Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 963604x gelesen 16466x "Hilfreich" 15231x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 21.09.2020 2020-09-21| Aktualisiert am
07.02.2021
Besucht am 01.08.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 53 EUR
36 Grad, und es wird noch heißer…
… deshalb verlegten wir die geplante Tour mit vielen Höhen und Tiefen lieber in die weniger anstrengende oberrheinische Tiefebene. Der Auen-Wildnispfad wurde uns empfohlen.
Sehr schöne natürliche Wege, viel Wasser, klare Baggerseen. Wasser ist mein Element und so nahm ich gegen Ende der Wanderung spontan ein erfrischendes Bad. Erfrischung vor dem Mittagessen
Schwimmen macht hungrig. Mein Mann war inzwischen auch ohne Planscherei hungrig.
Hier gab es viel Natur und ein Gebäude in Sichtweite. Nicht zu übersehen: Das Europäische Forum an Rhein.
Ein graues Betonmonstrum, bezeichnet als „architektonisches Glanzstück“. Europäisches Forum am Rhein
Über das futoristische Erscheinungsbild in dieser Lage lässt sich streiten und ich frage mich oft, was die Baumeister antiker Gebäude und Städte heute zu diesen Bauten sagen würden.
„Grenzüberschreitende Kulinarik“ wird hier angeboten. Auf jeder Etage ein Restaurantbetrieb, im 2. Stockwerk der Japaner MIKO.
Leichtes Sushi bei der Hitze fanden wir passend. Am Eingang des Restaurants wurden wir von einer Mitarbeiterin empfangen und bekamen einen Tisch zugewiesen. Eingangsbereich
Ein sehr großes Restaurant und dadurch recht laut und ungemütlich. Die Einrichtung bemüht asiatisch.
Leider entdeckten wir die Außenplätze mit Blick in die Rheinebene erst später. Dort wurde uns kein Platz angeboten. Eventuell waren aber alle Tische bereits belegt.
Der Service wurde überwiegend von Asiatinnen betrieben. Leichte Verständigungsschwierigkeiten gleich zu Anfang. Die Mitarbeiterin bot Buffet „all you can eat“ an. Buffet und all you can eat? Nicht so gerne. Wir konnten auch kein Buffet erkennen und diese sind aufgrund Corona ja auch wohl überwiegend gestrichen. In die ausgelegten Karten hatten wir noch nicht gesehen und sagten, wir wollten Sushi aus der Karte auswählen.
Ich hatte den Eindruck, dies kam nicht gut an. Sie legte uns einen Block und Stift auf den Tisch und verabschiedete sich mit „Bitte Nummern aufschreiben“.
Vorher durften wir noch unsere Getränke bestellen: 1 Flasche Mineralwasser - € 5,80 / 0,75 l 1 alkoholfreies Hefeweizen - € 4,30 / 0,5l
Also notierte ich unsere Wünsche: 1 x Edamame - € 2,50 9 Positionen Sushi zu insgesamt € 40,70. Die Einzelauflistung erspare ich uns.
Später sah ich, dass die Buffet-Bestellung bei den Gästen über iPad-Bestellung in „Runden“ mit Spielregeln abläuft.
2,5 Stunden Essen zu € 15,90/Erwachsene. Das wäre vielleicht etwas günstiger geworden, aber wir waren ja nicht zum Spielen hier.
Das Servieren der zahlreichen Portionen um uns herum sorgte für sehr viel Unruhe, die Mitarbeiterinnen waren ständig in Bewegung. Da blieb wohl auch etwas Freundlichkeit auf der Strecke. Ob das portionsweise Servieren und die zahlreichen Geschirrteile hier wirklich wirtschaftlicher sind?
Unsere gut gekühlten Getränke wurden serviert, meine Bestellung mitgenommen und wenig später alles wie gewünscht serviert.
Vorab die Sojabohnen, bei der Zubereitung dieser Knabberei kann wohl nichts schief gehen. Edamame
Schlicht angerichtet, aber besser als mit irgendwelchen Saucen dekoriert. Garnelen-, Sepia-, Jakobsmuschel-, Lachsnigiri
Für unser Mittagessen war das genau die passende Portion und der Reis sättigt immer wieder überraschend. Lachs-, Thunfisch- Californiamaki, Ebiroll
Die Qualität war in Ordnung. Der Reis von guter Konsistenz und mit passend leichter Säure versehen. Der Fisch (Garnele, Tintenfisch, leicht geflämmte Jakobsmuschel, Lachs und Thunfisch) frisch.
Wir haben schon besseres Sushi erlebt, aber in diesem großen All-you-can-eat-Laden hatten wir fast befürchtet einen Reinfall zu erleben.
Das war alles frisch zubereitet. Den Köchen konnte man bei der Arbeit zusehen.
Für eine kurze Mittagsrast war das ok. Und wir waren froh mit unserer Entscheidung „a la carte“ bestellt zu haben.
Das gesamte Haus ist rollstuhlgerecht, ein großer Aufzug steht zur Verfügung. Die Toiletten sind sauber und gepflegt. Hier ist ja auch alles neu. Die Toiletten befanden sich im 3. oder 4. Stockwerk und werden wohl von allen Gästen der Gastronomie des Hauses genutzt.
36 Grad, und es wird noch heißer…
… deshalb verlegten wir die geplante Tour mit vielen Höhen und Tiefen lieber in die weniger anstrengende oberrheinische Tiefebene. Der Auen-Wildnispfad wurde uns empfohlen.
Sehr schöne natürliche Wege, viel Wasser, klare Baggerseen. Wasser ist mein Element und so nahm ich gegen Ende der Wanderung spontan ein erfrischendes Bad.
Schwimmen macht hungrig. Mein Mann war inzwischen auch ohne Planscherei hungrig.
Hier gab es viel Natur und ein Gebäude in Sichtweite. Nicht zu übersehen: Das Europäische Forum an Rhein.
Ein... mehr lesen
3.0 stars -
"Japanisches Restaurant im Europäischen Forum am Rhein" PetraIO36 Grad, und es wird noch heißer…
… deshalb verlegten wir die geplante Tour mit vielen Höhen und Tiefen lieber in die weniger anstrengende oberrheinische Tiefebene. Der Auen-Wildnispfad wurde uns empfohlen.
Sehr schöne natürliche Wege, viel Wasser, klare Baggerseen. Wasser ist mein Element und so nahm ich gegen Ende der Wanderung spontan ein erfrischendes Bad.
Schwimmen macht hungrig. Mein Mann war inzwischen auch ohne Planscherei hungrig.
Hier gab es viel Natur und ein Gebäude in Sichtweite. Nicht zu übersehen: Das Europäische Forum an Rhein.
Ein
Geschrieben am 20.09.2020 2020-09-20| Aktualisiert am
20.09.2020
Besucht am 31.07.20202 Personen
Rechnungsbetrag: 16 EUR
Das Café wurde uns von einem freundlichen Herrn empfohlen mit den Worten, es sei wohl das beste Café Deutschlands. Dies war mal eine Ansage! Wie viele Cafés gibt es überhaupt in Deutschland? Trotzdem, er sprach mehr als überzeugend.
Das Café mitten im Ort hatten wir bereits vor 2 Wochen entdeckt, an diesem Freitag passte es endlich. .
Es war noch heißer als das Wochenende zuvor. Die Tische der Außenterrasse neben dem Café verwaist.
Auch uns zog es in die kühleren Innenräume des Cafés. Naschwerk
Im klimatisierten Verkaufsraum wusste man gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Tortenauswahl
Bei der freundlichen Mitarbeiterin gaben wir schließlich unsere Bestellung auf: 1 Stück Schwarzwälder Kirschtorte - € 3,30 für meinen Mann. Schließlich sind wir ja im Schwarzwald.
Ich wählte zur Erfrischung 3 Kugeln Sorbet - € 4,70.
Unsere Getränkewünsche wurden im Café aufgenommen. Weinschorle € 3,10, es folgte noch 1 Mineralwasser – € 2,50 / 0,25 l. Tasse Kaffee € 2,60.
Die Einrichtung ist sehr gepflegt, gediegene Gemütlichkeit vergangener Jahrzehnte. .
Serviert wurde kurz darauf. Und sieh da: Auf der Servierte wirbt das Café mit „Ausgezeichnet als eine der besten Bäckereien in Deutschland!“ Denn so lautete 2018 die Auszeichnung des Feinschmeckers.
