"Saucier des Grauens"
Geschrieben am 04.05.2022 2022-05-04 | Aktualisiert am 04.05.2022
Restaurant Moriki
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Restaurant, Take Away
0722190193901
Lange Straße 100, 76530 Baden-Baden
"Erster Besuch in einer altbekannten Stätte"
Geschrieben am 04.05.2022 2022-05-04 | Aktualisiert am 04.05.2022
Schuberts Brasserie
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Restaurant, Brasserie
051189963633
Geibelstraße 77, 30173 Hannover
"Sympathischer Landgasthof, der mit solidem Saucenhandwerk punktete"
Geschrieben am 03.05.2022 2022-05-03 | Aktualisiert am 03.05.2022
Landgasthof Goldenes Lamm
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Restaurant, Landgasthof
07272730102
Hauptstraße 53, 76764 Rheinzabern
"Lieferdienst"
Geschrieben am 03.05.2022 2022-05-03
Domino's
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Lieferdienst, Take Away, Pizzeria
062197603020
Luisenstr. 38, 68199 Mannheim
"schon besser mexikanisch gegessen"
Geschrieben am 03.05.2022 2022-05-03
Paco’s Tacos
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Restaurant, Lieferdienst, Pizzeria
062133938448
P3, 7, 68161 Mannheim
"Spanferkel goes Croatia......"
Geschrieben am 02.05.2022 2022-05-02 | Aktualisiert am 02.05.2022
Gasthof Hesselink
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Restaurant, Gasthof
05924783156
Beckstraße 1, 48455 Bad Bentheim
"Kulinarischer Tanz in den Mai!"
Geschrieben am 02.05.2022 2022-05-02 | Aktualisiert am 02.05.2022
Landgasthof Backers
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Restaurant, Landgasthof, Catering, Partyservice
05936904770
Kirchstraße 25, 49767 Twist
"Zum 31.07.2022 schließt die Eiche in Tinnum endgültig ihre Türen, und wird abgerissen"
Geschrieben am 02.05.2022 2022-05-02
Zur Eiche
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Restaurant, Catering
0465131144
Zur Eiche 38, 25980 Sylt
"Vive le Président!"
Geschrieben am 01.05.2022 2022-05-01 | Aktualisiert am 01.05.2022
Restaurant Pastis
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Restaurant, Bistro, Brasserie
03081055769
Rüdesheimer Str. 9, 14197 Berlin
"Megahammer"
Geschrieben am 01.05.2022 2022-05-01
Café Bleu
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Restaurant, Cafe, Biergarten
0721856392
Kaiserallee 11, 76133 Karlsruhe
"Gerne, immer mal wieder"
Geschrieben am 01.05.2022 2022-05-01
Averdunkshof - Restaurant & Events
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Restaurant, Biergarten, Partyservice
02845941440
Weserstraße 28, 47506 Neukirchen-Vluyn
"Ein vorzeige Familienbetrieb der äußerst auf regionale/ nachhaltige Produkte achten"
Geschrieben am 29.04.2022 2022-04-29
Michael Moro
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099711573
Wirtsweg 3, 93482 Pemfling
"Neue Kulinarik im Kulturpalast"
Geschrieben am 29.04.2022 2022-04-29
Tutti – Café und Bistro im Kulturpalast
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Restaurant, Bistro, Cafe
Schloßstraße 2, 01067 Dresden
"Meeresfrüchte gelingen vorbildlich"
Geschrieben am 28.04.2022 2022-04-28 | Aktualisiert am 29.04.2022
Tanica
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Restaurant
02212405271
Engelbertstraße 31 a, 50674 Köln
"Das ist wirklich sehr schade!"
Geschrieben am 28.04.2022 2022-04-28 | Aktualisiert am 28.04.2022
Restaurant Ackermann
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Biergarten, Sternerestaurant, Partyservice
025341076
Roxeler Straße 522, 48161 Münster
"„Gosch“ wird nach Cuxhaven-Duhnen in die erste Reihe kommen"
Geschrieben am 28.04.2022 2022-04-28
GOSCH Sylt
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Restaurant
Duhner Strandstraße 2, 27476 Cuxhaven
"Und wieder passte es, gerne wieder"
Geschrieben am 27.04.2022 2022-04-27
Sportgaststätte SV Zuchering
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Restaurant, Partyservice, Gaststätte
08450924104
Seeweg 17, 85051 Ingolstadt
"Gut gemeint ist eben nicht automatisch gut gemacht..."
