Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 963640x gelesen 16466x "Hilfreich" 15231x "Gut geschrieben"
Besucht am 07.07.20192 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Es war ja nun wirklich nicht so, als ob wir tags zuvor hungern mussten. Trotzdem waren wir dankbar für den Tipp unserer freundlichen Pensionswirtin, Frühstück wurde nämlich nicht angeboten.
Sie empfahl die Bäckerei Heimann. Nur 3 Gehminuten von unserer Übernachtungsunterkunft entfernt.
Wir sahen schon von Weitem, dass es hier an diesem Sonntagmorgen lebhaft zuging.
Die Kunden standen Schlange bis vor die Türe. Aber die meisten wollten nur frische Backwaren für zu Hause kaufen. .
Wir suchten uns einen freien Platz im Gastraum, eine Kombination aus Bäckerei mit klassischer Bedienungstheke und Café. Vor dem Café gibt es auch einige Außensitzplätze.
Die freundliche Einrichtung ist gepflegt, zweckmäßig und sehr sauber.
Trotz lebhaftem Thekenbetrieb war unser Zweiertisch, nur wenige Tische von der Theke entfernt, ruhig und zum Wohlfühlen. . “Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler” funktioniert bei meinem Mann und mir nicht. Wir frühstücken eher wie die Bettler, Mittagessen kann schon mal ausfallen, aber das Abendessen bitte kaiserlich.
Die Speisenangebote (Frühstück, Snacks und kleine Gerichte) lagen am Tisch aus. Mit dem Hinweis, bitte an der Theke zu bestellen.
Das Frühstücksangebot las sich sehr gut und wir beschlossen wenigstens wie ein König zu frühstücken. Die Backwaren an der Theke sahen auch ausgesprochen gut aus. Es lebe das deutsche Backhandwerk!
Eine aufmerksame und freundliche Mitarbeiterin bot an unsere Wünsche am Tisch aufzunehmen! Sehr nett!
Also gaben wir unsere Bestellung auf, mit dem Hinweis bitte auf Wurst / Schinken zu verzichten: 1 Becher Kaffee - € 2,10 - für meinen Mann und 1 Milchkaffee - € 2,95 – für mich. 1 x Genießerfrühstück - € 10,95.
1 Glas frisch gepresster Orangensaft, Obst, gemischter Brotkorb (2 Brötchen nach Wahl, 1 Scheibe Schwarzbrot, 1 Schreibe Brot) Butter, verschiedener Aufschnitt, 1 Portion Lachs, 1 Frühstücksei, 1 Schälchen Naturjoghurt. 1 x Bergisches Frühstück - € 5,75.
2 Brötchen nach Wahl, 1 Scheibe Schwarzbrot, 1 Scheibe Brot, Butter, verschiedener Aufschnitt. 1 Portion Rührei - € 2,95
Die Mischung aus großem und kleinem Frühstück war von uns bewusst gewählt.
2 x Genießerfrühstück hätten wir nicht geschafft.
Unser Kaffee wurde nach kurzer Wartezeit serviert. Milchkaffee
Unser Frühstück dauerte ein wenig länger. Viel Andrang an der Theke, die Tische für die Gäste zum Frühstück inzwischen voll besetzt.
Was dann von der freundlichen Servicedame serviert wurde, rechtfertigte die Wartezeit voll und ganz!
Unser Tisch wurde fast zu klein. Zum Glück gibt es noch „Etageren“. Angekündigtes = 2! Etagern,in die Höhe gestapelt, appetitlich angerichtet. Zu meiner Freude mit viel „Günzeug“ drumrum.
Die Backwaren im Körbchen… hmmm! Dieser Bäcker überzeugte wirklich sehr. Sehr gute Backwaren
Alle anderen angekündigten Getränke und Speisen waren absolut frisch und von guter Qualität. Beim Käse ist natürlich „Luft nach oben“. Aber die Erwartungen der Gäste liegen hier sicherlich im „Standardbereich“ und dies passte hier zu Preis/Leistung.
Ein Frühstück mit Seltenheitswert für uns. Unglaublich, wir schafften fast alles!
Gezahlt wurde unkompliziert und mit freundlicher Verabschiedung an der Kasse.
Bäckerei? Ist wirklich untertrieben. Hier werden Gäste bestens versorgt.
Es war ja nun wirklich nicht so, als ob wir tags zuvor hungern mussten. Trotzdem waren wir dankbar für den Tipp unserer freundlichen Pensionswirtin, Frühstück wurde nämlich nicht angeboten.
Sie empfahl die Bäckerei Heimann. Nur 3 Gehminuten von unserer Übernachtungsunterkunft entfernt.
Wir sahen schon von Weitem, dass es hier an diesem Sonntagmorgen lebhaft zuging.
Die Kunden standen Schlange bis vor die Türe. Aber die meisten wollten nur frische Backwaren für zu Hause kaufen.
Wir suchten uns einen freien Platz im Gastraum, eine... mehr lesen
4.0 stars -
"Und schon wieder ein guter Tipp! Zum Frühstück." PetraIOEs war ja nun wirklich nicht so, als ob wir tags zuvor hungern mussten. Trotzdem waren wir dankbar für den Tipp unserer freundlichen Pensionswirtin, Frühstück wurde nämlich nicht angeboten.
Sie empfahl die Bäckerei Heimann. Nur 3 Gehminuten von unserer Übernachtungsunterkunft entfernt.
Wir sahen schon von Weitem, dass es hier an diesem Sonntagmorgen lebhaft zuging.
Die Kunden standen Schlange bis vor die Türe. Aber die meisten wollten nur frische Backwaren für zu Hause kaufen.
Wir suchten uns einen freien Platz im Gastraum, eine
Geschrieben am 27.10.2019 2019-10-27| Aktualisiert am
27.10.2019
Besucht am 06.07.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 165 EUR
Köln mit einer Übernachtung stand eigentlich auf dem Programm für dieses Wochenende.
Tipps für die Kölner Gastronomie gibt es ja bei GastroGuide reichlich, also konzentrierte ich mich auf die Hotelsuche. Aber da lief was aus dem Ruder:
Doppelzimmer in zentraler Lage, normale Standardhotels,+ / - € 300,00 für die Übernachtung?
Mit einem guten Kunden kam ich ins Gespräch. Er empfahl mir sehr die Piemonteca, nicht weit von Köln.
Mit Übernachtungsmöglichkeit direkt neben dem Restaurant!
Und auf der Homepage gab es aktuell ein Trüffelmenü!
Also reservierte ich telefonisch unseren Tisch und buchte die Unterkunft. Alles schon mal überaus freundlich. Der Plan: Nach dem Frühstück nach Köln und dann nach Hause.
Ob die GastroGuide-Freunde „Tischnotizen“ wohl an diesem Wochenende in Köln sind? Unser Kennenlernen stand ja schon lange aus. Angefunkt und siehe da: Sie sind in Köln und haben Zeit für ein abendliches Treffen.
Abends? Also lieber noch eine Übernachtung dranhängen. Und siehe da: Die Übernachtungspreise bewegten sich wieder im normalen Rahmen. „Tischnotizen“ lieferten auch die Erklärung: Christopher Street Day in Köln. Der Sonntag als Abreisetag sorgte dafür, dass die Übernachtungspreise wieder in den Normalbereich fielen. So buchte ich eine weitere Übernachtung.Soweit die Vorgeschichte.
Die Anreise gestalteten wir ja gemütlich und mit Besichtigungen am Rhein entlang. Kurz vor 17.00 Uhr trafen wir an der Pension in Overath ein.
Unser Gepäck stellten wir kurz in unserer geräumigen Unterkunft ab und fanden uns kurz darauf in der Piemonteca zum Durstlöschen ein. .
Wir stellten uns kurz vor, waren wohl vertrauenserweckend. Unsere 2 Kölsch durften wir bis abends „anschreiben“.
Nachdem wir uns für den Abend aufgehübscht hatten, gingen wir die paar Schritte wieder zum Restaurant. Wir wurden freundlich von einem jungen Mitarbeiter begrüßt und durften wählen: Draußen oder drinnen? Wunderschönes Wetter, also blieben wir in dem schön gestalteten Außenbereich mit altem Baumbestand. .
Die Tische waren alle sehr gepflegt und ansprechend eingedeckt.
Die Räume innen sind auch sehr schön und gepflegt in dem alten Fachwerkhaus eingerichtet. .
Im 1. Obergeschoß befindet sich die Vinothek, hier werden auch Weinproben veranstaltet. Die Vinothekt im 1. OG
Zum Aperitif bestellten wir 2 erfrischende Aperol Spritz - € 7,00 und 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 6,00. Unsere Getränke wurden zügig und gut gekühlt gebracht. .
