Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 622 Bewertungen 943891x gelesen 16344x "Hilfreich" 15110x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 04.09.2016 2016-09-04| Aktualisiert am
05.09.2016
Besucht am 30.08.2016Besuchszeit: Mittagessen 7 Personen
Unser 2. Besuch im Blechhammer. Der erste Besuch liegt gut 6 Jahre zurück, Ende Januar bei Glatteis. Damals mit meiner besten Freundin, Mann und 4 Monate altem Baby. Dieses Baby wurde nun eingeschult, wir feiern Einschulung mit 6 Erwachsenen und der stolzen Erstklässlerin im Blechhammer.
Das Wetter könnte nicht besser sein! Strahlender Sonnenschein.
Ambiente:
Wir treffen zum Mittagessen an dem idyllisch gelegenen Hotel-Restaurant ein. Es liegt genau zwischen 2 Weihern, dem langen und schmalen Hammerwoog und dem Wurzelwooggraben. Der Wald um den Weiher ist seit 1978 als Naturdenkmal im Landschaftsschutzgebiet eingestuft.
Vor dem größeren Hammerwoog liegt die Außenterrasse mit schöner Bestuhlung und Sonnenschirmen. Es ist wunderbar ruhig. Straßenlärm? Fehlanzeige. Der Blick aufs Gewässer, ringsherum Wald. Das ist genau nach unserem Geschmack.
Der Gastraum innen geräumig, gepflegter Landhausstil. Die Toiletten 1 Stockwerk tiefer tadellos. Große alte schwarz-weiß-Bilder zeigen die Geschichte des Hauses und der Umgebung. Das ist gut gelungen.
Service:
Zwischenzeitlich hat mehrmals der Betreiber gewechselt.
Wir werden freundlich begrüßt und zu unserem reservierten Tisch mit Blick auf den großen Weiher geführt.
Die Karten werden gereicht, mit Hinweise auf die Zusatzkarte mit thailändischen Gerichten. Wenig später werden die Getränkewünsche abgefragt und dann auch die Speisen aufgenommen.
Das Restaurant ist für Dienstag Mittag gut besucht. Eine kleine Hochzeitsgesellschaft ist auch anwesend.
Junge Servicemitarbeiter sind ausreichend vorhanden. Alle sehr freundlich, aufmerksam aber teilweise auch etwas unkoordiniert. Dies liegt vielleicht auch daran, daß der Service nicht festen Tischen zugeordnet ist.
Die Wartezeit auf Getränke und Speisen ist in Ordnung. Der Erstklässlerin wird die Wartezeit mit einer bunt und sehr großzügig gefüllten Geschenketüte vertrieben.
Speisen und Getränke:
Gerolsteiner Mineralwasser (0,75 l zu € 5,50) für alle und trockene Weißweinschorle (0,5 l zu € 4,50) für uns.
Pils, Radler, Bionade finden auch Abnehmer am Tisch.
Die Speisekarte ist ansprechend gestaltet. Deutsch, regional, mediterran. Suppen, Salate, Schnitzel, Steaks, Fisch, Vegetarisches und Desserts. Nicht überladen. Das Haus wirbt damit, Fleisch aus Massentierhaltung zu meiden und Fisch aus nachhaltigem Fang zu servieren.
Riesen-Gnocchi „Pomodoro“, Grillpfännchen, Schnitzel werden von unseren Gastgebern bestellt.
Uns hat es die Extrakarte mit Thailändischen Spezialitäten (nur dienstags und mittwochs) angetan. Zumal am Nebentisch 2 Damen duftende und appetitliche Speisen dieser Karte serviert bekommen. Diese Extrakarte ist sehr vielfältig, sicherlich arbeitet in der Küche jemand mit thailändischen Wurzeln.
Mein Mann und ich entscheiden uns für: Gung Thod Kratiam Prik Thai Riesengarnelen, in Knoblauch gebraten, Frühlingszwiebeln, Pfeffer, Thai‐Korianderwurzel und verschiedenem Gemüse in Soja- und Austernsoße zu € 18,50.
Vorab wurde zur Überbrückung der Wartezeit frisches Baguette und Kräuterquark serviert.
Auch ein Tellerchen mit Kroepoek (Krabbenchips), deren Daseinsberechtigung hat sich mir noch nicht erschlossen. Erinnert es mich eher an einen Besuch im Baumarkt auf der Suche nach Isoliermaterial. Geschmackssache.
Nach etwas längerer Wartezeit wurden unsere Speisen serviert. Dies ging flott, da 2 Mitarbeiter uns die Speisen reichten. Alles heiß und sehr appetitlich. Insbesondere die Thaigerichte ein Hingucker.
Das Gemüse reichlich und sehr knackig (mögen wir sehr gerne so), obenauf 8 große Garnelen. Die Garnelen auf den Punkt gebraten, ließen sich leicht aus Ihrer Hülle entfernen. Angenehm dezente Würze, der Knoblauch kam gut durch, ohne zu dominieren.
Ein tolles leichtes Sommergericht das nicht schwer im Magen liegt.
Alle Portionen gut bemessen. Die Beilagen, Pommes und Reis, allerdings zu knapp bemessen. Das sahen wir nachher alle so.
Meine Freundin mit dem Tortenblick hatte in der Kühlung eine Mousse-au-Chocolat-Torte entdeckt. Die durfte es dann noch für sie und meinen Mann sein. Ich habe probiert! Da könnte Suchtgefahr entstehen. Frisch, locker und eine luftige Füllung. Der Blechhammer soll bekannt sein für seine Torten.
Zum Abschluss noch ein Espresso . Wir hatten einen tollen Nachmittag.
Fazit: Unser nächster Besuch wird keine 6 Jahre dauern.
Bei schönem Wetter ist dieses Haus ein Muss, bei Glatteis sollte man sich überlegen, besser oben an der Straße zu parken. Die Ab- /Auffahrt zum Hotel könnte bei Glatteis gewagt sein.
Unser 2. Besuch im Blechhammer. Der erste Besuch liegt gut 6 Jahre zurück, Ende Januar bei Glatteis. Damals mit meiner besten Freundin, Mann und 4 Monate altem Baby. Dieses Baby wurde nun eingeschult, wir feiern Einschulung mit 6 Erwachsenen und der stolzen Erstklässlerin im Blechhammer.
Das Wetter könnte nicht besser sein! Strahlender Sonnenschein.
Ambiente:
Wir treffen zum Mittagessen an dem idyllisch gelegenen Hotel-Restaurant ein. Es liegt genau zwischen 2 Weihern, dem langen und schmalen Hammerwoog und dem Wurzelwooggraben. Der Wald um den Weiher... mehr lesen
Hotel Blechhammer
Hotel Blechhammer€-€€€Restaurant, Hotel063137250Am Hammerweiher 1, 67659 Kaiserslautern
4.0 stars -
"Wer hätte hier thailändische, gute Küche erwartet? Gelungenes Mittagessen am Weiher." PetraIOUnser 2. Besuch im Blechhammer. Der erste Besuch liegt gut 6 Jahre zurück, Ende Januar bei Glatteis. Damals mit meiner besten Freundin, Mann und 4 Monate altem Baby. Dieses Baby wurde nun eingeschult, wir feiern Einschulung mit 6 Erwachsenen und der stolzen Erstklässlerin im Blechhammer.
Das Wetter könnte nicht besser sein! Strahlender Sonnenschein.
Ambiente:
Wir treffen zum Mittagessen an dem idyllisch gelegenen Hotel-Restaurant ein. Es liegt genau zwischen 2 Weihern, dem langen und schmalen Hammerwoog und dem Wurzelwooggraben. Der Wald um den Weiher
Geschrieben am 03.09.2016 2016-09-03| Aktualisiert am
03.09.2016
Besucht am 29.08.20162 Personen
Ein Urlaubstag wie aus dem Bilderbuch!
Unsere Heimfahrt führt uns durch Bad Sobernheim. Bollants Park hatte ich 2009 an einem eiskalten Januartag schon einmal alleine besucht. Mit Fackeln beleuchtet und leiser klassischer Musik beschallt - eine Atmosphäre die einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Heute strahlender Sonnenschein, beste Kaffeezeit. Wir parken direkt vor der Anlage.
Wir fragen die junge Servicemitarbeiterin, ob man auch als „Nicht-Hotelgast“ Kuchen bestellen darf. „Selbstverständlich“, die Antwort. Ich glaube, sie nannte als Pauschale € 4,00 und dafür „Kuchen satt“. Letztlich sehe ich erst jetzt auf dem Beleg: Es wurden nur € 2,60 abgezogen.
Mein Mann bucht zum Kuchenbuffet eine Tasse Kaffee zu € 3,30.
Ich belasse es bei einem Glas trockenen Weisburgunder vom Schlossgut Diel, Burg Layen. Der Nahewein überzeugt absolut. Feinfruchtig, dezente Säure, leicht mineralisch. Das Glas, 0,1 l zu € 4,50, sehr großzügig eingeschenkt.
Die Mitarbeiterin und ihr Kollege waren beide ausgesprochen freundlich, dabei angenehm locker, sie konnten sehr gut Auskunft geben.
Der Kaffee schmeckt meinem Mann selbstverständlich gut. Und auch der Kuchen, Stachelbeer mit Baiserhaube und Johannisbeer, ist klasse. Frisch, saftig , locker! Zur Auswahl standen noch weitere Blechkuchen.
