Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 963584x gelesen 16466x "Hilfreich" 15231x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 12.06.2021 2021-06-12| Aktualisiert am
12.06.2021
In diesem schönen Schloßhotel konnten wir schon zwei Mal bei einem Glas Wein die schöne Aussicht genießen.
Und schon lange wollten wir mit Übernachtung buchen.
Die Homepage des Schloßhotels nicht verfügbar. Darüber war ich schon sehr verwundert. Über booking.com war eine Reservierung möglich.
Ich rief gerade im Hotel an, um evtentuell direkt zu buchen und einen Tisch in dem mit (ehemals) 1 Michelinstern dotierten Restaurant zu reservieren.
Eine Dame nuschelte eine Begrüßung ins Telefon mit dem obligatorischen Schlußsatz "... was kann ich für Sie tun?"
Ich schilderte mein Anliegen und dass ich aufgrund der nicht verfügbaren Homepage nun bei booking.com gelandet bin. Sie bestätigte mir, ich könne dort buchen. Kein Versuch, die Buchung direkt abzuwickeln.
Ich fragte, ob das Restaurant in gewohnter Weise in Betrieb ist. Die Antwort "nein, hat nicht geöfffnet. Zur Zeit noch gesperrt wegen..." Ich konnte die auf perfektem Deutsch nuschelnde Dame überhaupt nicht verstehen und frage nochmal (mit einer Entschuldigung, da ich sie nicht verstand) den Grund der Restaurantsperrung nach. Zumal ich noch gar nicht das gewünschte Reisedatum durchgegeben hatte.
Antwort: "Tschüß" und aufgelegt!
Kurzes Telefonat - sehr viel Aussagekraft!
Hier werden wir noch nicht einmal auf ein Glas Wein einkehren! Falls sie bis zu unserem nächsten Eifelbesuch überhaupt noch geöffnet haben.
In diesem schönen Schloßhotel konnten wir schon zwei Mal bei einem Glas Wein die schöne Aussicht genießen.
Und schon lange wollten wir mit Übernachtung buchen.
Die Homepage des Schloßhotels nicht verfügbar. Darüber war ich schon sehr verwundert. Über booking.com war eine Reservierung möglich.
Ich rief gerade im Hotel an, um evtentuell direkt zu buchen und einen Tisch in dem mit (ehemals) 1 Michelinstern dotierten Restaurant zu reservieren.
Eine Dame nuschelte eine Begrüßung ins Telefon mit dem obligatorischen Schlußsatz "... was kann ich für... mehr lesen
Schloßhotel Kurfürstliches Amtshaus · Graf Leopold
stars -
"Restaurant geschlossen - unfassbare Reaktion bei telefonischer Anfrage - jeder weitere Besuch hat sich erledigt!" PetraIOIn diesem schönen Schloßhotel konnten wir schon zwei Mal bei einem Glas Wein die schöne Aussicht genießen.
Und schon lange wollten wir mit Übernachtung buchen.
Die Homepage des Schloßhotels nicht verfügbar. Darüber war ich schon sehr verwundert. Über booking.com war eine Reservierung möglich.
Ich rief gerade im Hotel an, um evtentuell direkt zu buchen und einen Tisch in dem mit (ehemals) 1 Michelinstern dotierten Restaurant zu reservieren.
Eine Dame nuschelte eine Begrüßung ins Telefon mit dem obligatorischen Schlußsatz "... was kann ich für
Geschrieben am 05.06.2021 2021-06-05| Aktualisiert am
05.06.2021
Besucht am 28.05.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 44 EUR
Ausgehen? Wo und wie ist das möglich? Und wissen wir noch, wie „ausgehen“ geht?
Die Corona-Inzidenzwerte erlaubten vergangene Woche in Idar-Oberstein noch keine Lockerungen (dies änderte sich zum Glück schlagartig). Mein Gedanke: „Ich will raus“.
In meiner kleinen „gefühlten“ Heimatstadt waren die Bürger wohl brav und verstanden die AHA-Regeln.
Hier durfte seit Donnerstag sogar die Innengastronomie wieder öffnen. Dies postete freudig auch das Fachwerk.
Im Bekanntenkreis wurde das Fachwerk bereits für seine frische Küche gelobt und wir hatten uns einen Besuch bereits vorgemerkt.
Mitte Oktober eröffnete Thomas Konrad das Restaurant Fachwerk. Zuvor wurde das komplette Gebäude aufwendig saniert.
Das als „Haus Busch“ bzw. als „Elektro Hammes“ bekannte Gebäude gab es für mich in Lauterecken schon immer. Ein Haus in bester Lage im Stadtkern, aber eben nicht sehr ansehnlich. Die Schaufensterdeko von Elektro- und Haushaltswaren glich einem Museumsbesuch.
In den vergangenen letzten Jahren hat sich rund um den Marktplatz viel zum Positiven gewandelt und nicht nur das Eckhaus am Marktplatz, mit der evangelischen Kirche im Hintergrund, wurde kernsaniert. Auch das gegenüberliegende Gebäude, hier hatte mein Ururgroßvater ein Uhrmachergeschäft, wartet komplett renoviert auf die Übernahme eines Cafébetreibers. Auf der anderen Straßenseite das Schloss Veldenz wurde ebenfalls aus dem Dornröschenschlaf erweckt.
Eben ein Platz der förmlich nach gut gelaunten Besuchern und netten Zusammenkünften ruft!
Mitte November eröffnete das Fachwerk und gleich folgte der unglückliche 2. Lockdown Anfang November.
Inhaber Thomas Konrad verstand es wohl mit Abholgerichten zu überleben. Im wöchentlichen Wechsel gab es unter Anderem kreative „Lockdown-Burger“.
Gerne hätte ich das neue Restaurant mit Abholungen unterstützt, aber die angebotenen Speisen waren einfach nicht für einen 30minütigen Transport geeignet.
Nun geht es endlich wieder mit Gästen vor Ort weiter. Ein nettes Telefonat mit Herrn Konrad und unser Tisch im Restaurant war bestätigt. Und wir mussten nicht ewig weit für ein Abendessen fahren.
Wir freuten uns sehr auf den Abend und wie fast erwartet, trafen wir im neuen Restaurant mehrere alte Bekannte. .
Die Außenplätze der gepflegten Terrasse waren an diesem frühen Sommerabend bereits gut besucht. Der Inhaber nahm uns außen in Empfang, kontrollierte unsere negativen Coronatests, gab Hinweise zur Registrierung und schon saßen wir an unserem kleinen Tisch im ehemaligen Schaufenster!
Eine freundliche junge Servicemitarbeiterin übernahm überwiegend unsere weitere Versorgung und reichte die Speise- und Getränkekarte.
Der Focus der Speisen liegt auf Burgern und Steaks. Ein paar kleine Vorspeisen und Salatteller ergänzen die Karte. Zusätzlich gibt es wöchentlich wechselnde Mittagstischgerichte.
Die Karte ist klein, durchdacht und es sollte jeder etwas finden. Auch vegetarische Speisen sind im Angebot.
Was bewirkt ein so langer Lockdown bei den Gästen (bei den Gastronomen dürfte es keine Frage sein)? Bei mir tatsächlich der Wunsch nach einem frisch gezapften Bier! Ein äußerst seltener Wunsch von mir. Eigentlich befällt er mich nur beim Besuch meiner Geburts-ALT-Stadt Düsseldorf.
Karlsberg stand auf der Karte. Geht gar nicht. Mein Angetrauter meinte aber, Karlsberg Urpils könne man trinken.
Also 2 x Karlsberg Urpils, 0,3 l - € 2,70, für uns. Das 1. Gezapfte nach dem Lockdown
So ein frisch gezapftes Pils nach weit über 7 Monaten (haben wir auch vor dem Lockdown lange nicht getrunken) war schon ein erfrischender Aperitif… aber Karlsberg und ich werden keine Freude.
