"Deftiger Herrenabend in einer alteingesessenen Maxauer Rumpsteak-Institution"
Geschrieben am 14.04.2024 2024-04-14 | Aktualisiert am 15.04.2024
Restaurant Kaminstubb
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Besenwirtschaft, Bar
072714767
Raiffeisenstraße 3, 76744 Wörth am Rhein
"Mega ! Sehr empfehlenswert"
Geschrieben am 14.04.2024 2024-04-14 | Aktualisiert am 14.04.2024
Yakii | Sushi & Asia Finest Cuisine
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Restaurant
028419992992
Homberger Straße 8, 47441 Moers
"Brand 24 August 2023"
Geschrieben am 14.04.2024 2024-04-14
Hotel Restaurant Eisenkrug
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Restaurant
0985157700
Dr.-Martin-Luther-Str. 1, 91550 Dinkelsbühl
"Ein gutes Frühstückslokal"
Geschrieben am 14.04.2024 2024-04-14
Restaurant Schwarzer Walfisch | Die Frühstücks-Ikone
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Restaurant, Bistro
062217254467
Bahnhofstraße 27, 69115 Heidelberg
"Neues Pop-up von Bastian Opitz bis 15.5.2024"
Geschrieben am 13.04.2024 2024-04-13
Sandbank Lounge by Bastian Opitz
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Restaurant, Loungebar
038185798710
Kurhausstraße 1, 18119 Rostock
"Zusammen mit zwei Freundinnen meiner Frau betraten wir in Saarbrücken-Gersweiler Gastro-Neuland ....."
Geschrieben am 13.04.2024 2024-04-13 | Aktualisiert am 14.04.2024
Gasthaus Herrmann | Das Schnitzelhaus
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Restaurant
06817096463
Am Ottenhausener Berg 1, 66128 Saarbrücken
"COOLER „AMERICAN STYLE“ UNWEIT VOM „MÜGGELSEE“"
Geschrieben am 13.04.2024 2024-04-13
Down Town Garage
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Restaurant
03051632526
Müggelheimer Damm 267, 12559 Berlin
"Diese unsere gestrige Bestellung beim "Italia"-Pizza-Heimservice war definitiv die letzte ......."
Geschrieben am 12.04.2024 2024-04-12 | Aktualisiert am 14.05.2024
Pizzeria Italia
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Restaurant, Pizzeria
0689771525
Liesbet-Dill-Straße 9, 66125 Saarbrücken
"Kultrestaurant mit leckerem Labskaus"
Geschrieben am 12.04.2024 2024-04-12
Old Commercial Room
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Restaurant
040366319
Englische Planke 10, 20459 Hamburg
"Ein Cowboy-Saloon in Sachsen"
Geschrieben am 11.04.2024 2024-04-11 | Aktualisiert am 11.04.2024
Western Inn
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Restaurant, Steakhouse
03521452230
Fährweg 3, 01665 Klipphausen
"Lahm und unfreundlich."
Geschrieben am 11.04.2024 2024-04-11
Prösslbräu Adlersberg
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Hausbrauerei, Biergarten, Gasthof
094041822
Dominikanerinnenstr. 2, 93186 Pettendorf
"alpines Flair im Harz"
Geschrieben am 11.04.2024 2024-04-11
Café Steffens
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Restaurant, Cafe, Hotel, Partyservice
053252535
Kurhausweg 6, 38644 Goslar
"Xiao war gestern leider sehr enttäuschend !"
Geschrieben am 11.04.2024 2024-04-11
"speisen im historischen Gebäude"
Geschrieben am 11.04.2024 2024-04-11
Gasthof zur Ratswaage
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Restaurant
0552271105
Waagestr. 8, 37520 Osterode am Harz
"Zum feinen Kuchen auf kurzem Weg holen, aber Amateure im Personal"
Geschrieben am 10.04.2024 2024-04-10
Bent - Café Bagels Eismanufaktur
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Cafe, Eiscafe
062217247196
Hauptstraße 15, 69117 Heidelberg
"Kleines nettes Café, zugleich Frühstücksbereich des Advastay Hotel"
Geschrieben am 10.04.2024 2024-04-10
California Bean
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Bistro, Cafebar
08955264422
Dachauer Str. 12, 80335 München
"Der Wille war da ---"
Geschrieben am 10.04.2024 2024-04-10
Restaurant Amaya
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Restaurant
084199368638
Mauthstraße 8, 85049 Ingolstadt
"Traditionsgaststätte in Jever"
Geschrieben am 09.04.2024 2024-04-09 | Aktualisiert am 09.04.2024
Haus der Getreuen | Offizieller Brauereiausschank Jever
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Restaurant, Biergarten
044617485949
Schlachtstraße 1, 26441 Jever
"Für uns eine sichere Adresse"
Geschrieben am 08.04.2024 2024-04-08
Bosporus Restaurant
€-€€€
Restaurant
022022422069
Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße 9, 51465 Bergisch Gladbach
"Im Industriegebiet von Buchholz ist nunmehr "Gierflation" ausgebrochen."