Wir haben uns sehr wohl gefühlt und unsere Vorfreude auf den Besuch in BollAnts Hermannshof nächste Woche ist nun noch größer! Da werden wir den Differenzbetrag beim Kuchen wieder ausgleichen.
Ein Urlaubstag wie aus dem Bilderbuch!
Unsere Heimfahrt führt uns durch Bad Sobernheim. Bollants Park hatte ich 2009 an einem eiskalten Januartag schon einmal alleine besucht. Mit Fackeln beleuchtet und leiser klassischer Musik beschallt - eine Atmosphäre die einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Heute strahlender Sonnenschein, beste Kaffeezeit. Wir parken direkt vor der Anlage.
Im wunderschönen Park reihen sich verschiedene Gebäude, unter anderem der große Spa-Bereich, aus unterschiedlichen Zeitaltern aneinander.
Alles sehr stimmig. Überwiegend sind hier Hotelgäste anwesend, entspannen im oder am Pool.... mehr lesen
Sternerestaurant Jungborn | BollAnts Spa im Park
Sternerestaurant Jungborn | BollAnts Spa im Park€-€€€Restaurant, Sternerestaurant0675193390Felkestraße 100, 55566 Bad Sobernheim
5.0 stars -
"Hier passt alles! Entspannung bei Kaffee, Kuchen und Sonne!" PetraIOEin Urlaubstag wie aus dem Bilderbuch!
Unsere Heimfahrt führt uns durch Bad Sobernheim. Bollants Park hatte ich 2009 an einem eiskalten Januartag schon einmal alleine besucht. Mit Fackeln beleuchtet und leiser klassischer Musik beschallt - eine Atmosphäre die einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Heute strahlender Sonnenschein, beste Kaffeezeit. Wir parken direkt vor der Anlage.
Im wunderschönen Park reihen sich verschiedene Gebäude, unter anderem der große Spa-Bereich, aus unterschiedlichen Zeitaltern aneinander.
Alles sehr stimmig. Überwiegend sind hier Hotelgäste anwesend, entspannen im oder am Pool.
Geschrieben am 02.09.2016 2016-09-02| Aktualisiert am
02.09.2016
Besucht am 29.08.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
Ausflugstag im Heimaturlaub. Strahlender Sonnenschein.
Nach dem Besuch der sehenswerten Klosterruine Disibodenberg stellte sich am frühen Nachmittag ein „Hüngerchen“ bei uns ein. Hildegard von Bingen ist als Köchin leider nicht verfügbar. Also war mal wieder ein Restaurant mit durchgehender Küche gefragt.
Der Niederthäler Hof fiel uns ein, hier waren wir vor Jahren schon 2 x sehr zufrieden. Das Hotel ist sehr beliebt bei Wanderern und Radfahrern (eigene E-Bike-Station).
Wir wurden nicht enttäuscht. Vor dem Haus schon das ersehnte Schild „durchgehend warme Küche“, und an einem Montag noch nicht einmal Ruhetag.
Vor und neben dem Haus gibt es reichlich eigene Parkplätze, sogar mit Schatten. Die Lage an der Nahe ist wunderschön.
Der Biergarten vor dem Hoteleingang ist sehr gemütlich und einladend. Ein weiterer Gast war noch anwesend, dieser schon gut versorgt.
Wir nahmen Platz und warteten… geduldig…. Nun muss ja der fast leere Biergarten nicht dauerbewacht werden.
Nach ca. 10 Min. Wartezeit ging ich, die wenigen Eingangsstufen., ins links gelegene Restaurant. Durstig waren wir.
Eine Frau saß beim Essen, ich dachte ein Gast. Sie sprach mich an, ob sie helfen könne. Mittagessen muss auch für den Service sein. Also sagte ich, sie möge bitte fertig essen, die Karten hatte ich am Eingang liegen sehen. Also reichte ich uns selbst die Karte.
Die Speisekarte hatte ich kreativerer Erinnerung, aber wir kamen gut zurecht. Heute die Hompage besucht, vermute ich, es handelte sich um eine eingeschränkte Mittagskarte. Absolut ok.
Wir konnten in Ruhe wählen. Dann kam die Servicemitarbeiterin im erfahrenen Alter. Leider hatte ihr Mittagsmahl die Laune nicht gehoben. Oder es war doch meine Störung.
Wir bestellten küchenfreundlich:
2 trockene Weißweinschorlen, 0,3l, (auf unseren Wunsch mit viel Wasser) € 4,50
und 2 „vielfältige Salatteller“: Verschiedene Blattsalate, frische Bohnen und Gurken, Tomaten, mit Mais und Ei, mit gebackenem Fischfilet, dazu Rösti und Schnittlauch-Crème-fraîche zu € 11,50.
Die Schorlen kamen flott, gut gekühlt und spritzig. Die Salatteller nach angemessener Wartezeit. Und diese Salatteller wussten zu überzeugen!
Frische Zutaten in der Gemüsefraktion. Alle benannten Zutaten waren auf/in dem tiefen Teller enthalten. Eine leichte schmackhafte Vinaigrette. Das Foto täuscht, es war eine richtig große Portion in der Tiefe des Tellers zu finden. Das Seelachsfilet knusprig und goldgelb gebraten. Innen saftig. Wir waren sehr erfreut. Die 2 Rösti nicht hausgemacht, aber gut. Das Fischfilet? Frisch paniert oder gute Convenience? Ich kann mich hier nicht festlegen, aber es schmeckte wie frisch zubereitet. Das zählt, und für diesen Preis kann man nicht meckern.
Gut gesättigt, die Gläser leer, wir warteten… und warteten… Noch ein Wasser wäre nicht schlecht gewesen.
So schön der Außenbereich ist: Den Tag wollten wir hier nicht verbringen. Also ging ich wieder in die gemütliche Gaststube. Unsere Servicedame hatte wohl Feierabend und rauchte gemütlich auf der nach hinten gelegenen Terasse. Eine junge Mitarbeiterin, auch schon von resoluter Natur, war gewilligt die Rechnung auszustellen.
Fazit: Schöne Lage, direkt an der Nahe, gemütliche Gaststube, gute Küche. Wir erlebten nur Teilservice, eventuell der Uhrzeit geschuldet.
Die Toiletten nicht neu, aber sehr gepflegt und sauber. So auch der Eindruck rundum.
Service: Durchgehende Küche wird angekündigt, wir kamen uns leider wie Störenfriede vor.
Ausflugstag im Heimaturlaub. Strahlender Sonnenschein.
Nach dem Besuch der sehenswerten Klosterruine Disibodenberg stellte sich am frühen Nachmittag ein „Hüngerchen“ bei uns ein. Hildegard von Bingen ist als Köchin leider nicht verfügbar. Also war mal wieder ein Restaurant mit durchgehender Küche gefragt.
Der Niederthäler Hof fiel uns ein, hier waren wir vor Jahren schon 2 x sehr zufrieden. Das Hotel ist sehr beliebt bei Wanderern und Radfahrern (eigene E-Bike-Station).
Wir wurden nicht enttäuscht. Vor dem Haus schon das ersehnte Schild „durchgehend warme Küche“,... mehr lesen
3.5 stars -
"Wunderschöne Lage, gute Küche." PetraIOAusflugstag im Heimaturlaub. Strahlender Sonnenschein.
Nach dem Besuch der sehenswerten Klosterruine Disibodenberg stellte sich am frühen Nachmittag ein „Hüngerchen“ bei uns ein. Hildegard von Bingen ist als Köchin leider nicht verfügbar. Also war mal wieder ein Restaurant mit durchgehender Küche gefragt.
Der Niederthäler Hof fiel uns ein, hier waren wir vor Jahren schon 2 x sehr zufrieden. Das Hotel ist sehr beliebt bei Wanderern und Radfahrern (eigene E-Bike-Station).
Wir wurden nicht enttäuscht. Vor dem Haus schon das ersehnte Schild „durchgehend warme Küche“,
Geschrieben am 28.08.2016 2016-08-28| Aktualisiert am
28.08.2016
Besucht am 20.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 39 EUR
GastroGuidefreund Saarschmecker hatte das diesjährig neueröffnete Restaurant vor 2 Monaten bereits besucht. Jetzt passte es spontan bei uns. Auf der Rückfahrt von Trier kamen wir abends an Birkenfeld vorbei.
Sehr hungrig waren wir nicht. Also lohnt sich das Kochen zu Hause nicht. Aber nach ein paar kleinen arabischen Leckereien stand uns der Sinn. Die arabische Küche mögen wir sehr.
Parken konnten wir wenige Meter vom Restaurant entfernt. Vor der Türe begrüßte uns schon die Chefin Frau Hebbou, sie stammt aus Syrien. Sie ist schon viele Jahre in Deutschland, betrieb früher einen Gyrosimbiss. Nun soll es etwas feiner weitergehen.
Gegen 19.00 Uhr war das Restaurant leer und wir hatten die freie Platzwahl. Viel verändert hat sich hier seit dem Vorpächter nicht. Gemütlich, gepflegt, viel Holz. Im Hauptraum ist es recht dunkel.
