Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre. Von diesen Restaurants werde ich, wenn es meine karge Zeit erlaubt, natürlich gern und ausführlich hier berichten.
Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre.... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 319 Bewertungen 817814x gelesen 9034x "Hilfreich" 6235x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 06.02.2026 2026-02-06| Aktualisiert am
06.02.2026
Besucht am 12.10.2025Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 168 EUR
Unser kleines Kind hatte ihren 22. Geburtstag, und war noch immer zu ihrer 5-wöchigen Reha in Burg im Spreewald. Da an eine große Feier nicht zu denken war, sollte es also wenigstens eine kleine Feier im Kreise unserer Familie werden. Also suchte ich vorab nach einer entsprechenden Gastro, welche wir auch mit ihrem geliebten Vierbeiner besuchen können. Fündig wurde ich im Landhotel Burg, hier gab es neben dem Restaurant im Landhotel auch das italienische Restaurant „Il Fenile“. Telefonisch wurde ein Tisch für uns 5 samt Vierbeiner gebucht, einem schönen Abend sollte nichts entgegenstehen.
Wir überraschten Töchterchen am Nachmittag mit einem kleinen Kuchen, und natürlich ihrem Vierbeiner. Der Kuchen wurde am Auto verspeist, da ja Hundi nicht mit in die Kurklinik darf. Danach gab es einen kleinen Spaziergang, ehe wir dann knapp 10 km mit dem Auto in den tiefsten Spreewald fuhren. Hier am Landhotel Burg steht ein ausreichend großer Parkplatz zur Verfügung, welcher allerdings am Sonntagabend mit Hotelgästen als auch Restaurantgästen für beide Restaurants fast voll besetzt war.
Das italienische Restaurant Il Fenile befindet sich im hinteren Bereich des Hotels. Früher war das das Ausgedinge, heute befindet sich in dem schmucken Holzbau ein Restaurant. Ein großer Außenbereich lädt im Sommer zum verweilen ein, sodann man denn genügend Mückenspray aufgetragen hat, denn der Spreewald ist ja für seine Mückeninvasionen bekannt.
Wir betraten das Restaurant, und waren erst einmal von der Größe überrascht. Genau neben dem Eingang ist eine riesige Theke, schräg gegenüber wird in einer kleinen Ecke die Pizza im Steinofen gebacken, rechts kann man einen Blick in die Küche erhaschen.
Über dem Tresen sind auf einer großen Empore mehrere Sitzplätze, aber auch am Tresen finden an mehreren Tischen ausreichend Leute Platz. Nach oben zur Empore muss man auch, wenn man die Toiletten aufsuchen will. Wie das für Rollifahrer oder Menschen mit Gehbehinderung bewerkstelligt wird, weiß ich leider nicht.
Wir wurden, wie üblich beim Italiener, freundlich und überschwänglich empfangen, und in den großen Wintergarten begleitet. Hier ist über die gesamte Länge des Hauses noch einmal ein riesiger Gastraum mit bodentiefen Fenstern. So hat man natürlich einen wunderbaren Blick in den Spreewald.
Alle Tische sind mit kleinen Raumtrennern voneinander getrennt, sodass man nicht immer die Blicke der Tischnachbarn auf seinem Teller hat. Auf den weich gepolsterten Stühlen und Bänken sitzt man sehr bequem und gemütlich. Die rustikalen Tische bieten ausreichend Platz für die Speisen. Die Tische sind bereits eingedeckt, und selbst die hochwertigen, fast stoffähnlichen Servietten liegen bereit.
Die Speisekarte war alsbald zur Hand, und fast gleichzeitig kam auch eine Schüssel mit frischen Wasser für Tochters Hund. Die Getränke waren schnell gefunden, sodass wir diese erst einmal bestellten, bevor wir die ausgiebige Karte studieren konnten.
So orderten wir:
· 1x 0,4ér König Pilsner für 4,90 € · 1x 0,2ér Cabernet Sauvignon für 8,30 € · 1x 0,4ér Saft für 6,00 € · 1x 0,33ér Fritz Limonade Melone für 3,90 € · 1x 0,33ér Fritz Limonade Apfel-Kirsch-Holunder für 3,90 €
Die Bestellung wurde aufgenommen, der junge Italiener entschwand zum Tresen. Nun hatten wir zeit uns die ausgiebige Karte anzusehen. Schon allein die Tageskarte enthielt 10 Speisen. In der Standardkarte werden dann 10 verschiedene Antipasti, 2 Suppen und 6 Salate empfohlen. Als Hauptgerichte gibt es 10-mal Pasta und 15 verschiedene Pizzen. Die Preise sind relativ hoch, und bewegen sich bei den Pizzen zwischen 13 und 22 Euro, wobei ein Großteil um die 17 bis 19 Euro kostet. Die Preise bei der Pasta variieren zwischen 13 und 26 Euro, wobei hier der Großteil bei 19 bis 22 Euro liegt. Und natürlich gab es dann auch noch Fisch und Fleisch, hier war die Auswahl mit 8 Gerichten allerdings recht schmal.
Nach wenigen Minuten kamen die Getränke an unseren Tisch, und ja, die Italiener verstehen wie man ein Weinglas trägt, denn hier wurde der Dame das Glas am Steil gereicht.
Als dann unsere Getränke an den Tisch waren, orderten wir also unsere Hauptspeisen:
· 1x Pizza „Il Fienile “ mit Mozzarella, kalabrische Salami, Parmaschinken, Rucola und Crème fraîche für 22,00 € · 1x Tagliatelle alla Bolognese - Frische Bandnudeln mit Kalbs- und Rinderragout für 17,50 € · 1x Casarecce al Pesto di basilico e Mozzarella di Buffala - Gedrehte Nudeln mit Basilikumpesto und Büffelmozzarella für 19,50 € · 1x Tris di Carne alla griglia con insalta – Dreierlei Fleisch gegrillt(Schweinefilet, Lammkaree und Rind) mit Salat der Saison und Balsamico Dressing für 25,50 € · Tagliolini con Crema di Tartufo bianco su letto di vitello - Frische Spaghetti mit weißer Trüffelcreme auf rosa gebratenem Kalbsbett für 23,00 €
Das das Restaurant zum Sonntagabend fast voll besetzt war, mussten wir auf unsere Speisen knappe 30 Minuten warten. Aber in diesem gemütlichen Ambiente ist das ja kein Problem.
Schwiegersöhnchen hat so manchmal seltsame Anwandlungen. Während wir beim Italiener ausnahmslos Pizza und Pasta bestellen, orderte er heute hier Fleisch. Er bestellte sich Tris di Carne alla griglia con insalta, also das Dreierlei Fleisch gegrillt(Schweinefilet, Lammkaree und Rind) mit Salat der Saison und Balsamico Dressing.
Und ja, schlecht sah das nicht aus, und es schien ihm auch sehr gut geschmeckt zu haben, denn er strahlte übers ganze Gesicht. Das konnte er auch, denn sowohl das Schweinefilet als auch das Rind waren schön gegrillt, die Grillspuren auf dem Fleisch deutlich zu sehen.
Das Fleisch schön weich, das Rind angenehm medium. Auch das Lammkaree wies deutliche Grillspuren auf, das Fleisch butterweich, der Knochen ließ sich einfach ablösen. Dazu gab es eine große Schale mit frischem Salat, wobei allerdings der Rucola deutlich den Vorrang hatte. Obenauf frisch geschnittener Parmesan und ein leichtes Balsamico Dressing.
