten wir die Schoko-Birne-Torte, welche ich gänzlich meinen Damen überließ, da ich weder Schoko, noch Birne mag. Auch hier wie bei den ersten beiden der Boden aus Keksteig und unmittelbar darüber eine Mischung aus Schokoteig mit Birnenstückchen.
Darauf folgte dann eine weitere Schicht, aber dieses Mal mit hellem Teig und Birnenstückchen, bevor obenauf wieder etwas Sahne, und hier aber Schokoblättchen verteilt waren.
Wer meine Mädels kennt, weiß das es das doch noch nicht gewesen sein kann.
Richtig, es wurde noch einmal geordert, dieses Mal wünschte man sich:
• Spreewälder Hefeplins mit Butter, Zucker, heißen Kirschen und Sahne für 7,50 € • Spreewälder Hefeplins mit Butter, Zucker, Apfelmus und Sahne für 5,80 €
Die beiden Plinsen wurden frisch hergestellt, und kamen schön warm und fluffig weich an den Tisch. Solche Plinsen sind in unserer Gegend traditionell, die Rezepte werden von Generation zu Generation weitergegeben, und gibt es auch oftmals im Hause Jenome.
Auch wenn heiße Kirschen und der Apfelmus Convenience waren, schmeckte beides gut.
Es war ein schöner und gelungener Nachmittag. Wir konnten Töchterchen ihren Wunsch nach einem schönen Café und Kuchen, Kuchen, Kuchen vollauf erfüllen. Nach etwas über einer Stunde zahlten wir, und machten uns wieder auf in die Rehaklinik.
Unser Fazit: wir ließen zu dritt 40,40 € im Café Kleinod in Burg im Spreewald. Ein kleines, liebevoll eingerichtetes Café, mit einer freundlichen Bedienung und leckeren Kuchen. Wer in der Gegend ist, sollte aber auch einmal die Spreewälder Hefeplins probieren. Wir kommen gern wieder!
Unser kleines Kind hatte das Schicksal hart getroffen, und nach einigen Wochen Krankenhausaufenthalt ging es für sie für 5 Wochen zur Reha in den wunderschönen Spreewald. Hier in Burg verbrachte sie nun ihre Zeit auf dem Weg zurück in ein normales Leben. Da der Spreewald auch von uns nicht allzu weit weg ist, haben wir sie natürlich so oft es ging besucht, und da unsere Kleine ein Leckermäulchen ist, wollte sie dann doch immer einen Spaziergang im kleinen Spreewaldort Burg... mehr lesen
Café im Kleinod
Café im Kleinod€-€€€Cafe03560375377Am Hafen 3, 03096 Burg (Spreewald)
5.0 stars -
"Ein gemütliches kleines Café im Spreewald mit frischem, leckeren Kuchen" JenomeUnser kleines Kind hatte das Schicksal hart getroffen, und nach einigen Wochen Krankenhausaufenthalt ging es für sie für 5 Wochen zur Reha in den wunderschönen Spreewald. Hier in Burg verbrachte sie nun ihre Zeit auf dem Weg zurück in ein normales Leben. Da der Spreewald auch von uns nicht allzu weit weg ist, haben wir sie natürlich so oft es ging besucht, und da unsere Kleine ein Leckermäulchen ist, wollte sie dann doch immer einen Spaziergang im kleinen Spreewaldort Burg
Besucht am 06.12.2025Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 50 EUR
Wir waren wieder auf der Sonneninsel unterwegs, und hatten in der Inselhauptstadt Burg einige Termine zu erledigen. Irgendwann quälte meine Frau dann doch einmal der Mittagshunger, und da kam die Frage auf, was essen. Da im Winter die vielen Fischbrötchenbuden rings um den Burger Marktplatz geschlossen haben, fiel diese Option schon mal aus. Im Kaufhaus Stolz das dortige Restaurant war proppenvoll, und so viel ihr doch das Pfannkuchenhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Wastel ein. Und da wir am Nachmittag eh mit den beiden verabredet waren, sollte das unsere Option sein.
Die Pfannkuchenhäuser gibt es ja an Nord-und Ostsee zur Genüge, und aus der Vergangenheit, meine Mädels gingen immer gern dort hin, wussten wir das diese doch recht preisgünstig waren, denn so ein dünner Plinsen mit entsprechendem Belag ist ja nun in der Herstellung nicht soo teuer.
Im hiesigen Pfannkuchenhaus auf Fehmarn waren wir nun auch schon einige Jahre nicht mehr, hatte ja Opi Hartwig dieses Lokal immer verschmäht, oder aber es hatte in der Nebensaison immer geschlossen. Zum ersten Mal seit vielen Jahren war nun also im Dezember geöffnet, und unser Weg führte also hier her. Das Auto bekommt man in der Nebensaison bequem auf einem der vielen Parkplätze am Straßenrand unter, in der Hauptsaison wird es da schon schwieriger.
Nachdem wir das Restaurant betreten hatten, standen wir erst mal eine kleine Weile allein am Tresen, und warteten auf die Bedienung, das wir platziert werden können. Das große Restaurant war zwar komplettleer, aber die tische waren bereits für eine Weihnachtsfeier am Abend mit entsprechender Dekoration eingedeckt. Trotzdem bekamen wir Platz, man führte uns in den Wintergarten, der seitlich am Restaurant angebaut ist.
Dies ist zwar ein langer Schlauch, aber hier hat man einen guten Blick nach draußen. Die Stühle waren gut gepolstert, die Tische ausreichend groß. Nicht unbedingt hübsch, aber praktisch pragmatisch. Salz-und Pfeffermühle standen auf den Tischen, ein kleiner Stern und paar Nüsse sollten als weihnachtliche Dekoration herhalten. Die Gästezahl war auch sehr überschaubar, Anfangs saßen wir mit einem weiteren Pärchen allein da drin, später gesellte sich noch eine Familie mit zwei lärmenden Kindern hinzu.
Die Speisekarte ist auch hier, wie in allen anderen uns bekannten Pfannkuchenhäusern, als Tischplätzchen gehalten. Auf der Vorderseite die Speisenauswahl, auf der Rückseite die Getränke. Die Pfannkuchen werden als süße oder herzhafte Variante angeboten, auch versucht man mit verschiedenen Styles etwas internationales Flair in die Küche zu bekommen. Erschrocken waren wir allerdings auch hier über die Preise. Während man sonst für knapp über 10 Euro einen gut belegten Pfannkuchen bekam, bewegten sich nun die Preise schon deutlich an bzw. über der 20 Euromarke. Auch eine Winterkarte stand zur Verfügung, dort war allerdings weniger von Pfannkuchen die Rede, sondern da gab es dann Zwiebelrostbraten für 36 Euro, Kabeljaufilet für 28 Euro, Wiener Schnitzel für 29 Euro und argentinisches Rinderfilet für 49 Euro. Holla, die Waldfee. Na da sind wir mal gespannt was uns dafür geboten wird.
Eine Dame im Service, welche uns schon an den Platz gebracht hatte, kam nach kurzer Zeit wieder an unseren Tisch, und wir wollten ja Pfannkuchen und konnten so unsere Bestellung aufgeben.
