Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 963691x gelesen 16466x "Hilfreich" 15231x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 15.06.2019 2019-06-15| Aktualisiert am
15.06.2019
Besucht am 08.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 86 EUR
Eine Empfehlung brachte uns zu diesem Hotel-Restaurant.
Für unsere Anreise suchte ich eigentlich einen Zwischenstopp und fand „Ich weiß ein Haus am See“ an der Mecklenburger Seenplatte (https://www.hausamsee.de). Leider war kein Zimmer mehr frei, aber das überaus nette Telefonat mit einem Mitarbeiter des Hauses brachte mir diesen Tipp für Kühlungsborn.
In Kühlungsborn eingetroffen waren wir schnell froh, unsere Unterkunft in dem beschaulichen Rerik gefunden zu haben. Menschenmassen zogen über die Promenade, überfüllte Restaurants. Das Restaurant von Herrn Hahn, in einer Seitenstraße der Promenade gelegen, hätten wir ohne den Tipp bestimmt nicht gefunden. .
Ein sehr schönes historisches Haus aus dem Jahr 1910, die Villa Astoria! Ein historisches Foto des Hauses
Ein Schieferaufsteller, mit ordentlicher Kreideschrift, vor dem Restaurant wies auf:
„Mezze“ Mediterrane Vorspeisen aus der libanesisch-syrisch-israelischen Küche des Nahen Ostens“ .
Darunter: „Make Hummus – not war“ … wie wahr! Es könnte so einfach sein. Und die Speiseankündigung reizte mich sofort.
Ich sprang schnell rein um zu fragen, ob am Abend noch ein Tisch für 2 Personen frei ist. Ich machte mir wenig Hoffnung. Eine junge Mitarbeiterin nahm mich mit ins Büro und wir hatten Glück! Tisch reserviert.
Wie vereinbart trafen wir um 18.30 Uhr ein. Die Mitarbeiterin empfing uns herzlich, nahm die Jacken ab und begleitete uns zu unserem Zweiertisch in der Mitte des Restaurants. Sehr hell und schön gestalteter Landhausstil.
Über wenige Stufen gelangt man zu einer sehr gepflegten und geschützten Außenterrasse.
Die offene Küche ist von zwei Seiten einsehbar. Guter Duft lag in der Luft und die angekündigten Mezze standen bereits auf einer großen Anrichte als vielfältiges Buffet bereit. . Mezze-Buffet
Somit stand meine Vorspeise schon mal fest.
Die modern gestalte Speisekarte wurde gereicht, nicht überladen, auf gute Zutaten (z. B. Herkunft des Fleisches) bedacht.
Bei der jungen Mitarbeiterin gaben wir unsere Wünsche auf:
Unsere Getränke: 1 Flasche Glashäger Mineralwasser, 0,75 l - € 6,50. Grauburgunder trocken, Nahe, Weingut Korell, Bad Kreuznach, 0,2 l – € 8,50 Riesling Kalkmergel, Pfalz, trocken, Gebrüder Rings, Freinsheim, 0,2 l - € 8,50
Unsere Vorspeisen: Hausgebeizter Lachs mit Kartoffelrösti , Meerrettich-Frischkäse und Honig-Senfsauce - € 11,80 für meinen Mann.
Meine Vorspeise stand ja bereits fest: Mezze vom Büffet - € 12,50. Diese zubereitet vom syrischen (ich hoffe, ich habe richtig zugehört) Koch. Tolle Idee, diese Küche hier zu integrieren.
Zum Hauptgang wollte mein Mann der geballten Knoblauchladung nicht widerstehen: Hausgemachte Spaghetti Aglio Olio mit Knoblauch, Petersilie und Peperoncini (für sehr faire € 7,00) mit gebratenen Black Tiger Shrimps und Knoblauch-Chiliöl für insgesamt € 14,50.
Mich reizten beim Hauptgang insbesondere die Beilagen: Echter Wildlachs mit geschwenktem Schmorsalat, Duftreis und Frühlingszwiebel-Ingwerpesto – € 18,50.
Die Getränke wurden zügig und gut gekühlt von einem jungen Mann serviert.
Dazu ein Kräuterfrischkäse, Olivenöl, schwarze und grüne Oliven. Küchengruß
3 Sorten frisches Brot, sowie eine kleine „Salzweltreise“. Sehr interessant, wie vielfältig Salz sein kann. frisches Brot Salzverkostung Salzverkostung
Das schwarze „würzig-stark“-beschriebene indische Salz erwischte meinen Mann. Nach seiner Mimik, ich glaube es fiel der Begriff „wie faule Eier“, verzichtete ich gerne auf den Test. Aber interessant :-).
Die junge Mitarbeiterin bat ich um einen Tipp, kurz vor dem Servieren der Vorspeise meines Mannes. Dies klappte, trotz immer mehr eintreffender Gäste, ganz ausgezeichnet.
Also machte ich mich auf zu den fernöstlichen vegetarischen Köstlichkeiten. Alles ordentlich beschildert. Mezze-Buffet
Bulgur, Okraschoten, verschiedene Linsen, Paprika, Kichererbsen, Bohnen, Artischocken, Aubergine… hauchdünnes, knuspriges Fladenbrot und natürlich Hummus. Ich konnte nicht umhin, den Teller wirklich bis auf die letzte Ritze zu füllen. Denn da war nichts dabei, was ich nicht probieren wollte. Dennoch: Auf 2 – 3 Köstlichkeiten musste ich verzichten. Aus Platzgründen auf dem Teller und wohl auch im Magen. Mezze vom Buffet
wurde auch die Vorspeise für meinen Mann serviert. Hausgebeizter Lachs, Kartoffelrösti, Salat
Die Mitarbeiterin fragte, ob wir noch ein Körbchen Brot möchten. Sehr nett und aufmerksam, aber hier konnten wir wirklich bei dem Gebotenen ablehnen.
Ich muss zugeben: Die Vorspeise meines Mannes war schöner angerichtet als meine Aromenreise.
Beide waren wir mit unserer Wahl sehr zufrieden.
Ich, mit den vielfältigen Gewürzen, Hülsenfrüchte liebe ich in allen Variationen, Minze und Co. Es schmeckte wirklich alles.
Der hausgebeizte Lachs wunderbar zart. Dazu 3 kleine knusprige Röstitaler. Mittig ein knackig frischer Salat mit feinem Dressing.
Nach angenehmer Pause ging es mit unseren Hauptspeisen weiter. Diese von Herrn Hahn persönlich serviert.
Für meinen Mann ein tiefer Teller, gut gefüllt mit der hausgemachten Pasta. Die Spaghetti genau richtig al dente. Die Garnelen, in der Schale gebraten, noch leicht glasig. So soll es sein. Sehr gut gewürzt und am Knoblauch wurde auch nicht gegeizt. Außerdem wurde noch eine Schale mit frisch geriebenem Parmesan gereicht. Hausgemachte Spaghetti Aglio Olio mit Garnelen
Der Lachs angekündigt als „echter! Wildlachs. Der Hinweis sicherlich, damit die „lachsuntypische“ blasse Farbe erklärt ist. Dieser „echte Wildlachs“ wird recht selten angeboten. Echter Wildlachs, Reis, geschmorter Salat
Geschmacklich tendiere ich eher zum „unechten Zuchtlachs“. Trotzdem war ich auch mit meinem Hauptgang zufrieden. Lachs, Schmorsalat, Tomatenwürfel und der lockere Reis entfalteten ihre natürlichen Aromen, unterstützt von dezenter Würze. Der Knaller: das fein pürierte Frühlingszwiebel-Ingwerpesto. Dies gab diesem Gericht ordentlich frisches Aroma.
Abschluss für uns beide noch einen Espresso - € 2,50. Dazu gab es noch einen Haferkeks.
Hier fanden wir, was wir in der Gastronomie in Rerik vermissten: Gutes und kreatives, abwechslungsreiches Essen. Ein schönes Ambiente und einem unkompliziert-freundlichem Service.
Nicht zu vergessen Tillmann Hahn persönlich: Immer und überall, ruhig und entspannt (zumindest wirkend). Mal in der Küche, an der Anrichte, persönlich die Speisen servierend, nachfragend ob alles schmeckt.
Ein sehr schöner Abend bei Herrn Tillmann und Team! . .
Eine Empfehlung brachte uns zu diesem Hotel-Restaurant.
Für unsere Anreise suchte ich eigentlich einen Zwischenstopp und fand „Ich weiß ein Haus am See“ an der Mecklenburger Seenplatte (https://www.hausamsee.de). Leider war kein Zimmer mehr frei, aber das überaus nette Telefonat mit einem Mitarbeiter des Hauses brachte mir diesen Tipp für Kühlungsborn.
In Kühlungsborn eingetroffen waren wir schnell froh, unsere Unterkunft in dem beschaulichen Rerik gefunden zu haben. Menschenmassen zogen über die Promenade, überfüllte Restaurants. Das Restaurant von Herrn Hahn, in einer Seitenstraße... mehr lesen
4.5 stars -
"Sehr gute Küche gepaart mit natürlicher Gastfreundlichkeit" PetraIOEine Empfehlung brachte uns zu diesem Hotel-Restaurant.
Für unsere Anreise suchte ich eigentlich einen Zwischenstopp und fand „Ich weiß ein Haus am See“ an der Mecklenburger Seenplatte (https://www.hausamsee.de). Leider war kein Zimmer mehr frei, aber das überaus nette Telefonat mit einem Mitarbeiter des Hauses brachte mir diesen Tipp für Kühlungsborn.