Frauchen wünschte sich die Tagliolini con Crema di Tartufo bianco su letto di vitello , die Frischen Spaghetti mit weißer Trüffelcreme auf rosa gebratenem Kalbsbett. Auf einem großen Steinzeug Teller waren allerhand von zarten Scheiben, leicht rosa angebratenen Kalb.
Darüber dann relativ dicke Spaghetti, welche nach Aussehen als auch nach Geschmack sicher hier frisch hergestellt werden. Dazu die leichte Trüffelcreme, welche hervorragend zu dieser Kreation passte. Oben dann natürlich auch der obligatorische, frisch geschnittene Parmesan drauf. Richtig gut.
Ich hatte mich für die Pizza „Il Fienile “ entschieden. Diese war mit Mozzarella, kalabrische Salami, Parmaschinken, Rucola und Crème fraîche belegt. Die Pizza bedeckte den großen Steinzeug Teller. Dabei war ein großer Teil der Pizza Rand, was mir persönlich zu viel war, und am Ende auch übrigblieb.
Der Rand war knusprig gebacken, mir aber auch zu trocken. Dafür war die Mitte gut belegt, denn auf dem reichlichen Mozzarella lagen viele Scheiben des Parmaschinken, nur die kalabrische Salami machte sich etwas rar. Oben auf dann hier auch sehr viel vom frischen Rucola.
Unsre Große hatte sich die Casarecce al Pesto di basilico e Mozzarella di Buffala, die Gedrehten Nudeln mit Basilikumpesto und Büffelmozzarella. Auch hier wieder auf einem großen Teller ein großer Berg von Nudeln, wo diese nun gedreht waren, erschließt sich mir nicht ganz.
Die Nudeln waren in reichlich Basilikumpesto geschwenkt, am Ende vielleicht fast ein bisschen zu ölig dadurch. Obenauf noch eine Kugel Büffelmozzarella und auch hier wieder der frische Parmesan.
Unser Geburtstagskind hatte sich in ihrem Italienurlaub in die italienische Bolognese verliebt, also wollte sie natürlich heute auch Bolognese, und so orderte sie die Tagliatelle alla Bolognese, also Frische Bandnudeln mit Kalbs- und Rinderragout. Die Tagliatelle waren angenehm bissfest gekocht.
Unter Ragout verstehen wir allerdings etwas anderes. Und so war Töchterchen bereits beim ersten Anblick dann doch etwas enttäuscht, denn die Bolognese war letztendlich eher eine undefinierbare Masse aus Hackfleisch und dicklicher Soße. Wenigstens die Soße schmeckte sehr tomatig, das kleingehäckselte Hackfleisch war aber definitiv nichts. Schade.
Wer meine Damen kennt, weiß das sie, wo andere einen Reserve-Gourmetmagen haben, einen Dessertmagen besitzen. So orderten sie also dann noch als Nachspeise:
· 2x Panna cotta aromatizzata con lavanda e arancia con salsa lamponi - Hausgemachte Panna Cotta aromatisiert mit Lavendel und Orangen an Himbeersauce für je 8,50 €
· 2x Tiramisu - Hausgemachtes Tiramisu für je 8,50 €
Die Nachspeisen kamen nach wenigen Minuten an den Tisch, und ja süß können die Italiener. So waren meine Damen als auch Schwiegersöhnchen sehr zufrieden damit.
Unser Fazit: wir ließen zu fünft 168,50 € im italienische Restaurant „Il Fenile“ in Burg im Spreewald. Ein etwas anderer Geburtstag, und bis auf die Bolognese, ausgerechnet beim Geburtstagskind, waren wir doch recht zufrieden. Freundliche Bedienung, ein gemütliches Restaurant. Und ja die Preise, willkommen im Tourihotspot Spreewald.
Unser kleines Kind hatte ihren 22. Geburtstag, und war noch immer zu ihrer 5-wöchigen Reha in Burg im Spreewald. Da an eine große Feier nicht zu denken war, sollte es also wenigstens eine kleine Feier im Kreise unserer Familie werden. Also suchte ich vorab nach einer entsprechenden Gastro, welche wir auch mit ihrem geliebten Vierbeiner besuchen können. Fündig wurde ich im Landhotel Burg, hier gab es neben dem Restaurant im Landhotel auch das italienische Restaurant „Il Fenile“. Telefonisch wurde ein... mehr lesen
Ristorante - Pizzeria Il Fienile
Ristorante - Pizzeria Il Fienile€-€€€Restaurant, Bar, Cafe, Pizzeria03560364820Ringchaussee 125, 03096 Burg (Spreewald)
4.0 stars -
"Eigentlich ganz in Ordnung, nur unser Geburtstagskind war nicht zufrieden" JenomeUnser kleines Kind hatte ihren 22. Geburtstag, und war noch immer zu ihrer 5-wöchigen Reha in Burg im Spreewald. Da an eine große Feier nicht zu denken war, sollte es also wenigstens eine kleine Feier im Kreise unserer Familie werden. Also suchte ich vorab nach einer entsprechenden Gastro, welche wir auch mit ihrem geliebten Vierbeiner besuchen können. Fündig wurde ich im Landhotel Burg, hier gab es neben dem Restaurant im Landhotel auch das italienische Restaurant „Il Fenile“. Telefonisch wurde ein
Das Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt. Nachdem das Abendmenü bereits seit Januar 2025 vegan gestaltet ist, umfasst dieser Schritt nun auch das Brunch-Angebot sowie die Getränkekarte. Damit verzichtet das Restaurant in allen Bereichen auf tierische Produkte.
Das Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt. Nachdem das Abendmenü bereits seit Januar 2025 vegan gestaltet ist, umfasst dieser Schritt nun auch das Brunch-Angebot sowie die Getränkekarte. Damit verzichtet das Restaurant in allen Bereichen auf tierische Produkte.
Quelle: https://www.tageskarte.io/gastronomie/detail/berliner-sternerestaurant-bonvivant-ab-sofort-komplett-vegan.html
stars -
"Berliner Sternerestaurant Bonvivant ab sofort komplett vegan" JenomeDas Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt. Nachdem das Abendmenü bereits seit Januar 2025 vegan gestaltet ist, umfasst dieser Schritt nun auch das Brunch-Angebot sowie die Getränkekarte. Damit verzichtet das Restaurant in allen Bereichen auf tierische Produkte.
Quelle: https://www.tageskarte.io/gastronomie/detail/berliner-sternerestaurant-bonvivant-ab-sofort-komplett-vegan.html
Das Hotel & Restaurant Ole Liese auf Gut Panker ordnet seine gastronomische Führung neu. Zum Februar 2026 übernimmt Sascha Kurgan die Position des Küchendirektors und trägt damit die Verantwortung für die kulinarische Ausrichtung des Hauses. Das neue Konzept setzt auf eine Verbindung von traditionellem Handwerk, regionalen Produkten und zeitgemäßen Interpretationen.
Die gastronomische Strategie wird künftig unter das Motto „Sonntagsküche. Jeden Tag.“ gestellt. Kurgan verfolgt dabei einen Ansatz, der auf Klarheit und Präzision in der Verarbeitung saisonaler Zutaten basiert. Die Gerichte sollen eine nordisch-ehrliche Handschrift tragen, bei der die Qualität der Rohstoffe und die Sorgfalt im Detail im Vordergrund stehen.
