Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 963591x gelesen 16466x "Hilfreich" 15231x "Gut geschrieben"
Das 4-Gang Menü mit Auswahlmöglichkeit wird aktuell zu € 55,00 zur Abholung für's Wochenende angeboten.
Die Speisen sind einzeln verpackt und werden zu Hause erhitzt / fertig gestellt. Eine Beschreibung liegt der
Box bei.
Frau Sömisch berät zu passenden Weinen, diese werden zu Weingutpreisen angeboten.
Alles Gute für unser Lieblingsrestaurant an der Mosel!
Hoffentlich können wir bald wieder vor Ort anstoßen.
Auch Volker Kruft und Doreen Sömisch bieten nun feine Gerichte zur Abholung während des
Lockdowns an:
Rittersturzgenuss für Zuhause
https://www.rendezvousmitgenuss.de/wp-content/uploads/2016/05/rittersturz-speisekarte.pdf
Das 4-Gang Menü mit Auswahlmöglichkeit wird aktuell zu € 55,00 zur Abholung für's Wochenende angeboten.
Die Speisen sind einzeln verpackt und werden zu Hause erhitzt / fertig gestellt. Eine Beschreibung liegt der
Box bei.
Frau Sömisch berät zu passenden Weinen, diese werden zu Weingutpreisen angeboten.
Alles Gute für unser Lieblingsrestaurant an der Mosel!
Hoffentlich können wir bald wieder vor Ort anstoßen.
stars -
"Die Gute Appetitbox" PetraIOAuch Volker Kruft und Doreen Sömisch bieten nun feine Gerichte zur Abholung während des
Lockdowns an:
Rittersturzgenuss für Zuhause
https://www.rendezvousmitgenuss.de/wp-content/uploads/2016/05/rittersturz-speisekarte.pdf
Das 4-Gang Menü mit Auswahlmöglichkeit wird aktuell zu € 55,00 zur Abholung für's Wochenende angeboten.
Die Speisen sind einzeln verpackt und werden zu Hause erhitzt / fertig gestellt. Eine Beschreibung liegt der
Box bei.
Frau Sömisch berät zu passenden Weinen, diese werden zu Weingutpreisen angeboten.
Alles Gute für unser Lieblingsrestaurant an der Mosel!
Hoffentlich können wir bald wieder vor Ort anstoßen.
Geschrieben am 23.01.2021 2021-01-23| Aktualisiert am
24.01.2021
Einen interessanten Newsletter erhielt ich am Freitag von Andreas Stüber und Familie.
Auch hier hat man interessante Ideen für den Lockdown umgesetzt.
Unter #StübersHomeBox findet man tolle Speisen im Glas bzw. vakuumiert.
Und das Beste: Nicht nur Abholung ist möglich, sondern auch der Versand nach Hause. Denn die Speisen
sind einige Tage haltbar.
Es sieht nach einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis aus.
Wir werden das Angebot sicherlich bald in Anspruch nehmen!
Alles Gute für Familie Stüber und Team!
Einen interessanten Newsletter erhielt ich am Freitag von Andreas Stüber und Familie.
Auch hier hat man interessante Ideen für den Lockdown umgesetzt.
Unter #StübersHomeBox findet man tolle Speisen im Glas bzw. vakuumiert.
Und das Beste: Nicht nur Abholung ist möglich, sondern auch der Versand nach Hause. Denn die Speisen
sind einige Tage haltbar.
Es sieht nach einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis aus.
Wir werden das Angebot sicherlich bald in Anspruch nehmen!
Alles Gute für Familie Stüber und Team!
stars -
"Tolles Angebot, auch zum Versand: StübersHome-Box" PetraIOEinen interessanten Newsletter erhielt ich am Freitag von Andreas Stüber und Familie.
Auch hier hat man interessante Ideen für den Lockdown umgesetzt.
Unter #StübersHomeBox findet man tolle Speisen im Glas bzw. vakuumiert.
Und das Beste: Nicht nur Abholung ist möglich, sondern auch der Versand nach Hause. Denn die Speisen
sind einige Tage haltbar.
Es sieht nach einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis aus.
Wir werden das Angebot sicherlich bald in Anspruch nehmen!
Alles Gute für Familie Stüber und Team!
Geschrieben am 17.01.2021 2021-01-17| Aktualisiert am
17.05.2023
Besucht am 31.10.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 166 EUR
Liebe Michelle,
ich soll Dir einen Brief schreiben, weil Du die Gastgeberin im Papa Rhein bist. Dies riet mir eine Deiner jungen Kolleginnen.
Nun schreibe ich Dir einen Brief, damit Du Dich freust. Und da wir ja im Papa Rhein, auch ungefragt, alle so kuschelig gleich beim Du sind, kann ich ja auch ganz geradeaus schreiben.
Womit wir auch gleich beim Thema sind: Schon bei der Buchung, ohne dass wir uns je persönlich kennenlernten, wart Ihr mit mir beim Du. Mit dem Duzen habe ich grundsätzlich auch gar kein Problem, wenn es offen und authentisch ist. Leider war dies bei unserem Aufenthalt mit (zum Glück) nur einer Übernachtung nicht der Fall, sondern sehr künstlich und aufgesetzt.
Beanstandungen wurden immer freundlich entgegen genommen, mehr passierte nicht. Statt dessen soll der zahlende Gast einen Brief schreiben und seine Zeit opfern. Damit der Brief sich wenigstens etwas lohnt, sende ich ihn halt nicht auf dem direkten Weg. So erfreut mein Brief hoffentlich nicht nur Dich. Ich schreibe auch ganz gerne.
Schön wäre gewesen, wenn sich „auf dem direkten Weg“ mal ein geschulter Gastgeber beim Gast hätte blicken lassen. Aber gut geschultes Personal ist halt schwierig zu bekommen und auch teurer als die anheuerte überwiegend sehr junge Crew. Nun, hoffentlich ist der Nachwuchs in Hotellerie und Gastronomie auch nach der Pandemie gesichert.
Buchen konnte ich ich aus persönlichen Gründen erst recht kurzfristig. Aber zum Geburtstag meines Mannes fahren wir nach Möglichkeit jedes Jahr weg. Bei steigenden Corona-Infektionszahlen ahnten wir den 2. Lockdown und wollten nochmals ganz bewusst die Gastronomie unterstützen.
Papa Rhein fiel mir ein, diesen Sommer eröffnet. Für nur eine Übernachtung wollten wir nicht so weit fahren. Dass der ehemalige Koch und des Restaurant Burg Schwarzenstein, Nils Henkel, nun bei Euch als Küchenchef angeheuert hat, entnahm ich aus der Presse. Und auch, dass der mit zwei Michelinsternen ausgezeichnete Koch nun im Papa Rhein nicht mehr nach den Sternen greifen will. Muss ja auch nicht sein. Ich checkte die Speisekarte Eurer Homepage und mir lief das Wasser im Mund zusammen. Da waren so viele Speisen genau nach unserem Geschmack (gebeizte Lachsforelle, Rindertatar – Thunfischcreme – Pulpo, verschiedene Fischgerichte) und meine Erwartung an die Küche vorfreudig hoch.
Also buchte ich die kleine Kajüte mit Frühstück zum stolzen Preis von € 209,00. Egal, war ja zum Geburtstag meines Liebsten. Einchecken dann erst ab 15.00 Uhr, auschecken dann aber bitte bis um 12.00 Uhr.
Telefonisch reservierte ich dann sofort auch den Tisch für unseren Genussabend. Hier die erste Enttäuschung: 2 Essenszeiten! In der Pandemie und den erforderlichen Hygienebedingungen hatte ich natürlich auch hier Verständnis und wählte den späteren Termin von 20 – 22 Uhr. 2 Stunden für ein gemütliches Dinner (wir planten mindestens 4 Gänge) sind schon reichlich knapp bemessen.