In Kühlungsborn eingetroffen waren wir schnell froh, unsere Unterkunft in dem beschaulichen Rerik gefunden zu haben. Menschenmassen zogen über die Promenade, überfüllte Restaurants. Das Restaurant von Herrn Hahn, in einer Seitenstraße
Geschrieben am 13.06.2019 2019-06-13| Aktualisiert am
13.06.2019
Besucht am 07.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 58 EUR
Dieses Restaurant wurde uns vor Ort empfohlen, auch bei GastroGuide gibt es schon einen 5* Beitrag von FalkdS.
2 Minuten Fußweg von unserer Ferienwohnung und schon waren wir da. Reserviert hatten wir nicht. Die luftige Ostseebrise brachte uns gleich ins Restaurant, obwohl die Terrasse sehr schöne Außenplätze bot. .
Wir entschieden uns für den Platz am bodentiefen Fenster vor der Terrasse und Blick auf die Theke. Die Gaststube mit vielen Fischerei-Dekorationen, Bildern
und einem gepflegten Aquarium. .
Alles ebenerdig (Ministufe ins Haus), saubere WC-Räume mit Reinlichkeitssprüchen die die Welt (hoffentlich) nicht braucht und die ich hier nicht zitieren will.
Wir wurden freundlich begrüßt und durften zwischen 2 Tischen wählen. Die Speisekarten wurden von der Mitarbeiterin gereicht.
Erst der zweite Abend in Rerik und schon fällt es auf: Will man hier regional – deutsch – Fisch:
Die Speisekarten bieten wenig Kreativität. Dorsch (=Kabeljau), Zander, Hering. Kartoffelige Beilagen mit unspektakulärer Gemüse- /Salatbeilage. Wir erweiterten in den nächsten Tagen das gastronomische Umfeld.
Unsere Bestellung wurde aufgenommen: 1 Flasche Glashäger Mineralbrunnen, 0,75 l - € 4,90 1 Flasche Rheinhessen Riesling trocken, Gutsabfüllung Hiestand, Guntersblum. 0,75 l - € 17,50. Die Weinauswahl war klein, aber ausreichend. Mit diesem Wein machten wir keinen Fehler. Dorschfilet gebraten mit Bratkartoffeln (auf Wunsch ohne Speck) und Salatgarnitur - € 13,50 für meinen Mann. Gebratenes Dorschfilet mit Spargel, Semmelbrösel, Petersilienkartoffeln - € 22,50 für mich.
Unsere Getränke wurden schnell und gut gekühlt serviert.
Und trotz zahlreicher Gäste mussten wir nicht lange auf unser Essen warten.
Beide Teller machten einen ordentlichen Eindruck. Beide Teller mit allerdings mit „Salatgarnitur“ die keiner Erwähnung würdig war. Sie entsprach noch nicht einmal einem „Küchengruß“ wie sonst so oft gereicht. Dorschfilet mit Bratkartoffeln Gebratenes Dorschfilet mit Spargel, Semmelbrösel, Petersilienkartoffn
Auf beiden Tellern der Dorsch kräftig auf der Haut angebraten, die Fischfilets gerade noch saftig.
Mir war es viel zu viel der buttertriefenden Semmelbrösel (mein Mann nahm gerne einenTeil davon ab). Der Spargel, als 300 g angekündigt. Dies sicherlich erfüllt, wenn man den Spargel nicht penibel schält und nicht die holzigen, bitteren Enden entfernt. Dies war hier gewinnoptimierend (auf dem Foto erkennbar) der Fall. Nicht geschmacksoptimierend.
Mit den Bratkartoffeln war mein Mann recht zufrieden. Ausreichende Röstaromen, leider wenig knusprig, aber mit frischen Frühlingszwiebeln verfeinert. Meine Salzkartoffeln eben Salzkartoffeln mit Petersilienstreu obenauf.
Es gab nix zu meckern, aber auch keinerlei Punkte zum Jubeln.
Der Geräuschpegel stieg mit zunehmender Zahl der Thekengäste – hier wird wohl der meiste Umsatz generiert.
Die Rechnung geordert wurde ein handgeschriebener Zettel vorgelegt. Auf Nachfrage dann eine DIN-A-4 mehr als perfekte Rechnung.
Dieses Restaurant wurde uns vor Ort empfohlen, auch bei GastroGuide gibt es schon einen 5* Beitrag von FalkdS.
2 Minuten Fußweg von unserer Ferienwohnung und schon waren wir da. Reserviert hatten wir nicht. Die luftige Ostseebrise brachte uns gleich ins Restaurant, obwohl die Terrasse sehr schöne Außenplätze bot.
Wir entschieden uns für den Platz am bodentiefen Fenster vor der Terrasse und Blick auf die Theke. Die Gaststube mit vielen Fischerei-Dekorationen, Bildern
und einem gepflegten Aquarium.
Alles ebenerdig (Ministufe ins Haus), saubere WC-Räume... mehr lesen
3.0 stars -
"Zu viel Kneipe, zu wenig Restaurant" PetraIODieses Restaurant wurde uns vor Ort empfohlen, auch bei GastroGuide gibt es schon einen 5* Beitrag von FalkdS.
2 Minuten Fußweg von unserer Ferienwohnung und schon waren wir da. Reserviert hatten wir nicht. Die luftige Ostseebrise brachte uns gleich ins Restaurant, obwohl die Terrasse sehr schöne Außenplätze bot.
Wir entschieden uns für den Platz am bodentiefen Fenster vor der Terrasse und Blick auf die Theke. Die Gaststube mit vielen Fischerei-Dekorationen, Bildern
und einem gepflegten Aquarium.
Alles ebenerdig (Ministufe ins Haus), saubere WC-Räume
Geschrieben am 11.06.2019 2019-06-11| Aktualisiert am
11.06.2019
Besucht am 07.06.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 26 EUR
Unser erster „richtiger“ Urlaubstag!
Frischluft tanken, den Wind um die Ohren wehen lassen. Und auch das Wetter spielte auch mit.
Ein langer Standspaziergang machte hungrig, dem Urlaubsrhythmus zufolge ein spätes Mittagessen.
Am Vortag entdeckten wir schon die kleine Fischgaststätte mit schönem Biergarten.
Gut besucht war dieser, aber es war kein Problem noch ein sonniges Plätzchen zu ergattern.
Bequeme Bestuhlung, teilweise mit Strandkörben, steht den Gästen zur Verfügung. Kostenloser Blick auf den schönen Hafen inklusive. . .
Flott war ein netter Servicemitarbeiter bei uns und reichte die Karte. Von Fischbrötchen bis zu vollständigen Hauptspeisen, für jeden Geschmack was dabei, nicht zu viel, nicht zu wenig.
Mein Mann hatte eigentlich die frisch gegrillte Thüringer Bratwurst sprichwörtlich vor Augen, aber die gab es nur auf die Hand (die gab es dann am nächsten Tag).
Fündig wurden wir trotzdem.
1 kleines Mineralwasser, 0,25 l , € 2,00 für mich.
1 Bitburger Pils, 0,33 l, € 2,00 für meinen Mann à warum habe ich kein Bier bestellt?
Ich bestellte den hausmarinierten Brathering im Brötchen - € 3,50 mit einem kleinen Salat zu € 4,50.
Mein Mann entschied sich für den Matjesteller – nordische Art – mit Bratkartoffeln (auf Wunsch ohne Speck) - € 11,00.
Unsere Getränke kamen flott und gut gekühlt.
Wenig später unser Essen und das sah richtig gut aus.
Brathering mochte ich lange Zeit überhaupt gar nicht. Aber wie es so ist: Es gibt himmelweite Qualitätsunterschiede.
Und hier war ich auf der glücklichen Seite. Brötchen mit Brathering
Zwar im Aufbackbrötchen, aber der Brathering mild-säuerlich, gute Würze, keine Gräten spürbar, dazu frische Zwiebelringe. An dem bunten Salat gab es auch nichts zu meckern. Kein welkes Blatt, Geschmack brachten frische knackige Paprikastücke auf den Teller, gar nicht übel. Kleiner Salat
Das leichte Sahnedressing wohl nicht hausgemacht, aber ok.
Der Matjesteller meines Mannes konnte sich sehen lassen! 3 Filets von zarter und sehr guter Qualität mit frischen Zwiebelringen. Matjesteller mit Bratkartoffeln
Die Bratkartoffeln, mit Zwiebeln verfeinert und goldgelb gebraten. Eine kleine Salatbeigabe und Remoulade dazu. Fertig war ein ordentliches Mittagessen.
Dazu ein freundlicher, aufmerksamer Service.
Eine gute Rast, passendes Preis-Leistungs-Verhältnis, kein Touri-Nepp.
Auch die Thüringer Bratwurst am nächsten Tag schmeckte gut.
Unser erster „richtiger“ Urlaubstag!
Frischluft tanken, den Wind um die Ohren wehen lassen. Und auch das Wetter spielte auch mit.
Ein langer Standspaziergang machte hungrig, dem Urlaubsrhythmus zufolge ein spätes Mittagessen.
Am Vortag entdeckten wir schon die kleine Fischgaststätte mit schönem Biergarten.
Gut besucht war dieser, aber es war kein Problem noch ein sonniges Plätzchen zu ergattern.
