Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde, ohne immer zu wissen woraus es bestand. Am meisten beeindruckt haben mich die französische, die indonesische, die vietnamesische, die thailändische, die chinesische und nicht zuletzt auch die deutsche Küche sowie die gigantischen Fleisch- und Wurstfressereien in Argentinien. Ich koche selbst auch gerne, wobei meine Stärken ganz eindeutig in den Bereichen "Wild" (alles von meiner lieben Oma Sannchen gelernt) und "Meeresfrüchte" (mir selbst aus Kochbüchern beigebracht bzw. diverse einschlägige Koch-Seminare besucht) liegen. Ein ganz normales saarländisches, pfälzisches oder elsässisches Gericht kriege ich aber auch schmackhaft hin. Wo viel mit Tiefkühlware und/oder mit Convenienceprodukten gearbeitet wird, behagt es mir nicht und Schickimickifraß mag ich nicht.. Wird aber mit frischen regionalen Produkten handwerklich gut und dann noch mit etwas Pfiff und Raffinesse gekocht, fühle ich mich wohl. Stimmen dazu noch Service und Ambiente, komme ich gerne wieder und spare auch nicht mit Lob und Bewertungs-Sternen. Wobei mir dabei egal ist, ob es sich um einen Sternetempel, einen Landgasthof oder einen sogenannten Imbiss handelt:-)))
Durch meinen sehr grenznahen Wohnsitz Saarbrücken habe ich die Möglichkeit, hier und im benachbarten Frankreich auf viele anerkannt gute Restaurants und Gaststätten "zugreifen" zu können; die ein und andere Bauchlandung lässt sich aber nicht immer ausschließen. Über meine Besuche habe ich bisher (seit 2011) im Internet-Portal "Restaurant-Kritik" (das mittlerweile leider durch "Yelp" übernommen worden ist) Rezensionen geschrieben. Dass dort nicht immer alle Mitkritiker meiner Meinung waren und auch meine Kommentare ab und zu in den falschen Hals bekommen haben, damit konnte und kann ich durchaus leben. Klare Worte (ohne jemanden zu verletzen) werde ich jedenfalls auch in diesem Forum nicht scheuen.
Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde,... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 298 Bewertungen 674894x gelesen 10110x "Hilfreich" 8568x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 26.03.2026 2026-03-26| Aktualisiert am
26.03.2026
Es gibt im Saarland Restaurants, die ohne Sterne-Ambitionen excellent kochen. Eines davon ist das Saarbrücker "Indochine, wo Küchenmeister Quang Hoa Nguyen vietnamesische und französische Küche sehr erfolgreich vereint.
Es gibt großartige Köche, die das Kochen bei Großmutter, Vater, Tante oder Onkel gelernt, also keine richtige Kochaubildung absolviert und ihren Werdegang trotzdem sogar mit einem Küchenmeister Titel gekrönt haben. Das "Indochine" mit seinem Betreiber Quang Hoa Nguyen und dessen Frau Thi Nhung Nguyen ist solch ein Fall. Hoa hat hier in Saarbrücken 2005 seine Prüfung als Küchenmeister abgelegt. Seine ursprüngliche Lebensplanung war ganz anders. Geboren in Nordevietnam zog er in jungen Jahren nach Tschechien, um dort Maschinenbau zu studieren. Aber stattdessen landete er 1990 hier im Saarland. Sein erster Job in der Gastronomie war Tellerwäscher, von deutscher Küche hatte er damals noch keine Ahnung. Doch sein Ehrgeiz zahlte sich schnell aus:Er fand eine Stelle als angelernter Koch in der bekannten Saarbrücker "Schlachthof Brasserie by Klaus Erfort" und konnte nach gezielter Weiterbildung 2005 schliesslich seinen Meisterbrief entgegennehmen. 2014 erfüllten sich die Nguyens ihren Traum vom eigenen Restaurant: dem "Indochine" in der Klausener Strasse, sie bezogen dort die Räumlichkeiten des italienischen Restaurants "Roma", das n der Innenstadt direkt neben die Congresshalle umgezogen war. Die Küche der Nguyens verbindet vietnamesische und französische Einflüsse - "Indochina" hieß die ehemalige französische Kolonie in Südostasien, dem heutigen Nord- und Südvietnam. Die recht umfangreiche Karte reicht von klassischen vietnamesischen Vorspeisen wie Frühlings- und Sommerrollen über Salate, Reissuppen und Reisnudeln bis hin zu Fleisch- und Fischgerichten. Alle Speisen werden mit frischen Beilagen serviert und mit großer handwerklicher Sorgfalt zubereitet. Sie sind leicht, gut verträglich und äusserst schmackhaft.
Eine ganz zentrale Rolle spielt der Umgang mit Gewürzen. Nach vietnamesischer Tradition werden sie zunächst angeröstet, anschliessend in Kräutersäckchen in Fonds gegeben oder für Marinaden verwendet. Neben bekannten Zutaten wie Ingwer, Sternanis, Nelken, Sesamsaat oder Kardamon kommen auch Gewürze zum Einsatz, die Nguyen direkt aus Vietnam importiert. Das sorgt für eine ganz besondere Aromatik.
Das "Indochine"-Menü beginnt mit einer Frühlingsrolle als Amuse-Bouche - schön knusprig. Es folgt eine Vorspeisen-Variation: Lotte, mit Thunfisch gefüllt, dazu eingelegter Ingwer sowie confierte Zwiebeln und Feigen. Als zweite Komponente ein in Roter Bete marinierter Lachshappen auf einem Algenbett, gefolgt von einer Crème brûlée von der Gänseleber. Die Komposition überzeugt farblich wie geschmacklich voll und ganz.
Im Zwischengang wird Kalbsbries serviert: in Gewürzen und Portwein mariniert und anschliessend schonend im Dampf gegart. Dazu Süsskartoffelstampf mit Tomaten, Möhren und Sellerie, begleitet von einer Portweinsauce.
Im Fleischhauptgang folgt ein Duo von mariniertem Flanksteak und Rinderfilet mit Kräuterkruste. Die auf den Punkt gegarten Gemüse (Kohlrabi, Brokkoli, Champignons und Tomate) sind fein gefächert bzw. tourniert; die Reiskrokette (mariniert und paniert) passt perfekt dazu. Die Fischvariante kombiniert Skrei auf Spinat mit karamellisierten Scampi und Kurkumaschaum, begleitet von Tomaten und Champignons. Den krönenden Abschluss bildet ein feiner vietnamischer Eiskaffee mit einem Parfait aus Feigen und Matcha.
Das 5-Gänge-Menü kostet 89 Euro, möglich sind auch 8 Gänge (130 Euro) oder 6 Gänge (105 Euro). Preislich beginnen die Vorspeisen auf der Karte bei 12,90 Euro, die Zwischengänge bei 16,90 Euro. Die exclusivsten Hauptgänge kosten 38,90 Euro (etwa die Komposition von Entenbrust und Flanksteak). Hoa Nguyen liebt es, sein Wissen weiterzugeben. ein knappes Dutzend Auszubildende hat das "Indochine bislang durchlaufen und dabei viel gelernt.
Auf die Frage, welche Vision Herr Nguyen für die Zukunft hat, antwortet er: "Menschen mit gutem Essen auch weiterhin glücklich machen - und einen Ort schaffen, an dem mein Team gerne arbeitet und sich weiterentwickelt."
Letzte Frage: "Was war der ungewöhnlichste Wunsch eines Gastes ?" "Ein Silvestermenü laktose- und glutenfrei mit veganer Vorspeise. Aber genau solche Wünsche machen es spannend."
(auszugsweise SZ vom 26.03.2026)
Es gibt im Saarland Restaurants, die ohne Sterne-Ambitionen excellent kochen. Eines davon ist das Saarbrücker "Indochine, wo Küchenmeister Quang Hoa Nguyen vietnamesische und französische Küche sehr erfolgreich vereint.
Es gibt großartige Köche, die das Kochen bei Großmutter, Vater, Tante oder Onkel gelernt, also keine richtige Kochaubildung absolviert und ihren Werdegang trotzdem sogar mit einem Küchenmeister Titel gekrönt haben. Das "Indochine" mit seinem Betreiber Quang Hoa Nguyen und dessen Frau Thi Nhung Nguyen ist solch ein Fall. Hoa hat hier in Saarbrücken... mehr lesen
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"Vom Tellerwäscher zum Küchenmeister ........." simba47533Es gibt im Saarland Restaurants, die ohne Sterne-Ambitionen excellent kochen. Eines davon ist das Saarbrücker "Indochine, wo Küchenmeister Quang Hoa Nguyen vietnamesische und französische Küche sehr erfolgreich vereint.