Geschrieben am 08.04.2024 2024-04-08 | Aktualisiert am 11.04.2024
Restaurant Lemabri
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Restaurant, Eventlocation, Gourmet
067427003000
Alte Römerstraße 3a, 56154 Boppard
"Leider nur eine Eng. Homepage"
Geschrieben am 07.04.2024 2024-04-07
Chef's Secret
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Restaurant
498975075058
Landsberger Str.437, 81241 München
"Gaststätte mit Bauernhofanschluss"
Geschrieben am 07.04.2024 2024-04-07 | Aktualisiert am 07.04.2024
Alteburg Gutsgaststätte
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Landgasthof, Biergarten, Ausflugsziel
071218201293
Hofgut Alteburg 1, 72770 Reutlingen
"Perfektes Ambiente"
Geschrieben am 07.04.2024 2024-04-07
Gasthaus Einkorn
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Restaurant, Hotel, Biergarten, Gasthof
07919468528
Einkorn 1, 74523 Schwäbisch Hall
"Gutes Eis zum vernünftigen Preis"
Geschrieben am 07.04.2024 2024-04-07
Eiscafe Murano
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Eiscafe
0620143473
Berliner Straße 1, 69502 Hemsbach
"Jeder braucht einen Schlupfwinkel zum Danebenbenehmen!"
Geschrieben am 06.04.2024 2024-04-06 | Aktualisiert am 07.04.2024
Das Azit | Modern Korean Pub
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Restaurant
021146862687
Charlottenstraße 85, 40210 Düsseldorf
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen 






Innenhof
Zugang von der Elbe
Western Inn
der großzügige Biergarten
Pferde dürfen nicht fehlen
nette Sitzgruppen im Biergarten
Biergarten
Gastraum
Gastraum
im Wilden Westen passt der Sherrif auf
Speisekarte
Erdnüsse als Gruß des Hauses
hier wird das Beef abgehangen
Geränkeauswahl
Erdbeer-Milchshake
Mexikanische Kraftsuppe
Mexikanische Kraftsuppe mit Curry, Schweinefleisch, Sahne
Nachos mit BBQ oder Cheese Sauce
Westerntiegel nach Cowboyart
Direkt vom Herd, in einem eisernen Tiegel, werden Ihnen gebratenes Schweinefleisch, Wurst, Zwiebeln, Gurken und eine Wunschbeilage deftig gewürzt und noch brutzelnd serviert
Beef Ribs (650 g) aus dem Smoker
Beef Ribs (650 g) aus dem Smoker
Roastbeef (200 g) vom Lavasteingrill mit Kräuterbutter und Kartoffelecken
ordentlich medium gebraten
Pulled Pork Burger mit Kartoffelecken
reichlich Pulled Pork









































Und so wundert es nicht, dass man mindestens eine Woche im Voraus einen Tisch reservieren sollte, um in den Genuss der ausgezeichneten Steaks, Schnitzels und Cordon Bleus dieser anachronistisch anmutenden Mischung aus Dorfkneipe und uriger Gaststätte zu kommen.
In der Kaminstubb wird noch gutbürgerlich gekocht wie zu Zeiten meiner Erstkommunion. Besonders Fleischesser wissen die deftige Küche von Eva und ihrem Team zu schätzen und sind seit jeher von den üppigen Portionen und der Qualität der sauber zu Teller gebrachten Pfannengerichte von Rind und Schwein begeistert.
Da auch die Preise für das Gebotene recht niedrig kalkuliert sind, kann man die Popularität dieser von außen völlig unscheinbaren Einkehradresse, gut nachvollziehen. Und deshalb dauerte es eine ganze Weile bis ich hier endlich zusammen mit ein paar Wörther Futterfreunden aufschlagen konnte.