Der neue Küchendirektor beschreibt seine Philosophie dahingehend, dass er so koche, wie man einen besonderen Sonntag verbringen möchte, nämlich mit den besten Zutaten, Zeit, Aufmerksamkeit und Lust auf Genuss. Das Hotel & Restaurant Ole Liese soll hierfür den passenden Rahmen bieten.
Sascha Kurgan verfügt über umfassende Erfahrung in der gehobenen Gastronomie. Zu seinen bisherigen beruflichen Stationen zählen namhafte Betriebe wie das Lorenz Adlon Esszimmer im Hotel Adlon Kempinski Berlin sowie das Restaurant Vendôme im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg. Zuletzt war er als Chef de Cuisine in der mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Sky Kitchen in Berlin tätig. Seine Arbeit wurde bereits durch verschiedene Fachpublikationen wie den Guide Michelin, Gault&Millau, den Feinschmecker sowie den Gusto Gourmetführer gewürdigt.
Im Zuge der Neuausrichtung sind zudem bauliche Maßnahmen geplant. In der Zeit von April bis Juni 2026 wird die Küche des Hauses technisch umfassend modernisiert. Während dieser Umbauphase wird der Restaurationsbetrieb in das neu eröffnete Guts-Café im Nachtwächterhaus verlagert. Dort wird den Gästen eine reduzierte Speisekarte angeboten, die jedoch bereits die Handschrift der neuen Küchenleitung widerspiegelt. Der Fokus liegt auch hier auf ehrlichen, saisonalen Gerichten mit regionaler Verwurzelung.
Das Hotel & Restaurant Ole Liese auf Gut Panker ordnet seine gastronomische Führung neu. Zum Februar 2026 übernimmt Sascha Kurgan die Position des Küchendirektors und trägt damit die Verantwortung für die kulinarische Ausrichtung des Hauses. Das neue Konzept setzt auf eine Verbindung von traditionellem Handwerk, regionalen Produkten und zeitgemäßen Interpretationen.
Die gastronomische Strategie wird künftig unter das Motto „Sonntagsküche. Jeden Tag.“ gestellt. Kurgan verfolgt dabei einen Ansatz, der auf Klarheit und Präzision in der Verarbeitung saisonaler Zutaten basiert. Die Gerichte sollen... mehr lesen
Ole Liese
Ole Liese€-€€€Restaurant, Landgasthof04831906912Gut Panker, 24321 Panker
stars -
"Sascha Kurgan übernimmt kulinarische Leitung im Hotel & Restaurant Ole Liese" JenomeDas Hotel & Restaurant Ole Liese auf Gut Panker ordnet seine gastronomische Führung neu. Zum Februar 2026 übernimmt Sascha Kurgan die Position des Küchendirektors und trägt damit die Verantwortung für die kulinarische Ausrichtung des Hauses. Das neue Konzept setzt auf eine Verbindung von traditionellem Handwerk, regionalen Produkten und zeitgemäßen Interpretationen.
Die gastronomische Strategie wird künftig unter das Motto „Sonntagsküche. Jeden Tag.“ gestellt. Kurgan verfolgt dabei einen Ansatz, der auf Klarheit und Präzision in der Verarbeitung saisonaler Zutaten basiert. Die Gerichte sollen
Besucht am 05.10.20254 Personen
Rechnungsbetrag: 28 EUR
Unser kleines Kind war zur Reha in Burg im Spreewald, und da der Spreewald von uns zu Hause nicht allzu weit entfernt ist, haben wir sie natürlich so oft es ging besucht. Damit man dann nicht nur in der Kurklinik rum hockt, ging es natürlich auch zu kleinen Spaziergängen außerhalb der Klinik, und da hatte Töchterchen doch schon ein Café erspäht, was ganz gut in ihrer Reichweite lag.
Wir machten uns also zu Fuß auf in die Dorfmitte, wo das „Café Chill & Charge“ mit einem riesigen Garten und einem von außen recht groß erscheinenden Gebäude aufwartet.
Im Café angekommen, waren wir dann doch erst einmal erstaunt, das der Innenraum doch recht klein war, und nur wenige Tische darin Platz fanden. Den Großteil nahm dann doch der Küchenbereich sowie die Theke und andere Sozialräume ein. Im Obergeschoß gibt es wohl auch noch Plätze, der war aber an diesem Tag nicht zugänglich.
Wir ergatterten den letzten Tisch, welcher direkt neben der Theke war, und auch direkt angrenzend die Tür zum Garten war. Das sollte sich im Nachhinein als sehr ungünstig erweisen, da die Damen des Cafés doch aller „furzelang“ da raus gingen um zu rauchen, und trotz kühler Außentemperaturen immer wieder die Türe offfen ließen. Selbst das wir sie immer wieder schlossen, bzw darum baten diese doch geschlossen zu halten, wurden gern ignoriert. Genauso wurde immer wieder ignoriert, doch bitte die Toilettentür zu schließen. So hatte ich immer den besten und direkten Blick auf das stille Örtchen. Da war ich schon satt, der Appetit war mir vergangen.
Ursprünglich wollten meine Mädels alle drei von den selbstgebackenen Waffeln haben, welche hier groß angepriesen werden, allerdings war entweder die Waffelmaschine defekt, oder der Teig war alle. So recht konnten sich die Bedienungsdamen dann doch nicht einigen. Ich sage mal, man hatte keine Lust mehr das Waffeleisen einzuschmutzen.
Also suchten meine Damen indes an der Theke in einem kleinen Kühlschrank, wo zum Sonntag Nachmittag die Reste von 5 Kuchen standen, jeweils ein Stückchen aus, danach kam eine der jungen Damen an unseren Tisch, und nahm die Bestellung auf.
Wir bestellten:
Getränke:
· 1x Cappuccino für 4,30 € · 2x Heiße Schokolade für je 4,90 €
Kuchen:
· 1x Quarktorte für 4,20 € · 1x Bienenstich für 4,90 € · 1x Ananas-Frischkäse-Torte für 4,90 €
Ich verzichtete wohlwollend auf Getränke und Kuchen, ich „genoss“ noch immer den Ausblick aufs stille Örtchen.
Nach wenigen Minuten wurden die Kuchen und Getränke an unseren Tisch gebracht, und dabei hatten wir noch Glück, das diese soweit heil ankamen, denn an einem Nachbartisch wurde ein Geburtstag gefeiert, und deren Kinder spielten quer durchs ganze Café Hasche. Natürlich mit entsprechender Lautstärke.
Meine Damen freuten sich auf ihren Kuchen, waren dann aber doch enttäuscht was ihnen geboten wurde.
Die Ananas-Frischkäse-Torte war ein in sich zusammen gefallener Kuchen. Der Boden hart und krümlig, viel schon von allein auseinander. Geschmacklich nicht unbedingt das beste, und frisch vom heutigen Tag war er auch nicht.
Die Quarktorte war zwar groß, aber von der Spitze fehlte ein ganzes Stück. Hier hatte man sich beim schneiden und servieren nicht die größte Mühe gegeben. Während ich die Quarktorte als normalerweise frischen, saftigen Kuchen kenne, war diese hier eher trocken und krümelig, auch hier wieder, frisch war der Kuchen nicht.
Die Hupe war jedoch der Bienenstich, welcher Aufgrund seiner Trockenheit bereits auf dem Teller zerfiel. Der Oberboden als auch der Boden lösten sich von der Cremefüllung, ein vorderes Stück des Kuchens fiel bereits von allein heraus. Gut das es dazu was zu trinken gab, sonst wäre es ziemlich trocken im Mund geworden.
