Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde, ohne immer zu wissen woraus es bestand. Am meisten beeindruckt haben mich die französische, die indonesische, die vietnamesische, die thailändische, die chinesische und nicht zuletzt auch die deutsche Küche sowie die gigantischen Fleisch- und Wurstfressereien in Argentinien. Ich koche selbst auch gerne, wobei meine Stärken ganz eindeutig in den Bereichen "Wild" (alles von meiner lieben Oma Sannchen gelernt) und "Meeresfrüchte" (mir selbst aus Kochbüchern beigebracht bzw. diverse einschlägige Koch-Seminare besucht) liegen. Ein ganz normales saarländisches, pfälzisches oder elsässisches Gericht kriege ich aber auch schmackhaft hin. Wo viel mit Tiefkühlware und/oder mit Convenienceprodukten gearbeitet wird, behagt es mir nicht und Schickimickifraß mag ich nicht.. Wird aber mit frischen regionalen Produkten handwerklich gut und dann noch mit etwas Pfiff und Raffinesse gekocht, fühle ich mich wohl. Stimmen dazu noch Service und Ambiente, komme ich gerne wieder und spare auch nicht mit Lob und Bewertungs-Sternen. Wobei mir dabei egal ist, ob es sich um einen Sternetempel, einen Landgasthof oder einen sogenannten Imbiss handelt:-)))
Durch meinen sehr grenznahen Wohnsitz Saarbrücken habe ich die Möglichkeit, hier und im benachbarten Frankreich auf viele anerkannt gute Restaurants und Gaststätten "zugreifen" zu können; die ein und andere Bauchlandung lässt sich aber nicht immer ausschließen. Über meine Besuche habe ich bisher (seit 2011) im Internet-Portal "Restaurant-Kritik" (das mittlerweile leider durch "Yelp" übernommen worden ist) Rezensionen geschrieben. Dass dort nicht immer alle Mitkritiker meiner Meinung waren und auch meine Kommentare ab und zu in den falschen Hals bekommen haben, damit konnte und kann ich durchaus leben. Klare Worte (ohne jemanden zu verletzen) werde ich jedenfalls auch in diesem Forum nicht scheuen.
Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde,... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 298 Bewertungen 689884x gelesen 10191x "Hilfreich" 8623x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 19.06.2026 2026-06-19| Aktualisiert am
21.06.2026
Besucht am 19.06.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 11 EUR
Diese Erfahrung "durfte" ich heute wieder einmal machen; besser beraten wäre ich gewesen, wenn ich zu meiner Tasse Kaffee an der Kuchentheke ein Stück Torte oder Kichen gewählt hätte.
Eigentlich sollte man meinen, dass es nicht weiter schwierig wäre, eine Portion Rührei mit Schinken zuzubereiten; ist es aber offenbar doch. Neben einer erfahrenen Thekenkraft stand heute eine niegelnagelneue Mitarbeiterin im gesetzteren Alter hinter der Theke; ausgerechnet an sie musste ich geraten, da die mir bekannte erfahrene Kraft gerade mit einem anderen Kunden befasst war.. Da Frau Rosi frei hatte, bestellte ich bei dieser von Erfahrung absolut unbeleckten Dame eine Tasse Kaffee, zwei Rühreier mit Schinken und ein Mohnbrötchen ( alles zusamme für EUR 10,50). Wie fast immer waren die Mohnbrötchen schon weg; "ersatzweise" nahm ich ein Kümmelbrötchen.
Kaffee und Mohnbrötchen waren wie immer o.k.; von der Eierspeise kann ich das nicht behaupten. Über die Hälfte des über weite Stellen angekokelten Schinkens musste ich wegschnibbeln; er blieb ungegessen amTellerrand zurück. So angebrannt wie der Schinken war, wäre dieses Gericht wohl in keinem Lokal über den Pass gegangen. Schade; dafür kriegt der Bereich "Essen" von mir diesmal nur eineinhalb Sterne. Das drückt natürlich auch den Gesamteindruck nicht unerheblich.
Diese Erfahrung "durfte" ich heute wieder einmal machen; besser beraten wäre ich gewesen, wenn ich zu meiner Tasse Kaffee an der Kuchentheke ein Stück Torte oder Kichen gewählt hätte.
Eigentlich sollte man meinen, dass es nicht weiter schwierig wäre, eine Portion Rührei mit Schinken zuzubereiten; ist es aber offenbar doch. Neben einer erfahrenen Thekenkraft stand heute eine niegelnagelneue Mitarbeiterin im gesetzteren Alter hinter der Theke; ausgerechnet an sie musste ich geraten, da die mir bekannte erfahrene Kraft gerade mit einem anderen... mehr lesen
2.5 stars -
"Steht ein "Steigleiter-Newbie" hinterm Tresen, sollte der Gast tunlichst keine Eierspeise bestellen" simba47533Diese Erfahrung "durfte" ich heute wieder einmal machen; besser beraten wäre ich gewesen, wenn ich zu meiner Tasse Kaffee an der Kuchentheke ein Stück Torte oder Kichen gewählt hätte.
Eigentlich sollte man meinen, dass es nicht weiter schwierig wäre, eine Portion Rührei mit Schinken zuzubereiten; ist es aber offenbar doch. Neben einer erfahrenen Thekenkraft stand heute eine niegelnagelneue Mitarbeiterin im gesetzteren Alter hinter der Theke; ausgerechnet an sie musste ich geraten, da die mir bekannte erfahrene Kraft gerade mit einem anderen
Geschrieben am 12.06.2026 2026-06-12| Aktualisiert am
21.07.2026
Besucht am 12.06.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 23 EUR
So steht es auf der Rückseite der hauseigenen Speisekarte geschrieben und da ist auch viel Wahres dran! Zumal es mir geradezu ein Rätsel ist, wie Dieter Walle, der Wirt, Gerichte wie z.B. Kalbsleber Berliner Art für gerade mal schlappe EUR 17,90 (oder vor Wochen meine Kalbsnierchen für EUR 17,50) anbieten kann, ohne draufzuzahlen. Bei der innerstädtischen Konkurrenz kosten solche Gerichte nämlich gerne mal 10 oder 12 Euro mehr.
Heute zuerst Groß-Einkauf oder Essen? Ich entschied mich für das Essen und traf kurz vor 12 Uhr (geöffnet ist ab 11 Uhr) an der Schlachthofkantine ein; viel los war drinnen noch nicht. Gerade mal drei Personen hatten Platz genommen; später kamen nochmal drei weitere hinzu. Herr Walle begrüßte mich wie immer sehr freundlich; dass meine Frau mit einer Freundin vorgestern zum Miuttagessen hier gewesen war, hatte ich gewusst; er erwähnte es auch nur ganz kurz quasi nebenbei.
Meine Speisenauswahl war schnell getroffen, war ich doch extra wegen der Kalbsleber hergekommen. Die Tagessuppe, heute eine Gemüsesuppe, für EUR 2,00 reizte mich dagegen nicht. Zu Trinken bestellte ich eine Maisel´s Weisse (0,5l EUR 5,00); schade nur, dass es sie nicht vom Fass sondern aus der Flasche gibt. Na ja, dieses leckere Bier aus Bayreuth wird hier wohl nicht so oft verlangt, dass es sich lohnen würde, auf Fassbier umzustellen.
Die Kalbsleber "Berliner Art" mit Zwiebeln, Äpfeln, Champignons, Speck und Kartoffelpü kam rasch; wie ich feststellen durfte, war die "Berliner Art" schon etwas sehr eigenwillig interpretiert, denn Champignons und Speck sind im Originalrezept absolut nicht enthalten. Genaui so wenig wie die sehr gehaltvolle dunkle Sauce. Seis drum, geschmeckt hat alles sehr fein und die beiden Leberscheiben waren absolut auf den Punkt gegart; besser kriegt es eine Sterneküche auch nicht hin. Und deshalb gibt es von mir für den Bereich "Essen" auch die volle Sternenzahl, nämlich fünneff Stück.
