Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 622 Bewertungen 943761x gelesen 16337x "Hilfreich" 15104x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 28.08.2021 2021-08-28| Aktualisiert am
29.08.2021
Besucht am 29.07.2021Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 54 EUR
Das Weinhaus Stepp!
Sehr zentral liegt das kleine Weinhaus in Kaiserslautern.
Und doch versteckt, oft unentdeckt.
Vielleicht sollte ich besser nicht berichten?
Denn 2 spontane Besuche scheiterten bei der Reservierungsanfrage – ausgebucht.
An diesem Donnerstag hatte ich am späten Nachmittag einen Termin in Kaiserslautern.
Inzwischen 9 Monate Homeoffice, täglich 80 km Sprit und Zeit gespart.
Die Arbeit lässt sich genauso stressig von zu Hause erledigen.
Aber liebe Kollegen und Kolleginnen vermisst man schon.
Seit 25 Jahren habe ich eine tolle Kollegin. Und auch außerhalb der Arbeitszeit ist sie wirklich zu jedem Treffen bereit .Und so gönnten wir uns einen Mädelsabend im Weinhaus Stepp. Für uns beide der erste Besuch in diesem Restaurant.
Das schmale Weinhaus erschließt sich über mehrere Stockwerke und befindet sich direkt an einer der Hauptverkehrsstraßen von Kaiserslautern. Wenige Meter geht man in eine kleine Seitenstraße / Sackgasse ohne Autoverkehr. Parkplätze gibt es hier nicht, dafür ist hier sofort Ruhe und diese kann man bei schönem Wetter an gepflegten Restauranttischen vor dem Weinhaus genießen.
Natürlich nicht nur Ruhe sondern auch feine Speisen und Getränke.
Wenige Minuten vor meiner Kollegin war ich da und durfte noch unter den schön eingedeckten Zweiertischen wählen. Außenplätze vor dem Restaurant
Einchecken per Luca-App schnell und unproblematisch. Unser Tisch
Sehr freundlich war die Dame die mich empfing. Da ich durstig war bestellte ich gleich eine Flasche Mineralwasser Taunusquelle, € 5,90 / 0,75 l.
Pünktlich war meine Kollegin da, wir erkannten uns tatsächlich noch und während wir in der Karte stöberten wurden wir schon mal mit Mineralwasser versorgt.
Wir stöberten lange. Die Speisekarte hat einfach eine kleine wunderbare Auswahl.
2 Menüs – kleine á la carte – Tagesempfehlungen.
Mittags wird ein 2-Gänge Menü angeboten.
Und es las sich alles nach unserem Geschmack.
Unsere „schwere“ Entscheidung:
Zuerst mal ein Aperitif! Sekt trocken, Weingut Breiling, Maikammer / Pfalz - € 5,50 – 0,1 l. Pfälzer Winzersekt
Der gefiel den Damen schon mal sehr gut. Schade dass wir beide später noch fahrtauglich sein mussten. Gerne hätten wir im Weinhaus eine ordentliche Weinreise gebucht!
Ein ausgesprochen freundlicher junger Mann brachte uns einen kleinen Küchengruß.
Sehr feine aufgeschlagene und gewürzte Butter, Olivenöl von bester Qualität Auftakt
und 2 Sorten frisches Baguette. Frisches Baguette
Dabei blieb es nicht. Im Glas wurde ein klares Tomatengelee mit einem mediterranen Gemüse als Topping serviert.
Das nahezu farblose Tomatengelee punktete mit gehaltvollem Tomatenaroma. Amuse
Ordentliches Küchenhandwerk. Das Gemüsetopping passte hervorragend. Allerdings waren hier auch getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten, enthalten. Und sie stahlen dem Gelee die Show. Ohne die Konkurrenz im Glas wäre der Gruß noch besser gewesen.
Aufmerksam wurde angeboten Brot nachzureichen. Eine kleine Portion nahmen wir gerne noch an.
Unsere Vor- und Hauptspeisen wurden mit stimmigen Abständen serviert:
Meine Kollegin wählte die Suppe zur Vorspeise. Karotten-Mango-Kokos-Suppe mit gebratener Jakobsmuschel - € 9,00. Karotten-Mango-Kokos-Suppe mit gebratener Jakobsmuschel
Beim Servieren entschuldigte sich die Servicedame (Chefin ?) für den abgerutschten Muschelspieß. Kann passieren und war natürlich kein Problem. Der Edelspieß wurde erfolgreich geangelt.
Sehr zufrieden war meine Begleiterin mit ihrer Wahl. Aromatische Suppe mit guter Würzung und eine noch leicht glasig gebratene Jakobsmuschel.
An der Vorspeise Pulpo Risotto - € 14,00 führte für mich kein Weg vorbei! Pulpo Risotto
Ich wurde nicht enttäuscht. Das perfekt schlotzige Risotto mit bissigem Kern, gut gewürzt. Ein Risotto das seinem Namen gerecht wurde. Dazu Zucchinispalten, Kräuteröl und ein perfekt gebratener, zarter Pulpoarm!
Unsere Hauptspeisen: Tagliatelle mit frischen Pfifferlingen - € 18,00 für meine Kollegin. Tagliatelle mit frischen Pfifferlingen
Sehr zufrieden war sie mit ihrer Wahl. Pasta al dente, Pfifferlinge sehr gut gebraten. Dazu ein leichtes Sahnesößchen und frische Kresse obenauf.
Für mich: Gebratenes Wolfsbarsch Medaillon, Kartoffelkugeln, Belugalinsen, Bimi, Beurre Blanc - € 28,00 Gebratenes Wolfsbarsch Medaillon, Kartoffelkugeln, Belugalinsen, Bimi
Auch hier wieder ein sehr schön angerichteter Teller. Der Wolfsbarsch auf der Haut kross angebraten, innen saftig. Die Kartoffelkugeln sehr schön noch goldgelb angebraten. Bimi, ein „Baby Broccoli“, hatte noch einen schönen Biss und sehr viel Aroma. Linsen liebe ich. Sie passten hier einfach perfekt.
Sehr schön, dass wir unseren Genussabend im Freien genießen konnten. Die Sitzplätze im schmalen Weinhaus verteilen sich über 2 Stockwerke und sind sehr gemütlich.
Sehr umsorgt fühlten wir uns an diesem Abend. Die Dame und der Servicemitarbeiter so aufgeschlossen, aufmerksam und freundlich.
Ein Dessert schafften wir leider nicht mehr.
Trotzdem wurden wir zur Verabschiedung noch süß überrascht: 2 Schokobrownies (die waren schneller weg als ein Foto möglich war) und 2 Pralinen. Schwupps... weg waren 2 Brownies
Fest steht: Wir kommen wieder. Gerne mit unseren Männern.
Aber: Ein Unglück (Lockdown) kommt selten allein. Einer guten Bekannten empfahl ich gestern das Weinhaus.
Aktuelle Meldung der Restaurant-Homepage: Liebe Gäste, leider müssen wir das Restaurant ab Donnerstag, den 05.08.2021 wegen eines Wasserschadens, bis auf Weiteres schließen. Sobald wir wissen wann wir wieder öffnen können, informieren wir euch hier über Instagram und Facebook. Bis hoffentlich ganz bald! file:///C:\Users\sisoi\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image002.gifEuer Weinhaus Stepp Teamfile:///C:\Users\sisoi\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image003.gif
Also liebe Leser: Reservieren sobald es wieder geht!
Das Weinhaus Stepp!
Sehr zentral liegt das kleine Weinhaus in Kaiserslautern.
Und doch versteckt, oft unentdeckt.
Vielleicht sollte ich besser nicht berichten?
Denn 2 spontane Besuche scheiterten bei der Reservierungsanfrage – ausgebucht.
An diesem Donnerstag hatte ich am späten Nachmittag einen Termin in Kaiserslautern.
Inzwischen 9 Monate Homeoffice, täglich 80 km Sprit und Zeit gespart.
Die Arbeit lässt sich genauso stressig von zu Hause erledigen.
Aber liebe Kollegen und Kolleginnen vermisst man schon.
Seit 25 Jahren habe ich eine tolle Kollegin. Und auch außerhalb der Arbeitszeit ist... mehr lesen
Weinhaus Stepp
Weinhaus Stepp€-€€€Restaurant06313614121Osterstraße 2 a, 67655 Kaiserslautern
4.5 stars -
"Ich habe ein neues Lieblingsrestaurant in Kaiserslautern!" PetraIODas Weinhaus Stepp!
Sehr zentral liegt das kleine Weinhaus in Kaiserslautern.
Und doch versteckt, oft unentdeckt.
Vielleicht sollte ich besser nicht berichten?
Denn 2 spontane Besuche scheiterten bei der Reservierungsanfrage – ausgebucht.
An diesem Donnerstag hatte ich am späten Nachmittag einen Termin in Kaiserslautern.
Inzwischen 9 Monate Homeoffice, täglich 80 km Sprit und Zeit gespart.
Die Arbeit lässt sich genauso stressig von zu Hause erledigen.
Aber liebe Kollegen und Kolleginnen vermisst man schon.
Seit 25 Jahren habe ich eine tolle Kollegin. Und auch außerhalb der Arbeitszeit ist
Geschrieben am 24.08.2021 2021-08-24| Aktualisiert am
25.08.2021
Besucht am 19.07.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 23 EUR
Das Schwimmen am Vortag im Hotel Michels Schalkenmehren beendete ich mit einem Drehkoller.
Kleine Pools sind nichts für mich.
Also erfreute ich mich am nächsten Tag am wunderbar klaren Wasser des Gemündener Maars mit unendlich viel Platz und sehr viel Ruhe. Denn schwimmen wollte außer mir wohl niemand an diesem Montagvormittag. Gemündener Maar
Wie immer war ich danach hungrig, es war auch schon früher Nachmittag.
Die Heimreise führte durchs kleine Örtchen Manderscheid und wir entdeckten das De Port Weincafé.
Ein kleiner Parkplatz (kostenfrei) befindet sich ein paar Meter entfernt.
Es fand sich ein freier Tisch samt Sonnenschirm für uns im Außenbereich. Eine freundliche junge Dame reichte uns die Karte.
Genau passend für uns:
Es wurden Kuchen und Torten für meinen Mann angeboten. Ich wurde bei den herzhaften Angeboten fündig.
