"Wenn der Hausmann zweimal kostet…"
Geschrieben am 23.02.2024 2024-02-23 | Aktualisiert am 25.02.2024
Klosterbräustuben
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Restaurant, Gasthaus, Landgasthof, Biergarten
07308929075
Klosterhof 1, 89275 Elchingen
"Den perfekten Geburtstagskuchen…"
Geschrieben am 22.02.2024 2024-02-22 | Aktualisiert am 22.02.2024
Café Hansen
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Cafe
065312215
Markt 26, 54470 Bernkastel-Kues
"Kneipe "Odeon" muss nach 35 Jahren schliessen ....."
Geschrieben am 22.02.2024 2024-02-22 | Aktualisiert am 23.02.2024
Odeon
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Weinstube
0681372469
St. Johanner Markt 33, 66111 Saarbrücken
"Kein Cappucino nach dem Menü ......"
Geschrieben am 22.02.2024 2024-02-22 | Aktualisiert am 22.02.2024
Le Comptoir
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Restaurant
068194727799
Försterstraße 15, 66111 Saarbrücken
"Pfannenpizza mit Höhen und Tiefen"
Geschrieben am 21.02.2024 2024-02-21 | Aktualisiert am 21.02.2024
Panys Pizza
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Restaurant
021179567385
Worringer Straße 142, 40210 Düsseldorf
"Authentisches Spezialitätenrestaurant mit toller Küchenleistung im Portugiesenviertel"
Geschrieben am 21.02.2024 2024-02-21 | Aktualisiert am 21.02.2024
Restaurant A Varina
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Restaurant, Partyservice
040372662
Karpfanger Straße 16, 20459 Hamburg
"Schade wenn immer scharf und Knoblauch angekündigt wird und nichts da ist"
Geschrieben am 20.02.2024 2024-02-20
Cocos · City Galerie
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Restaurant
082150859550
Willy-Brandt-Platz 1, 86153 Augsburg
"Das muß an dem Haus liegen, daß sich Köche dort so wohl fühlen"
Geschrieben am 20.02.2024 2024-02-20 | Aktualisiert am 20.02.2024
Restaurant Anemomylos
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Restaurant
071919619632
Dresdner Ring 11, 71522 Backnang
"Diesmal habe ich den Muc Xao wirklich genommen .........."
Geschrieben am 20.02.2024 2024-02-20 | Aktualisiert am 20.02.2024
Saigon Restaurant
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Restaurant
068195417772
Sulzbachstraße 27, 66111 Saarbrücken
"idyllische Alleinlage im Bodetal"
Geschrieben am 20.02.2024 2024-02-20
Restaurant Zur Bode
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Restaurant
039456915
Alte Blankenburgerstr. 1, 06502 Thale
"Balkanküche"
Geschrieben am 20.02.2024 2024-02-20
Restaurant Ratskeller
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Restaurant
053232627
An der Marktkirche 8, 38678 Clausthal-Zellerfeld
"Trinkt Wein und liebt euch!"
Geschrieben am 19.02.2024 2024-02-19 | Aktualisiert am 20.02.2024
Weinstube Mathis
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Weinstube
063491786
Weinstraße 66, 76889 Klingenmünster
"Spitzengastronomie mit Stil"
Geschrieben am 19.02.2024 2024-02-19 | Aktualisiert am 21.02.2024
Restaurant Rolin im Hotel Cap Polonio
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Restaurant, Hotel
041015330
Fahltskamp 48, 25421 Pinneberg
"Aus am Ende des Monats"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18
PHOENIX · Restaurant & Bar
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Restaurant, Bar, Sternerestaurant
021130206030
Dreischeibenhaus 1, 40211 Düsseldorf
"Nolux super Tipp für unser Nahetreffen"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18 | Aktualisiert am 19.02.2024
Weinstube im Weingut Kruger-Rumpf
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Weinstube
0672143859
Rheinstr. 47, 55424 Münster-Sarmsheim
"Ein Aschermittwoch ohne Post ist möglich aber eigentlich sinnlos"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18 | Aktualisiert am 18.02.2024
Gourmetrestaurant Zur Post
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Restaurant, Hotel, Sternerestaurant, Ausflugsziel
02202977780
Altenberger-Dom-Straße 23, 51519 Odenthal
"Für uns stimmt hier das Paket"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18
La Cuisine Rademacher
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Sternerestaurant
022196898898
Dellbrücker Hauptstraße 176, 51069 Köln
"scharf ist hier scharf auch wenn es in der Karte nicht dabei steht"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18
Punjab Grill & Bar | Tandoori Grill Restaurant
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Restaurant, Lieferdienst
08976772270
Lindwurmstraße 205, 80337 München
"Ukrainische Küche, die uns leider nicht ausreichend überzeugen konnte."