Es gibt großartige Köche, die das Kochen bei Großmutter, Vater, Tante oder Onkel gelernt, also keine richtige Kochaubildung absolviert und ihren Werdegang trotzdem sogar mit einem Küchenmeister Titel gekrönt haben. Das "Indochine" mit seinem Betreiber Quang Hoa Nguyen und dessen Frau Thi Nhung Nguyen ist solch ein Fall. Hoa hat hier in Saarbrücken
Geschrieben am 23.03.2026 2026-03-23| Aktualisiert am
25.03.2026
Besucht am 23.03.2026Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 165 EUR
Es ist wie verhext: auch in diesem Jahr gelang und gelingt es uns nicht, pünktlich mein Geburtstagsessen (21.03.) und das Geburtstagsessen meiner Frau (06.09.; gleichzeitig unser Hochzeitstag) im Blieskasteler "Hämmerles Restaurant" einzunehmen, weil diese Termine mit Ruhetagen der Hämmerles zusammenfallen. Das war im vergangenen Jahr so und wiederholt sich nun leider auch in 2026; der 21.03. war ein Samstag und der 06.09., ich habe schon mal nachgeschaut, ist diesmal ein Sonntag. An beiden Tagen bleiben die "Hämmerle"-Küche kalt und die Restauranttüre verrammelt.Ergo werden diese Termine eben von uns nachgeholt, der Märztermin also heute mit zwei Tagen Verspätung .
Zu 12:15 Uhr hatte ich einen Tisch reservieren lassen und um 12:17 Uhr hatte Mme.Simba, heute FvD, unser Auto direkt vor "Hämmerles Restaurant" abgestellt, quasi eine Punktlandung. Während sie auf dem Weg ins Restaurant war, setzte ich das Auto noch um auf einen offiziellen Parkplatz. Im Eingangsbereich wurde ich von Tochter Hämmerle empfangen; natürlich wollte sie wissen, wer denn Geburtstag hätte und wir hatten bei der Open Table-Reservierung als Anlass "Geburtstag" angegeben gehabt. Die Frage konnte ich zu ihrer Zufriedenheit beantworten, die nachträglichen Glückwünsche liessen nicht auf sich warten. Sie hatte für uns einen besonders schönen Tisch ausgesucht, an dem mein Schatz bereits Platz genommen hatte; einen Tisch mit Blick auf fast das gesamte Geschehen. Und zu sehen gibt es da immer was, wenn ich nur an die leckeren Sachen, die da vorbeigetragen werden, denke. ``A propos leckere Sachen: wie stets hatten wir die Wahl zwischen drei Menüs oder Bestellungen à la carte. Was ich an "Hämmerles Restaurant" sehr schätze, ist, dass dem Gast die Möglichgkeit gegeben wird, sich ganz gezielt aus den verschiedenen Menüs ganz nach Belieben Gerichte herauszupicken und diese zu kombinieren. Andernorts habe ich es gerade im Sterne- und Fine Dining-Bereich nicht selten erlebt, dass der Gast das Menü so zu nehmen hat wie es ist nach dem Motto "Friß,Vogel oder stirb"; ja, sogar, dass alle am Tisch das gleiche Menü odern müssen, ist schon vorgekommen. Hier geht es Gottseidank freier und ungezwungener zu. Erstmals habe ich heute hier erlebt, dass vier Personen hereinkamen und zwar in Begleitung eines Hundes. Auch das ist offenbar kein Problem; hätte man das Tier nicht beim Eintreten bemerkt, wäre nicht aufgefallen, dass es überhaupt da ist. Lammfromm lag es auf seinem mitgebrachten Kissen, nichts war von ihm zu hören und eine der Servicedamen brachte auch gleich einen Napf mit Wasser für den vierbeinigen Gast. Das nenne ich tollen Service!
Meine liebe Frau trank ein Teinacher Wasser (0,25l EUR 3,30) und nippte später auch mal an meinem Wein. Ich hatte als Starter ein Karlsberg Urpils (0,33l EUR 3,80) und später zum Essen einen Auxerrois (0,2l EUR 11,00 plus 0,1l EUR 5,50) von meinem Lieblingswinzer Armand Gilg (F-Mittelbergheim, Elsaß) sowie abschliessend einen Espresso (EUR 3.00).
Bei der Wahl der Vorspeisen waren wir beide uns diesmal einig; es wurde die "Frühlings-Vorspeisen-Variation" aus dem Frühlings-Menü (EUR 25,00). Bis zum vergangenen Jahr hatte diese Vorspeise noch die Bezeichnung "Assiette Gourmand". Als ich Tochter Hämmerle darauf ansprach, erklärte sie, dass ihrem Sternekoch-Vater ab und an schon mal so ein Namenswechsel einfallen würde. Seis drum. Bei der Wahl der Hauptgerichte trennten sich kulinarisch die Wege der Simbas. Meine Frau, die ein Faible für Bäckchen-Gerichte hat, wählte aus dem "Menü des Tages" "Geschmortes Kalbsbäckchen & Rinderfilet mit frischen Morcheln, Saarbrücker Bio-Pilzen, Frühlingsgemüse und Geheirade" für EUR 43,00. Als Dessert nahm sie "Eine Kugel Eis/Sorbet Basilikum/Minze mit frischer Schlagsahne". Ich entschied mich schliesslich gegen die gefüllte Maispoulardenbrust, die mir hier auch schon mal sehr gut geschmeckt hatte, sowie gegen den Seeteufel in Tomaten-Pistazienkruste bzw. gegen Cordon Bleu & Rinderroulade und für das "Lamm-Trio" (EUR 43,00) aus dem Frühlings-Menü.
Zunächst kam der uns von vielen Hämmerle-Besuchen bekannte Küchengruß in Form von einem Karotten-Ingwer-Süppchen im Glas nebst einen kleinen Stückchen Kartoffelpuffer bzw. Flamm. Hier könnte sich der sonst so findige Cliff Hämmerle wirklich mal einen neuen Küchengruß einfallen lassen, auch für den "Zwischengang" Rotweinsorbet. Ist jetzt aber nur leises Gejammere, denn an diesen Grüßen gibt es ja geschmacklich nichts auszusetzen.
Absolut nichts auszusetzen gab es auch an unseren Gerichten. Die "Frühlings-Vorspeisen-Variation", vormals Assiette Gourmand", besteht aus insgesamt fünf kleinen Gerichten: Bunte Bete-Ziegenfrischkäse / Linsen-Gamba / Avocado-Mango-Nordseekrabben / Fischsuppe und französischem Tatar vom Rind. Die Bete mit dem Ziegenfrischkäse habe ich an meinen Schatz abgetreten; Ziegenfrischkäse mag ich zwar, Bete aber nicht. Die Komponente "Fischsuppe" esse ich hier als Vorspeise "in groß" sehr gerne; zu ihr gibt es neben Aioli und Rouille auch einen große frittierten Gamba. Dieser Gamba taucht hier als einene Komponente zusammen mit den Linsen auf; eine sehr interessante Kombination. Das französische Tatar vom Rind überzeugte wie auch die anderen Komponenten absolut und hatte als kleine Überraschung kräftig Feuer im A.... :-))
Die geschmorten Kalbsbäckchen beim Hauptgericht meiner Frau waren wohl der absolute Kracher, das dem auf den Punkt gegarten Rinderfilet(chen) aus ihrer Sicht ein bisschen die Rücklichter zeigte; sie mag nun mal Bäckchen lieber als Filet. Morcheln, Bio-Pilze, das Frühlingsgemüse und die Geheirade machten das Ganze zu einer wirklich runden Angelegenheit.
Ich hatte mich für das Lammgericht nicht zuletzt deshalb entschieden, weil wir die letztjährigen Bliesgau-Lammwochen gewissermassen "verpennnt" hatten; als ich dafür bei den "Hämmerles" hatte reservieren wollen, war ich buchstäblich zu spät dran gewesen und bei den "Hämmerles" war an all den Lammtagen volles Haus sprich ausgebucht.
