Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 963480x gelesen 16466x "Hilfreich" 15231x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 06.04.2025 2025-04-06| Aktualisiert am
06.04.2025
Besucht am 21.03.2025Besuchszeit: Abendessen 10 Personen
Rechnungsbetrag: 999 EUR
Nach unserem Treffen im vergangenen Jahr im Ahrtal stand fest: Das machen wir wieder!
Frühzeitig fanden wir wieder ein Wochenende im März, buchten ein zentral gelegenes Hotel und die Restaurants für Freitag- und Samstagabend. Natürlich war es hilfreich, dass unsere Freunde tischnotizen inzwischen beide sesshaft in der Domstadt sind und uns mit wertvollen Tipps versorgten.
Bei perfektem Frühlingswetter machten mein Mann und ich uns am Freitagmittag auf den Weg. Aber nur bis Bad Sobernheim. Ab dort waren wir Mitfahrer bei Nolux und seiner Partnerin. Schön, mal chauffiert zu werden!
Tatsächlich ohne Stau kamen wir in Köln an. Kurz nach dem Einchecken machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu tischnotizen. Hier wurden die Paare Nolux, derBorgfelder, Carsten1972 und PetraIO herzlich begrüßt und mit feinen Köstlichkeiten überrascht.
Mit der Straßenbahn machten wir uns auf den Weg zur Brasserie. Hier reservierte ich bereits vor einigen Wochen und man versicherte mir: Für unsere Gruppe sei keine verkleinerte Speisekarte erforderlich. Es sei kein Problem für die Küche (die uns ja noch nicht kannte!).
Tags zuvor kam per eMail nochmals eine Erinnerung uns man bat um Bestätigung. Ich habe vollstes Verständnis, dass sich die Gastronomiebetriebe in Erinnerung bringen und absichern.
Und doch kann ich mir nicht vorstellen, dass es doch immer wieder Gäste gibt, die eine Reservierung nicht absagen.
Freundlich wurden wir in der Brasserie empfangen.
Unser großer Tisch war fertig für uns hergerichtet. Unser Tisch
Schön! Wir fühlten uns, wie sicherlich von der Brasserie gedacht: Wie in Frankreich!
Gepflegtes Wohlfühlambiente, gemütliche Beleuchtung (leider zum Nachteil der Fotos). .
Das Serviceteam kümmerte sich perfekt um uns und reichte die Karten.
Eine übersichtliche und sehr gut zusammengestellte, saisonal wechselnde, Speisekarte.
Unsere Runde konnte sich nur schwer entscheiden. Es klang einfach alles verlockend.
Eine junge Dame war hauptsächlich für unseren Tisch zuständig. Zügig wurden wir mit Mineralwasser und Aperifis versorgt. Bei bester Stimmung stießen wir auf den ersten Abend an.
Wenig später nahm die Mitarbeiterin auch die Speisen auf. Wir bestellten wild durch die Karte. Manchmal mehrere Vorspeisen, dafür keine Hauptspeise. Oder klassisch Vorspeise/n und Hauptgericht.
Die Weinauswahl überließ ich sehr gerne den Vinologen unserer Runde. Mein Favorit des Abends war der trockene Moselriesling aus dem Weingut Nik Weis.
Unsere Speisen und Getränke wurden alle richtig und in passenden, angenehmen Abständen serviert. Die Servicemannschaft verstand es perfekt unsere fröhlich Genießergruppe zu betreuen. Aufmerksam, freundlich und unkompliziert trugen sie wesentlich zu diesem gelungenen Abend bei.
Ich bin heute noch beeindruckt von der hervorragenden Service- und Küchenleistung.
Mein Mann und ich wählten als Vorspeise: Ganze Artischocke · Schalottenvinaigrette · Crème fraîche, € 12,50. Ganze Artischocke · Schalottenvinaigrette · Crème fraîche
Wir lieben Artischocken.
Unsere Exemplare wurden gut gegart und mit deutlicher Zitronennote serviert. Obenauf fein gewürfelte Tomaten. Diese waren verzichtbar, denn im März haben sie leider kein Aroma.
Sehr aufmerksam und angenehm war, dass das Artischockenheu vor dem Servieren entfernt wurde.
Als Haupgang wählte mein Mann: Skrei · Fregola · Ofen Fenchel · Hummersauce, € 36,50. Skrei · Fregola · Ofen Fenchel · Hummersauce
Ein stattliches, kross auf der Haut gebratenes Skreifilet, wurde serviert.
Die Fregola hatte noch einen schönen Biss. Der Fenchel passte hervorragend zu diesem Gericht und punktete mit unverfälschtem Eigenaroma. Abgerundet wurde das Gericht mit der würzigen Hummersauce, Salicornes und geschmorter Tomate.
Keine kleinliche Portion. Mein Mann war begeistert von diesem Gericht.
Wie auch ich von meiner Hauptspeise: Moules Frites „à la Normande“ · Cidre · Crème fraîche · Kräutermayonnaise, € 26,50. Moules Frites „à la Normande“ · Cidre · Crème fraîche · Kräutermayonnaise
Da mein Mann keine Miesmuscheln mag, bereite ich sie selten für mich alleine zu.
Hier wurden sie so serviert, wie es sein muss: Im Topf! Denn nur so bleiben sie bis zum Schluss heiß.
Die Muscheln hatten eine sehr gute Qualität und waren schön groß.
Tatsächlich habe ich sie noch nie mit Cidre zubereitet gegessen. Das werde ich definitiv nachkochen und den Weißwein durch Cidre ersetzen. Der Muschelsud schmeckte (nicht nur mir ;-) ) perfekt! Tolle Würze, auch die Verfeinerung mit Crème fraîche schmeckte mir besonders gut.
Und die Pommes? Pommes zu Miesmuscheln
Selten habe ich solch gute Stäbchen der Erdknolle serviert bekommen!
Der Klassiker französischer Desserts stand auf der Karte: Crème Brûlée - € 9,50. Crème Brûlée
Selbstverständlich bestellte mein Mann sein Lieblingsdessert. Schon beim Servieren des Desserts war er begeistert „so wie sie sein soll: ohne Fratzen“. Heißt übersetzt: Einfach das Wesentliche auf dem Teller. Keine Minze, keine Früchte, kein Sorbet.
Voll des Lobes war er über die feine Vanillecrème mit perfekt knackiger Zuckerkruste!
Einig waren wir uns alle: Das war der perfekte Ort zum Genießen, aber auch um ausgelassen fröhlich, in lockerer Atmosphäre, ein Wiedersehen zu feiern!
Sehr gerne kommen wir wieder!
Nach unserem Treffen im vergangenen Jahr im Ahrtal stand fest: Das machen wir wieder!
Frühzeitig fanden wir wieder ein Wochenende im März, buchten ein zentral gelegenes Hotel und die Restaurants für Freitag- und Samstagabend. Natürlich war es hilfreich, dass unsere Freunde tischnotizen inzwischen beide sesshaft in der Domstadt sind und uns mit wertvollen Tipps versorgten.
Bei perfektem Frühlingswetter machten mein Mann und ich uns am Freitagmittag auf den Weg. Aber nur bis Bad Sobernheim. Ab dort waren wir Mitfahrer bei Nolux und... mehr lesen
Brasserie Marie
Brasserie Marie€-€€€Restaurant, Brasserie022196269194Zülpicher Straße 268, 50937 Köln
5.0 stars -
"Voilà! Die GGGG (GastroGuideGenießerGruppe) on Tour" PetraIONach unserem Treffen im vergangenen Jahr im Ahrtal stand fest: Das machen wir wieder!
Frühzeitig fanden wir wieder ein Wochenende im März, buchten ein zentral gelegenes Hotel und die Restaurants für Freitag- und Samstagabend. Natürlich war es hilfreich, dass unsere Freunde tischnotizen inzwischen beide sesshaft in der Domstadt sind und uns mit wertvollen Tipps versorgten.