Die Toiletten sauber und gepflegt. Lediglich der Puster zum Trocknen der Hände hatte nur noch Dekowert. Der war wirklich so aus der Puste, bei dem lauen Lüftchen hätte ich den Abend auf dem WC verbracht bis die Hände trocken gewesen wären. Immer gut, wenn man Jeans trägt! Ruckzuck, Hände trocken.
Das Restaurant und Toiletten sind ebenerdig, also für gehbehinderte geeignet. Eine rollstuhlgerechte Toilette gibt es nicht.
Wir nahmen am Fenster Platz, dort war auch in der Nähe ein Buffet unter dem Mordskronleuchter aufgebaut. Mit Buffet hatten wir nicht gerechnet. Wir dachten, dies gibt es nur sonntags.
Egal. So konnten wir uns durch die appetitlichen Leckereien testen. Und das für € 15,00 pro Person, Kinder zahlen weniger.
Unsere Getränke wurden abgefragt. Wir entschieden uns für trockenen Riesling, das Glas zu € 3,10. Dieser wurde gut gekühlt serviert und war wirklich gut.
Fragen zum Buffet und zu den Speisen wurden gerne von der Chefin, die den Service alleine bestritt, beantwortet.
Das appetitliche Buffet, noch unangetastet, war unterteilt in die kalten Mezze (Vorspeisen), eine Suppe und 4 warme Speisen. Teller und Besteck lagen bereit.
Zunächst die gelbe Linsensuppe mit frittiertem Fladenbrot. Das war schon mal sehr fein, das knusprige Brot wie Chips auf die Suppe gebröselt.
Bei den Vorspeisen fühlte ich mich wie im Urlaub.
Gefüllte Weinblätter, bunter Salat, Hummus (pürierte Kicherebsen und Sesammus) , Taboulé (Bulgursalat mit viel Petersilie, Tomaten, Minze), grüne Bohnen mit Tomaten, mariniertes und gemischtes Ofengemüse, Fladenbrot, gefüllte Börektröllchen, frittierte Geflügelstücke… Frau Hebbou brachte immer wieder neue Platten aus der Küche.
Weiter ging es an die Hauptspeisen.
Ein Kartoffel-Gemüseauflauf, gefüllte Teigttaschen und Schnitten (beides mit Hack und Nüssen), Reis mit Lammfleisch und Mandeln, Rinderragout mit Zitrone, Hackbällchen mit Aubergine.
Für mich war hier etwas zu viel Fleisch vertreten. Ich habe die Gerichte probiert, sie waren gut. Aber die Gerichte konnten uns beide nicht so sehr wie die Vorspeisen überzeugen. Aber dies ist natürlich Geschmackssache.
Als Dessert stand noch süßes Baklava bereit. Wir haben es leider nicht mehr geschafft.
Während unseres Essens kamen noch 2 weitere Gäste. Wir wurden freundlich verabschiedet und Frau Zebbou sagte, der August sei bis jetzt der schwächste Monat. Wir hoffen, es kamen noch weitere Gäste an diesem Abend. Schade um die viele Arbeit und die schönen Speisen.
Wir kommen jedenfalls gerne wieder, wenn uns der Sinn nach einem arabischen Kurzurlaub mit kurzer Anfahrt steht.
GastroGuidefreund Saarschmecker hatte das diesjährig neueröffnete Restaurant vor 2 Monaten bereits besucht. Jetzt passte es spontan bei uns. Auf der Rückfahrt von Trier kamen wir abends an Birkenfeld vorbei.
Sehr hungrig waren wir nicht. Also lohnt sich das Kochen zu Hause nicht. Aber nach ein paar kleinen arabischen Leckereien stand uns der Sinn. Die arabische Küche mögen wir sehr.
Parken konnten wir wenige Meter vom Restaurant entfernt. Vor der Türe begrüßte uns schon die Chefin Frau Hebbou, sie stammt aus Syrien.... mehr lesen
4.0 stars -
"Leckerer arabischer Kurzurlaub in Birkenfeld" PetraIOGastroGuidefreund Saarschmecker hatte das diesjährig neueröffnete Restaurant vor 2 Monaten bereits besucht. Jetzt passte es spontan bei uns. Auf der Rückfahrt von Trier kamen wir abends an Birkenfeld vorbei.
Sehr hungrig waren wir nicht. Also lohnt sich das Kochen zu Hause nicht. Aber nach ein paar kleinen arabischen Leckereien stand uns der Sinn. Die arabische Küche mögen wir sehr.
Parken konnten wir wenige Meter vom Restaurant entfernt. Vor der Türe begrüßte uns schon die Chefin Frau Hebbou, sie stammt aus Syrien.
Besucht am 13.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 96 EUR
Vorgeplänkel:
Mein erster Beitrag über unseren Besuch auf der Kyrburg stammt aus 2014. Zwischenzeitlich waren wir regelmäßig, auch mit Besuch, hier. Warum: Weil konsequent gute Leistung gebracht wird.
Mein erster Besuch auf der Kyrburg, mit gebuchtem Whiskytasting, ca. im Jahr 1996, blieb in keiner guten Erinnerung. Das Blatt kann sich wandeln. Heute steht die Burg felsenfest und die Tastings sind mehr als beliebt. Die Gäste werden mit dem Dudelsackspieler willkommen geheißen.
Demnächst weilt Kritikerfreund Carsten1972 auch mal in Kirn. Ihm und seiner ständigen Begleiterin möchte ich diesen Küchengruß servieren!
Das schöne Restaurant wurde von Nolux, Saarschmecker (mit uns als Begleitung) und meinem Mann und mir bereits bewertet.
Die geschichtsträchtige Burg hat ein tolles Flair, alt und neu geschmackvoll kombiniert. Das Restaurant unterteilt. Rechts neben dem Eingang wohl der rustikale Pub. Links das gediegene feine Restaurant mit Insider-Séparée.
Weiter geht es mit Blick rechts in die Küche! Hier würde ich wirklich mal auf das Essen verzichten und dem routiniertem Küchenteam einfach gerne zusehen und lernen. Nach diesem offenen Blick ist sicherlich für jeden Gast die Welt in Ordnung.
Nach rechts teilt sich der neue stilvoll angegliederte Wintergarten ab. Große Glasfront mit Blick auf die herrliche Terrasse und das Nahetal. Hier kann im Umkreis wohl fast nichts mithalten!
Vergangenen Samstag war das Wetter mal noch wunderschon. Mittags mein spontaner hoffnungsvoller Anruf auf der Kyrburg. Die freundliche Mitarbeiterin musste die gut ausgebuchte Lage noch mit der Chefin besprechen und versprach einen Rückruf. Dieser erfolge keine halbe Stunde später. Sie freuen sich auf unseren Besuch, auf der Terrasse ist unser Tisch reserviert! Wir freuen uns auch!
Am frühen Abend kommen wir bei strahlendem Sonnenschein an. Ein Parkplatz ist vor dem Restaurant zum Glück auch noch frei. Der Dudelsackspieler begrüßt die Wiskytaster und auch uns mit Livemusik.
Wir werden im Restaurant sofort empfangen und zu unserem geräumigen Tisch auf der Terrasse besucht. Diese ist schon gut besucht, eine Stunde später trifft noch eine größere Gesellschaft ein.
Wir nehmen Platz und fühlen uns wie im Urlaub. Der Blick ins Tal, die tolle Lage, man muß auch mal die Heimat zu schätzen wissen.
Die Karten werden gereicht. Saisonal wird diese angepasst. Wir können uns schwer entscheiden. Übersichtlich und verlockend.
Speisen und Getränke:
Die junge Servicemitarbeiterin bietet uns einen Aperitif an, kreative Getränke. Letztlich entscheiden wir Langweiler uns beide für den klassischen Nahe-Winzersekt ohne Firlefanz.
Dieser wird prompt, gut gekühlt und wohlschmeckend für € 5,00 pro Glas serviert.
Dazu unser heimisches Schwollener Mineralwasser „Gourmet“ (hört sich immer gut an, wie das immer weiter verbreitete „Premium“). 0,75 l werden hier zu fairen € 5,00 serviert. Leider ohne Kühler.
Wir geben unsere Bestellung auf und kurze Zeit später wird ein üppiger Küchengruß serviert.
Ein Brotkörbchen mit 3 Sorten frischen Brot, je 2 Scheiben. Olivenbrot, das wunderbare Nussbrot und Baguette. Dazu 5 Schälchen zum Naschen: Lauch-Frischkäse, dicke Bohnen mit Thunfisch, Fleur de Sel, feines Olivenöl, schwarze und grüne Oliven.
Kurz darauf wurden die Vorspeisen serviert. Und ich brachte den Hinweis an, bitte eine größere Pause zum Hauptgang.
Unsere Vorspeisen:
Für meinen Mann: Hausgebeizter Wiskylachs an Wildkräutersalat und Himbeerdressing, € 12,00.
Wenn auch der Wiskygeschmack etwas unterging: Eine tolle Vorspeise mit besten und frischen Zutaten. Aromatisch mit feinsten Zutaten abgerundet. Ein lila Kartoffelchip knusprig dazu.
Meine Vorspeise: Hausgemachte Ravioli mit Pfifferling-Frischkäsefüllung und gehobeltem Parmesan, € 13,50.
Perfekt! Die Ravioli wunderbar zart und dezent abgeschmeckt. Ein paar knackige Pfifferlinge in leichtem Schäumchen dazu. Geschmolzene Coctailtomate und wohl Schwarzkümmelsprossen.