Geschrieben am 27.04.2022 2022-04-27 | Aktualisiert am 27.04.2022
Frittenwerk · Pommesmanufaktur · Milaneo
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Schnellrestaurant, Imbiss
021126009227
Mailänder Platz 7, 70173 Stuttgart
"typisch Odenwälder Spezialitäten"
Geschrieben am 27.04.2022 2022-04-27
Zum Talhof
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Restaurant, Landgasthof
062536991
Kreiswaldstraße 4, 64668 Rimbach
"günstig und lecker essen"
Geschrieben am 27.04.2022 2022-04-27
Das Curry Haus
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Bistro, Take Away
062013895718
Hauptstraße 108, 69469 Weinheim
"Wer hier meckert, der sollte zu Hause essen!"
Geschrieben am 27.04.2022 2022-04-27
XIAO
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Restaurant, Erlebnisgastronomie, Take Away
022389645570
Am Westufer 1, 50259 Pulheim
"Sehr enttäuscht"
Geschrieben am 26.04.2022 2022-04-26
XIAO
€-€€€
Restaurant
023656995035
Herzlia Allee 129, 45770 Marl
"Zwiebelche for free"
Geschrieben am 26.04.2022 2022-04-26
Best Worscht in Town
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Imbiss, Take Away
061726847474
Louisenstraße 86-90, 61348 Bad Homburg vor der Höhe
"Erfreuliche Croques vom Imbiss mit Lieferservice"
Geschrieben am 26.04.2022 2022-04-26 | Aktualisiert am 26.04.2022
Rinows Grillimbiss
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Lieferdienst, Imbiss, Take Away
04122715725
Großer Sand 113, 25436 Uetersen
"„Gosch“ wird nach Cuxhaven-Duhnen in die erste Reihe kommen"
Geschrieben am 26.04.2022 2022-04-26 | Aktualisiert am 26.04.2022
Gosch
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Restaurant
Duhner Strandstraße 2, 27476 Cuxhaven
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen 

Unser Tisch
Das Brot
Pissaladiere
Kalbstatar/Spargel
Lammcarree
Außenansicht
Der Innenhof
Der Gastraum
Gemütliches Eck
Blick zur "geistreichen" Theke
Exotische Schnapsempfehlungen
Deko auf der Fensterbank
Das Helle Hopfengold vom Tegernsee
Der kleine Beilagensalat
Nochmal der Beilagensalat
Der gebackene Schafskäse (nah)
Der gebackene Schafskäse in der Totalen
Brotkörbchen zum Schafskäse
Rumpsteak im Anschnitt
Rumpsteak mit Pfefferrahmsauce
Der Apfelstrudel
Das Spargelcrèmesüppchen
Schweinemedaillons mit Rahmchampignons
Spätzle zu den Schweinemedaillons
Schnitzel Wiener Art mit Pep!
Pommes zum Schnitzel
Schnitzel in Pfeffertunke
































































anklicken um den Turm in ganzer Pracht zu sehen






Dann kam Corona, und die Sache wurde nicht besser.
Und als sich letztes Jahr schließlich Calvin zu unserer Familie gesellte, hatten wir die Hoffnung schon beinahe aufgegeben, denn Hunde haben dort keinen Zutritt (offene Küche!), ganz gleich, ob sie fusseln oder nicht.
Aber dann bot sich doch endlich eine Gelegenheit. Meine liebe Schwester hatte mir nämlich zum letztjährigen runden Geburtstag einen großzügigen Gutschein fürs Festspielhaus geschenkt, gekoppelt mit dem Angebot, derweil den Hund zu hüten und dafür extra aus Freiburg anzureisen. Selbst während eines eventuell damit verbundenen Dinners wollte sie noch die Stellung halten. Schwestern schenkt der liebe Gott, das weiß man seit dem Kinderbuchklassiker, der (Zufall?) ein Jahr nach ihrer Geburt erschienen war.
So spazierten wir denn frohgemut, Sol Gabetta und Simon Rattles Londoner Symphoniker in unseren Gehörgängen leise nachhallend, die paar Meter ins schräg gegenüberliegende Hotel Roomers, dessen Erdgeschoss das Moriki zu einem nicht kleinen Teil ausfüllt. An dieser Stelle lege ich allen Leserinnen und Lesern MarcOs Bewertung ans Herz, in der er das Restaurant ausführlich und mit viel Hintergrundwissen beschrieben hat; seitdem hat sich, zumindest was das Erscheinungsbild angeht, nicht viel geändert.
