Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 963584x gelesen 16466x "Hilfreich" 15231x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 10.08.2021 2021-08-10| Aktualisiert am
11.08.2021
Besucht am 18.07.2021Besuchszeit: Mittagessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Unsere Familie ist recht klein. Umso schlimmer, dass seit über 1 Jahr die familiären Treffen, Corona bedingt, deutlich zu kurz kamen. Jetzt wollen wir auf- und nachholen.
Sowohl der Geburtstag meiner Patentante als auch meiner fielen in den Lockdown.
Ich wünschte mir von meiner Tante „Familienzeit“ zum Geburtstag. Und so buchten wir uns für Sonntag auf Montag in Schalkenmehren ein, um unseren 120. Geburtstag mit den Ehemännern und meinem Bruder ein wenig nachzufeiern. Und dies, ohne dass ein „Geburtstagskind“ für die Familie zu sorgen und zu kochen hatte.
Koblenz, Düsseldorf und Idar-Oberstein fanden sich vormittags in der schönen, von Unwettern verschonten, Vulkaneifel ein. Und tatsächlich schien 2021 mal die Sonne.
Dass unsere Zimmer noch nicht bezugsfertig sein würden wussten wir vorab. Bei dem schönen Wetter konnten wir unseren geplanten Spaziergang rund um das Schalkenmehrener Maar umsetzen. Schalkenmehrener Maar
Danach waren wir alle hungrig. Ein Überleben ohne Nahrungsaufnahme bis zum Abendessen im Hotel unmöglich. Für mich war sogar das Frühstück ausgefallen.
Wie praktisch, dass genau am Ende unseres Maar-Rundlaufs meinem Mann und mir das Hotel Schneider am Maar bekannt vorkam. Bei unserem Erstbesuch 2014 waren wir hier schon sehr zufrieden.
Die schöne Außenterrasse war bestens besucht, kein freier Tisch. Unsere kurze Wartezeit wurde belohnt und wir durften einen frei gewordenen Tisch, der ordnungsgemäß gereinigt wurde, beziehen. Schöne Außenterrasse
Die freundliche Bedienung reichte die Karten und fragte erste Getränkewünsche ab. Durstig waren wir und bestellten die ersten Getränke, es wurde natürlich nochmals nachbestellt.
Erdinger alkoholfrei, 0,5 l – € 5,00
Erdinger Urweisse, 0,5 l - € 5,10
Rhodius Mineralwasser, 0,75 l – 4,90
Alster, 0,4 l - € 4,10
Grauburgunder trocken, 0,2 l - € 4,20
Tasse Kaffee - € 1,90
Die Servicedamen waren trotz der vielen Gäste sehr aufmerksam, flott und freundlich.
Mit gut gekühlten Getränken wurden wir zügig versorgt.
Inzwischen konnten oder mussten wir uns endlich entscheiden. Die Speisekarte mit überwiegend regionalen Gerichten gefiel uns durchweg gut. Auch Vegetarier und Veganer werden kreativ bedacht.
Für meinen Mann und meine Tante: Bratkartoffeln mit 3 Spiegeleiern - € 7,90.
Für meinen Onkel: Bratkartoffeln mit gebratener Lyoner Fleischwurst - € 10,90.
Mein Bruder wählte: Eingelegte Heringe mit viel Apfel, Zwiebel, Gurke und Schmand. Dazu Bratkartoffeln - € 8,90.
Und ich: Großer Salatteller „Vitaminstoß“ mit Bio-Ziegenkäse vom Hof Steinrausch: € 14,40.
Die Wartezeit auf die Speisen ging bei den vielen Gästen absolut in Ordnung. Wir hatten ja auch viel zu erzählen.
Unsere Speisen wurden von 2 Mitarbeiterinnen serviert und sahen schon mal sehr gut aus!
Die Spiegeleier verdeckten leider die tollen Bratkartoffeln. Bratkartoffeln unter Spiegeleiern
Die Eier ebenso top gebraten wie die gut gewürzten Bratkartoffeln mit erwarteten Röstaromen. Schlichtes Gericht, aber auch irgendwie „Seelenfutter“.
Bei den Bratkartoffeln mit Lyoner waren die schönen Bratkartoffeln sichtbarer, aber mein Onkel schneller am Besteck als ich an der Kamera. Also kein Foto.
Sehr schön angerichtet das Heringsgericht, ohne Bratkartoffeln. Mein Bruder war sehr begeistert.
Die Bratkartoffeln wurden separat serviert.
Ich glaube, wir waren ausgehungert.
Denn ruckzuck hatte er eine Portion Bratkartoffeln auf seinem Teller platziert und ebenso ruckzuck warf ich mich quer über den Tisch um wenigstens hier ein passabeles Foto zu machen! Hering mit Bratkartoffeln
Nächstes Mal gehe ich wieder alleine mit meinem Mann… oder GastroGuideKollegen essen. Die beachten die Foto-Tischetikette!
Jedenfalls fanden die Bratkartoffeln das verdiente Lob meiner 4 nicht fotofreundlichen Tischgenossen. Sie genossen einfach die als „allerbeste Bratkartoffeln aus der schmiedeeisernen Pfanne, vom Holzherd, in Butterschmalz gebacken“.
Mein großer Salatteller machte seinem Namen Ehre. Tadellos frische Zutaten mit leichtem Sahnedressing. Salatteller mit regionalem Ziegenkäse
Unter reichlichem Blattsalat verbarg sich noch Rohkost und Hülsenfrüchte. Hauptdarsteller war unangefochten der Ziegenkäse vom eifeler Bioland-Betrieb! Der konnte richtig meckern und dies auf geschmackvollste Weise.
Dazu gab es taugliches Körnerbaguette. Ich hätte doch eine Portion Bratkartoffeln dazu bestellen sollen. Blöde „Fettsparvernunft“.
Wir saßen ganz wunderbar, es wurden noch Getränke nachbestellt.
Die Servicedamen umsorgten uns vorbildlich.
Am Familientisch war man sich einig: Satt, zufrieden, Aufbruch.
Ich machte mich aus dem Staub um unauffällig die Rechnung zu bezahlen. Dies gelang mir auch.
Dabei durfte ich die tollen hausgemachten Torten (für Lavandula) bestaunen. Kuchen- und Tortenauswahl
Kam zurück und sah, die eigentlich wohlgesättigte Familie,grinsend über Kaffee und Eisbechern schwelgend… Schwarzwälder-Kirsch-Eisbecher Eierlilör-Eisbecher
...die Zusatzrechnung durfte dann der Onkel übernehmen (angegebener Betrag also ohne Dessert ca. € 20,00 gesamt).
Eine tolle Service- und Küchenleistung der frischen regionalen Küche. Als Gäste fühlten wir uns sehr willkommen.
Am Abend dachten wir noch mehrmals sehr wohlwollend an den Mittag. Nächstes Mal buchen wir uns gleich im „Schneider am Maar“ ein!
Unsere Familie ist recht klein. Umso schlimmer, dass seit über 1 Jahr die familiären Treffen, Corona bedingt, deutlich zu kurz kamen. Jetzt wollen wir auf- und nachholen.
Sowohl der Geburtstag meiner Patentante als auch meiner fielen in den Lockdown.
Ich wünschte mir von meiner Tante „Familienzeit“ zum Geburtstag. Und so buchten wir uns für Sonntag auf Montag in Schalkenmehren ein, um unseren 120. Geburtstag mit den Ehemännern und meinem Bruder ein wenig nachzufeiern. Und dies, ohne dass ein „Geburtstagskind“ für die... mehr lesen
Restaurant im Hotel Schneider am Maar
Restaurant im Hotel Schneider am Maar€-€€€Restaurant0659295510Maarstraße 22, 54552 Schalkenmehren
4.5 stars -
"Gelungener Zweitbesuch bei kleinem Familientreffen" PetraIOUnsere Familie ist recht klein. Umso schlimmer, dass seit über 1 Jahr die familiären Treffen, Corona bedingt, deutlich zu kurz kamen. Jetzt wollen wir auf- und nachholen.
Sowohl der Geburtstag meiner Patentante als auch meiner fielen in den Lockdown.
Ich wünschte mir von meiner Tante „Familienzeit“ zum Geburtstag. Und so buchten wir uns für Sonntag auf Montag in Schalkenmehren ein, um unseren 120. Geburtstag mit den Ehemännern und meinem Bruder ein wenig nachzufeiern. Und dies, ohne dass ein „Geburtstagskind“ für die
Geschrieben am 02.08.2021 2021-08-02| Aktualisiert am
03.08.2021
Besucht am 10.07.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 93 EUR
Wenige Kilometer von meinem Arbeitgeber entfernt befand sich das Restaurant „Weinbrück“ in Obermoschel.
Ein Restaurant in schönem altem Gemäuer, das Restaurant im ehemaligen Weinkeller.
Seit meinem letzten, mehr als unterkühlten, Besuch mit meiner Freundin war ich nicht mehr dort.
Kaltes Gemäuer (kaum zu heizen), eiskalte Teller und somit kalte Speisen. Schade.
Ob die kühlen Räume zum Wechsel der „jungen Wilden“ (wie der ehemalige Inhaber Herr Beisiegel die jungen Betreiber nannte) führten, kann ich nicht sagen.
Über Kollegen erfuhr ich zunächst von der Schließung des „Weinbrück“ und dem Neustart des Teams auf der Ebernburg mit eigenem Gemüsegarten.
Natürlich wollte ich gerne wissen, ob auf der Höhe der Ebernburg die Teller wärmer sind!
So reservierte ich sehr kurzfristig unseren Tisch. Vorsichtshalber für den Innenbereich. Es war Regen und Gewitter gemeldet.
Der telefonische Kontakt war fröhlich-freundlich. So fühlte man sich schon vor dem Besuch sehr willkommen.