An den Getränken konnte man nicht viel verkehrt machen, die kamen schließlich aus der Maschine.
Wir waren ziemlich enttäuscht, sowohl von der Bedienung, vor allem aber wegen der hier angebotenen Kuchen. Solch schlechte Kuchen hatten wir länger nicht mehr.
Unser Fazit: wir ließen zu viert 27,90 € im Café Chill & Charge in Burg im Spreewald, wobei ich gänzlich auf trinken und essen verzichtete. Die Bedienung ging lieber raus rauchen, auf Wünsche die Türen nach außen und zur Toilette hin zu schließen wurde nicht reagiert, der Kuchen war trocken. Nee das war nix.
Unser kleines Kind war zur Reha in Burg im Spreewald, und da der Spreewald von uns zu Hause nicht allzu weit entfernt ist, haben wir sie natürlich so oft es ging besucht. Damit man dann nicht nur in der Kurklinik rum hockt, ging es natürlich auch zu kleinen Spaziergängen außerhalb der Klinik, und da hatte Töchterchen doch schon ein Café erspäht, was ganz gut in ihrer Reichweite lag.
Wir machten uns also zu Fuß auf in die Dorfmitte, wo das „Café... mehr lesen
Café Chill & Charge
Café Chill & Charge€-€€€Cafe+49 35603 744880Hauptstraße 19b, 03096 Burg (Spreewald)
2.0 stars -
"Das hätten wir uns sparen können" JenomeUnser kleines Kind war zur Reha in Burg im Spreewald, und da der Spreewald von uns zu Hause nicht allzu weit entfernt ist, haben wir sie natürlich so oft es ging besucht. Damit man dann nicht nur in der Kurklinik rum hockt, ging es natürlich auch zu kleinen Spaziergängen außerhalb der Klinik, und da hatte Töchterchen doch schon ein Café erspäht, was ganz gut in ihrer Reichweite lag.
Wir machten uns also zu Fuß auf in die Dorfmitte, wo das „Café
Geschrieben am 03.02.2026 2026-02-03| Aktualisiert am
03.02.2026
Kurz hinter Plön, am Plöner See waren wir auf der Suche nach einem kleinen Imbiss zu Mittag. Fündig wurden wir direkt an der Bundesstraße, hier etwas abseits liegt eine kleine Fischerei unmittelbar am See. Das Auto haben wir unmittelbar am Tor abstellen können, der Platz ist ausreichend groß für viele Fahrzeuge.
Am tor wird man bereits mit einem Schild begrüßt, das Aufgrund der schlechten, technischen Verfügbarkeit hier nur Barzahlung möglich ist.
Auf dem Gelände gibt es mehrere Holzhütten, wo man beim schlachten als auch Räuchern der Fische zusehen kann.
Wenn dann doch der kleine Hunger kommt, kann man von den frisch geräucherten Fischen direkt hier in einer der Holzhütten oder im freien auf alten Fischerbooten essen. Dazu gibt es frischen, selbst gemachten Kartoffelsalat, Fischbouletten und natürlich Fischbrötchen.
Ein kleiner Stop für unterwegs, mit frischem, leckeren Fisch. Unbedingt empfehlenswert,
Kurz hinter Plön, am Plöner See waren wir auf der Suche nach einem kleinen Imbiss zu Mittag. Fündig wurden wir direkt an der Bundesstraße, hier etwas abseits liegt eine kleine Fischerei unmittelbar am See. Das Auto haben wir unmittelbar am Tor abstellen können, der Platz ist ausreichend groß für viele Fahrzeuge.
Am tor wird man bereits mit einem Schild begrüßt, das Aufgrund der schlechten, technischen Verfügbarkeit hier nur Barzahlung möglich ist.
Auf dem Gelände gibt es mehrere Holzhütten, wo man beim schlachten... mehr lesen
4.0 stars -
"Frischer geht der Fisch wohl kaum. Ein kleiner Familienbetrieb mit frisch geräuchertem Fisch." JenomeKurz hinter Plön, am Plöner See waren wir auf der Suche nach einem kleinen Imbiss zu Mittag. Fündig wurden wir direkt an der Bundesstraße, hier etwas abseits liegt eine kleine Fischerei unmittelbar am See. Das Auto haben wir unmittelbar am Tor abstellen können, der Platz ist ausreichend groß für viele Fahrzeuge.
Am tor wird man bereits mit einem Schild begrüßt, das Aufgrund der schlechten, technischen Verfügbarkeit hier nur Barzahlung möglich ist.
Auf dem Gelände gibt es mehrere Holzhütten, wo man beim schlachten
Besucht am 25.09.20252 Personen
Rechnungsbetrag: 18 EUR
Wir waren mal auf Fehmarn, denn Opi Hartwigs schöne Nachbarin wollte mit ihren Liebsten ihren 92. Geburtstag feiern. Da auch wir wieder eingeladen waren, düsten wir natürlich mal ebend so auf die Insel. Wir haben das Wochenende natürlich etwas ausgeweitet, und die Zeit auch für persönliche Besorgungen genutzt. So waren wir an diesem wunderschönen Herbsttag zu Besorgungen in Plöhn, und da wir kein Mittagessen hatten, wollten wir auf dem Heimweg nach Fehmarn irgendwo ein Café suchen. Das gestaltete sich letztendlich als schwieriger als gedacht. Meine Frau wurde dann jedoch doch noch beim großen Onlinekartenanbieter fündig, und so verschlug es uns in das kleine Ostseedorf Blekendorf. Dort hatte sie das Café StrandSeele entdeckt, und wir beschlossen unser Glück dort zu versuchen.
Das kleine Café reiht sich mit anderen Gastronomieangeboten direkt am Ostseestrand hinter der Düne ein. Meeresrauschen und Wind ist somit inclusive. Die Terrasse war mit mehreren Strandkörben versehen, somit konnte man angenehm im Windschatten sitzen.
Bei unserer Ankunft waren viele der Strandkörbe besetzt, wir ergatterten uns den vorerst letzten freien. Da hier eine Dame alleine im Service arbeitete, gab es nur Selbstbedienung. Also musste einer den Strandkorb „bewachen“, während der andere sich das Angebot anschaute.
An diesem Tag gab es 5 Torten zur Auswahl, zuzüglich gab es frische Waffeln mit verschiedenen Toppings und auch Eis. Für einen Wochentag im Spätherbst völlig ausreichend.
Wir wählten also unsere Torten und Getränke:
· 1x Cappuccino für 3,80 € · 1x Schwarzer Tee für 3,00 € · 1x Himmeltorte für 5,00 € · 1x Mascarponetorte mit Frucht für 5,50 €
Während ich nun auf die Zubereitung von Cappuccino und Tee wartete, konnte ich mich in dem kleinen Café umsehen. Es war schlicht und einfach eingerichtet, versprühte für mich eher den Charme einer Wartehalle statt eines gemütlichen Cafés. Aber wir hatten ja draußen an der frischen Luft unseren Platz gefunden.
Die freundliche Dame überreichte mir auf einem Tablett die beiden Kuchen und Getränke, und nun musste ich mit meinem Geschick das ganze heile bis zum Strandkorb bringen. Dort strahlte schon Frauchen, endlich gibt es mal Kuchen.
