Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 964159x gelesen 16469x "Hilfreich" 15234x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 19.02.2017 2017-02-19| Aktualisiert am
20.02.2017
Ab März geht es unter neuer Leitung weiter!
Schön, dass es an diesem bei Touristen, Ausflüglern und Einheimischen beliebten Platz im Stadtteil Tiefenstein zu keinem langen Leerstand kommt.
Übernommen wird die schön gelegende Gaststätte im März vom erfahrenen Gastronom Benjamin Breckner. Derzeit noch aktiv in der Kupferstube am Kupferbergwerk Fischbach.
Im Angebot dann schwerpunktmäßig regionale und frisch zubereitete Hausmannskost.
Viel Erfolg.
Ab März geht es unter neuer Leitung weiter!
Schön, dass es an diesem bei Touristen, Ausflüglern und Einheimischen beliebten Platz im Stadtteil Tiefenstein zu keinem langen Leerstand kommt.
Übernommen wird die schön gelegende Gaststätte im März vom erfahrenen Gastronom Benjamin Breckner. Derzeit noch aktiv in der Kupferstube am Kupferbergwerk Fischbach.
Im Angebot dann schwerpunktmäßig regionale und frisch zubereitete Hausmannskost.
Viel Erfolg.
Restaurant Zur Weiher Schleife
Restaurant Zur Weiher Schleife €-€€€Restaurant, Ausflugsziel015255813167Tiefensteiner Straße 129, 55743 Idar-Oberstein
stars -
"Wegen Renovierung und Pächterwechsel zur Zeit geschlossen" PetraIOAb März geht es unter neuer Leitung weiter!
Schön, dass es an diesem bei Touristen, Ausflüglern und Einheimischen beliebten Platz im Stadtteil Tiefenstein zu keinem langen Leerstand kommt.
Übernommen wird die schön gelegende Gaststätte im März vom erfahrenen Gastronom Benjamin Breckner. Derzeit noch aktiv in der Kupferstube am Kupferbergwerk Fischbach.
Im Angebot dann schwerpunktmäßig regionale und frisch zubereitete Hausmannskost.
Viel Erfolg.
Geschrieben am 05.02.2017 2017-02-05| Aktualisiert am
06.02.2017
Besucht am 28.01.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Das Seehotel entdeckten wir im vergangenen Jahr. Ab und zu schaute ich mir die Speisekarte der Homepage an. So auch kurz vor unserem Besuch. An diesem Wochenende stand sonst nichts an, also warum nicht mal dort schön zu Abend essen.
Telefonisch reservierte ich bei einer absolut netten Mitarbeiterin. Da freute mich gleich noch mehr auf den Abend.
Das Hotel liegt unweit vom beliebten 120 Hektar großen Bostalsee. Still ruht der See jetzt im Winter. Wir parkten neben dem Haus welches uns noch in voller Weihnachtsdeko empfing.
Sehr ansprechend dekoriert, hier hatte sich jemand viel Mühe gegeben. Daher vielleicht die lange Dekorationszeit.
Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich, nahm uns die Jacken ab und führte uns ins Restaurant. Vorbei am großen, gepflegten Kaltwasseraquarium.
Der Raum sehr groß und an unserem Tisch hätten locker 4 Personen Platz gehabt. Trotz der sehr schönen Landhausstil-Einrichtung fühlten wir uns recht ungemütlich platziert. Die Tische sauber mit gestärkten Tischtüchern und Servietten eingedeckt. Windlicht und Salz und Pfeffer als Streugut und nicht aus der Mühle. Im großen Gastraum
Kindern am Nebentisch wurde der Platz mit bunten Tischsets und Kinderservietten eingedeckt, dies fand ich sehr nett, sieht man selten.
Die Karte gereicht wurde sofort nach den Getränkewünschen gefragt. 1 Flasche Selters Mineralwasser (0,75 l € 5,50) geordert und als Aperitif 2 Gläser Chardonnay brut, 0,1 l, € 4,00.
Für den Wein zum Essen baten wir um die Karte.
Das Wasser und unser gut gekühlter Sekt wurden zügig serviert. Der Sekt im 99-Cent-Party-Glas. Sekt im Billigglas
Das passt gar nicht zum Haus und auch geschmacklich liegt viel am Glas. Der Sekt ok, aber auch nicht mehr. Der Geschmacksvergleich aus einem guten Sektglas hätte mich gereizt.
Kurz darauf reichte eine weitere, sehr junge, Mitarbeiterin mit den Worten „hier schon mal was vorab für sie“ den Küchengruß. Und wollte sich gleich wieder aus dem Staub machen. Ich fragte sie, was denn in dem Schälchen sei. „Oh…, das weiß ich nicht. Ich müsste in der Küche nachfragen“ die Antwort. Sie schaute mich weiter fragend an und hoffte wohl, es würde mich nicht interessieren, was wir essen. Ich antwortete: „Das wäre doch richtig nett von ihnen!“. Kurze Zeit später die Ansage: Andalusische Olivencreme. Dazu 4 Scheiben Baguette in Diskounterqualität. Andalusische Olivencreme mit Baguette
Viel Geschmack hatte die Creme wenig. Spanische Urlaubsgefühle kamen nicht auf, selbst Olivenhasser hätten sich hier wohl bedienen können. Das Mädel verteilte an den Nebentischen fleißig Grüße, weiterhin ohne Ansage. Aber keiner der anderen Gäste fragte nach.
Zwischenzeitlich bestellten wir unseren Wein und da bleiben wir gerne an der Nahe. Die bekannten Winzer suchte ich vergeblich. Also dann mal Weingut Franz Jäckel, Weißburgunder, trocken, Wallhäuser Backöfchen zu € 22,50 / 0,75 l. Der Wein wurde leider erst deutlich nach unseren Vorspeisen serviert und wir mussten ihn zweimal anmahnen. Serviert im Eiskühler hoffte ich auf Geschmacksentfaltung im Glas. Fehlanzeige. Gut trinkbar, ja. Aber hier wird wohl die Auswahl der Weine auf der Gewinnspanne (der Endverbraucherpreis dieses Weines liegt bei € 4,00 je Flasche. Beim Winzer passt das Preis-Leistungs-Verhältnis) und den vielleicht nicht so weinkundigen BeNeLux-Gästen des Hotels ausgelegt.
Als Vorspeise wählte ich die Kartoffel-Hummercrèmesuppe mit geräucherten Lachsstreifen zu € 6,20.
Mein Mann entschied sich für Kürbis-Ingwer-Crèmesuppe mit gerösteten Kürbiskernen zu € 6,80. Warum diese, mit rein vegetarischen Zutaten, € 0,60 über meiner Suppe lag, erschloss sich mir nicht. Aber auf der Speisekarte findet sich auch unter „Vegetarisch“ ein Pastagericht mit gebratenen Krabben.