Wohl die Seniorin des Hauses kam wenig später an unseren Tisch um unsere Wünsche aufzunehmen.
Zum verfügbaren und (von ihr ?) hausgebackenen Kuchen konnte sie sofort Auskunft geben.
Für meinen Mann: 1 Bitburger alkoholfrei, 0,33 l - € 2,50, für den Durst 1 Stück Erdbeerkuchen mit Sahne - € 3,30 + eine Tasse Kaffee - € 2,00
Der Herr wurde zuerst versorgt. Der Kuchen war ja bereits gebacken. Erdbeerkuchen mit Sahne
Luftiger und saftiger Boden, mit aromatischen Erdbeeren belegt und ein paar Mandelscheiben garniert.
Sehr zufrieden mein Mann und auch den Kaffee lobte er sehr.
Auf meinen Flammkuchen musste ich ein wenig warten. Vielleicht musste der Ofen erst angeheizt werden (es war tatsächlich eher Kuchenzeit). Die Wartezeit aber passend.
Laut Karte wurde der Flammkuchen als knuspriger Vollkornteig angekündigt.
Und so wurde mein Flammkuchen serviert und noch frisch gemahlener Pfeffer angeboten. Gerne nahm ich
das Angebot an. Vollkorn-Flammkuchen "Maarglück"
Knusprig und mit ordentlicher Randbräunung. Nicht so luftig am Rand wie klassischer Flammkuchenteig, dafür schön aromatisch und kross. Die Garnelen noch leicht glasig, frische Tomaten und Rucola. Auch fein geschnittener Knoblauch fehlte nicht. Für mich passte der Begriff "Maarglück". Obwohl von mir bisher in den Maaren keine Garnelen gesichtet wurden, dafür Flusskrebse!
Mein Mann konnte nicht widerstehen und betrieb Mundraub: Ein Stück Flammkuchen unerlaubt entwendet!
Auch ihm schmeckte der Flammkuchen, mehr bekam er aber nicht ab.
Beim Tiefgang zur Toilette (1 Treppe ins Untergeschoss) konnte ich die schöne und gemütliche Weinstube in Augenschein nehmen.
Im Untergeschoss befanden sich nicht nur gepflegte und renovierte WC-Räume.
Nein, auch ein Blick ins Weinlager war möglich! Weinkeller
Warum habe ich keinen Wein getrunken? Keine Ahnung. Wird beim nächsten Besuch nachgeholt!
GastroGuide-Kollege Carsten1972 war bei seinem Besuch, auch an einem Montag, hier schlauer!
Er probierte mit seiner Frau feinen Wein. Schön, dass wir zufrieden auf einer Wellenlänge schwammen (auch wenn ich mich an unserem Besuchstag leider nicht an seinen Beitrag erinnerte).
Für uns eine sehr schöne und passende Rast. Nette und unkomplizierte Betreiber. Gerne wieder.
Das Schwimmen am Vortag im Hotel Michels Schalkenmehren beendete ich mit einem Drehkoller.
Kleine Pools sind nichts für mich.
Also erfreute ich mich am nächsten Tag am wunderbar klaren Wasser des Gemündener Maars mit unendlich viel Platz und sehr viel Ruhe. Denn schwimmen wollte außer mir wohl niemand an diesem Montagvormittag.
Wie immer war ich danach hungrig, es war auch schon früher Nachmittag.
Die Heimreise führte durchs kleine Örtchen Manderscheid und wir entdeckten das De Port Weincafé.
Ein kleiner Parkplatz (kostenfrei) befindet... mehr lesen
De Port Weincafé
De Port Weincafé€-€€€Cafe, Gästezimmer06572 932092Kurfürstenstraße 13, 54531 Manderscheid
4.0 stars -
"Die Heimfahrt bestens gestaltet!" PetraIODas Schwimmen am Vortag im Hotel Michels Schalkenmehren beendete ich mit einem Drehkoller.
Kleine Pools sind nichts für mich.
Also erfreute ich mich am nächsten Tag am wunderbar klaren Wasser des Gemündener Maars mit unendlich viel Platz und sehr viel Ruhe. Denn schwimmen wollte außer mir wohl niemand an diesem Montagvormittag.
Wie immer war ich danach hungrig, es war auch schon früher Nachmittag.
Die Heimreise führte durchs kleine Örtchen Manderscheid und wir entdeckten das De Port Weincafé.
Ein kleiner Parkplatz (kostenfrei) befindet
Geschrieben am 21.08.2021 2021-08-21| Aktualisiert am
22.08.2021
Besucht am 18.07.2021Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
2015 besuchten mein Mann und ich das „Wohlfühlhotel Michels“ zum Mittagessen. Wir fühlten uns ausgesprochen wohl und auch das Mittagessen schmeckte sehr gut.
Wir versuchten zwischenzeitlich ein paar Mal spontan das Michels zu buchen – aber kurzfristig war es immer ausgebucht.
Auf offene Ohren stieß meine Tante mit dem Vorschlag, unsere geplante „Familienzeit“ im Michels mit einer Übernachtung zu verbringen. Und netterweise war dies die Einladung der Tante zu ihrem und meinem coronabedingt „ausgefallenen“ Geburtstag. Und mein Bruder durfte auch mit.
Sie buchte (ca. € 103,00 / Person, für meinen Bruder noch mit Einzelzimmeraufschlag):
1 x Übernachtung in unseren liebevoll eingerichteten Gästezimmern
reichhaltiges Eifeler Frühstücksbuffet
unser 4-Gänge Schlemmer-Wahlmenü inkl. Eifeler Naturküche und Vital-Gericht
Saunatasche inkl. Bademantel, Saunatücher und Slipper zur Nutzung
2 Tage Entspannung in unserer Wellnesslandschaft VitalQuell auf 2.000 m2
Michels Aktiv-Leistungen für Wellness, Gesundheit & Erlebnistouren
360 Grad NATUR PUR in der Maarlandschaft des UNESCO Global Geopark Vulkaneifel
Dass unsere Zimmer bei unserer Ankunft am Vormittag in Schalkenmehren noch nicht fertig sein würden war uns bekannt. Wir überbrückten die Zeit mit einem schönen Spaziergang ums Maar und einem gemeinsamen Mittagessen im Ort. .
Am Nachmittag waren unsere schönen und geräumigen Zimmer mit Balkon dann fertig und wir durften bei routinierten Damen einchecken.
Meine Tante und ich trafen uns wenig später im schönen Gartenbereich mit (zu) kleinen Innen- und Außenpools. Außenpool
Freie Liegen waren nicht einfach zu finden, die „Handtuchreservierer“ sind einfach überall. Die Herren hielten ein Nickerchen.
Pünktlich zum Abendessen fanden wir uns im schönen und angenehm unterteilten Restaurantbereich ein. .
Eine Servicedame empfing uns und brachte uns zu unserem reservierten Tisch mit dem Hinweis, dies sei auch unser Frühstückstisch. Weg war sie.
Die Menükarte unseres abendlichen Wohlfühlmenüs (zum Lesen bitte anclicken) lag bereits am Tisch aus.
Warum hier ein eher spätherbstliches Menü im Juli angeboten wurde, ist mir vollkommen schleierhaft.
Das Herbstmenü
Und da saßen wir. Sehr viele Gäste waren noch nicht im Restaurant, Servicemitarbeiter waren immer wieder zu sehen und schienen auch nicht zu wenig zu sein.
Nach 30 Minuten durften wir endlich unsere Getränkebestellung aufgeben. Winzersekt zum Aperitif und zwei Flaschen Mineralwasser. Ich war sehr durstig, über den Nachmittag war die Flüssigkeitszufuhr deutlich zu kurz gekommen. Das sagte ich dem Serviceherrn auch freundlich.
Nach einer weiteren Viertelstunde servierte eine junge Mitarbeiterin unseren Sekt. Zum Durststillen nicht geeignet und ich fragte nach dem Mineralwasser. Recht ruppig die Antwort: „Das konnte ich nicht auch noch tragen“.
Tschuldigung. Zwischendurch überlegte ich, einen Wasserhahn zu suchen, hätte ich besser gemacht. Denn die Wartezeit aufs Mineralwasser dauerte nochmals.
Wir gaben unsere Menüwünsche auf. Salat, Suppe und Dessert waren von der Küche gesetzt. Lediglich beim Hauptgang standen vier Gerichte zur Wahl. Beim Vorspeisensalat bestellen mein Mann und ich den Speck ab.
Zum Essen entschieden wir uns für eine Flasche 2020er Grauburgunder, trocken, Weingut Frieden-Berg, Nittel (Mosel) zu € 19,90 / 0,75 l.
Vorab wurde zweierlei gewöhnliches Baguette und Butter / gewürzte Butter serviert. Nicht sehr kreativ.
5 Personen, je 4 Schreiben Brot. Nicht durchdacht. Brot Zweierlei Butter
Unser Wein wurde geöffnet, Probeschluck angeboten und den 4 Weißweintrinkern eingeschenkt.
Mein Onkel wählte einen offenen Rotwein.
Und schon wurde der herbstliche Vorspeisensalat serviert: Feldsalat mit Sherry-Walnussdressing, geröstetem Speck bzw. ohne Speck und Brotcroutons. Feldsalat, auf Wunsch ohne Speck
Sehr schlicht, sehr klein, sehr wenig Dressing mit sehr wenig Geschmack.
Zügiger als bei der Getränkebestellung ging es weiter mit Rinderkraftbrühe mit Kräuterfädle. Rinderkraftbrühe mit Kräuterfädle
Kräftig war die Brühe nicht, auch hier sehr dezente Würze. Einlage mit feingewürfelten Karotten und Sellerie.
Die Kräuterfädle sehr fein und von angenehmer Konsistenz.
Inzwischen waren unsere Weingläser leer, der Wein im Kühler 3 Meter von unserem Tisch entfernt, Service außer Sicht. Also Wein geholt und selbst eingeschenkt. Diese Eigeninitiative war gefordert bis die Flasche schließlich leer war.
Dafür wurden die Hauptspeisen auch wieder nach kurzer Wartezeit serviert. Entenkeule mit Orangensauce, Honig-Möhren und Kartoffelkrapfen für meine Tante. Entenkeule
Das Entenfleisch war zart geschmort, dies war zu sehen und meine Tante lobte auch das Fleisch. Dazu ein paar Möhrchen und die frittierten Krapfen.