Die Auszeichnung meines feinschmeckenden ständigen Begleiters lautete „ausgezeichnete Schwarzwälder Kirschtorte!“. Schwarzwälder Kirschtorte
Auch das hausgemachte Sorbet war klasse. 2 Kugeln vom weißen Pfirsich, 1 Kugel Himbeere. Sorbet
Der blasse Pfirsich konnte sich geschmacklich allerdings nur hinter der aromatischen Himbeere einfinden.
Die Mitarbeiterinnen waren alle sehr aufmerksam und freundlich. Die Chefin beriet mit Herzblut an der Brottheke.
Mein Mann bekam den Auftrag zum Großeinkauf am letzten Tag seiner Reha. So fanden sich bei uns zu Hause frisch importiert 4 Brote, Brötchen, hausgemachte Nudeln, Schokolade, Baisertupfen und Miniflorentiner ein.
Alle Produkte überzeugten voll und ganz. Und nicht zuletzt die Brote!
Ein Cafékenner bin ich mit Sicherheit nicht. Aber mein Fazit: „Die beste Bäckerei die ich kenne!“
Seit 1939 gibt es die Bäckerei. Den Besuch der Bäckerei / des Café kann ich nur empfehlen.
Wer dies nicht so schnell schafft, sollte sich die tolle Homepage (Hochzeitstorten!) ansehen.
Das Café wurde uns von einem freundlichen Herrn empfohlen mit den Worten, es sei wohl das beste Café Deutschlands. Dies war mal eine Ansage! Wie viele Cafés gibt es überhaupt in Deutschland? Trotzdem, er sprach mehr als überzeugend.
Das Café mitten im Ort hatten wir bereits vor 2 Wochen entdeckt, an diesem Freitag passte es endlich.
Es war noch heißer als das Wochenende zuvor. Die Tische der Außenterrasse neben dem Café verwaist.
Auch uns zog es in die kühleren Innenräume des... mehr lesen
4.5 stars -
"Süßmäuler sind hier genau richtig. Brotliebhaber auch." PetraIODas Café wurde uns von einem freundlichen Herrn empfohlen mit den Worten, es sei wohl das beste Café Deutschlands. Dies war mal eine Ansage! Wie viele Cafés gibt es überhaupt in Deutschland? Trotzdem, er sprach mehr als überzeugend.
Das Café mitten im Ort hatten wir bereits vor 2 Wochen entdeckt, an diesem Freitag passte es endlich.
Es war noch heißer als das Wochenende zuvor. Die Tische der Außenterrasse neben dem Café verwaist.
Auch uns zog es in die kühleren Innenräume des
Geschrieben am 20.09.2020 2020-09-20| Aktualisiert am
20.09.2020
Immer wieder sonntags… treffen sich hier nicht nur Wanderer, Zweiradfahrer, Ausflügler, sondern viele Einheimische zum Frühschoppen. Weitläufiger Biergarten
Benutztes Geschirr stellt der Gast an der Abräumstation ab. Blick bis Straßburg
Eine reichliche Auswahl örtlicher Weine zu mehr als fairen Preisen. Eine kleine und gute Speisenauswahl wird mit saisonalen Angeboten ergänzt.
Familien mit Kindern treffen es hier auch gut an. Direkt am großen Biergarten befindet sich ein großer Spielplatz. rechts befindet sich der Spielplatz
Eine wirklich schöne, freundliche und gepflegte Ausflugsgastronomie. Ein Treffpunkt für jung und alt. Gediegene Gaststube
Die Öffnungszeiten sollte man sicherheitshalber auf der Facebookseite nachlesen. Hier werden Änderungen angegeben.
Immer wieder sonntags… treffen sich hier nicht nur Wanderer, Zweiradfahrer, Ausflügler, sondern viele Einheimische zum Frühschoppen.
Man bestellt und zahlt an der Theke, Getränke nimmt man selbst mit, Essen wird serviert.
Benutztes Geschirr stellt der Gast an der Abräumstation ab.
Eine reichliche Auswahl örtlicher Weine zu mehr als fairen Preisen. Eine kleine und gute Speisenauswahl wird mit saisonalen Angeboten ergänzt.
Familien mit Kindern treffen es hier auch gut an. Direkt am großen Biergarten befindet sich ein großer Spielplatz.
Eine wirklich schöne, freundliche und gepflegte Ausflugsgastronomie. Ein Treffpunkt für jung und alt.
Die Öffnungszeiten sollte man sicherheitshalber auf der Facebookseite nachlesen. Hier werden Änderungen angegeben.
Schützenhaus Wolfsgrube | Vesperstube für Familien
stars -
"Schönes Ausflugsziel mit ordentlicher Bewirtung!" PetraIOImmer wieder sonntags… treffen sich hier nicht nur Wanderer, Zweiradfahrer, Ausflügler, sondern viele Einheimische zum Frühschoppen.
Man bestellt und zahlt an der Theke, Getränke nimmt man selbst mit, Essen wird serviert.
Benutztes Geschirr stellt der Gast an der Abräumstation ab.
Eine reichliche Auswahl örtlicher Weine zu mehr als fairen Preisen. Eine kleine und gute Speisenauswahl wird mit saisonalen Angeboten ergänzt.
Familien mit Kindern treffen es hier auch gut an. Direkt am großen Biergarten befindet sich ein großer Spielplatz.
Eine wirklich schöne, freundliche
Geschrieben am 19.09.2020 2020-09-19| Aktualisiert am
14.06.2022
Besucht am 25.07.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Für unseren Ausflugtag suchte ich am späten Vorabend ein Restaurant in der Umgebung und entdeckte im Internet das Höhenhotel Kalikutt.
Die Homepage warb mit herrlicher Panoramasicht und regionaler Frischeküche, die Speisekarte gefiel. Gleich morgens rief ich an und reservierte einen Tisch für uns zum Abendessen.
Unser Navi fand das Hotel auf Anhieb und wählte sicherlich die kürzeste Strecke. Eher ein Wanderweg als eine Straße, zwei Autos passten nicht einfach aneinander vorbei. Man kam aber auch entsprechend schnell mit den heimischen Fahrern ins Gespräch. Wir misstrauten unserer ansagenden „Resi“ und erkundigten uns beim ortskundigen Gegenverkehr. Wir waren tatsächlich auf dem richtigen Weg. Aber es gibt auch noch eine besser ausgebaute Straße zum Kalikutt. Diese nahmen wir dann für die Heimfahrt.
Die Lage des Hotels ist wirklich schön. .
Wir fanden am Rand einen Parkplatz, viele Gäste waren schon anwesend.
Eine Mitarbeiterin fragte nach unserer Reservierung und wies uns einen Tisch an der Straße zu. Blick auf parkende Autos und das, zugegeben gepflegte, Hotel hatten wir uns nicht vorgestellt.
Den weiteren Service übernahm die Chefin Frau Schmiederer persönlich. Wir sagten, dass wir uns doch einen schönere Aussicht gewünscht hätten. Frau Schmiederer antwortete nicht sehr bedauernd, der große Restaurantbalkon sei komplett belegt, wir sollten doch einfach am Haus vorbeischauen. Der Freundlichkeitsfunkte sollte an diesem Abend nicht überspringen.
Neben dem Haus waren reichlich Bierzeltgarnituren gestellt. Freie Plätze mit Panoramablick
Hier war es ruhig und die Aussicht klasse. Da saßen aber keine Gäste, vermutlich gestaltet sich der Service neben dem Haus zu schwierig.
Wir saßen dafür mit bequemer Bestuhlung auf ehemaligen Parkplätzen (dadurch war es auch schwierig einen Parkplatz zu finden). Der Biergarten an Straße und Parkplatz
Zähneknirschend schauten wir nicht am Haus vorbei, sondern in die Speisekarte.
Die Straße ist wenig befahren, aber immer wieder fuhren Fahrzeuge direkt am Tisch vorbei. Ist ja eine öffentliche Straße. Aber wir waren wirklich nicht so abseits in die Natur gefahren um direkt neben dem Verkehr zu sitzen.
Frau Schmiederer nahm unsere Wünsche auf: 1 Flasche Mineralwasser - € 4,90 / 0,75 l 2 Gläser Sekt „Edition Kalikutt“ - € 6,00 / 0,15 l
Ich entschied mich für das angebotene 3-Gang Menü zu € 34,00.
Es war kein Problem die angebotene Vorspeisensuppe in Bunter Salatteller von marinierten Rohkost- und Blattsalaten
zu tauschen.
