Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 964171x gelesen 16469x "Hilfreich" 15234x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 03.01.2017 2017-01-03| Aktualisiert am
03.01.2017
Besucht am 17.12.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 21 EUR
Besuch in meiner Geburtsstadt Ratingen. Diese präsentiert sich uns in bester Laune.
Trockenkalt ist es, ein paar Sonnenstrahlen kommen am Vormittag durch. Wir schlendern durch das kleine Städtchen und es fehlt uns an nichts. Ein gemütlicher Weihnachtsmarkt, ein schöner Wochenmarkt, von dem ich in Idar-Oberstein nur träumen kann (ich werde zur Shoppingqueen an haltbarem Gemüse: Kartoffeln, Ringelbeete, Karotten, Topinambur, Knoblauch und Petersilienwurzel landen im Kofferraum). Schöne Geschäfte, überall nette Leute. Wer braucht die Kö?
Zur späteren Mittagszeit, alles ist erkundet, möchten wir gerne in Ruhe und im Warmen eine Kleinigkeit essen. Nach gutem Frühstück waren wir nicht zu hungrig, aber bis zum Abendessen dürfte es zu lange werden.
Das „alte Steinhaus“ sieht einladend aus. Die vorangegangene Bewertung von Escoffier² hatte ich nicht mehr im Sinn.
Wir betreten das älteste Steinhaus der Stadt und werden freundlich von einem jungen Herrn empfangen und eine Treppe höher geführt. Wir merken an, nur eine Kleinigkeit essen zu wollen. Dies sei absolut in Ordnung.
Neben einer lustigen kleinen Gesellschaft dürfen wir nehmen. Es ist gemütlich, rustikal und gepflegt. Viel Stein, viel Holz und Gebälk, Stühle mit Korbgeflecht und Bänke an den dicken Bruchsteinwänden. Es ist dezent weihnachtlich dekoriert.
Die Speisekarte (in deutsch, englisch und spanisch) wird gereicht und erfreut entdecken wir Frankenheim Alt auf der Karte. Dies wird bestellt, 0,3l zu € 2,10. Es wird prompt und perfekt gekühlt serviert.
Der junge Mann lässt uns die Karte studieren und kümmert sich um die kleine Gesellschaft.
Wir entscheiden uns für: Brot mit Tomaten, Olivenöl und Knoblauch zu € 3,90
Mein Mann zum Aufwärmen für die schlichte Tomatensuppe zu € 4,50 und ich für den Oktopussalat zu € 6,50.
Zwischendurch suche ich die sauber und gepflegten Toiletten im Untergeschoss auf und stelle fest, dass der junge Servicemitarbeiter im Fitness-Studio arbeitet! Der Speiseaufzug gegenüber unseres Tisches ist wohl außer Betrieb und so trägt er sportlich und flott alle Speisen und das „Leergut“ über 2 Stockwerke!
Unsere Speisen kommen nach angemessener Wartezeit.
4 Scheiben geröstetes Brot, nett angerichtet. Aromatisch, knusprig. Beim Italiener wären es Bruschetta gewesen. Pan con Tomate
Die Tomatensuppe im Steingut, dampfend heiß und wirklich gut. Bis zum letzten Löffel bleibt sie schön heiß im Töpfchen. Sopa de Tomate
Mein Oktopussalat ebenfalls im Steingut auf Salatblättern angerichtet. Der erste Bissen, nun ja… Er kam wohl auch frisch aus dem Kühlschrank. Nach und nach schmeckte ich aber die harmonische Abstimmung mit Olivenöl und wohl Zitrone. Allerdings war der Pulpo nichts für Kauunlustige oder schlechte Zahnprothesen. Hier kann ich mit einwandfreiem Kauwerkzeug punkten. Bei Hunden und Katzen werden so Zahnbeläge entfernt, nun die Zahnbürste habe ich trotzdem im Gepäck. Etwas zarter wäre aber nicht von Nachteil gewesen, geschmacklich gut. Der junge Servicemitarbeiter versichert, der Pulposalat sei hausgemacht. Ensalada de Pulpo
Die Portionen unserer kleinen Tapas so, wie es für unseren kleinen Imbiss angedacht war.
Zwischendurch ließ sich unser netter Serviceherr immer wieder sehen. Treppen kein Hindernis. Getränke aufgefüllt und nach dem Rechten gefragt – schön.
Wir zahlen, werden nett verabschiedet.
Kleine Enttäuschung für mich, als wir die untere Gaststube mit Theke in Ruhe anschauen. Eine Tafel hängt dort aus – mit 3 Muschelgerichten! Ich liebe Muscheln, mein Mann mag sie nicht. Daher esse ich sie meist, wenn sie im Restaurant angeboten werden. Und in spanischer Zubereitung noch lieber. Schade, dass die Tafel im 1. OG nicht aufgestellt war und kein Hinweis erfolgte.
Besuch in meiner Geburtsstadt Ratingen. Diese präsentiert sich uns in bester Laune.
Trockenkalt ist es, ein paar Sonnenstrahlen kommen am Vormittag durch. Wir schlendern durch das kleine Städtchen und es fehlt uns an nichts. Ein gemütlicher Weihnachtsmarkt, ein schöner Wochenmarkt, von dem ich in Idar-Oberstein nur träumen kann (ich werde zur Shoppingqueen an haltbarem Gemüse: Kartoffeln, Ringelbeete, Karotten, Topinambur, Knoblauch und Petersilienwurzel landen im Kofferraum). Schöne Geschäfte, überall nette Leute. Wer braucht die Kö?
Zur späteren Mittagszeit, alles ist erkundet, möchten... mehr lesen
Altes Steinhaus -Tapas & Steaks-
Altes Steinhaus -Tapas & Steaks-€-€€€Restaurant49021025797984Bechemer Straße 10, 40878 Ratingen
3.5 stars -
"Kleiner und ordentlicher Mittagssnack" PetraIOBesuch in meiner Geburtsstadt Ratingen. Diese präsentiert sich uns in bester Laune.
Trockenkalt ist es, ein paar Sonnenstrahlen kommen am Vormittag durch. Wir schlendern durch das kleine Städtchen und es fehlt uns an nichts. Ein gemütlicher Weihnachtsmarkt, ein schöner Wochenmarkt, von dem ich in Idar-Oberstein nur träumen kann (ich werde zur Shoppingqueen an haltbarem Gemüse: Kartoffeln, Ringelbeete, Karotten, Topinambur, Knoblauch und Petersilienwurzel landen im Kofferraum). Schöne Geschäfte, überall nette Leute. Wer braucht die Kö?
Zur späteren Mittagszeit, alles ist erkundet, möchten
Geschrieben am 02.01.2017 2017-01-02| Aktualisiert am
03.01.2017
Aufgrund einer Familienfeier hatten wir hier für 2 Übernachtungen frühzeitig gebucht. Da das Hotel direkt am Restaurant Cedrics (Ort der Feier) liegt, war es einfach verlockend direkt nach der Feier im Gebäude nebenan ins Bett zu fallen.
Das Haus Kronenthal ist kein Wellnesstempel, für unseren Zweck war es optimal. Insgesamt 4 Zimmer belegten wir im Kreis der Feiernden. Alle für diesen Anlass zufrieden.
Gebucht habe ich frühzeitig. Das Hotel, in günstiger Lage zum Flughafen Düsseldorf, A44, A3, A52 ist beliebt bei Messebesuchern und Städtereisenden. Zu Messezeiten ist es wohl schnell ausgebucht. Kostenfreie Parkplätze sind ausreichend vorhanden.
Die Chefin, Frau Zimmermann, führt das Hotel mit absoluter Freundlichkeit und bietet Service fast rund um die Uhr. Der Empfang sehr herzlich mit allen Informationen, die man braucht. Die Zimmer sind sauber und gepflegt.
Der Frühstücksraum ist gemütlich, zu unserem Besuch weihnachtlich dekoriert. Wir hatten einen Platz mit schönen Blick in den weitläufigen Garten.
Am Buffet steht alles bereit: Backwaren, abwechslungsreiche Käse- und Wurstplatten. Müsli, Quark, Rohkost, Obst, selbstgemachte Marmeladen, regionaler Honig, Nutella, gute Säfte, Wasser… Kaffee / Tee (auch Sonderwünsche) wird serviert. Ebenso Rühr- oder Spiegelei nach Wunsch. Alles frisch und in vernünftigen Portionen auf dem Buffet. Was leer ist, wird zügig aufgefüllt.
Preis/Leistung stimmen.
Aufgrund einer Familienfeier hatten wir hier für 2 Übernachtungen frühzeitig gebucht. Da das Hotel direkt am Restaurant Cedrics (Ort der Feier) liegt, war es einfach verlockend direkt nach der Feier im Gebäude nebenan ins Bett zu fallen.
Das Haus Kronenthal ist kein Wellnesstempel, für unseren Zweck war es optimal. Insgesamt 4 Zimmer belegten wir im Kreis der Feiernden. Alle für diesen Anlass zufrieden.
Gebucht habe ich frühzeitig. Das Hotel, in günstiger Lage zum Flughafen Düsseldorf, A44, A3, A52 ist beliebt bei... mehr lesen
Hotel Haus Kronenthal
Hotel Haus Kronenthal€-€€€Hotel02102 8508 0Brachter Straße 85, 40882 Ratingen
4.0 stars -
"Günstige Lage, sauber, super freundlich, ordentliches frisches Frühstück!" PetraIOAufgrund einer Familienfeier hatten wir hier für 2 Übernachtungen frühzeitig gebucht. Da das Hotel direkt am Restaurant Cedrics (Ort der Feier) liegt, war es einfach verlockend direkt nach der Feier im Gebäude nebenan ins Bett zu fallen.