Mein "Lammtrio" war eigentlich ein Quartett und bestand aus Lamm-Carrée, 2 Lammkoteletts, Lammragout und einem Lammspieß. Beim Spieß hatte ich eigentlich eine Art Schaschlikspieß erwartet; es war aber ein Hackfleischspieß, der mich absolut nicht enttäuschte. Wunderbar gewürzt und innendrin noch sehr schön saftig. Das Carrée absolut auf den Punkt gegart, genau wie die zwei kleinen Lammkoteletts. "Schwächstes Glied", wenn man hier überhaupt von einem solchen sprechen kann, war im Quartett für mich das Lammragout, das aber insgesamt durchaus auch zu gefallen wusste. Sehr gut zum Gericht passten das Frühlingsgemüse, die kräftige Rotweinjus und die Bärlauchkartoffeln. Nicht sonderlich viel zu sagen gibt es zum Dessert meiner lieben Frau, der Kugel Basilikum-Minzeeis/Sorbet mit frischer Schlagsahne. Es war eben eine Kugel Eis mit Sahne; Punkt. Insgesamt waren wir einmal mehr absolut zufrieden mit der gebotenen Küchenleistung und dem Service. "Hämmerle" ist und bleibt eben "Hämmerle", deshalb kriegen die Bereiche "Essen" und "Service" von mir jeweils wohlverdiente fünf Sternlein!
Es ist wie verhext: auch in diesem Jahr gelang und gelingt es uns nicht, pünktlich mein Geburtstagsessen (21.03.) und das Geburtstagsessen meiner Frau (06.09.; gleichzeitig unser Hochzeitstag) im Blieskasteler "Hämmerles Restaurant" einzunehmen, weil diese Termine mit Ruhetagen der Hämmerles zusammenfallen. Das war im vergangenen Jahr so und wiederholt sich nun leider auch in 2026; der 21.03. war ein Samstag und der 06.09., ich habe schon mal nachgeschaut, ist diesmal ein Sonntag. An beiden Tagen bleiben die "Hämmerle"-Küche kalt und die... mehr lesen
4.5 stars -
"Same procedure as every year ..........." simba47533Es ist wie verhext: auch in diesem Jahr gelang und gelingt es uns nicht, pünktlich mein Geburtstagsessen (21.03.) und das Geburtstagsessen meiner Frau (06.09.; gleichzeitig unser Hochzeitstag) im Blieskasteler "Hämmerles Restaurant" einzunehmen, weil diese Termine mit Ruhetagen der Hämmerles zusammenfallen. Das war im vergangenen Jahr so und wiederholt sich nun leider auch in 2026; der 21.03. war ein Samstag und der 06.09., ich habe schon mal nachgeschaut, ist diesmal ein Sonntag. An beiden Tagen bleiben die "Hämmerle"-Küche kalt und die
Geschrieben am 10.03.2026 2026-03-10| Aktualisiert am
11.03.2026
Besucht am 10.03.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 26 EUR
Im Juni 2025 war ich zuletzt im "Italia" gewesen; Zeit also, dort wieder einmal aufzuschlagen. Um 11 Uhr hatte ich Termin bei meinem Physiotherapeuten und kurz vor 12 Uhr traf ich anschliessend im "Italia" ein. Ein Paar saß bereits im Gastraum und mümmelte an seinen Pizze. Eine junge Frau im Service war zwar flink beim Bringen der Speisekarte, kümmerte sich dann aber nicht mehr um mich. Vielmehr war sie sehr damit befasst, einen großen Blumenstrauß für die Theke zu stecken; das erforderte wohl ihre ganze Aufmerksamkeit. Wäre nicht Frau Wirtin Wundermild mit Einkäufen von der Strasse aus hereingekommen, sässe ich möglicherweise immer noch am Tisch, ohne dass meine Bestellung aufgenommen worden wäre. Ich kenne die Wirtin seit 2006 und als sie mich da hocken sah, liess sie ihre Einkäufe Einkäufe sein und kümmerte sich sofort und direkt um mich. So geht eben Service; das muss das Junghuhn offenbar erst noch verinnerlichen.
Ich bestellte ein Glas Sangovese (bio) (0,2l EUR 6,50); dieser Wein schmeckt mir hier immer besonders gut. Großen Hunger hatte ich nicht, Vorspeise und Dessert fielen daher schon mal flach. Mit meiner Wahl des Hauptgerichts "Bavette alla Scoglio" für EUR 16,50 (hoppla, bei der letzten Bestellung waren es noch EUR 15,90 gewesen) hatte ich bisher jedesmal sehr gute Erfahrungen gemacht. Dass ich bei diesem Gericht auf Lachswürfel gerne verzichte (Lachs zählt für mich schliesslich nicht zu den Meeresfrüchten) hat sich die Wirtin gut gemerkt; Lachs war nicht dabei, dafür thronte auf dem Pastaberg einmal mehr ein Scampo in voller Rüstung, ringsum umrahmt von Miesmuscheln, Vongole sowie Garnelen in allen möglichen Größen: Schade nur, dass diesmal leider nicht das geringste Fitzelchen von Octopus oder Pulpo auf meinem Teller zu finden war; Kopffüßler sind nämlich sonst immer auch mit an Bord.Alles war wie immer sehr pikant gewürzt und mit einem feinen Sößchen versehen. Insgesamt war ich einmal mehr sehr zufrieden. Zum Schluss bestellte ich mir noch einen Espresso (EUR 2,30), bevor es ans Zahlen ging und ich anschliessend angenehm gesättigt das Lokal verliess.
P.S. Fast hätte ich die Erwähnung des Küchengrußes vergessen: wie immer gab es das rechteckige Pizzateig-Gebilde, gefüllt mit einer Art von pikanter dicker Soße; schmackhaft, aber wenn man das Teil wie ich nicht mit Messer und Gabel sondern aus der Hand isst, ist die Gefahr des sich Einsauens durchaus gegeben.
Fazit: Sobald es hier im "Italia" wieder mit der Biergartensaison losgeht, werden meine Frau und ich in diesem Biergarten hin und wieder zu finden sein.
Im Juni 2025 war ich zuletzt im "Italia" gewesen; Zeit also, dort wieder einmal aufzuschlagen. Um 11 Uhr hatte ich Termin bei meinem Physiotherapeuten und kurz vor 12 Uhr traf ich anschliessend im "Italia" ein. Ein Paar saß bereits im Gastraum und mümmelte an seinen Pizze. Eine junge Frau im Service war zwar flink beim Bringen der Speisekarte, kümmerte sich dann aber nicht mehr um mich. Vielmehr war sie sehr damit befasst, einen großen Blumenstrauß für die Theke zu stecken;... mehr lesen
4.0 stars -
"Ich war einmal mehr mit meinem Gericht "Bavette alla Scoglio" sehr gut bedient ........" simba47533Im Juni 2025 war ich zuletzt im "Italia" gewesen; Zeit also, dort wieder einmal aufzuschlagen. Um 11 Uhr hatte ich Termin bei meinem Physiotherapeuten und kurz vor 12 Uhr traf ich anschliessend im "Italia" ein. Ein Paar saß bereits im Gastraum und mümmelte an seinen Pizze. Eine junge Frau im Service war zwar flink beim Bringen der Speisekarte, kümmerte sich dann aber nicht mehr um mich. Vielmehr war sie sehr damit befasst, einen großen Blumenstrauß für die Theke zu stecken;
Geschrieben am 26.02.2026 2026-02-26| Aktualisiert am
26.02.2026
Lukas Duttlinger ist Saarlands bester Jungkoch.Der Azubi aus "Hämmerles Restaurant" konnte bei den Saarländischen Jugendmeisterschaften im Gastgewerbe die Jury von sich überzeugen. Ausruhen kann er sich nicht - im Oktober stehen bereits die Deutschen Meisterschaften an.
