Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde, ohne immer zu wissen woraus es bestand. Am meisten beeindruckt haben mich die französische, die indonesische, die vietnamesische, die thailändische, die chinesische und nicht zuletzt auch die deutsche Küche sowie die gigantischen Fleisch- und Wurstfressereien in Argentinien. Ich koche selbst auch gerne, wobei meine Stärken ganz eindeutig in den Bereichen "Wild" (alles von meiner lieben Oma Sannchen gelernt) und "Meeresfrüchte" (mir selbst aus Kochbüchern beigebracht bzw. diverse einschlägige Koch-Seminare besucht) liegen. Ein ganz normales saarländisches, pfälzisches oder elsässisches Gericht kriege ich aber auch schmackhaft hin. Wo viel mit Tiefkühlware und/oder mit Convenienceprodukten gearbeitet wird, behagt es mir nicht und Schickimickifraß mag ich nicht.. Wird aber mit frischen regionalen Produkten handwerklich gut und dann noch mit etwas Pfiff und Raffinesse gekocht, fühle ich mich wohl. Stimmen dazu noch Service und Ambiente, komme ich gerne wieder und spare auch nicht mit Lob und Bewertungs-Sternen. Wobei mir dabei egal ist, ob es sich um einen Sternetempel, einen Landgasthof oder einen sogenannten Imbiss handelt:-)))
Durch meinen sehr grenznahen Wohnsitz Saarbrücken habe ich die Möglichkeit, hier und im benachbarten Frankreich auf viele anerkannt gute Restaurants und Gaststätten "zugreifen" zu können; die ein und andere Bauchlandung lässt sich aber nicht immer ausschließen. Über meine Besuche habe ich bisher (seit 2011) im Internet-Portal "Restaurant-Kritik" (das mittlerweile leider durch "Yelp" übernommen worden ist) Rezensionen geschrieben. Dass dort nicht immer alle Mitkritiker meiner Meinung waren und auch meine Kommentare ab und zu in den falschen Hals bekommen haben, damit konnte und kann ich durchaus leben. Klare Worte (ohne jemanden zu verletzen) werde ich jedenfalls auch in diesem Forum nicht scheuen.
Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde,... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 298 Bewertungen 656095x gelesen 10016x "Hilfreich" 8486x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 09.11.2025 2025-11-09| Aktualisiert am
09.11.2025
Besucht am 08.11.2025Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 108 EUR
Dafür waren wir am gestrigen Abend wieder mal zu Besuch im ältesten Gasthaus der Stadt Saarbrücken; eine Woche zuvor hatten wir schon einen Tisch bestellt gehabt, mussten dann aber leider krankheitsbedingt absagen. Gestern nun war alles im Lot und alles in Butter auf dem Kutter; kurz nach 18 Uhr trafen wir vor Ort ein. Noch waren einige Tische in dem recht kleinen aber sehr gemütlichen Gastraum frei und wir hatten die Wahl zwischen mehreren Zweiertischen. In kurzer Folge trudelten weitere Gäste ein und nicht mal eine Dreiviertelstunde später war der Laden gerammelt voll.
Das gestern agierende Serviceteam, eine junge Frau und ein etwas älterer Herr, kannten wir nicht, was kein Wunder war; waren wir doch über zwei Jahre nicht hier gewesen. Nicht, weil es uns im "Adler", den wir in der Vergangenheit häufig frequentiert hatten, nicht mehr gefallen hätte; nein, es hatte sich einfach nicht ergeben.
An der normalen Speisekarte hat sich von der Zusammensetzung des Speisenangebots nichts geändert, an den Preisen aber sehr wohl. So ist beispielsweise der Preis der von mir so sehr geschätzten Kalbsnierchen seit unserem letzten Besuch im August 2023 um fast 20% gestiegen! Zusätzlich zu der Normalkarte gibt es derzeit eine Muschelkarte mit Miesmuscheln in sieben verschiedenen Zubereitungsarten und dann natürlich noch die Schiefertafel an der Wand mit den vielen Tagesempfehlungen. Wer hier nicht fündig wird, dem ist auch nicht zu helfen.
Meine liebe Frau, gestern FvD, wählte als Getränke ein kleines Wasser (Taunusquelle medium 0,25l EUR 2,50) und dazu ihren traditionellen Averna (ohne Zitrone, aber mit Eis) für EUR 3,50. Ihre beiden Speisen suchte sie von der Schiefertafelangeboten aus: als Vorspeise die sechs Austern Fine de Claire No.2 für EUR 21,00 und als Hauptgericht die "Rinderroulade bürgerlich mit Bratkartoffeln, Rotkraut und gedünstetem Gemüse" für EUR 25,00. Dazu bekam sie noch den Beilagensalat zu meinem Hauptgericht; im Austausch bekam ich eine ihrer Austern. Mit ihrer Wahl war sie rundum äusserst zufrieden, alles war bestens. Auch ich war mit meiner Wahl absolut auf der richtigen Spur. Getrunken habe ich zwei Benediktiner Weißbier Dunkel (0,5l EUR 5,00). Auf eine Vorspeise habe ich verzichtet; mein Hauptgericht waren (wie fast nicht anders zu erwarten) die "Kalbsnierchen in Körnersenfsoße mit Bratkartoffeln" für stolze EUR 29,00 und als Dessert hatte ich (auch wie fast zu erwarten) die "Crêpe Suzette in Grand Marnier" (EUR 10,00).Die Kalbsnierchen in ihrer Soße waren sehr pikant, zumindest der Großteil der gewürfelten Bratkartoffeln schön knusprig und die Crêpe Suzette so wie man sie aus vielen Bistros und Brasserien jenseits der Grenze kennt, nämlich super!
Als wir unsere Teller leergegessen hatten haben wir ganz schnell bezahlt; es war mittlerweile im Gastraum sehr laut geworden. Ausserdem sind die Tische hier doch sehr eng gestellt und man bekommt die ganzen an den Nebentischen geführten "Hasengespräche" (der Begriff steht im Saarland für dummes Gefasele und Gebabbel) mit, ob man will oder nicht. Für mich, der ich seit knapp einer Woche Hörgeräte trage, besonders peinigend; dass die Runde pensonierter Gymnasiallehrkräfteam Nebentisch nichts Besseres zu reden hatten, als über ehemalige Kollegen/innen herzuziehen (besonders die Weiber) fand ich schon richtig gehässig und ausgesprochen widerlich. Na ja, die Rechnung kam Gottseidank zügig, bezahlt war ebenso zügig, ein gutes Trinkgeld für die junge Dame, die uns sehr gut betreut hatte, gab es obendrein. Und wir durften die gastliche Stätte verlassen.
Fazit: Mit dem nächsten "Adler"-Besuch wird es nicht wieder so lange dauern wie diesmal. Kalbsnierchen werde ich dann hier aber nicht wieder essen; dafür fahre ich dann lieber die paar Minuten mit dem Auto über die Grenze nach Grand Est, wo die "Rognons de veau" in so gut wie jedem Bistro und jeder Brasserie günstiger und mindestens genauso schmackhaft zu haben sind..
P.S. Fotos gemacht habe ich nicht, aber unter "User-Fotos" gibt es jede Menge von mir eingestellter Bilder; vor allem die Nierchen und die Crêpe Suzette sind darunter sehr oft dabei vertreten, aber auch etliche andere von uns verzehrten Speisen (und Getränke) können angeschaut werden..
