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Früher ein beliebtes Landgasthaus - heute ein solides Asia-Lokal
Die gastronomischen Spuren der Vergangenheit sind heute noch sichtbar...
Der ehemalige "Hagenbacher Hof" im Asia-Gewand
Viel Platz im Inneren
Knusper-Garnelen
Solides Fingerfutter zum Dippen
Hagenbacher Glasnudel-Allerlei
Heiße Bananenbällchen
Ah jetzt ja...eine Insel ;-)
Bekannter Asia-Klassiker
Schmecken nicht nur im Sommer, diese Rollen!
Har Gow aus dem Dampf
Für das Fukada Set braucht es einen guten Hunger...
...und eine Vorliebe für Saucen aus der Quetschflasche
Mit allem und knusprig!
Die reich gefüllte Vorspeisenplatte
Tuna Special Roll - Ohne!
Gutes Motto!
Altrhein-Romantik pur
Die Insel Rott - ein Ort der Entschleunigung
Gastraum im Bistrostil
Gepflegtes Ambiente
Feines vom Feld
Saftig, süffig, spätzlig!
Sauber vom Brett geschabt......
Charlie Brownie mit Gefolge
Gutes darf man auch zweimal essen...
Gebackener Kabeljau geht auch am Altrhein immer
Das LETL abends
Amuse Bouche mit ganz viel Schmackes!
Feines Krustentierkonzentrat
Kürbiscrème trifft Falafel
Starker Auftakt in Grün
Buntes Blattwerk hübsch inszeniert
Genialer Fischteller!
Auf diesen formidablen Rehteller ein dreifaches "Wenzmanns Heil!"
Das Bienwald-Reh: eine Augen- und Gaumenweide...
Veganer Teller von Format: die Steinpilz-Kartoffel-Ravioli
Pfälzer Hausmannskost auf Top-Niveau

Von außen eher unscheinbar
Lebendiges, aber nicht unangenehmes Ambiente
Samtig-krosse Süßkartoffelkroketten
Chicken Kara-age für Freunde des Fingerfutterns
Tantanmen-Ramen mit Knuspergarnele
Aromatischer Winterwärmer
Asia-Pasta in trüber Glücksbrühe
Die altehrwürdige Gaststube mit neuen Akzenten
Garnele als Amuse Bouche
Knackfrischer Blattsalat mit cremigem Ziegenkäse
Rapunzel in Bestform
Vom Riesling zum Zander (geht auch ohne Fahrrad...)
Ein Teller voll Heimat!
Rumpsteak mit Kräuterbutter ("Westwand"-Ansicht)
Rumpsteak mit Kräuterbutter ("Ostwand"-Ansicht)


Das Schlosshotel von außen
Im Sommer sicherlich ein schönes Plätzchen
Drinnen sitzt es sich ganz schön
Der Gastraum hat Flair
Garnelen-Kleinspeise
Getoastetes Baguette mit Parmesan (Begleiterscheinung zu Garnelen und Schafskäse)
Mount Tabouleh
Libanesische Spieße unter Fladenpappe
Zu mächtige Hauptspeise
Tabouleh und Hummus waren leider nicht zu schaffen...
Burger 1 (mit Twister-Pommes)
Burger 2 (mit Trüffelmayo)
Saftige Maispoularde mit knackigem Gemüse...nur leider ohne Soße
Blick nach draußen auf die schöne Anlage des Herxheimer Tennisclubs
Wertig eingerichteter Gastraum
Blick zur Theke, über die nicht nur der König wacht...
Gelungener Glasnudelsalat
Nicht nur im Sommer ein beliebter Leckerbissen
Das "Grüne" von der Mittagskarte
Aromatische Thai-Curry mit Hühnerfleisch
Charmantes Eckhaus in Mühlburg
Nüchterne Atmosphäre im Gastraum
Innenansicht des vorderen Gastraums
Chicken Naan
anständige Tomatensuppe
Optisch zu optimierender Beilagensalat
Indisches Saucen-Dreierlei
Unsere Hauptgerichte (links Palak Paneer, rechts Chicken Jalfrezi)
Das aromatisch-sämige Chicken Jalfrezi
Der Reis war dufte!