Getränke:
· 1x 0,4ér Coca-Cola für 5,30 € · 1x 0,4ér Fanta für 5,30 €
Speisen:
· 1x Mama Mia – Pfannkuchen mit hausgemachter Rinderbolognese, Parmesanhobel und Rucola für 19,60 € · 1x Sucuk Pfannkuchen – die Gästewahl 2024 – Pfannkuchen mit Sucuk(Rindersalami mit Knoblauch), Paprika, Tomate, Zwiebeln, Parmesan und Jalapeños für 20,40 €
Die Getränke waren nach nicht mal 3 Minuten am Platz, die Pfannkuchen brauchten dann schon knapp 20 Minuten.
Meine Frau hatte sich für den Pfannkuchen Mama Mia entschieden. Den Preis von knapp 20 Euro im Hinterkopf bekam sie erst mal große Augen als sie ihren Pfannkuchen vorgesetzt bekam.
Der Pfannkuchen gut gemacht, nicht zu dick, nicht zu dünn. Darauf dann Bolognese. Eine würzige, leicht scharfe Bolognese mit fein krümeligen Hackfleisch vom Rind, aber fast zu viel Tomatensoße dazu.
Obenauf paar Parmesanstückchen aufgehobelt und ein Büschel Rucola als Dekoration. Wareneinsatz keine 5 Euro, für 20 Euro verkauft? Hier stimmt Preis/Leistung auf keinen Fall.
Ich hatte mich für den Sucuk Pfannkuchen entschieden, liebe ich es doch scharf und herzhaft. Bei mir war der Pfannkuchen schon deutlich dunkler gebacken, auch hier gut von der Dicke, nicht zu dünn, nicht zu dick. Dann belegt wie eine Pizza, ein paar hauchdünne Scheiben der kräftig nach Knoblauch schmeckenden Sucuk-Rindersalami.
Dazwischen dann ein paar dünne Scheibchen frischer Paprika, wenig Zwiebel, von Tomate fast gar nichts zu sehen. In der Mitte des Pfannkuchens ein paar ringe Jalapeños, welche ganz klar nicht frisch waren, sondern aus dem Glas vom Supermarkt.
Auch hier dann wieder ein Büschel frischer Rucola und etwas Parmesan verstreut. Schmeckte gut, aber über 20 Euro war es das auch nicht wert.
Nach einer knappen dreiviertel Stunde verließen wir das Lokal. Wir waren zwar satt, aber für den Preis…… ich denke das war es dann erst einmal für uns mit Pfannkuchenhaus auf Fehmarn. Und jetzt weiß ich auch warum Wastel nicht mal ebend über die Straße springt und hier einkehrt.
Unser Fazit: für zwei Softgetränke und 2 Pfannkuchen zahlten wir 50,60 € im Pfannkuchenhaus auf Fehmarn. Umfangreiche Karte mit vielen verschiedenen Variationen, aber Preis/Leistung. Nee das ist für uns Touristennepp und Abzocke, solche Preise finden dann auch wir als nicht mehr normal.
Wir waren wieder auf der Sonneninsel unterwegs, und hatten in der Inselhauptstadt Burg einige Termine zu erledigen. Irgendwann quälte meine Frau dann doch einmal der Mittagshunger, und da kam die Frage auf, was essen. Da im Winter die vielen Fischbrötchenbuden rings um den Burger Marktplatz geschlossen haben, fiel diese Option schon mal aus. Im Kaufhaus Stolz das dortige Restaurant war proppenvoll, und so viel ihr doch das Pfannkuchenhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Wastel ein. Und da wir am Nachmittag... mehr lesen
2.5 stars -
"Preis/Leistung völlig inaktzeptabel" JenomeWir waren wieder auf der Sonneninsel unterwegs, und hatten in der Inselhauptstadt Burg einige Termine zu erledigen. Irgendwann quälte meine Frau dann doch einmal der Mittagshunger, und da kam die Frage auf, was essen. Da im Winter die vielen Fischbrötchenbuden rings um den Burger Marktplatz geschlossen haben, fiel diese Option schon mal aus. Im Kaufhaus Stolz das dortige Restaurant war proppenvoll, und so viel ihr doch das Pfannkuchenhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Wastel ein. Und da wir am Nachmittag
Besucht am 01.11.2025Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 24 EUR
Wir waren in der Düsseldorfer Altstadt unterwegs, um die für uns bis dato unbekannte Stadt etwas zu erkunden. Viel haben wir mit dem Hop on-Hop off Bus erkundet, auch da das Wetter mehr als miserabel war. Irgendwann beschlich uns jedoch ein kleiner Hunger, und auch die Sehnsucht nach einem trockenen Raum. Es sollte also kein großes Restaurant sein, aber auch nicht der Stehimbiss im Freien. Da kam uns dann das Frittenwerk in der Fußgängerzone ganz gelegen. Paar Pommes und nen trockener, warmer Raum, das reichte uns.
Wir ergatterten das letzte freie Plätzchen im Restaurant, in der hintersten Ecke. Neben uns am Tisch ein größerer Kindergeburtstag, der Tisch voll mit Pommes und Ketchup geschmiert, die Kids benahmen sich bestimmt wie auch zu Hause. Egal, wir wischten unseren Bereich des Tisches mit Servietten sauber, denn die Überreste vom Vorgänger wollten wir nun nicht hier haben. Soviel erst mal zur Sauberkeit.
Ansonsten ist das kleine Restaurant erst einmal etwas rustikaler als MCD ausgestattet, dunkle Stühle und rustikale, dunkle Holztische versuchen mit verschiedenen Lichtinstallationen einen gemütlichen Aufenthalt zu erzeugen. Wer etwas höher sitzen will, kann dies auf Holzhockern tun, allerdings ist dort die Fläche zum Essen nicht ganz so groß. Die Wände sind komplett mit Holz vertäfelt, verziert mit nostalgischen Bildern. Ansonsten ist auch hier das Zeitalter der Technik eingezogen. Bereits am Eingang stehen zwei Terminals, ähnlich derer bei MCD, an denen man seine Speisen und Getränke ordern soll. Man kann es aber auch am Tresen ordern, so denn einer der beiden Mitarbeiter Zeit hat.
Da wir auf unserer Tour auch nichts zu trinken mitgenommen hatten, wollten wir also auch Getränke haben, da bot sich das Menü an.
So orderten wir:
1x Menü Chili Cheese Fries - Knusprige Fritten mit Chili sin Carne (Soja), Käsesauce, veganer Sour Cream und Jalapeños und einer Fanta für 12,25 €
1x Menü Tijuana Street Fries - Knusprige Knoblauchfritten mit Guacamole, veganer Sour Cream und gewürfelten Tomaten und einer Coca-Cola für 12,25 €
Von der Bestellung am Terminal bis zur Abholung vergingen nur wenige Minuten, dann konnte man in den schmalen Gang vor dem Tresen kommen, und sich auf einem Tablett seine Fritten holen. Die Fritten wurden auf einer Pappschale serviert, als Besteck gab es eine unförmige und stumpfe Holzgabel. Viel Erfolg beim an spießen der Pommes.
Meine Frau hatte sich für die Tijuana Street Fries entschieden, welche einzeln 8,90 € kosten. Alle weiteren Extras, so man denn wünscht, kosten Aufpreis. Die Fritten waren portionsmäßig ähnlich wie an jedem Straßenimbiss. Satt werden ist nicht, aber für zwischendurch reichts.
Sie waren ordentlich mit Knoblauchöl angerichtet und schmeckten richtig gut und heftig nach Knoblauch. Fremdknutschen hinterher unmöglich. Als Garnitur gab es die frische, auch kräftig nach Knoblauch schmeckende, Guacamole sowie frische Tomatenwürfel. Ein Klecks Sour Cream rundete das ganze ab.