Die junge Mitarbeiterin servierte die Suppen und musste feststellen, dass unsere Plätze noch mit den Tellerchen des Küchengrußes belegt waren. Was nun? Ich räumte schnell ab.
Sie fragte, ob wir noch etwas Brot zur Suppe möchten. Dies bejahten wir, Brot gab es aber nicht mehr. Im Nachhinein nicht schlimm, die Hauptspeisen waren reichlich portioniert.
Die Suppen waren gerade noch heiß genug und schmackhaft. Wenn auch bei der Kürbissuppe der Ingwergeschmack doch etwas zu kurz kam. Dem Deko-Rosmarinzweig war wohl unter dem Salamander schlecht geworden, er hing ganz schon durch. Falls er zum Umrühren gedacht war: untauglich. Kürbis-Ingwer-Suppe Kartoffel-Hummercrèmesuppe mit geräucherten Lachsstreifen
Wir baten um eine Pause bis zur Vorspeise nachdem endlich auch der Wein serviert wurde. Es wurde dann sehr nett abgefragt, ob wir nun mit dem Hauptgang weitermachen wollen.
Auf entweder nicht vorgewärmten oder schon abgekühlten Tellern wurden die Hauptspeisen serviert. Wie war das noch mal? Von rechts, von links servieren? Die Teller fanden dann irgendwie zu uns.
Für mich das Wildragout aus der Region mit hausgemachten Spätzle dazu ein kleiner Salatteller zu € 18,50. Wildragout mit hausgemachten Spätzle Beilagensalat
Die Salatbeilage mit frischen Zutaten, ein schöner Mix. Die Zutaten aber alle sehr grob, 1 großes ungeschältes Salatgurkenstück nur jeweils bis zur Mitte eingeschnitten. In dem tiefen Schälchen war es wirklich schwierig die groben Stücke und Blattwerke zu zerkleinern. Ein Minikleks Fertigdressing. Schade um die an sich knackigen Zutaten.
Das Wildragout zart, reichlich, klassisch und gut gewürzt. Die Spätzle absolut klasse! Noch leicht in Butter angebraten. Preiselbeeren fanden sich in der Birnenhälfte mit frischem Lorbeer dekoriert.
Mein Mann hatte sich für die Fischvariation auf Zuckerschoten-Gemüse, dazu Parmesan-Risotto zu € 21,00. Beim Bestellen wollte er von der erfahrenen Mitarbeiterin wissen, welche Variationen sich auf dem Teller finden. Dies konnte sie nicht beantworten, kam kurze Zeit später mit der Lösung aus der Küche zurück: Zander, Wolfsbarsch und Rotbarbe. Endlich mal eine Variation ohne den obligatorischen Lachs. Und für Fische im Aquarium am Eingang besteht keine Gefahr :-).
Der rechteckige Teller gut (zu gut) gefüllt. Ein grober Estragonzweig mittig platziert. Dieser musste erst einmal einen anderen Platz finden. Ein geschnitztes Radieschen nicht sehr stimmig. Fischvariation, Zuckerschoten, Risotto
Die 3 Fischsorten geschmacklich gut, besonders die Rotbarbe hat meinem Mann gefallen. Aber auch alle 3 Fische zu trocken. Genau wie das „Risotto“ das den Namen nicht verdiente. Keinerlei Schlotzigkeit, fest zur Halbkugel geformt, undefinierbare Würzung. Rein optisch würde ich behaupten, hier wurde kein typischer Risottoreis wie z. B. Arobio verwendet wurde. Vom Reis ging fast alles zurück. Die Zuckerschoten knackig und mit schönem Eigenaroma.
Es dauerte wieder recht lange bis unsere Teller abgeräumt wurden. Hier erbarmte sich ein freundlicher Herr im Service. Das Personal ist gut erkennbar. Entweder in schöner Tracht im Landhausstil oder klassisch schwarz-weiß gekleidet.
Die gepflegten und sauberen Toiletten und eine gemütliche Bierstube befinden sich im Untergeschoss.
Den Abend im Nachhinein betrachtet kommt mir der Spruch „mehr Schein als Sein“ in den Sinn. Wir hatten uns hier doch mehr versprochen. Über 30 km werden wir hierfür nicht mehr fahren. Das Augenmerk des Hotels scheint eher auf Tagungsgäste und Urlauber ausgelegt zu sein.
Das Seehotel entdeckten wir im vergangenen Jahr. Ab und zu schaute ich mir die Speisekarte der Homepage an. So auch kurz vor unserem Besuch. An diesem Wochenende stand sonst nichts an, also warum nicht mal dort schön zu Abend essen.
Telefonisch reservierte ich bei einer absolut netten Mitarbeiterin. Da freute mich gleich noch mehr auf den Abend.
Das Hotel liegt unweit vom beliebten 120 Hektar großen Bostalsee. Still ruht der See jetzt im Winter. Wir parkten neben dem Haus welches uns... mehr lesen
Weingärtners Genießerstuben in Victor's Seehotel Weingärtner
Weingärtners Genießerstuben in Victor's Seehotel Weingärtner€-€€€Restaurant068528890Bostalstraße 12, 66625 Nohfelden
3.0 stars -
"Eine Holperstrecke. Höhen und Tiefen zwischen Küche und Service." PetraIODas Seehotel entdeckten wir im vergangenen Jahr. Ab und zu schaute ich mir die Speisekarte der Homepage an. So auch kurz vor unserem Besuch. An diesem Wochenende stand sonst nichts an, also warum nicht mal dort schön zu Abend essen.
Telefonisch reservierte ich bei einer absolut netten Mitarbeiterin. Da freute mich gleich noch mehr auf den Abend.
Das Hotel liegt unweit vom beliebten 120 Hektar großen Bostalsee. Still ruht der See jetzt im Winter. Wir parkten neben dem Haus welches uns
Besucht am 25.01.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 42 EUR
Januar Tristesse… Morgens dunkel, abends dunkel, nachts sowieso. Dazwischen mein Auto, das Büro, ja auch unser schönes Zuhause. Ich will raus!
Das angefahrene Restaurant in Idar-Oberstein hat nach knapp 1 Jahr seit der Eröffnung schon wieder geschlossen. Mir fiel der Tipp eines Kollegen ein. Eine abseits gelegene Pizzeria in der Nähe von Kirn.
Nun, hofften wir, dass es die noch gibt! Von Kirn aus fanden wir das am Waldrand schön gelegene Restaurant schnell. Die Costa-Verde Außenbeleuchtung brennt, auch innen ist Licht an. Der hauseigende Parkplatz nahezu leer. Der Schnee vom Parkplatz zum Restaurant ordentlich geräumt. Wir sollten hoffentlich einen Tisch bekommen. .
