Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre. Von diesen Restaurants werde ich, wenn es meine karge Zeit erlaubt, natürlich gern und ausführlich hier berichten.
Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre.... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 324 Bewertungen 833170x gelesen 9184x "Hilfreich" 6357x "Gut geschrieben"
Liebe Gäste,
heute Nacht(13.03.2026) hat es leider einen Brand in unserer Küche im MARKTPIRAT Büsum gegeben.
Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen, aber der Schaden ist so groß, dass wir den Laden vorerst für Renovierungs- und Restaurationsarbeiten schließen müssen.
Wir sind ehrlich gesagt ziemlich traurig und auch etwas geknickt – besonders weil es bereits das zweite Mal ist, dass uns ein Brand trifft. Trotzdem gilt: Wir geben nicht auf.
Wir halten euch hier natürlich auf dem Laufenden und melden uns, sobald wir wissen, wann wir wieder öffnen können.
Liebe Gäste,
heute Nacht(13.03.2026) hat es leider einen Brand in unserer Küche im MARKTPIRAT Büsum gegeben.
Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen, aber der Schaden ist so groß, dass wir den Laden vorerst für Renovierungs- und Restaurationsarbeiten schließen müssen.
Wir sind ehrlich gesagt ziemlich traurig und auch etwas geknickt – besonders weil es bereits das zweite Mal ist, dass uns ein Brand trifft. Trotzdem gilt: Wir geben nicht auf.
Wir halten euch hier natürlich auf dem Laufenden und melden uns, sobald wir wissen, wann wir wieder öffnen können.
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"Nach einem Brand vorerst geschlossen" JenomeLiebe Gäste,
heute Nacht(13.03.2026) hat es leider einen Brand in unserer Küche im MARKTPIRAT Büsum gegeben.
Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen, aber der Schaden ist so groß, dass wir den Laden vorerst für Renovierungs- und Restaurationsarbeiten schließen müssen.
Wir sind ehrlich gesagt ziemlich traurig und auch etwas geknickt – besonders weil es bereits das zweite Mal ist, dass uns ein Brand trifft. Trotzdem gilt: Wir geben nicht auf.
Wir halten euch hier natürlich auf dem Laufenden und melden uns, sobald wir wissen,
Geschrieben am 11.03.2026 2026-03-11| Aktualisiert am
11.03.2026
Besucht am 07.12.2025Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 181 EUR
Es ist bei uns mittlerweile zur Tradition geworden, auch zur Weihnachtszeit auf die Sonneninsel Fehmarn zu fahren. Und nun auch schon zur Tradition geworden ist, dass wir uns die Lichterparade der Fehmarner Landjugend anschauen. Dabei schmücken die jungen Landwirte ihre Traktoren und LKW, egal ob modernste Technik oder Oldie-Traktor richtig schön weihnachtlich. So geht es dann, mit lauter Weihnachtsmusik von den Traktoren schallend quer durch die Inselhauptstadt Burg. Der Umzug geht dabei direkt an Wastels Haus vorbei, also ist es für uns ja logisch, dass wir uns gemeinsam das bunte Treiben ansehen. Auch wenn unser Wastel, wie auch schon unser Opi Hartwig, sagt, dass das alles Quatsch sei, ist er gern mit uns dabei. Und wenn wir nun mal schon fertig angezogen vor dem haus stehen, sollte es natürlich hinterher in eine der vielen Gastros in Burg gehen. Wastels Bedingung, fußläufig (bzw. Rollstuhltauglich) erreichbar. Unsere Bedingung: Fisch. Die Auswahl der Gastronomie überließ er natürlich wieder mir. Und so dachte ich, dass wir an dem bunten Umzug vorbei, welcher sich auf dem Burger Marktplatz und Weihnachtsmarkt sammelt, in Richtung Burgtiefe schlendern. Dort finden wir wenige Meter am Ende des Marktplatzes das Restaurant „Zum Haifisch“. Der Tisch war natürlich schon Tage im Voraus telefonisch reserviert, man konnte sich sogar an Wastel erinnern, war er doch vor nicht allzu langer Zeit schon hier. Wir selbst waren vor über 15 Jahren zum letzten Mal hier, Opi Hartwig mochte das Lokal irgendwie nicht. So nun also für uns die Chance.
Nachdem wir angekommen waren, und uns über das holprige Pflaster gekämpft hatten, wurden wir bereits am Eingang freundlich von einem sehr kräftigen Kellner, dessen Name Mike an der Brust prangte, in Empfang genommen. Er bot Wastel natürlich seine Hilfe an, und begleitete uns zu dem Tisch an dem Wastel auch das letzte Mal schon gesessen hatte. Hier konnte er gut sitzen und hatte Platz für seinen Ferrari.
Die Speisekarten brachte er sogleich mit, sodass wir sofort erst einmal nach den Getränken stöbern konnten. So bestellten wir nach wenigen Minuten:
Getränke:
· 3x 0,5ér Duckstein für je 6,50 € · 1x 0,2ér Grauburgunder vom Weingut Seebrich/Rheinhessen für 7,90 €
Nun hatten wir erst einmal Zeit die Speisekarte zu studieren. Diese ist ganz gut aufgestellt. So gibt es 6 Vorspeisen von 8,90 € bis 15,90 € sowie 26 Hauptgerichte welche sich alle zwischen 22 und 30 Euro bewegen. Einzig die Fischplatten für zwei sind mit 57 Euro dabei und das Rumpsteak mit 33 Euronen. An letzterem merkt man, es wird nicht nur Fisch serviert, auch die Fleischesser und Salatliebhaber kommen auf ihre Kosten.
Mike war nun nach wenigen Minuten mit den Getränken wieder an unserem Tisch, wir wussten was wir wollten. Also orderten wir:
Vorspeisen:
· 1x Tomatensuppe mit Sahnehaube und Baguette für 8,90 € · 2x Mediterrane Fischsuppe aus Tomaten, Weißwein, Fisch und Kräutern gekocht, dazu Baguette für je 9,90 €
Hauptspeisen:
· 1x Scholle „Müllerin Art“ (ca. 450 gr.)mit zerlassener Butter, Petersilie und Salzkartoffeln für 28,90 € · 1x Meerestrio, 3 Sorten gebratenes Fischfilet auf Blattspinat mit Hollandaise und Bratkartoffeln für 25,90 € · 1x Gebratene Dorschfilets auf Rahmwirsing mit Bratkartoffeln für 29,90 € · 1x hausgemachter Labskaus „Matrosen Art“ aus Rinderbrust, Speck, Rote Beete und Kartoffeln, garniert mit Zwiebeln, Gewürzgurke und Rollmops, dazu Spiegelei für 24,90 €
Die Bestellung hatten wir hinter uns, also erst mal das obligatorische Prost und das Foto unseres fast hundertjährigen für die GG-Community.
Nun konnten wir also bei dem leckeren Duckstein über die Lichterparade reden, welche dann auch wieder bei uns am Fenster vorbeizog, als die Bauern den Heimweg antraten. Und natürlich konnte ich mich jetzt auch mal im Restaurant umsehen.
Das Restaurant ist modern eingerichtet, schön hell gestrichen, als Kontrast ein dunkler Boden und dunkle Möbel. Die rustikalen tische bieten ausreichend Platz für Speisen und Getränke, auf den weich gepolsterten Sitzen lässt es sich aushalten, da kann man das ein oder andere Stündchen verbringen.
Das Restaurant ist in mehrere Bereiche aufgeteilt, wovon zwei eher wie ein schmaler Schlauch sind. Man versucht halt auch den letzten Platz auszunutzen. Ich denke, gerade in der Hochsaison wird das auch alles gut besetzt sein. Alles ist sauber, auch die ebenerdigen Toiletten. Gleich vorn am Eingang ist der große Tresen, den eine ältere Dame gut im Griff hat, und hier hintereinander die Getränke zapft. Mike ist dann fürs Austragen zuständig.
Und so brachte er uns nach 20 Minuten unsere Vorsuppen an den Tisch. Meine Frau hatte sich die Tomatensuppe ausgesucht. Und ihr wurde hier in einem tiefen Schälchen eine heiße, sehr gut schmeckende Suppe vorgesetzt.
Da war ix mit Pülverchen aus der Tüte, diese Suppe war aus frischen Tomaten püriert. Das sah man, das schmeckte man. Kräftig tomatig im Geschmack, noch viele kleine Tomatenstückchen drin. Dazu ein kleines, frisch getoastetes Baguette.
Lucie und ich, wir hatten uns für die Mediterrane Fischsuppe entschieden. Und die war mal völlig anders, als ich sonst do die Fischsuppen hier auf der Insel kenne.
All der Fisch, welcher in der Küche verarbeitet wird, fand sich hier als kleine und auch große Stückchen in der Suppe wieder. Dazu eine frisch pürierte, milde Tomatensoße mit Weißwein abgeschmeckt und Kräutern versetzt. Wow, war das lecker. So kann man also auch eine Fischsuppe anrichten. Auch hier gab es das frisch geröstete Baguette dazu.
Eine halbe Stunde nach unseren leckeren Vorsüppchen kamen dann unsere Hauptspeisen. Der zeitabstand war ideal, so konnte man sich etwas unterhalten, und die Vorsuppen konnten sich etwas setzen.
Unser ältester hier im Bunde, unser Wastel bestellte sich natürlich wieder den größten Fisch am Tische. Es sollte die Scholle „Müllerin Art“ sein, welche mit einem Gewicht von ca. 450 Gramm angepriesen wird.
Als Müllerin Art kannte ich sie noch nicht, aber was da bei Wastel auf dem Teller lag, konnte sich sehen lassen. Denn die große Scholle bedeckte fast den ganzen Teller. Auf der Haut knusprig angebraten, war auch die Innenseite der Scholle gut und schön braun gebraten. Dabei schien sie auch nicht trocken zu sein. In einem extra Schälchen wurde die Butter gereicht, und auch die Salzkartoffeln wurden extra gereicht.
Lucie hatte sich heute auf der Tageskarte die Gebratenen Dorschfilets auf Rahmwirsing mit Bratkartoffeln ausgesucht. Vier dicke Filets vom Dorsch wurden ihr hier gereicht, alle ebenfalls sehr gut von beiden Seiten angebraten, im inneren noch schön weich. Dazu ein riesiger Haufen vom frischen, ich denke mal selbst angerichteten Rahmwirsing. Dieser war herrlich cremig und gut im Geschmack.
Gut im Geschmack waren auch die Bratkartoffeln, welche in einem extra Schälchen gereicht wurden. Und ja, diese Bratkartoffeln verdienen zu Recht ihren Namen. Schön knusprig, goldgelb gebraten, mit Zwiebel und Speck, gut gewürzt. Dabei auch einige dunkle Röststellen, so stell ich mir Bratkartoffeln vor.