Da war das zusätzlich bestellte Teinacher Mineralwasser, 0,5 l - € 3,70, eine gute Alternative.
Es folgte eine 2. Flasche.
Die aufmerksame Ana Filipa (lt. Beleg) nahm unsere weiteren Wünsche auf.
Mein Mann wählte den Italian Burger:
Hausgemachte Sesambrötchen, 180 g Rindfleisch, luftgetrockneter Schinken, Parmesankäse, Rucola, getrocknete Tomaten, Balsamicosoße € 12,90.
Ich entschied mich für den Ziegenkäse Burger:
Briochebrötchen, 180 g Rindfleisch, knuspriger Bacon (Bacon von mir abbestellt), Ziegenkäse, Feigen Tomaten, Rucola, Honig-Senfsoße - € 13,90.
Ein „Open up Burger“ zum Start wurde leider nicht erfunden ;-)
Zu den Burgern werden Pommes serviert. Auf Wunsch gibt es auch Süßkartoffelpommes (+ € 1,00), wir ziehen klassische Pommes geschmacklich vor.
Es freute uns zu sehen, dass nicht nur wir die Gastronomie vermissten. Wir stellten uns auf eine etwas längere Wartezeit ein.
Das Restaurant füllte sich während unseres Besuches bis auf jeden erlaubten Platz. Daher habe ich auf das fotografieren der Innenräume verzichtet.
Diese sind sehr ansprechend in modernem Landhausstil gestaltet.
Braun- und Beigetöne, helle Wände, angenehme Beleuchtung, bequeme Bestuhlung.
Da nicht nur Restaurant, sondern auch Bar, durfte wohl die chillige Loungemusik als Endlosschleife nicht fehlen.
Darauf hätten wir verzichten können, irgendwann erreicht mich bei dieser Musik der launig-loungeige Overkill.
Die etwas längere, verständliche und für uns nicht störende Wartezeit wurde mit 2 appetitlich angerichteten Tellern belohnt. Der Chef servierte persönlich und wünschte einen guten Appetit. Den hatten wir.
Zum Essen bestellte ich noch ein Glas Grauburgunder trocken, 0,2 l - € 4,20, von der Winzergenossenschaft „Vier Jahreszeiten“ in Bad Dürkheim. Der Wein gefiel mir deutlich besser als das Pils.
Mein Mann lobte sofort das gute Sesambrötchen und den geknusperten luftgetrockneten Schinken. Italian Burger
Das Rindfleisch gut und saftig gebraten. Das passte sehr für ihn, inklusive der sonstigen Bestandteile und der „normalen“ und somit knusprigen Pommes.
Mir erging es wie meinem Mann: Das Briochebrötchen wurde nicht als hausgemacht angekündigt. Wenn es zugekauft war, war es definitiv sehr gut.
Besonders gut gefiel mir, dass der Ziegenkäse seinem Namen und meiner Geschmackserwartung gerecht wurde! Nicht geschmackskastriert sondern ein richtig kräftiger Käse. Schön geschmolzen und ein wenig gratiniert gab der Käse zusätzliche Saftigkeit zum Rindfleischpatty. Die glasierten Feigen passten perfekt dazu. Ziegenkäse-Burger
Die angekündigte Honig-Senf-Soße fand ich nicht, im separaten Schälchen war Mayonaise enthalten. Und natürlich war der Speck doch auf dem Burger. Den konnte ich natürlich zur Seite legen. Schade ist es trotzdem, wenn es vorher bekannt ist und die Lebensmittel dann weggeworfen werden.
Das war ein sehr guter erster Restaurantbesuch. Zugegeben: Die richtigen Burgerfans sind und werden wir nicht. Aber hier waren beide Burger für uns tadellos. Dazu ein äußerst netter Inhaber der sich sehr um alle Gäste kümmerte. Seine unterstützende junge Mitarbeiterin stand ihm nicht nach. Zahlung ist per EC möglich. Wir wurden sehr nett verabschiedet. .
Eine Reklamation gleich zu Anfang des Abends wurde von unserer freundlichen Servicemitarbeiterin perfekt gemeistert. So perfekt, dass ich den Grund der Reklamation vergessen habe.
Ich kann mir hier sehr gut weitere Treffen im Kollegen/Kolleginnen- und Bekanntenkreis vorstellen.
Zum Geburtstag bekam ich einen Fachwerk-Gutschein geschenkt. Dieser wartet noch auf Erlösung. Ich wollte ihn nicht gleich nach dem Lockdown einlösen, da soll erst nochmal frisches Geld in die Kasse kommen.
Ich wünsche dem Fachwerk dauerhaften Erfolg mit vielen gut gelaunten Gästen!
Ausgehen? Wo und wie ist das möglich? Und wissen wir noch, wie „ausgehen“ geht?
Die Corona-Inzidenzwerte erlaubten vergangene Woche in Idar-Oberstein noch keine Lockerungen (dies änderte sich zum Glück schlagartig). Mein Gedanke: „Ich will raus“.
In meiner kleinen „gefühlten“ Heimatstadt waren die Bürger wohl brav und verstanden die AHA-Regeln.
Hier durfte seit Donnerstag sogar die Innengastronomie wieder öffnen. Dies postete freudig auch das Fachwerk.
Im Bekanntenkreis wurde das Fachwerk bereits für seine frische Küche gelobt und wir hatten uns einen Besuch bereits vorgemerkt.
Mitte... mehr lesen
4.0 stars -
"Der erste Restaurantbesuch nach 7 Monaten!" PetraIOAusgehen? Wo und wie ist das möglich? Und wissen wir noch, wie „ausgehen“ geht?
Die Corona-Inzidenzwerte erlaubten vergangene Woche in Idar-Oberstein noch keine Lockerungen (dies änderte sich zum Glück schlagartig). Mein Gedanke: „Ich will raus“.
In meiner kleinen „gefühlten“ Heimatstadt waren die Bürger wohl brav und verstanden die AHA-Regeln.
Hier durfte seit Donnerstag sogar die Innengastronomie wieder öffnen. Dies postete freudig auch das Fachwerk.
Im Bekanntenkreis wurde das Fachwerk bereits für seine frische Küche gelobt und wir hatten uns einen Besuch bereits vorgemerkt.
Mitte
Geschrieben am 30.05.2021 2021-05-30| Aktualisiert am
30.05.2021
Besucht am 22.05.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 150 EUR
Eine große Freude, dass nach und nach die Gastronomie wieder öffnen darf! Teilweise sogar die Innenbereiche.
In Idar-Oberstein und Umgebung sind wir Mitte Mai noch davon entfernt und so machte ich mich wieder auf die Suche nach einem Versandmenü nach unserem Geschmack.
Dies gestaltete sich zunehmend schwierig. Aber bei uns darf auch hoffentlich ab 01.06. zumindest die Außengastronomie wieder geöffnet werden. Drauf freuen wir uns natürlich sehr.
Ich entdeckte das Angebot des mit einem Michelinstern dotierten KOCHZIMMER und bestellte die Kochbox mit dem PFINGSTMENÜ für ZWEI Personen VERSAND BUDESWEIT, Zustellung Samstag 22. Mai via DPD Express 24h.
Der Wein: 2016 Revolution, Domaine de la Tour du Bon 0,75l
Zahlung unkompliziert per PayPal und pünktlich wurde unsere Kochbox geliefert. Lieferung Lockdown-Kochbox
Schon alleine das Auspacken begeisterte mich so, dass ich im Kochzimmer anrief um mich für die Lieferung zu bedanken. Ausgepackt!
So wenig Plastik war noch in keinem unserer Kochboxen enthalten. Nur die Karotten und das Fleisch des Hauptganges waren in Sousvidebeuteln eingeschweißt. Der Rest in Weckgläsern, absolut wiederverwendbar verpackt.
