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Versuch's mal mit Gemütlichkeit!


Bouilla...was?
Beige is the new orange












Goldene Sonne - 1786
Goldene Sonne in Neuenstein
Hausgebackenes Sauerteigbrot
Entenrillet mit Feigen
Zucchini mit Minigurke und Kräuterpesto
Steinreich Riesling 2021, Ansgar Clüsserath – Mosel
Solidarischer Kohlrabi Superschmelz
Marko Gure Arbasoak 2021, Oxer Bastegieta – Baskenland
Bretonischer Seeteufel „petit bateau“
Grüner Veltliner Ried Schnabel 2021, Sepp Moser – Kremstal
Untermünkheimer Sellerie
El Porvenir Amauta Absoluto Malbec 2021, El Porvenir – Salta, Argentinien
Oberndorfer Rehkeule
Blandy’s Madeira 5 Years Reserva
Eschelbacher Birne „Clapps Liebling“
Denkmalgeschützter Gastraum








Der Gastraum machte einen gediegenen Eindruck
Platz hatten wir genug...
Mit Blick in die Küche
Kunstvoll arrangierte Heimatgeschichte an der Wand
Gastraum mit Mut zur klaren Linie
Es grünt so grün der "Sapa Garden"
My Quang Dau Phu - mit Erdnüssen und Sesamchip
Tofu auf Reisbandnudeln mit Spiegelei...why not?
Mein farbenfrohes "Pho Tron Thap Cam"
Entrecôte-Streifen, Maishähnchenstücke und Garnelen auf Reisbandnudeln in Curry-Sauce
Eine der Garnelen im Detail
Blick nach drinnen
Blick nach draußen durch die Phalänopsen
Man kann ja wenigstens mal gucken.
CO2 nur rechts
Aber die Zwiebeln...!
Ente an Ketchup













Bierburg
Burgtor, aber zu
Industriespürnasen
Dritter Versuch
Schattenwirtschaft
Laubenpieper
Sich wundernder Hund
Auch für Nichtradler
Bereits angetrunken
Wiener Art
Schwein muss man haben
Zähes Gulasch
















Schon das Betreten des Gebäudes löst einen unwillkürlichen Wow-Effekt aus. Die schindelgedeckte Fassade passt sich unglaublich gut in die Umgebung und den Wald ein. Fast sofort steht man mitten in einem hellen, lichtdurchfluteten, immens grosszügigen Raum, der barrierefrei in Ben´s Restaurant und Café übergeht. Komplette Verglasung nach draussen, zur Terrasse und zum Schwarzwald. Es ist, als ob man zwischen den Bäumen schweben würde. Die helle, unprätentiöse Möblierung passt sich ganz unauffällig an den Raum an.
Wir widerstehen dem spontanen Impuls, sofort einzukehren und besuchen erst die sensationelle Ausstellung. Danach brauchen wir aber mindestens einen Kaffee zur Stärkung. Der wird hier in mehreren Ausführungen angeboten, von Espresso bis Latte Macchiato. Natürlich auch Tee, Softdrinks, lokale Weine vom nahen Oberkirch und Biere vom Alpirsbacher Klosterbräu. Hunger verspüren wir erst mal nicht, doch das Angebot wäre verlockend (diverse Kuchen, Suppen und Salate, Burger und Schnitzel, Maultaschen und Linsen und Spätzle etc.), vor allem der Flammkuchen (der hier Dinnete heisst) vom Nachbartisch sieht recht appetitlich aus.
Es herrscht Selbstbedienung an einer sehr einladenden, grosszügigen, weit dimensionierten Theke. Die Thekenkraft erweist sich als besonders einfühlsam und verständnisvoll, als kompetent und bestens geschult Da wir am vermutlich letzten sonnigen, warmen Tag in diesem Jahr auf der Terrasse sitzen wollen, nehmen wir den Kaffee Creme (3,70 Euro) lieber im Pappbecher auf dem Tablett nach draussen, obwohl uns wärmstens und aus Nachhaltigkeitsgründen eine Porzellantasse anempfohlen wird.
Auf der leicht geschwungenen Terrasse glaubt man, frei über dem Wald zu schweben. Nach der Ausstellung sind eh schon alle Sinne sensibilisiert. Nichts lenkt vom reinen Naturerlebnis ab. Die Toiletten befinden sich übrigens auf derselben Ebene, gerade schräg gegenüber dem Restaurant. Bestnoten auch für diese Toilettenräume: minimalistisch, aber qualitativ hochwertig ausstaffiert und bestens gepflegt. Dasselbe gilt für die Schliessfächer für Garderobe und Rucksäcke. Hier wird für ein beeindruckendes Gesamtkonzept gesorgt.
Wie wir nachträglich erfahren haben, hatte auch das Nationalparkzentrum während der Coronazeit mit grossen Schwierigkeiten zu kämpfen, so dass das Restaurant erst seit Mitte Juni 2023 in den Regelbetrieb gehen konnte. Um so mehr freut uns der sichtbare Erfolg des aktuellen Betreibers, des Bühler Bäckermeisters Benjamin Kritzer. Offenbar kehren hier auch Wanderer, Biker, Ausflügler ein, die am Ruhestein vorbeikommen und eigentlich gar nicht die Ausstellung des Naturparkzentrums anschauen möchten. Zur Akzeptanz des Ortes gehört sicherlich auch die inzwischen sehr gute ÖPNV-Anbindung in sämtliche Richtungen, sowie gut ausgebaute Parkplätze. Wir sind fest entschlossen, im Winter noch einmal wiederzukommen und im Nationalparkzentrum einen ganzen Tag zuzubringen. Dann würde ich sehr gerne mal die Linsen mit Spätzle probieren. Und natürlich den regionalen Spätburgunder. „Eine Spur wilder“, verspricht der hiesige Slogan.