Wir hatten Glück und konnten an einem Donnerstagabend Ende November einen Tisch für vier Personen ergattern. Einer der Kollegen, der hier öfter zu Gast ist, schwärmte im Vorfeld von der legendären Knoblauchsuppe. Ein anderer war gespannt, ob das auf (!) Bratkartoffeln servierte Schnitzel „Cap Horn“ die kulinarischen Zeichen der Zeit überdauert haben würde. Es hatte.
Aber auch die heute oft belächelte Gratiniersünde aus den wilden 70ern, der mit Schmelzkäse, Kochschinken und Ananas beladene „Toast-Hawaii“, zählt nach wie vor zum großzügig portionierten Standardrepertoire der gutbürgerlichen Stubb in der Maxauer Raiffeisenstraße.
Drinnen war an diesem tristen Novemberabend mächtig was los. Wir saßen etwas weiter hinten, dort wo der Raum in Richtung Toiletten bzw. Küche nach rechts abknickt. Am Nebentisch gab es anscheinend etwas zu feiern. „Gekrische wie die Jochgeier“, wie man früher in Speyer zu sagen pflegte, wurde zwar nicht, aber der Lärmpegel war in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Gastraum entsprechend hoch.
Der mächtige Tresen, die kleinen Sitznischen und die holzverkleideten Wände wirkten auf sympathische Weise provinziell und aus der Zeit gefallen. Irgendein Künstler aus der Region nutzte die Wände der Gaststube zum Ausstellen seiner Werke. Dachte man sich die bunten, nicht so recht zur restlichen Szenerie passenden Bilder weg, so beschlich einen das Gefühl, dass es hier wahrscheinlich schon vor 30 Jahren so ausgesehen haben könnte.
Eine Vorstellung, die dem an gastronomischen Ewigkeitswerten hängenden Stammpublikum anscheinend gut gefällt.
Definitiv nicht ungemütlich, aber für ein romantisches Abendessen zu zweit vielleicht nicht so ganz die passende Adresse, so das einhellige Urteil am Tisch. Dafür ging es in der rustikalen Rumpsteak-Klause dann doch akustisch zu hoch her.
Eine gut gekühlte Flasche Griesbacher Mineralwasser (0,75l für 4 Euro) stand bald auf dem Tisch. Auch das frisch gezapfte Kellerbier von der Karlsruher Traditionsbrauerei Hatz, das auch in der Pfalz gerne getrunken wird, ließ nicht lange auf sich warten. Die freundlichen 4,20 Euro für den halben Liter dieses süffig-feinherben Gerstensaftes waren gut investiert.
Mich lachte gleich der Feldsalat mit Speck und Croutons von der Empfehlungskarte an, was mich dazu veranlasste, ihn in der kleinen Portion (5,90 Euro) vorweg zu bestellen. Mein auf Vampirvertreibung bedachter Kollege traute sich doch tatsächlich an die Knoblauchsuppe (4,50 Euro).
Die anderen beiden Clubkameraden verzichteten auf eine zusätzliche Vorspeise, wohlwissend dass bei den Rumpsteaks ein kleiner Beilagensalat im Preis enthalten sein würde.
Meine Wahl fiel auf das rund 300 Gramm schwere Rumpsteak an Cognac-Pfefferrahmsauce (22,90 Euro), welches man mir auf Wunsch mit Kroketten lieferte. Den Beilagensalat nahm ich als grünen Zwischengang dankend an. Die beiden Rumpsteak-Puristen am Tisch wollten ihr stattliches Stück aus dem Rinderrücken lieber komplett nackt bzw. mit hausgemachter Kräuterbutter und Pommes frites auf dem Teller liegen sehen. Auch sie waren mit 22,90 Euro pro Steak dabei.
Die schlagfertige Bedienung, mit der wir den Abend über unseren Spaß hatten, erfragte den Gargrad unserer „Faux-Filets“, der mit zweimal „medium“ und einmal „medium rare“ perfekt getroffen werden sollte. Der Vierte im Bunde gönnte sich nach seiner Knobi-Infusion aus der Suppentasse ein nicht minder würziges Pfeffer-Schnitzel (16,90 Euro).
An das monströse Cordon Bleu, mit dem man hier locker auch zwei Normalesser satt kriegen würde und an dem ich vor langer Zeit einmal kläglich scheiterte, wagte sich an diesem Abend niemand. Und so harrten wir der ohne Käse- und Schinkenfüllung auskommenden Hausmannskost, die nicht lange auf sich warten ließ.
Doch zuerst galt es, einen mit geradezu sündhaft leckerer Vinaigrette angemachten und mit ordentlicher Speck- und Croutonausstattung versehenen Feldsalat zu verputzen.