Dafür waren wir am gestrigen Abend wieder mal zu Besuch im ältesten Gasthaus der Stadt Saarbrücken; eine Woche zuvor hatten wir schon einen Tisch bestellt gehabt, mussten dann aber leider krankheitsbedingt absagen. Gestern nun war alles im Lot und alles in Butter auf dem Kutter; kurz nach 18 Uhr trafen wir vor Ort ein. Noch waren einige Tische in dem recht kleinen aber sehr gemütlichen Gastraum frei und wir hatten die Wahl zwischen mehreren Zweiertischen. In kurzer Folge trudelten weitere... mehr lesen
Gasthaus Zum Adler
Gasthaus Zum Adler€-€€€Restaurant068152841Deutschherrnstraße 2, 66117 Saarbrücken
4.5 stars -
"Weiß der Geier warum, aber unser letzter Besuch im "Adlerhorst" liegt über 26 Monate zurück ....." simba47533Dafür waren wir am gestrigen Abend wieder mal zu Besuch im ältesten Gasthaus der Stadt Saarbrücken; eine Woche zuvor hatten wir schon einen Tisch bestellt gehabt, mussten dann aber leider krankheitsbedingt absagen. Gestern nun war alles im Lot und alles in Butter auf dem Kutter; kurz nach 18 Uhr trafen wir vor Ort ein. Noch waren einige Tische in dem recht kleinen aber sehr gemütlichen Gastraum frei und wir hatten die Wahl zwischen mehreren Zweiertischen. In kurzer Folge trudelten weitere
Geschrieben am 30.10.2025 2025-10-30| Aktualisiert am
30.10.2025
Besucht am 29.10.20252 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
Eigentlich hatte ich am gestrigen frühen Abend meine liebe Frau zum Saarbrücker Lokal "Hilde und Heinz" fahren sollen, wohin sie von einer langjährige Freundin zu einer Feier eingeladen worden war. Die Parksituation auf der Mainzer Strasse vor dem Lokal und auch nahebei ist sehr kritisch, unzumutbar für meinen gehbehinderten Schatz. Ich hätte anschliessend auf dem Nachhauseweg beim "Asia Imbiss" gehalten und dort etwas für mich zum Abendessen geholt. Am Nachmittag teilte mir Mme.Simba allerdings mit, dass sie nicht aus dem Haus könne; den Grund dafür will ich jetzt nicht näher benennen, es hat aber was mit Verdauung zu tun :-)). Daraufhin schlug ich ihr vor, für uns beide telefonisch etwas bei "Linh"zu bestellen und wenig später dort abzuholen. Gesagt, getan.
Mit unseren Vorspeisen waren wir im Juni beide nicht sonderlich glücklich gewesen, mit unseren (schon oft bestellen) Hauptgerichten dagegen sehr. Sie wählte diesmal eine von uns zuvor noch nie bestellte Vorspeise: "Fünf Mini-Gemüserollen" zum Preis von EUR 2,80. Ich blieb mit meiner "Suppe Canh-chua Vietnam Chefkoch sauer-scharf mit Garnelen, Hühnerfleisch & Gemüse" (EUR 4,80) auf der sicheren Seite. Genauso hielten wir beide es mit unseren Hauptgerichts-Bestellungen: für sie wurde es aus der Abteilung "Thailändische Gerichte" der "Reis mit Garnelen, Kokosmilch und Gemüse in rotem scharfem Curry" (EUR 15,50) und für mich aus dem Bereich "Empfehlungen" die "Currynudeln mit Hühnerfleisch, Garnelen, Gemüse und Ei" für EUR 12,50.
Frau Nguyen nahm unsere Bestellung am Telefon wie immer sehr freundlich entgegen; wie immer lautete auch ihr abschliessender Standardsatz :"In 20 Minuten ist fertig." Das ist genau die Zeit, die ich im Feierabendverkehr von uns aus bis zum "Linh" benötige; passt also wunderbar. Im "Linh" angekommen stand das von uns Bestellte schon fix und fertig auf dem Tresen, wie immer von Frau Nguyen sehr gut verpackt. Eine Neuerung bemerkte ich allerdings schon: beim Blick in die kleine Küche und damit auch auf den kochenden Herrn Nguyen fiel mir sofort auf, dass sein "Wahrzeichen", die von ihm Sommers wie Winters getragene dunkelblaue dicke Wollmütze, fehlte; sie war ersetzt worden durch eine Baseballcap. Eigentlich schade. Nun gut; ich bezahlte bei Frau Nguyen und machte mich mit unserem Essen auf den Heimweg.
Ausgepackt war schnell und aufgetischt auch. Die Mini-Gemüserollen waren wirklich "sehr mini", schmeckten aber wirklich gut, genau wie meine "Chefkoch-Suppe". "Maxi" wie gewohnt, sowohl geschmacklich wie auch von der Menge her, waren unsere beiden Hauptgerichte. Jeweils etwas mehr als die Hälfte schafften wir am gestrigen Abend; der Rest landete im Kühlschrank und findet heute, rasch aufgewärmt, erneut den Weg auf unsere Teller. Gab es bei unserer letzten Bestellung kleine Abstriche wegen der nicht tollen Vorspeisen, so waren wir diesmal wieder hundertprozentig zufrieden, eigentlich wie immer. Fotos habe ich keine gemacht, aber bis auf die "Mini-Gemüserollen" habe ich alle Gerichte, so auch unsere beiden Hauptgerichte und meine Suppe, nach früheren Bestellungen schon mehrfach fotografiert; unter "User-Fotos" sind sie alle zu finden, dazu noch Fotos von weiteren Gerichten.
Eigentlich hatte ich am gestrigen frühen Abend meine liebe Frau zum Saarbrücker Lokal "Hilde und Heinz" fahren sollen, wohin sie von einer langjährige Freundin zu einer Feier eingeladen worden war. Die Parksituation auf der Mainzer Strasse vor dem Lokal und auch nahebei ist sehr kritisch, unzumutbar für meinen gehbehinderten Schatz. Ich hätte anschliessend auf dem Nachhauseweg beim "Asia Imbiss" gehalten und dort etwas für mich zum Abendessen geholt. Am Nachmittag teilte mir Mme.Simba allerdings mit, dass sie nicht aus dem... mehr lesen
Asia Bistro Imbiss Linh
Asia Bistro Imbiss Linh€-€€€Imbiss, Catering, Take Away06819851300Am Kieselhumes 3b, 66111 Saarbrücken
4.0 stars -
"Gestern war es wieder einmal soweit und wir bestellten was im "Asia Bistro Imbiss Linh" der Familie Nguyen" simba47533Eigentlich hatte ich am gestrigen frühen Abend meine liebe Frau zum Saarbrücker Lokal "Hilde und Heinz" fahren sollen, wohin sie von einer langjährige Freundin zu einer Feier eingeladen worden war. Die Parksituation auf der Mainzer Strasse vor dem Lokal und auch nahebei ist sehr kritisch, unzumutbar für meinen gehbehinderten Schatz. Ich hätte anschliessend auf dem Nachhauseweg beim "Asia Imbiss" gehalten und dort etwas für mich zum Abendessen geholt. Am Nachmittag teilte mir Mme.Simba allerdings mit, dass sie nicht aus dem
Geschrieben am 16.10.2025 2025-10-16| Aktualisiert am
01.03.2026
Besucht am 16.10.2025Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 29 EUR
So heißt es schon bei einem unserer deutschen Dichterfürsten (Friedrich Schiller: Das Lied von der Glocke) und trifft es im vorliegenden Fall mitten auf die Zwölf. Nach dem heutigen Besuch im Hörgerätestudio (seit Wochen trage ich Hörgeräte verschiedener Hersteller und auch in diversen Preislagen zur Probe) parkte ich auf dem Beethovenplatz direkt neben der Synagoge und begab mich zu Fuß die paar Meter zum "Saigon", wo ich "Pho Bo" oder "Mi Vit" zu speisen gedachte. "Vertan, vertan, sprach der Hahn"; obwohl der Montag im "Saigon" Ruhetag ist, war heute am Donnerstag leider ebenfalls geschlossen. Also EUR 2,70 Parkgebühr für nix und wieder nix in den Sand gesetzt, ausserdem ist neuerdings die Zahlung der Parkgebühr mit Bargeld hier nicht mehr möglich. Das Ticket muss nicht mehr in irgendwelche Schlitze gesteckt sondern stattdessen eingescannt werden; eine junge Dame, die das Procedere offenbar schon kannte, half mir dabei. Eingesteckt werden muss aber zwecks Abbuchung der fälligen Gebühr die Sparkassenkarte. Quittung gab es keine und als ich an der Ausfahrt das Ticket zum Öffnen der Schranke an der entsprechenden Säule einführen wollte bemerkte ich, dass die Schranke bereits oben war. Systemfehler oder gewollt ?. Keine Ahnung; war mir dann aber auch egal.
Als "Saigon"-Ersatz" musste das "Siam" herhalten, also einmal quer durch die Saarbrücker Innenstadt gefahren. Das Parken in der Mainzer Strasse ist ein Thema für sich; der Geübte sucht sich lieber ein freies Plätzchen in einer der zahlreichen Seitenstrassen als darauf zu hoffen, dass gerade ein Auto wegfährt und man sich den freigewordenen Platz schnappen kann. Klappt nur sehr selten.