Bei perfektem Frühlingswetter machten mein Mann und ich uns am Freitagmittag auf den Weg. Aber nur bis Bad Sobernheim. Ab dort waren wir Mitfahrer bei Nolux und
Geschrieben am 20.03.2025 2025-03-20| Aktualisiert am
21.03.2025
Besucht am 18.08.2024Besuchszeit: Mittagessen 7 Personen
An diesem Sonntag stand ein kleines Familientreffen im Westerwald an.
Zu siebt (Onkel, Tante, Cousinen, mein Bruder und wir) machten wir uns auf den Weg nach Bad Marienberg.
Die Westerwälder Verwandtschaft hatte das Restaurant ausgesucht und vorab für unser Mittagessen reserviert.
Deutsche und italienische Küche steht im Angebot. Burger fehlen auch nicht. Den Burger-Hype verstehe ich einfach nicht.
Die Sonne erfreut sich einer sehr großen Beliebtheit. Das spiegelt sich bei der Parkplatzsuche wider.
Das Hotelrestaurant liegt in einem Wohngebiet, die eigenen Parkplätze reichten an diesem Tag nicht.
Also suchten und fanden wir einen legalen Parkplatz im Anwohnergebiet.
Im Restaurant wurden wir freundlich empfangen und durch die verwinkelten Räume geleitet.
Ein großes Haus, aber durch die zahlreichen Räume (und eine große Außenterrasse) sitzen die Gäste gemütlich.
Die Terrasse wurde aufgrund einer Wespenplage von Gästen und Mitarbeitern gemieden.
Für uns war ein kleiner Nebenraum reserviert. Ein zweiter Tisch wurde wenig später besetzt.
Sehr angenehm, genügend Privatsphäre und es wurde nicht laut.
Zügig wurden unsere alkoholfreien Getränke aufgenommen. Mineralwasser, alkoholfreies Pils und Weizen, Apfelsaftschorle, Cola. Und nach dem Essen Espresso.
Der Service war immer aufmerksam. Wir wurden zügig mit unseren Getränken und 3 Portionen gemeinschaftlicher Appetithappen versorgt:
Bruschetta mit Tomaten, Knoblauch, Basilikum, Oregano und Olivenöl - € 6,50 gab es vorweg für uns alle zum Zugreifen. Bruschetta mit Tomaten, Knoblauch, Basilikum, Oregano und Olivenöl
Das „Zugreifen“ war allerdings etwas schwierig. Es fehlte an kleinen Tellern oder Servietten um sich nicht zu verkleckern. Die Bruschetta waren gut und wir überstanden die Herausforderung ohne zu große „Sauerei“.
Nach angenehmer Wartezeit wurden unsere Hauptspeisen gemeinsam serviert: Pizza Michelangelo mit Schinken, Paprika, Peperoniwurst und Champignons, klein (28 cm) - € 11,50. Die Wahl meines Mannes. Pizza Michelangelo
Er sagte nicht viel dazu, wir waren ja eingeladen. Aber die Pizza konnte leider nicht viel (außer großem, festem Rand). Man sah es ihr auch schon an. Käse über den genannten Bestandteilen. Das war leide knapp über Fertigpizzenniveau.
Für mich: Beilagen-Salat mit Tomaten, Gurken, Karotten und Zwiebeln - € 7,50. Beilagensalat
Der war groß für einen Beilagensalat, die vielseitigen Zutaten waren knackig-frisch und das Dressing gut.
Dazu Spaghetti Mare mit Meeresfrüchten, Knoblauch, Zwiebeln und Tomatensauce € 15,50. Spaghetti Mare
Die Spaghetti perfekt al dente. Die Meeresfrüchtemischung wie erwartet, in gut gewürzter Tomatensauce. Die Portion wirkt auf dem Foto kleiner als sie war. Mein Onkel und ich wählten dieses Pastagericht und waren zufrieden.
Weitere Hauptspeisen am Tisch: Pasta Mista mit 3 verschiedenen Nudelsorten und 3 verschiedenen Saucen - € 18,50 Pasta Mista Tagliatelle Salmone mit Zwiebeln, Knoblauch, Lachs und Sahnesauce - € 16,50. Tagliatelle Salmone
Die saftigen Lachsstücke fanden sich unter der Pasta. Auch hier die Portion gut bemessen, das Foto täuscht.
Von der Pfifferlingskarte: Spaghetti mit Speck und Pfifferlingen in leichter Rahmsauce - € 19,50 (ohne Foto).
Trotz der vielen Räume war der Service freundlich und meist präsent.
Das Angebot eines Dessert konnten wir leider nicht mehr annehmen. Wir waren wohl gesättigt.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet. Wir haben uns alle wohl gefühlt.
P. S. Die 2 Fotos von 2015 sind nicht aktuell. Vielleicht ist das Restaurant in der Zwischenzeit mal umgezogen.
An diesem Sonntag stand ein kleines Familientreffen im Westerwald an.
Zu siebt (Onkel, Tante, Cousinen, mein Bruder und wir) machten wir uns auf den Weg nach Bad Marienberg.
Die Westerwälder Verwandtschaft hatte das Restaurant ausgesucht und vorab für unser Mittagessen reserviert.
Deutsche und italienische Küche steht im Angebot. Burger fehlen auch nicht. Den Burger-Hype verstehe ich einfach nicht.
Die Sonne erfreut sich einer sehr großen Beliebtheit. Das spiegelt sich bei der Parkplatzsuche wider.
Das Hotelrestaurant liegt in einem Wohngebiet, die eigenen Parkplätze reichten an... mehr lesen
Hotel-Restaurant-Pizzeria Zur Sonne
Hotel-Restaurant-Pizzeria Zur Sonne€-€€€Restaurant, Hotel, Pizzeria, Bowlingcenter026615132Rauscheidstraße 2, 56470 Bad Marienberg
4.0 stars -
"Ideal für ein geselliges Familientreffen" PetraIOAn diesem Sonntag stand ein kleines Familientreffen im Westerwald an.
Zu siebt (Onkel, Tante, Cousinen, mein Bruder und wir) machten wir uns auf den Weg nach Bad Marienberg.
Die Westerwälder Verwandtschaft hatte das Restaurant ausgesucht und vorab für unser Mittagessen reserviert.
Deutsche und italienische Küche steht im Angebot. Burger fehlen auch nicht. Den Burger-Hype verstehe ich einfach nicht.
Die Sonne erfreut sich einer sehr großen Beliebtheit. Das spiegelt sich bei der Parkplatzsuche wider.
Das Hotelrestaurant liegt in einem Wohngebiet, die eigenen Parkplätze reichten an
Besucht am 04.08.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Seit vielen Jahren bin ich mir sicher: Die indische Küche, mit vielen Gewürzen und Aromen, ist genau mein Ding.
Aber leider waren die Versuche unterschiedlicher Indischer Restaurants nie mein Ding. Nach jedem Besuch verließen mein Mann und ich, mehr oder weniger enttäuscht. Meist mit dem Fazit, das alles nach Convenience-Food schmeckte.
Im Frühjahr 2023 eröffnete ein weiteres indisches Restaurant in Idar-Oberstein. Bereits kurz nach der Eröffnung hörte man viele positive Stimmen zum „Taste of India“. Wir waren skeptisch und warteten erst einmal ab.
Am 4. August vergangenen Jahres besuchten wir den Edelstein- und Goldschmiedemarkt mit Straßentheater. Eine jährliche und sehr erlebenswerte Veranstaltung immer am 1. Wochenende im August (Tipp!).
