Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 622 Bewertungen 943807x gelesen 16337x "Hilfreich" 15104x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 13.07.2019 2019-07-13| Aktualisiert am
15.07.2019
Besucht am 09.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
… auch ohne Zugfahrt.
Am Pfingstsonntag machten wir einen Ausflug nach Heiligendamm. Zum Abendessen fanden wir uns dann im Herzoglichen Wartesaal ein. Denn dieser sah sehr einladend aus. .
Reserviert hatten wir nicht, innen waren aber noch zahlreiche Plätze frei. Freundlich uns wurde ein schöner Platz am Fenster des aus dem Jahre 1934 stammenden Wartesaals angeboten. .
Das Ambiente gefiel uns ausgesprochen gut. Die Bestuhlung und Dekoration sehr passend zu dem ehemaligen Wartesaal, tolles altes Parkett. Das passt alles sehr gut, alles sehr gepflegt. .
Außen saßen noch etliche Gäste in der Abendsonne. Auf dem Bahnsteig
Der Bahnsteig dient als schöne Außenterrasse.
Dann kam auch Molli noch dampfend mit lautem Getöse vorbei. Molli
Molli, die ca. 100jährige Bäderbahn, ist eine historische dampfbetriebene Schmalspurbahn. Sie verbindet die Orte Bad Doberan mit Heiligendamm und dem Ostseebad Kühlungsborn. Molli bei der Abfahrt
Eindrucksvoll. Sollten wir nochmal hierher kommen, werden wir einen Ausflug mit Molli einplanen.
Und da saßen wir. Zwei junge Mädels im Service, sicherlich schon seit vielen Stunden. Sie machten beide nicht den Eindruck, geschulte Kräfte zu sein.
Nach ca. 20 Minuten wurden die Speisekarten hektisch auf den Tisch gelegt. Da wir durstig waren, bestellten wir gleich eine Flasche Wasser.
Und wir warteten… nach wieder einer langen Wartezeit dann unser Mineralwasser.
Es war ja ausreichend Zeit gewesen die gut gestaltete Speisekarte zu studieren. Deshalb wollten wir, da hungrig, gleich unser Essen bestellen. Aber nein, dies macht ausschließlich die Kollegin. Sie kommt gleich.
Gleich ist dehnbar, also warteten wir. Die Mädels rannten inzwischen im Restaurant und auf dem Bahnsteig herum.
Für so viel Hektik waren eigentlich nicht genug Gäste da.
Wir versuchten mehrmals auf uns aufmerksam zu machen. Irgendwann funktionierte es und die abgehetzte Kollegin nahm unsere Wünsche auf. Mein Mann und ich einigten uns vorab auf eine „küchenfreundliche Bestellung“, in der Hoffnung, irgendwann etwas zu essen zu bekommen.
Vorab für uns ein kleiner gemischter Salat - € 4,50. Für meinen Mann mit Hausdressing, für mich mit Balsamicodressing.
Auf der Karte angekündigt als „Regionale Produkte, erntefrisch auf den Markt gebracht und serviert sind voll mit lebensnotwendigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Sie alle bringen den Körper in Schwung und halten fit.“
Zum Hauptgang sollte es die Fischplatte 'Friedrich Franz' für 2 Personen sein.
Gebratene Filets von fangfrischen Ostseefischen und Garnelenspieß auf saisonalem Gemüse, dazu reichen wir Reis und Salzkartoffeln - €45,00.
Dazu bestellten wir noch eine Flasche Weißwein, angekündigt per Tischaufsteller: Weinangebot
Es folgte auf unsere Bestellung der befürchtete Hinweis: Der Hauptgang wurde bestimmt 30 Minuten dauern.
Nun, die würden wir auch noch aushalten. Jetzt hier abbrechen und wieder auf die Suche machen? Machte auch keinen Sinn.
Wenn dann bitte die Salate vorab kommen und bitte etwas Brot dazu?
Der badische Müller-Thurgau wurde zwischendurch im Kühler auf Eis serviert. Das gab doch noch Pluspunkte. Und der Wein war tatsächlich passend und erfrischend.
Unser Tisch wurde zwischenzeitlich mit einem Stövchen aufgerüstet. Fischbesteck eingedeckt.
Nach 30 Minuten kamen dann unsere kleinen Salate. Nicht die Fischplatte. Kleiner Salat
Ohne Brot. Dies wurde dann nach ein paar Minuten nachgereicht.
Die Salate tadellos frisch. Unter Blattsalaten fanden sich noch Paprika-, Gurken- und Tomatenwürfel. Wohl auf beiden Salaten das leichte Hausdressing. Balsamicocreme obenauf sollte vielleicht die Brücke zwischen den beiden eigentlich bestellten Dressings bauen. Das war uns inzwischen egal. Die Zutaten frisch, Dressing ok, 6 kleine Baguettescheiben ebenfalls frisch.
Unser Tisch wurde zwischenzeitlich mit einem Stöven aufgerüstet. Vorgewärmte Teller auf dem Stövchen
Kaum den Salat fertig gegessen ging es plötzlich hoch her! Die Fischplatte, Salzkartoffeln, Reis, Senfsößchen in der Sauciere. Beide Mädels trugen auf, was die Küche hergab. Die wollte wohl endlich Feierabend machen. Fischplatte 'Friedrich Franz' für 2 Personen
Auf der Fischplatte: Dorsch, Scholle, Ostseelachs, Zander und 2 Garnelenspieße.
Optisch kein „Higlight“. Die Fischfilets schlicht gebraten (leider nicht / nicht mehr knusprig auf der Hautseite) und gewürzt, bis auf den Ostseelachs auch noch saftig. Die Menge mehr als ausreichend.
Das „saisonale Gemüse“ unter dem Fisch war eine saisonale Tiefkühl-Fertiggemüsemischung aus Kohlrabi, Möhren, Erbsen, Zuckerschoten und Blattspinat in Sahnesauce. Detail saisonales Gemüse aus der Tiefkühltruhe
Gut gegarte Kartoffeln und lockerer Reis als Beilagen waren einwandfrei.
Fazit:
Nach fast 2 Stunden Wartezeit auf die Fischplatte war selbst uns geduldigen Gästen zu lang.
Beim Hauptgang enttäuschte das TK-Gemüse, auch der Scholle gebe ich kein „Frischfischsiegel“, die anderen Fischsorten mögen frisch gewesen sein. Der Garnelenspieß wurde von uns nicht anders als TK erwartet.
Der Knaller mit der Rechnung: 1 Brotkorb - € 1,50! Damit waren die Baguettescheiben mehr als bezahlt. Da sollte sich der Gastronom wirklich mal an den Kopf fassen! Bei der langen Wartezeit servieren andere Häuser mindestens Brot und einen Dipp um die Gäste bei Laune zu halten. Ohne Berechnung!
Und auch auf Pfingstsonntag nur zwei Personen im Service bereitzustellen, passte keinesfalls zur Größe des Restaurants mit Außenterrasse.
Beide Damen waren immer freundlich und zuvorkommend. Wir schwankten zwischen Verständnis, Mitleid mit den Beiden und Mitleid mit uns selbst. Die Bewertung nur 2* - diese für die Freundlichkeit.
… auch ohne Zugfahrt.
Am Pfingstsonntag machten wir einen Ausflug nach Heiligendamm. Zum Abendessen fanden wir uns dann im Herzoglichen Wartesaal ein. Denn dieser sah sehr einladend aus.
Reserviert hatten wir nicht, innen waren aber noch zahlreiche Plätze frei. Freundlich uns wurde ein schöner Platz am Fenster des aus dem Jahre 1934 stammenden Wartesaals angeboten.
Das Ambiente gefiel uns ausgesprochen gut. Die Bestuhlung und Dekoration sehr passend zu dem ehemaligen Wartesaal, tolles altes Parkett. Das passt alles sehr gut, alles sehr... mehr lesen
Herzoglicher Wartesaal · Am Mollibahnhof
Herzoglicher Wartesaal · Am Mollibahnhof€-€€€Restaurant, Erlebnisgastronomie03820341515Kühlungsborner Str. 4, 18209 Bad Doberan
2.5 stars -
"Mit Verspätung muss man am Bahnhof einfach rechnen…" PetraIO… auch ohne Zugfahrt.
Am Pfingstsonntag machten wir einen Ausflug nach Heiligendamm. Zum Abendessen fanden wir uns dann im Herzoglichen Wartesaal ein. Denn dieser sah sehr einladend aus.
Reserviert hatten wir nicht, innen waren aber noch zahlreiche Plätze frei. Freundlich uns wurde ein schöner Platz am Fenster des aus dem Jahre 1934 stammenden Wartesaals angeboten.