Bei schönem Wetter trafen wir auf der Ebernburg ein. Ebernburg in Sicht
Kostenlose Parkplätze stehen direkt unterhalb der Burg zur Verfügung.
Auch vor Ort wurden wir sehr herzlich begrüßt. Es freute mich sehr, dass Restaurantleiter Simon Weller mit Küchenchef Jean-Luc Blumers als Burgherren die Ebernburg erobert haben.
Das Wetter deutlich besser als erwartet. Der gepflegte Innenraum leer. .
So sollte es bleiben und es fand sich noch ein schöner Zweiertisch auf der geschützten Außenterrasse vor dem Restaurant für uns.
.
Der freundlichen Begrüßung folgte umgehend die Speisekarte, ergänzt durch 2 Tagesempfehlungen auf der Schiefertafel. Tagesempfehlung
Die aufgeräumte = nicht überladene Speisekarte gefiel uns zu gut. Und die Entscheidung entsprechend schwer.
Unsere Getränke wurden vorab serviert. 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,70. Eine weitere Flasche folgte.
Und für mich ein „Monkey 47 - Schwarzwald Gin Tonic - € 7,50, leider ohne Eis. Dies ließ ich bei der freundlichen Dame an der Theke schnell auffüllen, denn ohne Eis geht Gin Tonic für mich einfach nicht. .
Wir wählten beide die gleiche Vorspeise und auf diese mussten wir gar nicht lange warten. Jakobsmuschel-Saltimbocca
Rote Beete Schaum/ Kumquat von der Außenterrasse/ Kresse/ Risotto € 11,60. Jakobsmuschel-Saltimbocca / Rote Beete Schaum/ Kumquat
Serviert wurde in einer tiefen Schale. Der Vorteil: Die Vorspeise blieb schön warm!
Der Nachteil: Es ließ sich nicht wirklich gut aus den „Müslischalen“ essen, ein ziemlich „senkrechtes Besteckgepodel“.
Den 4 perfekt gebratenen Jakobsmuscheln tat dies geschmacklich keinen Abbruch. Außen schön gebräunt und innen saftig und noch leicht glasig. Tadellos der leicht nussig-süßliche Muschelgeschmack.
Wer lieber Reis als Risotto mag wurde hier nicht enttäuscht. Wir mögen beides. Risotto braucht (wie Brot) Zeit. Dem Reis fehlte der leichte Biss und auch die typische „Schlotzigkeit“.
Manchmal muss man angekündigte Erwartungen einfach „umschreiben“.
Als guter und saftiger Gemüsereis mit Kumquatstücken für fruchtig-säurige Aromen gefiel er uns trotzdem.
Rote Beete Schäumchen, Brotknusper, dazu frische Sprossen und Blutampfer lieferten eine rundum bunte und schmackhafte Vorspeise.
Dazu wurde hausgebackenes Brot gereicht. Hausgebackenes Brot
Ich selbst bin ja inzwischen leidenschaftliche Brotbäckerin. Geschmacklich war das leicht wareme Brot gut und sehr lobenswert setzte die Küche nicht auf ein Convenienceprodukt. Trotzdem war die Kruste zu schwach und die Krume zu bröselig. Eine längere Teigführung würde sicherlich helfen.
Unsere Hauptspeisen:
Für mich die Tagesempfehlung Rosa Wildschwein / Schokosauce (Wildmanufaktur Erking) / Sellerie / Kumquat / Macaire - € 23,90 Wildschwein
Küchenchef Jean-Luc Blumers bleibt seiner Linie treu. Schon im „Weinbrück“ in Odernheim kombinierte er gerne die Speisen mit Früchten.
Das Servierte konnte sich sehen lassen, die Teller vorgewärmt !
Das Wildschwein sehr rosa gebraten (für mich so genau richtig), zart und saftig. Rosa Wildschwein / Schokosauce / Sellerie / Kumquat / Macaire
Die reduzierte Sauce sehr gelungen und sicherlich war mehr Rotwein als Schokolade in der Sauce enthalten. Die Schokolade genau richtig eingesetzt: dezent, treffend und nicht vorschmeckend. Sellerie in Form von feinem Selleriepüree und Stangensellerie. Als Gegenpol dezent eingesetzte Kumquat aus eigenem Anbau.
Die gebratenen Kartoffelküchlein rundeten diesen Gang sehr stimmig ab.
Für meinen Mann: Seeteufel / Pecannuss / Bärlauch / Rhabarber / Sellerie - € 24,70. Seeteufel / Pecannuss / Bärlauch / Rhabarber / Sellerie
Schön angerichtet wurde der Seeteufel bei meinem Mann im Pecannuss-Mantel angespült.
Den Nussmantel hatten wir beide so nicht erwartet, war anders und sehr gut. Der ummantelte Seeteufel goldbraun und saftig gebraten.
Obenauf leicht gebratene Rhabarbersteifen, wohl für die leichte Säure statt Zitrone. Selleriecreme, gebratener Staudensellerie die Begleiter. Frische Kräuter und Bärlauchschaum rundeten das kreative Gericht ab.
An ein Dessert wagte nur mein Liebster zu denken. War aber ja klar. Denn unter den Desserts befand sich Crème brûlée von weißer Schokolade, Rosmarin, Beerensorbet mit Früchten und Walnuss aus dem eigenen Garten, Schokosahne - € 7,80. Schokosahne, Crème brûlée von weißer Schokolade, Rosmarin, Beerensorbet
Da war alles für mein Süßmaul dabei und es gab nicht den leisesten Kritikpunkt. Übrig blieb selbsterklärend auch nichts der feinen Leckerei.
Unter den Desserts fand ich leider kein Basilikumsorbet. Auf der Karte war es mir bei einer der Vorspeisen aber nicht entgangen.
Selbstverständlich sicherte mir Restaurantleiter Simon Weller ein Bällchen meines Lieblingskräutersorbets zu.
Für € 1,50 wurde das Basilikumsorbet noch mit Himbeere veredelt. So fand auch mich mein perfektes Dessert! Basilikumsorbet mit Himbeere
Nach der freundlichen Verabschiedung sahen wir uns noch die rückseitige Terrasse an. Hier der schöne Blick auf die Felsen und ins Nahetal. .
Deutlich luftiger. Außenterrasse
Bei Hitze ist hier der bessere Platz.
Der komplette Restaurant- und Terrassenbereich ist gehbehindertengerecht. Toiletten sind über eine Treppe im Untergeschoss erreichbar. Sehr sauber und gepflegt. Der Verpächter könnte aber nun, bei diesen engagierten jungen Pächtern, hier eine Renovierung durchführen.
Fazit:
Eine mutige, kreative und überraschende Küche. Sie hebt sich angenehm von dem sonstigen regionalen Angebot ab.
Mit Freunden werden wir hoffentlich bald unseren nächsten Besuch antreten können.
Was mir wirklich überhaupt nicht gefiel, daher Abzug beim Ambiente, das Geschirr! So gut mir der zum Glück erhaltene Vorkriegsterrazzoboden in meinem Elternhaus gefällt: Essen will ich nicht davon. Und das „Geschirr“ erinnerte mich sehr daran.
Schade um die feinen Speisen, sie wurden einfach nicht würdig auf diesem „Knastgeschirr“ präsentiert. Vielleicht ist es noch vom Vorpächter vorhanden.
Liebe Gäste: Bitte reservieren, genießen, zahlen und dann ist hoffentlich bald Geld für neues Porzellan vorhanden J.
Wenige Kilometer von meinem Arbeitgeber entfernt befand sich das Restaurant „Weinbrück“ in Obermoschel.
Ein Restaurant in schönem altem Gemäuer, das Restaurant im ehemaligen Weinkeller.
Seit meinem letzten, mehr als unterkühlten, Besuch mit meiner Freundin war ich nicht mehr dort.
Kaltes Gemäuer (kaum zu heizen), eiskalte Teller und somit kalte Speisen. Schade.
Ob die kühlen Räume zum Wechsel der „jungen Wilden“ (wie der ehemalige Inhaber Herr Beisiegel die jungen Betreiber nannte) führten, kann ich nicht sagen.
Über Kollegen erfuhr ich zunächst von... mehr lesen
Restaurant Freigeist
Restaurant Freigeist€-€€€Restaurant067086416661Auf der Ebernburg, 55583 Bad Kreuznach
4.5 stars -
"Zu Besuch bei „den jungen Wilden“ in neuer Wirkungsstätte" PetraIOWenige Kilometer von meinem Arbeitgeber entfernt befand sich das Restaurant „Weinbrück“ in Obermoschel.
Ein Restaurant in schönem altem Gemäuer, das Restaurant im ehemaligen Weinkeller.
Seit meinem letzten, mehr als unterkühlten, Besuch mit meiner Freundin war ich nicht mehr dort.
Kaltes Gemäuer (kaum zu heizen), eiskalte Teller und somit kalte Speisen. Schade.
Ob die kühlen Räume zum Wechsel der „jungen Wilden“ (wie der ehemalige Inhaber Herr Beisiegel die jungen Betreiber nannte) führten, kann ich nicht sagen.
Über Kollegen erfuhr ich zunächst von
Geschrieben am 31.07.2021 2021-07-31| Aktualisiert am
31.07.2021
Das Restaurant des wunderschönen Schosses ist leider seit Mitte 2020 geschlossen.
Das von Wilhelm I. von Württemberg geplante Lustschloss war naheliegend sehr beliebt für Hochzeitsfeiern.
Allerdings verstarb Wilhelm I. 1864 noch vor der Fertigstellung seines Schlosses.
Das Schlossturm und Museum können (aktuelle Coronahinweise beachten) besichtigt werden.
Hoffentlich findet sich ein würdiger Nachfolger.