Ich hatte mir die Chili Cheese Fries auserkoren, allerdings auch als Knoblauchfritten, was einen moderaten Preisaufschlag von 0,60 € kostete. Auch hier wieder die Pommes gut frittiert und kräftig im Geschmack. Enttäuscht war ich von dem kleinen Klecks Käsesauce, welcher über die Pommes gekippt wurde.
Und auch der Klecks Sour Cream war nicht der Rede wert. Käsesauce als auch Sour Cream sehr mild im Geschmack, im Vergleich zu den Pommes kaum wahrnehmbar. Kaum wahrnehmbar waren zumindest von der Menge her die paar Scheibchen Jalapeños welche dann ganz oben aufgelegt wurden. Sie waren dafür ordentlich scharf.
Es war ein Snack für Zwischendurch, und für die Besitzer vom Frittenwerk ist dies eine Gelddruckmaschine. Denn auch hier passt der Wareneinsatz in keinem Verhältnis zum Preis. Noch mehr Geld macht man, indem man auf die Flaschen der Getränke 15 Cent Pfand erhebt, und 99% der Leute ihre Flaschen auf das Leerguttablett abstellen. Ich wurde da schon bisschen blöd angeschaut, als ich mit beiden Flaschen an den Tresen ging und das Pfand einforderte. Hier ging es mir aber ums Prinzip.
Unser Fazit: wir zahlten zu zweit 24,40 € für zwei Portionen Pommes und ein kleines Softgetränk im Frittenwerk. Preis/Leistung, Sauberkeit, Service, ach reden wir nicht drüber. Wir saßen trocken, hatten einen kleinen Snack, und wissen das wir ja so schnell nicht wieder herkommen.
PS: in Berlin an unserer Lieblingscurrywurstbude bezahlen wir für eine große Currywurst mit scharfer Sauce, reichlich Pommes und nem Kindl keine 8 Euronen, und werden mehr als satt.
Wir waren in der Düsseldorfer Altstadt unterwegs, um die für uns bis dato unbekannte Stadt etwas zu erkunden. Viel haben wir mit dem Hop on-Hop off Bus erkundet, auch da das Wetter mehr als miserabel war. Irgendwann beschlich uns jedoch ein kleiner Hunger, und auch die Sehnsucht nach einem trockenen Raum. Es sollte also kein großes Restaurant sein, aber auch nicht der Stehimbiss im Freien. Da kam uns dann das Frittenwerk in der Fußgängerzone ganz gelegen. Paar Pommes und nen... mehr lesen
2.5 stars -
"Eine Gelddruckmaschine-oder wie man mit wenig Aufwand viel Geld machen kann" JenomeWir waren in der Düsseldorfer Altstadt unterwegs, um die für uns bis dato unbekannte Stadt etwas zu erkunden. Viel haben wir mit dem Hop on-Hop off Bus erkundet, auch da das Wetter mehr als miserabel war. Irgendwann beschlich uns jedoch ein kleiner Hunger, und auch die Sehnsucht nach einem trockenen Raum. Es sollte also kein großes Restaurant sein, aber auch nicht der Stehimbiss im Freien. Da kam uns dann das Frittenwerk in der Fußgängerzone ganz gelegen. Paar Pommes und nen
Besucht am 31.10.2025Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 45 EUR
Wir waren nach Düsseldorf gereist, um dort der Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol-Theater beizuwohnen. Dafür haben wir uns natürlich das ganze Wochenende freigenommen, um wenigstens etwas dieser schönen Stadt am Rhein zu sehen.
Erst einmal stand jedoch am Abend das neue Musical an. Wir haben unser Hotel in der Nähe des Capitols bezogen, und wollten natürlich vorher noch schön Essen gehen. Also schaute ich vorab nach Restaurants in der Nähe, die fußläufig vom Hotel zu erreichen sind, und dann auch nicht allzu weit weg vom Capitol sind. Fündig wurde ich wie so oft beim großen Onlinekartenanbieter. Dabei fiel mir das Treasure African Restaurant in einem Wohngebiet unweit vom Hotel und Theater ins Auge. Da wir hier in Dresden schon ewig nicht mehr afrikanisch essen waren, und mit der Küche eigentlich immer zufrieden waren, beschlossen wir, in Düsseldorf dieses Restaurant aufzusuchen.
Nach einer viertel Stunde Fußmarsch wurden wir hier in einer kleinen Seitenstraße fündig, das Haus des Treasure African Restaurant, welches auch schon deutlich in die Jahre gekommen ist, ragte wie ein Schiffsbug zwischen zwei Straßen hervor.
Das Restaurant machte mit reichlich Leuchtreklame auf sich aufmerksam, eine Speisekarte hing draußen in zwei Schaukästen an der Tür. Von außen würden wir glatt sagen, das ist eine urige, deutsche Kneipe, mal sehen, was uns im Innenraum erwartet.
Nachdem wir das Lokal betraten, wurden wir von einer dunkelhäutigen Dame, welche gleich am ersten Tisch saß und an ihrem Handy spielte und telefonierte, freundlich begrüßt, und uns wurde frei Platzwahl gelassen. Es war kurz vor halb sechs am Abend, das Lokal so gut wie leer, nur zwei weitere Tische waren mit einem jungen Pärchen und einem älteren, einzelnen Herrn besetzt. Wir wählten also einen Platz am Fenster, in der Mitte des Raumes, sodass wir einen guten Überblick hatten.
Das Restaurant war schon heftig in die Jahre gekommen, das Interieur entsprach einer deutschen Kneipe der achtziger Jahre. Dementsprechend sahen auch Stühle, Tische und Bänke aus, und hatten deutliche Abnutzungserscheinungen.
Hier ist die letzten 30 Jahre nichts passiert. Wenigstens die Sitzkissen, auf denen man saß, waren nicht so alt, denn die haben wenigstens ein bisschen den Hintern gepolstert. Auch die Fenster und die übrige Wandverkleidung, welche teilweise aus Holzpaneelen gehalten war, versprühte den Charme der 80íger Jahre. Unpassend war dann doch hier und da Werbeaufsteller (warum eigentlich) Werbeaufsteller von irgendwelchem Onlinebanking.
In einer weniger genutzten Ecke des Lokals stapelte man die überflüssigen Stühle, welche man dann scheinbar für die hier stattfindenden regelmäßigen Veranstaltungen benötigt. Von der letzten Veranstaltung hatte man wahrscheinlich noch die Lautstärke am Radio gelassen, denn gemütlich und in Ruhe essen war nicht.
Nachdem wir eine Weile saßen, und sich nichts tat, bequemte sich die Dame dann mal auf, ging hinter den Tresen, pfiff dort die beiden jungen, ebenfalls dunkelhäutigen Herren an, und bequemte sich wieder auf ihren Platz, um weiter am Handy zu spielen und zu telefonieren. Einer der Herren brachte uns dann die Speisekarte, von der wir bereits am Umband und den einzelnen Blättern die hiesigen Gerichte erkennen hätten können, so fettig und schmutzig war diese.
Später war uns dann auch klar warum. Hier schauten wir uns schon an, und überlegten doch das Lokal zu verlassen. Allerdings hätten wir es dann nicht mehr geschafft eine andere Gastronomie aufzusuchen. Also galt nun Augen zu und durch.