Zeitlich passte es nach dem Besuch des Marktes prima für einen Restaurantbesuch. Ich packte meinen Mann beim Schopfe „jetzt wird nochmal Indisch ausprobiert.“
Das Restaurant liegt stadtnah in der Wilhelmstraße. Die Parallelstraße zur B41 hat auch schon bessere Zeiten erlebt. Überwiegend leer stehende Fabrikhäuser, vernachlässigte Nachkriegs-Wohnhäuser, aber auch noch einige Jugendstil- / Gründerzeithäuser fristen hier ihrem Dasein. Zum Flanieren kommt hier niemand her.
Aus dem Haus des „Taste of India“ haben die neuen Betreiber das Beste gemacht. Die frische Limettenfarbe macht auf das Haus aufmerksam. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich ein kleiner kostenloser Parkplatz.
Gehbehindertengerecht ist das Restaurant nicht. Zum Eingang müssen schon einige Stufen überwunden werden. Betritt man das Restaurant heißen den Gast sofort Gewürzaromen willkommen, aber auch die Gastgeber sind immer schnell zur Gästebegrüßung da.
Ich nehme gerne vorweg, dass wir inzwischen bereits auf mindestens 6 zufriedene Besuche (teils mit Freunden) des Familienbetriebes zurückschauen.
Bei diesem ersten spontanen Besuch hatten wir Glück und es war noch ein Tisch für uns frei.
Der Inhaber, wenn ich richtig informiert bin Herr Manjit Singh, begrüßte uns herzlich und bot uns einen schön eingedeckten Tisch am Fenster an. .
Im Laufe des Abends berichtete er, dass er als gelernter Koch zuvor in Frankfurt am Main ansässig und in der deutschen Gastronomie tätig war. Die Familie kam nach Idar-Oberstein um ein Restaurant mit deutscher Küche anzubieten. Nach Abwägung der vorhandenen Restaurants entschied man sich, indische Küche anzubieten. Ein Koch wurde dafür aus Indien engagiert.
Sichtlich stolz berichtete Herr Singh über den Erfolg des Restaurants. Qualität spricht sich herum, trotz nicht optimaler Lage.
Das Restaurant bietet Platz für ca. 50 Personen und ist in 3 Bereiche unterteilt. .
Neben dem Haus gibt es auch einen Freisitz. Freisitz
Schön ist anders, aber mehr ist aus dem Vorhof schwer rauszuholen.
Im Hauptraum mit Theke hängt der obligatorische Fernseher mit Bollywood-Berieselung. Auf das Geflimmer verzichten wir gerne und sitzen nach Möglichkeit im Nebenraum.
Die Toilettenräume sind alt. Sehr alt. So alt, dass sich eine Grundsanierung wirklich lohnen würde. Ich weiß nicht, ob das Haus von Familie Singh gepachtet oder gekauft wurde. Aber sicherlich haben sie die nötige Renovierung auch im Blick. Sauber ist es.
Das Restaurant ist gepflegt eingerichtet. Indisches Flair wird den Gästen mit Bildern, Dekoartikeln und leiser Musik vermittelt.
Im Service sind meist Herr Singh, seine Frau und der Sohn vertreten. Und die Gäste werden hervorragend betreut. Beratung bei den Speisen (gewünschter Schärfegrad), der Weine (Probeschluck) und Erklärung unbekannter Speisen und Gewürze. Wirklich tadellos, aufmerksam und freundlich.
Wir durften in Ruhe in der Karte stöbern. Erfreut sah ich auf der Weinkarte eine kleine Auswahl von Nahewinzern, darunter auch das Weingut Enk. Auch ein indischer Weißwein war vertreten und ein Probeschluck wurde angeboten. Mein Mann bestellte ein Glas, geschmacklich blieb ich lieber mit dem Weingut Enk vertraut.
Hier nun zusammengefasst Getränke und Speisen unserer vergangenen Besuche:
Getränke: Schwollener Mineralwasser, 0,75l - € 5,90 Sula Chenin Blanc (ein trockener Weißwein aus dem Nordwesten Indiens) – 0,2 l - € 5,90 Grauburgunder S, trocken, Weingut Theobald, Windesheim (Nahe) – 0,2 l - € 4,90 Laubenheimer Fuchsen Riesling, trocken, Weingut Enk, Dorsheim (Nahe) – 0,2 l - € 4,90 Weissburgunder, trocken, Weingut Lorena, Bosenheim (Nahe) – 0,2 l - € 4,50 Paulaner Weissbier dunkel, 0,5 l - € 4,50.
Die Getränkepreise finde ich fair bepreist.
Die Gäste werden vorab immer mit knusprigem Linsenpapadam , Minzsauce, einem milden tomatig-fruchtigem Dip und einem richtig scharfen Gemüsechutney (mein Favorit) begrüßt. Küchengruß
Die giftgrüne Farbe der Minzsauce hält mich vom Probieren ab.
Bisher haben wir selten eine Vorspeise bestellt. Die Portionen der Hauptgerichte sind nicht knapp bemessen.
Hauptspeisen Jingha Tikka Masala - € 20,90. Jingha Tikka Masala
Königsgarnelen in exotischen Gewürzen mariniert, im „Tandoor“ Lehmofen gegrillt und in einer Spezialsauce gebraten. Favorit meines Mannes!
Chicken Hariyali - € 15,50. Chicken Hariyali
Marinierte Hühnerfleischstücke im Tandoor zubereitet, mit einer Minz-Koriander-Paste. Serviert mit Naan.
Shahi Prawn Tikka – 21,90. Shahi Prawn Tikka
Königsgarnelen in einer speziellen Gewürzmischung mariniert und im „Tandoor“ Lehmofen gegrillt. Serviert mit Naan.
Lamm Karahi - € 17,90. Lamm Karahi
Eine Spezialität aus Nordindien. Zartes Lammfleisch in verschiedenen Gewürzen. Mit Zwiebeln, Paprika, Knoblauch Ingwer, Tomaten und frischen Kräutern im Karahi (Wok) zubereitet.
Channa Masala - € 12,90. Channa Masala
Kichererbsen mit verschiedenen Gewürzen in Currysauce angebraten.
Zusätzlichen Reis bestellen wir gerne als Beilage. Der „Standardreis“ ist schon sehr gut und wird mit Nelken, Kardamon und Zimt gedämpft serviert. Wir mögen aber auch gerne die zusätzlich „aufgepeppten“ Reisbeilagen.
Vegetarischer Pilaw Rice - € 6,90 – Reis mit gemischten Gemüsen. Vegetarischer Pilaw Rice Kashimiri Pilaw Rice - € 6,90 – Reis mit Cashewkernen, Kokosraspeln und Rosinen.
Laut dem Inhaber werden keine fertigen Gewürzmischungen verwendet. Die Gewürze werden eigens zusammengestellt, teilweise frisch geröstet. Das schmeckt man!
Alle bisher bestellten Speisen haben uns sehr gut geschmeckt. Lediglich die Grillgerichte direkt aus dem Tandoor sind uns mit zu starken Röstaromen versehen. Das ist natürlich Geschmackssache (und auch eine Gesundheitsfrage).
Zum Abschied dürfen die Gäste, nebst atemerfrischender Gewürz-Naschmischung, zwischen Mangoschnaps und Mangolikör wählen.
Der „indische Funke“ ist zu uns übergesprungen. Wir freuen uns, hier in Idar-Oberstein eine zuverlässige Anlaufstelle gefunden zu haben.
Seit vielen Jahren bin ich mir sicher: Die indische Küche, mit vielen Gewürzen und Aromen, ist genau mein Ding.
Aber leider waren die Versuche unterschiedlicher Indischer Restaurants nie mein Ding. Nach jedem Besuch verließen mein Mann und ich, mehr oder weniger enttäuscht. Meist mit dem Fazit, das alles nach Convenience-Food schmeckte.