Es folgte auf die Übernachtungsbestätigung auch die Reservierungsbestätigung des Restaurants. Und spätestens bei diesem Schreiben hätte ich stornieren sollen. Denn die Bollands’sche Gewinnmaximierungsart schlug hier schon voll zu:
Guten Tag Petra,
Wir freuen uns, Deine Reservierung hiermit bestätigen zu dürfen! Schön, dass Du uns besuchen kommst!
Allgemeine Informationen zum Restaurant:
Das 3 Gang Menü (mit Auswahlmöglichkeit) zum Dinner im Bootshaus ist für Halbpensionsgäste inbegriffen.
Für Frühstücksgäste berechnen wir 49,00 Euro pro Person.
Externe Gäste zahlen 55,00 Euro pro Person
(ohne Getränke).
Zum Mittagstisch bieten wir eine à la carte Karte an.
Sollten Lebensmittelunverträglichkeiten vorliegen, bitten wir Dich uns einen Hinweis dahingehend zu geben.
Nur so können wir diese berücksichtigen.
Bitte beachte, dass wir mit 2 Seatings arbeiten:
18:00 bis 20 Uhr Seating 1
20:00 bis 22 Uhr Seating 2
Der Tisch kann 24h vor Anreise kostenfrei storniert werden.
Bei einer Stornierung innerhalb von 24h vor Reservierungstermin erheben wir eine Gebühr von
50,00€ pro Person.
Ahoi!
Deine "Bootshaus-Crew"
Was bitte soll denn das? Als Übernachtungsgast zahle ich € 49,00 für das 3-Gang-Menü und wenn ich 25 Stunden für der Anreise storniere, soll ich € 50,00 Stornierungsgebühr zahlen?
Liebe Michelle, wir sind ja so freundschaftlich miteinander: Denkt da mal jemand über die Sinnhaftigkeit des Schreibens nach? Keinerlei Materialeinsatz und 1,00 € mehr als das Menü eines Hausgastes bei Stornierung? Wurde hier noch entgangener Getränkeumsatz eingerechnet?
Die Information zum günstigen 3-Gang-Menü interessierte mich wenig. Gebucht hatte ich ja auch keine Halbpension. Wir wollten ja à la carte zu Abend essen und auch gerne dafür mehr zahlen.
1 Tag nach der Buchung wurde angekündigt, dass die Gastronomie ab dem 2.11. zum 2. Mal in diesem Jahr schließen muss. Noch hätte ich kostenfrei stornieren können. Aber nein. Genau jetzt muss man unterstützen! Schon richtig groß!
Der Tag der Anreise war gekommen und Schlage stehen beim Check in. Das aufgesetzte „Du“ auch hier am Start. Und Hektik, Informationen zum Haus wurden hinter der Maske heruntergerattert. Es galt die Ohren zu spitzen. Und die spitze ich, als die Frage kam „wann willst Du denn frühstücken?“.
Ich fragte, innerhalb welcher Zeit das Frühstück angeboten wird und erhielt die Antwort, das pro Gast eine (1!!!) Stunde zum Frühstück zur Verfügung steht. Nein, ich hatte mich leider nicht verhört. Ich wies darauf hin, dass wir uns auf ein gemütliches Geburtstagsfrühstück gefreut hätten. Aber auch da gab es keine Ausnahme. Also notgedrungen dann von 10 – 11 Uhr, so konnte ich vorher noch schwimmen gehen. Denn um 12 Uhr musste ja schon wieder ausgecheckt sein.
Wir bezogen unsere kleine aber feine Kajüte, ohne WLan-Empfang. Die schlaue Antwort der Rezeptionsmitarbeiterin darauf angesprochen: „Probier es einfach später nochmal“. Ging natürlich nicht, aber wir waren ja auch nicht zum surfen hier.
Vor dem Abendessen im BOOTSHAUS ließen wir uns noch auf ein Glas Sekt an der Bar nieder. Winzersekt an der Bar
Hier hatte ich den perfekten Blick zur verglasten Kombüse. Ein entspannter Nils Henkel unterhielt die ebenso entspannte und fleißige Jungherrenmannschaft. Nils Henkel im Lehramt
Das sah alles nach sehr viel vorbereiteten Speisen zum Sousvidegaren und Reanimieren im Konvektomaten aus. Dagegen ist nichts zu sagen.
Meinst Du wirklich, liebe Michelle, die festen Essenszeiten sind pandemiegerecht? Denn wenn man nur 2 Stunden Zeit zum Essen hat, kommen natürlich alle pünktlich an die Kombüse. Das Bootshaus konnte sich nicht über fehlende Gäste beschweren.
Zugewiesen wurde uns ein Tisch am seitlichen Fenster. Ausblick gab es in die Dunkelheit nicht, dafür maximale Dunkelheit am Tisch. Dinner im Dunkeln hatten wir nicht gebucht. Tatsächlich erfreut waren wir, dass wir doch noch einen anderen Tisch mit angenehmer Beleuchtung beziehen durften.
Beim Interieur haben sich die Inneneinrichter wirklich hippe Mühe gegeben. Über kahle Betonwände und laute Akustik konnte die stimmige Einrichtung nicht hinweghelfen. Und die offene Decke mit offenen Versorgungsleitungen muteten nach Fabrikhalle an.
Am Tisch funktionierte das Hygienekonzept. Besteck in der Papierhülle passt trotzdem eher in den Biergarten.
Eine freundlich bemühte Mitarbeiterin reichte die Speisekarte. Das Angebot für die Halbpensionsgäste. Ich fragte nach der regulären Speisekarte. Die Antwort war die absolute Enttäuschung unseres Aufenthaltes: Samstags und sonntags gibt es ausschließlich die kleine, immerhin leicht saisonale, Karte! Ausgerechnet am Wochenende!
2 Vorspeisen - 2 Hauptspeisen - 2 Desserts
Wir mögen ja übersichtliche Speisekarten. Aber das? Reduzierte Wochenendkarte
Weder auf der Homepage, noch bei der telefonischen Reservierung (wo ich meine Vorfreude auf die tollen Speisen äußerte), noch bei der Reservierungsbestätigung hierzu ein Hinweis. Für die angebotenen Speisen wären wir niemals extra nach Bingen (mit einer Übernachtung für € 209,00) gefahren!
Nun, da saßen wir nun. Die Dame, die uns freundlich bediente, konnte nicht mehr als ihr Bedauern zu äußern. Zu spät zur Flucht.
Wir gaben unsere Bestellung auf. Es wurde ein Mineralwasser und „Papa Rhein“- Wasser empfohlen. Ich hoffte darauf, dass „Papa Rhein“ die Gäste nicht preislich abzockt. 1 l des aufgesprudelten „Kranenbergers“ schlug dann mit ordentlichen € 6,90 zu Buche.
Als Aperitif bestellten wir nochmals den Winzersekt, der uns vorab an der Bar überzeugte. 0,1 - € 7,50.
Mit der Wahl der Speisen waren wir entsprechend schnell durch.
Unsere Vorspeise:
Kingfisch – Teriyakisud – Jalapeño – Koriander
Als Hauptgang wählte mein Mann: Eismeersaibling – Safran-Muschelsud – Fenchelbrandade
Und ich: Hirschrücken – Wacholderjus – Rosenkohl – Pilzknödel
Mit dem angebotenen süßen Dessert konnten wir uns beide nicht anfreunden. Daher hier für uns: Käseauswahl – Früchtebrot – Feigenchutney
Zum Essen bestellten wir eine Flasche trockenen Weissburgunder des uns bekannten Weingut Hemmes. 0,75 l / € 25,00.
Nachdem unsere Wünsche notiert waren, wiesen wir darauf hin, dass die Zeiten zwischen den Gängen bitte etwas länger sein können.