Mein Onkel hatte sich für das Duett von geschmorter Schweinebacke und Schweinefilet auf Spitzkohlgemüse und Kartoffelplätzchen entschieden. Schweinebacke, Schweinefilet, Kartoffelplätzchen
Die Schweinebacke zart geschmort, das Filetstück etwas zu trocken.
Es schmeckte ihm. Seine oft gezeigte Begeisterung bei einem Essen blieb aber aus.
Mein Mann, mein Bruder und ich entschieden uns für das einzige nicht ganz so herbstliche Gericht: Gebratene Edelfische mit Chimichurri und mediterranem Gemüse-Kartoffelstampf. Edelfische
Es zog sich durch den Abend, dass die sicherlich ausgebildeten Servicekräfte sehr verhalten und wenig kommunikativ waren. Das erste Mal, seit Beendigung des Lockdowns, dass so gar keine Fröhlichkeit oder Offenheit uns Gästen entgegen kam. Wir versuchten es mit ein paar freundlichen Sprüchen, da war leider nichts zu machen.
So wurde auch dieses Gericht serviert und wir fragten nach, was sich denn unter den angekündigten Edelfischen verbirgt: Lachs, Seesaibling und Buttermakrele. Nicht die Meeresbewohner, die ich als Edelfisch bezeichnen würde. Da lagen die Erwartungen auch eher bei Seeteufel, Seezunge, Steinbutt…
Und leider konnte nur noch das Stück Buttermakrele mit Saftigkeit punkten. Das Lachsfilet ging noch, der Seesaibling war tot. Dazu grober Kartoffelstampf ohne Gemüse. Die Gemüsebeilage eher ein feingewürfeltes Ratatouille. Der Gang schmeckte einfach nur vorbereitet und warmgehalten.
Chimichurri, die argentinische Sauce, passte für mich nicht mit dem mediterranen Gemüse zusammen. Es war meine erste Chimichurri, aber ich hätte sie mir auch würziger vorgestellt.
Interessiert hätte mich, ob die 3 unterschiedlichen Kartoffelbeilagen = Stampf, Krapfen und Kartoffelplätzchen aus der gleichen Kartoffelgrundmasse hergestellt wurden.
Die Wartezeit auf das Dessert dann tatsächlich etwas länger. Dafür wurde der beste Gang des Abends serviert. Eine gelungene Karamell Crème brûlée. Dazu leicht karamellisierte, noch bissfeste Aprikosenspalten. Karamell Crème brûlée
Tatsächlich vergaßen wir das Angebot uns am Käsebrett in der Lobby zu bedienen. Selbstverständlich wies der Service auch bei der Verabschiedung nicht mehr darauf hin.
Für mich mal wieder die Bestätigung: Halbpension ist küchenfreundlich aber nicht gästeorientiert.
Einhelliges Familienfazit: Am Vortag schmeckte es uns im Hotel Schneider am Maar besser.
Es zog uns an die frische Luft. Im schönen Gartenbereich war nun ein freies Plätzchen zu finden. Frische Luft am Abend
Und ein überaus gut gelaunter, aufmerksamer Herr Müller der uns endlich den Wohlfühlfaktor im Wohlfühlhotel bot.
Er brachte sogar extra nochmal eine Tischdecke für unseren Tisch.
Wir bestellten nochmals den Grauburgunder den wir bereits zum Menü getrunken hatten. Dieser hatte unseren Geschmack getroffen. Dazu noch ein Digestif und Espresso.
Herr Müller umsorgte uns mit bester Laune und schenkte auch Wein nach. Vielleicht lag es daran, dass er an der frischen Luft arbeiten durfte? Jedenfalls rettet er die Servicepunkte.
Noch kurz zum Frühstück am nächsten Morgen. Das reichhaltige Frühstücksbuffet zog sich durch mehrere Räume. Eventuell um für die Gäste coronabedingt etwas mehr Platz zu schaffen. Trotzdem war es ein ziemliches Durcheinander bis man sein Frühstück am Tisch hatte. Filterkaffee wurde am Tisch serviert. Am Heißgetränkeautomat standen die Gäste Schlange, so verzichtete ich auf einen Tee.
Einhelliges Familienfazit: Am Vortag schmeckte und gefiel es uns im Hotel Schneider am Maar besser.
2015 besuchten mein Mann und ich das „Wohlfühlhotel Michels“ zum Mittagessen. Wir fühlten uns ausgesprochen wohl und auch das Mittagessen schmeckte sehr gut.
Wir versuchten zwischenzeitlich ein paar Mal spontan das Michels zu buchen – aber kurzfristig war es immer ausgebucht.
Auf offene Ohren stieß meine Tante mit dem Vorschlag, unsere geplante „Familienzeit“ im Michels mit einer Übernachtung zu verbringen. Und netterweise war dies die Einladung der Tante zu ihrem und meinem coronabedingt „ausgefallenen“ Geburtstag. Und mein Bruder durfte auch mit.
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3.0 stars -
"Ich kann mich einfach für Halbpension nicht begeistern!" PetraIO2015 besuchten mein Mann und ich das „Wohlfühlhotel Michels“ zum Mittagessen. Wir fühlten uns ausgesprochen wohl und auch das Mittagessen schmeckte sehr gut.
Wir versuchten zwischenzeitlich ein paar Mal spontan das Michels zu buchen – aber kurzfristig war es immer ausgebucht.
Auf offene Ohren stieß meine Tante mit dem Vorschlag, unsere geplante „Familienzeit“ im Michels mit einer Übernachtung zu verbringen. Und netterweise war dies die Einladung der Tante zu ihrem und meinem coronabedingt „ausgefallenen“ Geburtstag. Und mein Bruder durfte auch mit.
Sie
Geschrieben am 10.08.2021 2021-08-10| Aktualisiert am
11.08.2021
Besucht am 18.07.2021Besuchszeit: Mittagessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Unsere Familie ist recht klein. Umso schlimmer, dass seit über 1 Jahr die familiären Treffen, Corona bedingt, deutlich zu kurz kamen. Jetzt wollen wir auf- und nachholen.
Sowohl der Geburtstag meiner Patentante als auch meiner fielen in den Lockdown.
Ich wünschte mir von meiner Tante „Familienzeit“ zum Geburtstag. Und so buchten wir uns für Sonntag auf Montag in Schalkenmehren ein, um unseren 120. Geburtstag mit den Ehemännern und meinem Bruder ein wenig nachzufeiern. Und dies, ohne dass ein „Geburtstagskind“ für die Familie zu sorgen und zu kochen hatte.
Koblenz, Düsseldorf und Idar-Oberstein fanden sich vormittags in der schönen, von Unwettern verschonten, Vulkaneifel ein. Und tatsächlich schien 2021 mal die Sonne.
Dass unsere Zimmer noch nicht bezugsfertig sein würden wussten wir vorab. Bei dem schönen Wetter konnten wir unseren geplanten Spaziergang rund um das Schalkenmehrener Maar umsetzen. Schalkenmehrener Maar
Danach waren wir alle hungrig. Ein Überleben ohne Nahrungsaufnahme bis zum Abendessen im Hotel unmöglich. Für mich war sogar das Frühstück ausgefallen.
Wie praktisch, dass genau am Ende unseres Maar-Rundlaufs meinem Mann und mir das Hotel Schneider am Maar bekannt vorkam. Bei unserem Erstbesuch 2014 waren wir hier schon sehr zufrieden.
Die schöne Außenterrasse war bestens besucht, kein freier Tisch. Unsere kurze Wartezeit wurde belohnt und wir durften einen frei gewordenen Tisch, der ordnungsgemäß gereinigt wurde, beziehen. Schöne Außenterrasse
Die freundliche Bedienung reichte die Karten und fragte erste Getränkewünsche ab. Durstig waren wir und bestellten die ersten Getränke, es wurde natürlich nochmals nachbestellt.
Erdinger alkoholfrei, 0,5 l – € 5,00
Erdinger Urweisse, 0,5 l - € 5,10
Rhodius Mineralwasser, 0,75 l – 4,90
Alster, 0,4 l - € 4,10
Grauburgunder trocken, 0,2 l - € 4,20
Tasse Kaffee - € 1,90
Die Servicedamen waren trotz der vielen Gäste sehr aufmerksam, flott und freundlich.
Mit gut gekühlten Getränken wurden wir zügig versorgt.
Inzwischen konnten oder mussten wir uns endlich entscheiden. Die Speisekarte mit überwiegend regionalen Gerichten gefiel uns durchweg gut. Auch Vegetarier und Veganer werden kreativ bedacht.
Für meinen Mann und meine Tante: Bratkartoffeln mit 3 Spiegeleiern - € 7,90.
Für meinen Onkel: Bratkartoffeln mit gebratener Lyoner Fleischwurst - € 10,90.
Mein Bruder wählte: Eingelegte Heringe mit viel Apfel, Zwiebel, Gurke und Schmand. Dazu Bratkartoffeln - € 8,90.
Und ich: Großer Salatteller „Vitaminstoß“ mit Bio-Ziegenkäse vom Hof Steinrausch: € 14,40.
Die Wartezeit auf die Speisen ging bei den vielen Gästen absolut in Ordnung. Wir hatten ja auch viel zu erzählen.
Unsere Speisen wurden von 2 Mitarbeiterinnen serviert und sahen schon mal sehr gut aus!
Die Spiegeleier verdeckten leider die tollen Bratkartoffeln. Bratkartoffeln unter Spiegeleiern
Die Eier ebenso top gebraten wie die gut gewürzten Bratkartoffeln mit erwarteten Röstaromen. Schlichtes Gericht, aber auch irgendwie „Seelenfutter“.
Bei den Bratkartoffeln mit Lyoner waren die schönen Bratkartoffeln sichtbarer, aber mein Onkel schneller am Besteck als ich an der Kamera. Also kein Foto.
Sehr schön angerichtet das Heringsgericht, ohne Bratkartoffeln. Mein Bruder war sehr begeistert.
Die Bratkartoffeln wurden separat serviert.
Ich glaube, wir waren ausgehungert.
Denn ruckzuck hatte er eine Portion Bratkartoffeln auf seinem Teller platziert und ebenso ruckzuck warf ich mich quer über den Tisch um wenigstens hier ein passabeles Foto zu machen! Hering mit Bratkartoffeln
Nächstes Mal gehe ich wieder alleine mit meinem Mann… oder GastroGuideKollegen essen. Die beachten die Foto-Tischetikette!