Von "Frau Wirtin Wundermild" wurde ich wie immer sehr freundlich empfangen; den dabei eigentlich üblichen "Wai" macht sie aber nicht (mehr); den gibt es hier wohl nur noch im "Krua Thai" ein Stück weit die Mainzer Strasse hinauf.
Platziert wurde ich an einem Zweiertisch; wie ich während ich auf die Speisekarte wartete, bemerkte ich, dass am benachbarten Zweiertisch zwei Damen mittleren Alters sassen, die ich als Schauspielerinnen seit etlichen Jahren von deutschen TV-Krimis her kenne. Hier sassen sie und ließen sich Cremant als Starter schmecken. Ich nehme an, dass beide ganz in der Nähe wohl Dreharbeiten zu einem weitere Krimi oder direkt beim Sender Synchronisations-Jobs haben. Gefragt danach habe ich sie nicht und auch keine Autogramme erbeten; wahrscheinlich waren sie froh, hier mal ein bisschen von Fans unbehelligt sitzen zu können.
Getrunken habe ich wie üblich ein Chang Bier (0,33l EUR 3,50) und als Vorspeise habe ich "Qued Diau" (Original thailändische Nudelsuppe mit Sojasprossen, Schweinefleisch und Koriander) für EUR 9,90 bestellt. In Sachen Hauptgerichte mache ich seit langem hier im "Siam" einen großen Bogen um die Abteilung "Ente", weil alle sechs Entengerichte sich mit panierter Ente präsentieren und ich panierte Ente nicht mag. Stattdessen landete ich heute in der Abteilung "Gemischtes" und orderte "Ma Mi Ruang" (Gebratene Reisnudeln mit Gemüse, Eiern, Garnelen, Tintenfisch und Hähnchenfleisch) für EUR 15,50. Sowohl die Thaisuppen wie auch die Hauptgerichte sind von der Portionsgröße her sehr ordentlich bemessen; hungrig steht hier niemand auf. By the way: ich hatte kein Handy dabei, konnte also auch nichts fotografieren. Aber unter "User-Fotos" sind sowohl Fotos vom Chang Bier wie auch von "Qued Diau" und von "Ma Mi Ruang", die ich bei früheren Besuchen gemacht habe, zu finden.
Alles von mir heute Bestellte war wirklich sehr schmackhaft, auch wenn ein derzeit ziemlich schweigsames GG-Mitglied mal behauptet hat, dass Chang Bier wie Elefantenpipi schmecken würde. Kann ich so nicht bestätigen zumal mir da die Vergleichsmöglichkeiten fehlen; im Saarbrücker Zoo gibt es keine Elefanten. Und extra dafür nach Neunkirchen, wo sie im dortigen Zoo welche haben (ich meine, es wären drei), mag ich nicht.
Fazit: Lieber wäre ich heute ins "Saigon" gegangen, aber das "Siam" hat sich als Lückenbüßer wirklich wacker geschlagen.
So heißt es schon bei einem unserer deutschen Dichterfürsten (Friedrich Schiller: Das Lied von der Glocke) und trifft es im vorliegenden Fall mitten auf die Zwölf. Nach dem heutigen Besuch im Hörgerätestudio (seit Wochen trage ich Hörgeräte verschiedener Hersteller und auch in diversen Preislagen zur Probe) parkte ich auf dem Beethovenplatz direkt neben der Synagoge und begab mich zu Fuß die paar Meter zum "Saigon", wo ich "Pho Bo" oder "Mi Vit" zu speisen gedachte. "Vertan, vertan, sprach der Hahn";... mehr lesen
Restaurant Siam
Restaurant Siam€-€€€Restaurant06816850700Mainzer Straße 22, 66111 Saarbrücken
4.0 stars -
"Doch mit des Geschickes Mächten ist kein ewger Bund zu flechten ......" simba47533So heißt es schon bei einem unserer deutschen Dichterfürsten (Friedrich Schiller: Das Lied von der Glocke) und trifft es im vorliegenden Fall mitten auf die Zwölf. Nach dem heutigen Besuch im Hörgerätestudio (seit Wochen trage ich Hörgeräte verschiedener Hersteller und auch in diversen Preislagen zur Probe) parkte ich auf dem Beethovenplatz direkt neben der Synagoge und begab mich zu Fuß die paar Meter zum "Saigon", wo ich "Pho Bo" oder "Mi Vit" zu speisen gedachte. "Vertan, vertan, sprach der Hahn";
Geschrieben am 01.10.2025 2025-10-01| Aktualisiert am
02.10.2025
Besucht am 30.09.20251 Personen
Rechnungsbetrag: 34 EUR
Seit Tagen werden große Teile der Saarbrücker Innenstadt für den PKW-Verkehr gesperrt, um sie anschliessend mit zahlreichen Tribünen, über zwanzig Bühnen sowie sehr vielen Fress- und Saufbuden förmlich zuzukleistern. Vom 03.10. bis zum 06.10 wird hier der "Tag der Deutschen Einheit" bejubelt und begossen und dies in Anwesenheit der gesamten bundesdeutschen Politprominenz, da diesmal das kleine Saarland Ausrichter der "Einheits-Festspiele" ist. In meinen Augen wäre ein stilles Gedenken angemessener, zumal in vielen Köpfen der Einheitsgedanke immer noch nicht so richtig angekommen ist. Von den Absperrungen im Stadtgebiet betroffen ist vor allem die Gastronomie rund um den St.Johanner Markt, in der Saaruferstrasse und der Mainzer Strasse sowie in diversen Seitenstrassen. Auch das "Ivica" kommt nicht ungeschoren davon; als ich gestern dort zum Mittagessen war, konnte das Lokal nur noch von der Talstrasse aus angefahren werden, nicht mehr von der Saaruferstrasse aus. Und spätestens heute ist die Zufahrt komplett dicht; die erforderlichen Absperrgitter standen gestern schon am Strassenrand bereit.
Das mag auch der Grund dafür gewesen sein, dass diesmal Wirtin Mare nicht so gut wie sonst drauf war; es fehlte ihr schon ein wenig an der sonstigen Freundlichkeit und Flottheit im Service. Und auch Wirt und Chefkoch Ivica war in seiner Küche nicht so ganz bei der Sache; bei meinem Gericht fehlte es schon etwas an der sonstigen sehr guten Qualität. Es schien mir so, als ob den beiden eine Art "Einheitslaus" über die Lebern gelaufen wäre. Lediglich die beiden von mir bestellten Getränke waren so wie immer, nämlich sehr gut.
Wirtin Mare, diesmal ziemlich kurz angebunden, brachte mir die Karten und wurde dann erst mal nicht mehr gesehen; als ich die Warterei satt war, schnappte ich mir die Karten, begab mich eigenfüssig zum Tresen, hinter dem Mare thronte und wurde so auch meine Bestellung los. Wäre ich am Tisch sitzen geblieben, hätte ich dort vielleicht Wurzeln geschlagen. Ich bestellte mir als Getränk ein Karlsberg Kellerbier Dunkel (0,5l EUR 4,90) und zum Essen dann ein Glas Grasevina (0,2l EUR 7,00), neben Plavac einer meiner kroatischen Lieblingsweine. Auf eine Vorspeise verzichtete ich; Hauptgericht hätten einmal mehr die gegrillten Calamares Girilic werden sollen. Leider hatte sich die frische Lieferung verspätet; sehr schade. So musste als eine Art Lückenbüßer "Pola Pola" (EUR21,90) herhalten; dieses Gericht bestelle ich hier aber auch ganz gerne. Zumal am Montag in der von mir gerne und regelmässig gesehenen Sendung "Mein Lokal, dein Lokal" im Langenfelder "Steakhaus Passage Stube" der dort gezeigte Grillteller mir mächtig Lust auf Cevapcici gemacht hatte.