Da ist in den letzten Monaten sehr viel passiert. Bei dem sehr netten Gespräch mit einem Mitarbeiter des Kochzimmer kam sofort der Hinweis, dass die wiederverwertbare Verpackung auch mit einem Retoureschein zurück gesendet werden kann.
Der Lachs, wie gehofft, nur leicht und mild gebeizt. Die angekündigte Seealge, verhalten im Geschmack, als Seealgenkaviar der im Mund knackig aufperlend die Erwartungen erfüllte. Radieschen, milchsauer vergoren, einfach klasse. Lockdownmenü@home: Ostseelachs – Seealge - Radieschen - Spargel
Nicht angekündigt der dazugehörige Spargel. Der mich umso mehr erfreute. Denn die Spargelzeit ist meine Zeit. Spargelspitze und fein marinierte Spargelscheiben ergänzten perfekt die Vorspeise.
Ich mag Suppen zur Vorspeise durchaus, ziehe aber gerne kalte (Salat)Vorspeisen vor. Aber diese Spargelcremesuppe konnte sich sehen und schmecken lassen. Erwärmt und aufgeschäumt.
Dazu separat verpackt: Vogelmiere. Diese sah nach dem Transport noch wirklich gut aus.
Aber in unserem Garten wächst sie frisch und wird gerne von mir geerntet. Lockdownmenü@home: Spargelschaumsuppe
So wurde die Suppe von mir mit frischer Vogelmiere ergänzt. Sehr schön, wenn „mein Unkraut“ in der Sterneküche Einzug erhält.
Wie es sein soll, wurde der Hauptdarsteller, der Spargel, von den Kräutern nicht übertroffen!
Zu den Vorspeisen begleitete uns ein 2016er trockener Riesling „Steinreich“ vom Naheweingut Enk in Dorsheim.
Der in unserem Carepaket enthaltene Rotwein war bereits vor dem Hauptgang geöffnet.
Das angekündigte Wildschwein entpuppte sich als feiner Frischlingsbraten und wurde samt der Sauce im Beutel erhitzt. Ebenso das Möhrengemüse. Durchdacht und pflegeleicht.
Es freute mich sehr, dass auch er von dem butterzarten Fleisch begeistert war. Ein größeres Lob an die Küche kann es nicht geben. Die feine und dennoch gehaltvolle Sauce trug nicht unwesentlich zum Genuss bei. Lavendel schmeckte ich nicht bewusst heraus. Da ich kein Lavendelfan bin, werte ich es als Pluspunkt. Im Garten ja, im Essen eher nicht.
Auch das Möhrengemüse war perfekt gelungen. Intensives Aroma – hier war ein guter Gemüsebauer der Lieferant – und noch mit leichtem Biss.
Der im Paket enthaltene Rotwein entpuppte sich tatsächlich als sehr stimmiger Begleiter zum Hauptgang. Rotwein zum Hauptgang
Der Beschreibung des Weines: Schwarzkirsche, Pflaume, Rosmarin und Anflüge von Graphit, dazu eine mundfüllende, feinmaschige Textur] können wir zustimmen. Der Wein nicht nur eine „Beigabe“ zum Menü.
Das Dessert hätte man direkt aus dem Glas genießen können, wollte ich aber nicht.
Das Schokotörtchen mit luftig-sahniger Füllung wurde vorsichtig umgebettet und mit dem salzigen Erdnusskernen versehen. Lockdownmenü@home: Erdnuss – Meersalz – Schokolade
Ein sehr feiner und passender Abschluss dieses Menüs.
Die Optik hatte leicht unter Transport und Umbetten gelitten. Der sahnig-cremige Geschmack nicht.
Die leicht gesalzenen Erdnüsse fanden wir in der Kombination sehr gelungen.
Vor genau 10 Jahren, am 23. Mai 2011 begann die Reise des kochZimmer. Herzlichen Glückwunsch!
Und ab dem 26. Mai dürfen die Gäste wieder reservieren und vor Ort im überdachten und geschützten Hofgarten die frisch zubereiteten Speisen genießen.
War es unsere letzte Genussbox? Vielleicht.
Wir freuen uns nun wieder auf viele Restaurantbesuche. Es gibt viel aufzuholen, zu entdecken, zur erschmecken.
Fazit:
Ein Lockdown der unglaublich lange dauert / dauerte und hoffentlich nie wieder erforderlich wird. Unglaublich wurde die Gastronomie auf die (Überlebens)Probe gestellt.
Selbstverständlich werden wir auf keinen Restaurantbesuch der Zukunft verzichten wollen.
Und trotzdem: Mit allen 11 Versand- und Abholmenüs wurden uns Gerichte geboten, die in Idar-Oberstein und näherer Umgebung in dieser Qualität leider nicht angeboten werden.
Zur Ergänzung des Restaurantbesuches würde ich mich weiterhin über die Möglichkeit solch toller Versand-Kochboxen @home freuen.
Eine große Freude, dass nach und nach die Gastronomie wieder öffnen darf! Teilweise sogar die Innenbereiche.
In Idar-Oberstein und Umgebung sind wir Mitte Mai noch davon entfernt und so machte ich mich wieder auf die Suche nach einem Versandmenü nach unserem Geschmack.
Dies gestaltete sich zunehmend schwierig. Aber bei uns darf auch hoffentlich ab 01.06. zumindest die Außengastronomie wieder geöffnet werden. Drauf freuen wir uns natürlich sehr.
Ich entdeckte das Angebot des mit einem Michelinstern dotierten KOCHZIMMER und bestellte die Kochbox mit... mehr lesen
Kochzimmer · Zur Ratswaage
Kochzimmer · Zur Ratswaage€-€€€Sternerestaurant033120090666Am Neuen Markt 10, 14467 Potsdam
4.5 stars -
"Das Pfingstmenü aus Potsdam!" PetraIOEine große Freude, dass nach und nach die Gastronomie wieder öffnen darf! Teilweise sogar die Innenbereiche.
In Idar-Oberstein und Umgebung sind wir Mitte Mai noch davon entfernt und so machte ich mich wieder auf die Suche nach einem Versandmenü nach unserem Geschmack.
Dies gestaltete sich zunehmend schwierig. Aber bei uns darf auch hoffentlich ab 01.06. zumindest die Außengastronomie wieder geöffnet werden. Drauf freuen wir uns natürlich sehr.
Ich entdeckte das Angebot des mit einem Michelinstern dotierten KOCHZIMMER und bestellte die Kochbox mit
Geschrieben am 23.05.2021 2021-05-23| Aktualisiert am
23.05.2021
Besucht am 08.05.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 128 EUR
Restaurants im Lockdown unterstützen und uns eine Überraschung gönnen! So lautet unser Motto seit viel zu vielen Wochen. In Idar-Oberstein ist leider kein Ende in Sicht. Die Inzidenz noch immer deutlich über 120, warum auch immer… Ich verkneife mir böse Kommentare.
Kollege tischnotizen gab mal wieder den entscheidenden Tipp. Da konnte ja nichts schiefgehen bei der Bestellung in der HENNE.Weinbar.
Nach äußerst freundlicher Korrespondenz mit dem Inhaber und Koch Hendrik Olfen freute ich mich sehr auf unser 3-Gang Menü (€ 98,00 / 2 Personen zzgl. Versand) für den Samstagabend. Menü - bitte anklicken.
Freitagmorgen klingelte der Go!Bote an der Haustüre und übergab perfekt gekühlte Ware. Der Karton deutlich und mehrfach mit „oben“ und „Achtung! Zerbrechliche Lebensmittel“ beschriftet.
