Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 622 Bewertungen 943885x gelesen 16344x "Hilfreich" 15110x "Gut geschrieben"
Besucht am 10.09.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Spontan entschließen wir uns zu einem Schönwetterausflug in den Rheingau.
Das Kloster Eberbach möchten wir uns mal anschauen. Vom Weingut Eberbach hatten wir am Vorabend einen sehr feinen Sekt getrunken.
Nachdem wir mit der Fähre über den Rhein gesetzt sind, stellen wir fest, dass das Kloster nicht ausgeschildert ist. Also werfen wir „Erna“ an.
Diese lotst uns irgendwann links, und gleich scharf links, wieder ab. Und schon stehen wir auf einem schönen schattigen Parkplatz. Zwischen den alten Bäumen der Torbogen „Kronenschlösschen“. Mein Mann fährt zum Drehen in eine Parklücke und ich sage: „Bleib mal gleich hier stehen.“ Schön ist es hier, und Mittagszeit. Hunger haben wir eigentlich noch nicht, Mittagessen stand gar nicht auf dem Programm. Aber wenn „Erna“ schon zu ein hübsches Plätzchen für uns sucht?
Links das sehr gepflegte Landhotel mit Restaurant und Bistro. Die schattige Terrasse mit schöner Bestuhlung. Angrenzend der Privatpark des Hotels, hier findet gerade ein Sektempfang statt (ohne uns).
Wir werden sehr freundlich begrüßt und nach unserer Reservierung gefragt. Dass wir die nicht haben, ist nicht schlimm. Der freundliche Herr weist uns einen schönen Zweiertisch auf der Terrasse. Unser Tisch
Unsere „Erna“ hat uns gehoben platziert, da sind wir Schnellmerker (ein Besuch auf der Homepage des Kronenschlösschen ist später zu Hause sehr aufschlussreich). Der Tisch eingedeckt mit gestärktem Tuch auf Tisch und als Serviette. Auf jedem Tisch ein Blumenbouquet und der Blick auf die Parkanlage ist Entschleunigung pur. Was soll ich im Kloster? Ich bleibe hier. Bequeme Liegen im Schatten laden zum relaxen ein. der Park
Aber zur Sache:
1 Flasche Mineralwasser San Pellegrino, 0,75 l zu € 8,50 (Preis gerechtfertigt, stelle ich auf dem Damen-WC* später fest J. (Ja, der aufwändige Ausbau der Wasserreben und die Tankreifung wird immer wieder verkannt).
2 Gläser trockener Sekt, Georg Breuer, 2007 zu € 12,00. Die klassische Flaschengärung überzeugt. Aperitif
Als kleiner Gruß werden wir Baguettescheiben mit Butter serviert. Das Brot attraktiv im Holzkästchen auf einem Bett aus rohen Linsen. Schlicht – gut. Gruß
Wir wählen beide „nur“ den Hauptgang des angebotenen 4-Gang Bistromenüs:
Lachsfilet – Fenchel-Orangengemüse – Zitronen-Thymian-Gnocci zu € 25,00.
Wir sind beide keine Gnocci-Fans. Ich vertraue auf das Küchenhandwerk. Mein Mann tauscht die Gnocci in Kartoffeln.
Für mich dazu der „Wein des Monats“. Ein trockener Riesling vom Weingut Peter Jakob Kühn, Oestrich-Winkel zu € 7,00.
Gault Millau zeichnete das Haus mit „Beste Riesling-Weinkarte Deutschlands“ aus. Und ja: Bei unserem (vorerst kleinen) Besuch hatten wir durchaus den Eindruck, dass hier neben der Küche das Steckenpferd liegt. Sofort dachten wir an GastroGuide Freund Nolux – er hätte hier sicherlich viel Freude, nicht nur an der Weinauswahl.
Ein perfekter Hauptgang wird im tiefen vorgewärmten Teller serviert.
Kross auf der Haut gebratener Lachs, innen saftig, leicht glasig. Die Wucht ist das hocharomatische Schäumchen, welches Lachs und Beilagen begleitet. Die klassische Kombination Orange-Fenchel – wir kommen aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Zum Glück ist noch ein Scheibchen Brot zum Tunken da – es bleibt nichts mehr übrig. Auch die Gnocci überzeugen, die Kartoffeln als Beilage ebenso. Bunte Keimlinge runden das Gericht geschmacklich und optisch wunderbar ab. Salz- und Pfeffermühle auf dem Tisch? Braucht man nicht! Lachs mit Gnocci Lachs mit Kartoffeln, Fenchel-Orange
Vom Nebentisch weht der Duft der grünen Gazpacho als Vorspeise herüber…
Der Service überzeugt auf ganzer Linie. Hier ist geschultes Personal, hoch engagiert, am Werk. Immer freundlich und zur Stelle. Fragen zu Speisen und Getränken werden perfekt beantwortet. Änderungswünsche, ohne Rücksprache mit der Küche, kein Problem.
Ambiente und Sauberkeit:
Kurz zusammen gefasst: Für uns ohne jeden Mangel. Die Bilder spiegeln das wunderschöne, edel-gediegene Ambiente wider. Im Bistro
Eine kleine Spitzfindigkeit sei mir trotz voller Zufriedenheit mit Augenzwinkern erlaubt:
Der Besuch der Toilette bringt die Liebe zum Detail (finanziert durch Prädikatsmineralwasser) ans Licht: Die Damen besuchen die Örtlichkeit und dürfen sich an der Kassette der Türinnenseite an einem Spiegel* erfreuen!!! Make up und Frisur im Sitzen checken! Meine Herren! Gibt es das nebenan auch?
Beim nächsten Besuch werden wir auf ein vollständiges Menü und wohl auch eine Übernachtung eingestellt sein!
Bleiben durfte ich nicht. „Erna“ rief zur Weiterfahrt zum Kloster Eberbach!
Spontan entschließen wir uns zu einem Schönwetterausflug in den Rheingau.
Das Kloster Eberbach möchten wir uns mal anschauen. Vom Weingut Eberbach hatten wir am Vorabend einen sehr feinen Sekt getrunken.
Nachdem wir mit der Fähre über den Rhein gesetzt sind, stellen wir fest, dass das Kloster nicht ausgeschildert ist. Also werfen wir „Erna“ an.
Diese lotst uns irgendwann links, und gleich scharf links, wieder ab. Und schon stehen wir auf einem schönen schattigen Parkplatz. Zwischen den alten Bäumen der Torbogen „Kronenschlösschen“. Mein... mehr lesen
Hotel Kronenschlösschen · Bistro & Café
Hotel Kronenschlösschen · Bistro & Café€-€€€Bistro, Cafe, Hotel06723-640Rheinallee 1, 65347 Eltville am Rhein
4.5 stars -
"Unser Navi ist auch schon (sehr positiv) gastroinfiziert!" PetraIOSpontan entschließen wir uns zu einem Schönwetterausflug in den Rheingau.
Das Kloster Eberbach möchten wir uns mal anschauen. Vom Weingut Eberbach hatten wir am Vorabend einen sehr feinen Sekt getrunken.
Nachdem wir mit der Fähre über den Rhein gesetzt sind, stellen wir fest, dass das Kloster nicht ausgeschildert ist. Also werfen wir „Erna“ an.
Diese lotst uns irgendwann links, und gleich scharf links, wieder ab. Und schon stehen wir auf einem schönen schattigen Parkplatz. Zwischen den alten Bäumen der Torbogen „Kronenschlösschen“. Mein
Geschrieben am 18.09.2016 2016-09-18| Aktualisiert am
22.09.2016
Nach unserem leichten Mittagessen sollte es für uns, zur Feier des Tages, ein Eis als Dessert geben.
Die Eismanufaktur hatte ich vorher schon in der Seitenstraße am St.-Johanner-Markt entdeckt. Auf der Markise der Slogan „Ein Eis geht immer!“, da ist schon was dran! Die Milch für’s Milcheis kommt von der saarländischen Bioland Molkerei Bliesgau. Das Speiseeis wird ohne künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe hergestellt.
Die Sorten wechseln ständig und sind sehr kreativ. Genau das, was mich lockt!
Am Straßenverkauf reihen wir uns ein. Auf der Schiefertafel sehen wir das aktuelle Angebot. Limette-Basilikum ist leider schon ausverkauft. Straßenverkauf Angebot vom 09.09.16
Mein Mann wählt klassisch Vanille und Haselnuss. Ich entscheide mich für je 1 Bällchen Joghurt natur (mein Lieblingseis) und Tonkabohne. „Sonnenblumenkerne“ reizt mich auch. Das junge Mädel an der Theke reicht mir mit strahlendem Lächeln einen Versuchslöffel, auch eine tolle Sorte. Alles sehr ordentlich!
Die Tonkabohne bezieht die Eismanufaktur vom Saarbrücker Gewürzhandel Rimoco. Hier habe ich selbst schon
feine Pfeffersorten bestellt.
4 Bällchen Eis in der Eiswaffel für € 4,80. Gerne gibt’s noch was in die Trinkgeldkasse. Das Verkaufsteam ist so herzlich.
