Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 963618x gelesen 16466x "Hilfreich" 15231x "Gut geschrieben"
Besucht am 15.03.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 63 EUR
An diesem Sonntag trafen wir nach unserem üppigen Frühstück zur späten Mittagszeit in Deidesheim ein.
Richtig hungrig waren wir noch nicht. Aber der ruhig gelegene Ketschauer Hof mit seinen historischen Gebäuden und Freiluftplätzen im eigenen Park ist für uns immer eine willkommene Anlaufstelle.
Mittags ist bis 14.30 Uhr geöffnet, es war bei unserem Eintreffen schon kurz nach 14.00 Uhr. Außen saßen noch einige Gäste auf der Terrasse. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich und wir fragten, ob es noch möglich sei eine Kleinigkeit zu essen.
Sie fragte kurz in der Küche nach, eigentlich rechneten wir nicht damit, dass wir noch angenommen werden.
Aber nein, wir durften bei freier Platzwahl gerne bleiben.
Die Tische der etwas erhöht gelegenen Terrasse waren schön eingedeckt, das Wetter sonnig. Terrasse des 1718 .
Aber ein recht kalter Wind ließ uns dann doch im stilvollen Restaurant Platz nehmen. .
Die stilvoll renovierten Räume sind geschmackvoll eingerichtet. Alt trifft Moderne, uns gefiel es ausgesprochen gut. Alle Räumlichkeiten top gepflegt.
Ein junger Mann übernahm den weiteren vorbildlichen Service und reichte uns die Speise- und Getränkekarte.
Unser Flüssigkeitshaushalt wurde mit 1 Flasche Gerolsteiner Mineralwasser aufgetankt, 0,75 l - € 7,50.
Zu entdecken gab es zahlreiche Verlockungen. Schade, dass wir nicht mehr Hunger hatten.
Also blieb es wirklich bei der Kleinigkeit aus dem Vorspeisenangebot:
Dazu durfte ein gutes Glas Wein nicht fehlen.
Für meinen Mann den 2019er Sauvignon Blanc, Weingut von Winning, Deidesheim, 0,25 l – € 9,00.
Ich wählte den 2018er Bone dry Rosé, Weingut Reichsrat von Buhl, Deidesheim, 0,25 l - € 9,00.
Überrascht wurden wir, trotz unserer zurückhaltenden Bestellung, mit einem Küchengruß. Frisch gebackenes Brot Cremig-würzige Butter
Ofenwarmes frisches Brot mit perfekter Kruste und Krume, dazu eine cremig-würzige, leicht pikante, Butter mit Salzflocken.
Einfach – gut!
Unsere Vorspeise folgte kurz darauf. Ein optisches Highlight. Darf man Kunst essen? Ja, wenn sie auf dem Teller liegt schon! CARPACCIO Färöer Lachs / Seeteufel / Jakobsmuschel
Obwohl es sich um eine kalte Vorspeise handelte verströmte sie einen unglaublich appetitlichen und frischen Duft.
Genussvoll tasteten wir uns durch die unterschiedlichen Aromen. Diese kamen sowohl als Eigenaroma, als auch in der Kombination unglaublich gut harmonierend zur Geltung. Detail CARPACCIO Färöer Lachs / Seeteufel / Jakobsmuschel
Zarter Lachs der dänischen Inselgruppe, Seeteufel mittig in Szene gesetzt. Rohe Jakobsmuschel fand sich mittig in Begleitung von aromatischer Gurke, dekoriert mit Erbsensprossen und feinen Blättern des Blutampfers. Der Kaviar entpuppte sich als Saiblingskaviar. Der Dill sehr dezent als Dillöl eingesetzt, gelungen. Wie auch die Zitrusvinaigrette.
Der Servicemitarbeiter fragte zwischendurch nach unserer Zufriedenheit. An unseren Gesichtern konnte er diese sicherlich schon von Weitem erkennen. Ich sagte ihm, dies könne die beste Vorspeise 2020 werden!
Dass sofort danach eine lange Corona-Zwangspause einsetzte, ahnten wir an diesem Tag noch nicht. Wohl aber, dass es die Gastronomie hart treffen wird.
Bereits am Morgen hagelte es in der Spinne in Gimmeldingen Stornierungen.
Im Ketschauer Hof kamen wir bei der freundlichen Verabschiedung noch mit einer Mitarbeiterin ins Gespräch.
Auch sie bestätigte: Alle Anrufe nur noch Absagen. Darunter auch große Firmenevents.
L. A. Jorden / 1718 oder Sushi B, mindestens eines der 3 Restaurants des Ketschauer Hofes sind vorgemerkt für einen Besuch nach den Coronabeschränkungen. Und dann werden wir selbstverständlich ein Menü wählen!
Wir wünschen dem gesamten Team dieses Hauses und den Gästen, bedachte und sinnvolle Lockerungen der Gastronomiebeschränkungen und natürlich Gesundheit!
An diesem Sonntag trafen wir nach unserem üppigen Frühstück zur späten Mittagszeit in Deidesheim ein.
Richtig hungrig waren wir noch nicht. Aber der ruhig gelegene Ketschauer Hof mit seinen historischen Gebäuden und Freiluftplätzen im eigenen Park ist für uns immer eine willkommene Anlaufstelle.
Mittags ist bis 14.30 Uhr geöffnet, es war bei unserem Eintreffen schon kurz nach 14.00 Uhr. Außen saßen noch einige Gäste auf der Terrasse. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich und wir fragten, ob es noch möglich sei eine... mehr lesen
4.5 stars -
"Die beste Vorspeise 2020 (…bis jetzt)!" PetraIOAn diesem Sonntag trafen wir nach unserem üppigen Frühstück zur späten Mittagszeit in Deidesheim ein.
Richtig hungrig waren wir noch nicht. Aber der ruhig gelegene Ketschauer Hof mit seinen historischen Gebäuden und Freiluftplätzen im eigenen Park ist für uns immer eine willkommene Anlaufstelle.
Mittags ist bis 14.30 Uhr geöffnet, es war bei unserem Eintreffen schon kurz nach 14.00 Uhr. Außen saßen noch einige Gäste auf der Terrasse. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich und wir fragten, ob es noch möglich sei eine
Geschrieben am 03.05.2020 2020-05-03| Aktualisiert am
03.05.2020
Der Richtershof ist seit einigen Jahren für uns eine wunderschöne Einkehrmöglichkeit.
Das "Rundum-Sorglos-Paket" wurde uns immer erfüllt.
Die Direktorin Andrea Mereu richtet sich nun mit nahezu ergreifenden Worten auf der Startseite
der Homepage an die Gäste und stellt sich den Herausforderungen der Coronapandemie.
Der Richtershof ist seit einigen Jahren für uns eine wunderschöne Einkehrmöglichkeit.
Das "Rundum-Sorglos-Paket" wurde uns immer erfüllt.
Die Direktorin Andrea Mereu richtet sich nun mit nahezu ergreifenden Worten auf der Startseite
der Homepage an die Gäste und stellt sich den Herausforderungen der Coronapandemie.
Wie ich finde: Sehr lesenswert!
https://www.weinromantikhotel.com
Liebe Frau Mereu!
Ihnen und Ihrem freundlichen Team alles Gute! Wir werden auf jeden Fall sehr gerne wiederkommen!
stars -
"Lesenswerter Gruß der Direktorin an die Gäste" PetraIODer Richtershof ist seit einigen Jahren für uns eine wunderschöne Einkehrmöglichkeit.
Das "Rundum-Sorglos-Paket" wurde uns immer erfüllt.
Die Direktorin Andrea Mereu richtet sich nun mit nahezu ergreifenden Worten auf der Startseite
der Homepage an die Gäste und stellt sich den Herausforderungen der Coronapandemie.
Wie ich finde: Sehr lesenswert!
https://www.weinromantikhotel.com
Liebe Frau Mereu!
Ihnen und Ihrem freundlichen Team alles Gute! Wir werden auf jeden Fall sehr gerne wiederkommen!
Geschrieben am 28.04.2020 2020-04-28| Aktualisiert am
28.04.2020
Besucht am 14.03.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 130 EUR
Seit einigen Jahren wollen wir schon zur Mandelblüte nach Gimmeldingen.
Jährlich sieht man in den Medien die herrlichen Bilder der blühenden Mandelbäume, aber auch die Menschenmassen die sich dieses Naturschauspiel nicht entgehen lassen wollen. Und genau die Menschenmassen hielten uns bisher von dem Ausflug ab. Oder wir verpassten den richtigen Zeitpunkt, vor oder nach dem Mandelblütenfest nach Gimmeldingen zu reisen.
Am 4.3. hörte ich morgens im Radio, das Mandelblütenfest sei wegen der Coronapandemie abgesagt. Ich witterte unsere Chance, die Mandelblüte ohne Menschenmassen zu sehen!