Wenig später wurde frisches Brot und aufgeschlagene Butter serviert. Halt nur Brot und Butter
Wir reklamierten unser fehlendes Wasser. Unsere Erwartungen, dass hier noch ein kreativer Gruß folgt, wurden nicht erfüllt.
Unser Winzersekt wurde serviert, wir wiesen auf das fehlende Wasser hin. Die dritte Reklamation des fehlenden Leitungswassers führte schließlich zum Erfolg. Schön verpacktes Leitungswasser
Noch während wir unsere Brote schmierten, wurde unsere Vorspeise serviert. Vorspeise: Kingfisch
Erfreut waren wir, dass ein schönes Makrelenstück roh und nur leicht abgeflämmt serviert wurde. Zart im Biss, allerdings ohne jegliche erinnerungswürdige Geschmackstiefe. Der dünne Teriyakisud verhielt sich auch unauffällig. Die erwartete Schärfe durch angekündigte (und nicht gefundene) Jalapeño blieb aus. Dafür punktete die nicht angekündigte frittierte Scheibe Lotuswurzel durch ihr angenehmes Aroma und schönen Crunch.
Nachdem wir nochmals darauf hinwiesen, einen gemütlichen Abend verbringen zu wollen, war die Pause bis zum Hauptgang akzeptabel.
Appetitlich und übersichtlich angerichtet wurden unsere Hauptspeisen serviert.
Ein saftiges und butterzartes Saiblingsfilet für meinen Mann. Saiblingsfilet
In der Brandade eingearbeiteter Fenchel und obenauf eine dünne Scheibe leicht angerösteter Fenchel. Der Muschelsud gut abgeschmeckt und passend. Die Muscheln wanderten zur mir als kleinen Zwischengang, Miesmuscheln mag mein Mann einfach nicht (dies fließt natürlich nicht in die Bewertung ein).
Beim Anblick des Hirschrückens frohlockte ich. Denn der Garpunkt schien genau nach meinem Geschmack, medium-rare, getroffen zu sein. Das war er auch. Hirschrücken
Aber sousvide ist nicht immer der Garant für zartes Kauvergnügen. Hier gab es ordentlich zu schneiden und zu kauen. Das Fleisch war leider zäh. Die Servicedame fragte nach unserer Zufriedenheit und konnte sehen, wie sich der Hirsch gegen das Messer wehrte. Auch war mein Gericht nicht wirklich heiß serviert worden und kühlte schnell ab. Wieder wurde Bedauern geäußert. 3 knackige Rosenkohl auf schmackhaften Rosenkohlpüree angerichtet.
Der Würfel des Pilzknödels untergrub tatsächlich noch das Fleisch. Einfach nur trocken und ohne jegliche Raffinesse. Pilz-Semmel-Trockenbau
Die dünne Wachholderjus konnte hier auch nichts retten. Also blieb der „Pilz-Semmel-Klotz“ fast komplett übrig.
Es wurde abgefragt, wann wir den Käsegang wünschen. Das klappte gut und serviert wurden tatsächlich 3 Käsestücke. Käse, wie er in jedem gut sortierten Supermarkt angeboten wird. Alltagskäse - kein krönender Abschluss
Ein fester Blütenkäse, ein Weichkäse und ein Ziegenkäse. Auch das Früchtebrot ließ Saftigkeit vermissen. Das Feigenchutney so, wie man es halt kennt.
Das Beste des Abends: Unser Wein!
Angenommen, mein Hauptgang wäre handwerklich und geschmacklich gut und heiß serviert worden:
Preis / Leistung wäre akzeptabel gewesen. Ob sich Nils Henkel, der hoch ausgezeichneter und mit Michelinsternen versehene Spitzenkoch, mit dem Wechsel in die Jugend-Forscht-Abteilung einen Gefallen getan hat und dies seinem Anspruch genügt, wage ich zu bezweifeln.
21.45 Uhr waren wir dann durch. Im Magen drückte nichts, auch schön. Sicherlich waren die Portionen extra so bemessen. Beim Verlassen des Restaurantbereiches konnten wir die blank polierte Küche bewundern. 21.45 Uhr - Feierabend... vielleicht auch früher
Es geht doch nichts über gute Küchenvorbereitungen!
Am nächsten Morgen stand ich früher auf um 8 Uhr wenigstens den Spabereich zu besuchen und um ein paar Bahnen zu schwimmen. Ging nicht. Das Becken bereits mit vorbildlichem Abstand zur Wassergymnastik belegt.
Wassergymnastik im recht kleinen Becken
Um 10.00 Uhr fanden wir uns dann pünktlich zur Frühstücksschlacht ein. Anders war das Chaos nicht zu bezeichnen. Gemütliches Geburtstagsfrühstück adé. Buffet, trotz Corona. Jeder konnte jeden Löffel angreifen und jeder über das vielfältige, aber gewöhnliche Angebot husten.
Nichts wurde am Tisch serviert, noch nicht einmal Getränke. Schlange stehen, an Abstände und Laufrichtungen hielt sich keiner. Es galt schließlich, innerhalb einer Stunde Getränke und Speisen an den Tisch zu bringen und zu verzehren. An den Kaffeeautomaten lange Schlangen, so griffen wir zum angebotenen Filterkaffee in Thermokannen. Die Orangensaft-Pressanlage war ebenso beliebt. Also verzichteten wir hier. Um 10.40 Uhr versuchte ich nochmals einen frisch gepressten Orangensaft zu bekommen. Da wurde das Gerät gerade weggeschoben. Ab 10.45 Uhr hatten wir oft Gesellschaft am Tisch. Das Personal wollte unbedingt, dass man nicht nur um 11.00 Uhr mit dem Frühstück fertig ist, sondern auch die Tische abgeräumt und gesäubert sind.
Liebe Michelle, wir hätten den Spa-Bereich ja nach dem Auschecken noch den Tag nutzen dürfen. So war es von uns eigentlich auch geplant. Aber wir waren so bedient, dass wir es vorzogen, unser Wellnessprogramm ins eigene Heim zu verlegen.
Die Bollandsherbergen sind bekannt für eine gewisse Gewinnmaximierungsmentalität zu Lasten der Gäste. Dies wurde hier vollkommen unter Beweis gestellt. Und sicherlich lag es nicht daran, dass es das letzte Wochenende vor dem erneuten Lockdown war.
Wir wollten trotz der aktuellen Umstände Deinen Arbeitgeber unterstützten. Das dafür Gebotene war es nicht ansatzweise wert. Ich finde zum überwiegenden Teil die Schließungen der Hotels und Restaurants für nicht gerechtfertigt. Denn es wurde in Ausstattung zur Hygiene investiert und für Abstände gesorgt. Nach dem Frühstückschaos im Papa Rhein kann ich nur sagen: Verdiente Schließung. Wir sind froh, gesund geblieben zu sein.
Falls Du mal richtig gut, mit bestem Service, ehrlichem Interesse am Kunden und großen Abständen zu anderen Gästen essen möchtest: Ein Katzensprung entfernt befindet sich in Bad Kreuznach das Restaurant „Im Gütchen“. Hier konnten wir glücklicherweise noch einen perfekten Geburtstagsabend zu Zweit feiern.
Gute Besserung für die Zukunft und keine Sorge: Wir werden Euch mit weiteren Besuchen verschonen.
Ahoi! Petra
P. S. Liebe Community: Sorry für die die lange Schreibe. Aber zur Zeit gibt es ja leider viel Zeit zum Lesen.
Der angegebene Rechnungsbetrag bezieht sich nur auf die Bewirtung.
Wenn Covid-19 hoffentlich irgendwann im Griff ist, habe ich 42 Restaurants auf der Liste! Auch dank Eurer
zahlreichen Tipps!
Liebe Michelle,
ich soll Dir einen Brief schreiben, weil Du die Gastgeberin im Papa Rhein bist. Dies riet mir eine Deiner jungen Kolleginnen.