Noch eine kleine Anmerkung: Schaut man sich die aktuelle Wochenkarte auf der Schlachthof-Homepage an, kann man schon ins Schmunzeln kommen, wenn da von Gerichten wie "Gordon Bleu", "Fish & Ships" oder "Schnitzel Ziguener Art" die Rede ist.Hier sollte Herr Walle mal mit dem Korrekturstift drübergehen. Auf der papiernen Karte im Lokal ist übrigens alles richtig geschrieben .-))).
So steht es auf der Rückseite der hauseigenen Speisekarte geschrieben und da ist auch viel Wahres dran! Zumal es mir geradezu ein Rätsel ist, wie Dieter Walle, der Wirt, Gerichte wie z.B. Kalbsleber Berliner Art für gerade mal schlappe EUR 17,90 (oder vor Wochen meine Kalbsnierchen für EUR 17,50) anbieten kann, ohne draufzuzahlen. Bei der innerstädtischen Konkurrenz kosten solche Gerichte nämlich gerne mal 10 oder 12 Euro mehr.
Heute zuerst Groß-Einkauf oder Essen? Ich entschied mich für das Essen und traf... mehr lesen
Bistro Alte Schlachthof Kantine
Bistro Alte Schlachthof Kantine€-€€€Bistro, Take Away06819685848Lyonerring 10, 66121 Saarbrücken
4.0 stars -
""Alte Schlachthofkantine", die pure Lust am Genuss im Restaurant am Lyonerring ........" simba47533So steht es auf der Rückseite der hauseigenen Speisekarte geschrieben und da ist auch viel Wahres dran! Zumal es mir geradezu ein Rätsel ist, wie Dieter Walle, der Wirt, Gerichte wie z.B. Kalbsleber Berliner Art für gerade mal schlappe EUR 17,90 (oder vor Wochen meine Kalbsnierchen für EUR 17,50) anbieten kann, ohne draufzuzahlen. Bei der innerstädtischen Konkurrenz kosten solche Gerichte nämlich gerne mal 10 oder 12 Euro mehr.
Heute zuerst Groß-Einkauf oder Essen? Ich entschied mich für das Essen und traf
Geschrieben am 05.06.2026 2026-06-05| Aktualisiert am
05.06.2026
Im "Fresh Asian Kitchen" will Hui-Fei Yuen ihre Gäste mit immer neuen Speisen überraschen und ihnen die asiatische Kulinarik näherbringen.
Hui-Fei Yuen sitzt gerade beim Mittagessen. Vor ihr stehen eineSuppe und Reis mit Garnelen. "In meinem Restaurant gibt es nur, was mir selbst schmeckt und was ich auch zuhause kochen würde", erklärt die 55-jährige Inhaberin von FAK. Da sie großen Wert auf Vielfalt legt, gibt es auf der Speisekarte neben hawaiianischen Pokebowls auch thailändische Speisen und das chinesische Streetfood Malatang. FAK und das Sushilokal Mukii sind die beiden Projekte von Yuen und ihrem jüngeren Bruder. Mittlerweile gibt es bei FAK eine Malatangbar, an der sich Gäste ihre Nudelsuppe selbst zusammenstellen können. Das Konzept ist einfach: Aus einem offenen Kühlschrank suchen sich die Gäste Nudelsorten, Gemüse, Fleisch, Tofu, Fisch und Besonderheiten wie Gyoza und Narutomaki aus. Im Anschluss wird alles gewogen und mit einer von fünf Brühen gekocht. Die Vorlieben von Yuens Gästen beim Essensangebot werden auch beim Malatang-Buffet deutlich: Eine Bestenliste im Gastraum zeigt, wer die größten Mengen an Malatang gegessen hat. Gerade führt Stammgast Marian mit knapp eineinhalb Kilo Nudelsuppe. Das sind zwei gutgefüllte Schüsseln voll.
Auch ohne Wettbewerb neigen die Restaurantbesucher zu großen Portionen. "Viele überschätzen sich, deshalb sagen wir den Leuten immer, sie sollen nicht zu viele Nuden nehmen, sagt Yuen. Bei der Qualität ihrer Speisen achtet die Gastgeberin sehr auf Frische, wie sie betont:" Wir bekommen jeden Tag neues Gemüse geliefert und alle drei Tage Fleisch. Und Glutamat gibt es hier bei uns nicht,"
(auszugsweise SZ vom 05.06.2026)
Im "Fresh Asian Kitchen" will Hui-Fei Yuen ihre Gäste mit immer neuen Speisen überraschen und ihnen die asiatische Kulinarik näherbringen.
Hui-Fei Yuen sitzt gerade beim Mittagessen. Vor ihr stehen eineSuppe und Reis mit Garnelen. "In meinem Restaurant gibt es nur, was mir selbst schmeckt und was ich auch zuhause kochen würde", erklärt die 55-jährige Inhaberin von FAK. Da sie großen Wert auf Vielfalt legt, gibt es auf der Speisekarte neben hawaiianischen Pokebowls auch thailändische Speisen und das chinesische Streetfood Malatang. FAK... mehr lesen
F.A.K. Fresh Asian Kitchen
F.A.K. Fresh Asian Kitchen€-€€€Bistro, Imbiss068193872888Berliner Promenade 18, 66111 Saarbrücken
stars -
"Feines aus Fernost im Fresh Asian Kitchen (FAK)" simba47533Im "Fresh Asian Kitchen" will Hui-Fei Yuen ihre Gäste mit immer neuen Speisen überraschen und ihnen die asiatische Kulinarik näherbringen.
Hui-Fei Yuen sitzt gerade beim Mittagessen. Vor ihr stehen eineSuppe und Reis mit Garnelen. "In meinem Restaurant gibt es nur, was mir selbst schmeckt und was ich auch zuhause kochen würde", erklärt die 55-jährige Inhaberin von FAK. Da sie großen Wert auf Vielfalt legt, gibt es auf der Speisekarte neben hawaiianischen Pokebowls auch thailändische Speisen und das chinesische Streetfood Malatang. FAK
Geschrieben am 01.06.2026 2026-06-01| Aktualisiert am
04.06.2026
Nach dem Aus des Restaurants "Rizzo" in der Fröschengasse ist hier nun ein neues Restaurant eingezogen. Hauptspeisen kosten zwischen 18 und 30 Euro.
19 Euro kostet der Mittagstisch im neuen Restaurant "Coco im Rizzo" nahe dem St.Johanner Markt. Ein üppigerer Preis für die Mittagspause als beim asiatischen Bistro um die Ecke. Doch genau das ist das Ziel des neuen Ladens: Weg von gebratenem Reis und von frittierten Frühlingsrollen, weg vom "Image der fettigen asiatische Gerichte". Hin zur asiatischen Fusions-Küche mit hochwertigen besonderen Zutaten. Die beiden Betreiberinnen Jasmin Martamary und Yen Chan verraten ihren neuen Plan für einen alten Lieblingsort vieler Saarbrücker.
Auch vom Sushi wollen die neuen Restaurant-Chefinnen in der Fröschengasse, im ehemaligen "Rizzo", die Finger weglassen. Und das, obwohl Küchenchefin Chan rund 15 Jahre lang genau damit sehr erfolgreich war und sich eine entsprechende Fangemeinde in Saarbrücken aufgebaut hatte - und zwar fast um die Ecke. Die ehemalige "Osaka"-Chefin (Dudweiler Straße) will es diesmal anders machen: warme Küche, authentisch koreanisch, thailändisch oder chinesisch. Nichts Geringeres als eine "neue Ebene der asiatischen Küche" wollen die Betreiberinnen in Saarbrücken mit ihrem neuen Konzept etablieren, sagen sie selbstbewusst. Sie sind sich sicher, das das "der Stadt noch gefehlt hat". Denn diese Art der Kulinarik aus Fernost sei "die ganze Zeit vergessen worden", sagt Martamary, die die Saarbrücker Gastroszene rund um den Markt ebenfalls gut kennt. Doch den Stil und auch den Namen des ehemaligen Restaurants "Rizzo", bis 2025 eine gute Adresse für gehobene und kreative Küche, wollten die beiden teilweise beibehalten. Nicht zuletzt, weil viele Gäste noch am alten"Rizzo" hingen, sagt die neue "Coco im Rizzo"-Chefin.