Meine Frau hatte sich heute für das Meerestrio entschieden. Dies waren 3 Sorten gebratenes Fischfilet, welches heute aus Dorsch, Rotbarsch und Seelachs bestand.
Alle Filets, es gab von jedem Fisch 2 Filets, waren auch hier schön goldgelb gebraten und nicht zu sehr gewürzt, sodass man auch die verschiedenen Fischsorten deutlich schmecken konnte. Unter dem Fisch war frischer Blattspinat angerichtet, welcher auch sehr herzhaft gewürzt war.
Oben auf dem Fisch war die Hollandaise. In meinen Augen wurde der Fisch damit leider ertränkt, meiner Frau gefiel es so. Geschmäcker sind verschieden. Mit Lucie teilte sie sich die Bratkartoffeln in der extra Schüssel.
Für mich stand eigentlich schon vornweg fest, was es für mich geben sollte, und klar, wenn man an der Küste ist, sollte man schon wenigstens einmal Labskaus essen.
Hier gab es ihn als „Matrosen Art“. Komischer Name, da das ja ein ursprüngliches Essen der Matrosen ist. Wie es sich gehört, war der Labskaus hier hausgemacht. Dazu gab es gepökelte Rinderbrust, welche reichlich in dem Haufen „Moppelkotze“ wie das Labskaus ja auch gern genannt wird, vorhanden war. Dazu dann natürlich noch würziger Speck und Rote Beete, und das Ganze mit Kartoffeln zu einem Brei püriert.
Und dieser Brei hier war richtig lecker würzig, kräftig in der Farbe und schön heiß. Garniert wurde das Ganze mit frischen, roten Zwiebelringen, einer Gewürzgurke und natürlich einem Rollmops. Hier weiß ich allerdings nicht wie das Original ist, denn andernorts wird er auch gern mit Matjes garniert. Und was natürlich nicht fehlen darf, ist obenauf das Spiegelei. Hier hätte man allerdings auch gern zwei Eier braten können.
Oh man war das ein leckeres essen und ein schöner Abend. Da durften dann natürlich drei Jubi zum Preis von je 3,90 € nicht fehlen. Wastel, Lucie und meine Frau machten dieses Mal Prost, ich musste ja noch den fahrbaren Untersatz in den Westen der Insel bewegen.
Unser Fazit: wir ließen zu viert 181,30 € im Restaurant Zum Haifisch in Burg auf Fehmarn. Nicht unbedingt günstig, aber ein freundlicher und lustiger Wirt, leckeres Essen, gemütliches Ambiente. Ich verstehe gar nicht warum Opi Hartwig hier nie her wollte.
Es ist bei uns mittlerweile zur Tradition geworden, auch zur Weihnachtszeit auf die Sonneninsel Fehmarn zu fahren. Und nun auch schon zur Tradition geworden ist, dass wir uns die Lichterparade der Fehmarner Landjugend anschauen. Dabei schmücken die jungen Landwirte ihre Traktoren und LKW, egal ob modernste Technik oder Oldie-Traktor richtig schön weihnachtlich. So geht es dann, mit lauter Weihnachtsmusik von den Traktoren schallend quer durch die Inselhauptstadt Burg. Der Umzug geht dabei direkt an Wastels Haus vorbei, also ist es... mehr lesen
Restaurant Zum Haifisch
Restaurant Zum Haifisch€-€€€Restaurant, Bar043719192Breite Straße 38, 23769 Fehmarn
4.5 stars -
"Diesesmal war auch bei Wastel alles auf dem Teller-ein gelungener Abend" JenomeEs ist bei uns mittlerweile zur Tradition geworden, auch zur Weihnachtszeit auf die Sonneninsel Fehmarn zu fahren. Und nun auch schon zur Tradition geworden ist, dass wir uns die Lichterparade der Fehmarner Landjugend anschauen. Dabei schmücken die jungen Landwirte ihre Traktoren und LKW, egal ob modernste Technik oder Oldie-Traktor richtig schön weihnachtlich. So geht es dann, mit lauter Weihnachtsmusik von den Traktoren schallend quer durch die Inselhauptstadt Burg. Der Umzug geht dabei direkt an Wastels Haus vorbei, also ist es
Geschrieben am 10.03.2026 2026-03-10| Aktualisiert am
10.03.2026
Besucht am 26.08.2025Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 154 EUR
Familie Jenome war auf Shoppingtour in der Dresdner Altstadt, und irgendwie brach dann urplötzlich der Abend herein, also Zeit für Abendessen. Man überlegte wo man denn essen gehen könnte, und unser „neuer“ Schwiegersohn erwähnte so nebenbei, dass er ja noch gar nicht so oft in „ausländischen“ Restaurants zum essen war. Ok, das sollte doch aber hier in Dresden nicht das Problem sein. Eher durch Zufall standen wir um diese Zeit nur wenige Meter von der Gastromeile auf der Wilsdruffer Straße entfernt, und so fiel unsere Auswahl recht spontan auf das Restaurant & Irish-Bar Shamrock.
Da es Ende August ein herrlich warmer Sommertag war, wollten wir natürlich draußen im Biergarten sitzen, ein Tisch für uns fünfe war auch frei. Gut, schön ist anders, durch den Verkehr auf der Wilsdruffer Straße und die Einkaufscentren in der Nähe kommt hier draußen natürlich keine Ruhe und Entspannung auf, aber wir wollten ja nur was essen und gut ist.
Wir nahmen auf den Korbstühlen Platz, nachdem man uns einen Tisch zugewiesenen hatte. Ja, auch hier ist bequem sicher was anderes. Wo man innen im Lokal auf weich gepolsterten Stühlen und Bänken sitzt, ist hier dann doch eher der Gartenstyle angesagt.
Auf den teilweise wackligen Tischen (durch das Kopfsteinpflaster darunter) gab es den üblichen Salz-und Pfefferstreuer, eine Chilisauce in der Flasche und Senf in der Portionstüte. Auch das Besteck war in dieser Box verstaut. Servietten standen in einem kleinen extra Halter bereit.
Zwei junge Herren waren im Service für den Außenbereich eingeteilt, und diesen hatten sie sehr gut im Griff und Blick. So war auch unsere Speisekarte fix zur Hand, und wir konnten unsere Speisen und Getränke aussuchen.
An der Speisekarte hat sich außer bei den Preisen nicht viel geändert, zusätzlich gibt es eine Tages- bzw Wochenkarte. Auch gibt es jeden Tag verschiedene Aktionen. Die Preise bewegen sich zwischen 17 Euronen für den Irish Stew bis zu über 35 Euro für das Rumpsteak. Unsere Wünsche waren recht schnell gereift, nur Schwiegersöhnchen war etwas mit der Auswahl überfordert. So bestellten wir erst einmal unsere Getränke:
Getränke:
· 1x 0,5ér Shamrock Stout für 6,80 € · 1x 0,5ér Guinness für 6,80 € · 1x 0,2ér Weißwein Hauswein trocken für 6,00 € · 1x0,4ér KiBa für 5,20 € · 1x Pina Colada für 8,20 €
Nun entschwand erst einmal der Kellner, und so hatte unser junger Herr am Tisch dann noch etwas Zeit zum Schauen. Nach wenigen Minuten kamen dann die Getränke an den Tisch, und so wollten wir nun auch bestellen.
Vorspeise:
· 1x Brotkorb mit Paprika-Frischkäse-, Kräuterquark- & Aioli - Dip mit frischen Kräutern für 6,90 €
Hauptspeisen:
· 1x Shamrock Spezial – Spätzlepfanne mit gebratenen Hähnchenstreifen, Zucchini, Paprika und Zwiebeln in einer Tomaten-Sahne-Soße für 19,90 € · 1x Walisischer Bierbrauer Gulasch - Rindfleisch und Lamm in einer Guinness – Soße mit Möhren- und Selleriestückchen, dazu Stampfkartoffeln für 23,90 € · 1x Sausage & Mash - Hausgemachte englische Würste mit Zwiebelsoße, dazu Kartoffelstampf für 17,50 € · 1x Irish Stew klein - Lammeintopf mit Gemüse und Kartoffeln, dazu Brot für 9,80 € · 1x Apple Crumble gebackene Apfelstücke mit Butterstreusel und Vanillesoße für 7,50 € · 1x Garlic Rump Steak - Argentinisches Rumpsteak (250g) mit Knoblauch, Champignons und Zwiebeln, dazu Wedges für 35,50 €
Nun konnten wir erst einmal Prost machen, und das Bier bei diesen Preisen auch mit Genuss trinken. Zum Glück hatten wir nicht lange Zeit darüber nachzudenken.
Denn nach nicht einmal 10 Minuten war unser Brotkorb, welchen wir als Vorspeise bestellt hatten, am Tisch. Der Brotkorb war nun nichts Besonderes, er bestand aus 4 Scheiben leicht angerösteten Baguette sowie drei kleinen Scheiben Mischbrot.
Brot und Baguette hatten hier auch den Anschein aus der Großbäckerei zu kommen. Dafür waren die Dips wahrscheinlich selbst angerichtet. Diese bestanden aus einem erfrischenden Aioli – Dip mit Kräutern, einem herrlich cremigen Kräuterquarkdip sowie einem sehr herzhaften, leicht scharfen Paprika-Frischkäsedip. Letzterer war mit Feta vermischt und kleinen Chilistückchen versetzt. Zum dippen zum Bier völlig ok.
Das kleine Töchterchen hatte heute mal verkehrte Welt gemacht, und so hatte sie sich den Apple Crumble statt als Nachspeise als Vorspeise bestellt. Ok, wer es mag.
Da standen dann bei ihr ebend als Vorspeise zwei Schälchen mit diesen gebackenen Apfelstücken vor ihr. Dazu eine Vanillesoße, von der man leider nicht deutlicher sehen und schmecken konnte das diese aus der große Tetrakonserve kommt. Die Apfelstücken waren aber gut, und nicht zu süß.
Dafür gab es dann bei ihr zur Hauptspeise, welche 20 Minuten später kam, den legendären Irish Stew. Ich denke mal, es ist eines der Nationalgerichte der Iren. Leider konnte ich ihn noch nicht im Original kosten, aber ich denke mal der hiesige kommt da ganz nah dran.
Denn hier im Shamrock ist dieser Lammeintopf mit ordentlich großen Stücken Lammfleisch versehen. Dabei ist das Lamm butterweich und gut im Geschmack. Zusätzlich gibt es reichlich Möhren und Kartoffelstücken in der herzhaften, leicht scharfen Sauce. Während der Irish Stew richtig gut war, konnte man leider schon beim Ansehen des beigelegten Baguettes sehen, das dies mal eingefroren war. So war es vor allem auch in der Mitte richtig trocken. Schade, das passte nicht dazu.