Nun schreibe ich Dir einen Brief, damit Du Dich freust. Und da wir ja im Papa Rhein, auch ungefragt, alle so kuschelig gleich beim Du sind, kann ich ja auch ganz geradeaus schreiben.
Womit wir auch gleich beim Thema sind: Schon bei der Buchung, ohne dass wir uns je persönlich kennenlernten, wart Ihr mit mir beim Du. Mit... mehr lesen
Restaurant Das Bootshaus
Restaurant Das Bootshaus€-€€€Restaurant06786292990Hafenstraße 47a, 55411 Bingen am Rhein
2.0 stars -
"Papa Rhein und Jugend forscht" PetraIOLiebe Michelle,
ich soll Dir einen Brief schreiben, weil Du die Gastgeberin im Papa Rhein bist. Dies riet mir eine Deiner jungen Kolleginnen.
Nun schreibe ich Dir einen Brief, damit Du Dich freust. Und da wir ja im Papa Rhein, auch ungefragt, alle so kuschelig gleich beim Du sind, kann ich ja auch ganz geradeaus schreiben.
Womit wir auch gleich beim Thema sind: Schon bei der Buchung, ohne dass wir uns je persönlich kennenlernten, wart Ihr mit mir beim Du. Mit
... so verabschiedet sich Sebastian Maier von seinen Kunden.
Ein lesenswerter Abschiedsbrief auf der Homepage, mit der Aussicht auf ein Wiedersehen irgendwann und irgendwo.
Das Hotelrestaurant ist seit 01.01.2021 geschlossen und es lag nicht an Corona.
... so verabschiedet sich Sebastian Maier von seinen Kunden.
Ein lesenswerter Abschiedsbrief auf der Homepage, mit der Aussicht auf ein Wiedersehen irgendwann und irgendwo.
Das Hotelrestaurant ist seit 01.01.2021 geschlossen und es lag nicht an Corona.
stars -
"Was für eine Zeit – was für ein Jahr und nun leider das Ende…" PetraIO... so verabschiedet sich Sebastian Maier von seinen Kunden.
Ein lesenswerter Abschiedsbrief auf der Homepage, mit der Aussicht auf ein Wiedersehen irgendwann und irgendwo.
Das Hotelrestaurant ist seit 01.01.2021 geschlossen und es lag nicht an Corona.
Geschrieben am 01.01.2021 2021-01-01| Aktualisiert am
03.01.2021
Besucht am 31.12.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 76 EUR
Silvester fühlte sich gestern für uns nicht viel anders als in den vergangenen Jahren an. Nur, dass wir meist zum Abendessen im Restaurant waren. Zum Jahreswechsel waren wir eigentlich immer wieder zu Hause um unsere Fellnasen nicht alleine zu lassen und feinperlig anzustoßen ohne den Führerschein zu gefährden.
Der Restaurantbesuch fiel dann dieses Jahr für uns alle aus. Ich suchte nach einem, mit unserem Weihnachtsmenü der Weiherschleife vergleichbaren, Silvesterangebot. Fand aber nichts Passendes.
Nach den abgeholten Speisen im Asia Dreieck am 14.12. versprach ich, bei nächster Gelegenheit das Sushi zu probieren. Sushi wird erst seit Kurzem angeboten, immer nur freitags – sonntags.
Ob vielleicht ausnahmsweise am Silvesterabend auch Sushi angeboten wird? Familie Nguyen erhörte meinen Wunsch! Verschiedene Menüs und Partyplatten werden angeboten. Aber da war immer irgendwas dabei worauf wir gerne verzichten wollten, z. B. Sushi mit gegartem Fisch.
Über die Facebookseite bestellte ich zur Vorspeise Sommerrollen und zum Hauptgang Nigiri, Maki und Sakerolls mit Lachs, Fischrogen, Avocado und Rucola. Insgesamt 8 Positionen nach unserem Geschmack.
Die Bestellung wurde umgehend und freundlich schriftlich bestätigt.
Gestern fuhren wir dann gemeinsam nach Lauterecken. Kurz nach 17.00 Uhr schlugen wir im Restaurant zu Abholung auf, mein Mann wartete im Auto.
Die freundliche Dame kannte ich bereits von meiner letzten Abholung. Sie brachte mir sofort die Speisen. Mein erfreutes Grinsen beim Anblick der schönen Sushiplatte blieb ihr nicht verborgen. Der Klarsichtdeckel der Platte war sogar mit den Nummern der Speisen beschriftet.
Nach ein paar netten Worten und guten Wünschen zum Jahreswechsel zahlte ich und verstaute die Beute im Kofferraum.
Zu früh wollten wir am Silvesterabend nicht essen. Aber gegen 19.30 Uhr und nach „Dinner for one“ gab es kein Halten mehr. Schließlich hatten wir auch seit dem Frühstück gefastet.
Zu Hause ausgepackt, bestätigte sich der gute optische Eindruck der Speisen. Unsere Bestellung
Die mit Reispapier gewickelten Sommerrollen (2 Stück - € 6,50) mit Kräutern, Gurke, Salat, Reisnudeln, Lachs und Avocado überzeugten durch frische Zutaten und waren gut abgestimmt. Selten habe ich eine so gute Sommerrolle gegessen. Sommerrolle mit Lachs
Oft werden die Sommerrollen mit gegarten Garnelen angeboten. Der frische Lachs gefiel mir deutlich besser, er brachte einfach mehr Saftigkeit in die Rolle. Die Hoisinsauce mit feinem Erdnussgeschmack und leichtem Erdnusscrunch war ebenfalls sehr gut, vielleicht sogar hausgemacht.
Ebenso erfreut waren wir, dass alle Bestandteile unserer persönlichen Sushi-Silvesterplatte richtig klasse schmeckten! Handwerklich mit asiatischer Genauigkeit gearbeitet. So ordentlich gelingt mir Sushi leider noch nicht.
Der Reis mit genau passender Konsistenz und feinem Geschmack. Denn schon beim schlichten Sushireis kann viel schiefgehen. Lachs, Thunfisch und Garnelen punkten mit Frische und Zartheit. Auch das Verhältnis Fisch zu Reis war optimal und nicht knauserig. Wasabi und Ingwer reichlich, bei der Sojasauce griffen wir lieber zu unserer hauseigenen und glutamatfreien Lieblingssauce.
Edamame waren auf der Speisekarte (noch) nicht zu finden. Die habe ich selbst ergänzt, denn wir knabbern die gesalzenen grünen Sojabohnen sehr gerne zum Sushi.
Ganz geschafft haben wir die zahlreichen Häppchen nicht. Zum Neujahrstag schmeckten die Reste aber auch heute noch als kleiner Mittagssnack.
Das war eine feine Silvesterschlemmerei und endlich bekommen wir gutes Sushi in Reichweite. Hoffentlich wird das Angebot gut angenommen. Dann wäre es toll, wenn die Fischauswahl erweitert werden könnte. Lachs, Thunfisch und Garnele sind die Standard-Klassiker, aber da geht ja noch mehr.
Um 0.00 Uhr ließen wir nochmals einen Korken knallen. Geböllert haben wir noch nie und wir waren erfreut, dass nach wenigen Böllern und wenigen Minuten bis auf die Kirchenglocken Stille eintrat.
PROSIT NEUJAHR!
Ich wünsche der lieben Community einen guten Start ins Jahr 2021!
Gesundheit, Glück und Lebensfreude.
Und dass wir irgendwann wieder einen Schritt aufeinander zugehen und uns umarmen können, anstatt Abstand zu halten. Und wenn wir positiv sind, dies nichts Negatives heißt!
2 Beitrage aus 2020 gibt es noch von mir. Um den Beitrag vom 31.10. drücke ich mich nun seit 2 Monaten und ich bin immer noch nicht milder gestimmt. Dafür wurden wir am 1.11., einen Tag vor dem 2. Lockdown, nochmals maximal verwöhnt.