Das Restaurant des wunderschönen Schosses ist leider seit Mitte 2020 geschlossen.
Das von Wilhelm I. von Württemberg geplante Lustschloss war naheliegend sehr beliebt für Hochzeitsfeiern.
Allerdings verstarb Wilhelm I. 1864 noch vor der Fertigstellung seines Schlosses.
Die Lage traumhaft auf einer kleinen Halbinsel am Bodensee.
Der traurige Grund: Betreiber und Gastgeber Michael Gürgen ist leider verstorben.
https://www.facebook.com/VemaxGastro/
Das Schlossturm und Museum können (aktuelle Coronahinweise beachten) besichtigt werden.
Hoffentlich findet sich ein würdiger Nachfolger.
stars -
"Restaurant zur Zeit geschlossen." PetraIODas Restaurant des wunderschönen Schosses ist leider seit Mitte 2020 geschlossen.
Das von Wilhelm I. von Württemberg geplante Lustschloss war naheliegend sehr beliebt für Hochzeitsfeiern.
Allerdings verstarb Wilhelm I. 1864 noch vor der Fertigstellung seines Schlosses.
Die Lage traumhaft auf einer kleinen Halbinsel am Bodensee.
Der traurige Grund: Betreiber und Gastgeber Michael Gürgen ist leider verstorben.
https://www.facebook.com/VemaxGastro/
Das Schlossturm und Museum können (aktuelle Coronahinweise beachten) besichtigt werden.
Hoffentlich findet sich ein würdiger Nachfolger.
Geschrieben am 24.07.2021 2021-07-24| Aktualisiert am
24.07.2021
Besucht am 07.07.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 43 EUR
Der Landgasthof ist nicht nur bei wandernden Urlaubern begehrt.
Nein, auch bei den heimischen Stammgästen!
Deshalb freuten wir uns auf diesen erneuten Besuch.
Als Stammgäste würde ich uns nicht bezeichnen, wir kommen aber gerne her.
Nach dem langen Lockdown war uns der Besuch wichtig und meine telefonische Reservierung wurde freudig-freundlich von der Chefin entgegen genommen.
Am frühen Abend trafen wir am gepflegten Hotelrestaurant ein. .
Erfreulich viele Tische im Außen- und Innenbereich waren schon belegt.
Zum Tisch begleitete uns die Chefin Frau Wörgerbauer.
Die Beschreibung eines Landgasthofes passt hier. Unter den umgesetzten Coronaauflagen litt das gemütliche Ambiente etwas. Aber dies liegt ja nicht an den ambitionierten Gastgebern.
Frau Wörgerbauer bestritt auch, gemeinsam mit der Seniorchefin Resi, den weiteren aufmerksamen Service.
Resi zolle ich für ihren unermüdlichen Einsatz Respekt, ist sie doch im deutlichen Alter des verdienten Ruhestandes. Getreu dem Motto „wer rastet, der rostet“ geht sie ihrer Berufung nach.
Unsere Bestellung: 1 Flasche Mineralwasser, 0,7 l – faire € 4,00. 1 trockener Rosé, 0,2 l - € 4,20. Ein Glück für den Nahewinzer. Mir nicht bekannt und somit nicht gemerkt. Trinkbar, aber sehr flach. Der Wunsch nach einem 2. Glas kam nicht auf. 2 alkoholfreie Pils, 0,33 l - € 2,20.
Auf der Tagestafel wurden frische Pfifferlingsgerichte angeboten, allerdings keine heimischen Pfifferlinge. Mit heimischen Pfifferlingen können wir uns selbst (nach 3 Dürrejahren) reichlich versorgen und nahmen dieses feine und saisonale Angebot nicht an.
Die Speisekarte bietet regionale, auch sehr gute vegetarische, Gerichte.
Ebenso Wildgerichte aus eigener heimischer Jagd und einige österreichische Gerichte aus der Heimat des Kochs und Chefs Herrn Wörgerbauer.
Beide wählten wir das Wiener Schnitzel vom Kalb mit Pommes, Preiselbeeren und Salat - € 16,30.
Unsere frischen und feinen Beilagensalate wurden vorab serviert. Tadellose Blatt- und Rohkostsalate mit leichtem Sahnedressing. Beilagensalat
Wenig später dann unser Wiener Schnitzel, serviert von Herrn Wörgerbauer persönlich.
Den guten Appetit, der freundlich gewünscht wurde, hatten wir.
An der frischen Zubereitung gab es überhaupt nichts auszusetzen. Das Kalbfleisch gut paniert und saftig gebraten. Klassische Garnitur mit Petersilie und Zitrone, separat dazu noch Preiselbeeren. Wiener Schnitzel
Trotzdem erinnerten wir uns an das Wiener Schnitzel vor genau 2 Jahren in Köln mit „Tischnotizen“ im Essers.
Auch hier der Österreicher in der Küche. Und wenn man die Vergleiche zum „Wiener“ zieht: Österreich-Köln gewinnt.
Aber wir waren ja nicht zum Vergleichen unterwegs. Auch hier schmeckte uns das Wiener Schnitzel restlos im wahrsten Sinne des Wortes. Und die Pommes waren wirklich erstklassig!
Wohl gesättigt, freundlich verabschiedet, immer wieder gerne einen Besuch wert.
Der Landgasthof ist nicht nur bei wandernden Urlaubern begehrt.
Nein, auch bei den heimischen Stammgästen!
Deshalb freuten wir uns auf diesen erneuten Besuch.
Als Stammgäste würde ich uns nicht bezeichnen, wir kommen aber gerne her.
Nach dem langen Lockdown war uns der Besuch wichtig und meine telefonische Reservierung wurde freudig-freundlich von der Chefin entgegen genommen.
Am frühen Abend trafen wir am gepflegten Hotelrestaurant ein.
Erfreulich viele Tische im Außen- und Innenbereich waren schon belegt.
Zum Tisch begleitete uns die Chefin Frau Wörgerbauer. ... mehr lesen
4.0 stars -
"Wir kommen immer wieder gerne her!" PetraIODer Landgasthof ist nicht nur bei wandernden Urlaubern begehrt.
Nein, auch bei den heimischen Stammgästen!
Deshalb freuten wir uns auf diesen erneuten Besuch.
Als Stammgäste würde ich uns nicht bezeichnen, wir kommen aber gerne her.
Nach dem langen Lockdown war uns der Besuch wichtig und meine telefonische Reservierung wurde freudig-freundlich von der Chefin entgegen genommen.
Am frühen Abend trafen wir am gepflegten Hotelrestaurant ein.
Erfreulich viele Tische im Außen- und Innenbereich waren schon belegt.
Zum Tisch begleitete uns die Chefin Frau Wörgerbauer.
Besucht am 07.07.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 25 EUR
Meine beste Freundin hatte einen Termin in Idar-Oberstein und ich an diesem Tag Urlaub. Der pünktlichen Anreise nach der Arbeit geschuldet, war das Mittagessen für sie ausgefallen.
Für mich, auch ohne Arbeitsalltag, auch.
So machten wir uns am späten Mittag gemeinsam auf den Weg nach Kirn. Die mir bekannten Restaurants am Kirner Marktplatz befanden sich um 14.30 Uhr in der Mittagspause. Es galt eine Alternative zu finden.
Das Avanti machte schon immer einen guten Eindruck. Vor vielen Jahren besuchte ich es ein paar Mal mit meinem Mann, damals allerdings ein anderer Inhaber.
Lange suchen wollten wir nicht, das Avanti hatte durchgehend geöffnet und einen freien Tisch vor dem… Restaurant, Pizzeria, Döner-Imbiss… (was auch immer) war noch frei für uns.
Eine erfahrene Servicekraft (Chefin?) war gleich für uns zur Stelle und reichte freundlich die Speisekarte. Diese deckt italienische, deutsche und türkische Klassiker ab. Die Karte wird ergänzt durch wöchentlich wechselnde „Tagesessen“. Bei unserem Besuch 5 Salate und 4 warme Speisen.
Meine Freundin und ich entschieden uns für den Salat „Calamaris“ - € 7,00 der Wochenkarte. Damit es nicht zu gesund wurde, bestellten wir noch eine große Portion Pommes - € 3,40 zum Teilen dazu.
Als Flüssignahrung bestellten wir alkoholfreies Weizenbier und eine Flasche (0.75 l) Mineralwasser.
Die Getränke wurden vorab und gut gekühlt serviert.
Auf die Salate mussten wir auch nicht lange warten.
Der bunte Salat überraschte mich mit top Frische und bunter Zusammenstellung. Verschiedene Blattsalate, Gurke, Tomate, Paprika, Karotte, rote Zwiebel… das hätte von mir sein können! Salat mit Calamaris
Das hausgemachte Joghurtdressing betonte unsere Wirtin vorab zu Recht. Jeweils 5 frittierte Tintenfischringe waren die Namensgeber. Wie erwartet ein fertiges Tiefkühlprodukt, gute Qualität und saftig-knusprig frittiert.
Die Pommes für meinen Geschmack etwas zu fettig, dennoch knusprig. Pommes
Mittig zwischen uns platziert blieb trotzdem von der „leichten Kost“ nichts übrig.
Die Innenräume habe ich nicht gesehen. Außen saßen wir auf bequemer und gepflegter Bestuhlung.
Wunderbares Klavierspiel trug um Wohlfühlen bei. Von einem Haus gegenüber drang es zu uns. Ein Gruß und Danke an den / die Klavierspieler / in!
„Pizzeria & Döner Avanti“ überzeugte bei unserer spontanen Mittagseinkehr. Mehr als ein Imbiss, sehr freundliche Bedienung und ein überzeugender (später) Mittagstisch. Die Erwartungen wurden übertroffen und das ist immer schön. Und deshalb komme ich gerne wieder, gerne in Begleitung.