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18
Restaurant Dnipro | Ukrainische Küche
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Restaurant
042170904956
Fedelhören 36, 28203 Bremen
"Sehr fein!"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18 | Aktualisiert am 18.02.2024
Restaurant Tawa Yama | Fine
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Restaurant, Sternerestaurant
07219098950
Amalienbadstr. 41b - Bau B, 76227 Karlsruhe
"Leider ein totaler Reinfall und Abzocke!"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18
China City
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Restaurant
020274735388
Clausewitzstraße 82, 42389 Wuppertal
"Ein knusprig-schweinisches Vergnügen im angenehm kühlen Gewölbekeller"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18 | Aktualisiert am 18.02.2024
Loi Xua | Restaurant in der alten Zisterne
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Restaurant
062326221970
Schützenstr. 21A, 67346 Speyer
"Bedienung nicht geeignet für Lokalität"
Geschrieben am 18.02.2024 2024-02-18
Delphi
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Restaurant
0832635325
Hauptstr. 9, 87538 Fischen im Allgäu
"Für Fischgerichte eine gute Adresse"
Geschrieben am 17.02.2024 2024-02-17 | Aktualisiert am 18.02.2024
Gladbacher Fischhaus
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Restaurant
022028189300
Am Alten Pastorat 40, 51465 Bergisch Gladbach
"Mediterraner Ausflug"
Geschrieben am 17.02.2024 2024-02-17
Restaurant Rhodos
€-€€€
Restaurant
058244253
Lüdersche Straße 18, 29389 Bad Bodenteich
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
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Niedersachsen
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Kleiner Teil der Torten-/Kuchenauswahll
Blick zum Verkaufsraum
Meine nussige Wahl
Geburtstagskuchen





















Pfälzer Motto für mehr Frieden in der Welt
Get your kicks - on wine route sixty-six!
Drinnen in der urgemütlichen Stube
Der übersichtlich angelegte Tonnato-Teppich
Gutes Roggensauerteigbrot
Das Bullen-Tonnato
Gut gepfefferte Bratwürste mit Bratkartoffeln, Sauerkraut und Apfel-Meerrettichsoße
Tolle Kombi, die gut sättigte!
Die heilige Dreifleischigkeit aus der Pfalz!
Die urige Weinstube am Abend

Sehr einladend
Unser Tisch
Prickendes vom Winzer geht immer
Vorweg frisches Brot
Gratinierter Ziegenfrischkäse an Blattsalat mit frischen Pfifferlingen
Hausgebeizter Lachs auf Kartoffel-Waffel mit Senf-Dillsoße
Tagliatelle mit frischem Herbsttrüffel
Toller Beilagensalat
Mediterranes Schafskäseküchlein














































































Der Eingang zum nostalgischen Kellergewölbe
Nicht gerade unverblümt: der Eingang zum Biergarten
Im mit viel Asia-Deko ausgestatteten "Domstadt-Dungeon"
Hatte dennoch seinen eigenen Charme...
"Hanoi, hat des geknuschbert!"