Silvester fühlte sich gestern für uns nicht viel anders als in den vergangenen Jahren an. Nur, dass wir meist zum Abendessen im Restaurant waren. Zum Jahreswechsel waren wir eigentlich immer wieder zu Hause um unsere Fellnasen nicht alleine zu lassen und feinperlig anzustoßen ohne den Führerschein zu gefährden.
Der Restaurantbesuch fiel dann dieses Jahr für uns alle aus. Ich suchte nach einem, mit unserem Weihnachtsmenü der Weiherschleife vergleichbaren, Silvesterangebot. Fand aber nichts Passendes.
Nach den abgeholten Speisen im Asia Dreieck am... mehr lesen
Asia Bistro Dreieck
Asia Bistro Dreieck€-€€€Restaurant, Take Away063827404Haupstraße 55, 67742 Lauterecken
4.5 stars -
"Ein feiner und entspannter Jahresabschluss" PetraIOSilvester fühlte sich gestern für uns nicht viel anders als in den vergangenen Jahren an. Nur, dass wir meist zum Abendessen im Restaurant waren. Zum Jahreswechsel waren wir eigentlich immer wieder zu Hause um unsere Fellnasen nicht alleine zu lassen und feinperlig anzustoßen ohne den Führerschein zu gefährden.
Der Restaurantbesuch fiel dann dieses Jahr für uns alle aus. Ich suchte nach einem, mit unserem Weihnachtsmenü der Weiherschleife vergleichbaren, Silvesterangebot. Fand aber nichts Passendes.
Nach den abgeholten Speisen im Asia Dreieck am
Geschrieben am 19.12.2020 2020-12-19| Aktualisiert am
19.12.2020
Besucht am 20.09.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 70 EUR
In diesem Jahr waren die Treffen mit Freunden doch rar gesäht. Coronabedingt auch die Treffen mit GastroGuide(Ex?)Kollegen „Saarschmecker“ und seiner lieben Frau.
An diesem Abend sollte es endlich mal wieder mit dem Wiedersehen klappen und wir holten die Beiden zu Hause ab, nicht ohne noch mit dem obligatorischen Crémant (der im Hause Saarschmecker nie ausgeht) auf den Abend anzustoßen.
Weiter ging es in das schöne Städtchen St. Wendel. Der „Saarschmecker“ berichtete schon mehrfach von der guten Küche des La Wendel (bei diesem Namen denke sicherlich nicht nur ich unweigerlich an die GastroGuide Kollegin Lavandula).
Hier hatte es wohl vor einiger Zeit einen Betreiberwechsel oder Wechsel der Küchenleitung gegeben. Seitdem sind Saarschmeckers hier gerne zu Gast und reservierten für diesen Abend unseren Tisch.
Ortskundig führten unsere Begleiter uns zum Ziel und zu einem nahegelegenen Parkplatz.
Das Restaurant liegt mitten im Zentrum, dennoch etwas versteckt. Wir waren an diesem schönen Herbstabend nicht unglücklich darüber, dass es im La Wendel etwas ruhiger zuging als an den „Hotspots“.
Wir wurden freundlich von einer jungen Dame begrüßt. Im rustikalen und gemütlichen Biergarten wurde uns ein geschützter und überdachter Platz angeboten. Dieser Platz war perfekt für einen gemütlichen Abend. rustikaler Biergarten
Wir ließen uns nieder und die Speise- und Getränkeblätter wurden gereicht. Die Blätter sicherlich den Coronaauflagen geschuldet, aber die Mehrfachnutzung war ihnen deutlich anzusehen.
Wir konzentrierten uns auf die sehr abwechslungsreichen und gut durchdachten angebotenen Speisen. Nicht überladen, aber die Entscheidung zwischen aktuellen Wochengerichten (z. B. frische Miesmuscheln), tollen Salaten, Pasta- und Fleischgerichten fiel wirklich schwer.
Zwischenzeitlich nahm die Mitarbeiterin schon mal unsere Getränkewünsche auf.
Wir blieben beim Crémant d’Alsace Brut, weiß - € 4,20 / 0,1 l und Crémant de Loire Brut, rosé - € 4,50 / 0,1 l
als Aperitif.
1 Flasche Teinacher Mineralwasser - € 5,50 – 0,75 l wurde auch noch bestellt.
Die kühlen Getränke wurden wenig später serviert und unsere weiteren Wünsche notiert.
Als kleine Vorspeise bestellten mein Mann und ich je einen Beilagensalat – € 3,00. Auf Wunsch mit Essig-Öl-Dressing.
Zum Hauptgericht wählte mein Mann das Schnitzel „Wiener Art“ vom Eifeler Landschwein mit Pommes Frites - € 14,80.
Ich konnte mal wieder der Pasta nicht widerstehen, zudem diese aus der saarländischen Pastamanufaktur angeboten wurde.
Also für mich: Frische Spaghetti mit Sommertrüffel & weißer Trüffelsauce - € 17,80.
Und als nicht vegetarisches „Upgrade“ dazu: Garnelen + Knoblauch - € 5,50
Zum Hauptgang durfte es noch ein Gläschen Wein sein. 1 trockener Grauburgunder, Weingut Bühler, Kallstadt / Pfalz – 0,2 l - € 6,20 1 trockener Riesling, Weingut M. Keth, Offstein / Pfalz – 0,1 l - € 3,30
Zur Überbrückung des Hungergefühls schickte die Küche frisches Baguette und Kräuterquark. Kräuterquarkt und Baguette
6 Scheiben Brot – 4 Personen. 1 kleines Weckglas. Da traut man sich gar nicht zuzugreifen.
Am Nebentisch wurde bei 2 Personen mit der gleichen Menge gegrüßt. Das ist einfach nicht gut durchdacht. Es gab glücklicherweise keinen Streit bei uns.
Mit einem zweiten Gruß rechneten wir hier wirklich nicht und waren umso überraschter. Pro Person gab es im Glas serviert Kidneybohnen in einem würzigen Tomatensugo mit Thunfischcreme. Gruß: Bohnen mit Thunfischcreme
Und das Angebot nochmal Brot nachzureichen!
Wenig später wurden unsere tadellos frischen Beilagensalate serviert. Beilagensalat
Leider nicht sehr gut vorab mit dem Dressing vermischt und in einer Schale mit hohem Rand. Da fällt das Mischen mit dem recht säuerlichen Dressing schwer.
Beim Essen des Salates trat automatisch Entschleunigung ein. Um Salatspritzer auf Hemd und Bluse zu vermeiden.
Mit angeregten Gesprächen verging die Zeit bis zu unseren Hauptspeisen im Flug.
Saftige und goldgelb gebratene Schweineschnitzel für meinen Mann. „Wiener Art“ mit Schweinefleisch.
Aber auch saarländisch: Das Fleisch im Saarland nie zu dünn servieren! Schnitzel vom Eifeler Schwein
Auch die Panade ohne die Luftigkeit des Wiener Originales. Das störte alles überhaupt nicht, denn das Fleisch war wunderbar zart, geschmacklich einwandfrei und saftig gebraten. Die Pommes dazu schlicht, knusprig und gut.
Die frische Pasta mit frisch gehobeltem Trüffel erreichte mich im tiefen Teller. Frische Spaghetti mit Trüffel
Leider waren die Spaghetti weit entfernt von „al dente“. Eher „well done“. Sehr schade. Dazu schwammen sie in der dünnen Sahne“suppe“. Das war schon noch schmackhaft, aber für den aufgerufenen Preis entsprach es bei Weitem nicht meinen Erwartungen. Zumal der Trüffelgeschmack auch recht verhalten war.
Bei der Nachfrage der Servicemitarbeiterin ob alles schmeckt, sprach ich die Punkte an. Sie wurden entschuldigend zur Kenntnis genommen.