Und die beiden Torten hier waren nicht schlecht, man schmeckte schon beim ersten Bissen das die Kuchen und Torten hier hausgemacht sind. Meine Frau hatte sich natürlich Mascarponetorte mit Himbeeren auserkoren. Und die war herrlich cremig, durch die vielen Himbeerstücken in der Mascarponecreme auch nicht allzu süß.
Die beiden Teigeinlagen, einmal der Boden und einmal die Zwischenlage waren luftig und schön fluffig. Die Torte war allerdings auch so viel, dass mein Frauchen hinterher nichts mehr brauchte.
Ich hatte die Himmeltorte, denn diese war mit Baiser versehen, und ich liebe das. Zusätzlich war die Himmeltorte mit Stachelbeeren und einer leichten Creme angerichtet, somit war diese Torte das richtige für mich, der es ja nun gar nicht so süß mag.
Warum sie nun allerdings Himmeltorte heißt, weiß ich auch nicht so recht.
Mit Sonne im Gesicht, dem Meeresrauschen im Rücken und leckeren Kaffee und Kuchen verbrachten wir hier in Blekendorf, weit Abseits vom großen Trubel einen schönen Nachmittag.
Unser Fazit: wir zahlten zu zweit 17,30 € im Café StrandSeele in Blekendorf. Frische, selbst gemachte Torten, eine Bedienung, welche mit Liebe ihren Job macht, und zumindest im Außenbereich ein gemütliche Café. Wir werden hier bestimmt wieder einmal einen Abstecher machen.
Wir waren mal auf Fehmarn, denn Opi Hartwigs schöne Nachbarin wollte mit ihren Liebsten ihren 92. Geburtstag feiern. Da auch wir wieder eingeladen waren, düsten wir natürlich mal ebend so auf die Insel. Wir haben das Wochenende natürlich etwas ausgeweitet, und die Zeit auch für persönliche Besorgungen genutzt. So waren wir an diesem wunderschönen Herbsttag zu Besorgungen in Plöhn, und da wir kein Mittagessen hatten, wollten wir auf dem Heimweg nach Fehmarn irgendwo ein Café suchen. Das gestaltete sich letztendlich... mehr lesen
4.5 stars -
"Kleines Cafe mit frischen, selbstgemachten Torten am Ostseestrand" JenomeWir waren mal auf Fehmarn, denn Opi Hartwigs schöne Nachbarin wollte mit ihren Liebsten ihren 92. Geburtstag feiern. Da auch wir wieder eingeladen waren, düsten wir natürlich mal ebend so auf die Insel. Wir haben das Wochenende natürlich etwas ausgeweitet, und die Zeit auch für persönliche Besorgungen genutzt. So waren wir an diesem wunderschönen Herbsttag zu Besorgungen in Plöhn, und da wir kein Mittagessen hatten, wollten wir auf dem Heimweg nach Fehmarn irgendwo ein Café suchen. Das gestaltete sich letztendlich
Das Inklusionscafé „Dreiklang“ schließt Ende April für immer. Personalmangel und zu hohe Kosten besiegeln das Ende nach 17 Jahren.
Das Café Dreiklang schließt Ende April nach 17 Jahren. Eine Nachricht, die bei Mitarbeitern, Betreibern und Besuchern Trauer auslöst. Für einige ist das Aus der Zusammenbruch einer scheinbar heilen Welt, sie verlieren ein Stück Zuhause. Denn das Inklusioncafé von der Salzstraße galt als Besonderheit in Werl: als Ort der Beschäftigung behinderter Menschen, als Ort der Begegnung. Zuletzt schien die Lage stabiler, es ging aufwärts. Aber Fakt ist auch, dass die Einrichtung immer zu kämpfen hatte, häufiger auf der Kippe stand.
Nun gab es gleich mehrere Faktoren, die den Alleingesellschafter „vita communis e. V.“ dazu brachten, den schweren Entschluss zur Aufgabe zu treffen: ein permanenter und quasi von Beginn an problematischer Mangel an Anleitungspersonal, zuletzt befeuert durch den Beschluss der Gastronomieleiterin, sich beruflich verändern zu wollen. „Wir konnten kein ausreichend qualifiziertes Personal finden“, sagt Geschäftsführerin Katja Kurte.
Hinzu komme, dass die Summe aus Zuschüssen und dem erzielten Gewinn für den Betrieb schlicht „nicht auskömmlich ist“, wie Wilhelm Günther als Vertreter der Betreibergesellschaft sagt. Er ist überzeugt: „Für so einen kleinen Betrieb wie das Dreiklang ist das Konzept Inklusionsunternehmen heute nicht mehr machbar.“ Dafür seien die Personalkosten zu hoch. Wohl aber ist er sicher: Als „normales“ Café ohne den Anspruch der Integration Behinderter in den Arbeitsmarkt – was einen hohen Personalschlüssel vom behinderten und nicht behinderten, anleitenden Mitarbeitern nötig macht und damit hohe Kosten – würde sich das Dreiklang tragen. Daher hoffen Günther und Kurte auch, dass sich womöglich jemand findet, dem sie den Taktstock zum Führen weiterreichen können. Fakt ist aber: Als Inklusionsbetrieb ist das Dreiklang Geschichte.
Dass die Probleme nicht hausgemacht sind, verdeutlicht das Duo mit dem Hinweis darauf, dass das „Dreiklang“ das letzte Inklusionscafé in Westfalen-Lippe sei. „Wir haben also am längsten durchgehalten“, sagt Kurte; andere Einrichtungen hätten schon früher die Reißleine gezogen. Daher habe den Landschaftsverband das Aus nicht überrascht. Das Inklusionsamt bedauere die Schließung ausdrücklich und hebe „wertschätzend hervor, dass das Café Dreiklang eines der Inklusionscafés mit der längsten Bestandsdauer war.“
Das Inklusionscafé „Dreiklang“ schließt Ende April für immer. Personalmangel und zu hohe Kosten besiegeln das Ende nach 17 Jahren.
Das Café Dreiklang schließt Ende April nach 17 Jahren. Eine Nachricht, die bei Mitarbeitern, Betreibern und Besuchern Trauer auslöst. Für einige ist das Aus der Zusammenbruch einer scheinbar heilen Welt, sie verlieren ein Stück Zuhause. Denn das Inklusioncafé von der Salzstraße galt als Besonderheit in Werl: als Ort der Beschäftigung behinderter Menschen, als Ort der Begegnung. Zuletzt schien die Lage stabiler,... mehr lesen
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"Café Dreiklang in Werl macht nach 17 Jahren dicht" JenomeDas Inklusionscafé „Dreiklang“ schließt Ende April für immer. Personalmangel und zu hohe Kosten besiegeln das Ende nach 17 Jahren.
Das Café Dreiklang schließt Ende April nach 17 Jahren. Eine Nachricht, die bei Mitarbeitern, Betreibern und Besuchern Trauer auslöst. Für einige ist das Aus der Zusammenbruch einer scheinbar heilen Welt, sie verlieren ein Stück Zuhause. Denn das Inklusioncafé von der Salzstraße galt als Besonderheit in Werl: als Ort der Beschäftigung behinderter Menschen, als Ort der Begegnung. Zuletzt schien die Lage stabiler,
Das Berliner Sternerestaurant Golvet am Potsdamer Platz meldet eine personelle Neubesetzung an der Spitze der Küche. Ab dem 1. Februar übernimmt Nicholas Hahn die Position des Küchenchefs. Der 42-Jährige, der zuletzt als Berliner Meisterkoch 2025 ausgezeichnet wurde, tritt damit die Nachfolge im Team des Hauses an. Die offizielle Einführung seiner neuen kulinarischen Linie ist für den 11. Februar geplant.