Wir hatten in der Zwischenzeit genug Zeit die Karte auf dem Klemmbrett zu studieren.
Das es das Trüffelmenü für € 42,00 sein sollte, stand ja eigentlich schon vorher fest. Trüffelmenü im Juli 2019
Es fehlte uns allerdings Fisch im Menü. Da es ja ein gemütlicher Abend werden sollte, fragten wir, ob wir das Menü auf 4 Gänge erweitern könnten.
Dies war gar kein Problem und so wählten wir als Zwischengang den Kabeljau aus dem Sommermenü.
Kurz nach der Bestellung gab es die erste Aufmerksamkeit aus der Küche:
Melone mit altem Balsamico. Schlicht, aber so kam der wunderbare Balsamico voll zur Geltung. Melone mit altem Balsamico
Darauf folgte zweierlei frisches Brot mit einem sehr gut abgeschmeckten Frischkäse-Curryaufstrich. Frischkäse-Curryaufstrich mit Brot
Zum Essen wurde uns dieser Wein empfohlen: 2018er Weiß- & Grauburgunder „Quereinsteiger“, trocken vom Moselweingut Schmitges. 0,75 l - € 26,00. Eine gute Empfehlung!
Die Vorspeise servierte die Köchin und Chefin Simone Geuer persönlich. Kalb – Trüffel - Kapern – Mayonaise – Ei: Kalbstatar „Carne Cruda“ mit Trüffelmayonaise & frisch gehobeltem Sommertrüffel Kalb – Trüffel - Kapern – Mayonaise – Ei
Das Auge ißt mit und mit der Anrichte konnte die Vorspeise perfekt punkten. Das sah einfach toll aus!
Feine Schalottenwürfel im Glas, obenauf das gewürzte Eigelb in der Eierschale. Handgeschnittenes Kalbstatar, Kapern und kross frittierter Kartoffelchip. Die feine Trüffelmayonaise im Porzellanlöffel und natürlich frisch gehobelter Trüffel. Gewürztagetes und Kapuzinerkresse waren nicht nur hübsch anzusehen. Das sind wirklich Blüten die aromatisch sind und natürlich auf dem Teller toll aussehen. Die Vorspeise überzeugte uns schon mal voll und ganz.
Frau Geuer erkundigte sich zwischendurch nach unserer Zufriedenheit, auch später fand sie noch Zeit für einen kleinen Plausch. Es war ihr absolut anzumerken, mit welcher Leidenschaft sie ihr Restaurant betreibt. Sie startete vor einigen Jahren mit einer kleinen Vinothek wenige Schritte vom heutigen Restaurant entfernt. Dort bot sie auch kleine Speisen an. Die Nachfrage wurde immer größer und der Platz und die Möglichkeiten reichten nicht mehr. So wagte sie den Sprung, ihr Restaurant (als nicht ausgebildete Köchin) zu eröffnen. Ihr Mann Heinz Lux (auch mit ihm ergab sich später ein sehr informatives und nettes Gespräch) teilt ihre Leidenschaft und unterstützt seine Frau tatkräftig.
Der Zwischengang: Kabeljau – Tomate – Knoblauch – Semmelbrösel: Kabeljaufilet auf einem Tomatenbett unter Knoblauchkruste - € 26,00. 1 Portion aufgeteilt für 2 Personen. Kabeljau – Tomate – Knoblauch – Semmelbrösel
Saftig-glasiger Kabeljau erreichte wieder schön angerichtet auf vorgewärmten Tellern. Kabeljau mögen wir beide sehr und er war hier wirklich perfekt mit dezenter Knoblauchnote zubereitet. Erfreulich: Tomatenbett war ein warmes und sehr aromatisches Ragout aus geschmolzenen Tomaten. Dazu noch allerfeinstes Püree, auf der Karte nicht angekündigt, aber sehr gerne gegessen! An Butter wurde wohl nicht gespart, so zart war das Püree.
Unser Hauptgang: Taglierine - Trüffel Rahm – Zitonenthymian: Pasta mit frisch gehobeltem Sommertrüffel Scorzone Taglierine - Trüffel Rahm - frisch gehobelter Sommertrüffel
Dieses Mal puristisch angerichtet. Das Wesentliche, der Trüffel, bekam seine Hauptrolle. Die Pasta perfekt al dente, der Trüffelrahm dezent gewürzt. Zitronenthymian habe ich nicht erschmeckt und nicht gesehen. War er aus, wurde er vergessen, oder habe ich nicht richtig geschmeckt? Egal. Reichlich Trüffel mit tollem Aroma sollte es sein, und das bekamen wir auch! Die Portion brachte uns sehr an unsere Grenzen und wir machten uns schon Gedanken: Wohin mit dem Dessert?
Im Vorfeld sagten wir dem freundlichen Mitarbeiter schon, dass wir gerne sehr gemütlich essen möchten und zwischen den Gängen ruhig eine längere Pause sein kann. Bis zum Hauptgang passte das alles ganz hervorragend.
Es wurde dunkel, es wurde kühler. Es wurden sehr aufmerksam weiche Fleecedecken angeboten. Da fragten wir dann doch mal, wie es denn mit dem Dessert aussieht. Etwas verlegen gestand der Mitarbeiter, dass es in der Küche wohl eine kleine Panne gab und es noch einige Zeit dauern würde.
Auf das Dessert Sauerkirschen – Lavendel – Pistazientrüffel: Hausgemachtes Sauerkirscheis mit Pistazientrüffel
waren wir wirklich gespannt. Zumal Herr Lux es zwischendurch schon so spannend beschrieb. Wir waren aber wirklich pappsatt und wollten nicht noch so lange warten. Also wurde das Dessert in einen sehr guten Grappa umgewandelt. Grappa zum Dessert
Sicherlich haben wir ein tolles Dessert verpasst.
Das war ein toller „Geheimtipp“. Wenn es irgendwie passt, werden wir sehr gerne wiederkommen!
Für den interessierten Leser empfehle ich die schön gestaltete Homepage mit Online-Vinothek.
Köln mit einer Übernachtung stand eigentlich auf dem Programm für dieses Wochenende.
Tipps für die Kölner Gastronomie gibt es ja bei GastroGuide reichlich, also konzentrierte ich mich auf die Hotelsuche. Aber da lief was aus dem Ruder:
Doppelzimmer in zentraler Lage, normale Standardhotels,+ / - € 300,00 für die Übernachtung?
Mit einem guten Kunden kam ich ins Gespräch. Er empfahl mir sehr die Piemonteca, nicht weit von Köln.
Mit Übernachtungsmöglichkeit direkt neben dem Restaurant!
Und auf der Homepage gab es aktuell ein Trüffelmenü!
Also reservierte... mehr lesen
piemonteca
piemonteca€-€€€Restaurant01713008017Olper Straße 69 a, 51491 Overath
4.5 stars -
"… eine „Oase des guten Geschmacks“ heißt es auf der Homepage. Stimmt!" PetraIOKöln mit einer Übernachtung stand eigentlich auf dem Programm für dieses Wochenende.
Tipps für die Kölner Gastronomie gibt es ja bei GastroGuide reichlich, also konzentrierte ich mich auf die Hotelsuche. Aber da lief was aus dem Ruder:
Doppelzimmer in zentraler Lage, normale Standardhotels,+ / - € 300,00 für die Übernachtung?
Mit einem guten Kunden kam ich ins Gespräch. Er empfahl mir sehr die Piemonteca, nicht weit von Köln.
Mit Übernachtungsmöglichkeit direkt neben dem Restaurant!
Und auf der Homepage gab es aktuell ein Trüffelmenü!
Also reservierte
Geschrieben am 09.10.2019 2019-10-09| Aktualisiert am
10.10.2019
An diesem Sonntag schaute ich mal wieder auf den „aktuellen“ Stand der Homepage von Schloss Lieser.
Wenige Tage zuvor fand die offizielle Eröffnung des Hotels statt. Immerhin hat das Restaurant, unter der Leitung von Wolfgang Preßler (der bisherige Sous Chef des Drei-Sternerestaurants Aqua im Ritz Carlton-Hotel in Wolfsburg), inzwischen einen Namen: „Puricelli“. Benannt nach dem Familiensitz der Familie Schorlemer/Puricelli. Schön, dies aufzugreifen.
Aber noch immer ein großes Geheimnis um die angebotenen Speisen. Ich rief an, um zu erfragen, ob man mir die Karte schicken kann. Freundlich wurde dies zugestanden. Ich möge bitte eine kurze eMail senden. Gesagt – getan!