Das Restaurant und Gästehaus Spinne in Gimmeldingen war schnell gefunden und auch die Speisekarte gefiel.
Ich rief gleich an. Die Chefin, Christiana Mix, war gleich am Telefon. Ein Zimmer und ein Tisch für den Abend war noch frei für uns. Sie selbst hatte bei unserem Telefonat noch gar nicht gehört, dass das Mandelblütenfest abgesagt wurde.
Meine Reservierung wurde kurz darauf sehr freundlich per eMail bestätigt.
Christiana Mix und Jörg Friedrich führen das Haus gemeinsam seit über 10 Jahren. Beide waren vorher erfolgreich in der Gastronomie tätig.
Dass sich unsere Welt innerhalb von 10 Tagen durch Corona vollkommen verändert, hätten wir sicherlich alle nicht erwartet. Am Tage der Buchung sah ich alles noch völlig entspannt. Hygieneregeln beachten, Abstand halten. Kurz vor dem Wochenende telefonierte ich nochmals mit Frau Mix. Auf eigene Initiative wurde der Restaurantbereich schon verändert um mehr Abstand zwischen den Tischen zu gewährleisten.
Am frühen Samstagnachmittag trafen wir in Gimmeldingen ein. Etwas versteckt, aber dadurch sehr ruhig, liegt das wohnliche Sandsteinhaus im Ortsteil Haardt. .
Parkplätze stehen für die Gäste zur Verfügung. Bei voll belegtem Haus und Restaurant könnte es eng werden. Gehbehindertengerecht ist das Haus nicht.
Frau Mix begrüßte uns herzlich und zeigte uns unser hübsches Zimmer. Die zur Verfügung gestellte Leselektüre war perfekt getroffen und sorgte für herzhafte Lacher! Tolle Begrüßung!
Es blieb noch Zeit vor dem Abendessen für einen Spaziergang durch Gimmeldingen und die angrenzenden Weinberge. Der Ort war noch verschlafener als erwartet. Mit Mühe entdeckten wir ein Gasthaus, um ein Glas Wein zu trinken.
Pünktlich trafen wir zum Abendessen im Restaurant ein.
Frau Mix begrüßte uns nochmals, führte uns zum reservierten Tisch und reichte die Speisekarte sowie die zusätzliche Weinempfehlungen. Frau Mix ist ausgebildete Weinfachfrau, auf ihre Empfehlungen war an diesem Abend Verlass. .
Das Restaurant hielt Wort: Nur jeder 2. Tisch war belegt. Das Ambiente sehr gepflegt, bequeme Bestuhlung, angenehme Beleuchtung, frühlingsfrische Tulpen. Wir fühlten uns ausgesprochen wohl. .
Wir starteten mit 2 Gläsern Riesling Sekt á € 6,50. Dazu gesellte sich ein Schälchen mit kleinen Salzbrezeln.
Und natürlich unserer Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,20.
Wenig später wurden 2 Sorten frisches Brot, Salzbutter und eine luftig aufgeschlagene Creme gereicht. Auftakt
Es folgte Fingerfood. Fingerfood-Amuse
Eine Seepocke diente als Halter für kleine Crêpes mit Garnelenfüllung Crepe mit Garnelenmousse
und kleinen, sehr saftigen, Kaninchenkeulen Kaninchenkeule.
Frau Mix stand immer aufmerksam zur Verfügung und nahm unsere Wünsche zum Wein entgegen. Ich entschied mich für die Empfehlung des trockenen Blanc de Noir – 0,25 l - € 7,00, vom ortsansässigen Weingut Weegmüller.
Mein Mann wählte vom Weingut Christmann in Gimmeldingen den trockenen gelben Muskateller – 0,25 l / € 7,00.
Unsere Vorspeisen wurden nach sehr angenehmer Wartezeit serviert.
Ich war mal mutig. Und entschied mich für eine, für mich sehr ungewöhnliche Speise: Schweinebauch sous vide gegart- Weisskrautsalat – geschmorte Orangen - € 16,00. Schweinebauch sous vide gegart
Sehr appetitlich sah die Vorspeise aus. Mein Mann entdeckte auf den Orangen kleine Körner. „Ist das Kümmel?“ fragte er besorgt. Denn er weiß: Kümmel hasse ich. Da ist das Frühstück gelaufen, wenn sich ein Kümmelkorn auf meinem Brötchen verirrt!
Kümmel konnte ich mir bei der Kombination mit Orange beim besten Willen nicht vorstellen. Unbekümmert antwortete ich „Das ist bestimmt Fenchelsaat“. War es nicht…
Das Fleisch butterzart, würzig mariniert /glasiert. Da war ich sehr angetan. Auch der Weiskrautsalat und die Orangen, einfach klasse. Tja, aber der Fenchel entpuppte sich tatsächlich als Kümmel in großzügiger Dimension.
Frau Mix erkündigte sich zwischenzeitlich nach unserer Zufriedenheit. Die Kümmelpräsenz ließ sich leider nicht ändern. Ich war über mich selbst verblüfft, aber ich konnte es essen uns sogar etwas genießen. Der Kümmel war schön weich mitgegart worden und dadurch milder. Bei vielen Gerichten frage ich vorher, ob Kümmel verwendet wird. In dieser Kombination habe ich definitiv nicht mit Kümmel gerechnet und nach meinem Geschmack wäre Fenchelsaat die feinere und stimmigere Wahl gewesen. Der Küche mache ich keinen Vorwurf, das verbuche ich unter „persönlichem Jammern auf hohem Niveau“.
Mein Mann konnte Frau Mix beruhigen. Seine Vorspeise absolut nach seinem (und meinem) Geschmack! Gamba gebraten – Papaya – Limonendressing - € 18,00. Gamba gebraten – Papaya – Limonendressing
3 große Garnelen, saftig und noch leicht glasig gebraten. Dazu der bunte Papayasalat, Frühlingszwiebeln und frischer Koriander nahmen etwas die Süße und gaben frische Akzente. Das Limonendressing passte perfekt.
Zum Hauptgang entschieden wir uns beide für das Filet vom heimischen Zander – Alb-Leisa-Linsen – Trüffel-Kartoffelpüree - € 22,00. Filet vom heimischen Zander – Alb-Leisa-Linsen – Trüffel-Kartoffelpüree
Ein noch leicht winterliches Gericht. Aber ganz nach unserem Geschmack. Zwei großzügige Zanderstücke, saftig und leicht kross auf der Haut gebraten. Beim Kartoffelpüree kam das Eigenaroma der Kartoffel noch gut durch, aber auch Trüffel war vorhanden (leider kein frischer Trüffel obenauf). Die nussigen, kleinen „Alb-Leisa“ waren genau richtig, noch mit ein wenig Biss. Ein leichtes Sahnesößchen rundete das Gericht ab.
Aufmerksam wurde wenig später die Dessertkarte gereicht.
Mein Mann fand das perfekte Angebot: Espresso Gourmet – € 7,50. Espresso – saftiger Schokobrownie und ein cremiges Vanilleeis mit Kürbiskernöl. Espresso Gourmet
Eine tolle Kombination.
Ich war zu satt für ein Dessert. Mein Dessert in flüssiger Form stammte aus meiner Heimatstadt: Killepitsch – € 4,00. In der geheimen Rezeptur des 42%igen Kräuterlikörs ist sicherlich auch Kümmel enthalten. Aber in flüssiger Form schmeckte mir Kümmel schon immer. Killepitsch in bester Gesellschaft
Das war ein sehr schöner Abend. Blick in die Rheinebene
Und nach einer ruhigen Nacht wurden wir am nächsten Morgen mit einem Frühstück überrascht, dass wirklich keine Wünsche offen ließ.
Eine freundliche Mitarbeiterin servierte alles frisch am Tisch, kein unruhiges Gerenne zum Buffet. Wunderbar. Ich lasse zum Frühstück einfach die Bilder sprechen.
Das war ein toller Ausflug und im Nachhinein sind wir sehr froh, diese persönliche „Corona-Abschlussfahrt“ gemacht zu haben.
Am nächsten Tag waren bei strahlendem Sonnenschein doch sehr viele Besucher unterwegs.
Wir waren früh dran und hatten unsere Mandelblütenwanderung beendet, bis der Andrang der Menschen zu stark wurde. Die Mandelblüte!
Alles Gute für die „Spinne“, Frau Mix, Herrn Friedrich und dem Team. Inzwischen bietet die Spinne vorbereitete Menüs zum Versand an. Kreative Ideen sind nötig, wir hoffen dennoch, dass sich die Lage bald deutlich entspannt und die Gäste sich wieder gemeinsam und gesellig zum Genießen einfinden.
Seit einigen Jahren wollen wir schon zur Mandelblüte nach Gimmeldingen.