Das Ambiente gefiel uns ausgesprochen gut. Die Bestuhlung und Dekoration sehr passend zu dem ehemaligen Wartesaal, tolles altes Parkett. Das passt alles sehr gut, alles sehr
Geschrieben am 30.06.2019 2019-06-30| Aktualisiert am
30.06.2019
Für das Pfingstfest wurde am Reriker Hafen ganz schön aufgerüstet. Bühne, Stände mit Essen und Getränken…
Das Restaurant „Bin Luchtmaker“ nutzte auch die Gelegenheit des Straßenverkaufs direkt am Eingangsbereich. .
Freundliche Bedienungen verkauften Speisen und Getränke. Pfingstfest-Straßenverkauf
Mein Mann erstand eine sehr normale Bratwurst für überbezahlte € 3,00.
Ich entdeckte das Angebot des Flammlachs im Brötchen. Frisch belegt wurde mein Brötchen mit Krautsalat und reichlich Flammlachs. Der Lachs schön saftig, der Krautsalat erfrischend dazu. Flammlachs im Brötchen Flammlachs vom Grill
Im Nachhinein waren die € 6,00 hierfür halbwegs gerechtfertigt.
Noch für jeden ein Bierchen, leider im Plastikbecher. Nicht umweltfreundlich. Und im Glas schmeckt ein Bier einfach besser. Zum Lachs die Plastikgabel. Ein Mülleimer für alles. Das kann man besser und umweltfreundlicher hinbekommen, insbesondere als Restaurant.
Spezialität des Hauses sind wohl die hausgemachten Waffeln. Leider haben wir es nicht geschafft, diese während unseres Urlaubes zu probieren.
Für das Pfingstfest wurde am Reriker Hafen ganz schön aufgerüstet. Bühne, Stände mit Essen und Getränken…
Das Restaurant „Bin Luchtmaker“ nutzte auch die Gelegenheit des Straßenverkaufs direkt am Eingangsbereich.
Freundliche Bedienungen verkauften Speisen und Getränke.
Mein Mann erstand eine sehr normale Bratwurst für überbezahlte € 3,00.
Ich entdeckte das Angebot des Flammlachs im Brötchen. Frisch belegt wurde mein Brötchen mit Krautsalat und reichlich Flammlachs. Der Lachs schön saftig, der Krautsalat erfrischend dazu.
Im Nachhinein waren die € 6,00 hierfür halbwegs gerechtfertigt.
Noch für jeden... mehr lesen
Bi'n Luchtmaker
Bi'n Luchtmaker€-€€€Restaurant, Cafe03829674744Wustrower Straße 19C, 18230 Rerik
3.0 stars -
"Mittagssnack auf dem Pfingstfest" PetraIOFür das Pfingstfest wurde am Reriker Hafen ganz schön aufgerüstet. Bühne, Stände mit Essen und Getränken…
Das Restaurant „Bin Luchtmaker“ nutzte auch die Gelegenheit des Straßenverkaufs direkt am Eingangsbereich.
Freundliche Bedienungen verkauften Speisen und Getränke.
Mein Mann erstand eine sehr normale Bratwurst für überbezahlte € 3,00.
Ich entdeckte das Angebot des Flammlachs im Brötchen. Frisch belegt wurde mein Brötchen mit Krautsalat und reichlich Flammlachs. Der Lachs schön saftig, der Krautsalat erfrischend dazu.
Im Nachhinein waren die € 6,00 hierfür halbwegs gerechtfertigt.
Noch für jeden
Geschrieben am 30.06.2019 2019-06-30| Aktualisiert am
01.07.2019
Besucht am 10.06.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
Eine Wanderung entlang der Steilküste machte reichlich Appetit.
In fußläufiger Reichweite fanden wir per Smartphone das Belvedere. Dort angekommen, waren wir überrascht, dass sich das italienische Restaurant auf einer Campinganlage befindet.
Campen ist so gar nicht unser Ding, aber das sah alles richtig einladend und gepflegt aus. Eingang zum Camp
Also spazierten wir vorbei an den anreisenden Urlaubern mit ihren Vehikeln die einchecken wollten.
Über einen leicht abschüssigen Fußweg gelangten wir zu dem italienischen Restaurant.
Auf der Terrasse fanden wir leicht noch ein sonniges Plätzchen. Zwei Stufen gilt es zur Terrasse bzw. ins Restaurant zu überwinden. Diese wurden teilweise für Rollstuhlfahrer / Kinderwagen mit einer zweckmäßigen Rampe versehen. .
Das Restaurant ist in zwei große Räume unterteilt. .
Alles gepflegt und hell dank großer Fenster.
Eistheke und Kuchenvitrine fehlen auch nicht. .
Toiletten ebenfalls stufenfrei erreichbar, alles sauber.
Der Service war schnell zur Stelle und reichte die gut sortierte Speisekarte.
Durstig bestellten wir Lübzer alkoholfrei, 0,3 l - € 3,00. Es wurden insgesamt 4 gut gekühlte Bierchen.
Die Speisen nahm wenig später eine ebenfalls sehr freundliche Dame (eventuell die Chefin) auf.
Meine Wahl fiel auf die Pizza Belvedere - € 13,50: Tomatensauce, Mozzarella, Garnelen, Cherrytomaten, Pesto und Knoblauch.
Pizza Vegetariana - € 10,50: Tomatensauce, Paprika, Artischocken, Zwiebeln, Champignons und Spinat. Mein Mann ist kein Spinatfan. So fragte er den Mitarbeiter, ob er Spinat in Knoblauch tauschen könne. Das war kein Problem, auch kein Aufschlag für Bestelländerung (hier machten wir in den nächsten Tagen noch andere Erfahrungen).
Serviert wurden unsere Pizzen von einem jungen Mann.
Knuspriger, guter Teig. Ordentliche Größe, guter Belag mit frischen Zutaten. Pizza Vegetariana
Die Garnelen auf meiner Pizza noch toll saftig. Gut gewürzt. Für mich durfte es noch etwas Schärfe sein, etwas Chiliöl wurde sofort nachgeliefert. Pizza Belvedere
Dabei konnten wir den Blick über den Campingplatz auf’s Meer genießen. Camper sind wir nicht, werden wir nicht, aber ein toller Platz ist das wirklich.
Und auch dieses Restaurant empfehlen wir gerne weiter!
Wir zahlten, wurden nett verabschiedet. Da fiel meinem Mann die Eistheke ein! Also noch ein Schlenker zur Eistheke im Restaurant und 3 Bällchen in der Waffel „auf die Hand“. Ein Eis geht immer!
Eine Wanderung entlang der Steilküste machte reichlich Appetit.
In fußläufiger Reichweite fanden wir per Smartphone das Belvedere. Dort angekommen, waren wir überrascht, dass sich das italienische Restaurant auf einer Campinganlage befindet.
Campen ist so gar nicht unser Ding, aber das sah alles richtig einladend und gepflegt aus.
Also spazierten wir vorbei an den anreisenden Urlaubern mit ihren Vehikeln die einchecken wollten.
Über einen leicht abschüssigen Fußweg gelangten wir zu dem italienischen Restaurant.
Auf der Terrasse fanden wir leicht noch ein sonniges... mehr lesen
Belvedere · Ostseecamp Seeblick
Belvedere · Ostseecamp Seeblick€-€€€Restaurant, Imbiss0382967110Meschendorfer Weg 3b, 18230 Rerik
4.0 stars -
"Unser erster Campingplatzbesuch – und der war lecker!" PetraIOEine Wanderung entlang der Steilküste machte reichlich Appetit.
In fußläufiger Reichweite fanden wir per Smartphone das Belvedere. Dort angekommen, waren wir überrascht, dass sich das italienische Restaurant auf einer Campinganlage befindet.
Campen ist so gar nicht unser Ding, aber das sah alles richtig einladend und gepflegt aus.
Also spazierten wir vorbei an den anreisenden Urlaubern mit ihren Vehikeln die einchecken wollten.
Über einen leicht abschüssigen Fußweg gelangten wir zu dem italienischen Restaurant.
Auf der Terrasse fanden wir leicht noch ein sonniges
Geschrieben am 15.06.2019 2019-06-15| Aktualisiert am
15.06.2019
Besucht am 08.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 86 EUR
Eine Empfehlung brachte uns zu diesem Hotel-Restaurant.
Für unsere Anreise suchte ich eigentlich einen Zwischenstopp und fand „Ich weiß ein Haus am See“ an der Mecklenburger Seenplatte (https://www.hausamsee.de). Leider war kein Zimmer mehr frei, aber das überaus nette Telefonat mit einem Mitarbeiter des Hauses brachte mir diesen Tipp für Kühlungsborn.
In Kühlungsborn eingetroffen waren wir schnell froh, unsere Unterkunft in dem beschaulichen Rerik gefunden zu haben. Menschenmassen zogen über die Promenade, überfüllte Restaurants. Das Restaurant von Herrn Hahn, in einer Seitenstraße der Promenade gelegen, hätten wir ohne den Tipp bestimmt nicht gefunden. .