Bequeme Bestuhlung, teilweise mit Strandkörben, steht den Gästen zur Verfügung. Kostenloser Blick auf den schönen Hafen inklusive.
Flott war ein netter Servicemitarbeiter bei uns und reichte... mehr lesen
Bin Fischer sin Fru
Bin Fischer sin Fru€-€€€Biergarten, Gaststätte038296757254Haffpromenade 1, 18230 Rerik
3.5 stars -
"Freundliche Gaststätte am Salzhaff" PetraIOUnser erster „richtiger“ Urlaubstag!
Frischluft tanken, den Wind um die Ohren wehen lassen. Und auch das Wetter spielte auch mit.
Ein langer Standspaziergang machte hungrig, dem Urlaubsrhythmus zufolge ein spätes Mittagessen.
Am Vortag entdeckten wir schon die kleine Fischgaststätte mit schönem Biergarten.
Gut besucht war dieser, aber es war kein Problem noch ein sonniges Plätzchen zu ergattern.
Bequeme Bestuhlung, teilweise mit Strandkörben, steht den Gästen zur Verfügung. Kostenloser Blick auf den schönen Hafen inklusive.
Flott war ein netter Servicemitarbeiter bei uns und reichte
Geschrieben am 11.06.2019 2019-06-11| Aktualisiert am
11.06.2019
Besucht am 06.06.2019Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 58 EUR
Urlaubsplanung von zu Hause. Für Rerik an der Ostsee wollte ich unsere Einkehr zum Abendessen gesichert haben. Bloß nicht noch lange suchen müssen nach der Fahrt.
Recherche im Internet und siehe da: Die Linde steht weit oben im positiven Sinne. Und liegt ganz nah an unserer Ferienwohnung. So praktisch kann es manchmal sein.
Also rief ich bereits gut 2 Wochen vor unserer Anreise an und reservierte bei einem freundlichen Herrn, er schien etwas verwundert über die frühzeitige Reservierung, unseren Tisch.
Bei unserem Eintreffen gegen 18.30 Uhr war ich heilfroh über unsere Reservierung. Denn es war sofort zu sehen: Rappelvoll! .
Rege Betriebsamkeit im Restaurant, sicherlich auch viele Hausgäste.
Einer Mitarbeiterin nannte ich unseren Namen und die Reservierung. Sie schaute ins Reservierungsbuch und begleite uns zu unserem schönen Zweiertisch, seitlich am Fenster gelegen.
Weitere eintreffende Gäste, ohne Reservierung, konnten nicht mehr angenommen werden.
Ein gemütliches Restaurant ohne Renovierungsstau. Ich hatte den Blick frei an diesem Abend auf das große, in der stirnseitigen Wand eingelassene Aquarium. Die Fische so sicher vor dem Koch und den Gästen munter schwimmend. .
Alles sehr gepflegt und mit angenehmer Beleuchtung. Nette Deko, nicht überladen. Trotz der vielen Gäste, darunter ein paar lebhafte Kinder, war der Geräuschpegel nicht unangenehm.
Vermutlich der Inhaber übernahm souverän und freundlich unsere weitere Bewirtung. Die Speisekarten gereicht, fragte er erste Getränkewünsche ab und wir bestellten gerne sofort eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,20, eine weitere Flasche folgte.
Auf der Speisekarte stand eigentlich Gerolsteiner Mineralwasser. Serviert wurde Glashäger Mineralwasser, dieses regionale Mineralwasser schmeckte uns sehr viel besser als die Eifelquelle.
Auf eine Vorspeise verzichteten wir bei diesem Besuch. Durch die Anreise etwas aus dem „Nahrungsaufnahmerhythmus“ hatten wir erst knappe 2 Stunden vorher unsere gut belegten Fischbrötchen am Hafen gegessen. So hungrig waren wir daher noch nicht.
Aber durstig. Eine Flasche Wein sollte nicht fehlen und mit dem Leiwener Laurentiuslay, Riesling trocken, 2007er Spätlese, trafen wir eine richtig gute Wahl. Über 100 Jahre alte Reben der Moselsteillagen / Blauschiefer lieferten einen kräftigen mineralischen Wein des Weinguts Klaus Junk. Und mit € 19,00 / 0,75 l sehr fair bepreist. Goldgelbe Farbe, samtig, fruchtig, gehaltvoll. Er passte für uns sehr gut zu unseren Fischgerichten.
Als Speisen bestellten wir bei dem freundlichen Herrn:
Für meinen Mann Zanderfilet - Ein sehr beliebter, feiner magerer Speisefisch mit festem Fleisch, überbacken mit Tomaten, Zwiebeln und Mozzarella dazu Basmatireis - € 15,50.
Ich wählte Dorschfilet Strindberg - saftiges Filet von unseren Fischern in einer knusprigen Senf-Ei-Panade mit Zwiebeln goldbraun gebraten und Petersilienkartoffeln serviert..... ein Hochgenuss, separat ein kleines Salatschälchen - € 14,90.
Trotz der vielen Gäste war die Wartezeit auf unser Essen nicht zu lang.
Auf vorgewärmten Tellern wurde serviert. Appetitlich sahen schon mal beide Speisen aus.
Mein Mann wunderte sich später über sich selbst, überbackenen Fisch bestellt zu haben. Eigentlich nicht sein / unser Geschmack in Kombination zu Fisch. Ich schreibe es mal unserer Anreisemüdigkeit zu. Trotzdem hat ihm das Gericht gut geschmeckt. Der Fisch (3 Filets!) saftig, gut gewürzt, halt überbacken. Lockerer Basmatireis und eine kleine Salatdeko. Zanderfilet überbacken
Mein Dorsch- / Kabeljaufilet schön saftig und die Panade mal was Neues. Insbesondere die mitgebackenen Zwiebeln passten sehr gut zu dem Fisch. Die Kartoffeln mit gutem Geschmack, schön abgedämpft. Dorschfilet Strindberg
Das separate Salatschälchen fand ich nicht, nur auch eine kleine Salatdeko auf dem Teller. Dass der Teller vorgewärmt war (was ich sehr schätze), fand der Salat nicht so klasse. Auch konnte ich nicht so recht identifizieren, um welchen feingeschnittenen, marinierten Salat es sich hier unter der Gurkenscheibe handelte. Da es aber nur eine homöopathische Dosis war, fällt es nicht sehr ins Geschmackserlebnis.
Fazit: Gepflegte, aufmerksame und sehr freundliche, gastorientierte Gastronomie. Ausreichende Servicemitarbeiter, gute Portionsgrößen, schmackhaft zubereitete Gerichte.
Urlaubsplanung von zu Hause. Für Rerik an der Ostsee wollte ich unsere Einkehr zum Abendessen gesichert haben. Bloß nicht noch lange suchen müssen nach der Fahrt.
Recherche im Internet und siehe da: Die Linde steht weit oben im positiven Sinne. Und liegt ganz nah an unserer Ferienwohnung. So praktisch kann es manchmal sein.
Also rief ich bereits gut 2 Wochen vor unserer Anreise an und reservierte bei einem freundlichen Herrn, er schien etwas verwundert über die frühzeitige Reservierung, unseren Tisch.
Bei... mehr lesen
Zur Linde
Zur Linde€-€€€Restaurant, Hotel03829679100Leuchtturmstr. 7, 18230 Rerik
4.0 stars -
"Gut, dass wir schon von zu Hause reservierten!" PetraIOUrlaubsplanung von zu Hause. Für Rerik an der Ostsee wollte ich unsere Einkehr zum Abendessen gesichert haben. Bloß nicht noch lange suchen müssen nach der Fahrt.
Recherche im Internet und siehe da: Die Linde steht weit oben im positiven Sinne. Und liegt ganz nah an unserer Ferienwohnung. So praktisch kann es manchmal sein.
Also rief ich bereits gut 2 Wochen vor unserer Anreise an und reservierte bei einem freundlichen Herrn, er schien etwas verwundert über die frühzeitige Reservierung, unseren Tisch.
Bei
Geschrieben am 10.06.2019 2019-06-10| Aktualisiert am
10.06.2019
Müde und hungrig kamen wir an unserem Urlaubsziel an.
Die Nacht zuvor kaum Schlaf. Militärmanöver in Baumholder bis nach 23 Uhr, danach ein heftiges Gewitter mit Sturm wie am Meer… ich sah uns schon statt Urlaub einen Dachdecker suchen. Zum Glück war nichts passiert, außer dass um 4 Uhr der Wecker klingelte.
Die Ostsee begrüßte uns Regenschauern. Egal – wir waren froh, endlich da zu sein und ließen uns den Ostseewind um die Nase wehen.
Am Salzhaff mit schönem Hafen befindet sich reichlich Gastronomie. Am Nachmittag waren trotzdem einige Betriebe geschlossen.
Bei Captain Flint wurden wir dann fündig. Eine schöne Auswahl mit Fischbötchen in der Frischetheke. .
Bei einer Mitarbeiterin gaben wir unsere Bestellung an der Theke auf. Für meinen Mann ein Matjesbrötchen, für mich ein Brötchen mit geräuchertem Heilbutt. Dazu ein helles und ein dunkles Rostocker Bier.
Preise habe ich dieses Mal keine, sie waren aber absolut angemessen.
Draußen schöne Bestuhlung mit großen Schattenspendern, im Zweifel halten die Schirme auch ein paar Regentropfen ab.