Das Haus Kronenthal ist kein Wellnesstempel, für unseren Zweck war es optimal. Insgesamt 4 Zimmer belegten wir im Kreis der Feiernden. Alle für diesen Anlass zufrieden.
Gebucht habe ich frühzeitig. Das Hotel, in günstiger Lage zum Flughafen Düsseldorf, A44, A3, A52 ist beliebt bei
Geschrieben am 29.12.2016 2016-12-29| Aktualisiert am
29.12.2016
Besucht am 16.12.2016Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Ein Wochenende in meiner Heimatstadt mit „Anlass“! Der große Bruder rundet und wir feiern einen Tag vor der eigentlichen Feier seinen letzten U-50-Tag zu Dritt.
Eigentlich wollte ich mir für diesen Abend etwas Besonderes für meinen Bruder einfallen lassen. Dies war aber gar nicht so einfach. Freitag in der Vorweihnachtszeit – da ist schwer was zu bekommen.
Letztlich schlägt Bruder vor, gemütlich ins Buschhausen gehen. Hier kehrt mein Bruder immer mal wieder ein, zu Fuß von zu Hause mit einem kleinen Spaziergang. Wir waren zuletzt 2014 hier, auch zufrieden. Also online reserviert, eine Bestätigung kam prompt.
Ich kenne das Restaurant „schon immer“. Online nachgeschaut: 1920 wurde das ehemalige Bahnhofsgebäude in ein Restaurant umgewandelt. Nein, so alt bin ich noch nicht :-).
Das Buschhausen liegt sehr verkehrsgünstig nahe der Oberrather Straße, vom Autoverkehr bekommt man aber an dem zum Wald liegenden Haus nichts mit. Kostenfreie Parkplätze findet man vor dem Gebäude oder an der Straße. Die Bahnlinie 712 hält direkt zwischen Buschhausen und dem schönen Aaper Wald.
Gegen 19.00 Uhr betreten wir das Restaurant. An der Theke ist die Stimmung schon mal gut. Das Publikum über alle Altersstufen bunt gemischt. Wenn auch nicht komplett rollstuhlgerecht, kommt man hier bis ins hohe Alter klar, alles ebenerdig, auch die Toiletten.
Irgendwie hat sich hier in den letzen 40 Jahren nicht viel verändert. Das freut mich, denn es passt so. Gepflegt, gemütlich-rustikal mit viel Holz. .
Den Kachelofen gibt es auch schon immer. Das Restaurant und die Tische sind schön weihnachtlich dekoriert, mittig ein geschmückter Tannenbaum. .
Die Toiletten sauber, aber hier könnte doch mal renoviert werden.
Wir werden von der freundlichen Bedienung nach rechts zu unserem reservierten Tisch begleitet, die Karten gereicht. Getränkewünsche werden gleich entgegen genommen. Die Frage nach einem Aperitif stellt sich hier nicht und ich vermisse nichts.
Gut so, hier muss ich gar nicht überlegen: Ein schönes Alt vom Fass. Das beliebte „Uerige“ wird hier ausgeschenkt. Nicht mein Favorit, aber „Dat leckere Dröppke“ schmeckt an diesem Abend ganz ausgezeichnet. Es ist das an Bitterstoffen reichste Bier Deutschlands, aber natürlich nicht bitter sondern vollmundig-aromatisch. Dat leckere Dröppke
Unsere Getränke kommen prompt und so bleibt es über den gesamten Abend. Die Mitarbeiter im Service absolut aufmerksam und freundlich. Gut erkennbar in Uerige-Shirts mit aufgedrucktem Vornamen.
Unser Essen wird nach angenehmer Wartezeit serviert. Auch als wir zum Ende des Abends ganz alleine in diesem Restaurantteil sitzen, hat der Service in regelmäßigen Abständen ein waches Auge auf unsere Wünsche. Vor einem leeren Glas sitzt man hier nicht lange.
Das 0,2 l Uerige-Alt kostet € 1,60, es bleibt nicht bei einem Alt und auf unser obligatorisches Mineralwasser verzichten wir doch auch mal sehr gerne.
Unsere Vorspeise hatten wir kurz vorher auf dem schönen Ratinger Weihnachtsmarkt, so bestellen wir nur Hauptspeisen.
Mein Bruder wählt die saisonale Gänsekeule mit Kartoffelklößen, Apfelrotkohl, Orangensauce und Bratapfel mit Marzipan gefüllt zu € 19,80. Eine Portion zum Sattwerden! Die Keule, 2 Klöße, ordentlich Rotkohl. Der Bratapfel hätte noch etwas länger im Ofen bleiben müssen, dieser war doch sehr „aldente“. Gänsekeule mit Kartoffelklößen, Apfelrotkohl, Orangensauce und Bratapfel mit Marzipan
Die Orangensauce wurde im separaten Schälchen gereicht. Mein Bruder zufrieden, allerdings sei die Gans bei seinem Besuch im November noch besser gewesen.
Mein Mann findet eines seiner Lieblingsgerichte: Hausgeräuchter Lachs an Rösti mit Salat, Sahne-Meerrettich zu € 14,80.
Ein dampfendheißer Riesenrösti wird serviert. Schön knusprig, gut gewürzt und sicherlich hausgemacht. Der Räucherlachs ist gut, aber auch nicht mehr. Eine kleine Salatbeilage mit Krautsalat und der Meerrettich. Der Salat hätte gerne ein Beilagensalat im separaten Schälchen, also etwas mehr, sein dürfen. Hausgeräuchter Lachs, Rösti, Salat, Sahne-Meerrettich
Ich ringe mit mir… auf der Karte steht Rheinisches Himmel und Äad (gebratene Blutwurst mit Kartoffelpüree, geschmorten Zwiebeln und Apfelkompott). Meine Mutter hat dies köstlich zubereitet, aber ich traue mich (leider) nicht. Nächstes Mal!
Also für mich doch das Edelhirschragout mit Cranberries in Portwein-Sauce an Spätzle und glasiertem Rosenkohl € 18,50.
Kurz nach der Bestellung wird dieses Gericht am Nebentisch serviert und die Dame reklamiert, der Rosenkohl sei zu hart. Sofort wird nachgebessert und ich sende ein Stoßgebet in die Küche, meinen Rosenkohl bitte nicht auf Zahnlosenniveau zu Tode zu garen.
Die Portion meines Mannes nicht so üppig wie die anderen beiden Speisen. So findet noch ein Cup Dänemark zu € 5,80 den Weg an seinen Platz. Das Eis bezieht das Restaurant von Nordmanns-Eisfabrik in Düsseldorf. Sehr schön „vanillig“ und geschmacklich nicht mit den bekannten Industrieeisherstellern vergleichbar. Cup Dänemark
Zum Abschluß dann noch ein Espresso zu € 1,90.
Wir werden sehr freundlich verabschiedet. Die Mitarbeiter sind auch gerne für einen kleinen Plausch zu haben. Gastfreundschaft wird hier wohl wirklich gelebt.
Gerne kommen wir gerne wieder ins Buschhausen. Dann aber bitte im Sommer, denn in dem schönen Biergarten möchte ich auch gerne mal wieder sitzen.
Ein Wochenende in meiner Heimatstadt mit „Anlass“! Der große Bruder rundet und wir feiern einen Tag vor der eigentlichen Feier seinen letzten U-50-Tag zu Dritt.
Eigentlich wollte ich mir für diesen Abend etwas Besonderes für meinen Bruder einfallen lassen. Dies war aber gar nicht so einfach. Freitag in der Vorweihnachtszeit – da ist schwer was zu bekommen.
Letztlich schlägt Bruder vor, gemütlich ins Buschhausen gehen. Hier kehrt mein Bruder immer mal wieder ein, zu Fuß von zu Hause mit einem kleinen Spaziergang.... mehr lesen
Restaurant Buschhausen am Aaper Wald
Restaurant Buschhausen am Aaper Wald€-€€€Restaurant, Biergarten0211651854Oberrather Straße 71, 40472 Düsseldorf
4.0 stars -
"Seit meiner Kindheit bin ich hier gerne Gast!" PetraIOEin Wochenende in meiner Heimatstadt mit „Anlass“! Der große Bruder rundet und wir feiern einen Tag vor der eigentlichen Feier seinen letzten U-50-Tag zu Dritt.
Eigentlich wollte ich mir für diesen Abend etwas Besonderes für meinen Bruder einfallen lassen. Dies war aber gar nicht so einfach. Freitag in der Vorweihnachtszeit – da ist schwer was zu bekommen.
Letztlich schlägt Bruder vor, gemütlich ins Buschhausen gehen. Hier kehrt mein Bruder immer mal wieder ein, zu Fuß von zu Hause mit einem kleinen Spaziergang.
Besucht am 05.12.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
In Bernkastel wurde uns vor vier Wochen als sehr gutes Restaurant die Doctor Weinstube empfohlen. Von außen gepflegt und sehr einladend, moseltypisch ländlich. Der Aushang der abwechslungsreichen Speisekarte verlockend.
Zu Hause die Homepage gesichtet… schöne, neu renovierte Zimmer gibt es auch. Vom 5. – 6.12. wollten wir gerne einen Kurztrip machen, der Weihnachtsmarkt Bernkastel wurde auch empfohlen. Gebucht!