Ein sehr schönes historisches Haus aus dem Jahr 1910, die Villa Astoria! Ein historisches Foto des Hauses
Ein Schieferaufsteller, mit ordentlicher Kreideschrift, vor dem Restaurant wies auf:
„Mezze“ Mediterrane Vorspeisen aus der libanesisch-syrisch-israelischen Küche des Nahen Ostens“ .
Darunter: „Make Hummus – not war“ … wie wahr! Es könnte so einfach sein. Und die Speiseankündigung reizte mich sofort.
Ich sprang schnell rein um zu fragen, ob am Abend noch ein Tisch für 2 Personen frei ist. Ich machte mir wenig Hoffnung. Eine junge Mitarbeiterin nahm mich mit ins Büro und wir hatten Glück! Tisch reserviert.
Wie vereinbart trafen wir um 18.30 Uhr ein. Die Mitarbeiterin empfing uns herzlich, nahm die Jacken ab und begleitete uns zu unserem Zweiertisch in der Mitte des Restaurants. Sehr hell und schön gestalteter Landhausstil.
Über wenige Stufen gelangt man zu einer sehr gepflegten und geschützten Außenterrasse.
Die offene Küche ist von zwei Seiten einsehbar. Guter Duft lag in der Luft und die angekündigten Mezze standen bereits auf einer großen Anrichte als vielfältiges Buffet bereit. . Mezze-Buffet
Somit stand meine Vorspeise schon mal fest.
Die modern gestalte Speisekarte wurde gereicht, nicht überladen, auf gute Zutaten (z. B. Herkunft des Fleisches) bedacht.
Bei der jungen Mitarbeiterin gaben wir unsere Wünsche auf:
Unsere Getränke: 1 Flasche Glashäger Mineralwasser, 0,75 l - € 6,50. Grauburgunder trocken, Nahe, Weingut Korell, Bad Kreuznach, 0,2 l – € 8,50 Riesling Kalkmergel, Pfalz, trocken, Gebrüder Rings, Freinsheim, 0,2 l - € 8,50
Unsere Vorspeisen: Hausgebeizter Lachs mit Kartoffelrösti , Meerrettich-Frischkäse und Honig-Senfsauce - € 11,80 für meinen Mann.
Meine Vorspeise stand ja bereits fest: Mezze vom Büffet - € 12,50. Diese zubereitet vom syrischen (ich hoffe, ich habe richtig zugehört) Koch. Tolle Idee, diese Küche hier zu integrieren.
Zum Hauptgang wollte mein Mann der geballten Knoblauchladung nicht widerstehen: Hausgemachte Spaghetti Aglio Olio mit Knoblauch, Petersilie und Peperoncini (für sehr faire € 7,00) mit gebratenen Black Tiger Shrimps und Knoblauch-Chiliöl für insgesamt € 14,50.
Mich reizten beim Hauptgang insbesondere die Beilagen: Echter Wildlachs mit geschwenktem Schmorsalat, Duftreis und Frühlingszwiebel-Ingwerpesto – € 18,50.
Die Getränke wurden zügig und gut gekühlt von einem jungen Mann serviert.
Dazu ein Kräuterfrischkäse, Olivenöl, schwarze und grüne Oliven. Küchengruß
3 Sorten frisches Brot, sowie eine kleine „Salzweltreise“. Sehr interessant, wie vielfältig Salz sein kann. frisches Brot Salzverkostung Salzverkostung
Das schwarze „würzig-stark“-beschriebene indische Salz erwischte meinen Mann. Nach seiner Mimik, ich glaube es fiel der Begriff „wie faule Eier“, verzichtete ich gerne auf den Test. Aber interessant :-).
Die junge Mitarbeiterin bat ich um einen Tipp, kurz vor dem Servieren der Vorspeise meines Mannes. Dies klappte, trotz immer mehr eintreffender Gäste, ganz ausgezeichnet.
Also machte ich mich auf zu den fernöstlichen vegetarischen Köstlichkeiten. Alles ordentlich beschildert. Mezze-Buffet
Bulgur, Okraschoten, verschiedene Linsen, Paprika, Kichererbsen, Bohnen, Artischocken, Aubergine… hauchdünnes, knuspriges Fladenbrot und natürlich Hummus. Ich konnte nicht umhin, den Teller wirklich bis auf die letzte Ritze zu füllen. Denn da war nichts dabei, was ich nicht probieren wollte. Dennoch: Auf 2 – 3 Köstlichkeiten musste ich verzichten. Aus Platzgründen auf dem Teller und wohl auch im Magen. Mezze vom Buffet
wurde auch die Vorspeise für meinen Mann serviert. Hausgebeizter Lachs, Kartoffelrösti, Salat
Die Mitarbeiterin fragte, ob wir noch ein Körbchen Brot möchten. Sehr nett und aufmerksam, aber hier konnten wir wirklich bei dem Gebotenen ablehnen.
Ich muss zugeben: Die Vorspeise meines Mannes war schöner angerichtet als meine Aromenreise.
Beide waren wir mit unserer Wahl sehr zufrieden.
Ich, mit den vielfältigen Gewürzen, Hülsenfrüchte liebe ich in allen Variationen, Minze und Co. Es schmeckte wirklich alles.
Der hausgebeizte Lachs wunderbar zart. Dazu 3 kleine knusprige Röstitaler. Mittig ein knackig frischer Salat mit feinem Dressing.
Nach angenehmer Pause ging es mit unseren Hauptspeisen weiter. Diese von Herrn Hahn persönlich serviert.
Für meinen Mann ein tiefer Teller, gut gefüllt mit der hausgemachten Pasta. Die Spaghetti genau richtig al dente. Die Garnelen, in der Schale gebraten, noch leicht glasig. So soll es sein. Sehr gut gewürzt und am Knoblauch wurde auch nicht gegeizt. Außerdem wurde noch eine Schale mit frisch geriebenem Parmesan gereicht. Hausgemachte Spaghetti Aglio Olio mit Garnelen
Der Lachs angekündigt als „echter! Wildlachs. Der Hinweis sicherlich, damit die „lachsuntypische“ blasse Farbe erklärt ist. Dieser „echte Wildlachs“ wird recht selten angeboten. Echter Wildlachs, Reis, geschmorter Salat
Geschmacklich tendiere ich eher zum „unechten Zuchtlachs“. Trotzdem war ich auch mit meinem Hauptgang zufrieden. Lachs, Schmorsalat, Tomatenwürfel und der lockere Reis entfalteten ihre natürlichen Aromen, unterstützt von dezenter Würze. Der Knaller: das fein pürierte Frühlingszwiebel-Ingwerpesto. Dies gab diesem Gericht ordentlich frisches Aroma.
Abschluss für uns beide noch einen Espresso - € 2,50. Dazu gab es noch einen Haferkeks.
Hier fanden wir, was wir in der Gastronomie in Rerik vermissten: Gutes und kreatives, abwechslungsreiches Essen. Ein schönes Ambiente und einem unkompliziert-freundlichem Service.
Nicht zu vergessen Tillmann Hahn persönlich: Immer und überall, ruhig und entspannt (zumindest wirkend). Mal in der Küche, an der Anrichte, persönlich die Speisen servierend, nachfragend ob alles schmeckt.
Ein sehr schöner Abend bei Herrn Tillmann und Team! . .
Eine Empfehlung brachte uns zu diesem Hotel-Restaurant.
Für unsere Anreise suchte ich eigentlich einen Zwischenstopp und fand „Ich weiß ein Haus am See“ an der Mecklenburger Seenplatte (https://www.hausamsee.de). Leider war kein Zimmer mehr frei, aber das überaus nette Telefonat mit einem Mitarbeiter des Hauses brachte mir diesen Tipp für Kühlungsborn.
In Kühlungsborn eingetroffen waren wir schnell froh, unsere Unterkunft in dem beschaulichen Rerik gefunden zu haben. Menschenmassen zogen über die Promenade, überfüllte Restaurants. Das Restaurant von Herrn Hahn, in einer Seitenstraße... mehr lesen
4.5 stars -
"Sehr gute Küche gepaart mit natürlicher Gastfreundlichkeit" PetraIOEine Empfehlung brachte uns zu diesem Hotel-Restaurant.
Für unsere Anreise suchte ich eigentlich einen Zwischenstopp und fand „Ich weiß ein Haus am See“ an der Mecklenburger Seenplatte (https://www.hausamsee.de). Leider war kein Zimmer mehr frei, aber das überaus nette Telefonat mit einem Mitarbeiter des Hauses brachte mir diesen Tipp für Kühlungsborn.