Die Getränke waren schnell gefunden, allzu viel Auswahl bestand ja da auch nicht. Auch gab es alle angebotenen Biere nur als Flaschenbiere, obwohl auf dem Tresen eine große Zapfanlage vorhanden war. Aber vielleicht besser so. Also orderten wir:
Getränke:
• 1x 0,33ér Coca Cola für 2,50 € • 1x 0,5ér Frankenheim Alt für 4,00 €
Bei den Speisen mussten wir dann doch noch überlegen, da war die Auswahl dann doch schon sehr groß, standen doch 46 Hauptspeisen zur Wahl. Natürlich alles auf afrikanische Art, aber oftmals, wie beim Inder auch, die gleiche Grundsubstanz, und dann halt nur zur Auswahl, ob man Tilapia, Ziegenfleisch, Schaffleisch oder Rindfleisch möchte, oder dann doch die vegetarische Variante wählt.
Wir hatten uns dann entschlossen, und so wählten wir:
Vorspeisen:
• 1x Cow-Tail-Pepper-Soup - Ochsenschwanzsuppe mit afrikanischem Pfeffer für 7,00 €
Hauptspeisen:
• 1x Jellof Rice with Plantain & Beef – Roter Reis mit frittiertem Fleisch in einer Soße aus frischen Tomaten und frittierten Kochbananen für 17,00 € • 1x Edikaikong with goat meat: Afrikanisches Kürbisgemüse mit Ziegen- oder Schaffleisch für 15,00 €
5 Minuten nach unserer Getränkebestellung standen dann unsere beiden Flaschen auf dem Tisch. Ich frag mich zwar, warum man bei einem leeren Lokal so lange benötigt um zwei Flaschen zu öffnen, aber egal.
Nach weiteren 10 Minuten war dann auch schon meine Vorsuppe, die Cow-Tail-Pepper-Soup am Tisch. Aber bevor dies kam, wurde ein leere Teller und eine Blechschüssel mit Wasser gebracht. Solche eine Schüssel hat unser Vierbeiner zu Hause als Futternapf.
Wir schauten uns wieder an, wussten nicht, ob wir lachen oder weinen sollten. Aber wenige Augenblicke später wusste ich warum In einer Schale wurde die Suppe gereicht, und in der Suppe waren zwei große Rücken- bzw Beinstücke vom Rind. Dazu gab es nur einen Löffel, und um den Fleischstücken aus der Suppe zu bekommen, sollte man die Hand benutzen. Na großartig, wir wollen ja hinterher nur ins Musical. Und nun wussten wir auch, warum die Speisekarten so aussehen.
Die Suppe selbst hielt, was sie versprach, denn sie war nicht nur heiß, sondern auch verdammt scharf. Mit afrikanischem Pfeffer hat man hier nicht gespart, und so musste ich dann doch manchmal nach Luft japsen und husten. Ich war tapfer, die Freude wollte ich den Herren hinter der Theke, die mich ausgiebig beobachteten, nicht geben. Mit dem Fleisch hatte ich aber meine liebe Mühe, denn das war so fest und zäh, dass es sich kaum vom Knochen lösen ließ. Um mich nicht zu besudeln, ließ ich dann davon ab.
Keine 10 Minuten später standen dann auch schon unsere Hauptspeisen am Tisch. Wie kann man die so schnell fertig haben? Wir ließen uns überraschen.
Meine Frau hatte sich für das Edikaikong with goat meat, das Afrikanisches Kürbisgemüse mit Schaffleisch entschieden. Auf den ersten Blick sah das Afrikanisches Kürbisgemüse eher wie frischer Spinat aus, kennen wir den Kürbis doch als gelbes Gemüse.
Davon war aber keine Spur hier. Meine Frau wählte das Kürbisgemüse, da dies ja eigentlich doch sehr mild ist, aber nicht hier. Bereits nach den ersten Bissen leierte sie mit den Augen, nach 2 weiteren legte sie ihr Besteck zur Seite. Zu scharf, deutlich und ordentlich mit Pfeffer gewürzt, es nahm sich fast nichts mit meiner Vorsuppe. Und das war ja nun gar nichts für meine Frau.
So versuchte sie sich wenigstens am mitgelieferten FouFou, welcher ja ein sehr stärkehaltiger Brei aus Maniok und Kochbananen ist, und zur Küche in Westafrika gehört. Aber auch dieser Brei hier war nicht wirklich essbar. Er wurde im Mund immer mehr, und schmeckt, um es gelinde zu sagen, nach nichts.
Um wenigstens etwas von dem Gericht zu retten, klaubte ich mir die wenigen Fleischstücken heraus, aber auch die waren, wie schon bei meiner Vorsuppe, so fest, dass man Muskelkater beim Kauen bekam.
Ich hatte mir das Jellof Rice with Plantain & Beef ausgesucht. Schon beim ersten Anblick war ich mehr als enttäuscht, denn vom Beef war da nicht viel zu sehen.
Es lag zwar ein riesiger Haufen vom Roten Reis auf dem Teller, aber der kleine Klecks vom frittierten Rindfleisch in der Soße aus Tomaten war verschwindend gering. Letztendlich waren es drei größere Stücken Fleisch, welches ebenso fest und zäh war, wie dies aus meiner Vorsuppe, allerdings fehlte hier fast jegliche Würze, so war das Fleisch als auch die Soße sehr mild.. Die Soße war gut aber viel zu wenig, so war auch der Reis am Ende zu trocken, und die Hälfte des Reises blieb auf dem Teller, was ja sonst so gar nicht mein Fall ist. Die frittierten Kochbananen waren nun auch überhaupt nicht mein Fall, dafür hatte meine Frau wenigstens etwas kleines zum Essen.
Nach einer dreiviertel Stunde waren wir dann fertig, zahlten und verließen enttäuscht das Lokal Richtung Capitol. Dort war dann unser erster Gang zur Toilette, um die Hände richtig zu waschen, denn das wollten wir uns im afrikanischen Restaurant nicht auch noch antun, wer weiß was uns dort noch erwartet hätte.
Unser Fazit: wir ließen zu zweit 45,50 € im Treasure African Restaurant in Düsseldorf. Wir freuten uns eigentlich auf dieses Restaurant, gehen wir doch in Dresden dann doch gern mal in solche eine Lokalität. Aber hier waren wir von Anfang bis Ende enttäuscht, sei es vom Ambiente, der Sauberkeit, der Bedienung oder dem Essen. Mehr als einen Stern können wir aus unserer Sicht nicht hierlassen.
Wir waren nach Düsseldorf gereist, um dort der Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol-Theater beizuwohnen. Dafür haben wir uns natürlich das ganze Wochenende freigenommen, um wenigstens etwas dieser schönen Stadt am Rhein zu sehen.
Erst einmal stand jedoch am Abend das neue Musical an. Wir haben unser Hotel in der Nähe des Capitols bezogen, und wollten natürlich vorher noch schön Essen gehen. Also schaute ich vorab nach Restaurants in der Nähe, die fußläufig vom Hotel zu erreichen sind, und dann auch... mehr lesen
1.0 stars -
"Das hätten wir uns sparen können" JenomeWir waren nach Düsseldorf gereist, um dort der Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol-Theater beizuwohnen. Dafür haben wir uns natürlich das ganze Wochenende freigenommen, um wenigstens etwas dieser schönen Stadt am Rhein zu sehen.