Hahn, der bereits in der Vergangenheit einen Michelin-Stern erkochte, verfolgt einen Küchenstil, der technische Präzision mit einem klaren Fokus auf den Eigengeschmack der Produkte verbindet. Laut Mitteilung des Restaurants steht dabei die Substanz der Gerichte gegenüber einer rein optischen Inszenierung im Vordergrund. Der neue Küchenchef setzt auf eine moderne, undogmatische Herangehensweise, bei der neben Fleisch- und Fischgerichten auch die vegetarische Küche weiterhin einen zentralen Stellenwert einnehmen wird.
Zur Umsetzung seiner Vision nutzt Hahn handwerkliche Verfahren wie das Fermentieren und Smoken. Ziel ist es, durch eine präzise Produktverarbeitung Tiefe und komplexe Aromenstrukturen in den Menüs zu erzeugen. Der Koch betont, dass er ein Erlebnis schaffen möchte, bei dem der Genuss ohne starre Konzepte im Mittelpunkt steht. „Ich möchte mit meiner Küche wieder ein echtes kulinarisches Erlebnis schaffen – ohne Dogma. Spaß und sehr gutes Essen stehen im Vordergrund. Die vegetarische Küche wird weiterhin eine große Rolle spielen“, so Nicholas Hahn über seine Pläne.
Mit der Verpflichtung des Berliner Meisterkochs schlägt das Golvet ein neues Kapitel in seiner gastronomischen Ausrichtung auf. Die Entscheidung für Hahn unterstreicht den Anspruch des Hauses, seine Position in der Berliner Spitzengastronomie durch eine klare Handschrift und handwerkliche Tiefe zu festigen. Für das Fachpublikum der Hotellerie und Gastronomie markiert dieser Wechsel eine signifikante Veränderung in einem der markantesten Standorte der Hauptstadt.
Das Berliner Sternerestaurant Golvet am Potsdamer Platz meldet eine personelle Neubesetzung an der Spitze der Küche. Ab dem 1. Februar übernimmt Nicholas Hahn die Position des Küchenchefs. Der 42-Jährige, der zuletzt als Berliner Meisterkoch 2025 ausgezeichnet wurde, tritt damit die Nachfolge im Team des Hauses an. Die offizielle Einführung seiner neuen kulinarischen Linie ist für den 11. Februar geplant.
Hahn, der bereits in der Vergangenheit einen Michelin-Stern erkochte, verfolgt einen Küchenstil, der technische Präzision mit einem klaren Fokus auf den Eigengeschmack... mehr lesen
Golvet
Golvet€-€€€Bar, Sternerestaurant03089064222Potsdamer Str. 58, 10785 Berlin
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"Nicholas Hahn wird neuer Küchenchef im Berliner Restaurant Golvet" JenomeDas Berliner Sternerestaurant Golvet am Potsdamer Platz meldet eine personelle Neubesetzung an der Spitze der Küche. Ab dem 1. Februar übernimmt Nicholas Hahn die Position des Küchenchefs. Der 42-Jährige, der zuletzt als Berliner Meisterkoch 2025 ausgezeichnet wurde, tritt damit die Nachfolge im Team des Hauses an. Die offizielle Einführung seiner neuen kulinarischen Linie ist für den 11. Februar geplant.
Hahn, der bereits in der Vergangenheit einen Michelin-Stern erkochte, verfolgt einen Küchenstil, der technische Präzision mit einem klaren Fokus auf den Eigengeschmack
Der Bayerische Hof in München hat offenbar die Nachfolge für das Fine-Dining-Restaurant Atelier schnell geklärt. Zum 1. April 2026 soll der der 34-jährige Kevin Romes die Position des Küchenchefs übernehmen, wie der Schweizer Gault&Millau sowie die Münchner Abendzeitung übereinstimmend berichten. Romes folgt auf Anton Gschwendtner, der das Haus Anfang des Jahres verlassen hat.
Der Neubesetzung war ein Wechsel an der Spitze der Küche vorausgegangen. Wie das Unternehmen bereits Anfang Januar mitteilte, hatte Anton Gschwendtner seine Position als Küchenchef aus persönlichen Gründen aufgegeben. Gschwendtner, der seit August 2021 die kulinarische Verantwortung trug, sicherte dem Haus kontinuierlich die Auszeichnung mit zwei Michelin-Sternen. Das Hotel würdigte seine Leistung als prägend für die kulinarische Szene in München. Bis zum Amtsantritt von Romes wird das Restaurant interimistisch von dem bisherigen stellvertretenden Küchenchef Valentin Krehl geleitet, der bereits seit vier Jahren im Team tätig ist.
Die Verpflichtung von Romes erfolgte nach einer strategischen Änderung an seinem aktuellen Wirkungsort in der Schweiz. Vor etwa zwei Wochen wurde bekannt, dass das mit 17 Gault&Millau-Punkten bewertete Restaurant Skins in Lenzburg seinen Fine-Dining-Betrieb zum 28. März 2026 einstellt und künftig auf eine Mittagsverpflegung setzt. Inzwischen hat sich auch Innegrit Volkhardt, geschäftsführende Komplementärin des Hotel Bayerischer Hof, zu Wort gemeldet und überzeugt von der Neubesetzung gezeigt: „Mit Kevin Romes gewinnen wir einen Küchenchef, der für höchste handwerkliche Qualität, internationale Erfahrung und eine klare kulinarische Handschrift steht.
Kevin Romes blickt seiner neuen Aufgabe mit großer Vorfreude entgegen: „Mit großer Freude und Respekt übernehme ich die Leitung des Ateliers im Hotel Bayerischer Hof. Nach vielen Jahren in Bayern freue ich mich, in meine Wahlheimat zurückzukehren. Gemeinsam mit diesem großartigen Team möchte ich die reiche kulinarische Geschichte des Hauses weiterentwickeln – mit Leidenschaft und Herz.“
Der 1991 in Andernach (Rheinland-Pfalz) geborene Kevin Romes zählt zu den vielversprechenden Küchenchefs seiner Generation. Zuletzt war er von Frühjahr 2022 bis heute als Küchenchef im Skin’s – The Restaurant in Lenzburg (Kanton Aargau, Schweiz) tätig.
Unter seiner Leitung wurde das Restaurant nur kurze Zeit nach der Eröffnung mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Zuvor arbeitete Kevin Romes als Sous Chef im ebenfalls mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant IKIGAI im Schloss Elmau unter Küchenchef Chris Rainer.
Weitere prägende Stationen führten ihn als Sous Chef in das Restaurant Einstein Gourmet (2 Michelin-Sterne) in St. Gallen unter Sebastian Zier und Moses Ceylan sowie als Chef de Partie in das Gourmet Restaurant Überfahrt (3 Michelin-Sterne) in Rottach-Egern unter Christian Jürgens. Seine Karriere begann Kevin Romes im Restaurant Le Val d’Or auf der Stromburg (1 Michelin-Stern), wo er unter Johann Lafer und Bernhard Munding zunächst als Demi Chef de Partie und später als Chef de Partie tätig war.