In Kühlungsborn eingetroffen waren wir schnell froh, unsere Unterkunft in dem beschaulichen Rerik gefunden zu haben. Menschenmassen zogen über die Promenade, überfüllte Restaurants. Das Restaurant von Herrn Hahn, in einer Seitenstraße
Geschrieben am 13.06.2019 2019-06-13| Aktualisiert am
13.06.2019
Besucht am 07.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 58 EUR
Dieses Restaurant wurde uns vor Ort empfohlen, auch bei GastroGuide gibt es schon einen 5* Beitrag von FalkdS.
2 Minuten Fußweg von unserer Ferienwohnung und schon waren wir da. Reserviert hatten wir nicht. Die luftige Ostseebrise brachte uns gleich ins Restaurant, obwohl die Terrasse sehr schöne Außenplätze bot. .
Wir entschieden uns für den Platz am bodentiefen Fenster vor der Terrasse und Blick auf die Theke. Die Gaststube mit vielen Fischerei-Dekorationen, Bildern
und einem gepflegten Aquarium. .
Alles ebenerdig (Ministufe ins Haus), saubere WC-Räume mit Reinlichkeitssprüchen die die Welt (hoffentlich) nicht braucht und die ich hier nicht zitieren will.
Wir wurden freundlich begrüßt und durften zwischen 2 Tischen wählen. Die Speisekarten wurden von der Mitarbeiterin gereicht.
Erst der zweite Abend in Rerik und schon fällt es auf: Will man hier regional – deutsch – Fisch:
Die Speisekarten bieten wenig Kreativität. Dorsch (=Kabeljau), Zander, Hering. Kartoffelige Beilagen mit unspektakulärer Gemüse- /Salatbeilage. Wir erweiterten in den nächsten Tagen das gastronomische Umfeld.
Unsere Bestellung wurde aufgenommen: 1 Flasche Glashäger Mineralbrunnen, 0,75 l - € 4,90 1 Flasche Rheinhessen Riesling trocken, Gutsabfüllung Hiestand, Guntersblum. 0,75 l - € 17,50. Die Weinauswahl war klein, aber ausreichend. Mit diesem Wein machten wir keinen Fehler. Dorschfilet gebraten mit Bratkartoffeln (auf Wunsch ohne Speck) und Salatgarnitur - € 13,50 für meinen Mann. Gebratenes Dorschfilet mit Spargel, Semmelbrösel, Petersilienkartoffeln - € 22,50 für mich.
Unsere Getränke wurden schnell und gut gekühlt serviert.
Und trotz zahlreicher Gäste mussten wir nicht lange auf unser Essen warten.
Beide Teller machten einen ordentlichen Eindruck. Beide Teller mit allerdings mit „Salatgarnitur“ die keiner Erwähnung würdig war. Sie entsprach noch nicht einmal einem „Küchengruß“ wie sonst so oft gereicht. Dorschfilet mit Bratkartoffeln Gebratenes Dorschfilet mit Spargel, Semmelbrösel, Petersilienkartoffn
Auf beiden Tellern der Dorsch kräftig auf der Haut angebraten, die Fischfilets gerade noch saftig.
Mir war es viel zu viel der buttertriefenden Semmelbrösel (mein Mann nahm gerne einenTeil davon ab). Der Spargel, als 300 g angekündigt. Dies sicherlich erfüllt, wenn man den Spargel nicht penibel schält und nicht die holzigen, bitteren Enden entfernt. Dies war hier gewinnoptimierend (auf dem Foto erkennbar) der Fall. Nicht geschmacksoptimierend.
Mit den Bratkartoffeln war mein Mann recht zufrieden. Ausreichende Röstaromen, leider wenig knusprig, aber mit frischen Frühlingszwiebeln verfeinert. Meine Salzkartoffeln eben Salzkartoffeln mit Petersilienstreu obenauf.
Es gab nix zu meckern, aber auch keinerlei Punkte zum Jubeln.
Der Geräuschpegel stieg mit zunehmender Zahl der Thekengäste – hier wird wohl der meiste Umsatz generiert.
Die Rechnung geordert wurde ein handgeschriebener Zettel vorgelegt. Auf Nachfrage dann eine DIN-A-4 mehr als perfekte Rechnung.
Dieses Restaurant wurde uns vor Ort empfohlen, auch bei GastroGuide gibt es schon einen 5* Beitrag von FalkdS.
2 Minuten Fußweg von unserer Ferienwohnung und schon waren wir da. Reserviert hatten wir nicht. Die luftige Ostseebrise brachte uns gleich ins Restaurant, obwohl die Terrasse sehr schöne Außenplätze bot.
Wir entschieden uns für den Platz am bodentiefen Fenster vor der Terrasse und Blick auf die Theke. Die Gaststube mit vielen Fischerei-Dekorationen, Bildern
und einem gepflegten Aquarium.
Alles ebenerdig (Ministufe ins Haus), saubere WC-Räume... mehr lesen
3.0 stars -
"Zu viel Kneipe, zu wenig Restaurant" PetraIODieses Restaurant wurde uns vor Ort empfohlen, auch bei GastroGuide gibt es schon einen 5* Beitrag von FalkdS.
2 Minuten Fußweg von unserer Ferienwohnung und schon waren wir da. Reserviert hatten wir nicht. Die luftige Ostseebrise brachte uns gleich ins Restaurant, obwohl die Terrasse sehr schöne Außenplätze bot.
Wir entschieden uns für den Platz am bodentiefen Fenster vor der Terrasse und Blick auf die Theke. Die Gaststube mit vielen Fischerei-Dekorationen, Bildern
und einem gepflegten Aquarium.
Alles ebenerdig (Ministufe ins Haus), saubere WC-Räume
Geschrieben am 11.06.2019 2019-06-11| Aktualisiert am
11.06.2019
Besucht am 07.06.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 26 EUR
Unser erster „richtiger“ Urlaubstag!
Frischluft tanken, den Wind um die Ohren wehen lassen. Und auch das Wetter spielte auch mit.
Ein langer Standspaziergang machte hungrig, dem Urlaubsrhythmus zufolge ein spätes Mittagessen.
Am Vortag entdeckten wir schon die kleine Fischgaststätte mit schönem Biergarten.
Gut besucht war dieser, aber es war kein Problem noch ein sonniges Plätzchen zu ergattern.
Bequeme Bestuhlung, teilweise mit Strandkörben, steht den Gästen zur Verfügung. Kostenloser Blick auf den schönen Hafen inklusive. . .
Flott war ein netter Servicemitarbeiter bei uns und reichte die Karte. Von Fischbrötchen bis zu vollständigen Hauptspeisen, für jeden Geschmack was dabei, nicht zu viel, nicht zu wenig.
Mein Mann hatte eigentlich die frisch gegrillte Thüringer Bratwurst sprichwörtlich vor Augen, aber die gab es nur auf die Hand (die gab es dann am nächsten Tag).
Fündig wurden wir trotzdem.
1 kleines Mineralwasser, 0,25 l , € 2,00 für mich.
1 Bitburger Pils, 0,33 l, € 2,00 für meinen Mann à warum habe ich kein Bier bestellt?
Ich bestellte den hausmarinierten Brathering im Brötchen - € 3,50 mit einem kleinen Salat zu € 4,50.
Mein Mann entschied sich für den Matjesteller – nordische Art – mit Bratkartoffeln (auf Wunsch ohne Speck) - € 11,00.
Unsere Getränke kamen flott und gut gekühlt.
Wenig später unser Essen und das sah richtig gut aus.
Brathering mochte ich lange Zeit überhaupt gar nicht. Aber wie es so ist: Es gibt himmelweite Qualitätsunterschiede.
Und hier war ich auf der glücklichen Seite. Brötchen mit Brathering
Zwar im Aufbackbrötchen, aber der Brathering mild-säuerlich, gute Würze, keine Gräten spürbar, dazu frische Zwiebelringe. An dem bunten Salat gab es auch nichts zu meckern. Kein welkes Blatt, Geschmack brachten frische knackige Paprikastücke auf den Teller, gar nicht übel. Kleiner Salat
Das leichte Sahnedressing wohl nicht hausgemacht, aber ok.
Der Matjesteller meines Mannes konnte sich sehen lassen! 3 Filets von zarter und sehr guter Qualität mit frischen Zwiebelringen. Matjesteller mit Bratkartoffeln
Die Bratkartoffeln, mit Zwiebeln verfeinert und goldgelb gebraten. Eine kleine Salatbeigabe und Remoulade dazu. Fertig war ein ordentliches Mittagessen.
Dazu ein freundlicher, aufmerksamer Service.
Eine gute Rast, passendes Preis-Leistungs-Verhältnis, kein Touri-Nepp.
Auch die Thüringer Bratwurst am nächsten Tag schmeckte gut.
Unser erster „richtiger“ Urlaubstag!
Frischluft tanken, den Wind um die Ohren wehen lassen. Und auch das Wetter spielte auch mit.
Ein langer Standspaziergang machte hungrig, dem Urlaubsrhythmus zufolge ein spätes Mittagessen.