Die im separaten Schälchen servierten saftigen Garnelen mit geschmolzenen Kirschtomaten konnten dagegen wieder geschmacklich punkten. Garnelen mit Tomaten
Die Schnitzelportion schaffte mein Mann nicht ganz. Gerne ließ er sich das zweite Schnitzel einpacken. Der hübsche „Henkelmann“ kam mit der bestellten Rechnung. Der Henkelmann
Das war ein schöner und geselliger Abend. Die Innenräume sind auch äußerst gemütlich gestaltet. Gemütliche Innenräume
WC im Erdgeschoss, alles sehr gepflegt.
Unsere Begleiter waren sich sicher, das an diesem Abend der Küchenchef nicht im Hause war. Daher vielleicht die suboptimale Pasta.
Ein freundliches und gepflegtes Haus mit abwechslungsreichen Speisen. Eine Empfehlung gebe ich gerne. .
In diesem Jahr waren die Treffen mit Freunden doch rar gesäht. Coronabedingt auch die Treffen mit GastroGuide(Ex?)Kollegen „Saarschmecker“ und seiner lieben Frau.
An diesem Abend sollte es endlich mal wieder mit dem Wiedersehen klappen und wir holten die Beiden zu Hause ab, nicht ohne noch mit dem obligatorischen Crémant (der im Hause Saarschmecker nie ausgeht) auf den Abend anzustoßen.
Weiter ging es in das schöne Städtchen St. Wendel. Der „Saarschmecker“ berichtete schon mehrfach von der guten Küche des La Wendel (bei... mehr lesen
Restaurant LaWendel im Dom-Hotel
Restaurant LaWendel im Dom-Hotel€-€€€Restaurant, Biergarten06851 2737Carl-Cetto-Straße 4-6, 66606 Sankt Wendel
3.5 stars -
"Ein lauschiger Sommerabend mit Freunden" PetraIOIn diesem Jahr waren die Treffen mit Freunden doch rar gesäht. Coronabedingt auch die Treffen mit GastroGuide(Ex?)Kollegen „Saarschmecker“ und seiner lieben Frau.
An diesem Abend sollte es endlich mal wieder mit dem Wiedersehen klappen und wir holten die Beiden zu Hause ab, nicht ohne noch mit dem obligatorischen Crémant (der im Hause Saarschmecker nie ausgeht) auf den Abend anzustoßen.
Weiter ging es in das schöne Städtchen St. Wendel. Der „Saarschmecker“ berichtete schon mehrfach von der guten Küche des La Wendel (bei
Geschrieben am 18.12.2020 2020-12-18| Aktualisiert am
18.12.2020
Viele Gasthäuser lassen sich was einfallen.
Auch im kleinen Hennweiler gibt es Speisen zum Abholen am 1. Weihnachtstag.
Viele Gasthäuser lassen sich was einfallen.
Auch im kleinen Hennweiler gibt es Speisen zum Abholen am 1. Weihnachtstag.
Zum Teufelsfels
Zum Teufelsfels€-€€€Gaststätte067524521Freiherr-vom-Stein-Straße 3A, 55619 Hennweiler
stars -
"Abholangebot zum 1. Weihnachtstag" PetraIOViele Gasthäuser lassen sich was einfallen.
Auch im kleinen Hennweiler gibt es Speisen zum Abholen am 1. Weihnachtstag.
Geschrieben am 13.12.2020 2020-12-13| Aktualisiert am
13.12.2020
Besucht am 16.09.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 46 EUR
Mein letzter Besuch im Felschbachhof ist tatsächlich schon wieder 5 Jahre her! Damals im Rahmen eines Seminares nahm ich mir fest vor bald mit meinem Mann hier aufzuschlagen.
Nun, 5 Jahre sind wirklich nicht als „bald“ zu bezeichnen. Aber für einfach mal zum Essen zu fahren, ist der kleine Ort Ulmet im Kreis Kusel doch etwas weit von Idar-Oberstein entfernt.
Nach unserem Ausflug nach Homburg passte der Abstecher mit einem kleinen und landschaftlich viel schöneren Umweg.
Reserviert hatten wir nicht und der Parkplatz des Landhotels war schon gut besucht.
Auf der Terrasse war leider kein Tisch mehr frei. Freundlich wurde uns aber ein schöner Fensterplatz im Restaurant angeboten. .
Gemütlicher und sehr gepflegter Landhausstil, das passt. Warme Farben, die Orangetöne mag ich sehr, Deko vergangener Zeiten und bequeme Bestuhlung. Hier kann man sich gemütlich wohlfühlen. .
Die Speisekarten wurden gereicht und wenig später gaben wir bei der freundlichen Servicedame unsere Bestellung auf.
Teinacher Mineralwasser 0,75 l - € 5,50 2018er Riesling trocken, Weingut Mäurer, Dackenheim / Pfalz. 0,1 l - € 2,50 für meinen Mann. 2018er Grauburgunder trocken, Weingut Mäurer, Dackenheim / Pfalz. 0,2 l - € 5,50 für mich.
Feine und reizvolle Menüs wurden angeboten. An diesem Abend waren wir aber nicht so hungrig.
Ich entschied mich für: Gemischter BIO Salatteller, hausgemachte BIO Rohkostsalate und Blattsalat, Schinken/ Käse / BIO Tomaten / Gekochtes BIO Ei - € 11,00
Den Schinken bestellte ich ab, dafür aber die extra Portion gebratene frische Steinpilze - € 3,50 als Topping für den Salat.
Denn bisher hatten wir in diesem trockenen Sommer selbst gar keine Pilze gefunden (was sich zum Glück wenig später änderte).
Mein Mann war ebenso erfreut über das Angebot mit frischen Steinpilzen und bestellte: Frische Steinpilze á la crème, hausgemachte Semmelknödel, BIO Salatteller - € 17,80
Wenig später erreichte uns ein regional deftiger Gruß der Westpfalz:
Hausmacher grobe Leberwurst mit Preiselbeeren. Gruß: Hausmacher Lewwerwoscht mit Preiselbeeren
Endlich mal was anderes als Frischkäse oder Kräuterquark, dazu noch hausgemacht aus der Felschbachhofküche. Ich teilte der netten Mitarbeiterin mit, dass ich gerne mal probiere. Dabei blieb es dann auch. Mein Mann konnte sich noch nicht einmal zum Probieren durchringen. Wer diese deftigen Wurstsorten mag, wäre sicherlich sehr zufrieden gewesen.
Die zum Küchengruß und zu meinem Salat servierte frische Brotauswahl traf dann wieder unseren Geschmack. Frisches Brot
Wenig später wurden unsere Speisen schön angerichtet serviert.
Im tiefen Teller bekam mein Mann 3 Semmelknödel mit einer großzügigen Portion Steinpilzen in feinem Rahm serviert. Semmelknödel mit frischen Steinpilzen in Rahm
Die Steinpilze dezent gewürzt, so kam das Steinpilzaroma gut durch. Die Knödel schön locker und gut gegart.
Mein Mann war hochzufrieden mit dem Servierten.
So wie ich auch. Nicht anders als erwartet wurde mir ein bunter Salatteller mit knackigen Blattsalaten und fein marinierten Rohkostsalaten serviert. Gemischter BIO Salatteller
Ein tolles und leichtes Essig-Öl-Dressing, die guten Zutaten erfreuten die Geschmacksnerven.
Die gebratenen Steinpilze wurden im separaten Schälchen serviert und waren auch tadellos. Gebratene Steinpilze
Ohne Sahne finde ich das Steinpilzaroma immer noch intensiver.
Die Servicedame wurde von jungen Kollegin unterstützt. Beide sehr aufmerksam und freundlich.
Der Blick in die Küche war den Gästen erlaubt und die Stimmung war dort ausgesprochen gut. Es freut mich immer, wenn die Köche gut drauf sind. Zur guten Laune trug sicherlich auch die gute Musik bei. In der Küche lief die Hörerhitparader „Top 1000“ von SWR1.