" Ich war glücklich und erleichtert, als mein Name fiel, habe es aber erst nicht realisiert, dass ich gewonnen habe", so der Jungkoch.Wenige Wochen nach dem W ist Lukas Duttlinger wieder im Alltag angekommen. An seinem Arbeitsplatz in "Hämmerles Restaurant" prüft er seine Vorbereitungen - das sogenannte Mise en Place. In einer Stunde beginnt der "Chefs Table", das Fine Dining-Format von Cliff Hämmerles Sternebereich. Bis zu zwölf Gäste sitzen dann an vier Tischen, während Duttlinger mit seinen Kollegen und Küchenchef Cliff Hämmerle direkt vor ihen Augen kochen. Sieben Gänge stehen auf dem Menü-Plan. Während Sternekoch Hämmerle den Gästen die Gerichte präsentiert, richtet Duttlinger an, setzt die letzte Akzente und serviert. Doch diese Aufgabe durfte er nicht von Anfang an übernehmen. "Die ersten Wochen habe ich nur Salat geputzt", sagt er und muss dabei lachen. Nach acht Wochen folgte aber bereits die erste Bewährungsprobe. Der Küchenmeister war nicht da - und Duttlinger sollte ganz kurzfristig dessen Rolle übernehmen. "Da bin ich erstmal krachend gescheitert", sagt er. "Aber ich war unglaublich stolz, das machen zu dürfen - und irgendwie doch durchgekommen zu sein." Drei Stunden Vorbereitung sind Standard: schneiden, parieren, portionieren, Saucen ansetzen."Ich muss immer wissen, was da ist, was nachproduziert werden muss und was für den Tag noch ansteht." Ene besondere Faszination übt die asiatische Küche auf Lukas Duttlinger aus. "Ich mag den Geschmack sehr, aber um wirklich auf hohem Niveau zu kochen, muss man sich extrem damit beschäftigen." Sein Ausbilder Clif Hämmerle ergänzt:" Die asiatische Küche ist sehr komplex, sie arbeitet mit eigene Techniken und Produkten. Schon das Schneiden erfordert höchste Präzision. Sushimeister lernen mehrere Jahre nur, wie man Messertechniken und das Schneiden von Fisch perfekt beherrscht." Doch die Liebe zum Detail erkennt Hämmerle auch in Duttlingers Arbeit. Besonders beim Fisch zeige er sein Können, egal ob roh oder gegart, lobt der Chef. Das bewies er auch am Wettbewerbstag. "Sein Tatar war einfach fantastisch. Er kocht mit viel Geschmack und Gefühl", lobt Hämmerle.Ruhe und Organisation habe Duttlinger von Anfang an mitgebracht, sagt er. Genau darin sieht der 20-jährige selbst jedoch eine der größten Herausforderungen während der Ausbildung.."Ich glaube, das Schwierigste - für viele Azubis und damit auch für mich -, ist, eine Ordnung und Struktur aufzubauen und einen Ablauf über die ganze Woche hinzubekommen.Für Hämmerle ist das eine der Grundvoraussetzungen für Führungsverantwortung."Wer eine Leitungsfunktion in der Küche anstrebt, muss voll den Überblick behalten. Ein guter Küchenchef organisiert den Stress.".
Rund acht Monate Vorbereitungszeit bleiben Lukas Duttlinger noch. Im Oktober wird sich dann bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mainz zeigen, wie weit ihn Routine und Organisation noch tragen..
(auszugsweise SZ vom 26.02.2026)
Lukas Duttlinger ist Saarlands bester Jungkoch.Der Azubi aus "Hämmerles Restaurant" konnte bei den Saarländischen Jugendmeisterschaften im Gastgewerbe die Jury von sich überzeugen. Ausruhen kann er sich nicht - im Oktober stehen bereits die Deutschen Meisterschaften an.
" Ich war glücklich und erleichtert, als mein Name fiel, habe es aber erst nicht realisiert, dass ich gewonnen habe", so der Jungkoch.Wenige Wochen nach dem W ist Lukas Duttlinger wieder im Alltag angekommen. An seinem Arbeitsplatz in "Hämmerles Restaurant" prüft er seine Vorbereitungen - ... mehr lesen
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"Mit viel Geschmack und Gefühl am Herd" simba47533Lukas Duttlinger ist Saarlands bester Jungkoch.Der Azubi aus "Hämmerles Restaurant" konnte bei den Saarländischen Jugendmeisterschaften im Gastgewerbe die Jury von sich überzeugen. Ausruhen kann er sich nicht - im Oktober stehen bereits die Deutschen Meisterschaften an.
" Ich war glücklich und erleichtert, als mein Name fiel, habe es aber erst nicht realisiert, dass ich gewonnen habe", so der Jungkoch.Wenige Wochen nach dem W ist Lukas Duttlinger wieder im Alltag angekommen. An seinem Arbeitsplatz in "Hämmerles Restaurant" prüft er seine Vorbereitungen -
Geschrieben am 26.02.2026 2026-02-26| Aktualisiert am
26.02.2026
Besucht am 25.02.2026Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 40 EUR
Auf Empfehlung einer Bekannten meiner Frau haben wir gestern die "Cantina Calabrese" besucht, ein Lokal in der Saarbrücker Innenstadt. Die Goethestrasse ist eine kleine Seitenstrasse der Mainzer Strasse, einer keineswegs nach Mainz sondern nach St.Ingbert führenden Ausfallstrasse, auf der ziemlich viele Gastrobetriebe zu finden sind. Genannt seien hier nur die mir spontan einfallenden Lokale und Restaurants "Haus Brück", "Heinz und Hilde", "Siam", "Krua Thai", der Zwei-Sterne-Tempel "Gästehaus Erfort", das "Hokkaido" oder eben auch die "Cantina Calabrese" an der Ecke Goethestrasse/Mainzer Strasse.
Die "Cantina Calabrese" ist von Dienstag bis Samstag von 11:30 Uhr bis 14:00 und von 17:30 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. Als wir um 12:40 Uhr dort eintrafen, blieb uns also nicht mehr allzu viel Zeit zum Essen.Sehr freundlich begrüßt wurde wir von der Wirtin, einer quecksilbrigen kleinen Person, die den Service versieht, während der Ehemann in der Küche steht und dort einen wirklich sehr guten Job macht. Bei unserer Verabschiedung sagte er mir grinsend: "Bei uns zuhause kocht sie, hier bin ich der Chef im Küchenring".
Die "Cantina Calabrese" firmiert als "Trattoria - Espressobar - Feinkostladen". Trattoria trifft es dabei gut, an eine Espressobar erinnert mich hier nichts und der Feinkostladen ist Geschichte. Auf Nachfrage erklärt uns die Wirtin, dass dieser quasi ein Opfer der Corona-Pandemie geworden sei; aktuell habe man nur noch eine kleine Ecke, in der kalabresische Spezialitäten wie beispielsweise die Nduja angeboten würden. Dabei handelt es sich um eine sehr scharfe Streichwurst, die uns von etlichen Besuchen im "La Gondola" (leider schon vor etlichen Jahren geschlossen) her bekannt ist. Wie die früheren Betreiber vom "La Gondola" kommen auch die Betreiber der "Cantina Calabrese" aus Kalabrien, entsprechend ist auch die kulinarische Ausrichtung des Lokals. Dieses ist klein, vom Mobiliar her schlicht eingerichtet und etwas aufgehübscht mit Schwarzweiss-Fotos aus Kalabrien an den Wänden. Bis auf eine klene Stufe am Eingang ist alles ebenerdig, auch die Nassräume werden gut erreicht ohne dass irgendwelche Treppen zu bewältigen sind.
So klein wie der Gastraum ist auch die Speisekarte: Fleisch oder Fisch sucht der Gast vergebens, auch vegetarische oder vegane Gerichte sind hier nicht zu finden. Stattdessen gibt es 7 Antipasti, 6 warm servierte Panini, 21 verschiedene Pastagerichte, 12 Pizze und 2 Desserts.Die aufgerufenen Preise sind moderat.