Neu hinzugekommen sind möglicherweise Wonderwoman und Superman, auf die der Blick als erstes fällt, wenn man durch den Hoteleingang tritt, und hinter denen man links in die Toilette abbiegt,
vielleicht auch die Kuckucksuhrparade auf dem Weg von Hotellobby zum Restaurant. Da ahnt auch der weniger ortskundige Wanderer, dass es in den Schwarzwald nur ein paar kurvige Höhenmeter sind.
Auf angenehme Lautstärke gedimmte Technomusik empfing uns – der musikalische Kontrast zum Konzert hätte nicht größer sein können, aber man ist ja vielseitig empfänglich. Wir liefen an einer Theke vorbei, hinter der zwei Sushiköche ihrer Arbeit nachgingen, an der man aber leider nicht sitzen kann, um ihnen dabei zuzuschauen. Da hätte man sich die offene Küche eigentlich sparen und Hunden den Zutritt erlauben können.
Lustigerweise wurden wir offenbar an den selben Platz geführt, an dem MarcO und seine charmante Begleitung damals gesessen hatten, heute in Zweiertischen arrangiert. Und zwar so eng gestellt, dass ich meinen Hintermann bitten musste, kurz mal vorzurücken, damit ich in meinen Sessel rutschen konnte. Dieser wiederum war so tief, dass wir uns später gezwungen sahen, unser Essen in Gottesanbeterinnenhaltung einzunehmen. Hier hat man wohl versucht, einen Kompromiss zwischen Restaurant und Lounge zu finden, der beiden Bestimmungen nicht ganz gerecht wird. Später wurde auch der Tisch direkt neben unserem besetzt, was für die Privatsphäre nicht gut war, dafür durften wir aber Zeuge werden, wie jemand seine Sushi mit Messer und Gabel verspeiste. Das bekommt man nicht alle Tage geboten.
Noch immer von hoher Beschwingtheit getragen, starteten wir in den Abend mit einem uns unbekannten Getränk, einem Sparkling Sake ‘Nene‘ von Gokyo, für champagnerwürdige 18 Euro den Zehntelliter. Serviert wurde er in einem Tonkrüglein, getrunken aus einem Näpflein, wie man es eben von Sake kennt, dessen raue Oberfläche aber nicht gut für die sparkliness ist. Geschmeckt hat er wie mäßig süße Traubenlimo, und von Alkohol war wenig zu spüren. Ganze 4,5% waren es, wie ich später herausfand, das ist für etwas, was den Namen Sake trägt, mehr als bescheiden. Unbescheiden dagegen der selbst für Baden-Badener Verhältnisse üppige Preisfaktor 10. Mit einem der namenlosen Gläschen Winzersekt zu 11 Euro wären wir in jeder Hinsicht besser gefahren.
Auch beim Wasser langt man kräftig zu – 9,50 Euro für die Flasche Aqua Monaco, das auch nur wie Wasser schmeckt, dürfte unser bisheriger Rekordpreis für Designerwasser gewesen sein. Und wir sollten noch eine Menge davon brauchen...
Übertrieben hungrig waren wir nicht, hatte es mittags doch Spargeln nach Art des Hauses gegeben, mit reichlich Schinken und noch reichlicherer holländischer Sauce. So beschränkten wir uns auf Vorspeise und Hauptgericht.
Aus der Rubrik fancy starters wählte meine Frau seabream & truffle (7 Scheiben Dorade, Schnittlauch, Yuzu-Trüffel-Sauce, 20 Euro). Ihre hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht, der Fisch war wunderbar frisch und das Trüffelöl im Yuzu-Dressing nicht zu dominant. Ich durfte ein Scheibchen probieren und wäre neidisch gewesen, wenn ich mit meiner Vorspeise nicht ebenso glücklich gewesen wäre.
Mein tuna tartar imperial (Gelbflossenthunfisch, Imperial Kaviar, Crème fraîche, Sojasauce, Sesamöl, Nori, 24 Euro) pickte ich mit den Stäbchen einzeln auf, um die wunderbar marinierten, festen Stückchen so langsam wie möglich zu genießen. Vom milden Kaviar hätte es gerne etwas mehr sein können, um richtig schön dekadent gewesen zu sein. Rätselhaft allerdings die Funktion der Noriblättchen – sollte ich mir vielleicht mit dem Tatar ein Röllchen drehen? Der Kellner, der den Teller später abräumte, konnte mir auch nicht helfen.