Alle 4 Sorten überzeugen vollkommen durch unverfälschten Geschmack und wunderbare Cremigkeit. Das Tonkabohneneis ist himmlisch. Der Geschmack der Tonkabohne erinnert an Vanille und Rum, hat aber trotzdem ein eigenes Aroma. Auch in meiner Küche darf die Tonkabohne nicht fehlen.
Die Tonkabohne hat ihren Weg in die gehobene Küche und in die Supermarktregale gefunden, und in die Eismanufaktur Saarbrücken!
Bei meinem ersten Kauf musste ich hierzu noch in die Apotheke. Stimmungsaufhellend und aphrodisierend soll sie sein, in Überdosierung aber auch negative Wirkung hervorrufen.
Einerseits schlimm, dass Saarbrücken so weit von Idar-Oberstein entfernt ist. Andererseits besser für die Figur! Hier könnte ich mich sicherlich oft nicht beherrschen! Aktuell gibt es Sanddorneis… hhmmm.
Auf der Facebookseite werden die aktuellen Creationen gepostet. So z. B. heimische Mirabelle. Außerdem der Standpunkt des eigenen Eisautos.
Bisher hat mich erst ein Eiscafé (Kultcafé Unbehaun in Düsseldorf, besteht seit über 100 Jahren ohne Schnickschnack) so sehr überzeugt. Bei der Eismanufaktur kommt allerdings noch reichlich Kreativität und Abwechslung in Spiel. Daumen hoch! Ab sofort bin ich bei jedem Saarbrückenbesuch hier und hoffe es gibt keine Winterpause!
Nach unserem leichten Mittagessen sollte es für uns, zur Feier des Tages, ein Eis als Dessert geben.
Die Eismanufaktur hatte ich vorher schon in der Seitenstraße am St.-Johanner-Markt entdeckt. Auf der Markise der Slogan „Ein Eis geht immer!“, da ist schon was dran! Die Milch für’s Milcheis kommt von der saarländischen Bioland Molkerei Bliesgau. Das Speiseeis wird ohne künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe hergestellt.
Die Sorten wechseln ständig und sind sehr kreativ. Genau das, was mich lockt!
Am Straßenverkauf reihen wir uns ein. Auf... mehr lesen
5.0 stars -
"Geniales, kreatives Eis – ohne Zusatzstoffe!" PetraIONach unserem leichten Mittagessen sollte es für uns, zur Feier des Tages, ein Eis als Dessert geben.
Die Eismanufaktur hatte ich vorher schon in der Seitenstraße am St.-Johanner-Markt entdeckt. Auf der Markise der Slogan „Ein Eis geht immer!“, da ist schon was dran! Die Milch für’s Milcheis kommt von der saarländischen Bioland Molkerei Bliesgau. Das Speiseeis wird ohne künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe hergestellt.
Die Sorten wechseln ständig und sind sehr kreativ. Genau das, was mich lockt!
Am Straßenverkauf reihen wir uns ein. Auf
Geschrieben am 17.09.2016 2016-09-17| Aktualisiert am
18.09.2016
Besucht am 09.09.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
Unerwartet schlenderten wir an diesem Freitag mittags durch Saarbrücken. Hierher zu fahren, war nach einem Termin in Kusel ganz spontan. Eigentlich wollten wir uns lieber auf den Weg nach Wernau machen um mit Carpe Diem den mediterranen Fischmarkt im Maitre zu geniessen. Tisch und Zimmer war gebucht, leider mussten wir absagen.
Da wir schon mediterran angehaucht für diesen Tag waren, lag die italienische Küche nicht fern. Wir schlendern durch Saarbrücken. St. Johanner Markt, das gastronomiesche Herz der Stadt, mit dem Auto würde ich es hier gar nicht erst versuchen. Aber schlendern kann man hier gut.
In einer Nebenstraße weist die „La Galleria“ auf ihre Tagesempfehlungen hin. Fisch gibt es. Eine Entschädigung und Bruchteil zum mediterranen Fischmarkt in Wernau?
Das Restaurant weist auf klimatisierte Räume hin. Draußen ist es sehr angenehm und wir nehmen außen Platz.
Der junge Servicemitarbeiter grüßt, reicht die Karten und fragt nach einem Aperitif.
Ich darf einen Prosecco zu € 4,50, mein Mann ein kleines Mineralwasser zu € 2,20 („der arme Mann muss schon wieder fahren) genießen.
Die typisch italienische, gut sortierte und nicht überladene Karte, wird gereicht. Auf die Tagesempfehlung, die wir zum Glück gesehen haben, wurde nicht hingewiesen.
Unsere Getränke flott gereicht, hatten wir uns leider noch nicht entschieden. Wir hatten den Eindruck, dass wir nicht schnell genug waren. Das Restaurant war aber zu dieser Zeit schwach besucht.
Wenig später erreicht uns, wider Erwarten, ein Häppchen mit frischem Weißbrot, gekräuterten grünen und schwarzen Oliven. Das nehmen wir sehr gerne an. Küchengruß
Und wir haben’s jetzt auch: Bitte 2 x die Tagesempfehlung: Schwertfisch mit Provinciale und Pasta, Salat zum sehr fairen Preis € 8,50. Grob beschrieben, aber preislich mit Schwertfisch mehr als ok!
Den Beilagensalat wünschten wir vorab. Dieser ist frisch, vielfältig und mit gutem Dressing versehen und ohne Tadel. Besonders die groben Zwiebeln haben uns gut gefallen. Frischer Beilagensalat
Kurze Zeit später wird unser Essen serviert, nett angerichtet. Brot wird nochmals nachgereicht. Die leichte Tomatensauce verdient es, damit später aufgenommen zu werden.
Zum Hauptgang folgen weitere Mineralwasser. Die Bestellung wird kopfnickend registriert.
Ein gut gebratenes Schwertfischsteak. Dies wird schnell trocken, aber hier voll geglückt. „Provinciale“ hier in der Pfanne geschmolzene frische und fein gewürzte Tomaten, etwas frische Petersilie obenauf. Dazu Spaghetti perfekt al dente ebenfalls in leichtem Tomatensugo, gut abgeschmeckt. Meine nicht mehr ganz weiße Bluse bekam kurz darauf ein „update“ in den Waschräumen ein Stockwerk tiefer. Schwertfisch mit Pasta
Beim Gang zur sehr gepflegten Toilette, treppabwärts, kann man den Pizzabäcker auf die Finger sehen.
Zum Ambiente: Alles gepflegt und sauber. Eine Baustelle nebenan wird dem Restaurant aufgrund der Lautstärke zur Zeit vielleicht Gäste rauben.
Beim Schreiben entdecke ich ebem: Die geschätzen GastroGuide Kollegen Saarschmecker und simba47533 waren hier auch schon zufrieden. Es passt!
Unerwartet schlenderten wir an diesem Freitag mittags durch Saarbrücken. Hierher zu fahren, war nach einem Termin in Kusel ganz spontan. Eigentlich wollten wir uns lieber auf den Weg nach Wernau machen um mit Carpe Diem den mediterranen Fischmarkt im Maitre zu geniessen. Tisch und Zimmer war gebucht, leider mussten wir absagen.
Da wir schon mediterran angehaucht für diesen Tag waren, lag die italienische Küche nicht fern. Wir schlendern durch Saarbrücken. St. Johanner Markt, das gastronomiesche Herz der Stadt, mit dem Auto... mehr lesen
Ristorante La Galleria
Ristorante La Galleria€-€€€Restaurant, Pizzeria06813908485Saarstr. 4, 66111 Saarbrücken
4.0 stars -
"Gutes Mittagsessen bei knapper Servicekommunikation" PetraIOUnerwartet schlenderten wir an diesem Freitag mittags durch Saarbrücken. Hierher zu fahren, war nach einem Termin in Kusel ganz spontan. Eigentlich wollten wir uns lieber auf den Weg nach Wernau machen um mit Carpe Diem den mediterranen Fischmarkt im Maitre zu geniessen. Tisch und Zimmer war gebucht, leider mussten wir absagen.
Da wir schon mediterran angehaucht für diesen Tag waren, lag die italienische Küche nicht fern. Wir schlendern durch Saarbrücken. St. Johanner Markt, das gastronomiesche Herz der Stadt, mit dem Auto
Geschrieben am 14.09.2016 2016-09-14| Aktualisiert am
14.09.2016
Besucht am 03.09.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 153 EUR
Mit unseren GastroGuidefreunden, den Saarschmeckers, wollten wir gerne nochmals den blauen Fuchs besuchen. Jetzt klappte es endlich.
Wir holen die beiden zu Hause ab, so sind wir Spritverbrauch- und Alkoholkonsumoptimiert unterwegs. Und ja: Dieses Mal ist die Petra die Chauffeurin!
Ein paar Herren dieser Community dürfen nun beruhigt sein: Mein armer Mann muss nicht immer fahren, ab und zu übernehme ich. Ich habe halt die besseren Tricks auf Lager, damit es mich möglichst selten erwischt.
Geparkt wird gleich vor dem Grundstück. Nach freundlicher Begrüßung durch Frau Bank bietet sie uns im gepflegten Außenbereich den Aperitif an.
Mein Mann und die Saarschmeckers entscheiden sich für trockenen Riesling Sekt zu € 5,80.