Internationale Erfahrung sammelte Kevin Romes zudem bei Stage-Stationen im Vila Joya (2 Michelin-Sterne) in Albufeira unter Dieter Koschina und Matteo Ferrantino sowie im Restaurant Amber (3 Michelin-Sterne) im Landmark Mandarin Oriental Hotel in Hongkong unter Richard Ekkebus.
Seinen Kochstil bezeichnet der gebürtige Deutsche als undogmatisch und reduziert. „Ich koche, worauf ich Lust habe“, so Romes über seinen Ansatz, der nun auch die Gäste im Bayerischen Hof überzeugen soll. Damit tritt er in eine Reihe mit prominenten Vorgängern wie Jan Hartwig, unter dessen Leitung das Atelier erstmals drei Sterne erhielt.
Der Bayerische Hof in München hat offenbar die Nachfolge für das Fine-Dining-Restaurant Atelier schnell geklärt. Zum 1. April 2026 soll der der 34-jährige Kevin Romes die Position des Küchenchefs übernehmen, wie der Schweizer Gault&Millau sowie die Münchner Abendzeitung übereinstimmend berichten. Romes folgt auf Anton Gschwendtner, der das Haus Anfang des Jahres verlassen hat.
Der Neubesetzung war ein Wechsel an der Spitze der Küche vorausgegangen. Wie das Unternehmen bereits Anfang Januar mitteilte, hatte Anton Gschwendtner seine Position als Küchenchef aus persönlichen Gründen... mehr lesen
Bayerischer Hof · Atelier · Haupthaus EG
Bayerischer Hof · Atelier · Haupthaus EG€-€€€Sternerestaurant08921200Promenadeplatz 2-6, 80333 München
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"Kevin Romes übernimmt Restaurant Atelier im Bayerischen Hof" JenomeDer Bayerische Hof in München hat offenbar die Nachfolge für das Fine-Dining-Restaurant Atelier schnell geklärt. Zum 1. April 2026 soll der der 34-jährige Kevin Romes die Position des Küchenchefs übernehmen, wie der Schweizer Gault&Millau sowie die Münchner Abendzeitung übereinstimmend berichten. Romes folgt auf Anton Gschwendtner, der das Haus Anfang des Jahres verlassen hat.
Der Neubesetzung war ein Wechsel an der Spitze der Küche vorausgegangen. Wie das Unternehmen bereits Anfang Januar mitteilte, hatte Anton Gschwendtner seine Position als Küchenchef aus persönlichen Gründen
Geschrieben am 27.01.2026 2026-01-27| Aktualisiert am
27.01.2026
Am Trierer Kornmarkt 1–3 hat es in der Nacht vom 25.01. auf den 26.01. im Keller gebrannt. Nun haben die zwei Restaurants im Gebäude, Bitburger Wirtshaus und Donna Mia, vorübergehend geschlossen.
Auf seiner Facbookseite schreibt das Restaurant:
Liebe Gäste,
ein Brand zwingt uns leider dazu, das Bitburger Wirtshaus vorübergehend zu schließen.
Wir arbeiten bereits daran, alles wieder instand zu setzen und freuen uns darauf, euch bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen.
Danke für eure Geduld und euer Verständnis
Euer Wirtshausteam
Am Trierer Kornmarkt 1–3 hat es in der Nacht vom 25.01. auf den 26.01. im Keller gebrannt. Nun haben die zwei Restaurants im Gebäude, Bitburger Wirtshaus und Donna Mia, vorübergehend geschlossen.
Auf seiner Facbookseite schreibt das Restaurant:
Liebe Gäste,
ein Brand zwingt uns leider dazu, das Bitburger Wirtshaus vorübergehend zu schließen.
Wir arbeiten bereits daran, alles wieder instand zu setzen und freuen uns darauf, euch bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen.
Danke für eure Geduld und euer Verständnis
Euer Wirtshausteam
aktuelle Infos: https://www.facebook.com/bitburgerwirtshaus/
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"Nach Brand vorrübergehend geschlossen" JenomeAm Trierer Kornmarkt 1–3 hat es in der Nacht vom 25.01. auf den 26.01. im Keller gebrannt. Nun haben die zwei Restaurants im Gebäude, Bitburger Wirtshaus und Donna Mia, vorübergehend geschlossen.
Auf seiner Facbookseite schreibt das Restaurant:
Liebe Gäste,
ein Brand zwingt uns leider dazu, das Bitburger Wirtshaus vorübergehend zu schließen.
Wir arbeiten bereits daran, alles wieder instand zu setzen und freuen uns darauf, euch bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen.
Danke für eure Geduld und euer Verständnis
Euer Wirtshausteam
aktuelle Infos: https://www.facebook.com/bitburgerwirtshaus/
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Wir überraschten Töchterchen am Nachmittag mit einem kleinen Kuchen, und natürlich ihrem Vierbeiner. Der Kuchen wurde am Auto verspeist, da ja Hundi nicht mit in die Kurklinik darf. Danach gab es einen kleinen Spaziergang, ehe wir dann knapp 10 km mit dem Auto in den tiefsten Spreewald fuhren. Hier am Landhotel Burg steht ein ausreichend großer Parkplatz zur Verfügung, welcher allerdings am Sonntagabend mit Hotelgästen als auch Restaurantgästen für beide Restaurants fast voll besetzt war.
Das italienische Restaurant Il Fenile befindet sich im hinteren Bereich des Hotels. Früher war das das Ausgedinge, heute befindet sich in dem schmucken Holzbau ein Restaurant. Ein großer Außenbereich lädt im Sommer zum verweilen ein, sodann man denn genügend Mückenspray aufgetragen hat, denn der Spreewald ist ja für seine Mückeninvasionen bekannt.
Wir betraten das Restaurant, und waren erst einmal von der Größe überrascht. Genau neben dem Eingang ist eine riesige Theke, schräg gegenüber wird in einer kleinen Ecke die Pizza im Steinofen gebacken, rechts kann man einen Blick in die Küche erhaschen.
Über dem Tresen sind auf einer großen Empore mehrere Sitzplätze, aber auch am Tresen finden an mehreren Tischen ausreichend Leute Platz. Nach oben zur Empore muss man auch, wenn man die Toiletten aufsuchen will. Wie das für Rollifahrer oder Menschen mit Gehbehinderung bewerkstelligt wird, weiß ich leider nicht.
Wir wurden, wie üblich beim Italiener, freundlich und überschwänglich empfangen, und in den großen Wintergarten begleitet. Hier ist über die gesamte Länge des Hauses noch einmal ein riesiger Gastraum mit bodentiefen Fenstern. So hat man natürlich einen wunderbaren Blick in den Spreewald.
Alle Tische sind mit kleinen Raumtrennern voneinander getrennt, sodass man nicht immer die Blicke der Tischnachbarn auf seinem Teller hat. Auf den weich gepolsterten Stühlen und Bänken sitzt man sehr bequem und gemütlich. Die rustikalen Tische bieten ausreichend Platz für die Speisen. Die Tische sind bereits eingedeckt, und selbst die hochwertigen, fast stoffähnlichen Servietten liegen bereit.
Die Speisekarte war alsbald zur Hand, und fast gleichzeitig kam auch eine Schüssel mit frischen Wasser für Tochters Hund. Die Getränke waren schnell gefunden, sodass wir diese erst einmal bestellten, bevor wir die ausgiebige Karte studieren konnten.