Im Frühjahr 2023 eröffnete ein weiteres indisches Restaurant in Idar-Oberstein. Bereits kurz nach der Eröffnung hörte man viele positive Stimmen zum „Taste of India“. Wir waren skeptisch und warteten erst... mehr lesen
Taste of India
Taste of India€-€€€Restaurant, Take Away06781 2177822Wilhelmstraße 52, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"So stellen wir uns die indische Küche vor!" PetraIOSeit vielen Jahren bin ich mir sicher: Die indische Küche, mit vielen Gewürzen und Aromen, ist genau mein Ding.
Aber leider waren die Versuche unterschiedlicher Indischer Restaurants nie mein Ding. Nach jedem Besuch verließen mein Mann und ich, mehr oder weniger enttäuscht. Meist mit dem Fazit, das alles nach Convenience-Food schmeckte.
Im Frühjahr 2023 eröffnete ein weiteres indisches Restaurant in Idar-Oberstein. Bereits kurz nach der Eröffnung hörte man viele positive Stimmen zum „Taste of India“. Wir waren skeptisch und warteten erst
Geschrieben am 09.02.2025 2025-02-09| Aktualisiert am
09.02.2025
Besucht am 10.06.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 193 EUR
An diesem Abend zog es uns nochmals in den Künstlerort Ahrenshoop.
Im Hotel „The Grand“ begrüßt in der oberen Etage das Restaurant Weitblick seine Gäste. The Grand
Der Aufzug brachte uns in die 5. Etage.
Gleich am Eingang bot sich links der Blick zur offen gestalteten Küche. Blick zur Kombüse
Rechts wurden die Gäste von einer eindrucksvollen Rebsaftparade begrüßt. Weinblick
Empfangen wurden wir von einem netten Serviceherrn der uns zu unserem reservierten Tisch begleitete.
Fast uneingeschränkt kann man durch die breite, schräg geneigte, Fensterfront den Blick auf die Ostsee genießen. .
´
Die breite Terrasse war an diesem Abend gästeleer.
Wieder kein Wetter um draußen zu speisen. Wir baten den Serviceherrn trotzdem, unseren Aperitif draußen einnehmen zu dürfen. Das war natürlich gar kein Problem.
Wenig später wurde unser Aperitif serviert, Crémant brut / rosé, € 11,00 / 0,1 l. Aperitif bei Ostseeluft
Wir genossen das feinperlige Getränk und den grandiosen Weitblick über die Ostsee.
Die Speisekarte wurde gereicht und wir stöberten während des Aperitifs in der Speisekarte. Wenig später könnten wir unsere Wünsche aufgeben. 2 Menüs „alte Schule“ und „neue Schule“ wurden angeboten. Die Gänge durften auch aus beiden Menüs kombiniert werden.
Zur Vorspeise wurden wir wenig später ins Restaurant gebeten.
Die bestellte Flasche Mineralwasser, € 8,50 / l, stand für uns bereit. .
Verwundert waren wir, dass keine Küchengruß serviert wurde. In dieser Restaurantkategorie ungewöhnlich.
Unsere weiteren Getränke: Weisser Burgunder / Cardonnay, Bassermann-Jordan (Pfalz) - € 13,00 / 0,2 l
Aus der Manufaktur Jörg Geiger Bio Cuvèe Nr. 21 (Apfel – Birne – Heublumen) € 18,00 / 0,375 l. So gut kann alkoholfrei sein!
Dieses alkoholfreie Getränk überzeugte auf ganzer Linie. Fruchtig, nicht zu süß und toll abgerundet mit gerösteter Nacktgerste. Nach unserem Urlaub haben wir gleich ein Probierpaket bei der Manufaktur Geiger bestellt.
Wir starteten mit der Vorspeise: Jakobsmuschel I Blumenkohl I Trüffel I Petersilie I Zitrone I Walnuss - € 24,00. Jakobsmuschel I Blumenkohl I Trüffel I Petersilie I Zitrone I Walnuss
Ein feiner Einstieg in den Abend. Die Jakobsmuscheln perfekt goldbraun gebraten und innen noch leicht glasig.
Der Blumenkohl in unterschiedlichen Texturen, cremig und knackig. Die Trüffelgabe nicht geizig.
Zusätzlichen Crunch brachte Walnuss auf den Teller. Die Petersilie wurde zu schwammähnlicher Konsistenz verarbeitet. Optisch nett und modern, geschmacklich und vom Mundgefühl für uns verzichtbar.
Der Zwischengang war nur mir gegönnt, mein Mann passte: Taube Wan Tan I Sellerie I Himbeere I Buchenpilze - € 18,00 Taube Wan Tan I Sellerie I Himbeere I Buchenpilze
Der Zwischengang überzeugte mit intensiven Aromen. Die mit feinem Taubenragout gefüllten Wan Tan wurden auf Selleriepüree gebettet, abgerundet mit kräftigem Sud, serviert. Die Buchenpilze hatten noch ein wenig Biss.
Sehr gut gefiel mir die Frische der Himbeeren in der sehr gelungenen Komposition.
Unser beider Hauptgang: Confierter Kabeljau I Senfvinaigrette I Babyspinat I getrocknete Aprikosen I Schalotte - € 38,00. Kabeljau I Senfvinaigrette I Babyspinat I getrocknete Aprikosen I Schalotte
So geht frische und moderne Ostseeküche! Unangefochtener Hauptdarsteller war das Prachtstück des Kabeljaus. Durch die farbenfrohen Begleiter kam das saftige Fischfilet besonders gut zur Geltung.
Kross auf der Haut gebraten (eventuell vorher confiert und dann gebraten?) und nur mit Meersalz gewürzt.
Puristisch serviert, geschmacklich boten die vielen Beilagen die Möglichkeit den zarten Fisch mit den unterschiedlichen Aromen zu kombinieren. Der Spinat war fast noch roh, so mag ich ihn sehr gerne. Aromatisch die Senfvinaigrette, geschmolzene Schalotten und Coctailtomaten. Fruchtig ein Chuntney aus getrockneten Aprikosen. Eine Sauciere mit Beurre blanc wurde separat gereicht, diese haben wir gar nicht benötigt. Das Gericht war so wie serviert für uns perfekt.
Ein Dessert schafften wir leider nicht mehr.
Das war ein sehr schöner Abend. Der Service war freundlich, aber der „Empathiefunke“ wollte nicht zu uns überspringen. Insgesamt etwas verhalten und teilweise recht unaufmerksam im nicht ausgebuchten Restaurant.
Beim Verlassen des Hotels widmeten wir uns gerne noch einige Zeit den historischen Bildern des ehemaligen Kurhauses Kurhaus zu DDR Zeiten
und der damaligen Speisekarten. Weihnachten 1970
Schaut Euch die Bilder an! Die Speisekarte „Weihnachten 1970“ fand ich höchst amüsant.
Das Speisenangebot unseres Besuches gefiel uns allerdings deutlich besser. Ein Wiedersehen 2025 ist nicht ausgeschlossen ????
An diesem Abend zog es uns nochmals in den Künstlerort Ahrenshoop.
Im Hotel „The Grand“ begrüßt in der oberen Etage das Restaurant Weitblick seine Gäste.
Der Aufzug brachte uns in die 5. Etage.
Gleich am Eingang bot sich links der Blick zur offen gestalteten Küche.
Rechts wurden die Gäste von einer eindrucksvollen Rebsaftparade begrüßt.
Empfangen wurden wir von einem netten Serviceherrn der uns zu unserem reservierten Tisch begleitete.
Fast uneingeschränkt kann man durch die breite, schräg geneigte, Fensterfront den Blick auf die Ostsee... mehr lesen
Restaurant & Bar WEITBLICK
Restaurant & Bar WEITBLICK€-€€€Restaurant, Bar0382206780Schifferberg 24, 18347 Ahrenshoop
4.0 stars -
"Nicht nur der weite Blick war unseren Besuch wert" PetraIOAn diesem Abend zog es uns nochmals in den Künstlerort Ahrenshoop.