Unsere Pause zum Hauptgang wurde sehr gut eingehalten und sogar abgefragt, wann wir den Hauptgang wünschen. Danke!
Mein Mann wählte von der Tagesempfehlung:
Serviettenködel mit frischen Pfifferlingen in Rahm, ca. 15,00 €. (Sorry, genauer Preis ging verloren).
Drei dicke Scheiben der Semmelknödel, leicht angebraten, wurden auf dem Rand des tiefen Tellers drapiert. Obenauf je 1 dekorierter 1-A-Pfifferling. In dem tiefen Teller frische Pfifferlinge in reichlich Rahm. Mit frischer Kresse dekoriet. „Eher eine Suppe“ sagte ich zu meinem Mann. Auch er im ersten Moment verwirrt. Aber mit den Knödelscheiben blieb nichts mehr übrig und er lobte den intensiven Pfifferlingsgeschmack des Rahmes.
Für mich, denn die Wildgerichte sind hier immer erstklassig: Rosa gebratener Rehrücken auf Erdnuss-Brokkolipüree mit Pfifferlingen, karamellisierten Balsamicokirschen und Schupfnudeln, € 29.00.
Absolut mein Geschmack. Perfekter Garpunkt des Fleisches, angeschnitten angerichtet. Ein buntes Arrangement drumherum: hausgemachte Schupfnudeln, Blumenkohl, Karotten, das feine Brokkolipürree, die Kirschen, Pfifferlinge…. Wunderbar und aromenreich. Ich bin kein Schupfnudelfan, aber diese hätten mir sogar pur ohne Beilagen gefallen.
Mein Mann (Fahrer) blieb beim Mineralwasser. Ich erfreute mich an einem wunderbaren Weißherbst trocken vom Weingute Häuser (0,2 l zu 4,50) zu diesem tollen Hauptgericht.
Ein Dessert haben wir wieder einmal verschmäht! Nächstes Ma(h)l!
Freundliche Verabschiedung nach Kartenzahlung inklusive.
Wir kommen hierher immer wieder gerne (nächstes Mal mit Nolux und „Fräulein“?).
Vorgeplänkel:
Mein erster Beitrag über unseren Besuch auf der Kyrburg stammt aus 2014. Zwischenzeitlich waren wir regelmäßig, auch mit Besuch, hier. Warum: Weil konsequent gute Leistung gebracht wird.
Mein erster Besuch auf der Kyrburg, mit gebuchtem Whiskytasting, ca. im Jahr 1996, blieb in keiner guten Erinnerung. Das Blatt kann sich wandeln. Heute steht die Burg felsenfest und die Tastings sind mehr als beliebt. Die Gäste werden mit dem Dudelsackspieler willkommen geheißen.
Demnächst weilt Kritikerfreund Carsten1972 auch mal in Kirn. Ihm und seiner ständigen... mehr lesen
KyrburG | Restaurant & Pub im Whisky-Museum
KyrburG | Restaurant & Pub im Whisky-Museum€-€€€Restaurant0675291190Kyrburg 1, 55606 Kirn
4.5 stars -
"Immer wieder toll! Mein Küchengruß an Carsten1972." PetraIOVorgeplänkel:
Mein erster Beitrag über unseren Besuch auf der Kyrburg stammt aus 2014. Zwischenzeitlich waren wir regelmäßig, auch mit Besuch, hier. Warum: Weil konsequent gute Leistung gebracht wird.
Mein erster Besuch auf der Kyrburg, mit gebuchtem Whiskytasting, ca. im Jahr 1996, blieb in keiner guten Erinnerung. Das Blatt kann sich wandeln. Heute steht die Burg felsenfest und die Tastings sind mehr als beliebt. Die Gäste werden mit dem Dudelsackspieler willkommen geheißen.
Demnächst weilt Kritikerfreund Carsten1972 auch mal in Kirn. Ihm und seiner ständigen
Geschrieben am 16.08.2016 2016-08-16| Aktualisiert am
16.08.2016
Besucht am 24.07.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Kennt jemand der Leser dieser Rezi KLOSTERKUMBD? Wenn ja, vielleicht ein Wanderer?
Wieder ein Bericht von mir aus dem „Niemandsland“. Aber das www macht es möglich, deutsche Oasen zu finden.
Unser Familienbesuch in Koblenz stand ja fest und die Wettervorhersage für Sonntag war gut. Also plante ich vorab die Rückreise grob an der Mosel entlang und durch den Hunsrück nach Hause. Keine Autobahn (wo Mutti sonntags mal auf der linken Spur den Verkehr blockieren darf).
Klosterkumbd liegt in der Nähe von Niederkumbd. Nie gehört? Ich auch nicht! Also im schönen Hunsrück, in der Nähe des Flughafen Hahn (der war ja in den letzten Wochen reichlich in der Presse).
Irgendwie entdeckte ich online den Birkenhof, sah wirklich nett aus. Ein wohl gewachsener Familienbetrieb.
Reservieren traute ich mich mangels Zeitplan nicht. Aber von unterwegs rief ich mit ca. Ankunftszeit im Birkenhof an. Freundlich wurde bestätigt: Wir bekommen einen Platz auf der Außenterrasse.
Die Anreise per Internet war einfacher. Unser Navi versagte bei der Anreise und so lernten wir den Ort und seine Bewohner kennen. Denn letztlich führte uns nur persönlicher Kontakt mit kurzer Wegbeschreibung ans Ziel.
Service:
So trafen wir kurz nach 18.00 Uhr ein, wurden an der Rezeption freundlich begrüßt. Durch den hellen und wohl erst kürzlich modernisierten Gastraum
führte uns eine Mitarbeiterin auf die Terrasse. Auch diese machte einen sehr neuen Eindruck.
Wir durften wählen. Der Platz im Halbschatten war uns dann doch lieber als die (noch) pralle Sonne.
Insgesamt 4 Mitarbeiter(innen) kümmerten sich um die Gäste. Sie waren nicht fest den Tischen zugewiesen. Dies war in unserem Fall ganz gut. Die Mitarbeiterin die uns an den Tisch führte und Getränke aufnahm, hatte noch einige Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache (was ich verstehen kann). Es scheint, dass geschultes Personal von Aushilfen / neuen Mitarbeitern unterstützt wird. Dies war für uns eine gesunde Mischung, denn alle waren sehr freundlich und aufmerksam.
Die Speisekarten wurden gereicht, eine Tagesempfehlung war gut sichtbar auf einer Tafel im Restaurant platziert. Auf Wunsch wurde ein Kühler für’s Wasser nachgereicht. Kurz nach dem Servieren der Speisen die Frage, ob alles in Ordnung ist. Leere Gläser wurden bemerkt, ein Dessert angeboten. Kein Grund zur Klage.
Im Verlauf des Abends füllte sich das Restaurant zusehends. Respektabel bei dieser abgeschiedenen Lage!
Speisen und Getränke:
Die Flasche mit heimischem Mineralwasser aus Schwollen, 0,75 l, zu fairen € 4,80. Dies war dann auf Grund der Autofahrt auch unser Aperitif. Ich hatte ja im Gasthaus an der Mosel vorher schon einen Wein statt Schorle serviert bekommen. Auch als Nicht-Fahrer konnte ich nun gut auf den Aperitif verzichten.
Als Küchengruß wurde ein erfrischender Kräuterquark, garniert mit Kresse und Tomatenspalten, serviert. Genau das richtige an einem Sommertag. Frisches Brot gab es natürlich auch dazu.
Die Vorspeise für uns beide gleich: Marinierte Pulpo Scheiben an hauchfeinem Fenchelsalat in Zitrus-Vinaigrette € 13,80
Mein Mann ist ja erst vor wenigen Tagen zum Pulpo-Fan erwacht und bestellte sich, OHNE MEIN ZUTUN!, die Vorspeise. Ich zog gerne nach.
In der sehr ansprechend gestalteten Speisekarte der Hinweis/Tipp sich die Vorspeise zu teilen. Nett, aber teilen wollte ich diese servierte Augenweide wirklich nicht. Auch geschmacklich sehr überzeugend.
Zarte, schön säuerlich abgeschmeckte Pulposcheiben. Avocado, rote und gelbe Tomate, rote Zwiebel, Basilikum, Zitrone. Der wirklich hausfeine Fenchelsalat mit Orangenfilets dekoriert mit Parmesanhippe und Pinienkernen. Habe ich schon mal erwähnt: Ich LIEBE bunte Speisen! Die Küche des Birkenhofs wohl auch!
Die Wahl war wirklich schwer. Bei den Fischgerichten stand Seeteufel, einer meiner Meeres-Favoriten! Aber ich denke ja auch an meine GastroGuideFreunde und will Euch nicht mit ständigen Fischgerichten (oder mal ein Wildgericht) langweilen.
Ins Auge fiel mir das Birkenhof-Rind. Der Bedienung habe ich noch mal „auf den Zahn gefühlt“. Sie versicherte mir glaubhaft, das Rind ist aus eigener Zucht.
Also für mich: Rinderfilet vom Birkenhof-Charolais-Weiderind, verfeinert mit frischen Pfifferlingen, hausgemachtes Kartoffel-Gratin und Gemüsearrangement € 29,50
Das Filet wurde mit einer großzügigen Portion 1A Pfifferlingen serviert. Das Fleisch, medium-rare bestellt, war dann zum Glück noch medium. Butterzart, toller Geschmack. Es gibt hervorragendes deutsches Fleisch, es muß nicht aus Argentinien kommen! Ein paar Gramm mehr hätte ich nicht verschmäht.