Dann kam mein Mann und sagte: „Komm! Bei dem tollen Wetter fahren wir einfach mal hin!“ Fahr mal hin!
Eine gute Stunde später waren wir am Ziel. Kaiser Wilhelm war hier schon zu Gast. Da wurde es Zeit für unseren Besuch! .
Bei strahlendem Sonnenschein sahen wir schon einige Gäste (kein Kaiser) auf der Terrasse mit Moselblick. Wir hätten über die Außentreppe gleich auf die Terrasse gehen können. Aber nein, das wäre viel zu langweilig.
Zumal am Haupteingang für uns der rote Teppich ausgelegt war! .
Ich war so gespannt, dieses wundervolle Gebäude endlich von innen zu sehen. Wir wurden nicht enttäuscht!
Über 10 Jahre dauerte es, bis das Schloss aus seinem Dornröschenschlaf erweckt wurde. Mehr als 20 Millionen Euro wurden investiert.
Das aus dem 19 Jahrhundert stammende Schloss wurde meistmöglich seiner ursprünglichen Form erhalten. Türen, Böden, Wandmalereien, Bilder, Lampen, Kachelöfen wurden aufgearbeitet oder originalgetreu neu angefertigt.
Alle Räume durften wir ansehen, schließlich landeten wir auf der sonnigen Terrasse mit Moselblick. .
Schnell war klar: Für heute Abend ist das Restaurant ausgebucht. Da machten wir uns auch vorher wenig Hoffnung. Wegen des Mosel-Musik-Festivals war alles ausgebucht. Gut so.
Aber jetzt bitte endlich die Speisekarte! Nur zum Ansehen.
Die Getränkekarte gab es auch.
Die überaus freundlichen Damen und Herren im Service waren noch recht unkoordiniert. Dies störte uns an diesem Nachmittag nicht, aber Zeit zum Üben war eigentlich im Vorfeld vorhanden. Freundlichkeit macht Vieles wett, hier hätten wir doch mehr Professionalität erwartet.
Wir feierten ungetrübt die langersehnte Eröffnung mit: Regnery Riesling Sekt, brut - € 6,50 /0,1 l.
Das Weingut Regnery aus Klüsserath an der Mosel überzeugte mit einem trockenen und dennoch fruchtigem Sekt. Nach altklassischem Verfahren von Hand gerüttelt.
Die Speisekarte… auf die wir so gespannt waren, wurde dann auf Nachfrage gereicht.
Für den 25.08.19 wurde ein Menü angeboten. Geschmeidig nett. Der Ziegenkäse vom Vulkanhof in der Eifel https://www.vulkanhof.de schon mal regional perfekt gewählt.
Aber sonst? Verlockende Speisen, kreativ, recht fair bepreist. Aber irgendwie hatten wir doch mehr erwartet.
Klar wurde angesagt: Sternegastronomie wird nicht angestrebt. Ok. Aber Einklang zwischen Historie-Invest - 5* Hotel- Chefkoch der Sternegastronomie - sollte dem Gast vermittelt und erfüllt werden.
Nach wie vor: Wir werden hier buchen. Aber unser Gefühl ist nicht so ganz ungetrübt. Anlaufschwierigkeiten können entschuldigt werden. Aber nur in einem gewissen Maß.
… eine Antwort zum Thema Speisekarte auf meine eMail vom 25.08.2019 steht bis heute aus.
Auch die seit Wochen angekündigte Speisekarte auf der Homepage wurde bisher nicht veröffentlicht.
Es soll wohl ein geheimnisvoller Ort bleiben.
An diesem Sonntag schaute ich mal wieder auf den „aktuellen“ Stand der Homepage von Schloss Lieser.
Wenige Tage zuvor fand die offizielle Eröffnung des Hotels statt. Immerhin hat das Restaurant, unter der Leitung von Wolfgang Preßler (der bisherige Sous Chef des Drei-Sternerestaurants Aqua im Ritz Carlton-Hotel in Wolfsburg), inzwischen einen Namen: „Puricelli“. Benannt nach dem Familiensitz der Familie Schorlemer/Puricelli. Schön, dies aufzugreifen.
Aber noch immer ein großes Geheimnis um die angebotenen Speisen. Ich rief an, um zu erfragen, ob man mir... mehr lesen
Puricelli - Im Schloss Lieser
Puricelli - Im Schloss Lieser€-€€€Restaurant, Bar, Hotel06531986990Moselstraße 33, 54470 Lieser
stars -
"Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg kommen!" PetraIOAn diesem Sonntag schaute ich mal wieder auf den „aktuellen“ Stand der Homepage von Schloss Lieser.
Wenige Tage zuvor fand die offizielle Eröffnung des Hotels statt. Immerhin hat das Restaurant, unter der Leitung von Wolfgang Preßler (der bisherige Sous Chef des Drei-Sternerestaurants Aqua im Ritz Carlton-Hotel in Wolfsburg), inzwischen einen Namen: „Puricelli“. Benannt nach dem Familiensitz der Familie Schorlemer/Puricelli. Schön, dies aufzugreifen.
Aber noch immer ein großes Geheimnis um die angebotenen Speisen. Ich rief an, um zu erfragen, ob man mir
Geschrieben am 04.10.2019 2019-10-04| Aktualisiert am
04.10.2019
Besucht am 06.07.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 32 EUR
Wir waren auf dem Weg zu einem Wochenendausflug.
Das Wetter war toll und Zeit hatten wir auch. So fuhren wir nicht über die Autobahn, sondern entlang des Rheins. Und wo immer es schön war, hielten wir an. Für eine Besichtigung von Schloss Stolzenfels fand sich auch noch Zeit.
Doch davor war noch eine kleine Stärkung erforderlich.
Wir fuhren am Hotel Keutmann vorbei. Mit Außenterrasse und direktem Rhein- / Loreleyblick. .
Daneben gleich die Parkplätze. Wir hielen an, ein Ehepaar kam gerade aus dem Restaurant und wollte ins Auto einsteigen. Ich fragte spontan: „Und? Hat’s geschmeckt?“ Die Beiden waren über meine direkte Frage wohl schon überrascht, lachten aber und bejahten. Mein Mann schüttelte nur den Kopf. Über mich!
Ich suchte dann schon mal einen schattigen Platz zur Rheinseite auf der beschatteten und gepflegten Terrasse. Zwischen Rhein und Hotel liegt am Rheinufer ein Campingplatz. .
Das Hotel liegt etwas erhöht an der Bundesstraße, so bleibt es wohl bei Hochwasser verschont.
Die erfahrene Mitarbeiterin reichte uns die Karten. Überwiegend gutbürgerliche deutsche Küche wurde angeboten. Bei der Menagerie auf dem Tisch, mit „Speisewürze“ flüssig und „Finesse Universal-Feinwürze“ gingen bei mir die Alarmsignale schon an. Wer's braucht!?
Das halb verblichene MHD der Flüssigwürze: ….6.18. Nun, sicherlich wird die vorhandene Flasche immer frisch aufgefüllt. Nachhaltig Plastikmüll vermieden?! MHD 1 Jahr abgelaufen?
Wir bestellten 2 trockene Rieslingschorlen, 0,4 l – € 4,40 und für uns beide den Salatteller mit Thunfisch, Zwiebeln und Brot - € 9,90. Und noch was Warmes dazu: 1 Portion Pommes - € 3,00 zum Knabbern.
Unsere Getränke kamen zügig und gut gekühlt. Die Wartezeit auf den Salat und die Pommes war absolut angebracht.
Appetitliche Salate im großen und tiefen Teller serviert. Reichlich Thunfisch, Zwiebeln, wie auf der Karte angekündigt. Tomatenspalten, Salatgurke, Mais, frische Karottenraspel und diverse frische Blattsalate fanden sich ebenfalls. Das Essig-Öl-Dressing leicht und angenehm gewürzt. Salatteller mit Thunfisch und Zwiebeln
Brot ebenfalls reichlich. Körnerbaguette, wohl Aufbackware und nicht mehr knusprig. Baguette zum Salatteller
Die knusprigen Pommes nur mit Salz gewürzt. Wunderbar, ohne irgendwelche Spezial-Würzmischungen. .
Innen ist der Gastraum gepflegt, klassische, recht altbackene Gediegenheit. An den Fenstern zum Rhein stehen die Tische sehr eng. Aber die meisten Gäste wollen wohl unbedingt den Rheinblick!