Am frühen Nachmittag trafen wir im Hotel-Restaurant ein. .
Freundliche Begrüßung durch die Chefin und Begleitung zum Zimmer. Für abends hatten wir im Restaurant einen Tisch reserviert.
Nun aber erst einmal warme Schuhe anziehen und raus. Der Weihnachtsmarkt ist klein und nett, etwas mehr hatten wir erwartet, aber das Städtchen insgesamt macht alles wett. Und wir durften mit dem schönsten Nikolaus aller Zeiten einen kleinen Plausch halten! Stimmiges Bernkastel
Zum Abend sind wir wieder im Hotel und um 19.00 Uhr im Restaurant. 2 Herren, der eine mit sicherlich jahrelanger Serviceerfahrung und sein junger Kollege sind an unserem fein eingedeckten Tisch für den Service zuständig. .
Beide machen in der Vorweihnachtszeit bei gut belegtem Restaurant (an einem Montag!) einen richtig guten Job. Lockere und aufmerksame Freundlichkeit, Fragen werden sofort nett beantwortet. Das lässt sich gut an. Die Damen in Service tragen richtig schicke Dirndl, die Herren überzeugen in Krachledernen und Hemd. Das passt zum schönen Haus. .
Das Restaurant mit viel Holz ist rustikal, aber auch auf seine Art edel und sehr gepflegt. Schön weihnachtlich dekoriert. Im linken Teil des Restaurants wurde vom ganzjährig geöffneten Geschäft „die Weihnachtskugel“ (http://www.dieweihnachtskugel.de) ein klassisch-imposanter Weihnachtsbaum geschmückt. Vom Inhaber dieses Lädchens bekamen wir auch die Empfehlung der Doctor Weinstube. Weihnachtsdeko 2016
Wenn wir auch gleich zu Anfang merken: Warmherzige Freundlichkeit – ja. Warme Gaststube – nein. Es ist sehr frisch in dem historischen Gemäuer, eine Treppe führt ins 1. Obergeschoss, alles mit offenem Gebälk. Sicherlich schwer zu heizen.
Ein Aperitif wird abgefragt und wir landen, wie fast immer, beim trockenen Winzersekt, 0,1 l zu EUR 4,50. Ein feiner Anfang.
Dazu 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu EUR 5,70.
Es folgte 1 Flasche Grauschiefer Moselriesling vom Weingut Ludger Veit zu EUR 23,40. Dieser mal „feinherb“ nachdem ich mich belehren ließ: trocken ist nicht immer die beste Wahl. Der fein-mineralische und fruchtige Geschmack kam in der Tat sehr gut zur Geltung. Feinherb / halbtrocken, wir werden mal öfter drüber nachdenken.
Als Gruß aus der Küche der Klassiker: Griebenschmalz mit frischem Baguette. Hier hatte ich mir als Gruß etwas mehr Kreativität erhofft. Griebenschmalz ist beliebt, bei uns leider nicht. Probiert haben wir, es war sicherlich gut, aber eben nicht unser Geschmack (und natürlich ohne Wertung). Küchengruß: Griebenschmalz
Unsere Vorspeisen:
Mein Mann wählt die Tagessuppe: Tomaten-Consommé mit hausgemachem Basilikumravioli zu € 7,20. Die klare Tomatensuppe, handwerklich einwandfrei und dezent gewürzt. So wird der Tomatengeschmack nicht überlagert. Stimmig dazu ein größerer Basilikumravioli, der Nudelteig mit gutem Biss. Leider war auch die Suppe im flachen Teller ruckzuck nur noch lauwarm und schenkte nicht die ersehnte Wärme. Tomatenconsommé mit Basilikumravioli
Ich entschied mich für Feldsalat „kassisch“ mit Speck, Zwiebeln und Croutons, Kartoffeldressing zu € 7,60. Allerdings für mich in der unklassischen Variante ohne Speck. Serviert wurde ein einwandfrei frischer Salat mit reichlich (Ersatz für „ohne Speck?) krosser und feiner Croutons. Das Kartoffeldressing mit milder Säure und so, dass es den Feldsalat nicht erschlug. Feldsalat mit Croutons
Beim Abräumen fragt der freundliche Serviceherr, ob es geschmeckt hat. Wir merken an, dass die Suppe gut, aber leider nicht richtig heiß war.
Zu dünn waren wir keinesfalls angezogen, aber die Kälte zog uns durch die Glieder. Wir waren eigentlich beide froh, unsere erste Erkältung des Jahres weitgehend hinter uns zu haben. Die Sitzbänke vor den Heizkörpern lassen auch wenig Wärme durch. Vielleicht war auch nur 1 Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt deutlich zu wenig?
Mir fällt auf, dass die anderen Gäste auffallend dick gekleidet sind: Rollkragenpullover und Steppweste. Sicherlich Insider!
Nach der Vorspeise wird abgefragt, wann wir den Hauptgang wünschen. Ein toller Service, da wir gerne eine Pause zwischen den Gängen haben.
Nach genau eingehaltenem Zeitplan wird die Hauptspeise serviert. Für uns beide: Ragout von Zander & Lachs mit Jacobsmuschel, Riesling-Soße, zweierlei Reis, € 18,80.
Mit einem richtig heißen Ragout werden wir belohnt. Hat der Service die Suppentemperatur in der Küche angemerkt? Dann hat die Küche sich mit dem Hauptgang richtig ins Zeug gelegt! Reichlich Zander und Lachs in gut gewürzter Soße mit Dill. Stimmig abgerundet mit Pastis, der Anisgeschmack passt perfekt. Dda macht es gar nichts, vom Riesling nichts zu schmecken. Die Jakobsmuschel mittig, vorab separat goldgelb gebraten und mit glasigem Kern.
Zweilerlei Reis im separaten Schälchen entpuppt sich als lockere Langkorn/Wildreis-Mischung. Die Portionen sehr gut bemessen. Ragout von Zander & Lachs mit Jacobsmuschel
Eigentlich war uns noch nach einem Dessert und Espresso. Inzwischen war uns aber so kalt, dass wir nur noch ins Warme wollten. Daher bestellten wir die Rechnung und wurden nett verabschiedet.
Unser Zimmer lag günstig gleich neben dem Wellnessbereich. Die Sauna schon fast geschlossen jachteten wir unter Dusche und rein in die finnische Sauna. Nicht mit kalten Füßen in die Sauna? Sch….egal! 30 Minuten war die Sauna noch geöffnet, da muss man sich auf das Nötigste beschränken und das Fußbad fällt aus.
In der Sauna machte mir Gedanken, ob ein Tiefkühlhähnchen noch Gefühle hat. Denn so kam ich mir vor: wie eine Tiefkühlhenne in der Auftaufunktion der Mikrowelle! Es waren wohlige und schöne Gefühle. Auftaugefühle die uns wirklich entschädigten, kein Erkältungsrückfall, der Doctor der Weinstube musste nicht anrücken.
Schönes und reichliches Frühstück am nächsten morgen wieder im Restaurant. Wir hatten uns sicherheitshalber die dicken Pullis angezogen, hatten aber den Eindruck, es sei etwas wärmer als am Vorabend.
Auch wenn es wirklich zu kalt war: Die Grundlage des Gebäudes stammt aus 1668, erweitert 1830. Ich liebe diese historischen Gemäuer und Gebälke, da muss man dann mal durch.
Fazit: Jederzeit wieder… von April bis Oktober :-)
Wo bewertet man die mangelnde Raumtemperatur? Es trifft immer die falsche Kategorie, also lasse ich es weg und gebe den Tipp: Im Winter einfach warm anziehen und vorher 3 Glühwein!
In Bernkastel wurde uns vor vier Wochen als sehr gutes Restaurant die Doctor Weinstube empfohlen. Von außen gepflegt und sehr einladend, moseltypisch ländlich. Der Aushang der abwechslungsreichen Speisekarte verlockend.
Zu Hause die Homepage gesichtet… schöne, neu renovierte Zimmer gibt es auch. Vom 5. – 6.12. wollten wir gerne einen Kurztrip machen, der Weihnachtsmarkt Bernkastel wurde auch empfohlen. Gebucht!
Am frühen Nachmittag trafen wir im Hotel-Restaurant ein.
Freundliche Begrüßung durch die Chefin und Begleitung zum Zimmer. Für abends hatten wir im Restaurant einen... mehr lesen
Restaurant im Hotel Doctor Weinstuben
Restaurant im Hotel Doctor Weinstuben€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten0653196650Hebegasse 5, 54470 Bernkastel-Kues
4.0 stars -
"Wohlfühlen, gut essen und im Winter unbedingt warm anziehen!" PetraIOIn Bernkastel wurde uns vor vier Wochen als sehr gutes Restaurant die Doctor Weinstube empfohlen. Von außen gepflegt und sehr einladend, moseltypisch ländlich. Der Aushang der abwechslungsreichen Speisekarte verlockend.
Zu Hause die Homepage gesichtet… schöne, neu renovierte Zimmer gibt es auch. Vom 5. – 6.12. wollten wir gerne einen Kurztrip machen, der Weihnachtsmarkt Bernkastel wurde auch empfohlen. Gebucht!
Am frühen Nachmittag trafen wir im Hotel-Restaurant ein.
Freundliche Begrüßung durch die Chefin und Begleitung zum Zimmer. Für abends hatten wir im Restaurant einen
Besucht am 27.10.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Im Frühjahr wurde ich auf Schloss Burgbrohl aufmerksam und wollte dort schon zweimal für einen Kurztrip buchen. Es war immer ausgebucht.
