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Bergisch Gladbach
Bonn
Brühl
Köln
Leverkusen
Neuss
Troisdorf 


Die Komponenten
Focaccia & Dip
„Kleiner Salat“
Mafalde "neapolitanisches Ragout" /Rind / Salsiccia / Tomatensoße / Ricotta
Fusilloni / Octopus "Bolognese" / Brot Crumble / Petersilie
Kakao-Biskuit aus Spanien / Weiße Schokolade / kandierte Orange
Die Komponenten
Maccheroncini / Schweinerippchen Ragout / Biersoße / Sour Cream / Röstzwiebel Crunch
Schwarze Spaghettoni / Kingfisch / Lauchzwiebeln / Getr. Tomaten Pesto
Kokosbiskuit / Zitronencreme / Mango / Mandel Crunch
Die Komponenten
Brot & Kräuteraufstrich
"Kartoffelacker" in the making
"Kartoffelacker" in the making
"Kartoffelacker" / Sauerrahm / Pumpernickel / Petersilie
Confierte Lachsforelle / Kürbis / Orange / Getreide
Gebratenes Kalbsfilet / junges Gemüse / Kartoffel / Meerrettich
Joghurtschnitte / Johannisbeere / Haselnuss
Petits Fours
Die Komponenten
Roggen-Sauerteigbrot & aufgeschlagene Butter
Dorade "Ceviche" - Tigermilch - spicy peanuts - eingelegte Kirschtomaten
Büffelbill-Mozzarella- Mango mit Chiliöl - Kalamata Oliven von Jordan
Tatar vom Schottenlachs - Ingwergurken - Liebstöckel-Senfcreme
US-Steakhüfte - Gewürzjus - Spitzkohlsalat - Wasabi-Kartoffelstampf
Sauerkirschtartelette - Kirschgel -Estragonbaiser
Die Komponenten
traditionsbrot. französische salzbutter.
rotgarnele. baumtomate. kaffir-limetten-öl. rotes zwiebelchutney.
label rouge lachs. steckrübe. pumpernickel-crème. speck.
petersilienwurzel. brathering-jus. petersilienöl. haselnuß-schmelze.
flönzkroketten. apfel-meerrettich-dip.
Vorspeisen auf dem Tisch
bouillabaisse. fischeinlage. safranfenchel. sauce rouille. baguette.
us beef. short rib 48std gegart. trüffeljus. kartoffel-spinat-krapfen.
mandarinenkuchen. cream cheese mousse. butterstreusel.











Die Komponenten
Jakobsmuscheln in Weißwein-Venusmuschel-Sauce
Aioli-Seehecht-Rillette mit Fenchel-Orangensalat, Orange und Mandeln
Pulpo-Ragout mit pikanter Tomate Cœur de Boeuf
Iberico Secreto mit Sobrasada-Bohnenragout und Sauce Romesco
Baskische Tortilla
Paella vorher
...Paella fertig
…und angerichtet
Crème Catalane mit mallorquinischem Mandelbiskuit
Montecao
Sangria
Petits Fours
Brandy
Die Komponenten
Pita verpackt
Zweierlei Pita
Weiße Creme Tarama mit Forellenkaviar, Schnittlauch und Frühlingszwiebeln
Lauwarmer Blattspinat mit Büffel-Mozzarella und Rauchmandeln
Mediterranes Gemüse, gegrillt und mariniert
Auberginenragout mit Basilikum und Parmigiano Reggiano
Filo-Teigtaschen mit Meeresfrüchten und Sauce Tartare
Marinierte bunte Bete mit gebeiztem Lachs
Oktopus-Salat mit geschmorter Paprika und Estragon
Thunfisch - medium gegrillt - mit geschmolzenen Tomaten und Kalamata Oliven
"Ekmek" - Krosses Engelshaar, Pistazien- und Orangencreme und Rotweinkirschen
Außenansicht
Interieur
Brot -Salzbutter – Jordan Olivenöl – Eingewecktes Gemüse
Quatsch mit Soße 65°- Kartoffelpüree – Vegi-Jus – Frühlauch
Lesbos Feta- Brombeer-Kompott – Marinierte Tomaten – Fenchelsaat
Blumenkohlcrème 65°-Romanasalat – Geröstete Haselnüsse – Liebstöckel
Lauwarmer Pulpo 40°- Artischockencrème – Frittierter Mais – Koriander