Mein Mann verteidigte die Fischfraktion mit: Gebratenes Lachsfilet im Sesamkleid an Salatvariation in Balsamico-Dressing und gebackenen Kartoffelecken € 18,80
Etwas überrascht waren wir beide über die reichliche Salatportion. Es war eher ein Salatteller mit Lachs und Kartoffel. Egal – sehr gut! Ein wunderbar leichtes Sommeressen. Serviert im dekorativen 2geteiltem Teller für Salat/Fisch, der Kartoffelanbau angeschlossen, kross und reichlich. Der Lachs goldgelb in zweilerlei Sesam gebraten. Alle Zutaten frisch und sehr überzeugend.
Bei allen Gerichten schmeckten wir absolut, dass die Küche Wert auf die Zutaten, bis hin zu Essig, Öl und Gewürzen legt.
Zu den Hauptspeisen gönnen wir uns 0,2 l trockenen Riesling, € 3,80
und 0,2 l trockenen Grauburgunder, € 4,80.
Die Desserts verlockend, vielleicht beim nächsten Besuch?
Ambiente:
Mein Eindruck, familiengeführtes Hotel, bestätigt sich auf der Internetseite. Familie Dietrich hat hier in die Zukunft investiert. Die Gasträume / heller Wintergarten ansprechend und passend modernisiert, die Terrasse mit freiem Blick auf Feld, Wald, Wiesen und neuem Teich hergerichtet.
Die Tische schön und gepflegt eingedeckt. Innen polierte Holztische mit Tischläufer, außen etwas rustikaler. Bequeme Bestuhlung. Sogar eine neue „Birkenalle“ wurde am Hotelrand angepflanzt.
Die Toiletten im Untergeschoss stehen noch der Renovierung an. Aber auch hier: Nicht neu, aber gut gepflegt und piccobello. Und über Aufzug erreichbar! Also gehbehindertengerecht.
Super! Weiter so! Wir wurden vom Team herzlich verabschiedet.
Wir wissen den Birkenhof ja nun zu finden! Vielleicht mal mit Übernachtung?
Kennt jemand der Leser dieser Rezi KLOSTERKUMBD? Wenn ja, vielleicht ein Wanderer?
Wieder ein Bericht von mir aus dem „Niemandsland“. Aber das www macht es möglich, deutsche Oasen zu finden.
Unser Familienbesuch in Koblenz stand ja fest und die Wettervorhersage für Sonntag war gut. Also plante ich vorab die Rückreise grob an der Mosel entlang und durch den Hunsrück nach Hause. Keine Autobahn (wo Mutti sonntags mal auf der linken Spur den Verkehr blockieren darf).
Klosterkumbd liegt in der Nähe von... mehr lesen
4.5 stars -
"Zum Glück haben wir es gefunden!" PetraIO
Kennt jemand der Leser dieser Rezi KLOSTERKUMBD? Wenn ja, vielleicht ein Wanderer?
Wieder ein Bericht von mir aus dem „Niemandsland“. Aber das www macht es möglich, deutsche Oasen zu finden.
Unser Familienbesuch in Koblenz stand ja fest und die Wettervorhersage für Sonntag war gut. Also plante ich vorab die Rückreise grob an der Mosel entlang und durch den Hunsrück nach Hause. Keine Autobahn (wo Mutti sonntags mal auf der linken Spur den Verkehr blockieren darf).
Klosterkumbd liegt in der Nähe von
Geschrieben am 10.08.2016 2016-08-10| Aktualisiert am
11.08.2016
Besucht am 24.07.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 7 EUR
Unsere Schönwetter-Heimreise führte von Koblenz entlang der Mosel.
Cochem wie immer überfüllt, kurz darauf der Ort Ernst. Schon dreimal fiel uns das Hotel Filla Andre im Ort Ernst positiv ins Auge. Gepflegt, der Blick auf die Mosel und Weinberge nur durch die B49 getrennt.
Dieses Mal, zur besten Kaffezeit, mein lieber Gatte hat eine integrierte „Unterzuckeruhr“, kamen wir am Hotel vorbei. Parkplätze gibt es neben dem Restaurant und am Moselufer reichlich und kostenfrei. Also geparkt.
Über die Außentreppe betreten wir die nachträglich angebaute schöne Terrasse.
Eine Schiefertafel weist auf frische Käsesahnetorte und hausgemachte Waffeln.
Trotz des schönen Wetters war die Terrasse nur schwach besucht. Die besten Plätze frei, aber ausschließlich für die Hausgäste reserviert. So ähnlich, wie das Handtuch als Platzhalter im Urlaub am Pool, aber vom Chef ausgelegt.
Egal, die anderen freien Plätze sind auch schön.
Die weibliche Bedienung ist mit zwei Gästen am Nebentisch vertieft in ein Gespräch über die örtliche Verkehrsführung.
Wir warten, und warten…. Nett anzusehen der Blick auf ihren Rücken und die schöne Mosellandschaft.
Irgendwann werden wir wie selbstverständlich gesichtet.
Mein Mann wünscht sich die Käsesahnetorte und eine Tasse Kaffee.
Ich-Nicht-Süßmaul bestelle eine trockene Rieslingschorle.
Irgendwann wird auch serviert. Ich trinke einen Schluck… Wein. Keine Schorle und auch absolut nicht trocken.
Mein Mann probiert die Käsesahnetorte. An der Spitze fehlt ein großes Stück. Abgebrochen oder abgeschnitten? Nicht schlimm. Denn die Torte isst man besser nicht.
Mein Mann schaut mich an und sagt: „Der Kuchen ist warm.“ Ich teste per Fingerrücken. Leider habe ich das Thermometer von Kritikerfreund hbeermann nicht im Wochenendgepäck. Warm. Richtig warm. Wir schauen uns das Gebäck näher an. Am Rücken die Sahne nicht mehr cremeweiß sondern gelblich angetrocknet. Der Bisquit ebenfalls.
Mein Kommentar: „Den isst du keinesfalls!!!“. Nach einer schweren Magen- / Zwerchfell-OP vor einigen Jahren dürfte ein verdorbener Magen bei meinem Mann „suboptimal“ sein.
Da kein Service in Sicht, beschließt mein Mann das warme Trockengebäck an die Theke zu bringen. Sonst heißt es noch, die Torte sei draußen warm geworden.
Die Reklamation wird von der Dame mit „dann ist es so“ quittiert.
Aber der Kaffee ist gut!
Wir trinken aus, meinen Kaffeekränzchenwein reklamiere ich nicht.
Die Servicemitarbeiterin läßt sich mal wieder blicken und oh Schreck! Alle 3 Tische mit je 2 Personen wollen gleichzeitig zahlen!
Am ersten Tisch wird kassiert, alle 3 Belege wurden zuvor ausgedruckt in der Hand. An diesem Tisch werden die verkehrspolitischen Gespräche nun ausführlich weitergeführt.
Ich werde nun echt kribbelig (lag vielleicht auch an der Sonne mit dem Wein).
Der zweite Tisch will mit einem 100er zahlen, dieser muß im Haus gewechselt werden. Nicht schlimm.
Ich frage die Bedienung, ob ich vielleicht den Beleg schon mal haben könnte. Es folgte eine Ausführung: „Eins nach dem anderen! Wenn ich Ihnen den Beleg gebe, heißt das, sie haben schon bezahlt. So ist die Regel im Service!“.
Die Dame kennt sich wirklich aus im Service!
Wir warten also belehrt, bis wir dran sind. In der Zwischenzeit sagt uns das Paar mit dem 100er vom Nebentisch, hier sei die Käsesahnetorte auch warm gewesen. Ich glaube, sie waren im Nachhinein nicht so froh, sie gegessen zu haben.
Bei uns ist dann auch mal Zahltag. Ich erlaubte mir den Hinweis, ich hätte eigentlich eine Schorle bestellt. Sie wollte ausholen zu erneuten Diskussionen. Worauf ich antwortete, dass ich den Wein schon bezahlen werde.
Tasse Kaffee € 2,10
Irgendein Wein, halbtrocken, 0,2 l, € 4,80!!!
Der Kuchen tauchte, oh Wunder, nicht auf der Rechnung auf. Immerhin.
Rechnung also € 6,90. Ich hätte es passend gehabt. Nun nahm ich mir die Freiheit mit € 50,00 zu reichen.
So wurde aus Spaß (erhoffte schöne Einkehr) ERNST in Ernst. Aber der Tag sollte noch gelungen enden und uns die Laune nicht verderben. Wir sind um eine Erfahrung reicher.
Keine Empfehlung. Trotz schönem Ambiente im Innern werden wir hier wohl kaum noch mal zum Mittag- oder Abendessen einkehren.
Unsere Schönwetter-Heimreise führte von Koblenz entlang der Mosel.
Cochem wie immer überfüllt, kurz darauf der Ort Ernst. Schon dreimal fiel uns das Hotel Filla Andre im Ort Ernst positiv ins Auge. Gepflegt, der Blick auf die Mosel und Weinberge nur durch die B49 getrennt.