Meine beste Freundin hatte einen Termin in Idar-Oberstein und ich an diesem Tag Urlaub. Der pünktlichen Anreise nach der Arbeit geschuldet, war das Mittagessen für sie ausgefallen.
Für mich, auch ohne Arbeitsalltag, auch.
So machten wir uns am späten Mittag gemeinsam auf den Weg nach Kirn. Die mir bekannten Restaurants am Kirner Marktplatz befanden sich um 14.30 Uhr in der Mittagspause. Es galt eine Alternative zu finden.
Das Avanti machte schon immer einen guten Eindruck. Vor vielen Jahren besuchte ich... mehr lesen
4.0 stars -
"Avanti! „Nach vorne“ zum späten Mittagstisch!" PetraIOMeine beste Freundin hatte einen Termin in Idar-Oberstein und ich an diesem Tag Urlaub. Der pünktlichen Anreise nach der Arbeit geschuldet, war das Mittagessen für sie ausgefallen.
Für mich, auch ohne Arbeitsalltag, auch.
So machten wir uns am späten Mittag gemeinsam auf den Weg nach Kirn. Die mir bekannten Restaurants am Kirner Marktplatz befanden sich um 14.30 Uhr in der Mittagspause. Es galt eine Alternative zu finden.
Das Avanti machte schon immer einen guten Eindruck. Vor vielen Jahren besuchte ich
Geschrieben am 16.07.2021 2021-07-16| Aktualisiert am
16.07.2021
Besucht am 03.07.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 140 EUR
Während des 7monatigen Lockdowns (und hoffentlich dem Letzen), sammelte sich bei mir ein stattliche „Restaurant-To-Do-Liste“ an. Viele Restaurants sind allerdings recht weit entfernt.
Eine knappe Stunde Fahrt und schon sind wir an der Mosel. Irgendwie entdeckte ich im Februar das Restaurant. Und dachte: „Ganz nach unserem Geschmack“! Also notiert.
Vor 2 Wochen der erste Reservierungsversuch. Entschuldigend wurde mitgeteilt: Leider ausgebucht. Ich freute mich für das Restaurant und die Reservierungen. Gilt es doch viel aufzuholen.
Mein zweiter Versuch am vergangenen Wochenende wurde belohnt. Nettes Telefonat und unser Tisch war reserviert.
Etwas zu früh waren wir vor Ort, parkten am ruhig gelegenen Restaurant .
und konnten noch einen Spaziergang durch den kleinen Ort machen.
Pünktlich waren wir zurück und konnten noch die gut gelaunte Weinlieferantin begrüßen. Wir hatten noch Platz im Kofferraum, die Winzerin Frau Werner aber leider nicht genug geladen. Dazu später mehr.
Wir waren die ersten Gäste am Abend und wurden herzlich von einem sympathischen Herrn begrüßt. Leider konnte ich nicht herausfinden, ob es der Inhaber war. Es hörte sich aber sehr danach an. Vorweg kann ich nehmen: Dies wird sich bei einem der nächsten Besuche sicherlich aufklären.
Alte Gemäuer haben es mir schon immer angetan. Seit 530 Jahren ist dieses Gebäude „gewachsen“. Historie
Natürlich wurde der ehemalige Zehnthof erweitert und modernisiert. Und natürlich würden die ehemaligen Bewohner und Betreiber über die heutige Moderne des Hauses mehr als erstaunt sein. Aber der historische Charakter des Hauses blieb erhalten, Handwerker wurden für die Restaurierung ausgezeichnet.
Die Außenterrasse war bereits schön eingedeckt und wir durften den für uns perfekten Tisch wählen. Zum Wohlfühlen
Mittags saßen wir noch unter der großen Linde, nun unter einer imposanten alten Eiche. Unter der Eiche
Wir nahmen Platz in dem mit Natursteinen ummauerten und mit Rosen und Lavendel bepflanzten Außenbereich. .
Die Karten wurden gereicht und erste Wünsche abgefragt.
Gerne nannten wir eine Flasche Rhodius Mineralwasser, € 5,50 – 0,75 l, als ersten Wunsch und stöberten in der Karte.
Ja, die Karte. Diese stellte mal wieder unter Beweis: Mit Herzblut, Kreativität und Fingerspitzengefühl reichen…
3 Vorspeisen - 3 Hauptspeisen - 3 Desserts
… um den Gast zufrieden zu stellen und mich völlig aus der Bahn zu werfen. Am Liebsten ALLES!
„Alles“ war natürlich nicht zu schaffen.
Wir gaben unsere Bestellung beim Chef (setze ich jetzt mal einfach voraus) auf.
Unterstützt wurde er im Service von 2 jungen und ebenfalls sehr umsichtigen und freundlichen jungen Damen.
Zum Aperitif wurde uns der Riesling Sekt brut „Ludwig van Beethoven“ des Weingutes Geschwister Köwerich empfohlen. € 4,50 – 0,1 l waren gut angelegt um auf einen schönen Abend an der Mosel anzustoßen.
Eine gute Empfehlung.
Wenig später wurden wir mit frisch gebackenem und warmen Brot mit Salzbutter versorgt. Frisches Brot und Butter
Selbst backe ich sehr gerne unser Brot. Richtig entschlüsseln konnte ich die Kreation nicht. Ob es Ciabatta werden sollte oder ein anderes Gebäck sein sollte? Egal. Schöne Kruste, saftige Krume, guter Geschmack.
Danach grüßte die Küche mit einer kleinen Gurkenkaltschale. Gurkenkaltschale
Sehr erfrischend, schmackhaft und sehr passend zum schönen Wetter.
Die Mädels servierten unsere Vorspeisen. Ja, gut sah es aus!
Zur Vorspeise wählte ich ein Glas trockenen Weissburgunder vom Weingut Grans-Fassian, Leiwen, 0,2 l - € 9,50. Ein feiner und leichter Wein mit wenig Säure. Gefiel mir sehr gut zu meiner Vorspeise:
Carpaccio vom Kaisergranat Limette • grüner Apfel • Quinoa - € 15,00. Carpaccio vom Kaisergranat Limette • grüner Apfel • Quinoa
Der rohe Kaisergranat hatte ein feines nussiges Aroma. Sehr harmonisch mit dem perfekt gegarten Quinoa. Der grüne Apfel mittig als Sorbetkugel. Mit der schmackhaften Garnitur mit Frisée und Erbsensprossen eine wunderbar stimmige Vorspeise.
Meinem Mann erging es mit seiner Vorspeise wie mir. Nur Lob war zu hören.
Tatar vom Rinderfilet • Mixed Pickels • Schnittlauchcreme • Kartoffelrösti • Frisée - € 14,00 Tatar vom Rinderfilet • Kartoffelrösti
Handgeschnittenes Filet, die Mixeld Pickels sehr fein im Tatar eingearbeitet. Als hübsche krönende Frisur wieder feiner Frisée,
Das Kartoffelrösti wurde kurz gesucht und unter dem Tatar als dünner und tatsächlich noch heißer und knuspriger Boden gefunden. Dazu noch feine Tupfer der Schnittlauchcreme.
Zwischen den Gängen durfte ich das wunderschöne Haus ein wenig erkunden. Freundlich wurde ich aufgefordert, auch die Räume in der ersten Etage zu erkunden.
Eine steile Holztreppe führte mich in die gemütlichen Räumlichkeiten.
Ein Raum mit großer eingedeckter Tafel gefiel mir sehr. Wurde hier für ein Treffen von GastroGuidefreunden eingedeckt? Ein Platz für Genießerfreunde
Das konnte ich mir sofort gut vorstellen. Zumal das Haus auch schöne Gästezimmer anbietet!
Ob es mit den Hauptspeisen so fein weiter geht? Wir waren gespannt.
Ein Wein sollte dazu nicht fehlen. Da wir ja schon so freundlich von Frau Werner vom Weingut Werner in Leiwen begrüßt wurden, fiel die Wahl sehr leicht. Laurentiuslay Riesling „erste Lage“, 0,1 l - € 4,50 und 0,2 l - € 8,50.
Ein Riesling, der uns wirklich überraschte und überzeugte. Tolle Frucht, sehr aromatisch.
Natürlich überlegte ich, wie mein Mann, den Meeresbewohnerhauptgang zu bestellen.
Aber als mein gewähltes Flanksteak aus der Eifel • Jus • Schalotte • Sellerie • Kartoffel - € 32,00
serviert wurde, war ich sofort gespannt und erfreut auf meine Wahl.
Denn schon beim aromatischen Duft und Anblick der medium rare gebratenen Fleischtranchen wusste ich: Das wird gut! Flanksteak aus der Eifel • Jus • Schalotte • Sellerie • Kartoffel
So war es und der Geschmack übertraf alle Erwartungen.
Fange ich mal beim Fleisch an. Mir gefiel schon mal auf der Karte sehr, dass das Fleisch nicht die lange Anreise aus Amerika antreten musste, auch nicht aus dem fleischgelobten Argentinien.
Wozu auch? Selten hat mich Fleisch so intensiv und positiv begeistert. Es war einfach pures, gut gereiftes und perfekt gebratenes, zartes Stück des eifeler Rinderbauchlappens!
Dazu sehr stimmige Beilagen. Sehr aromatisches Selleriepüree, zartes Kartoffelpüree. Knusper brachte würziges Kartoffelgeröstel. Lediglich die Jus war für meinen Geschmack etwas zu dünn geraten, stahl aber so den anderen Darstellern dieses Hauptganges nicht die Show.
war das Wunschgericht meines Mannes. Seeteufel & Garnele • Krustentierfond • Zucchini • Kartoffelchips
Im tiefen Teller fanden sich Zucchinispaghetti, perfekt al dente, auf reichlich aromatischem Krustentierfond. Perfekt (noch leicht glasig) gegarter Seeteufel und Garnele obenauf. Diese auch wieder gekrönt. Die Mini-Kartoffelchip, hier musste ich naschen, so knusprig, frisch und unglaublich toll in der Kombination.