Die Frühlingsrollen
Der Schweinebauch am Spieß
„Bun Thit Nuong“ in der Lunchportion
Toll marinierte Spießgesellen








Über das ganze Drumherum des feudalen Anwesens hat sich der wortgewaltige Vorrezensent bereits in epischer Länger ausgelassen. Auch den jungen, teilweise stoisch agierenden Servicemitarbeiter im Heavy-Metal-Shirt hat dieser ausreichend gewürdigt. Da uns dieser beim ersten Besuch auch beehrte und wir die nahezu gleichen Erfahrungen mit ihm machten, kann ich die diesbezüglich kolportierten Schilderungen des GG-Kollegen nur bestätigen.
Das Gasthaus ist riesig und bietet Platz für ganze Busladungen voller Touristen und Pilger.
Die auf dem „Heiligen Berg“ von Oberelchingen thronende, ehemalige Klosterkirche St. Peter und Paul – ein Wallfahrtsort nicht nur für Fleischgesinnte – liegt schließlich nur einen Steinwurf von den Klosterbräustuben entfernt und kann im Rahmen eines kleinen Verdauungsspaziergangs nach dem Essen problemlos zu Fuß erkundet werden.
Bei unserem ersten Besuch saßen wir in der rund 70 Sitzplätze fassenden Stube direkt am Fenster und blickten auf das geschäftige, sonntägliche Treiben zwischen dem Ausschanktresen und der dahinter befindlichen Küche.
Hier inmitten der bayrisch-schwäbischen Provinz, wo der Herrgottswinkel deutlich sichtbar über der Theke hängt und man mit einem herzlichen „Grüß Gott“ begrüßt wird, scheint die Gasthauswelt noch halbwegs in Ordnung zu sein.
Die Preise waren es auf jeden Fall, wie mir der Blick in den übersichtlich angelegten Schmankerlkatalog gleich verriet. Die nicht nur in Solingen gerne weggelöffelte Flädlesuppe bekommt man hier noch für anständige 4,80 Euro. Und auch der legendäre Klosterbraten mit Biersoße und Semmelknödel sprengt mit 14,80 Euro keinesfalls das Urlaubsbudget. Jener kam an diesem Sonntag frisch aus dem Ofen, wie die Empfehlungstafel neben der Eingangstür frohlockte.
Da gab es bei mir und meiner Frau dann auch kein langes Überlegen. Der wurde zweimal geordert, gegessen und – wen wundert’s – für „sau“gut befunden.
Außen knusprig, innen saftig. So lasse ich mir köstlich marinierte Stücke vom Schweinekamm gerne gefallen. Mit einem stattlichen Semmelknödel ausgerüstet, war das auch von der Portion her eine völlig ausreichende Hausmannköstlichkeit, deren leichte Kümmelnote sich mit der dunklen Biersoße ins beste Benehmen setzte.
Der kleine Beilagensalat, den sich meine Gattin noch dazu bestellt hatte, beruhigte ihr grünes Gewissen und kündete von frischem Blattwerk und soliden Rohkostbarkeiten (Weiß- und Rotkraut, Karotte, Gurke).
Die Jüngste am Tisch machte derweil Bekanntschaft mit der teiggewordenen „Biene Maja“ (4,80 Euro). So jedenfalls nannte man in den Klosterbräustuben Spätzle mit Rahmsoße in der Kinderportion.
Ein großes Glas (0,4l) Augsburger Mineralwasser der Marke „Mozartquelle“ erfrischte ganz „fortissimo“ für nachvollziehbare 3,50 Euro, die kleine Apfelsaftschorle für unser Töchterchen (Lieblingsgetränk) kam in der 0,2l-Version auf den gleichen Preis. Mein Radler (0,3l für 3 Euro) war mit Bier von Augsburger Riegele Brauerei gemischt und genau das Richtige zur deftigen Schwabenkost.