Hauptgang: Schnitzel vom Wildschweinrücken in der Mandelkruste, Spätburgundersoße, glasierte Karotten, hausgemachte Spätzle und Wildpreiselbeeren
Dessert: Hausgemachtes Limetten-Basilikumsorbet mit Winzersekt aufgegossen
Mein Mann wählte als Vorspeise: Pfifferlingcremesuppe mit Sahnehaube, Kracherle und Bärlauchpesto - € 7,00
Und zum Hauptgang: Flußzanderfilet auf der Haut gebraten, Rieslingsauce, Gemüse vom Markt und Butternudeln - € 25,00
Die Küche grüßte mit einer Scheibe Baguette mit Frischkäseaufstrich, Gurke und Tomate. Aperitif und Küchengruß
Fertiges Schnittchen, da war keine Raffinesse erkennbar.
Das Pfifferlingssüppchen folgte im Glas serviert. Schön heiß und geschmacklich top. Pfifferlingssuppe
Intensiver Pfifferlingsgeschmack, gute Würze.
Mein Vorspeisensalat bot mehr als angekündigt. Gut marinierte Rohkostsalate, Blattsalat mit gutem Essig-Öl-Dressing. Dazu noch Nudel-, Reis- und Couscoussalat. Einmal quer durch die Küche. Gerne hätte ich Nudel- und Reissalat gegen eine größere Portion Kartoffelsalat getauscht. Der war richtig klasse mit Essig-Öl und Zwiebeln angemacht. So mag ich ihn am Liebsten! Vorspeisensalat
Zu unseren Vorspeisen wurde eine großzügige Brotauswahl serviert.
Während unserer Vorspeise dann nach einigen PKW der erste Schlepper. Kein Vorwurf an die Landwirte, ich bin um jeden froh, der diesem Beruf nachgeht. Aber aus einem Traktor kommen halt auch nochmal mehr Abgase. Nicht schön, wenn man direkt eingenebelt wird. Ambiente außen
Leider sieht man die erschrockenen Gesichter der Familie mit 3 Kindern (da verpixelt) am Tisch an der Hauswand nicht.
Die resolute Chefin kam wenig später an unseren Tisch und fragte, ob wir vielleicht den Tisch wechseln könnten.
Der kurze Hoffnungsschimmer verflüchtigte sich schnell. Nicht auf den Panoramabalkon sondern nur einen Tisch weiter. So konnten die Tische für eine eingetroffene Familie zusammengerückt werden.
Zum Essen bestellten wir uns noch den Weissburgunder vom Weingut Bimmerle, € 3,50 / 0,1 l.
Im Schwarzwald wird mit Portionen nicht geknausert. Dies stellten wir nun schon mehrmals fest.
Bei den Hauptgängen war dies auch so.
Viel Gemüse für meinen Mann. Ob es wirklich frisch vom Markt war? Bis auf die Zucchini und Karotten hatte das Gemüse noch „Biss“. Der Zander war gut gebraten, die Bandnudeln schön al dente. Zander und Gemüse
Die abgebundene Rieslingsauce überzeugte weder geschmacklich, noch von der Konsistenz. Rieslingsauce und Bandnudeln
Das Wildschweinschnitzel in der Nusspanade war saftig und zart. Goldbraun perfekt gebraten, geschmacklich top! Die Gemüsebeilage auch bei mir belanglos und ich vermute hier eher Tiefkühlgemüse. Schnitzel vom Wildschweinrücken in der Mandelkruste
Spätzle konnte ich nicht erkennen. Vielleicht war es aber auch die spezielle Kalikutt-Nudel-Spätzle-Edition? Jedenfalls eher total verkochte Bandnudeln.
Und natürlich schauten während unseres Essens noch knatternd ein paar flotte Landwirte vom Treckersitz auf unsere Teller. Flotter Tellerschauer
Das Sorbet durfte auf unseren Wunsch denn gleich im Anschluss serviert werden. Mein Mann verzichtete auf ein Dessert, er war zu satt.
Das Sorbet war sehr gut, für meinen Geschmack hätte es noch mehr Basilikum vertragen. Frische Minze und Johannisbeere dazu passte gut. Die fertige Waffel fand ich zum Sorbet nicht so passend, muss man aber ja dann nicht essen. Limetten-Basilikumsorbet
Die Wertung des Ambientes bezieht sich auf die gepflegten Innenräume. Gepflegtes Ambiente
Für unseren Außenplatz würde ich keinen Stern geben. Ein entspanntes Abendessen war das wirklich nicht.
Wir zahlten und freuten uns auf ein Glas Wein auf der ruhigen Terrasse meiner Unterkunft in Durbach.
Für unseren Ausflugtag suchte ich am späten Vorabend ein Restaurant in der Umgebung und entdeckte im Internet das Höhenhotel Kalikutt.
Die Homepage warb mit herrlicher Panoramasicht und regionaler Frischeküche, die Speisekarte gefiel. Gleich morgens rief ich an und reservierte einen Tisch für uns zum Abendessen.
Unser Navi fand das Hotel auf Anhieb und wählte sicherlich die kürzeste Strecke. Eher ein Wanderweg als eine Straße, zwei Autos passten nicht einfach aneinander vorbei. Man kam aber auch entsprechend schnell mit den heimischen Fahrern ins... mehr lesen
Restaurant im Höhenhotel Kalikutt
Restaurant im Höhenhotel Kalikutt€-€€€Restaurant, Hotel07804450Kalikutt 10, 77728 Oppenau
3.0 stars -
"Parkplatz, Schlepperparade und Abgase statt Ruhe, Panoramablick und frischer Luft!" PetraIOFür unseren Ausflugtag suchte ich am späten Vorabend ein Restaurant in der Umgebung und entdeckte im Internet das Höhenhotel Kalikutt.
Die Homepage warb mit herrlicher Panoramasicht und regionaler Frischeküche, die Speisekarte gefiel. Gleich morgens rief ich an und reservierte einen Tisch für uns zum Abendessen.
Unser Navi fand das Hotel auf Anhieb und wählte sicherlich die kürzeste Strecke. Eher ein Wanderweg als eine Straße, zwei Autos passten nicht einfach aneinander vorbei. Man kam aber auch entsprechend schnell mit den heimischen Fahrern ins
Geschrieben am 17.09.2020 2020-09-17| Aktualisiert am
17.09.2020
Besucht am 25.07.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 45 EUR
Für diesen Samstag suchte mein Mann die Ausflugsziele aus. Unter anderem die Allerheiligen Wasserfälle.
Wie sich herausstellte: Eine ganz unglaublich schöne Tour. Unterhalb des Aufstieges gibt es einen großen und kostenfreien Parkplatz.
Von hier aus ging es immer bergauf, mit etlichen kleinen Wasserfällen und Sammelteichen. Leider durfte ich „Wasserfrau“ kein erfrischendes Bad nehmen. Naturschutz geht vor. Herzlicher Wasserfall
Ein wirklich heißer Tag. Aber in diesem Tal mit viel Wasser war es sehr angenehm zu wandern.
Oben angekommen befindet sich die Klosterruine Allerheiligen und direkt angrenzend die Gaststätte Allerheiligen. Ruine + Gaststätte
Die Terrasse der Gaststätte war zur Mittagszeit bestens besucht, ich entdeckte leider keinen freien Tisch. Gut beschattete Terrasse
Am Eingang warteten wir auf Einlass, sofern möglich. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns, nahm kurz Rücksprache.
Schnell war sie zurück und es wurde extra für uns noch ein Tisch, mit korrektem Abstand zu den anderen Tischen, für uns zurechtgerückt.
Wir nahmen Platz und bekamen die Karten gereicht. Obwohl dies hier im Naturpark Schwarzwald ein touristisch geprägter Ort ist, wird hier sehr viel Wert auf die Herkunft der Zutaten gelegt. Die Speisekarte gefiel uns ausgesprochen gut.
Im späteren Gespräch mit der Wirtin wies sie darauf hin, dass man Schnitzel vergeblich auf der Speisekarte sucht. Schnitzel gibt es, wenn eines der eigenen Mangaliza-Weideschweine geschlachtet wurde, sonst nicht. Das kommt nicht immer gut an, wird aber konsequent durchgezogen. Ebenso verhält es sich im Herbst mit Ente und Gans aus eigener Freilandaufzucht.
Große Sonnenschirme spendeten Schatten auf der gepflegten Terrasse.
Hunde der Gäste wurden mit Wasser versorgt und wir sehr flott mit unseren bestellten Getränken: Trockene Weinschorle (Oberkircher Winzergenossenschaft) - € 4,50 / 0,25 l Alkoholfreies Alpirsbacher Pils - € 3,20 / 0,33 l.
Wenig später wurden unsere Speisen serviert.