Auch das Treppenhaus ist deutlich in die Jahre gekommen. Für die Damen findet sich ein Hinweis, dass sich die Toiletten treppauf befinden. Hier wurde ich überrascht frisch und top modern renovierten „Örtlichkeiten“.
Renoviert wird wohl schrittweise. Die Zimmer sollen wohl auch renoviert sein.
Wir wurden freundlich verabschiedet und machten uns entlang des Rheins auf zu neuen Zielen.
Wir waren auf dem Weg zu einem Wochenendausflug.
Das Wetter war toll und Zeit hatten wir auch. So fuhren wir nicht über die Autobahn, sondern entlang des Rheins. Und wo immer es schön war, hielten wir an. Für eine Besichtigung von Schloss Stolzenfels fand sich auch noch Zeit.
Doch davor war noch eine kleine Stärkung erforderlich.
Wir fuhren am Hotel Keutmann vorbei. Mit Außenterrasse und direktem Rhein- / Loreleyblick.
Daneben gleich die Parkplätze. Wir hielen an, ein Ehepaar kam gerade aus... mehr lesen
Hotel Keutmann
Hotel Keutmann€-€€€Restaurant, Cafe, Hotel, Biergarten067411691An der Loreley 24, 56329 Sankt Goar
3.5 stars -
"Gute Mittagsrast an der Loreley" PetraIOWir waren auf dem Weg zu einem Wochenendausflug.
Das Wetter war toll und Zeit hatten wir auch. So fuhren wir nicht über die Autobahn, sondern entlang des Rheins. Und wo immer es schön war, hielten wir an. Für eine Besichtigung von Schloss Stolzenfels fand sich auch noch Zeit.
Doch davor war noch eine kleine Stärkung erforderlich.
Wir fuhren am Hotel Keutmann vorbei. Mit Außenterrasse und direktem Rhein- / Loreleyblick.
Daneben gleich die Parkplätze. Wir hielen an, ein Ehepaar kam gerade aus
Besucht am 23.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 69 EUR
Unser letzter Besuch im Dezember 2016 war wirklich nicht toll. Aber eine neue Chance sollte es dann doch geben.
Wir waren ja auch schon zufrieden hier und die Lage ist einfach ein Traum. Dazu die frischen Forellen aus den hauseigenen Teichen. Wunderschöne Lage
Nach unserer Wanderung der Traumschleife "Hahnenbachtaltour" kamen wir sehr hungrig und sehr müde am Parkplatz in der Nähe des Forellenhofs an.
Hier ist man an Wanderer gewöhnt. Viele Wanderer buchen hier ihren Urlaub.
An der Rezeption vorbei gingen wir durch das gepflegte Restaurant zur Terrasse. Den Weg kannten wir ja.
Auf der beschatteten Terrasse, mit gemütlicher Bestuhlung und Blick auf die Teiche, fanden wir einen schönen Tisch. . .
Die junge Bedienung begrüßte uns freundlich, reichte die Karten und fragte nach ersten Wünschen.
Die Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,50, wurde schnell und gut gekühlt gebracht.
Unsere weiteren Wünsche aufgenommen:
Aus dem Menü bestellten wir für uns beide als Vorspeise zum Teilen: Marinierter Spargelsalat mit geräucherter Lachsforelle und Dillcreme - € 15,50.
Zum Hauptgang für uns beide Forelle - was sonst?
Forelle gebraten „Müllerin Art“.
Für mich als ganze Forelle mit Salzkartoffeln und Salat - € 15,50.
Für meinen Mann als Filet mit Salzkartoffeln und Salat zu € 17,50.
Eine gute Auswahl Naheweine ist auf der Karte zu finden.
Weine vom Weingut Venter, Weiler, kannten wir beide noch nicht. Also jeweils 2016er Riesling. 1 x halbtrocken, 1 x trocken. 0,2 l – 4,20. Beide Weine gut trinkbar, aber ich entschloss mich später noch zur bekannten Größe: 2016er Diel de Diel vom Schlossgut Diel, Burg Layen. Ein ausgewogenes Cuvée aus Grau-, Weissburgunder und Riesling – 0,2 l - € 7,80.
Wie immer wurde vorab das Haselnussbrot mit aufgeschlagener Räucherforellenbutter gebracht. Nussbrot liebe ich. Und dieses Mal war es auch frischer als bei unserem vorherigen Besuch. Und auch die luftige Forellenbutter überzeugte. Forellenbutter und Haselnussbrot
Der Spargelsalat wurde nach angenehmer Wartezeit serviert. Sehr schon angerichtet. Spargelsalat mit geräucherter Lachsforelle
Der Spargel mit Blattsalaten und Radieschenspalten mild, aber mit angenehmer Würze, mariniert. Die Lachsforelle als Rosette angerichtet, dazu der passende Dillrahm. Sehr gut.
Die Beilagensalate wurden kurz vor den Forellen serviert. Regional typisch der Rettichsalat, Karotten- und Gurkensalat. Diese Rohkostsalate alle frisch und separat mariniert. Dazu noch ein Portiönchen Kopfsalat. Beilagensalat
Ein anständiger Beilagensalat.
Weiter ging es mit unseren Forellen, dampfend heiß serviert. Uns wurde „guten Appetit“ gewünscht und die Dame fragte auch zwischendurch nach unserer Zufriedenheit.
Mit knuspriger Haus ausgebacken, innen saftig, die ganze Forelle für mich. Ganze Forelle gebraten „Müllerin Art“
Das schöne an der ganzen Forelle: Dank Kopf fanden sich noch die 2 zarten Bäckchen!
Das goldgelb gebratene Forellenfilet für meinen Mann war allerdings auch absolut perfekt zubereitet. Forellenfilet gebraten „Müllerin Art“.
Aromatische Kartoffeln dazu und noch geschmolzene Butter im separaten Kännchen. Da freute sich mein Mann sehr drüber. Salzkartoffeln. Schlicht und gut.
Da waren wir doch froh, nochmal im Forellenhof gewesen zu sein. Und wir kommen wieder… nur wohl nicht mehr zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Forellenteiche
Das „Wiederkommen“ erledigte mein Mann gleich am nächsten Tag nach dem Abholen unserer Kameratasche in der Bergmannsschänke. Gleich nochmal das Forellenfilet für ihn, dieses mal mit Bratkartoffeln als Beilage.
Ich bekam das Foto ins Büro geschickt :-) Mein schöner Urlaub war leider vorbei. Forellenfilet mit "Brääterscher"
Unser letzter Besuch im Dezember 2016 war wirklich nicht toll. Aber eine neue Chance sollte es dann doch geben.
Wir waren ja auch schon zufrieden hier und die Lage ist einfach ein Traum. Dazu die frischen Forellen aus den hauseigenen Teichen.
Nach unserer Wanderung der Traumschleife "Hahnenbachtaltour" kamen wir sehr hungrig und sehr müde am Parkplatz in der Nähe des Forellenhofs an.
Hier ist man an Wanderer gewöhnt. Viele Wanderer buchen hier ihren Urlaub.
An der Rezeption vorbei gingen wir durch das gepflegte... mehr lesen
Restaurant im Forellenhof Reinhartsmühle
Restaurant im Forellenhof Reinhartsmühle€-€€€Restaurant, Landgasthof, Hotel, Ausflugsziel06544373Reinhartsmühle 1, 55626 Bundenbach
4.0 stars -
"Neue Chance!" PetraIOUnser letzter Besuch im Dezember 2016 war wirklich nicht toll. Aber eine neue Chance sollte es dann doch geben.
Wir waren ja auch schon zufrieden hier und die Lage ist einfach ein Traum. Dazu die frischen Forellen aus den hauseigenen Teichen.
Nach unserer Wanderung der Traumschleife "Hahnenbachtaltour" kamen wir sehr hungrig und sehr müde am Parkplatz in der Nähe des Forellenhofs an.
Hier ist man an Wanderer gewöhnt. Viele Wanderer buchen hier ihren Urlaub.
An der Rezeption vorbei gingen wir durch das gepflegte
Geschrieben am 30.09.2019 2019-09-30| Aktualisiert am
30.09.2019
Eigentlich war es viel zu heiß für Bewegung an diesem Sonntag. Meinem Mann fiel aber die Wanderroute im Hahnenbachtal ein. Eine idyllische und überwiegend schattig-bewaldete Tour.
Mit kühlen Getränken im Rucksack fuhren wir nach Bundenbach und parkten am Forellenhof. Von hier starteten wir den Wanderweg Traumschleife "Hahnenbachtaltour" zur Mittagszeit. Ca. 10 km lang ist die Strecke, ein lockeres Sonntagsprogramm… dachten wir. Hahnenbachtaltour
Die Gegend um Budenbach ist geprägt vom Schiefer. Und vom Schieferabbau und der Weiterverarbeitung des Schiefers leben hier heute noch viele Menschen. .