Im Hotel „The Grand“ begrüßt in der oberen Etage das Restaurant Weitblick seine Gäste.
Der Aufzug brachte uns in die 5. Etage.
Gleich am Eingang bot sich links der Blick zur offen gestalteten Küche.
Rechts wurden die Gäste von einer eindrucksvollen Rebsaftparade begrüßt.
Empfangen wurden wir von einem netten Serviceherrn der uns zu unserem reservierten Tisch begleitete.
Fast uneingeschränkt kann man durch die breite, schräg geneigte, Fensterfront den Blick auf die Ostsee
Besucht am 09.06.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 143 EUR
Nach unseren beiden Besuchen im Jahr 2021 (hier nachzulesen) freuten wir uns vergangenen Sommer sehr auf unseren dritten Besuch im sympathischen Hotel-Restaurant. Reserviert hatte ich auch hier vor Urlaubsantritt.
Am frühen Abend trafen wir ein. Ein großer Parkplatz steht für die motorisierten Gäste zur Verfügung.
Leider war es auch an diesem Abend zu kühl, um im wunderschönen Blumengarten des Hauses zu Abend zu essen. .
Im Restaurant begrüßte uns Herr Rudolph. Er war erstaunt, als ich ihn mit Namen ansprach. Aber nicht nur gutes Essen bleibt in Erinnerung, auch sehr guter Service.
Wir freuten uns sehr, dass Herr Rudolph an diesem Abend im Einsatz war. Er begleitete uns zu unserem besonders schön eingedeckten Tisch im tadellos gepflegten Restaurant. Unser Tisch
Das Ambiente gefällt uns sehr gut. Modern und doch gemütlich. .
Auch bei zunehmender Gästezahl ist die Akustik angenehm. Feuerwand
Unsere Wünsche wurden aufgenommen. Zügig waren wir mit ersten Durstlöschern versorgt. Morelli Mineralwasser € 7,90 / 0,75 l Aperol Spriz € 9,50 Fritz-Spritz Bio € 3,90
Die Küche grüßte mit einem fein abgestimmten Hülsenfruchtsalat und einem zarten Stück Hähnchenbrust. Küchengruß mit Linsen, Stangenbohnen und Geflügel
Wenig später erfreuten wir uns an unseren Vorspeisen.
Mein Mann führte seine, in diesem Urlaub gestarteten, Fischsuppentestreihe fort.
Dampfend wurde seine Fischbouillon zu € 11,50 serviert. Handwerklich 1A zubereitet. Fischbouillon
Die Bouillon mit feiner Safrannote, saftigen Fischfiletstücken und Gemüsejulienne und Erbsensprossen.
Meine Vorspeise lief unter dem Titel „Meeresgrüße“ zu € 22,80.
Ikarimi Lachsfilet – mit Hickoryholz kaltgeräuchert. Jakobsmuschel & Riesengarnele, Wakame, Wasaabi-Sahne Meerrettich und kleinem hausgemachten Röstitaler. Meeresgrüße
Sehr schön angerichtet wurde serviert. Lachs, Jakobsmuschel und Garnele jeweils mit sehr schönem Eigenaroma. Lachs, Jakobsmuschel, Garnele, Rösti
Etwas Lachskaviar und ein kleines Salatbouquet fanden sich auch noch auf dem farbenprächtigen Teller ein. Sehr gelungen fand nicht nur ich den halbierten knusprigen Kartoffeltaler. Mein Mann ergaunerte eine Hälfte. Eine tolle Vorspeise!
Zum Hauptgang folgten ein Spätburgunder Rosé, Weingut Kilian Hunn, Baden, € 8,50 / 0,2 l und ein trockener Riesling vom Weingut Robert Weil, Rheingau, € 9,50 / 0,2 l.
Mit Dorsch (Kabeljau) ging es zum Hauptgang weiter.
Für meinen Mann: Filet vom Dorsch, auf der Haut gebraten. Meerrettich-Sahnesoße, frisches Wurzelgemüse und Salzkartoffeln - € 31,80. Dorsch, Wurzelgemüse, Kartoffeln
Meine Hauptspeise stand eigentlich mit Zander auf der Karte. Es war aber gar kein Problem den Zander in Dorsch zu wandeln. Dazu frische Spargelstangen, Sauce Hollandaise und junge Kartoffeln. € 33,80. Dorsch, Spargel, Drillinge
Zwei klassische Fischgerichte. Auch hier wieder eine frische und einwandfreie Zubereitung. Saftiger Fisch, knackiges Wurzelgemüse, auch die Spargelstangen noch mit leichtem Biss, frisch aufgeschlagene Saucen. Hollandaise
Die Küche versteht ihr Fach.
Zum Abschuss fand sich für meinen Mann noch sein Lieblingsdessert: Crème Brûlée - € 9,50! Ganz pur (ohne Früchte, Minze…) wie er es mag. Crème Brûlée
Und für mich gab es einen Espresso - € 3,10, auch ohne Firlefanz.
Hochzufrieden machten wir uns, nach herzlicher Verabschiedung, auf den Rückweg nach Wustrow.
Und letzte Woche kam es, wie es kommen musste: Aus dem geplanten Urlaub in Bayern wurde…. vielleicht ein Wiedersehen im Juni mit Herrn Rudolph!
Nach unseren beiden Besuchen im Jahr 2021 (hier nachzulesen) freuten wir uns vergangenen Sommer sehr auf unseren dritten Besuch im sympathischen Hotel-Restaurant. Reserviert hatte ich auch hier vor Urlaubsantritt.
Am frühen Abend trafen wir ein. Ein großer Parkplatz steht für die motorisierten Gäste zur Verfügung.
Leider war es auch an diesem Abend zu kühl, um im wunderschönen Blumengarten des Hauses zu Abend zu essen.
Im Restaurant begrüßte uns Herr Rudolph. Er war erstaunt, als ich ihn mit Namen ansprach. Aber nicht nur gutes... mehr lesen
Restaurant im Hotel Blinkfüer
Restaurant im Hotel Blinkfüer€-€€€Restaurant, Biergarten03822680384Schwedenschanze 20, 18347 Dierhagen
4.5 stars -
"Wiedersehen mit Freu(n)den" PetraIONach unseren beiden Besuchen im Jahr 2021 (hier nachzulesen) freuten wir uns vergangenen Sommer sehr auf unseren dritten Besuch im sympathischen Hotel-Restaurant. Reserviert hatte ich auch hier vor Urlaubsantritt.
Am frühen Abend trafen wir ein. Ein großer Parkplatz steht für die motorisierten Gäste zur Verfügung.
Leider war es auch an diesem Abend zu kühl, um im wunderschönen Blumengarten des Hauses zu Abend zu essen.
Im Restaurant begrüßte uns Herr Rudolph. Er war erstaunt, als ich ihn mit Namen ansprach. Aber nicht nur gutes
Geschrieben am 14.01.2025 2025-01-14| Aktualisiert am
14.01.2025
Besucht am 08.06.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 89 EUR
Den Künstlerort Ahrenshoop wollten wir auch in diesem Urlaub unbedingt besuchen.
Es gibt dort immer wieder Neues zu entdecken.
Für uns sollte auch der Besuch im „Ginger“ eine Neuentdeckung werden. Reserviert hatte ich telefonisch vor Urlaubsantritt.
Am Abend trafen wir ein. Das Restaurant liegt gut sichtbar an der Ortsdurchfahrt. .
Eine Mitarbeiterin begleitete uns zu unserem Tisch und reichte die Karten.
