"Hier schmeckt die Südpfalz! – Winterliche Wohlfühlküche, die ihre Wurzeln nicht scheut"
Geschrieben am 25.02.2018 2018-02-25
Restaurant Kapeller Hopfestubb
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Restaurant, Gasthof
49063438245
Obere Hauptstraße 8, 76889 Kapellen-Drusweiler
"Regional, raffiniert, regelmäßig gut"
Geschrieben am 24.02.2018 2018-02-24
maiBeck
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Restaurant
022196267300
Am Frankenturm 5, 50667 Köln
"Sehr gute Küche mit fränkischem Ambiente"
Geschrieben am 23.02.2018 2018-02-23 | Aktualisiert am 27.02.2018
Gasthof Zum Ochsen
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Restaurant
098616760
Galgengasse 26, 91541 Rothenburg ob der Tauber
"Nordic Tapas"
Geschrieben am 23.02.2018 2018-02-23
Restaurant
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Restaurant, Bar, Weinstube, Hotel
04131308612
Bei der Lüner Mühle 1, 21335 Lüneburg
"Gruppenverpflegung zur Vorweihnachtszeit"
Geschrieben am 23.02.2018 2018-02-23
Hotel Goldene Rose
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Restaurant,Bar
0985157750
Marktplatz 4, 91550 Dinkelsbühl
"Eine runde Sache"
Geschrieben am 23.02.2018 2018-02-23 | Aktualisiert am 24.02.2018
Heldmann & Herzhaft | Klassische Küche
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Restaurant, Bistro, Loungebar
02191291941
Brüderstraße 56, 42853 Remscheid
"gemütlich"
Geschrieben am 23.02.2018 2018-02-23
Block House Eidelstedt
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Restaurant
0405703434
Alte Elbgaustraße 9, 22523 Hamburg
"crazy croque gern wieder"
Geschrieben am 23.02.2018 2018-02-23
Crazy Croque Imbissbetriebe
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Lieferdienst, Imbiss, Take Away
0406773388
Rahlstedter Str. 123, 22149 Hamburg
"Da ist noch Luft nach oben"
Geschrieben am 23.02.2018 2018-02-23
Fleischmann | Steakhouse & Weinbar · Dick
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Restaurant, Steakhouse
071135135990
Kollwitzstraße 1, 73728 Esslingen am Neckar
"Enttäuschend trotz Sternebewertung"
Geschrieben am 23.02.2018 2018-02-23
Restaurant El Greco
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Restaurant, Cafe
04721444430
Wehrbergsweg 34, 27476 Cuxhaven
"Die Zwei von der Milchtankstelle"
Geschrieben am 22.02.2018 2018-02-22
Landgasthaus Waldhäuser Hof
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Landgasthof,Restaurant,Ausflugsziel
07071650750
Waldhausen 9, 72076 Tübingen
"Hier ist die Zeit stehen geblieben"
Geschrieben am 22.02.2018 2018-02-22 | Aktualisiert am 23.02.2018
Opitz-Speisewirtschaft
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Restaurant
0402290222
Mundsburger Damm 17, 22087 Hamburg
"Restaurant schließt - Hotel läuft weiter"
Geschrieben am 22.02.2018 2018-02-22
Hotel Zur Eich
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Restaurant, Hotel, Biergarten, Gaststätte
0219672700
Eich 7, 42929 Wermelskirchen
"Die besten Tortellinis die ich je gegessen habe."
Geschrieben am 21.02.2018 2018-02-21
"Karlsruher Mittagstisch – Teil 2: Den Schuh zieh ich mir mittags gerne an!"
Geschrieben am 21.02.2018 2018-02-21
Schuhs Hotel & Restaurant
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Restaurant, Hotel
0721565100
Neufeldstraße 10, 76187 Karlsruhe
"Leckeres Frühstück und tolle Kaffeemaschine"
Geschrieben am 21.02.2018 2018-02-21
LEBO
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Bar, Cafe, Club
017664927510
Kaiserstr. 21, 76131 Karlsruhe
"Frischer Kuchen, frische Suppe und der absolute Convenience-Reinfall!"