Für mich: Bunter Salat mit Bibileskäs-Crepes & schwarzwälder Räucherforellenfilet vom Forellenhof Oberharmersbach - € 13,80. Salat, Bibileskäs-Crepes, Räucherforellenfilet
Ein schön angerichteter Teller, mittig Blattsalate mit Sprossen, Tomaten, Salatgurke, Radieschen. Mariniert mit einem guten und leichten Dressing. Eventuell war es die Hitze schuld, so ganz knackig war der Blattsalat nicht mehr.
Die Crepesrollen mit Frischkäse waren sehr fein, die Forellenfilets sehr frisch, zart und mild geräuchert. Dazu gab es im Waffelschälchen Sahnemeerrettich.
Für Meinen Mann gab es von der Tagesempfehlung: Pfifferlinge in Rahm mit Semmelknödel - € 17,80. Pfifferlinge mit Semmelknödel
Für uns leidenschaftliche Pilzsammler das 3. Jahr in Folge ohne selbst gesammelte Pfifferlinge. Es ist einfach viel zu trocken.
Daher fiel auch hier wieder die Wahl auf ein Gericht mit Pfifferlingen.
Eine gute Portion im tiefen Teller serviert. Reichlich Pfifferlinge in guter Qualität mit dicken Semmelknödelscheiben. Frischer Schnittlauch obenauf. Mein Mann war erfreut, dass die Salbeiblätter am Stück waren und sich so leicht zur Seite schieben ließen.
Auch er war sehr zufrieden mit seiner Wahl. Da die Knödelscheiben dick geschnitten waren, weichten sie auch nicht in der gut abgeschmeckten Sahnesoße auf.
Die Innenräume der Gaststätte sind passend für den Schwarzwald eingerichtet. Gepflegt, gediegen, viel dunkles Holz. Separater Gastraum
Alles sauber und gepflegt.
Die Damen im Service waren alle sehr freundlich und aufmerksam. Wir wurden nett verabschiedet.
Wir können diesen Ort sehr gerne empfehlen. Klosterruine, rechts die Gaststätte
Wer nicht gut zu Fuß ist, kann auch in der Nähe der Gaststätte parken. Dann läuft man nur höchstens 5 Minuten.
Wer halbwegs fit ist, sollte sich den Weg entlang der Wasserfälle keinesfalls entgehen lassen! Allerheiligen Wasserfälle
Für diesen Samstag suchte mein Mann die Ausflugsziele aus. Unter anderem die Allerheiligen Wasserfälle.
Wie sich herausstellte: Eine ganz unglaublich schöne Tour. Unterhalb des Aufstieges gibt es einen großen und kostenfreien Parkplatz.
Von hier aus ging es immer bergauf, mit etlichen kleinen Wasserfällen und Sammelteichen. Leider durfte ich „Wasserfrau“ kein erfrischendes Bad nehmen. Naturschutz geht vor.
Ein wirklich heißer Tag. Aber in diesem Tal mit viel Wasser war es sehr angenehm zu wandern.
Oben angekommen befindet sich die Klosterruine Allerheiligen und direkt angrenzend die... mehr lesen
Restaurant Kloster Allerheiligen
Restaurant Kloster Allerheiligen€-€€€Restaurant, Biergarten078041200Allerheiligen 6, 77728 Oppenau
4.0 stars -
"Der Weg ist das Ziel! Und am Ziel werden Gäste sehr gut versorgt." PetraIOFür diesen Samstag suchte mein Mann die Ausflugsziele aus. Unter anderem die Allerheiligen Wasserfälle.
Wie sich herausstellte: Eine ganz unglaublich schöne Tour. Unterhalb des Aufstieges gibt es einen großen und kostenfreien Parkplatz.
Von hier aus ging es immer bergauf, mit etlichen kleinen Wasserfällen und Sammelteichen. Leider durfte ich „Wasserfrau“ kein erfrischendes Bad nehmen. Naturschutz geht vor.
Ein wirklich heißer Tag. Aber in diesem Tal mit viel Wasser war es sehr angenehm zu wandern.
Oben angekommen befindet sich die Klosterruine Allerheiligen und direkt angrenzend die
Geschrieben am 15.09.2020 2020-09-15| Aktualisiert am
15.09.2020
Besucht am 24.07.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 102 EUR
Dieses Restaurant ist wieder einmal ein „ergoogleter“ Treffer.
Die Einleitung der Homepage des Restaurant Landglück gefiel mir schon sehr gut:
„Einfach, aber Anders!
Als hoch erfahrener Koch steht er für eine bodenständige Küche mit Gourmet-Einschlag und ist unter anderem für sein „Spiel mit den Aromen“ bekannt.
Bei seiner Arbeit verzichtet Ronny Marzin konsequent auf Convenience-Produkte, denn für ihn ist die Natur immer noch der beste Geschmacksverstärker.“
Ronny Marzin betreibt Restaurant, Kochschule und Catering.
Ich reservierte einige Tage zuvor telefonisch beim freundlichen Chef persönlich.
Um 18.30 h kamen wir am Gartenrestaurant an. Als Biergarten mag ich diesen Wohnraum unter freiem Himmel wirklich nicht bezeichnen. Parkplätze stehen ausreichend und kostenfrei zur Verfügung.
Wir warteten am Hofeingang, ein aufmerksamer Mitarbeiter signalisierte gleich bei uns zu sein. Eingang
Dies war er auch umgehend, begrüßte uns freundlich und glich unsere Reservierung ab.
Der Garten war schon recht gut besucht. Wir bekamen einen schönen geschützten Tisch am Rande des Grundstücks. Hier hatten wir sowohl Aussicht auf den Bewirtungsbereich, als auch auf die angrenzenden Felder.
Zunächst widmeten wir uns aber der Speisekarte, ich hatte natürlich schon online vorab gestöbert.
Auf großen Schiefertafeln gab es weitere aktuelle Angebote.
Für den Durst und zum Aperitif bestellten wir: 1 Flasche Peterstaler Mineralwasser - € 5,90 2 Gläser Oberkircher Pinot Sekt Rosé, trocken - € 4,20 / 0,1 l
Gut gekühlt wurden unsere Getränke serviert. Kein Problem war es, für das Mineralwasser einen Kühler zu bekommen.
Dieses Abendessen war an diesem Tag meine erste Mahlzeit. Mit Hunger soll man nicht einkaufen gehen, aber auch keine Speisen im Restaurant bestellen. Wie würde ich die angebotenen Speisen bezeichnen? Eine kreative-crossover-mediterrane Frischeküche?
Erfreut stellte ich fest, dass der vorab gesichtete Oktopus angeboten wird. Beilagen sind extra aufgeführt. Das fand ich klasse, so entfällt die lästige Verhandlung, wenn man Beilagen tauschen will.
Unsere weiteren Wünsche wurden aufgenommen und wir konnten uns ein wenig umschauen.
Das Gartenzimmer, mit eigenem Outdoor-Grillbereich für Veranstaltungen ist sehr liebevoll hergerichtet. Überwiegend weiße Bestuhlung, weiße Tische, große weiße Sonnenschirme. Ein feiner „Shabby-Chic“. Die zahlreichen Schirme und Heizpilze sorgen dafür, dass die Gäste sich hier geschützt und wohl fühlen. .
Im Weckglas wurde ein, leicht orientalisch, abgeschmeckter Linsensalat als Küchengruß serviert. Linsengruß aus der Küche
Sehr fein, es kamen sogar verschiedene Linsensorten zum Einsatz.
Zum Essen sollte ein Wein nicht fehlen.
Ich entschied mich für den 2018er Oberkircher Grauburgunder, trocken, € 5,30 / 0,25 l.
Mein Mann wählte, was mich natürlich gar nicht verwunderte, den 2018er Oberkircher Sauvignon Blanc „Vinum Nobile“, trocken, € 7,20 / 0,25 l.
Mit beiden Weinen fand jeder von uns seinen persönlichen Favoriten.
Dann wurden die Vorspeisen serviert!
Für mich: Gegrillter Oktopus / Olivenöl / Zitrone / Mediterraner Germüsecouscous / Blattsalate - €13,00.
Eine große Oktopustentakel, kross angebraten, sehr gutes Olivenöl, mutige Würze und auch Knoblauch fehlte nicht. Es schmeckte ausgezeichnet und der Kopffüßler punktete durch ein zartes Innenleben. Gegrillter Oktopus / Germüsecouscous / Blattsalate
Dazu eine feine Salatbeilage, ergänzt mit Tomaten (wenn ich richtig aufgepasst habe vom örtlichen Demeterhof), frischen Früchten und Blüten (wobei nur die Kapuzinerkresseblüte mit deutlichem Eigengeschmack punktete).