Am Vortag entdeckten wir schon die kleine Fischgaststätte mit schönem Biergarten.
Gut besucht war dieser, aber es war kein Problem noch ein sonniges Plätzchen zu ergattern.
Bequeme Bestuhlung, teilweise mit Strandkörben, steht den Gästen zur Verfügung. Kostenloser Blick auf den schönen Hafen inklusive.
Flott war ein netter Servicemitarbeiter bei uns und reichte... mehr lesen
Bin Fischer sin Fru
Bin Fischer sin Fru€-€€€Biergarten, Gaststätte038296757254Haffpromenade 1, 18230 Rerik
3.5 stars -
"Freundliche Gaststätte am Salzhaff" PetraIOUnser erster „richtiger“ Urlaubstag!
Frischluft tanken, den Wind um die Ohren wehen lassen. Und auch das Wetter spielte auch mit.
Ein langer Standspaziergang machte hungrig, dem Urlaubsrhythmus zufolge ein spätes Mittagessen.
Am Vortag entdeckten wir schon die kleine Fischgaststätte mit schönem Biergarten.
Gut besucht war dieser, aber es war kein Problem noch ein sonniges Plätzchen zu ergattern.
Bequeme Bestuhlung, teilweise mit Strandkörben, steht den Gästen zur Verfügung. Kostenloser Blick auf den schönen Hafen inklusive.
Flott war ein netter Servicemitarbeiter bei uns und reichte
Geschrieben am 11.06.2019 2019-06-11| Aktualisiert am
11.06.2019
Besucht am 06.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 58 EUR
Urlaubsplanung von zu Hause. Für Rerik an der Ostsee wollte ich unsere Einkehr zum Abendessen gesichert haben. Bloß nicht noch lange suchen müssen nach der Fahrt.
Recherche im Internet und siehe da: Die Linde steht weit oben im positiven Sinne. Und liegt ganz nah an unserer Ferienwohnung. So praktisch kann es manchmal sein.
Also rief ich bereits gut 2 Wochen vor unserer Anreise an und reservierte bei einem freundlichen Herrn, er schien etwas verwundert über die frühzeitige Reservierung, unseren Tisch.
Bei unserem Eintreffen gegen 18.30 Uhr war ich heilfroh über unsere Reservierung. Denn es war sofort zu sehen: Rappelvoll! .
Rege Betriebsamkeit im Restaurant, sicherlich auch viele Hausgäste.
Einer Mitarbeiterin nannte ich unseren Namen und die Reservierung. Sie schaute ins Reservierungsbuch und begleite uns zu unserem schönen Zweiertisch, seitlich am Fenster gelegen.
Weitere eintreffende Gäste, ohne Reservierung, konnten nicht mehr angenommen werden.
Ein gemütliches Restaurant ohne Renovierungsstau. Ich hatte den Blick frei an diesem Abend auf das große, in der stirnseitigen Wand eingelassene Aquarium. Die Fische so sicher vor dem Koch und den Gästen munter schwimmend. .
Alles sehr gepflegt und mit angenehmer Beleuchtung. Nette Deko, nicht überladen. Trotz der vielen Gäste, darunter ein paar lebhafte Kinder, war der Geräuschpegel nicht unangenehm.
Vermutlich der Inhaber übernahm souverän und freundlich unsere weitere Bewirtung. Die Speisekarten gereicht, fragte er erste Getränkewünsche ab und wir bestellten gerne sofort eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,20, eine weitere Flasche folgte.
Auf der Speisekarte stand eigentlich Gerolsteiner Mineralwasser. Serviert wurde Glashäger Mineralwasser, dieses regionale Mineralwasser schmeckte uns sehr viel besser als die Eifelquelle.
Auf eine Vorspeise verzichteten wir bei diesem Besuch. Durch die Anreise etwas aus dem „Nahrungsaufnahmerhythmus“ hatten wir erst knappe 2 Stunden vorher unsere gut belegten Fischbrötchen am Hafen gegessen. So hungrig waren wir daher noch nicht.
Aber durstig. Eine Flasche Wein sollte nicht fehlen und mit dem Leiwener Laurentiuslay, Riesling trocken, 2007er Spätlese, trafen wir eine richtig gute Wahl. Über 100 Jahre alte Reben der Moselsteillagen / Blauschiefer lieferten einen kräftigen mineralischen Wein des Weinguts Klaus Junk. Und mit € 19,00 / 0,75 l sehr fair bepreist. Goldgelbe Farbe, samtig, fruchtig, gehaltvoll. Er passte für uns sehr gut zu unseren Fischgerichten.
Als Speisen bestellten wir bei dem freundlichen Herrn:
Für meinen Mann Zanderfilet - Ein sehr beliebter, feiner magerer Speisefisch mit festem Fleisch, überbacken mit Tomaten, Zwiebeln und Mozzarella dazu Basmatireis - € 15,50.
Ich wählte Dorschfilet Strindberg - saftiges Filet von unseren Fischern in einer knusprigen Senf-Ei-Panade mit Zwiebeln goldbraun gebraten und Petersilienkartoffeln serviert..... ein Hochgenuss, separat ein kleines Salatschälchen - € 14,90.
Trotz der vielen Gäste war die Wartezeit auf unser Essen nicht zu lang.
Auf vorgewärmten Tellern wurde serviert. Appetitlich sahen schon mal beide Speisen aus.
Mein Mann wunderte sich später über sich selbst, überbackenen Fisch bestellt zu haben. Eigentlich nicht sein / unser Geschmack in Kombination zu Fisch. Ich schreibe es mal unserer Anreisemüdigkeit zu. Trotzdem hat ihm das Gericht gut geschmeckt. Der Fisch (3 Filets!) saftig, gut gewürzt, halt überbacken. Lockerer Basmatireis und eine kleine Salatdeko. Zanderfilet überbacken
Mein Dorsch- / Kabeljaufilet schön saftig und die Panade mal was Neues. Insbesondere die mitgebackenen Zwiebeln passten sehr gut zu dem Fisch. Die Kartoffeln mit gutem Geschmack, schön abgedämpft. Dorschfilet Strindberg
Das separate Salatschälchen fand ich nicht, nur auch eine kleine Salatdeko auf dem Teller. Dass der Teller vorgewärmt war (was ich sehr schätze), fand der Salat nicht so klasse. Auch konnte ich nicht so recht identifizieren, um welchen feingeschnittenen, marinierten Salat es sich hier unter der Gurkenscheibe handelte. Da es aber nur eine homöopathische Dosis war, fällt es nicht sehr ins Geschmackserlebnis.
Fazit: Gepflegte, aufmerksame und sehr freundliche, gastorientierte Gastronomie. Ausreichende Servicemitarbeiter, gute Portionsgrößen, schmackhaft zubereitete Gerichte.
Urlaubsplanung von zu Hause. Für Rerik an der Ostsee wollte ich unsere Einkehr zum Abendessen gesichert haben. Bloß nicht noch lange suchen müssen nach der Fahrt.
Recherche im Internet und siehe da: Die Linde steht weit oben im positiven Sinne. Und liegt ganz nah an unserer Ferienwohnung. So praktisch kann es manchmal sein.
Also rief ich bereits gut 2 Wochen vor unserer Anreise an und reservierte bei einem freundlichen Herrn, er schien etwas verwundert über die frühzeitige Reservierung, unseren Tisch.
Bei... mehr lesen
Zur Linde
Zur Linde€-€€€Restaurant, Hotel03829679100Leuchtturmstr. 7, 18230 Rerik
4.0 stars -
"Gut, dass wir schon von zu Hause reservierten!" PetraIOUrlaubsplanung von zu Hause. Für Rerik an der Ostsee wollte ich unsere Einkehr zum Abendessen gesichert haben. Bloß nicht noch lange suchen müssen nach der Fahrt.
Recherche im Internet und siehe da: Die Linde steht weit oben im positiven Sinne. Und liegt ganz nah an unserer Ferienwohnung. So praktisch kann es manchmal sein.
Also rief ich bereits gut 2 Wochen vor unserer Anreise an und reservierte bei einem freundlichen Herrn, er schien etwas verwundert über die frühzeitige Reservierung, unseren Tisch.
Bei
Geschrieben am 10.06.2019 2019-06-10| Aktualisiert am
10.06.2019
Müde und hungrig kamen wir an unserem Urlaubsziel an.
Die Nacht zuvor kaum Schlaf. Militärmanöver in Baumholder bis nach 23 Uhr, danach ein heftiges Gewitter mit Sturm wie am Meer… ich sah uns schon statt Urlaub einen Dachdecker suchen. Zum Glück war nichts passiert, außer dass um 4 Uhr der Wecker klingelte.
Die Ostsee begrüßte uns Regenschauern. Egal – wir waren froh, endlich da zu sein und ließen uns den Ostseewind um die Nase wehen.