Jedenfalls fanden die Bratkartoffeln das verdiente Lob meiner 4 nicht fotofreundlichen Tischgenossen. Sie genossen einfach die als „allerbeste Bratkartoffeln aus der schmiedeeisernen Pfanne, vom Holzherd, in Butterschmalz gebacken“.
Mein großer Salatteller machte seinem Namen Ehre. Tadellos frische Zutaten mit leichtem Sahnedressing. Salatteller mit regionalem Ziegenkäse
Unter reichlichem Blattsalat verbarg sich noch Rohkost und Hülsenfrüchte. Hauptdarsteller war unangefochten der Ziegenkäse vom eifeler Bioland-Betrieb! Der konnte richtig meckern und dies auf geschmackvollste Weise.
Dazu gab es taugliches Körnerbaguette. Ich hätte doch eine Portion Bratkartoffeln dazu bestellen sollen. Blöde „Fettsparvernunft“.
Wir saßen ganz wunderbar, es wurden noch Getränke nachbestellt.
Die Servicedamen umsorgten uns vorbildlich.
Am Familientisch war man sich einig: Satt, zufrieden, Aufbruch.
Ich machte mich aus dem Staub um unauffällig die Rechnung zu bezahlen. Dies gelang mir auch.
Dabei durfte ich die tollen hausgemachten Torten (für Lavandula) bestaunen. Kuchen- und Tortenauswahl
Kam zurück und sah, die eigentlich wohlgesättigte Familie,grinsend über Kaffee und Eisbechern schwelgend… Schwarzwälder-Kirsch-Eisbecher Eierlilör-Eisbecher
...die Zusatzrechnung durfte dann der Onkel übernehmen (angegebener Betrag also ohne Dessert ca. € 20,00 gesamt).
Eine tolle Service- und Küchenleistung der frischen regionalen Küche. Als Gäste fühlten wir uns sehr willkommen.
Am Abend dachten wir noch mehrmals sehr wohlwollend an den Mittag. Nächstes Mal buchen wir uns gleich im „Schneider am Maar“ ein!
Unsere Familie ist recht klein. Umso schlimmer, dass seit über 1 Jahr die familiären Treffen, Corona bedingt, deutlich zu kurz kamen. Jetzt wollen wir auf- und nachholen.
Sowohl der Geburtstag meiner Patentante als auch meiner fielen in den Lockdown.
Ich wünschte mir von meiner Tante „Familienzeit“ zum Geburtstag. Und so buchten wir uns für Sonntag auf Montag in Schalkenmehren ein, um unseren 120. Geburtstag mit den Ehemännern und meinem Bruder ein wenig nachzufeiern. Und dies, ohne dass ein „Geburtstagskind“ für die... mehr lesen
Restaurant im Hotel Schneider am Maar
Restaurant im Hotel Schneider am Maar€-€€€Restaurant0659295510Maarstraße 22, 54552 Schalkenmehren
4.5 stars -
"Gelungener Zweitbesuch bei kleinem Familientreffen" PetraIOUnsere Familie ist recht klein. Umso schlimmer, dass seit über 1 Jahr die familiären Treffen, Corona bedingt, deutlich zu kurz kamen. Jetzt wollen wir auf- und nachholen.
Sowohl der Geburtstag meiner Patentante als auch meiner fielen in den Lockdown.
Ich wünschte mir von meiner Tante „Familienzeit“ zum Geburtstag. Und so buchten wir uns für Sonntag auf Montag in Schalkenmehren ein, um unseren 120. Geburtstag mit den Ehemännern und meinem Bruder ein wenig nachzufeiern. Und dies, ohne dass ein „Geburtstagskind“ für die
Geschrieben am 02.08.2021 2021-08-02| Aktualisiert am
03.08.2021
Besucht am 10.07.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 93 EUR
Wenige Kilometer von meinem Arbeitgeber entfernt befand sich das Restaurant „Weinbrück“ in Obermoschel.
Ein Restaurant in schönem altem Gemäuer, das Restaurant im ehemaligen Weinkeller.
Seit meinem letzten, mehr als unterkühlten, Besuch mit meiner Freundin war ich nicht mehr dort.
Kaltes Gemäuer (kaum zu heizen), eiskalte Teller und somit kalte Speisen. Schade.
Ob die kühlen Räume zum Wechsel der „jungen Wilden“ (wie der ehemalige Inhaber Herr Beisiegel die jungen Betreiber nannte) führten, kann ich nicht sagen.
Über Kollegen erfuhr ich zunächst von der Schließung des „Weinbrück“ und dem Neustart des Teams auf der Ebernburg mit eigenem Gemüsegarten.
Natürlich wollte ich gerne wissen, ob auf der Höhe der Ebernburg die Teller wärmer sind!
So reservierte ich sehr kurzfristig unseren Tisch. Vorsichtshalber für den Innenbereich. Es war Regen und Gewitter gemeldet.
Der telefonische Kontakt war fröhlich-freundlich. So fühlte man sich schon vor dem Besuch sehr willkommen.
Bei schönem Wetter trafen wir auf der Ebernburg ein. Ebernburg in Sicht
Kostenlose Parkplätze stehen direkt unterhalb der Burg zur Verfügung.
Auch vor Ort wurden wir sehr herzlich begrüßt. Es freute mich sehr, dass Restaurantleiter Simon Weller mit Küchenchef Jean-Luc Blumers als Burgherren die Ebernburg erobert haben.
Das Wetter deutlich besser als erwartet. Der gepflegte Innenraum leer. .
So sollte es bleiben und es fand sich noch ein schöner Zweiertisch auf der geschützten Außenterrasse vor dem Restaurant für uns.
.
Der freundlichen Begrüßung folgte umgehend die Speisekarte, ergänzt durch 2 Tagesempfehlungen auf der Schiefertafel. Tagesempfehlung
Die aufgeräumte = nicht überladene Speisekarte gefiel uns zu gut. Und die Entscheidung entsprechend schwer.
Unsere Getränke wurden vorab serviert. 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,70. Eine weitere Flasche folgte.
Und für mich ein „Monkey 47 - Schwarzwald Gin Tonic - € 7,50, leider ohne Eis. Dies ließ ich bei der freundlichen Dame an der Theke schnell auffüllen, denn ohne Eis geht Gin Tonic für mich einfach nicht. .
Wir wählten beide die gleiche Vorspeise und auf diese mussten wir gar nicht lange warten. Jakobsmuschel-Saltimbocca
Rote Beete Schaum/ Kumquat von der Außenterrasse/ Kresse/ Risotto € 11,60. Jakobsmuschel-Saltimbocca / Rote Beete Schaum/ Kumquat
Serviert wurde in einer tiefen Schale. Der Vorteil: Die Vorspeise blieb schön warm!
Der Nachteil: Es ließ sich nicht wirklich gut aus den „Müslischalen“ essen, ein ziemlich „senkrechtes Besteckgepodel“.
Den 4 perfekt gebratenen Jakobsmuscheln tat dies geschmacklich keinen Abbruch. Außen schön gebräunt und innen saftig und noch leicht glasig. Tadellos der leicht nussig-süßliche Muschelgeschmack.
Wer lieber Reis als Risotto mag wurde hier nicht enttäuscht. Wir mögen beides. Risotto braucht (wie Brot) Zeit. Dem Reis fehlte der leichte Biss und auch die typische „Schlotzigkeit“.
Manchmal muss man angekündigte Erwartungen einfach „umschreiben“.
Als guter und saftiger Gemüsereis mit Kumquatstücken für fruchtig-säurige Aromen gefiel er uns trotzdem.
Rote Beete Schäumchen, Brotknusper, dazu frische Sprossen und Blutampfer lieferten eine rundum bunte und schmackhafte Vorspeise.
Dazu wurde hausgebackenes Brot gereicht. Hausgebackenes Brot
Ich selbst bin ja inzwischen leidenschaftliche Brotbäckerin. Geschmacklich war das leicht wareme Brot gut und sehr lobenswert setzte die Küche nicht auf ein Convenienceprodukt. Trotzdem war die Kruste zu schwach und die Krume zu bröselig. Eine längere Teigführung würde sicherlich helfen.
Unsere Hauptspeisen:
Für mich die Tagesempfehlung Rosa Wildschwein / Schokosauce (Wildmanufaktur Erking) / Sellerie / Kumquat / Macaire - € 23,90 Wildschwein
Küchenchef Jean-Luc Blumers bleibt seiner Linie treu. Schon im „Weinbrück“ in Odernheim kombinierte er gerne die Speisen mit Früchten.
Das Servierte konnte sich sehen lassen, die Teller vorgewärmt !
Das Wildschwein sehr rosa gebraten (für mich so genau richtig), zart und saftig. Rosa Wildschwein / Schokosauce / Sellerie / Kumquat / Macaire
Die reduzierte Sauce sehr gelungen und sicherlich war mehr Rotwein als Schokolade in der Sauce enthalten. Die Schokolade genau richtig eingesetzt: dezent, treffend und nicht vorschmeckend. Sellerie in Form von feinem Selleriepüree und Stangensellerie. Als Gegenpol dezent eingesetzte Kumquat aus eigenem Anbau.
Die gebratenen Kartoffelküchlein rundeten diesen Gang sehr stimmig ab.
Für meinen Mann: Seeteufel / Pecannuss / Bärlauch / Rhabarber / Sellerie - € 24,70. Seeteufel / Pecannuss / Bärlauch / Rhabarber / Sellerie
Schön angerichtet wurde der Seeteufel bei meinem Mann im Pecannuss-Mantel angespült.
Den Nussmantel hatten wir beide so nicht erwartet, war anders und sehr gut. Der ummantelte Seeteufel goldbraun und saftig gebraten.
Obenauf leicht gebratene Rhabarbersteifen, wohl für die leichte Säure statt Zitrone. Selleriecreme, gebratener Staudensellerie die Begleiter. Frische Kräuter und Bärlauchschaum rundeten das kreative Gericht ab.
An ein Dessert wagte nur mein Liebster zu denken. War aber ja klar. Denn unter den Desserts befand sich Crème brûlée von weißer Schokolade, Rosmarin, Beerensorbet mit Früchten und Walnuss aus dem eigenen Garten, Schokosahne - € 7,80. Schokosahne, Crème brûlée von weißer Schokolade, Rosmarin, Beerensorbet
Da war alles für mein Süßmaul dabei und es gab nicht den leisesten Kritikpunkt. Übrig blieb selbsterklärend auch nichts der feinen Leckerei.