Gehbehindertengerecht ist die Pizzeria nicht. Einige Stufen sind zu überwinden, innen ist alles auf einer Ebene.
Beim Betreten des Restaurants wurden wir freundlich von der gestandenen männlichen Servicekraft begrüßt. Ich erkannte ihn aus einem anderen Restaurant, auch inzwischen geschlossen, wieder. Er war mir in angenehmer Erinnerung geblieben.
Er zeigte uns einen schönen Platz am Fenster in einem gemütlich-kleinen Nebenraum. Dies war wohl früher eine Art offene Terrasse und wurde zu einer Art Wintergarten mit großen Fenstern umgebaut. .
Die sauberen Holztische sind mit Tischläufer, Grünpflanze und Kerze bestückt. Die Papierservietten von der dünnsten Sorte die wohl auf dem Markt zu bekommen ist. Mehr als einmal Lippen tupfen halten die nicht aus. Die Einrichtung ist sauber und gepflegt. Die renovierten Toiletten ebenso.
Die Speisekarte mit typischen und abwechslungsreichen Gerichten der italienischen Küche versehen. Vorspeisen, Salatteller, Pizza und Pasta. Einige Fleischgerichte, wenig Fisch. Aber lieber kein Fisch als schlechter Fisch. Wir werden schnell fündig.
Inhaber ist laut Speisekarte Hersh Abdullah, mit wohl nicht so ganz italienischen Wurzeln.
Zunächst bestellten wir eine große Flasche Mineralwasser. Dieses wurde prompt serviert und ich war überrascht, dass es eine Literflasche San Pellegrino ist. Diese allerdings zu erfreulichen € 5,50.
Zum Essen folgten je 1 Glas Frascati und Rasato da Tavola. 0,2 l zu € 3,00. Mehr ist für diesen Wein auch nicht zu verlangen. Leider wieder dieser nichtssagende Standardwein aus der großen Weinpulle. Kann man ja auf die Karte nehmen, kann man trinken, muss man aber nicht. Alternativ würde ich mir noch ein paar gute Weine wünschen. Beim nächsten Besuch würde ich wohl beim Wasser bleiben.
Wir bestellen als Vorspeise: Bruschetta al pomodoro fresco é baslilico zu € 4,80. Eine Portion für uns beide.
Kleine Salate / Beilagensalate sind auf der Karte nicht zu finden. So fragten wir, ob es möglich ist, den Insalata MIsta zu € 6,80 zu teilen. Kein Problem! Wir durften noch wählen, ob Sahne- oder Balsamicodressing. Die Entscheidung fiel auf Balsamicodressing.
Die Vorspeisen wurden nach angenehmer Wartezeit serviert. Zuerst 4 Scheiben Bruschetta mit frischen Tomaten, reichlich Basilikum. Gut gewürzt. Fehlendes Tomatenaroma ist der Jahreszeit geschuldet, nicht der Küche. Bruschetta all'Pomodoro
Gleich darauf wurden zwei tiefe Salatteller serviert. Reichlich! Salat! Alles frische Zutaten, ich bin angenehm erfreut. Der Weißkohlsalat knackig und prima gewürzt, Karottensalat, Tomaten, frischer Rucola, frische Scheiben von braunen Champignons, Salatgurke. Die Artischocken und Oliven natürlich aus dem Glas. Das fein-säuerliche Balsamicodressing ist genau passend. Insalata Mista, halbe Portion
Der Mitarbeiter kam aufmerksam und fragte, ob alles schmeckt. Ja, sehr. Aber ich fragte ihn, ob nicht versehentlich 2 Salate serviert wurden. Er versicherte, es sei ein geteilter Salat. Zum Glück haben wir geteilt. Es war wirklich reichlich.
Zum Hauptgang für uns beide eine Pizza, mittlere Größe.
Mein Mann entschied sich für die Pizza alla Mama zu € 7,40. Frische Tomatenscheiben, Mozzarella und Pilze sind der Belag. Pizza alla Mama
Ich wählte die Pizza Parma mit Parmaschinken, Rucola und Parmesan zu € 9,00. Der Zusatzwunsch „Knoblauch“ wurde ohne Aufpreis erfüllt. .
Dampfend und duftend werden die Pizze serviert. Optimale Bräunung, schön knusprig, wohl in der Form gebacken.
Der hausgemachte Teig überzeugte nicht vollkommen. Durchgebacken bis in die Mitte, aber von der Konsistenz war er etwas porös-krümelig. Trotzdem schmeckte es uns beiden sehr gut, nicht zuletzt wegen der tadellosen frischen Zutaten. Angesetztes Chili-Olivenöl gab es auch zum Nachwürzen, das mag ich besonders.
Es war ein richtig gemütlicher Abend, ein netter Plausch mit dem freundlichen Servicemitarbeiter folgte nach dem Zahlen (mit ordentlichem Beleg) an der Theke.
Im Sommer kann man sicherlich herrlich auf der schönen baumumwachsenden Terrasse sitzen. Spätestens dann kommen wir wieder!
Januar Tristesse… Morgens dunkel, abends dunkel, nachts sowieso. Dazwischen mein Auto, das Büro, ja auch unser schönes Zuhause. Ich will raus!
Das angefahrene Restaurant in Idar-Oberstein hat nach knapp 1 Jahr seit der Eröffnung schon wieder geschlossen. Mir fiel der Tipp eines Kollegen ein. Eine abseits gelegene Pizzeria in der Nähe von Kirn.
Nun, hofften wir, dass es die noch gibt! Von Kirn aus fanden wir das am Waldrand schön gelegene Restaurant schnell. Die Costa-Verde Außenbeleuchtung brennt, auch innen ist Licht... mehr lesen
Ristorante Costa Verde
Ristorante Costa Verde€-€€€Restaurant, Take Away, Pizzeria06752912246Waldeck 1, 55606 Hochstetten-Dhaun
4.0 stars -
"Ein schöner Abend mit top Preis-Leistung!" PetraIOJanuar Tristesse… Morgens dunkel, abends dunkel, nachts sowieso. Dazwischen mein Auto, das Büro, ja auch unser schönes Zuhause. Ich will raus!
Das angefahrene Restaurant in Idar-Oberstein hat nach knapp 1 Jahr seit der Eröffnung schon wieder geschlossen. Mir fiel der Tipp eines Kollegen ein. Eine abseits gelegene Pizzeria in der Nähe von Kirn.
Nun, hofften wir, dass es die noch gibt! Von Kirn aus fanden wir das am Waldrand schön gelegene Restaurant schnell. Die Costa-Verde Außenbeleuchtung brennt, auch innen ist Licht
Geschrieben am 25.01.2017 2017-01-25| Aktualisiert am
25.01.2017
Weil kaum jemand in Idar-Oberstein weiß, dass es das LuckyLuciano im Gebäude der Diskothek Palacio Granada gab?