Unser großes Töchterchen hatte sich heute mal was nicht Irisches auserkoren, und wollte Shamrock Spezial, die Spätzlepfanne mit gebratenen Hähnchenstreifen, Zucchini, Paprika und Zwiebeln in einer Tomaten-Sahne-Soße. Dabei war sie heute nicht wirklich zufrieden mit ihrem Essen.
Sie ist schon eine, die ihr Essen nur warm und nicht heiß mag, aber wenn sie dann sagt das ihr Essen nicht unbedingt warm ist. Oh je. Zurückgeben wollte sie aber auch nicht, da sie dann schon ahnte das es ja eh bloß in der Ping aufgewärmt wird. Auch war es ihr am Ende zu klanschich, so als ob die Spätzle schon lange in dieser Soße lagen. Die Hähnchenstreifen musste sie suchen, auch von Zucchini und Paprika war nicht allzu viel vorhanden.
Meine Frau probierte sich heute in dem Walisischen Bierbrauer Gulasch. Hier waren einige schöne, große Stücken Rindfleisch und Lamm in einer Guinness Bier Soße angerichtet. Lamm als auch Rindfleisch schön zart und gut gewürzt.
Dazu wurden in dem Gulasch Möhren- und Selleriestückchen mitverarbeitet, welche sich so richtig schön mit dem Aroma des Gulaschs vollgesogen hatten. Dazu gab es Stampfkartoffeln, wobei ich allerdings sagen muss das es wohl eher „Rührkartoffeln“ waren, denn von gekochten und gestampften Kartoffeln war dieser Stampf weit entfernt. Hier wird wohl eher fertiges Pulver eingerührt.
Da sind wir schon mal im irischen Restaurant, und es gab ja auch genügend Auswahl an irischen Speisen. Was bestellt sich da Schwiegersöhnchen? Das Garlic Rump Steak, ein argentinisches Rumpsteak. Wir alle kamen vom Glauben ab, aber er strahlte.
Hatte er doch ein schönes großes Rumpsteak auf seinem Teller. Gut gewürzt mit reichlich Knoblauch und ordentlich gegrillt. Die Grillspuren waren deutlich zu sehen. Leider wurde nicht abgefragt welche Garstufe er möchte, und so war es dann in medium well gebraten.
Eigentlich schade um das schöne Steak. Gereicht wurde es mit frisch gebratenen und leicht scharf gewürzten Champignons. Dazu gab es natürlich frisch gegarte Zwiebeln und einen großen Beilagen Salat. Als Beilage gab es hier Wedges, welche uns allerdings geschmacklich nicht so recht überzeugten.
Ich hatte mich heute für das Sausage & Mash entscheiden, und schielte dann doch neidisch auf das Steak nebenan. Bei mir gab es drei kleine, hausgemachte englische Würste mit Zwiebelsoße. Die Würste waren sehr fest in ihrer Konsistenz und geschmacklich auch ganz gut.
Dazu auch hier der Kartoffelstampf, welcher den Namen eigentlich nicht so recht verdient. Obenauf in einer Kuhle des Stampfes ein Zwiebelsoße, welche dann doch eher an eine Maggi Sauce mit einigen Zwiebeln erinnerte.
Für mich stimmte hier aber vor allem das Preis-Leistungsverhältniss überhaupt nicht.
Nach einer knappen Stunde waren wir fertig, konnten zahlen, und unsere Einkäufe zum fahrbaren Untersatz bringen.
Unser Fazit: wir zahlten zu fünft 154,50 € im Restaurant & Irish-Bar Shamrock in Dresden. So recht waren wir heute mit unserem Essen nicht zufrieden. Und auch wenn es wieder einmal Sommer ist, das Ambiente im Pub ist natürlich tausendmal besser als davor inmitten des Verkehrslärms.
Familie Jenome war auf Shoppingtour in der Dresdner Altstadt, und irgendwie brach dann urplötzlich der Abend herein, also Zeit für Abendessen. Man überlegte wo man denn essen gehen könnte, und unser „neuer“ Schwiegersohn erwähnte so nebenbei, dass er ja noch gar nicht so oft in „ausländischen“ Restaurants zum essen war. Ok, das sollte doch aber hier in Dresden nicht das Problem sein. Eher durch Zufall standen wir um diese Zeit nur wenige Meter von der Gastromeile auf der Wilsdruffer Straße... mehr lesen
3.0 stars -
"Von unserem letzten Besuch hier waren wir mehr begeistert" JenomeFamilie Jenome war auf Shoppingtour in der Dresdner Altstadt, und irgendwie brach dann urplötzlich der Abend herein, also Zeit für Abendessen. Man überlegte wo man denn essen gehen könnte, und unser „neuer“ Schwiegersohn erwähnte so nebenbei, dass er ja noch gar nicht so oft in „ausländischen“ Restaurants zum essen war. Ok, das sollte doch aber hier in Dresden nicht das Problem sein. Eher durch Zufall standen wir um diese Zeit nur wenige Meter von der Gastromeile auf der Wilsdruffer Straße
Besucht am 16.10.2025Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 160 EUR
Meine Frau hatte im September letzten Jahres ihr halbes Jahrhundert voll, und bekanntlich bekommt man ja nie alle Freunde und Verwandten an einen Tisch. So war es auch zur großen Null, unsere Freunde hatten Urlaub gebucht, und dabei völlig den Geburtstag meiner Frau außeracht gelassen. Eigentlich sind wir immer der Meinung, wer nicht dasaß, der nicht mitaß. Aber hier wollten wir dann doch mal nicht so sein. Trotz allem war auch hier wieder die Terminfindung schwierig, arbeiten doch beide in der Pflege.
Nachdem ein Termin gefunden wurde, war uns schnell klar, es geht in den Nachbarort in die kleine Gaststätte Wätzlich. Ich habe hier schon über das Haus berichtet, und wir sind sehr oft dort zu diversen Spezialitätenessen, besonders den immer ausgebuchten Schlachteessen. Frischer kann man sein Fleisch als auch die anderen Wurstspezialitäten nicht bekommen, denn während die Schwester die Gaststätte der Eltern betreibt, führt der Bruder im Haus die Fleischerei des Vaters weiter. Aber nicht nur die Frische gefällt uns hier, nein, man setzt nicht nur auf eine starre, immer feste Karte, sondern wechselt diese regelmäßig und hat auch wöchentlich immer wieder neue Kreationen im Angebot.
Wir holten also unsere Freunde zu Hause ab, den fahrbaren Untersatz stellten wir vor der Gaststätte auf dem großen Parkplatz für Fleischerei und Gaststätte ab. Als wir das Lokal betraten wurden wir bereits an der Theke in Empfang genommen, und an unseren Tisch im Gastraum gebracht, die Speisekarte war auch alsbald zur Hand, und so konnten wir erst einmal kurz nach den Getränken schauen. Nach wenigen Minuten war der Mann der Chefin wieder am Tisch, und fragte unsere Getränkewünsche ab.
Getränke:
· 2x 0,4ér Feldschlösschen Rubin zu je 4,50 € · 1x 0,7ér Flasche Weißwein Grauburgunder vom Weingut Heinrich Basten an der Mosel für 21,90 € · 2x 0,4ér Tonic Water für je 4,00 €
Nach kurzer Zeit wurden die Getränke aufgenommen, und wir konnten die „normale“ Speisekarte studieren. Hier wurden wir viere auch schnell fündig, und so orderten wir:
Vorspeisen:
· 2x Kürbiscremesuppe für je 5,90 € · 1x Waldpilzsuppe für 5,90 € · 1x Würzfleisch mit Gouda und Baguette für 6,90 €
Hauptspeisen:
· 1x gepökelte Rinderzunge mit buntem Gemüse, Petersilienkartoffeln und zerlassener Butter für 17,90 € · 1x Beefsteak mit Waldpilzen und Rotkohl mit Kartoffeln für 17,90 € · 1x Geschmorte Entenkeule mit Apfelrotkohl und Klößen für 19,90 € · 1x Schnitzel „Zigeuner Art“ mit Bratkartoffeln für 17,90 €
Keine fünf Minuten später waren dann die Getränke am Tisch, und wir konnten auf das „alte Mädel“ anstoßen. Auch unsere Vorspeisen dauerten nicht allzu lang, denn nach etwas mehr als 10 Minuten nach Bestellung waren sie am Tisch.
Die beiden „älteren“ Mädels hatten sich die Kürbiscremesuppe auserkoren. Hellgelb erstrahlte sie in der dunklen Schüssel, und dampfte vor sich hin. Sie war also schon mal ordentlich heiß. Ordentlich war sie auch im Geschmack, denn sie war sehr herzhaft angerichtet, und angenehm cremig.
Verfeinert mit einigen Tropfen Kürbiskernöl einigen Ringen Lauchzwiebel und ein paar Sprossen war sie die ideale Herbstsuppe.
Meine Wenigkeit hatte sich auf die Waldpilzsuppe gefreut. Auch diese war angenehm heiß, und duftete herrlich nach Waldpilzen. Auch sie war schön dicklich angerichtet, fast schon cremig wie eine Soße.
Geschmacklich ließen wirklich die Waldpilze und nicht Maggi von sich grüßen, allerdings waren nur klein gehäckselte Stückchen in der Suppe. Ja ok, in der Kürbissuppe sind auch keine ganzen Früchte. Auch hier wieder Lauchzwiebel und Sprossen als Garnierung. Als Suppe so naja, als Soße zu nem Braten perfekt.
Die Tochter unsrer Freundin hatte sich das Würzfleisch als Vorspeise ausgesucht. Und wo, wenn nicht im tiefsten Osten bringt man ordentliches Würzfleisch. Bereits zu DDR-Zeiten neben der Soljanka die nationalvorspeise, gab es sie in jedem Restaurant. So durfte sie auch hier nicht fehlen. Angerichtet aus Hühnchen, wovon angenehm große Stücke im Würzfleisch vorhanden waren, mit einer dicken, cremigen Soße. Das ganze herzhaft gewürzt und mit reichlich Gouda goldgelb überbacken. Dazu natürlich noch eine Scheibe goldbrauner Toast. So muss das.
Da heute in der Gaststube nicht so viel los war, kamen unsere Hauptspeisen dann auch schon nach 20 Minuten an den Tisch.