Unter den Desserts fand ich leider kein Basilikumsorbet. Auf der Karte war es mir bei einer der Vorspeisen aber nicht entgangen.
Selbstverständlich sicherte mir Restaurantleiter Simon Weller ein Bällchen meines Lieblingskräutersorbets zu.
Für € 1,50 wurde das Basilikumsorbet noch mit Himbeere veredelt. So fand auch mich mein perfektes Dessert! Basilikumsorbet mit Himbeere
Nach der freundlichen Verabschiedung sahen wir uns noch die rückseitige Terrasse an. Hier der schöne Blick auf die Felsen und ins Nahetal. .
Deutlich luftiger. Außenterrasse
Bei Hitze ist hier der bessere Platz.
Der komplette Restaurant- und Terrassenbereich ist gehbehindertengerecht. Toiletten sind über eine Treppe im Untergeschoss erreichbar. Sehr sauber und gepflegt. Der Verpächter könnte aber nun, bei diesen engagierten jungen Pächtern, hier eine Renovierung durchführen.
Fazit:
Eine mutige, kreative und überraschende Küche. Sie hebt sich angenehm von dem sonstigen regionalen Angebot ab.
Mit Freunden werden wir hoffentlich bald unseren nächsten Besuch antreten können.
Was mir wirklich überhaupt nicht gefiel, daher Abzug beim Ambiente, das Geschirr! So gut mir der zum Glück erhaltene Vorkriegsterrazzoboden in meinem Elternhaus gefällt: Essen will ich nicht davon. Und das „Geschirr“ erinnerte mich sehr daran.
Schade um die feinen Speisen, sie wurden einfach nicht würdig auf diesem „Knastgeschirr“ präsentiert. Vielleicht ist es noch vom Vorpächter vorhanden.
Liebe Gäste: Bitte reservieren, genießen, zahlen und dann ist hoffentlich bald Geld für neues Porzellan vorhanden J.
Wenige Kilometer von meinem Arbeitgeber entfernt befand sich das Restaurant „Weinbrück“ in Obermoschel.
Ein Restaurant in schönem altem Gemäuer, das Restaurant im ehemaligen Weinkeller.
Seit meinem letzten, mehr als unterkühlten, Besuch mit meiner Freundin war ich nicht mehr dort.
Kaltes Gemäuer (kaum zu heizen), eiskalte Teller und somit kalte Speisen. Schade.
Ob die kühlen Räume zum Wechsel der „jungen Wilden“ (wie der ehemalige Inhaber Herr Beisiegel die jungen Betreiber nannte) führten, kann ich nicht sagen.
Über Kollegen erfuhr ich zunächst von... mehr lesen
Restaurant Freigeist
Restaurant Freigeist€-€€€Restaurant067086416661Auf der Ebernburg, 55583 Bad Kreuznach
4.5 stars -
"Zu Besuch bei „den jungen Wilden“ in neuer Wirkungsstätte" PetraIOWenige Kilometer von meinem Arbeitgeber entfernt befand sich das Restaurant „Weinbrück“ in Obermoschel.
Ein Restaurant in schönem altem Gemäuer, das Restaurant im ehemaligen Weinkeller.
Seit meinem letzten, mehr als unterkühlten, Besuch mit meiner Freundin war ich nicht mehr dort.
Kaltes Gemäuer (kaum zu heizen), eiskalte Teller und somit kalte Speisen. Schade.
Ob die kühlen Räume zum Wechsel der „jungen Wilden“ (wie der ehemalige Inhaber Herr Beisiegel die jungen Betreiber nannte) führten, kann ich nicht sagen.
Über Kollegen erfuhr ich zunächst von
Geschrieben am 31.07.2021 2021-07-31| Aktualisiert am
31.07.2021
Das Restaurant des wunderschönen Schosses ist leider seit Mitte 2020 geschlossen.
Das von Wilhelm I. von Württemberg geplante Lustschloss war naheliegend sehr beliebt für Hochzeitsfeiern.
Allerdings verstarb Wilhelm I. 1864 noch vor der Fertigstellung seines Schlosses.
Das Schlossturm und Museum können (aktuelle Coronahinweise beachten) besichtigt werden.
Hoffentlich findet sich ein würdiger Nachfolger.
Das Restaurant des wunderschönen Schosses ist leider seit Mitte 2020 geschlossen.
Das von Wilhelm I. von Württemberg geplante Lustschloss war naheliegend sehr beliebt für Hochzeitsfeiern.
Allerdings verstarb Wilhelm I. 1864 noch vor der Fertigstellung seines Schlosses.
Die Lage traumhaft auf einer kleinen Halbinsel am Bodensee.
Der traurige Grund: Betreiber und Gastgeber Michael Gürgen ist leider verstorben.
https://www.facebook.com/VemaxGastro/
Das Schlossturm und Museum können (aktuelle Coronahinweise beachten) besichtigt werden.
Hoffentlich findet sich ein würdiger Nachfolger.
stars -
"Restaurant zur Zeit geschlossen." PetraIODas Restaurant des wunderschönen Schosses ist leider seit Mitte 2020 geschlossen.
Das von Wilhelm I. von Württemberg geplante Lustschloss war naheliegend sehr beliebt für Hochzeitsfeiern.
Allerdings verstarb Wilhelm I. 1864 noch vor der Fertigstellung seines Schlosses.
Die Lage traumhaft auf einer kleinen Halbinsel am Bodensee.
Der traurige Grund: Betreiber und Gastgeber Michael Gürgen ist leider verstorben.
https://www.facebook.com/VemaxGastro/
Das Schlossturm und Museum können (aktuelle Coronahinweise beachten) besichtigt werden.
Hoffentlich findet sich ein würdiger Nachfolger.
Geschrieben am 24.07.2021 2021-07-24| Aktualisiert am
24.07.2021
Besucht am 07.07.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 43 EUR
Der Landgasthof ist nicht nur bei wandernden Urlaubern begehrt.
Nein, auch bei den heimischen Stammgästen!
Deshalb freuten wir uns auf diesen erneuten Besuch.
Als Stammgäste würde ich uns nicht bezeichnen, wir kommen aber gerne her.
Nach dem langen Lockdown war uns der Besuch wichtig und meine telefonische Reservierung wurde freudig-freundlich von der Chefin entgegen genommen.
Am frühen Abend trafen wir am gepflegten Hotelrestaurant ein. .
Erfreulich viele Tische im Außen- und Innenbereich waren schon belegt.
Zum Tisch begleitete uns die Chefin Frau Wörgerbauer.
Die Beschreibung eines Landgasthofes passt hier. Unter den umgesetzten Coronaauflagen litt das gemütliche Ambiente etwas. Aber dies liegt ja nicht an den ambitionierten Gastgebern.
Frau Wörgerbauer bestritt auch, gemeinsam mit der Seniorchefin Resi, den weiteren aufmerksamen Service.
Resi zolle ich für ihren unermüdlichen Einsatz Respekt, ist sie doch im deutlichen Alter des verdienten Ruhestandes. Getreu dem Motto „wer rastet, der rostet“ geht sie ihrer Berufung nach.
Unsere Bestellung: 1 Flasche Mineralwasser, 0,7 l – faire € 4,00. 1 trockener Rosé, 0,2 l - € 4,20. Ein Glück für den Nahewinzer. Mir nicht bekannt und somit nicht gemerkt. Trinkbar, aber sehr flach. Der Wunsch nach einem 2. Glas kam nicht auf. 2 alkoholfreie Pils, 0,33 l - € 2,20.
Auf der Tagestafel wurden frische Pfifferlingsgerichte angeboten, allerdings keine heimischen Pfifferlinge. Mit heimischen Pfifferlingen können wir uns selbst (nach 3 Dürrejahren) reichlich versorgen und nahmen dieses feine und saisonale Angebot nicht an.
Die Speisekarte bietet regionale, auch sehr gute vegetarische, Gerichte.
Ebenso Wildgerichte aus eigener heimischer Jagd und einige österreichische Gerichte aus der Heimat des Kochs und Chefs Herrn Wörgerbauer.
Beide wählten wir das Wiener Schnitzel vom Kalb mit Pommes, Preiselbeeren und Salat - € 16,30.
Unsere frischen und feinen Beilagensalate wurden vorab serviert. Tadellose Blatt- und Rohkostsalate mit leichtem Sahnedressing. Beilagensalat
Wenig später dann unser Wiener Schnitzel, serviert von Herrn Wörgerbauer persönlich.
Den guten Appetit, der freundlich gewünscht wurde, hatten wir.
An der frischen Zubereitung gab es überhaupt nichts auszusetzen. Das Kalbfleisch gut paniert und saftig gebraten. Klassische Garnitur mit Petersilie und Zitrone, separat dazu noch Preiselbeeren. Wiener Schnitzel
Trotzdem erinnerten wir uns an das Wiener Schnitzel vor genau 2 Jahren in Köln mit „Tischnotizen“ im Essers.
Auch hier der Österreicher in der Küche. Und wenn man die Vergleiche zum „Wiener“ zieht: Österreich-Köln gewinnt.
Aber wir waren ja nicht zum Vergleichen unterwegs. Auch hier schmeckte uns das Wiener Schnitzel restlos im wahrsten Sinne des Wortes. Und die Pommes waren wirklich erstklassig!
Wohl gesättigt, freundlich verabschiedet, immer wieder gerne einen Besuch wert.
Der Landgasthof ist nicht nur bei wandernden Urlaubern begehrt.
Nein, auch bei den heimischen Stammgästen!
Deshalb freuten wir uns auf diesen erneuten Besuch.
Als Stammgäste würde ich uns nicht bezeichnen, wir kommen aber gerne her.
Nach dem langen Lockdown war uns der Besuch wichtig und meine telefonische Reservierung wurde freudig-freundlich von der Chefin entgegen genommen.
Am frühen Abend trafen wir am gepflegten Hotelrestaurant ein.
Erfreulich viele Tische im Außen- und Innenbereich waren schon belegt.
Zum Tisch begleitete uns die Chefin Frau Wörgerbauer. ... mehr lesen
4.0 stars -
"Wir kommen immer wieder gerne her!" PetraIODer Landgasthof ist nicht nur bei wandernden Urlaubern begehrt.