In unserem Freundes- und Bekanntenkreis war hier niemand auf dem Laufenden.
2016 eröffnet, 2017 geschlossen. Viel wurde in das ansprechende gepflegte Ambiente investiert, ein Konzept stand sicherlich dahinter, professionelle Aufmachung und Homepage, finanzielle Substanz schließe ich nicht aus.
Schon die verteilten Plakete im Umkreis zur Eröffnung des Restaurants waren leider unvorteilhaft. Kaum zu erkennen, wo sich das abgelegene Restaurant befindet. Und schon gar nicht, wenn man im Auto vorbeifährt. Presse? Wenig.
Auch nicht bekannt, dass man nicht Diskothekenbesucher sein muss, um hier zu essen. Das Grundpaket stimmte.
Kurze Ansage auf der Hompage "Leider müssen wir unser Restaurant schon nach kurzer Zeit schließen". Irgendwie schade. Nicht nur, weil wir heute vor verschlossener Türe standen.
Weil kaum jemand in Idar-Oberstein weiß, dass es das LuckyLuciano im Gebäude der Diskothek Palacio Granada gab?
In unserem Freundes- und Bekanntenkreis war hier niemand auf dem Laufenden.
2016 eröffnet, 2017 geschlossen. Viel wurde in das ansprechende gepflegte Ambiente investiert, ein Konzept stand sicherlich dahinter, professionelle Aufmachung und Homepage, finanzielle Substanz schließe ich nicht aus.
Schon die verteilten Plakete im Umkreis zur Eröffnung des Restaurants waren leider unvorteilhaft. Kaum zu erkennen, wo sich das abgelegene Restaurant befindet. Und schon gar nicht, wenn man im Auto vorbeifährt. Presse? Wenig.
Auch nicht bekannt, dass man nicht Diskothekenbesucher sein muss, um hier zu essen. Das Grundpaket stimmte.
Kurze Ansage auf der Hompage "Leider müssen wir unser Restaurant schon nach kurzer Zeit schließen". Irgendwie schade. Nicht nur, weil wir heute vor verschlossener Türe standen.
stars -
"Leider ein sehr kurzer Auftritt!" PetraIOWeil kaum jemand in Idar-Oberstein weiß, dass es das LuckyLuciano im Gebäude der Diskothek Palacio Granada gab?
In unserem Freundes- und Bekanntenkreis war hier niemand auf dem Laufenden.
2016 eröffnet, 2017 geschlossen. Viel wurde in das ansprechende gepflegte Ambiente investiert, ein Konzept stand sicherlich dahinter, professionelle Aufmachung und Homepage, finanzielle Substanz schließe ich nicht aus.
Schon die verteilten Plakete im Umkreis zur Eröffnung des Restaurants waren leider unvorteilhaft. Kaum zu erkennen, wo sich das abgelegene Restaurant befindet. Und schon gar nicht, wenn man
Geschrieben am 22.01.2017 2017-01-22| Aktualisiert am
22.01.2017
Leider erst auf der Rückfahrt zum Hotel entdeckten wir dieses schöne Café. Etwas außerhalb von Ahrweiler gelegen, mit dem Vorteil, dass sich schnell in der Nähe ein Parkplatz findet. 2013 eröffnete das Café.
Noch ein Gläschen Wein? Einfach, weil das Haus schon von außen so einladend wirkt.
Links geht es rein in die gute Stube und eine Reise in die Vergangenheit. Lediglich die moderne Kühlvitrine mit ansehnlicher Auswahl hausgemachter Torten und Kuchen ist ein, nicht zu vermeidender Stilbruch. Kuchenvitrine in nostalgischer Umgebung
Wir wurden freundlich von einer Dame begrüßt, nahmen Platz an einem gemütlichen Tisch. Bestuhlung mit Spitzenkissen, Spitzendecke und frische Gerbera auf dem antiken Holztisch. Ich wurde gar nicht mehr fertig mit dem Schauen. Der eine würde „Nippes“ sagen, kann man gelten lassen. Ich finde es einfach nur toll, was hier alles zusammengetragen wurde. Handbestickte Spitzendeckchen, Kaffeemühlen, Geschirr, Fotos, Möbel, Registrierkasse…. .
Kaffeekannen mit Schaum-Tropfenfänger. Ja! Das hatte meine Oma noch, seitdem nie wieder gesehen. Klassiker: Rosenthal Maria weiss mit Tropfenfänger
Am Nachmittag hatten wir ja leider bei der Caféwahl nicht so ein glückliches Händchen bewiesen. Nun konnten wir uns beim Anblick der hausgemachten Kuchen und Torten nur vornehmen, beim nächsten Besuch an der Ahr gleich hier einzukehren.
Klassische Weine des Ahrweiler Winzervereines werden hier angeboten. So durfte es für meinen mein ein trockener Weißer Burgunder, 0,2 l, zu € 4,50 sein. Bei mir durfte es mit einer Ahr-Brise (Rotberger Weißherbstsekt) für € 2,80 / 0,1l im Glas prickeln. .
Unsere Getränke, sehr gut gekühlt, die schönen Gläser beschlagen. Sehr fein, der Sekt schön fruchtig. Wir tranken gemütlich, an Gesprächsstoff mangelte es uns nicht. „Schau mal hier“ und „schau mal da“ – einfach gelungen. Gemütliche Nostalgie pur. Alles sehr sauber und gepflegt.
Wir wurden freundlich kurz vor 18.00 Uhr verabschiedet. Es gab einen modernen Beleg, die Registrierkasse ist nicht mehr im Gebrauch.
Leider erst auf der Rückfahrt zum Hotel entdeckten wir dieses schöne Café. Etwas außerhalb von Ahrweiler gelegen, mit dem Vorteil, dass sich schnell in der Nähe ein Parkplatz findet. 2013 eröffnete das Café.
Noch ein Gläschen Wein? Einfach, weil das Haus schon von außen so einladend wirkt.
Links geht es rein in die gute Stube und eine Reise in die Vergangenheit. Lediglich die moderne Kühlvitrine mit ansehnlicher Auswahl hausgemachter Torten und Kuchen ist ein, nicht zu vermeidender Stilbruch.
Wir wurden freundlich von... mehr lesen
Das Winzer Café
Das Winzer Café€-€€€Cafe, Weinstube, Biergarten015231824050Walporzheimer Straße 19, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
4.5 stars -
"Feiner Wein und Sekt in Omas guter Stube" PetraIOLeider erst auf der Rückfahrt zum Hotel entdeckten wir dieses schöne Café. Etwas außerhalb von Ahrweiler gelegen, mit dem Vorteil, dass sich schnell in der Nähe ein Parkplatz findet. 2013 eröffnete das Café.