Was haben wir getrunken und gegessen ? Meine Frau, heute FvD, trank eine Fanta (0,2l EUR 3,00), gegessen hat sie eine "Pizza Cantina", Ich habe ein helles Benediktiner Weizenbier (0,5l EUR5,00) getrunken. Beim Erstbesuch eines italienischen Lokals mache ich normalerweise mit "Spaghetti Carbonara" den Lackmus-Test; ist das Gericht gelungen, komme ich wieder, ansonsten war der Erstbesuch gleichzeitig auch der letzte. Spaghetti Carbonara steht mit EUR 14,00 hier auch auf der Karte, aber angesichts der Gerichte mit der bereits erwähnte Nduja, die ich schon lange nicht mehr gegessen hatte, wich ich diesmal vom üblichen Wege ab. Ich bestellte statt der Carbonara die "Rigatoni Nduja & Gorgonzola" für EUR 16,00. Fürsorglich wie sie anscheinend ist wies mich die Wirtin darauf hin, dass dieses Gerich "ziemlich scharf" sei. Daraufhin outete ich mich als Nduja-Freund; ihre lächelnde Reaktion:"Dann muss ich Ihnen ja nichts mehr erklären." Die Bestellung von Vorspeisen ersparten wir uns, da es bereits ziemlich gegen 14 Uhr ging; der "Bud Spencer Teller" mit Salsiccia und Bohnen für EUR 15,00 oder auch die "Tradizione di Calabria" (verschiedene Spezialitäten aus Kalabrien) für EUR 18,50 hätten mich aber schon interessiert. Aber wir werden ja wiederkommen.
Mit ihrer Pizzabestellung war meine Frau rundum sehr zufrieden.Der Pizzateig war sehr gut, die Ränder schön knusprig und der Boden nicht zu fest. Der Belag mit Spianata (eine pikante Salami), gegrillten Auberginen, Büffelmozarella, Parmesanraspeln und Knoblauch war reichlich, schmeckte ihr wirklich sehr gut und war wohl auch ziemlich sättigend. Meine Ndija-Rigatoni hatten den von mir erwarteten heftigen Wumms; den auf der Karte annoncierten Gorgonzola habe ich nicht herausgeschmeckt. Ich nehme aber an, dass er in Form des in einem Schüsselchen gereichten geriebenen Käses doch mit am Tisch gewesen ist. So oder so, dieses Gericht würde ich jederzeit wieder bestellen, was Kompliment genug sein dürfte. Fast mit Glockenschlag 14 Uhr waren wir "durch", bezahlten und wurden freundlich verabschiedet.Wir lobten die Küchenleistung sowie den Service und versprachen, wiederzukommen. Das hat die Wirtsleute sichtlich gefreut.
Fazit: Schön, dass wir mit der "Cantina Calabrese" wieder einen Vertreter der kalabesischen Küche am Start haben, und erstaunlich, dass uns dieser Gastrobetrieb bisher nicht aufgefallen war, obwohl wir wirklich oft daran vorbeifahren.
Auf Empfehlung einer Bekannten meiner Frau haben wir gestern die "Cantina Calabrese" besucht, ein Lokal in der Saarbrücker Innenstadt. Die Goethestrasse ist eine kleine Seitenstrasse der Mainzer Strasse, einer keineswegs nach Mainz sondern nach St.Ingbert führenden Ausfallstrasse, auf der ziemlich viele Gastrobetriebe zu finden sind. Genannt seien hier nur die mir spontan einfallenden Lokale und Restaurants "Haus Brück", "Heinz und Hilde", "Siam", "Krua Thai", der Zwei-Sterne-Tempel "Gästehaus Erfort", das "Hokkaido" oder eben auch die "Cantina Calabrese" an der Ecke Goethestrasse/Mainzer... mehr lesen
4.0 stars -
"Unser Erstbesuch hat auch ohne meinen üblichen "Carbonara-Test" überzeugt ......" simba47533Auf Empfehlung einer Bekannten meiner Frau haben wir gestern die "Cantina Calabrese" besucht, ein Lokal in der Saarbrücker Innenstadt. Die Goethestrasse ist eine kleine Seitenstrasse der Mainzer Strasse, einer keineswegs nach Mainz sondern nach St.Ingbert führenden Ausfallstrasse, auf der ziemlich viele Gastrobetriebe zu finden sind. Genannt seien hier nur die mir spontan einfallenden Lokale und Restaurants "Haus Brück", "Heinz und Hilde", "Siam", "Krua Thai", der Zwei-Sterne-Tempel "Gästehaus Erfort", das "Hokkaido" oder eben auch die "Cantina Calabrese" an der Ecke Goethestrasse/Mainzer
Geschrieben am 27.01.2026 2026-01-27| Aktualisiert am
28.01.2026
Besucht am 27.01.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Muss ja wohl so sein. Heute war im Anschluss an meinen Besuch beim Physiotherapeuten jedenfalls ein "Enten"-Besuch erforderlich, nachdem man mir im "Yoko" (siehe Berich) letztens ein Entengericht von unterirdischer Qualität kredenzt hatte. Selten Ente so schlecht gegessen. Wohingegen die "wilde Ente" gerade in Sachen Flattervieh-Wasservogel wirklich verlässliche Qualität bietet. Also einmal die Fahrt quer durch die Landeshauptstadt und Schlag 12 Uhr landete ich vor der "Ente". Wie üblich hatte sich das Gänserudel in Kompaniestärke zwischen der "Ente" und dem Saarufer platziert. Droht ihnen doch keine Gefahr, im Kochtopf zu landen; sie brüten hier sogar. Zwar bietet das Lokal auch "Gans (und Ente) nach Hause", vorgebraten und küchenfertig mit den traditionellen Beilagen Rotkohl und Kartoffelklößen sowie einer Zubereitungs-Anleitung an. Wobei die "Stammgänse" keine Verwendung finden, stattdessen Tiere von einem Gänsehof nahebei.
Beim Näherkommen hatte ich den Eindruck, dass der Biergarten erheblich verkleinert worden ist; egal, bei 3,5°C mag ohnehin niemand draussen sitzen. Drinnen hatte ich die freie Platzwahl und wählte einen kleineren Tisch im vorderen Gastbereich.Unverändert ist die Karte: Vier Vorspeisen, vier Kindergerichte, dreimal "Brizza" (aus Brezelteig, die Alternative zum Flammkuchen), vier vegetarische Gerichte, zweimal Rind, siebenmal Schwein, siebenmal Ente, siebenmal "Dem Gemüsebauer sein Vitaminstoss" und fünf Desserts. Fisch oder Meeresfrüchte sucht der Gast hier vergebens. Die Ente kommen vom Lugeder Hof Pleiskirchen und sollen dem Vernehmen nach ein schönes Leben mit viel Freilauf gehabt haben bevor Gevatter Tod seine knochige Hand nach ihnen ausstreckt;ich hoffe, dass das tatsächlich so der Fall ist.. Getrunken habe ich ein großes helles Entenbier (0,5l EUR 5,20); das helle wie auch das dunkle Entenbier werden speziell für die "wilde Ente" von einer Sonthofener Brauerei produuziert; das helle kommt aus dem Fass, während es das dunkle nur aus der 0,5l-Bügelflasche gibt.
Gegessen habe ich "Das Federvieh, der Entenbraten vom Lugeder Hof mit Serviettenknödeln, Rotkraut & Entensoße - alles natürlich hausgemacht". Hier hat man die Wahl zwischen Keule (EUR 23,90), Brust (EUR 24,90) bzw. einer halbe Ente (EUR 39,90), die verzehrfertig in der Küche tranchiert wird. Ich habe mich für die Brust entschieden. Sie war sehr gut; ca. 5 oder 6 Minuten früher aus dem Ofen geholt wäre sie absolut perfekt gewesen. An den beiden Serviettenknödeln und dem Rotkraut gab es absolut nichts auszusetzen. Ein bisschen mehr Entensoße hätte dem Gericht gut zu Gesicht gestanden. Soweit ich mich erinnere, sind die Preise der Speisen seit meinem letzten Besuch unverändert geblieben; bei den Getränkepreisen verhält es sich ebenso.
Fazit: Ich war zufrieden, fast war ich sogar sehr zufrieden..
P.S. In Sachen Preise" muss ich mich im nachhinein etwas korrigieren: das große helle Entenbier kostete bei meinem letzte Besuch noch EUR 4,90 und mein Entengericht EUR 23,90. Beide moderaten Preiserhöhungen sind meiner Ansicht nach aber gut zu verkraften; etliche andere Gastros haben da in letzter Zeit erheblich kräftiger zugelangt.