Erst einmal stand jedoch am Abend das neue Musical an. Wir haben unser Hotel in der Nähe des Capitols bezogen, und wollten natürlich vorher noch schön Essen gehen. Also schaute ich vorab nach Restaurants in der Nähe, die fußläufig vom Hotel zu erreichen sind, und dann auch
Besucht am 04.12.2025Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 160 EUR
Seit langer Zeit waren wir nicht mehr in der Aalkate in Lemkenhafen auf Fehmarn, und wenn, dann gab es höchstens mal ein frisches Fischbrötchen. Heute aber wünschte es sich die Tochter von Opi Hartwigs Nachbarin, doch wieder einmal gemeinsam dahin zu gehen, hängen doch sehr viele Erinnerungen an gemeinsame Besuche mit ihrer Mutter und Opi Hartwig daran. Wir wollten diesem Wunsche natürlich nicht entgegenstehen, und so waren wir mit meinem Fehmarnschen Sonnenschein und ihrer Freundin zum Abendessen nach Lemkenhafen gefahren.
Es ist Nachsaison, die Aalkate nur an wenigen Tagen geöffnet, und so war erwartungsgemäß auch nicht viel los. Einige wenige Tische im alten Haupthaus waren besetzt, in der überdachten und beheizten Veranda war alles leer, der neue Wintergarten geschlossen. So war auch am Selbstbedienungstresen nichts los, und man konnte in Ruhe heute mal hier essen. In der Hauptsaison ist dieses Lokal total überlaufen, hat es doch eine wunderbare Lage unmittelbar am Sund mit fantastischem Blick auf die Fehmarnsundbrücke. Auch ist das Lokal ob seiner rustikalen und auf alt getrimmten Gaststube beliebt, und wird förmlich von den Touristen überrannt. Ein riesiger Nachteil ist allerdings, nach wie vor herrscht hier Selbstbedienung.
Wir hatten einen Hochtisch in einem kleinen Nebenraum zugewiesen bekommen, mein Fehmarnscher Sonnenschein hatte im Vorhinein telefonisch einen Platz reserviert und um ein ruhiges Plätzchen gebeten, was wir nach der Beerdigung ihrer Mutter auch brauchten.
Die Speisekarten sind noch immer so gehalten wie in den letzten Jahren, und als große DIN-A3 Karten einlaminiert. Nach wie vor gibt es als Hauptspeise Fisch, aber auch für die Nichtfischesser hält man mittlerweile immer mehr Speisen auf der Karte parat. So gibt es von Currywurst über Schnitzel, Rinderfilet, Wildgulasch bis zum Rib-Eye-Steak allerhand für die Gäste, welche ebend doch keinen Fisch mögen. Allerdings gibt es auch immer weniger frischen Fisch aus heimischen Fang, denn mittlerweile setzt man nun auch hier mit dem Schwarzen Seehecht, der Dorade oder auch mit Thunfisch auf Fische, welche nicht in Nord-oder Ostsee vorkommen. Auch die Preise haben sich mittlerweile entsprechend gewandelt, und so könnte man denken, man ist in einem etwas besseren und gehobenen Restaurant. So kostet Dorsch, Kutterscholle, Steinbeißer oder Zander um die 20 Euronen, einzig der Rotbarsch liegt mit 18 Euro etwas darunter. Lachsfilet ist für 22 Euro zu haben, Thunfisch für 26 Euro und der Schwarze Seehecht schlägt mit 30 Euro zu Buche. Nun kommen allerdings noch die Beilagen hinzu, sodass man für Kartoffelecken oder Pommes knapp 5 Euro hinzubucht, ein Beilagen Salat, Rosmarinkartoffeln oder Grillgemüse noch einmal mit 6 Euro hinzukommt. Somit ist man dann beim Dorsch schon einmal bei über 30 Euronen für ein Gericht, wohlgemerkt in einer Selbstbedienungskneipe.
Wir suchten also unsere Speisen und Getränke aus, und ich machte mich mit unserer Gastgeberin auf zum Tresen. Getränke und Speisen bestellt, bezahlt und dann auch gleich die Getränke auf einem Tablett mit an den Tisch genommen.
Zum Glück das nichts los war, denn sonst war das schon manchmal eine Kunst durch die vielen Leute zu jonglieren. Für die Speisen haben wir den obligatorischen Pieper mitbekommen, sodass man dann, wenn sich das Ding meldet, wieder zum Tresen marschiert und alles holt.
Einzig die Kürbissuppe, welche meine Frau heute wünschte, konnten wir ebenfalls mit den Getränken gleich mitnehmen, denn die war bereits fertig im Topf, und musste nur noch auf den Teller gebracht werden. Geschmacklich war sie sehr gut, war sie doch recht herzhaft angerichtet. Herrlich dick und cremig, mit etwas Kürbiskernöl und Kürbiskernen verziert.
Nach einer knappen halben Stunde rumorte, vibrierte und piepte dieses Dingens dann auf unserem Tisch, und wir stürzten wieder zu zweit zum Tresen. Hier standen nun mehrere fertige Speisen, und man musste sich nun seine raussuchen, denn mit uns war zeitgleich eine andere Familie fertig, und wollte ebenfalls ihre Speisen holen. Ein tolles Gedränge. Wir hatten dann unsere richtigen Bestellungen auf den Tablett, und eilten zurück zu unserem Platz.
Da die Freundin meines Fehmarnschen Sonnenscheins Vegetarierin ist, hatte sie sich das Gemüse Curry mit Gemüse der Saison in fruchtiger Currysauce an Basmatireis für 15,90 € ausgesucht. Unzufrieden war sie nicht mit ihrer Wahl, ob allerdings das Gemüse welches darin verarbeitet wurde unbedingt im Dezember wächst……
Naja, jedenfalls war Zucchini und Möhren als Hauptbestandteil des Gemüsecurry vorhanden. Alles noch angenehm bissfest in einer cremigen und milden Currysauce angerichtet. Dazu körniger Basmatireis und garniert mit ein paar Minitomaten.
Unser Sonnenschein verzichtete ebenfalls auf Fisch, und stellte sich aus der Beilagenkarte zusammen: Fehmarnsche Rosmarinkartöffelchen für 5,90 € mit Grillgemüse für 5,90 € und Sourcream für 2,50 €, und zusätzlich einem Beilagensalat für 5,90 €. Ersteres war auf einem Teller angerichtet, und wahrhaft reichlich. Die Rosmarinkartoffeln waren aus den kleinen, sehr schmackhaften Fehrmarnkartoffeln vom Bauern nebenan angerichtet und gut gewürzt.
Auch gut gewürzt und gut gebraten war das Grillgemüse, welches auch Zucchini, Tomate, Paprika, Champignons, Schoten und Zwiebeln bestand. Auch hier wieder das Gemüse noch gut bissfest gebraten. Das Sourcream, in einer extra Schale serviert, war sicher nicht selbst hergestellt, aber angenehm und mild im Geschmack. Auch der Beilagensalat ließ nichts zu wünschen übrig, mit frischem Salat, Cocktailtomaten, Gurke, Möhrenraspel, Zucchini, roter Zwiebel und Croutons war er recht gut. Ein mildes Dressing, welches den Salat nicht ersäufte, rundete ihn ab.
Meine Frau griff wie so oft natürlich auf das Dorschfilet in Hauspanade mit Senfsoße für 21,90 €. Zusätzlich noch eine Portion Fehmarnsche Rosmarinkartöffelchen für 5,90 € und Grillgemüse für 5,90 €. Wie immer hier in der Aalkate gab es natürlich zwei große Filets Dorsch, welcher gut paniert und außen ganz gut krossgebraten war.