Nun lag es auf der Heimfahrt von der Ahr wunderbar auf dem Weg und der kleine Abstecher passte genau in die späte Mittagszeit. Wir wollten uns das Burghotel dann wenigstens mal anschauen und etwas essen.
Gut ausgeschildert fanden wir das Schloss leicht, Parkplätze sind vor dem Schloss für die Gäste vorhanden. Hinweisschilder die Autobesitzer vor dem Kastanienregen.
Das Anwesen macht was her und sieht sehr gepflegt aus.
Wir sahen uns etwas um und entdeckten die Schlossschenke mit Gästen. Der Schaukasten für die Speisekarte außen allerdings leer. Also peilten wir das Restaurant an, dies war allerdings nicht geöffnet und wir wurden zur Schenke verwiesen.
Diese war gut besucht. Große Tafeln wohl mit Tagungsgästen. Diese hatten den Espresso schon hinter sich.
Der Serviceherr begrüßte uns freundlich und zeigte uns einen schönen hellen Tisch am Fenster des Neubaus. Dieser gut an die alten Gebäude angepasst.
Die Schenke ist mit viel hellem Holz gepflegt gestaltet. Ringsherum viele Weinflaschen als Deko. Bequeme Bestuhlung. Stoffwipfel hängen von der Decke. Für bessere Akustik oder um Burgfeeling zu erzeugen? In der Schenke
Alles ist sehr gepflegt und sauber, bis hin zu den Toiletten.
Die kleine Tageskarte, 1 DIN-A-4 Seite, wurde gereicht. Tagessuppe, 4 Hauptspeisen, 1 Dessert. Fertig. Die Karte wechselt wohl wöchentlich. Mittags-Wochenkarte
Trotz der kleinen Karte konnte ich mich gar nicht entscheiden. Alle 4 Hauptspeisen genau mein Ding. Da wir nicht sehr hungrig waren, verzichteten wir auf die Kürbissuppe.
Wir bestellten 2 trockene Rieslingschorlen, 0,2 l zu € 4,80. Ich teilte dem flotten Serviceherrn meine Luxusmisere mit „ich kann mich nicht entscheiden“. Antwort: „Ok, dann einmal das Hirschgulasch für die Dame!“. Das war doch wirklich mal eine Hilfe!
Mein Mann entschied sich für den Lachs. Blattspinat konnte problemlos in Kohlrabi getauscht werden.
Die Schorlen wurden umgehend serviert, unsere Hauptspeisen nach angenehmer Wartezeit. Die Teller heiß und appetitlich angerichtet.
Lachsfilet mit Kohlrabi (statt Blattspinat) und Reis zu € 9,90. Lachsfilet mit Kohlrabi und Reis
Das Lachsfilet auf den Punkt, kross auf der Haut gebraten und innen noch leicht glasig. Der Basmatireis schön locker und das Gemüse noch mit Biss. Abgerundet von einem schaumig-leichten Sahnesößchen, frischen Kräutern und einer geschmolzenen Coctailtomate.
Hirschgulasch mit Spätzle, Kohlrabi und Preiselbeeren zu € 9,90. Hirschgulasch mit Spätzle, Kohlrabi und Preiselbeeren
Das Fleisch zart und klassisch gewürzt. Die dunkel-glänzende Wildsauce mit Wurzelgemüse versehen, wunderbar. Obenauf Preiselbeeren und auch eine Coctailtomate. Die Spätzle noch leicht goldgelb angebraten, das erlebt man leider selten. Der Kohlrabi hier natürlich auch noch „bissig“, so mag ich das Gemüse.
Die Fotos täuschen etwas, beide Portionen gut bemessen.
Nach dem Zahlen wurden wir freundlich verabschiedet.
Nach unserem kurzen Besuch bin ich unschlüssig, ob wir uns hier als Hotelgäste wohl fühlen würden. Es ist doch recht groß und scheint überwiegend auf Tagungsgäste oder Feierlichkeiten spezialisiert zu sein. Zum Essen, auch gerne im Restaurant, würden wir jederzeit gerne wieder einkehren.
Im Frühjahr wurde ich auf Schloss Burgbrohl aufmerksam und wollte dort schon zweimal für einen Kurztrip buchen. Es war immer ausgebucht.
Nun lag es auf der Heimfahrt von der Ahr wunderbar auf dem Weg und der kleine Abstecher passte genau in die späte Mittagszeit. Wir wollten uns das Burghotel dann wenigstens mal anschauen und etwas essen.
Gut ausgeschildert fanden wir das Schloss leicht, Parkplätze sind vor dem Schloss für die Gäste vorhanden. Hinweisschilder die Autobesitzer vor dem Kastanienregen.
Das Anwesen macht was her... mehr lesen
Schloss Burgbrohl · Gourmetrestaurant
Schloss Burgbrohl · Gourmetrestaurant€-€€€Restaurant, Hotel02636800140Auf der Burg 1, 56659 Burgbrohl
4.5 stars -
"Gutes und günstiges Mittagessen in der Schloss Schenke" PetraIOIm Frühjahr wurde ich auf Schloss Burgbrohl aufmerksam und wollte dort schon zweimal für einen Kurztrip buchen. Es war immer ausgebucht.
Nun lag es auf der Heimfahrt von der Ahr wunderbar auf dem Weg und der kleine Abstecher passte genau in die späte Mittagszeit. Wir wollten uns das Burghotel dann wenigstens mal anschauen und etwas essen.
Gut ausgeschildert fanden wir das Schloss leicht, Parkplätze sind vor dem Schloss für die Gäste vorhanden. Hinweisschilder die Autobesitzer vor dem Kastanienregen.
Das Anwesen macht was her
Geschrieben am 03.11.2016 2016-11-03| Aktualisiert am
03.11.2016
Besucht am 26.10.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 38 EUR
Nach reichhaltigem Frühstück im Hotel stellte sich zur Mittagszeit ein Hüngerchen ein.
Wir waren gerade in Dernau und auf der Hauptverkehrsstraße entdeckte ich ein werbewirksames Hinweisschild zum Restaurant Dagernova Culinarium & Weinstube. Einmal rechts ab über die Ahrbrücke, schon waren wir da. Ein Parkplatz direkt vor der Türe war der unsere. Restaurant im 1. OG
Im Erdgeschoss befindet sich der geräumige Weinverkauf der Winzergenossenschaft, hier waren wir natürlich später noch shoppen.
Zunächst ein Stockwerk höher. Das moderne Gebäude empfängt uns mit schlichter, puristischer Eleganz und einem freundlichen zweistimmen Gruß der beiden Servicedamen.
Wir nehmen im langgezogenen Restaurant mit breiter Fensterfront Platz. Schöner Blick zur Ahr. Klare Linie im Restaurant mit Creme-, Holz- und Burgunder-Rottönen. Auf den Tischen dunkelrote Tischläufer mit eingewebten, ahrspezifischen Rebsorten. Die weißen Lampen erinnen an Trauben. .
Die Toiletten modern und absolut sauber.
Bei schönem Wetter stehen geschützte Plätze auf der Terrasse zur Verfügung. Hier muss man dann allerdings auf den Blick ins Ahrtal verzichten. Eingang mit Außenterrasse
Die Karten wurden uns gereicht und wir bestellten vorab eine Flasche Tönissteiner Mineralwasser, 0,75 l zu € 5,50.
Das Wasser wurde im Kühler an unserem Tisch geparkt, natürlich vorher unsere Gläser befüllt.
Die Speisekarte gefällt uns ausgesprochen gut und die Entscheidung fällt schwer. Sehr abwechslungsreich, nicht überladen. Unter jeder Speise steht eine Weinempfehlung, diese nahmen wir gerne an.
Lediglich die 2 Kindergerichte zeugen nicht von Frischeküche, beide Gerichte (Hähnchen Nuggets und Schnitzel) mit Pommes als Beilage. Das passt nicht ins Bild. Kann man Kinder nicht mit Pasta und Gemüse begeistern? Die Zutaten sind doch vorhanden.
Wir werden von einem schönen Gruß aus der Küche überrascht. Dunkles saftiges Brot und kleine Chiabattabrötchen. Dazu mal was ganz anderes, und so stimmig in dieser weinseligen Umgebung: Fein gewürfelte Zwiebeln mit Rotwein und Gewürzen mariniert. Gruß aus der Küche Frisches Brot mit Rotweinzwiebeln
Da blieb nichts übrig und unsere Erwartungen für die Hauptgerichte stiegen.
Der Service sehr aufmerksam und freundlich, allerdings war dies zur späten Mittagszeit auch nicht zu schwer. Die meisten Gäste waren wohl schon durch. Fragen zu den Speisen konnten sofort beantwortet werden. Auch nach dem Servieren die Frage, ob alles recht ist, eine Selbstverständlichkeit.
Nach angenehmer Wartezeit wurden vorab unsere Beilagensalate und kurz darauf unsere dampfenden Gerichte auf vorgewärmten Tellern serviert. Optik schon mal sehr schön.
Bei meinem Gericht war also auch ein (auf der Speisekarte nicht beschriebener) Beilagensalat dabei. Dieser sei im Druck vergessen worden.