Dieses Mal, zur besten Kaffezeit, mein lieber Gatte hat eine integrierte „Unterzuckeruhr“, kamen wir am Hotel vorbei. Parkplätze gibt es neben dem Restaurant und am Moselufer reichlich und kostenfrei. Also geparkt.
Über die Außentreppe betreten wir die nachträglich... mehr lesen
Restaurant im Hotel Filla Andre
Restaurant im Hotel Filla Andre€-€€€Restaurant026714688Moselstraße 1, 56814 Ernst
2.0 stars -
"Service? Und wie aus Spaß „Ernst“ wurde!" PetraIOUnsere Schönwetter-Heimreise führte von Koblenz entlang der Mosel.
Cochem wie immer überfüllt, kurz darauf der Ort Ernst. Schon dreimal fiel uns das Hotel Filla Andre im Ort Ernst positiv ins Auge. Gepflegt, der Blick auf die Mosel und Weinberge nur durch die B49 getrennt.
Dieses Mal, zur besten Kaffezeit, mein lieber Gatte hat eine integrierte „Unterzuckeruhr“, kamen wir am Hotel vorbei. Parkplätze gibt es neben dem Restaurant und am Moselufer reichlich und kostenfrei. Also geparkt.
Über die Außentreppe betreten wir die nachträglich
Besucht am 24.07.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
… aber wenn wir schon mal hier sind?
Die A61 kennen wir ausreichend. Heimfahrt am Sonntag und tatsächlich schien mal die Sonne, und zwar richtig!
Also kurz entschlossen: Heute keine Autobahn. Wir fahren an der Mosel entlang und dann durch den Hunsrück nach Hause.
Am Vorabend waren wir ja schon in Winningen. Vom Ort selbst sahen wir da nichts, dies holten wir nun nach.
Die Winzerwirtschaft Barz sah sehr einladend aus. Ein üppiges Frühstück lag hinter uns. Aber bei der Hitze könnten wir doch was trinken!? Zudem das Schild „Regionale Feinkost“. Vielleicht finden wir hier noch ein Mitbringsel für Kritikerfreund Nolux, unser Treffen nächsten Sonntag? Nichts wie rein!
Wir betreten das schöne Haus, der Weg führt zuerst durch den Laden. Weine, Sekt , Essige, Öle, Senf, Marmeladen, Chutneys, Wurst, Liköre, Pralinen, Honig….. bei solchen Läden erwacht meine innere „Shoppingqueen“. Ich bleibe stecken, mein Mann sucht uns schon mal ein schönes Plätzchen!
Weiter geht es durch die Gaststube, Wintergarten Platz für Herrn und Frau Sommer :-)
in den sehr geschützten Innenhof. Dieser voll ummauert, ein riesiges Sonnensegel sorgt für Schutz vor Sonne und auch vor Regen. Eigentlich ist es eher ein luftiger Raum als ein Außenbereich. Hier finden wir unseren schönen Platz.
Gemütlich rustikal dekoriert. Bruchsteinmauern, alte Möbel, Pflanzen, Kräuter, Flaschen… So stellt man sich eine Winzerwirtschaft vor. Uns gefällt es sehr.
Die (vielleicht) Chefin begrüßt uns herzlich und unkompliziert. Die am Tisch ausliegende Karte hatten wir bereits studiert. Etwas durcheinander, aber spannend zu lesen. Kleinigkeiten und vollwertige Gerichte.
80 % der verarbeiteten Lebensmittel und 100 % der Weine stammen aus der Region. Die Lieferanten auf einer extra Seite deklariert.
2 trockene Rieslingschorlen bestellen wir. Aber dazu aus der Rubrik „regionale Tapas“: Bauernbrot mit Knoblauch € 2,20
und Ziegenfrischkäse mit Weingelee und Weinberg-Pfirsisch-Chutney € 2,95.
Hunger haben wir ja nicht. Aber eine Kleinigkeit zum Wein? Das soll so sein. Der Tag wird noch lang.
Unsere Schorlen werden gut gekühlt in Karaffen serviert.
Kurz darauf ein schön dekorierter Teller mit unserer Wahl.
Wir sagten bei der Bestellung wir würden teilen. Daher ist das Servieren auf einem Teller (und zu diesem günstigen Preis) absolut in Ordnung. Dazu wurde im separaten Körbchen weitere 3 Scheiben Bauernbrot zum Frischkäse gereicht.
Das Knoblauchbrot leicht angeröstet mit Butter bestrichen. Die Knoblauchscheiben hätten für uns etwas mehr sein dürfen :-), mit frischer Kresse dekoriert .
Der milde Ziegenfrischkäse an einem frischen Salatbouquet und Kräutern angerichtet. So ansprechend hätten wir es wirklich nicht erwartet.
Das Weingelee und Pfirsisch-Chutney im zweigeteilten Schälchen. Geschmacklich wunderbar zum Käse. Das Bauernbrot ganz frisch. Ob es auch nach Idar-Oberstein geliefert wird?
Bitte ein Blick auf die Preise!!!! Es war mehr als ein Snack! So gut, frisch, sättigend und regional ißt man in keinem der bekannten Imbissketten.
An den Nebentischen wurden üppigere Speisen serviert (die hatten nicht unser Frühstück, die Armen). Fleischgerichte mit Bratkartoffeln… sah gut aus und die Gäste beim Essen zufrieden.
Im Shop noch ein bisschen geshoppt, Gesamtrechnung bezahlt, wurden wir sehr nett verabschiedet und geben eine volle Empfehlung weiter.
… aber wenn wir schon mal hier sind?
Die A61 kennen wir ausreichend. Heimfahrt am Sonntag und tatsächlich schien mal die Sonne, und zwar richtig!
Also kurz entschlossen: Heute keine Autobahn. Wir fahren an der Mosel entlang und dann durch den Hunsrück nach Hause.
Am Vorabend waren wir ja schon in Winningen. Vom Ort selbst sahen wir da nichts, dies holten wir nun nach.
Die Winzerwirtschaft Barz sah sehr einladend aus. Ein üppiges Frühstück lag hinter uns. Aber bei der Hitze könnten wir... mehr lesen
4.0 stars -
"Eigentlich wollten wir nur was trinken…" PetraIO… aber wenn wir schon mal hier sind?
Die A61 kennen wir ausreichend. Heimfahrt am Sonntag und tatsächlich schien mal die Sonne, und zwar richtig!
Also kurz entschlossen: Heute keine Autobahn. Wir fahren an der Mosel entlang und dann durch den Hunsrück nach Hause.
Am Vorabend waren wir ja schon in Winningen. Vom Ort selbst sahen wir da nichts, dies holten wir nun nach.
Die Winzerwirtschaft Barz sah sehr einladend aus. Ein üppiges Frühstück lag hinter uns. Aber bei der Hitze könnten wir
Geschrieben am 03.08.2016 2016-08-03| Aktualisiert am
04.08.2016
Besucht am 23.07.2016Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 120 EUR
Zu Besuch in Koblenz. Es war schon festgelegt, wo wir es uns am Samstagabend zu viert gut gehen lassen wollten.
Der kurze Weg führte von Koblenz an die Untermosel nach Winningen. Und wir mussten noch nicht einmal selbst fahren.
Das ausgewählte Restaurant direkt mit Blick auf die Mosel und dem überschaulichen Yachthafen Marina Winningen.
Die Betreiber des Hafenrestaurants, Eheleute Schiffers, sind hocherprobte Gastronomen. Bis vor Kurzem betrieben sie den „Koblenzer Bauereiausschank“ der Königsbacher. Vom Rhein ging es dann 2016 etwas kleiner und feiner an die Mosel. Der Neustart ist sicherlich dieses Jahr schwierig. Die schönen Terrassenplätze sollten über Sommer ausgebucht sein. Aber bei diesem wechselhaften Wetter?
Parkplätze sind reichlich und kostenfrei am Moselufer vorhanden. Handbremse sollte man sicherheitshalber anziehen. Eine enge und steile Treppe führt zum Restaurant. Dies liegt einige Meter erhöht. Im Hinblick auf Hochwasser sicherlich ein guter Bau. Wer nicht gut zu Fuß ist (oder zu viel getrunken hat) kann sich aber auch zu Fuß oder per Auto seitwärts ans Restaurant fahren und / oder abholen lassen. Das Restaurant und Toiletten sind ebenerdig, also gehbehindertengerecht. Rollstuhlgerecht sind die Toiletten nicht.
Service:
Wir wurden im Gastraum herzlich begrüßt. Ein erfahrener Servicemitarbeiter begleitete uns zum reservierten runden Tisch im Anbau. Gastraum mit Blick auf den Hafen
Die Speisekarten gereicht, eilige Getränkewünsche erfragt und auch das Hintertürchen „wir dürfen in Ruhe die Karte studieren“ offen gehalten.
Der Service wurde ausschließlich an diesem Abend von diesem Mitarbeiter erledigt und es gab schlicht nichts zu beanstanden. Ruhig, immer aufmerksam, sehr freundlich und souverän. Wir sind immer erfreut, wenn man sich einfach als Gast so wohlfühlen kann. Sonderwünsche kein Problem, leere Gläser wurden sofort bemerkt, Frage nach dem Servieren, ob alles recht ist!