Muss ja wohl so sein. Heute war im Anschluss an meinen Besuch beim Physiotherapeuten jedenfalls ein "Enten"-Besuch erforderlich, nachdem man mir im "Yoko" (siehe Berich) letztens ein Entengericht von unterirdischer Qualität kredenzt hatte. Selten Ente so schlecht gegessen. Wohingegen die "wilde Ente" gerade in Sachen Flattervieh-Wasservogel wirklich verlässliche Qualität bietet. Also einmal die Fahrt quer durch die Landeshauptstadt und Schlag 12 Uhr landete ich vor der "Ente". Wie üblich hatte sich das Gänserudel in Kompaniestärke zwischen der "Ente" und dem... mehr lesen
Wirtshaus Zur Wilden Ente
Wirtshaus Zur Wilden Ente€-€€€Restaurant, Biergarten, Partyservice0681872171Saarstraße 15, 66130 Saarbrücken
4.0 stars -
"Kinder, wie die Zeit vergeht; ist das wirklich schon 15 Monate her seit dem letzten "Enten"-Besuch ?" simba47533Muss ja wohl so sein. Heute war im Anschluss an meinen Besuch beim Physiotherapeuten jedenfalls ein "Enten"-Besuch erforderlich, nachdem man mir im "Yoko" (siehe Berich) letztens ein Entengericht von unterirdischer Qualität kredenzt hatte. Selten Ente so schlecht gegessen. Wohingegen die "wilde Ente" gerade in Sachen Flattervieh-Wasservogel wirklich verlässliche Qualität bietet. Also einmal die Fahrt quer durch die Landeshauptstadt und Schlag 12 Uhr landete ich vor der "Ente". Wie üblich hatte sich das Gänserudel in Kompaniestärke zwischen der "Ente" und dem
Geschrieben am 26.01.2026 2026-01-26| Aktualisiert am
26.01.2026
Besucht am 26.01.20261 Personen
Rechnungsbetrag: 4 EUR
Heute war es nach einem Besuch beim Zahnarzt wieder mal soweit: im Saarbasar, einer Art Saarbrücker Shopping Mall, wo ich auch gerne mal an der "Espresso-Bar" oder beim "Rialto Due" hocke, habe ich zunächst einmal im "Futterhaus" Futter für unseren Kater eingekauft und für mich selbst dann im "Barbarossa" auch etwas zum Picken erstanden. Der Kaffee hier schmeckt wirklich sehr gut, die Backwaren auch, sowohl die süssen Teilchen wie auch die herzhafteren Sachen, z.B. die frischen Laugenbrezeln oder die Brötchen bzw. Hörnchen, die mit irgendetwas belegt sind. Heute habe ich Ausschau nach meiner neuesten "Entdeckung", einem mit Schinkenbraten und einem Spiegelei belegten Croissant, gehalten. Schade, dass diese schon "aus" waren. Also habe ich zu meiner üblichen Tasse Kaffee (EUR 2,40) diesmal eine Laugenbrezel für EUR 1,25 genommen und mich mit meinem Tablett in den Bereich vor dem Café verzogen. Von den dortigen Plätzen aus kann man gut das pulsierende Leben in der Mall beobachten und die vielen Menschen, die mit oder ohne Einkaufswägelchen einem der zahlreiche Geschäfte zustreben oder nach getätigtem Einkauf gerade auf dem Rückweg zum Parkhaus und zu ihren Fahrzeugen sind. Einziger Nachteil für mich seit dem vergangenen Oktober beim People Watching: seit ich meine Hörgeräte trage empfinde ich das Geräusch der Einkaufswägelchen als wirklich penetrant laut und belästigend. Gottseidank kann ich per Smartphone oder auch per direktem Knopfdruck die Empfangslautstärke meiner Hörgeräte stufenweise absenken, ansonsten wäre es kaum auszuhalten.
Kaffee und Laugenbrezel waren wie immer sehr fein; schön wäre es aber trotzdem, wenn ich beim nächsten Besuch wieder eines der wie beschrieben belegten Croissants in der Auslage der Café-Theke vorfinden würde.
Heute war es nach einem Besuch beim Zahnarzt wieder mal soweit: im Saarbasar, einer Art Saarbrücker Shopping Mall, wo ich auch gerne mal an der "Espresso-Bar" oder beim "Rialto Due" hocke, habe ich zunächst einmal im "Futterhaus" Futter für unseren Kater eingekauft und für mich selbst dann im "Barbarossa" auch etwas zum Picken erstanden. Der Kaffee hier schmeckt wirklich sehr gut, die Backwaren auch, sowohl die süssen Teilchen wie auch die herzhafteren Sachen, z.B. die frischen Laugenbrezeln oder die Brötchen... mehr lesen
Barbarossa | Café & Bäckerei im Saarbasar
Barbarossa | Café & Bäckerei im Saarbasar€-€€€Cafe, Take Away0681810028Breslauer Straße 1, 66121 Saarbrücken
4.0 stars -
"Hier nehme ich oft und gerne einen kleinen Imbiss ein ......" simba47533Heute war es nach einem Besuch beim Zahnarzt wieder mal soweit: im Saarbasar, einer Art Saarbrücker Shopping Mall, wo ich auch gerne mal an der "Espresso-Bar" oder beim "Rialto Due" hocke, habe ich zunächst einmal im "Futterhaus" Futter für unseren Kater eingekauft und für mich selbst dann im "Barbarossa" auch etwas zum Picken erstanden. Der Kaffee hier schmeckt wirklich sehr gut, die Backwaren auch, sowohl die süssen Teilchen wie auch die herzhafteren Sachen, z.B. die frischen Laugenbrezeln oder die Brötchen
Geschrieben am 22.01.2026 2026-01-22| Aktualisiert am
23.01.2026
Besucht am 22.01.20262 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Letzte Woche habe ich mir im Internet wieder mal die Wochenkarten vom Feinkosthaus Diesinger angeschaut; meine Frau kriegt sie immer schon automatisch vorab auf ihren Laptop, während ich im Internet das Geschäft erst anwählen und mich dann zu den Wochenkarten (die nicht durchgängig so ganz aktuellen Stand haben; die ein und andere Woche wird schon mal verpennt) durchwursteln muss. Heute war wieder mal Kalbsnierchen-Tag: Kalbsnierchen in Cognac-Soße mit Mini-Makkaroni für EUR 14,95. Im vergangenen November hatte der Preis noch bei EUR 13,95 gelegen; die Steigerung ist aber noch verkraftbar. Allerdings wäre es schön gewesen, wenn es dafür auch ein paar Nierenstücke mehr gegeben hätte. War aber nicht; geschmacklich gab es aber wie immer nichts zu meckern. Kleiner Kritikpunkt: Die Nierchen waren mir diesmal ein wenig zu hart.
"Diesinger" heißt eben nicht nur Feinkost sondern bietet solche auch, egal ob "Herzhaften Lammeintopf mit Kohl, Wirsing und Graupen" (EUR 13,95), "Zürcher Geschnetzeltes mit Gnocchi" (EUR 15,95), "Hoorische mit Specksoße und kleinem Salat" (EUR 10,95), "Bratkartoffeln mit Fleischkäse und Spiegelei" (EUR 10,95) oder "Gefüllte Kalbsbrust in herzhafter Soße mit Petersilienkartoffeln" (EUR 12,95). Das Wochenprogramm, das alle 2 Wochen komplett getauscht wird, umfasst eben so ziemlich alles zwischen "bürgerlich" und "gehoben"wobei es zwischen Montag und Samstag jeweils 2 Mittagsgerichte gibt. Abgerundet wird das Ganze durch zusätzliche Speisen, die ständig verfügbar sind. So brachte ich neben den für mich bestimmten Kalbsnierchen für Mme. Simba 200 Gramm "Indischer Hühnersalat" (EUR 7,14) und eine kleine Lachs-Quiche (EUR 7,95) mit; beide Gerichte hatte sie für sich bestellt, denn Nierchen mag sie nicht. Ich nehme an, dass sie mit dem Bestellten zufrieden war; ein Feedback habe ich noch nicht.
Fazit: Bei "Feinkost Diesinger" kann man getrost kaufen; sicherlich wird es in Saarbrücken noch das ein und andere Feinkostgeschäft geben: ich kenne allerdings nur noch die wirklich gute Feinkostabteilung im Untergeschoss des früheren "Karstadt" (dort konnte man sich z.B. an der Frischetheke bei Fleisch , Fisch oder den Meeresfrüchten etwas aussuchen, das dann im Küchenbereich direkt zubereitet wurde; die Bouillabaise war legendär), den es ja "dank" dieses dreisten berühmt-berüchtigten österreichischen Spekulanten Benzko nicht mehr gibt.