Schön, denn der Beilagensalat war vielfältig, frisch und mit gutem Balsamicodressing mariniert. Beilagensalat
Mein Mann war von seinem polnischem Gericht Kopytka - gebratene Kartoffeltaler auf einem Ragoût von Champignons, Strauchtomaten und Broccoli, dazu frische Blattsalate der Saison € 12,50
sehr angetan. Gebratene Kartoffeltaler mit Gemüse
Schöne Portion, die Kartoffeltaler hätten etwas mehr Bräunung vertragen können. Aber lieber so, als verbrannt (dies hatten wir ja öfters in der Vergangenheit). Das Gemüse knackig mit frischen Champignons, Zwiebeln, die getrockneten Tomaten darunter schön aromatisch.
Dazu die Weinempfehlung Dagernova Weißburgunder trocken , 0,2 l zu € 4,50. Gute Wahl.
Für mich gab es: Hausgemachte Räuberknödel auf einem Bett von frischem Blattspinat mit Gorgonzola-Sahne-Sauce € 11,90.
2 luftig, lockere Knödel. Durch verschiedene Brotsorten geschmacksintensiver als „normale“ Semmelknödel. Der Blattspinat reichlich und die Gorgonzola-Sauce so wie man sie erwartet (und besser nicht über den Fettgehalt nachdenkt). Als Farbtupfer mit einer gehäuteten Tomate und frischer Petersilie dekoriert. Räuberknödel mit Blattspinat Knödel geöffnet: Schön luftig und locker!
Mit der Weinempfehlung Dagernova Riesling trocken, 0,2 l € 4,00 war ich auch sehr zufrieden.
Nach dem Essen wurde noch ein Dessert oder Kaffee angeboten. Danach stand uns nicht der Sinn. So zahlten wir kurze Zeit später und gingen ein Stockwerk tiefer zum Weinshoppen. Gewölbe der Weinmanufaktur Dagernova
Fazit: Ein Treffer den wir jederzeit wieder besuchen würden, auch wenn wir eigentlich eine urig-gemütliche Weinstube im Sinn hatten.
Tipp: Am 19.11.16 wird ein Wildbuffet „Wilder Wein“ mit Weinen / Mineralwasser zu € 79,00 angeboten!
Nach reichhaltigem Frühstück im Hotel stellte sich zur Mittagszeit ein Hüngerchen ein.
Wir waren gerade in Dernau und auf der Hauptverkehrsstraße entdeckte ich ein werbewirksames Hinweisschild zum Restaurant Dagernova Culinarium & Weinstube. Einmal rechts ab über die Ahrbrücke, schon waren wir da. Ein Parkplatz direkt vor der Türe war der unsere.
Im Erdgeschoss befindet sich der geräumige Weinverkauf der Winzergenossenschaft, hier waren wir natürlich später noch shoppen.
Zunächst ein Stockwerk höher. Das moderne Gebäude empfängt uns mit schlichter, puristischer Eleganz und einem freundlichen... mehr lesen
4.5 stars -
"Modern, freundlich, gute Speisen, gute Weine. Passt!" PetraIONach reichhaltigem Frühstück im Hotel stellte sich zur Mittagszeit ein Hüngerchen ein.
Wir waren gerade in Dernau und auf der Hauptverkehrsstraße entdeckte ich ein werbewirksames Hinweisschild zum Restaurant Dagernova Culinarium & Weinstube. Einmal rechts ab über die Ahrbrücke, schon waren wir da. Ein Parkplatz direkt vor der Türe war der unsere.
Im Erdgeschoss befindet sich der geräumige Weinverkauf der Winzergenossenschaft, hier waren wir natürlich später noch shoppen.
Zunächst ein Stockwerk höher. Das moderne Gebäude empfängt uns mit schlichter, puristischer Eleganz und einem freundlichen
Geschrieben am 31.10.2016 2016-10-31| Aktualisiert am
31.10.2016
Besucht am 25.10.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 150 EUR
Schon lange wollten wir an die Ahr. Nun endlich hatten wir für 2 Tage im Hohenzollern gebucht. Durch die exquisite Alleinlage in den Weinbergen am Rotweinwanderweg wollten wir auch beide Abende im Restaurant essen um nicht mehr Auto fahren zu müssen. Rechts im Bild das Hohenzollern Toller Blick aus dem Restaurantfenster
Die Begrüßung bei unserer Ankunft freundlich und schlicht, Zimmerschlüssel, fertig. Kein „Herzlich willkommen“ oder die Frage nach der Anreise, Parkplatz etc. Auch kein Hinweis auf Saunanutzung oder Frühstückszeiten- / Frühstücksort. Bei einem Haus mit gewissem Anspruch haben wir hier mehr erwartet.
Unser Zimmer ordentlich und ruhig. Für den ersten Abend hatten wir im Restaurant einen Tisch reserviert. Wir wollten erst einmal schauen, wie die Küche ist.
Die Speisekarten der Homepage sind leider nicht aktuell, sie stammt wohl vom Juli dieses Jahres. Die Linie stimmt aber, so kamen wir mit der Auswahl der gereichten Speisekarte gut zurecht.
Ein Servicemitarbeiter im erfahrenen Alter war für unseren Tisch zuständig, unterstützt vom einem etwas jüngeren Herrn. Beide in schwarzem Anzug und Krawatte. Es passt alles zum edel-gediegendem Stil. Helle und feine Einrichtung, Kronleuchter, Wandlampen mit Spinnenwebendeko (der Service sollte sich immer mal in Gästeperspektive selbst an den Tisch setzen). Gestärkte weiße Tischtücher, Stoffservietten, Rose im Glas und Kerze. Im Restaurant
Alles tadellos, auch modernen Toilettenräume. Restaurant und Toilette sind ebenerdig, also gehbehindertengerecht.
Bei schönem Wetter gibt es einige schöne Terassenplätze mit Blick ins Ahrtal.
Vom Boden wird man hier eher nicht essen wollen. Der Teppichboden mit Hohenzollernlogo war sicherlich mal schick, nun ist er komplett mit dunkeln Laufwegen und Flecken versehen. Eine Reinigung oder gleich ein neuer Bodenbelag wäre keine schlechte Investition.
Wir haben einen schönen Platz am Panoramafenster, draußen zwar schon dunkel, haben wir trotzdem einen weiten Blick auf Ahrweilers Lichter.
Unsere Getränkewünsche werden abgefragt.
Zum Aperitif entscheiden wir uns beide für einen trockenen Rieslingsekt, 0,1l zu € 8,50. Aperitif
Ein feiner und gut gekühlter Auftakt.
Natürlich noch eine Flasche wohlklingendes Mineralwasser „Apollinaris Selection“. Mit solch einem auserwählten Namen muss die 0,75 l-Flasche dann auch € 6,90 kosten. Sie bekam auch einen eigenen Kühler.
Der erster Gruß aus der Küche wird grußlos von dem unterstützenden Serviceherrn gereicht. Weder „Guten Abend“ noch was serviert wird. Nun gut, wir haben ja Augen und Geschmackssinn: 4 Sorten Backwaren, frisch und reichhaltig. Dazu ein Dreierlei: körniger Frischkäse mit Pesto, Butter, Chili-Frischkäse. Gruß: Frisches Gebäck 3erlei zur Brotauswahl
Kurz darauf bereits das zweite Amuse mit Ansage unseres erfahrenen Serviceherrn: Ein Stückchen glasiger Kabeljau auf Perlgraupen und Salatgurkenessenz. Auf Zimmertemperatur gereicht, sehr fein und eine stimmige Kombination! Amuse: Kabelja, Graupen, Gurke
Wir nutzten die Gelegenheit, um längere Pausen zwischen den Gängen zu bitten. Dies wurde auch in Folge sehr gut umgesetzt.
Ich wählte das Herbstmenü als 3-Gang zu € 49,00.
Mein Mann stellte sich seine Speisen à-la-Carte zusammen.
Seine Vorspeise: Mit Bergkäse überbackene Steinpilze und Pfifferlinge auf handgeschnittenen Eiernudeln in Petersilienrahm € 16,00. Feine Bandnudeln mit Pilzen
Überbacken? Nun ja, eher nicht. Steinpilze gering vertreten, die Pfifferlinge nicht die hochwertigste Qualität. Wobei ja auch die Pfifferlingszeit nun vorbei ist. Dies war auch deutlich an den sehr dunklen Anschnittstellen zu sehen. Die feinen Bandnudeln auch gering bemessen. Etwas Käse auf der Pasta durch die Wärme des Gerichtes geschmolzen. Der Preis für diese Vorspeise stolz.
Für mich wurde ein sehr schön angerichteter Teller serviert: Geröstete Jakobsmuscheln, Zitronen-Kapern-Vinaigrette, gebackener Blumenkohl.
Nicht nur schön angerichtet, auch geschmacklich überaus gelungen. Die einzelnen Aromen kamen sehr gut durch. 2 Jakobsmuscheln, innen noch glasig. Die Vinaigrette mit klein geschnittenen Kapern toll dazu. Der Blumenkohl paniert und gebacken, mit Kapernapfel und Kresse (es müsste Affilakresse gewesen sein) dekoriert.
Zwischendurch wurde das Weinbuch gereicht und wir dachten selbstverständlich gleich an Schreiber „Nolux“. Bei der Wahl beschränkten wir uns auf die Ahrweine. Obwohl wir ja sozusagen auf dem Rotweinwanderweg saßen wollten wir gerne beim Weißwein bleiben. Nicht so einfach bei der Hauptspeisenkombination Fisch + Wild. Unser Tischservice konnte hier gut helfen und empfahl den trockenen Banc de Noir vom Weingut Kriechel aus Walporzheim. Die Flasche zu € 29,00. Der Wein war eine sehr gute Begleitung zu unserem Essen. Lagerung im Eiskühler, Nachschenken durch den Service vorbildlich.