Durch weitgehend unberührte Natur geht es an der Burgruine Schmidtburg vorbei.
Schließlich erreichten wir das Besucherbergwerk Herrenberg. Schnell schlossen wir uns einer Führung durch das Schieferbergwerkes an. Im historischen Schieferbergwerk Verbote. Ob die je eingehalten wurden? Prost! Nicht für uns.
Einheimische auf Touritour. Es interessierte uns natürlich, aber bei der Hitze war einfach die Temperatur von 8 Grad im Berg sehr verlockend.
Nach der interessanten Führung freuten wir uns dann tatsächlich wieder auf die Wärme „über Tage“.
Direkt neben dem Bergwerk befindet sich die Bergmannsschänke. Diese ist einfach, hell und gepflegt eingerichtet. .
Neben der Theke hängt die Speise und Getränketafel mit kleinem Angebot und fairen Preisen. Speisen und Getränke 2019
An der Theke gibt man seine Wünsche auf und kann das Bestellte gleich mitnehmen (sofern es nicht erst frisch zubereitet wird). So konnte mein Mann den Kaffee und ein ordentliches Stück Bienenstich gleich mitnehmen. Pott Kaffee mit Bienenstich
Und ich mein alkoholfreies Bier. Knusprig heiße Pommes wurden mir vom netten Herrn wenig später nach draußen gebracht.
Außen stehen zahlreiche Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Mit tollem Blick ins Hahnenbachtal. .
Eine Spießbratenhütte darf natürlich hier nicht fehlen, bei unserem Besuch brannte allerdings kein Buchenholzfeuer und somit lag auch kein aromatischer Spießbratenduft in der Luft. Die Ganzjahresbestuhlung ist schon sehr in die Jahre gekommen. Vermutlich ist hier die Verbandsgemeinde zuständig und es wird wohl an fehlenden Mitteln liegen, hier dringende Reparaturen (z. B. kaputte Holzlatten der Bänke) durchzuführen. Schade. Gepflegter würde bei den Besuchern einen besseren Eindruck machen.
Mein Mann lobte den guten Kaffee und den frischen Bienenstich. Frischer Bienenstich
Meine Pommes waren halt Pommes, gab nix zu meckern. Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich. .
Das war hier eine nette Unterbrechung unserer kleinen Wanderung. Und die Wanderung dehnte sich dann leider noch aus. Ca. 2 km vor dem Forellenhof bemerkten wir, dass die Tasche unserer Kamera fehlte. Die Kamera hatten wir, aber Tasche samt Ersatzakkus und Speicherkarten war nicht da. Also fast die halbe Strecke zurück. Auf der Bank die ich vermutete lag sie nicht. So wurden aus 10 km fast 20 km.
Am nächsten Tag klärte sich nach einem Anruf in der Bergmannschänke alles auf: Tasche da, zur Abholung bereit, alles drin.
Eigentlich war es viel zu heiß für Bewegung an diesem Sonntag. Meinem Mann fiel aber die Wanderroute im Hahnenbachtal ein. Eine idyllische und überwiegend schattig-bewaldete Tour.
Mit kühlen Getränken im Rucksack fuhren wir nach Bundenbach und parkten am Forellenhof. Von hier starteten wir den Wanderweg Traumschleife "Hahnenbachtaltour" zur Mittagszeit. Ca. 10 km lang ist die Strecke, ein lockeres Sonntagsprogramm… dachten wir.
Die Gegend um Budenbach ist geprägt vom Schiefer. Und vom Schieferabbau und der Weiterverarbeitung des Schiefers leben hier heute noch viele... mehr lesen
Bergmannsschänke Glückauf im Besucherbergwerk Herrenberg
Bergmannsschänke Glückauf im Besucherbergwerk Herrenberg€-€€€Biergarten, Ausflugsziel, Gaststätte06544 9272Hahnenbachtal, 55626 Bundenbach
3.5 stars -
"Wanderer und Ausflugsgäste werden hier gut und freundlich versorgt!" PetraIOEigentlich war es viel zu heiß für Bewegung an diesem Sonntag. Meinem Mann fiel aber die Wanderroute im Hahnenbachtal ein. Eine idyllische und überwiegend schattig-bewaldete Tour.
Mit kühlen Getränken im Rucksack fuhren wir nach Bundenbach und parkten am Forellenhof. Von hier starteten wir den Wanderweg Traumschleife "Hahnenbachtaltour" zur Mittagszeit. Ca. 10 km lang ist die Strecke, ein lockeres Sonntagsprogramm… dachten wir.
Die Gegend um Budenbach ist geprägt vom Schiefer. Und vom Schieferabbau und der Weiterverarbeitung des Schiefers leben hier heute noch viele
Besucht am 16.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Die Rückreise von der Ostsee verlief mal wieder staufrei. Die Strecke über Wolfsburg (mit einem langen Stück Bundesstraße statt Autobahn) hatte sich wieder einmal bewährt.
Wir überlegten, wo wir zwischen Bad Kreuznach und Idar-Oberstein zum Abendessen anhalten könnten und schnell fiel uns Stella’s Biergarten ein. Sicherheitshalber rief ich kurz an. Chef Carsten bestätigte, dass wir in dem wunderschönen Biergarten noch Platz finden.
Seit unserem ersten Besuch 2017 waren wir nun schon einige Male hier. Und immer sehr zufrieden.
Wir suchten uns ein freies Plätzchen und wurden nett begrüßt. Auch von Samos, dem lieben Golden Retriever der Familie, der wohl eigentliche Chef.
An diesem warmen Sommerabend war der Biergarten bestens besucht. Daher gab es auch nur die „kleine Karte“, sonst schafft es die Küche nicht.
Mit der kleinen Karte waren wir vollauf zufrieden. Es sollte kein ausgedehnter Abend werden, wir freuten uns auf zu Hause und unsere Stubentiger.
Nach 10 Tagen Fisch an der Ostsee hatten wir uns schnell entschieden:
Als Vorspeise für uns beide „Stellas großer Beilagensalat“ - € 3,90. Stellas großer Beilagensalat
Mein Mann bestellte die XL-180-Gramm Currywurst mit Pommes - € 9,90. Dazu ein Pils. XL-180-Gramm Currywurst Currywurst mit Pommes 1 Paar Wildbratwürste mit zweierlei Senf und Pommes - € 9,90 und ein alkoholfreies Weizenbier für mich. Wildbratwürste mit zweierlei Senf
Getränkepreise kann ich nicht nennen, ich finde keine Quittung.
Mit den anderen Gästen ergab sich schnell eine nette Unterhaltung, so verging die Wartezeit schnell.
Die Salate sind hier immer erstklassig mit einem tollen Senfdressing. Auch an diesem Tag: Ein großzügig bemessener frischer Salat – sehr lecker!
Die Currywurst kam auch ordentlich daher mit hausgemachter Currysauce und gerösteten Zwiebeln.
Die Wildbratwürste waren geschmacklich auch sehr gut. Nur von 2 Seiten gebräunt (hbeermann’s Angetraute wäre entrüstet über die blassen Seiten gewesen). Ich war ganz froh, dass sie nicht todgebraten war. Durch den geringeren Fettanteil werden Wildbratwürste einfach schnell sehr trocken.
Perfekt sind hier immer die belgischen Fritten.
Zufrieden und angenehm satt machten wir uns nach freundlicher Verabschiedung auf die letzten 20 km unserer Heimreise.
Fotos vom schönen Biergarten findet Ihr von vorherigen Besuchen. An diesem Abend waren zu viele Gäste im Hof.
Die Rückreise von der Ostsee verlief mal wieder staufrei. Die Strecke über Wolfsburg (mit einem langen Stück Bundesstraße statt Autobahn) hatte sich wieder einmal bewährt.
Wir überlegten, wo wir zwischen Bad Kreuznach und Idar-Oberstein zum Abendessen anhalten könnten und schnell fiel uns Stella’s Biergarten ein. Sicherheitshalber rief ich kurz an. Chef Carsten bestätigte, dass wir in dem wunderschönen Biergarten noch Platz finden.
Seit unserem ersten Besuch 2017 waren wir nun schon einige Male hier. Und immer sehr zufrieden.
Wir suchten uns ein... mehr lesen
4.5 stars -
"Endlich mal ne Wurst!" PetraIODie Rückreise von der Ostsee verlief mal wieder staufrei. Die Strecke über Wolfsburg (mit einem langen Stück Bundesstraße statt Autobahn) hatte sich wieder einmal bewährt.