Geschrieben am 21.02.2018 2018-02-21 | Aktualisiert am 21.02.2018
Café am Markt
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Bistro, Cafe
020549385038
Hauptstraße 88-90, 45219 Essen
"Vorfreude für 2018"
Geschrieben am 21.02.2018 2018-02-21
Heinzler am See
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Restaurant, Hotel
0754593190
Strandbadstr. 3, 88090 Immenstaad am Bodensee
"Kuchen ist spitze"
Geschrieben am 21.02.2018 2018-02-21
Cafe Enzian
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Cafe, Konditorei
062172492801
Enzianstr.1, 68309 Mannheim
"freundliche Begrüßung, hervorragendes Essen"
Geschrieben am 21.02.2018 2018-02-21
Restaurant Grill 16 im Mariott Hotel
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Restaurant
06221908
Vangerowstr. 16, 69115 Heidelberg
"zentral und günstig"
Geschrieben am 21.02.2018 2018-02-21
Schleppergewölbe
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Restaurant, Gasthaus, Hotel
034152607100
Bahnhofstraße 3-9, 04159 Leipzig
"Seit 1. Mai 2017 wieder in Betrieb."
Geschrieben am 21.02.2018 2018-02-21
Kurschlösschen
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Restaurant, Hotel
0685193930
Am Bosenberg 5, 66606 Sankt Wendel
"Der Speicher ist geschlossen"
Geschrieben am 21.02.2018 2018-02-21
Im Speicher
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Restaurant
0462125525
Am Hafen 5, 24837 Schleswig
"Traditionelles Restaurant in der Innenstadt"
Geschrieben am 20.02.2018 2018-02-20
Restaurant Zum Landsberg
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Restaurant
061018024016
Frankfurter Straße 135, 61118 Bad Vilbel
"Kleiner KFC im Dreieich Nordpark"
Geschrieben am 20.02.2018 2018-02-20
Kentucky Fried Chicken
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Schnellrestaurant
061038038763
Robert-Bosch-Str. 15, 63303 Dreieich
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen 

Bester Bismarck-Hering von Herr Inken / Lauch / Rettich / Erdnüsse
Tartar von der Lammhüfte / Bohnen / Bohnenpüree / Schafskäse
Ochsenzunge / 3x Blumenkohl / Sonneblumenkerne / Gartenkresse
Spitzkohl / Sashimi von der Meerlachsforelle / Linsen
Brust und Keule vom KIKOK-Huhn / Grünkohl / Mannis Topinambur / Schalotte
Geschmorte Kalbsschulter & Filet / Pastinake / Lauch / Birne / Kartoffel-Lauch-Püree
Bretonischer Mürbteig / Chicoree / Mohn / Orange
Schokoladenschnitte / Eis von gebrannter Milch





Eingangsbereich
Raum
Tisch-Schmuck
Vorraum Sanitär
Brot und Butter
Schwertfisch
Fischsuppe
Kokos-Curry-Suppe
Winter-Kabeljau
Creme Brulee und Mango-Sorbet















Tortenauswahl
Frischer Apfel-Mandelkuchen
rote Linsensuppe mit Kokosmilch
Finger Weg vom Fertig-Panini
Hausgemachte Limetten-Ingwer-Limonade











Auch in der familiengeführten Kapeller Hopfestubb, die mittlerweile zu unseren Pfalz-Favoriten zählt, widmet man sich in diesem Jahr den Wintersprösslingen. Marc Wendels frisch zubereitete, bodenständige Regionalküche mit Anspruch landete schon bei vergangenen Genusswettbewerben auf den vorderen Plätzen. Wir waren also gespannt, welche Spross- und Rübenvariationen er uns auftischen würde.