Das ebenfalls für gut befundene Palak Paneer
Von außen eher unscheinbar
Stammtisch und Theke
Viel Platz im Gastraum
Aromatische Garnelen vorweg
Hübsch präsentierte Prawns mit fluffiger Focaccia
Frisch gezapftes "Ureich" aus dem Steinkrug
Chili Cheese Burger mit Pommes (auf einem Brett)
Besoffener Gockel alias Pollo Fino in Vino
Schmackiger Feldsalat mit deftig-knusprigem Gefolge
Ein durch und durch gelungener Burger
Tacos de Steak
Frische Auflage - nur das Fleisch hätte ich mir etwas saftiger gewünscht...
Die Kartoffelsticks als Knabberbeilage
In Mexiko ein Salsa-Klassiker!
Esquites - Maissalat "Street Food Style"





Blick von draußen ins Innere
Ort der (wohlgebackenen) Tat
Mit dem Büffel nach Parma
Der frische Italiener
Einfach mal aus dem Vollen büffeln!
Italo-Kebap
Benannt nach dem Sohnemann - die Pizza Italo
Pizza "Proscionno" (Marke Eigenbau)
Pizza Clarissa - zweifellos ein Hingucker!
Gibt's auch beim Italiener...
Tadelloses Sößchen vom italienischen Jäger
Wenn der teiggewordene "Priester" genüsslich die Meeresfrüchte würgt...
Beeindruckender Anteil an Meeresfrüchten
Miesmuscheln mit Spaghetti (oder umgekehrt?)
Pizza Margherita (ohne die zuvor aus der Mitte entwendete Olive)
Sattmacher nach Köhler-Art
Kalorienquader meines Vertrauens
Rustikale Gastraum-Nostalgie
Ansicht Nebenraum
Where's the pumpkin?
Hirsch mit Sooß unn Spätzle
Der Gastraum - eine liebenswerte Erinnerung an alte Zeiten
Prima Spargelsüppchen...
...mit ordentlich was drin!
Beilagensalat zum Rehbraten
Paniertes und gebackenes Zanderfilet
Beim Rehbraten herrschte wahrlich kein Soßenmangel
Aufgespätzelter Rehbraten








Angeblich soll es hier die besten Maultaschen der Fächerstadt geben. Und auch das hier auf der Karte befindliche „Wantzenauer Hähnchen“ scheint bei den Gästen nach wie vor gut anzukommen. Davon konnten wir uns übrigens während unseres Besuches aus nächster Nähe überzeugen. Aber dazu später mehr.
1983 eröffneten Jürgen und Susanne Huber an Ort und Stelle ein Wirtshaus mit dem Namen „Eierhuber“. Der eigenwillige Name ging auf den Vater von Jürgen Huber zurück. Er unterhielt früher zusammen mit seiner Frau einen bekannten Marktstand für Eier, Butter und Käse. Nach dem Tod von Jürgen im Jahr 2012 übernahm seine Ehefrau Susanne die Leitung und änderte den Namen entsprechend ab. Fortan ging es dann halt zur „Eierhuberin“.
Seit 2024 wird das traditionsreiche Ecklokal von deren Tochter Melanie weitergeführt. Dabei ist es die Mischung aus familiärer Herzlichkeit, ehrlicher Hausmannskost und einer gemütlichen Wirtshausatmosphäre, die diese gutbürgerliche Karlsruher Institution so beliebt macht. Den größten Anteil daran trägt zweifellos die „symbadische“ Wirtin, die ihren Laden voll im Griff zu haben scheint.
Mit „Meli“ ist man schnell auf Du und Du. Viele Stammgäste schätzen diesen ungezwungenen Umgang. Ein Restaurant mit Kneipenflair und guter deutscher Küche funktioniert in der heutigen Zeit sogar besonders gut, ist diese gastronomische Gattung schließlich vom Aussterben bedroht.
Ich hatte zuvor angerufen und um einen Tisch für zwei Personen gebeten. Meli Huber gab am Telefon grünes Licht und wir machten uns mit den Öffentlichen auf den Weg in die Karlsruher Weststadt, die eine ordentliche Auswahl an empfehlenswerten Einkehradressen beheimatet.
Den Anruf hätte ich mir auch sparen können, da an jenem warmen Donnerstagabend im trubeligen Gastraum kein einziger Tisch mehr frei war. Ganz „pfalz-like“ fragten wir ein Pärchen, ob wir uns zu ihnen dazu setzen dürfen. Auf einen freien Tisch zu warten, zogen wir gar nicht erst in Betracht. Die gesellige Umgebung mit der Theke als kommunikativem Zentrum animierte uns, die Sache „offensiv“ anzugehen.
Außerdem hatten wir richtig Kohldampf und der wurde vom feinen Geruch nach deftigem Essen, der aus der hinter der Theke befindlichen Küche drang, noch verstärkt.