Jährlich sieht man in den Medien die herrlichen Bilder der blühenden Mandelbäume, aber auch die Menschenmassen die sich dieses Naturschauspiel nicht entgehen lassen wollen. Und genau die Menschenmassen hielten uns bisher von dem Ausflug ab. Oder wir verpassten den richtigen Zeitpunkt, vor oder nach dem Mandelblütenfest nach Gimmeldingen zu reisen.
Am 4.3. hörte ich morgens im Radio, das Mandelblütenfest sei wegen der Coronapandemie abgesagt. Ich witterte unsere Chance, die Mandelblüte ohne Menschenmassen... mehr lesen
Restaurant Spinne
Restaurant Spinne€-€€€Restaurant, Gästezimmer063219597799Eichkehle 58, 67433 Neustadt an der Weinstraße
4.5 stars -
"Mandelblüte ohne Fest, vor dem nicht zu erwartenden „Coronablues“." PetraIOSeit einigen Jahren wollen wir schon zur Mandelblüte nach Gimmeldingen.
Jährlich sieht man in den Medien die herrlichen Bilder der blühenden Mandelbäume, aber auch die Menschenmassen die sich dieses Naturschauspiel nicht entgehen lassen wollen. Und genau die Menschenmassen hielten uns bisher von dem Ausflug ab. Oder wir verpassten den richtigen Zeitpunkt, vor oder nach dem Mandelblütenfest nach Gimmeldingen zu reisen.
Am 4.3. hörte ich morgens im Radio, das Mandelblütenfest sei wegen der Coronapandemie abgesagt. Ich witterte unsere Chance, die Mandelblüte ohne Menschenmassen
Geschrieben am 13.04.2020 2020-04-13| Aktualisiert am
13.04.2020
Besucht am 14.03.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 37 EUR
Eine recht spontane Tour in die Pfalz führte uns mal wieder am Landgasthaus Frauenstein vorbei.
Etwas Hunger hatten wir, bis zum Abendessen war es noch recht lang.
Bisher waren wir immer vorbei gefahren, es liegt so „touristengünstig“ an der Bundesstraße. Allerdings äußerste sich GastroGuideKollege Simba47533 vor einiger Zeit bereits recht positiv zu diesem Haus.
Seit über 30 Jahren betreibt Familie Dörr das Gasthaus mit Gästezimmern und Hofladen.
Das Gebäude ist umgeben von großzügigen Parkplätzen. In das Haus sind einige Stufen zu überwinden.
Für Gäste, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, ist mittig ein Geländer angebracht. Gast- und WC-Räume sind alle barrierefrei.
Wir schauten uns die Speisekarte am Eingang an. Deutsch, gutbürgerlich, pfälzisch.
Wir betraten den großen Gastraum, die beiden Damen an der Theke begrüßten uns freundlich und wir durften uns einen Tisch auswählen. Uns zog es links ins Nebenzimmer, dieser Raum war durch viele Fenster einfach heller als der Hauptgastraum. Nebenraum
Rustikale, gepflegte Einrichtung. Die „gute alte Zeit“ findet man nicht mehr oft, hier ist sie stehen geblieben. Kamin, Holzvertäfelungen und reichlich Trophäen an der Wand. Nun, als Jägerstochter durfte ich mit solchen Dekorationen aufwachsen. Aber ich kann dem nun wirklich rein gar nichts abgewinnen. Ein gutes Wildgericht auf dem Teller finde ich geschmackvoller. Blick zum Hauptgastraum
Die Speisekarten wurden gereicht und unsere Getränkewünsche abgefragt.
Die Getränke waren schneller bestellt als unser Essen.
Umgehend wurden wir mit gut gekühlten Getränken versorgt.
Ca. 40 Gerichte (ohne Desserts) umfasst die deutsch- und französischsprachige Speisekarte.
Suppen, Salate, Schnitzel, Steaks, pfälzer Spezialitäten, Forelle. Selbst das Toast Hawai fehlte nicht.
Die Devise des Hauses „Ländlich-Deftig-Frisch“ wird leider nicht konsequent umgesetzt. Ein Blick in die Deklaration der Zusatzstoffe klärt auf, dass doch Vieles nicht klassisch und frisch zubereitet wird.
Zum Essen bestellte ich mir den „Bauernsalat“ Mediterrane Salatvariation, mit Tomaten, Gurken, Peperoni, Zwiebeln und Schafskäse - € 11,90.
Die Forelle aus eigenem Gewässer, ein Bach fließt direkt hinter dem Haus, hätte mich sehr gereizt. Ich hatte aber Bedenken, dass mir die Portion zu groß ist.
Für das Abendessen in Gimmeldingen war ein Tisch reserviert.
Dazu bestellte ich mir aber noch eine Portion Bratkartoffen - € 3,00. Ich hatte Appetit auf die warme Beilage. Zwiebelschnitzel vom Schwein in deftiger Zwiebelsauce, Pommes Frites und buntem Salat - € 13,80, die Wahl meines Mannes.
Dass das Haus auf Ausflügler, berufstätige Reisende und Reisegruppen spezialisiert ist, merkten wir spätestens als bereits ca. 15 Minuten nach unserer Bestellung das Essen serviert wurde.
Die Küche muss gut organisiert sein. Trotz der Schnelligkeit sah alles frisch zubereitet und appetitlich aus.
Knusprige Pommes, ordentlich gebräunte und ebenfalls mit krossen Stellen versehene Bratkartoffeln.
Meine Vitaminfuhre war mehr als reichlich. Ein Forellengericht hätte nicht üppiger ausfallen können. Mediterraner Bauernsalat Extra Bratkartoffeln
Zu meinem Salat gab es noch Baguette (stand nicht auf der Karte). Ich war glücklich mit meinen sehr schmackhaften Bratkartoffeln, denn das Baguette war auch die gutbügerlich-deutsche Ausführung eines luftgefluteten Teiglings ohne Geschmack, es erinnert mich immer an Styropor. Aber sicherlich gibt es auch Anhänger dieses Brotes, gibt es ja schon seit mindestens 50 Jahren in dieser Form.
Frische Blattsalate, versteckte Rohkostsalate, rote Zwiebeln (die ich sehr mag), Paprikawürfel, Tomaten, Peperoni und Fetawürfel angerichtet auf einem großen Glasteller. Das Essig-Öl-Dressing roch säuerlicher als es war. Das passte alles. Lediglich der Gurkensalat, der sich unter dem Blattwerk verbarg, war mir zu sehr abgesoffen. Dafür der Karottensalat klasse. Geschafft habe ich die Portion nicht.
Das Schnitzel meines Mannes leider mit dunkler Pülverchen-Geschmacksverstärkersauce. Das kommt davon, wenn man nicht alles liest. Die „deftige Zwiebelsauce“ hatte er leider überlesen. Bei uns wird ein Zwiebelschnitzel immer mit leicht gebratenen Zwiebeln ohne Sauce serviert.
Da das Schnitzel war leider recht trocken und somit auch nicht saftig zart. Wenn dem immer so ist, erklärt es die Sauce zum Fleisch. Ein OK gab es aber noch für das Gericht mit guten Pommes und einem ordentlichen Beilagensalat. Die Sauce ließ die Panade aufweichen. Schön war, dass die Pommes im separaten Schälchen gereicht wurden und somit von der Sauce verschont blieben. Pommes zum Schnitzel Beilagensalat
In der Zwischenzeit waren, trotz späterer Mittagszeit, noch zahlreiche Gäste eingetroffen. Die Küche ist durchgehend geöffnet und dies scheint sich zu lohnen. Alle Gäste wurden zügig versorgt. Amerikanischen Gästen half weder die deutsche noch die französische Speiseerklärung. Möglicherweise die Chefin versorgte die Gäste routiniert auf englisch und gab noch Erklärungen zu den Speisen.
Wir wurden freundlich verabschiedet. Zahlen an der Kasse per EC war möglich.
Das Landgasthaus ist jetzt nicht die Gastronomie für ein mehrgängiges Dinner. Muss ja auch nicht sein. Liebhaber der gutbürgerlichen Küche und großer Portionen sind hier sicherlich zufrieden. Wenn es nochmals passt, würde ich auf jeden Fall die frische Forelle probieren.
Eine recht spontane Tour in die Pfalz führte uns mal wieder am Landgasthaus Frauenstein vorbei.
Etwas Hunger hatten wir, bis zum Abendessen war es noch recht lang.
Bisher waren wir immer vorbei gefahren, es liegt so „touristengünstig“ an der Bundesstraße. Allerdings äußerste sich GastroGuideKollege Simba47533 vor einiger Zeit bereits recht positiv zu diesem Haus.
Seit über 30 Jahren betreibt Familie Dörr das Gasthaus mit Gästezimmern und Hofladen.
Das Gebäude ist umgeben von großzügigen Parkplätzen. In das Haus sind einige Stufen zu überwinden.