Gut, dass ich nur die „kleine“ Variante bestellt hatte, denn jene geriet bereits zum schmackhaften Sattmacher vorweg.
Da hatten die eingerosteten Geschmacksnerven auch mal ein Essig-Öl-Dressing mit reichlich Überschmeck zu verkraften. Klar, können da auch ein paar Tropfen Maggi-Würze zum Einsatz gekommen sein. Mir war das egal, adelte doch die säuerlich-pikante Tunke das Blattgrün ganz „oldschool“ und sorgte für zufriedene Feld- und Beilagen-Salat-Gesichter am Tisch.
An der Beschaffenheit der Rohkosteinlage war zu erkennen, dass der knackige Karotten- und Krautsalatanteil nicht – wie heute leider oft üblich – aus „konv(ini)entioneller“ Eimerware bestand, sondern „hausgeraspelt“ im Salatteller landete. Dieser hatte wahrlich nichts mit kantinesker Husch-Husch-Küche für die gutbürgerlich gesinnte „Spachtel-Masse“ zu tun, sondern war wirklich aller Ehren wert. Einziger Kritikpunkt: er hätte etwas kleiner ausfallen dürfen.
Ja vielleicht sogar müssen, denn unsere Fleischportionen waren auch nicht von kleinen Rindern. Denn, was meinem Nachbarn sein krustig ummanteltes, mit reichlich grob gemahlenem Pfeffer gewürztes Schnitzel „Wiener Art“ auf Pfefferrahmsauce war, kam bei mir vom Rinderrücken. Der darüber verteilte, von Pfefferkörnern durchsetzte Beiguss konnte es in Sachen großzügiger Portionierung mit meinem Rumpsteak à la Einfamilienhaus locker aufnehmen. Dazu gesellten sich noch sechs zu einer Pyramide gestapelte Kroketten auf einem separaten Teller.
Das auf den Punkt gebratene Fleisch fiel sehr zart aus. Schön zu sehen, wie beim Anschnitt der Fleischsaft aus ihm herausfloss und sich klammheimlich mit der aus einer grundehrlichen Jus gezogenen Pfeffersauce vermählte. Ich konnte mir zu diesem Zeitpunkt keine plausiblere Krokettenlegitimation vorstellen. Den Sahneklecks aus der Sprühflasche nahm ich der Küchenfee nicht krumm. Dafür bediente dieser Herrenteller die akute Fleischeslust auf viel zu überzeugende Art und Weise.
Auch die beiden saucenlosen Herren am Tisch schienen mit der Fleischqualität und den begleitenden Erdapfelstäben aus der Fritteuse sichtlich zufrieden zu sein. Vom Kollegen gegenüber durfte ich die Kräuterbutter „à la maison“ goutieren. Besser kriegt man die auch von keinem „Maître d’Hôtel“ aus dem großen Osten Frankreichs zum Faux-Filet serviert.
In den zufriedenen Karnivoren-Kanon stimmte auch der Schnitzelvertilger zu meiner Rechten gerne ein. Die seinen dünnen „Paniersdelikten“ vorangegangenen Klopfgeräusche waren bereits kurz nach der aufgegebenen Bestellung deutlich aus der Küche zu vernehmen. Entsprechend zart fielen seine beiden (!) panierten Folklorestücke aus der Oberschale vom Schwein aus.
Auch er hatte lediglich mit dem Umfang seines stattlichen Fleischtellers zu kämpfen.
Aber das leichte Völlegefühl löste sich im Anschluss mit Hilfe eines anständigen Marillenschnapses in hochprozentigen Wohlgefallen auf. Später kam noch die Inhaberin aus der Küche zu uns an den Tisch, was zu einem lustigen Plausch führte. Schließlich hatten zwei der anwesenden Pädagogen den Sohn von Eva Martus vor langer Zeit im Unterricht sitzen.
Dass dies mit einer weiteren Runde Schnaps – nur diesmal eben aufs Haus – geahndet wurde, war sowohl verkraft- als auch vertretbar. Der einzige Dauerabstinenzler unserer Tischgemeinschaft hatte schließlich an jenem Abend Fahrdienst.
Beim nächsten Besuch in der Maxauer Kaminstubb würde ich auch mal zum Schnitzel greifen. Dann vielleicht das aus dem österreichisch-ungarischen Kaiserreich stammende Schnitzel nach „Sinti- und Roma-Art“ in feuriger Paprikasauce…ach, hätte ich da jetzt Lust drauf!