Wir überlegten, wo wir zwischen Bad Kreuznach und Idar-Oberstein zum Abendessen anhalten könnten und schnell fiel uns Stella’s Biergarten ein. Sicherheitshalber rief ich kurz an. Chef Carsten bestätigte, dass wir in dem wunderschönen Biergarten noch Platz finden.
Seit unserem ersten Besuch 2017 waren wir nun schon einige Male hier. Und immer sehr zufrieden.
Wir suchten uns ein
Geschrieben am 28.09.2019 2019-09-28| Aktualisiert am
28.09.2019
Besucht am 26.09.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 120 EUR
… so dachten wir spontan, nachdem wir mit der Rheinfähre nach Boppard übersetzten. Das Hotel Bellevue hier schon im Blick! Von der Fähre das Bellevue im Blick!
An der Rheinpromenade ist immer viel los und bei herrlichem Wetter, wie an diesem Tag, sowieso. Ein Parkplatz fand sich mit ein wenig Glück schnell und wir schlenderten die Rheinpromenade entlang. Und scannten die Gastronomie.
In Boppard ist ein wenig die Zeit stehen geblieben. Viele Häuser strahlen eine gehobene Gediegenheit aus. Dies kann man auch vom Hotel Bellevue behaupten. So ist das im malerischen UNESCO Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal.
Im Gartenrestaurant „Le Jardin“, mit direktem Blick auf den Rhein, des Hotels "Le Jardin" das Gartenrestaurant des Hotels
stillten wir unseren ersten Durst.
Aufmerksamer freundlicher Service. Es war kein Problem, dass wir nur was trinken wollten.
Und dann gefiel es uns so gut, dass wir nach einem freien Tisch im Gourmetrestaurant “Le Chopin“ des Hotels fragten. Dies wurde umgehend vom freundlichen Service bestätigt. Unser Wanderoutfit schreckte schon mal nicht ab.
Wir hatten noch etwas Zeit. Und mit Trekkingsandalen und kurzen Hosen wollten wir wirklich nicht zum Abendessen erscheinen. Also der feine Geburtstagsfummel aus dem Koffer gezerrt und getestet, ob man noch gelenkig genug ist, sich im Auto umzuziehen.Test bestanden!
Ordentlich hergerichtet erschienen wir dann um 18.00 Uhr im Hotel. Das Bellevue
Von einer jungen Servicemitarbeiterin wurden wir sehr freundlich empfangen und durften noch zwischen verschiedenen Tischen wählen. Die Tische klassisch fein, mit gestärkten Tischtüchern und Stoffservietten, eingedeckt. .
Sehr gemütliche Bestuhlung, komfortable Abstände zwischen den Tischen die Privatsphäre ermöglichen. Hier ist sie wieder: Die edle Gediegenheit eines großen Traditionshauses. Ich bin oft froh, dass nicht jedes Haus todgestyled wird. Und wenn alles so gepflegt poliert ist, soll bitte alles bleiben wie es ist.
Die Geräuschkulisse ganz wunderbar, viel Stoff schluckt viel Lärm. Das Restaurant war allerdings an diesem Abend sehr übersichtlich besucht.
Die Speisekarte (In klassisch-französischer Ausrichtung geprägt. Es fehlt aber auch das Wiener Schnitzel nicht) wurde gereicht und erste Wünsche abgefragt.
Wie immer: 1 Flasche Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l - € 6,50.
Wir schauten dann in Ruhe in die Getränke- und Speisenauswahl. Die Speisekarte wechselt alle paar Wochen, so stehen saisonale Gerichte im Vordergrund.
Zum Aperitif wählten wir: 2 Gläser Winzersekt, 0,1 l - € 7,50. Ein Spätburgunder Blanc de Noir, 2009, Flaschengärung, handgerüttelt, Weingut Jochen Ratzenberger, Bacharach.
Das Weingut ist bekannt, auch einige Weine haben wir bereits verkostet. Und so waren wir natürlich nicht erstaunt, hier ein klasse Tröpfchen gewählt zu haben.
Als Begleitung zum Essen vertrauten wir der Empfehlung:
Weißwein des Monats. 2018er Grauburgunder Biowein, QbA trocken, Weingut Prinz Salm, Wallhausen. 0,1 l - € 3,90. 0,2 l - € 7,40. Auch hier waren wir mit der Empfehlung sehr zufrieden.
Sehr hungrig waren wir nicht, daher verzichteten wir trotz Verlockungen auf ein komplettes Menü.
Die zweiseitige Speisekarte bestand aus 3 Menüs. Alle Speisen können einzeln bestellt werden. Einige regionale Bezugsquellen (Fisch, Fleisch, Käse) werden in der Speisekarte namentlich benannt.
Ich entschied mich als Vorspeise für das Tatar vom altdeutschen Büffel mit Reibekuchen, Schnittlauch und Kappeler Ei - € 17,00.
Und mein Mann für eine seiner liebsten Vorspeisen: Carpaccio vom Eifeler Kalb mit Parmegiano Reggiano, Trüffel und Kräuter - € 18,00
Zum Hauptgang trafen wir beide die gleiche Entscheidung: Sautierte Jakobsmuschel, Hummer-Kokosschaum, Venere-Reis, grüner Spargel- € 33,00.
Routiniert wurden unsere Wünsche aufgenommen.
Wenig später reichte eine junge Mitarbeiterin zu Begrüßung wunderbare Apéros auf einem dicken Holzstück:
Eine Praline von der Räucherforelle mit Kaviar. Und auf einem Holzlöffel Hamachi, Fenchel und Zitronengel. Räucherforellenpraline mit Kaviar. Hamachi, Fenchel, Zitronengel.
Das schmeckte so wunderbar wie es aussah und übertraf unsere Erwartungen.
Die warme Praline außen knusprig frittiert und innen saftig. Praline von der Räucherforelle mit Kaviar
Das Forellenaroma mit leichter Rauchnote kam sehr gut durch. Ein wenig Creme und der Kaviar brachten Frische dazu.
Ganz anders und sogar noch besser gefiel uns das Gebotene im Löffel. Das rohe Hamachifilet (eine Makrelenart) sehr fein und mild abgeschmeckt. Die Säure des Zitronengels geschickt dazu um den Fischgeschmack zu unterstützen. Hamachi, Fenchel und Zitronengel
Der Fenchel passte ebenfalls sehr gut dazu! Erfreut vernahm die Mitarbeiterin unsere lobenden Worte zum gelungenen Auftakt.
Wenig später erreichte uns ein warmes Kartoffelbrot mit perfekter Kruste und Krume. Die im Teig verarbeiteten kleinen Kartoffelstücke machten das Brot schön saftig. Dazu gab es zwei Sorten Butter mit Crème fraîche mit Kräutern und Zitrone verfeinert. Kartoffelbrot und zweierlei Butter Kartoffelbrot
Wir mussten schon aufpassen, uns nicht satt zu essen. Das Brot war großzügig bemessen.
Wir erwarteten nun die Vorspeisen. Aber nein! Die Küche überraschte erneut mit einer kalten (Zimmertemperatur) Sellerievariation, serviert im tiefen Teller mit Gourmetlöffel. Gruß: Sellerievariation
Mittig ein Stück gebackener Sellerie. Lange gebacken und somit mild-aromatisch, sehr cremig und unverfälscht. Angegossen mit Selleriefond. Obenauf ein Sellerie-Apfelsalat und ein Knusperchip mit zartem Selleriezweig. Das war Sellerie unverfälscht auf den Punkt gebracht. Ich liebe Sellerie, kenne aber auch viele Leute die ihn hassen. Ich glaube, diese gelungene und in den Texturen vielseitige Variation hätte wohl auch Selleriekritiker überzeugt!
Weiter ging es mit unseren wunderschon angerichteten Vorspeisen.
Das handgeschnittene Büffeltatar mit frischen Kräutern und feinst gewürfelten Zwiebelchen saftig und gut abgeschmeckt. Tatar vom altdeutschen Büffel
Eingerahmt mit Püreetupfern, so lief die leicht angeschäumte Schnittlauchsauce nicht zum Röste und dem Fleisch. Sehr fein!
Das Carpaccio auch eine Augenweide. Carpaccio vom Eifeler Kalb
Aber mit den vielen guten Komponenten geriet das zarte Kalbfleisch, der eigentliche Hauptdarsteller, leider geschmacklich ins Hintertreffen. Das fanden wir beide doch überraschend, denn das vorab Gebotene war sehr puristisch gehalten. Insgesamt war es geschmacklich dennoch top.