Was aber anders sein soll, sind die Preise. Etwas günstiger als im vormaligen italienischen Restaurant schätzen die neuen Chefinnen ihre Preise ein. Vorspeisen kosten rund 10 Euro, die Hauptgerichte liegen zwischen 18 und 30 Euro und reichen von Steakwürfeln, gegrilltem Lachs mit Garnelen bis hin zum Thai-Curry. Die gute Nachrichte für alle Curry-Fans: Die "Curry-Königin" Chan hat ihr "geheimes Curry-Rezept" mit ins neue Lokal genommen, wie sie verrät.
Der Startschuß für den "edlen Asiaten" ist schon vor einigen Tagen gefallen, seitdem ist das Restaurant in Saarbrückens schönster Gasse von dienstags bis samstags geöffnet. Ganz still und leise hätten sie total ohne Eröffnungs-Brimborium den Laden aufgesperrt - sie wollten sich einarbeiten, bevor die rund 50 Plätze plus die kleine Terrasse vor dem Laden belegt sind, erklären sie. Vor allem mit vielen Geschäftsleuten, die ihre Mittagspause oder ihren Feierabend im "Coco im Rizzo" verbringen wollen rechnen die Chefinnen Jasmin Martamary und Yen Chan, aber auch mit allen möglichen Gästen aus der Nachbarschaft.
(auszugsweise SZ vom 01.06.2026)
Nach dem Aus des Restaurants "Rizzo" in der Fröschengasse ist hier nun ein neues Restaurant eingezogen. Hauptspeisen kosten zwischen 18 und 30 Euro.
19 Euro kostet der Mittagstisch im neuen Restaurant "Coco im Rizzo" nahe dem St.Johanner Markt. Ein üppigerer Preis für die Mittagspause als beim asiatischen Bistro um die Ecke. Doch genau das ist das Ziel des neuen Ladens: Weg von gebratenem Reis und von frittierten Frühlingsrollen, weg vom "Image der fettigen asiatische Gerichte". Hin zur asiatischen Fusions-Küche mit hochwertigen... mehr lesen
Coco im Rizzo | Asian Fusion Kitchen
Coco im Rizzo | Asian Fusion Kitchen€-€€€RestaurantFröschengasse 8, 66111 Saarbrücken
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"Neuer Edel-Asiate in Saarbrücker Top-Lage" simba47533Nach dem Aus des Restaurants "Rizzo" in der Fröschengasse ist hier nun ein neues Restaurant eingezogen. Hauptspeisen kosten zwischen 18 und 30 Euro.
19 Euro kostet der Mittagstisch im neuen Restaurant "Coco im Rizzo" nahe dem St.Johanner Markt. Ein üppigerer Preis für die Mittagspause als beim asiatischen Bistro um die Ecke. Doch genau das ist das Ziel des neuen Ladens: Weg von gebratenem Reis und von frittierten Frühlingsrollen, weg vom "Image der fettigen asiatische Gerichte". Hin zur asiatischen Fusions-Küche mit hochwertigen
Geschrieben am 01.06.2026 2026-06-01| Aktualisiert am
01.06.2026
Im Rosenhotel Schiffweiler kocht Martin Scherer seit Jahrzehnten traditionelle, herzhafte Küche auf handwerklich sehr hohem Niveau. Damit hat er sich einen Ruf im Landkreis Neunkirchen erkocht.
Vor fast 40 Jahren hat Martin Scherer nach vorausgegangener Ausbildung in der Hotelfachschule Bad Reichenhall und anschliessender Kochtätigkeit im Frankfurter "Frankfurter Hof" 1988 seine Meisterprüfung als Koch abgelegt. Als Auszubildender hatte er 1983 sogar die Deutsche Meisterschaft der Köche gewonnen. Das elterliche Anwesen in Schiffweiler hatte er bereits vor der Meisterprüfung übernommen. Neben dem Restaurant bietet das Rosenhotel auch Veranstaltungsräume und aktuell elf Hotelzimmer, wobei jedes dieser Zimmer den Namen einer Rosensorte trägt; viele dieser Rosensorten wachsen rund um den Terrassenbereich.
Auf der Speisekarte des Restaurants tauchen Rosen in vielfältigen Variante auf: vom Rosenaperitiv über Rosensorbet bis hin zum Rosenlikör (kreiert von der Familie Rose aus Mainzweiler). Wer wissen will, wie Rosenblätter in Speisen integriert werden, kann an Rosenkochkursen teilnehmen, die regelmäßig stattfinden. Senior Martin Scherer und Schwiegersohn Jonas Schmitt haben den Ehrgeiz, traditionelle Gerichte immer wieder "neu zu erfinden". Kalbs- oder Rinderbäckchen werden derzeit auf einem geschmacklich perfekten Weißweinrisotto serviert, dazu gibt es noch Ratatouille und grünen Spargel. Die Sauce ist excellent. Das Gericht ist fein zusammengestellt, schmeckt ganz vorzüglich und kostet 32,50 Euro. Es ist auch Teil des "Rosenmenüs"mit hausgemachter Rehpastete, Salatbouquet und Cumberlandsauce als Vorspeise. Die Sauce enthält eine Hauch Rosenaroma. Einschließlich einer Panna cotta im Karamellspiegel als Dessert kostet das Menü 59 Euro.
Reh und Wildschwein sind ein Schwerpunkt in der Küche des Passionierten Jägers und Küchenmeisters Martin Scherer. Rind und Schwein stammen vermehrt von Bauern aus der Umgebung. Dank des handwerklichen Könnens finden auch die nicht so prominenten Teile der Tiere ihre Verwendung. Leberpaté und gebratene Wildleber sind im Herbst ausgesprochene Renner, für Frühstücksgäste werden Salami und roher Schinken im Hause hergestellt. Die Standardkarte bietet eine Auswahl zwischen Roulade vom Zander und Lachs mit Weißweinrisotto und Salat (EUR 26,50), geschmortem Wild mit Apfelrotkohl und Kartoffelklößen (EUR 24,50), Rumpsteak mit Weggis und Salat (EUR 39), paniertem Schweineschnitzel (EUR 23,50) sowie Serviettenknödeln mit Champignons (EUR 23,50). Bei den Vorspeise sind Salate, Suppen oder gratinierter Ziegenkäse (EUR 16) zu finden. Kinder können sich über Rösti mit Apfelmus oder Fischstäbchen (EUR 14 bis16) freuen. Als klassisches Dessert lockt Vanilleeis mit Himbeeren oder Schokoladensauce (EUR 11 bis 13).
Im Sommer lieben die Gäste auf der lauschigen Terrasse vor allem "Burger" mit Wild, Rind oder vegetarisch. Dank der von der Bäckerei Schäfer ohne Butter hergestellten Brötchen auch vegan möglich. Tochter Franziska Scherer, die gerade das Zepter im Rosenhotel übernimmt, widmet sich mit ganz besonderer Aufmerksamkeit der Personalführung. Für ihr gelungenes Projekt, madagassische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu gewinnen und zu integrieren, erhielt sie 2025 den Preis "Welcome Star 2025" des Wirtschaftsministeriums.
(auszugsweise SZ vom 30./31.05.2026)
Im Rosenhotel Schiffweiler kocht Martin Scherer seit Jahrzehnten traditionelle, herzhafte Küche auf handwerklich sehr hohem Niveau. Damit hat er sich einen Ruf im Landkreis Neunkirchen erkocht.