Kaum hatten wir die wenigen Stufen zum Gastraum erklommen, wurden wir von Frau Manuela Wendel, die seit Jahren schon den Service leitet, sehr freundlich begrüßt. Es ist diese lockere, familiäre Atmosphäre, die einem das Ankommen so leicht macht und die uns hier immer wieder einkehren lässt. Der Hauptgastraum war an diesem Sonntagmittag gut besucht. Im angegliederten Wintergarten wären noch Kapazitäten frei gewesen, aber wir hatten vorsorglich reserviert, was uns in der gemütlichen Gaststube einen Tisch einbrachte.
Schon blätterten wir in der Speisenkarte, deren erste Seite die saisonalen Empfehlungen listet. Als besondere Spezialitäten fielen mir das in Rotwein geschmorte Edelgulasch vom Hirsch (18,80 Euro) sowie die rosa gebratene, mit Honig lackierte Entenbrust an Rahmwirsing (21,60 Euro) ins Auge. Für Freunde des aromatischen Edelpilzes standen mit der hausgemachten Tagliatelle mit frischem Burgundertrüffel (18,90 Euro) und der getrüffelten Schwarzwurzelsuppe (5,50 Euro) gleich zwei Gerichte zur Wahl. Die Standards aus der Region (Saumagen, Rumpsteak und Co.) komplettierten wie immer das feine Speisenangebot der Hopfestubb.
Auf einer Extra-Karte war Marc Wendel’s Kraut- und Rübenmenü abgedruckt. Sein Beitrag zu einer schmackhaften Südpfalz eröffnete mit einer Vorspeisenvariation, die sich aus Schwarzwurzelsuppe mit Pfälzer Wildschweinschinken, heimischem Feldsalat und lauwarmem, mit Blut- und Leberwurst gefüllten Sauerkrautstrudel (10,20 Euro) zusammensetzte. Na da war unsere Vorspeisenwahl schnell erledigt. Der Hauptgang des Wettbewerbsmenüs hörte sich ebenfalls verlockend an. Geschmorter Pfälzer Sauerbraten mit Schokolade, hausgemachtem Rotkraut und einem mit Pfälzer Gin verfeinerten Steckrübenpüree.
Ich tat mir diesmal recht schwer mit der Entscheidungsfindung, die dann letzten Endes zu Gunsten des Edelhirschgulaschs von der Winterkarte ausfiel. Meine Begleitung blieb ihrem Geschmack treu. Sie orderte wie so häufig die Salatschüssel „Marc“ (11,20 Euro), die den Chefkoch im Namen und gebratene Streifen vom Schweinefilet obendrauf hatte. Vom Umfang her war das ein Hauptgericht, das noch ein wenig Platz für den sicherlich einkalkulierten Nachtisch ließ. Ein cleverer Schachzug, denn das Dessert des Saisonmenüs klang äußerst spannend. Die Option auf einen süßen Abschluss, der aus Rote Bete-Eis mit Blattpetersilie, Pastinaken Panna Cotta mit Mirabellen und Pfälzer Karottenkuchen mit Orangen bestand, zogen wir schon frühzeitig in Betracht.
Zu jedem Menü-Gang wurde ein Wein empfohlen. Dem vorgeschlagenen Vorspeisenbegleiter schloss ich mich vorbehaltlos an. Die trocken ausgebaute 2015er Chardonnay Spätlese vom eigenen Weingut enttäuschte nicht. Und mit 5,50 Euro für das Viertel lag man, auch was den Preis betraf, in einem vernünftigen Rahmen. Die zusätzliche Flasche Bellaris Medium (0,75 l) war mit 4,30 Euro auch nicht überzogen bepreist.