Beim Auspacken sah alles unversehrt und schon sehr verlockend aus. Lieferung Lockdown-Kochbox
Bis zum nächsten Tag konnten die Speisen problemlos gekühlt gelagert werden.
Entspannt mein Gang zum 3-Gang-Menü #sundayroastam Samstagabend.
3-Gänge? Eine starke Untertreibung. Gefühlt wurden doch eher 6-Gänge geboten.
Denn: Alleine Vorspeise bestand aus 4 Komponenten + Traditionsbrot mit französischer Salzbutter zum Teilen.
Eine detaillierte und einfache Anleitung lag der Lieferung bei. Anrichtevorschläge konnten per QR-Code den Gast erreichen. Sehr gerne nahm ich das Angebot an.
Zunächst wurde das reichlich bemessene Brot im Ofen aufgeknuspert.
Die Salzbutter und das Rindertatar hatte ich frühzeitig aus der Kühlung genommen.
Meeresfrüchte, Kohlrabi und Burrata wurden mit ihren Begleitern angerichtet. Das Rindertatar war im Glas verzehrfertig.
Und fertig war unser Vorspeisenbuffet! Wo soll man da nur anfangen? Lockdownmenü@home: Die kompletten Vorspeisen
Statt wild durcheinander zu probieren, entschieden wir uns für „eins nach dem anderen“. Zuerst wurde erst einmal die Stulle geschmiert. Ein tolles, luftiges Brot mit angenehm kräftigem Geschmack. Traditionsbrot aus der Lockdown-Kochbox Französische Salzbutter aus der Lockdown-Kochbox
Auftakt mit dem Rindertatar.
Fein geschnitten und wider Erwarten eine harmonische Kombination mit der cremigen Krustentiermousse. Obenauf das dezente Schinkengelee mit noch knackigen Erbsen. Rindertatar - Krustentiermousse - Schinkengelee - Erbsen
Ein deutlichen „hhmmm…“ war am Tisch zu vernehmen.
Nicht minder schmackhaft gingen wir zur vegetarischen Vorspeise über. Gegrillter Kohlrabi, Kräutersalat (ein wenig aus unserem Garten ergänzt), Wachteleier und Buttermilch-Dill-Vinaigrette. Lockdown-Kochbox: Kohlrabi im Salatbett mit Wachtelei
Sehr aromatisch und fein aufeinander abgestimmt, besonders der knusprige Nussmix gefiel uns sehr gut dazu.
Der Kohlrabi noch mit genau dem richtigen leichten Biss, eine sehr feine Vinaigrette, die Wachteleier wachsweich gegart. Und selbstverständlich war ich sehr angetan von der frischen Salatbegleitung!
Die Meeresfrüchte konnten wir nicht länger warten lassen!
Eine sehr frische Vorspeise die Mittelmeerstimmung im Mund bereitete. Kopffüßler und Garnele zart gegart. Dazu die cremige Safranmayonaise. Lockdown-Kochbox: Meeresfrüchte: Oktopus, Kalmar, Garnele, Artischocke
Frische brachte die feinsäuerliche Vinaigrette mit kleinen Artischocken- und Karottenwürfel auf den Teller. Für Knusper sorgten bei dieser Vorspeise Brotchips.
Den Abschluss bildete die cremige Burrata. In Kombination mit dem würzigen Erbsensaft, dem Bärlauchöl und den Pimientos mutete das Gericht einer duftenden italienischen Trikolore an. Lockdown-Kochbox: Burrata - Erbsensaft - Bärlauchöl
Auch hier fehlte der Knusper obenauf nicht: Sardellen-Pangrattato.
Zum Glück war das feine Brot reichlich bemessen. So blieb von der intensiven Kombination aus Erbsensaft und Bärlauchöl nichts über.
Obwohl wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatten, waren wir satt.
Hauptgang und Dessert ließen sich noch problemlos einen Tag aufheben.
So starteten wir Sonntag mit einem kleinen Salat vorab.
Die Backhendl vom eifeler Freilandhuhn waren bereits mit der Panierung versehen.
Während der Spargel im Wasserbad erhitzt wurde, gab ich die Backhendl in die Pfanne. Dort wurden sie schwimmend goldbraun und knusprig gebacken.
Die zarten Spitzen der Filets wurden leider etwas dunkel, aber der Anrichtevorschlag der HENNE wollte ich natürlich Folge leisten. Anrichtevorschlag HENNE.Weinbar
Da ich die Teller vorgewärmt hatte, gab ich allerdings die grüne Sauce nicht direkt auf den Teller sondern in ein separates (nicht vorgewärmtes) Töpfchen.
Die Backhendl wurden auf dem Spargel angerichtet, noch mit ein paar Zitronenzesten von Zitronen aus unserem „Eigenanbau“ garniert – fertig! Backhendl - Spargel - Grüne Sauce
Butterzart und saftig die Hähnchenbrust. Sehr froh war ich, dass die Lagerung weder dem Fleisch noch der Knusperhülle geschadet hatte.
Der Spargel noch mit aromatisch und mit leichtem Biss. Frankfurter grüne Soße war eine angenehme Abwechslung zur Hollandaise. Und auch geschickt für den Transport und die Vollendung zu Hause gewählt.
Das Dessert, als Abschluss unseres zweitägigen Dinners, konnten wir auf der Terrasse genießen.
Die fertigen Tarteletten wurden direkt aus dem Spitzbeutel mit der Crème pâtissière gefüllt. Dann mit Beeren, Beerenmarinade und den Rhabarbersteifen dekoriert. Obsttörtchen
Der Knusper zog sich angenehm durch das Menü und durfte auch hier nicht fehlen! Gebrannte Pistazien passten hervorragend zu diesem Dessert!
Das war ein tolles Angebot der HENNE.Weinbar, sehr freundlicher Service durch Herrn Olfen persönlich.
Nach diesem "blind date" würden wir das Restaurant gerne persönlich besuchen. Die Zeichen stehen ja hoffentlich weiter gut für Öffnungen mit vernünftigem Hygienekonzept!
Alles Gute für das HENNE-Team!
Restaurants im Lockdown unterstützen und uns eine Überraschung gönnen! So lautet unser Motto seit viel zu vielen Wochen. In Idar-Oberstein ist leider kein Ende in Sicht. Die Inzidenz noch immer deutlich über 120, warum auch immer… Ich verkneife mir böse Kommentare.
Kollege tischnotizen gab mal wieder den entscheidenden Tipp. Da konnte ja nichts schiefgehen bei der Bestellung in der HENNE.Weinbar.
Nach äußerst freundlicher Korrespondenz mit dem Inhaber und Koch Hendrik Olfen freute ich mich sehr auf unser 3-Gang Menü (€ 98,00 /... mehr lesen
Henne Weinbar
Henne Weinbar€-€€€Restaurant022134662647Pfeilstr. 31 - 37, 50672 Köln
5.0 stars -
"Nochmal die Domstadt: #sundayroast von der HENNE.Weinbar" PetraIORestaurants im Lockdown unterstützen und uns eine Überraschung gönnen! So lautet unser Motto seit viel zu vielen Wochen. In Idar-Oberstein ist leider kein Ende in Sicht. Die Inzidenz noch immer deutlich über 120, warum auch immer… Ich verkneife mir böse Kommentare.
Kollege tischnotizen gab mal wieder den entscheidenden Tipp. Da konnte ja nichts schiefgehen bei der Bestellung in der HENNE.Weinbar.
Nach äußerst freundlicher Korrespondenz mit dem Inhaber und Koch Hendrik Olfen freute ich mich sehr auf unser 3-Gang Menü (€ 98,00 /
Das zweite Restaurant, das nun in Idar-Oberstein aufgeben musste!
Nach Castelletto nun das Habibis. Beide Restaurant boten abwechslungsreiche und frische Küche.