Im Inneren noch schön weich und saftig war der Fisch gut. Rosmarinkartoffeln und Grillgemüse wie oben beschrieben. Die Senfsoße war fast ein bisschen zu viel, und ertränkte hier fast den ganzen Fisch. Hier hätten wir uns ein extra Schälchen gewünscht. Die Senfsoße war sehr dicklich, mit vielen frischen Senfkörnern drin, und schmeckte auch wirklich so wie sie hieß. Ob selbst hergestellt? Wir wissen es nicht.
Ich hatte mich für das Mandel-Parmesan-Dorschfilet mit Tatarensoße für 23,90 € entschieden. Dazu auch hier noch eine Portion Fehmarnsche Rosmarinkartöffelchen für 5,90 € und Grillgemüse für 5,90 €.
Auch mein Dorschfilet war richtig schön kross, und in dieser Mandel-Parmesan-Kruste gebraten. Die Panade schmeckte mal ganz anders, passte aber sehr gut zum Dorsch, welcher auch hier schön weich und frisch war. Rosmarinkartoffeln und Grillgemüse wie oben beschrieben. Die Tatarensoße war sehr cremig und schmeckte stark nach Mayonaise, verfeinert mit Gewürzgurke und Kräutern. Sie passte ganz gut zum Dorsch.
Während wir dann so gegessen haben, kam ein Mitarbeiter der Küche, und brachte uns noch einen Teller extra Grillgemüse, Ihm kam es wahrscheinlich für den Preis dann auch etwas zu wenig vor, was wir auf unseren beiden Dorschtellern hatten.
Nachdem man dann mit dem Essen fertig ist, muss man das Geschirr in bereit stehende Servierwagen bringen, wo es dann vom Personal abgeholt wird. Hat der Vorgänger am Tisch gegleckert, so bleibt dies leider dann auch auf dem Tisch, denn Personal ist ja nicht im Service vorhanden.
Unser Fazit: wir zahlten zu viert knapp 160 Euro in der Aalkate in Lemkenhafen auf Fehmarn. Preis-Leistung ist völlig abgehoben für ein Selbstbedienungsrestaurant, wo man in der Saison schon mal ne halbe Stunde an der Theke für die Bestellung steht und wartet. Ansonsten ist natürlich das Ambiente unschlagbar, und auch das essen wie immer gut. Auch das man sich als Fischrestaurant dem Mainstream hingibt und immer mehr Fleischgerichte anbietet finden wir persönlich nicht so schön. Entweder ich will Fisch und gehe in eine Fischgaststätte, oder lass es. Die nächste Fischsemmel hier zu unserem nächsten Fehmarnbesuch ist sicher, aber zum Essen werden wir dann wohl doch wieder paar Meter weiter in Kolles Fischpfanne gehen. Die Preise dort sind moderater, und dort werde ich noch freundlich am Tisch bedient.
Seit langer Zeit waren wir nicht mehr in der Aalkate in Lemkenhafen auf Fehmarn, und wenn, dann gab es höchstens mal ein frisches Fischbrötchen. Heute aber wünschte es sich die Tochter von Opi Hartwigs Nachbarin, doch wieder einmal gemeinsam dahin zu gehen, hängen doch sehr viele Erinnerungen an gemeinsame Besuche mit ihrer Mutter und Opi Hartwig daran. Wir wollten diesem Wunsche natürlich nicht entgegenstehen, und so waren wir mit meinem Fehmarnschen Sonnenschein und ihrer Freundin zum Abendessen nach Lemkenhafen gefahren.
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3.0 stars -
"Das Ambiente sagenhaft, das Essen lecker, aber das Preis/Leistungsverhältniss ist jenseits von gut und böse" JenomeSeit langer Zeit waren wir nicht mehr in der Aalkate in Lemkenhafen auf Fehmarn, und wenn, dann gab es höchstens mal ein frisches Fischbrötchen. Heute aber wünschte es sich die Tochter von Opi Hartwigs Nachbarin, doch wieder einmal gemeinsam dahin zu gehen, hängen doch sehr viele Erinnerungen an gemeinsame Besuche mit ihrer Mutter und Opi Hartwig daran. Wir wollten diesem Wunsche natürlich nicht entgegenstehen, und so waren wir mit meinem Fehmarnschen Sonnenschein und ihrer Freundin zum Abendessen nach Lemkenhafen gefahren.
Es
Neustart im Traditionshaus: Am Gründonnerstag eröffnet im Mineralbad Oberwaldschänke das griechische Restaurant Athos.
Quelle: https://www.freiepresse.de/zwickau/hohenstein-ernstthal/griechisches-restaurant-eroeffnet-im-mineralbad-oberwaldschaenke-in-hohenstein-ernstthal-artikel14178135
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"Griechisches Restaurant eröffnet im Mineralbad Oberwaldschänke in Hohenstein-Ernstthal" JenomeNeustart im Traditionshaus: Am Gründonnerstag eröffnet im Mineralbad Oberwaldschänke das griechische Restaurant Athos.
Quelle: https://www.freiepresse.de/zwickau/hohenstein-ernstthal/griechisches-restaurant-eroeffnet-im-mineralbad-oberwaldschaenke-in-hohenstein-ernstthal-artikel14178135
Liebe Gäste,
heute Nacht(13.03.2026) hat es leider einen Brand in unserer Küche im MARKTPIRAT Büsum gegeben.
Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen, aber der Schaden ist so groß, dass wir den Laden vorerst für Renovierungs- und Restaurationsarbeiten schließen müssen.
Wir sind ehrlich gesagt ziemlich traurig und auch etwas geknickt – besonders weil es bereits das zweite Mal ist, dass uns ein Brand trifft. Trotzdem gilt: Wir geben nicht auf.
Wir halten euch hier natürlich auf dem Laufenden und melden uns, sobald wir wissen, wann wir wieder öffnen können.
Liebe Gäste,
heute Nacht(13.03.2026) hat es leider einen Brand in unserer Küche im MARKTPIRAT Büsum gegeben.
Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen, aber der Schaden ist so groß, dass wir den Laden vorerst für Renovierungs- und Restaurationsarbeiten schließen müssen.
Wir sind ehrlich gesagt ziemlich traurig und auch etwas geknickt – besonders weil es bereits das zweite Mal ist, dass uns ein Brand trifft. Trotzdem gilt: Wir geben nicht auf.
Wir halten euch hier natürlich auf dem Laufenden und melden uns, sobald wir wissen, wann wir wieder öffnen können.
https://www.facebook.com/marktpirat/
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"Nach einem Brand vorerst geschlossen" JenomeLiebe Gäste,
heute Nacht(13.03.2026) hat es leider einen Brand in unserer Küche im MARKTPIRAT Büsum gegeben.
Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen, aber der Schaden ist so groß, dass wir den Laden vorerst für Renovierungs- und Restaurationsarbeiten schließen müssen.
Wir sind ehrlich gesagt ziemlich traurig und auch etwas geknickt – besonders weil es bereits das zweite Mal ist, dass uns ein Brand trifft. Trotzdem gilt: Wir geben nicht auf.