Auch beim Hauptgang wurden wir nicht enttäuscht. Die Portionsgröße war genau richtig für uns an diesem Abend. Sautierte Jakobsmuschel, Hummer-Kokosschaum, Venere-Reis, grüner Spargel
Der schwarze Vollkornreis mit perfektem Gargrad (noch ein wenig Biss), saftig und mit dem typisch nussigen Geschmack. Der grüne Spargel noch schön knackig, die Stangen für grünen Spargel recht dick und in sehr guter Qualiät. Hier nun die Hauptdarsteller als Krönung obenauf! 4 große Jakobsmuscheln mit ein wenig Crunch obenauf. Die Jakobsmuscheln noch leicht glasig, so sollen sie sein. Wenig Sauce, was mir auch hier sehr recht war. In einer kleinen Porzellansauciere wurde der feine Hummer-Kokosschaum noch separat gereicht, wunderbar! So kann der Gast selbst dosieren ohne das solch ein schönes Gericht ertränkt wird. Das Krustentieraroma des Hummers kam im Schäumchen kam sehr gut durch. Auch hier wurde wieder mit einigen Tupfern Citrusgel gearbeitet. Eine willkommene Ergänzung zu diesem wunderbaren Gericht.
Was soll ich sagen. Es wurde noch peinlich für uns. Denn das Haus ließ es sich nicht nehmen, uns zum Abschluss des gelungenen Abends noch mit drei unterschiedlichsten und schön gearbeiteten Petits Fours zu überraschen. Je zwei Schokopralinen mit geröstetem Buchweizen, Käseküchlein und kandierte Nüsse wurden serviert.
Wir waren wirklich sehr gut gesättigt und die Heimfahrt war ja auch nicht gerade kurz. Koffer auspacken, Kater knuddeln und morgens um 5.30 Uhr piept der Weckruf. Freundlich wurde sofort angeboten und die süßen Verführungen einzupacken. Im professionellen Kästchen verstaut hatten wir dann in Idar-Oberstein noch tolle Betthupferl. reisefertige Petits Fours Petits Fours in Idar-Oberstein angekommen und schnell vernascht.
Warum war es peinlich? Das „Le Chopin“ hat bei uns wohl keines der hochwertigen und gut durchdachten Grüße der Küche ausgelassen. Und dies, obwohl wir nur Vor- und Hauptspeise bestellten. Das verdient Hochachtung. Und ich bin mir ebenfalls sicher: Wären wir im (unangemessenen) Wanderoutfit erschienen, hätte sich der professionelle, gut geschulte und unaufdringliche Service uns wie jeden anderen Gast umsorgt. Und zum Serviceteam gehörte auch eine Auszubildende die bereits einen klasse Job machte! Die Küche punktete mit für uns perfekten Abständen zwischen den Gängen und NATÜRLICH mit den Speisen.
Wir bedanken uns für einen wundervollen Abend.
Wir kommen wieder, dann aber mit vollem Programm und Übernachtung!
… so dachten wir spontan, nachdem wir mit der Rheinfähre nach Boppard übersetzten. Das Hotel Bellevue hier schon im Blick!
An der Rheinpromenade ist immer viel los und bei herrlichem Wetter, wie an diesem Tag, sowieso. Ein Parkplatz fand sich mit ein wenig Glück schnell und wir schlenderten die Rheinpromenade entlang. Und scannten die Gastronomie.
In Boppard ist ein wenig die Zeit stehen geblieben. Viele Häuser strahlen eine gehobene Gediegenheit aus. Dies kann man auch vom Hotel Bellevue behaupten. So ist das... mehr lesen
Bellevue Rheinhotel · Le Chopin · Gourmetrestaurant
Bellevue Rheinhotel · Le Chopin · Gourmetrestaurant€-€€€Restaurant067421020Rheinallee 41, 56154 Boppard
5.0 stars -
"Genussvoller Abschluss eines schönen Wochenendes…" PetraIO… so dachten wir spontan, nachdem wir mit der Rheinfähre nach Boppard übersetzten. Das Hotel Bellevue hier schon im Blick!
An der Rheinpromenade ist immer viel los und bei herrlichem Wetter, wie an diesem Tag, sowieso. Ein Parkplatz fand sich mit ein wenig Glück schnell und wir schlenderten die Rheinpromenade entlang. Und scannten die Gastronomie.
In Boppard ist ein wenig die Zeit stehen geblieben. Viele Häuser strahlen eine gehobene Gediegenheit aus. Dies kann man auch vom Hotel Bellevue behaupten. So ist das
Geschrieben am 27.09.2019 2019-09-27| Aktualisiert am
28.09.2019
Den Tag nach der Geburtstagsfeier in Koblenz wollten wir nach dem gemütlichen Frühstück mit der Familie noch ausnutzen.
Tolles Wetter, also mieden wir die Autobahn.
Die Marksburg, aus dem 12 Jahrhundert, hatten mein Mann und ich noch nicht besucht. Also stand diese bei Traumwetter auf dem Programm. Die Marksburg
Gute Anfahrt mit ausreichenden Parkplätzen für ganz kleines Geld. Sehr nette Parkplatzmitarbeiter. Die Schuhe tauschten wir in die „geländegängige“ Ausführung, dies erwies sich als durchaus gute Idee.
Auf der Marksburg werden Führungen angeboten und die wollten wir gerne wahrnehmen. Sie ist die einzige Höhenburg im Mittelrheintal, die nie zerstört wurde.
Bis zur nächsten Führung blieb noch ausreichend Zeit den Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen. Hungrig waren wir nach dem späten Frühstück noch nicht. .
Das Selbstbedienungsrestaurant bot einen wirklich ansprechenden Eindruck. Getränke, kalte und warme Speisen, Eis, Kuchen und Torten werden den Gästen zu vernünftigen Preisen angeboten. Theke Selbstabholer
Mit zwei alkoholfreien Pils nahmen wir auf der Terrasse Platz. Gepflegte Terrasse .
So gepflegt und mit vielen Blumen und ausreichend Sonnenschirmen gestaltet sind viele Restaurants nicht.
Ein toller Blick ins Rheintal ist gratis dabei. .
Im Nebenraum wurde eine Familienfeier ausgerichtet und hier anschauliche Speisen serviert.
Die „Schmier“ (= Brotzeit) muss man sich nicht für einen Ausflug zur Marksburg einpacken. Hier fühlt man sich als Gast willkommen.
Auch die lockere Führung mit einem hochengagierten jungen Mann war absolut top und ist nur zu empfehlen. Er bekam nach der Führung so viel verdientes Trinkgeld, ich machte mir glatt Sorgen, dass dies ihm die Hosen nach unten zieht!
Den Tag nach der Geburtstagsfeier in Koblenz wollten wir nach dem gemütlichen Frühstück mit der Familie noch ausnutzen.
Tolles Wetter, also mieden wir die Autobahn.
Die Marksburg, aus dem 12 Jahrhundert, hatten mein Mann und ich noch nicht besucht. Also stand diese bei Traumwetter auf dem Programm.
Gute Anfahrt mit ausreichenden Parkplätzen für ganz kleines Geld. Sehr nette Parkplatzmitarbeiter. Die Schuhe tauschten wir in die „geländegängige“ Ausführung, dies erwies sich als durchaus gute Idee.
Auf der Marksburg werden Führungen angeboten und die wollten... mehr lesen
4.0 stars -
"Gepflegte Ausflugsgastronomie mit wunderschöner Aussicht." PetraIODen Tag nach der Geburtstagsfeier in Koblenz wollten wir nach dem gemütlichen Frühstück mit der Familie noch ausnutzen.
Tolles Wetter, also mieden wir die Autobahn.
Die Marksburg, aus dem 12 Jahrhundert, hatten mein Mann und ich noch nicht besucht. Also stand diese bei Traumwetter auf dem Programm.
Gute Anfahrt mit ausreichenden Parkplätzen für ganz kleines Geld. Sehr nette Parkplatzmitarbeiter. Die Schuhe tauschten wir in die „geländegängige“ Ausführung, dies erwies sich als durchaus gute Idee.
Auf der Marksburg werden Führungen angeboten und die wollten
Geschrieben am 27.09.2019 2019-09-27| Aktualisiert am
27.09.2019
Die Gastwirtschaft Krämer war mir seit meiner Kindheit bekannt. Mehrmals waren wir bei Besuchen meiner Koblenzer Tante dort essen.
Aber irgendwann will auch ein Gastwirt die Rente genießen. Das Haus wurde verkauft und die Gastronomie bleibt erhalten. Dies freut besonders die Anwohner Wallersheims.