2 Restaurants die erst 2020 eröffneten und auch wohl ohne Unterstützungsgelder da standen.
Ich bedauere nun auch die Schließung des Habibis.
3 Mal bestellten wir über den Lieferservice, waren sehr zufrieden und freuten uns darauf, das kleine
Restaurant irgendwann mal persönlich besuchen zu dürfen.
Das wird nun leider nichts.
Alles Gute für die freundliche Familie Habibi!
Das zweite Restaurant, das nun in Idar-Oberstein aufgeben musste!
Nach Castelletto nun das Habibis. Beide Restaurant boten abwechslungsreiche und frische Küche.
2 Restaurants die erst 2020 eröffneten und auch wohl ohne Unterstützungsgelder da standen.
Ich bedauere nun auch die Schließung des Habibis.
3 Mal bestellten wir über den Lieferservice, waren sehr zufrieden und freuten uns darauf, das kleine
Restaurant irgendwann mal persönlich besuchen zu dürfen.
Das wird nun leider nichts.
Alles Gute für die freundliche Familie Habibi!
Habibis
Habibis€-€€€Restaurant, Take Away06781 9880590Hauptstraße 58, 55743 Idar-Oberstein
stars -
"Das nächste Lockdownopfer der Gastronomie in Idar-Oberstein" PetraIODas zweite Restaurant, das nun in Idar-Oberstein aufgeben musste!
Nach Castelletto nun das Habibis. Beide Restaurant boten abwechslungsreiche und frische Küche.
2 Restaurants die erst 2020 eröffneten und auch wohl ohne Unterstützungsgelder da standen.
Ich bedauere nun auch die Schließung des Habibis.
3 Mal bestellten wir über den Lieferservice, waren sehr zufrieden und freuten uns darauf, das kleine
Restaurant irgendwann mal persönlich besuchen zu dürfen.
Das wird nun leider nichts.
Alles Gute für die freundliche Familie Habibi!
Geschrieben am 17.05.2021 2021-05-17| Aktualisiert am
17.05.2021
Besucht am 01.05.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 127 EUR
Dieser nicht enden wollende 2. Lockdown nervt. Um der wöchentlichen Tristesse wenigstens ein bisschen entgegen zu wirken, habe ich beschlossen, möglichst jedes Wochenende ein Restaurant zu uns nach Hause einzuladen.
Auf der Suche nach einem Kochbox-Angebot inkl. Versand stieß ich auf die ACHT. Kollege Tischnotizen hatte bei GastroGuide bereits einen Beitrag veröffentlicht. Dieser trug natürlich zu meiner Bestellfreudigkeit bei.
Und zum Glück: Auf Anfrage wurde freundlich bejaht, dass die Box auch versendet werden kann.
So waren mein Ansprechpartner Herr Raiko Steininger-Krowirando und ich uns schnell mit kurzem eMail-Verkehr einig. Ich bestellte das aktuelle Menü mit 4 Gängen zu € 108,00 zzgl. Versand für meinen Mann und mich.
Alle Lieferungen der Kochboxen funktionierten bisher perfekt. Und so auch hier.
Freitagvormittag klingelte der Paketbote mit der gekühlten Ware. Sehr ordentlich im wiederwendbaren Styroporbehälter verpackt. Die Komponenten des Menüs, soweit möglich, in Papierbehältern. Lockdownmenü@home: Lieferung
Ich sah schnell: Der Salat zur Vorspeise hatte, aufgrund des Transports, leider ziemlich aufgegeben.
Die grünen Spargelspitzen waren zum Glück noch ok. Beim Salat konnte abgeholfen werden.
Ansonsten sah es alles nach einem gelungenen „Genuss in den Mai“ aus.
Samstag freute ich mich abends auf meine entspannte Küche mit der ACHT.
Den Salat für die Vorspeise hatte ich vom örtlichen Biobetrieb und mit heimischen „Unkrautbetrieb“ aufgefrischt.
Zur Vollendung der Speisen lag eine gute Beschreibung vor. Eigeninitiative war beim Anrichten gefordert.
Die luftigen Blinis wurden im Backofen kurz aufgebacken.
Die weiteren Bestandteile der Vorspeise wurden kalt angerichtet.
Ruckzuck erledigt - eine wunderbare Vorspeise gab den Auftakt! Das Lachstatar nicht zu fein geschnitten und geschmacklich tadellos, fein abgestimmt und von sehr guter frischer Qualität. Vorspeise
Die Kombination mit cremiger Avocado und noch knackigem grünen Spargel passte hervorragend zum Lachs. Lockdownmenü@home: Lachstatar - Avocado – Spargel – Walnuss- Limetten Crème fraiche – Blini – Kaviar
Der Kaviar, vermutlich vom Bachsaibling, passte sehr gut. Sehr gut gefallen hat uns auch die erfrischende Walnuss-Limetten-Crème.
Die Suppe wurde nur vorsichtig erwärmt und die Brötchen aufgebacken.
Das Ergebnis war sehr schmackig! Sicherlich wurden frische Erbsen verwendet. Ein tolles und sehr intensives Erbsenaroma.
Das Rotbarschfilet wurde mit dem Kartoffelmantel im Backofen 20 Minuten knusprig gebacken.
Parallel wurde die gemischte und vakuumierte Beilage im Wasserbad erwärmt.
Der Hauptgang war auch reichlich bemessen. Die 20minütige Garzeit des Fisches passte perfekt. Der Rotbarsch saftig und sogar noch leicht glasig. Lockdownmenü@home: Hauptspeise
Mit der kurzen Grillfunktion zum Schluss wurde die Kartoffelhaube schön knusprig. Die Kombination Fisch + Kartoffelkruste werde ich sicherlich selbst nochmal aufgreifen. Rotbarsch – Kartoffelmantel – Zuckermais – Porree – Buchenpilze
Mais, Porree, Pilze: Mögen wir sehr gerne. Aber auf die Kombination muss man erst einmal kommen. Die gemischte, leicht sahnig kombinierte Beilage, überzeugte vollkommen. Die Mini-Maiskolben hatten noch genau den richtigen Biss. Porree und Buchenpilze sehr zart dazu. Insgesamt, mit milder Würzung, eine sehr überzeugende und für uns neue Kombination. Dessert: Granola – Beeren – Aprikose – Zartbitter
Hinter dieser Beschreibung verbarg sich ein (1!) wahrlicher Schokokuss! Der zweite glich eher einem Pferdekuss. Da war wohl während des Transportes eine Vollbremsung erforderlich! Yin Yang Dessert
So gab es einen Schokokuss für meinen Mann. Die Beeren, für mich allerfeinste Rote Grütze (wie von Erna Müller, Callbach, Grüße in den Himmel), passten perfekt zu dem filigran gearbeiteten Törtchen.
Die Hülle aus Zartbitterschokolade umhüllte eine luftige Creme mit Aprikosengeleekern. Granola - Knuspermüsli mit kandierten Nüssen sorgte für die crunchige Komponente. Lockdownmenü@home: Granola – Beeren – Aprikose – Zartbitter
Mein Dessert richtete ich als blutiges Schoko-Desaster an. Splash! Da war es! Blutbad mit Beeren und Unfall-Schokokuss ;-)
Der Unfall richtete keinen Schaden am Geschmack an (entstand nicht auch die Tarte Tatin durch einen Küchenunfall?).
Der Humor sollte uns auch in "Coronazeiten" (ich hasse diesen Begriff) nicht verloren gehen.
Eine sehr gute Kombination von Süße, dezenter Säure und Knusper.
Sehr ACHTsam konnten wir hier ein tolles Menü genießen. Danke, dass der Versand möglich war!
Dass der Salat und ein Dessert den Transport nicht so gut vertragen haben werte ich gar nicht ab.