Frau Bank machte mir den Vorschlag eines alkoholfreien Apfel-Quitten-Secco mit Eis zu € 4,50. alkoholfreier Apfel-Quitten-Secco
Dieser war wirklich erfrischend und glücklicherweise durch die Quitte nicht zu süß. Bei solchen alkoholfreien Alternativen vermisse ich gar nichts. Klasse!
Die Flasche Mineralwasser, 0,75 l ist hier für € 5,80 zu haben.
Zum Essen gehen wir ins Restaurant, es wird doch schon deutlich früher dunkel.
Frau Bank begleitet uns zum fein eingedeckten Tisch. Unsere Speisen hatten wir schon draußen beim Aperitif gewählt.
Es werden zwei 14-tägig wechselnde Menüs angeboten. Das Landmenü mit 4 Gängen und das Feinschmeckermenü mit 6 Gängen. Online ist leider immer nur das Landmenü eingestellt. Ab und zu schaue ich, was es aktuell im blauen Fuchs gibt. Da würde ich gerne auch das Feinschmeckermenü entdecken.
Wir entschieden uns alle für das Landmenü (4-Gänge) € 56,00 (der Menüpreis ist im Paket € 17,00 günstiger).
Der erste Küchengruß wird serviert. Damit dies immer gemeinsam geschieht, wird Frau Bank von einer jungen freundlichen Mitarbeiterin unterstützt.
Sehr gutes Olivenöl, eine hervorragend gewürzte Currybutter und ein Kichererbsencreme. Dazu noch grobes Meersalz, Karottensticks und Radieschen, frisches lauwarmes Brot. Das ist ein kleines Amuse-Buffet und verlangt Beherrschung.
Wir befürchten, später das Menü nicht zu schaffen. 1. Gruß 1. Gruß
Bei der Weinauswahl verlassen wir uns voll auf Frau Bank. Sie berät so souverän, da benötigt man keine Weinkarte. Ist sie nicht sicher, ob sie den Geschmack des Gastes trifft, gibt es einen Probeschluck.
Mein Mann entscheidet sich für den trockenen Grauburgunder zu € 7,00 – 0,25l. Ich folge Frau Banks Weinempfehlung mit einem trockenen Weißburgunder zu € 6,90 – 0,25 l, die Saarschmeckerin half der Chauffeurin noch ein wenig dabei.
Der zweite Gruß lässt nicht lange warten. Eine gebratene Wachtelbrust mit Ananas (habe leider Gedächtnislücken zu den genauen Bestandteilen). Geflügel mag mein Mann gar nicht, so durfte Saarschmecker sich drüber freuen. 2. Gruß: gebratene Wachtelbrust
In angenehmen Abständen wurde unser Menü mit Ansage serviert. Alle Speisen sehr schön angerichtet, auf den Punkt gegart und fein abgeschmeckt. So, dass jede einzelne Zutat zur Geltung kam.
Es folgt Spitzkohlsalat mit Krabben und marinierter Lachsforelle. Ein wenig Wildkräutersalat umrahmt das Gericht, dazu etwas luftig-zart-krümeliges. Es schmeckt intensiv nach Olive. Frau Bank klärt auf: Olive, genau richtig. Ihr Mann hat sich in Richtung Molekularküche erprobt. Spitzkohlsalat mit Krabben und marinierter Lachsforelle.
Nach diesem 2. Gang hatte ich schon starke Bedenken, ob wir alles schaffen…
Für den 3. Gang war eigentlich Bavette vom australischen Rind vorgesehen.
Da wir eigentlich kein Fleisch wollten, machte Frau Bank den Vorschlag aus dem Feinschmeckermenü Steinbutt mit jungen Erbsen, Trüffel und Belper Knollezu nehmen. Gesagt, getan. Aufpreis zum Menü: € 4,00. Die Saarschmeckers bleiben bei der Originalversion mit Fleischgang. Steinbutt mit jungen Erbsen, Trüffel und Belper Knolle
Zum Steinbutt gab es keine „Sättigungsbeilage“ in Form von Kartoffeln, Pasta o. ä. Da waren wir ganz dankbar. Feiner Trüffelgeschmack, die Belper Knolle fein gehobelt. Dieser „Schweizer Käse Trüffel“ ging leider geschmacklich etwas unter. Ich hatte dieses Jahr die Belper Knolle für uns bestellt. Am besten gefällt mir der fein-würzige Geschmack (etwas Pfeffer und Knoblauch) zu neutralen Begleitern wie Pasta.
Die Speisen waren alle leicht und gut bemessen. Wenn wir nicht das Menü bestellt hätten, wäre es wohl nicht mehr zum Dessert gekommen. Da hätten wir absolut was verpasst!
Pfirsischsorbet mit griechischem Joghurt und Himbeereis. Optisch für mich das geschmackliche Highlight, geschmacklich gleichrangig mit den anderen Speisen. Im Glas der Joghurt mit Sorbet. Das Glas mit Knusperhippe abgedeckt. Darauf die Zugabe: Ein weißes Schokoladenmousse. Feinste Früche drum herum, Pfirsisch, Blaubeere und Himbeere... himmlisch... alles weg. Habe fix und fertig. Traumdessert
Zum Abschluss noch ein Espresso zu € 2,80. Dieser wird von einer Süßungsauswahl und einem Pralinentellerchen begleitet. Hungrig geht man hier nicht raus! Zum Espresso noch was Süßes
Zum Zahlen wird die Rechnung paarweise gereicht. Ohne Nachfrage teilte Frau Bank genau die verköstigten Speisen und Getränke korrekt auf.
Unser erster Besuch war vor 2 Jahren. Für meine 200ste Rezi fand ich es doch angebracht, nochmals über den blauen Fuchs zu schreiben.
Herr Bank ist der kreative Profi in der Küche und Frau Bank liefert einen perfekten, souveränen, gastorientierten Service. Sie findet wohl für alles schnell eine Lösung. Ich glaube, so schnell bringt sie nichts aus der Ruhe. Solch konstante Leistung, versteckt im Saarland, verdient doch etwas Beachtung. Oder?
Mit unseren GastroGuidefreunden, den Saarschmeckers, wollten wir gerne nochmals den blauen Fuchs besuchen. Jetzt klappte es endlich.
Wir holen die beiden zu Hause ab, so sind wir Spritverbrauch- und Alkoholkonsumoptimiert unterwegs. Und ja: Dieses Mal ist die Petra die Chauffeurin!
Ein paar Herren dieser Community dürfen nun beruhigt sein: Mein armer Mann muss nicht immer fahren, ab und zu übernehme ich. Ich habe halt die besseren Tricks auf Lager, damit es mich möglichst selten erwischt.
Geparkt wird gleich vor dem... mehr lesen
Zum blauen Fuchs
Zum blauen Fuchs€-€€€Restaurant068526740Walhausener Straße 1, 66649 Oberthal
5.0 stars -
"Es war genauso klasse wie unser erster Besuch 2014!" PetraIOMit unseren GastroGuidefreunden, den Saarschmeckers, wollten wir gerne nochmals den blauen Fuchs besuchen. Jetzt klappte es endlich.
Wir holen die beiden zu Hause ab, so sind wir Spritverbrauch- und Alkoholkonsumoptimiert unterwegs. Und ja: Dieses Mal ist die Petra die Chauffeurin!
Ein paar Herren dieser Community dürfen nun beruhigt sein: Mein armer Mann muss nicht immer fahren, ab und zu übernehme ich. Ich habe halt die besseren Tricks auf Lager, damit es mich möglichst selten erwischt.
Geparkt wird gleich vor dem
Geschrieben am 13.09.2016 2016-09-13| Aktualisiert am
17.05.2024
Besucht am 05.09.2016Besuchszeit: Abendessen 6 Personen
Rechnungsbetrag: 440 EUR
Carsten1972 und seine Frau kommen zur Wandertour an die Nahe! Wie schön, dass sie sich frühzeitig bei Nolux und mir melden.
Unser Treffen legen wir auf den Montag. Schon lange wollen wir im Bollant’s Hermannhof essen.
Dank perfekter Personenbeschreibung erkennen wir Carsten1972 samt besserer Hälfte sofort. Sie entspannen im geschützten Innenhof des Hermannshof bei einem Glas Wein. Im Hermannshof
Ruck zuck sind auch wir mit feinem Weißburgunder versorgt.
Kurz darauf treffen Nolux und Frau „Fräulein“ ein. Die Runde ist komplett und in allerbester Stimmung.
Zum Essen gehen wir ins Restaurant, draußen wird es ja leider schon recht früh dunkel.
Der Service checkt Carstens Reservierung und wir werden zu unserem schönen Tisch begleitet. Die schlichten polierten Holztische sind mit Stoffservietten, Windlicht, Blümchen und Menükarten ausgestattet. Die Bestuhlung kreativ gemixt, sieht alles bequem und nicht so steif aus. In dem Gewölbe ist es sofort zum Wohlfühlen. Zum Geräuschpegel an diesem Abend tragen wir wohl nicht unerheblich bei. . .
Wir dürfen uns entscheiden, ob wir das vorgeschlagene Menü „a u s z e i t“ oder à la carte bestellen.
Als Aperitif gibt es für mich ein Gläschen Winzersekt vom Weingut Gut Hermannsberg aus Niederhausen zu € 7,00. Mein Mann bleibt enthaltsam, wurde er doch als Fahrer auserwählt.