Die freundliche Mitarbeiterin servierte die Brötchen im Porzellanschälchen. Die schmeckten frisch, saftig und waren gut belegt. Das Bierchen war genau richtig dazu. Belegtes mit geräuchertem Heilbutt Matjesbrötchen
Eine gepflegte, auf Urlauber ausgerichtete Gastronomie.
So kann der Urlaub anfangen!
Wir senden herzliche Urlaubsgrüße von der Ostsee!
Müde und hungrig kamen wir an unserem Urlaubsziel an.
Die Nacht zuvor kaum Schlaf. Militärmanöver in Baumholder bis nach 23 Uhr, danach ein heftiges Gewitter mit Sturm wie am Meer… ich sah uns schon statt Urlaub einen Dachdecker suchen. Zum Glück war nichts passiert, außer dass um 4 Uhr der Wecker klingelte.
Die Ostsee begrüßte uns Regenschauern. Egal – wir waren froh, endlich da zu sein und ließen uns den Ostseewind um die Nase wehen.
Am Salzhaff mit schönem Hafen befindet sich reichlich... mehr lesen
3.5 stars -
"Erstversorgung am Anreisetag" PetraIOMüde und hungrig kamen wir an unserem Urlaubsziel an.
Die Nacht zuvor kaum Schlaf. Militärmanöver in Baumholder bis nach 23 Uhr, danach ein heftiges Gewitter mit Sturm wie am Meer… ich sah uns schon statt Urlaub einen Dachdecker suchen. Zum Glück war nichts passiert, außer dass um 4 Uhr der Wecker klingelte.
Die Ostsee begrüßte uns Regenschauern. Egal – wir waren froh, endlich da zu sein und ließen uns den Ostseewind um die Nase wehen.
Am Salzhaff mit schönem Hafen befindet sich reichlich
Geschrieben am 02.06.2019 2019-06-02| Aktualisiert am
02.06.2019
Besucht am 19.05.2019Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 62 EUR
Von der Rückreise einer Familienfeier im Westerwald planten wir spontan einen Abstecher nach Neuwied ein.
Spät gefrühstückt, aber bis zum Abendessen dauerte es doch noch zu lange. Das Papa Umi mit durchgehenden Öffnungszeiten fiel uns ein. Vor 2 Jahren waren wir nur kurz auf eine leckere Limonade dort.
Zentral in Neuwied gelegen, einen kostenlosen Parkplatz fanden wir gleich in der Nebenstraße.
Endlich mal sonniges Wetter, das wollten wir gerne ausnutzen. Leider war der Tisch mit Sonnenschirm schon belegt.
Wir betraten das Restaurant (einige Stufen gilt es zu überwinden) und eine junge Asiatin begrüßte uns. .
Leider konnte der zweite Sonnenschirm nicht geöffnet werden, er sei defekt. Also nix mit Frischluft, denn Sushi in der prallen Sonne essen mochten wir gar nicht.
Das asiatisch anmutende Ambiente mag stylisch sein, sauber und gepflegt ist es auch. Aber auch sehr dunkel, insbesondere durch die anthrazitfarbene Decke. .
Ebenso dunkel die Toiletten. Sauber und gepflegt ja, aber bei ordentlicher Beleuchtung kann man sich davon noch besser überzeugen. Zur schwachen Glühbirnfunzel spenden zahlreiche Teelichte romantische Beleuchtung. Wer’s braucht auf dem Örtchen? Ich nicht.
Der große Raum endet stirnseitig mit der großen offenen Küche. Hier kann man den Köchen beim Herrichten der Speisen zusehen. Fischtheke
An einem der langgezogenen Tische nahmen wir Platz. Zum längeren gemütlichen Sitzen nicht geeignet, für unsere Rast ok. Bei vollem Haus möchte ich hier nicht dicht an dicht sitzen. Zumal die Geräuschkulisse dann sicherlich auch ins Unerträgliche mündet.
Wir stöberten in der Karte, neben Sushi gibt es auch Suppen, Salate, asiatische Klassiker.
Die Mitarbeiter/innen sind alle asiatischer Abstammung, sind höflich und meist aufmerksam. Wir wurden von mehreren Servicekräften bedient.
Bevor wir in der Karte stöberten, bestellten wir eine Flasche Taunus-Mineralwasser, 0,75 l - € 6,00 und 2 trockene Weißweinschorlen. Die standen so nicht in der Karte, sei aber kein Problem.
Eine klassische Sushiauswahl steht zur Verfügung. Auch werden „Sushi-Menüs“ angeboten. Dort ist meist frittiertes Sushi enthalten, damit können wir gar nichts anfangen. Dann kann man gleich ein Wokgericht bestellen.
Unsere Getränke wurden serviert und wir gaben unsere Speisen auf.
Als Vorspeise wählten wir 2 Sommerrollen mit Garnelen im Tempuramantel - € 6,90 / 2 Stück. Sommerrollen mit Garnelen im Tempuramantel
Die vietnamesischen Sommerrollen wurden schön auf einem Salatbett angerichtet serviert. Da wir die Portion teilten, wurden aufmerksam vom Service 2 Tellerchen dazu gestellt. Frischer Salat, viel Rucola brachte Aroma, Minze und Erdnüsse und Garnelen vom Reispapier ummantelt. Dazu ein hausgemachter Schalotten-Soja-Dipp, leicht süßlich, dieser passte ganz wunderbar dazu.
Das Sushi wurde ganz frisch zubereitet. Nach passender Wartezeit wurde dann unsere japanische Sushilandschaft serviert und ließ uns wirklich das Wasser im Munde zusammenlaufen! Unsere Sushiwahl
Wunderbar dekoriert mit verschiedenen Kresse- und reichlich Rogen(3 Sorten), fein geschnittener frischer Rettich, Sesamsprossen, marinierte Tomatenwürfel ergänzten unsere Bestellung auf’s Feinste. Thunfisch-Jakobsmuschel-Lachs-Nigiri
Sehr positiv fanden wir auch, dass nicht irgendwelche Soßenverzierungen den Geschmack verfälschten. .
Das war allerfeinstes Sushi! Sehr schade, dass es so etwas in unsere Nähe leider nicht gibt.
Einen Kritikpunkt gab es nach dem Zahlen. Und dieser fällt unter die Rubrik „wer Schorle trinkt, ist selber schuld“. Abgerechnet wurden 2 Weißburgunder, 0,2 l – € 5,20. Auf meine Nachfrage die kurze Erwiderung: „Ist richtig so, alles 1 Preis!“. Ok, verstanden.
Also nächstes Mal, wenn sowieso noch eine Flasche Wasser bestellt wird, den Wein pur.
Gastfreundlich und fair finde ich dies allerdings absolut nicht, daher Preis/Leistung nur 2,5 Sterne.
Von der Rückreise einer Familienfeier im Westerwald planten wir spontan einen Abstecher nach Neuwied ein.
Spät gefrühstückt, aber bis zum Abendessen dauerte es doch noch zu lange. Das Papa Umi mit durchgehenden Öffnungszeiten fiel uns ein. Vor 2 Jahren waren wir nur kurz auf eine leckere Limonade dort.
Zentral in Neuwied gelegen, einen kostenlosen Parkplatz fanden wir gleich in der Nebenstraße.
Endlich mal sonniges Wetter, das wollten wir gerne ausnutzen. Leider war der Tisch mit Sonnenschirm schon belegt.
Wir betraten das... mehr lesen
Restaurant Papa Umi
Restaurant Papa Umi€-€€€Restaurant026319446488Schlossstr. 40, 56564 Neuwied
3.5 stars -
"Der kleine Umweg lohnte sich!" PetraIOVon der Rückreise einer Familienfeier im Westerwald planten wir spontan einen Abstecher nach Neuwied ein.
Spät gefrühstückt, aber bis zum Abendessen dauerte es doch noch zu lange. Das Papa Umi mit durchgehenden Öffnungszeiten fiel uns ein. Vor 2 Jahren waren wir nur kurz auf eine leckere Limonade dort.
Zentral in Neuwied gelegen, einen kostenlosen Parkplatz fanden wir gleich in der Nebenstraße.
Endlich mal sonniges Wetter, das wollten wir gerne ausnutzen. Leider war der Tisch mit Sonnenschirm schon belegt.
Wir betraten das
Es interessierte mich schon lange, wann es endlich losgeht und beim Friseur (wo sonst?) die Neuigkeit:
Das Kapellenrestaurant DENKMALz hat eröffnet.
Der ganzjährige Biergarten unter der Leitung von Thomas Röhlinger besteht schon erfolgreich seit 2018.
Den Abend vor unserem Besuch rief ich an. Der überaus freundliche Gerrit (hoffentlich richtig geschrieben) bestätigte dies stolz. Auf der Homepage sei mit Absicht nichts erwähnt, ein „Soft-Opening“ zum Einspielen des Teams. Und zu meiner Überraschung war noch ein Tisch für uns frei! Das Telefonat wurde von Gerrit mit den Worten „ich freue mich auf Sie“ beendet – ist doch schön, dies mit 48 Jahren zu hören!
Voller Spannung trafen wir am frühen Samstagabend ein. Eingang
Die Außenanlage ist noch nicht ganz fertig gestellt. .
Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung. Der Denkmalschutz schreibt die Kombination von alt und neu vor. Es wurde rollstuhlgerecht renoviert. Ein Aufzug steht zur Verfügung.