Risiko des Restaurants zu versenden, Risiko des Kunden zu bestellen. Eigentlich sind die Speisen ja auch nicht für den Paketdienstversand gedacht.
Dieser nicht enden wollende 2. Lockdown nervt. Um der wöchentlichen Tristesse wenigstens ein bisschen entgegen zu wirken, habe ich beschlossen, möglichst jedes Wochenende ein Restaurant zu uns nach Hause einzuladen.
Auf der Suche nach einem Kochbox-Angebot inkl. Versand stieß ich auf die ACHT. Kollege Tischnotizen hatte bei GastroGuide bereits einen Beitrag veröffentlicht. Dieser trug natürlich zu meiner Bestellfreudigkeit bei.
Und zum Glück: Auf Anfrage wurde freundlich bejaht, dass die Box auch versendet werden kann.
So waren mein Ansprechpartner Herr Raiko Steininger-Krowirando... mehr lesen
4.5 stars -
"Tag der Arbeit = „mit ohne Arbeit“ zum Genuss!" PetraIODieser nicht enden wollende 2. Lockdown nervt. Um der wöchentlichen Tristesse wenigstens ein bisschen entgegen zu wirken, habe ich beschlossen, möglichst jedes Wochenende ein Restaurant zu uns nach Hause einzuladen.
Auf der Suche nach einem Kochbox-Angebot inkl. Versand stieß ich auf die ACHT. Kollege Tischnotizen hatte bei GastroGuide bereits einen Beitrag veröffentlicht. Dieser trug natürlich zu meiner Bestellfreudigkeit bei.
Und zum Glück: Auf Anfrage wurde freundlich bejaht, dass die Box auch versendet werden kann.
So waren mein Ansprechpartner Herr Raiko Steininger-Krowirando
Geschrieben am 09.05.2021 2021-05-09| Aktualisiert am
09.05.2021
Grundsätzlich bin ich wirklich in der Küche kreativ bei der Erfindung und Zubereitung der schnellen Küche. Oft koche ich bewusst mehr um am Folgetag aus dem Übrigen etwas Neues zu kreieren. Aber irgendwie war an diesem Mittag nicht so viel zu finden. Auf ein belegtes Brot hatte ich keinen Appetit.
Vor wenigen Jahren eröffnete in unserer Nähe Koc’s. Ein kleiner, inhaberbetriebener Imbiss und Lieferdienst. Der Lieferdienst macht sicherlich den Hauptumsatz aus. So viel Laufkundschaft gibt es in dieser Straße nicht.
Innen ganz wenige Sitzplätze, außen ebenso. Egal ob innen oder außen: Die Sitzplätze dürfen ja leider coronabedingt immer noch nicht genutzt werden. Kostenlose Parkplätze sind in der Nähe gut zu finden.
Die gute Qualität sprach sich schnell rum und Familie Koc wurde förmlich überrannt. Als kleiner Nebenerwerb geplant, wurde es schnell zu viel. So wurde mir berichtet.
Der kleine Betrieb wurde ohne Unterbrechung übernommen, auch der Name blieb.
Für uns ist es der Lieferdienst mit der geringsten Wegestrecke. So fiel die Entscheidung für den Lieferdienst des Koc’s.
Per WhatApp bestellte ich:
Für uns: 2x Beilagensalat mit Essig-Öl Dressing je € 2,50.
Für meinen Mann: 1x Cheeseburger - € 5,00 , 1x kleine Pommes - € 2,00.
Für mich: 1x Vegetarischer Döner mit Weichkäse (Feta) - € 4,00. Da ich auch gerne Falafel mag, fragte ich, ob der Döner auch mit Falafel bestellbar ist.
Umgehend bekam ich die Bestätigung und genau 30 Minuten später die kurze Nachricht.
"Das Essen kommt jetzt!"
Und schon war der freundliche junge Mann da, übergab die heißen Gerichte aus der Wärmebox, die Salate waren zum Glück nicht in der Wärmebox.
Ausgepackt sah das Essen schon mal appetitlich aus. Erfreut bemerkte ich, dass die Dönerbrötchen noch immer selbst und frisch gebacken werden. Dies hatte die Gründerin schon so gemacht und es kam bei den Kunden sehr gut an.
Die Lieferung hatte ich schnell auf die Teller gebracht. Die kleine Portion Pommes war trotzdem reichlich und ich mopste mir ein paar. Imbiss @home
Die Salate hatte ich extra mit Essig-Öl-Dressing bestellt. Ich ging davon aus, dass bei den anderen Speisen genug Fett enthalten war und wollte nicht noch ein üppiges Sahnedressing.
Der gemischte Salat bestand aus den typischen Zutaten die ihren Weg auch auf den Döner finden. Alles frisch und appetitlich. Das Fertigdressing war an Leichtigkeit nicht so toppen. Sehr wässrig, dafür aber mit unglaublicher Säure… na ja.
Der Cheeseburger also nicht im klassischen Bun, sondern im Dönerbrötchen. Mal was Anderes, und mein Mann war darüber erfreut. Das Rindfleisch war gut gebraten, der Käse schön angeschmolzen. Cheeseburger mit Pommes
Und die Pommes: Noch so knusprig, als hätte es keinen Transport gegeben. Dazu gut gewürzt und nicht fettig.
Mit dem vegetarischen Döner hatte man es sehr gut mit mir gemeint. Der Weichkäse wurde nicht durch Falafel ersetzt. Beides, Käse und Falafel, waren im frischen Dönerbrötchen enthalten. Und gegen den Käse hatte ich natürlich gar nichts einzuwenden. € 0,50 wurden mehr als laut Speisekarte abgerechnet. Wenn dies der Aufschlag für meinen Änderungswunsch war, war er mehr als fair. Vegetarischer Döner mit Feta und Falafel
Weder beim Burger noch beim Döner wurde an Soße gespart. Gibt es Menschen, die in der Lage sind, diese Gerichte „aus der Hand“ zu essen ohne anschließend duschen zu müssen? Ich gehöre jedenfalls nicht dazu.
Die Soßenmenge ist vielleicht so üblich, uns wäre weniger Soße lieber gewesen. Sicherlich kann man aber bei der Bestellung auch angeben, dass man wenig Soße möchte.
Fazit: Für uns ist und bleibt Imbissessen eine Ausnahme. Zumindest sind bei Koc’s doch viele Bestandteile frisch, wie die selbst gebackenen Dönerbötchen (allerdings war das ein Mal, vor ein paar Jahren, probierte Brötchen von Frau Koc noch eine Nummer besser). Freundlicher Service, gepflegter Imbiss.
Grundsätzlich bin ich wirklich in der Küche kreativ bei der Erfindung und Zubereitung der schnellen Küche. Oft koche ich bewusst mehr um am Folgetag aus dem Übrigen etwas Neues zu kreieren. Aber irgendwie war an diesem Mittag nicht so viel zu finden. Auf ein belegtes Brot hatte ich keinen Appetit.
Vor wenigen Jahren eröffnete in unserer Nähe Koc’s. Ein kleiner, inhaberbetriebener Imbiss und Lieferdienst. Der Lieferdienst macht sicherlich den Hauptumsatz aus. So viel Laufkundschaft gibt es in dieser Straße nicht.
Innen ganz... mehr lesen
3.5 stars -
"Wenn der Homeoffice-Kühlschrank mal leer ist…" PetraIOGrundsätzlich bin ich wirklich in der Küche kreativ bei der Erfindung und Zubereitung der schnellen Küche. Oft koche ich bewusst mehr um am Folgetag aus dem Übrigen etwas Neues zu kreieren. Aber irgendwie war an diesem Mittag nicht so viel zu finden. Auf ein belegtes Brot hatte ich keinen Appetit.