Für Gäste,... mehr lesen
Am Frauenstein
Am Frauenstein€-€€€Restaurant06396245Kaltenbach 12, 66999 Hinterweidenthal
3.5 stars -
"Beliebtes Ausflugslokal mit großen Portionen" PetraIOEine recht spontane Tour in die Pfalz führte uns mal wieder am Landgasthaus Frauenstein vorbei.
Etwas Hunger hatten wir, bis zum Abendessen war es noch recht lang.
Bisher waren wir immer vorbei gefahren, es liegt so „touristengünstig“ an der Bundesstraße. Allerdings äußerste sich GastroGuideKollege Simba47533 vor einiger Zeit bereits recht positiv zu diesem Haus.
Seit über 30 Jahren betreibt Familie Dörr das Gasthaus mit Gästezimmern und Hofladen.
Das Gebäude ist umgeben von großzügigen Parkplätzen. In das Haus sind einige Stufen zu überwinden.
Für Gäste,
Geschrieben am 07.04.2020 2020-04-07| Aktualisiert am
08.04.2020
Corona weltweit. Alles ist anders. Die Gastronomie und Kleinbetriebe trifft es besonders hart.
2016 wurde ich auf einen für uns unbekannte Speise aufmerksam: Hopfenspargel. Es interessierte mich sehr, aber ich verpasste den richtigen Genuss-Zeitpunkt. Die Ernte war bereits abgeschlossen.
Die Wurzeltriebe des Hopfenspargels sind eigentlich ein „Abfallprodukt“. Früher ein „Armeleuteessen“, heute eine berechtige Delikatesse. Im März / Anfang April werden die Hopfenpflanzen auf wenige Triebe ausgedünnt, für den besseren Hopfenertrag. Übrig bleiben die jungen, unterirdischen Triebe. Zu schade um nicht zu ernten und gesund dazu. Aber auch eine sehr mühevolle Ernte.
Nur 3 – 4 Wochen sind sie eim Frühjahr ab Mitte März verfügbar. Unser "richtiger" Spargel hat da mehr Zeit.
Jetzt fiel mir die Delikatesse wieder ein und ich erinnerte mich an das nette Telefonat mit Frau Randlokofer 2016.
Auch 2020 war ich fast zu spät dran. Aber die engagierte Frau Randlkofer notierte meine Telefonnummer und checkte die eigentlich abgeschlossene Sprossenlage.
1 Tag später: 1 kg (wie gewünscht) ist frisch und versandbereit. € 50,00 pro kg + Mwst. war der erwartete Preis. € 16,00 für den Expresszuschlag… tja…
Ich zögerte, aber warum gerade jetzt zögern? Hier konnte ich den Erzeuger UND die Gastronomie ein klein wenig für die Fleißarbeit der Sprossenernte unterstützen.
Gestern telefonisch bestellt, heute Vormittag geliefert. Auf Vertrauensbasis, auf Rechnung.
Ein gutes Kilo, ordentlich verschweißt und im Styroporbehälter geliefert. Frisch gelieferte Hopfensprossen / Hopfenspargel
Die Sprossen frischer und knackiger als erwartet. Ungewaschen, zum Glück. Denn gewaschen würden sie auf dem Transportweg leiden. Den angenehm frischen Duft der Sprossen kann ich leider nicht senden.
Etwas über ein Kilo wird uns mit vielleicht 3 Mahlzeiten erfreuen.
Heute:
Frische Jakobsmuscheln mit Bärlauch aus dem eigenen Garten, dazu Zitronenscheiben aus eigener Zucht, Sepiaspaghetti. UND der bayrische Hauptdarsteller: Hopfenspargel gedünstet mit Schalotten und leichter Sahnesauce (mit ein wenig Bier vorab zur Sahne). Aus der Küche PetraIO: Jakobsmuscheln mit Hopfensprossen und Sepiaspaghetti
Diese Bestellung und neue Erfahrung lohne sich sehr.
Der Geschmack des Hopfenspargels: Nussig, frisch, leicht erdig. Ein perfektes und gesundes Frühlingsgemüse.
Morgen wird es noch einen Frühlingssalat mit Hopfenspargel geben und für eine Suppe reicht es wohl auch noch!
Danke Frau Randlkofer und alles Gute für Ihren aktuellen Abholservice und hoffentlich bald den normalen Gastronomiebetrieb!
Für 2021 kann ich nur empfehlen:
Wird Hopfenspargel angeboten, unbedingt probieren!! Sicherlich am Besten direkt vor Ort im Restaurant.
Wir können die Gastronomie auf vielfältige Weise unterstützen!
Punkte kann ich leider nicht vergeben. Aber für das nette Gespräch und Engagement des Familienbetriebes
gibt es ***** Sterne von mir.
Und vielleicht schaffen wir es doch mal nach Bayern :-)
Corona weltweit. Alles ist anders. Die Gastronomie und Kleinbetriebe trifft es besonders hart.
2016 wurde ich auf einen für uns unbekannte Speise aufmerksam: Hopfenspargel. Es interessierte mich sehr, aber ich verpasste den richtigen Genuss-Zeitpunkt. Die Ernte war bereits abgeschlossen.
Die Wurzeltriebe des Hopfenspargels sind eigentlich ein „Abfallprodukt“. Früher ein „Armeleuteessen“, heute eine berechtige Delikatesse. Im März / Anfang April werden die Hopfenpflanzen auf wenige Triebe ausgedünnt, für den besseren Hopfenertrag. Übrig bleiben die jungen, unterirdischen Triebe. Zu schade um nicht zu... mehr lesen
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"Not haben wir nicht. Aber Ideen. Und unkomplizierte, freundliche Gastronomen!" PetraIOCorona weltweit. Alles ist anders. Die Gastronomie und Kleinbetriebe trifft es besonders hart.
2016 wurde ich auf einen für uns unbekannte Speise aufmerksam: Hopfenspargel. Es interessierte mich sehr, aber ich verpasste den richtigen Genuss-Zeitpunkt. Die Ernte war bereits abgeschlossen.
Die Wurzeltriebe des Hopfenspargels sind eigentlich ein „Abfallprodukt“. Früher ein „Armeleuteessen“, heute eine berechtige Delikatesse. Im März / Anfang April werden die Hopfenpflanzen auf wenige Triebe ausgedünnt, für den besseren Hopfenertrag. Übrig bleiben die jungen, unterirdischen Triebe. Zu schade um nicht zu
Vor Wochen reservierte ich bereits telefonisch einen Tisch im im Ritter.
Extra frühzeitig, damit nichts dazwischen kommt!
Die freundliche Dame am Telefon bestätigte unsere Reservierung umgehend noch per eMail.
Wir freuten uns sehr auf den Abend.
Und dann kam Corona. Für's bloße Auge unsichtbar, legt dieses Virus nicht nur die Gastronomie lahm.
Vorgestern dann der nette Anruf mit der Absage unserer Reservierung. Einige Tage zuvor schrieb ich
bereits unsere bedauernde Absage per Mail.
Schade für uns. Schlimm für die Rittersleut und alle anderen geschlossenen Betriebe.
HALTET DURCH!
Wir hoffen, unseren Besuch im Juli oder August nachholen zu können.
Vor Wochen reservierte ich bereits telefonisch einen Tisch im im Ritter.
Extra frühzeitig, damit nichts dazwischen kommt!
Die freundliche Dame am Telefon bestätigte unsere Reservierung umgehend noch per eMail.
Wir freuten uns sehr auf den Abend.
Und dann kam Corona. Für's bloße Auge unsichtbar, legt dieses Virus nicht nur die Gastronomie lahm.
Vorgestern dann der nette Anruf mit der Absage unserer Reservierung. Einige Tage zuvor schrieb ich
bereits unsere bedauernde Absage per Mail.
Schade für uns. Schlimm für die Rittersleut und alle anderen geschlossenen Betriebe.
HALTET DURCH!
Wir hoffen, unseren Besuch im Juli oder August nachholen zu können.
Restaurant [maki:´dan] im Hotel Ritter
Restaurant [maki:´dan] im Hotel Ritter€-€€€Restaurant, Hausbrauerei, Weinkeller078193230Tal 1, 77770 Durbach
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"Aufgehoben ist nur aufgeschoben!" PetraIOVor Wochen reservierte ich bereits telefonisch einen Tisch im im Ritter.
Extra frühzeitig, damit nichts dazwischen kommt!
Die freundliche Dame am Telefon bestätigte unsere Reservierung umgehend noch per eMail.
Wir freuten uns sehr auf den Abend.
Und dann kam Corona. Für's bloße Auge unsichtbar, legt dieses Virus nicht nur die Gastronomie lahm.
Vorgestern dann der nette Anruf mit der Absage unserer Reservierung. Einige Tage zuvor schrieb ich
bereits unsere bedauernde Absage per Mail.
Schade für uns. Schlimm für die Rittersleut und alle anderen geschlossenen Betriebe.