Die Wahl der Speisen fällt nicht leicht. Es lockt viel auf der kleinen und gut sortierten Karte. Die Gespräche sind wie bei alten Freunden voll im Gang. Da will man ja auch nichts verpassen.
Nolux übernimmt an diesem Abend die Weinauswahl für uns alle. Das ist sehr entspannend, denn mit Nolux kann hier nichts schief gehen. Carsten scheint ein würdiger Partner zu sein, die beiden fachsimpeln angeregt. Das Weinbuch ist an diesem Abend fest Nolux Hand. Zu meiner Verwunderung hat er es nicht mit nach Hause genommen.
Carsten1972 und Nolux haben die verkosteten Naheweine (2 Rieslinge, Sankt Laurent und Rotwein Cuvée) und unseren schönen Abend in ihren Bewertungen schon ausführlich beschrieben. Interessierte dürfen hier gerne nachlesen.
Neben den Weinen gibt es natürlich auch Wasser, das leidige Thema. € 7,90 für Fachinger Medium 0,75 l. Die immer höheren Wasserpreise finde ich vollkommen daneben, da muss ich mich doch wiederholen.
Als ersten Küchengruß wird frisches Brot, Ciabatta und ein vollwertiges dunkles Brot, mit einer Creme aus geröstetem Blumenkohl gereicht. Das ist ganz nett. Guter Blumenkohlgeschmack, aber spektakulär ist es nicht. Da überzeugt mich ein gutes Olivenöl mehr. Brot und Creme wurde nochmals ungefragt nachgereicht - hungrig bleibt man nicht. Vorweg: Brot mit Blumenkohlcreme
Danach auf dem Amuselöffel ein Thunfischtatar. Dies widerum empfand ich als eher überwürzt. Sehr viel Dill. Bei einer Blindverkostung hätte ich wohl auf Matjestatar getippt.
Für meinen Mann darf es natürlich sehr gerne das klassische Rindercarpacciozu € 14,00 der Menüempfehlung sein. Das hauchfeine Filet gut abgehangen, ein wenig Rucola und gehobelter Parmesan obenauf. Rindercarpaccio - leider leicht verwackelt :-(
Ich entscheide mich für in Brickteig gebackener Fetakäse mit feinem Couscous-Salat, Löwenzahn und Rucola zu € 14,00.
3 Stückchen Feta werden serviert. Knusprig gebacken und zum Glück überhaupt nicht fettig. Der Couscoussalat dazu sehr erfrischend. Feta im Brickteig, Couscoussalat
Die Hauptspeisen:
Mein Mann wählt Lachsforelle auf der Haut gebraten, kanadischer Wildreis, Zuckerschoten & Orangen Estragon Sauce zu € 25,00.
Die Lachsforelle auf den Punkt gebraten, die Haut knusprig. Der nussige Wildreis passt sehr gut dazu. Die Zuckerschoten mit Biss und mit ganz anderem Geschmack als die Keniaware aus dem Supermarkt. Hätte mich interessiert, ob es eventuell Zuckerschoten aus deutschen Landen waren. Die feine Orangen-Estragonsauce wird im Kännchen serviert. So kann man fein selbst dosieren. Lachsforelle, Wildreis, Zuckerschoten
Und ich Orecchiette mit Pulpo & Calamaretti, gebundener Muschelsud & Rucola zu € 24,00.
Das Gericht im tiefen Pastateller serviert habe ich sofort einen feinen Duft in der Nase. Rucola und Parmesanhobel obenauf verbergen die Orecchiette, zarte Pulpostücke und Calamaretti. Auch Miesmuscheln finden sich. Knackige Gemüsewürfel sind mir auch immer willkommen. Der Muschelsud ist der Hammer und wird mit jedem Löffel besser. Da habe ich es wirklich gut getroffen – genau mein Geschmack! Orecchiette mit Pulpo & Calamaretti Orecchiette mit Pulpo & Calamaretti
Dieses Mal machen wir beide beim Dessert mit:
Ich wähle das Dessert der Menüempfehlung: Parfait von Buttermilch und Cranberry mit Aprikosen und Kürbiskernen.
Der Buttermilchgeschmack ging etwas im Parfait unter, zumal die Buttermilch wohl auch mit Frucht versehen wurde. Eine kleine Schnitte, das Parfait zwischen dünnem Kürbiskernteig.
Die Cranberrys mit den Aprikosen sehr zart und intensiv. Mittig eine luftige Nocke aus Kürbiskern. Ein Gebilde der Molekularküche? Jedenfalls so fein, da hätte ich mehr von genommen. Parfait von Buttermilch
Crème brûlée wird meinem Mann auf der Schiefertafel serviert. Die Brûlée ist genau richtig. Schön vanillig, nicht zu süß und mit gebräunter knuspriger Caramellschicht. Dazu ein cremiges Waldfruchsorbet und Fruchtdeko.
Gegen Ende des Abends ist die freundliche und bis dahin immer aufmerksame und fürsorgliche Servicemannschaft mal länger verschwunden. Aber sie wussten uns wohl noch gut versorgt und gesättigt.
Zahlen gemeinsam und ganz unproblematisch.
An der Sauberkeit gab es hier selbstverständlich nichts zu bemängeln. Im Detail habe ich nicht aufgepasst, meine aber der Zugang zum Restaurant und Toiletten sei gehbehindertengerecht.
Wir hatten einen richtig tollen Abend, welcher leider viel zu schnell vorbei war. Im Bollants waren wir nicht zum letzten Ma(h)l. Carsten und seine Frau werden wir bestimmt wiedersehen, dann werden wir die Reise wohl eher Richtung Münsterland einschlagen.
Mich freut es immer wieder, wie aus einem Internethobby tolle Bekannt- und Freundschaften entstehen!
Carsten1972 und seine Frau kommen zur Wandertour an die Nahe! Wie schön, dass sie sich frühzeitig bei Nolux und mir melden.
Unser Treffen legen wir auf den Montag. Schon lange wollen wir im Bollant’s Hermannhof essen.
Dank perfekter Personenbeschreibung erkennen wir Carsten1972 samt besserer Hälfte sofort. Sie entspannen im geschützten Innenhof des Hermannshof bei einem Glas Wein.
Ruck zuck sind auch wir mit feinem Weißburgunder versorgt.
Kurz darauf treffen Nolux und Frau „Fräulein“ ein. Die Runde ist komplett und in allerbester Stimmung.
Zum... mehr lesen
Restaurant Hermannshof
Restaurant Hermannshof€-€€€Restaurant0675193390Felkestr. 100, 55566 Bad Sobernheim
4.5 stars -
"Kennenlernen und geniessen! Die GastroGuideCommunity bekommt immer mehr Gesichter." PetraIOCarsten1972 und seine Frau kommen zur Wandertour an die Nahe! Wie schön, dass sie sich frühzeitig bei Nolux und mir melden.
Unser Treffen legen wir auf den Montag. Schon lange wollen wir im Bollant’s Hermannhof essen.
Dank perfekter Personenbeschreibung erkennen wir Carsten1972 samt besserer Hälfte sofort. Sie entspannen im geschützten Innenhof des Hermannshof bei einem Glas Wein.
Ruck zuck sind auch wir mit feinem Weißburgunder versorgt.
Kurz darauf treffen Nolux und Frau „Fräulein“ ein. Die Runde ist komplett und in allerbester Stimmung.
Zum
Geschrieben am 12.09.2016 2016-09-12| Aktualisiert am
12.09.2016
Besucht am 01.09.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 46 EUR
Wieder einmal ein gelungener Tag im Hunsrück. Nach der kleinen Wanderung und Begehung der Hängeseilbrücke Geierlay möchten wir noch in Kastellaun zu Abend essen und dann die Heimreise antreten.
Wir haben 2 Tipps bekommen. Eine zu rustikal (Masse statt Klasse), den zweiten Tipp (Italiener) haben wir nicht gefunden.
Positiv: Ganz (alle ?) viele Parkplätze kostenlos. Nette Geschäfte. Warum geht das nicht in Idar-Oberstein?
Unser Streifzug führt am „Landgasthof Altes Stadttor“ vorbei und sieht einladend und gut besucht aus. Unsere Wahl ist getroffen.
Service:
Sehr nett werden wir von einer Mitarbeiterin (vielleicht Chefin?) begrüßt. Reserviert hatten wir nicht. Reservieren ist hier wohl kein Fehler.
Sie kann uns nur noch einen Platz außen für 2 bieten. Und dieser ist perferkt! Ein kleines mit Pflanzen abgeteiltes gemütliches Plätzchen, leicht erhöht am Rande es schönen Innenhofes. Unser gemütliches Plätzchen
Von hier haben wir alles im Blick.
Die Karten gereicht. Fragen nach Rücksprache mit der Küche perfekt geklärt. Trotz unseres abgelegenen Platzes wurden wir immer aufmerksam und gut umsorgt.
Die Speisen werden nach angenehmen Abständen serviert. Wir hätten nicht erwartet, dass sogar nachgefragt wird, wann wir den Hauptgang wünschen.
Zwischendurch der Sprint zu uns: Alles recht, sind wir mit Getränken versorgt, fehlen Getränke? Sehr schön!