Auch hier gab es nur Lob von meinem Mann. Seeteufel und Garnele – keine Frage, dass es meinem Mann schmeckt. Lob über Zucchini von meinem Mann zu hören war schon ein kleines Wunder.
Sehr aufmerksam wurde zu diesem Gericht ein Löffel serviert – für den reichlichen und wunderbaren Krustentierfond. Runder ging dieser Teller nicht!
Auch der sympathische junge Koch war zwischendurch kurz zu sehen. Wir hoffen, unser Lob vor Ort wurde in die Küche weiter gereicht. Falls nicht, kann er ja hier nachlesen.
Ich liebe Sabayon und so oft wird sie nicht angeboten. Auch die anderen Komponenten waren ganz nach meinem Geschmack. Rieslingeis • Waldfruchtsorbet • Sabayon
Wieder ein sehr schöner Teller. Die frisch aufgeschlagene Sabayon mit feinem Weinaroma.
Sahnig-süßes Rieslingeis, ergänzend mit leichter Säure und farbenfroh das Waldfruchtsorbet. Dazu frische Früchte. Auf dieses Dessert zu verzichten wäre ein großer Fehler gewesen.
Mein Mann überraschte mich sehr. Nicht eine der beiden süßen Angebote, sondern die
Auswahl verschiedener Regionaler Käse Erdbeer-Pfefferchutney - € 12,00 Regionale Käseauswahl
sollte es für ihn sein (frei nach dem Motto: Mit Käse fängt man den Borgfelder?).
Das freute mich, denn mit dem Käse liebäugelte ich und war gespannt auf das Gebotene.
Die junge Servicemitarbeiterin erklärte routiniert das regionale Käseangebot. Zwei Kuhmilch-Hartkäse und ein Weichkäse. Und zwei Ziegenkäse der uns bekannten Ziegenkäserei Vulkanhof, Gillenfeld / Eifel (https://www.gastroguide.de/restaurant/254063/vulkanhof/gillenfeld/).
Schön, dass mein Mann keinen Ziegenkäse mag. So waren die 2 feinen Ziegenkäse meine zusätzlichen Genusshäppchen.
Mein Mann genoss die verbliebenen Käseversuchungen inklusive des fruchtigem Chutneys ebenfalls.
Dazu wurde luftiges und knuspriges Weissbrot serviert.
Die im Text angegebenen Preise je Gericht gelten bei Einzelbestellung.
Unsere selbst gewählten 3-Gänge-Menüs wurden mit € 46,00 + Aufpreis Flanksteak € 3,00 + Aufpreis Käse € 2,50 abgerechnet. Ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis!
Die Zahlung per EC-Karte fiel ein wenig höher aus als hier angegeben. Das Restaurant konnte noch 6 Flaschen des wunderbaren Weingut Werner Rieslings (zum Weingutpreis) entbehren. Sehr gerne wanderte der Weinkarton in unser Auto.
Ganz sicher werden wir hier schnellstmöglich wieder reservieren. Und gerne mit Übernachtung, denn die Weine sind einfach zu verlockend.Dieser Abend hat so gut getan.
Während des 7monatigen Lockdowns (und hoffentlich dem Letzen), sammelte sich bei mir ein stattliche „Restaurant-To-Do-Liste“ an. Viele Restaurants sind allerdings recht weit entfernt.
Eine knappe Stunde Fahrt und schon sind wir an der Mosel. Irgendwie entdeckte ich im Februar das Restaurant. Und dachte: „Ganz nach unserem Geschmack“! Also notiert.
Vor 2 Wochen der erste Reservierungsversuch. Entschuldigend wurde mitgeteilt: Leider ausgebucht. Ich freute mich für das Restaurant und die Reservierungen. Gilt es doch viel aufzuholen.
Mein zweiter Versuch am vergangenen Wochenende wurde belohnt. Nettes... mehr lesen
5.0 stars -
"Da hatte ich mal wieder einen glücklichen Riecher!" PetraIOWährend des 7monatigen Lockdowns (und hoffentlich dem Letzen), sammelte sich bei mir ein stattliche „Restaurant-To-Do-Liste“ an. Viele Restaurants sind allerdings recht weit entfernt.
Eine knappe Stunde Fahrt und schon sind wir an der Mosel. Irgendwie entdeckte ich im Februar das Restaurant. Und dachte: „Ganz nach unserem Geschmack“! Also notiert.
Vor 2 Wochen der erste Reservierungsversuch. Entschuldigend wurde mitgeteilt: Leider ausgebucht. Ich freute mich für das Restaurant und die Reservierungen. Gilt es doch viel aufzuholen.
Mein zweiter Versuch am vergangenen Wochenende wurde belohnt. Nettes
Geschrieben am 07.07.2021 2021-07-07| Aktualisiert am
09.07.2021
Besucht am 03.07.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Endlich der überfällige Ausflug an die Mosel. Und da die Wettervorhersage für den Samstag besser als für sonntags ausfiel, fiel mal zu Hause die Samstagsarbeit aus.
Los ging es zur Mittagszeit. Wir wollten den Nachmittag an der Mosel genießen, für abends hatte ich tags zuvor telefonisch einen Tisch reserviert.
Wir fuhren bewusst einen kleinen Umweg um die restliche Fahrt entlang der Mosel zu genießen. Von Mülheim fuhren wir flussaufwärts, erst ein mal fuhren wir vor ein paar Jahren die entgegengesetzte Richtung von Trier flussabwärts.
Es wurde also Zeit, auch dieses Moselland zu erkunden.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir in Piesport ein und stellten erfreut fest: hier ist es deutlich wärmer als in Idar-Oberstein.
Beiderseitige Schwächeanfälle machten klar: Bis zum Abendessen brauchen wir eine kleine Überbrückungshilfe!
Einladend sah die Straußwirtschaft des Weinguts Kirsten aus.
Eine kleine passende Speisekarte hing aus.
Vor dem Haus befindet sich die schöne Außenterrasse. Hier wurden wir vom Winzer Heinz Kirsten persönlich begrüßt und durften unter den freien Tischen wählen.
Schnell hatten wir unseren schönen Platz gefunden. Das Aufspannen von Sonnenschirmen kann sich der Winzer sparen. Eine große alte Linde war der natürliche und perfekte Schattenspender. Schöne Blumenkübel umrahmen den Weingarten.
Die liebevoll gestaltete ... nächstes Mal ein Zimmer nehmen und nicht mehr Autofahren!
Karte wurde gereicht.
Durstig bestellten wir eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l – faire € 3,60. Eine weitere Flasche folgte.
Für mich noch ein Glas 2020er Piesporter Goldtröpfchen, Riesling trocken, Lagenwein, 0,2 l - € 4,70.
Vom freundlichen Winzer wurden die gut gekühlten Getränke zügig serviert. Getränkeversorgung
Unsere bestellten Speisen ließen auch nicht zu lange auf sich warten. Küchenchefin Frau Kirsten servierte persönlich.
Für meinen Mann Bratkartoffeln mit Spiegeleiern (auf Wunsch beidseitig gebraten) - € 6,90. Spieleier mit Bratkartoffeln
Eine schöne und gut gewürzte Portion Bratkartoffeln. Röstaromen hatten die Kartoffeln auch gesehen. Es fehlte den Kartoffeln etwas Knusprigkeit. Die Spiegeleier waren genau nach Gusto meines Mannes gebraten. Dazu noch eine kleine Tomatengarnitur.
Für mich der Chef-Salat Heinz mit gekochtem Ei, Thunfisch und Zwiebeln - € 8,00.
Gar kein Problem war es, für mich extra ein laktosefreies Essig-Öl-Dressing zu machen. Eisbergsalat mit Ei und Thunfisch
Eine ansehnliche Portion wurde im tiefen Teller serviert. Leider mag Chef Heinz wohl Eisbergsalat. Diesen habe ich in den letzten mindestens 30 Jahren nicht verarbeitet. Wie sagt unser pensionierter und geschätzter GastroGuideKollege Wastel treffend: „Gefrorenes Wasser“. Da kann ich als Salatliebhaberin nur zustimmen.
Für eine Straußwirtschaft natürlich ein haltbarer und einfach zu putzender Salat. Er war knackig und tadellos frisch. Und sicherlich hätte das hausgemachte Sahnedressing dem fehlenden Geschmack auf die Sprünge geholfen. Das Essig-Öl-Dressing war gut und extra für mich gemacht. Zukünftig werde ich aber öfter mal eine Laktasetablette einwerfen.
Reichlich Thunfisch brachte Geschmack an den Salat und sehr gut gefiel mir das ganz fein gehackte Ei zum Salat. Die Tomatengarnitur brachte tatsächlich Tomatenaroma und die dazu gereichten Baguettescheiben waren frisch aufgeschnitten.
Die Eheleute Kirsten kümmerten sich sehr freundlich und aufmerksam um die Gäste. Die Nachfrage, ob alles schmeckt fehlte nicht. Auch leere Gläser wurden sofort bemerkt.
Im Laufe des Nachmittags füllte sich der schöne Außenbereich, wohl auch mit vielen Stammgästen.
Eine sehr gepflegte, kundenorientierte und freundliche Straußwirtschaft die zu weinseeligen Abenden einlädt. .
Endlich der überfällige Ausflug an die Mosel. Und da die Wettervorhersage für den Samstag besser als für sonntags ausfiel, fiel mal zu Hause die Samstagsarbeit aus.
Los ging es zur Mittagszeit. Wir wollten den Nachmittag an der Mosel genießen, für abends hatte ich tags zuvor telefonisch einen Tisch reserviert.