Eine klasse Vorspeise!
Ebenso sah mein Mann das auch: Hausgebeizter Lachs / Früchte / Blattsalate / Joghurt-Limettendressing - € 13,90. Gebeizter Lachs mit Salat
Fein aufgeschnittener Lachs von guter Qualität. Fein gewürzt, der Eigengeschmack des Lachses aber nicht überladen. Auch hier als Beilage die bunte Salatmischung mit feinem Dressing.
Weiter ging es mit den Hauptgerichten.
Ein Burgerfan bin ich wahrlich nicht, werde ich wohl auch nicht werden. Aber unter den 6 verschiedenen Burgern reizte mich der Reh-Burger: Heimisches Reh / gegrilltes Gemüse / Waldbeeren - € 12,00.
Das sah gut, reichlich und handwerklich gut zubereitet aus. Der hausgemachte Bun, wohl mit Curcuma im Teig aufgehübscht. Paprika, Zucchine, Aubergine, Tomaten… ein Süßkartoffelstreifen mit feinem Pesto. Die volle Aromadröhnung. Nicht zuletzt das gut gebratene Reh, innen medium!
Obenauf eine krosse Scheibe Lardo und Kartoffelstroh.
Einziger Kritikpunkt: Die Waldbeeren entpuppten sich als Erdbeeren. Detail Rehburger
Der Burger brauchte durch seine Vielseitigkeit für mich gar keine Beeren.
Für meinen Mann gab es die Variation Edelfische: Lachsfilet / Forelle / Garnelen / geschwenktes Gemüse der Saison / Weißweinschaum - € 23,00. Fischvariation
Kleinlich sind die Portionen im Schwarzwald nicht! Wir nahmen uns vor, beim zukünftigen Geniessen vorsichtiger zu sein.
Klasse gebratene, saftige Fischfilets auf buntem und knackigem Gemüse angerichtet. Auch hier obenauf eine Süßkartoffelspalte. Wieder ordentlich Würze auf die Zunge.
Warum bestellten wir noch Pommes - € 3,50, Rosmarinkartoffeln - € 3,50 Beilagen
und Pfifferlinge mit Kräutern gebraten - € 6,50? Pfifferlinge
Weil sich alles toll anhörte und ich ausgehungert war. Die Beilagen alle auch sehr gut.
Es klappt nie, mit einer Mahlzeit Versäumtes nachzuholen. Wir gaben uns wirklich Mühe, aber geschafft haben wir leider nicht alles.
Überwiegend für uns im Einsatz war der junge Philipp Rist. Wenn er dem Servicejob treu bleibt, ist er ein wirklicher Lichtblick. Perfekt freundlich und aufmerksam begleitete er uns durch den Abend.
Die Servicemann/frauschaft war insgesamt sehr jung. Wir hatten den Eindruck, dass hier ein wirklich engagiertes und motiviertes Team am Gast ist.
Und so reservierten wir beim Zahlen gleich unseren Tisch für den nächsten Freitag. Bei dem uns Philipp Rist schon fast wie Stammgäste begrüßte.
Hier lasse ich Bilder sprechen. Am 31.07.20 teilten wir uns dann den Salatteller Landglück mit Wildkräutern / Joghurt-Limettendressing / Pfifferlingen - € 18,90, als Vorspeise.
Zum Hauptgang für meinen Mann: Tagliatelle mit Steinpilzen - € 15,90. Tagliatelle mit Steinpilzen
Für mich: Gegrillter Oktopus / Olivenöl / Zitrone / Gegrilltes Sommergemüse - € 19,00. Gegrillter Oktopus
Wieder ein sehr gelungenener und schmackhafter Abend im Freiluftesszimmer.
Volle Empfehlung! Mit Herrn Marzin gehen wohl manchmal die aromatischen Ideen durch, aber das kenne und verstehe ich.
Wenn ich richtig aufgepasst habe, ist das Restaurant weitgehend barrierefrei, alle Räumlichkeiten befinden sich im Erdgeschoss. Ambiente innen
Dieses Restaurant ist wieder einmal ein „ergoogleter“ Treffer.
Die Einleitung der Homepage des Restaurant Landglück gefiel mir schon sehr gut:
„Einfach, aber Anders!
Als hoch erfahrener Koch steht er für eine bodenständige Küche mit Gourmet-Einschlag und ist unter anderem für sein „Spiel mit den Aromen“ bekannt.
Bei seiner Arbeit verzichtet Ronny Marzin konsequent auf Convenience-Produkte, denn für ihn ist die Natur immer noch der beste Geschmacksverstärker.“
Ronny Marzin betreibt Restaurant, Kochschule und Catering.
Ich reservierte einige Tage zuvor telefonisch beim freundlichen Chef persönlich.
Um 18.30 h... mehr lesen
Landglück
Landglück€-€€€Restaurant, Catering, Biergarten078059164955Nußbacher Straße 8a, 77767 Appenweier
4.5 stars -
"Zweifacher glücklicher Besuch auf dem Land!" PetraIODieses Restaurant ist wieder einmal ein „ergoogleter“ Treffer.
Die Einleitung der Homepage des Restaurant Landglück gefiel mir schon sehr gut:
„Einfach, aber Anders!
Als hoch erfahrener Koch steht er für eine bodenständige Küche mit Gourmet-Einschlag und ist unter anderem für sein „Spiel mit den Aromen“ bekannt.
Bei seiner Arbeit verzichtet Ronny Marzin konsequent auf Convenience-Produkte, denn für ihn ist die Natur immer noch der beste Geschmacksverstärker.“
Ronny Marzin betreibt Restaurant, Kochschule und Catering.
Ich reservierte einige Tage zuvor telefonisch beim freundlichen Chef persönlich.
Um 18.30 h
Geschrieben am 14.09.2020 2020-09-14| Aktualisiert am
14.09.2020
Besucht am 18.07.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 43 EUR
Unseren Tisch in der Linde hatte ich schon einige Tage zuvor telefonisch reserviert. Bei diesem Telefonat musste kurz Rücksprache genommen werden, ob noch zwei weitere Gäste Platz finden. Dies wurde schnell bejaht.
Am frühen Abend trafen wir an dem schönen Hotel im Ort ein. Dass das Haus gut besucht ist, stellten wir bereits bei der Parkplatzsuche fest. Die hauseigenen Plätze waren bereits alle belegt.
Wir hofften auf einen Tisch im großen Biergarten, dieser war bereits gut mit Gästen gefüllt bzw. überfüllt. Das war schon alles recht eng.
Wir warteten, wie auf der Hinweistafel am Eingang des Biergartens gewünscht, auf Empfangspersonal. Das dauerte etwas länger, denn die anwesenden Gäste hielten die Servicemannschaft auf Trab.
Schließlich wurden wir begrüßt, ohne Reservierung hätten wir keinen Platz mehr bekommen. Und tatsächlich fand sich noch unser freier Tisch im Außenbereich.
Die Speise- und Getränkekarte fand sich bereits als Großdruck mit lindgrünem Untergrund auf dem Tisch.
Sehr hungrig waren wir an diesem Abend nicht, wir hatten ja gut zu Mittag gegessen. Daher verzichteten wir auf eine Vorspeise.
An Servicedamen mangelte es nicht, diese waren aber durch die vielen Gäste auch sehr gefordert.
Irgendwann konnten wir unsere Bestellung bei einer freundlichen Mitarbeiterin aufgeben.
1 Flasche Mineralwasser, € 4,50 / 0,75 l. 2 trockene Weissburgunder, Weingut Andreas Männle, € 6,00 / 0,25 l.
Mein Mann hatte Appetit auf Wiener Schnitzel vom Kalb mit Pommes Frites und Gemüsebouquet - € 17,80.
Ich vertraute auf „die Empfehlung des Küchenchefs“: Rehsteak an Pfifferling-Wacholderrahm, Marktgemüse und hausgemachte Spätzle - € 25,80.
Die Getränke wurden nach wenigen Minuten gut gekühlt serviert. Der Wein eine gute Wahl.
Und das Essen? Darauf mussten wir noch nicht einmal 15 Minuten warten! Und dies bei so zahlreichen Gästen.
Unsere Enttäuschung stellte sich schnell ein.
Nach „Wiener Schnitzel“ sah das Fleisch schon mal nicht aus, eher nach Raststättenschnitzel. "Wiener" Schnitzel mit Pommes und Gemüse
Der Panade fehlte jede Luftigkeit. Im Anschnitt war das Fleisch trocken und teilweise sehr sehnig. Und der Fleischgeschmack war überhaupt nicht gut. Das unterste der drei Schnitzelstücke war auf der Unterseite schwarz verbrannt. Komisch, dass solche Stücke zufällig immer unten landen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Das Schnitzel wirklich ungenießbar.