Vor fast 40 Jahren hat Martin Scherer nach vorausgegangener Ausbildung in der Hotelfachschule Bad Reichenhall und anschliessender Kochtätigkeit im Frankfurter "Frankfurter Hof" 1988 seine Meisterprüfung als Koch abgelegt. Als Auszubildender hatte er 1983 sogar die Deutsche Meisterschaft der Köche gewonnen. Das elterliche Anwesen in Schiffweiler hatte er bereits vor der Meisterprüfung übernommen. Neben dem Restaurant... mehr lesen
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"Kulinarik mit Rosenduft im Hotel ...." simba47533Im Rosenhotel Schiffweiler kocht Martin Scherer seit Jahrzehnten traditionelle, herzhafte Küche auf handwerklich sehr hohem Niveau. Damit hat er sich einen Ruf im Landkreis Neunkirchen erkocht.
Vor fast 40 Jahren hat Martin Scherer nach vorausgegangener Ausbildung in der Hotelfachschule Bad Reichenhall und anschliessender Kochtätigkeit im Frankfurter "Frankfurter Hof" 1988 seine Meisterprüfung als Koch abgelegt. Als Auszubildender hatte er 1983 sogar die Deutsche Meisterschaft der Köche gewonnen. Das elterliche Anwesen in Schiffweiler hatte er bereits vor der Meisterprüfung übernommen. Neben dem Restaurant
Geschrieben am 20.05.2026 2026-05-20| Aktualisiert am
20.05.2026
Die Saarstraße am St.Johanner Markt ist ab diesem Donnerstag Anlaufstelle für Kölsch-Fans im Saarland. Das Timing könnte kaum besser sein. Erstens, weil der Sommer diese Woche wohl wirklich kommt und am St.Johanner Markt in nächster Zeit dann ordentlich Halligalli sein wird. Zweitens wegen Fussball: Seit dem Aufstieg der Elversberger in die erste Bundesliga und dem Aufstieg des Kultclubs Fortuna Köln in die Dritte Liga steht fest, dass in der neuen Saison die durstigen Fans von gleich drei Kölner Vereinen ins Saarland reisen werden. Neben Fortuna noch Victoria und natürlich der ruhmreiche FC.
Was das alles mit dem St.Johanner Markt zu tun hat ? Eine ganze Menge, denn dort öffnet an diesem Donnerstag Saarbrückens erste echte Kölsch-Kneipe. "Früh am Markt" heißt sie, Kai Liegmann heißt der Chef und der sagt:"Natürlich freuen wir uns! Eigentlich wollten wir schon vor drei Wochen starten, doch es gab Lieferprobleme. Aber jetzt geht´s los - und wir sind heiß drauf."
In der Saarstrasse 9, lange die Heimat des "Journal", wird sich ab morgen 16 Uhr fast alles um Kölsch drehen. Die Kölschgläser sind schon eingeräumt, die beliebte Kränze für acht oder elf Gläser ebenfalls, gestern sollten an der Hausfassade noch das Namensschild und eine Markise angebracht werden. "Wir haben den Laden komplett umgebaut", sagt Liegmann. "Nicht nur feucht durchgewischt und die Wände gestrichen", betont er lachend. Bis zu 70 Leute sollen in der klassischen Stehbierkneipe Platz finden, draussen sind weitere fünf Tische und zwei Stehtische erlaubt. Bei dem angekündigten Top-Wetter dürften diese Plätze rund um die Eröffnung (mit der Band "Fritz & Pat") besonders begehrt sein.
Neben Früh Kölsch hat Liegmann unter anderem Wein, Crémant und Aperol Spritz auf der Karte, dazu Liköre, Schnäpse und Alkoholfreies, auch Kaffee. Zudem wird es Kleinigkeiten zu essen geben: das ur-kölsche Gericht "Halve Hahn mit Röggelchen" zumn Beispiel, "Mett-Happen" und Rohesser. Ein Kölsch vom Fass gibt es für 2,40 Euro, den 11er-Kranz für 24 Euro.
(auszugsweise SZ vom 20.05.2026)
Die Saarstraße am St.Johanner Markt ist ab diesem Donnerstag Anlaufstelle für Kölsch-Fans im Saarland. Das Timing könnte kaum besser sein. Erstens, weil der Sommer diese Woche wohl wirklich kommt und am St.Johanner Markt in nächster Zeit dann ordentlich Halligalli sein wird. Zweitens wegen Fussball: Seit dem Aufstieg der Elversberger in die erste Bundesliga und dem Aufstieg des Kultclubs Fortuna Köln in die Dritte Liga steht fest, dass in der neuen Saison die durstigen Fans von gleich drei Kölner Vereinen ins... mehr lesen
"Früh am Markt" | Kölsch-Kneipe
"Früh am Markt" | Kölsch-Kneipe€-€€€Kneipe068168616699Saarstraße 9, 66121 Saarbrücken
stars -
"Saarbrückens erste echte Kölsch-Kneipe öffnet am Markt" simba47533Die Saarstraße am St.Johanner Markt ist ab diesem Donnerstag Anlaufstelle für Kölsch-Fans im Saarland. Das Timing könnte kaum besser sein. Erstens, weil der Sommer diese Woche wohl wirklich kommt und am St.Johanner Markt in nächster Zeit dann ordentlich Halligalli sein wird. Zweitens wegen Fussball: Seit dem Aufstieg der Elversberger in die erste Bundesliga und dem Aufstieg des Kultclubs Fortuna Köln in die Dritte Liga steht fest, dass in der neuen Saison die durstigen Fans von gleich drei Kölner Vereinen ins
Geschrieben am 19.05.2026 2026-05-19| Aktualisiert am
20.05.2026
Besucht am 19.05.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 29 EUR
Es sei denn, man würde sich mit Burger King oder McD begnügen, aber wer will das schon :-))
Bis vor wenigen Wochen konnte ich direkt im Anschluss an meine Physiotermine (Di, 11 Uhr) zum "Little Hanoi" durchfahren; das Lokal liegt direkt auf meinem Heimweg und hat(te) ab 11 Uhr geöffnet. Ich schreibe ganz bewusst "hat(te)", weil das, wie ich zuletzt feststellen musste, nicht mehr der Fall ist: nunmehr findet der hungrige und durstige Gast dort erst ab 12 Uhr Einlass. Nun mag es Leute geben, denen es nichts ausmacht, von 11:30 bis 12:00 im Auto vor einem geschlossenen Lokal zu hocken und so die Zeit totzuschlagen; zu diesen Leuten zähle ich allerdings nicht. Also fuhr ich weiter zum "Siam" in der Hoffnung, dort habe man nicht auch an der Mittagszeitöffnung 11 Uhr herumgebastelt. Hatte man zu meinem Leidwesen aber; auch hier wird neuerdings erst um 12 Uhr geöffnet! Da brat mir doch einer einen Storch und die Beine recht knusprig! 25 Minuten Wartezeit im Auto absitzen oder weiterfahren zum"Italia" ? Auch dort war eigentlich immer schon ab 11 Uhr geöffnet; ob das aktuell auch noch so ist? Ein Anruf mit dem Handy hätte Gewissheit gebracht, aber mein Handy lag zuhause auf dem Schreibtisch. Ausserdem wäre ich kaum quer durch die halbe Stadt vor 12 Uhr am "Italia" gewesen, also habe ich die Zeit bis zur Öffnung des "Siam" im Auto abgebrummt, stand dann aber mit dem Glockenschlag 12 Uhr als erster Gast direkt im Lokal, freundlich wie immer begrüßt von der Wirtin.