Nein, auch bei den heimischen Stammgästen!
Deshalb freuten wir uns auf diesen erneuten Besuch.
Als Stammgäste würde ich uns nicht bezeichnen, wir kommen aber gerne her.
Nach dem langen Lockdown war uns der Besuch wichtig und meine telefonische Reservierung wurde freudig-freundlich von der Chefin entgegen genommen.
Am frühen Abend trafen wir am gepflegten Hotelrestaurant ein.
Erfreulich viele Tische im Außen- und Innenbereich waren schon belegt.
Zum Tisch begleitete uns die Chefin Frau Wörgerbauer.
Besucht am 07.07.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 25 EUR
Meine beste Freundin hatte einen Termin in Idar-Oberstein und ich an diesem Tag Urlaub. Der pünktlichen Anreise nach der Arbeit geschuldet, war das Mittagessen für sie ausgefallen.
Für mich, auch ohne Arbeitsalltag, auch.
So machten wir uns am späten Mittag gemeinsam auf den Weg nach Kirn. Die mir bekannten Restaurants am Kirner Marktplatz befanden sich um 14.30 Uhr in der Mittagspause. Es galt eine Alternative zu finden.
Das Avanti machte schon immer einen guten Eindruck. Vor vielen Jahren besuchte ich es ein paar Mal mit meinem Mann, damals allerdings ein anderer Inhaber.
Lange suchen wollten wir nicht, das Avanti hatte durchgehend geöffnet und einen freien Tisch vor dem… Restaurant, Pizzeria, Döner-Imbiss… (was auch immer) war noch frei für uns.
Eine erfahrene Servicekraft (Chefin?) war gleich für uns zur Stelle und reichte freundlich die Speisekarte. Diese deckt italienische, deutsche und türkische Klassiker ab. Die Karte wird ergänzt durch wöchentlich wechselnde „Tagesessen“. Bei unserem Besuch 5 Salate und 4 warme Speisen.
Meine Freundin und ich entschieden uns für den Salat „Calamaris“ - € 7,00 der Wochenkarte. Damit es nicht zu gesund wurde, bestellten wir noch eine große Portion Pommes - € 3,40 zum Teilen dazu.
Als Flüssignahrung bestellten wir alkoholfreies Weizenbier und eine Flasche (0.75 l) Mineralwasser.
Die Getränke wurden vorab und gut gekühlt serviert.
Auf die Salate mussten wir auch nicht lange warten.
Der bunte Salat überraschte mich mit top Frische und bunter Zusammenstellung. Verschiedene Blattsalate, Gurke, Tomate, Paprika, Karotte, rote Zwiebel… das hätte von mir sein können! Salat mit Calamaris
Das hausgemachte Joghurtdressing betonte unsere Wirtin vorab zu Recht. Jeweils 5 frittierte Tintenfischringe waren die Namensgeber. Wie erwartet ein fertiges Tiefkühlprodukt, gute Qualität und saftig-knusprig frittiert.
Die Pommes für meinen Geschmack etwas zu fettig, dennoch knusprig. Pommes
Mittig zwischen uns platziert blieb trotzdem von der „leichten Kost“ nichts übrig.
Die Innenräume habe ich nicht gesehen. Außen saßen wir auf bequemer und gepflegter Bestuhlung.
Wunderbares Klavierspiel trug um Wohlfühlen bei. Von einem Haus gegenüber drang es zu uns. Ein Gruß und Danke an den / die Klavierspieler / in!
„Pizzeria & Döner Avanti“ überzeugte bei unserer spontanen Mittagseinkehr. Mehr als ein Imbiss, sehr freundliche Bedienung und ein überzeugender (später) Mittagstisch. Die Erwartungen wurden übertroffen und das ist immer schön. Und deshalb komme ich gerne wieder, gerne in Begleitung.
Meine beste Freundin hatte einen Termin in Idar-Oberstein und ich an diesem Tag Urlaub. Der pünktlichen Anreise nach der Arbeit geschuldet, war das Mittagessen für sie ausgefallen.
Für mich, auch ohne Arbeitsalltag, auch.
So machten wir uns am späten Mittag gemeinsam auf den Weg nach Kirn. Die mir bekannten Restaurants am Kirner Marktplatz befanden sich um 14.30 Uhr in der Mittagspause. Es galt eine Alternative zu finden.
Das Avanti machte schon immer einen guten Eindruck. Vor vielen Jahren besuchte ich... mehr lesen
4.0 stars -
"Avanti! „Nach vorne“ zum späten Mittagstisch!" PetraIOMeine beste Freundin hatte einen Termin in Idar-Oberstein und ich an diesem Tag Urlaub. Der pünktlichen Anreise nach der Arbeit geschuldet, war das Mittagessen für sie ausgefallen.
Für mich, auch ohne Arbeitsalltag, auch.
So machten wir uns am späten Mittag gemeinsam auf den Weg nach Kirn. Die mir bekannten Restaurants am Kirner Marktplatz befanden sich um 14.30 Uhr in der Mittagspause. Es galt eine Alternative zu finden.
Das Avanti machte schon immer einen guten Eindruck. Vor vielen Jahren besuchte ich
Geschrieben am 16.07.2021 2021-07-16| Aktualisiert am
16.07.2021
Besucht am 03.07.2021Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 140 EUR
Während des 7monatigen Lockdowns (und hoffentlich dem Letzen), sammelte sich bei mir ein stattliche „Restaurant-To-Do-Liste“ an. Viele Restaurants sind allerdings recht weit entfernt.
Eine knappe Stunde Fahrt und schon sind wir an der Mosel. Irgendwie entdeckte ich im Februar das Restaurant. Und dachte: „Ganz nach unserem Geschmack“! Also notiert.
Vor 2 Wochen der erste Reservierungsversuch. Entschuldigend wurde mitgeteilt: Leider ausgebucht. Ich freute mich für das Restaurant und die Reservierungen. Gilt es doch viel aufzuholen.
Mein zweiter Versuch am vergangenen Wochenende wurde belohnt. Nettes Telefonat und unser Tisch war reserviert.
Etwas zu früh waren wir vor Ort, parkten am ruhig gelegenen Restaurant .
und konnten noch einen Spaziergang durch den kleinen Ort machen.
Pünktlich waren wir zurück und konnten noch die gut gelaunte Weinlieferantin begrüßen. Wir hatten noch Platz im Kofferraum, die Winzerin Frau Werner aber leider nicht genug geladen. Dazu später mehr.
Wir waren die ersten Gäste am Abend und wurden herzlich von einem sympathischen Herrn begrüßt. Leider konnte ich nicht herausfinden, ob es der Inhaber war. Es hörte sich aber sehr danach an. Vorweg kann ich nehmen: Dies wird sich bei einem der nächsten Besuche sicherlich aufklären.
Alte Gemäuer haben es mir schon immer angetan. Seit 530 Jahren ist dieses Gebäude „gewachsen“. Historie
Natürlich wurde der ehemalige Zehnthof erweitert und modernisiert. Und natürlich würden die ehemaligen Bewohner und Betreiber über die heutige Moderne des Hauses mehr als erstaunt sein. Aber der historische Charakter des Hauses blieb erhalten, Handwerker wurden für die Restaurierung ausgezeichnet.
Die Außenterrasse war bereits schön eingedeckt und wir durften den für uns perfekten Tisch wählen. Zum Wohlfühlen
Mittags saßen wir noch unter der großen Linde, nun unter einer imposanten alten Eiche. Unter der Eiche
Wir nahmen Platz in dem mit Natursteinen ummauerten und mit Rosen und Lavendel bepflanzten Außenbereich. .
Die Karten wurden gereicht und erste Wünsche abgefragt.
Gerne nannten wir eine Flasche Rhodius Mineralwasser, € 5,50 – 0,75 l, als ersten Wunsch und stöberten in der Karte.
Ja, die Karte. Diese stellte mal wieder unter Beweis: Mit Herzblut, Kreativität und Fingerspitzengefühl reichen…
3 Vorspeisen - 3 Hauptspeisen - 3 Desserts
… um den Gast zufrieden zu stellen und mich völlig aus der Bahn zu werfen. Am Liebsten ALLES!
„Alles“ war natürlich nicht zu schaffen.
Wir gaben unsere Bestellung beim Chef (setze ich jetzt mal einfach voraus) auf.
Unterstützt wurde er im Service von 2 jungen und ebenfalls sehr umsichtigen und freundlichen jungen Damen.
Zum Aperitif wurde uns der Riesling Sekt brut „Ludwig van Beethoven“ des Weingutes Geschwister Köwerich empfohlen. € 4,50 – 0,1 l waren gut angelegt um auf einen schönen Abend an der Mosel anzustoßen.
Eine gute Empfehlung.
Wenig später wurden wir mit frisch gebackenem und warmen Brot mit Salzbutter versorgt. Frisches Brot und Butter
Selbst backe ich sehr gerne unser Brot. Richtig entschlüsseln konnte ich die Kreation nicht. Ob es Ciabatta werden sollte oder ein anderes Gebäck sein sollte? Egal. Schöne Kruste, saftige Krume, guter Geschmack.
Danach grüßte die Küche mit einer kleinen Gurkenkaltschale. Gurkenkaltschale
Sehr erfrischend, schmackhaft und sehr passend zum schönen Wetter.
Die Mädels servierten unsere Vorspeisen. Ja, gut sah es aus!
Zur Vorspeise wählte ich ein Glas trockenen Weissburgunder vom Weingut Grans-Fassian, Leiwen, 0,2 l - € 9,50. Ein feiner und leichter Wein mit wenig Säure. Gefiel mir sehr gut zu meiner Vorspeise:
Carpaccio vom Kaisergranat Limette • grüner Apfel • Quinoa - € 15,00. Carpaccio vom Kaisergranat Limette • grüner Apfel • Quinoa
Der rohe Kaisergranat hatte ein feines nussiges Aroma. Sehr harmonisch mit dem perfekt gegarten Quinoa. Der grüne Apfel mittig als Sorbetkugel. Mit der schmackhaften Garnitur mit Frisée und Erbsensprossen eine wunderbar stimmige Vorspeise.
Meinem Mann erging es mit seiner Vorspeise wie mir. Nur Lob war zu hören.