Auf der Karte steht "Pola Pola" wie folgt: "Lamm-/Rinderhackfleischröllchen und Schweinefiletspieße mit Djuvecreis, Ajvar und rohe Zwiebel". Hier wird ein bisschen geschwindelt, denn es liegt nur ein Spieß (und nicht mehrere) auf dem Teller, dazu vier Cevapcici und der Reis. Ajvar und gehackte Zwiebel werden separat in kleinen Schüsselchen dazugegeben. In gewohnt sehr guter Qualität waren Reis, Ajvar und Zwiebel. Die Cevapcici liessen diemal die gewohnt sehr pikante Würzung etwas vermissen, sie schmeckten eher ziemlich flau, und der Schweinefiletspieß war so übergart wie sonst eigentlich nur die Enten in den meisten Asia-Gastros; zwar gerade noch zart aber ansonsten "durcher als durch". Dafür kann ich im Bereich "Essen" und auch beim "Gesamteindruck", beim "Service" sowie bei "Preis/Leistung" nun wirklich nicht mehr als sehr gut gemeinte drei Sternlein geben. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass, wenn die beiden Betreiber Mare und Ivica erst mal die negativen "Einheits-Begleiterscheinungen" verdaut haben, alles wieder wie gewohnt, nämlich wie am Schnürchen und in sehr guter Qualität laufen wird. Ganz egal, ob mit oder ohne "Slivo aufs Haus"; der fehlte nämlich gestern auch.
Seit Tagen werden große Teile der Saarbrücker Innenstadt für den PKW-Verkehr gesperrt, um sie anschliessend mit zahlreichen Tribünen, über zwanzig Bühnen sowie sehr vielen Fress- und Saufbuden förmlich zuzukleistern. Vom 03.10. bis zum 06.10 wird hier der "Tag der Deutschen Einheit" bejubelt und begossen und dies in Anwesenheit der gesamten bundesdeutschen Politprominenz, da diesmal das kleine Saarland Ausrichter der "Einheits-Festspiele" ist. In meinen Augen wäre ein stilles Gedenken angemessener, zumal in vielen Köpfen der Einheitsgedanke immer noch nicht so richtig... mehr lesen
3.0 stars -
"Wie viele hiesige Gastronomien ist auch das "Ivica" von den Vorbereitungen zum Tag der Deutschen Einheit betroffen..." simba47533Seit Tagen werden große Teile der Saarbrücker Innenstadt für den PKW-Verkehr gesperrt, um sie anschliessend mit zahlreichen Tribünen, über zwanzig Bühnen sowie sehr vielen Fress- und Saufbuden förmlich zuzukleistern. Vom 03.10. bis zum 06.10 wird hier der "Tag der Deutschen Einheit" bejubelt und begossen und dies in Anwesenheit der gesamten bundesdeutschen Politprominenz, da diesmal das kleine Saarland Ausrichter der "Einheits-Festspiele" ist. In meinen Augen wäre ein stilles Gedenken angemessener, zumal in vielen Köpfen der Einheitsgedanke immer noch nicht so richtig
Geschrieben am 28.09.2025 2025-09-28| Aktualisiert am
28.09.2025
Mit dem "Maison douce" erfüllen sich Moni und Ida Wilden einen lange gehegten Traum - und bringen frischen Wind in die Saarbrücker Café-Szene.
Die beiden Frauen verbreiten von der ersten Sekunde an gute Laune. Voller Euphorie erzählen Mutter Moni (53) und Tochter Ida Wilden (24), die nicht weit hinter der saarländischen Grenze zwischen Landstuhl und Zweibrücken wohnen, von ihren Plänen für ihr Café am St.Johanner Markt. "Saarbrücken hat uns schon immer gut gefallen. Und die Lage des Cafés ist ja Bombe." Es ist ein Ort, den viele kennen und schätzen gelernt haben - bis vor einigen Monaten das plötzliche Aus kam für "Lilli´s Kuchenwerkstatt". Ähnlich überraschend kommt jetzt der Neubeginn in dem schön eingerichteten Laden direkt am Brunnen. Als Mutter und Tochter vor einiger Zeit in Saarbrücken unterwegs waren, entdeckten sie im Schaufenster des Cafés eine Telefonnummer. "Das war vor ungefähr drei Wochen", erzählt Moni Wilden. "Ich konnte den Vermieter überreden, dass er uns den Laden gibt, denn eigentlich hatte er schon jemanden gefunden." Dann ging alles Schlag auf Schlag. Am 9.September wurde der Mietvertrag unterschrieben, sether wird fieberhaft auf die Eröffnung hingearbeitet.
Auf die Eröffnung des "süßen Hauses" am Markt. "Maison douce" nämlich wird das Café heißen, dazu kommt noch der Beiname "by Idas Pastry". Damit ist schon viel erklärt. Die Chefin des Cafés ist Mutter Moni, aber die meisten Leckereien kommen von Tochter Ida. Sie ist Konditormeisterin und Schokoladen-Sommelière, hat unter anderem in einer Sterneküche auf Sylt gearbeitet, in Heidelberg gelebt und hat sich vor gut einem Jahr selbständig gemacht - mit der Auftragskonditorei "Idas Pastry", die unter anderem sehr ausgerfallene Torten und süße Buffets im Angebot hatte. Saarbrücken will sie nun mit traditionellen Konditoreiprodukten mit moderner Handschrift erobern. Wenig Standardkuchen soll es geben im "Maison douce", eher Torten, Tartlets,Éclairs und Macarons. Dazu besondere Kreationen wie ein neu interpretiertes Schwarzwälder Törtchen oder ungewöhnliche Geschmackskombinationen mit Sanddorn. "Ich will, dass die Leute Gefallen finden an dem, was wir machen. Und ich denke, wir werden die Saarbrücker begeistern." Doch es wird noch viel mehr auf der Karte stehen, wie Mutter Moni verrät. Drei Frühstücksvariationen möchte sie anbieten, daneben auch ein "bombastisch leckeres" Egg-Drop-Sandwich. Mittagessen wird es ebenfalls geben: eine Suppe, Salate sowie wöchentlich wechselnde Gerichte, etwa Thai-Curry. Dazu gibt es Kaffee, Tee, Weine aus der Pfalz, Crémant und Champagner. Trendgetränke wie Cold Brew Latte oder Iced Matcha Latte werden ebenfalls nicht fehlen. "Ein Café hat uns schon lange vorgeschwebt, wir dachten nur, dass wir das später machern - irgendwann", sagt Moni Wilden. Jetzt freut sie sich umso mehr, dass es so schnell, nämlich am 1.Oktober 2025, losgeht.
(auszugsweise SZ vom 27./28.09.2025)
Mit dem "Maison douce" erfüllen sich Moni und Ida Wilden einen lange gehegten Traum - und bringen frischen Wind in die Saarbrücker Café-Szene.
Die beiden Frauen verbreiten von der ersten Sekunde an gute Laune. Voller Euphorie erzählen Mutter Moni (53) und Tochter Ida Wilden (24), die nicht weit hinter der saarländischen Grenze zwischen Landstuhl und Zweibrücken wohnen, von ihren Plänen für ihr Café am St.Johanner Markt. "Saarbrücken hat uns schon immer gut gefallen. Und die Lage des Cafés ist ja Bombe."... mehr lesen
Café Maison Douce
Café Maison Douce€-€€€CafeSankt-Johanner-Markt 18, 66111 Saarbrücken
stars -
"Pfälzer Powerfrauen eröffnen in Rekordtempo Café am Markt" simba47533Mit dem "Maison douce" erfüllen sich Moni und Ida Wilden einen lange gehegten Traum - und bringen frischen Wind in die Saarbrücker Café-Szene.
Die beiden Frauen verbreiten von der ersten Sekunde an gute Laune. Voller Euphorie erzählen Mutter Moni (53) und Tochter Ida Wilden (24), die nicht weit hinter der saarländischen Grenze zwischen Landstuhl und Zweibrücken wohnen, von ihren Plänen für ihr Café am St.Johanner Markt. "Saarbrücken hat uns schon immer gut gefallen. Und die Lage des Cafés ist ja Bombe."
Geschrieben am 22.09.2025 2025-09-22| Aktualisiert am
22.09.2025
Hier kennt sie fast jeder, nun machen sie auch bundesweit Schlagzeilen: Die "Gebrüder Kalinski" sprich Elias und Joseph Klein haben sich in Berlin den Titel "Restaurant des Jahres" im diesjährigen Wettbewerb der Bestellplattform "UberEats" gesichert.