In dieser Woche hatte ich zufällig Urlaub und wollte so wenig wie möglich von dieser jährlichen Hitparade verpassen. Ich glaube, deshalb machten wir uns auch zügig auf den Heimweg um im Auto Radio zu hören.
Schön, dass wir hier endlich mal wieder waren. Klare Empfehlung für dieses Landgasthaus. BIO und Slowfood werden hier mit Herzblut umgesetzt.
Die Lage ist wunderschön und trotz der Nähe zur Bundesstraße absolut ruhig und mitten im Grünen.
Mein letzter Besuch im Felschbachhof ist tatsächlich schon wieder 5 Jahre her! Damals im Rahmen eines Seminares nahm ich mir fest vor bald mit meinem Mann hier aufzuschlagen.
Nun, 5 Jahre sind wirklich nicht als „bald“ zu bezeichnen. Aber für einfach mal zum Essen zu fahren, ist der kleine Ort Ulmet im Kreis Kusel doch etwas weit von Idar-Oberstein entfernt.
Nach unserem Ausflug nach Homburg passte der Abstecher mit einem kleinen und landschaftlich viel schöneren Umweg.
Reserviert hatten wir nicht und der Parkplatz... mehr lesen
4.5 stars -
"Eine der besten Adressen im Kuseler Musikantenland" PetraIOMein letzter Besuch im Felschbachhof ist tatsächlich schon wieder 5 Jahre her! Damals im Rahmen eines Seminares nahm ich mir fest vor bald mit meinem Mann hier aufzuschlagen.
Nun, 5 Jahre sind wirklich nicht als „bald“ zu bezeichnen. Aber für einfach mal zum Essen zu fahren, ist der kleine Ort Ulmet im Kreis Kusel doch etwas weit von Idar-Oberstein entfernt.
Nach unserem Ausflug nach Homburg passte der Abstecher mit einem kleinen und landschaftlich viel schöneren Umweg.
Reserviert hatten wir nicht und der Parkplatz
Geschrieben am 05.12.2020 2020-12-05| Aktualisiert am
05.12.2020
Besucht am 26.11.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
Die Gastronomie hat seit dem Frühjahr erheblich unter der Coronapandemie zu leiden.
Ein Startup im Stadtteil Idar hat es sicherlich besonders hart getroffen. „Habibis“ ist das Nachfolgerestaurant von „Mandos“. „Mandos“ bot syrische Küche und wir schätzten das kleine Restaurant sehr. Der sympathische Inhaber Herr Mandos schloss das Restaurant zum 1. Februar 2020 mit der Ansage, in ca. 6 Monaten in Idar-Oberstein ein neues Restaurant zu eröffnen.
Am 15. März eröffnete Habibis als Nachfolger das Restaurant in der Idarer Fußgängerzone. Ebenfalls mit syrisch-orientalischer Küche.
Dann kam Corona. Ab 21. März musste das Restaurant schon wieder schließen. Habibis überbrückte mit Abholangeboten. Und Mandos eröffnete bisher nicht neu.
Das zweite Startup wurde mitten und wohl auch wegen dieser Krise gegründet.
5 Männer zwischen 20 und 22 Jahren gründeten „ribir“.
Ein Essens-Lieferdienst für Betriebe, für die sich ein eigener Lieferdienst nicht lohnt.
6 gastronomische Betriebe sind inzwischen die Partnerschaft mit „ribir“ eingegangen.
Auf www.ribir.de sind die Speisekarten der Partner einzusehen und man bestellt direkt über die Plattform.
Bisher bestellten wir erst 2 oder 3 Mal im Leben Essen über einen Lieferdienst. Hier wollten wir es nun gerne nochmals versuchen!
1. Da wir das Restaurant Habibis coronabedingt leider noch nicht besuchen konnten.
2. Um die beiden Neugründungen zu unterstützen.
3. Wir Appetit auf orientalische Küche hatten und ich keine Lust zum Kochen.
Die Homepage steckt noch in den Anfängen. Sicherlich werden bald auch ein paar Verbesserungen umgesetzt. So kann man nur zu bestimmten Zeiten die Bestellung aufgeben, das ist manchmal unpraktisch.
Für eine Liefergebühr von € 2,00 gab ich unsere erste Bestellung „quer durch das Angebot“ bei Habibis über ribir auf. Alles für uns zum Teilen gedacht.
Vorspeisen: 1 x Schanklisch - € 5,00. 2 Frischkäsebällchen in Öl eingelegt. Mit orientalischen Gewürzen wie Minze und Thymian. Dazu Fladenbrot.
1 x 2 syrische kleine gefüllte Auberginen in Öl eingelegt - € 4,00. Gefüllt mit Paprika, Knoblauch und Walnüssen.
Hauptspeisen:
Orientalische Pizza: 1 x Fatira Anitra (vegetarisch) - € 8,50. Feta, Zwiebeln, Paprika, schwarze Oliven, Artischocken, Champignons, Mais
1 x Tabule Salat - € 6,50. Glatte Petersilie, Frühlingszwiebeln, Tomaten, Minze, Pfeffer etwas Knoblauch mit einem säuerlichen Dressing aus Zitrone, Olivenöl und Salz. Abgerundet mit Granatapfelsirup und einem Fladenbrot.
Dessert: 1 x Baklava mit Mandeln, Pistazie und Rose - € 2,50. Dünne Teigblätter mit Nüssen und Gewürzen in Butter gebacken und mit selbstgemachten Zuckersirup mit Rosen und Orangenblütenwasser übergossen.
Eine junge Frau lieferte unsere Speisen aus. Sehr freundlich stellte sie die Speisen ab und kassierte in bar.
Die Speisen waren gut verpackt (der erzeugte Verpackungsmüll hielt sich in Grenzen, stört mich aber trotzdem) und was warm sein sollte, war es auch noch. Lieferung
Vorsichtshalber hatte ich den Backofen vorgeheizt und so konnte ich die Pizza noch warm halten bis alles angerichtet war.
Gemütlich probierten wir uns durch die Speisen:
Schanklisch: Lockere und recht milde Frischkäsebällchen mit dezenter und angenehmer Würze.
Als Gegenpart würzige und leicht säuerliche kleine Auberginen. Die Nuss-Paprikafüllung, leicht pikant gewürzt. Der Knoblauch dominierte nicht zu stark. Fein. Schanklisch und gefüllte Auberginen
Das dünne Fladenbrot passte gut dazu, hatte aber wohl unter der Fahrt leicht gelitten. Ein etwas luftigeres und dickeres Fladenbrot ist sicherlich für den Transport besser geeignet.
Zum Hauptgang teilten wir uns die Fatira in der vegetarischen Variante. Klassisch wird diese wohl mit Bauchspeck gebacken. Hierzu konnten wir uns (noch) nicht durchringen. Fatira Anitra (vegetarisch)
Begeistert waren wir von dem luftigen und trotzdem dünnen Teig. Gut und leicht knusprig gebacken und mit sehr angenehmen Geschmack. Der Belag überzeugte auch durch frische, gut gewählte Zutaten und einer Würze, die sich schon deutlich vom italienischem Kassiker abhob. Und keinesfalls nachstand.
Weiter probierten wir durch Habibis Küche. Der Tabulesalat, die Zutaten in genau richtigem Verhältnis von Bulgur, Tomate und Petersilie. Frühlingszwiebel, Zitrone und etwas Knoblauch rundeten den lockeren Salat gut und frisch ab. Tabulesalat
Dazu gab es die Falafel und vegetarischen Kibbe mit Gemüsefüllung. Beide Sorten knusprig frittiert und überhaupt nicht fettig. Die erfrischende Joghurt-Minzsauce und das restliche Fladenbrot passten sehr gut dazu. Kibbe, Falafel, Fladenbrot, Sauce
Ganz zu schaffen war unsere üppige Bestellung nicht. Am nächsten Tag ergaben die Reste noch ein gutes (Homeoffice)Mittagsmahl.