Tatar vom Rinderfilet • Mixed Pickels • Schnittlauchcreme • Kartoffelrösti • Frisée - € 14,00 Tatar vom Rinderfilet • Kartoffelrösti
Handgeschnittenes Filet, die Mixeld Pickels sehr fein im Tatar eingearbeitet. Als hübsche krönende Frisur wieder feiner Frisée,
Das Kartoffelrösti wurde kurz gesucht und unter dem Tatar als dünner und tatsächlich noch heißer und knuspriger Boden gefunden. Dazu noch feine Tupfer der Schnittlauchcreme.
Zwischen den Gängen durfte ich das wunderschöne Haus ein wenig erkunden. Freundlich wurde ich aufgefordert, auch die Räume in der ersten Etage zu erkunden.
Eine steile Holztreppe führte mich in die gemütlichen Räumlichkeiten.
Ein Raum mit großer eingedeckter Tafel gefiel mir sehr. Wurde hier für ein Treffen von GastroGuidefreunden eingedeckt? Ein Platz für Genießerfreunde
Das konnte ich mir sofort gut vorstellen. Zumal das Haus auch schöne Gästezimmer anbietet!
Ob es mit den Hauptspeisen so fein weiter geht? Wir waren gespannt.
Ein Wein sollte dazu nicht fehlen. Da wir ja schon so freundlich von Frau Werner vom Weingut Werner in Leiwen begrüßt wurden, fiel die Wahl sehr leicht. Laurentiuslay Riesling „erste Lage“, 0,1 l - € 4,50 und 0,2 l - € 8,50.
Ein Riesling, der uns wirklich überraschte und überzeugte. Tolle Frucht, sehr aromatisch.
Natürlich überlegte ich, wie mein Mann, den Meeresbewohnerhauptgang zu bestellen.
Aber als mein gewähltes Flanksteak aus der Eifel • Jus • Schalotte • Sellerie • Kartoffel - € 32,00
serviert wurde, war ich sofort gespannt und erfreut auf meine Wahl.
Denn schon beim aromatischen Duft und Anblick der medium rare gebratenen Fleischtranchen wusste ich: Das wird gut! Flanksteak aus der Eifel • Jus • Schalotte • Sellerie • Kartoffel
So war es und der Geschmack übertraf alle Erwartungen.
Fange ich mal beim Fleisch an. Mir gefiel schon mal auf der Karte sehr, dass das Fleisch nicht die lange Anreise aus Amerika antreten musste, auch nicht aus dem fleischgelobten Argentinien.
Wozu auch? Selten hat mich Fleisch so intensiv und positiv begeistert. Es war einfach pures, gut gereiftes und perfekt gebratenes, zartes Stück des eifeler Rinderbauchlappens!
Dazu sehr stimmige Beilagen. Sehr aromatisches Selleriepüree, zartes Kartoffelpüree. Knusper brachte würziges Kartoffelgeröstel. Lediglich die Jus war für meinen Geschmack etwas zu dünn geraten, stahl aber so den anderen Darstellern dieses Hauptganges nicht die Show.
war das Wunschgericht meines Mannes. Seeteufel & Garnele • Krustentierfond • Zucchini • Kartoffelchips
Im tiefen Teller fanden sich Zucchinispaghetti, perfekt al dente, auf reichlich aromatischem Krustentierfond. Perfekt (noch leicht glasig) gegarter Seeteufel und Garnele obenauf. Diese auch wieder gekrönt. Die Mini-Kartoffelchip, hier musste ich naschen, so knusprig, frisch und unglaublich toll in der Kombination.
Auch hier gab es nur Lob von meinem Mann. Seeteufel und Garnele – keine Frage, dass es meinem Mann schmeckt. Lob über Zucchini von meinem Mann zu hören war schon ein kleines Wunder.
Sehr aufmerksam wurde zu diesem Gericht ein Löffel serviert – für den reichlichen und wunderbaren Krustentierfond. Runder ging dieser Teller nicht!
Auch der sympathische junge Koch war zwischendurch kurz zu sehen. Wir hoffen, unser Lob vor Ort wurde in die Küche weiter gereicht. Falls nicht, kann er ja hier nachlesen.
Ich liebe Sabayon und so oft wird sie nicht angeboten. Auch die anderen Komponenten waren ganz nach meinem Geschmack. Rieslingeis • Waldfruchtsorbet • Sabayon
Wieder ein sehr schöner Teller. Die frisch aufgeschlagene Sabayon mit feinem Weinaroma.
Sahnig-süßes Rieslingeis, ergänzend mit leichter Säure und farbenfroh das Waldfruchtsorbet. Dazu frische Früchte. Auf dieses Dessert zu verzichten wäre ein großer Fehler gewesen.
Mein Mann überraschte mich sehr. Nicht eine der beiden süßen Angebote, sondern die
Auswahl verschiedener Regionaler Käse Erdbeer-Pfefferchutney - € 12,00 Regionale Käseauswahl
sollte es für ihn sein (frei nach dem Motto: Mit Käse fängt man den Borgfelder?).
Das freute mich, denn mit dem Käse liebäugelte ich und war gespannt auf das Gebotene.
Die junge Servicemitarbeiterin erklärte routiniert das regionale Käseangebot. Zwei Kuhmilch-Hartkäse und ein Weichkäse. Und zwei Ziegenkäse der uns bekannten Ziegenkäserei Vulkanhof, Gillenfeld / Eifel (https://www.gastroguide.de/restaurant/254063/vulkanhof/gillenfeld/).
Schön, dass mein Mann keinen Ziegenkäse mag. So waren die 2 feinen Ziegenkäse meine zusätzlichen Genusshäppchen.
Mein Mann genoss die verbliebenen Käseversuchungen inklusive des fruchtigem Chutneys ebenfalls.
Dazu wurde luftiges und knuspriges Weissbrot serviert.
Die im Text angegebenen Preise je Gericht gelten bei Einzelbestellung.
Unsere selbst gewählten 3-Gänge-Menüs wurden mit € 46,00 + Aufpreis Flanksteak € 3,00 + Aufpreis Käse € 2,50 abgerechnet. Ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis!
Die Zahlung per EC-Karte fiel ein wenig höher aus als hier angegeben. Das Restaurant konnte noch 6 Flaschen des wunderbaren Weingut Werner Rieslings (zum Weingutpreis) entbehren. Sehr gerne wanderte der Weinkarton in unser Auto.
Ganz sicher werden wir hier schnellstmöglich wieder reservieren. Und gerne mit Übernachtung, denn die Weine sind einfach zu verlockend.Dieser Abend hat so gut getan.
Während des 7monatigen Lockdowns (und hoffentlich dem Letzen), sammelte sich bei mir ein stattliche „Restaurant-To-Do-Liste“ an. Viele Restaurants sind allerdings recht weit entfernt.
Eine knappe Stunde Fahrt und schon sind wir an der Mosel. Irgendwie entdeckte ich im Februar das Restaurant. Und dachte: „Ganz nach unserem Geschmack“! Also notiert.
Vor 2 Wochen der erste Reservierungsversuch. Entschuldigend wurde mitgeteilt: Leider ausgebucht. Ich freute mich für das Restaurant und die Reservierungen. Gilt es doch viel aufzuholen.
Mein zweiter Versuch am vergangenen Wochenende wurde belohnt. Nettes... mehr lesen
5.0 stars -
"Da hatte ich mal wieder einen glücklichen Riecher!" PetraIOWährend des 7monatigen Lockdowns (und hoffentlich dem Letzen), sammelte sich bei mir ein stattliche „Restaurant-To-Do-Liste“ an. Viele Restaurants sind allerdings recht weit entfernt.
Eine knappe Stunde Fahrt und schon sind wir an der Mosel. Irgendwie entdeckte ich im Februar das Restaurant. Und dachte: „Ganz nach unserem Geschmack“! Also notiert.
Vor 2 Wochen der erste Reservierungsversuch. Entschuldigend wurde mitgeteilt: Leider ausgebucht. Ich freute mich für das Restaurant und die Reservierungen. Gilt es doch viel aufzuholen.
Mein zweiter Versuch am vergangenen Wochenende wurde belohnt. Nettes
Geschrieben am 07.07.2021 2021-07-07| Aktualisiert am
09.07.2021
Besucht am 03.07.2021Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Endlich der überfällige Ausflug an die Mosel. Und da die Wettervorhersage für den Samstag besser als für sonntags ausfiel, fiel mal zu Hause die Samstagsarbeit aus.
Los ging es zur Mittagszeit. Wir wollten den Nachmittag an der Mosel genießen, für abends hatte ich tags zuvor telefonisch einen Tisch reserviert.
Wir fuhren bewusst einen kleinen Umweg um die restliche Fahrt entlang der Mosel zu genießen. Von Mülheim fuhren wir flussaufwärts, erst ein mal fuhren wir vor ein paar Jahren die entgegengesetzte Richtung von Trier flussabwärts.
Es wurde also Zeit, auch dieses Moselland zu erkunden.
Zur späteren Mittagszeit trafen wir in Piesport ein und stellten erfreut fest: hier ist es deutlich wärmer als in Idar-Oberstein.
Beiderseitige Schwächeanfälle machten klar: Bis zum Abendessen brauchen wir eine kleine Überbrückungshilfe!
Einladend sah die Straußwirtschaft des Weinguts Kirsten aus.
Eine kleine passende Speisekarte hing aus.
Vor dem Haus befindet sich die schöne Außenterrasse. Hier wurden wir vom Winzer Heinz Kirsten persönlich begrüßt und durften unter den freien Tischen wählen.
Schnell hatten wir unseren schönen Platz gefunden. Das Aufspannen von Sonnenschirmen kann sich der Winzer sparen. Eine große alte Linde war der natürliche und perfekte Schattenspender. Schöne Blumenkübel umrahmen den Weingarten.
Die liebevoll gestaltete ... nächstes Mal ein Zimmer nehmen und nicht mehr Autofahren!
Karte wurde gereicht.
Durstig bestellten wir eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l – faire € 3,60. Eine weitere Flasche folgte.
Für mich noch ein Glas 2020er Piesporter Goldtröpfchen, Riesling trocken, Lagenwein, 0,2 l - € 4,70.
Vom freundlichen Winzer wurden die gut gekühlten Getränke zügig serviert. Getränkeversorgung
Unsere bestellten Speisen ließen auch nicht zu lange auf sich warten. Küchenchefin Frau Kirsten servierte persönlich.