Sie setzten sich dabei gemeinsam mit ihrem Team im Laufe des Wettbewerbs gegen insgesamt knapp 160 andere Restaurants durch, diese Woche beim Finale gegen drei verbliebene Konkurrenten aus Hamburg, Nürnberg und Berlin. "Wir wollen das Ding für das Saarland gewinnen!" hatte Elias Klein vor Beginn der Entscheidung gesagt. Er sollte Recht behalten. Die Jury um Sternekoch Tim Raue und Schauspielerin Janina Uhse wählte die Saarländer nach einem ausgedehnten Probeessen auf Platz 1. Sie hatten mit der Currywurst-Variante "Chévre Chaud" überzeugt, einer Rostwurst vom Milchkalb mit fruchtiger Soße, geflammtem Ziegenkäse, Honig und Thymian. Der besondere Titel bescherte den "Kalinskis" und ihrer "Wurstwirtschaft" nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch ein Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro. Ein besonderer Gruß kam von der Landesvertretung des Saarlandes in Berlin:"Einfach nur der Knüller! Wie geil ist das ?? Wir feiern euch sehr! Herzlichen Glückwunsch! So verdient!" Nach dem Sieg erklärte der SPD-Politiker Thorsten Bischoff, Bevollmächtigter des Saarlandes beim Bund": Das Saarland auf die 1! Oh leck! Hauptsach gudd gess!"
(auszugsweise SZ vom 19.09.2025)
Hier kennt sie fast jeder, nun machen sie auch bundesweit Schlagzeilen: Die "Gebrüder Kalinski" sprich Elias und Joseph Klein haben sich in Berlin den Titel "Restaurant des Jahres" im diesjährigen Wettbewerb der Bestellplattform "UberEats" gesichert.
Sie setzten sich dabei gemeinsam mit ihrem Team im Laufe des Wettbewerbs gegen insgesamt knapp 160 andere Restaurants durch, diese Woche beim Finale gegen drei verbliebene Konkurrenten aus Hamburg, Nürnberg und Berlin. "Wir wollen das Ding für das Saarland gewinnen!" hatte Elias Klein vor Beginn der... mehr lesen
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"Kalinskis Wurstwirtschaft holte sich beim bundesweiten "UberEats"-Wettbewerb Sieg und Titel ..." simba47533Hier kennt sie fast jeder, nun machen sie auch bundesweit Schlagzeilen: Die "Gebrüder Kalinski" sprich Elias und Joseph Klein haben sich in Berlin den Titel "Restaurant des Jahres" im diesjährigen Wettbewerb der Bestellplattform "UberEats" gesichert.
Sie setzten sich dabei gemeinsam mit ihrem Team im Laufe des Wettbewerbs gegen insgesamt knapp 160 andere Restaurants durch, diese Woche beim Finale gegen drei verbliebene Konkurrenten aus Hamburg, Nürnberg und Berlin. "Wir wollen das Ding für das Saarland gewinnen!" hatte Elias Klein vor Beginn der
Geschrieben am 14.09.2025 2025-09-14| Aktualisiert am
14.09.2025
Authentisch italienisches Flair, familiäre Atmosphäre, einfache, leckere Gerichte und immer wieder Live-Musik. Die Pizzeria "Unica" will - wie ihr Name schon sagt - "einzigartig" in Saarbrücken sein.
"Ich wollte hier eine richtig authentische und familiäre Pizzeria aufmachen, mit einfachen Gerichten aus sehr guten Zutaten wie in Italien" erzählt Paolo Compagnino - weitestgehend auf Italienisch. Sein Deutsch ist nach gerade mal eineinhalb Jahren in Saarbrücken noch recht holprig. Partnerin Manuela Carratu übersetzt. Anfang 2024 eröffnet Paolo das "Unica". Er ist ein sehr erfahrener Gastronom aus Tropea an der süditalienischen Adriaküste von Kalabrien. Dort betreibt er seit fast 25 Jahren eine große Cocktail-Bar mit Blick über den Hafen. Zuletzt war der umtriebige Geschäftsmann auch Pächter und Betreiber einer Hütte im österreichischen Sölden. "Ich arbeite schon immer im Tourismus", sagt er. So wie fast seine ganze Familie. Aber was verschlägt einen Süditaliener aus einer pittoresken touristischen Hochburg an der Adria an den Homburg in Saarbrücken ? Da kann es - man vermutet es schon - nur einen Grund geben: die Liebe. Und genau so ist es: Für Manuela und den gemeinsamen Sohn hat Paoloi vor knapp zwei Jahren die Segel in Tropea gestrichen und in Saarbrücken wieder neu angedockt. Mit Wehmut und Sehnsucht nach der Heimat im Herzen, da spürt man. Deshalb reist er mehrmals im Jahr zurück in seine Heimatstadt, auch um nach dem Rechten in seinem Betrieb, dem "Munizione", zu sehen. Manuela war als Tourismus-Managerin jahrelang auf der ganzen Welt unterwegs, heute arbeitet sie bei der Saarbrücker Victor´s-Hotelkette als Bankett-Leiterin. Sie hilft nur ab und zu aus im "Unica", das aber offensichtlich mit großer Freude. Die beiden lernten sch kennen und lieben, als die Saarbrückerin vor einigen Jahren in Süditalien "stationiert" war.
"Sono un figlio di mare", lacht der 48-jährige Paolo. Nun steht dieser "Sohn des Meres" also im ehemaligen Restaurant "Am Homburg" hinter der Theke und vor dem Pizzaofen und bewirtet seine deutschen Gäste. "Wir haben tolle Gäste", schwärmt er. "Viele Italien-Liebhaber, die auch gerne die Gelegenheit nutzen, Italienisch zu sprechen", übersetzt Manuela. Und die natürlich die Pizzen genießen. Paolo lässt den Teig 72 Stunden gehen, das garantiert ein fluffig-knuspriges, gut bekömmliches Gaumen-Erlebnis.Und die Spaghetti Carbonara sind garantiert ohne Sahne, versichert die Chefin. So will es das original italienische Rezept. Pasta-Gerichte stehen allerdings auf der "Unica"-Karte nur wenige. Alles dreht sich hier hauptsächlich um die Pizza, vor allem kalabresische Zutaten - und gute Drinks. Die werden bei schönem Wetter auch im großen Biergarten rund ums Haus serviert. Freitags meist zu Live-Musik. Aber auch drinnen ist es sehr gemütlich. Paolo hat das Restaurant selbst renoviert und daraus eine moderne, typisch italienische Trattoria gemacht. "Ohne viel Schnickschnack und ohne Chi-Chi", betont Manuela. An den dunkelgrünen Wänden hängern Filmstils und Portraits einschlägiger italienischer Stars wild und schief durcheinander -- von Gina Lollobrigida über Marcello Mastroianni bis zu Sofia Loren. Und tatsächlich: im "Unica" steht sogar noch die klassische Pizza "Sophia Loren" - die mit den zwei Spiegeleiern - auf der Karte. Sogar "Pizza Hawaii" hat Paolo auf die Karte genommen. "Er hat sich dabei lange gewehrt", lacht Manuela. Über diese typisch deutsche Pizza-Extravaganz mit Ananas und Schinken rümpfen die meisten Italiener eher die Nase.
Ab 19.September gibt es jeden Freitagabend Live-Musik im "Unica". Für Anfang Oktober ist ein Oktoberfest geplant, für Ende Oktober eine Halloween-Party. Am liebsten würde Paolo Compagnino die Pizzeria auch als Veranstaltungsort etablieren. Gerne soll dann auch getanzt werden. "Dolce Vita" eben.
(auszugsweise SZ vom 13./14.09.25)
Authentisch italienisches Flair, familiäre Atmosphäre, einfache, leckere Gerichte und immer wieder Live-Musik. Die Pizzeria "Unica" will - wie ihr Name schon sagt - "einzigartig" in Saarbrücken sein.
"Ich wollte hier eine richtig authentische und familiäre Pizzeria aufmachen, mit einfachen Gerichten aus sehr guten Zutaten wie in Italien" erzählt Paolo Compagnino - weitestgehend auf Italienisch. Sein Deutsch ist nach gerade mal eineinhalb Jahren in Saarbrücken noch recht holprig. Partnerin Manuela Carratu übersetzt. Anfang 2024 eröffnet Paolo das "Unica". Er ist ein sehr... mehr lesen
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"Das "Unica" ist mehr als nur eine Pizzeria ....." simba47533Authentisch italienisches Flair, familiäre Atmosphäre, einfache, leckere Gerichte und immer wieder Live-Musik. Die Pizzeria "Unica" will - wie ihr Name schon sagt - "einzigartig" in Saarbrücken sein.