Im Untergeschoss kann man nach dem Betreten durch große Glasscheiben die Brauanlage bewundern. Brauanlage
Ebenerdig befinden sich die, natürlich neuen und sehr sauberen, Toilettenanlagen. Die Türen mit Mönch und Nonne gekennzeichnet.
Tepp- / oder Aufzugrauf geht es in zwei Ebenen der Gastronomie.
Im ersten Stock wurden wir herzlich von Gerrit begrüßt. Nicht mit leeren Händen. Nein: Mit dem Sommerbier „Wilde Hilde! Gewidmet der Hildegard von Bingen. Begrüßungsbier: Wilde Hilde
Das eigene Bier mit Bachminze & Ingwer. Jeder Gast bekam 0,1 l zu Begrüßung und wir waren von diesem Bier begeistert. Durchweg ein sehr gutes Bier, mit sehr dezenter Schärfe durch den Ingwer und dezent-unaufdringliche Frische durch die Bachminze (Bachminze ist deutlich milder als Pfefferminze). Hier wurde nicht, wie z. B. in Frankreich üblich, ein Sirup zugesetzt. Bachminze und Ingwer waren bereits im Brauvorgang enthalten. Ein tolles Bier, es blieb nicht nur bei dem Probeschluck. Im Laufe des Abends hörten wir immer mehr begeisterte Stimmen zu diesem Bier.
Gerrit begleitete uns zu unserem schönen Tisch am Fenster. .
Zwischendurch durften wir uns auch noch auf der 2. Restaurantebene umsehen. .
Das ist alles sehr gut gelungen!
Eine Büste Hildegards von Bingen wacht am eine eines langgezogenen Tisches über das Geschehen im Raum. Hildegard wacht über den Raum
Am Tisch Platz genommen, die Karten hingen griffbereit an der Fensterreling. Griffbereite Speise- und Getränkekarten .
Wir waren gespannt, denn Online war noch nichts zu erfahren.
Küchenchef Fabian Schwan (ehemaliger Souschef des BollAnts im Park in Bad Sobernheim), lebt seine Leidenschaft zum Kochen und Liebe zur Region in einer modernen Landhausküche aus.
Die übersichtliche, aber ausreichende Karte gegliedert in:
Warum man den Hauptgang nicht als Höhepunkt bezeichnete, zeigte sich bei meinem Hauptgericht.
Der weitere Service wurde von 2 Mitarbeiterinnen übernommen. Eine geschult, eine nicht, so mein Eindruck. So erwarte ich, dass beim Nachlegen des Vorspeisenbestecks einer erwachsenen Frau bekannt ist, dass dieses außen und nicht innen liegt. Die kleinen Schwächen leicht zu verkraften, denn beide waren sehr freundlich und aufmerksam. Zwischendurch immer die Frage, ob alles in Ordnung ist.
Wir bestellten eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,80. Und für mich (AndiHa: Ja, ich war die Nichtfahrerin!) noch eine Wilde Hilde, 0,4 l - € 3,90. Selten schmeckte mir ein Bier so gut!
Ein Küchengruß ließ nicht lange auf sich warten: Ein frischer, leichter Gurkendipp mit Ciabatta. Küchengruß: Gurkendipp mit Ciabatta
Die Backware serviert in der Brottüte sah sehr gut aus und war angewärmt. Leider außen nicht knusprig, eher zäh in der Konsistenz, ich tendierte zu Aufbackware. War es wohl nicht, sondern hausgebacken, wie die Mitarbeiterin herausstellte. Rubrik Anfangsschwierigkeiten, geschmeckt hat es und lobenswert ist das Selbstbacken auf jeden Fall.
Mit der Vorspeise dauerte es ein wenig länger, bei dem Gästeandrang allerdings kein Wunder. Die Eröffnung hatte sich wohl schnell herumgesprochen.
Serviert wurde ein wunderbares und gut abgeschmecktes Tatar auf Limonenschmand. Rindertatar handgeschnitten, Kapern, Limonenschmand
Das war eine sich sehr gut ergänzende Kombination. Detail Rindertatar
Das Limonenschmand brachte genau die richtige Frische, auch die Apfelkapern sehr fein. Zum Knuspern außen ein Kranz aus frittierten dünnen Kartoffelscheiben mit Schale. Optisch und geschmacklich: Top!
In der Zwischenzeit war wohl jeder Tisch belegt und am Treppenaufgang fanden sich immer mehr Gäste ein. Jeder wurde mit einem Gläschen „Wilde Hilde“ willkommen geheißen, auch wenn nicht jeder auf einen freien Platz hoffen brauchte. Der Geräuschpegel tendierte Richtung Eröffnungsparty. Und das war es irgendwie auch, die Kirchenakustik ließ sich trotz Zwischendecke nicht kleinkriegen. Trotzdem klug, interessierte Gäste zu begrüßen, statt einfach wegzuschicken.
Zwischenzeitlich wurde freundlich gefragt, ob sich noch ein Herr mit an unseren Tisch setzen darf. Selbstverständlich. Es war auch ein Genussmensch und somit ein nettes Gespräch mit einem Gleichgesinnten.
Zum Hauptgang durfte es für uns noch ein Gläschen Wein sein. Besonders gefiel uns, dass ausschließlich Nahe-Weine renommierter Weingüter angeboten werden. Hausgebrautes Nahe-Bier, Nahewein, mehr muss nicht sein.
Für meinen Mann einen gehaltvoll-fruchtigen Sauvignon-Blanc vom Weingut Anette Closheim, Langenlonsheim. 0,2 l - € 6,60.
Für mich vom VDP Weingut Emrich-Schönleber, Monzingen, einen trockenen Riesling. 0,2 l - € 7,50.
Beide waren wir sehr zufrieden mit unserer Weinwahl.
Für meinen Mann als Hauptgang: Garnelenpfanne – klassischer Brasseriestyle - € 18,50. Dazu wurde wieder Ciabatta angeboten. Es war aber kein Problem, noch Kartoffeln als Extra dazu zu nehmen.
Eine reichliche Portion Garnelen wurde klassisch in Öl, frischen Kräutern und einigen Coctailtomaten serviert. Garnelenpfanne
Auch am Knoblauch wurde nicht gespart. Da war mein Mann sehr erfreut. Separat gereicht ein Schälchen leicht angebräunter Drillinge. Beilagenkartoffeln
Diese hatten einen hervorragenden Kartoffelgeschmack. Diese wurden nicht berechnet, vermutlich ein Versehen.
Für mich: Ravioli – Walnuss-Feige – Geschmorte Rehkeule – Salbei - € 16.50.
Serviert wurde im tiefen Teller eine ausreichende Portion. Die Ravioli bissfest und mit gut abgestimmter Füllung. Walnüsse waren reichlich vorhanden, Feige suchte ich. Wenig Salbeigeschmack, scheinbar nur von 1 dekorierten Salbeiblatt. Schade ums Reh, denn erwartete ich ein kräftiges Schmorgericht. Ravioli – Walnuss-Feige – Geschmorte Rehkeule
Das Reh als Ragout zu den Ravioli noch passend, leider eher gekocht und nicht geschmort. Es fehlte an Röstaromen, das Fleisch noch fest, wenig Würze und Aroma, die Sauce ein zu dünner Sud.
Das Gericht war gut essbar, aber das geht deutlich besser. Ich bin auch sehr optimistisch, dass es sich um „Startmängelchen“ handelt.
Gut gesättigt verzichteten wir auf ein Dessert und machten den Platz für neue Gäste frei.
Wir wurden sehr herzlich verabschiedet und werden bei nächster Gelegenheit sehr gerne wiederkommen!
Es läuft noch nicht alles komplett rund, aber ich bin mehr als optimistisch: Das wird! Ich wünschte dem Kapellenrestaurant viel Erfolg!
Jahrzehnte war sie dem Verfall preisgegeben: Die Disibodenberger Kapelle St. Marien in Bad Sobernheim.
Vor einigen Jahren fiel dann der Entschluss, dieses wertvolle Kulturdenkmal aus dem 15. Jahrhundert zu retten. Der Förderverein Disibodenberger Kapelle Bad Sobernheim e. V. (https://www.disibodenberger-kapelle.de/die-disibodenberger-kapelle/geschichte) leistete erhaltende Dienste und sicherlich sehr viel Geld!
Es interessierte mich schon lange, wann es endlich losgeht und beim Friseur (wo sonst?) die Neuigkeit:
Das Kapellenrestaurant DENKMALz hat eröffnet.
Der ganzjährige Biergarten unter der Leitung von Thomas Röhlinger besteht schon erfolgreich seit 2018.
Den... mehr lesen
DENKMALZ - Die Kapellenküche
DENKMALZ - Die Kapellenküche€-€€€Restaurant, Hausbrauerei067518577080Kapellenstraße 5, 55566 Bad Sobernheim
4.0 stars -
"DIE langersehnte Restauranteröffnung an der Nahe" PetraIOJahrzehnte war sie dem Verfall preisgegeben: Die Disibodenberger Kapelle St. Marien in Bad Sobernheim.
Vor einigen Jahren fiel dann der Entschluss, dieses wertvolle Kulturdenkmal aus dem 15. Jahrhundert zu retten. Der Förderverein Disibodenberger Kapelle Bad Sobernheim e. V. (https://www.disibodenberger-kapelle.de/die-disibodenberger-kapelle/geschichte) leistete erhaltende Dienste und sicherlich sehr viel Geld!