Als Küchengruß wurde uns eine Art gebackenes Sellerie-Risotto in Quaderform gereicht. Ein erster Vorgeschmack auf die stimmig zubereiteten Leckereien aus Marc Wendels Küche. Erinnerungen an den letzten Besuch, bei dem uns köstliche Saumagenravioli unter Rieslingschaum und ein perfekt gebratenes Rumpsteak an intensiver Regent-Jus serviert wurden, kamen auf. Doch der kulinarische Rückblick musste dem Hier und Jetzt weichen. Spätestens als vor uns die Schieferplatte mit der Vorspeise oder besser gesagt: den Vorspeisen landete.
Diese texturell sehr abwechslungsreiche Interpretation des Wettbewerbsthemas bot ein breites Aromenspektrum, das sich vom säuerlich angemachten Feldsalat über süßes Zwiebel-Relish, deftigen Pfälzer Blut- und Leberwurststrudel bis hin zur würzig-cremigen Schwarzwurzelsuppe erstreckte. Ein äußerst stimmiges Arrangement, dessen Liebe zum Detail sicht- und schmeckbar war. Die getrockneten Rote-Bete-Chips, die dem Salat etwas erdigen Geschmack verliehen, setzten zudem noch farbliche Akzente. Die dünne, mit herzhaftem Wildschweinschinken umwickelte Brotstange, die quer über dem Suppenglas lag, peppte das Ensemble zusätzlich auf. Bei der getrüffelten Schwarzwurzelsuppe bewies Marc Wendel sein Händchen fürs Abschmecken. Und auch der lauwarme, mit Sauerkraut und kräftiger Hausmacher Wurst gefüllte Strudel ging zusammen mit der Süße der eingekochten Zwiebeln eine sehr harmonische Geschmacksehe ein. Und was so gut zusammenpasst, darf der Gast ja bekanntlich nicht getrennt genießen.
Nach dieser beeindruckenden Darbietung warteten wir schon leicht gesättigt auf unsere Hauptspeisen. Gut, dass wir uns die Kraut- und Rübenkreation zu Beginn geteilt hatten, denn bei Herrn Wendel ist auch beim Hauptgang immer ordentlich was auf dem Teller. Das war bei meinem Hirschgulasch nicht anders. Die Konsistenz der Fleischstückchen ließ auf ewig langes Schmoren schließen, was die Benutzung eines Messers nahezu überflüssig machte. Sie badeten förmlich in kräftiger, dunkler Sauce, deren Anblick die ältere Dame am Nebentisch vor Neid erblassen ließ. Den süßen Tupfer lieferte ganz klassisch ein Klecks Preiselbeersauce, die es sich auf einer pochierten Birnenhälfte gemütlich machte. Ein Gulaschteller wie bei Muttern, nur eben etwas „wilder“. Die selbstgemachten Spätzle wurden à part in einer kleinen Schüssel serviert. Das obligatorische Eigelb war ihnen deutlich anzusehen. In Kombination mit der voluminösen Soße war das ein Geschmackserlebnis, das mich vollends begeisterte. Soßengott Wendel hatte vortrefflich geliefert. Ich tat also nur was getan werden musste und ließ einen blitzsauberen Teller zurück.
Über den Lieblingssalat meiner Begleitung habe ich mich schon bei einem meiner letzten Berichte gebührend ausgelassen. Nur eins dazu: er machte seinem Namen alle Ehre! Natürlich konnten wir dem Rübendessert nicht widerstehen. Allein schon das Rote-Bete-Eis war jede Kalorie wert. Eine ungewöhnlich erdige Sorbet-Erfahrung. Dass dann aber der Karottenkuchen zum heimlichen Star auf dem Schieferparkett wurde, hätte ich im Vorfeld nicht erwartet. Gute Idee auch, die geschmacklich eher unauffällige Pastinaken Panna Cotta mit etwas Mirabellenmus zu überziehen. Alles in allem ein richtig kreativer Schlussakkord in Süß, den wir sehr genossen.
Da drücke ich der Hopfestubb mal gehörig die Daumen, dass auch diesmal wieder ein Platz auf dem Treppchen des Genießerwettbewerbs herausspringt. Wundern würde es mich bei den beiden von uns gekosteten, sehr gelungenen Gängen nicht.