Speisen und Getränke:
Dieses Mal ein alkoholfreier Aperitif, weil wirklich gut und erfrischend: Rhabarbersaftschorle, 0,2 l zu € 2,00.
Die Wahl der Speisen fällt nicht leicht, eine sehr abwechselungsreiche Auswahl (online einsehbar).
Als Vorspeisen: Geröstetes Bauernbrot mit Tomaten, Knoblauchöl, schwarzem Pfeffer und Frühlingslauch mit Ziegenkäse überbacken, € 6,50.
Mein Mann erhält den Beilagensalat zum Hauptgericht als Vorspeise.
Unser Hauptgerichte von der saisonalen Pfifferlingskarte:
Für meinen Mann: Frische Pfifferlinge in Rahmsauce auf „gefellte Kließ (gefüllte Klöße) mit Hackfleisch-Leberwurstfüllung und kleinem bunten Salat zu € 13,50. Ein regionales hunsrücker Gericht.
Ich entscheide mich für frische Pfifferlinge in Rahmsauce auf grünen und weißen Bandnudeln und frischer Kresse zu € 10,50.
Beim Servieren der Vorspeisen staune ich nicht schlecht! 3 Scheiben Brot, üppig belegt mit Tomaten und mildem Ziegenkäse überbacken. Frühlingszwiebeln, Paprikawürfel, frische Petersilie! Einfach nur lecker! Und da ich nur ein kleines Frühstück hatte, ist mein Hunger groß genug. Geröstetes Bauernbrot mit Ziegenkäse
Mein Mann freut sich über den knackig kunterbunten Salat und lobt mehrfach das feine leichte Dressing. Obenauf Croutons. Das ist mal ein liebevoller Beilagensalat! bunter Beilagensalat
Zu den Hauptspeisen gibt es eine Weinschorle, 0,25 l zu € 3,60 für meinen Mann und für mich einen sehr guten 2014er Grauburgunder vom Weingut Poss aus Windesheim/Nahe, 0,25 l zu € 6,50.
Wieder werden großzügig bemessene Speisen serviert. Auch an den Pfifferlingen in sehr guter Qualität wurde nicht gegeizt.
Meine Bandnudeln al dente, wie es sein soll. Die Gerichte mit frischen Kräutern und Coctailtomate dekoriert. Wir lassen es uns schmecken. Die Sauce dezent gewürzt, so kommt das Pfifferlingsaroma gut an. Bandnudeln mit Pfifferlingen
Ein Dessert schaffen wir beim besten Willen nicht mehr.
Ambiente:
Der Biergarten mit klassischer Brauhausbestuhlung. Efeu, Buchs, Hortensien, große Geranien, alles sehr gepflegt. Wir fühlen uns sehr wohl.
Innen ein gemütlich-rustikaler Landhausstil mit antiken Blickfängen. Das gefällt uns richtig gut und ist sehr passend. Alles sauber, auch die Toiletten.
Zahlen mit Karte kein Problem, hierzu geht es ins kleine Chefbüro.
Wieder einmal ein gelungener Tag im Hunsrück. Nach der kleinen Wanderung und Begehung der Hängeseilbrücke Geierlay möchten wir noch in Kastellaun zu Abend essen und dann die Heimreise antreten.
Wir haben 2 Tipps bekommen. Eine zu rustikal (Masse statt Klasse), den zweiten Tipp (Italiener) haben wir nicht gefunden.
Positiv: Ganz (alle ?) viele Parkplätze kostenlos. Nette Geschäfte. Warum geht das nicht in Idar-Oberstein?
Unser Streifzug führt am „Landgasthof Altes Stadttor“ vorbei und sieht einladend und gut besucht aus. Unsere Wahl ist getroffen.
Service:
Sehr nett... mehr lesen
4.5 stars -
"Hinsetzen, wohlfühlen, Frischeküche genießen." PetraIOWieder einmal ein gelungener Tag im Hunsrück. Nach der kleinen Wanderung und Begehung der Hängeseilbrücke Geierlay möchten wir noch in Kastellaun zu Abend essen und dann die Heimreise antreten.
Wir haben 2 Tipps bekommen. Eine zu rustikal (Masse statt Klasse), den zweiten Tipp (Italiener) haben wir nicht gefunden.
Positiv: Ganz (alle ?) viele Parkplätze kostenlos. Nette Geschäfte. Warum geht das nicht in Idar-Oberstein?
Unser Streifzug führt am „Landgasthof Altes Stadttor“ vorbei und sieht einladend und gut besucht aus. Unsere Wahl ist getroffen.
Service:
Sehr nett
Geschrieben am 10.09.2016 2016-09-10| Aktualisiert am
11.09.2016
Deutschlands längste Hängeseilbrücke – Mitten im Hunsrück. Inwzwischen haben sie über 300.000 Menschen besucht. Wir nun auch. Die Hängeseilbrücke Geierlay
Wir wählten bewusst einen Wochentag, die Wochenenden sind immer noch überlaufen.
Unser Ausflug begann von der Seite des Ortes Sosberg, hier hat man gute und günstige Parkmöglichkeiten. Am Parkplatz wird schon auf das "Brücken Café" hingewiesen. .
Dieser Name dürfte neu sein, länger besteht die Einkehr unter dem Namen Gästehaus Schimpf. Und dieses dürfte zu den Gastronomiebetrieben gehören, die gut von der 2015 eröffneten Hängeseilbrücke profitieren.
Nachdem wir die Brücke hin und zurück überquert hatten, ein kleiner Wald- und Wiesenspaziergang inklusive, namen wir gerne in dem urigen und rustikalen Biergarten Platz. . .
Ein Bitburger Pils für meinen Mann, ein Mineralwasser für mich. Die nette und flotte Bedienung weiß mit durstigigen Ausflüglern umzugehen. Und auch die Junghühner, die umher spazieren, unterhalten die Gäste. .
Kleine Speisen und Kuchen werden hier auch serviert.
Deutschlands längste Hängeseilbrücke – Mitten im Hunsrück. Inwzwischen haben sie über 300.000 Menschen besucht. Wir nun auch.
Wir wählten bewusst einen Wochentag, die Wochenenden sind immer noch überlaufen.
Unser Ausflug begann von der Seite des Ortes Sosberg, hier hat man gute und günstige Parkmöglichkeiten. Am Parkplatz wird schon auf das "Brücken Café" hingewiesen.
Dieser Name dürfte neu sein, länger besteht die Einkehr unter dem Namen Gästehaus Schimpf. Und dieses dürfte zu den Gastronomiebetrieben gehören, die gut von der 2015 eröffneten Hängeseilbrücke profitieren.
Nachdem... mehr lesen
stars -
"Rastmöglichkeit vor / nach Besuch der Hängeseilbrücke Geierlay" PetraIODeutschlands längste Hängeseilbrücke – Mitten im Hunsrück. Inwzwischen haben sie über 300.000 Menschen besucht. Wir nun auch.
Wir wählten bewusst einen Wochentag, die Wochenenden sind immer noch überlaufen.
Unser Ausflug begann von der Seite des Ortes Sosberg, hier hat man gute und günstige Parkmöglichkeiten. Am Parkplatz wird schon auf das "Brücken Café" hingewiesen.
Dieser Name dürfte neu sein, länger besteht die Einkehr unter dem Namen Gästehaus Schimpf. Und dieses dürfte zu den Gastronomiebetrieben gehören, die gut von der 2015 eröffneten Hängeseilbrücke profitieren.
Nachdem
Besucht am 31.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Von der Burg Trifels genießen wir bei strahlendem Sonnenschein den Rundumblick.
Blick ins Tal und ich entdecke ein wunderschönes großes Gebäude, mitten im Grünen. Sonnenschirme sind dort auf der Terrasse geöffnet. .
Ich zeige es meinem Mann. Wenn dort ein Restaurant ist, muss es toll sein.
Nach der Besichtung gelangen wir unten am Parkplatz an und möchten gerne dieses tolle Haus finden. Dies gelingt uns auf Anhieb, obwohl es recht versteckt im Ortsteil Bindersbach liegt.
Einen großen ruhigen Kurpark gibt es hier. Daran angrenzend liegt das Kurhaus. Wir parken am Haus und machen uns auf den Weg. Über eine Treppe gelangt man auf die Terrasse und an das Hotel-Restaurant.
Das denkmalgeschützte Jugendstilhaus wurde 1911 als „Ludwigshafener Erholungsheim Trifels“ eröffnet, diente wenig später als Kriegslazarett. Heute modernisiert dient es überwiegend als Seminar- und Eventhotel (Hochzeiten).
Service:
Eine sehr junge Mitarbeiterin begrüßt uns herzlich. Das Restaurant ist noch geschlossen, trinken können wir aber selbstverständlich etwas. Wir nehmen eine Erfrischung zu uns, reservieren nach einem Blick auf die Bistrokarte einen Tisch. Bis 18.00 Uhr machen wir einen Spaziergang durch den Kurpark.
Als wir um 18.00 Uhr eintreffen ist unser Tisch auf der Terrasse nett eingedeckt. Tischläufer, Stoffservietten, frische Rosen.
Getränke und Speisen werden abgefragt. Die junge Dame kann sehr gut Auskunft geben, wenn es auch noch an ein paar kleinen Feinheiten hapert. Aber dies macht sie mit ihrer fröhlichen herzlichen Art sofort wieder wett.