Wir fuhren bewusst einen kleinen Umweg um die restliche Fahrt entlang der Mosel zu genießen. Von Mülheim fuhren wir flussaufwärts, erst ein mal fuhren wir vor ein paar Jahren die entgegengesetzte Richtung von... mehr lesen
4.0 stars -
"Kleiner Mittagsimbiss in der Straußwirtschaft" PetraIOEndlich der überfällige Ausflug an die Mosel. Und da die Wettervorhersage für den Samstag besser als für sonntags ausfiel, fiel mal zu Hause die Samstagsarbeit aus.
Los ging es zur Mittagszeit. Wir wollten den Nachmittag an der Mosel genießen, für abends hatte ich tags zuvor telefonisch einen Tisch reserviert.
Wir fuhren bewusst einen kleinen Umweg um die restliche Fahrt entlang der Mosel zu genießen. Von Mülheim fuhren wir flussaufwärts, erst ein mal fuhren wir vor ein paar Jahren die entgegengesetzte Richtung von
Besucht am 27.06.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 40 EUR
Tags zuvor sendete mein Bruder Fotos seines Abendessens beim Japaner. Dieses Mal kein Sushi, hier lag der Focus auf Suppen und Nudeln. Mein Appetit auf asiatisches Essen war geweckt.
Am 31.10.2019, da sprach man in Deutschland noch nicht über Corona, eröffnete das Restaurant Saigon in Baumholder. Vorher war hier ein kleines italienisches Restaurant ansässig.
Ich hörte Gutes über das gepflegte vietnamesische Restaurant. Unser Besuch war jetzt endlich wieder erlaubt und ich reservierte mittags telefonisch bei einem freundlichen Herrn unseren Tisch.
Meinem Bruder berichtete ich, dass ich wegen seiner Fotos nun beim Vietnamesen reserviert habe.
Die Antwort: „Das kannst Du aber nicht mit japanischer Küche vergleichen.“
Oh Mann, da spricht der Düsseldorfer, der sich gar nicht retten kann vor einem Überangebot sämtlicher asiatischen Küchen und insbesondere der Japanischen!
Mir blieb nur „tja, hier müssen wir halt das nehmen, was es gibt.“ zu antworten. Ist ja nicht so, dass er sich bei uns nicht auskennt.
Unsere Reservierung musste ich später um 1 Stunde verschieben. Zur Sonntagsüberraschung entdeckte ich einen Rohrbruch im Keller. Somit war der Sonntagnachmittag mit der Suche nach dem Leck und dem Warten auf den Sanitärnotdienst gelaufen. Zum Glück war noch nicht viel passiert und der Fachmann leistete gute Arbeit.
Zur neu vereinbarten Zeit trafen wir ein. Das kleine Restaurant liegt in einem Wohngebiet ohne eigene Parkplätze. Da muss man schon mal ein wenig den Parkplatz suchen und ein paar Schritte laufen. .
Froh waren wir, uns nun bewirten lassen zu können und wurden sehr freundlich von dem jungen Mann bei dem ich reservierte, empfangen.
Ein Tisch gleich an der bodentiefen Fensterfront wurde uns angeboten. Die verglasten Türen konnten komplett zur Seite geschoben werden und so hatten wir einen tollen gefühlten Terrassenplatz, obwohl wir eigentlich im Restaurant saßen. Ein schöner Freisitz
Das kleine Restaurant bietet nur wenige Sitzplätze, wenn dann noch die geforderten Abstände eingehalten werden, wird es mit dem erforderlichen Umsatz knapp.
Aber wie so viele Asiaten hat man sich hervorragend auf das Abholgeschäft eingestellt. Wir waren an diesem Abend, mit noch einem weiteren Herrn, die einzigen Gäste.
Abholungen gab es aber mehrere. Die amerikanischen Mitbürger sind wohl die Hauptkundschaft.
So war es nicht verwunderlich, dass die Speisekarte auf deutsch und englisch gereicht.
Sehr umfangreich die Speisekarte. Diese bot wenig Überraschendes, sondern viele bekannte chinesische Standardgerichte.
Zunächst bestellten wir unsere Getränke. 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l. Eine weitere Flasche folgte. 1 alkoholfreies Pils, 0,33 l. 1 Grauburgunder feinherb, 0,2 l. Ohne Herkunftsbeschreibung. Auf Nachfrage die Antwort: „So von Richtung Bad Kreuznach“, also wohl ein Nahewein der äußerst flach und geschmacksarm den Wunsch auf ein zweites Glas verhinderte.
Wir gaben unsere Speisenwünsche auf und dann die Überraschung:
Der Reis war aus! Irgendwas war irgendwo schief gegangen. So richtig konnten wir es nicht herausfinden. In ca. einer Stunde gäbe es wieder Reis.
Egal, aber schmunzeln mussten wir schon darüber. Kein Reis beim Asiaten!
Aber bei uns gab es ja kurz vorher zu Hause für 2 Stunden auch kein Wasser.
Mein Mann schwenkte vom Eierreis zu Eiernudeln um und alles war geklärt.
Nach kurzer Wartezeit kamen unsere Vorspeisen:
Für mich: Frische Frühlingsrollen mit Reisnudeln, Tofu und Gemüse - € 4,50 / 2 Stück. Frische Frühlingsrollen
Die kalte Form der Frühlingsrolle. Frische Zutaten, bei der lediglich die Minze für Geschmack sorgte. Die Hoisinsauce dazu war wirklich erforderlich um etwas Würze an die Rollen zu bekommen.
Für meinen Mann: Knusprige Frühlingsrollen mit Gemüse - € 3,50 / 6 Stück. Vegetarische Frühlingsrollen
Ich hoffte für meinen Mann auf frische, hausgemachte Frühlingsrollen. Aber schon der Preis sprach dagegen. Und so wurde leider nur die übliche Convenienceausführung mit der ebenso üblichen süß-sauren Sauce serviert. Knusprig und heiß.
Auf die Hauptspeisen mussten wir auch nicht lange warten.
Mein Mann bekam ohne Reis: Eiernudeln mit angebratenen Garnelen und Gemüse - € 8,90. Eiernudeln mit Garnelen und Gemüse
Die Portion sehr großzügig und auch die Garnelen waren preisentsprechend bemessen. Die Nudeln und das Gemüse, u. a. mit frischen Sojasprossen, Karotten und Lauch, waren gut gegart. Die Garnelen hatten die Pfanne sehr kurz gesehen, dadurch aber sehr saftig. Auch hier: Sehr verhaltene Würze.
Meinen Hauptgang wählte ich bewusst aus der Rubrik: Traditionell Vietnam. Reisnudeln mit gegrillten Garnelen, Salat, frischen Kräutern und Fischsauce - € 12,50.
So richtig konnte ich mir die Kombination nicht vorstellen. Besonders fragte ich mich, in welcher Form der Salat serviert würde.
Klarheit brachte das Servierte: Eine vietnamesische Bowl = alles in einen Topf! Traditionell Vietnam mit Garnelen
Nur die Fischsauce wurde separat gereicht mit dem freundlichen Hinweis, man solle nach Geschmack dosieren. Fischsauce
Auch hier sehr frische appetitliche Zutaten. Unter den sichtbaren Frischezutaten fand sich eine reichliche Portion der spaghettiähnlichen warmen Reisnudeln.
Gurkenstreifen, Sojasprossen, Zwiebeln, Lauch, Karottenstreifen, gehackte Erdnüsse und sagtige Garnelen. Teils warme, teils kalte Zutaten. Das Gericht insgesamt kühlte schnell ab. Zur Würze benötigte ich die komplette Fischsauce und jeder Chilistreifen war mir willkommen.
Gut gesättigt konnten wir die Rechnung bestellten. Zahlung per EC war kein Problem. Den EC-Beleg übergab mir der junge Mann, einen Einzelbeleg über die Getränke und Speisen gab es nicht. Der Gesamtbetrag war aber sicherlich korrekt. Wir wurden freundlich verabschiedet.
Der komplette Restaurantbereich ist ebenerdig, auch die tadellos sauberen Toiletten (die eine Renovierung vertragen könnten). Rollstuhlgeeignet ist das Restaurant aufgrund der Enge nur sehr bedingt.
Es war ein gemütlicher Abend mit sehr zuvorkommenden Service. Bei 2 – 3 Gästen war dies aber auch leicht zu erfüllen. Die Speisen waren frisch und haben, trotz uns fehlender Würze, geschmeckt. Extra nach Baumholder müssen wir dafür nicht fahren.
Tags zuvor sendete mein Bruder Fotos seines Abendessens beim Japaner. Dieses Mal kein Sushi, hier lag der Focus auf Suppen und Nudeln. Mein Appetit auf asiatisches Essen war geweckt.
Am 31.10.2019, da sprach man in Deutschland noch nicht über Corona, eröffnete das Restaurant Saigon in Baumholder. Vorher war hier ein kleines italienisches Restaurant ansässig.
Ich hörte Gutes über das gepflegte vietnamesische Restaurant. Unser Besuch war jetzt endlich wieder erlaubt und ich reservierte mittags telefonisch bei einem freundlichen Herrn unseren Tisch.
Meinem Bruder berichtete... mehr lesen
Saigon
Saigon€-€€€Restaurant, Lieferdienst, Take Away06783 1670Poststraße 10, 55774 Baumholder
3.5 stars -
"Da war der Reis aus! Wir wurden trotzdem satt." PetraIOTags zuvor sendete mein Bruder Fotos seines Abendessens beim Japaner. Dieses Mal kein Sushi, hier lag der Focus auf Suppen und Nudeln. Mein Appetit auf asiatisches Essen war geweckt.
Am 31.10.2019, da sprach man in Deutschland noch nicht über Corona, eröffnete das Restaurant Saigon in Baumholder. Vorher war hier ein kleines italienisches Restaurant ansässig.