HALTET
Privat, ihm Rahmen eines Seminares und einer Tagung war ich hier schon zu Gast.
Und immer "brummte" der Laden.
In Ergänzung mit der "Nahetal-Arena", dem Eventhaus des Sutters, gab es im Landhaus
vom Frühstück bis zum späten Abend zu tun. Für sehr viele Mitarbeiter.
Ab Donnerstag berichtete mir schon ein Kollege: Von heute auf morgen hat das Sutters, inklusive der Arena,
komplett geschlossen. Allen Mitarbeitern wurde (fristgerecht) ohne jede Begründung gekündigt.
War die Lage bereits vor Corna schon so schlimm, dass nicht einmal Kurzarbeit in Frage kommt?
Privat, ihm Rahmen eines Seminares und einer Tagung war ich hier schon zu Gast.
Und immer "brummte" der Laden.
In Ergänzung mit der "Nahetal-Arena", dem Eventhaus des Sutters, gab es im Landhaus
vom Frühstück bis zum späten Abend zu tun. Für sehr viele Mitarbeiter.
Ab Donnerstag berichtete mir schon ein Kollege: Von heute auf morgen hat das Sutters, inklusive der Arena,
komplett geschlossen. Allen Mitarbeitern wurde (fristgerecht) ohne jede Begründung gekündigt.
War die Lage bereits vor Corna schon so schlimm, dass nicht einmal Kurzarbeit in Frage kommt?
Ein interessanter Bericht:
https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bingen/vg-sprendlingen-gensingen/gensingen/sutters-landhaus-und-nahetal-arena-geschlossen_21461882
Sutter`s Landgasthof
Sutter`s Landgasthof€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten, Tagungshotel06727897170Kreuznacher Str. 61, 55457 Gensingen
stars -
"Aus und vorbei - Geschäftsführung nicht erreichbar - Metzgereibetrieb läuft weiter." PetraIOPrivat, ihm Rahmen eines Seminares und einer Tagung war ich hier schon zu Gast.
Und immer "brummte" der Laden.
In Ergänzung mit der "Nahetal-Arena", dem Eventhaus des Sutters, gab es im Landhaus
vom Frühstück bis zum späten Abend zu tun. Für sehr viele Mitarbeiter.
Ab Donnerstag berichtete mir schon ein Kollege: Von heute auf morgen hat das Sutters, inklusive der Arena,
komplett geschlossen. Allen Mitarbeitern wurde (fristgerecht) ohne jede Begründung gekündigt.
War die Lage bereits vor Corna schon so schlimm, dass nicht einmal Kurzarbeit
Geschrieben am 27.03.2020 2020-03-27| Aktualisiert am
28.03.2020
Mein westerwälder Onkel wurde im Januar fitte 70 Jahre. Diesen Tag verbrachte im engsten Familienkreis im Urlaub. Dies hatte er sich gewünscht und wir konnten dies sehr gut verstehen.
Aber so ganz ohne Feier sollte es dann doch nicht sein. Die Familie wurde zum Brunch eingeladen. Mein Bruder reiste von Düsseldorf an, wir aus Idar-Oberstein. Schön für uns mit der weitesten Anreise: Der Brunch begann zur zivilen Zeit um 11.00 Uhr.
Das Hotel Deynique wirbt mit dem Namen Panoramahotel. Kurz vor 11.00 Uhr trafen wir und mein Bruder zeitgleich ein. Das Hotel in Hanglage kann wirklich mit dem Panoramablick punkten. .
Die Westerburg liegt genau gegenüber. Blick zur Westerburg
Die Parkplätze am Hotel waren schon gut belegt. Wir fanden noch eine Lücke.
Ebenerdig ging es ins Hotel, der grüne Teppich war für die Gäste ausgerollt. .
Im vorderen Bereich können auch gehbehinderte Menschen zu Gast sein. Ein anwesender Rollstuhlfahrer war darüber sicherlich froh. Zum Restaurantbereich mit direktem Panoramablick sind allerdings ein paar Stufen zu überwinden.
Die Räume sind alle sehr gepflegt. Bodentiefe Fenster geben wirklich freie Weitsicht, das Wetter spielte an diesem Tag gut mit. .
Das Ambiente wohl Ende 80er / Anfang 90er. Die gelben Akzente an Fassade und Lampen sind gewöhnungsbedüftig.
Nach herzlicher Begrüßung der Familie nahmen wir Platz. 3 große Tische waren für die „Nach-Geburtstagsfeier“ reserviert. Zum Brunch war das Restaurant wohl ausgebucht.
Auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch niemand mit der Zwangspause der Gastronomie rechnete, war „Corona“ hier auch schon angekommen. Auf Tafeln wies man freundlich darauf hin, auf das Handgeben zu verzichten. An den Waschbecken der WC-Räume wurde Desinfektionsspray zur Verfügung gestellt.
An aufmerksamen Servicekräften mangelte es auch nicht. Sie versorgten und umsorgten die zahlreichen Gäste sehr freundlich und aufmerksam. Ein gut gekühlter Begrüßungssekt wurde sofort angeboten. Kaffee stand in Thermoskannen bereit und schnell waren die Gäste mit weiteren Getränken nach Wunsch versorgt.
Das Buffet wurde eröffnet und ich war sehr froh, morgens zu Hause auf das Frühstück verzichtet zu haben. Mein Mann und ich sind keine großen „Frühstücker“. Wir handhaben es entgegen der Empfehlungen mit „abends wie ein Kaiser“).
Für die breite Auswahl des ersten Brunchparts lasse ich die Bilder sprechen. Alles da! Auch eine sehr gute Auswahl Brot, Croissant und Brötchen. . . Heringssalat im Weckglas .
Meine erste Wahl:
Heringssalat, Geflügelsalat, Tomate-Mozarella, Räucherlachs, Roastbeef mit Apfel-Meerrettichsauce.
Dazu ein sehr gutes Vollkornbrötchen. 1. herzhafter Frühstücksgang
Leider waren nicht alle Speisen beschriftet. Beim Geflügelsalat umringt von Fisch rechnete ich mit einem Krabbencocktail. Geschmeckt hat er trotzdem, so wie alles. Bei der Tomate (mit ohnehin mangelndem Aroma zu dieser Jahreszeit) fehlte leider Basilikum, Würze und Olivenöl. Salz und Pfeffer standen allerdings am Tisch bereit. Der Heringssalat im Weckglas, unter anderem mit roter Beete geschichtet, schmeckte besonders gut.
Danach gönnte ich mir noch einen kleinen Obstsalat mit Naturjoghurt.
Die fleißige Küchencrew stellte unterdessen die warmen Speisen bereit.
Hier durften die Gäste frei wählen, sich aber nicht selbst bedienen. Mir war dies sehr recht. Allerdings hätte ich für’s Foto den Teller schöner angerichtet :-). Seehecht mit Beilagen
Mein Bruder, mein Mann und ich entschieden uns alle für den Seehecht mit Apfel-Zwiebelgemüse.
Dazu schwarze Tagliatelle, Karottengemüse und etwas Brokkoli.
Der Seehecht deutlich besser als erwartet, noch schön saftig und richtig gut im Geschmack. Die Tagliatelle schön al dente. Dem Brokkoli fehlte das, womit die Karotten punkten: Geschmack. Highlight war das Apfel-Zwiebelgemüse, mit Curry gewürzt. Vergangenen Sonntag habe ich es nachgekocht.
Die schönen Desserts konnte ich nur noch fotografieren. Ich war einfach zu satt.
Mein Mann erfreute sich an der Panna Cotta mit Himbeersauce. Panna Cotta mit Himbeersauce
Das Griesflammerie mit Erdbeeren wäre meine Wahl gewesen. Griesflammerie mit Erdbeeren
Laut Aussage eines Gastes habe ich wohl auch was verpasst.
Und die Schokoladenmousse sah auch sehr appetitlich aus! Schokoladenmousse
Das war ein tolles Familientreffen. Schön, dass es „auf den letzten Drücker“ noch geklappt hat! An diesem Tag hätte niemand von uns damit gerechnet, dass wenige Tage später fast die gesamte Gastronomie eine Corona-Zwangspause einlegen muss.
Da wir eingeladen waren, kann ich zu den Preisen nichts sagen. Einen Hinweis habe ich aus 2019 gefunden, da lag der Brunch bei € 25,00 pro Person.
Gegen 14.30 Uhr fanden wir unseren wohlig gesättigten Abschluss und machten noch einen kleinen Spaziergang. Die Lage des Hotels ist hierzu genau richtig.
Wir wünschen nicht nur dem Hotel Denique:
Gesundheit und Durchhaltevermögen in dieser für uns alle ungewöhnlichen Zeit!
Und hoffentlich in naher Zukunft viele ausgehfreudige Menschen!