Ende August eröffnete die „Pfeffermühle“ nach umfangreicher Renovierung. Allerdings nur als Restaurant. Der Hotelbetrieb bleibt geschlossen.
Ramon Taljat, gelernter Koch aus dem ehemaligen Jugoslawien, feierte hier letztes Jahr die Neueröffnung.
Deutsch-Kroatische Küche wird angeboten. Anfang November waren mein Mann und ich bereits mit Tante und Onkel hier essen. Das Restaurant freut sich, dass die „Einheimischen“ es so gut annehmen. Aber auch zahlreiche „alte“ Gäste der vorherigen Gastronomie von Herrn Taljat halten ihm die Treue und nehmen dafür eine weitere Anfahrt in Kauf.
Bestens geeignet ist das Restaurant für Familienfeiern.
Am 25.05.19 feierte mein Onkel hier seinen 70. Geburtstag. Praktisch für viele Gäste: Sie konnten zu Fuß zum Fest kommen.
Der Nebenraum war schön hergerichtet für die über 60 Gäste. Gleichzeitig lief im Restaurant der normale A-la-Carte-Betrieb.
Ausreichend Servicepersonal war eingeplant. Das „Geburtstagskind“ und die Gäste freundlich empfangen und über den Abend tadellos versorgt. Und Getränke wurden reichlich geordert.
Das bestellte Buffet wurde im neben dem Festsaal im Freien auf der Terrasse aufgebaut. Kurze Wege für die Küche und auch für die Gäste. Alles war gut organisiert.
Ein großes kaltes Vorspeisenbuffet, liebevoll dekoriert. Über Surimigarnelen läßt sich vortrefflich streiten, aber man muss sie ja nicht essen. Selbst an „Pyrotechnik“ wurde nicht gespart. Ich brauch’s nicht, aber da spielte sicherlich das südländische Temperament der Inhaber eine Rolle.
Frische Salate und Backwaren, warme Hauptgerichte (verschiedene Fleischgerichte, Lachs, diverse Gemüse, Saucen und Beilagen), später natürlich noch eine Dessertauswahl.
Das war alles ordentlich und reichlich. Ich freute mich besonders darüber, dass frischer Spargel nicht fehlte!
Lediglich die Geräuschkulisse des Raumes machte fast allen Gästen zu schaffen. Das muss nicht unbedingt am Raum gelegen haben, vielleicht waren auch einfach zu viele Gäste zu laut. Wir flüchteten so oft es ging auf die luftige Terrasse.
Alle Räume sind ebenerdig erreichbar, also für Gehbehinderte sehr gut geeignet. Alles sehr sauber und gepflegt.
Die Räumlichkeiten konnte ich im Mai aufgrund der vielen Gäste nicht fotografieren.
Für einen Restaurantbesuch und für Familienfeiern ist die Pfeffermühle mit seinem sehr freundlichen Team zu empfehlen. Am nächsten Tag zeigte sich mein Onkel mit der Rechnung und dem Preis-Leistungs-Verhältnis sehr zufrieden.
Die Gastwirtschaft Krämer war mir seit meiner Kindheit bekannt. Mehrmals waren wir bei Besuchen meiner Koblenzer Tante dort essen.
Aber irgendwann will auch ein Gastwirt die Rente genießen. Das Haus wurde verkauft und die Gastronomie bleibt erhalten. Dies freut besonders die Anwohner Wallersheims.
Ende August eröffnete die „Pfeffermühle“ nach umfangreicher Renovierung. Allerdings nur als Restaurant. Der Hotelbetrieb bleibt geschlossen.
Ramon Taljat, gelernter Koch aus dem ehemaligen Jugoslawien, feierte hier letztes Jahr die Neueröffnung.
Deutsch-Kroatische Küche wird angeboten. Anfang November waren mein Mann und... mehr lesen
4.0 stars -
"Erfolgreiche Übernahme eines Wallersheimer Traditionshauses" PetraIODie Gastwirtschaft Krämer war mir seit meiner Kindheit bekannt. Mehrmals waren wir bei Besuchen meiner Koblenzer Tante dort essen.
Aber irgendwann will auch ein Gastwirt die Rente genießen. Das Haus wurde verkauft und die Gastronomie bleibt erhalten. Dies freut besonders die Anwohner Wallersheims.
Ende August eröffnete die „Pfeffermühle“ nach umfangreicher Renovierung. Allerdings nur als Restaurant. Der Hotelbetrieb bleibt geschlossen.
Ramon Taljat, gelernter Koch aus dem ehemaligen Jugoslawien, feierte hier letztes Jahr die Neueröffnung.
Deutsch-Kroatische Küche wird angeboten. Anfang November waren mein Mann und
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Sie empfahl die Bäckerei Heimann. Nur 3 Gehminuten von unserer Übernachtungsunterkunft entfernt.
Wir sahen schon von Weitem, dass es hier an diesem Sonntagmorgen lebhaft zuging.
Die Kunden standen Schlange bis vor die Türe. Aber die meisten wollten nur frische Backwaren für zu Hause kaufen.
Wir suchten uns einen freien Platz im Gastraum, eine Kombination aus Bäckerei mit klassischer Bedienungstheke und Café. Vor dem Café gibt es auch einige Außensitzplätze.
Die freundliche Einrichtung ist gepflegt, zweckmäßig und sehr sauber.
Trotz lebhaftem Thekenbetrieb war unser Zweiertisch, nur wenige Tische von der Theke entfernt, ruhig und zum Wohlfühlen.
“Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler” funktioniert bei meinem Mann und mir nicht. Wir frühstücken eher wie die Bettler, Mittagessen kann schon mal ausfallen, aber das Abendessen bitte kaiserlich.
Die Speisenangebote (Frühstück, Snacks und kleine Gerichte) lagen am Tisch aus. Mit dem Hinweis, bitte an der Theke zu bestellen.
Das Frühstücksangebot las sich sehr gut und wir beschlossen wenigstens wie ein König zu frühstücken. Die Backwaren an der Theke sahen auch ausgesprochen gut aus. Es lebe das deutsche Backhandwerk!
Eine aufmerksame und freundliche Mitarbeiterin bot an unsere Wünsche am Tisch aufzunehmen! Sehr nett!
Also gaben wir unsere Bestellung auf, mit dem Hinweis bitte auf Wurst / Schinken zu verzichten:
1 Becher Kaffee - € 2,10 - für meinen Mann und 1 Milchkaffee - € 2,95 – für mich.
1 x Genießerfrühstück - € 10,95.
1 Glas frisch gepresster Orangensaft, Obst, gemischter Brotkorb (2 Brötchen nach Wahl, 1 Scheibe Schwarzbrot, 1 Schreibe Brot) Butter, verschiedener Aufschnitt, 1 Portion Lachs, 1 Frühstücksei, 1 Schälchen Naturjoghurt.
1 x Bergisches Frühstück - € 5,75.
2 Brötchen nach Wahl, 1 Scheibe Schwarzbrot, 1 Scheibe Brot, Butter, verschiedener Aufschnitt.
1 Portion Rührei - € 2,95
Die Mischung aus großem und kleinem Frühstück war von uns bewusst gewählt.
2 x Genießerfrühstück hätten wir nicht geschafft.
Unser Kaffee wurde nach kurzer Wartezeit serviert.
Unser Frühstück dauerte ein wenig länger. Viel Andrang an der Theke, die Tische für die Gäste zum Frühstück inzwischen voll besetzt.
Was dann von der freundlichen Servicedame serviert wurde, rechtfertigte die Wartezeit voll und ganz!
Unser Tisch wurde fast zu klein. Zum Glück gibt es noch „Etageren“. Angekündigtes = 2! Etagern,in die Höhe gestapelt, appetitlich angerichtet. Zu meiner Freude mit viel „Günzeug“ drumrum.
Die Backwaren im Körbchen… hmmm! Dieser Bäcker überzeugte wirklich sehr.
Alle anderen angekündigten Getränke und Speisen waren absolut frisch und von guter Qualität. Beim Käse ist natürlich „Luft nach oben“. Aber die Erwartungen der Gäste liegen hier sicherlich im „Standardbereich“ und dies passte hier zu Preis/Leistung.
Ich lasse Bilder sprechen:
Ein Frühstück mit Seltenheitswert für uns. Unglaublich, wir schafften fast alles!
Gezahlt wurde unkompliziert und mit freundlicher Verabschiedung an der Kasse.
Bäckerei? Ist wirklich untertrieben. Hier werden Gäste bestens versorgt.