Gedämpfte Gyoza 70°- Blutwurst – Karamellisierte Schokolade – Miso Sauerkraut
Taco 40° - Warm gebeizte Makrele – Salz-Zitrone – Tomatensalsa
Gegrillter Lauch - Marinierte Kräuterseitlinge – Aioli – Asche
Joghurt-Mousse - Pochierte Zwetschgen – Baiser – Geröstete Pistazien
Erdnussbutter-Eis - Karamell – Schokoladen-Bisquit – Meersalz
Die Komponenten
Brot & Butter
Tatar vom Prümer Rind / Mittelmeergarnele / Frankfurter Kräuter / Röstzwiebeln
Ricotta-Tortelli / Cashewkern-Salsa / geschmorter Radicchio Trevisiano mit Heidelbeeren
Kalbsschulter aus dem Münsterland / Wellingtonkruste / feines Ragout von Wirsing & Wurzelgemüse / Kartoffel-Selleriepüree
Mandelbisquit / Topfen / Baiser / Rhabarber und Himbeere aus 2020
Interieur
Tresen
Apéros
Rund ums Huhn
Butter, Brot, Schinken
Seeteufel, Kerbelwurzel, Bouillabaisse
Jens-Peters Kochkäse, La Ratte, Ochsenschwanz
Hirschrücken, Chicoree, Champignons
Spätzle
Nougateis, Karamell, Fenchel
Petits Fours
Die Komponenten
Weißer Gewürzwein
Vitello Tonnato
Tomatenessenz mit Basilikum-Öl
Auberginen-Trouchia und Pesto
Parmesan-Polenta mit Puttanesca
Ossobucco & Risotto di Radicchio Castelfranco e Gorgonzola
Parmigiano Reggiano Vacche Rosse Stagionata DOP
Zuppa Inglese
Petit Fours
Die Weine
Die Komponenten
Brot & Aufstrich
Gebeizte Lachsforelle / Erbse / Limette / Sauerrahm
Kürbis-Kokossuppe
Geschmorte Lammhaxe / Rosa Lammrücken / Dörrmarile / Paprika / Polenta
Kaffeeschnitte / Zwetschke / Haselnuss
Petit Fours
Die Weine










Grund dafür sind ohne Frage die Personen, die hinter dem „ITO“ stehen. Da ist natürlich in erster Linie Kengo Nishimi, der für die Küche verantwortlich zeichnet. Nach Stationen in seiner japanischen Heimat führte es ihn nach Kanada, Australien, Neuseeland und anschließend nach Düsseldorf, wo er mehrere Jahre beim vermutlich besten japanischen Koch in Deutschland, Yoshizumi Nagaya, arbeitete. Dort lernte er auch Torben Schuster kennen, mit dem er ins „Gut Lärchenhof“ nach Pulheim wechselte, der dort seitdem einen Michelin-Stern hält. Und hier schließt sich nun der Kreis, denn das „ITO“ gehört, wie das „Gut Lärchenhof“ und das „La Société“ nun als drittes Restaurant zur Gastro-Familie von Peter Hesseler und seinem Kompagnon Christoph Barciaga.
Im „ITO“ kann der Gast aus einer relativ umfangreichen Karte wählen, die neben verschiedenen Vorspeisen natürlich das breite Spektrum aus Sashimi und Sushi bietet, die aber häufig auch kreativ angelegt sind. Ein Dessert rundet das Angebot ab.
Unsere Wahl fällt jedoch auf das Chefs Choice Menü, das für zwei Personen einen repräsentativen Querschnitt durch das gesamte Programm bietet. Im Preis von 115 Euro ist auch nach Wahl eine Flasche Weißwein oder Sake enthalten, was, gemessen an den ansonsten etwas gehobeneren Einzelpreisen, ein sehr attraktives Angebot darstellt.
Die Klassiker zum Auftakt, Edamame zum Knabbern und Miso-Suppe, hier mit Shimeji-Pilzen, Tofu, Algen und Frühlingslauch, sind beide sehr sorgfältig gemacht. Aber die Möglichkeiten, hier groß Referenzen zu setzen, sind naturgemäß eingeschränkt. Zum Start war dies aber sehr angenehm.