Unsere Hauptspeisen:
Mein Mann wählte: Weißes Heilbuttfilet mit Steinpilzen, Rucola und (auf Wunsch ohne) Speck gebraten. Kartoffel-Lauch-Stampf, Röstzwiebelsud € 26,00. Weißes Heilbuttfilet, Steinpilzen, Rucola,Kartoffel-Lauch-Stampf
Eine ordentliche Portion, auch wieder schon angerichet. Der Heilbutt minimal über den Punkt gegart. Der Kartoffelstampf mit geringem Lauchanteil. Die Steinpilze wurden mit den Pfifferlingen gestreckt, die Pfifferlinge müssen jetzt weg!
Mein Hauptgang des Menüs: Reh-, Hirsch- und Frischlingsrücken aus hiesiger Jagd, Lorbeer-Zimtblüten-Jus, Pfifferlinge, Quitten-Walnuss-Ravioli. Reh-, Hirsch- und Frischlingsrücken
Das Reh wunderbar zart. Das andere Fleisch etwas kernig und leider nur noch sehr schwach rosa. Geschmacklich aber sehr gut. 2 Quitten-Walnuss-Ravioli, hausgemacht und eine Kombination zum Reinlegen! Dazu noch 2 Mini-Gnocci mit Walnusstückchen, ebenso gelungen. Mit knackigem Romanesco-Röschen und dem feinen Jus ein gut schmeckendes Gericht.
Obwohl alle Speisen edel mit silberner Speiseglocke serviert wurden, diese dann zeitgleich gelüftet wurden, waren die Speisen leider schon etwas abgekühlt. Die sehr gut vorgewärmten Teller waren heißer als mein Wild.
Mein Mann streikte beim Dessert und beschränkte sich auf eine kleine Williamsbirne in flüssiger Form zu € 5,00.
Das Dessert: Aprikosen-Rosmarin-Mousse, Kaffee-Pinienkernkuchen, Karamell-Meersalz-Panna Cotta, Aprikosen-Verbene-Sorbet.
Platz 1: Die Karamell-Meersalz-Panna Cotta! Die Süße in Kombination mit deutlichem Salzgeschmack fand ich sehr gelungen und es war neu für mich!
Platz 2: Das cremige Aprikosen-Verbene-Sorbet. Fruchtig und fein.
Platz 3. Ein cremiges Eis (eventuell Vanille/Mascarpone). Wohl als Ersatz für das Aprikosen-Rosmarin-Mousse auf das ich mich wegen des Rosmarins gefreut hatte. Den Service drauf angesprochen, ob das Mousse aus war, blieb eine Antwort auf meine Frage aus.
Platz 4: Der Kuchen. Fest, massig und künstlich im Geschmack. Nicht meins.
Fazit: Der Abend war schön, die Getränke sehr gut und die Speisen im Großen und Ganzen auch. Richtig wohl haben wir uns nicht gefühlt. Es war schon alles sehr verhalten und steif. Und trotzdem mit einigen Schwächen im Detail. So wurde zum Beispiel nach dem Servieren der Speisen auch nie gefragt, ob alles recht ist und ob es schmeckt.
Die Verabschiedung beim Auschecken ähnlich wie bei der Anreise. Rechnung – zahlen – Auf Wiedersehen! … oder auch nicht.
Personeller Lichtblick während dieser beiden Tage war eine junge Mitarbeiterin die im Frühstücks- und später im Zimmerservice tätig war. Ihre fröhliche und gut gelaunte Art färbt hoffentlich auf die Kollegen noch ab!
GastroGuide Kollege kgsbus war hier ja auch schon 2013 zu Gast. Wir hatten die Hoffnung, hier eine deutliche Steigerung zu erleben. Leider nicht.
Schon lange wollten wir an die Ahr. Nun endlich hatten wir für 2 Tage im Hohenzollern gebucht. Durch die exquisite Alleinlage in den Weinbergen am Rotweinwanderweg wollten wir auch beide Abende im Restaurant essen um nicht mehr Auto fahren zu müssen.
Die Begrüßung bei unserer Ankunft freundlich und schlicht, Zimmerschlüssel, fertig. Kein „Herzlich willkommen“ oder die Frage nach der Anreise, Parkplatz etc. Auch kein Hinweis auf Saunanutzung oder Frühstückszeiten- / Frühstücksort. Bei einem Haus mit gewissem Anspruch haben wir hier... mehr lesen
Hohenzollern an der Ahr
Hohenzollern an der Ahr€-€€€Restaurant, Weinstube, Hotel, Tagungshotel026419730Am Silberberg 50, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
3.0 stars -
"Tolle Lage, Hotel und Restaurant im Gesamtpaket leider nicht stimmig." PetraIOSchon lange wollten wir an die Ahr. Nun endlich hatten wir für 2 Tage im Hohenzollern gebucht. Durch die exquisite Alleinlage in den Weinbergen am Rotweinwanderweg wollten wir auch beide Abende im Restaurant essen um nicht mehr Auto fahren zu müssen.
Die Begrüßung bei unserer Ankunft freundlich und schlicht, Zimmerschlüssel, fertig. Kein „Herzlich willkommen“ oder die Frage nach der Anreise, Parkplatz etc. Auch kein Hinweis auf Saunanutzung oder Frühstückszeiten- / Frühstücksort. Bei einem Haus mit gewissem Anspruch haben wir hier
Geschrieben am 30.10.2016 2016-10-30| Aktualisiert am
30.10.2016
Beim Spaziergang durch Remagen entdecken wir das, was uns leider in und um Idar-Oberstein so sehr fehlt:
Ein türkisches Restaurant "Die türkischen Rheinländer" (kein Döner-Imbiss) mit breiter Auswahl türkischer Gerichte! Leider waren wir noch nicht hungrig, heute sah ich mir interessehalber die Homepage an.
Beieindruckt hat mich die Einleitung und Begründung der Brüder Davut und Necmettin Deniz für die Umbenennung des ehemaligen Restaurant Bosporos.
Zitat der Homepage:
"als wir vor über 30 Jahren nach Remagen kamen, da kamen wir vom Bosporus. Das sollte dann auch der Name unseres Restaurants sein, bis wir – zum 25. Jubiläum – die Entscheidung trafen, den Namen unseres Restaurants zu ändern. Denn längst ist das Rheinland und insbesondere Remagen unser Zuhause geworden. Denn hier leben wir, hier sind unsere Freunde, hier bedienen wir unsere Gäste und hier fühlen wir uns wohl. Türkische Gastfreundschaft, rheinische Herzlichkeit, türkische Lebensfreude und rheinischer Humor – wir wollen das Beste aus unserem Herkunftsland und unserer neuen Heimat miteinander verbinden. Was liegt da näher, als das auch im Namen unseres Restaurants deutlich zu machen?
Denn mit türkischen Wurzeln und rheinischen Gepflogenheiten sind wir zu dem geworden, was wir heute sind: Die türkischen Rheinländer..."
Ich hoffe, ich komme mal wieder nach Remagen! Denn diese Einladung gefällt mir sehr.
Beim Spaziergang durch Remagen entdecken wir das, was uns leider in und um Idar-Oberstein so sehr fehlt:
Ein türkisches Restaurant "Die türkischen Rheinländer" (kein Döner-Imbiss) mit breiter Auswahl türkischer Gerichte! Leider waren wir noch nicht hungrig, heute sah ich mir interessehalber die Homepage an.
Beieindruckt hat mich die Einleitung und Begründung der Brüder Davut und Necmettin Deniz für die Umbenennung des ehemaligen Restaurant Bosporos.
Zitat der Homepage:
"als wir vor über 30 Jahren nach Remagen kamen, da kamen wir vom Bosporus. Das sollte dann... mehr lesen
Die türkischen Rheinländer
Die türkischen Rheinländer€-€€€Restaurant02642 3445Marktstraße 56, 53424 Remagen
stars -
"Restaurant umbenannt bei gleichen Inhabern - vorher Restaurant Bosporus" PetraIOBeim Spaziergang durch Remagen entdecken wir das, was uns leider in und um Idar-Oberstein so sehr fehlt:
Ein türkisches Restaurant "Die türkischen Rheinländer" (kein Döner-Imbiss) mit breiter Auswahl türkischer Gerichte! Leider waren wir noch nicht hungrig, heute sah ich mir interessehalber die Homepage an.
Beieindruckt hat mich die Einleitung und Begründung der Brüder Davut und Necmettin Deniz für die Umbenennung des ehemaligen Restaurant Bosporos.
Zitat der Homepage:
"als wir vor über 30 Jahren nach Remagen kamen, da kamen wir vom Bosporus. Das sollte dann
Geschrieben am 29.10.2016 2016-10-29| Aktualisiert am
29.10.2016
Besucht am 25.10.20162 Personen
Rechnungsbetrag: 12 EUR
Leider nur eine Übernachtung in Düsseldorf. Für’s Frühstück gab mein Bruder uns den Tipp im Bauerngarten Benninghoven zu frühstücken.
Dies haben wir dann auch gemacht. Gepäck im Auto verstaut, das Ziel lag verkehrsgünstig Richtung Autobahn für die Weiterreise. 10 Minuten Fahrzeit, schon waren wir auf dem platten Land umgeben von Feldern und Weiden.