Mein westerwälder Onkel wurde im Januar fitte 70 Jahre. Diesen Tag verbrachte im engsten Familienkreis im Urlaub. Dies hatte er sich gewünscht und wir konnten dies sehr gut verstehen.
Aber so ganz ohne Feier sollte es dann doch nicht sein. Die Familie wurde zum Brunch eingeladen. Mein Bruder reiste von Düsseldorf an, wir aus Idar-Oberstein. Schön für uns mit der weitesten Anreise: Der Brunch begann zur zivilen Zeit um 11.00 Uhr.
Das Hotel Deynique wirbt mit dem Namen Panoramahotel. Kurz vor... mehr lesen
Panoramarestaurant im Hotel Deynique
Panoramarestaurant im Hotel Deynique€-€€€Restaurant, Hotel0266329020Hilserberg 20, 56457 Westerburg
4.0 stars -
"Familienbrunch im Panoramahotel" PetraIOMein westerwälder Onkel wurde im Januar fitte 70 Jahre. Diesen Tag verbrachte im engsten Familienkreis im Urlaub. Dies hatte er sich gewünscht und wir konnten dies sehr gut verstehen.
Aber so ganz ohne Feier sollte es dann doch nicht sein. Die Familie wurde zum Brunch eingeladen. Mein Bruder reiste von Düsseldorf an, wir aus Idar-Oberstein. Schön für uns mit der weitesten Anreise: Der Brunch begann zur zivilen Zeit um 11.00 Uhr.
Das Hotel Deynique wirbt mit dem Namen Panoramahotel. Kurz vor
Geschrieben am 19.03.2020 2020-03-19| Aktualisiert am
19.03.2020
Besucht am 01.03.2020Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 72 EUR
Nach einem gescheiterten Reservierungsversuch für den Faschingssamstag war klar:
Das Restaurant hat nach seinem Umzug von Brücken nach Birkenfeld nicht an Beliebtheit eingebüßt! Schön.
Bei diesem Telefonat war Chef Salvatore persönlich am Telefon und suchte nach einer Lücke für uns. Das war nett und ein lustiges, italienisch-temperamentvolles Telefonat. Aber in eine Lücke wollten wir nicht und ich versprach: „Wir kommen. Aber zu einem anderen Termin“.
Der neue Standort befindet sich im „Big Center“ in Birkenfeld. Dieses Gewerbehaus kannte ich tatsächlich bisher nicht. Nah gelegen zur Innenstadt, verschlug es mich hierher noch nicht. .
Italien schwer betroffen vom Coronavirus. Ich hegte den Verdacht, dass nun keiner zum Italiener geht (die Asiaten werden ja schon seit Wochen gemieden, inzwischen sind wir selbst voll dabei).
Mit der Reservierung klappte es beim 2. Versuch reibungslos.
Bei Dauerregen kamen wir an und die zahlreichen Parkplätze waren bereits belegt. Ich fand die super Parklücke.
Wir betraten das Big Center. Schön ist anders. Der Bau groß, zweckmäßig und bestimmt günstig gebaut.
Viele Ärzte haben hier ihre Praxis. Nicht ungünstig für die Gastronomie.
Der öffentliche Eingangsbereich ist großzügig gestaltet und Gäste der Calabria sind erst einmal im Trockenen.
Vor dem Eingang der Calabria werden Gäste mit aktuellen Empfehlungen der Tagestafel begrüßt. Eingangsbereich
Zudem ein Bistrotisch. Ein Wartebereich für Selbstabholer. Kostenloses Wasser steht für die Wartenden bereit.
Innen wurden wir freundlich von der Tochter des Hauses in Empfang genommen und zu unserem Tisch begleitet. Die Chefin war auch schnell da, erkannte uns sogar und freute sich sichtlich „alte Bekannte“ begrüßen zur dürfen.
Der Gastraum zu unserer Linken mit bodentiefen Fenstern. Rechts die Theke mit angrenzender Küche. Zur Rückseite gibt es noch einen separaten Gastraum, dieser war mit einer Gesellschaft belegt. Alles rollstuhlgerecht, bis hin zum WC.
Das Ambiente etwas weniger gemütlich als in Brücken, aber mit Geschick eingerichtet und renoviert. .
Die Karten wurden gereicht. Vorab bestellten wir, oh Wunder: 1 Tönissteiner Mineralwasser, 0,75 l - € 5,40.
Dann stöberten wir in der Karte. Die Aperitifempfehlungen brachten uns mal vom Sekt ab: 2 Ramazzotti-Rosato – Prosecco, Soda mit frischem Basilikum auf Eis - € 5,20.
Basilikum ist mein Lieblingskraut, das „Drumrum“ konnte ich mir gut vorstellen, ein „Ramazotti“ trug mich auf 4 Hufen oft durch Felder und Wälder.
Mein Mann schloss sich an und wir waren sehr zufrieden mit unserer gut gekühlten Erfrischung zum Auftakt. Leider haben wir noch nicht verinnerlicht, den unnötigen Plastikstrohhalm abzubestellen. Wir rechnen einfach nicht damit. Die Umweltsünde kam gleich in zweifacher Ausführung, schade. Ramazzotti-Rosato – Prosecco, Soda mit frischem Basilikum
Die Tagestafel hatte es mir am Eingang angetan. Chefin Karina war schnell wieder für uns da um die Bestellung aufzunehmen. Die Seezunge war leider schon aufgegessen. Die Vongole nicht, und die reizten mich fast so sehr wie die Seezunge.
Also stimmten wir ab, was wir für eine Vorspeise mit Venusmuscheln machen: Spaghetti Vongole - € 10,00
Mein Mann war zurückhaltender: Ein gemischter Beilagensalat - € 3,50.
Das Küchenteam hat sich gut eingespielt an der neuen Wirkungsstätte. Zeitnah kamen unsere Vorspeisen.
Das Gefummel, die Muscheln aus der Schale zu lösen, war es wie erwartet wert. Frische Muscheln, frische Kräuter, sehr gut gewürzt, Knoblauch fehlte nicht. Spaghetti pertekt al dente. Und der Sud deutlich nach Weißwein schmeckend. Klasse! Spaghette Vongole
Mein Mann lobte den frischen und vielseitigen Salat und das fein abgeschmeckte, leichte Sahnedressing. Überraschend: Selbst die Erdbeerspalte hatte Aroma und machte Appetit auf den Frühsommer. Beilagensalat
Auf gute italienische Weine legt die Calabria wert. Es gibt ordentliche offene Weine, aber der Fokus liegt sicherlich bei den Flaschenweinen.
Der Magaría , weiß aus schwarzen Trauben gekeltert, weckte unser Interesse. Dieser aber nur als ganze Flasche. Lediglich das Interesse bekundet, machte Karina den Flaschenwein zum offenen Wein. Mit 6,00 / 0,20 war dieser geschmackvolle und interessante Wein sehr fair bepreist.
Danach sollte es Pizza sein.
Für mich: Pizza Spinaci – ohne Tomatensauce, mit Mozzarella, Spinat, Gorgonzola, Knoblauch, Cherrytomaten, Olivenöl und Räucherlachs. Klein / 26 cm – € 8,50. Ich mag Räucherlachs, aber bitte nicht auf der Pizza. Aber so gästeorientiert wie die Calabria ist: Umbestellt mit frischem Lachs - € 9,50.
Mein Mann entschied sich, gar nicht zurückhaltend, für: Pizza Royal mit Tomatensauche, Mozarella, Garnelen, frischem Lachs, Knoblauch. Groß / 40 cm – € 15,50.
Das Verhältnis meiner üppigen Vorspeise schlug beim Servieren geplant um.
Meine kleine Pizza nach der Pasta in perfekter Größe. Gut gebacken und der Belag sehr saftig. Der Teig überzeugte mit sehr angenehmen Geschmack. Der Belag aus Tomaten, Spinat und Lachs gut gewürzt und saftig. Gorgonzola passte sich überraschend gut an. Pizza Spinaci
Die wirklich riesige (ca. die Hälfte diente am nächsten Tag zum Mittagessen) Pizza war etwas mehr durchgebacken. Mein Mann mag dies sehr, auf dem Foto wirken die Ränder dunkler als sie tatsächlich waren. Pizza Royal - groß bzw. sehr groß
Wir lehnten uns zurück, war auch nötig. Chef Salva fand bei vollem Haus auch noch Zeit für einen kurzen Plausch und es gab noch einen feinen kakaohaltigen Absacker auf’s Haus.
Alles war klasse. Bei unserem Besuch freuten wir uns noch, dass die Gäste die italienischen Restaurants nicht meiden,weil Corona Italien auf den Kopf stellt.
Zu meinem Titel: „Alles bleibt gut“. Ich hoffe, alles wird schnell wieder gut.
Nicht einmal 30 Tage später sind wir selbst mittendrin in der Corona-Pandemie.
Müssen uns besinnen, beherrschen, zurücknehmen, vernünftig sein, Abstand halten.