Es interessierte mich schon lange, wann es endlich losgeht und beim Friseur (wo sonst?) die Neuigkeit:
Das Kapellenrestaurant DENKMALz hat eröffnet.
Der ganzjährige Biergarten unter der Leitung von Thomas Röhlinger besteht schon erfolgreich seit 2018.
Den
Geschrieben am 22.05.2019 2019-05-22| Aktualisiert am
22.05.2019
Johann Lafer befreit sich von allen Ketten und verlässt die Stromburg.
Nach 25 Jahren ist Schluss. Kein Gedanke mehr an die angekündigte Johann Lafer "Volksnähe" auf der Stromburg.
Die Stromburg steht nun komplett unter der Führung von The Good Taste GmbH & Co. KG.
Mir bleibt die tägliche nervige Werbung für ein Küchenstudio. Johann Lafer spricht: "Gutes Essen muss nicht teuer sein." Aus seinem Mund für mich der blanke Hohn. Aber die Werbeeinnahmen stimmen wohl.
Johann Lafer befreit sich von allen Ketten und verlässt die Stromburg.
Nach 25 Jahren ist Schluss. Kein Gedanke mehr an die angekündigte Johann Lafer "Volksnähe" auf der Stromburg.
Die Stromburg steht nun komplett unter der Führung von The Good Taste GmbH & Co. KG.
https://www.stern.de/genuss/essen/johann-lafers-stromburg-gibt-es-nicht-mehr---aus-nach-25-jahren-8721186.html
Mir bleibt die tägliche nervige Werbung für ein Küchenstudio. Johann Lafer spricht: "Gutes Essen muss nicht teuer sein." Aus seinem Mund für mich der blanke Hohn. Aber die Werbeeinnahmen stimmen wohl.
Johann Lafers Stromburg · Johanns Küche
Johann Lafers Stromburg · Johanns Küche€-€€€Restaurant0672493100Schloßberg 1, 55442 Stromberg
stars -
"Ausge-JOHANN-t...." PetraIOJohann Lafer befreit sich von allen Ketten und verlässt die Stromburg.
Nach 25 Jahren ist Schluss. Kein Gedanke mehr an die angekündigte Johann Lafer "Volksnähe" auf der Stromburg.
Die Stromburg steht nun komplett unter der Führung von The Good Taste GmbH & Co. KG.
https://www.stern.de/genuss/essen/johann-lafers-stromburg-gibt-es-nicht-mehr---aus-nach-25-jahren-8721186.html
Mir bleibt die tägliche nervige Werbung für ein Küchenstudio. Johann Lafer spricht: "Gutes Essen muss nicht teuer sein." Aus seinem Mund für mich der blanke Hohn. Aber die Werbeeinnahmen stimmen wohl.
Geschrieben am 21.05.2019 2019-05-21| Aktualisiert am
22.05.2019
Besucht am 07.05.2019Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 22 EUR
In die Piazzetta wollte ich schon lange mal. Das italienische Restaurant und Eiscafé besteht schon seit vielen Jahren. Von einer Kollegin weiß ich, dass es immer interessante Tagesgerichte gibt. Oft mit frischem Trüffel, darauf hoffte ich.
Mit großer Vorfreude auf das Treffen mit einer (leider ehemaligen) Kollegin traf ich am Restaurant in der Ortsmitte ein, ein naher öffentlicher und kostenloser Parkplatz inklusive. Kurzer Spaziergang durch die ehemalige Hauptstraße. Die Ortsumgehung nutzt dem Verkehr, nicht dem Einzelhandel und der Gastronomie.
Eine Stufe gilt es zum Betreten des Restaurants zu überwinden.
Ob die Toiletten ebenerdig sind, kann ich leider nicht sagen, da nicht aufgesucht.
Neben dem Eingangsbereich war ein Partyzelt aufgebaut. Eventuell damit Raucher witterungsbedingt versorgt sind.
Innen begrüßte mich eine Dame, ich nannte meine vorherige telefonische Reservierung. Einige Tische waren schon belegt und ich durfte unter den freien Tischen wählen.
Das Restaurant ein längerer Raum, links Tische, rechts Theke samt Eistheke.
Da wir Mädels uns lange nicht gesehen hatten, wählte ich einen Tisch im etwas abgeteilten Raum am Ende des Restaurants. Ordentliche Tische, mit sauberen gestärkten Tischtüchern versehen, bequeme Bestuhlung, alles recht schlicht. Schlicht mag ich, aber hier tendierte es sehr ins Nüchterne.
An den Wänden Fotos der italienischen Lebenslust samt Marktgeschehen, sicherlich selbst fotografiert, aber zu hoch und unvorteilhaft platziert. Schade.
Schade auch: Die befremdliche Überwachungskamera. Der Überwacher
Dieser Teil des Restaurants ist auch vom Hauptraum gut einsehbar, auch ohne Kamera. Als Gast möchte ich nicht nur mit leerem Glas oder Teller den Service nach Bildschirmcheck sehen. Vielleicht gibt es auch zwischendurch einen Wunsch. Ich möchte keine Kameraüberwachung, schon gar nicht im Restaurant bei einem privaten Essen.
Die Speisekarte und die Tagesempfehlungen wurden von der Chefin gereicht. Samt freundlichen Hinweis, die Jakobsmuscheln seien ausverkauft. Sehr nett, dies sofort zu erfahren, bevor man sich auf das Gericht freut.
Ein junger Mann in lässigster Freizeitkleidung fragte wenig später, ob ich schon etwas zu trinken bestellen möchte. Ich bestellte ein Mineralwasser. Keine Frage, ob groß oder klein.
Natürlich wurde einer einzelnen Person eine 0,75 l Flasche Mineralwasser serviert!
Gut, dass ich damit kein Problem hatte! Gut auch der faire Preis mit € 4,50.
Meine Ex-Kollegin traf ein, herzliche Begrüßung und auch sie durfte in Ruhe wählen.
Bei dem Servicemitarbeiter gaben wir die Bestellung auf.
Für meine Kollegin die Pizza Toni mit Mozzarella, roten Zwiebeln, Kirschtomaten, Basilikum. Bei der Größe habe ich nicht aufgepasst, vermutlich „mittel“ zu € 6,90.
Ich entschied mich von der saisonalen Tagesempfehlung (viel Spargel, kein Trüffel) für:
Calamari mit Beilagen nach Wahl - € 17,50.
Allerdings erst, nachdem ich mich versichert hatte, dass es sich bei den Calamari um Tintenfischtuben und nicht um vorpanierte TK-Tintenfischringe handelte. Bei den Beilagen hatte ich verschiedene Möglichkeiten. Als bekennende Pastasüchtige für mich „Pasta nach Gusto der Küche“ und ein Beilagensalat mit Essig-Öl-Dressing. Der Beilagensalat war im Preis meines Gerichtes inklusive.
Unsere Speisen wurden serviert und es sah alles gut aus. Schmeckte auch so.
Die Formpizza meiner Kollegin ohne besonderen Erkennungswert. Aber knusprig, frisch und wohl auch geschmacklich gut. Pizza Toni
Mein Beilagensalat bunt und frisch gemischt, gutes Dressing. Beilagensalat
Beim Calamari-Pasta-Teller kamen auch Urlaubsgefühle auf. Das sah gut aus, war es auch. Calamari mit Pasta
Zarte und gut gewürzte Kopffüßer. Mit gutem Öl und Knoblauch versehen. Dazu Spaghetti, meine Lieblingspasta. Diese ergänzt mit Zucchini, Tomaten, auch ein wenig Spargel fand ich.
Daumen hoch: Die Zusammenstellung gefiel mir. Daumen runter: Die „Sättigungsbeilage“ bezogen auf die Spaghetti war recht dürftig. Mein Hunger war gerade so gestillt. Mit einer mittleren Pizza wäre es ein besseres Sättigungsgefühl gewesen, hätte aber vielleicht nicht so gut geschmeckt. Preislich sollte es aber nicht an einer kleinen Portion Pasta liegen.
Irgendwann ist auch der geselligste Abend zu Ende. Trotz Kameraüberwachung waren wir zum Ende des Abend recht alleine. Die Chefin aufmerksam und freundlich, der junge Mitarbeiter hat noch Entwicklungspotential. Er war nüchtern wie das Ambiente, aber das Ambiente vermittelte trotz Nüchternheit mehr Freude und Persönlichkeit als er.
Also gingen wir zum Zahlen an die Theke. Ein ordentlicher Beleg für mich konnte erst nach Eingabe in die Kasse erstellt werden. Wir wurden freundlich verabschiedet.
In die Piazzetta wollte ich schon lange mal. Das italienische Restaurant und Eiscafé besteht schon seit vielen Jahren. Von einer Kollegin weiß ich, dass es immer interessante Tagesgerichte gibt. Oft mit frischem Trüffel, darauf hoffte ich.
Mit großer Vorfreude auf das Treffen mit einer (leider ehemaligen) Kollegin traf ich am Restaurant in der Ortsmitte ein, ein naher öffentlicher und kostenloser Parkplatz inklusive. Kurzer Spaziergang durch die ehemalige Hauptstraße. Die Ortsumgehung nutzt dem Verkehr, nicht dem Einzelhandel und der Gastronomie.