Vor wenigen Jahren eröffnete in unserer Nähe Koc’s. Ein kleiner, inhaberbetriebener Imbiss und Lieferdienst. Der Lieferdienst macht sicherlich den Hauptumsatz aus. So viel Laufkundschaft gibt es in dieser Straße nicht.
Innen ganz
30 Jahre betrieben Steffi und Peter Emrich das schöne Restaurant auf Burg Lichtenberg.
Ein wunderschöner Ort , den ich seit meiner Jugend gerne besuchte.
Seit einigen Jahren waren wir gerne bei den Eheleuten Emrich zu Gast.
Die gebotene Frischeküche, oft Wildgerichte aus eigener Jagd von Herrn Emrich, überzeugten sehr.
Sehr schade. Was, und besonders wann in der aktuellen Situation, wird es hier einen hoffentlich würdigen
Nachfolger geben?
30 Jahre betrieben Steffi und Peter Emrich das schöne Restaurant auf Burg Lichtenberg.
Ein wunderschöner Ort , den ich seit meiner Jugend gerne besuchte.
Seit einigen Jahren waren wir gerne bei den Eheleuten Emrich zu Gast.
Die gebotene Frischeküche, oft Wildgerichte aus eigener Jagd von Herrn Emrich, überzeugten sehr.
Sehr schade. Was, und besonders wann in der aktuellen Situation, wird es hier einen hoffentlich würdigen
Nachfolger geben?
Burgrestaurant auf der Burg Lichtenberg
Burgrestaurant auf der Burg Lichtenberg€-€€€Restaurant063812633Burgstraße 12, 66871 Thallichtenberg
stars -
"Hier waren wir sehr gerne Gast!" PetraIO30 Jahre betrieben Steffi und Peter Emrich das schöne Restaurant auf Burg Lichtenberg.
Ein wunderschöner Ort , den ich seit meiner Jugend gerne besuchte.
Seit einigen Jahren waren wir gerne bei den Eheleuten Emrich zu Gast.
Die gebotene Frischeküche, oft Wildgerichte aus eigener Jagd von Herrn Emrich, überzeugten sehr.
Sehr schade. Was, und besonders wann in der aktuellen Situation, wird es hier einen hoffentlich würdigen
Nachfolger geben?
Dessert
– „Ein Herz für Mutti“, Schokoladen-Passionsfruchttörtchen
Süße Kleinigkeiten – als Special zum Kaffee
Schönes Extra: Inklusive einer Flasche unseres hauseigenen LUMI Sekts (0,75 l) € 159,00 für 2 Personen
(zzgl. Versand, nur innerhalb Deutschlands //
€ 36,90 mit Expresslieferung im Laufe des samstags,
€ 41,80 garantierte Lieferung vor 12 Uhr am Samstag)
... an den Versandkosten muss noch gearbeitet werden.
Zum ersten Ma(h)l bietet das Restaurant Lumi der Seezeitlodge ein bundesweites Versandmenü an!
Das Muttertagsmenü für's kommende Wochenende:
Unsere Muttertags-Box
Hausgemachtes Brot im Glas, Kräuterbutter
Vorspeise
– Spargelcrèmesuppe, Bärlauch-Grießknödel
Hauptgang
– Gebratenes Kalbskotelett, Morchelrahmsauce, weißer Spargel, Kartoffelgratin
Dessert
– „Ein Herz für Mutti“, Schokoladen-Passionsfruchttörtchen
Süße Kleinigkeiten – als Special zum Kaffee
Schönes Extra: Inklusive einer Flasche unseres hauseigenen LUMI Sekts (0,75 l)
€ 159,00 für 2 Personen
(zzgl. Versand, nur innerhalb Deutschlands //
€ 36,90 mit Expresslieferung im Laufe des samstags,
€ 41,80 garantierte Lieferung vor 12 Uhr am Samstag)
... an den Versandkosten muss noch gearbeitet werden.
stars -
"Lumis Lockdownangebot erweitert: Bundesweiter Versand des Muttertagsmenüs!" PetraIOZum ersten Ma(h)l bietet das Restaurant Lumi der Seezeitlodge ein bundesweites Versandmenü an!
Das Muttertagsmenü für's kommende Wochenende:
Unsere Muttertags-Box
Hausgemachtes Brot im Glas, Kräuterbutter
Vorspeise
– Spargelcrèmesuppe, Bärlauch-Grießknödel
Hauptgang
– Gebratenes Kalbskotelett, Morchelrahmsauce, weißer Spargel, Kartoffelgratin
Dessert
– „Ein Herz für Mutti“, Schokoladen-Passionsfruchttörtchen
Süße Kleinigkeiten – als Special zum Kaffee
Schönes Extra: Inklusive einer Flasche unseres hauseigenen LUMI Sekts (0,75 l)
€ 159,00 für 2 Personen
(zzgl. Versand, nur innerhalb Deutschlands //
€ 36,90 mit Expresslieferung im Laufe des samstags,
€ 41,80 garantierte Lieferung vor 12 Uhr am Samstag)
... an den Versandkosten muss
Geschrieben am 01.05.2021 2021-05-01| Aktualisiert am
02.05.2021
Besucht am 24.04.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 112 EUR
Wir haben es noch immer nicht nach Berlin geschafft. Und aktuell braucht man leider an Reisen nicht zu denken. Noch nicht einmal an einen Restaurantbesuch in der eigenen Region.
Ich koche täglich, gerne und sehr abwechslungsreich. Aber die Überraschung fehlt. Denn selbst bei neuen Rezepten weiß man letztlich was auf den Tisch kommt.
Spaß machen mir während des leidigen und leider recht erfolglosen Lockdowns angebotene Kochboxen.
Der Vorteil: Das Menü kommt frisch vollendet und zur selbst bestimmten Zeit auf den Tisch! So kann man auch mehrere Gänge genießen.
Leider gibt es in Reichweite (37 km entfernt) nur ein Restaurant mit einem solchen Angebot.
Auf der Suche nach einem Versandmenü begab ich mich auf Online-Deutschlandtour und entdeckte das Restaurant Ganymed in Berlin.
Kollege DerBorgfelder war im vergangenen Jahr, kurz vor dem ersten Lockdown, zu Gast im Restaurant. An den unterhaltsamen Beitrag erinnerte ich mich, vielleicht auch wegen des einprägsamen Namens des Restaurants.
Die Ganymed Brasserie bietet den bundesweiten Versand an, bestellen kann man unkompliziert über den Onlineshop. Unter diversen Angeboten hatten wir die Qual der Wahl.
Die Entscheidung fiel auf die Gourmetbox „Rinderfilet“ zu € 99,00.
Vorspeise: Gebeizter Lachs auf marinierter roter und gelber Beete mit Honig-Dill-Senfsauce
Hauptgang: 2 Rinderfilets (300g) mit dreierlei Bohnen, Rosmarinkartoffeln und Brechts Portweinjus
Dessert: Schokokuchen im Bratapfel mit Vanillesauce
Als Extras in der Box enthalten: Rinderragout, Hummerbisque und 1 Flasche roter Hauswein.
Die Hummerbisque konnte ich mir gut als Zwischengang vorstellen. Als „Suppeneinlage“ bestellte ich noch 2 Taschenkrebsscheren zu je € 6,50 dazu.
Und somit erfolgte die Lieferung ohne Liefergebühr (ab € 100,00). Zahlung über paypal.
Umgehend die freundliche Bestätigung.
Freitagmorgen kam die erwartete Lieferung. Lieferung Lockdown-Menü
Gut verpackt, ohne Styropor, mit Papierisolierung und Kühlakkus.
Alle Speisen noch perfekt gekühlt.
Samstagabend begab ich vorfreudig in die Küche.