Die Tochter unsrer Freundin beschränkte sich heute auf einfache Hausmannskost. Sie bestellte sich das Beefsteak mit Waldpilzen und Rotkohl mit Kartoffeln. Und ja, mit ner Fleischerei nebenan gibt es natürlich auch frisches Hackfleisch. Und wenn das wie in dieser Fleischerei auch immer gut gewürzt ist, braucht man in der Küche der Gaststätte nicht mehr viel machen.
Außer vielleicht nen ordentlich großen Klops formen und braten. So auch hier geschehen, es gab reichlich Beefsteak, es war gut gewürzt und es war richtig kräftig angebraten. Dazu passten dann auch die Waldpilze hervorragend. Hier waren sie nun endlich, welche ich als Stücken in der Suppe vermisst hatte. Sie waren ebenfalls sehr gut gewürzt und gut gebraten. Ob die Waldpilze Convenience sind, oder ein Restaurant doch selber in den Wald auf Pilzsuche geht? Ich weiß es nicht. Dazu gab es frischen, selbst gemachten Rotkohl, der kräftig in der Farbe sowie gut gewürzt mit Essig und Zucker war. Der Rotkohl schön fest im Biss. Als Beilage gab es Salzkartoffeln, und hier hätte nun meine Pilzsuppe perfekt als Soße dazu gepasst.
Unsre Freundin weihte nun langsam die Winterzeit ein, und bestellte sich die Geschmorte Entenkeule mit Apfelrotkohl und Klößen. Die Entenkeule war ausreichend groß, aber vielleicht doch ein paar Minütchen zu lange in der Backröhre, denn sie war schon ganz schön dunkel außen rum, und dadurch auch etwas fest.
Dafür war dann das innere der Keule schön weich. Gut gewürzt passte auch die Soße perfekt zur Entenkeule. Die Klöße selbst angerichtet, man sah es auch an der unterschiedlichen Form und Größe derjenigen. Den Rotkohl hab ich schon beim Beefie beschrieben.
Unser Geburtstagskind hatte lange mit sich gerungen, sich dann aber für die gepökelte Rinderzunge mit buntem Gemüse, Petersilienkartoffeln und zerlassener Butter entschieden. Und das war eine ordentliche Portion. Lagen doch auf ihrem Teller 8 Scheiben zarter Rinderzunge.
Diese war gut gepökelt, aber nicht zu salzig und richtig schön weichgekocht, sodass sie auf der eigenen Zunge fast zerging. Dazu gab es als buntes Gemüse einen Mix aus Karotten, gelben Möhren, Brokkoli und Erbsen. Ich denke mal das dies eine bunte Conveniencemischung war. Trotzdem war das Gemüse ebenfalls schön bissfest und leicht gesalzen, sodass der Eigengeschmack noch gut zur Geltung kam. Auch hier wieder frische Kartoffeln und eine kleine Salatbeilage. Das Ganze dann in reichlich zerlassener Butter angerichtet. Meine Frau mag das so, für mich wäre die Butter zu viel gewesen.
Ich freute mich heute auf das Schnitzel „Zigeuner Art“ mit Bratkartoffeln. Darf man das denn überhaupt noch so nennen? Zum Glück schert sich der kleine Dorfgasthof nicht um diese blödsinnige Diskussion, und verkauft weiter, wo alle wissen was gemeint ist. Ich hatte ein großes, zartes Schnitzel, welches mit einer knusprigen Panade versehen war, und schön goldgelb gebraten wurde.
Dazu die berühmte Zigeunersoße, und die war so wie ich sie von jeher kenne. Feine Wurststreifen scharf angebraten, mit saurer Gurke und Paprika versetzt, und das Ganze dann ordentlich gewürzt, wobei man da mit scharfen Paprika und Chili nicht unbedingt sparen muss. Das Ganze dann in einer leicht tomatigen Soße angerichtet, fertig und lecker.
Dazu passten die frischen Bartkartoffeln natürlich perfekt, denn auch diese waren deftig gewürzt, und so wie es sein muss, mit Speck und Zwiebel verfeinert. Das Ganze dann noch schön braun anbraten, gut ist. Hier hätten die Bratkartoffeln aber gern noch ein, zwei Minütchen in der Pfanne verbringen dürfen. Sie waren nicht schlecht, aber für mich persönlich fehlte der letzte Schliff. Dazu noch eine kleine Salatbeilage, und Herr Jenome war satt.
Ich weiß nicht so recht, aber die Damen waren trotz der Portionen wohl noch immer nicht satt, und so orderten sie tatsächlich noch eine Nachspeise:
· 2x Dessert Helene für je 4,90 € · 1x Eis und Heiß Himbeere für 7,50 €
Die Desserts ließen nicht lange auf sich warten. Das Dessert Helene war eine Kugel Eis mit Sahne sowie eine halbe Birne.
Das Eis und Heiß war auf Wunsch meiner Frau mit Schokoladeneis und Sahne aufgefüllt, dazu gab es ein Schälchen heißer Himbeere.
Die Damen waren zufrieden, ich hätte die Helene lieber in flüssiger Form genommen, aber einer musste ja fahren. Nach 2 Stunden traten wir dann auch den Heimweg an, Geburtstag erledigt für dieses Jahr.
Unser Fazit: wir ließen zu viert 160,70 € in der Gaststätte Wätzlich in Rammenau. Wire immer waren wir zufrieden und kommen immer wieder gern hier her.
Meine Frau hatte im September letzten Jahres ihr halbes Jahrhundert voll, und bekanntlich bekommt man ja nie alle Freunde und Verwandten an einen Tisch. So war es auch zur großen Null, unsere Freunde hatten Urlaub gebucht, und dabei völlig den Geburtstag meiner Frau außeracht gelassen. Eigentlich sind wir immer der Meinung, wer nicht dasaß, der nicht mitaß. Aber hier wollten wir dann doch mal nicht so sein. Trotz allem war auch hier wieder die Terminfindung schwierig, arbeiten doch beide in... mehr lesen
4.5 stars -
"Unsere Hausgaststätte, da kann man auch zum Geburtstagsessen hingehen" JenomeMeine Frau hatte im September letzten Jahres ihr halbes Jahrhundert voll, und bekanntlich bekommt man ja nie alle Freunde und Verwandten an einen Tisch. So war es auch zur großen Null, unsere Freunde hatten Urlaub gebucht, und dabei völlig den Geburtstag meiner Frau außeracht gelassen. Eigentlich sind wir immer der Meinung, wer nicht dasaß, der nicht mitaß. Aber hier wollten wir dann doch mal nicht so sein. Trotz allem war auch hier wieder die Terminfindung schwierig, arbeiten doch beide in
Besucht am 10.10.20256 Personen
Rechnungsbetrag: 70 EUR
Während unseres Herbsturlaubes im Harz im kleinen Örtchen Schierke war ich immer für die Frühstücksbrötchenlieferung verantwortlich. Da es in Schierke keinen Bäcker gab, welcher geöffnet hatte, suchte ich also im Umkreis nach einem geeigneten Bäcker. Fündig wurde ich auf der anderen Seite des Brockens im Westteil des Harzes. Dort in Braunlage gibt es eine kleine, private Bäckerei, welche noch jeden Morgen Brot und Brötchen selbst bäckt, und auch den Teig noch selbst herstellt. Da wir generell solche kleinen, dörflichen Handwerksbetriebe unterstützen, und uns weigern in irgendeinem Supermarkt von irgendeiner Großbäckerei immer gleich schmeckende Fertigware zu beziehen, nahm ich also den etwas längeren Weg in Kauf, um hier jeden Morgen frische Brötchen für das Frühstück zu holen.
So waren die Aufgaben klar verteilt. Meine Frau ging mit Hundi die große Morgenrunde Gassi, unsere Freunde deckten einen üppigen Frühstückstisch und kochten frischen Kaffee, ich holte die Backwaren.
Da uns allen die Brötchen richtig gut schmeckten, und ich von dieser kleinen Bäckerei so schwärmte, mussten wir natürlich auch einmal deren Kuchen und Torten im kleinen Café der Bäckerei versuchen. Es war gar nicht so einfach für uns 6 Leutchen einen freien Tisch zu bekommen, aber nachdem ein älteres Pärchen sich an einen kleineren Tisch gesetzt hatte, hatten auch wir Platz. Mit Genehmigung der beiden Damen hinter dem Verkaufstresen konnten wir drei Tische zusammenschieben, und hatten letztendlich einen großen, gemeinsamen Tisch.
Kaffee und Kuchen sucht man sich am Bedientresen aus, und muss es sich auch selber dort wieder holen. Wenn nicht allzu viel Betrieb ist, wird es aber auch an den Tisch gebracht.
Als Kuchen stehen die normalen Kuchen mit Früchten und Streusel, welche man oftmals als Blechkuchen kennt, aber auch Torten zur Verfügung.
Bei den Torten geht es von der Sacher-Torte bis zu verschiedenen Creme-und Sahneorten. Auch hier wieder mit unterschiedlichen Früchten drauf, aber auch Varianten mit unterschiedlichen Creme und Sahnefüllungen.
Aber auch der klassische Apfelkuchen wie auch der Bienenstich fehlen nicht im Repertoire. Alle Kuchen sind morgens frisch gebacken, hier steht der Bäckermeister gemeinsam mit dem Konditor in der Backstube .Erstaunlich für mich, alle Kuchen und Torten waren nicht zu süß, das hatte man hier gut raus.
Da uns ja die Brötchen aber auch von hier schmeckten, und wir am Abreisetag keinen Stress mehr in der Küche machen wollten, ging es zu einem zünftigen Frühstück noch einmal nach Braunlage. Hier konnte man zwischen verschiedenen Frühstücksvariationen auswählen, oder man nimmt nur einfach ein belegtes Brötchen.
Wir entschieden uns für letzteres, und so wurden alle unsere Brötchen im Hinterzimmer frisch angefertigt, bzw. belegt. Und da gehörte auf die Butter erst einmal ein großes Salatblatt, bevor dann Schinken oder Salami oder der Käse reichlich drauf gepackt wird. Natürlich nahmen wir auf frisch belegte Brötchen als Reiseproviant mit, so hatten wir unterwegs auch noch etwas vom Harz.
Unser Fazit: die Bäckerei Anders in Braunlage ist zu unserem Brötchenlieferanten während unseres Urlaubes geworden. Die Brötchen jeden Tag frisch aus der Backstube, und auch der Kuchen und die Torten waren richtig lecker. Wir kommen gern wieder.