Weiter geht es mit zwei Vorspeisen, die ich zum Teilen auf den Tisch bringe. Der Scampi-Salat präsentiert vier stattliche Exemplare, die mit Knoblauchmayo angemacht und auf Babyspinat gebettet sind. Dazu gesellen sich gepickelte Schalotten, ganz feiner Crunch und Ebi-Chips, die sich zwar optisch nett machen, aber leider nicht mehr knusprig sind und daher ein etwas pappiges Mundgefühl vermitteln. Da der Babyspinat nicht separat angemacht ist, muss man sich etwas von der Mayo dazu geben, um dem Salat ein wenig Dressing zu gönnen. Trotz dieser kleinen Einschränkungen aber eine schöne Komposition.
Ausgezeichnet der sehr zarte Schweinebauch, der in dünnen Scheiben aufgeschnitten mit Tupfen von Erbsencreme, fein geschnittenen Zuckerschoten und Shiitake angemacht ist. Hier sind alle Einzelkomponenten deutlich herauszuschmecken und in Summe prima kombiniert.
Die Auswahl aus diversen Sushi und Sashimi ist zwar bereits ansprechend auf einer großen Aluschale angerichtet. Aber aus Prinzip bringe ich es dennoch aufs heimische Porzellan.
Die einzelnen Sorten sind, wie alle übrigen Komponenten, zwar nicht beschrieben, aber anhand der Speisekarte lassen sie sich einigermaßen einfach zuordnen.
So machen wir bei den Inside Out Rolls die Garnelen Tempura Rolls mit grünem Spargel und Chili Mayonnaise aus. Letztere findet sich auch in der zweiten Sorte und anhand des weißen Fisches und der Ummantelung mit weißem und schwarzem Sesam ist dies die Hamachi-Version. Beide Sorten zeigen eine relativ üppige Cremigkeit, die aber sicher auch gewollt ist. Die gute Qualität der Hauptprodukte ist aber nach wie vor deutlich erkennbar und so machen auch diese eher westlich anmutenden Sushi Spaß.
Sehr pur und unverkünstelt hingegen die Hosomaki mit Lachs und Gurke sowie die Nigiri, bei denen die hervorragende Produktqualität deutlicher erkennbar ist als bei allen anderen Sushi-Varianten. Vor allem der etwas fettere Toro, der Bauch vom Blue Fin Thunfisch, kann hier mit zartem Schmelz punkten. Aber auch Lachs und Zander wissen zu überzeugen.
Ebenso gut auch das Sashimi, ebenfalls vom Lachs und Zweierlei vom Thunfisch, Akami und Toro.
Neben der von Kengo Nishimi hausgemachten Sojasauce gibt es zu den Sushi und Sashimi noch eine Yuzu-Pfeffer-Sauce sowie eine Ponzu-Mayo. Das ist eine schöne Abwechslung zu der sonst üblichen Fabrik-Sojasauce, aber im Endeffekt genügt mir eine gute Sojasauce zum Sushi. Die Auswahl, die sich uns auf dem Tisch präsentiert, ist jedenfalls großzügig bemessen und erst recht nach den Vorspeisen mehr als sättigend.
Mit einer Käsekuchencreme auf sehr crunchigem Keksboden und einer fein-säuerlichen Passionsfruchtsauce endet das Menü. Das Dessert mutet jetzt zwar nicht wirklich japanisch an, aber Nishimi hat auf seinen früheren Stationen natürlich auch euro-asiatische Einflüsse mitbekommen, wie zum Beispiel im „Nagaya“. Dieser Nachtisch ist jedenfalls unkompliziert und einfach lecker.
In Berichten über die Eröffnung des „ITO“ wird häufig davon gesprochen, dass Köln mit diesem Restaurant die Lücke zur unbestrittenen Düsseldorfer Spitze in Sachen japanischer Küche schließen würde. Ob man es gleich so hoch hängen muss, bezweifle ich. Aber Kengo Nishimi bringt natürlich gute Voraussetzungen mit, erst Recht im Verbund der Hesseler-Gastronomie, in Köln einen hohen Standard zu setzen.
Das Chef’s Choice Menü war jedenfalls ein sehr guter Einstieg in Nishimis Küche und es wird spannend sein zu sehen, wie sich das alles präsentiert, wenn man seine Gerichte vor Ort im Restaurant genießen kann.
#supportyourlocalrestaurants
Bericht wie immer auch auf meinem Blog: tischnotizen.de/ito-koeln/