Beim Servieren der Speisen unterstützt sie eine erfahrene Mitarbeiterin. Gleichzeitig wird auch eine größere Runde Seminarteilnehmer mit einem Menü bewirtet.
Die Speisen werden nach recht langer Wartezeit serviert. Stört uns nicht, denn wir sitzen ganz wunderbar und sind mit Getränken versorgt.
Während des Essens fehlt leider die Nachfrage, ob alles Recht ist. Mit einer späteren Reklamation wird vom Haus sehr gut und professionell umgegangen.
Speisen und Getränke: 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l zu erfreulichen € 4,40.
Für mich ein feiner Grauburgunder Muschelkalk, 0,25 l zu € 5,80. Mein Mann enthielt sich, die längere Heimfahrt stand ja noch an.
Die Bistrokarte ist übersichtlich, aber abwechselungsreich. Die Speisekarten sind online einsehbar.
Die junge Dame erklärt: Die Küche setzt auf frische, oft regionale, Zutaten und hausgemachte Speisen. Prima!
Es gibt nur große Salatteller und keine Vorspeisen. Daher fragen wir, ob wir 2 kleine Salate als Vorspeise haben können. Selbstverständlich, gerne! Zur Wahl steht Joghurt- oder Himbeerdressing. Himbeerdressing soll es für uns sein.
Trotz der kleinen Karte können wir uns nur schwer für die Hauptspeisen entscheiden. Die Wahl fällt für meinen Mann auf Tagliatelle mit Trüffelrahm, € 9,20.
Ich wähle den Kurhaus Vital Burger. Bohnenboulette auf Vollkornbrötchen, Salat, Tomate, Zwiebel, Ketchup, € 11,90.
Unsere Vorspeise wird serviert. Allerdings war es doch nicht möglich, 2 kleine Salate zu bekommen. Serviert wird von der Bistrokarte der große bunter Salatteller€ 7,80. Auf einer hübschen Porzellanplatte wird dieser in die Mitte des Tisches gestellt.
Besteck liegt parat und das getropse der Salatsauce sehe ich schon vor mir. Ich erlaube mir die Frage, ob nicht vielleicht noch 2 Teller drin sind? Ja, ging und so konnten wir unfallfrei den Salat essen. Das Himbeerdressing sehr fein, der Salat ok. Die Blattsalate leider etwas saft- und kraftlos. Gurkensalat, Karotten, den Krautsalat mit Kümmel überließ ich meinem Mann (Kümmel ist das einzige Gewürz, das ich wirklich nicht mag. Selbstverständlich nicht in die Wertung fließt). Zum Salat gab es frisches helles und dunkeles Baguette.
Irgendwann kamen dann die Hauptspeisen.
Die Tagliatelle schön al dente und mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln verfeinert. Leider diente hier nur ein Trüffelöl als Aromaträger. Bei dem Preis kann man nicht von frisch gehobeltem Trüffel ausgehen, aber es war doch etwas flach (Hellriegels Trüffelcarpaccio aus dem Glas hätte Wunder bewirkt). Kein Grund zur Klage, außer der verlaufenen Balsamicoschmiererei.
Mein Vital Burger hatte keinen vitalen Tag. „Die meisten Unfälle passieren in der Küche“ kommentierte ich beim Abservieren die Nachfrage der Bedienung, ob es geschmeckt hatte.
Das Vollkornbrötchen knusprig und gut. Bestrichen mit einem tomatisierten Frischkäse. Die Bohnenbulette… wohl eher ein zäher Eintopf mit verbrannter Oberseite. Da konnten auch die frischen Tomatenscheiben obenauf nicht drüber hinwegtäuschen. Eine verbrannte Unterseite gab es nicht. Diese wurde in der Küche schon entfernt. Es war wirklich kein schöner Teller und auch die absolut verschmierte Balsamicodeko am Tellerrand sah nur unappetitlich aus.
Nun wollten wir ja irgendwann nach Hause und wir hatten schon recht lange auf das Essen gewartet. Mein Bohneneintopf war wirklich gut gewürzt, auch das Vollkornbrötchen dazu passend. Einfach die Sichtweise anpassen, dann geht's. Die verbrannten Stellen habe ich entfernt.
Meine Beanstandung habe ich so wie hier beschrieben weiter gegeben. Auch, dass die Bohnen gut waren. Die Küche bestätigte den Unfall und nahm anstandslos mein Gericht von der Rechnung. Dies war mehr als ok, ich hatte es ja gegessen. Ausgleich meinerseits in Form des Trinkgeldes.
Das Menü der Seminarteilnehmer wurde parallel serviert. Was dort serviert wurde, sah alles perfekt und sehr verlockend aus…. Hier hat die Küche gut vorbereitet.
Ambiente:
Das Haus ist wirklich toll, die Lage absolut ruhig, kein Auto ist zu hören. Außen gibt es auf der Terrasse und zum Kurpark schöne Sitzplätze.
Im Restaurant alles sehr gepflegt. Der Gastraum innen mit viel dunkelem Holz, helle Tischplatten, gute Beleuchtung und schöne Deko mit frischen Blumen sorgen für Wohlfühlstimmung.
Fazit:
Es war wirklich sehr schön hier und würden einen zweiten Versuch wagen. Mit den Veggie-Burgern, dass lass ich mal lieber. Innerhalb 1 Jahres 2 verbrannte Burger, das reicht auch mir als Lehre.
Von der Burg Trifels genießen wir bei strahlendem Sonnenschein den Rundumblick.
Blick ins Tal und ich entdecke ein wunderschönes großes Gebäude, mitten im Grünen. Sonnenschirme sind dort auf der Terrasse geöffnet.
Ich zeige es meinem Mann. Wenn dort ein Restaurant ist, muss es toll sein.
Nach der Besichtung gelangen wir unten am Parkplatz an und möchten gerne dieses tolle Haus finden. Dies gelingt uns auf Anhieb, obwohl es recht versteckt im Ortsteil Bindersbach liegt.
Einen großen ruhigen Kurpark gibt es hier. Daran angrenzend liegt... mehr lesen
Zum Alten Kurhaus im Jugendstilhotel Trifels
Zum Alten Kurhaus im Jugendstilhotel Trifels€-€€€Restaurant, Hotel06346 308860Kurhausstraße 25, 76855 Annweiler am Trifels
3.0 stars -
"Tolles Haus, guter Service, Speisen können sich durchaus steigern" PetraIOVon der Burg Trifels genießen wir bei strahlendem Sonnenschein den Rundumblick.
Blick ins Tal und ich entdecke ein wunderschönes großes Gebäude, mitten im Grünen. Sonnenschirme sind dort auf der Terrasse geöffnet.
Ich zeige es meinem Mann. Wenn dort ein Restaurant ist, muss es toll sein.
Nach der Besichtung gelangen wir unten am Parkplatz an und möchten gerne dieses tolle Haus finden. Dies gelingt uns auf Anhieb, obwohl es recht versteckt im Ortsteil Bindersbach liegt.
Einen großen ruhigen Kurpark gibt es hier. Daran angrenzend liegt
Geschrieben am 07.09.2016 2016-09-07| Aktualisiert am
07.09.2016
Besucht am 31.08.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 21 EUR
Bei unserem letzten Ausflug zur Burg Trifels wurde uns das Burgtor sprichwörtlich vor der Nase zugeschlagen. Der Aufstieg umsonst, wir hatten die Einlasszeiten nicht beachtet. Nun unser zweiter Versuch zur Mittagszeit.
Mein Mann wollte sich vorher noch stärken, ich war noch gut vom reichlichen Frühstück gesättigt.
Wir parkten auf dem geräumigen Platz zur Burg, gleichzeitig auch Parkplatz des Restaurant Barbarossa. Dies zieht sich längs an einem Hang entlang. Die Lage ist wirklich schön.
Über eine Treppe kommt man auf die Terrasse, von dort hat man schon einen tollen Blick zur Burg Trifels.
Hier suchen wir uns ein schattiges Plätzchen. Kein Problem bei einer überschaubaren Anzahl weiterer Gäste.
Einige Damen sind hier für den Service zuständig. Alle freundlich und mehr oder weniger aufmerksam. Für ein Ausflugslokal ok.
Die Karten stehen gerollt in Wassergläsern bereit. Die Tische zweckmäßig eingedeckt mit Besteck und Servietten im Topf.
Wir bestellen 2 trockene Weißweinschorlen zu € 3,90 / 0,5 l.
Mein Mann wählt die Käsespätzle mit einem Salatteller und Zwiebelsauce zu € 9,90.
Ich schließe mich aus gesellschaftlichen Gründen mit einem Beilagensalat zu € 3,90 an.
Die gut gekühlten Schorlen werden flott serviert, das Essen nach angenehmer Wartezeit.