Das Restaurant (inkl. Toiletten) ist auf einer Ebene und räumlich angenehm unterteilt, gepflegt und zweckmäßig modern eingerichtet. .
Von unserem ruhig gelegenen Tisch hatten wir den Raum mit geräumiger Theke im Blick. .
Unsere Getränke- und Speisewünsche wurden von einer Servicekraft aufgenommen.
Wenig später waren wir mit unseren Getränken
Mineralwasser, € 7,50 / 0,75 l Riesling No 9, trocken, Weingut Tina Pfaffmann / Pfalz, - € 9,00 / 0,2 l Crodino € 6,50
versorgt.
Wir entschieden uns beide für das „Fischgericht des Jahres“ zu € 26,50. Gericht des Jahres
Als Beilage wählte ich die Pommes für € 4,90 extra.
Mein Mann fragte nach Bratkartoffeln uns sein Wunsch wurde bejaht.
Was so groß angekündigt wird, muss gut sein. Oder?
War es leider nicht.
Serviert wurden überfüllte Teller.
Der Salat vielseitig und bunt wie ich es mag. Aber leider nur teilweise frisch und es gab Überlagertes auszusortieren.
Wir fragten bei der Bestellung extra nochmal nach, ob der Thunfisch in Sushiqualität und innen roh
(wie auf der Karte angekündigt) serviert würde. Auch diese Frage wurde bejaht.
Leider war der Thunfisch blass gebraten und innen weit entfernt von „rare“. Ziemlich „well done“, somit trocken und auf dem kalten Salat war der Flossenträger auch schnell kalt. Leider fast durch
Serviert wurden jeweils zwei dünne Scheiben Thunfisch. Außen kross gebraten innen roh also fast unmöglich. Eine dicker geschnittene Thunfischscheibe hätte die Chancen auf saftigen Fisch erhöht.
Eigentlich hätte man ihn zurückgehen lassen sollen. Auch die partienweise sehr faserige Thunfischqualität überzeugte nicht.
Aber die Pommes waren gut! Die frittierten Kartoffelscheiben waren auch ok, Bratkartoffeln waren es definitiv nicht. Thunfischsteaks mit Kartoffelscheiben
Dafür wurden sie als „Extra“ vergessen zu berechnen. Danke.
Vom ohnehin recht hektischen und oberflächlichen Service war niemand mehr ansprechbar. Also auch keine Nachfrage nach dem Servieren, ob bei uns alles schmeckt.
Beim Abräumen des Geschirrs beantworteten wir die Frage nach unserer Zufriedenheit. Die junge Dame wollte es weitergeben.
Mein Mann gab noch einen Dessertwunsch auf: Mini-Vienetta - € 7,50. Ich war überzeugt, dass sicherlich eine eigene Kreation serviert wird.
Auf dem Teller grüßte dann aber original Langnese – die Minivariante des Klassikers meiner Jugendzeit. Langnese-Mini-Vienetta
Es wurde Zeit für den geordneten Rückzug.
Hier ist der Funke nicht zu uns übergesprungen. Das war alles recht lieblos.
Preis-Leistung war nicht nach unserem Geschmack.
Den Künstlerort Ahrenshoop wollten wir auch in diesem Urlaub unbedingt besuchen.
Es gibt dort immer wieder Neues zu entdecken.
Für uns sollte auch der Besuch im „Ginger“ eine Neuentdeckung werden. Reserviert hatte ich telefonisch vor Urlaubsantritt.
Am Abend trafen wir ein. Das Restaurant liegt gut sichtbar an der Ortsdurchfahrt.
Eine Mitarbeiterin begleitete uns zu unserem Tisch und reichte die Karten.
Das Restaurant (inkl. Toiletten) ist auf einer Ebene und räumlich angenehm unterteilt, gepflegt und zweckmäßig modern eingerichtet.
Von unserem ruhig gelegenen Tisch hatten wir den... mehr lesen
Restaurant Ginger
Restaurant Ginger€-€€€Restaurant, Bar, Cafe038220669535Dorfstraße 39, 18347 Ahrenshoop
2.5 stars -
"Hier reichte uns der erste Besuch" PetraIODen Künstlerort Ahrenshoop wollten wir auch in diesem Urlaub unbedingt besuchen.
Es gibt dort immer wieder Neues zu entdecken.
Für uns sollte auch der Besuch im „Ginger“ eine Neuentdeckung werden. Reserviert hatte ich telefonisch vor Urlaubsantritt.
Am Abend trafen wir ein. Das Restaurant liegt gut sichtbar an der Ortsdurchfahrt.
Eine Mitarbeiterin begleitete uns zu unserem Tisch und reichte die Karten.
Das Restaurant (inkl. Toiletten) ist auf einer Ebene und räumlich angenehm unterteilt, gepflegt und zweckmäßig modern eingerichtet.
Von unserem ruhig gelegenen Tisch hatten wir den
Geschrieben am 05.01.2025 2025-01-05| Aktualisiert am
05.01.2025
Besucht am 08.06.2024Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
… ist die Mühle im Künstlerdorf Ahrenshoop.
Im Urlaub 2022 standen wir vor verschlossener Tür. Wir erwischten den Ruhetag.
Im vergangenen Juni waren wir besser vorbereitet. Bei traumhaftem Wetter wollten aber nicht nur wir die „alte“ Windmühle besuchen. Die Mühle liegt auf der Boddenseite von Ahrenshoop.
Alt ist die Mühle übrigens nicht. Die historische Mühle wurde 1968 wegen Baufälligkeit abgerissen. Das heutige Inhaberehepaar entdeckte nach der Wende das achteckige Fundament und verwirklichte den Traum, die Mühle wieder aufzubauen. Auf der Homepage ist die Geschichte nachzulesen.
Ein öffentlicher Parkplatz steht in der Nähe zur Verfügung. Er ist gebührenpflichtig, aber günstig.
Die meisten Gäste waren aber mit dem Fahrrad unterwegs.
Die zahlreichen Tische waren alle belegt und die jungen Servicemitarbeiter und -mitarbeiterinnen hatten alle Hände voll zu tun. Trotzdem eine junge Frau so aufmerksam uns auf bald freiwerdende Plätze hinzuweisen.
Nach wenigen Minuten konnten wir am großen Tisch mit zwei weiteren Gästen Platz nehmen.
Auf der großen Wiese stehen zahlreiche Tische für die Gäste bereit.
Ein wunderbarer Platz zum Genießen und Entschleunigen.
Das aktuelle Angebot der hausgebackenen Dinkelkuchen, Suppen, kreative Flammkuchen und Getränke finden die Gäste auf großen Schiefertafeln.
Es wird nur Hausgebackenes angeboten, Fertigprodukte sind tabu. Die Speisen wechseln saisonal, die Zutaten werden nach Möglichkeit regional bezogen. Das Angebot umfasst auch gluten- und laktosefreie Speisen.
Ein Mitarbeiter war bestens über das Mühlenangebot informiert und nahm, nach kurzer Beratung, unsere Wünsche entgegen.
Schnell waren wir mit zwei sehr guten und nicht zu süßen Limonaden versorgt. Sehr gute Limonaden
Die bestellen Blechkuchen folgten nach wenigen Minuten. Sie waren sehr frisch und schmeckten ausgezeichnet. Schoko-Mandelkuchen mit Sahne Käsekuchen Thymian-Zitrone
Als am Nebentisch ein Flammkuchen serviert wurde, war ich doch etwas neidisch. Der sah und roch klasse.
Sicherlich werden wir hier irgendwann nochmal aufschlagen. Dann gibt es Flammkuchen für mich!
Gemütlich kann man auch im Innenbereich Platz nehmen, wenn ein Platz frei ist. Innenbereich im Erdgeschoss
Im Obergeschoss der Mühle dürfen die Gäste eine Ausstellung besuchen.