Parkplätze findet man direkt vor der Türe, das Café im Innern der Markthalle ist nicht gleich zu erkennen. Hier wird ein Gesamtpaket geliefert: Bauernbäckerei, Gemüseanbau (die eigene Kürbisernte in vollem Gange), Markthalle mit ausschließlich eigenen und regional zugelieferten Produkten, Cafè. Vor der Türe die eigene Kürbisernte
Durch die Markthalle geht es rechts ins Café. Dies wirkt noch recht neu und sehr gepflegt. Viel helles Holz, breite Fensterfronten zur schönen Außenterrasse. Zur anderen Seite eine breite Fensterfront durch die man das Treiben in der Markthalle beobachten kann. Blick in die Markthalle
Angeboten wird Frühstück, Mittagstisch mit saisonalen Gerichten, aktuelle Gerichte
Kaffee und Kuchen.
Um 18.00 Uhr ist Feierabend. Für Abwechslung ist gesorgt, die Homepage bietet einen guten Überblick.
Die Servicemitarbeiterin begrüßte uns herzlich. Wir wählten einen Platz am Fenster. Die Fenster sind mit frischen Sonnenblumen dekoriert. Das Café
Die Karten lagen am Tisch bereit. 2 x das kleine Bauernfrühstück zu € 5,50 für uns. Dies enthält: Auszug aus der Frühstückskarte
Wir bestellten das Frühstück nur mit Käse, kein Problem. Ich tauschte den Filterkaffee in einen Milchkaffee für € 1,00 Aufpreis.
Kurz darauf wurde appetitlich geliefert. So klein ist das Frühstück gar nicht! Frische und feine Backwaren aus der eigenen Bäckerei. Eine schöne Käseauswahl, Obstsalat, der Apfelsaft in guter Qualität ohne Zusätze. Kleines Bauernfrühstück Obstsalat
Zwischendurch die aufmerksame Frage, ob alles so recht ist. Wirklich nett hier!
Wir ließen es uns gemütlich schmecken. Danach konnte ich es mir nicht verkneifen, in der schönen Markthalle noch ein bisschen zu stöbern und zu kaufen. Die Markthalle
Die Toiletten einwandfrei sauber und gepflegt. Markthalle, Café und Toiletten liegen ebenerdig ohne Stufen.
Der Mittagstisch findet wohl regen Zuspruch. Beim Verlassen des Cafés kurz vor Mittag kamen ganze Truppen angeradelt!
Leider nur eine Übernachtung in Düsseldorf. Für’s Frühstück gab mein Bruder uns den Tipp im Bauerngarten Benninghoven zu frühstücken.
Dies haben wir dann auch gemacht. Gepäck im Auto verstaut, das Ziel lag verkehrsgünstig Richtung Autobahn für die Weiterreise. 10 Minuten Fahrzeit, schon waren wir auf dem platten Land umgeben von Feldern und Weiden.
Parkplätze findet man direkt vor der Türe, das Café im Innern der Markthalle ist nicht gleich zu erkennen. Hier wird ein Gesamtpaket geliefert: Bauernbäckerei, Gemüseanbau (die eigene Kürbisernte in... mehr lesen
4.0 stars -
"Eine Landpartie zum Frühstück!" PetraIOLeider nur eine Übernachtung in Düsseldorf. Für’s Frühstück gab mein Bruder uns den Tipp im Bauerngarten Benninghoven zu frühstücken.
Dies haben wir dann auch gemacht. Gepäck im Auto verstaut, das Ziel lag verkehrsgünstig Richtung Autobahn für die Weiterreise. 10 Minuten Fahrzeit, schon waren wir auf dem platten Land umgeben von Feldern und Weiden.
Parkplätze findet man direkt vor der Türe, das Café im Innern der Markthalle ist nicht gleich zu erkennen. Hier wird ein Gesamtpaket geliefert: Bauernbäckerei, Gemüseanbau (die eigene Kürbisernte in
Geschrieben am 28.10.2016 2016-10-28| Aktualisiert am
28.10.2016
Besucht am 24.10.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 97 EUR
Seit September verfolgte ich eine kleine offene Diskussion im GastroGuideForum: GastroGuide wird auf der Messe „GastroTageWest“ in Essen vom 23. – 25.10.16 vertreten sein.
Wieder einmal wurde ein Treffen rund um Essen angeregt. GastroGuide Chef Jens samt Bruder sagten eine Teilnahme zum Abendessen zu.
Ab dem 20.10. spitzte sich die Diskussion richtig zu uns es sah aus, als ob es wieder einmal scheitern würde. Das Treffen war nur Montag, 25.10.16, möglich. Montag = der Gastro-Ruhetag! Mehrere Messen erschwerten die Reservierung. Zimmersuche für Lavandula glich am Samstag vorher einem Krimi. Mein Mann und ich konnten privat nächtigen, ein Vorteil meiner Heimatstadt Düsseldorf.
„First“ hat uns hier federführend (bzw. whatsapp-gruppenführend) alle „unter einen Hut“ gebracht. Hier nochmal ein herzliches Dankeschön für die ortskundige Organisation!
So trafen wir alle, Jens samt Bruder, First, Lavandula, Shaneymac, mein Mann und ich, pünktlich um 19.00 Uhr im Gut Porz ein. Mein Mann und ich gönnten uns für An- und Abfahrt ein Taxi.
Blind date der etwas anderen Art - Jens war so aufmerksam, sich durch eine "GastroGuide-Tragetasche" kenntlich zu machen.
Bei unserem Eintreffen war ich sofort begeistert von dem historischen (ca. 1470) Fachwerkhaus. .
Es strahlt gepflegte Gemütlichkeit aus, diese setzte sich im Innern fort. Das Restaurant ist auf 2 Ebenen mehrfach unterteilt. Sehr schön auch der etwas abseits gelegene Wintergarten. Der Wintergarten
Im Gut Porz war ich noch nie. Bekannt ist es mir durch die sehr positiven vorangegangenen Beiträge von Escoffier² und Huck. Hinzu kam noch Christian Rachs TV-Sendung Anfang dieses Jahres: Die Wahl „Deutschlands Lieblingsrestaurant in der Kategorie Deutsche Küche“. Gut Porz, unter Führung der Eheleute Neumann, gewann mit seinem Team.
Da Gut Porz mein Vorschlag für unser Treffen war, hoffte ich auf eine gelungene Wahl. Ich kann vorweg nehmen: Mein Mann und ich sind noch immer begeitert und ich hoffe, es hat den anderen 5 Mitstreitern ebenso gefallen.
Nach herzlicher Begrüßung wurden wir von einer Servicemitarbeiterin treffauf zu unserem reservierten gemütlichen Tisch begleitet. In einer kleinen Niesche, ich glaube die Servicedame nannte den Platz „alte Küche“, hatten wir es gut getroffen. Unser Tisch in der "alten Küche" Wanddeko "alte Küche"
Die antike Dekoration um uns herum entsprechend einer alten Küche. Viel dunkles Holz, offen gelegte Fachwerkbalken, angenehme Beleuchtung.
Die Karten lagen bereits an unserem schön herbstlich dekoriertem Holztisch aus. Eine sehr schlichte Ausführung. Cremefarbenes DIN-A-4-Papier. 4-fach bedruckt und mittig auf A5 gefaltet. Deckblatt, Vorspeisen innen links, Hauptgerichte rechts, Rückseite mit Desserts. Hauptgerichte 24.10.16
Die Gliederung der Vor- und Hauptspeisen etwas unübersichtlich.
Die Karte wechselt wöchentlich, immer samstags. Geschmacklich sollte hier jeder fündig werden.
Die Getränkewünsche wurden abgefragt und wir brauchten mal nicht über Wein nachzudenken! Es gab wunderbares Schlüssel Alt (Düsseldorfer Hausbrauerei seit 1850)!!! Beide sind wir keine Biertrinker, aber auf das Alt haben wir uns sehr gefreut. 0,2 l im Glas, immer frisch und perfekt gekühlt, zu € 1,70. Schlüssel-Alt
Der gut geschulte Service hatte die Gläser stets im Blick, so folgten noch einige Gläschen an diesem Abend! Ein kleiner Gruß aus der Küche wurde serviert. Ein Korb mit frischem, lauwarmen, Weißbrot. Eine schöne Kruste außen, innen saftig. Das Brot wurde später nochmals aufgefüllt. Dazu wurde ein würziger Crèmefraîche-Dip gereicht. Vorweg warmes Knusperbrot... ... und feinwürziger Aufstrich
Die Wartezeiten auf unsere Speisen war etwas länger. Dies wurde aber gleich bei der Tischreservierung mitgeteilt. Das Restaurant war nahezu ausgebucht. Uns war die längere Wartezeit gerade recht. So hatten wir mehr Zeit zum kennenlernen und erzählen. Wir unterhielten uns blendend in unserer Runde!
Unsere Vorspeisen: Rucola Salat mit Wildkräutern & Flusskrebsschwänzen in einem leichten Feigen-Senfdressing zu € 12,50 für mich. Rucolasalat und Flußkrebse
Eine großzügige Portion frischer Blattsalat, Kräuter und Sprossen, reichlich Flußkrebsschwänze von sehr guter Qualität. Das Dressing sehr cremig und fein abgestimmt.
Hausgemachte kleine Reibekuchen mit zartem Räucherlachs & Kräutercrèmefraîche zu € 14,50.