Eine Stufe gilt... mehr lesen
La Piazzetta
La Piazzetta€-€€€Eiscafe, Pizzeria063049927665Rathausplatz 2 - 3, 67752 Wolfstein
3.0 stars -
"Nette Pizzeria im Ortskern" PetraIOIn die Piazzetta wollte ich schon lange mal. Das italienische Restaurant und Eiscafé besteht schon seit vielen Jahren. Von einer Kollegin weiß ich, dass es immer interessante Tagesgerichte gibt. Oft mit frischem Trüffel, darauf hoffte ich.
Mit großer Vorfreude auf das Treffen mit einer (leider ehemaligen) Kollegin traf ich am Restaurant in der Ortsmitte ein, ein naher öffentlicher und kostenloser Parkplatz inklusive. Kurzer Spaziergang durch die ehemalige Hauptstraße. Die Ortsumgehung nutzt dem Verkehr, nicht dem Einzelhandel und der Gastronomie.
Eine Stufe gilt
Geschrieben am 12.05.2019 2019-05-12| Aktualisiert am
20.10.2023
Besucht am 02.05.2019Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 16 EUR
Es ist schon eine 1 – 2 Jahre her, dass ich bei GastroGuide den Beitrag über ein eritreisches Restaurant las. Äthiopische Küche? Der Beitrag las sich interessant und die aromatischen Gerichte gefielen mir. Leider bringt man ja Äthiopien eher mit Hungersnot in Verbindung.
Es ist schon eine längere Zeit her, als ich im Internet ein eritreisches Restaurant in Kaiserslautern fand. Zufriedene Gäste gaben Beurteilungen ab. Ich behielt es im Blick.
Es ist noch nicht lange her, da hatte ich etwas in Kaiserslautern zu erledigen. Das ging flott, also ging ich auf Safarisuche.
Das Restaurant liegt nur ca. 4 Gehminuten vom Fußgängerzonen-Einkaufszentrum „K in Lautern“ entfernt. Etwas versteckt, abseits der Geschäfte. Laufkundschaft wird es hier wohl nicht geben. Ich bin nicht ängstlich, war aber ganz froh, dass es noch hell war. Das ist nicht Lauterns Vorzeigeviertel… nee.
Ich fand das Safari. Ostafrikanische Spezialitäten in dunkler Spelunke. Gegenüber Betonbauten mit ungekonnten Grafittisprühereien. Vollkommene Tristesse. Nicht abhalten lassen! Eintreten!
Kopf sagt „nein“, Bauch sagt „nein… aber Hunger“. Kopf überlegt es sich anders: „wenn du es jetzt nicht probierst, fragst du dich noch ewig, was die eritreische Küche zu bieten hat!“.
Augen zu und durch! Dann ist auch der Schritt ins Dunkle nicht blendend!
Die Türe knarrte und durch einen kleinen Windfang betrat ich das Restaurant. .
Gleich vor mir ein runder Thekenbereich mit einer jungen Mitarbeiterin. Sie lächelte mir freundlich entgegen. Ein Platz für 1 Person war kein Problem und ich durfte tatsächlich einen der beiden kleinen schlichten Holztische am Fenster kapern. Tisch am Fenster
18.00 Uhr und das Restaurant war schon gut besucht, einige Tische mit Reservierung versehen. Es gibt nur 2 Tische mit Sitzbänken am Fenster zur Straße. Die weiteren Tische schließen hinter dem Thekenbereich an. Tageslicht gibt es hier nicht. Das Restaurant ist gehbehindertengerecht, ohne Stufen. Die Toiletten (nicht gehbinderten- / rollstuhlgeeignet) in die Jahre gekommen, aber sauber und gepflegt.
Die Speisekarte wurde gereicht und ich durfte in Ruhe darin stöbern. Die Gerichte darin gut erklärt, inklusive der „Tischmanieren“. Ich schaute mich um und fand ich es gar nicht so schlecht. Irgendwie authentisch. Viel Holz, gemütliche Sitznischen, afrikanische Deko, die Farbgestaltung passend. Alles mit deutlichen Gebrauchsspuren, aber sauber.
Und über allem hing schon ein angenehmer würzig-aromatischer Speisenduft. Auch das Personal, darunter 2 freundliche junge Männer, authentisch. Vielleicht in Deutschland geboren, aber nicht deutscher Herkunft. Dennoch sprachen alle akzentfreies Deutsch und die amerikanischen Gäste wurden mit perfektem Englisch beraten und bedient.
Kurz darauf fragte die junge Dame, ob ich schon ein Getränk bestellen möchte. Ich entschied mich für ein alkoholfreies Bitburger Pils, 0,33 l - € 2,80, ein Zweites folgte.
Um die Suche abzukürzen ließ ich mich gerne von der Mitarbeiterin beraten. Ich sagte ihr, dass ich zum ersten Mal die äthiopische Küche probieren möchte und dass es vegetarisch sein soll.
Sie empfahl mir: Bebiaynetu Veggie
Eine Kombination aus den Gerichten: Alicha: Dampfgegartes Gemüse (Kartoffeln, Karotten, Weißkohl, Zwiebeln, Gemüsepaprika,
Knoblauch, Grüne Bohnen, Ingwer) mit traditioneller Eritreischer / Äthiopischer Gewürzmischung und Curry im Ofen verfeinert. Timtimo: Rote Linsen, langsam gekocht nach altem Familienrezept,
in schmackhafter Soße zubereitet. Okra: Klein geschnittene Okraschoten, angedünstet in gehackten Zwiebeln,
Tomaten und mit traditionellen Gewürzen verfeinert. Shiro: Gemahlene Kichererbsenmehl-Mischung nach altem, traditionellen Rezept gekocht und gewürzt.
Und damit ich wirklich einen guten ersten Eindruck bekomme, bot sie an, zusätzlich noch Gomen: Grünkohl in der Pfanne mit Olivenöl angebraten, mit Zwiebeln und Knoblauch angedünstet und nach altem Rezept gut gewürzt.
auf den Teller zu bringen.
Grünkohl mag ich gerne, also nahm ich die Zugabe dankend an.
Traditionell wird zu den Speisen Injera gereicht.
Die Injera, eine Sorte von weichem Fladenbrot aus Teffmehl und Hefe, ist hierbei wortwörtlich unverzichtbare Grundlage – nämlich Beilage, Besteck und Teller zugleich. Das luftig-leichte, dünne Brot erinnert optisch und haptisch zwar an Pfannkuchen, der Geschmack jedoch lässt Sauerteig erkennen (der Teig gärt bis zu 3 Tage).
Das gesunde Teffmehl ist glutenfrei, daher sind Personen mit Gluten-Unverträglichkeit sicherlich dankbar für die Alternative.
Vorab wurde ein Körbchen mit Gabel und das gerollte Injera gebracht. Die Mitarbeiterin erklärte mir, dass traditionell mit den Fingern gegessen wird und ein Stück Injera als Besteckersatz zur Aufnahme der Speisen dient. Dies wusste ich bereits, bekannte mich aber dazu, sehr ungerne mit den Fingern (Brot / Brötchen ausgenommen) zu essen. Danke für die Gabel.
Wenig später wurde von einem jungen Mann mein Essen gereicht, abgedeckt unter einer bunten Speisenhaube, vermutlich aus Stroh. Darunter die bunte Vielfalt auf einem weiteren Injerafladen. Mir wurde empfohlen, diesen unbedingt zu kosten, dann die Saucen und Gewürze ziehen in den Fladen ein. Mit einem „guten Appetit“ durfte ich mich auf die Reise begeben.
Unten beginnend (6 Uhr): Alicha. Weiter im Uhrzeigersinn: Timtimo aus roten Linsen, Okra, Timtimo aus gelbe Linsen, Shiro, Gomen. Mittig etwas Salat. Bebiaynetu Veggie
Und versuchte natürlich mein Glück, wie es sich gehört, mit einem Stück des feinporigen Hirsefladens das Gemüse aufzunehmen. Der zweite Bissen landete auf der Hose. Das will gelernt sein, wie mit Stäbchen essen. Und das übt man lieber alleine zu Hause. Also weiter mit der Gabel.
Kurz darauf die Frage, ob es mir schmeckt. Dies konnte ich gerne bejahen.
Damit ich auch wirklich gut versorgt war, bekam ich noch eine Auswahl zum Nachwürzen: Salz, eine Gewürzmischung und zwei scharfe Hausgemachte Pasten. Gewürze
Die Pasten waren richtig klasse und mit ordentlichem Wumms. Allerdings waren dann die Aromen der verschiedenen Speisen nicht mehr zu schmecken. Und die Speisen gefielen mir alle gut, ich konnte kaum einen Favoriten ausmachen.
Das zusätzlich gereichte Injera war leider nicht warm. Auf meine Nachfrage ist dies wohl normal. Es würde jeden morgen frisch zubereitet, erklärte der freundliche Mann im Service. Das Injera, auf dem die Speisen angerichtet waren, gefiel mir am besten. Erwärmt und gewürzt durch die Speisen. Ganz geschafft habe ich die große Portion nicht.
Nach und nach füllte sich die lauschige Höhle. Darunter wohl auch Landsleute (hier konnte ich sehen, wie gekonnt man mit dem Fladen die Speisen aufnehmen kann) und zahlreiche Amerikaner.
Meine anfänglichen Bedenken waren vollkommen unbegründet. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, es schmeckte gut und die jungen Leute im Service machten einen super engagierten Job. Ich wurde sehr freundlich verabschiedet.