Bei unserem Halt auf dem Rückweg – auch wieder an einem Sonntagmittag – platzierte man uns im nicht minder rustikal eingerichteten Nebenzimmer, das sich an die Stube anschloss. Auch hier war ganz schön was los. Der gute Ruf der Klosterbräustuben, in denen von 11.30 Uhr bis 21.30 Uhr durchgehend warme Küche angeboten wird, schien – dem Dialekt nach zu urteilen – auch bei vielen Gästen aus der näheren Umgebung Gehör zu finden.
Eine größere Gesellschaft feierte am Nebentisch, der zu einer längeren Tafel gestreckt war, Geburtstag. Die Stimmung war „typically wirtshauslike“ und wir fühlten uns mittendrin statt nur dabei. Einfach schön, wenn um einen herum zünftig zugelangt wird. Da kommt der Appetit von ganz allein.
Diesmal stand Kalbsrahmbraten mit Spätzle (21,80 Euro) auf der Schiefertafel mit den Tagesempfehlungen und natürlich griff ich den Vorschlag des Tages aus der Küche gerne wieder auf. Meine Frau wagte sich indes an das Bierkutschergeröstel (14,80 Euro) aus dem Standardrepertoire des von Otto Schweizer und Claudia Baumeister geführten Traditionsbetriebes. Unsere Kleine schulten wir in Sachen Mundraub, denn sie durfte Bekanntschaft mit einem kindgerechten Räuberteller machen. Ihr Hunger hielt sich jedoch in Grenzen.
Da mir ein wenig Koffein ganz guttat, tauschte ich diesmal den Radler gegen eine große Cola (0,4l für 4,20 Euro) ein. Die Mädels blieben stoisch bei Mineralwasser und Apfelsaftschorle. Cola ist für mich als notorischer Kaffeeverweigerer eine seltene, aber nicht ihre Wirkung verfehlende Alternative zum heißen Filtergetränk. Würde ich sogar öfter trinken, wenn da nicht der hohe Zuckergehalt wäre.
Auf dem Geröstel-Teller meiner Herzensdame ging es herzhaft zur Sache.
In der Pfanne gegrilltes Schweinebratenfleisch (vom Nacken) kam mit Speck, Zwiebeln und Kartoffeln vermengt und mit reichlich Biersoße süffig unterfüttert auf die Platte. Dem nicht genug, besetzte ein ansehnlicher Sauerkrauthügel ein gutes Viertel der üppig gefüllten Spachtelunterlage.
Der alten Liebe der Deutschen zu reichlich Soße wurde hier mit Nachdruck entsprochen. Meiner Gattin war das dann aber doch ein „Bisschen“ zu viel des guten Schweinespecks. Ein Teil dieses großzügig portionierten Schwabenstreichs ging an ihren Ehemann, der mit seinem angenehm durchwachsenen Stück vom Kalbsrahmbraten auch keine einfache Fleischaufgabe zu bewältigen hatte.
Zumal auch hier die Soßenkelle großzügig zum Einsatz gekommen war. Die wahrscheinlich aus der Massenteigwarenhaltung stammenden Spätzle taten geschmacklich wenig zur Sache und stellten sich ganz in den Dienst der Sättigung.
Diese war auch bald erreicht, weshalb auf einen süßen Nachtisch dankend verzichtet wurde. Dem Ruf der heimatlichen Pfalz folgend, verließen wir gut gestärkt dieses sympathische Gasthaus, das uns zweimal mit deftiger Hausmannskost versorgte. Unser Fleischhunger war danach für ein paar Tage gestillt.
Die Klosterbräustuben sind eine gutbürgerliche Alternative zu den üblichen Tank- und Rastgesellen. Genügend Hunger ist hier jedoch allererste Einkehrpflicht, denn die Portionen sind nicht gerade schüchtern. Der Service tut sein Bestes und das etwas altbacken wirkende Wirtshausambiente kann mit sympathischer Provinzialität punkten.
Sollte uns auf der Fahrt in den diesjährigen Pfingsturlaub, der uns mal wieder in den Bregenzerwald führen wird, der Sinn nach handfester Hausmannskost stehen, würde ich bei Oberelchingen sofort wieder den Blinker setzen und in den Klosterbräustuben zu Mittag essen.