Sehr großen Hunger hatte ich nicht, trotzdem sollte es neben dem Hauptgericht zumindest eine kleine Vorspeise sein. Es wurde "Tom Yam Gung" in der kleinen Version zum Preis von EUR 7,90, "in größer" kostet sie EUR 11,90. Es handelt sich um eine scharfe Garnelensuppe mit Zitronengras, gedünsteten Zwiebeln und Pilzen (gedrittelten Champignonköpfen). Neuerdings fragt die Wirtin nach, ob die Suppe mit oder ohne Koriander sein soll; bei mir sollte sie heute mal "ohne" sein. Geschmeckt hat sie dennoch sehr gut, wobei ich den Eindruck von "mehr Wumms als normalerweise" hatte. Getrunken habe ich das übliche Chang Bier, das mit dem Elefanten, für EUR 3,90. Beim Hauptgericht entschied ich mich für das gleiche Gericht wie bei meinem letzten Besuch: "Ma Mi Ruam" (Gebratene Reisnudeln mit Gemüse, Eiern, Garnelen, Tintenfisch und Hühnerfleisch) für EUR 16,50. Dieses Gericht schmeckt mir hier immer sehr gut, wobei die Küche das Huhn für mich ruhig weglassen könnte zugunsten von mehr Garnelen und Tintenfisch. Leider war es mir diesmal nicht möglich, alles aufzuessen, obwohl ich eigentlich als "guter Esser" bekannt bin. Vielleicht hätte ich ja doch die Suppe diesmal weglassen sollen :-)).
Fazit: Wie so gut wie immer war ich mit dem Gebotenen sehr zufrieden und das "Siam" liegt bei mir in Sachen Thaiküche zusammen mit dem "Krua Thai" innerhalb von Saarbrücken vorne; nur schade, dass das "Krua Thai" zur Mittagszeit nicht mehr öffnet. So fehlt mir seit knapp drei Jahren leider die direkte Vergleichsmöglichkeit.
Es sei denn, man würde sich mit Burger King oder McD begnügen, aber wer will das schon :-))
Bis vor wenigen Wochen konnte ich direkt im Anschluss an meine Physiotermine (Di, 11 Uhr) zum "Little Hanoi" durchfahren; das Lokal liegt direkt auf meinem Heimweg und hat(te) ab 11 Uhr geöffnet. Ich schreibe ganz bewusst "hat(te)", weil das, wie ich zuletzt feststellen musste, nicht mehr der Fall ist: nunmehr findet der hungrige und durstige Gast dort erst ab 12 Uhr Einlass. Nun... mehr lesen
Restaurant Siam
Restaurant Siam€-€€€Restaurant06816850700Mainzer Straße 22, 66111 Saarbrücken
4.0 stars -
"Gar nicht mehr so einfach, in Saarbrücken noch ein vor zwölf Uhr geöffnetes Lokal zu finden ......" simba47533Es sei denn, man würde sich mit Burger King oder McD begnügen, aber wer will das schon :-))
Bis vor wenigen Wochen konnte ich direkt im Anschluss an meine Physiotermine (Di, 11 Uhr) zum "Little Hanoi" durchfahren; das Lokal liegt direkt auf meinem Heimweg und hat(te) ab 11 Uhr geöffnet. Ich schreibe ganz bewusst "hat(te)", weil das, wie ich zuletzt feststellen musste, nicht mehr der Fall ist: nunmehr findet der hungrige und durstige Gast dort erst ab 12 Uhr Einlass. Nun
Geschrieben am 03.05.2026 2026-05-03| Aktualisiert am
03.05.2026
Besucht am 02.05.2026Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 223 EUR
Meine Frau hatte im Vorfeld im "Adler" angerufen; sie wollte wissen, ob der Gastraum noch geöffnet sei oder sich das Geschehen mittlerweile ganz in den Biergarten verlagert hätte. Wäre dies der Fall gewesen, hätten wir umdisponieren müssen; meine Frau kann den beschwerlichen und steilen Kopfsteinpflasterweg zum Biergarten wegen ihrer Gehbeschwerden nicht mehr bewältigen, genau so wenig wie den langen und auch steilen Weg vom Biergarten zu den Toiletten oben im Haus. Es gab Entwarnung: derzeit findet noch alles oben im Haus und im dortige gemütlichen Gastraum statt. Gegen 18 Uhr brachen wir in Richtung "Adler" auf. Zuvor hatte es bei uns zuhause eine Kaffeetafel gegeben; dazu hatte ich am Vormittag einen Besuch in der Patisserie von Quanah Schott (laut einem großen Bericht im "Der Feinschmecker" ist Quanah Schott der "ungekrönte König der Patissiers im Saarland" und zudem einer der besten Konditoren Deutschlands, de pro Jahr etwa 2,8 Tonnen Macarons produziert und auch Top-Restaurants (z.B. Christian Baus "Victor´s Fine Dining" oder das "Gästehaus Erfort" oder das "Esplanade" (beide in Saarbrücken) mit seinen tollen Produkten (geheimer Renner sind die Macarons mit Gänseleberfüllung) beliefert, gemacht. Meine Schwiegertochter hatte die Schott-Macarons vom letzten Besuch her noch im bester Erinnerung, weshalb wir sie auch diesmal wieder damit erfreuen wollten. Es hat geklappt: "Der Macaron" mit Himbeerfüllung und die Macarons mit Schoko und Pistatien fanden viel Beifall.
Im "Adler" war es bei unserer Ankunft noch ziemlich ruhig; knapp ein Drittel der Tische waren besetzt. Das änderte sich spätestens, als eine Gruppe (wenige Erwachsene, dafür etliche Knaben zwischen ca. 15 und 17 Jahren), den runden Zwölfertisch direkt neben uns enterten. Da war es dann mit der Ruhe definitiv vorbei; die Herrschaften hatten wohl irgendwas zu feiern. Sie kamen nämlich mit leeren Bechern in der Hand ins Lokal und hatten zuvor irgendwo wohl schon ein bisschen "vorgeglüht". Ob wir wollten oder nicht, wir hatten die Wahl, den erhöhten Geräuschpegel auszuhalten oder unsere Zelte hier vorzeitig abzubrechen. Samstagsabends irgendwo in einem gute Lokal auf die Schnelle einen Tisch für fünf Personen zu kriegen, ist verdammt schwierig. Also sind wir geblieben.
Getrunken haben wir eine große Coca Cola (0,4l EUR 4,50; meine Enkelin), ein Glas Crémant Rosé (EUR 5,90; meine Schwiegertochter), zwei alkoholfreieBit (0,33l EUR 3,10; mein Sohn), eine Fanta (EUR 2,00) und eine Panache (EUR 3,00; beides meine Frau), zwei Benediktiner Weizen (0,5l EUR 5,00; ich). Im weiteren Verlauf wurde noch eine Taunusquelle medium (0,25l EUR 2,50) getrunken, die ich niemandem zuordnen kann. Zuordnen kann ich allerdings die zwei Limoncello (jeweils EUR 3,20); Mutter und Tochter bstellten sie als "Absacker". Je nun.
Meine Frau und meine Schwiegertochten bestelten sich als Vorspeise das "Rindercarpaccio" (EUR 17,00), mein Sohn nahm hier den "Schafskäse mit Oliven und Perlzwiebelchen" (EUR 12,00). Meine Enkelin und ich verzichteten auf Vorspeisen. Als Hauptgericht nahm das "Enkelchen" den "Flammkuchen Birne Münster" für EUR 22,00. Die Schwiegertochter wählte von den Schiefertafelangeboten das "Doradenfilet" (EUR 32,00)und wählte als Beilage Grenaille-Kartoffeln anstelle der vorgesehenen Salzkartoffeln; das war problemlos und aufschlagsfrei möglich. Mein Sohn hatte sich von den Schiefertafelangeboten das "Perlhuhn" (EUR 26,00) ausgesucht; meine Frau entschied sich für "Spargel mit gekochtem Schinken, Salzkartoffeln und Sauce hollandaise" (EUR 22,00). Ich wollte hier eigentlich keine Kalbsnieren mehr bestellen; EUR 29 sind mir für dieses Gericht einfach zu teuer. Leider habe ich es dann aber doch getan. Dessert wollte ausser mir niemand, aber "Crêpe Suzette" (EUR 10,00) lasse ich mir nicht entgehen, wenn dieses Desser schon mal auf Speisekarten auftaucht, was selten genug der Fall ist.