Speisen und Getränke (die Getränke kurz zusammengefasst):
Mineralwasser Rhodius, 0,75 l zu € 5,60 (mit Kühler)
Aperol Spritz, € 4,50
Erdinger alkoholfrei, 0,5 l, € 3,80
Grauburgunder (Pfalz), 0,2 l, € 4,20. Sehr gut! Es folgten mehrere für die Nicht-Autofahrer!
Espresso, € 2,00
Die Speisekarte ist gerade noch nicht überladen und abwechselungsreich (online einsehbar).
Die Vorspeisen kommen etwas kurz, vielleicht werden diese hier nicht so sehr nachgefragt. Das Küchenteam ist hier aber flexibel.
Der „Pizzabäcker“ wurde vom Vorbetreiber des Capitano übernommen. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte, ist die Pizza hier richtig gut!
Die Speisekarte ergänzt durch die saisonale Pfifferlingskarte. Diese sehr verlockend, aber ohne Vorspeise.
Auf Nachfrage war es sofort möglich „gebratene Pfifferlinge Caprese mit Mozzarellakugeln an Strauchtomaten, Balsamico, Olivenöl und Baguette“als Vorspeise zu viert zu erhalten. Hier wurde dann 2 x das Hauptgericht mit € 12,80 abgerechnet. Für 6,40 € war dies eine richtig feine Vorspreise.
Leider an den Pfifferlingen Speck. Ich vergaß zu fragen und es ging 50:50 aus: 2 Speckhasser und 2 Speckliebhaber. Also alles gut, insbesondere weil der Speck wirklich dezent war (konnte man ja auf die Seite schieben).
Der rechteckige Teller schön dekoriert, Tomate mit Pesto und Kresse, frisches Basilikum und Rucola. Alles sehr fein abgestimmt.
Zur Hauptspeise für die Herren Pizza und die Damen Pasta.
Für meinen Mann und mich fast die identischen Speisen wie montags zuvor in Idar-Oberstein. Ich könnte nun behaupten, dies sei volle Absicht gewesen um Unterschiede zu bewerten. Nein! Wirklich Zufall!
Also für die Damen: Spaghetti con aglio e gamberetti, mit gebratenen Riesengarnelen, Cherrytomaten, Chili, Knoblauch und Pesto zu € 13,90.
Tiefe und gut gefüllte Pastateller wurden serviert. Die Spaghetti abgedeckt mit frischem Rucola, eine willkommene Zugabe, und Parmesanspänen. Die Pasta wunderbar al dente, nicht zu ölig und richtig schön in der Schärfe! Der Knoblauch endlich mal schmeckbar. Eine sehr gute Portion, mindestens 12 Garnelen. Welche enorme Steigerung für € 1,40 mehr zum Spaghettigericht am Montag in unserer Heimatstadt!
Die Herren: Pizza Tonno Cipolla zu € 8,50 Thunfischpizza
Beide Pizzen sehr schon goldgelb und knusprig gebacken. Der Teig luftig, der feine Teiggeschmack wurde nicht vom Belag überlagert. Schön belegt, frische Champignons, Zwiebeln. Die Pizza meines Mannes zusätzlich und ohne Aufpreis mit Knoblauch. Die Herren lobten beide die gute Würzung.
Pappsatt war mal wieder kein Platz für ein Dessert, nur für einen guten Espressso. Ein nach dem Bezahlen vom Wirt angebotenes „Verdäulerle“ lehnten wir nicht ab.
Ambiente:
Vor dem Restaurant gibt es Außenplätze mit direktem Blick auf Mosel und Hafen. Biergarten
Dazu seitlich eine weitere, etwas gemütlichere, Terrasse. Leider spielte mal wieder das Wetter nicht mit. Wir fanden also im Restaurant unseren Platz. Hier auch zweigeteilt: Der wohl ältere Gastraum und der Anbau mit bodentiefen Schiebe-Fenstertüren.
Alles sehr gepflegt, schön, modern und nicht überladen dekoriert. Tischläufer, Miniorchidee, Windlicht.
Die Toilettenräume ohne jede Beanstandung. Sehr sauber und gepflegt.
Fazit:
Fröhlicht traten wir die Heimreise mit unserem nüchternen Fahrer an! Herzliche Verabschiedung des Serviceteams inklusive Betreiber. Hier kommen wir gerne wieder her!
Zu Besuch in Koblenz. Es war schon festgelegt, wo wir es uns am Samstagabend zu viert gut gehen lassen wollten.
Der kurze Weg führte von Koblenz an die Untermosel nach Winningen. Und wir mussten noch nicht einmal selbst fahren.
Das ausgewählte Restaurant direkt mit Blick auf die Mosel und dem überschaulichen Yachthafen Marina Winningen.
Die Betreiber des Hafenrestaurants, Eheleute Schiffers, sind hocherprobte Gastronomen. Bis vor Kurzem betrieben sie den „Koblenzer Bauereiausschank“ der Königsbacher. Vom Rhein ging es dann 2016 etwas kleiner und... mehr lesen
4.5 stars -
"Wohlfühlen und gut essen an der Mosel" PetraIO
Zu Besuch in Koblenz. Es war schon festgelegt, wo wir es uns am Samstagabend zu viert gut gehen lassen wollten.
Der kurze Weg führte von Koblenz an die Untermosel nach Winningen. Und wir mussten noch nicht einmal selbst fahren.
Das ausgewählte Restaurant direkt mit Blick auf die Mosel und dem überschaulichen Yachthafen Marina Winningen.
Die Betreiber des Hafenrestaurants, Eheleute Schiffers, sind hocherprobte Gastronomen. Bis vor Kurzem betrieben sie den „Koblenzer Bauereiausschank“ der Königsbacher. Vom Rhein ging es dann 2016 etwas kleiner und
Geschrieben am 29.07.2016 2016-07-29| Aktualisiert am
31.07.2016
Besucht am 18.07.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
Der Wirt des Al Castello ist nicht unerfahren. Sehr abseits betrieb er bisher das Restaurant Da Nedo im Jahnhaus. Jahre zuvor eine weitere Gastronomie zentral im Stadtteil Idar.
Am „Da Nedo“ hatte ich im vergangenen Jahr den Aushang der Speisen gesichtet und Abstand von einem Besuch genommen. Die Speisekarte einfach zu überladen.
Nun hat sich der Wirt vom sehr abseits gelegenen Jahnhaus verabschiedet und am Obersteiner Marktplatz eingefunden. Ein schönes Gasthaus, es stand nicht zu lange leer. Die neue Speisekarte wohltuend gekürzt, aktuelle Empfehlungen gibt es auf der Schiefertafel. Schön.
Unser erster Besuch im April war etwas anstrengend. Vorspeise nicht wie angekündigt, Platz am Zugang zu den Toiletten und extrem kalter Zug in den Rücken an unserm Tisch, schwach gewürztes Essen, einfallslose Gemüsepizza. Ich war nach dem Essen wiklich unterkühlt, wollte daher sofort nach dem Essen nach Hause.
Wartezeit auf die Pizza: 1,5 Stunden. Eine Gesellschaft im Nebenraum hat dem Team wohl zu viel abverlangt.
Zweiter Versuch nun an einem warmen Montag. Der „Gastro“Marktplatz von Oberstein gut besucht. Ein Wochenmarkt wird hier leider nicht mehr abgehalten. Kostenfreie Parkplätze sind zu bekommen, nicht immer. Ein paar Schritte muss man immer in Kauf nehmen.
Direkt vor dem Eingang war noch ein kleiner Tisch frei. Für Montag war das Restaurant mit Außenplätzen recht gut besucht.
Vom Chef wurden wir wieder nett begrüßt. Die Karten gereicht, Getränkewünsche abgefragt.
1 Flasche San Pellegrino, 0,75 l, zu fairen € 4,90 bestellten wir vorweg. Laut Karte € 5,50 (vielleicht wird man hier und da doch noch vernünftig bei den Wasserpreisen, in unserem Landkreis ist meist Autofahren angesagt).
Wir bestellen beim Servieren des Wassers die Speisen. Meine Anmerkung: Die Pasta könne gerne scharf gewürzt sein wurde kommentiert mit : „Aber sicher, ist sowieso“.
Vitaminzufuhr: Kleiner gemischter Salat zu € 3,60. Dieser wurde zügig mit frisch aufgebackenen Pizzabrötchen serviert. Der Salat ohne Tadel. Frische Zutaten, Radiccio und Rucola gaben eine schöne Bitternote, schwarze Oliven, säuerlich erfrischendes Essig-Öl-Dressing.
Zum Hauptgang für meinen Mann: Pizza Diavolo mit Tomatensauce, Käse, Peperoniwurst, frische Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, scharf zu € 8,50 in der großen Version.
Für mich: Spaghetthi Frutti di Mare zu € 12,50. Empfehlung von der Schiefertafel.
Zur Hauptspeise ein Pils, 0,3 l zu € 2,20 für meinen Mann. Für mich ein Chardonnay, 0,25 l zu € 4,00.
Unsere Hauptspeisen wurden nach angenehmer Wartezeit serviert. Nochmals dazu die frisch aufgebackenen Pizzabrötchen. Warm richtig gut, abgekühlt leider fade, zäh und so dass man sie nicht braucht.
Die Pizza appetitlich und gut gebacken. Aber wo ist hier „Diavolo“?. Bei Schärfe bin ich wesentlich schmerzfreier als mein Mann. Aber wenn er schon sagt, es sei fade???