Die Pommes ok. Das „Gemüsebouquet“ entpuppte sich als wildes, unharmonisches Durcheinander. Zucchini, Karotte, Lauch, Ebsen, Stangenbohnen, Blumenkohl, Tomate, Spitzkohl- oder Weißkohlblätter.
Eine Mitarbeiterin war schnell zur Stelle und bot kompetent an, das Gericht neu zuzubereiten. Ich fragte sie, ob die Schnitzel bereits vorgebraten / vorbereitet waren. Dies wurde bestätigt und meinem Mann war inzwischen der Appetit vergangen. Also keine neue Bestellung. Die Speise wurde anstandslos komplett von der Rechnung gestrichen. Daher werde ich das Schnitzel bei der Essensbewertung nicht einfließen lassen und nur mein Essen werten.
Womit wir beim Thema sind: Wesentlich besser schnitt mein Gericht auch nicht ab. Rehsteak, Pfifferlinge, Marktgemüse, Spätzle
Das Rehsteak war sicherlich nicht frisch gebraten. Auch hier war das Fleisch hart und zu durch. Vermutlich war auch dieses Gericht komplett portioniert vorbereitet und aufgewärmt. Die Sauce war in Ordnung, Wacholder war gut heraus zu schmecken. Die schönen Pfifferlinge konnten ihr Eigenaroma in der Sauce nicht durchsetzen. Dazu gab es noch klassisch Birne und Preiselbeeren. Falls die Spätzle tatsächlich hausgemacht waren, war es die Arbeit nicht wert. Salzarm, fade und von der Konsistenz viel zu weich.
Das Gemüse wurde bei meinem Gericht als „Marktgemüse“ beschrieben. Gleiche Mischung wie beim Schnitzel, gleiches Urteil.
Was ist hier seit dem Beitrag von Carsten1972 passiert? 2019 gab es auch noch einen Küchengruß.
Irgendwie kam uns der Abend vor wie die Coronaverlust-Aufholjagd vor.
Der Schuss kann nach hinten losgehen.
Da waren wir schnell durch an diesem Abend. Die Innenräume haben wir nicht besucht. Ambiente bezieht sich auf den Gartenbereich.
Unseren Tisch in der Linde hatte ich schon einige Tage zuvor telefonisch reserviert. Bei diesem Telefonat musste kurz Rücksprache genommen werden, ob noch zwei weitere Gäste Platz finden. Dies wurde schnell bejaht.
Am frühen Abend trafen wir an dem schönen Hotel im Ort ein. Dass das Haus gut besucht ist, stellten wir bereits bei der Parkplatzsuche fest. Die hauseigenen Plätze waren bereits alle belegt.
Wir hofften auf einen Tisch im großen Biergarten, dieser war bereits gut mit Gästen gefüllt bzw. überfüllt.... mehr lesen
Restaurant im Hotel Linde
Restaurant im Hotel Linde€-€€€Restaurant, Hotel078193630Lindenplatz 1, 77770 Durbach
2.5 stars -
"Schnellimbiss?" PetraIOUnseren Tisch in der Linde hatte ich schon einige Tage zuvor telefonisch reserviert. Bei diesem Telefonat musste kurz Rücksprache genommen werden, ob noch zwei weitere Gäste Platz finden. Dies wurde schnell bejaht.
Am frühen Abend trafen wir an dem schönen Hotel im Ort ein. Dass das Haus gut besucht ist, stellten wir bereits bei der Parkplatzsuche fest. Die hauseigenen Plätze waren bereits alle belegt.
Wir hofften auf einen Tisch im großen Biergarten, dieser war bereits gut mit Gästen gefüllt bzw. überfüllt.
Geschrieben am 13.09.2020 2020-09-13| Aktualisiert am
13.09.2020
Besucht am 18.07.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 66 EUR
Mein erster Aufenthalt im Schwarzwald, dazu schönstes Sommerwetter.
Beim Frühstück lag eine Ausflugsempfehlung zum Mummelsee auf dem Tisch und mein Mann und ich beschlossen, diesen Tipp in die Tat umzusetzen.
Die Fahrt durch die schöne Ortenau machte schon viel Freude. Nach einem Spaziergang um den Mummelsee machten wir uns auf zu weiteren Erkundungen.
In Sasbachwalden hielten wir an, diesen schönen Ort wollten wir uns ansehen und auch eine Kleinigkeit zu Mittag essen.
An Angeboten mangelte es nicht, aber der Engel gefiel uns auf Anhieb sehr. .
Vor der Türe standen einige Tische, aber so direkt an der Straße sitzen? .
Also betraten wir erst einmal das Restaurant. Eine Mitarbeiterin empfing uns sofort herzlich, ein Tisch für zwei Personen war kein Problem.
Der Gastraum ist sehr ansprechend und passend eingerichtet. Edel-gediegener Schwarzwaldcharme, eine richtige „gute Stube“. Trotz des schönen Wetters hätten wir auch hier sehr gerne Platz genommen.
Die Mitarbeiterin überraschte uns aber mit dem Angebot, auf der beschatteten Terrasse hinter dem Haus Platz nehmen zu können.
Perfekter ging es nicht!
Ein schöner Tisch im Schatten mit bequemer Bestuhlung. Gemütliche Plätze
Die Tische fein eingedeckt, Blumen, Weinreben umranken die Terrasse. Weinumrankte Südterrasse
In unserem Wanderoutfit fand ich eher uns unpassend, aber hier ist man hoffentlich an Wanderer gewöhnt.
Wir stöberten durch die gereichte Karte, das Angebot der Speisen wechselt saisonal. Da gab es zahlreiche Verlockungen, darunter drei ambitionierte 3-Gang-Menüs.
Wir gaben unsere Bestellung bei der gut geschulten und freundlichen Servicedame auf.
Unsere Getränke 1 Flasche Mineralwasser, € 5,40 / 0,75 l.
Beim Wein blieben wir dem Ort treu: 2019er Sauvignon Blanc, trocken, € 4,20 / 0,1 l, Alde Gott Winzer, Salsbachwalden. 2018er Rosé feinherb, € 3,60 / 0,1 l, Weingut Königsrein, Sasbachwalden.
wurden wenig später gut gekühlt serviert.
Unerwartet wurden wir mit einem Küchengruß bedacht. Ein würzig abgeschmecktes gebratenes Hackfleischbällchen auf feinem Gemüsepüree. Amuse
Danach folgte noch frisches Brot und hausgemachter erfrischender Kräuterquark. Kräuterquark und Brot
Als Vorspeise hatten wir beide einem Beilagensalat mit Essig-Öl-Dressing bestellt - € 5,00. Dieser wurde als knackig-bunte Mischung serviert. Frischer Beilagensalat
Tolles Dressing, dazu knusprige Croutons und ein kross gebratener Schinkenstreifen.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Hauptgerichte serviert.
Für meinen Mann Frische Pfifferlinge (250 g) in Schalotten-Kräutersahne mit handgeschabten Spätzle, € 23,50.
Die tolle Überraschung auf dem Teller fiel uns Knoblauchfreunden gleich ins Auge: Eine halbe gebratene Knolle frischen Knoblauchs! Frische Pfifferlinge und Spätzle
Dazu jeweils ein Löffel goldgelber Spätzle und die feinen Pfifferlinge in leichtem Rahm. Wenig war es überhaupt nicht, denn in separaten Schalen gab es noch reichlich Spätzle und Pfifferlinge.
Für mich: Hausgemachte Bergkäseravioli, Blattspinat, Pfifferlinge - € 18,90.
Zum Glück fehlte auch auf meinem Teller die Knollenüberraschung nicht! Bergkäseravioli, Blattspinat, Pfifferlinge
Die großen Ravioli lagen auf einem üppigen Spinatbett. Die Ravioli gefüllt mit einer fein abgeschmeckten Käsefüllung, zudem war das Gericht noch leicht mit aromatischem Bergkäse gratiniert. Mit den kleinen Pfifferlingen ein Gericht ganz nach meinem Geschmack. Die Portion war absolut ausreichend.
Mein Mann schaffte nicht alles. Sehr gerne half ich ihm noch dabei, dass von den feinen Spätzle nichts übrig blieb.