"Ich wollte hier eine richtig authentische und familiäre Pizzeria aufmachen, mit einfachen Gerichten aus sehr guten Zutaten wie in Italien" erzählt Paolo Compagnino - weitestgehend auf Italienisch. Sein Deutsch ist nach gerade mal eineinhalb Jahren in Saarbrücken noch recht holprig. Partnerin Manuela Carratu übersetzt. Anfang 2024 eröffnet Paolo das "Unica". Er ist ein sehr
Geschrieben am 07.09.2025 2025-09-07| Aktualisiert am
07.09.2025
Besucht am 06.09.2025Besuchszeit: Abendessen 6 Personen
Rechnungsbetrag: 198 EUR
Und dieses Erlebnis hat uns (sechs Personen) am 6.September das Geburtstagsessen meiner Frau gründlich versaut. Eigentlich begehen wir ihren Geburtstag, der gleichzeitig unser Hochzeitstag ist, sowie meinen Geburtstag am 21. März seit Jahr und Tag mit einem Essen beim Sternekoch Cliff Hämmerle in Blieskastel, nur fiel der 6.September diesmal auf einen Samstag und Samstag/Sonntag bleibt bei den Hämmerles die Küche kalt (Ruhetag). Dafür sind wir dann am kommenden Montag dort zum Mittagessen. So musste mein Schatz nach einer anderen Lösung für ihr Geburtstagsessen suchen und die Wahl fiel (leider) auf "Unter der Linde", ein Gasthaus im Altsaarbrücker Ortsteil St.Arnual, von den "Eingeborenen" gerne als Daarle bezeichnet. Das Gasthaus war uns von früheren Besuchen recht gut bekannt, weil man dort gut essen und bei schönem Wetter auch im Aussenbereich gemütlich sitzen konnte . Meine diesbezüglichen GG-Besuchsberichte sind wohl irgendwie "verschwunden", die zugehörigen Fotos sind aber unter "User-Fotos" nach wie vor zu finden.
Gegen 18 Uhr trafen wir sprich meine Frau und ich nebst Tochter, Schwiegersohn, Sohn und einer langjährigen Freundin der Jubilarin am "Unter der Linde" ein. Das milde Wetter hätte es zwar zugelassen, im bereits gut gefüllten Aussenbereich zu sitzen, aber irgendwie zog es uns doch nach drinnen in den nicht allzu großen Gastraum. Dort war auch bereits für uns einer der beiden größeren Tische eingedeckt und auch die Speisekarten lagen schon parat. Gut betreut wurden wir von einer jungen Dame; hätten wir draussen gesessen, wären wir wohl im Bereich eines mittelalten vollbärtigen Servicemenschen gelandet, der sich jedesmal, wenn er hereinkam und Richtung Küche ging entweder in seinen Zähnen herumporkelte oder sich in der Nase bohrte. Dass er sich dann hinterher jedesmal die Hände gewaschen hat, bevor er am Pass neue Teller aufnahm, darf bezweifelt werden. Mit unserem Service hatten wir also Glück; das war und blieb allerdings auch das einzige Glück.
Zitat aus der "Unter der Linde"-Speisekarte: "Willkommen Dehemm!" Unsere Mission ist es, Ihnen kulinarische Erlebnisse zu bieten, die auf den besten regionalen Zutaten basieren. Wir glauben fest daran, dass die Qualität unserer Gerichte direkt von der Frische und Herkunft der verwendeten Produkte abhängt. Deshalb arbeiten wir eng mit lokalen Produzenten zusammen, um Ihnen stets Frisches und Saisonales zu bieten." Wie heißt es doch in Goethes "Faust" so treffend :"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum." An diesem Abend war für uns in Sachen Kulinarik leider so gut wie alles in tristem Grau gehalten, das stellenweise fast schon einen Stich ins Trauerschwarze hatte. Wenigstens die Getränke waren soweit in Ordnung; meine liebe Frau hatte sich für alkoholfreies Weizenbier (0,5l EUR 4,90) entschieden. Für mich gab es zunächst ein Bayreuther Landbier Dunkel (0,5l EUR 5,20) und zum Essen ein Glas Château Carbonac Corbières (0,2l EUR 8,50). Weiter wurden am Tisch getrunken: Mineralwasser (EUR 6,00 pro 0,75l), Auxerrois (EUR 4,30 pro 0,1l), Kaffee (EUR 3,20) und Espresso. (EUR 2,80).
Hätten wir geahnt wie gering die Portionen bei den Hauptgerichten ausfallen, hätten wir alle sicher vorweg Vorspeisen geordert; so aber wurden nur Hauptgerichte bestellt. Die Jubilarin bestellte sich "Daarler Gudd Gess" (Selbstgemachter Rindfleischsalat mit Röstkartoffeln) für EUR 19,80, normalerweise eine sehr ordentliche Portion Rindfleischsalat mit einem Häufchen Brat- oder Röstkartoffeln. Hier war das Verhältnis buchstäblich auf den Kopf gestellt: einem Haufen Röstkartoffeln, die diesen Namen nun wirklich nicht verdienten, lag ein fast kläglich kleines Häuflein Rindfleisch gegenüber. Die Bestellerin sprich meine liebe Frau war verständlicherweise richtig enttäuscht. Mein Schwiegersohn hatte sich für das "Rumpsteak (ca. 250 Gramm) Büffel Bill von der Bodensee-Färse" (EUR 28,00 plus EUR 4,00 für die Beilage) entschieden. Ich tendierte zunächst für "Tartar Frites" (Frisch gewolftes "Büffel Bill" Rindfleisch mit Garnitur zum selber anmachen (Eigelb, Kapern, selbstgemachte Remoulade, Rucola, rote Zwiebeln und Pommes Frites)) für EUR 25,50. Allerdings wollte ich das Tartar nicht gewolft sondern geschnitten haben; nachdem man küchenseits diesen meinen Wunsch nicht erfüllten wollte, nahm ich auch das Rumpsteak und wählte Kartoffelgratin als Beilage. Die Gargrade waren erfragt worden, allerdings hatte die Küche wohl andere Vorstellungen was das Braten von Rumpsteaks anbelangt. Schon rein optisch machten die Rumpsteak-Gerichte keinen sonderlich guten sondern eher einen ärmlichen Eindruck: einsames Steak auf großem weißem Teller und daneben die Mini-Beilage; beim Schwiegersohn die nichtgerösteten Röstkartoffeln und bei mir ein kleines Quadrätchen von schlecht gemachtem Kartoffelgratin. Für solche Beilagen EUR 4,00 in Rechnung zu stellen ist gelinde gesagt eine Frechheit; das brachten wir auch unserer Servivemaid gegenüber zum Ausdruck. Die Arme konnte natürlich nichts dafür, auch nicht dafür, dass der Gargrad unserer Rumpsteaks ziemlich weit überschritten war, aber sie kriegte unsere Beschwerden nun mal ab. Unsere Tochter hatte für sich "Fish & Chips" (EUR 26,00) ausgesucht; dieses Gericht war wohl einigermassen o.k., genau wie der "Flammkuchen Alsace mit Beilagensalat" (EUR 17,00), den der Sohn sich ausgesucht hatte. Annähernd gesättigt war niemand von uns; angesichts der sehr bescheidenen Küchenqualität riskierten lediglich meine liebe Frau, ihre Freundin und ich die Bestellung von Desserts, während die Kinder und der Schwiegersohn auf der sicheren Seite blieben und es bei Kaffee bzw. Espresso bewenden liessen. Sie hatten gut daran getan, denn unsere Desserts waren jetzt nochmal der buchstäbliche Griff ins Klo: der angeblich frische Mirabellenkuchen (EUR 3,60) meiner lieben Frau hatte schon einige Tage auf dem Buckel und mit der namensgebenden Mirabelle war sehr gegeizt worden, meine "Crême brulée" (EUR 9,90) war schon allein handwerklich nicht gut gemacht, und der "Apriko Crumble" (3,60) der Freundin meiner Frau schmeckte quasi nach nichts und Crumble war so gut wie nicht vorhanden. Insgesamt hatten wir in Anbetracht der fast durchgängig äusserst mässigen Qualität der Speisen keinen schönen Geburtstagsabend, stattdessen schlug der Frust bei uns mehr oder weniger hohe Wellen.