Am Salzhaff mit schönem Hafen befindet sich reichlich Gastronomie. Am Nachmittag waren trotzdem einige Betriebe geschlossen.
Bei Captain Flint wurden wir dann fündig. Eine schöne Auswahl mit Fischbötchen in der Frischetheke. .
Bei einer Mitarbeiterin gaben wir unsere Bestellung an der Theke auf. Für meinen Mann ein Matjesbrötchen, für mich ein Brötchen mit geräuchertem Heilbutt. Dazu ein helles und ein dunkles Rostocker Bier.
Preise habe ich dieses Mal keine, sie waren aber absolut angemessen.
Draußen schöne Bestuhlung mit großen Schattenspendern, im Zweifel halten die Schirme auch ein paar Regentropfen ab.
Die freundliche Mitarbeiterin servierte die Brötchen im Porzellanschälchen. Die schmeckten frisch, saftig und waren gut belegt. Das Bierchen war genau richtig dazu. Belegtes mit geräuchertem Heilbutt Matjesbrötchen
Eine gepflegte, auf Urlauber ausgerichtete Gastronomie.
So kann der Urlaub anfangen!
Wir senden herzliche Urlaubsgrüße von der Ostsee!
Müde und hungrig kamen wir an unserem Urlaubsziel an.
Die Nacht zuvor kaum Schlaf. Militärmanöver in Baumholder bis nach 23 Uhr, danach ein heftiges Gewitter mit Sturm wie am Meer… ich sah uns schon statt Urlaub einen Dachdecker suchen. Zum Glück war nichts passiert, außer dass um 4 Uhr der Wecker klingelte.
Die Ostsee begrüßte uns Regenschauern. Egal – wir waren froh, endlich da zu sein und ließen uns den Ostseewind um die Nase wehen.
Am Salzhaff mit schönem Hafen befindet sich reichlich... mehr lesen
3.5 stars -
"Erstversorgung am Anreisetag" PetraIOMüde und hungrig kamen wir an unserem Urlaubsziel an.
Die Nacht zuvor kaum Schlaf. Militärmanöver in Baumholder bis nach 23 Uhr, danach ein heftiges Gewitter mit Sturm wie am Meer… ich sah uns schon statt Urlaub einen Dachdecker suchen. Zum Glück war nichts passiert, außer dass um 4 Uhr der Wecker klingelte.
Die Ostsee begrüßte uns Regenschauern. Egal – wir waren froh, endlich da zu sein und ließen uns den Ostseewind um die Nase wehen.
Am Salzhaff mit schönem Hafen befindet sich reichlich
Geschrieben am 02.06.2019 2019-06-02| Aktualisiert am
02.06.2019
Besucht am 19.05.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 62 EUR
Von der Rückreise einer Familienfeier im Westerwald planten wir spontan einen Abstecher nach Neuwied ein.
Spät gefrühstückt, aber bis zum Abendessen dauerte es doch noch zu lange. Das Papa Umi mit durchgehenden Öffnungszeiten fiel uns ein. Vor 2 Jahren waren wir nur kurz auf eine leckere Limonade dort.
Zentral in Neuwied gelegen, einen kostenlosen Parkplatz fanden wir gleich in der Nebenstraße.
Endlich mal sonniges Wetter, das wollten wir gerne ausnutzen. Leider war der Tisch mit Sonnenschirm schon belegt.
Wir betraten das Restaurant (einige Stufen gilt es zu überwinden) und eine junge Asiatin begrüßte uns. .
Leider konnte der zweite Sonnenschirm nicht geöffnet werden, er sei defekt. Also nix mit Frischluft, denn Sushi in der prallen Sonne essen mochten wir gar nicht.
Das asiatisch anmutende Ambiente mag stylisch sein, sauber und gepflegt ist es auch. Aber auch sehr dunkel, insbesondere durch die anthrazitfarbene Decke. .
Ebenso dunkel die Toiletten. Sauber und gepflegt ja, aber bei ordentlicher Beleuchtung kann man sich davon noch besser überzeugen. Zur schwachen Glühbirnfunzel spenden zahlreiche Teelichte romantische Beleuchtung. Wer’s braucht auf dem Örtchen? Ich nicht.
Der große Raum endet stirnseitig mit der großen offenen Küche. Hier kann man den Köchen beim Herrichten der Speisen zusehen. Fischtheke
An einem der langgezogenen Tische nahmen wir Platz. Zum längeren gemütlichen Sitzen nicht geeignet, für unsere Rast ok. Bei vollem Haus möchte ich hier nicht dicht an dicht sitzen. Zumal die Geräuschkulisse dann sicherlich auch ins Unerträgliche mündet.
Wir stöberten in der Karte, neben Sushi gibt es auch Suppen, Salate, asiatische Klassiker.
Die Mitarbeiter/innen sind alle asiatischer Abstammung, sind höflich und meist aufmerksam. Wir wurden von mehreren Servicekräften bedient.
Bevor wir in der Karte stöberten, bestellten wir eine Flasche Taunus-Mineralwasser, 0,75 l - € 6,00 und 2 trockene Weißweinschorlen. Die standen so nicht in der Karte, sei aber kein Problem.
Eine klassische Sushiauswahl steht zur Verfügung. Auch werden „Sushi-Menüs“ angeboten. Dort ist meist frittiertes Sushi enthalten, damit können wir gar nichts anfangen. Dann kann man gleich ein Wokgericht bestellen.
Unsere Getränke wurden serviert und wir gaben unsere Speisen auf.
Als Vorspeise wählten wir 2 Sommerrollen mit Garnelen im Tempuramantel - € 6,90 / 2 Stück. Sommerrollen mit Garnelen im Tempuramantel
Die vietnamesischen Sommerrollen wurden schön auf einem Salatbett angerichtet serviert. Da wir die Portion teilten, wurden aufmerksam vom Service 2 Tellerchen dazu gestellt. Frischer Salat, viel Rucola brachte Aroma, Minze und Erdnüsse und Garnelen vom Reispapier ummantelt. Dazu ein hausgemachter Schalotten-Soja-Dipp, leicht süßlich, dieser passte ganz wunderbar dazu.
Das Sushi wurde ganz frisch zubereitet. Nach passender Wartezeit wurde dann unsere japanische Sushilandschaft serviert und ließ uns wirklich das Wasser im Munde zusammenlaufen! Unsere Sushiwahl
Wunderbar dekoriert mit verschiedenen Kresse- und reichlich Rogen(3 Sorten), fein geschnittener frischer Rettich, Sesamsprossen, marinierte Tomatenwürfel ergänzten unsere Bestellung auf’s Feinste. Thunfisch-Jakobsmuschel-Lachs-Nigiri
Sehr positiv fanden wir auch, dass nicht irgendwelche Soßenverzierungen den Geschmack verfälschten. .
Das war allerfeinstes Sushi! Sehr schade, dass es so etwas in unsere Nähe leider nicht gibt.
Einen Kritikpunkt gab es nach dem Zahlen. Und dieser fällt unter die Rubrik „wer Schorle trinkt, ist selber schuld“. Abgerechnet wurden 2 Weißburgunder, 0,2 l – € 5,20. Auf meine Nachfrage die kurze Erwiderung: „Ist richtig so, alles 1 Preis!“. Ok, verstanden.
Also nächstes Mal, wenn sowieso noch eine Flasche Wasser bestellt wird, den Wein pur.
Gastfreundlich und fair finde ich dies allerdings absolut nicht, daher Preis/Leistung nur 2,5 Sterne.
Von der Rückreise einer Familienfeier im Westerwald planten wir spontan einen Abstecher nach Neuwied ein.
Spät gefrühstückt, aber bis zum Abendessen dauerte es doch noch zu lange. Das Papa Umi mit durchgehenden Öffnungszeiten fiel uns ein. Vor 2 Jahren waren wir nur kurz auf eine leckere Limonade dort.
Zentral in Neuwied gelegen, einen kostenlosen Parkplatz fanden wir gleich in der Nebenstraße.
Endlich mal sonniges Wetter, das wollten wir gerne ausnutzen. Leider war der Tisch mit Sonnenschirm schon belegt.
Wir betraten das... mehr lesen
Restaurant Papa Umi
Restaurant Papa Umi€-€€€Restaurant026319446488Schlossstr. 40, 56564 Neuwied
3.5 stars -
"Der kleine Umweg lohnte sich!" PetraIOVon der Rückreise einer Familienfeier im Westerwald planten wir spontan einen Abstecher nach Neuwied ein.
Spät gefrühstückt, aber bis zum Abendessen dauerte es doch noch zu lange. Das Papa Umi mit durchgehenden Öffnungszeiten fiel uns ein. Vor 2 Jahren waren wir nur kurz auf eine leckere Limonade dort.
Zentral in Neuwied gelegen, einen kostenlosen Parkplatz fanden wir gleich in der Nebenstraße.