Während unseres Herbsturlaubes im Harz im kleinen Örtchen Schierke war ich immer für die Frühstücksbrötchenlieferung verantwortlich. Da es in Schierke keinen Bäcker gab, welcher geöffnet hatte, suchte ich also im Umkreis nach einem geeigneten Bäcker. Fündig wurde ich auf der anderen Seite des Brockens im Westteil des Harzes. Dort in Braunlage gibt es eine kleine, private Bäckerei, welche noch jeden Morgen Brot und Brötchen selbst bäckt, und auch den Teig noch selbst herstellt. Da wir generell solche kleinen, dörflichen Handwerksbetriebe... mehr lesen
Café in der Bäckerei Michael Anders
Café in der Bäckerei Michael Anders€-€€€Cafe, Konditorei055202294Herzog-Wilhelm-Straße 37, 38700 Braunlage
4.5 stars -
"Unser Urlaubsbäcker" JenomeWährend unseres Herbsturlaubes im Harz im kleinen Örtchen Schierke war ich immer für die Frühstücksbrötchenlieferung verantwortlich. Da es in Schierke keinen Bäcker gab, welcher geöffnet hatte, suchte ich also im Umkreis nach einem geeigneten Bäcker. Fündig wurde ich auf der anderen Seite des Brockens im Westteil des Harzes. Dort in Braunlage gibt es eine kleine, private Bäckerei, welche noch jeden Morgen Brot und Brötchen selbst bäckt, und auch den Teig noch selbst herstellt. Da wir generell solche kleinen, dörflichen Handwerksbetriebe
Besucht am 27.09.2025Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 137 EUR
Wir waren wieder einmal auf Fehmarn, Opi´s schöne Nachbarin wollte mit all ihren Lieben und Freunden den 92. Geburtstag feiern. Da wir die letzte Zeit schon arge Sorge um sie hatten, war uns klar, es wird leider ihr letzter Geburtstag sein. Somit war für uns natürlich auch klar, dass wir uns die Zeit irgendwie frei nehmen müssen, um ihr diesen einen, letzten Wunsch noch einmal zu erfüllen. Einige Wochen später ist sie ja dann zu Opi Hartwig nachgereist.
Wenn wir aber auf Fehmarn sind, steht natürlich auch immer mindestens ein Besuch bei unserer GG-Ikone Wastel und seiner bezaubernden Lucie an. Auch das ist für uns Pflicht, mit den beiden haben wir ja nun doch schon so manche kulinarische Stätte besucht.
So wollten wir auch an diesem Abend gemeinsam Essen gehen. Unsere Forderung war klar, wenn wir auf Fehmarn sind, dann muss es Fisch geben. Wastel und Lucie war es egal, Hauptsache mit uns gemeinsam gut essen gehen. Somit stand unser Favorit recht schnell fest, denn auch mit Opi Hartwig sind wir gern in Lemkenhafen in Kolles Fischpfanne eingekehrt. Ein Tisch wurde telefonisch reserviert, und somit stand zumindest der Kulinarik nichts mehr im Wege.
Wastel und Lucie holten wir zu Hause in Burg ab, dann ging es mit unserem Gefährt in den Süden der Insel. Hier bei Kolles Fischpfanne steht ein kleiner Parkplatz zur Verfügung, in der Nebensaison bekommt man da einen Platz. In der Hochsaison ist Lemkenhafen jedoch durch die vielen Surfer als auch durch die Gäste der benachbarten Aalkate dann doch ziemlich zugeparkt. Die letzten paar Meter konnten wir mit Wastel zum Lokal laufen, dabei lässt sich der alte Charmeur natürlich nicht von Lucie helfen, dann muss es schon meine Frau sein ;-)
Im Lokal angekommen wurden wir von einem jungen Herrn begrüßt, und an unseren reservierten Tisch gebracht. Natürlich wie immer in die alte Kapitänsstube, den modernen Teil des Restaurants hab ich somit noch nie besucht.
Aber wir fühlen uns hier in diesem Teil des Restaurants recht wohl, das dunkle Holz der ehemaligen Theke, die gesetzten Farben an der Wand als auch die dunklen Sitzmöbel verstrahlen einen rustikalen Charme. Und bequem sitzt man am Ende auch noch auf den dicken Lederpolstern.
Wir hatten uns also platziert, da kam auch schon die Frage des jungen Herrn nach den Getränkewünschen. Wir wollten aber erst mal ankommen, und auch wenn wir die Karte gut kennen wollten wir doch erst noch einmal hineinschauen. Nach wenigen Minuten hatten wir dann unsere Getränke zusammen, so orderten wir:
Getränke:
· 1x 0,2ér Merlot für 7,00 € · 1x 0,5ér König Pilsner für 5,40 € · 2x 0,5ér König Ludwig dunkel für je 5,60 €
Der junge Mann entschwand, und so konnten wir auch noch einmal einen Blick in die Speisekarte werfen, bevor wir auch hier unsere, eigentlich schon vornweg feststehende, Entscheidung bestellen.
Nach wenigen Minuten waren die Getränke am Tisch, und wir orderten:
Vorspeisen:
· 1x Lemkenhafener Fischsuppe mit reichlich Einlage vom Fisch und Krustentieren für 9,80 € · 1x Fehmaraner Kartoffelsuppe mit gebratenem Dorsch für 7,90 €
Hauptspeisen:
· 2x Große Scholle „Finkenwerder Art“ mit Speckstreifen und Grönlandkrabben mit Bratkartoffeln für je 24,90 € · 1x Gebratene Medaillons vom Dorsch auf Tomaten-Miesmuschelragout, dazu Salzkartoffeln und Brokkoli für 23,50 € · 1x Gebratenes Zanderfilet auf Lauchgemüse mit Krabbensauce und Bandnudeln für 22,50 €
Nun konnten wir erst einmal Prost machen, und das obligatorische Bild für unsere GG-Community machen. Prost an euch da draußen! Bis unsere Suppen kamen, mussten wir eine knappe viertel Stunde warten, aber das nutzten wir natürlich intensiv, denn es gab ja genügend zu erzählen.
Als unsere Suppen dann am Tisch standen, hatten wir zwei dampfend heiße Teller vor uns. Ich hatte mir wie so oft natürlich die Lemkenhafener Fischsuppe mit reichlich Einlage vom Fisch und Krustentieren bestellt. Und ja, die reichlich Einlage türmte sich regelrecht zu einer Insel in der Suppe auf.
Jeglicher Fisch der in der Küche verarbeitet wird, findet sich hier wieder, ebenso Muscheln und Krabben, und auch davon nicht wenig. Man muss es also mögen. Apropos mögen, ja ich mag es, wenn es etwas deftiger gewürzt ist, aber heute war der Fisch Sud nicht nur deftig gewürzt, heute war der Koch oder die Köchin deutlich verliebt, denn die Suppe war schon sehr salzig, eigentlich fast grenzwertig.
Ähnlich erging es meiner Frau, die sich die Fehmaraner Kartoffelsuppe mit gebratenem Dorsch gewünscht hatte. Auch hier war die Suppe reichlich und schön heiß, auch hier gab es einige sehr dicke Stücken Dorsch in der Suppe,
aber zusätzlich zum salzigen war hier wohl auch die Dose mit dem Majoran in die Suppe gefallen, denn eigentlich schmeckte man fast nichts anderes. Eigentlich hätten wir zum Neutralisieren gern ein Scheibchen Baguette dazu gehabt, aber das wird hier nicht gereicht. Schade, das kennen wir von Sabine und Rolf eigentlich besser.
Nun waren wir gespannt was uns bei den Hauptspeisen erwartet. Die kamen ca. 25 Minuten nach unseren Vorsuppen, wir hatten also auch ein bisschen Zeit es etwas setzen zu lassen.
Wastel und Lucie hatten sich heute für die Große Scholle „Finkenwerder Art“ mit Speckstreifen und Grönlandkrabben mit Bratkartoffeln entschieden.
Wow, was für Apparate dort auf den Tellern lagen. Da haben sich die beiden aber was vorgenommen. Wastel hat ja hier schon berichtet, ich verzichte daher darauf.
Mein Frauchen wünschte sich heute Gebratenes Zanderfilet auf Lauchgemüse mit Krabbensauce und Bandnudeln, bat aber darum die Krabbensoße bitte nicht auf den Fisch zu kippen, da sie die nicht mag. So wurde diese in einem kleinen Schälchen extra serviert, und verblieb unangetastet.
Angetastet hat sie jedoch den Fisch. Da waren zwei große Filets auf dem Teller, beide auf der Haut kräftig angebraten und gut gewürzt, auch die Fleischseite war gut angebraten. Die Bandnudeln bissfest gekocht, passten auch hervorragend zu diesem Ensemble.
Der Lauch kräftig grün in der Farbe, leicht gedünstet, und auch noch angenehm im Biss. Eine große Portion, Frauchen war zufrieden. Skeptisch schaute allerdings auch sie bei der Scheibe Zitrone, wie will ich die auf den Fisch bekommen, ohne mir die Finger zu besudeln. Naja.
Ich hatte heute lange überlegt, und eigentlich stand auch mir die Scholle an, dann aber hab ich mich doch für das heutige Tagesgericht, die Gebratene Medaillons vom Dorsch auf Tomaten-Miesmuschelragout, dazu Salzkartoffeln und Brokkoli entschieden.
Und auch da saß ich vor einem vollgepackten Teller. Mehrere dicke, schön feste Dorschstücken waren da drapiert, unter ihnen das Miesmuschelragout. Das war sehr reichlich, und schmeckte auch sehr gut. Leicht tomatig, gut gewürzt, ja das passte zum Dorsch.
Der Brokkoli war aber wie die Vorsuppe leider ebenfalls zu salzig, da gab es wohl heute zu viel Liebe in der Küche. Ansonsten war er schön bissfest gekocht, und auch die Röschen waren alle noch gut vorhanden und nicht zerkocht. Die Kartoffeln waren ebenfalls gut und reichlich, ich vermute mal das es die Fehmarnschen Kartoffeln vom Bauern um die Ecke waren. Zum Glück waren diese nicht versalzen.
Auf einen Jubi oder einen Linie verzichteten wir heute, da hatte Wastel ja noch die ein oder andere Spezialität zu Hause stehen. Also machten wir uns nach über 1,5 Stunden auf den Nachhauseweg.
Unser Fazit: wir zahlten zu viert 137,10 € in Kolles Fischpfanne in Lemkenhafen. Eigentlich kennen wir das Restaurant von Sabine und Rolf immer als eine sichere Bank, mit Opi Hartwig waren wir sehr oft und gerne hier. Heute war jedoch der Wurm, bzw. zu viel Salz drin. Klar ist das sicherlich Geschmackssache, aber das kennen wir sonst anders.
PS: sorry das ich erst 5 Monate nach Wastel seinem Bericht nun auch mal so weit bin.