Fazit: Ich bin froh, diese neue Küche probiert zu haben. Empfehle das Restaurant auch gerne weiter. In einer geselligen Runde macht das Probieren sicherlich noch mehr Spaß. Meine Lieblingsküche wird es nicht. Das weiche, zimmerwarme Injera als Grundlage der Speisen konnte mich leider in Geschmack und Konsistenz nicht überzeugen. Da sind mir die Fladenbrote anderer Länder deutlich lieber.
Es ist schon eine 1 – 2 Jahre her, dass ich bei GastroGuide den Beitrag über ein eritreisches Restaurant las. Äthiopische Küche? Der Beitrag las sich interessant und die aromatischen Gerichte gefielen mir. Leider bringt man ja Äthiopien eher mit Hungersnot in Verbindung.
Es ist schon eine längere Zeit her, als ich im Internet ein eritreisches Restaurant in Kaiserslautern fand. Zufriedene Gäste gaben Beurteilungen ab. Ich behielt es im Blick.
Es ist noch nicht lange her, da hatte ich etwas in Kaiserslautern... mehr lesen
4.0 stars -
"Petra auf Safari-Tour" PetraIOEs ist schon eine 1 – 2 Jahre her, dass ich bei GastroGuide den Beitrag über ein eritreisches Restaurant las. Äthiopische Küche? Der Beitrag las sich interessant und die aromatischen Gerichte gefielen mir. Leider bringt man ja Äthiopien eher mit Hungersnot in Verbindung.
Es ist schon eine längere Zeit her, als ich im Internet ein eritreisches Restaurant in Kaiserslautern fand. Zufriedene Gäste gaben Beurteilungen ab. Ich behielt es im Blick.
Es ist noch nicht lange her, da hatte ich etwas in Kaiserslautern
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Für unsere Anreise suchte ich eigentlich einen Zwischenstopp und fand „Ich weiß ein Haus am See“ an der Mecklenburger Seenplatte (https://www.hausamsee.de). Leider war kein Zimmer mehr frei, aber das überaus nette Telefonat mit einem Mitarbeiter des Hauses brachte mir diesen Tipp für Kühlungsborn.
In Kühlungsborn eingetroffen waren wir schnell froh, unsere Unterkunft in dem beschaulichen Rerik gefunden zu haben. Menschenmassen zogen über die Promenade, überfüllte Restaurants. Das Restaurant von Herrn Hahn, in einer Seitenstraße der Promenade gelegen, hätten wir ohne den Tipp bestimmt nicht gefunden.
Ein sehr schönes historisches Haus aus dem Jahr 1910, die Villa Astoria!
Ein Schieferaufsteller, mit ordentlicher Kreideschrift, vor dem Restaurant wies auf:
„Mezze“ Mediterrane Vorspeisen aus der libanesisch-syrisch-israelischen Küche des Nahen Ostens“
Darunter: „Make Hummus – not war“ … wie wahr! Es könnte so einfach sein. Und die Speiseankündigung reizte mich sofort.
Ich sprang schnell rein um zu fragen, ob am Abend noch ein Tisch für 2 Personen frei ist. Ich machte mir wenig Hoffnung. Eine junge Mitarbeiterin nahm mich mit ins Büro und wir hatten Glück! Tisch reserviert.
Wie vereinbart trafen wir um 18.30 Uhr ein. Die Mitarbeiterin empfing uns herzlich, nahm die Jacken ab und begleitete uns zu unserem Zweiertisch in der Mitte des Restaurants. Sehr hell und schön gestalteter Landhausstil.
Über wenige Stufen gelangt man zu einer sehr gepflegten und geschützten Außenterrasse.
Die offene Küche ist von zwei Seiten einsehbar. Guter Duft lag in der Luft und die angekündigten Mezze standen bereits auf einer großen Anrichte als vielfältiges Buffet bereit.
Somit stand meine Vorspeise schon mal fest.
Die modern gestalte Speisekarte wurde gereicht, nicht überladen, auf gute Zutaten (z. B. Herkunft des Fleisches) bedacht.
Bei der jungen Mitarbeiterin gaben wir unsere Wünsche auf:
Unsere Getränke:
1 Flasche Glashäger Mineralwasser, 0,75 l - € 6,50.
Grauburgunder trocken, Nahe, Weingut Korell, Bad Kreuznach, 0,2 l – € 8,50
Riesling Kalkmergel, Pfalz, trocken, Gebrüder Rings, Freinsheim, 0,2 l - € 8,50
Unsere Vorspeisen:
Hausgebeizter Lachs mit Kartoffelrösti , Meerrettich-Frischkäse und Honig-Senfsauce - € 11,80 für meinen Mann.
Meine Vorspeise stand ja bereits fest: Mezze vom Büffet - € 12,50. Diese zubereitet vom syrischen (ich hoffe, ich habe richtig zugehört) Koch. Tolle Idee, diese Küche hier zu integrieren.
Zum Hauptgang wollte mein Mann der geballten Knoblauchladung nicht widerstehen:
Hausgemachte Spaghetti Aglio Olio mit Knoblauch, Petersilie und Peperoncini (für sehr faire € 7,00) mit gebratenen Black Tiger Shrimps und Knoblauch-Chiliöl für insgesamt € 14,50.
Mich reizten beim Hauptgang insbesondere die Beilagen:
Echter Wildlachs mit geschwenktem Schmorsalat, Duftreis und Frühlingszwiebel-Ingwerpesto – € 18,50.
Die Getränke wurden zügig und gut gekühlt von einem jungen Mann serviert.
Dazu ein Kräuterfrischkäse, Olivenöl, schwarze und grüne Oliven.
3 Sorten frisches Brot, sowie eine kleine „Salzweltreise“. Sehr interessant, wie vielfältig Salz sein kann.
Das schwarze „würzig-stark“-beschriebene indische Salz erwischte meinen Mann. Nach seiner Mimik, ich glaube es fiel der Begriff „wie faule Eier“, verzichtete ich gerne auf den Test. Aber interessant :-).
Die junge Mitarbeiterin bat ich um einen Tipp, kurz vor dem Servieren der Vorspeise meines Mannes. Dies klappte, trotz immer mehr eintreffender Gäste, ganz ausgezeichnet.
Also machte ich mich auf zu den fernöstlichen vegetarischen Köstlichkeiten. Alles ordentlich beschildert.
Bulgur, Okraschoten, verschiedene Linsen, Paprika, Kichererbsen, Bohnen, Artischocken, Aubergine… hauchdünnes, knuspriges Fladenbrot und natürlich Hummus. Ich konnte nicht umhin, den Teller wirklich bis auf die letzte Ritze zu füllen. Denn da war nichts dabei, was ich nicht probieren wollte. Dennoch: Auf 2 – 3 Köstlichkeiten musste ich verzichten. Aus Platzgründen auf dem Teller und wohl auch im Magen.
wurde auch die Vorspeise für meinen Mann serviert.
Die Mitarbeiterin fragte, ob wir noch ein Körbchen Brot möchten. Sehr nett und aufmerksam, aber hier konnten wir wirklich bei dem Gebotenen ablehnen.
Ich muss zugeben: Die Vorspeise meines Mannes war schöner angerichtet als meine Aromenreise.
Beide waren wir mit unserer Wahl sehr zufrieden.
Ich, mit den vielfältigen Gewürzen, Hülsenfrüchte liebe ich in allen Variationen, Minze und Co. Es schmeckte wirklich alles.
Der hausgebeizte Lachs wunderbar zart. Dazu 3 kleine knusprige Röstitaler. Mittig ein knackig frischer Salat mit feinem Dressing.
Nach angenehmer Pause ging es mit unseren Hauptspeisen weiter. Diese von Herrn Hahn persönlich serviert.
Für meinen Mann ein tiefer Teller, gut gefüllt mit der hausgemachten Pasta. Die Spaghetti genau richtig al dente. Die Garnelen, in der Schale gebraten, noch leicht glasig. So soll es sein. Sehr gut gewürzt und am Knoblauch wurde auch nicht gegeizt. Außerdem wurde noch eine Schale mit frisch geriebenem Parmesan gereicht.
Der Lachs angekündigt als „echter! Wildlachs. Der Hinweis sicherlich, damit die „lachsuntypische“ blasse Farbe erklärt ist. Dieser „echte Wildlachs“ wird recht selten angeboten.
Geschmacklich tendiere ich eher zum „unechten Zuchtlachs“. Trotzdem war ich auch mit meinem Hauptgang zufrieden. Lachs, Schmorsalat, Tomatenwürfel und der lockere Reis entfalteten ihre natürlichen Aromen, unterstützt von dezenter Würze. Der Knaller: das fein pürierte Frühlingszwiebel-Ingwerpesto. Dies gab diesem Gericht ordentlich frisches Aroma.
Abschluss für uns beide noch einen Espresso - € 2,50. Dazu gab es noch einen Haferkeks.
Hier fanden wir, was wir in der Gastronomie in Rerik vermissten: Gutes und kreatives, abwechslungsreiches Essen. Ein schönes Ambiente und einem unkompliziert-freundlichem Service.
Nicht zu vergessen Tillmann Hahn persönlich: Immer und überall, ruhig und entspannt (zumindest wirkend). Mal in der Küche, an der Anrichte, persönlich die Speisen servierend, nachfragend ob alles schmeckt.
Ein sehr schöner Abend bei Herrn Tillmann und Team!