Ein höchst erfreulicher Besuch für uns. Service, frisch zubereitete Speisen und Ambiente beeindruckten uns sehr positiv. Wir haben uns absolut wohl in diesem gepflegten und freundlichen Hotelrestaurant gefühlt. Seit 1764 gibt es dieses Haus, und hoffentlich noch sehr lange!
Bei der Verabschiedung gab es noch einen guten Tipp, wie wir den Rückweg zum großen öffentlichen Parkplatz am Ortsrand abseits der Straße laufen können.
Mein erster Aufenthalt im Schwarzwald, dazu schönstes Sommerwetter.
Beim Frühstück lag eine Ausflugsempfehlung zum Mummelsee auf dem Tisch und mein Mann und ich beschlossen, diesen Tipp in die Tat umzusetzen.
Die Fahrt durch die schöne Ortenau machte schon viel Freude. Nach einem Spaziergang um den Mummelsee machten wir uns auf zu weiteren Erkundungen.
In Sasbachwalden hielten wir an, diesen schönen Ort wollten wir uns ansehen und auch eine Kleinigkeit zu Mittag essen.
An Angeboten mangelte es nicht, aber der Engel gefiel uns auf... mehr lesen
Der Engel
Der Engel€-€€€Restaurant, Hotel, Weinkeller078413000Talstraße 14, 77887 Sasbachwalden
4.5 stars -
"Himmlischer Glückstreffer!" PetraIOMein erster Aufenthalt im Schwarzwald, dazu schönstes Sommerwetter.
Beim Frühstück lag eine Ausflugsempfehlung zum Mummelsee auf dem Tisch und mein Mann und ich beschlossen, diesen Tipp in die Tat umzusetzen.
Die Fahrt durch die schöne Ortenau machte schon viel Freude. Nach einem Spaziergang um den Mummelsee machten wir uns auf zu weiteren Erkundungen.
In Sasbachwalden hielten wir an, diesen schönen Ort wollten wir uns ansehen und auch eine Kleinigkeit zu Mittag essen.
An Angeboten mangelte es nicht, aber der Engel gefiel uns auf
Geschrieben am 12.09.2020 2020-09-12| Aktualisiert am
18.02.2024
Besucht am 20.07.2020Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 28 EUR
Schön, wenn die beste Freundin samt Tochter einfach mal spontan beschließen, die Petra von der Arbeit abzuholen und den Sommer zu genießen.
Gemeinsam fuhren wir in den sehenswerten historischen Ortskern. Schnell waren wir uns einig, dass wir in den Bierengel gehen. Etwas versteckt liegt ein öffentlicher und kostenfreier Parkplatz. Von diesem gelangt man durch eine Öffnung in der historischen Stadtmauer „durch die Hintertüre“ in den schönen Biergarten.
Der Bierengel ist bei Ausflüglern und auch zum Feierabendbier sehr beliebt. Ordentliche Weine gibt es auch.
Schon öfter war ich hier bei schönem Wetter zu Gast. Die Innenräume habe ich tatsächlich noch nie von innen gesehen.
Wir wurden freundlich begrüßt und fanden einen freien Platz. .
Die Karten wurden gereicht und wir durften erst einmal stöbern. Der weitere Service wird über ein Fähnchen auf einem Holzpflock am Tisch gesteuert. Fahne unten = keine Wünsche. Fahne oben = Bedienung gewünscht. Das klappt hier in der Regel auch richtig gut.
Meine Freundin und ich bestellten 2 alkoholfreie Weizenbier, € 3,10 / 0,5 l.
Die junge Dame 1 helle Traubensaftschorle, € 3,50 / 0,4 l.
Die Speisekarte mit gutbürgerlicher und regionaler Küche ist abwechslungsreich und nicht überladen.
Ich war hungrig, unsere Kantine läuft noch eingeschränkt im „Coronamodus“ und wählte: Bauernsalat – Bunter Salatteller mit Schafskäse, Oliven und Peperoni, Essig-Öl-Dressing - € 7,50. Dazu eine Ofenkartoffel (dazu gibt es eigentlich Kräuterquark, diesen habe ich abbestellt). Statt der ausgewiesenen € 5,80 wurden nur € 2,50 als „kleine Beilage“ berechnet – sehr fair.
Mit meinem Salat, wohl vom griechischen Bauern, war ich sehr zufrieden. Bauernsalat
Nett angerichtet, frische Zutaten, gutes Dressing. Und in so einen tiefen Pastateller geht auch ordentlich was rein.
Dazu die Kartoffel mit gutem Geschmack. Beilagenkartoffel
Einziger Kritikpunkt: Die vollkommen überflüssige Alufolie. Einfach weglassen, Müll und Geld gespart.
Meine Begleiterinnen wurden mittags bereits gut versorgt und waren nicht sehr hungrig.
Meine Freundin bestellte 1 Portion Bratkartoffeln mit Kräuterquark - € 4,00. Goldgelb mit leichter Röstung gebraten, gut gewürzt. Bratkartoffeln und der Kräuterquark wurden gelobt. Bratkartoffeln mit Kräuterquark
Ihre Tochter, eigentlich schon zu groß für „Kinderportionen“, war mit„Pumuckel“: Spätzle mit Soße - € 3,70 zufrieden. Davon gibt es kein Foto, denn die junge Dame wird nur ungern beim Essen gestört und das ist natürlich vollkommen ok. Danach gab es in der Eisdiele nebenan noch ein Eis.
Dieser schöne Biergarten (Wertung "Ambiente" bezieht sich auf den Außenbereich) im geschützten Hof liegt direkt im Zentrum, wird aber sicherlich von Ortsunkundigen leicht übersehen. Sicherlich nicht schlimm für den freundlichen Inhaber und sein Team. An Stammkunden mangelt es nicht und bei jedem Besuch denke ich: So einen Engel hätte ich gerne zu Hause um die Ecke!
Schön, wenn die beste Freundin samt Tochter einfach mal spontan beschließen, die Petra von der Arbeit abzuholen und den Sommer zu genießen.
Gemeinsam fuhren wir in den sehenswerten historischen Ortskern. Schnell waren wir uns einig, dass wir in den Bierengel gehen. Etwas versteckt liegt ein öffentlicher und kostenfreier Parkplatz. Von diesem gelangt man durch eine Öffnung in der historischen Stadtmauer „durch die Hintertüre“ in den schönen Biergarten.
Der Bierengel ist bei Ausflüglern und auch zum Feierabendbier sehr beliebt. Ordentliche Weine gibt... mehr lesen
4.0 stars -
"Toller Biergarten für gesellige Treffen!" PetraIOSchön, wenn die beste Freundin samt Tochter einfach mal spontan beschließen, die Petra von der Arbeit abzuholen und den Sommer zu genießen.
Gemeinsam fuhren wir in den sehenswerten historischen Ortskern. Schnell waren wir uns einig, dass wir in den Bierengel gehen. Etwas versteckt liegt ein öffentlicher und kostenfreier Parkplatz. Von diesem gelangt man durch eine Öffnung in der historischen Stadtmauer „durch die Hintertüre“ in den schönen Biergarten.
Der Bierengel ist bei Ausflüglern und auch zum Feierabendbier sehr beliebt. Ordentliche Weine gibt
Geschrieben am 07.09.2020 2020-09-07| Aktualisiert am
07.09.2020
Besucht am 17.07.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 28 EUR
… schrieb Carsten1972 in seinem Beitrag 2019.
Diesem Tipp kamen wir sehr gerne nach!
Zur Mittagszeit traf ich an diesem Freitag ein. Mein Mann reiste schon dienstags zum Antritt seiner Reha im schönen Durbach an.
Mein Frühstück bestand aus einer großen Portion Süßkirschen, die Nachbarn hatten mich mit diesem Reiseproviant versorgt. Nun war ich doch hungrig auf „was Richtiges“.
Wir machten uns auf den Weg zum wohl schönsten Aussichtspunktes Durbachs.
Wunderschönes Wetter, ein paar Wolken sorgten dafür, dass es nicht zu heiß wurde.
Oben angekommen, beeindruckte uns der Ausblick über die Schwarzwaldhöhen und die Weinberge. Blick auf die Ortenau
Wir suchten uns, abseits der gut besuchten Schlossterrasse, einen Tisch mit Aussicht. Terrasse
Die kleine, saisonal wechselnde, Speisekarte lag am Tisch bereit, außerdem wies eine Schiefertafel Pfifferlingsgerichte aus. Reichlich Platz für die Außengastronomie
Mein Mann hatte bereits zu Mittag gegessen und wählte nur eine Kleinigkeit. Teil-Selbstbedienung ist hier angesagt.