Wir waren wieder einmal auf Fehmarn, Opi´s schöne Nachbarin wollte mit all ihren Lieben und Freunden den 92. Geburtstag feiern. Da wir die letzte Zeit schon arge Sorge um sie hatten, war uns klar, es wird leider ihr letzter Geburtstag sein. Somit war für uns natürlich auch klar, dass wir uns die Zeit irgendwie frei nehmen müssen, um ihr diesen einen, letzten Wunsch noch einmal zu erfüllen. Einige Wochen später ist sie ja dann zu Opi Hartwig nachgereist.
Wenn wir aber... mehr lesen
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"Heute war der Wurm bzw zu viel Salz drin" JenomeWir waren wieder einmal auf Fehmarn, Opi´s schöne Nachbarin wollte mit all ihren Lieben und Freunden den 92. Geburtstag feiern. Da wir die letzte Zeit schon arge Sorge um sie hatten, war uns klar, es wird leider ihr letzter Geburtstag sein. Somit war für uns natürlich auch klar, dass wir uns die Zeit irgendwie frei nehmen müssen, um ihr diesen einen, letzten Wunsch noch einmal zu erfüllen. Einige Wochen später ist sie ja dann zu Opi Hartwig nachgereist.
Wenn wir aber
Besucht am 19.11.2025Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 54 EUR
Die Landesfeuerwehrschule des Freistaates Sachsen liegt nicht unbedingt verkehrsgünstig, sondern ziemlich weit im Osten von Sachsen, an der brandenburgischen Grenze bei Hoyerswerda. Geschuldet ist dies, dass es bereits zu DDR-Zeiten eine Feuerwehrschule für die Offiziersausbildung der Feuerwehren war. Und da man nach der Wende dieser strukturschwachen Region was Gutes tun wollte, baute man diese Schule für sämtliche Feuerwehren des Freistaates großzügig aus.
Ich selbst bin seit über 35 Jahren in diesem Verein tätig, und seit über 10 Jahren auch in einem landesweit organisierten Team, welches Feuerwehrleute nach belastenden Einsätzen mit einer Art Psychosozialer Notfallbegleitung (PSNV) begleitet. Für unser Einsatznachsorgeteam stand wieder einer von jährlich zwei vorgeschriebenen Lehrgängen an der Schule an, und da ich nur einen Fahrtweg von etwas mehr als einer halben Stunde habe, bin ich immer wieder fällig unsere Teamtreffen und Lehrgänge zu organisieren. So stand an diesem Tag auch noch einmal ein kurzer Termin in Hoyerswerda an, und da er wirklich nur kurz war, und nicht telefonisch geregelt werden konnte, nahm ich meine Frau mit, somit wird es auf der Autofahrt nicht ganz so langweilig. Und da der Termin am späten Nachmittag war, wollten wir das gleich noch mit nutzen, um gemeinsam essen zu gehen. Irgendeine Gastronomie wird es schon geben, welche uns zusagt.
Beim großen Onlinekartenanbieter wurden wir schnell fündig, und der führte uns in die Hoyerswerdaer Altstadt, direkt neben das Hoyerswerdaer Schloß. Hier gibt es nicht nur deutsche und griechische Restaurants, sondern in einer kleinen Seitengasse auch das indische Restaurant Punjab Palace. Da wir die indische Küche mögen, war für uns recht schnell klar, das ist es. Unseren fahrbaren Untersatz bekamen wir auf einer Stellfläche direkt vor dem Lokal los, ansonsten stehen in der Nähe noch weitere Parkplätze am Schloß zur Verfügung.
An der Tür zum Restaurant wurden wir auf einem großen Zettel bereits darauf hingewiesen, dass hier nur Barzahlung möglich ist. Gut das ich meine Frau mithatte, denn mehr als 10 Euronen hab ich nie einstecken, ich bin im Gegensatz zu meiner Frau notorischer Kartenzahler.
Nachdem wir das Restaurant betreten hatten, wurden wir von einem freundlichen, jungen Inder(oder Pakistani?) begrüßt, er überließ uns im fast leeren Restaurant die freie Platzwahl. Wir platzierten uns an einer kleinen Ecke an der Heizung, da meine Frau heute etwas fröstelte. Mit uns waren noch zwei weitere Tische besetzt.
Das Restaurant war in einem kräftigen Orange-Ton gestrichen, an den Wänden viele Bilder und Zeichnungen aus Indien. Große Tische boten ausreichend Platz für die gewählten Speisen, auf den grell-gelben, weichen Lederstühlen mit ihrem dicken Polster saß man sehr gemütlich. Das Restaurant war 1a sauber. Auf den Tischen die von unserem Wastel so verhassten Salz-und Pfefferstreuer sowie ein kleines Teelicht.
Die Speisekarte brachte der junge Herr nachdem wir uns gesetzt hatten, und wollte auch alsbald die Getränkebestellung aufnehmen. Wir erbaten uns aber erst einmal kurz Zeit, um wenigstens mal in die Speisekarte schauen zu können.
Die Getränke waren dann recht schnell klar, und da uns der Kellner immer im Blick behielt, kam er sofort zu uns, und wir orderten:
Getränke:
· 1x 0,5ér Lausitzer Pilsner für 4,50 € · 1x 0,4ér Coca-Cola für 4,50 €
Nun konnten wir erst einmal die Speisekarte studieren, und die wie gewohnt beim Inder sehr reichhaltig. Man konnte aus 6 Suppen und 8 weiteren Vorspeisen wählen, die Preise bewegten sich dabei zwischen 5,50 € und 9,90 €. Als Hauptspeisen standen vegetarische Gerichte, Hühnchen Gerichte, Lammgerichte, Fischgerichte und natürlich auch die Tandoorigerichte zur Auswahl.
Sage und schreibe 62 unterschiedliche Gerichte, die Preise bewegten sich zwischen 12 und 20 Euro, was ich als ziemlich preisgünstig empfinde. Bereits auf der ersten Seite wurde darauf hingewiesen, dass der Koch die Speisen für den europäischen Geschmack pikant anrichtet. Wer jedoch gern scharf essen möchte, konnte sich entscheiden zwischen mittelscharf oder indisch scharf(sehr scharf). Beilagen und Saucen werden zu jeder Zeit kostenfrei nachgereicht. Das klingt doch gut.
Hier mussten wir dann doch eine Weile überlegen, aber eigentlich war uns klar, wenn Inder, dann etwas mit Lamm. So stand unsere Entscheidung dann fest, und als unsere Getränke an unseren Platz kamen, orderten wir:
Vorspeise:
· 1x Dal Shorba - Linsensuppe für 5,50 € · 1x Knoblauchsuppe nach indischer Art für 5,50 €
Hauptspeisen:
· 1x Lamm Saag – Lammfleisch in Spinat nach indischer Art mit frischem Ingwer und Knoblauch für 16,90 € · 1x Lamm Roghan Josh – Lammfleisch in einer würzigen Mischung aus Zwiebeln, Knoblauch und grünem Paprika in einer Currysoße für 17,90 €
Kurz nachdem der Kellner unsere Bestellung in der Küche abgegeben hatte, brachte er einen kleinen Gruß aus der Küche mit. Hierbei handelte es sich um einige Fladen Naan Brot sowie drei unterschiedlichen Soßen.
Die erste war eine milder Minz-Joghurt-Chutney, die zweite war eine schon etwas würzigere Tamarinden Chutney, aber die dritte, die Tamaring Sauce hatte es aber in sich, und brachte mich ordentlich zum schwitzen und tötete fast die Geschmacksknospen auf der Zunge ab, denn diese war aus grüner Chili hergestellt und feuerte entsprechend. Also nix für meine Frau, ich musste aber immer wieder einmal kosten. Sehr zum Leidwesen meiner Vorsuppe, denn von der hab ich am Anfang erst mal gar nichts geschmeckt, meine Geschmacksknospen mussten sich erst einmal neutralisieren.
Eine viertel Stunde nach unserer Bestellung waren dann unsere Suppen am Platz. Äußerlich unterschieden sich die beiden Suppen sich fast überhaupt nicht. Meine Knoblauchsuppe nach indischer Art war etwas heller als die Suppe meiner Frau, und beim Essen merkte man auch, dass die Konsistenz dünner ist.
Außerdem lag auf meiner Knoblauchsuppe ein Stück Zitrone. Nachdem sich meine Geschmacksknospen dann wieder normalisiert hatten, schmeckte man bei dieser heißen Suppe auch sehr deutlich den Knoblauch, die vielen klein gehackten Stückchen gaben der Suppe einen sehr kräftigen Geschmack. Sie Knoblauchsuppe war herrlich sämig und cremig
Meine Frau hatte sich die Dal Shorba, eine indische Linsensuppe auserkoren. Und auch die war richtig heiß, dunkelgelb in ihrer Farbe und sehr sämig, fast schon breiig in der Konsistenz.
Ihr Geschmack war sehr mild, man schmeckte deutlich die gelben Linsen heraus. Das richtige für meine Frau, die ja nun mal gar nicht das scharfe Essen mag.
Eine halbe Stunde nach unserer Bestellung kamen dann auch die Hauptspeisen an unseren Tisch. Es war ein angenehmes Zeitmanagement, denn so hatten wir etwas Zeit, das sich die Suppen etwas setzen konnten.
Unsere Gerichte kamen in Edelstahlschüsseln, und wurden vom Kellner nur mit Topflappen angefasst und auf eine entsprechende Unterlage gestellt. Vorsicht heiß!
Da wir beide Reis zu unseren Gerichten wählten, wurde dieser ebenfalls in einer großen Schüssel serviert.
Ich hatte mir heute das Lamm Roghan Josh ausgesucht. Wie schon beschrieben, essen wir beim Inder sehr gern Lamm. Hier war das Lammfleisch in mundgerechte Stücke geschnitten und in einer Mischung aus Zwiebeln, Knoblauch und grünem Paprika in einer Currysoße angerichtet. Eigentlich sollte die ganze Mischung ja würzig sein, mir war sie allerdings zu lasch, hier hätte ich da dann doch die mittelscharfe oder die indisch Scharfe variante wählen müssen.
Trotzdem war das essen gut, das Lammfleisch schön weich gebraten, von Zwiebeln und grünem Paprika waren ausreichend große Stücken in der milden Soße, welche sehr reichlich war. Gut das wir da den Reis, welcher schön körnig und fest war, als Beilage gewählt hatten, denn so wurde die Sauce gut aufgesogen.
Meine Frau bestellte, wie eigentlich immer, das Lamm Saag. Das waren ebenfalls klein geschnittene Stücken gut gebratenes und schön weiches Lammfleisch. Das wurde in einem sehr geschmackvollen und würzig, frischen Spinat angerichtet.