Die Toiletten befinden sich an der Außenseite der Mühle. Trotz Besucheransturm war hier alles sauber und gepflegt.
… ist die Mühle im Künstlerdorf Ahrenshoop.
Im Urlaub 2022 standen wir vor verschlossener Tür. Wir erwischten den Ruhetag.
Im vergangenen Juni waren wir besser vorbereitet. Bei traumhaftem Wetter wollten aber nicht nur wir die „alte“ Windmühle besuchen. Die Mühle liegt auf der Boddenseite von Ahrenshoop.
Alt ist die Mühle übrigens nicht. Die historische Mühle wurde 1968 wegen Baufälligkeit abgerissen. Das heutige Inhaberehepaar entdeckte nach der Wende das achteckige Fundament und verwirklichte den Traum, die Mühle wieder aufzubauen. Auf der Homepage ist die... mehr lesen
Café in der Mühle Ahrenshoop
Café in der Mühle Ahrenshoop€-€€€Bistro, Cafe038220668343Feldweg 7, 18347 Ahrenshoop
4.5 stars -
"Ein tolles Ausflugsziel..." PetraIO… ist die Mühle im Künstlerdorf Ahrenshoop.
Im Urlaub 2022 standen wir vor verschlossener Tür. Wir erwischten den Ruhetag.
Im vergangenen Juni waren wir besser vorbereitet. Bei traumhaftem Wetter wollten aber nicht nur wir die „alte“ Windmühle besuchen. Die Mühle liegt auf der Boddenseite von Ahrenshoop.
Alt ist die Mühle übrigens nicht. Die historische Mühle wurde 1968 wegen Baufälligkeit abgerissen. Das heutige Inhaberehepaar entdeckte nach der Wende das achteckige Fundament und verwirklichte den Traum, die Mühle wieder aufzubauen. Auf der Homepage ist die
Besucht am 06.06.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 80 EUR
… deshalb durfte in diesem Urlaub ein Ausflug nach Zingst mit Einkehr im Kochwerk nicht fehlen.
2020 – 2022 -2024 = unsere bisherigen Besuche.
Auch im vergangenen Juni waren wir wieder top zufrieden.
Der sehr gute Service, das Ambiente und nicht zuletzt der Qualität der Speisen sind weiterhin sehr gut.
Ich lasse einfach die Bilder sprechen. Details sind in den vorherigen Berichten zu finden.
DIe moderne Ostseeküche holte uns wieder ab. Die Meeresbewohner wurden perfekt in Szene gesetzt.
Einzig der "Kratzeteller" beim Dorsch störte. Diese rauen Teller empfinde ich ähnlich wie Fingernagel auf Schultafel.
… deshalb durfte in diesem Urlaub ein Ausflug nach Zingst mit Einkehr im Kochwerk nicht fehlen.
2020 – 2022 -2024 = unsere bisherigen Besuche.
Auch im vergangenen Juni waren wir wieder top zufrieden.
Der sehr gute Service, das Ambiente und nicht zuletzt der Qualität der Speisen sind weiterhin sehr gut.
Ich lasse einfach die Bilder sprechen. Details sind in den vorherigen Berichten zu finden.
DIe moderne Ostseeküche holte uns wieder ab. Die Meeresbewohner wurden perfekt in Szene gesetzt.
Einzig der "Kratzeteller" beim Dorsch störte. Diese rauen Teller empfinde ich ähnlich wie Fingernagel auf Schultafel.
Zingst ist einen Besuch / Urlaub wert.
Und das Kochwerk empfehlen wir gerne immer wieder.
4.5 stars -
"Ein zufriedener Gast kehrt gerne zurück…" PetraIO… deshalb durfte in diesem Urlaub ein Ausflug nach Zingst mit Einkehr im Kochwerk nicht fehlen.
2020 – 2022 -2024 = unsere bisherigen Besuche.
Auch im vergangenen Juni waren wir wieder top zufrieden.
Der sehr gute Service, das Ambiente und nicht zuletzt der Qualität der Speisen sind weiterhin sehr gut.
Ich lasse einfach die Bilder sprechen. Details sind in den vorherigen Berichten zu finden.
DIe moderne Ostseeküche holte uns wieder ab. Die Meeresbewohner wurden perfekt in Szene gesetzt.
Einzig der "Kratzeteller" beim Dorsch störte.
Geschrieben am 02.01.2025 2025-01-02| Aktualisiert am
02.01.2025
Besucht am 07.06.2024Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 25 EUR
An diesem Tag waren bei strahlendem Sonnenschein recht lange zu Fuß in Wustrow unterwegs. Die Mittagszeit war deutlich vorbei, aber um bis zum Abendessen durchzuhalten, war unser Hunger zu groß.
Wir waren froh, dass im Kapitänshaus die Küche durchgehend geöffnet war. Die Mittagsgäste waren bereits durch und so ging es ruhig zu. .
Es fand sich für uns ein sonniger Platz auf der Terrasse des Restaurants. Dies liegt am kleinen Wustrower Hafen am Saaler Bodden. Blick zum Bodden
Die schwere Holzbestuhlung ist rustikal verwittert und bequem. .
Blümchen, Salz, Pfeffer und Besteck stehen bereits auf den Tischen bereit.
Ein gestandener Servicemitarbeiter begrüßte uns freundlich und reichte die Karten.
Mein Mann entschied sich für eine Sanddornschorle – 0,2 l / € 3,60 und den Barnstorfer Fischtopf - € 8,50.
Ich wählte ein alkoholfreies Weizenbier – 0,5 l / € 5,70 und einen Beilagensalat € 6,90.
Unsere Wünsche wurden freundlich aufgenommen. Es war kein Problem nur eine Kleinigkeit zu bestellen.
Zügig wurden wir mit den Getränken versorgt. Auch auf die Speisen mussten wir nicht lange warten. Gut versorgt!
Die Suppe wurde dampfend heiß serviert (bei Kollege Jenome war dies 2021 leider nicht der Fall). Zur Suppe wurde ein großes Stück hausgebackenes "Kapitänsbrot" gereicht. Barnstorfer Fischtopf
Die Suppe punktete mit kräftigem Fischfond und reichlicher Gemüse- und Fischeinlage.
Obenauf waren frische Kräuter garniert. Mein Mann war sehr zufrieden.
Auch ein Beilagensalat kann Freude machen! Besonders wenn er so schön angerichtet, frisch, abwechslungsreich und farbenfroh zusammengestellt ist! Bunter Beilagensalat
Angemacht war der Salat mit einem Honig-Senf-Dressing. Ach dies punktete voll und ganz.
Das kräftige Kapitänsbrot trat mein Mann netterweise an mich ab. Es war an den Schnittkanten schon leicht angetrocknet, schmeckte aber ausgezeichnet.
Das war eine sehr erfreuliche kleine Pause. Der nette Serviceherr war noch zu einem kleinen Plausch aufgelegt.
Zahlen per EC-Karte war innen im gemütlich-rustikalen Restaurant an der Theke möglich. .
.
Wenn wir mal wieder in Wustrow sind, werden wir auf jeden Fall für ein „richtiges“ Essen reservieren.
An diesem Tag waren bei strahlendem Sonnenschein recht lange zu Fuß in Wustrow unterwegs. Die Mittagszeit war deutlich vorbei, aber um bis zum Abendessen durchzuhalten, war unser Hunger zu groß.
Wir waren froh, dass im Kapitänshaus die Küche durchgehend geöffnet war. Die Mittagsgäste waren bereits durch und so ging es ruhig zu.
Es fand sich für uns ein sonniger Platz auf der Terrasse des Restaurants. Dies liegt am kleinen Wustrower Hafen am Saaler Bodden.