Fazit: Von weiteren Besuchen "unter der Linde" werden wir in jedem Fall künftig absehen.
Und dieses Erlebnis hat uns (sechs Personen) am 6.September das Geburtstagsessen meiner Frau gründlich versaut. Eigentlich begehen wir ihren Geburtstag, der gleichzeitig unser Hochzeitstag ist, sowie meinen Geburtstag am 21. März seit Jahr und Tag mit einem Essen beim Sternekoch Cliff Hämmerle in Blieskastel, nur fiel der 6.September diesmal auf einen Samstag und Samstag/Sonntag bleibt bei den Hämmerles die Küche kalt (Ruhetag). Dafür sind wir dann am kommenden Montag dort zum Mittagessen. So musste mein Schatz nach einer anderen Lösung... mehr lesen
Unter der Linde | Wirtshaus · St. Arnual
Unter der Linde | Wirtshaus · St. Arnual€-€€€Restaurant068195906699St. Arnualer Markt 8, 66119 Saarbrücken
1.5 stars -
"Eine absolut unambitionierte Küche und ein krasses Preis-/Leistungs-Mißverhältnis; so kannten wir bisher "Unter der Linde" nicht." simba47533Und dieses Erlebnis hat uns (sechs Personen) am 6.September das Geburtstagsessen meiner Frau gründlich versaut. Eigentlich begehen wir ihren Geburtstag, der gleichzeitig unser Hochzeitstag ist, sowie meinen Geburtstag am 21. März seit Jahr und Tag mit einem Essen beim Sternekoch Cliff Hämmerle in Blieskastel, nur fiel der 6.September diesmal auf einen Samstag und Samstag/Sonntag bleibt bei den Hämmerles die Küche kalt (Ruhetag). Dafür sind wir dann am kommenden Montag dort zum Mittagessen. So musste mein Schatz nach einer anderen Lösung
Im "Le Temple" in Neuhütten trifft Perfektion auf Tradition. Seit über 30 Jahren begeistert das Ehepaar Christiane Detemple-Schäfer und Oliver Schäfer Feinschmecker und verteidigt seinen Mchelin-Stern.
In Neuhütten bei Hermeskeil, knapp hinter der saarländischen Grenze, befindet sich ein bemerkenswertes Gourmetrestaurant, das viele Feinschmecker leider nicht im Blick haben. 1992 eröffneten Christiane Detemple-Schäfer und Oliver Schäfer "Le Temple du Gourmet" - mittlerweile heißt es nur noch "Le Temple". Ausrichtung und Anspruch der Küche sind unverändert. Auch der Michelin sieht das so. Seit 1994 bewertet er das Haus mit seiner "Küche voller Finesse" ununterbrochen mit einem Stern. Solch eine lange Tradition gibt es äußerst selten - der Weg dorthin lohnt sich. Mit unglaublichem Ehrgeiz und perfektionistischem Können bekochen die beiden ihre Gäste. "Sehr filigran und überaus präzise" kommentiert der Michelin ihren Stil. Angeboten werden ein Fünf- und ein Sieben-Gänger-Menü (EUR 165 bzw. EUR 195). Etwa alle sechs bis acht Wochen wchseln sie die Gerichte. Das große Sommer-Menü sah vor Kurzem noch so aus: Nach kreativen kleinen Grüßen aus der Küche begann es mit einer ganz vorzüglichen Gänselebervariation, gefolgt von einem butterzarten Bio-Ei mit Kaviar und passenden Zutaten - nicht nur eine Augenweide , sondern auch perfekt komponiert. Es folgten zwei Fischgänge: "knusprig gebratene Seezunge im Tramezzini-Brot" mit einer aufgeschäumten Bouillabaisse, mit Meeresspargel und Miesmuscheln abgerundet sowie perfekt gegartes Zanderfilet mitb gebratenen Pfifferlingen, dazu eine Crême aus Champignons mit Edamame-Bohnen. Das Reh im Hauptgang war ein weiterer geschmacklicher Höhepunkt. Käse, Predessert und Dessert vervollständigten das Ganze. Wahlweise können die Gänge mit denen des anderen Menüs ausgetauscht werden. In der Küche sitzt jeder Handgriff, das Par kann sich aufeinander verlassen, sie sind ein eingespieltes Team. Ein weiterer Koch wird schon lange nicht mehr gesucht. "Lieber nehmen wr weniger Gäste an, als Kompromisse einzugehen", meint die Chefin. Die Details finden ihren perfekte Platz. Schon der Anblick der Gerichte ist ein Genuss.
Mit einem Schmunzeln erzählen die beiden von ihrer Anfangszeit. Oliver Schäfer war erst 21 Jahre alt, als er und seine Gattin erstmals die große Auszeichnung, den M;ichelin-Stern, bekamen. Ein Gast wollte nicht glauben, dass er der chefkoch sei, und verlangte nach dem "richtigen" Chef. Seiner Gattin erging es nicht anders. Ein Gast wollte sie nicht auf dem Foto mit dem Sternekoch haben - ihm war nicht klar, dass sie gemeinsam Chef und Chefin in der Küche sind. Nach den Lehrjahren lernten sie sich in der Küche des legendären "Sonora" nahe Wittlich kennen und lieben. Dass ihr dortiger Chef keine "Liebelei" unter seinen Mitarbeitern wolte, erleichterte die Entscheidung, sich selbständig zu machen. Vater Detemple betrieb in Neuhütten ine Dorfgaststätte und bot den beiden an, sich in dem Anwesen zu etablieren. Und so geschah es; das war der Beginn ihrer anhaltenden Karriere als Sterne-Gastronomen. Bei der Auswahl ihrer Produkte fahren sie seit vielen Jahren eine klare Linie. Der Hauptlieferant ist "Rungis Express", die auf edle Produkte für die Spitzengastronomie spezialisiert sind. Zu Lieferantenbeziehungen in der Umgebung kam es nie so richtig, es war und ist einfach zu viel Aufwand. Rungis liefert reimal wöchentlich, so kann jederzeit reagiert werden, wenn die Ware mal nicht den strengen Anforderungen genügt. Der überaus sympathische Service liegt in den Händen von Schwester Dorothee Mader-Detemple und aktuell auch beim Sohn, der allerdings kurz vor seinem Studium steht.
(auszugsweise SZ vom 04.09.2025)
Im "Le Temple" in Neuhütten trifft Perfektion auf Tradition. Seit über 30 Jahren begeistert das Ehepaar Christiane Detemple-Schäfer und Oliver Schäfer Feinschmecker und verteidigt seinen Mchelin-Stern.
In Neuhütten bei Hermeskeil, knapp hinter der saarländischen Grenze, befindet sich ein bemerkenswertes Gourmetrestaurant, das viele Feinschmecker leider nicht im Blick haben. 1992 eröffneten Christiane Detemple-Schäfer und Oliver Schäfer "Le Temple du Gourmet" - mittlerweile heißt es nur noch "Le Temple". Ausrichtung und Anspruch der Küche sind unverändert. Auch der Michelin sieht das so. Seit... mehr lesen
Le Temple
Le Temple€-€€€Restaurant, Hotel, Sternerestaurant06503 7669Saarstraße 2, 54422 Neuhütten
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"Le Temple" - ein Haus, zwei Köche, ein Stern ......." simba47533Im "Le Temple" in Neuhütten trifft Perfektion auf Tradition. Seit über 30 Jahren begeistert das Ehepaar Christiane Detemple-Schäfer und Oliver Schäfer Feinschmecker und verteidigt seinen Mchelin-Stern.
In Neuhütten bei Hermeskeil, knapp hinter der saarländischen Grenze, befindet sich ein bemerkenswertes Gourmetrestaurant, das viele Feinschmecker leider nicht im Blick haben. 1992 eröffneten Christiane Detemple-Schäfer und Oliver Schäfer "Le Temple du Gourmet" - mittlerweile heißt es nur noch "Le Temple". Ausrichtung und Anspruch der Küche sind unverändert. Auch der Michelin sieht das so. Seit
Geschrieben am 21.08.2025 2025-08-21| Aktualisiert am
21.08.2025
Aus dem Bauernhof der Familie Leick wurde Anfang der Neunziger ein Gasthaus. Inzwischen hat die zweite Generation das Sagen an diesem wunderbaren Wohlfühlort.