P.S. Das Spezialprogramm "Ganze Weihnachtsgans zum Fertigbraten plus Beilagen" hatte sich mit dem Jahreswechsel erledigt gehabt; da es aber so erfolgreich gewesen war, wird es im Dezember 2026 neu aufgelegt.
Letzte Woche habe ich mir im Internet wieder mal die Wochenkarten vom Feinkosthaus Diesinger angeschaut; meine Frau kriegt sie immer schon automatisch vorab auf ihren Laptop, während ich im Internet das Geschäft erst anwählen und mich dann zu den Wochenkarten (die nicht durchgängig so ganz aktuellen Stand haben; die ein und andere Woche wird schon mal verpennt) durchwursteln muss. Heute war wieder mal Kalbsnierchen-Tag: Kalbsnierchen in Cognac-Soße mit Mini-Makkaroni für EUR 14,95. Im vergangenen November hatte der Preis noch bei... mehr lesen
Feinkost Diesinger
Feinkost Diesinger€-€€€Lieferdienst, Take Away068136875Schwarzenbergstraße 18, 66123 Saarbrücken
4.0 stars -
"Geringe Preiserhöhungen im Hause "Feinkost Diesinger "........." simba47533Letzte Woche habe ich mir im Internet wieder mal die Wochenkarten vom Feinkosthaus Diesinger angeschaut; meine Frau kriegt sie immer schon automatisch vorab auf ihren Laptop, während ich im Internet das Geschäft erst anwählen und mich dann zu den Wochenkarten (die nicht durchgängig so ganz aktuellen Stand haben; die ein und andere Woche wird schon mal verpennt) durchwursteln muss. Heute war wieder mal Kalbsnierchen-Tag: Kalbsnierchen in Cognac-Soße mit Mini-Makkaroni für EUR 14,95. Im vergangenen November hatte der Preis noch bei
Geschrieben am 07.01.2026 2026-01-07| Aktualisiert am
01.02.2026
Besucht am 07.01.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
So langsam ist es fast schon ein Brauch, nach dem Termin bei unserer Fußpflegerin im "Yoko" etwas zu essen. Heute hätte ich das besser gelassen, wenn ich vorher gewusst hätte, was mich diesmal erwartet. Nämlich ein nahezu ungeheiztes Restaurant mit für mich viel zu lauter "Hintergrundmusik" !
Die letzten Besuche hatten mich bzw. uns bis auf die sehr lange Wartezeit beim Erstbesuch zwischen Vorspeise und Hauptgericht sehr gut gefallen, vor allem die Küchenleistung hatte uns überzeugt. Dies war heute leider nur bedingt der Fall, ausserdem hätte ich mir fast den A.... abgefroren, denn im Gastraum war es wirklich lausig kalt; ohne meinen Daunenanorak und den Norwegerpulli darunter hätte ich ganz schön gebibbert. Gegen die laute "Hintergrundmusik", vietnamesisches bzw. japanisches Liedgut, konnte ich was tun, indem ich ganz einfach meine Hörgeräte heruntergeregelt habe. Ansonsten hätte ich mir wohl aus Tempotaschentüchern Ohrstöpsel basteln müssen :-))
Getrunken habe ich Tsingtao-Bier (0,33l EUR 4,50) ; das mache ich in asiatischen Restaurants immer, sofern sie Tsingtao-Bier führen, in Andenken an meinen Opa, der im letzten Jahrhundert vor Ort am Bau der Tsingtao-Brauerei beteiligt gewesen war. Die Brauerei gibt es in Tsingtao nach wie vor und nach wie vor haben sie dort auch einen deutschen Braumeister.Gegessen habe ich heute als Vorspeise "Canh Chua Hai San" (Pikante Suppe mit Fisch, Meeresfrüchten, vietnamesischen Kräutern, Zitronengras,Chili und asiatischen Gemüsen) für EUR 8,50 und als Hauptgericht "Vit Xao Ri Do" (Knusprige Ente mit rotem Curry, Peperoni, Auberginen, grünen Bohnen, Zitronengras und Kokosmilch) für EUR 17,90; im Flyer steht dieses Gericht noch für EUR 16,90.
Die Suppe hat mich überzeugt; sie war wirklich sehr pikant. Dass der als Einlage annoncierte Fisch nicht vorhanden war, hat mich nicht weiter gestört; dafür waren die Meeresbewohner mit mittelgroßen Garnelen, Miesmuscheln und Tintenfisch gut vertreten. Nicht so gut war leider mein Entengericht. Man konnte es wahlweise mit Jasminreis oder mit Nudeln bestellen. Ich hatte Nudeln bestellt, gekommen war Jasminreis (auf dem Kassenzettel steht es so wie es bestellt gewesen war, nämlich mit Nudeln). Das hätte ich noch klaglos verschmerzt; absolut nicht gefallen hat mir dagegen die Qualität des servierten Entenfleischs. Ich frage mich manchmal wirklich, woher manche Asia-Restaurants ihre Enten beziehen. Auf meinem Teller waren jedenfalls anstelle der erwarteten schieren Entenbrustscheiben eher unansehnliche und teilweise sogar knorpelige Stücke, die mit Entenbrust nur sehr wenig Ähnlichkeit hatten und auch entgegen der Ankündigung in der Speisekarte alles andere als knusprig waren; gut die Hälfte davon liess ich unberührt liegen und Entengerichte (sechs davon gibt es hier) werde ich im "Yoko" künftig jedenfalls nicht mehr bestellen. Da bleibe ich lieber bei "Phò Bò", "Phò Bò Dac Biet" oder den angebotenen Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichten. Die machen sie hier wirklich sehr gut; für das aus meiner Sicht völlig verhunzte Entengericht muss ich aber im Bereich "Essen" drei Sterne abziehen und unter "Gesamteindruck" für die unzureichende Heizung und die laute "Hintergrundmusik" eineinhalb Sterne.
Fazit: Ich komme trotzdem wieder!
So langsam ist es fast schon ein Brauch, nach dem Termin bei unserer Fußpflegerin im "Yoko" etwas zu essen. Heute hätte ich das besser gelassen, wenn ich vorher gewusst hätte, was mich diesmal erwartet. Nämlich ein nahezu ungeheiztes Restaurant mit für mich viel zu lauter "Hintergrundmusik" !
Die letzten Besuche hatten mich bzw. uns bis auf die sehr lange Wartezeit beim Erstbesuch zwischen Vorspeise und Hauptgericht sehr gut gefallen, vor allem die Küchenleistung hatte uns überzeugt. Dies war heute leider nur... mehr lesen
2.5 stars -
"Wer um diese Jahreszeit das "Yoko" besucht, braucht sehr warme Kleidung und ausserdem Ohrenstöpsel .........." simba47533So langsam ist es fast schon ein Brauch, nach dem Termin bei unserer Fußpflegerin im "Yoko" etwas zu essen. Heute hätte ich das besser gelassen, wenn ich vorher gewusst hätte, was mich diesmal erwartet. Nämlich ein nahezu ungeheiztes Restaurant mit für mich viel zu lauter "Hintergrundmusik" !
Die letzten Besuche hatten mich bzw. uns bis auf die sehr lange Wartezeit beim Erstbesuch zwischen Vorspeise und Hauptgericht sehr gut gefallen, vor allem die Küchenleistung hatte uns überzeugt. Dies war heute leider nur
Geschrieben am 05.01.2026 2026-01-05| Aktualisiert am
05.01.2026
Der Guide Michelin hat zum Jahresende die sechs unvergesslichsten Gerichte 2025 gewählt. "Jedes einzelne Gericht wid von unseren Inspektorinnen und Inspektoren degustiert, analysiert und akribisch dokumentiert", teilt der renommierte Restaurantführer aktuell mit. Unter den ausgezeichneten Top-Gerichten ist auch eines vom Starkoch Christian Bau aus dem Saarland.
"Einige wenige Gerichte berühren so sehr, dass sie sich nachhaltig - meist für immer - in ihr Gedächtnis einprägen und noch Jahre später auf der Zunge abrufbar sind", hieß es. "Die Inspektoren des Guide Michelin haben dabei auch das Gericht "Norwegische Königskrabbe" vom Drei-Sterne-Restaurant Victor´s Fine Dining by Christian Bau in Perl-Nennig offiziell zu den bsten Gerichten des Jahres gekürt.