Die kalte Vorspeise war schnell zu Teller gebracht. Gelbe und rote Beete, darauf die 2erlei Sorten des Lachses angerichtet und die Honig-Dill-Sauce verteilt. Dazu noch ein Stück selbstgebackenes Brot, kurz in Olivenöl angebraten. Lockdownmenü@home: Gebeizter Lachs, Beete, Honig-Dill-Senfsauce
Fertig war die Vorspeise und ein sehr feiner Auftakt! Die Kombination 2erlei Beete und 2erlei gebeizter Lachs gefiel uns richtig gut. Geschmacklich fanden wir den Lachs rechts auf dem Teller noch einen Tick feiner.
Kleines Päuschen (wie im Restaurant, aber leider doch nicht im Restaurant) bis zum Zwischengang.
Die Taschenkrebsscheren Taschenkrebsschere
hatte ich schon vorab von ihrem Panzer befreit und das Krebsfleisch bereit gestellt. Die Hummerbisque vorsichtig erwärmt, aufgeschäumt und mit dem Krebsfleisch angerichtet. Lockdownmenü@home: Hummerbisque mit Krebsfleisch
Ein wunderbarer, mit kraftvollem Krustentieraroma, Zwischengang!
Bei der Zubereitung des Hauptganges entstand eine etwas längere und willkommene Pause.
Das vakuumierte Rinderfilet hatte ich schon eine gute Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank genommen. Angekündigt waren 300 g Filet. Mit 248 und 227 g lagen die Portionen schon deutlich unter der Angabe, aber 2 schöne Fleischsstücke.
02.05.21-Korrektur: Angekündigt waren 300 g Rinderfilet insgesamt. Somit lag die Lieferung mit 475 g deutlich über der Beschreibung auf der Ganymed-Homepage.
Laut Beschreibung war die Zubereitung in Topf, Pfanne und Backofen vorgesehen. Davon wich ich ab. Die halbierten Drillinge kamen in den Backofen. Erst mit kräftiger Unterhitze und dann von oben kurz mit der Grillfunktion.
Das bereits vorgegarte Rinderfilet wanderte kurz auf den Grill und durfte dann noch ruhen.
Insgesamt 3 Portionen Bohnen lagen der Lieferung bei. Das war uns zu viel an diesem Abend. Ich wähle die grünen und 2erlei Bohnen als Gemüsebeilage aus. Immer noch reichlich.
Das Filet noch medium. Medium rare hätte mir besser gefallen, aber leider fehlte bei der Beschreibung die angekündigte Garzeit. „Nach Gefühl“ passte es dennoch. Rinderfilet im Anschnitt
Tolle Fleischqualität mit guter Würze, die Kartoffeln waren trotz leichter Bedenken knusprig gelungen. Die grünen Bohnen mit fein gewürfelten Schalotten leicht säuerlich, die 2erlei Bohnen leicht pikant und tomatisiert. Ich mag keine in Sauce ertränkte Speisen. Aber die Jus zum Fleisch war so fein, da hätte es ein Löffel mehr sein dürfen!
Auch hier: Daumen hoch!
Das Dessert: Schokokuchen im Bratapfel mit Vanillesauce.
Verwundert war ich schon etwas, über dieses weihnachtliche Dessert im April.
Das vakuumierte Dessert war nicht beschriftet und nicht weiter beschrieben. Der Apfel in der Schokomasse fast nicht erkennbar. So befreite ich das Gebilde von einer durchweichten Papierhülle und versuchte die Rettung des Desserts. Entpackter Bratapfel
Wie beschrieben im Backofen gebacken. Bratapfel mit Vanillesauce
Letztlich war es ein kleiner ausgehöhlter Apfel mit gutem Apfelaroma und einer Schokosauce.
Keine Ahnung, wo hier der Fehler lag. In Kombination mit der Vanillesauce trotzdem ein erkennbares Dessert. Blaubeeren und Zitronenmelisse wurden aus dem eigenen Bestand ergänzt.
Auch wenn das Dessert an die vorherigen Gänge nicht anknüpfen konnte:
Am Montagabend gab es noch die zusätzliche kleine Portion Rinderragout und der übrigen Bohnenportion, dazu feine Bandnudeln aus dem eigenen Vorrat.
Das Ragout, als Klassiker zubereitet. Butterzartes, mürbes Fleisch, tolle Würze.
So gab es nochmal ein feines Abendessen für uns.
Wieder eine Kochbox die (das Dessert mal ausgeklammert) sehr überzeugte. Schön, dass einige Restaurants den Versand von Kochboxen anbieten. Wir sind sehr dankbar dafür.
Und so lange dieser leidige Lockdown noch dauert, werden wir versuchen unsere Deutschlandreise mit den angebotenen Kochboxen weiter zu führen.
Leider vermute ich, dass dieses Angebot uns mehr durch diese Zeit hilft als den Restaurants.
Ich setze die Hoffnung auf Öffnungen auf das Fortschreiten der Impfungen.
Wir haben es noch immer nicht nach Berlin geschafft. Und aktuell braucht man leider an Reisen nicht zu denken. Noch nicht einmal an einen Restaurantbesuch in der eigenen Region.
Ich koche täglich, gerne und sehr abwechslungsreich. Aber die Überraschung fehlt. Denn selbst bei neuen Rezepten weiß man letztlich was auf den Tisch kommt.
Spaß machen mir während des leidigen und leider recht erfolglosen Lockdowns angebotene Kochboxen.
Der Vorteil: Das Menü kommt frisch vollendet und zur selbst bestimmten Zeit auf den Tisch! So... mehr lesen
Ganymed Brasserie
Ganymed Brasserie€-€€€Bar, Brasserie03028599046Schiffbauerdamm 5, 10117 Berlin
4.0 stars -
"Ich war noch niemals in Berlin…" PetraIOWir haben es noch immer nicht nach Berlin geschafft. Und aktuell braucht man leider an Reisen nicht zu denken. Noch nicht einmal an einen Restaurantbesuch in der eigenen Region.
Ich koche täglich, gerne und sehr abwechslungsreich. Aber die Überraschung fehlt. Denn selbst bei neuen Rezepten weiß man letztlich was auf den Tisch kommt.
Spaß machen mir während des leidigen und leider recht erfolglosen Lockdowns angebotene Kochboxen.
Der Vorteil: Das Menü kommt frisch vollendet und zur selbst bestimmten Zeit auf den Tisch! So
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Und schon lange wollten wir mit Übernachtung buchen.
Die Homepage des Schloßhotels nicht verfügbar. Darüber war ich schon sehr verwundert. Über booking.com war eine Reservierung möglich.
Ich rief gerade im Hotel an, um evtentuell direkt zu buchen und einen Tisch in dem mit (ehemals) 1 Michelinstern dotierten Restaurant zu reservieren.
Eine Dame nuschelte eine Begrüßung ins Telefon mit dem obligatorischen Schlußsatz "... was kann ich für Sie tun?"
Ich schilderte mein Anliegen und dass ich aufgrund der nicht verfügbaren Homepage nun bei booking.com gelandet bin. Sie bestätigte mir, ich könne dort buchen. Kein Versuch, die Buchung direkt abzuwickeln.
Ich fragte, ob das Restaurant in gewohnter Weise in Betrieb ist. Die Antwort "nein, hat nicht geöfffnet. Zur Zeit noch gesperrt wegen..." Ich konnte die auf perfektem Deutsch nuschelnde Dame überhaupt nicht verstehen und frage nochmal (mit einer Entschuldigung, da ich sie nicht verstand) den Grund der Restaurantsperrung nach. Zumal ich noch gar nicht das gewünschte Reisedatum durchgegeben hatte.
Antwort: "Tschüß" und aufgelegt!
Kurzes Telefonat - sehr viel Aussagekraft!
Hier werden wir noch nicht einmal auf ein Glas Wein einkehren! Falls sie bis zu unserem nächsten Eifelbesuch überhaupt noch geöffnet haben.