Ich hörte Gutes über das gepflegte vietnamesische Restaurant. Unser Besuch war jetzt endlich wieder erlaubt und ich reservierte mittags telefonisch bei einem freundlichen Herrn unseren Tisch.
Meinem Bruder berichtete
Geschrieben am 20.06.2021 2021-06-20| Aktualisiert am
20.06.2021
Besucht am 12.06.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 38 EUR
Wir reihen uns ein in die Besuche der „dolce vita“!
Wobei die von uns sehr geschätzte italienische Küche nicht an erster Stelle stand.
Vielen Mitgliedern der Community ist der „Saarschmecker“ noch bekannt. Unser Kontakt hält sich konstant seit unserem Kennenlernen 2015.
Und nun lockte der Saarschmecker mit einem weiteren Besuch bei Mario. Da ließen wir uns nicht lange bitten!
Mario ist eine Klasse für sich. Er lebt Pizza! Nimmt an internationalen Wettkämpfen teil, probiert und erfindet ständig neu. Per Tagesempfehlung gibt es oft die neuen „Erfindungen“. Wir waren jetzt schon ein paar Mal hier. Eigentlich würde ich gerne auch mal die Pasta probieren, aber es wird immer wieder Pizza.
Während des Lockdowns hat er seinen, ohnehin etablierten, Abholservice geboten. Zwischendurch kam die Nachricht, er wolle den Restaurantbetrieb ruhen lassen und nur noch das Abholangebot betreiben.
Am vergangenen Samstag wurde Kollege Saarschmecker nun ein Tisch im Außenbereich angeboten. Das Restaurant bleibt, egal ob mit oder ohne Test, vorerst geschlossen.
Das Wetter spielte perfekt mit und so bezogen wir am frühen Abend unseren reservierten Tisch im schlichten und ruhigen Außenbereich.
Marios Frau ist für den Service zuständig, begrüßte uns herzlich und nahm unsere Wünsche entgegen. Es schien mir, als ob sie auch richtig froh ist, mal wieder Gäste am Tisch bewirten zu dürfen.
Mein Mann und ich bestellten: Alkoholfreies Pils, 0,33 l - € 2,00 Mineralwasser, 0,75 l - stolze € 6,90 Pizza Speziale – € 12,90 Pizza Frutti die Mare - € 13,90
Auf eine Vorspeise verzichten wir hier immer. Wir wissen ja, wie groß die Pizza ist.
Die Getränke wurden zügig und gut gekühlt serviert. Auf Wein verzichten wir hier grundsätzlich. Dieser ist leider für die Qualität völlig überteuert.
Während wir auf die Pizzen warteten, kamen zahlreiche Kunden zum Abholen bestellter Speisen. Über 30 Pizzen gingen während unseres Besuches wohl über den Hof.
Dampfend erreichten auch uns die bestellten Teigfladen!
Eine besondere Augenweide war Saarschmeckers Wahl, eine Pizza der Tagesempfehlung. Jedes Stück mit einem anderen Belag. Tagesempfehlung
Und ich kann es nur immer wieder sagen: Eine Pizza in vergleichbarer Qualität habe ich bisher erst zwei Mal gefunden, viele 100 km entfernt.
Der Teig ist ein Traum. Der Belag frisch und gut gewürzt. Wir waren alle 4 rundum zufrieden und wenig später rundum satt.
Mario fand sogar später noch ein wenig Zeit für einen Plausch bei uns am Tisch.
Fest steht: Hierher kommen wir immer wieder gerne! Und zum Glück hat Mario die schwierige Zeit des letzten Jahres gut überstanden.
Jetzt muss er nur noch die Baustelle gegenüber seines Restaurants verkraften. Aber Mario freut sich auf die neuen Nachbarn: Es entsteht ein großes Seniorenzentrum und er hofft auf viele Gäste die mal „was Richtiges“ essen wollen ;-)
Wir reihen uns ein in die Besuche der „dolce vita“!
Wobei die von uns sehr geschätzte italienische Küche nicht an erster Stelle stand.
Vielen Mitgliedern der Community ist der „Saarschmecker“ noch bekannt. Unser Kontakt hält sich konstant seit unserem Kennenlernen 2015.
Und nun lockte der Saarschmecker mit einem weiteren Besuch bei Mario. Da ließen wir uns nicht lange bitten!
Mario ist eine Klasse für sich. Er lebt Pizza! Nimmt an internationalen Wettkämpfen teil, probiert und erfindet ständig neu. Per Tagesempfehlung gibt es oft... mehr lesen
Da Mario | Pizzeria im Tennisheim
Da Mario | Pizzeria im Tennisheim€-€€€Restaurant, Pizzeria068559217451Am Schwimmbad 9, 66629 Freisen
4.0 stars -
"Nach dem Lockdown mit den Saarschmeckers zum Lieblingsitaliener!" PetraIOWir reihen uns ein in die Besuche der „dolce vita“!
Wobei die von uns sehr geschätzte italienische Küche nicht an erster Stelle stand.
Vielen Mitgliedern der Community ist der „Saarschmecker“ noch bekannt. Unser Kontakt hält sich konstant seit unserem Kennenlernen 2015.
Und nun lockte der Saarschmecker mit einem weiteren Besuch bei Mario. Da ließen wir uns nicht lange bitten!
Mario ist eine Klasse für sich. Er lebt Pizza! Nimmt an internationalen Wettkämpfen teil, probiert und erfindet ständig neu. Per Tagesempfehlung gibt es oft
Geschrieben am 15.06.2021 2021-06-15| Aktualisiert am
15.06.2021
Besucht am 06.06.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 48 EUR
Juchhu – es gibt weitere Lockerungen. Inzwischen auch in unserem Kreis.
Das Angebot in Idar-Oberstein hat sich während des Lockdowns erwartungsgemäß nicht gesteigert. Bisher leider 2 Schließungen und unsere Anlaufstelle in Idar-Oberstein „die Villa“ sucht schon lange einen neuen Koch.
Ich rief außerhalb ein paar bekannte Restaurants an. Alle ausgebucht und sie entschuldigten sich alle dafür. Ich konnte nur antworten: „Es freut mich so sehr für Sie, wir sehen uns an einem anderen Tag.“
Der Zufall brachte mich zum Weingut und Weingut Hehner-Kiltz. Es galt noch die pandemiebedingte Abhol- und Lieferspeisekarte. Diese aktuell, saisonal und absolut ausreichend.
Ich rief also tags zuvor an und tatsächlich wurde mir sofort erfreut ein Tisch für 2 von einem der 4 Hehnerbrüder zugesagt.
Hotel – Restaurant – Weingut… in der Hand von 3 der 4 Hehnerbrüdern. Die Bruderbande scheint mit klarer Rollenverteilung seit Jahrzehnten zu funktionieren.
Wein = Walter, Restaurant = Helmut , Service / Hotelleitung = Georg sind wohl getrennt (dies schließt ja gemeinsame Tätigkeiten nicht aus und ich hoffe, die Brüder richtig zugeordnet zu haben).
Am frühen Sonntagabend machten wir uns auf den Weg. Unseren Coronatest konnten wir praktisch auf der Mitte der Strecke erledigen und am Ziel per App das erwartete negative Ergebnis abrufen.
Eigene Parkplätze stehen ausreichend gegenüber des Restaurants für die Gäste zur Verfügung. Am Haupteingang sind wenige Stufen zu überwinden. .
Über die Rückseite des Hauses kann man wohl barrierefrei das Restaurant betreten.
Beim Betreten des Restaurants wurden wir freundlich empfangen und hatten freie Platzwahl. Einige Gäste saßen im Hinterhof – hier gab es keine Testpflicht.
Gerne sitzen wir draußen, aber das Essen genießen wir gerne warm. Also wählten wir einen schönen Fensterplatz im Restaurant.
Vor ein paar Jahren war ich hier gemeinsam mit meinem Bruder. Ein schöner Abend und die Wiederholung war überfällig.
Übertriebene Dekoration mag ich gar nicht. Hier wurde die aktuell geforderte Corona-Nüchternheit umgesetzt. Dennoch wurde auf die frisch gestärkte Tischdecke nicht verzichtet. .
Die noch reduzierte Speisekarte wurde von Herrn Hehner gereicht.
Diese hatten wir bereits online eingesehen. Wir wurden beide fündig, aber: Die für mich perfekte Kombination stand nicht auf der Karte. Speisekarte Juni 2021
Eine Getränkekarte gab es nicht, die stand in Form des Herrn Hehner vor uns. Zu den Weinen konnte er auch besser Auskunft geben als jede Karte.
Wir bestellten eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l – für faire € 3,20, ein alkoholfreies Kirner Bier - € 2,50 und ein Glas 2019er Grauburgunder trocken - € 3,50. Der Wein selbstverständlich vom Weingut Hehner-Kiltz.
Unsere Speisen, für meinen Mann: Paniertes Jägerschnitzel vom SooNahe-Schwein mit Zwiebeln und Pilzen, Pommes frites, Salat - € 11,00.
Soonahe ist eine Regionalmarke die sich aufgrund ihrer hohen Qualität sehr erfreulich etabliert hat. https://www.soonahe.de/
Für mich abgewandelt vom Speisenangebot: Rehsteak, Stangenspargel, Sauce Hollandaise, Kartoffeln = Wunschgericht - € 24,00.
Eine junge Mitarbeiterin unterstützte Herrn Hehner im Service. Beim Servieren unserer Getränke berichtete strahlend, wie glücklich sie ist endlich ihren Nebenjob wieder zu haben! Als volljährige Schülerin finanziert sie z. B. ihr Auto mit den Nebenjob.