Noch ein Gläschen Wein? Einfach, weil das Haus schon von außen so einladend wirkt.
Links geht es rein in die gute Stube und eine Reise in die Vergangenheit. Lediglich die moderne Kühlvitrine mit ansehnlicher Auswahl hausgemachter Torten und Kuchen ist ein, nicht zu vermeidender Stilbruch.
Wir wurden freundlich von
Geschrieben am 21.01.2017 2017-01-21| Aktualisiert am
21.01.2017
Besucht am 05.12.20162 Personen
Unser Dezember-Besuch in Bernkastel war kalt, aber so soll es sein im Winter.
Der Weihnachtsmarkt überschaulich und nett. Ein wenig Aufwärmen konnte nicht schaden.
Also rein ins gepflegte Café Thiesen mit gut bestückter Kuchentheke am späten Nachmittag. Café ist untertrieben. Die Tische nett mit gestärkten Tischtüchern eingedeckt, die Aufteilung der Tische harmonisch. Ein großer Gastraum ist unterteilt in nette Parzellen, so war auch eine gewisse Privatsphäre gegeben. Gastraum
Parken „vor der Tür“ kann man hier vergessen, aber in der Nähe findet sich sicherlich immer ein Platz für das Vehikel.
Wohl die Chefin begrüßte uns nett und wies uns einem weihnachtlich dekorierten 2er-Tisch zu.
Etwas Süßen durfte es sein, Abendessen stand ja im Hotel später an. Die warmen Abend-Gerichte, die an den Nebentischen serviert wurden, sahen übrigens sehr gut aus.
Mein Mann bestellte eine Tasse Kaffee zu € 2,10 und ich ein Glas, 0,2 l, feinen Riesling (bin ja schließlich im Kurzurlaub) zu € 3,50.
Der Apfelstudel mit Vanilleeis und Sahne zu € 3,70 wurde kurze Zeit später serviert und schmeckte uns prima. Der Strudel wird von der örtlichen Konditorei geliefert, wie und die Chefin berichtete. Die Finesse: Unten ein Mürbeteig der nicht durchweicht und obenauf goldgelber knuspriger Blätterteig. Dies habe ich so noch nie gegessen, ist auch nicht "original", aber eine tolle und leckere Idee. Dazwischen eine feine saftige Apfelfüllung. Apfelstrudel mit Vanilleeis
Serviert auf schwarzen 80er-Jahre-Teller mit dekorativer Puderzuckerbestäubung. Sehr fein und die Portion größer, als sie auf dem Foto wirkt.
Wir wurden nett mit einem kleinen Plausch verabschiedet. Hier würde ich beim nächsten Mal gerne auch eine „richtige“ Mahlzeit bestellen.
Ein wirklich rundum guter Eindruck, das Thiesen!
Unser Dezember-Besuch in Bernkastel war kalt, aber so soll es sein im Winter.
Der Weihnachtsmarkt überschaulich und nett. Ein wenig Aufwärmen konnte nicht schaden.
Also rein ins gepflegte Café Thiesen mit gut bestückter Kuchentheke am späten Nachmittag. Café ist untertrieben. Die Tische nett mit gestärkten Tischtüchern eingedeckt, die Aufteilung der Tische harmonisch. Ein großer Gastraum ist unterteilt in nette Parzellen, so war auch eine gewisse Privatsphäre gegeben.
Parken „vor der Tür“ kann man hier vergessen, aber in der Nähe findet sich... mehr lesen
4.0 stars -
"So geht Apfelstrudel (zumindest an der Mosel)" PetraIO
Unser Dezember-Besuch in Bernkastel war kalt, aber so soll es sein im Winter.
Der Weihnachtsmarkt überschaulich und nett. Ein wenig Aufwärmen konnte nicht schaden.
Also rein ins gepflegte Café Thiesen mit gut bestückter Kuchentheke am späten Nachmittag. Café ist untertrieben. Die Tische nett mit gestärkten Tischtüchern eingedeckt, die Aufteilung der Tische harmonisch. Ein großer Gastraum ist unterteilt in nette Parzellen, so war auch eine gewisse Privatsphäre gegeben.
Parken „vor der Tür“ kann man hier vergessen, aber in der Nähe findet sich
Geschrieben am 20.01.2017 2017-01-20| Aktualisiert am
20.01.2017
Besucht am 25.10.20162 Personen
Rechnungsbetrag: 13 EUR
Am Eingang lockte die Aufschrift „Original Wiener Apfelstudel“ oder so ähnlich.
Mein Mann ist ja das Süßmaul, aber hier wurden auch für mich Erinnerungen an einen tollen Wienurlaub wach!
Anschrift: Café Demel, Wien! Aber darum geht es hier nicht.
Nun Ahrweiler. Einladend, gediegen, gut besucht. Auf der Homepage wirbt das Café mit 50 Sitzplätzen im Café. Dies habe ich nicht nachgezählt, mag aber stimmen. Wir saßen förmlich übereinander. Gemütlich, behaglich geht anders. Für außen war es Ende Oktober zu kühl.
Die Bedienung ist hier auf Schnelligkeit gepolt, wir machten flott mit:
Mandarinen-Käsesahnetorte € 2,80 mit Kaffee (großer Becher) € 2,80 für meinen Mann. Die Käsesahnetorte überzeugte ihn nur mittel. Das geht besser. Sehr fest, es fehlte an lockerer Struktur. Käse-Sahnetorte mit Mandarinen
Apfelstrudel mit Vanilleeis € 4,00 und ein Milchkaffee € 2,80 für mich. Der Strudel, wohl schnell in der Mikrowelle erwärmt, war der Schlechteste, den ich je gegessen habe. Gummiartiger, labberiger Strudelteig, die Äpfel zu fest, die Füllung nicht harmonisch-konform, nur bröselig. Das Vanilleeis dazu gut und gut, dass es dabei war. Im Nachhinein bereute ich, überhaupt bestellt zu haben. Das ist echt schade. Anlehnung an Apfelstrudel mit Vanilleeis
Die Toiletten sind okay und sauber. Eine Grundrenovierung könnte nicht schaden.
Zahlen: Zack-Zack und tschüss. Ja!
Fazit: Diese Cafés, die sich seit Jahrzehnten nicht verändern, sind eigentlich für mich ein Garant für gute Conditoren. Dieses Café nicht. Aber es gibt Alternativen in Ahrweiler.
Am Eingang lockte die Aufschrift „Original Wiener Apfelstudel“ oder so ähnlich.
Mein Mann ist ja das Süßmaul, aber hier wurden auch für mich Erinnerungen an einen tollen Wienurlaub wach!
Anschrift: Café Demel, Wien! Aber darum geht es hier nicht.