Dieser wurde nach indischer Art mit frischem Ingwer und Knoblauch abgeschmeckt, und war hier, im Gegensatz zu manch anderem Inder, überhaupt nicht scharf, also wirklich perfekt für meine Frau.
Nach knapp einer Stunde waren wir fertig, hatten seit langen mal wieder indische Küche, und konnten nun unseren Heimweg antreten.
Unser Fazit: wir zahlten zu zweit 54,80 € im indischen Restaurant Punjab Palace in Hoyerswerda. Ein gemütliches Restaurant, flotter und freundlicher Service, und auf den europäischen Geschmack eingerichtete Küche. Wer das weiß, kann immerhin auf die scharfe, indische Küche ausweichen. Nicht schlecht, hierher kommen wir bestimmt gern mal wieder, es gibt ja weitere Lehrgänge zum Organisieren, und hier hatte ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Die Landesfeuerwehrschule des Freistaates Sachsen liegt nicht unbedingt verkehrsgünstig, sondern ziemlich weit im Osten von Sachsen, an der brandenburgischen Grenze bei Hoyerswerda. Geschuldet ist dies, dass es bereits zu DDR-Zeiten eine Feuerwehrschule für die Offiziersausbildung der Feuerwehren war. Und da man nach der Wende dieser strukturschwachen Region was Gutes tun wollte, baute man diese Schule für sämtliche Feuerwehren des Freistaates großzügig aus.
Ich selbst bin seit über 35 Jahren in diesem Verein tätig, und seit über 10 Jahren auch in einem... mehr lesen
Punjab Palace
Punjab Palace€-€€€Restaurant, Lieferdienst, Take Away03571 096196Friedrichsstraße 10, 02977 Hoyerswerda
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"Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen-und geschmeckt hat es auch noch" JenomeDie Landesfeuerwehrschule des Freistaates Sachsen liegt nicht unbedingt verkehrsgünstig, sondern ziemlich weit im Osten von Sachsen, an der brandenburgischen Grenze bei Hoyerswerda. Geschuldet ist dies, dass es bereits zu DDR-Zeiten eine Feuerwehrschule für die Offiziersausbildung der Feuerwehren war. Und da man nach der Wende dieser strukturschwachen Region was Gutes tun wollte, baute man diese Schule für sämtliche Feuerwehren des Freistaates großzügig aus.
Ich selbst bin seit über 35 Jahren in diesem Verein tätig, und seit über 10 Jahren auch in einem
Besucht am 07.12.20254 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Es war mal wieder ein trauriger Termin der uns auf die wunderschöne Insel Fehmarn führte. Nachdem Opi Hartwig im Frühjahr von uns gegangen ist, folgte ihm nun auch seine schöne Nachbarin mit immerhin stolzen 92 Jahren. Wir waren natürlich zur Trauerfeier geladen, und so verbrachten wir wieder ein paar Tage auf Deutschlands Sonneninsel.
Da wir mit Hartwigs Nachbarin und vor allem mit ihrer Tochter ein inniges und freundschaftliches Verhältnis führen, haben wir die viele freie Zeit auch zum quatschen genutzt. Da mein Fehmarnscher Sonnenschein, so nenn ich die Tochter nun schon seit vielen Jahren, weiß das wir Opis Küche sauber und unberührt lassen, und immer frühstücken gehen, lud sie uns zum Frühstück ein. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin, mit der sie von Bremen angereist war, sollte es nach Lemkenhafen in das kleine Bistro „Lütten“ gehen. Sie reservierte für uns viere einen Tisch, und so ging es am Morgen, bzw. Vormittag nach Lemkenhafen.
Hier steht dieses kleine Bistro „Lütten“ unmittelbar am Strand der Ostsee. Ein großer Parkplatz davor bietet, zumindest in der Nachsaison, ausreichend Platz für den fahrbaren Untersatz.
Das kleine Bistro ist überwiegend aus Holz gebaut, hat im Gastraum bodentiefe Fenster zum Blick auf die Ostsee, zusätzlich steht ein großer Wintergarten zur Verfügung. Im Sommer kann man rund um das Lütten auf mehreren Liegestühlen und in Strandkörben Platz nehmen, und den ein oder anderen Cocktail bei einem schönen Sonnenuntergang am Meer genießen.
Wir wurden von zwei jungen, sehr freundlichen Damen begrüßt, und nahmen im Gastraum an einem der großen Fenster Platz. Von hier aus hatten wir den besten Blick über das kleine Bistro als auch auf die Ostsee. Mit Gas befeuerte Kamine gaben dem Raum eine wohlige Wärme. Die modernen, großen Tische bieten ausreichend Platz für Speisen und Getränke, auf den Stühlen mit einem weichen Sitzkissen sitzt man ganz gemütlich. So lässt es sich aushalten.
Eine der jungen Damen brachte alsbald die Karten, und nach einem ausgiebigen Blick in diese stand unsere Bestellung recht schnell fest. So orderten wir als unser Frühstück:
· 1x Te´de Ginger für 4,80 € · 2x Latte Macchiato Vollmilch für je 3,90 € · 1x Americano Grande für 4,50 € · 1x Käse Frühstück - mit Pecorino, Bergkäse, Camembert, Frischkäse, Kräuterkäse und Marmelade für 13,90 € · 2x Club Breakfast – mit Kräuterkäse, Prosciutto, Salami Milano, Marmelade, Nougatcreme und Honig für je 13,90 € · 1x PanCakes Lagune mit selbstgemachter Blaubeersoße für 8,00 € · 1x Baguette Lütten Lachs für 9,00 € · 1x Griechischer Joghurt mit Honig und Nüssen für 4,90 €
Eine knappe viertel Stunde mussten wir auf unser Frühstück warten, aber was uns dann serviert wurde ließ die Augen erst mal leuchten. Auf einer schweren Schieferplatte wurde das herzhafte Frühstück serviert. Die Freundin meines Fehmarnschen Sonnenscheins und auch ich hatten uns für das herzhafte Club Breakfast entschieden.
Zu jedem Frühstück gab es je zwei Brötchen zur Auswahl, wobei man zwischen dem hellen Lütten Brötchen, Mohnbrötchen, Sesambrötchen, Roggenbrötchen, Kübiskernbrötchen und Mehrkornbrötchen wählen kann. Die Brötchen werden hier frisch (auf)gebacken. Ich denke mal das dies aufgrund der Größe, Form und Beschaffenheit Backrohlinge sind. Man kann hier auf Vorbestellung zum Beispiel auch seine Sonntagsbrötchen für zu Hause holen.
Unser Club Breakfast war gut ausgestattet, mit 2 Scheiben gekochtem Schinken a la Prosciutto und vier Scheiben einer groben, sehr herzhaften Salami Milano. Statt Kräuterkäse gab es 2 Scheiben Gouda und 2 Scheiben Camembert, wobei man uns vorher allerdings fragte ob dies in Ordnung ist.
Weiterhin gab es in einer kleinen Pappschale Marmelade, Nutella in der Portionsverpackung sowie auch Honig in der Portionsverpackung. Ich gab das süße Zeugs an meine süßen Mädels weiter, und erhielt im Tausch etwas Käse sowie Salami. Kein schlechter Tausch. Als Dekoration gab es zum naschen noch dunkle Trauben, frische Kiwi und Honigmelone.
Meine Frau entschied sich für das Käse Frühstück mit Pecorino, Bergkäse, Camembert, Frischkäse, Kräuterkäse und Marmelade. Auch hier gab es statt dem Frischkäse den Gouda als zusätzliche Option. Auch sie war zufrieden mit ihrem mehr als reichlichen Frühstück.
Mei Fehmarnscher Sonnenschein wollte nicht so recht an das klassische Frühstück, und nahm sich mit dem PanCakes Lagune, dem Baguette Lütten Lachs und dem Griechischen Joghurt mit Honig und Nüssen vielleicht dann doch etwas viel vor.
Schon die große Schüssel mit dem griechischen Joghurt machte ja schon fast satt. Das große Baguette Lütten Lachs war mit reichlich Lachs, Salat und Ei belegt, die drei Pancakes vollendeten das Frühstück. Ich glaube an diesem Tag gab es außer dem ein oder anderen Verdauerli nichts anderes mehr.
Auch die Getränke waren gut, die Kaffee bzw. Latte kräftig im Geschmack, aber auch der Te´de Ginger, ein Tee mit frisch geschnittenem Ingwer war sehr kräftig. Da musste man dann schon aufpassen den Ingwer beizeiten raus zu nehmen.
Wir blieben eine ganze Weile im Lütten, nahmen noch das ein und andere Kaffeegetränk ein, und ließen die vergangene Zeit mit Opi Hartwig und seiner schönen Nachbarin Revue passieren. Es tat gut, uns allen.
Unser Fazit: wir ließen zu viert 80,70 € im Bistro Lütten in Lemkenhafen auf der wunderschönen Sonneninsel Fehmarn. Vielleicht ein etwas teures Frühstück, aber wir waren zufrieden. Das Team freundlich, Wurst, Käse und Brötchen frisch. Was will man mehr?
Es war mal wieder ein trauriger Termin der uns auf die wunderschöne Insel Fehmarn führte. Nachdem Opi Hartwig im Frühjahr von uns gegangen ist, folgte ihm nun auch seine schöne Nachbarin mit immerhin stolzen 92 Jahren. Wir waren natürlich zur Trauerfeier geladen, und so verbrachten wir wieder ein paar Tage auf Deutschlands Sonneninsel.
Da wir mit Hartwigs Nachbarin und vor allem mit ihrer Tochter ein inniges und freundschaftliches Verhältnis führen, haben wir die viele freie Zeit auch zum quatschen genutzt.... mehr lesen
4.5 stars -
"Frühstück mit Meeresblick" JenomeEs war mal wieder ein trauriger Termin der uns auf die wunderschöne Insel Fehmarn führte. Nachdem Opi Hartwig im Frühjahr von uns gegangen ist, folgte ihm nun auch seine schöne Nachbarin mit immerhin stolzen 92 Jahren. Wir waren natürlich zur Trauerfeier geladen, und so verbrachten wir wieder ein paar Tage auf Deutschlands Sonneninsel.
Da wir mit Hartwigs Nachbarin und vor allem mit ihrer Tochter ein inniges und freundschaftliches Verhältnis führen, haben wir die viele freie Zeit auch zum quatschen genutzt.