Im Zentrum von Rehlingen-Siersburg haben Lea und Pablo Schon ein echtes Kleinod übernommen. Die Eltern der Geschwister kauften 1988 das direkt an der Nied gelegene Bauernhaus der Familie Leick. 1991 eröffneten sie dieses besondere Gasthaus, das originell und geschmackvoll eingerichtet ist und ein einzigartiges Ambiente mit besonderer Wohlfühlatmosphäre bietet. Wer von der Strassenseite kommt, steht erst mal in der "Kneipe". Rechter Hand lädt eine Theke zum Verweilen ein. Links geht es in den großen Gastraum, daneben folgen weitere Räume. Alles ist sehr liebevoll renoviert. Das Gasthaus ist sehr kinderfreundlich, darum gehören viele Familien mit Kindern zu den Gästen neben vielen Stammgästen und Fans, die von weiter her anreisen.
Pablo Schon erlernte das Kochhandwerk im anspruchsvollen Gästehaus der Dillinger Hütte. Dort lernte er die Vorteile von guten Produkten und deren frischer Zubereitung kennen. Die Speisekarte vom "Leickshof" bietet solide Hausmannskost, vieles ist vegetarisch. Manchmal muss aber auch Speck in den Salat oder in die Quiche - schmeckt halt besser. Unter den zehn Hauptspeisen von Spaghetti bis Tomaten-Sommergemüse-Quiche ist "Leick´s Bierfladen" der absolute Renner. Den Fladen, der mit Bier statt mit Wasser im Teig hergestellt wird, gibt es in drei Varianten: Mit Speckrahmsoße und Champignons, mit Gemüse (jeweils mit Käse überbacken) oder mit Basilikumpesto, Tomaten und Mozarella belegt und überbacken. Dazu gehört jeweils ein gemischter Salat. (Fladen und Salat zwischen EUR 21,50 und EUR 22,50) Das Vorspeisenprogramm reicht von überbackenem Ziegenkäse über Tomatensuppe bis zu grünem Salat mit Bratkartoffeln, Speck und Ei. Interessant ist auch das Angebot von ca. 20 weißen offenen, überwiegend deutschen Weinen.
Öffungszeiten: Mi bis Sa ab 18:00 Uhr, So ab 12:00 Uhr; Mo und Di ist Ruhetag
(auszugsweise SZ vom 21.08.2025)
Aus dem Bauernhof der Familie Leick wurde Anfang der Neunziger ein Gasthaus. Inzwischen hat die zweite Generation das Sagen an diesem wunderbaren Wohlfühlort.
Im Zentrum von Rehlingen-Siersburg haben Lea und Pablo Schon ein echtes Kleinod übernommen. Die Eltern der Geschwister kauften 1988 das direkt an der Nied gelegene Bauernhaus der Familie Leick. 1991 eröffneten sie dieses besondere Gasthaus, das originell und geschmackvoll eingerichtet ist und ein einzigartiges Ambiente mit besonderer Wohlfühlatmosphäre bietet. Wer von der Strassenseite kommt, steht erst mal in... mehr lesen
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"Leickshof - das gemütliche Gasthaus an der Nied ...." simba47533Aus dem Bauernhof der Familie Leick wurde Anfang der Neunziger ein Gasthaus. Inzwischen hat die zweite Generation das Sagen an diesem wunderbaren Wohlfühlort.
Im Zentrum von Rehlingen-Siersburg haben Lea und Pablo Schon ein echtes Kleinod übernommen. Die Eltern der Geschwister kauften 1988 das direkt an der Nied gelegene Bauernhaus der Familie Leick. 1991 eröffneten sie dieses besondere Gasthaus, das originell und geschmackvoll eingerichtet ist und ein einzigartiges Ambiente mit besonderer Wohlfühlatmosphäre bietet. Wer von der Strassenseite kommt, steht erst mal in
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Das gestern agierende Serviceteam, eine junge Frau und ein etwas älterer Herr, kannten wir nicht, was kein Wunder war; waren wir doch über zwei Jahre nicht hier gewesen. Nicht, weil es uns im "Adler", den wir in der Vergangenheit häufig frequentiert hatten, nicht mehr gefallen hätte; nein, es hatte sich einfach nicht ergeben.
An der normalen Speisekarte hat sich von der Zusammensetzung des Speisenangebots nichts geändert, an den Preisen aber sehr wohl. So ist beispielsweise der Preis der von mir so sehr geschätzten Kalbsnierchen seit unserem letzten Besuch im August 2023 um fast 20% gestiegen! Zusätzlich zu der Normalkarte gibt es derzeit eine Muschelkarte mit Miesmuscheln in sieben verschiedenen Zubereitungsarten und dann natürlich noch die Schiefertafel an der Wand mit den vielen Tagesempfehlungen. Wer hier nicht fündig wird, dem ist auch nicht zu helfen.
Meine liebe Frau, gestern FvD, wählte als Getränke ein kleines Wasser (Taunusquelle medium 0,25l EUR 2,50) und dazu ihren traditionellen Averna (ohne Zitrone, aber mit Eis) für EUR 3,50. Ihre beiden Speisen suchte sie von der Schiefertafelangeboten aus: als Vorspeise die sechs Austern Fine de Claire No.2 für EUR 21,00 und als Hauptgericht die "Rinderroulade bürgerlich mit Bratkartoffeln, Rotkraut und gedünstetem Gemüse" für EUR 25,00. Dazu bekam sie noch den Beilagensalat zu meinem Hauptgericht; im Austausch bekam ich eine ihrer Austern. Mit ihrer Wahl war sie rundum äusserst zufrieden, alles war bestens. Auch ich war mit meiner Wahl absolut auf der richtigen Spur. Getrunken habe ich zwei Benediktiner Weißbier Dunkel (0,5l EUR 5,00). Auf eine Vorspeise habe ich verzichtet; mein Hauptgericht waren (wie fast nicht anders zu erwarten) die "Kalbsnierchen in Körnersenfsoße mit Bratkartoffeln" für stolze EUR 29,00 und als Dessert hatte ich (auch wie fast zu erwarten) die "Crêpe Suzette in Grand Marnier" (EUR 10,00).Die Kalbsnierchen in ihrer Soße waren sehr pikant, zumindest der Großteil der gewürfelten Bratkartoffeln schön knusprig und die Crêpe Suzette so wie man sie aus vielen Bistros und Brasserien jenseits der Grenze kennt, nämlich super!
Als wir unsere Teller leergegessen hatten haben wir ganz schnell bezahlt; es war mittlerweile im Gastraum sehr laut geworden. Ausserdem sind die Tische hier doch sehr eng gestellt und man bekommt die ganzen an den Nebentischen geführten "Hasengespräche" (der Begriff steht im Saarland für dummes Gefasele und Gebabbel) mit, ob man will oder nicht. Für mich, der ich seit knapp einer Woche Hörgeräte trage, besonders peinigend; dass die Runde pensonierter Gymnasiallehrkräfteam Nebentisch nichts Besseres zu reden hatten, als über ehemalige Kollegen/innen herzuziehen (besonders die Weiber) fand ich schon richtig gehässig und ausgesprochen widerlich. Na ja, die Rechnung kam Gottseidank zügig, bezahlt war ebenso zügig, ein gutes Trinkgeld für die junge Dame, die uns sehr gut betreut hatte, gab es obendrein. Und wir durften die gastliche Stätte verlassen.
Fazit: Mit dem nächsten "Adler"-Besuch wird es nicht wieder so lange dauern wie diesmal. Kalbsnierchen werde ich dann hier aber nicht wieder essen; dafür fahre ich dann lieber die paar Minuten mit dem Auto über die Grenze nach Grand Est, wo die "Rognons de veau" in so gut wie jedem Bistro und jeder Brasserie günstiger und mindestens genauso schmackhaft zu haben sind..
P.S. Fotos gemacht habe ich nicht, aber unter "User-Fotos" gibt es jede Menge von mir eingestellter Bilder; vor allem die Nierchen und die Crêpe Suzette sind darunter sehr oft dabei vertreten, aber auch etliche andere von uns verzehrten Speisen (und Getränke) können angeschaut werden..