Die Calabria schließt ab 21.03. das Restaurant. Trotz neuer, erweiterter und (noch) teilweise erlaubter Öffnungszeiten. Mutig.
Der Appell der Familie Marino:
Wir bleiben zu Hause!!
Liebe Gäste, machen Sie es wie wir!!! Bleiben Sie zu Hause!!!
Mutige Entscheidung. Sicherlich richtig. Machen wir mit.
Und kommen hoffentlich sehr bald wieder um aufzubauen!
Wir wünschen alles Gute und Gesundheit für alle!
"Alles bleibt anders", hoffentlich wird alles gut.
Nach einem gescheiterten Reservierungsversuch für den Faschingssamstag war klar:
Das Restaurant hat nach seinem Umzug von Brücken nach Birkenfeld nicht an Beliebtheit eingebüßt! Schön.
Bei diesem Telefonat war Chef Salvatore persönlich am Telefon und suchte nach einer Lücke für uns. Das war nett und ein lustiges, italienisch-temperamentvolles Telefonat. Aber in eine Lücke wollten wir nicht und ich versprach: „Wir kommen. Aber zu einem anderen Termin“.
Der neue Standort befindet sich im „Big Center“ in Birkenfeld. Dieses Gewerbehaus kannte ich tatsächlich bisher... mehr lesen
Pizzeria Calabria
Pizzeria Calabria€-€€€Restaurant, Pizzeria067829888060Am Bahnhof 2, 55765 Birkenfeld
4.5 stars -
"1. Besuch nach dem Umzug von Brücken nach Birkenfeld. Alles bleibt gut." PetraIONach einem gescheiterten Reservierungsversuch für den Faschingssamstag war klar:
Das Restaurant hat nach seinem Umzug von Brücken nach Birkenfeld nicht an Beliebtheit eingebüßt! Schön.
Bei diesem Telefonat war Chef Salvatore persönlich am Telefon und suchte nach einer Lücke für uns. Das war nett und ein lustiges, italienisch-temperamentvolles Telefonat. Aber in eine Lücke wollten wir nicht und ich versprach: „Wir kommen. Aber zu einem anderen Termin“.
Der neue Standort befindet sich im „Big Center“ in Birkenfeld. Dieses Gewerbehaus kannte ich tatsächlich bisher
Geschrieben am 11.03.2020 2020-03-11| Aktualisiert am
12.03.2020
Besucht am 21.02.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 150 EUR
Das"Petite Maison" war schon länger auf der Liste. An diesem Tag sollte es terminlich passen.
Einen Tag vorher checkte ich telefonisch die Lage. Inhaberin und Köchin Rita Huber war persönlich und herzlich am Telefon. Noch waren Plätze frei.
Einen Tag später lief es terminlich wie am Schnürchen. Wie am Vortag verabredet, rief ich nochmals im Restaurant an. Frau Huber erinnerte sich sofort und bestätigte unseren Tisch. Chapeau!
Da Restaurant liegt etwas außerhalb im Stadtteil Erbach, ein Wohngebiet. Das Einfamilienhaus, in dem sich das Restaurant befindet, ist nur dezent erkennbar. Kleines feines Haus
Nur wenige Parkplätze stehen am Straßenrand zur Verfügung, diese bereits belegt. Wenige Meter entfernt stehen viele Parkplätze am Friedhof (wenn nicht vielleicht gerade ein Promi verabschiedet wird) zur Verfügung.
Das „kleine Haus“ betritt man seitlich. Eine langgezogene Rampe ermöglicht den barrierefreien Zutritt. Gehbehindertengerecht
Barrierefrei ist auch der gesamte Restaurantbereich zu erkunden.
Kaum eingetreten, kam uns Herr Huber entgegen und begrüßte uns namentlich mit Handschlag und nahm die Jacken ab. Auch Frau Huber kam zur Begrüßung aus der Küche. Gibt es eine schönere und persönlichere Begrüßung unbekannter Gäste? NEIN!
Herr Huber übernahm unsere Betreuung und führte uns in den kleinen Gastraum.
Ca. 20 Gäste können hier Platz finden. Schönen Platz. Gestärkte Tischwäsche, frische Rosen. Auftakt
Knusprig frische Brötchen standen bereits auf dem Tisch zum Start bereit. Dazu gutes Olivenöl, Butter und Meersalz.
Die Karten wurden gereicht und erste Wünsche abgefragt.
Natürlich unsere Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 6,00. Später folgte noch eine Flasche, 0,5 l - € 4,50.
So lässt sich Crodino trinken: Bitte nicht pur. Herr Huber annoncierte den Aperitif aus einer Mischung von leichter Süße des Holunders und ein wenig bitter des Crodinos. Perfekt beschrieben und geschmacklich getroffen.
Für mich einen trockenen Crémant - € 8,50. Da macht frau nix falsch. Wobei ich kurz überlegte das Angebot des „Taittingers“ zum Wohlwollen unseres sehr geschätzten „Kollegen“ hbeermann anzunehmen. Aber Champagner überzeugte mich bisher selten.
2 wechselnde Menüs werden angeboten. Und Ritas Klassiker. Gästefreundlich ist die Möglichkeit, Menügänge zu tauschen.
Ich entschied mich für 3 Gänge des Gourmetmenü 2, dieses ergänzt den Zwischengang aus Ritas Klassikern: Vorspeise: Salat aus Jakobsmuschel, Mango und Reis Zwischengang: Tagliatelle à la crème mit frischen Trüffeln Hauptgang: Steinbuttfilet, Belugalinsen, Kräuterschaum Dessert: Pistazienmousse, Bourbon-Vanilleeis, marinierte Früchte
Mein Mann ging es etwas zurückhaltender an. Vorspeise: Jakobsmuschelfleisch vom Grill auf Carpaccio vom Rinderfilet Hauptgang: Skreifilet auf geschmortem Chicorée mit Orange und Passionsfrucht
Über ein Dessert wollte er nach dem Hauptgang entscheiden.
Herr Huber stand uns mit unaufgesetzter Freundlichkeit und Beratung zur Seite.
Als dann noch George Clooney auf den Restaurantbereich zu schlenderte, war ich vollkommen begeistert. Leider wusste George, dass er nicht in Restaurant darf. Und so konnte ich ihn leider nicht streicheln, den bildhübschen… Hauskater namens George Clooney!
Frau Huber schickte ihr Amuse: Garnelen in Cocktailsauce, Couscoussalat mit Gemüse und ein Tramezzinisandwich mit Lachscreme. Ein gelungener Auftakt nach unserem Geschmack. Amuse
Besonders der saftige Couscous, mit Zitronengras abgeschmeckt, begeisterte mich.
Ein Glas Wein durfte uns zum Essen begleiten. Wir wählten von der offenen Weinkarte den Saar-Riesling und den Pfälzer Riesling. 0,1 l je € 5,00.
Weiter ging es mit unseren Vorspeisen.
Fein marmoriertes und mariniertes Rindercarpaccio für meinen Mann. Obenauf drei puristische, leicht gebräunte Jakobsmuscheln. Innen noch glasig. Jakobsmuschelfleisch vom Grill auf Carpaccio vom Rinderfilet
Mein Mann war entzückt über die pure Anrichte ohne verfälschende Balsamicospuren, Öle, Salate. Ich durfte probieren und war ebenso begeistert.
Die warmen Jakobsmuscheln mit ihrem nussigen Geschmack ergänzten perfekt das Carpaccio. Und ich bin wahrlich kein Freund der Fleisch / Fisch- / Meeresfrüchtekombi. Dieser Gang hat sich seinen Platz unter Ritas Klassikern verdient.
Sehr schön angerichtet auch meine Vorspeise.
Die rohe Jakobsmuschel wurde mit Mango und Reis als gemischter „Salat“ serviert. Pumpernickelcrunch begleitete die Vorspeise. Die unterschiedlichen Texturen harmonierten sehr, auch hier nicht übertrieben gewürzt. Salat aus Jakobsmuschel, Mango und Reis
Der Salat umrandet von Sesam-Algensalat und Pumpernickelcrunch. Algensalat mag ich sehr, allerdings stahl dieses geschmacksintensive Produkt mit Sesam leider dem tollen Salat verdiente die Show.
Und was ich im Vergleich wirklich feststellte: Erwärmt dockt die Jakobsmuschel deutlich besser an die
Geschmacksknospen an.
Mein Zwischengang wurde erwartet und in dieser Zeit wurde er am Nebentisch als Hauptgang serviert. Gesehen haben wir ihn nicht. Aber gerochen! Wunderbarer Trüffelduft!
Und wenig später durfte ich die Trüffel schnuffeln. Feine Tagliatelle, in leichter Trüffelcreme, zum Glück nicht ertränkt. Wirklich frischer schwarzer Trüffel obenauf. Ein Gedicht und mein Mann ging selbstverständlich nicht leer aus Tagliatelle à la crème mit frischen Trüffeln
(@AndiHa: Fahrer muss frau bei Laune halten J ).