Nun Ahrweiler. Einladend, gediegen, gut besucht. Auf der Homepage wirbt das Café mit 50 Sitzplätzen im Café. Dies habe ich nicht nachgezählt, mag aber stimmen. Wir saßen förmlich übereinander. Gemütlich, behaglich geht anders. Für außen war es Ende Oktober zu kühl.
Die Bedienung... mehr lesen
Das kleine Caféhaus
Das kleine Caféhaus€-€€€Bistro, Cafe, Konditorei026415061Niederhutstr. 65, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
2.5 stars -
"Der „original“ Apfelstrudel lockt und geht schnell unter!" PetraIOAm Eingang lockte die Aufschrift „Original Wiener Apfelstudel“ oder so ähnlich.
Mein Mann ist ja das Süßmaul, aber hier wurden auch für mich Erinnerungen an einen tollen Wienurlaub wach!
Anschrift: Café Demel, Wien! Aber darum geht es hier nicht.
Nun Ahrweiler. Einladend, gediegen, gut besucht. Auf der Homepage wirbt das Café mit 50 Sitzplätzen im Café. Dies habe ich nicht nachgezählt, mag aber stimmen. Wir saßen förmlich übereinander. Gemütlich, behaglich geht anders. Für außen war es Ende Oktober zu kühl.
Die Bedienung
Geschrieben am 11.01.2017 2017-01-11| Aktualisiert am
12.01.2017
Besucht am 27.12.2016Besuchszeit: Mittagessen 6 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
Lochum, ein kleiner Ort im Westerwald. Hierher zog vor wenigen Wochen das italienische Restaurant Il Gatto & La Volpe aus Alpenrod um. Unter neuem Namen, Il Contadino, wird das Restaurant nun geführt.
Wir besuchten die Westerwälder Familie. Im neuen Domizil des italienischen Restaurants in Lochum waren wir alle zum ersten Mal, der Familie war das Restaurant unter der vorherigen Adresse bekannt.
Reserviert hatten wir nicht. Parkplätze gibt es reichlich direkt neben dem Gasthaus. Am Eingang müssen wenige Treppenstufen überwunden werden.
Als wir zu sechst gegen 13.00 eintrafen, wurden wir nett durch den Chef begrüßt. Kurzer Schreckensmoment: Am ersten Tag nach den stressigen Weihnachtstagen war eigentlich mittags ausnahmsweise zum Aufräumen und Vorbereiten für den Abend geschlossen.
Italienische Gastfreundschaft geht aber vor. Also wurde herzlich vorgeschlagen, an einem schönen großen Tisch Platz zu nehmen. Pizza und Salatteller seien kein Problem, es würde nur ein klein wenig in der Küche dauern.
Der Restaurantbereich ist gepflegt und schlicht. Theke, Holzvertäfelungen, polierte dunkle Holztische mit Tischläufer, bequeme Bestuhlung, Blümchen. Ein wenig Weihnachtsdeko.
Der Chef ließ die geplante Arbeit liegen, ab sofort kümmerte er sich um unsere Getränke und unsere Wünsche.
Die Pizzakarte ist sehr vielfältig, die Entscheidung war gar nicht einfach. Ich las „Pizza Perversa“ und musste doch grinsen. Die Familie klärte auf: Die Pizza mit Bolognesesauce, Käse, grünem Salat und Joghurtdressing ist in der Region bekannt und mehrfach vertreten. Noch nie gehört!
Wenig später waren wir mit diversen alkoholfreien Getränken und 2 Pils, Servietten und Besteck versorgt. Wir entschieden uns alle für Pizza, aber jeder für eine andere Variation.
Meine Großcousine entschied sich zu meiner Freude für die Pizza Perversa (nicht zum ersten Mal). Die wollte ich doch gerne sehen! Reichlich Pizze-Auswahl auf der Karte, aber immer eine Größe. Dem Sonderwunsch, die perverse Mafiatorte in „klein“ zu servieren, wurde gerne nachgekommen. Pizza Perversa
Die Kombi sicherlich etwas „pervers“. Sah aber appetitlich aus und schien auch so zu schmecken. Ich glaube, solch eine Pizza ist in ganz Italien nicht zu finden! Aber im Westerwald :-)
Mein Mann entschied sich für die Pizza mit Garnelen und Knoblauch zu € 8,10. So schlicht diese auch serviert wurde, der Geschmack überzeugte absolut. Ein toller hausgemachter Pizzateig, der Garnelengeschmack sehr fein, gut gewürzt. Ein nussiges Aroma, was uns verwunderte aber sehr angenehm war, unterstrich den feinen Geschmack. Pizza mit Garnelen
Meine Lieblingspizza, Pizza Spinaci mit Spinat und Knoblauch zu € 6,40 fand sich auch auf der Karte. Auch ich wurde nicht enttäuscht! Dünner, knuspriger und geschmacklich perfekter Teig. Der Belag gut dosiert und gewürzt. Frischer Knoblauch… hhmmm. Spinatpizza
Wirklich klasse Pizze! Wirklich schade, dass wir nicht so nah wie die Familie wohnen.
Die Wartezeit auf unser Essen übrigens nach unserem Empfinden absolut nicht zu lang. Ca. 30 Minuten nach der Bestellung wurden die Teller flott nacheinander serviert. Auch die Nachfrage, ob alles schmeckt fehlte nicht.
Sonderwünsche kein Problem. Leere Gläser wurden gleich bemerkt, zum Abschluss die Frage nach Espresso oder Kaffee.
Das war ein einfaches, sehr gutes und günstiges Mittagessen. Satt und zufrieden waren wir alle.
Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es freitags bis sonntags ein spezielles Antipastibuffet.
Vergangene Woche feierte die Familie hier einen Geburtstag. Wie sie uns berichteten, wieder ein sehr gelungener Abend.
Kleiner Wermutstropfen: Bis vor Kurzem war dies noch das Gasthaus Binge. Und hier wurde wohl gequalmt was das Zeug hält. Zum Glück habe ich während des Essens nichts vom Nikotinmuff der letzten Jahrzehnte gerochen. Aber im Auto fragte ich mich sofort, woher der schlimme Geruch von kaltem Nikotin kam. Es hing in Haaren und Jacken. Wir empfanden es alle als sehr unangenehm. Geraucht wurde im Restaurant und auch in den Nebenräumen während unseres Besuches und auch sicherlich kurz vorher nicht. Es scheint wirklich noch in Wänden und im Mobiliar zu hängen. Es tut mir leid, aber dadurch und als wirklich schrecklichste Nichtraucherin dieser Welt, bei Sauberkeit nur gut gemeinte 3,5*. Vielleicht und hoffentlich kann man hier noch was verbessern.
Toiletten wurden nicht aufgesucht.
Lochum, ein kleiner Ort im Westerwald. Hierher zog vor wenigen Wochen das italienische Restaurant Il Gatto & La Volpe aus Alpenrod um. Unter neuem Namen, Il Contadino, wird das Restaurant nun geführt.