Endlich mal sonniges Wetter, das wollten wir gerne ausnutzen. Leider war der Tisch mit Sonnenschirm schon belegt.
Wir betraten das
Es interessierte mich schon lange, wann es endlich losgeht und beim Friseur (wo sonst?) die Neuigkeit:
Das Kapellenrestaurant DENKMALz hat eröffnet.
Der ganzjährige Biergarten unter der Leitung von Thomas Röhlinger besteht schon erfolgreich seit 2018.
Den Abend vor unserem Besuch rief ich an. Der überaus freundliche Gerrit (hoffentlich richtig geschrieben) bestätigte dies stolz. Auf der Homepage sei mit Absicht nichts erwähnt, ein „Soft-Opening“ zum Einspielen des Teams. Und zu meiner Überraschung war noch ein Tisch für uns frei! Das Telefonat wurde von Gerrit mit den Worten „ich freue mich auf Sie“ beendet – ist doch schön, dies mit 48 Jahren zu hören!
Voller Spannung trafen wir am frühen Samstagabend ein. Eingang
Die Außenanlage ist noch nicht ganz fertig gestellt. .
Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung. Der Denkmalschutz schreibt die Kombination von alt und neu vor. Es wurde rollstuhlgerecht renoviert. Ein Aufzug steht zur Verfügung.
Im Untergeschoss kann man nach dem Betreten durch große Glasscheiben die Brauanlage bewundern. Brauanlage
Ebenerdig befinden sich die, natürlich neuen und sehr sauberen, Toilettenanlagen. Die Türen mit Mönch und Nonne gekennzeichnet.
Tepp- / oder Aufzugrauf geht es in zwei Ebenen der Gastronomie.
Im ersten Stock wurden wir herzlich von Gerrit begrüßt. Nicht mit leeren Händen. Nein: Mit dem Sommerbier „Wilde Hilde! Gewidmet der Hildegard von Bingen. Begrüßungsbier: Wilde Hilde
Das eigene Bier mit Bachminze & Ingwer. Jeder Gast bekam 0,1 l zu Begrüßung und wir waren von diesem Bier begeistert. Durchweg ein sehr gutes Bier, mit sehr dezenter Schärfe durch den Ingwer und dezent-unaufdringliche Frische durch die Bachminze (Bachminze ist deutlich milder als Pfefferminze). Hier wurde nicht, wie z. B. in Frankreich üblich, ein Sirup zugesetzt. Bachminze und Ingwer waren bereits im Brauvorgang enthalten. Ein tolles Bier, es blieb nicht nur bei dem Probeschluck. Im Laufe des Abends hörten wir immer mehr begeisterte Stimmen zu diesem Bier.
Gerrit begleitete uns zu unserem schönen Tisch am Fenster. .
Zwischendurch durften wir uns auch noch auf der 2. Restaurantebene umsehen. .
Das ist alles sehr gut gelungen!
Eine Büste Hildegards von Bingen wacht am eine eines langgezogenen Tisches über das Geschehen im Raum. Hildegard wacht über den Raum
Am Tisch Platz genommen, die Karten hingen griffbereit an der Fensterreling. Griffbereite Speise- und Getränkekarten .
Wir waren gespannt, denn Online war noch nichts zu erfahren.
Küchenchef Fabian Schwan (ehemaliger Souschef des BollAnts im Park in Bad Sobernheim), lebt seine Leidenschaft zum Kochen und Liebe zur Region in einer modernen Landhausküche aus.
Die übersichtliche, aber ausreichende Karte gegliedert in:
Warum man den Hauptgang nicht als Höhepunkt bezeichnete, zeigte sich bei meinem Hauptgericht.
Der weitere Service wurde von 2 Mitarbeiterinnen übernommen. Eine geschult, eine nicht, so mein Eindruck. So erwarte ich, dass beim Nachlegen des Vorspeisenbestecks einer erwachsenen Frau bekannt ist, dass dieses außen und nicht innen liegt. Die kleinen Schwächen leicht zu verkraften, denn beide waren sehr freundlich und aufmerksam. Zwischendurch immer die Frage, ob alles in Ordnung ist.
Wir bestellten eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,80. Und für mich (AndiHa: Ja, ich war die Nichtfahrerin!) noch eine Wilde Hilde, 0,4 l - € 3,90. Selten schmeckte mir ein Bier so gut!
Ein Küchengruß ließ nicht lange auf sich warten: Ein frischer, leichter Gurkendipp mit Ciabatta. Küchengruß: Gurkendipp mit Ciabatta
Die Backware serviert in der Brottüte sah sehr gut aus und war angewärmt. Leider außen nicht knusprig, eher zäh in der Konsistenz, ich tendierte zu Aufbackware. War es wohl nicht, sondern hausgebacken, wie die Mitarbeiterin herausstellte. Rubrik Anfangsschwierigkeiten, geschmeckt hat es und lobenswert ist das Selbstbacken auf jeden Fall.
Mit der Vorspeise dauerte es ein wenig länger, bei dem Gästeandrang allerdings kein Wunder. Die Eröffnung hatte sich wohl schnell herumgesprochen.
Serviert wurde ein wunderbares und gut abgeschmecktes Tatar auf Limonenschmand. Rindertatar handgeschnitten, Kapern, Limonenschmand
Das war eine sich sehr gut ergänzende Kombination. Detail Rindertatar
Das Limonenschmand brachte genau die richtige Frische, auch die Apfelkapern sehr fein. Zum Knuspern außen ein Kranz aus frittierten dünnen Kartoffelscheiben mit Schale. Optisch und geschmacklich: Top!
In der Zwischenzeit war wohl jeder Tisch belegt und am Treppenaufgang fanden sich immer mehr Gäste ein. Jeder wurde mit einem Gläschen „Wilde Hilde“ willkommen geheißen, auch wenn nicht jeder auf einen freien Platz hoffen brauchte. Der Geräuschpegel tendierte Richtung Eröffnungsparty. Und das war es irgendwie auch, die Kirchenakustik ließ sich trotz Zwischendecke nicht kleinkriegen. Trotzdem klug, interessierte Gäste zu begrüßen, statt einfach wegzuschicken.
Zwischenzeitlich wurde freundlich gefragt, ob sich noch ein Herr mit an unseren Tisch setzen darf. Selbstverständlich. Es war auch ein Genussmensch und somit ein nettes Gespräch mit einem Gleichgesinnten.
Zum Hauptgang durfte es für uns noch ein Gläschen Wein sein. Besonders gefiel uns, dass ausschließlich Nahe-Weine renommierter Weingüter angeboten werden. Hausgebrautes Nahe-Bier, Nahewein, mehr muss nicht sein.
Für meinen Mann einen gehaltvoll-fruchtigen Sauvignon-Blanc vom Weingut Anette Closheim, Langenlonsheim. 0,2 l - € 6,60.
Für mich vom VDP Weingut Emrich-Schönleber, Monzingen, einen trockenen Riesling. 0,2 l - € 7,50.
Beide waren wir sehr zufrieden mit unserer Weinwahl.
Für meinen Mann als Hauptgang: Garnelenpfanne – klassischer Brasseriestyle - € 18,50. Dazu wurde wieder Ciabatta angeboten. Es war aber kein Problem, noch Kartoffeln als Extra dazu zu nehmen.
Eine reichliche Portion Garnelen wurde klassisch in Öl, frischen Kräutern und einigen Coctailtomaten serviert. Garnelenpfanne
Auch am Knoblauch wurde nicht gespart. Da war mein Mann sehr erfreut. Separat gereicht ein Schälchen leicht angebräunter Drillinge. Beilagenkartoffeln
Diese hatten einen hervorragenden Kartoffelgeschmack. Diese wurden nicht berechnet, vermutlich ein Versehen.
Für mich: Ravioli – Walnuss-Feige – Geschmorte Rehkeule – Salbei - € 16.50.
Serviert wurde im tiefen Teller eine ausreichende Portion. Die Ravioli bissfest und mit gut abgestimmter Füllung. Walnüsse waren reichlich vorhanden, Feige suchte ich. Wenig Salbeigeschmack, scheinbar nur von 1 dekorierten Salbeiblatt. Schade ums Reh, denn erwartete ich ein kräftiges Schmorgericht. Ravioli – Walnuss-Feige – Geschmorte Rehkeule
Das Reh als Ragout zu den Ravioli noch passend, leider eher gekocht und nicht geschmort. Es fehlte an Röstaromen, das Fleisch noch fest, wenig Würze und Aroma, die Sauce ein zu dünner Sud.
Das Gericht war gut essbar, aber das geht deutlich besser. Ich bin auch sehr optimistisch, dass es sich um „Startmängelchen“ handelt.
Gut gesättigt verzichteten wir auf ein Dessert und machten den Platz für neue Gäste frei.
Wir wurden sehr herzlich verabschiedet und werden bei nächster Gelegenheit sehr gerne wiederkommen!