Wir halten euch hier natürlich auf dem Laufenden und melden uns, sobald wir wissen,
Geschrieben am 11.03.2026 2026-03-11| Aktualisiert am
11.03.2026
Besucht am 07.12.2025Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 181 EUR
Es ist bei uns mittlerweile zur Tradition geworden, auch zur Weihnachtszeit auf die Sonneninsel Fehmarn zu fahren. Und nun auch schon zur Tradition geworden ist, dass wir uns die Lichterparade der Fehmarner Landjugend anschauen. Dabei schmücken die jungen Landwirte ihre Traktoren und LKW, egal ob modernste Technik oder Oldie-Traktor richtig schön weihnachtlich. So geht es dann, mit lauter Weihnachtsmusik von den Traktoren schallend quer durch die Inselhauptstadt Burg. Der Umzug geht dabei direkt an Wastels Haus vorbei, also ist es für uns ja logisch, dass wir uns gemeinsam das bunte Treiben ansehen. Auch wenn unser Wastel, wie auch schon unser Opi Hartwig, sagt, dass das alles Quatsch sei, ist er gern mit uns dabei. Und wenn wir nun mal schon fertig angezogen vor dem haus stehen, sollte es natürlich hinterher in eine der vielen Gastros in Burg gehen. Wastels Bedingung, fußläufig (bzw. Rollstuhltauglich) erreichbar. Unsere Bedingung: Fisch. Die Auswahl der Gastronomie überließ er natürlich wieder mir. Und so dachte ich, dass wir an dem bunten Umzug vorbei, welcher sich auf dem Burger Marktplatz und Weihnachtsmarkt sammelt, in Richtung Burgtiefe schlendern. Dort finden wir wenige Meter am Ende des Marktplatzes das Restaurant „Zum Haifisch“. Der Tisch war natürlich schon Tage im Voraus telefonisch reserviert, man konnte sich sogar an Wastel erinnern, war er doch vor nicht allzu langer Zeit schon hier. Wir selbst waren vor über 15 Jahren zum letzten Mal hier, Opi Hartwig mochte das Lokal irgendwie nicht. So nun also für uns die Chance.
Nachdem wir angekommen waren, und uns über das holprige Pflaster gekämpft hatten, wurden wir bereits am Eingang freundlich von einem sehr kräftigen Kellner, dessen Name Mike an der Brust prangte, in Empfang genommen. Er bot Wastel natürlich seine Hilfe an, und begleitete uns zu dem Tisch an dem Wastel auch das letzte Mal schon gesessen hatte. Hier konnte er gut sitzen und hatte Platz für seinen Ferrari.
Die Speisekarten brachte er sogleich mit, sodass wir sofort erst einmal nach den Getränken stöbern konnten. So bestellten wir nach wenigen Minuten:
Getränke:
· 3x 0,5ér Duckstein für je 6,50 € · 1x 0,2ér Grauburgunder vom Weingut Seebrich/Rheinhessen für 7,90 €
Nun hatten wir erst einmal Zeit die Speisekarte zu studieren. Diese ist ganz gut aufgestellt. So gibt es 6 Vorspeisen von 8,90 € bis 15,90 € sowie 26 Hauptgerichte welche sich alle zwischen 22 und 30 Euro bewegen. Einzig die Fischplatten für zwei sind mit 57 Euro dabei und das Rumpsteak mit 33 Euronen. An letzterem merkt man, es wird nicht nur Fisch serviert, auch die Fleischesser und Salatliebhaber kommen auf ihre Kosten.
Mike war nun nach wenigen Minuten mit den Getränken wieder an unserem Tisch, wir wussten was wir wollten. Also orderten wir:
Vorspeisen:
· 1x Tomatensuppe mit Sahnehaube und Baguette für 8,90 € · 2x Mediterrane Fischsuppe aus Tomaten, Weißwein, Fisch und Kräutern gekocht, dazu Baguette für je 9,90 €
Hauptspeisen:
· 1x Scholle „Müllerin Art“ (ca. 450 gr.)mit zerlassener Butter, Petersilie und Salzkartoffeln für 28,90 € · 1x Meerestrio, 3 Sorten gebratenes Fischfilet auf Blattspinat mit Hollandaise und Bratkartoffeln für 25,90 € · 1x Gebratene Dorschfilets auf Rahmwirsing mit Bratkartoffeln für 29,90 € · 1x hausgemachter Labskaus „Matrosen Art“ aus Rinderbrust, Speck, Rote Beete und Kartoffeln, garniert mit Zwiebeln, Gewürzgurke und Rollmops, dazu Spiegelei für 24,90 €
Die Bestellung hatten wir hinter uns, also erst mal das obligatorische Prost und das Foto unseres fast hundertjährigen für die GG-Community.
Nun konnten wir also bei dem leckeren Duckstein über die Lichterparade reden, welche dann auch wieder bei uns am Fenster vorbeizog, als die Bauern den Heimweg antraten. Und natürlich konnte ich mich jetzt auch mal im Restaurant umsehen.
Das Restaurant ist modern eingerichtet, schön hell gestrichen, als Kontrast ein dunkler Boden und dunkle Möbel. Die rustikalen tische bieten ausreichend Platz für Speisen und Getränke, auf den weich gepolsterten Sitzen lässt es sich aushalten, da kann man das ein oder andere Stündchen verbringen.
Das Restaurant ist in mehrere Bereiche aufgeteilt, wovon zwei eher wie ein schmaler Schlauch sind. Man versucht halt auch den letzten Platz auszunutzen. Ich denke, gerade in der Hochsaison wird das auch alles gut besetzt sein. Alles ist sauber, auch die ebenerdigen Toiletten. Gleich vorn am Eingang ist der große Tresen, den eine ältere Dame gut im Griff hat, und hier hintereinander die Getränke zapft. Mike ist dann fürs Austragen zuständig.
Und so brachte er uns nach 20 Minuten unsere Vorsuppen an den Tisch. Meine Frau hatte sich die Tomatensuppe ausgesucht. Und ihr wurde hier in einem tiefen Schälchen eine heiße, sehr gut schmeckende Suppe vorgesetzt.
Da war ix mit Pülverchen aus der Tüte, diese Suppe war aus frischen Tomaten püriert. Das sah man, das schmeckte man. Kräftig tomatig im Geschmack, noch viele kleine Tomatenstückchen drin. Dazu ein kleines, frisch getoastetes Baguette.
Lucie und ich, wir hatten uns für die Mediterrane Fischsuppe entschieden. Und die war mal völlig anders, als ich sonst do die Fischsuppen hier auf der Insel kenne.
All der Fisch, welcher in der Küche verarbeitet wird, fand sich hier als kleine und auch große Stückchen in der Suppe wieder. Dazu eine frisch pürierte, milde Tomatensoße mit Weißwein abgeschmeckt und Kräutern versetzt. Wow, war das lecker. So kann man also auch eine Fischsuppe anrichten. Auch hier gab es das frisch geröstete Baguette dazu.
Eine halbe Stunde nach unseren leckeren Vorsüppchen kamen dann unsere Hauptspeisen. Der zeitabstand war ideal, so konnte man sich etwas unterhalten, und die Vorsuppen konnten sich etwas setzen.
Unser ältester hier im Bunde, unser Wastel bestellte sich natürlich wieder den größten Fisch am Tische. Es sollte die Scholle „Müllerin Art“ sein, welche mit einem Gewicht von ca. 450 Gramm angepriesen wird.
Als Müllerin Art kannte ich sie noch nicht, aber was da bei Wastel auf dem Teller lag, konnte sich sehen lassen. Denn die große Scholle bedeckte fast den ganzen Teller. Auf der Haut knusprig angebraten, war auch die Innenseite der Scholle gut und schön braun gebraten. Dabei schien sie auch nicht trocken zu sein. In einem extra Schälchen wurde die Butter gereicht, und auch die Salzkartoffeln wurden extra gereicht.