Kommen wir zunächst zum Positiven. Meine Enkelin war von ihrem Flammkuchen mit Birnen und Münsterkäse hin und weg: in Kleve ist Flammkuchen ihrer Aussage nach zu klein oder zu groß, zu dünn oder zu dick und vom Belag her alles andere als berauschend. Dieser hie war für sie einfach phänomenal. Die Dorade meiner Schwiegertochter war perfekt gebraten, sehr schön angerichtet, gut gewürzt und auch die Beilage war perfekt. Drei große Doradenfilets; dafür war der aufgerufene Preis von EUR 32,00 direkt noch günstig. Sohnemann lobte sein Perlhuhn sehr; für mich sah es rein optisch doch etwas "durch" aus. Für ihn war es aber durchaus saftig und schlichtweg perfekt.
Nicht so gut angetroffen mit unseren Bestellungen hatten es da meine Frau und ich. Ihr Spargel war von minderer Qulität und nahezu "totgekocht", ihre Kartoffeln waren kalt und die Soße hollandaise war keine Soße sondern eine Art Brei und nahezu geschmacksfrei; sie hat sie fast komplett stehenlassen. Wenigstens der Schinken fand wohl ein bisschen Gnade vor ihren Augen, aber das Gericht als solches war komplett durchgefallen. Genauso ging es mir mit meinen Kalbsnierchen. Ich hatte als Beilage diesmal Reis gewählt; wenigstens den konnte man als "o.k. geraten" durchwinken. Die "Hauptperson" dieses Gerichts, die namensgebenden Nierchen, fielen dafür komplett und krachend durch, genau wie die begleitende Dijonsenf-Sauce. Die Nierchen mag ich am liebsten grobblättrig aufgeschnitten; mit dem mir vorgesetzten kleingeschnittenen Finzelskram, fast schon wie bei einerm Haschee, kann ich nichts anfangen. Ich hätte eigentlich gewarnt sein müssen, denn bei der letzte Bestellung ware sie schon ziemlich kleingeschnitten an den Tisch gekommen, aber wenigstens etwas grösser als diesmal . Hatte ich wohl vergessen. Die Dijonsenf-Sauce schmeckte für mich "nicht nach ihm und nicht nach ihr"; der typische Dijonsenf-Geschmack kam so gut wie nicht durch. War eben so und lässt sich im nachhinein auch nicht reparieren. Dem Service gegenüber habe ich auf dessen Nachfrage nicht gespart mit Kritik; ob diese an die Küche weitergeben worden ist, weiss ich nicht. Wenigsten meine "Crêpe Suzette" hatte die gewohnt hohe "Adler"-Küchenqualität für mich. Wie ich bei Blick in die Küche feststellen musste, ist der ältere dicke Koch, mir bzw. uns beiden seit 2006 bekannt, wohl nicht mehr mit an Bord; ihn "ersetzen" zwei junge Frauen. Da geht dann schon mal was daneben; dass das ausgerechnet bei den Gerichte von meiner Frau und mir passieren musste, ist ärgerlich und kostet konsequenterweise diesmal den Bereich "Essen" volle zwei Sterne.
P.S. Von dem Crémant Rosé, der meiner Schwiegertochter so gut gefallen hat, hat sie vor Ort im "Adler" eine Flasche gekauft; der Besuch fährt heute nach dem Frühstück und einem Einkauf in der "Patisserie Schott" zurück nach Kleve, dort soll es am Abend zuhause einen würdigen "Sehr schönes Wochenende-Ausklang" mit Crémant und Schott-Macarons geben. Der Thekenmann im "Adler" winkte die Schwiegertochter, als wir gerade am Gehen waren, zu sich an die Theke und verriet ihr, wo man diesen Crémant in Saarbrücker "Edekas" kaufen kann und was er dort kostet . Nun soll versucht werden, ob er auch in Klever "Edekas" zu haben ist und dann dort gegebenenfalls Nachschub zu beschaffen. Gutes Gelingen von hier aus!
Meine Frau hatte im Vorfeld im "Adler" angerufen; sie wollte wissen, ob der Gastraum noch geöffnet sei oder sich das Geschehen mittlerweile ganz in den Biergarten verlagert hätte. Wäre dies der Fall gewesen, hätten wir umdisponieren müssen; meine Frau kann den beschwerlichen und steilen Kopfsteinpflasterweg zum Biergarten wegen ihrer Gehbeschwerden nicht mehr bewältigen, genau so wenig wie den langen und auch steilen Weg vom Biergarten zu den Toiletten oben im Haus. Es gab Entwarnung: derzeit findet noch alles oben im... mehr lesen
Gasthaus Zum Adler
Gasthaus Zum Adler€-€€€Restaurant068152841Deutschherrnstraße 2, 66117 Saarbrücken
4.0 stars -
"Unser Besuch war vom Gebotenen sehr angetan, bei meiner Frau und mir war das diesmal absolut nicht der Fall ..." simba47533Meine Frau hatte im Vorfeld im "Adler" angerufen; sie wollte wissen, ob der Gastraum noch geöffnet sei oder sich das Geschehen mittlerweile ganz in den Biergarten verlagert hätte. Wäre dies der Fall gewesen, hätten wir umdisponieren müssen; meine Frau kann den beschwerlichen und steilen Kopfsteinpflasterweg zum Biergarten wegen ihrer Gehbeschwerden nicht mehr bewältigen, genau so wenig wie den langen und auch steilen Weg vom Biergarten zu den Toiletten oben im Haus. Es gab Entwarnung: derzeit findet noch alles oben im
Geschrieben am 26.03.2026 2026-03-26| Aktualisiert am
26.03.2026
Es gibt im Saarland Restaurants, die ohne Sterne-Ambitionen excellent kochen. Eines davon ist das Saarbrücker "Indochine, wo Küchenmeister Quang Hoa Nguyen vietnamesische und französische Küche sehr erfolgreich vereint.
Es gibt großartige Köche, die das Kochen bei Großmutter, Vater, Tante oder Onkel gelernt, also keine richtige Kochaubildung absolviert und ihren Werdegang trotzdem sogar mit einem Küchenmeister Titel gekrönt haben. Das "Indochine" mit seinem Betreiber Quang Hoa Nguyen und dessen Frau Thi Nhung Nguyen ist solch ein Fall. Hoa hat hier in Saarbrücken 2005 seine Prüfung als Küchenmeister abgelegt. Seine ursprüngliche Lebensplanung war ganz anders. Geboren in Nordevietnam zog er in jungen Jahren nach Tschechien, um dort Maschinenbau zu studieren. Aber stattdessen landete er 1990 hier im Saarland. Sein erster Job in der Gastronomie war Tellerwäscher, von deutscher Küche hatte er damals noch keine Ahnung. Doch sein Ehrgeiz zahlte sich schnell aus:Er fand eine Stelle als angelernter Koch in der bekannten Saarbrücker "Schlachthof Brasserie by Klaus Erfort" und konnte nach gezielter Weiterbildung 2005 schliesslich seinen Meisterbrief entgegennehmen. 2014 erfüllten sich die Nguyens ihren Traum vom eigenen Restaurant: dem "Indochine" in der Klausener Strasse, sie bezogen dort die Räumlichkeiten des italienischen Restaurants "Roma", das n der Innenstadt direkt neben die Congresshalle umgezogen war. Die Küche der Nguyens verbindet vietnamesische und französische Einflüsse - "Indochina" hieß die ehemalige französische Kolonie in Südostasien, dem heutigen Nord- und Südvietnam. Die recht umfangreiche Karte reicht von klassischen vietnamesischen Vorspeisen wie Frühlings- und Sommerrollen über Salate, Reissuppen und Reisnudeln bis hin zu Fleisch- und Fischgerichten. Alle Speisen werden mit frischen Beilagen serviert und mit großer handwerklicher Sorgfalt zubereitet. Sie sind leicht, gut verträglich und äusserst schmackhaft.
Eine ganz zentrale Rolle spielt der Umgang mit Gewürzen. Nach vietnamesischer Tradition werden sie zunächst angeröstet, anschliessend in Kräutersäckchen in Fonds gegeben oder für Marinaden verwendet. Neben bekannten Zutaten wie Ingwer, Sternanis, Nelken, Sesamsaat oder Kardamon kommen auch Gewürze zum Einsatz, die Nguyen direkt aus Vietnam importiert. Das sorgt für eine ganz besondere Aromatik.