Herr Huber bestätigte: Ein 1A-Lieferant gewährleistet die sehr gute Trüffelqualität.
Die Wege sind im kleinen Haus kurz gehalten. Frau Huber nahm sich zwischendurch immer wieder die Zeit, sich nach der Gästezufriedenheit zu erkundigen. Sehr schön.
Bester Laune, gut betreut und umsorgt durch Herrn Huber und einer weiteren Mitarbeiterin im Hintergrund warteten wir auf den Hauptgang.
Nein. Den gab es noch nicht! Überrascht wurden wir mit einer klassischen Gaumenerfrischung:
Hausgemachtes Apfelsorbet auf Calvadosschaum. Eine überaus gelungene Überraschung und Erfrischung. Apfelsorbet auf Calvadosschaum
Das Schäumchen, ein Träumchen.
Großzügig portionierter Fisch folgte zum Hauptgang auf beiden Tellern.
Ein wunderbar saftiges Skreifilet für meinen Mann auf fein geschnittenem Chiccoreé mit aromatischer Orange. Dazu der angekündigte Reis. Skreifilet auf geschmortem Chicorée mit Orange und Passionsfrucht
Steinbutt, ebenso saftig, leicht gebräunt für mich. Linsen liebe ich (Lavandula: Da musst Du durch!). Und die bissfesten Belugalinsen ohnehin. Der Kräuterschaum sehr gut abgeschmeckt und perfekt ergänzend. Steinbuttfilet, Belugalinsen, Kräuterschaum
Ja. Ich bestellte 4 Gänge. Zwischengang 1/3 zu 2/3 geteilt. Und mein Dessert? Übernahm dankend und grinsend mein Angetrauter!
Die Wartezeit bot die Möglichkeit einer Botschaft im Gästebuch. Notizen
Leider nicht in Schönschrift, der Position des Gästebuches geschuldet:
Serviert wurde das Dessert in feinsten Pastellfarben sehr gastfreundlich mit 2 Löffeln. Probiert habe ich natürlich, gönnte aber meinem süßen Begleiter dieses tolle Dessert von Herzen. Pistazienmousse, Bourbon-Vanilleeis, marinierte Früchte
Ich verspürte keinerlei Hunger, aber so ein paar Trüffeltagliatelle….? Beim nächsten Ma(h)l!
Was soll ich sagen? Immer schön, wenn Erwartungen übertroffen werden. Aber nicht nur Essen und Ambiente stimmten. Herr und Frau Huber brachten sehr viel Herzblut und Freundlichkeit zu ihren Gästen. Dies verdient die vollste Wertschätzung und natürlich das Wiederkommen!
Verbunden mit der Möglichkeit Geoge Clooney zu umarmen. Wir würden Freunde.
Das"Petite Maison" war schon länger auf der Liste. An diesem Tag sollte es terminlich passen.
Einen Tag vorher checkte ich telefonisch die Lage. Inhaberin und Köchin Rita Huber war persönlich und herzlich am Telefon. Noch waren Plätze frei.
Einen Tag später lief es terminlich wie am Schnürchen. Wie am Vortag verabredet, rief ich nochmals im Restaurant an. Frau Huber erinnerte sich sofort und bestätigte unseren Tisch. Chapeau!
Da Restaurant liegt etwas außerhalb im Stadtteil Erbach, ein Wohngebiet. Das Einfamilienhaus, in dem sich... mehr lesen
La Petite Maison
La Petite Maison€-€€€Restaurant0684115211Simonstraße 1, 66424 Homburg
4.5 stars -
"Vorfreude - Genießen - Wohlfühlen. FREUDE! Freunde?" PetraIODas"Petite Maison" war schon länger auf der Liste. An diesem Tag sollte es terminlich passen.
Einen Tag vorher checkte ich telefonisch die Lage. Inhaberin und Köchin Rita Huber war persönlich und herzlich am Telefon. Noch waren Plätze frei.
Einen Tag später lief es terminlich wie am Schnürchen. Wie am Vortag verabredet, rief ich nochmals im Restaurant an. Frau Huber erinnerte sich sofort und bestätigte unseren Tisch. Chapeau!
Da Restaurant liegt etwas außerhalb im Stadtteil Erbach, ein Wohngebiet. Das Einfamilienhaus, in dem sich
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Richtig hungrig waren wir noch nicht. Aber der ruhig gelegene Ketschauer Hof mit seinen historischen Gebäuden und Freiluftplätzen im eigenen Park ist für uns immer eine willkommene Anlaufstelle.
Mittags ist bis 14.30 Uhr geöffnet, es war bei unserem Eintreffen schon kurz nach 14.00 Uhr. Außen saßen noch einige Gäste auf der Terrasse. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich und wir fragten, ob es noch möglich sei eine Kleinigkeit zu essen.
Sie fragte kurz in der Küche nach, eigentlich rechneten wir nicht damit, dass wir noch angenommen werden.
Aber nein, wir durften bei freier Platzwahl gerne bleiben.
Die Tische der etwas erhöht gelegenen Terrasse waren schön eingedeckt, das Wetter sonnig.
Aber ein recht kalter Wind ließ uns dann doch im stilvollen Restaurant Platz nehmen.
Die stilvoll renovierten Räume sind geschmackvoll eingerichtet. Alt trifft Moderne, uns gefiel es ausgesprochen gut. Alle Räumlichkeiten top gepflegt.
Ein junger Mann übernahm den weiteren vorbildlichen Service und reichte uns die Speise- und Getränkekarte.
Unser Flüssigkeitshaushalt wurde mit 1 Flasche Gerolsteiner Mineralwasser aufgetankt, 0,75 l - € 7,50.
Zu entdecken gab es zahlreiche Verlockungen. Schade, dass wir nicht mehr Hunger hatten.
Also blieb es wirklich bei der Kleinigkeit aus dem Vorspeisenangebot:
CARPACCIO
Färöer Lachs / Seeteufel / Jakobsmuschel / Zitrusvinaigrette / Kaviar / Gurke / Dill - € 19,00
Dazu durfte ein gutes Glas Wein nicht fehlen.
Für meinen Mann den 2019er Sauvignon Blanc, Weingut von Winning, Deidesheim, 0,25 l – € 9,00.
Ich wählte den 2018er Bone dry Rosé, Weingut Reichsrat von Buhl, Deidesheim, 0,25 l - € 9,00.
Überrascht wurden wir, trotz unserer zurückhaltenden Bestellung, mit einem Küchengruß.
Ofenwarmes frisches Brot mit perfekter Kruste und Krume, dazu eine cremig-würzige, leicht pikante, Butter mit Salzflocken.
Einfach – gut!
Unsere Vorspeise folgte kurz darauf. Ein optisches Highlight. Darf man Kunst essen? Ja, wenn sie auf dem Teller liegt schon!
Obwohl es sich um eine kalte Vorspeise handelte verströmte sie einen unglaublich appetitlichen und frischen Duft.
Genussvoll tasteten wir uns durch die unterschiedlichen Aromen. Diese kamen sowohl als Eigenaroma, als auch in der Kombination unglaublich gut harmonierend zur Geltung.
Zarter Lachs der dänischen Inselgruppe, Seeteufel mittig in Szene gesetzt. Rohe Jakobsmuschel fand sich mittig in Begleitung von aromatischer Gurke, dekoriert mit Erbsensprossen und feinen Blättern des Blutampfers. Der Kaviar entpuppte sich als Saiblingskaviar. Der Dill sehr dezent als Dillöl eingesetzt, gelungen. Wie auch die Zitrusvinaigrette.
Der Servicemitarbeiter fragte zwischendurch nach unserer Zufriedenheit. An unseren Gesichtern konnte er diese sicherlich schon von Weitem erkennen. Ich sagte ihm, dies könne die beste Vorspeise 2020 werden!
Dass sofort danach eine lange Corona-Zwangspause einsetzte, ahnten wir an diesem Tag noch nicht. Wohl aber, dass es die Gastronomie hart treffen wird.
Bereits am Morgen hagelte es in der Spinne in Gimmeldingen Stornierungen.
Im Ketschauer Hof kamen wir bei der freundlichen Verabschiedung noch mit einer Mitarbeiterin ins Gespräch.
Auch sie bestätigte: Alle Anrufe nur noch Absagen. Darunter auch große Firmenevents.
L. A. Jorden / 1718 oder Sushi B, mindestens eines der 3 Restaurants des Ketschauer Hofes sind vorgemerkt für einen Besuch nach den Coronabeschränkungen. Und dann werden wir selbstverständlich ein Menü wählen!
Wir wünschen dem gesamten Team dieses Hauses und den Gästen, bedachte und sinnvolle Lockerungen der Gastronomiebeschränkungen und natürlich Gesundheit!