Wenig später folgte schlicht Brot und Butter. Butterbrot
Als „Gruß“ möchte ich dies nicht bezeichnen. Vielleicht „Überbrückungshilfe“? Das Brot war jedenfalls sehr frisch und geschmacklich gut, Butter war Butter.
Kurz darauf der Beilagensalat. Optisch sehr schlicht. Was aber überhaupt nicht so aussah: Das cremige Balsamicodressing war richtig gut und der Beilagensalat war überraschend schmackig und tadellos frisch. Beilagensalat
Etwas länger die Wartezeit auf unsere Hauptspeisen. Zwischendurch wurden noch bestellte Speisen abgeholt. In der aktuellen noch unsicheren Öffnungsphase behält das Restaurant das Abholangebot aufrecht, sicherlich kein Fehler.
Die Wartezeit störte uns gar nicht. Immerhin warten wir seit 7 Monaten auf Restaurantbesuche.
Das Warten wurde belohnt.
2 saftige, goldgelb gebratene, Schnitzel. Dazu in einer guten Portion Butterschmalz gebratene frische Champignons und Zwiebeln, die brachten richtig viel Aroma auf den Teller. Schnitzel mtit Champignon und Zwiebeln
Separat dazu gereicht knusprige Pommes. knuprige Pommes
Mein „Wunschgericht“ ließ keine Wünsche offen! Die Speisekarte machte klar: Hauptdarsteller Spargel! So sehe ich das in meiner liebsten Spargel-Jahreszeit auch. Am Liebsten täglich in allen erdenklichen Variationen. Hier sehr klassisch. Die Beilage die Rehmedallions. Sie wollten mit dem Spargel konkurrieren. Und sie schafften den Platz 1 auf dem Teller. Schlichte Zubereitung – perfektes Ergebnis. Rehsteak, Spargel, Kartoffel, Hollandaise
Bei so einem tollen heimischen Wild war für mich der Gargrad, medium-rare, genau richtig!
Aber auch der noch leicht bissfeste Spargel, gute Kartoffeln und die Hollandaise punkteten.
Ein Dessert schafften wir nicht mehr – aber vielleicht beim nächsten Besuch!
Top Preis Leistung. Der sehr gute Ruf der regionalen bürgerlichen Küche wurde bei unserem Besuch bestätigt. 200jährige Geschichte ist heute wohl selten zu schaffen!
Juchhu – es gibt weitere Lockerungen. Inzwischen auch in unserem Kreis.
Das Angebot in Idar-Oberstein hat sich während des Lockdowns erwartungsgemäß nicht gesteigert. Bisher leider 2 Schließungen und unsere Anlaufstelle in Idar-Oberstein „die Villa“ sucht schon lange einen neuen Koch.
Ich rief außerhalb ein paar bekannte Restaurants an. Alle ausgebucht und sie entschuldigten sich alle dafür. Ich konnte nur antworten: „Es freut mich so sehr für Sie, wir sehen uns an einem anderen Tag.“
Der Zufall brachte mich zum Weingut und... mehr lesen
4.0 stars -
"Männerwirtschaft und Bruderbande bieten top Preis-Leistung" PetraIOJuchhu – es gibt weitere Lockerungen. Inzwischen auch in unserem Kreis.
Das Angebot in Idar-Oberstein hat sich während des Lockdowns erwartungsgemäß nicht gesteigert. Bisher leider 2 Schließungen und unsere Anlaufstelle in Idar-Oberstein „die Villa“ sucht schon lange einen neuen Koch.
Ich rief außerhalb ein paar bekannte Restaurants an. Alle ausgebucht und sie entschuldigten sich alle dafür. Ich konnte nur antworten: „Es freut mich so sehr für Sie, wir sehen uns an einem anderen Tag.“
Der Zufall brachte mich zum Weingut und
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Sowohl der Geburtstag meiner Patentante als auch meiner fielen in den Lockdown.
Ich wünschte mir von meiner Tante „Familienzeit“ zum Geburtstag. Und so buchten wir uns für Sonntag auf Montag in Schalkenmehren ein, um unseren 120. Geburtstag mit den Ehemännern und meinem Bruder ein wenig nachzufeiern. Und dies, ohne dass ein „Geburtstagskind“ für die Familie zu sorgen und zu kochen hatte.
Koblenz, Düsseldorf und Idar-Oberstein fanden sich vormittags in der schönen, von Unwettern verschonten, Vulkaneifel ein. Und tatsächlich schien 2021 mal die Sonne.
Dass unsere Zimmer noch nicht bezugsfertig sein würden wussten wir vorab. Bei dem schönen Wetter konnten wir unseren geplanten Spaziergang rund um das Schalkenmehrener Maar umsetzen.
Danach waren wir alle hungrig. Ein Überleben ohne Nahrungsaufnahme bis zum Abendessen im Hotel unmöglich. Für mich war sogar das Frühstück ausgefallen.
Wie praktisch, dass genau am Ende unseres Maar-Rundlaufs meinem Mann und mir das Hotel Schneider am Maar bekannt vorkam. Bei unserem Erstbesuch 2014 waren wir hier schon sehr zufrieden.
Die schöne Außenterrasse war bestens besucht, kein freier Tisch. Unsere kurze Wartezeit wurde belohnt und wir durften einen frei gewordenen Tisch, der ordnungsgemäß gereinigt wurde, beziehen.
Die freundliche Bedienung reichte die Karten und fragte erste Getränkewünsche ab. Durstig waren wir und bestellten die ersten Getränke, es wurde natürlich nochmals nachbestellt.
Erdinger alkoholfrei, 0,5 l – € 5,00
Erdinger Urweisse, 0,5 l - € 5,10
Rhodius Mineralwasser, 0,75 l – 4,90
Alster, 0,4 l - € 4,10
Grauburgunder trocken, 0,2 l - € 4,20
Tasse Kaffee - € 1,90
Die Servicedamen waren trotz der vielen Gäste sehr aufmerksam, flott und freundlich.
Mit gut gekühlten Getränken wurden wir zügig versorgt.
Inzwischen konnten oder mussten wir uns endlich entscheiden. Die Speisekarte mit überwiegend regionalen Gerichten gefiel uns durchweg gut. Auch Vegetarier und Veganer werden kreativ bedacht.
Für meinen Mann und meine Tante: Bratkartoffeln mit 3 Spiegeleiern - € 7,90.
Für meinen Onkel: Bratkartoffeln mit gebratener Lyoner Fleischwurst - € 10,90.
Mein Bruder wählte: Eingelegte Heringe mit viel Apfel, Zwiebel, Gurke und Schmand. Dazu Bratkartoffeln - € 8,90.
Und ich: Großer Salatteller „Vitaminstoß“ mit Bio-Ziegenkäse vom Hof Steinrausch: € 14,40.
Die Wartezeit auf die Speisen ging bei den vielen Gästen absolut in Ordnung. Wir hatten ja auch viel zu erzählen.
Unsere Speisen wurden von 2 Mitarbeiterinnen serviert und sahen schon mal sehr gut aus!
Die Spiegeleier verdeckten leider die tollen Bratkartoffeln.
Die Eier ebenso top gebraten wie die gut gewürzten Bratkartoffeln mit erwarteten Röstaromen. Schlichtes Gericht, aber auch irgendwie „Seelenfutter“.
Bei den Bratkartoffeln mit Lyoner waren die schönen Bratkartoffeln sichtbarer, aber mein Onkel schneller am Besteck als ich an der Kamera. Also kein Foto.
Sehr schön angerichtet das Heringsgericht, ohne Bratkartoffeln. Mein Bruder war sehr begeistert.
Die Bratkartoffeln wurden separat serviert.
Ich glaube, wir waren ausgehungert.
Denn ruckzuck hatte er eine Portion Bratkartoffeln auf seinem Teller platziert und ebenso ruckzuck warf ich mich quer über den Tisch um wenigstens hier ein passabeles Foto zu machen!
Nächstes Mal gehe ich wieder alleine mit meinem Mann… oder GastroGuideKollegen essen. Die beachten die Foto-Tischetikette!
Jedenfalls fanden die Bratkartoffeln das verdiente Lob meiner 4 nicht fotofreundlichen Tischgenossen. Sie genossen einfach die als „allerbeste Bratkartoffeln aus der schmiedeeisernen Pfanne, vom Holzherd, in Butterschmalz gebacken“.
Mein großer Salatteller machte seinem Namen Ehre. Tadellos frische Zutaten mit leichtem Sahnedressing.
Unter reichlichem Blattsalat verbarg sich noch Rohkost und Hülsenfrüchte. Hauptdarsteller war unangefochten der Ziegenkäse vom eifeler Bioland-Betrieb! Der konnte richtig meckern und dies auf geschmackvollste Weise.
Dazu gab es taugliches Körnerbaguette. Ich hätte doch eine Portion Bratkartoffeln dazu bestellen sollen. Blöde „Fettsparvernunft“.
Wir saßen ganz wunderbar, es wurden noch Getränke nachbestellt.
Die Servicedamen umsorgten uns vorbildlich.
Am Familientisch war man sich einig: Satt, zufrieden, Aufbruch.
Ich machte mich aus dem Staub um unauffällig die Rechnung zu bezahlen. Dies gelang mir auch.
Dabei durfte ich die tollen hausgemachten Torten (für Lavandula) bestaunen.
Kam zurück und sah, die eigentlich wohlgesättigte Familie,grinsend über Kaffee und Eisbechern schwelgend…
...die Zusatzrechnung durfte dann der Onkel übernehmen (angegebener Betrag also ohne Dessert ca. € 20,00 gesamt).
Eine tolle Service- und Küchenleistung der frischen regionalen Küche. Als Gäste fühlten wir uns sehr willkommen.
Am Abend dachten wir noch mehrmals sehr wohlwollend an den Mittag. Nächstes Mal buchen wir uns gleich im „Schneider am Maar“ ein!