Angewöhnen muss man sich seit diesem Jahr, beim Betreten der Gastronomie erst einmal die Coronaregelungen zu finden und zu befolgen. Ich latschte natürlich gleich mal entgegen der Einbahnstraßenregel ins Gebäude. Es war nicht viel los, so durfte ich illegal „durchschlupfen“. veränderte Innenräume
An einer sicherlich neu improvisierten Durchreiche gab ich unsere Bestellung bei einem freundlichen Mitarbeiter auf: 2 trockene Weißweinschorlen, € 4,00 – 0,25 l.
Für meinen Mann: Focaccia mit Oliven und Tomatenpesto - € 6,50.
Für mich: Blattsalat mit Pfifferlingen und Vinaigrette - € 12,50. Brot musste extra zu € 1,50 bestellt werden.
Bezahlt wurde sofort bei Bestellung. Unsere gut gekühlten Getränke durfte ich selbst zum Tisch bzw. zur Mauer balancieren. Zum Wohl!
Die Speisen wurden nach passender Wartezeit serviert.
Das „Kleinigkeit“ für meinen Mann erwies sich als gut bezahlte Zwischenmahlzeit.
Das aufgewärmte Conveniencebrot war ok, aber auch nicht mehr. 5 Oliven, 1 Löffel Pesto. Focaccia, Pesto, Oliven
Mein Salat wurde im tiefen Teller serviert. Frische Blattsalate, Tomate, Salatgurke, Radieschen und Karottenstreifen. Blattsalat mit Pfifferlingen
Die Pfifferlinge mit Zwiebeln leicht angebraten und nun lauwarm (das hatte ich aufgrund des Salates und der Vinaigrette nicht anders erwartet). Geschmacklich war ich zufrieden. Der tiefe Teller und das beigelegte frische Brot konnten allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Portion (ohne das extra bestellte Brot) als Vorspeise durchgegangen wäre.
Fazit: Unbedingt besuchen!
Die Aussicht ist ein Traum, die Mitarbeiter freundlich. Die Preise etwas überzogen.
Liegt es an der prädestinierten Lage? Sind die Preise seit Corona erhöht worden? Die Weinstube gehört zum Hotel Ritter in Durbach, vielleicht passt man sich mit der Weinstube den gehobenen Preisen an. .
… schrieb Carsten1972 in seinem Beitrag 2019.
Diesem Tipp kamen wir sehr gerne nach!
Zur Mittagszeit traf ich an diesem Freitag ein. Mein Mann reiste schon dienstags zum Antritt seiner Reha im schönen Durbach an.
Mein Frühstück bestand aus einer großen Portion Süßkirschen, die Nachbarn hatten mich mit diesem Reiseproviant versorgt. Nun war ich doch hungrig auf „was Richtiges“.
Wir machten uns auf den Weg zum wohl schönsten Aussichtspunktes Durbachs.
Wunderschönes Wetter, ein paar Wolken sorgten dafür, dass es nicht zu heiß wurde.
Oben angekommen,... mehr lesen
Weinstube Schloss Staufenberg
Weinstube Schloss Staufenberg€-€€€Restaurant, Weinstube078192465838Schloß Staufenberg 1, 77770 Durbach
3.5 stars -
"Unbedingt besuchen, wer in der Ortenau ist …" PetraIO… schrieb Carsten1972 in seinem Beitrag 2019.
Diesem Tipp kamen wir sehr gerne nach!
Zur Mittagszeit traf ich an diesem Freitag ein. Mein Mann reiste schon dienstags zum Antritt seiner Reha im schönen Durbach an.
Mein Frühstück bestand aus einer großen Portion Süßkirschen, die Nachbarn hatten mich mit diesem Reiseproviant versorgt. Nun war ich doch hungrig auf „was Richtiges“.
Wir machten uns auf den Weg zum wohl schönsten Aussichtspunktes Durbachs.
Wunderschönes Wetter, ein paar Wolken sorgten dafür, dass es nicht zu heiß wurde.
Oben angekommen,
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… deshalb verlegten wir die geplante Tour mit vielen Höhen und Tiefen lieber in die weniger anstrengende oberrheinische Tiefebene. Der Auen-Wildnispfad wurde uns empfohlen.
Sehr schöne natürliche Wege, viel Wasser, klare Baggerseen. Wasser ist mein Element und so nahm ich gegen Ende der Wanderung spontan ein erfrischendes Bad.
Schwimmen macht hungrig. Mein Mann war inzwischen auch ohne Planscherei hungrig.
Hier gab es viel Natur und ein Gebäude in Sichtweite. Nicht zu übersehen: Das Europäische Forum an Rhein.
Ein graues Betonmonstrum, bezeichnet als „architektonisches Glanzstück“.
Über das futoristische Erscheinungsbild in dieser Lage lässt sich streiten und ich frage mich oft, was die Baumeister antiker Gebäude und Städte heute zu diesen Bauten sagen würden.
„Grenzüberschreitende Kulinarik“ wird hier angeboten. Auf jeder Etage ein Restaurantbetrieb, im 2. Stockwerk der Japaner MIKO.
Leichtes Sushi bei der Hitze fanden wir passend. Am Eingang des Restaurants wurden wir von einer Mitarbeiterin empfangen und bekamen einen Tisch zugewiesen.
Ein sehr großes Restaurant und dadurch recht laut und ungemütlich. Die Einrichtung bemüht asiatisch.
Leider entdeckten wir die Außenplätze mit Blick in die Rheinebene erst später. Dort wurde uns kein Platz angeboten. Eventuell waren aber alle Tische bereits belegt.
Der Service wurde überwiegend von Asiatinnen betrieben. Leichte Verständigungsschwierigkeiten gleich zu Anfang. Die Mitarbeiterin bot Buffet „all you can eat“ an. Buffet und all you can eat? Nicht so gerne. Wir konnten auch kein Buffet erkennen und diese sind aufgrund Corona ja auch wohl überwiegend gestrichen. In die ausgelegten Karten hatten wir noch nicht gesehen und sagten, wir wollten Sushi aus der Karte auswählen.
Ich hatte den Eindruck, dies kam nicht gut an. Sie legte uns einen Block und Stift auf den Tisch und verabschiedete sich mit „Bitte Nummern aufschreiben“.
Vorher durften wir noch unsere Getränke bestellen:
1 Flasche Mineralwasser - € 5,80 / 0,75 l
1 alkoholfreies Hefeweizen - € 4,30 / 0,5l
Also notierte ich unsere Wünsche:
1 x Edamame - € 2,50
9 Positionen Sushi zu insgesamt € 40,70. Die Einzelauflistung erspare ich uns.
Später sah ich, dass die Buffet-Bestellung bei den Gästen über iPad-Bestellung in „Runden“ mit Spielregeln abläuft.
2,5 Stunden Essen zu € 15,90/Erwachsene. Das wäre vielleicht etwas günstiger geworden, aber wir waren ja nicht zum Spielen hier.
Das Servieren der zahlreichen Portionen um uns herum sorgte für sehr viel Unruhe, die Mitarbeiterinnen waren ständig in Bewegung. Da blieb wohl auch etwas Freundlichkeit auf der Strecke. Ob das portionsweise Servieren und die zahlreichen Geschirrteile hier wirklich wirtschaftlicher sind?
Unsere gut gekühlten Getränke wurden serviert, meine Bestellung mitgenommen und wenig später alles wie gewünscht serviert.
Vorab die Sojabohnen, bei der Zubereitung dieser Knabberei kann wohl nichts schief gehen.
Schlicht angerichtet, aber besser als mit irgendwelchen Saucen dekoriert.
Für unser Mittagessen war das genau die passende Portion und der Reis sättigt immer wieder überraschend.
Die Qualität war in Ordnung. Der Reis von guter Konsistenz und mit passend leichter Säure versehen. Der Fisch (Garnele, Tintenfisch, leicht geflämmte Jakobsmuschel, Lachs und Thunfisch) frisch.
Wir haben schon besseres Sushi erlebt, aber in diesem großen All-you-can-eat-Laden hatten wir fast befürchtet einen Reinfall zu erleben.
Das war alles frisch zubereitet. Den Köchen konnte man bei der Arbeit zusehen.
Für eine kurze Mittagsrast war das ok. Und wir waren froh mit unserer Entscheidung „a la carte“ bestellt zu haben.
Das gesamte Haus ist rollstuhlgerecht, ein großer Aufzug steht zur Verfügung. Die Toiletten sind sauber und gepflegt. Hier ist ja auch alles neu. Die Toiletten befanden sich im 3. oder 4. Stockwerk und werden wohl von allen Gästen der Gastronomie des Hauses genutzt.