Statt „Frutti die Mare“ bekam ich eine übersichtliche Portion Spaghetti in Tomatensugo. Obenauf 6 Tiefkühlgarnelen (Garnelchen) und ein frisches Petersilienblatt zur Deko. Wo sind hier „Frutti die Mare“? Da preisgleich, Garnelen für mich ok, die Portion aber wirklich kleinlich.
Nach dem Essen stand noch die Abholung und Auswilderung unseres aufgepäppelten Fund-Jung-Uhus (Zusammenarbeit von Initiative für Tiere in Not e. V., Idar-Oberstein und Hoffnung für Tiere – Tierschutz e. V., Baumholder… er bekam weder Salat, Pasta oder Pizza) auf dem Progamm. Reklamation also nicht möglich und nicht unbedingt nötig.
Wir bestellten die Rechnung und der nette Chef erfragte unsere Zufriedenheit. Wir merkten die kindgerechte Würzung der Gerichte an und ich hatte den Eindruck auf ehrliches Interesse unseres Kommentares zu stoßen. Dass ich die “Frutti die Mare“ vergeblich unter den Garnelen suchte merkte ich ebenso an. Italienisch-galant wurde gekontert: Beim nächsten Besuch soll ich mich melden. Ich bekomme „Frutti di Mare speciale“. Mal sehen… Er hätte versehentlich falsch an die Küche weitergegeben. Ehrliche Antwort. Wir wurden sehr nett verabschiedet.
Ambiente:
Gemütlich, gepflegt. Schon vorher ein gepflegtes, nicht zu großes Restaurant. Kräuter und mediterrane Pflanzen sind passend dekoriert. Beim Betreten des Restaurants sind wenige Stufen zu überwinden. Die Toiletten sind würdevoll gealtert, sauber und gepflegt.
Fazit:
Schön, dass an diesem Platz ein schönes Restaurant einen neuen Wirt gefunden hat. Steigerungen sind möglich (mutigeres Würzen und die richtigen, bestellten Speisen. Auf den Tischen und am Tresen frische Kräuter zur Dekoration. Warum finden sie in der Küche nicht ihren Weg?).
Der Wirt sollte nicht nur auf Touristen, sondern auch auf die heimische Kundschaft setzen. Der Gedanke der "Gewinnmaximierung" kann ein Schuß nach hinten sein.
Der Wirt des Al Castello ist nicht unerfahren. Sehr abseits betrieb er bisher das Restaurant Da Nedo im Jahnhaus. Jahre zuvor eine weitere Gastronomie zentral im Stadtteil Idar.
Am „Da Nedo“ hatte ich im vergangenen Jahr den Aushang der Speisen gesichtet und Abstand von einem Besuch genommen. Die Speisekarte einfach zu überladen.
Nun hat sich der Wirt vom sehr abseits gelegenen Jahnhaus verabschiedet und am Obersteiner Marktplatz eingefunden. Ein schönes Gasthaus, es stand nicht zu lange leer. Die neue Speisekarte wohltuend gekürzt,... mehr lesen
Ristorante Al Castello
Ristorante Al Castello€-€€€Restaurant, Pizzeria06781980175Hauptstraße 428, 55743 Idar-Oberstein
3.0 stars -
"Unser 2. Besuch: Etwas besser!" PetraIODer Wirt des Al Castello ist nicht unerfahren. Sehr abseits betrieb er bisher das Restaurant Da Nedo im Jahnhaus. Jahre zuvor eine weitere Gastronomie zentral im Stadtteil Idar.
Am „Da Nedo“ hatte ich im vergangenen Jahr den Aushang der Speisen gesichtet und Abstand von einem Besuch genommen. Die Speisekarte einfach zu überladen.
Nun hat sich der Wirt vom sehr abseits gelegenen Jahnhaus verabschiedet und am Obersteiner Marktplatz eingefunden. Ein schönes Gasthaus, es stand nicht zu lange leer. Die neue Speisekarte wohltuend gekürzt,
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Das Wetter könnte nicht besser sein! Strahlender Sonnenschein.
Ambiente:
Wir treffen zum Mittagessen an dem idyllisch gelegenen Hotel-Restaurant ein. Es liegt genau zwischen 2 Weihern, dem langen und schmalen Hammerwoog und dem Wurzelwooggraben. Der Wald um den Weiher ist seit 1978 als Naturdenkmal im Landschaftsschutzgebiet eingestuft.
Etwas abseits, die A6 und die B270 liegen in unmittelbarer Nähe. Eigene Parkplätze gibt es ausreichend rund um das Hotel.
Vor dem größeren Hammerwoog liegt die Außenterrasse mit schöner Bestuhlung und Sonnenschirmen. Es ist wunderbar ruhig. Straßenlärm? Fehlanzeige. Der Blick aufs Gewässer, ringsherum Wald. Das ist genau nach unserem Geschmack.
Der Gastraum innen geräumig, gepflegter Landhausstil. Die Toiletten 1 Stockwerk tiefer tadellos. Große alte schwarz-weiß-Bilder zeigen die Geschichte des Hauses und der Umgebung. Das ist gut gelungen.
Service:
Zwischenzeitlich hat mehrmals der Betreiber gewechselt.
Wir werden freundlich begrüßt und zu unserem reservierten Tisch mit Blick auf den großen Weiher geführt.
Die Karten werden gereicht, mit Hinweise auf die Zusatzkarte mit thailändischen Gerichten. Wenig später werden die Getränkewünsche abgefragt und dann auch die Speisen aufgenommen.
Das Restaurant ist für Dienstag Mittag gut besucht. Eine kleine Hochzeitsgesellschaft ist auch anwesend.
Junge Servicemitarbeiter sind ausreichend vorhanden. Alle sehr freundlich, aufmerksam aber teilweise auch etwas unkoordiniert. Dies liegt vielleicht auch daran, daß der Service nicht festen Tischen zugeordnet ist.
Die Wartezeit auf Getränke und Speisen ist in Ordnung. Der Erstklässlerin wird die Wartezeit mit einer bunt und sehr großzügig gefüllten Geschenketüte vertrieben.
Speisen und Getränke:
Gerolsteiner Mineralwasser (0,75 l zu € 5,50) für alle und trockene Weißweinschorle (0,5 l zu € 4,50) für uns.
Pils, Radler, Bionade finden auch Abnehmer am Tisch.
Die Speisekarte ist ansprechend gestaltet. Deutsch, regional, mediterran. Suppen, Salate, Schnitzel, Steaks, Fisch, Vegetarisches und Desserts. Nicht überladen. Das Haus wirbt damit, Fleisch aus Massentierhaltung zu meiden und Fisch aus nachhaltigem Fang zu servieren.
Riesen-Gnocchi „Pomodoro“, Grillpfännchen, Schnitzel werden von unseren Gastgebern bestellt.
Uns hat es die Extrakarte mit Thailändischen Spezialitäten (nur dienstags und mittwochs) angetan. Zumal am Nebentisch 2 Damen duftende und appetitliche Speisen dieser Karte serviert bekommen. Diese Extrakarte ist sehr vielfältig, sicherlich arbeitet in der Küche jemand mit thailändischen Wurzeln.
Mein Mann und ich entscheiden uns für:
Gung Thod Kratiam Prik Thai
Riesengarnelen, in Knoblauch gebraten, Frühlingszwiebeln, Pfeffer, Thai‐Korianderwurzel und verschiedenem Gemüse in Soja- und Austernsoße zu € 18,50.
Vorab wurde zur Überbrückung der Wartezeit frisches Baguette und Kräuterquark serviert.
Auch ein Tellerchen mit Kroepoek (Krabbenchips), deren Daseinsberechtigung hat sich mir noch nicht erschlossen. Erinnert es mich eher an einen Besuch im Baumarkt auf der Suche nach Isoliermaterial. Geschmackssache.
Nach etwas längerer Wartezeit wurden unsere Speisen serviert. Dies ging flott, da 2 Mitarbeiter uns die Speisen reichten. Alles heiß und sehr appetitlich. Insbesondere die Thaigerichte ein Hingucker.
Das Gemüse reichlich und sehr knackig (mögen wir sehr gerne so), obenauf 8 große Garnelen. Die Garnelen auf den Punkt gebraten, ließen sich leicht aus Ihrer Hülle entfernen. Angenehm dezente Würze, der Knoblauch kam gut durch, ohne zu dominieren.
Ein tolles leichtes Sommergericht das nicht schwer im Magen liegt.
Alle Portionen gut bemessen. Die Beilagen, Pommes und Reis, allerdings zu knapp bemessen. Das sahen wir nachher alle so.
Meine Freundin mit dem Tortenblick hatte in der Kühlung eine Mousse-au-Chocolat-Torte entdeckt. Die durfte es dann noch für sie und meinen Mann sein. Ich habe probiert! Da könnte Suchtgefahr entstehen. Frisch, locker und eine luftige Füllung. Der Blechhammer soll bekannt sein für seine Torten.
Zum Abschluss noch ein Espresso . Wir hatten einen tollen Nachmittag.
Fazit: Unser nächster Besuch wird keine 6 Jahre dauern.
Bei schönem Wetter ist dieses Haus ein Muss, bei Glatteis sollte man sich überlegen, besser oben an der Straße zu parken. Die Ab- /Auffahrt zum Hotel könnte bei Glatteis gewagt sein.