Die schwere Holzbestuhlung ist rustikal verwittert und bequem.... mehr lesen
Kapitänshaus Am Unterfeuer · Fischrestaurant
Kapitänshaus Am Unterfeuer · Fischrestaurant€-€€€Restaurant03822080980Hafenstraße 8, 18347 Ostseebad Wustrow
4.0 stars -
"Wenn der kleine Hunger kommt…" PetraIOAn diesem Tag waren bei strahlendem Sonnenschein recht lange zu Fuß in Wustrow unterwegs. Die Mittagszeit war deutlich vorbei, aber um bis zum Abendessen durchzuhalten, war unser Hunger zu groß.
Wir waren froh, dass im Kapitänshaus die Küche durchgehend geöffnet war. Die Mittagsgäste waren bereits durch und so ging es ruhig zu.
Es fand sich für uns ein sonniger Platz auf der Terrasse des Restaurants. Dies liegt am kleinen Wustrower Hafen am Saaler Bodden.
Die schwere Holzbestuhlung ist rustikal verwittert und bequem.
Ein weiterer langjähriger Betrieb schließt im Saarland.
Ein interessanter Bericht, u. a. zur Schließung der "La Contessa":
https://www.youtube.com/watch?v=vLvXYZokyI0
Trattoria La Contessa
Trattoria La Contessa€-€€€Trattoria06804 9940144Gräfinthal 3, 66399 Mandelbachtal
stars -
"Schließung zum Jahresende" PetraIOEin weiterer langjähriger Betrieb schließt im Saarland.
Ein interessanter Bericht, u. a. zur Schließung der "La Contessa":
https://www.youtube.com/watch?v=vLvXYZokyI0
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Frühzeitig fanden wir wieder ein Wochenende im März, buchten ein zentral gelegenes Hotel und die Restaurants für Freitag- und Samstagabend. Natürlich war es hilfreich, dass unsere Freunde tischnotizen inzwischen beide sesshaft in der Domstadt sind und uns mit wertvollen Tipps versorgten.
Bei perfektem Frühlingswetter machten mein Mann und ich uns am Freitagmittag auf den Weg. Aber nur bis Bad Sobernheim. Ab dort waren wir Mitfahrer bei Nolux und seiner Partnerin. Schön, mal chauffiert zu werden!
Tatsächlich ohne Stau kamen wir in Köln an. Kurz nach dem Einchecken machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu tischnotizen. Hier wurden die Paare Nolux, derBorgfelder, Carsten1972 und PetraIO herzlich begrüßt und mit feinen Köstlichkeiten überrascht.
Mit der Straßenbahn machten wir uns auf den Weg zur Brasserie. Hier reservierte ich bereits vor einigen Wochen und man versicherte mir: Für unsere Gruppe sei keine verkleinerte Speisekarte erforderlich. Es sei kein Problem für die Küche (die uns ja noch nicht kannte!).
Tags zuvor kam per eMail nochmals eine Erinnerung uns man bat um Bestätigung. Ich habe vollstes Verständnis, dass sich die Gastronomiebetriebe in Erinnerung bringen und absichern.
Und doch kann ich mir nicht vorstellen, dass es doch immer wieder Gäste gibt, die eine Reservierung nicht absagen.
Freundlich wurden wir in der Brasserie empfangen.
Unser großer Tisch war fertig für uns hergerichtet.
Schön! Wir fühlten uns, wie sicherlich von der Brasserie gedacht: Wie in Frankreich!
Gepflegtes Wohlfühlambiente, gemütliche Beleuchtung (leider zum Nachteil der Fotos).
Das Serviceteam kümmerte sich perfekt um uns und reichte die Karten.
Eine übersichtliche und sehr gut zusammengestellte, saisonal wechselnde, Speisekarte.
2 Sorten Austern
10 Vorspeisen
8 Hauptgerichte
Desserts wurden separat angeboten.
Unsere Runde konnte sich nur schwer entscheiden. Es klang einfach alles verlockend.
Eine junge Dame war hauptsächlich für unseren Tisch zuständig. Zügig wurden wir mit Mineralwasser und Aperifis versorgt. Bei bester Stimmung stießen wir auf den ersten Abend an.
Wenig später nahm die Mitarbeiterin auch die Speisen auf. Wir bestellten wild durch die Karte. Manchmal mehrere Vorspeisen, dafür keine Hauptspeise. Oder klassisch Vorspeise/n und Hauptgericht.
Die Weinauswahl überließ ich sehr gerne den Vinologen unserer Runde. Mein Favorit des Abends war der trockene Moselriesling aus dem Weingut Nik Weis.
Unsere Speisen und Getränke wurden alle richtig und in passenden, angenehmen Abständen serviert. Die Servicemannschaft verstand es perfekt unsere fröhlich Genießergruppe zu betreuen. Aufmerksam, freundlich und unkompliziert trugen sie wesentlich zu diesem gelungenen Abend bei.
Ich bin heute noch beeindruckt von der hervorragenden Service- und Küchenleistung.
Mein Mann und ich wählten als Vorspeise:
Ganze Artischocke · Schalottenvinaigrette · Crème fraîche, € 12,50.
Wir lieben Artischocken.
Unsere Exemplare wurden gut gegart und mit deutlicher Zitronennote serviert. Obenauf fein gewürfelte Tomaten. Diese waren verzichtbar, denn im März haben sie leider kein Aroma.
Sehr aufmerksam und angenehm war, dass das Artischockenheu vor dem Servieren entfernt wurde.
Als Haupgang wählte mein Mann:
Skrei · Fregola · Ofen Fenchel · Hummersauce, € 36,50.
Ein stattliches, kross auf der Haut gebratenes Skreifilet, wurde serviert.
Die Fregola hatte noch einen schönen Biss. Der Fenchel passte hervorragend zu diesem Gericht und punktete mit unverfälschtem Eigenaroma. Abgerundet wurde das Gericht mit der würzigen Hummersauce, Salicornes und geschmorter Tomate.
Keine kleinliche Portion. Mein Mann war begeistert von diesem Gericht.
Wie auch ich von meiner Hauptspeise:
Moules Frites „à la Normande“ · Cidre · Crème fraîche · Kräutermayonnaise, € 26,50.
Da mein Mann keine Miesmuscheln mag, bereite ich sie selten für mich alleine zu.
Hier wurden sie so serviert, wie es sein muss: Im Topf! Denn nur so bleiben sie bis zum Schluss heiß.
Die Muscheln hatten eine sehr gute Qualität und waren schön groß.
Tatsächlich habe ich sie noch nie mit Cidre zubereitet gegessen. Das werde ich definitiv nachkochen und den Weißwein durch Cidre ersetzen. Der Muschelsud schmeckte (nicht nur mir ;-) ) perfekt! Tolle Würze, auch die Verfeinerung mit Crème fraîche schmeckte mir besonders gut.
Und die Pommes?
Selten habe ich solch gute Stäbchen der Erdknolle serviert bekommen!
Der Klassiker französischer Desserts stand auf der Karte: Crème Brûlée - € 9,50.
Selbstverständlich bestellte mein Mann sein Lieblingsdessert. Schon beim Servieren des Desserts war er begeistert „so wie sie sein soll: ohne Fratzen“. Heißt übersetzt: Einfach das Wesentliche auf dem Teller. Keine Minze, keine Früchte, kein Sorbet.
Voll des Lobes war er über die feine Vanillecrème mit perfekt knackiger Zuckerkruste!
Auch der schönste Abend geht einmal zu Ende.
Carsten hat den Abend bereits aus seiner Sicht veröffentlicht:
Carsten1972 https://www.gastroguide.de/restaurant/232578/brasserie-marie/koeln/bewertung/44991/
Einig waren wir uns alle: Das war der perfekte Ort zum Genießen, aber auch um ausgelassen fröhlich, in lockerer Atmosphäre, ein Wiedersehen zu feiern!
Sehr gerne kommen wir wieder!