Es läuft noch nicht alles komplett rund, aber ich bin mehr als optimistisch: Das wird! Ich wünschte dem Kapellenrestaurant viel Erfolg!
Jahrzehnte war sie dem Verfall preisgegeben: Die Disibodenberger Kapelle St. Marien in Bad Sobernheim.
Vor einigen Jahren fiel dann der Entschluss, dieses wertvolle Kulturdenkmal aus dem 15. Jahrhundert zu retten. Der Förderverein Disibodenberger Kapelle Bad Sobernheim e. V. (https://www.disibodenberger-kapelle.de/die-disibodenberger-kapelle/geschichte) leistete erhaltende Dienste und sicherlich sehr viel Geld!
Es interessierte mich schon lange, wann es endlich losgeht und beim Friseur (wo sonst?) die Neuigkeit:
Das Kapellenrestaurant DENKMALz hat eröffnet.
Der ganzjährige Biergarten unter der Leitung von Thomas Röhlinger besteht schon erfolgreich seit 2018.
Den... mehr lesen
DENKMALZ - Die Kapellenküche
DENKMALZ - Die Kapellenküche€-€€€Restaurant, Hausbrauerei067518577080Kapellenstraße 5, 55566 Bad Sobernheim
4.0 stars -
"DIE langersehnte Restauranteröffnung an der Nahe" PetraIOJahrzehnte war sie dem Verfall preisgegeben: Die Disibodenberger Kapelle St. Marien in Bad Sobernheim.
Vor einigen Jahren fiel dann der Entschluss, dieses wertvolle Kulturdenkmal aus dem 15. Jahrhundert zu retten. Der Förderverein Disibodenberger Kapelle Bad Sobernheim e. V. (https://www.disibodenberger-kapelle.de/die-disibodenberger-kapelle/geschichte) leistete erhaltende Dienste und sicherlich sehr viel Geld!
Es interessierte mich schon lange, wann es endlich losgeht und beim Friseur (wo sonst?) die Neuigkeit:
Das Kapellenrestaurant DENKMALz hat eröffnet.
Der ganzjährige Biergarten unter der Leitung von Thomas Röhlinger besteht schon erfolgreich seit 2018.
Den
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Am Pfingstsonntag machten wir einen Ausflug nach Heiligendamm. Zum Abendessen fanden wir uns dann im Herzoglichen Wartesaal ein. Denn dieser sah sehr einladend aus.
Reserviert hatten wir nicht, innen waren aber noch zahlreiche Plätze frei. Freundlich uns wurde ein schöner Platz am Fenster des aus dem Jahre 1934 stammenden Wartesaals angeboten.
Das Ambiente gefiel uns ausgesprochen gut. Die Bestuhlung und Dekoration sehr passend zu dem ehemaligen Wartesaal, tolles altes Parkett. Das passt alles sehr gut, alles sehr gepflegt.
Außen saßen noch etliche Gäste in der Abendsonne.
Der Bahnsteig dient als schöne Außenterrasse.
Dann kam auch Molli noch dampfend mit lautem Getöse vorbei.
Molli, die ca. 100jährige Bäderbahn, ist eine historische dampfbetriebene Schmalspurbahn. Sie verbindet die Orte Bad Doberan mit Heiligendamm und dem Ostseebad Kühlungsborn.
Eindrucksvoll. Sollten wir nochmal hierher kommen, werden wir einen Ausflug mit Molli einplanen.
Und da saßen wir. Zwei junge Mädels im Service, sicherlich schon seit vielen Stunden. Sie machten beide nicht den Eindruck, geschulte Kräfte zu sein.
Nach ca. 20 Minuten wurden die Speisekarten hektisch auf den Tisch gelegt. Da wir durstig waren, bestellten wir gleich eine Flasche Wasser.
Und wir warteten… nach wieder einer langen Wartezeit dann unser Mineralwasser.
Es war ja ausreichend Zeit gewesen die gut gestaltete Speisekarte zu studieren. Deshalb wollten wir, da hungrig, gleich unser Essen bestellen. Aber nein, dies macht ausschließlich die Kollegin. Sie kommt gleich.
Gleich ist dehnbar, also warteten wir. Die Mädels rannten inzwischen im Restaurant und auf dem Bahnsteig herum.
Für so viel Hektik waren eigentlich nicht genug Gäste da.
Wir versuchten mehrmals auf uns aufmerksam zu machen. Irgendwann funktionierte es und die abgehetzte Kollegin nahm unsere Wünsche auf. Mein Mann und ich einigten uns vorab auf eine „küchenfreundliche Bestellung“, in der Hoffnung, irgendwann etwas zu essen zu bekommen.
Vorab für uns ein kleiner gemischter Salat - € 4,50. Für meinen Mann mit Hausdressing, für mich mit Balsamicodressing.
Auf der Karte angekündigt als „Regionale Produkte, erntefrisch auf den Markt gebracht und serviert sind voll mit lebensnotwendigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Sie alle bringen den Körper in Schwung und halten fit.“
Zum Hauptgang sollte es die Fischplatte 'Friedrich Franz' für 2 Personen sein.
Gebratene Filets von fangfrischen Ostseefischen und Garnelenspieß auf saisonalem Gemüse, dazu reichen wir Reis und Salzkartoffeln - € 45,00.
Dazu bestellten wir noch eine Flasche Weißwein, angekündigt per Tischaufsteller:
Es folgte auf unsere Bestellung der befürchtete Hinweis: Der Hauptgang wurde bestimmt 30 Minuten dauern.
Nun, die würden wir auch noch aushalten. Jetzt hier abbrechen und wieder auf die Suche machen? Machte auch keinen Sinn.
Wenn dann bitte die Salate vorab kommen und bitte etwas Brot dazu?
Der badische Müller-Thurgau wurde zwischendurch im Kühler auf Eis serviert. Das gab doch noch Pluspunkte. Und der Wein war tatsächlich passend und erfrischend.
Unser Tisch wurde zwischenzeitlich mit einem Stövchen aufgerüstet. Fischbesteck eingedeckt.
Nach 30 Minuten kamen dann unsere kleinen Salate. Nicht die Fischplatte.
Ohne Brot. Dies wurde dann nach ein paar Minuten nachgereicht.
Die Salate tadellos frisch. Unter Blattsalaten fanden sich noch Paprika-, Gurken- und Tomatenwürfel. Wohl auf beiden Salaten das leichte Hausdressing. Balsamicocreme obenauf sollte vielleicht die Brücke zwischen den beiden eigentlich bestellten Dressings bauen. Das war uns inzwischen egal. Die Zutaten frisch, Dressing ok, 6 kleine Baguettescheiben ebenfalls frisch.
Unser Tisch wurde zwischenzeitlich mit einem Stöven aufgerüstet.
Kaum den Salat fertig gegessen ging es plötzlich hoch her! Die Fischplatte, Salzkartoffeln, Reis, Senfsößchen in der Sauciere. Beide Mädels trugen auf, was die Küche hergab. Die wollte wohl endlich Feierabend machen.
Auf der Fischplatte: Dorsch, Scholle, Ostseelachs, Zander und 2 Garnelenspieße.
Optisch kein „Higlight“. Die Fischfilets schlicht gebraten (leider nicht / nicht mehr knusprig auf der Hautseite) und gewürzt, bis auf den Ostseelachs auch noch saftig. Die Menge mehr als ausreichend.
Das „saisonale Gemüse“ unter dem Fisch war eine saisonale Tiefkühl-Fertiggemüsemischung aus Kohlrabi, Möhren, Erbsen, Zuckerschoten und Blattspinat in Sahnesauce.
Gut gegarte Kartoffeln und lockerer Reis als Beilagen waren einwandfrei.
Fazit:
Nach fast 2 Stunden Wartezeit auf die Fischplatte war selbst uns geduldigen Gästen zu lang.
Beim Hauptgang enttäuschte das TK-Gemüse, auch der Scholle gebe ich kein „Frischfischsiegel“, die anderen Fischsorten mögen frisch gewesen sein. Der Garnelenspieß wurde von uns nicht anders als TK erwartet.
Der Knaller mit der Rechnung: 1 Brotkorb - € 1,50! Damit waren die Baguettescheiben mehr als bezahlt. Da sollte sich der Gastronom wirklich mal an den Kopf fassen! Bei der langen Wartezeit servieren andere Häuser mindestens Brot und einen Dipp um die Gäste bei Laune zu halten. Ohne Berechnung!
Und auch auf Pfingstsonntag nur zwei Personen im Service bereitzustellen, passte keinesfalls zur Größe des Restaurants mit Außenterrasse.
Beide Damen waren immer freundlich und zuvorkommend. Wir schwankten zwischen Verständnis, Mitleid mit den Beiden und Mitleid mit uns selbst. Die Bewertung nur 2* - diese für die Freundlichkeit.