So hätte es weitergehen können, tat es aber nicht. Meine nach langer Konzert- und Restaurantabstinenz in Feierlaune befindliche Frau entschied sich für den lobster imperial (Hummerschwanz, Nussbutter, Imperial Kaviar Gold, Ponzu, Honig-Kresse, Reis, 50 Euro). Doch zum Feiern gab es wenig: Der Hummerschwanz war nur ein Schwänzchen (das Foto täuscht etwas, der Teller war nicht besonders groß), wenn auch ein delikates, zartes und noch leicht glasiges. Die Ponzusauce aber war bis zur Ungenießbarkeit versalzen. Dagegen kam das Hümmerchen nicht an, und der feine Kaviar erst recht nicht. Vielleicht wird im Moriki ja zu wenig asiatischstämmiges Personal beschäftigt, gesehen haben wir jedenfalls nur einen an der Sushitheke, denn ein japanischer Koch hätte das so nicht aus der Küche gelassen, davon bin ich überzeugt.
Etwas, aber nicht viel besser erging es mir mit meinen bbq lamb chops (Lammkotelettes, chinesische Five-Spice-BBQ-Sauce, Pak Choi, Reis). Die Chops waren zwar über jede Kritik erhaben, ganz zartes Fleisch, außen leicht gebräunt und innen noch schön rosa - dummerweise hatte ich es versäumt, den appetitlichen Anschnitt zu fotografieren. Das Pak Choi dagegen war höchstens für Sekunden gegart (gedämpft?), jedenfalls noch roh. Das Lamm hätte es zu Lebzeiten sicher gerne verzehrt, ich ließ es lieber liegen. Und dann die Tunke... Sie war fast so versalzen wie beim Hummer und schmeckte, als wäre jemandem die Sojasauce ausgerutscht, dabei liebe ich Five-Spice über alles! Nur eine weitere Flasche Münchner Schickeriawasser konnte den Aminosäureschock in Grenzen halten. Erinnert hat mich das Geschmackserlebnis an manche asiatischen Wochen in der Betriebskantine, wo die Köche gemeint hatten, man müsste nur reichlich Sojasauce drüberkippen, fertig ist die Nudelpfanne “Asia“. Lang ist’s her...
Die Schale, in der die Chops serviert wurden, war zwar hübsch, aber für den Zweck nur mäßig geeignet. Der Rand war so hoch, dass das Besteck beim Ablegen immer in die Sauce rutschte, und beim Schneiden war er auch im Weg, erst recht bei der komischen Armhaltung, zu der die tiefen Sessel uns zwangen.
Sehr erfreut war ich dann aber doch aber über die Reaktion des Kellners, dem ich von dem Hauptgerichte-Debakel berichtete. Er schien in keiner Weise überrascht (was immer das wieder bedeutet), und siehe da, auf unserer Rechnung tauchte der Hummer nicht auf. Was wir nicht genossen hätten, bräuchten wir auch nicht zu bezahlen, meinte er. Eine äußerst noble Geste, mit der wir im Leben nicht gerechnet hätten. So hätte sich der Service volle 5 Punkte verdient, wenn das Team zuvor etwas zugewandter operiert hätte.
Deutlich darunter rangiert die sehr heterogene Küchenleistung: Sparkling Sake 1, Vorspeisen je 5, Hummer 2, Lamm 3, macht im Mittel 3.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis wäre auch ohne die angesprochenen Mängel nicht günstig gewesen, aber so ist es schlicht eine Katastrophe (2). Daran tragen natürlich auch die vielen zahlungskräftigen Gäste bei, die in Baden-Baden herumlaufen und ihre offiziellen oder inoffiziellen Reichtümer unter die Leute bringen.
In den äußerst originell designten Toiletten hingegen war die Sauberkeit makellos, soweit man das bei dem dunklen Interieur und der schummrigen Beleuchtung beurteilen kann (4).
Das Ambiente schließlich litt unter der Enge, der unbequemen Sitzposition und dem Geschirr, das optisch besticht, aber beim Essen im Weg ist (3).
Fazit: Wir werden es wohl bei diesem Besuch belassen, und wenn nicht, dann wie seinerzeit MarcO mehr in Richtung Sushi tendieren. Die kann man zwar auch versemmeln, aber wenigstens hat da der Saucier seine Finger nicht im Spiel.