Lucie hatte sich heute auf der Tageskarte die Gebratenen Dorschfilets auf Rahmwirsing mit Bratkartoffeln ausgesucht. Vier dicke Filets vom Dorsch wurden ihr hier gereicht, alle ebenfalls sehr gut von beiden Seiten angebraten, im inneren noch schön weich. Dazu ein riesiger Haufen vom frischen, ich denke mal selbst angerichteten Rahmwirsing. Dieser war herrlich cremig und gut im Geschmack.
Gut im Geschmack waren auch die Bratkartoffeln, welche in einem extra Schälchen gereicht wurden. Und ja, diese Bratkartoffeln verdienen zu Recht ihren Namen. Schön knusprig, goldgelb gebraten, mit Zwiebel und Speck, gut gewürzt. Dabei auch einige dunkle Röststellen, so stell ich mir Bratkartoffeln vor.
Meine Frau hatte sich heute für das Meerestrio entschieden. Dies waren 3 Sorten gebratenes Fischfilet, welches heute aus Dorsch, Rotbarsch und Seelachs bestand.
Alle Filets, es gab von jedem Fisch 2 Filets, waren auch hier schön goldgelb gebraten und nicht zu sehr gewürzt, sodass man auch die verschiedenen Fischsorten deutlich schmecken konnte. Unter dem Fisch war frischer Blattspinat angerichtet, welcher auch sehr herzhaft gewürzt war.
Oben auf dem Fisch war die Hollandaise. In meinen Augen wurde der Fisch damit leider ertränkt, meiner Frau gefiel es so. Geschmäcker sind verschieden. Mit Lucie teilte sie sich die Bratkartoffeln in der extra Schüssel.
Für mich stand eigentlich schon vornweg fest, was es für mich geben sollte, und klar, wenn man an der Küste ist, sollte man schon wenigstens einmal Labskaus essen.
Hier gab es ihn als „Matrosen Art“. Komischer Name, da das ja ein ursprüngliches Essen der Matrosen ist. Wie es sich gehört, war der Labskaus hier hausgemacht. Dazu gab es gepökelte Rinderbrust, welche reichlich in dem Haufen „Moppelkotze“ wie das Labskaus ja auch gern genannt wird, vorhanden war. Dazu dann natürlich noch würziger Speck und Rote Beete, und das Ganze mit Kartoffeln zu einem Brei püriert.
Und dieser Brei hier war richtig lecker würzig, kräftig in der Farbe und schön heiß. Garniert wurde das Ganze mit frischen, roten Zwiebelringen, einer Gewürzgurke und natürlich einem Rollmops. Hier weiß ich allerdings nicht wie das Original ist, denn andernorts wird er auch gern mit Matjes garniert. Und was natürlich nicht fehlen darf, ist obenauf das Spiegelei. Hier hätte man allerdings auch gern zwei Eier braten können.
Oh man war das ein leckeres essen und ein schöner Abend. Da durften dann natürlich drei Jubi zum Preis von je 3,90 € nicht fehlen. Wastel, Lucie und meine Frau machten dieses Mal Prost, ich musste ja noch den fahrbaren Untersatz in den Westen der Insel bewegen.
Unser Fazit: wir ließen zu viert 181,30 € im Restaurant Zum Haifisch in Burg auf Fehmarn. Nicht unbedingt günstig, aber ein freundlicher und lustiger Wirt, leckeres Essen, gemütliches Ambiente. Ich verstehe gar nicht warum Opi Hartwig hier nie her wollte.
Es ist bei uns mittlerweile zur Tradition geworden, auch zur Weihnachtszeit auf die Sonneninsel Fehmarn zu fahren. Und nun auch schon zur Tradition geworden ist, dass wir uns die Lichterparade der Fehmarner Landjugend anschauen. Dabei schmücken die jungen Landwirte ihre Traktoren und LKW, egal ob modernste Technik oder Oldie-Traktor richtig schön weihnachtlich. So geht es dann, mit lauter Weihnachtsmusik von den Traktoren schallend quer durch die Inselhauptstadt Burg. Der Umzug geht dabei direkt an Wastels Haus vorbei, also ist es... mehr lesen
Restaurant Zum Haifisch
Restaurant Zum Haifisch€-€€€Restaurant, Bar043719192Breite Straße 38, 23769 Fehmarn
4.5 stars -
"Diesesmal war auch bei Wastel alles auf dem Teller-ein gelungener Abend" JenomeEs ist bei uns mittlerweile zur Tradition geworden, auch zur Weihnachtszeit auf die Sonneninsel Fehmarn zu fahren. Und nun auch schon zur Tradition geworden ist, dass wir uns die Lichterparade der Fehmarner Landjugend anschauen. Dabei schmücken die jungen Landwirte ihre Traktoren und LKW, egal ob modernste Technik oder Oldie-Traktor richtig schön weihnachtlich. So geht es dann, mit lauter Weihnachtsmusik von den Traktoren schallend quer durch die Inselhauptstadt Burg. Der Umzug geht dabei direkt an Wastels Haus vorbei, also ist es
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Die Inhaber erklärten in ihrem Schreiben, dass die öffentliche Bekanntgabe zu diesem Zeitpunkt nicht beabsichtigt war. Ursprünglich sei geplant gewesen, die Entscheidung zu einem selbst gewählten Zeitpunkt und persönlich zu kommunizieren. Dieser Schritt wurde dem Unternehmen jedoch nach eigenen Angaben vorweggenommen. In der Folge rechnet das Team des Maerz damit, die aktuelle gastronomische Auszeichnung durch einen Stern voraussichtlich bereits im Juni zu verlieren. Statistisch gesehen entziehen namhafte Gastronomieführer ihre Prädikate häufig, wenn eine Standortschließung oder ein Pächterwechsel offiziell bekannt wird, da die Bewertung an die Kontinuität der jeweiligen Betriebsstätte geknüpft ist.
Die Entscheidung gegen eine Fortführung am jetzigen Ort beruhe laut den Verantwortlichen weder auf finanziellen noch auf konzeptionellen Gründen. Das Unternehmen verweist darauf, dass das Sternerestaurant über einen Zeitraum von 15 Jahren wirtschaftlich erfolgreich geführt worden sei und eine sehr gute Auslastung verzeichnet habe. Das gastronomische Angebot am Standort umfasst derzeit verschiedene Konzepte, die von der gehobenen Küche bis hin zu einem Burgerkonzept aus derselben Küche reichen. Der reguläre Betrieb soll mit allen bestehenden Formaten bis zum Jahresende uneingeschränkt fortgesetzt werden.
Bezüglich der weiteren Planung nach der Schließung teilten die Betreiber mit, der Region treu bleiben zu wollen. Ein Schwerpunkt der künftigen Geschäftstätigkeit soll der konsequente Ausbau des sogenannten Home-Dining-Konzepts sein. Damit reagiert das Unternehmen auf die sich wandelnden Anforderungen im Markt für kulinarische Dienstleistungen. Genauere Details zu neuen Räumlichkeiten nach dem Auszug aus dem aktuellen Objekt in Bietigheim-Bissingen wurden in der Mitteilung noch nicht genannt. Das Team kündigte jedoch an, auch in Zukunft weiterhin gastronomische Erlebnisse schaffen zu wollen.
Quelle: https://www.tageskarte.io/gastronomie/detail/restaurant-maerz-beendet-betrieb-im-hotel-rose-zum-jahresende.html