Das "Indochine"-Menü beginnt mit einer Frühlingsrolle als Amuse-Bouche - schön knusprig. Es folgt eine Vorspeisen-Variation: Lotte, mit Thunfisch gefüllt, dazu eingelegter Ingwer sowie confierte Zwiebeln und Feigen. Als zweite Komponente ein in Roter Bete marinierter Lachshappen auf einem Algenbett, gefolgt von einer Crème brûlée von der Gänseleber. Die Komposition überzeugt farblich wie geschmacklich voll und ganz.
Im Zwischengang wird Kalbsbries serviert: in Gewürzen und Portwein mariniert und anschliessend schonend im Dampf gegart. Dazu Süsskartoffelstampf mit Tomaten, Möhren und Sellerie, begleitet von einer Portweinsauce.
Im Fleischhauptgang folgt ein Duo von mariniertem Flanksteak und Rinderfilet mit Kräuterkruste. Die auf den Punkt gegarten Gemüse (Kohlrabi, Brokkoli, Champignons und Tomate) sind fein gefächert bzw. tourniert; die Reiskrokette (mariniert und paniert) passt perfekt dazu. Die Fischvariante kombiniert Skrei auf Spinat mit karamellisierten Scampi und Kurkumaschaum, begleitet von Tomaten und Champignons. Den krönenden Abschluss bildet ein feiner vietnamischer Eiskaffee mit einem Parfait aus Feigen und Matcha.
Das 5-Gänge-Menü kostet 89 Euro, möglich sind auch 8 Gänge (130 Euro) oder 6 Gänge (105 Euro). Preislich beginnen die Vorspeisen auf der Karte bei 12,90 Euro, die Zwischengänge bei 16,90 Euro. Die exclusivsten Hauptgänge kosten 38,90 Euro (etwa die Komposition von Entenbrust und Flanksteak). Hoa Nguyen liebt es, sein Wissen weiterzugeben. ein knappes Dutzend Auszubildende hat das "Indochine bislang durchlaufen und dabei viel gelernt.
Auf die Frage, welche Vision Herr Nguyen für die Zukunft hat, antwortet er: "Menschen mit gutem Essen auch weiterhin glücklich machen - und einen Ort schaffen, an dem mein Team gerne arbeitet und sich weiterentwickelt."
Letzte Frage: "Was war der ungewöhnlichste Wunsch eines Gastes ?" "Ein Silvestermenü laktose- und glutenfrei mit veganer Vorspeise. Aber genau solche Wünsche machen es spannend."
(auszugsweise SZ vom 26.03.2026)
Es gibt im Saarland Restaurants, die ohne Sterne-Ambitionen excellent kochen. Eines davon ist das Saarbrücker "Indochine, wo Küchenmeister Quang Hoa Nguyen vietnamesische und französische Küche sehr erfolgreich vereint.
Es gibt großartige Köche, die das Kochen bei Großmutter, Vater, Tante oder Onkel gelernt, also keine richtige Kochaubildung absolviert und ihren Werdegang trotzdem sogar mit einem Küchenmeister Titel gekrönt haben. Das "Indochine" mit seinem Betreiber Quang Hoa Nguyen und dessen Frau Thi Nhung Nguyen ist solch ein Fall. Hoa hat hier in Saarbrücken... mehr lesen
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"Vom Tellerwäscher zum Küchenmeister ........." simba47533Es gibt im Saarland Restaurants, die ohne Sterne-Ambitionen excellent kochen. Eines davon ist das Saarbrücker "Indochine, wo Küchenmeister Quang Hoa Nguyen vietnamesische und französische Küche sehr erfolgreich vereint.
Es gibt großartige Köche, die das Kochen bei Großmutter, Vater, Tante oder Onkel gelernt, also keine richtige Kochaubildung absolviert und ihren Werdegang trotzdem sogar mit einem Küchenmeister Titel gekrönt haben. Das "Indochine" mit seinem Betreiber Quang Hoa Nguyen und dessen Frau Thi Nhung Nguyen ist solch ein Fall. Hoa hat hier in Saarbrücken
Geschrieben am 23.03.2026 2026-03-23| Aktualisiert am
25.03.2026
Besucht am 23.03.2026Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 165 EUR
Es ist wie verhext: auch in diesem Jahr gelang und gelingt es uns nicht, pünktlich mein Geburtstagsessen (21.03.) und das Geburtstagsessen meiner Frau (06.09.; gleichzeitig unser Hochzeitstag) im Blieskasteler "Hämmerles Restaurant" einzunehmen, weil diese Termine mit Ruhetagen der Hämmerles zusammenfallen. Das war im vergangenen Jahr so und wiederholt sich nun leider auch in 2026; der 21.03. war ein Samstag und der 06.09., ich habe schon mal nachgeschaut, ist diesmal ein Sonntag. An beiden Tagen bleiben die "Hämmerle"-Küche kalt und die Restauranttüre verrammelt.Ergo werden diese Termine eben von uns nachgeholt, der Märztermin also heute mit zwei Tagen Verspätung .
Zu 12:15 Uhr hatte ich einen Tisch reservieren lassen und um 12:17 Uhr hatte Mme.Simba, heute FvD, unser Auto direkt vor "Hämmerles Restaurant" abgestellt, quasi eine Punktlandung. Während sie auf dem Weg ins Restaurant war, setzte ich das Auto noch um auf einen offiziellen Parkplatz. Im Eingangsbereich wurde ich von Tochter Hämmerle empfangen; natürlich wollte sie wissen, wer denn Geburtstag hätte und wir hatten bei der Open Table-Reservierung als Anlass "Geburtstag" angegeben gehabt. Die Frage konnte ich zu ihrer Zufriedenheit beantworten, die nachträglichen Glückwünsche liessen nicht auf sich warten. Sie hatte für uns einen besonders schönen Tisch ausgesucht, an dem mein Schatz bereits Platz genommen hatte; einen Tisch mit Blick auf fast das gesamte Geschehen. Und zu sehen gibt es da immer was, wenn ich nur an die leckeren Sachen, die da vorbeigetragen werden, denke. ``A propos leckere Sachen: wie stets hatten wir die Wahl zwischen drei Menüs oder Bestellungen à la carte. Was ich an "Hämmerles Restaurant" sehr schätze, ist, dass dem Gast die Möglichgkeit gegeben wird, sich ganz gezielt aus den verschiedenen Menüs ganz nach Belieben Gerichte herauszupicken und diese zu kombinieren. Andernorts habe ich es gerade im Sterne- und Fine Dining-Bereich nicht selten erlebt, dass der Gast das Menü so zu nehmen hat wie es ist nach dem Motto "Friß,Vogel oder stirb"; ja, sogar, dass alle am Tisch das gleiche Menü odern müssen, ist schon vorgekommen. Hier geht es Gottseidank freier und ungezwungener zu. Erstmals habe ich heute hier erlebt, dass vier Personen hereinkamen und zwar in Begleitung eines Hundes. Auch das ist offenbar kein Problem; hätte man das Tier nicht beim Eintreten bemerkt, wäre nicht aufgefallen, dass es überhaupt da ist. Lammfromm lag es auf seinem mitgebrachten Kissen, nichts war von ihm zu hören und eine der Servicedamen brachte auch gleich einen Napf mit Wasser für den vierbeinigen Gast. Das nenne ich tollen Service!
Meine liebe Frau trank ein Teinacher Wasser (0,25l EUR 3,30) und nippte später auch mal an meinem Wein. Ich hatte als Starter ein Karlsberg Urpils (0,33l EUR 3,80) und später zum Essen einen Auxerrois (0,2l EUR 11,00 plus 0,1l EUR 5,50) von meinem Lieblingswinzer Armand Gilg (F-Mittelbergheim, Elsaß) sowie abschliessend einen Espresso (EUR 3.00).