Besucht am 01.11.2025Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 69 EUR
Ich hatte meine Frau zu ihrem Geburtstag mit einem Ausflug nach Düsseldorf überrascht. Es ging zur Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol. Wenn man dann natürlich einmal in Düsseldorf ist, machten wir natürlich ein langes Wochenende daraus, und erkundeten die Stadt am Rhein. Karneval war zum Glück noch weit weg, so war es, zumindest in den meisten Stadtteilen, noch recht ruhig. Anders natürlich auf der längsten Theke der Welt. Das war nun so richtig mein Ding, bekamst du doch hier schon als vorbeilaufender in einer der vielen Altbierkneipen einfach so solch ein kleines Finkennäppel Altbier in die Hand gedrückt. So kämpften wir uns durch die vielen Anbieter, das machte nun aber auch hungrig. Wir versuchten es bei vielen der dort ansässigen Restaurants, aber am Samstagabend ohne Reservierung war es so gut wie aussichtslos.
Ganz anders im Goldenen Kessel bei der Brauerei Schumacher wo traditionelle Brauhausküche im urgemütlichen Stammhaus des ältesten Altbiers der Stadt versprochen wird. Wir standen draußen und studierten die Speisekarte, sahen drinnen ebenfalls ein vollbesetztes Gasthaus, und hatten auch hier schon keine Hoffnung.
Plötzlich kam ein rüstiger, älterer Herr raus, fragte ob wir was essen wollen, und nachdem wir bejaht hatten, gab es nur einen kurzen Kopfnicker, was bedeutete das wir ihm folgen sollten. Durch das gerammelt volle Gasthaus führte er uns an einen 6-er´ Tisch, wo bereits ein Pärchen in unserem Alter saß. Dort fragte der Herr, wahrscheinlich der Chef des Hauses, ob das Pärchen und auch wir etwas dagegen hätten, gemeinsam am Tisch zu sitzen. Hatten wir nicht, und das andere Pärchen auch nicht. Also hatten wir einen Sitzplatz ergattert, und unser Abendessen war gesichert.
Der Senior hob kurz seine Hand, und sogleich kam dann auch schon einer der vielen herumwuselnden Kellner zu uns. Die Getränkewünsche bitte. Da wir hier ja bewusst in einer Altbier-Brauerei waren, gab es für uns natürlich nur eins:
Getränke:
· 2x 025ér Schumachers Alt für je 2,90 €
Für die Speisen erbaten wir uns etwas Lesezeit der Speisekarten. Die Speisekarten standen in Aufstellern auf jedem Tisch parat, und es gab typisch deutsche Hausmannskost. Zur Auswahl standen rund 35 Gerichte, von der einfachen Brotzeit, über Gulaschsuppe bis zur Haxe. Die Preise bewegen sich dabei zwischen 8 bis 23 Euronen. Unsere Entscheidung stand recht schnell fest, und so orderten wir:
Hauptspeisen:
· 1x Zünftige Herbst-Vesper-Platte mit Schinken, Salami, Leberwurst und Birnen-Camembert-Creme, dazu herzhaftes Brot für 16,00 € · 1x Schuhmachers Wurst-Gourmetteller an Sauerkraut und Kartoffelpüree für 20,00 €
Nun hatten wir erst mal Zeit uns im Gasthaus umzusehen. Es war natürlich gerappelt voll, an den Tischen wurde ausgelassen getrunken, gefeiert und gesungen, die Lautstärke war entsprechend. Uns gefiel´s, dem Pärchen an unserem Tisch, ebenfalls Touris, natürlich auch. Es war mal eine ganz andere Atmosphäre als sonst so in den Gastros. Aber immer brauch ich das auch nicht.
Typisch Brauhaus sind Stühle, Tische und Bänke aus rustikalem Holz, die Sitzfläche der Stühle aus Bast geflochten. Nicht unbedingt gemütlich, aber vollkommen ausreichend, und nach ausreichend Altbier in den Adern merkt man das auch gar nicht mehr.
An den Wänden Bilder aus der Geschichte der Brauerei, dazu etliche Pokale auf vielen Regalen. Auf jedem Tisch ein Steinzeug Krug, worin das Besteck für den Tisch stand. Zusätzlich ein Senf Napf, Salz-und Pfefferstreuer.
Die kleinen Finkennäppel mit Altbier waren immer recht schnell alle, sowas stellt man in Sachsen oder Bayern erst gar nicht auf den Tisch. Wir einigten uns mit dem für uns zuständigen Kellner, dass er einfach immer neues bringt, wenn er bemerkt unser Glas geht schon wieder dem Ende entgegen. Zumindest solange bis wir stopp sagen. Es klappte wunderbar.
Auch die Essenslieferung klappte wunderbar, nach knapp 20 Minuten war trotz vollem Haus unsere Bestellung am Tisch.
Meine Frau hatte sich heute sofort in die Zünftige Herbst-Vesper-Platte aus der Tageskarte verguckt, und wurde reichlich belohnt. Auf einem großen Holzbrett wurden ihr hier verschiedene Sorten von rohem und gekochten Schinken serviert, aber auch Salami und Leberwurst.
Die Wurst war frisch und herzhaft im Geschmack, der rohe Schinken nicht zu salzig, der gekochte Schinken angenehm mild. Die rheinische Leberwurst für uns Sachsen mal was völlig anderes. Dazu eine große Kugel einer Birnen-Camembert-Creme, welche geschmacklich für uns ebenfalls Neuland war, aber richtig gut zur Jahreszeit passte und sehr gut schmeckte.
Garniert war das ganze mit reichlich saurer Gurke, frischen Zwiebelringen und Tomatenviertel. Als Brotbeilage war eine Scheibe normales Roggenbrot, ein Kürbiskernbrot sowie zwei dunkle Brötchen beigelegt. Meine Frau war mehr als satt, ihr hat es gut geschmeckt.
Ich hatte mich für den Schuhmachers Wurst-Gourmetteller an Sauerkraut und Kartoffelpüree entschieden. Hier gab es verschieden Bratwürstchen vom Schwein und Kalb, grobe Bratwurst sowie ein Düsseldorfer Wienerle und die typische, dunkle Düsseldorfer Blutwurst.
Alle Würste herzhaft und gut im Geschmack, besonders hatte es mir die grobe Bratwurst als auch die Düsseldorfer Blutwurst angetan. Dazu gab es Sauerkraut, welches auch für uns Sachsen geschmacklich wieder anders war, aber Gott sei Dank weit weg von dem bayrischen Kraut war. Der Kartoffelpüree frisch gestampft und auch angenehm im Geschmack. Ich denke ich hatte mich richtig entschieden.
Nach soviel fettigem Essen musste es natürlich etwas zur Verdauung geben, und so orderten wir noch einen guten Altbierbrand.
Es war ein guter Abend, und nach noch manchen Altbier sollte es dann natürlich wieder Richtung Hotel gehen, denn dort an der Hotelbar gab es natürlich auch Düsseldorfer Altbier.
Wir zahlten, was uns nun Erstaunte war, dass es keinen Kassenbon gab, sondern unsere Preise auf nur auf einen Notizzettel geschrieben wurden und in bar kassiert wurde. Für solch ein Haus schon eher sehr ungewöhnlich.
Unser Fazit: wir zahlten zu zwei 69,20 € im Goldenen Kessel der Schumacher Brauerei in der Düsseldorfer Altstadt. Das Personal flugs unterwegs, neues Bier stand sofort auf dem Tisch, man ist um das Wohl der Gäste bemüht, trotz vollem Haus. Respekt vor der Mannschaft. Für uns war es ein schöner Ausflug in die Düsseldorfer Altstadt.
Ich hatte meine Frau zu ihrem Geburtstag mit einem Ausflug nach Düsseldorf überrascht. Es ging zur Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol. Wenn man dann natürlich einmal in Düsseldorf ist, machten wir natürlich ein langes Wochenende daraus, und erkundeten die Stadt am Rhein. Karneval war zum Glück noch weit weg, so war es, zumindest in den meisten Stadtteilen, noch recht ruhig. Anders natürlich auf der längsten Theke der Welt. Das war nun so richtig mein Ding, bekamst du doch hier... mehr lesen
Brauereiausschank Im Goldenen Kessel
Brauereiausschank Im Goldenen Kessel€-€€€Restaurant, Partyservice, Brauhaus0211326007Bolkerstraße 44, 40213 Düsseldorf
4.0 stars -
"Wenn man mal in Düsseldorf ist, muss es auch ein Altbierausschank sein-hier wurden wir nicht enttäuscht" JenomeIch hatte meine Frau zu ihrem Geburtstag mit einem Ausflug nach Düsseldorf überrascht. Es ging zur Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol. Wenn man dann natürlich einmal in Düsseldorf ist, machten wir natürlich ein langes Wochenende daraus, und erkundeten die Stadt am Rhein. Karneval war zum Glück noch weit weg, so war es, zumindest in den meisten Stadtteilen, noch recht ruhig. Anders natürlich auf der längsten Theke der Welt. Das war nun so richtig mein Ding, bekamst du doch hier
Aus gesundheitlichen Gründen schließen wir leider diese Tür.
Wir bedanken uns für eine tolle Zeit!
Ihr findet uns aber weiterhin in unserem "Restaurant Tobis Hüs", wo es natürlich, wie gewohnt, weiter geht!
"Höre auf dein Herz!" - Und genau das tun wir...
Aus gesundheitlichen Gründen schließen wir leider diese Tür.
Wir bedanken uns für eine tolle Zeit!
Ihr findet uns aber weiterhin in unserem "Restaurant Tobis Hüs", wo es natürlich, wie gewohnt, weiter geht!
Vielen Dank für Alles,
Corda und Tobi
Quelle: https://www.thetastesylt.de
The Taste Sylt
The Taste Sylt€-€€€Restaurant04651-8364348St. Nicolai-Straße 1, 25980 Sylt
stars -
"Aus gesundheitlichen Gründen schließen wir leider" Jenome"Höre auf dein Herz!" - Und genau das tun wir...
Aus gesundheitlichen Gründen schließen wir leider diese Tür.
Wir bedanken uns für eine tolle Zeit!
Ihr findet uns aber weiterhin in unserem "Restaurant Tobis Hüs", wo es natürlich, wie gewohnt, weiter geht!
Vielen Dank für Alles,
Corda und Tobi
Quelle: https://www.thetastesylt.de
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heute Nacht(13.03.2026) hat es leider einen Brand in unserer Küche im MARKTPIRAT Büsum gegeben.
Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen, aber der Schaden ist so groß, dass wir den Laden vorerst für Renovierungs- und Restaurationsarbeiten schließen müssen.
Wir sind ehrlich gesagt ziemlich traurig und auch etwas geknickt – besonders weil es bereits das zweite Mal ist, dass uns ein Brand trifft. Trotzdem gilt: Wir geben nicht auf.
Wir halten euch hier natürlich auf dem Laufenden und melden uns, sobald wir wissen, wann wir wieder öffnen können.
https://www.facebook.com/marktpirat/