Für meinen Mann Bratkartoffeln mit Spiegeleiern (auf Wunsch beidseitig gebraten) - € 6,90. Spieleier mit Bratkartoffeln
Eine schöne und gut gewürzte Portion Bratkartoffeln. Röstaromen hatten die Kartoffeln auch gesehen. Es fehlte den Kartoffeln etwas Knusprigkeit. Die Spiegeleier waren genau nach Gusto meines Mannes gebraten. Dazu noch eine kleine Tomatengarnitur.
Für mich der Chef-Salat Heinz mit gekochtem Ei, Thunfisch und Zwiebeln - € 8,00.
Gar kein Problem war es, für mich extra ein laktosefreies Essig-Öl-Dressing zu machen. Eisbergsalat mit Ei und Thunfisch
Eine ansehnliche Portion wurde im tiefen Teller serviert. Leider mag Chef Heinz wohl Eisbergsalat. Diesen habe ich in den letzten mindestens 30 Jahren nicht verarbeitet. Wie sagt unser pensionierter und geschätzter GastroGuideKollege Wastel treffend: „Gefrorenes Wasser“. Da kann ich als Salatliebhaberin nur zustimmen.
Für eine Straußwirtschaft natürlich ein haltbarer und einfach zu putzender Salat. Er war knackig und tadellos frisch. Und sicherlich hätte das hausgemachte Sahnedressing dem fehlenden Geschmack auf die Sprünge geholfen. Das Essig-Öl-Dressing war gut und extra für mich gemacht. Zukünftig werde ich aber öfter mal eine Laktasetablette einwerfen.
Reichlich Thunfisch brachte Geschmack an den Salat und sehr gut gefiel mir das ganz fein gehackte Ei zum Salat. Die Tomatengarnitur brachte tatsächlich Tomatenaroma und die dazu gereichten Baguettescheiben waren frisch aufgeschnitten.
Die Eheleute Kirsten kümmerten sich sehr freundlich und aufmerksam um die Gäste. Die Nachfrage, ob alles schmeckt fehlte nicht. Auch leere Gläser wurden sofort bemerkt.
Im Laufe des Nachmittags füllte sich der schöne Außenbereich, wohl auch mit vielen Stammgästen.
Eine sehr gepflegte, kundenorientierte und freundliche Straußwirtschaft die zu weinseeligen Abenden einlädt. .
Endlich der überfällige Ausflug an die Mosel. Und da die Wettervorhersage für den Samstag besser als für sonntags ausfiel, fiel mal zu Hause die Samstagsarbeit aus.
Los ging es zur Mittagszeit. Wir wollten den Nachmittag an der Mosel genießen, für abends hatte ich tags zuvor telefonisch einen Tisch reserviert.
Wir fuhren bewusst einen kleinen Umweg um die restliche Fahrt entlang der Mosel zu genießen. Von Mülheim fuhren wir flussaufwärts, erst ein mal fuhren wir vor ein paar Jahren die entgegengesetzte Richtung von... mehr lesen
4.0 stars -
"Kleiner Mittagsimbiss in der Straußwirtschaft" PetraIOEndlich der überfällige Ausflug an die Mosel. Und da die Wettervorhersage für den Samstag besser als für sonntags ausfiel, fiel mal zu Hause die Samstagsarbeit aus.
Los ging es zur Mittagszeit. Wir wollten den Nachmittag an der Mosel genießen, für abends hatte ich tags zuvor telefonisch einen Tisch reserviert.
Wir fuhren bewusst einen kleinen Umweg um die restliche Fahrt entlang der Mosel zu genießen. Von Mülheim fuhren wir flussaufwärts, erst ein mal fuhren wir vor ein paar Jahren die entgegengesetzte Richtung von
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Sehr zentral liegt das kleine Weinhaus in Kaiserslautern.
Und doch versteckt, oft unentdeckt.
Vielleicht sollte ich besser nicht berichten?
Denn 2 spontane Besuche scheiterten bei der Reservierungsanfrage – ausgebucht.
An diesem Donnerstag hatte ich am späten Nachmittag einen Termin in Kaiserslautern.
Inzwischen 9 Monate Homeoffice, täglich 80 km Sprit und Zeit gespart.
Die Arbeit lässt sich genauso stressig von zu Hause erledigen.
Aber liebe Kollegen und Kolleginnen vermisst man schon.
Seit 25 Jahren habe ich eine tolle Kollegin. Und auch außerhalb der Arbeitszeit ist sie wirklich zu jedem Treffen bereit .Und so gönnten wir uns einen Mädelsabend im Weinhaus Stepp. Für uns beide der erste Besuch in diesem Restaurant.
Das schmale Weinhaus erschließt sich über mehrere Stockwerke und befindet sich direkt an einer der Hauptverkehrsstraßen von Kaiserslautern. Wenige Meter geht man in eine kleine Seitenstraße / Sackgasse ohne Autoverkehr. Parkplätze gibt es hier nicht, dafür ist hier sofort Ruhe und diese kann man bei schönem Wetter an gepflegten Restauranttischen vor dem Weinhaus genießen.
Natürlich nicht nur Ruhe sondern auch feine Speisen und Getränke.
Wenige Minuten vor meiner Kollegin war ich da und durfte noch unter den schön eingedeckten Zweiertischen wählen.
Einchecken per Luca-App schnell und unproblematisch.
Sehr freundlich war die Dame die mich empfing. Da ich durstig war bestellte ich gleich eine Flasche Mineralwasser Taunusquelle, € 5,90 / 0,75 l.
Pünktlich war meine Kollegin da, wir erkannten uns tatsächlich noch und während wir in der Karte stöberten wurden wir schon mal mit Mineralwasser versorgt.
Wir stöberten lange. Die Speisekarte hat einfach eine kleine wunderbare Auswahl.
2 Menüs – kleine á la carte – Tagesempfehlungen.
Mittags wird ein 2-Gänge Menü angeboten.
Und es las sich alles nach unserem Geschmack.
Unsere „schwere“ Entscheidung:
Zuerst mal ein Aperitif! Sekt trocken, Weingut Breiling, Maikammer / Pfalz - € 5,50 – 0,1 l.
Der gefiel den Damen schon mal sehr gut. Schade dass wir beide später noch fahrtauglich sein mussten. Gerne hätten wir im Weinhaus eine ordentliche Weinreise gebucht!
Ein ausgesprochen freundlicher junger Mann brachte uns einen kleinen Küchengruß.
Sehr feine aufgeschlagene und gewürzte Butter, Olivenöl von bester Qualität
und 2 Sorten frisches Baguette.
Dabei blieb es nicht. Im Glas wurde ein klares Tomatengelee mit einem mediterranen Gemüse als Topping serviert.
Das nahezu farblose Tomatengelee punktete mit gehaltvollem Tomatenaroma.
Ordentliches Küchenhandwerk. Das Gemüsetopping passte hervorragend. Allerdings waren hier auch getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten, enthalten. Und sie stahlen dem Gelee die Show. Ohne die Konkurrenz im Glas wäre der Gruß noch besser gewesen.
Aufmerksam wurde angeboten Brot nachzureichen. Eine kleine Portion nahmen wir gerne noch an.
Unsere Vor- und Hauptspeisen wurden mit stimmigen Abständen serviert:
Meine Kollegin wählte die Suppe zur Vorspeise.
Karotten-Mango-Kokos-Suppe mit gebratener Jakobsmuschel - € 9,00.
Beim Servieren entschuldigte sich die Servicedame (Chefin ?) für den abgerutschten Muschelspieß. Kann passieren und war natürlich kein Problem. Der Edelspieß wurde erfolgreich geangelt.
Sehr zufrieden war meine Begleiterin mit ihrer Wahl. Aromatische Suppe mit guter Würzung und eine noch leicht glasig gebratene Jakobsmuschel.
An der Vorspeise
Pulpo Risotto - € 14,00 führte für mich kein Weg vorbei!
Ich wurde nicht enttäuscht. Das perfekt schlotzige Risotto mit bissigem Kern, gut gewürzt. Ein Risotto das seinem Namen gerecht wurde. Dazu Zucchinispalten, Kräuteröl und ein perfekt gebratener, zarter Pulpoarm!
Unsere Hauptspeisen:
Tagliatelle mit frischen Pfifferlingen - € 18,00 für meine Kollegin.
Sehr zufrieden war sie mit ihrer Wahl. Pasta al dente, Pfifferlinge sehr gut gebraten. Dazu ein leichtes Sahnesößchen und frische Kresse obenauf.
Für mich:
Gebratenes Wolfsbarsch Medaillon,
Kartoffelkugeln, Belugalinsen, Bimi, Beurre Blanc - € 28,00
Auch hier wieder ein sehr schön angerichteter Teller. Der Wolfsbarsch auf der Haut kross angebraten, innen saftig. Die Kartoffelkugeln sehr schön noch goldgelb angebraten. Bimi, ein „Baby Broccoli“, hatte noch einen schönen Biss und sehr viel Aroma. Linsen liebe ich. Sie passten hier einfach perfekt.
Sehr schön, dass wir unseren Genussabend im Freien genießen konnten. Die Sitzplätze im schmalen Weinhaus verteilen sich über 2 Stockwerke und sind sehr gemütlich.
Sehr umsorgt fühlten wir uns an diesem Abend. Die Dame und der Servicemitarbeiter so aufgeschlossen, aufmerksam und freundlich.
Ein Dessert schafften wir leider nicht mehr.
Trotzdem wurden wir zur Verabschiedung noch süß überrascht: 2 Schokobrownies (die waren schneller weg als ein Foto möglich war) und 2 Pralinen.
Fest steht: Wir kommen wieder. Gerne mit unseren Männern.
Aber: Ein Unglück (Lockdown) kommt selten allein. Einer guten Bekannten empfahl ich gestern das Weinhaus.
Aktuelle Meldung der Restaurant-Homepage:
Liebe Gäste,
leider müssen wir das Restaurant ab Donnerstag, den 05.08.2021 wegen eines Wasserschadens, bis auf Weiteres schließen.
Sobald wir wissen wann wir wieder öffnen können, informieren wir euch hier über Instagram und Facebook.
Bis hoffentlich ganz bald!
file:///C:\Users\sisoi\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image002.gifEuer Weinhaus Stepp Teamfile:///C:\Users\sisoi\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image003.gif
Also liebe Leser: Reservieren sobald es wieder geht!