Wir besuchten die Westerwälder Familie. Im neuen Domizil des italienischen Restaurants in Lochum waren wir alle zum ersten Mal, der Familie war das Restaurant unter der vorherigen Adresse bekannt.
Reserviert hatten wir nicht. Parkplätze gibt es reichlich direkt neben dem Gasthaus. Am Eingang müssen wenige Treppenstufen überwunden werden.
Als... mehr lesen
Il Contadino
Il Contadino€-€€€Restaurant, Lieferdienst, Pizzeria026664186555Hauptstraße 22, 57629 Lochum
4.0 stars -
"Kleiner Ort im Westerwald überrascht mit super Pizza und nettem Service!" PetraIOLochum, ein kleiner Ort im Westerwald. Hierher zog vor wenigen Wochen das italienische Restaurant Il Gatto & La Volpe aus Alpenrod um. Unter neuem Namen, Il Contadino, wird das Restaurant nun geführt.
Wir besuchten die Westerwälder Familie. Im neuen Domizil des italienischen Restaurants in Lochum waren wir alle zum ersten Mal, der Familie war das Restaurant unter der vorherigen Adresse bekannt.
Reserviert hatten wir nicht. Parkplätze gibt es reichlich direkt neben dem Gasthaus. Am Eingang müssen wenige Treppenstufen überwunden werden.
Als
Geschrieben am 09.01.2017 2017-01-09| Aktualisiert am
09.01.2017
Besucht am 28.09.2016Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 11 EUR
Wir lassen uns immer mehr vom Zeitdruck beherrschen und gönnen uns oft nicht mal eine ordentliche Mittagspause.
Das Arbeitsschutzgesetz regelt für uns die Pausen. So versuche ich dies nicht nur beruflich, sondern auch privat umzusetzen. Ich bin bekennende Verweigerin von Projektgesprächen am Mittagstisch mit Kollegen unserer gut geführten Kantine. Inzwischen wissen dies einige Kollegen zu schätzen.
Im Privaten verweigere ich das Essen im Laufen aus der Hand. Zumal diese Speisen und Getränke einen Haufen Verpackungsmüll erzeugen, meist fettig sind, nicht schmecken und man 30 Minuten später wieder hungrig ist.
Spätsommer und Sonnenschein, die Fahrt führte durch Traisen an der Nahe im Kreis Bad Kreuznach. Lange suchen wollte ich mit „Hüngerchen“ nicht, aber auch keinen Imbiss aufsuchen. Ich entdeckte am späten Mittag die „Bastei“ mit Parkplatz am Haus. Rustikal und gepflegt sah der Biergarten aus, klassische Bestuhlung, rot-weiße Karodecken. Der BiergartenIch nahm Platz und fühlte mich gleich wohl mitten im Grünen am Rotenfels. Die Landschaft ist schon wirklich top! Sicherlich kommen hier Wanderer überwiegend auf Ihre Kost(en). Empfehlungen sind auf Tafeln geschrieben. Die Innenräume sauber und gepflegt rustikal.
Die Speisenkarte wurde mir nach freundlicher Begrüßung gereicht. In Klarsichthüllen bietet das Haus gut-bürgerliche, klassische warme und kalte Speisen, Suppen, Salate und eine Vesperkarte ab 14.00 Uhr. Schlicht, abwechslungsreich für jeden Geschmack etwas dabei.
Ich bestellte mir eine große „Autofahrerschorle“ (= geringer Naheweinanteil) zu € 3,30. Diese wurde prompt und gut gekühlt erfrischt sehr gut.
Mir war schlicht nach: Rühreier mit Bratkartoffeln, gemischter Salat zu € 7,90.
Ich genoss die herbstlichen Sonnenstrahlen. Einige Gäste, wohl Wanderer, sahen ebenfalls zufrieden und bereits satt aus. Biergarten mit Naturbeschattung
Mein Essen wird kurze Zeit später heiß und frisch zubereitet serviert. Luftiges Rührei, die Bratkartoffeln hätten für meinen Geschmack etwas krosser sein dürfen, waren aber gut. Der Beilagensalat auch so, wie man ihn seit gut 30 Jahren serviert. Aber dies muss ja nicht schlecht sein, war er auch, dank frischer Zutaten, nicht. Rührei mit Bratkartoffeln
Das Essen so, wie sich die Bastei selbst beschreibt: Nicht Gourmet, aber absolut freundlich, aufmerksam und GUT BÜRGERLICH!
Wir lassen uns immer mehr vom Zeitdruck beherrschen und gönnen uns oft nicht mal eine ordentliche Mittagspause.
Das Arbeitsschutzgesetz regelt für uns die Pausen. So versuche ich dies nicht nur beruflich, sondern auch privat umzusetzen. Ich bin bekennende Verweigerin von Projektgesprächen am Mittagstisch mit Kollegen unserer gut geführten Kantine. Inzwischen wissen dies einige Kollegen zu schätzen.
Im Privaten verweigere ich das Essen im Laufen aus der Hand. Zumal diese Speisen und Getränke einen Haufen Verpackungsmüll erzeugen, meist fettig sind, nicht schmecken... mehr lesen
Zur Bastei
Zur Bastei€-€€€Gasthaus, Ausflugsziel, Gästezimmer067131701Auf dem Rotenfels 4, 55595 Traisen
3.5 stars -
"Essen und Trinken „to go“? No! Ein Hoch auf die entspannende Mittagspause." PetraIOWir lassen uns immer mehr vom Zeitdruck beherrschen und gönnen uns oft nicht mal eine ordentliche Mittagspause.
Das Arbeitsschutzgesetz regelt für uns die Pausen. So versuche ich dies nicht nur beruflich, sondern auch privat umzusetzen. Ich bin bekennende Verweigerin von Projektgesprächen am Mittagstisch mit Kollegen unserer gut geführten Kantine. Inzwischen wissen dies einige Kollegen zu schätzen.
Im Privaten verweigere ich das Essen im Laufen aus der Hand. Zumal diese Speisen und Getränke einen Haufen Verpackungsmüll erzeugen, meist fettig sind, nicht schmecken
Besucht am 17.12.2016Besuchszeit: Abendessen 30 Personen
Es ist nicht unbedingt schön, um die Weihnachtszeit Geburtstag zu feiern. Ca. 10 Monate im Voraus wurde für die Feier mit 30 Personen reserviert, dies war auch gut so. Denn am letzten Samstag vor Heilig Abend war das Haus komplett ausgebucht.
Ich dufte leicht beratend an diesem Fest mitwirken, und natürlich auch kräftig mitfeiern!