"Diese Auswahl freut uns und unterstreicht den Stellenwert dieses Gerichts innerhalb unserer Küche", erklärte Christian Bau. "Wir bieten die Königskrabbe weiterhin regelmässig als eines unserer Signature-Gerichte an und servieren sie unseren Gästen genau so, wie sie ausgezeichnet wurde".
"Das gedämpfte, ausgelöste und sorgfäöltig gezupfte Fleisch der Königskrabbe ist auf einem Nest aus Somen-Nudeln angerichtet und von einem Löffel Beluga-Kaviar getoppt", erklären die Experten vom Guide Michelin zu dem ausgezeichneten Gericht von Saar-Spitzenkoch Christian Bau. Zeste und Gel von japanischen Zitrusfrüchten würden feine Akzente setzen. Dazu komme eine "hervorragende Avocadocreme" sowie angegossen ein klarer Kyoto-Dashi, zubereitet nach dem Originalrezept von Yujiro Maeda aus dem bis 2023 mit drei MIchelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant Maeda in Kyoto. "Die Qualität des Königskrabbenfleischs zählt ohne Zweifel zu den besten, die ich je probiert habe -- die Textur ist makellos, die Saftigkeit bemerkenswert ", so das Fazit des Testers. "Für mich gehört dieser Gang zu den Höhepunkten des Menüs; besser geht es nicht."
(auszugsweise SZ vom 05.01.26)
Der Guide Michelin hat zum Jahresende die sechs unvergesslichsten Gerichte 2025 gewählt. "Jedes einzelne Gericht wid von unseren Inspektorinnen und Inspektoren degustiert, analysiert und akribisch dokumentiert", teilt der renommierte Restaurantführer aktuell mit. Unter den ausgezeichneten Top-Gerichten ist auch eines vom Starkoch Christian Bau aus dem Saarland.
"Einige wenige Gerichte berühren so sehr, dass sie sich nachhaltig - meist für immer - in ihr Gedächtnis einprägen und noch Jahre später auf der Zunge abrufbar sind", hieß es. "Die Inspektoren des Guide Michelin... mehr lesen
Victor’s Fine Dining by Christian Bau
Victor’s Fine Dining by Christian Bau€-€€€Restaurant, Sternerestaurant, Sternehotel0686679118Schloßstr. 27-29, 66706 Perl
stars -
"Guide Michelin ehrt Gericht aus Perl-Nennig" simba47533Der Guide Michelin hat zum Jahresende die sechs unvergesslichsten Gerichte 2025 gewählt. "Jedes einzelne Gericht wid von unseren Inspektorinnen und Inspektoren degustiert, analysiert und akribisch dokumentiert", teilt der renommierte Restaurantführer aktuell mit. Unter den ausgezeichneten Top-Gerichten ist auch eines vom Starkoch Christian Bau aus dem Saarland.
"Einige wenige Gerichte berühren so sehr, dass sie sich nachhaltig - meist für immer - in ihr Gedächtnis einprägen und noch Jahre später auf der Zunge abrufbar sind", hieß es. "Die Inspektoren des Guide Michelin
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Es gibt großartige Köche, die das Kochen bei Großmutter, Vater, Tante oder Onkel gelernt, also keine richtige Kochaubildung absolviert und ihren Werdegang trotzdem sogar mit einem Küchenmeister Titel gekrönt haben. Das "Indochine" mit seinem Betreiber Quang Hoa Nguyen und dessen Frau Thi Nhung Nguyen ist solch ein Fall. Hoa hat hier in Saarbrücken 2005 seine Prüfung als Küchenmeister abgelegt. Seine ursprüngliche Lebensplanung war ganz anders. Geboren in Nordevietnam zog er in jungen Jahren nach Tschechien, um dort Maschinenbau zu studieren. Aber stattdessen landete er 1990 hier im Saarland. Sein erster Job in der Gastronomie war Tellerwäscher, von deutscher Küche hatte er damals noch keine Ahnung. Doch sein Ehrgeiz zahlte sich schnell aus:Er fand eine Stelle als angelernter Koch in der bekannten Saarbrücker "Schlachthof Brasserie by Klaus Erfort" und konnte nach gezielter Weiterbildung 2005 schliesslich seinen Meisterbrief entgegennehmen. 2014 erfüllten sich die Nguyens ihren Traum vom eigenen Restaurant: dem "Indochine" in der Klausener Strasse, sie bezogen dort die Räumlichkeiten des italienischen Restaurants "Roma", das n der Innenstadt direkt neben die Congresshalle umgezogen war. Die Küche der Nguyens verbindet vietnamesische und französische Einflüsse - "Indochina" hieß die ehemalige französische Kolonie in Südostasien, dem heutigen Nord- und Südvietnam. Die recht umfangreiche Karte reicht von klassischen vietnamesischen Vorspeisen wie Frühlings- und Sommerrollen über Salate, Reissuppen und Reisnudeln bis hin zu Fleisch- und Fischgerichten. Alle Speisen werden mit frischen Beilagen serviert und mit großer handwerklicher Sorgfalt zubereitet. Sie sind leicht, gut verträglich und äusserst schmackhaft.
Eine ganz zentrale Rolle spielt der Umgang mit Gewürzen. Nach vietnamesischer Tradition werden sie zunächst angeröstet, anschliessend in Kräutersäckchen in Fonds gegeben oder für Marinaden verwendet. Neben bekannten Zutaten wie Ingwer, Sternanis, Nelken, Sesamsaat oder Kardamon kommen auch Gewürze zum Einsatz, die Nguyen direkt aus Vietnam importiert. Das sorgt für eine ganz besondere Aromatik.
Das "Indochine"-Menü beginnt mit einer Frühlingsrolle als Amuse-Bouche - schön knusprig. Es folgt eine Vorspeisen-Variation: Lotte, mit Thunfisch gefüllt, dazu eingelegter Ingwer sowie confierte Zwiebeln und Feigen. Als zweite Komponente ein in Roter Bete marinierter Lachshappen auf einem Algenbett, gefolgt von einer Crème brûlée von der Gänseleber. Die Komposition überzeugt farblich wie geschmacklich voll und ganz.
Im Zwischengang wird Kalbsbries serviert: in Gewürzen und Portwein mariniert und anschliessend schonend im Dampf gegart. Dazu Süsskartoffelstampf mit Tomaten, Möhren und Sellerie, begleitet von einer Portweinsauce.
Im Fleischhauptgang folgt ein Duo von mariniertem Flanksteak und Rinderfilet mit Kräuterkruste. Die auf den Punkt gegarten Gemüse (Kohlrabi, Brokkoli, Champignons und Tomate) sind fein gefächert bzw. tourniert; die Reiskrokette (mariniert und paniert) passt perfekt dazu. Die Fischvariante kombiniert Skrei auf Spinat mit karamellisierten Scampi und Kurkumaschaum, begleitet von Tomaten und Champignons. Den krönenden Abschluss bildet ein feiner vietnamischer Eiskaffee mit einem Parfait aus Feigen und Matcha.
Das 5-Gänge-Menü kostet 89 Euro, möglich sind auch 8 Gänge (130 Euro) oder 6 Gänge (105 Euro). Preislich beginnen die Vorspeisen auf der Karte bei 12,90 Euro, die Zwischengänge bei 16,90 Euro. Die exclusivsten Hauptgänge kosten 38,90 Euro (etwa die Komposition von Entenbrust und Flanksteak). Hoa Nguyen liebt es, sein Wissen weiterzugeben. ein knappes Dutzend Auszubildende hat das "Indochine bislang durchlaufen und dabei viel gelernt.
Auf die Frage, welche Vision Herr Nguyen für die Zukunft hat, antwortet er: "Menschen mit gutem Essen auch weiterhin glücklich machen - und einen Ort schaffen, an dem mein Team gerne arbeitet und sich weiterentwickelt."
Letzte Frage: "Was war der ungewöhnlichste Wunsch eines Gastes ?" "Ein Silvestermenü laktose- und glutenfrei mit veganer Vorspeise. Aber genau solche Wünsche machen es spannend."
(auszugsweise SZ vom 26.03.2026)