Die Spätzle in einer hohen tiefen Schüssel serviert. Eine reichliche Portion, in der Mitte ein Salatblatt, Salatgurke und Tomatenspalte vom Holzspieß erstochen. Dies soll wohl die Optik heben. Was nur bedingt glückt. Die Spätzle, wie erwartet, ein Fertigprodukt. Aber vom Käse ist so gut wie nichts mehr zu finden, dafür Zwiebeln in dunkler Fertigsauce ohne Würze. Das ist schlimmer und ziemlich suppig je weiter man nach unten kommt. Ein flacheres Behältnis, weniger Sauce und mehr guter Käse hätte Wunder gewirkt und sollte bei dem Preis kein Problem sein. Es ging fast die Hälfte zurück. Der Salat zu den Käsespätzle ok.
Mein Beilagensalat war größer als der meines Mannes. Zusätzlich mit Wassermelonenspalten und Orangenscheibe garniert. Der Teller eigentlich zu klein für die Portion. Langsam essen, damit nicht die Hälfte daneben fällt war angesagt. Das wässrige Dressing (wohl auch ein Fertigprodukt) überzeugte auch nicht so recht. Unter den Blattsalaten fand sich gut durchgezogener Gurkensalat. Leider nahm ich eine großzügige Portion auf die Gabel und musste feststellen: Seine Zeit war abgelaufen!
Beim Abräumen, was recht lange dauerte, sagte ich dies der freundlichen Mitarbeiterin mit dem Hinweis, diesen besser nicht weiteren Gästen zu servieren. Sie wollte es an die Küche weitergeben. Hoffentlich.
Zahlen gestaltete sich auch etwas zäh.
Die Innenräume sind sehr geräumig und gepflegt eingerichtet. Die Toiletten werden zur Zeit modernisiert und die Gäste wurden an den noch nicht fertigen Waschtischen auf eventuelle Spritzgefahr hingewiesen. Dies gestaltete sich dann ganz lustig unter den Damen.
Tipp: Am Parkplatz gibt es noch einen Imbiss der wohl auch zum Restaurant gehört. Hier möchte der Mitarbeiter lautstark eine Parkgebühr eintreiben, für Besucher des Restaurants oder des Imbisses besteht die Möglichkeit den Betrag (€ 1,50?) mit dem Verzehr zu verrechnen. Pech hatten andere Besucher der Burg. Nach dem Abstieg waren sowohl Imbiss als auch Restaurant gegen 17.00 Uhr geschlossen. Verrechnung nicht mehr möglich.
Bei unserem letzten Ausflug zur Burg Trifels wurde uns das Burgtor sprichwörtlich vor der Nase zugeschlagen. Der Aufstieg umsonst, wir hatten die Einlasszeiten nicht beachtet. Nun unser zweiter Versuch zur Mittagszeit.
Mein Mann wollte sich vorher noch stärken, ich war noch gut vom reichlichen Frühstück gesättigt.
Wir parkten auf dem geräumigen Platz zur Burg, gleichzeitig auch Parkplatz des Restaurant Barbarossa. Dies zieht sich längs an einem Hang entlang. Die Lage ist wirklich schön.
Über eine Treppe kommt man auf die Terrasse, von dort... mehr lesen
Barbarossa – das Lokal am Trifels
Barbarossa – das Lokal am Trifels€-€€€Restaurant, Hotel, Ausflugsziel063468 479Trifelsstraße 72, 76855 Annweiler am Trifels
2.5 stars -
"Eine Rast am Trifels , mehr nicht." PetraIOBei unserem letzten Ausflug zur Burg Trifels wurde uns das Burgtor sprichwörtlich vor der Nase zugeschlagen. Der Aufstieg umsonst, wir hatten die Einlasszeiten nicht beachtet. Nun unser zweiter Versuch zur Mittagszeit.
Mein Mann wollte sich vorher noch stärken, ich war noch gut vom reichlichen Frühstück gesättigt.
Wir parkten auf dem geräumigen Platz zur Burg, gleichzeitig auch Parkplatz des Restaurant Barbarossa. Dies zieht sich längs an einem Hang entlang. Die Lage ist wirklich schön.
Über eine Treppe kommt man auf die Terrasse, von dort
Geschrieben am 06.09.2016 2016-09-06| Aktualisiert am
06.09.2016
Besucht am 30.08.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 103 EUR
Unser ursprünglich gebuchtes Hotel in der Nähe von Kaiserslautern fiel leider durch. Fahren wir nach Hause oder weiter?
Wir entscheiden uns für´s Weiterfahren in die Südpfalz, dort ein Abendessen und dann doch nach Hause. Zum Suchen einer Unterkunft war es schon zu spät.
Letztlich landen wir in Deidesheim, der Deidesheimer Hof sieht einladend aus, wie immer. Die Sitzpätze vor dem historischen Haus sind fein eingedeckt, ein Parkplatz schnell gefunden.
Eine Servicemitarbeiterin begrüßt uns freundlich. Ja, ein Tisch für 2 Personen läßt sich noch machen.
Wir nehmen Platz und fragt, ob wir einen Aperitif wünschen. Ich habe mich auf den Kurztrip mit einer Übernachtung gefreut und habe keine Lust, heute wieder nach Hause zu fragen. Kurz entschlossen sage ich ihr, der Aperitif würde sich entscheiden, wenn wir wissen ob noch ein Zimmer für uns frei ist. Mein Mann grinst nur – richtig überrascht war er nicht über meine Überrumpelungstaktik.
Sie verspricht lächelnd, dies zu klären. Kurz drauf die frohe Botschaft: Wir dürfen übernachten!
Also dann mal her mit dem Aperitif! Für meinen Mann den Riesling Sekt, 0,1 l zu € 7,20, für mich den Pinot, 0,1 l zu € 7,50. Beide vom Sektgut Menger-Krug, Deidesheim. Ein guter Anfang. Dazu eine Flasche Taunusquelle, 0,75 l, € 6,90.
Kurz darauf werden 2 Sorten ofenfrisches Brot und eine Bärlauchcreme im Weckglas serviert. Für 2 Personen reichlich bemessen.
Wir studieren die Speisekarte, die Entscheidung fällt nicht leicht.
Als Vorspeise für meinen Mann: Kleiner Salatteller Vitamino, Blatt- und Rohkostsalate, zu € 6,90.
Für mich die geeiste Gazpacho mit Paprika, Zwiebel, Basilikum und Zitronenshrimps zu € 9,50.
Nach angenehmer Wartezeit werden die Vorspeisen serviert.
Der Salatteller mit frischen Zutaten, sehr feine Rohkostsalate, das Hausdressing überzeugt. Kürbiskerne als knackige Beilage.
Die Gazpacho als Bausatz serviert. Damit hatte ich nicht gerechnet, aber eine tolle Idee. Die Gazpacho mit knusprigen Croutons. Drumherum in kleinen Schälchen: Basilikum in Öl, rote und gelbe Paprikawürfel, rote Zwiebelwürfel und die Shrimps. Hier teste ich mich durch und genieße. Sehr fein, allerdings war die Gazpacho nur kalt. Geeist hätte sie mir wohl besser gefallen, vielleicht hatte sie sich bei den hohen Außentemperaturen auch schnell erwärmt. Etwas mehr Schärfe hätte sie für meinen Geschmack vertragen können (ich habe da ein tolles Rezept mit Tomate und Wassermelone ;-) erfunden).
Als Hauptgang hat mein Mann sich für das Filet vom Zander mit Meerrettichsauce, Belugalinsen und gebackenen Würfelkartoffeln zu € 24,50 entschieden.
Für mich darf es das Medaillon vom Seeteufel mit schwarzem Sepiarisotto, Bohnengemüse und Safransauce zu € 26,80 sein.
Zwischen Vor- und Hauptspeise wurde unser Auto vom Hausservice auf dem etwas entfernten hauseigenen Parkplatz geparkt.
Also orderten wir noch einen Wein. Für meinen Mann einen Sauvignon Blanc vom Weingut Müller in Forst. 0,25 l des aromatischen Weines für € 6,30. Für mich ein Blanc de Noir trocken, hell gekeltert, Empfehlung der aufmerksamen Servicemitarbeiterin (eigentlich nicht auf der Karte der offenen Weine). 0,25 l zu 7,50.
Der Abend gefällt uns immer besser. Besonders als die toll angerichteten Speisen serviert werden.
Der Zander, knusprig auf der Haut gebraten. Das Fleisch saftig auf den Punkt, gebettet auf den Belugalinsen. Diese haben noch genau den richtigen Biss und dürfen noch ein wenig im leichten Meerrettich-Sahne-Schäumchen baden. Frisch geraspelter Meerrettich bringt ordentlich Würze auf den Teller, Coctailtomate und Dill die Farbe. Von den frittierten kleinen Kartoffelwürfeln, im separten Schälchen, ist mein Mann auch begeistert.
Der Seeteufel kann hier absolut mithalten. Roter Seeteufel? Ich vermute diesen mit Paprika de la Vera gewürzt. Auch wenn der Service im ganzen Haus perfekt ist, einen Koch habe ich leider nicht zum Nachfragen greifen können.
Seeteufel wird schnell trocken. Auch diese großzügige Portion hätte 1 – 2 Minuten weniger Hitze vertragen. Er war aber dennoch sehr gut. Als Zugabe freute ich mich über frische Calamariringe. Das Sepiarisotto mit leichtem Biss auf den Punkt gegart. Die zarten, sehr langen Bohnen, dekorativ geknotet angerichtet. Drumherum das die schaumige Safransauche. Herrlich!