Bei der Wahl der Vorspeisen waren wir beide uns diesmal einig; es wurde die "Frühlings-Vorspeisen-Variation" aus dem Frühlings-Menü (EUR 25,00). Bis zum vergangenen Jahr hatte diese Vorspeise noch die Bezeichnung "Assiette Gourmand". Als ich Tochter Hämmerle darauf ansprach, erklärte sie, dass ihrem Sternekoch-Vater ab und an schon mal so ein Namenswechsel einfallen würde. Seis drum. Bei der Wahl der Hauptgerichte trennten sich kulinarisch die Wege der Simbas. Meine Frau, die ein Faible für Bäckchen-Gerichte hat, wählte aus dem "Menü des Tages" "Geschmortes Kalbsbäckchen & Rinderfilet mit frischen Morcheln, Saarbrücker Bio-Pilzen, Frühlingsgemüse und Geheirade" für EUR 43,00. Als Dessert nahm sie "Eine Kugel Eis/Sorbet Basilikum/Minze mit frischer Schlagsahne". Ich entschied mich schliesslich gegen die gefüllte Maispoulardenbrust, die mir hier auch schon mal sehr gut geschmeckt hatte, sowie gegen den Seeteufel in Tomaten-Pistazienkruste bzw. gegen Cordon Bleu & Rinderroulade und für das "Lamm-Trio" (EUR 43,00) aus dem Frühlings-Menü.
Zunächst kam der uns von vielen Hämmerle-Besuchen bekannte Küchengruß in Form von einem Karotten-Ingwer-Süppchen im Glas nebst einen kleinen Stückchen Kartoffelpuffer bzw. Flamm. Hier könnte sich der sonst so findige Cliff Hämmerle wirklich mal einen neuen Küchengruß einfallen lassen, auch für den "Zwischengang" Rotweinsorbet. Ist jetzt aber nur leises Gejammere, denn an diesen Grüßen gibt es ja geschmacklich nichts auszusetzen.
Absolut nichts auszusetzen gab es auch an unseren Gerichten. Die "Frühlings-Vorspeisen-Variation", vormals Assiette Gourmand", besteht aus insgesamt fünf kleinen Gerichten: Bunte Bete-Ziegenfrischkäse / Linsen-Gamba / Avocado-Mango-Nordseekrabben / Fischsuppe und französischem Tatar vom Rind. Die Bete mit dem Ziegenfrischkäse habe ich an meinen Schatz abgetreten; Ziegenfrischkäse mag ich zwar, Bete aber nicht. Die Komponente "Fischsuppe" esse ich hier als Vorspeise "in groß" sehr gerne; zu ihr gibt es neben Aioli und Rouille auch einen große frittierten Gamba. Dieser Gamba taucht hier als einene Komponente zusammen mit den Linsen auf; eine sehr interessante Kombination. Das französische Tatar vom Rind überzeugte wie auch die anderen Komponenten absolut und hatte als kleine Überraschung kräftig Feuer im A.... :-))
Die geschmorten Kalbsbäckchen beim Hauptgericht meiner Frau waren wohl der absolute Kracher, das dem auf den Punkt gegarten Rinderfilet(chen) aus ihrer Sicht ein bisschen die Rücklichter zeigte; sie mag nun mal Bäckchen lieber als Filet. Morcheln, Bio-Pilze, das Frühlingsgemüse und die Geheirade machten das Ganze zu einer wirklich runden Angelegenheit.
Ich hatte mich für das Lammgericht nicht zuletzt deshalb entschieden, weil wir die letztjährigen Bliesgau-Lammwochen gewissermassen "verpennnt" hatten; als ich dafür bei den "Hämmerles" hatte reservieren wollen, war ich buchstäblich zu spät dran gewesen und bei den "Hämmerles" war an all den Lammtagen volles Haus sprich ausgebucht.
Mein "Lammtrio" war eigentlich ein Quartett und bestand aus Lamm-Carrée, 2 Lammkoteletts, Lammragout und einem Lammspieß. Beim Spieß hatte ich eigentlich eine Art Schaschlikspieß erwartet; es war aber ein Hackfleischspieß, der mich absolut nicht enttäuschte. Wunderbar gewürzt und innendrin noch sehr schön saftig. Das Carrée absolut auf den Punkt gegart, genau wie die zwei kleinen Lammkoteletts. "Schwächstes Glied", wenn man hier überhaupt von einem solchen sprechen kann, war im Quartett für mich das Lammragout, das aber insgesamt durchaus auch zu gefallen wusste. Sehr gut zum Gericht passten das Frühlingsgemüse, die kräftige Rotweinjus und die Bärlauchkartoffeln. Nicht sonderlich viel zu sagen gibt es zum Dessert meiner lieben Frau, der Kugel Basilikum-Minzeeis/Sorbet mit frischer Schlagsahne. Es war eben eine Kugel Eis mit Sahne; Punkt. Insgesamt waren wir einmal mehr absolut zufrieden mit der gebotenen Küchenleistung und dem Service. "Hämmerle" ist und bleibt eben "Hämmerle", deshalb kriegen die Bereiche "Essen" und "Service" von mir jeweils wohlverdiente fünf Sternlein!
Es ist wie verhext: auch in diesem Jahr gelang und gelingt es uns nicht, pünktlich mein Geburtstagsessen (21.03.) und das Geburtstagsessen meiner Frau (06.09.; gleichzeitig unser Hochzeitstag) im Blieskasteler "Hämmerles Restaurant" einzunehmen, weil diese Termine mit Ruhetagen der Hämmerles zusammenfallen. Das war im vergangenen Jahr so und wiederholt sich nun leider auch in 2026; der 21.03. war ein Samstag und der 06.09., ich habe schon mal nachgeschaut, ist diesmal ein Sonntag. An beiden Tagen bleiben die "Hämmerle"-Küche kalt und die... mehr lesen
4.5 stars -
"Same procedure as every year ..........." simba47533Es ist wie verhext: auch in diesem Jahr gelang und gelingt es uns nicht, pünktlich mein Geburtstagsessen (21.03.) und das Geburtstagsessen meiner Frau (06.09.; gleichzeitig unser Hochzeitstag) im Blieskasteler "Hämmerles Restaurant" einzunehmen, weil diese Termine mit Ruhetagen der Hämmerles zusammenfallen. Das war im vergangenen Jahr so und wiederholt sich nun leider auch in 2026; der 21.03. war ein Samstag und der 06.09., ich habe schon mal nachgeschaut, ist diesmal ein Sonntag. An beiden Tagen bleiben die "Hämmerle"-Küche kalt und die
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Eigentlich sollte man meinen, dass es nicht weiter schwierig wäre, eine Portion Rührei mit Schinken zuzubereiten; ist es aber offenbar doch. Neben einer erfahrenen Thekenkraft stand heute eine niegelnagelneue Mitarbeiterin im gesetzteren Alter hinter der Theke; ausgerechnet an sie musste ich geraten, da die mir bekannte erfahrene Kraft gerade mit einem anderen Kunden befasst war.. Da Frau Rosi frei hatte, bestellte ich bei dieser von Erfahrung absolut unbeleckten Dame eine Tasse Kaffee, zwei Rühreier mit Schinken und ein Mohnbrötchen ( alles zusamme für EUR 10,50). Wie fast immer waren die Mohnbrötchen schon weg; "ersatzweise" nahm ich ein Kümmelbrötchen.
Kaffee und Mohnbrötchen waren wie immer o.k.; von der Eierspeise kann ich das nicht behaupten. Über die Hälfte des über weite Stellen angekokelten Schinkens musste ich wegschnibbeln; er blieb ungegessen amTellerrand zurück. So angebrannt wie der Schinken war, wäre dieses Gericht wohl in keinem Lokal über den Pass gegangen. Schade; dafür kriegt der Bereich "Essen" von mir diesmal nur eineinhalb Sterne. Das drückt natürlich auch den Gesamteindruck nicht unerheblich.