Mit den beiden jungen Leuten kamen wir schnell ins Gespräch. Sie kannten den Laden noch von früher und wussten die gutbürgerliche Küche in der „Huberin“ zu schätzen. Das „Wantzenauer Hähnchen“, das dem jungen Mann später serviert wurde, ließ mir das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Da hatte ich jedoch schon meine Bestellung an die Frau gebracht. Vorweg hatte ich mir mit voller Absicht die „Goldenbergsuppe“ (7,50 Euro) eingebrockt. Die kam mit einer kleinen Maultasche, Markklößchen und einer Grießnocke als Einlagen an den Tisch.
Ihre von ehrlichem Suppenhandwerk kündenden Fettaugen strahlten mich beim Weglöffeln verheißungsvoll an. Lange hatte ich keine so gute, frei von Helferlein gekochte Rindersuppe mehr zu mir nehmen dürfen.
Ein vollmundiges Ausrufezeichen in Sachen Suppkultur. Bravo!
Fun-Fact für Biertrinker: bei der Eierhuberin wird frisch gezapftes Kölsch ausgeschenkt. Wir saßen noch nicht richtig, da bekamen wir schon die ersten beiden „Stangen“ aufs Haus gereicht und der kleine Faux-Pas mit der misslungenen Reservierung ließ sich „auf rheinische Art“ hinunterspülen. Aber auch das ein oder andere Pils (0,3l für 3,90 Euro) aus dem Hause Hatz-Moninger erfreute unsere durstigen Kehlen.
Mein Kollege hatte sich für das Entrecôte vom Grill mit Pommes und selbstgemachter Hollandaise (26,50 Euro) entschieden. Keine einfache Wahl, brachten doch Cordon Bleu vom Kalb, pikantes Rindergeschnetzeltes und das ganze Wantzenauer „Mischdkratzerle“ (= kleines Hähnchen) den eingefleischten Karnivoren in Entscheidungsnot.
Auch ich war hin- und hergerissen. Als „Meli“ beim Servieren der nächsten Kölschrunde den Zwiebelrostbraten mit Spätzle (28,50 Euro) als Tagesempfehlung erwähnte, loggte ich jenen in freudiger Erwartung ein.
Nach der gehaltvollen Suppengrundlage ging es nach etwas längerer Wartezeit – bei der hohen Auslastung des Lokals sollte man etwas Zeit einplanen – mit zwei stattlichen Fleischtellern weiter. Der Kollege bekam sein Entrecôte im gewünschten Gargrad „medium“ und mit einer anständigen Portion Pommes geliefert. Von der Qualität der schaumig aufgeschlagenen Hollandaise durfte ich mich selbst überzeugen.
Aber auch das perfekt gebratene Zwischenrippenstück aus dem vorderen Rücken des Rindes – gilt bei vielen als das „Steak für Kenner“ – machte einen tollen Eindruck. Ein saftiges Kurzbratsteak mit Geschmack und Charakter! Mein Kollege war begeistert.
Mein Zwiebelrostbraten hätte auch in jeder Allgäuer Dorfwirtschaft eine gute Figur abgegeben. Ja, was für eine zarte, unter einem Berg von Schmorzwiebeln versteckte Tranche vom Rinderrücken war denn das bitteschön?
Ein Rostbraten wie aus dem Bilderbuch für deftige Wiener Fleischgerichte. Flankiert von subtil gebutterten Spätzle als Sättigungsgarantie und süffig unterfüttert von einer kräftigen, nach ehrlichem Ansatz schmeckenden Bratensauce, war das ein astreiner Wohlfühlteller für einen ausgehungerten Karnivoren.
Danach wurden wir mit Obstler (wegen den unglücklichen Umständen in Bezug auf unsere Reservierung) und selbst angesetztem Eierlikör – der Name des Hauses war tatsächlich Programm – aufs Haus weiter übervorteilt. Man könnte auch sagen: abgefüllt. Aber was tut man nicht alles, um die Verdauung der zuvor servierten, fleischernen Ewigkeitswerte voranzubringen…
Der Abend bei „Meli“ hat uns richtig gut gefallen. Tolle Atmo, wunderbare Wirtshausküche und dazu noch zwei nette Leute kennengelernt. Mehr kann eine gutbürgerliche Einkehr doch gar nicht leisten. Apropos leisten: auch das Preis-Genuss-Verhältnis kann sich hier definitiv sehen lassen.