Auf ein Dessert haben wir aus Platzmangel im Bauch mal wieder verzichtet.
Das Ambiente im gesamten Haus, bis zu den Toiletten: Edel, gediegen, sehr gepflegt, stilvoll… es passt wirklich alles. So wie man es von diesem Traditionshaus erwartet.
Wir genießen unser feines Essen, den Wein, die tolle Atmosphäre mit Blick auf den Brunnen (bis auf die abendliche wechselfarbige Beleuchtung des Brunnens)! Der Service immer zur Stelle.
Das Deidesheimer-Sorglos-Paket zieht sich bis zum kurzfristig gebuchten Zimmer hin! Hier war alles wie es sein soll. Unser Gepäck abgestellt, drehen wir noch eine Runde durch Deidesheim um uns dann zum Abschluss noch ein Weinchen als Absacker im Deidesheimer Hof zu gönnen. Um 23.00 Uhr ist hier im Stadtkern außen Schluss, das passt für uns auch nach einem langen Tag. Keiner muss mehr fahren und am nächsten Morgen erfreuen wir uns an einem erstklassigen Frühstück, mit frisch serviertem Pfifferlingsomlette!
Das gesamte Personal ist perfekt, so wie man es hier erwartet. An Aufmerksamkeit ist uns wohl selten Vergleichbares passiert. Am Vormittag checken wir aus, unser Auto steht, ohne Ankündigung direkt vor der Tür. 2 kleine Flaschen Wasser werden uns für die Fahrt bei Sommertemperaturen mit auf den Weg gegeben. Manchmal sind es Kleinigkeiten die ein Haus groß machen!
Ich bekenne mich als Fazit des Diebstahls schuldig: Vor gut 25 Jahren war ich auf einem Weinfest in Deidesheim. Vor dem Deidesheimer-Hof war „Show-Cooking“ angesagt und ich leicht „angeschickert“. Ein Demonstrations-Garnelen-Spieß lag so einladend auf einem Tellerchen… Der war wirklich gut. Und siehe da: Irgendwann kommen die Gäste wieder, schreiben einen kleinen Roman und zahlen sogar die Rechnung! Wir kommen gerne wieder!
Unser ursprünglich gebuchtes Hotel in der Nähe von Kaiserslautern fiel leider durch. Fahren wir nach Hause oder weiter?
Wir entscheiden uns für´s Weiterfahren in die Südpfalz, dort ein Abendessen und dann doch nach Hause. Zum Suchen einer Unterkunft war es schon zu spät.
Letztlich landen wir in Deidesheim, der Deidesheimer Hof sieht einladend aus, wie immer. Die Sitzpätze vor dem historischen Haus sind fein eingedeckt, ein Parkplatz schnell gefunden.
Eine Servicemitarbeiterin begrüßt uns freundlich. Ja, ein Tisch für 2 Personen läßt sich noch... mehr lesen
Deidesheimer Hof · St. Urban
Deidesheimer Hof · St. Urban€-€€€Restaurant0632696870Am Marktplatz, 67146 Deidesheim
4.5 stars -
"Unser Plan B sorgte für einen tollen Aufenthalt im Deidesheimer Hof" PetraIOUnser ursprünglich gebuchtes Hotel in der Nähe von Kaiserslautern fiel leider durch. Fahren wir nach Hause oder weiter?
Wir entscheiden uns für´s Weiterfahren in die Südpfalz, dort ein Abendessen und dann doch nach Hause. Zum Suchen einer Unterkunft war es schon zu spät.
Letztlich landen wir in Deidesheim, der Deidesheimer Hof sieht einladend aus, wie immer. Die Sitzpätze vor dem historischen Haus sind fein eingedeckt, ein Parkplatz schnell gefunden.
Eine Servicemitarbeiterin begrüßt uns freundlich. Ja, ein Tisch für 2 Personen läßt sich noch
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Das Kloster Eberbach möchten wir uns mal anschauen. Vom Weingut Eberbach hatten wir am Vorabend einen sehr feinen Sekt getrunken.
Nachdem wir mit der Fähre über den Rhein gesetzt sind, stellen wir fest, dass das Kloster nicht ausgeschildert ist. Also werfen wir „Erna“ an.
Diese lotst uns irgendwann links, und gleich scharf links, wieder ab. Und schon stehen wir auf einem schönen schattigen Parkplatz. Zwischen den alten Bäumen der Torbogen „Kronenschlösschen“. Mein Mann fährt zum Drehen in eine Parklücke und ich sage: „Bleib mal gleich hier stehen.“ Schön ist es hier, und Mittagszeit. Hunger haben wir eigentlich noch nicht, Mittagessen stand gar nicht auf dem Programm. Aber wenn „Erna“ schon zu ein hübsches Plätzchen für uns sucht?
Wir gehen durch den Torbogen und sind begeistert.
Links das sehr gepflegte Landhotel mit Restaurant und Bistro. Die schattige Terrasse mit schöner Bestuhlung. Angrenzend der Privatpark des Hotels, hier findet gerade ein Sektempfang statt (ohne uns).
Wir werden sehr freundlich begrüßt und nach unserer Reservierung gefragt. Dass wir die nicht haben, ist nicht schlimm. Der freundliche Herr weist uns einen schönen Zweiertisch auf der Terrasse.
Unsere „Erna“ hat uns gehoben platziert, da sind wir Schnellmerker (ein Besuch auf der Homepage des Kronenschlösschen ist später zu Hause sehr aufschlussreich). Der Tisch eingedeckt mit gestärktem Tuch auf Tisch und als Serviette. Auf jedem Tisch ein Blumenbouquet und der Blick auf die Parkanlage ist Entschleunigung pur. Was soll ich im Kloster? Ich bleibe hier. Bequeme Liegen im Schatten laden zum relaxen ein.
Aber zur Sache:
1 Flasche Mineralwasser San Pellegrino, 0,75 l zu € 8,50 (Preis gerechtfertigt, stelle ich auf dem Damen-WC* später fest J. (Ja, der aufwändige Ausbau der Wasserreben und die Tankreifung wird immer wieder verkannt).
2 Gläser trockener Sekt, Georg Breuer, 2007 zu € 12,00. Die klassische Flaschengärung überzeugt.
Als kleiner Gruß werden wir Baguettescheiben mit Butter serviert. Das Brot attraktiv im Holzkästchen auf einem Bett aus rohen Linsen. Schlicht – gut.
Wir wählen beide „nur“ den Hauptgang des angebotenen 4-Gang Bistromenüs:
Lachsfilet – Fenchel-Orangengemüse – Zitronen-Thymian-Gnocci zu € 25,00.
Wir sind beide keine Gnocci-Fans. Ich vertraue auf das Küchenhandwerk. Mein Mann tauscht die Gnocci in Kartoffeln.
Für mich dazu der „Wein des Monats“. Ein trockener Riesling vom Weingut Peter Jakob Kühn, Oestrich-Winkel zu € 7,00.
Gault Millau zeichnete das Haus mit „Beste Riesling-Weinkarte Deutschlands“ aus. Und ja: Bei unserem (vorerst kleinen) Besuch hatten wir durchaus den Eindruck, dass hier neben der Küche das Steckenpferd liegt. Sofort dachten wir an GastroGuide Freund Nolux – er hätte hier sicherlich viel Freude, nicht nur an der Weinauswahl.
Ein perfekter Hauptgang wird im tiefen vorgewärmten Teller serviert.
Kross auf der Haut gebratener Lachs, innen saftig, leicht glasig. Die Wucht ist das hocharomatische Schäumchen, welches Lachs und Beilagen begleitet. Die klassische Kombination Orange-Fenchel – wir kommen aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Zum Glück ist noch ein Scheibchen Brot zum Tunken da – es bleibt nichts mehr übrig. Auch die Gnocci überzeugen, die Kartoffeln als Beilage ebenso. Bunte Keimlinge runden das Gericht geschmacklich und optisch wunderbar ab. Salz- und Pfeffermühle auf dem Tisch? Braucht man nicht!
Vom Nebentisch weht der Duft der grünen Gazpacho als Vorspeise herüber…
Der Service überzeugt auf ganzer Linie. Hier ist geschultes Personal, hoch engagiert, am Werk. Immer freundlich und zur Stelle. Fragen zu Speisen und Getränken werden perfekt beantwortet. Änderungswünsche, ohne Rücksprache mit der Küche, kein Problem.
Ambiente und Sauberkeit:
Kurz zusammen gefasst: Für uns ohne jeden Mangel. Die Bilder spiegeln das wunderschöne, edel-gediegene Ambiente wider.
Eine kleine Spitzfindigkeit sei mir trotz voller Zufriedenheit mit Augenzwinkern erlaubt:
Der Besuch der Toilette bringt die Liebe zum Detail (finanziert durch Prädikatsmineralwasser) ans Licht: Die Damen besuchen die Örtlichkeit und dürfen sich an der Kassette der Türinnenseite an einem Spiegel* erfreuen!!! Make up und Frisur im Sitzen checken! Meine Herren! Gibt es das nebenan auch?
Beim nächsten Besuch werden wir auf ein vollständiges Menü und wohl auch eine Übernachtung eingestellt sein!
Bleiben durfte ich nicht. „Erna“ rief zur Weiterfahrt zum Kloster Eberbach!