Das Cedrics liegt verkehrsgünstig. Flughafen Düsseldorf, A44, A3, A52 – alles vor der Türe. Wie auch reichlich Parkplätze, lediglich durch die Straße getrennt. Gehbehindertengerecht ist das Cedrics nicht. Wenige Stufen sind am Eingang zu überwinden.
Das Personal hatte den separaten Raum der Feier schön hergerichtet. Die Tische sauber eingedeckt, die Bestuhlung nicht zu eng. Stehtische für den lockeren Sektempfang und auch an den Geschenketisch hatte man gedacht.
Überhaupt: Das Cedrics zur Weihnachtszeit ist eine Augenweide. Meine zwei vorherigen Besuche waren im Sommer (schöne, ruhige Außenterrasse) und im Februar. Beide Besuche übrigens sehr überzeugend, sowohl Küchen- als auch Serviceleistung. Zur Weihnachtszeit macht das Cedrics aber noch mehr Eindruck. Die Weihnachtsdekoration und –beleuchtung ist absolut stilvolll! Weihnachtsstimmung
Das Haus ist top gepflegt und selbst den Toiletten war zur späten Stunde keine Defizite anzumerken.
Wir wurden freundlich empfangen, der Gastgeber, sprich das Geburtstagskind noch nach seinen Wünschen zur Zeitplanung befragt. Nach und nach trudelten die gut gelaunten Gäste ein. Die Begrüßung nahm etwas Zeit in Anspruch.
Nachdem jeder seinen Platz gefunden hatte, wurden die Antipastiplatten als Tischbuffett serviert:
Tomate mit Mozzarella und frischem Basilikum.
Hausgemachte Antipasti
Räucherlachs mit Reibekuchen und Dill-Senf-Sauce.
Feldsalat mit gebratenen Champignons und Speckstreifen an Honig-Vinaigrette
Champignonköpfe überbacken mit Blattspinat und Käse.
Ofenfrische Baguettes, Aioli und Butter.
Das war alles ganz nett, aber ein klassisches Buffet im freien Nebenraum wäre im Handling einfacher gewesen. So wurden die schön angerichteten Platten herum gereicht und es entstand doch ziemlich Unruhe am Tisch. Außerdem mussten die Platten schön waagerecht gehalten werden, damit die Saucen /Vinaigrette u. s. w. sich nicht einen anderen Weg sucht. Überzeugt haben die vielfältigen Leckereien durchaus. selbst gewählte Antipasti
Fünf Hauptspeisen standen zur Wahl und wurden vorab bei den Gästen abgefragt. Menü zur Wahl
Mein Mann und ich entschieden uns für das Lachsfilet. Nach angenehmer Wartezeit servierte die freundliche Servicemannschaft routiniert die gewünschten Fleisch- oder Fischgerichte. Dies ging sehr fließend und ohne Hektik, gleichzeitig die Beilagen auf den Tischen bereit gestellt. Das sah alles gut aus und schmeckte auch so. Unser Lachs hätte minimal früher aus dem Ofen gekonnt, aber dies ist bei voll besetztem Haus absolut zu entschuldigen. Unsere Wahl: Lachs mit Hummersauce
Der Zwiebelrostbraten stand an unserem Tisch hoch im Kurs und erntete viel Lob. Jeder Gast schien zufrieden zu sein und war es hoffentlich auch.
Das Dessert wurde dann doch als Buffet im Nebenraum angerichtet. Warum dies nun im Nebenraum erfolgte, erschloss sich mir nicht so ganz. Nebenraum
Auf jeden Fall haben mein Mann und ich das Dessert verpasst. Der Kaiserschmarrn war schnell ausverkauft also war er wohl richtig gut. Es wurde sofort angeboten aufzufüllen, war aber wirklich nicht nötig. Wir waren gut gesättigt und die Weihnachtsvöllerei stand ja direkt vor der Tür!
Das komplette Menü wurde mit € 34,00 pro Person abgerechnet.
Geschätzt wurden hier an diesem Abend gut über 100 Gäste bewirtet. Das gut temperierte Schlüssel-Alt schmeckte wunderbar. Lecker :-) Alt
Auch die ausgewählten Weine fanden reichlich Abnehmer.
Am gut geschulten Personal wurde nicht gespart im Cedrics. Bis zum letzen Gast (Geburtstagskind und wir:-) ) war immer jemand freundlich und aufmerksam zur Stelle.
Stress gab es sicherlich nicht zu knapp für Küche und Service – gemerkt hat man dies als Gast nicht! Geschätzt waren an diesem Abend im Cedrics sicherlich gut über 100 Gäste zu bewirten.
Nach der Feier zum Cedrics raus, über den Hof und ab ins Bett im Haus Kronenthal! Feiern und schlafen in einem Gebäudekomplex, einfach nur angenehm und praktisch und mit gemeinsamen Familienfrühstück.
Es ist nicht unbedingt schön, um die Weihnachtszeit Geburtstag zu feiern. Ca. 10 Monate im Voraus wurde für die Feier mit 30 Personen reserviert, dies war auch gut so. Denn am letzten Samstag vor Heilig Abend war das Haus komplett ausgebucht.
Ich dufte leicht beratend an diesem Fest mitwirken, und natürlich auch kräftig mitfeiern!
Das Cedrics liegt verkehrsgünstig. Flughafen Düsseldorf, A44, A3, A52 – alles vor der Türe. Wie auch reichlich Parkplätze, lediglich durch die Straße getrennt. Gehbehindertengerecht ist das Cedrics nicht.... mehr lesen
Cedric's Restaurant
Cedric's Restaurant€-€€€Restaurant, Biergarten0210281120Brachter Straße 85, 40882 Ratingen
4.0 stars -
"Eine runde Sache – der runde Geburtstag im Cedrics" PetraIO
Es ist nicht unbedingt schön, um die Weihnachtszeit Geburtstag zu feiern. Ca. 10 Monate im Voraus wurde für die Feier mit 30 Personen reserviert, dies war auch gut so. Denn am letzten Samstag vor Heilig Abend war das Haus komplett ausgebucht.
Ich dufte leicht beratend an diesem Fest mitwirken, und natürlich auch kräftig mitfeiern!
Das Cedrics liegt verkehrsgünstig. Flughafen Düsseldorf, A44, A3, A52 – alles vor der Türe. Wie auch reichlich Parkplätze, lediglich durch die Straße getrennt. Gehbehindertengerecht ist das Cedrics nicht.
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Schön, dass es an diesem bei Touristen, Ausflüglern und Einheimischen beliebten Platz im Stadtteil Tiefenstein zu keinem langen Leerstand kommt.
Übernommen wird die schön gelegende Gaststätte im März vom erfahrenen Gastronom Benjamin Breckner. Derzeit noch aktiv in der Kupferstube am Kupferbergwerk Fischbach.
Im Angebot dann schwerpunktmäßig regionale und frisch zubereitete Hausmannskost.
Viel Erfolg.