So orderten wir:
· 1x 0,4ér König Pilsner für 4,90 €
· 1x 0,2ér Cabernet Sauvignon für 8,30 €
· 1x 0,4ér Saft für 6,00 €
· 1x 0,33ér Fritz Limonade Melone für 3,90 €
· 1x 0,33ér Fritz Limonade Apfel-Kirsch-Holunder für 3,90 €
Die Bestellung wurde aufgenommen, der junge Italiener entschwand zum Tresen. Nun hatten wir zeit uns die ausgiebige Karte anzusehen. Schon allein die Tageskarte enthielt 10 Speisen. In der Standardkarte werden dann 10 verschiedene Antipasti, 2 Suppen und 6 Salate empfohlen. Als Hauptgerichte gibt es 10-mal Pasta und 15 verschiedene Pizzen. Die Preise sind relativ hoch, und bewegen sich bei den Pizzen zwischen 13 und 22 Euro, wobei ein Großteil um die 17 bis 19 Euro kostet. Die Preise bei der Pasta variieren zwischen 13 und 26 Euro, wobei hier der Großteil bei 19 bis 22 Euro liegt. Und natürlich gab es dann auch noch Fisch und Fleisch, hier war die Auswahl mit 8 Gerichten allerdings recht schmal.
Nach wenigen Minuten kamen die Getränke an unseren Tisch, und ja, die Italiener verstehen wie man ein Weinglas trägt, denn hier wurde der Dame das Glas am Steil gereicht.
Als dann unsere Getränke an den Tisch waren, orderten wir also unsere Hauptspeisen:
· 1x Pizza „Il Fienile “ mit Mozzarella, kalabrische Salami, Parmaschinken, Rucola und Crème fraîche für 22,00 €
· 1x Tagliatelle alla Bolognese - Frische Bandnudeln mit Kalbs- und Rinderragout für 17,50 €
· 1x Casarecce al Pesto di basilico e Mozzarella di Buffala - Gedrehte Nudeln mit Basilikumpesto und Büffelmozzarella für 19,50 €
· 1x Tris di Carne alla griglia con insalta – Dreierlei Fleisch gegrillt(Schweinefilet, Lammkaree und Rind) mit Salat der Saison und Balsamico Dressing für 25,50 €
· Tagliolini con Crema di Tartufo bianco su letto di vitello - Frische Spaghetti mit weißer Trüffelcreme auf rosa gebratenem Kalbsbett für 23,00 €
Das das Restaurant zum Sonntagabend fast voll besetzt war, mussten wir auf unsere Speisen knappe 30 Minuten warten. Aber in diesem gemütlichen Ambiente ist das ja kein Problem.
Schwiegersöhnchen hat so manchmal seltsame Anwandlungen. Während wir beim Italiener ausnahmslos Pizza und Pasta bestellen, orderte er heute hier Fleisch. Er bestellte sich Tris di Carne alla griglia con insalta, also das Dreierlei Fleisch gegrillt(Schweinefilet, Lammkaree und Rind) mit Salat der Saison und Balsamico Dressing.
Und ja, schlecht sah das nicht aus, und es schien ihm auch sehr gut geschmeckt zu haben, denn er strahlte übers ganze Gesicht. Das konnte er auch, denn sowohl das Schweinefilet als auch das Rind waren schön gegrillt, die Grillspuren auf dem Fleisch deutlich zu sehen.
Das Fleisch schön weich, das Rind angenehm medium. Auch das Lammkaree wies deutliche Grillspuren auf, das Fleisch butterweich, der Knochen ließ sich einfach ablösen. Dazu gab es eine große Schale mit frischem Salat, wobei allerdings der Rucola deutlich den Vorrang hatte. Obenauf frisch geschnittener Parmesan und ein leichtes Balsamico Dressing.
Frauchen wünschte sich die Tagliolini con Crema di Tartufo bianco su letto di vitello , die Frischen Spaghetti mit weißer Trüffelcreme auf rosa gebratenem Kalbsbett. Auf einem großen Steinzeug Teller waren allerhand von zarten Scheiben, leicht rosa angebratenen Kalb.
Darüber dann relativ dicke Spaghetti, welche nach Aussehen als auch nach Geschmack sicher hier frisch hergestellt werden. Dazu die leichte Trüffelcreme, welche hervorragend zu dieser Kreation passte. Oben dann natürlich auch der obligatorische, frisch geschnittene Parmesan drauf. Richtig gut.
Ich hatte mich für die Pizza „Il Fienile “ entschieden. Diese war mit Mozzarella, kalabrische Salami, Parmaschinken, Rucola und Crème fraîche belegt. Die Pizza bedeckte den großen Steinzeug Teller. Dabei war ein großer Teil der Pizza Rand, was mir persönlich zu viel war, und am Ende auch übrigblieb.
Der Rand war knusprig gebacken, mir aber auch zu trocken. Dafür war die Mitte gut belegt, denn auf dem reichlichen Mozzarella lagen viele Scheiben des Parmaschinken, nur die kalabrische Salami machte sich etwas rar. Oben auf dann hier auch sehr viel vom frischen Rucola.
Unsre Große hatte sich die Casarecce al Pesto di basilico e Mozzarella di Buffala, die Gedrehten Nudeln mit Basilikumpesto und Büffelmozzarella. Auch hier wieder auf einem großen Teller ein großer Berg von Nudeln, wo diese nun gedreht waren, erschließt sich mir nicht ganz.
Die Nudeln waren in reichlich Basilikumpesto geschwenkt, am Ende vielleicht fast ein bisschen zu ölig dadurch. Obenauf noch eine Kugel Büffelmozzarella und auch hier wieder der frische Parmesan.
Unser Geburtstagskind hatte sich in ihrem Italienurlaub in die italienische Bolognese verliebt, also wollte sie natürlich heute auch Bolognese, und so orderte sie die Tagliatelle alla Bolognese, also Frische Bandnudeln mit Kalbs- und Rinderragout. Die Tagliatelle waren angenehm bissfest gekocht.
Unter Ragout verstehen wir allerdings etwas anderes. Und so war Töchterchen bereits beim ersten Anblick dann doch etwas enttäuscht, denn die Bolognese war letztendlich eher eine undefinierbare Masse aus Hackfleisch und dicklicher Soße. Wenigstens die Soße schmeckte sehr tomatig, das kleingehäckselte Hackfleisch war aber definitiv nichts. Schade.
Wer meine Damen kennt, weiß das sie, wo andere einen Reserve-Gourmetmagen haben, einen Dessertmagen besitzen. So orderten sie also dann noch als Nachspeise:
· 2x Panna cotta aromatizzata con lavanda e arancia con salsa lamponi - Hausgemachte Panna Cotta aromatisiert mit Lavendel und Orangen an Himbeersauce für je 8,50 €
· 2x Tiramisu - Hausgemachtes Tiramisu für je 8,50 €
Die Nachspeisen kamen nach wenigen Minuten an den Tisch, und ja süß können die Italiener. So waren meine Damen als auch Schwiegersöhnchen sehr zufrieden damit.
Unser Fazit: wir ließen zu fünft 168,50 € im italienische Restaurant „Il Fenile“ in Burg im Spreewald. Ein etwas anderer Geburtstag, und bis auf die Bolognese, ausgerechnet beim Geburtstagskind, waren wir doch recht zufrieden. Freundliche Bedienung, ein gemütliches Restaurant. Und ja die Preise, willkommen im Tourihotspot Spreewald.