Mein Mann war hellauf von seinen 3 superknusprigen, goldgelben und definitiv hausgemachten Reibeküchlein begeistert! So sollen sie sein. Dazu die passende Menge milder und zarter Räucherlachs, Crèmefraîche und Zitronenscheiben. Klasse. Reibekuchen und Räucherlachs
Unsere Hauptspeisen:
Für mich das Filet vom Yellow Fin Tuna „Sashimi“ (kurz gebraten) auf feinen Linguini mit einem leichten Trüffelrahm, fein gehobeltem Herbsttrüffel & kleinem Gemüse zu € 23,50. Gelbflossenthunfisch "Sashimi", Pasta, Herbstrüffel
Serviert im gut vorgewärmten Pastateller schlug mir sofort der frische Trüffelduft entgegen! Meine Mundwinkel zum breiten Grinsen verzogen: So hatte ich mir dieses Gericht erhofft! Reichlich Gelbflossenthunfisch in Sushiqualität. Nur außen kurz angebraten, innen roh und butterzart. Beim Schneiden störte kein sehniges Häutchen – das war allerbeste Qualität. Die feinen Linguini schön mit Biss, ebenso das seitlich platzierte gemischte Gemüse. Der Trüffel obenauf hauchfein und nicht kleinlich gehobelt. Dieser Herbsttrüffel mit wunderbarem Aroma! Und nicht die Pseudo-Trüffelsorte, die einem sonst untergejubelt wird und Trüffelöl über mangelndes Eigenaroma hinwegtäuschen soll.
Ich war hellauf begeistert von diesem Gericht und seiner Reichhaltigkeit.
Gebratene Riesengarnelen (S. W. Black Tiger Gambas) mit frischen Kräutern, Knoblauchsauce und kleinem Salat zu € 18,50 für meinen Mann. Riesengarnelen mit Salalt
Er war ebenso wie ich von seinem Hauptgang angetan. 6 große Garnelen auf den Punkt, innen noch glasig, gebraten. Der Salat gar nicht so klein, wie es die Beschreibung der Karte vermuten ließ.
Unsere 7 Vorspeisen und 7 Hauptgerichte wurden jeweils immer vom Service gemeinsam für uns serviert. Auch die Nachfrage, kurz nach dem Servieren der Speisen, ob alles recht ist fehlte nicht. Der Service im gesamten Haus wirkte für uns kompetent, gut geschult, aufmerksam und nach einem insgesamt fröhlichem Team. Dies bei rappelvollem Haus zeugt von sehr viel Professionalität.
Auch die Frage nach einem Dessert blieb nicht aus. Da unsere gut gelaunte Runde gut gesättigt war, beschränkte sich das Dessert auf Espresso zu € 2,20. Für mich dann lieber doch noch ein Alt!
Obwohl die meisten am nächsten Tag arbeiten müssen, halten wir es recht lange aus bis eine herzliche Verabschiedung folgte. Auch das Serviceteam begleitete uns nach unten und verabschiedete sich freundlich.
Am 16.12.16 bin ich wieder in Düsseldorf, leider war kein Tisch mehr für einen zweiten Besuch zu ergattern. Im November und Dezember sind alle Wochenenden einschließlich Freitag ausgebucht. Reservieren ist hier unbedingt erforderlich. Qualität spricht sich rum – aber hier waren wir definitiv nicht zum letzten Ma(h)l!
Danke an alle, die zu diesem schönen Abend beigetragen haben! Unsere Tischrunde und das Team Gut Porz! Man sieht sich sicherlich wieder!
Seit September verfolgte ich eine kleine offene Diskussion im GastroGuideForum: GastroGuide wird auf der Messe „GastroTageWest“ in Essen vom 23. – 25.10.16 vertreten sein.
Wieder einmal wurde ein Treffen rund um Essen angeregt. GastroGuide Chef Jens samt Bruder sagten eine Teilnahme zum Abendessen zu.
Ab dem 20.10. spitzte sich die Diskussion richtig zu uns es sah aus, als ob es wieder einmal scheitern würde. Das Treffen war nur Montag, 25.10.16, möglich. Montag = der Gastro-Ruhetag! Mehrere Messen erschwerten die Reservierung. Zimmersuche... mehr lesen
Gasthof Gut Porz
Gasthof Gut Porz€-€€€Restaurant, Biergarten, Partyservice02102934080Hülsenbergweg 10, 40885 Ratingen
5.0 stars -
"Ein stimmiges Gesamtpaket im Gut Porz für ein wunderbares kleines Communitytreffen in NRW!" PetraIOSeit September verfolgte ich eine kleine offene Diskussion im GastroGuideForum: GastroGuide wird auf der Messe „GastroTageWest“ in Essen vom 23. – 25.10.16 vertreten sein.
Wieder einmal wurde ein Treffen rund um Essen angeregt. GastroGuide Chef Jens samt Bruder sagten eine Teilnahme zum Abendessen zu.
Ab dem 20.10. spitzte sich die Diskussion richtig zu uns es sah aus, als ob es wieder einmal scheitern würde. Das Treffen war nur Montag, 25.10.16, möglich. Montag = der Gastro-Ruhetag! Mehrere Messen erschwerten die Reservierung. Zimmersuche
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Trockenkalt ist es, ein paar Sonnenstrahlen kommen am Vormittag durch. Wir schlendern durch das kleine Städtchen und es fehlt uns an nichts. Ein gemütlicher Weihnachtsmarkt, ein schöner Wochenmarkt, von dem ich in Idar-Oberstein nur träumen kann (ich werde zur Shoppingqueen an haltbarem Gemüse: Kartoffeln, Ringelbeete, Karotten, Topinambur, Knoblauch und Petersilienwurzel landen im Kofferraum). Schöne Geschäfte, überall nette Leute. Wer braucht die Kö?
Zur späteren Mittagszeit, alles ist erkundet, möchten wir gerne in Ruhe und im Warmen eine Kleinigkeit essen. Nach gutem Frühstück waren wir nicht zu hungrig, aber bis zum Abendessen dürfte es zu lange werden.
Das „alte Steinhaus“ sieht einladend aus. Die vorangegangene Bewertung von Escoffier² hatte ich nicht mehr im Sinn.
Wir betreten das älteste Steinhaus der Stadt und werden freundlich von einem jungen Herrn empfangen und eine Treppe höher geführt. Wir merken an, nur eine Kleinigkeit essen zu wollen. Dies sei absolut in Ordnung.
Neben einer lustigen kleinen Gesellschaft dürfen wir nehmen. Es ist gemütlich, rustikal und gepflegt. Viel Stein, viel Holz und Gebälk, Stühle mit Korbgeflecht und Bänke an den dicken Bruchsteinwänden. Es ist dezent weihnachtlich dekoriert.
Die Speisekarte (in deutsch, englisch und spanisch) wird gereicht und erfreut entdecken wir Frankenheim Alt auf der Karte. Dies wird bestellt, 0,3l zu € 2,10. Es wird prompt und perfekt gekühlt serviert.
Der junge Mann lässt uns die Karte studieren und kümmert sich um die kleine Gesellschaft.
Wir entscheiden uns für:
Brot mit Tomaten, Olivenöl und Knoblauch zu € 3,90
Mein Mann zum Aufwärmen für die schlichte Tomatensuppe zu € 4,50 und ich für den Oktopussalat zu € 6,50.
Zwischendurch suche ich die sauber und gepflegten Toiletten im Untergeschoss auf und stelle fest, dass der junge Servicemitarbeiter im Fitness-Studio arbeitet! Der Speiseaufzug gegenüber unseres Tisches ist wohl außer Betrieb und so trägt er sportlich und flott alle Speisen und das „Leergut“ über 2 Stockwerke!
Unsere Speisen kommen nach angemessener Wartezeit.
4 Scheiben geröstetes Brot, nett angerichtet. Aromatisch, knusprig. Beim Italiener wären es Bruschetta gewesen.
Die Tomatensuppe im Steingut, dampfend heiß und wirklich gut. Bis zum letzten Löffel bleibt sie schön heiß im Töpfchen.
Mein Oktopussalat ebenfalls im Steingut auf Salatblättern angerichtet. Der erste Bissen, nun ja… Er kam wohl auch frisch aus dem Kühlschrank. Nach und nach schmeckte ich aber die harmonische Abstimmung mit Olivenöl und wohl Zitrone. Allerdings war der Pulpo nichts für Kauunlustige oder schlechte Zahnprothesen. Hier kann ich mit einwandfreiem Kauwerkzeug punkten. Bei Hunden und Katzen werden so Zahnbeläge entfernt, nun die Zahnbürste habe ich trotzdem im Gepäck. Etwas zarter wäre aber nicht von Nachteil gewesen, geschmacklich gut. Der junge Servicemitarbeiter versichert, der Pulposalat sei hausgemacht.
Die Portionen unserer kleinen Tapas so, wie es für unseren kleinen Imbiss angedacht war.
Zwischendurch ließ sich unser netter Serviceherr immer wieder sehen. Treppen kein Hindernis. Getränke aufgefüllt und nach dem Rechten gefragt – schön.
Wir zahlen, werden nett verabschiedet.
Kleine Enttäuschung für mich, als wir die untere Gaststube mit Theke in Ruhe anschauen. Eine Tafel hängt dort aus – mit 3 Muschelgerichten! Ich liebe Muscheln, mein Mann mag sie nicht. Daher esse ich sie meist, wenn sie im Restaurant angeboten werden. Und in spanischer Zubereitung noch lieber. Schade, dass die Tafel im 1. OG nicht aufgestellt war und kein Hinweis erfolgte.