
Abends ausgehen und was trinken Ausgiebig frühstücken und brunchen Barrierefrei essen Drinnen rauchen dürfen Eine Feier veranstalten Eine Rast machen Einen Ausflug machen Eis essen Essen bestellen Gemeinsam Fußball schauen Gemütlich Kaffee trinken Gesund und vegetarisch essen Günstig satt werden Haute cuisine erleben Lecker essen gehen Mit Freunden essen gehen Mit Kindern ausgehen Nett draußen sitzen Party machen und tanzen Romantisches Candle Light Dinner Schnell mal was essen Sehen und gesehen werden Was neues ausprobieren Zum Geschäftsessen einladen
Esslingen am Neckar
Göppingen
Ludwigsburg
Reutlingen
Schwäbisch Gmünd
Stuttgart
Tübingen 


Pizzabrötchen
Engelchen und Teufelchen
Insalata Fantasia con Pollo
Vitello Tonnato
Spaghetti Carbonara
Lasagne Ragout
Pizza Toni
Pizza Salame
Träumchen
Durch diese hohle Gasse muß er kommen, denn...
Blick vom Innenraum nach "draußen"
Vorspeisenteller
Saganaki
Pita
recht große und herrlich gewürzte Grillpeperoni


ziemlich durstiges Wetter
Insalata Italia (1 Person)
Paccheri Mare e Monte
einäugige Susanna
Hausmittel gegen Vampire



Die Box
Inhalt Box
Törtchen von Blumenkohl und Couscous, marinierte Garnelen, Salate
private Weinbegleitung
Indische Suppe von gelben Linsen mit gebackener Praline von Graved Lachs
Skrei, Risotto, gebratener wilder Brokkol, Krustentierschaumsauce
Creme Brulée Schnitte mit weißer Schokolade, eingemachten Heidelbeeren und Crumbles







Champagne Fleury Blanc de Noirs
Variation vom asiatisch marinierten Fjordlachs mit dreierlei Rettich
2019 Domaine Girard Chardonnay Elevé sur lies fines
Chateaubriand an cremigem Kartoffelgratin, mit Honig glasierten Karotten und Sauce Béarnaise
2018 Château Croix-Beauséjour, Montagne Saint-Émilion
2018 Domaine Bertrand-Bergé, Les Mégalithes
Grieß-Flammeri mit marinierten Gewürzorangen und Grand-Marnier-Sabayon gratiniert




Verkaufstheke
Basser Döner
Döner aufgeklappt
Eingangsbereich
Bar / Theke
Herbstdeko
Le Puy Linsengericht
Hefe mit Kaiserborte
Kürbiskaffee



























Der Lokalname bezieht sich auf den aufrührerischen schwäbischen Dichter und Komponisten Christian Friedrich Daniel Schubart, der in der hiesigen Festung 10 Jahre lange eingekerkert war. Ein Museum im Arsenalbau gibt Auskunft über ihn und zahlreiche andere Gefangene der letzten Jahrhunderte. Der Remstalrebell Helmut Palmer war übrigens auch darunter. Ambitionierte werden den Hohenasperg zu Fuß erklimmen, weniger Sportive können das Auto auf halber Höhe abstellen – oder nach 16 Uhr fast direkt vorfahren.
Im historischen Ambiente darf man zu Recht solide schwäbische Küche erwarten, angereichert mit einigen modernen Lifestyle-Gerichten. Wer mit den hiesigen Speisen noch etwas fremdelt, kann zum Beispiel zur Currywurst mit Ananas-Currysauce und Fritten (8,90 Euro) greifen, für Vegetarier bieten sich die Spinat-Frischkäseravioli (11,50 Euro) an, für Veganer die Spinat-Knödelscheiben mit Pilzsauce (11,50 Euro). Alle anderen können sich über geschmälzte Maultaschen (11,90 Euro), Gaisburger Marsch (10,50 Euro) oder einer in Lemberger geschmorten Rinderroulade (17,90 Euro) erfreuen. Und natürlich wird ein „Schubart-Teller“ angeboten. Was dahinter steckt, sei nicht verraten…
Dass mein erster Besuch in der Schubart-Stube schon im fortgeschrittenen Schwabenalter erfolgt, beschämt mich selbst am meisten. Ohne meinen Cousin Willy, der nachträglich zu seinem Geburtstag einlädt, hätte es vermutlich immer noch nicht geklappt. Nach einer kleinen Umrundung des Festungsberges und Genuss der spektakulären Aussicht erstürmen wir sofort bei Lokalöffnung um 18 Uhr das Restaurant. Nur wenige Tische mit (coronabedingt) beschränkter Personenzahl stehen auf der oberen Ebene des Turmes zur Verfügung. Wir haben Glück und ergattern einen freien Tisch, auch ohne Reservierung (die ich sonst aber unbedingt empfehlen würde). Pink lackierte Wirtshausstühle verleihen dem historischen Raum peppige Akzente. Eine Wendeltreppe führt eine Etage tiefer, die jedoch momentan noch gesperrt ist.
Der Service agiert zurückhaltend und ein bisschen verschämt, was wahrscheinlich dem kaum wahrnehmbaren Mienenspiel hinter der Maske geschuldet ist. Wir werden jedoch umgehend und ohne Wartezeit bedient. Wir wählen das panierte Schweineschnitzel mit Kartoffelsalat (15,50 Euro) und eine Salatplatte mit Stremellachs (14,50 Euro). Dazu ein gut gekühltes, perlendes Johannisbeersaftschorle und ein Riesling unbekannter Provenienz. Das dünne, fein panierte Schnitzel ist in Ordnung, doch beim Kartoffelsalat war entweder ein nichtschwäbischer Koch am Werk – oder man hat die falsche Kartoffelsorte erwischt. Das Resultat ist viel zu trocken und kein bisschen knätschig. Schade. Die Salatplatte überrascht durch erstaunliche Vielfalt (Möhre, Gurke, Kraut) unter den Blattsalaten, sowie einem fruchtig angehauchten Meerrettich zum leckeren Stremellachs. Zum Abschluss nehmen wir noch einen Espresso (mit einem Extra-Kännchen warmer Milch) und einen Waldhimbeergeist (leider ohne herausragende Aromen).
Während beim Betreten des Restaurants der angrenzende Biergarten wetterbedingt noch geschlossen war, überraschen uns zwei Stunden später eine herrliche Abendstimmung und gut besetzte Bänke vor der Türe. Speisen und Getränke für den Biergarten erhält man entweder in Selbstbedienung im Lokal oder an einem Schalter ein paar Schritte weiter. Insgesamt kann man sich an moderaten Preisen und heimischen Gerichten erfreuen.