Als Dessert bestellten wir bewusst nur 1 Baklava mit Mandeln, Pistazie und Rose. Ich war mir mal wieder sicher, kein Dessert zu brauchen.
Grober Fehler! Denn das Beste kam hier zum Schluss und mein Mann musste mit mir teilen. Gut, dass die süße Versuchung auch größer als gewöhnlich geliefert wurde. Solch ein köstliches Baklava haben wir selbst in der Türkei noch nicht serviert bekommen!
Die hauchdünnen Teigblätter waren unbeschreiblich lecker, reichlich Pistazien von guter Qualität und der selbstgemachte Zuckersirup war nicht zu süß. Das Orangenblütenwasser gab diesem Gebäck noch etwas Frische mit auf den Weg zum Gaumen… Baklava mit Mandeln, Pistazie und Rose
… das war so gut, dass wir diese Woche nochmals über ribir bei Habibis bestellten. Dieses Mal etwas zurückhaltender. 2 x die vegetarische Fatira und für das Mittagessen am nächsten Tag Bulgur mit feinen Nudeln und Erbsen mit Joghurt Minzdipp.
Und wen wird wundern? 2 x Baklava - ohne zu teilen! Himmlisch!
Diese Woche lieferte ein junger freundlicher Mann. Auf der Tour lagen vermutlich viele Verkehrskreisel, denn die Lieferung war etwas durchgeschubst.
Die tolle Idee der jungen Gründer von ribir werden wir auf jeden Fall weiter unterstützen.
Und auch die gastronomischen Partner! Hoffentlich hilft es die nächste Zeit zu überstehen.
Die Gastronomie hat seit dem Frühjahr erheblich unter der Coronapandemie zu leiden.
Ein Startup im Stadtteil Idar hat es sicherlich besonders hart getroffen. „Habibis“ ist das Nachfolgerestaurant von „Mandos“. „Mandos“ bot syrische Küche und wir schätzten das kleine Restaurant sehr. Der sympathische Inhaber Herr Mandos schloss das Restaurant zum 1. Februar 2020 mit der Ansage, in ca. 6 Monaten in Idar-Oberstein ein neues Restaurant zu eröffnen.
Am 15. März eröffnete Habibis als Nachfolger das Restaurant in der Idarer Fußgängerzone. Ebenfalls mit... mehr lesen
Habibis
Habibis€-€€€Restaurant, Take Away06781 9880590Hauptstraße 58, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Grüße aus der Levante per Start-up Lieferdienst ribir" PetraIODie Gastronomie hat seit dem Frühjahr erheblich unter der Coronapandemie zu leiden.
Ein Startup im Stadtteil Idar hat es sicherlich besonders hart getroffen. „Habibis“ ist das Nachfolgerestaurant von „Mandos“. „Mandos“ bot syrische Küche und wir schätzten das kleine Restaurant sehr. Der sympathische Inhaber Herr Mandos schloss das Restaurant zum 1. Februar 2020 mit der Ansage, in ca. 6 Monaten in Idar-Oberstein ein neues Restaurant zu eröffnen.
Am 15. März eröffnete Habibis als Nachfolger das Restaurant in der Idarer Fußgängerzone. Ebenfalls mit
Geschrieben am 17.11.2020 2020-11-17| Aktualisiert am
18.11.2020
Die Besichtigung der Schlossberghöhlen hatten wir versprochen und am 16.09.20 in die Tat umgesetzt.
Immer noch Hochsommer in Deutschland.
Wir parkten wieder einmal im Homburger Stadtkern und machten uns zu Fuß auf den Weg zu den Schossberghöhlen. https://www.homburger-schlossberghoehlen.de
Diesen Besuch hatten wir uns für dieses Jahr vorgenommen und es lohnte sich sehr die bunten und geschichtsträchtigen Höhlen zu besichtigen!
Hier erwartete uns ein sehr wohlfühlendes kühles Klima. Menschen mit Atemwegserkrankungen kommen hierher. Schlossberghöhlen
Von den Höhlen gibt es noch einen Schacht zum Schlossberg Hotel, dieser aber wohl heute ungenutzt.
Nicht sehr verwunderlich, dass Hotel liegt direkt über den Höhlen. Bei unserem Besuch fragte ich mich ständig, ob es nicht doch ein geheimes Weinlager des Schlossberghotels in den Höhlen gibt? Die Temperatur zur Weinlagerung dürfte perfekt sein.
Nach unserer kühlen Höhlenbesichtígung zog es uns sofort hoch zum Hotel. Diesen zweiten Besuch hatten wir uns fest vorgenommen. Zum Essen passte es leider zeitlich nicht.
Die oberere Terrasse im lässigen und stilvoll dekoriertem Loungestil begrüßte uns mit Nachmittagssonne und freiem Blick auf Homburg. Auf die Endlosschleifengechillteloungemusik hätten wir verzichten mögen. .
1 Glas tockener Sekt und 1 frisch gezapftes Bier. .
Mein Mann gönnte sich noch ein hauseigenes Eis der Gelat!Oh-Eismanufaktur. Eis mit frischen Früchten!
Toller Ausflug - toller Ausklang! Freundlicher Service und auch bei aufziehendem Gewitter hatten die Mitarbeiter alles schnell und freundlich unter Kontrolle! .
Die Besichtigung der Schlossberghöhlen hatten wir versprochen und am 16.09.20 in die Tat umgesetzt.
Immer noch Hochsommer in Deutschland.
Wir parkten wieder einmal im Homburger Stadtkern und machten uns zu Fuß auf den Weg zu den Schossberghöhlen.
https://www.homburger-schlossberghoehlen.de
Diesen Besuch hatten wir uns für dieses Jahr vorgenommen und es lohnte sich sehr die bunten und geschichtsträchtigen Höhlen zu besichtigen!
Hier erwartete uns ein sehr wohlfühlendes kühles Klima. Menschen mit Atemwegserkrankungen kommen hierher.
Von den Höhlen gibt es noch einen Schacht zum Schlossberg Hotel, dieser... mehr lesen
Restaurant im Schlossberg Hotel
Restaurant im Schlossberg Hotel €-€€€Restaurant, Partyservice068416660Schloßberg-Höhenstraße 1, 66424 Homburg
stars -
"Zweiter Besuch. Ein schöner Kurzbesuch." PetraIODie Besichtigung der Schlossberghöhlen hatten wir versprochen und am 16.09.20 in die Tat umgesetzt.
Immer noch Hochsommer in Deutschland.
Wir parkten wieder einmal im Homburger Stadtkern und machten uns zu Fuß auf den Weg zu den Schossberghöhlen.
https://www.homburger-schlossberghoehlen.de
Diesen Besuch hatten wir uns für dieses Jahr vorgenommen und es lohnte sich sehr die bunten und geschichtsträchtigen Höhlen zu besichtigen!
Hier erwartete uns ein sehr wohlfühlendes kühles Klima. Menschen mit Atemwegserkrankungen kommen hierher.
Von den Höhlen gibt es noch einen Schacht zum Schlossberg Hotel, dieser
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Rittersturzgenuss für Zuhause
https://www.rendezvousmitgenuss.de/wp-content/uploads/2016/05/rittersturz-speisekarte.pdf
Das 4-Gang Menü mit Auswahlmöglichkeit wird aktuell zu € 55,00 zur Abholung für's Wochenende angeboten.
Die Speisen sind einzeln verpackt und werden zu Hause erhitzt / fertig gestellt. Eine Beschreibung liegt der
Box bei.
Frau Sömisch berät zu passenden Weinen, diese werden zu Weingutpreisen angeboten.
Alles Gute für unser Lieblingsrestaurant an der Mosel!
Hoffentlich können wir bald wieder vor Ort anstoßen.