"Ente gut – alles gut?"
Geschrieben am 11.06.2023 2023-06-11 | Aktualisiert am 11.06.2023
Bambus Garten
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Restaurant
042132253188
Stadtländer Straße 2-4, 28355 Bremen
"Pizzeria mit Anspruch im quirligen Ostertor"
Geschrieben am 03.06.2023 2023-06-03 | Aktualisiert am 04.06.2023
Ristorante Il blu
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Restaurant
042142788277
Ostertorsteinweg 27, 28203 Bremen
"Feine Küche in erlesenem Ambiente im noblen Oberneuland – einen Ausflug wert!"
Geschrieben am 02.06.2023 2023-06-02 | Aktualisiert am 03.06.2023
Brasserie La Cabane
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Brasserie
042133111766
Oberneulander Landstraße 103, 28355 Bremen
"Verschlechterung der Salatqualität"
Geschrieben am 01.06.2023 2023-06-01 | Aktualisiert am 01.06.2023
fresh 'n fun im Weserpark
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Imbiss
Hans-Bredow-Straße 19, 28307 Bremen
"Für eine solch gute Bolo in Giuseppes Reich fahr ich gern nach Lehesterdeich!"
Geschrieben am 29.05.2023 2023-05-29 | Aktualisiert am 29.05.2023
La Trattoria Guiseppe
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Restaurant
042170509665
Buschhöhe 2, 28357 Bremen
"Das traditionsreiche Restaurant „Der Kuhhirte“ in Bremen ist seit Ende April wieder geöffnet"
Geschrieben am 02.05.2023 2023-05-02
Landgasthof Der Kuhhirte
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Restaurant, Biergarten, Ausflugsziel
0421555202
Kuhhirtenweg 7, 28201 Bremen
"Das Versprechen: Original neapolitanische Pizza – Schmackhaft, aber keine Offenbarung"
Geschrieben am 23.04.2023 2023-04-23 | Aktualisiert am 23.04.2023
Zio Manu
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Restaurant, Pizzeria
042138896655
Auf der Muggenburg 42, 28217 Bremen
"Nun die Nationalsuppe Phò - ok, aber keine Offenbarung"
Geschrieben am 25.03.2023 2023-03-25
Mr. Trung
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Restaurant
042152406614
Rohrstraße 1, 28757 Bremen
"Wohnzimmeritaliener mit kleiner Karte – schmackhaft zubereitet"
Geschrieben am 19.03.2023 2023-03-19
Ristorante da Pancrazio
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Restaurant
04216593424
Bermpohlstraße 17, 28757 Bremen
"Rundum überzeugende Neueröffnung"
Geschrieben am 01.03.2023 2023-03-01 | Aktualisiert am 01.03.2023
unhold
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Restaurant
042136767938
Humboldtstraße 136, 28203 Bremen
"Immer wieder gerne"
Geschrieben am 16.01.2023 2023-01-16
Knurrhahn
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Restaurant
0421323128
Schüsselkorb 32, 28195 Bremen
"Fusion Kitchen nicht verstanden"
Geschrieben am 16.01.2023 2023-01-16
Restaurant Soulm8 | Asiatische Tapas & Mehr
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Restaurant
042133007904
Katharinenklosterhof 7, 28195 Bremen
"Geschlossen wg. Umbau"
Geschrieben am 08.01.2023 2023-01-08
Minkens
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Cafe, Imbiss
015253635254
Unser Lieben Frauen Kirchhof 27, 28195 Bremen
"Essen mit Freunden"
Geschrieben am 21.12.2022 2022-12-21
L‘Orangerie
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Brasserie
042184513825
Neukirchstraße 37a, 28215 Bremen
"In Bremen? Ernsthaft?"
Geschrieben am 17.12.2022 2022-12-17 | Aktualisiert am 17.12.2022
Restaurant Topaz
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Restaurant
042177625
Horner Straße 90, 28203 Bremen
"Solide Brauereigaststätte gleich hinter der guten Bremer Stube (Marktplatz)"
Geschrieben am 11.12.2022 2022-12-11
Schüttinger Gasthausbrauerei
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Restaurant, Gasthaus, Brauhaus
04213376633
Hinter dem Schütting 12-13, 28195 Bremen
"Verstecktes Kleinod mit schmackhafter Küche und abwechslungsreicher Karte"
Geschrieben am 11.12.2022 2022-12-11
Gaststätte Bandonion
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Restaurant
042171832
Gertrudenstraße 37, 28203 Bremen
"Alter Falter, das war mal wieder ein Aufschlag im Canova am Sonntagmittag!"
Geschrieben am 24.11.2022 2022-11-24 | Aktualisiert am 24.11.2022
Canova in der Kunsthalle Bremen
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Biorestaurant, Cafe, Cafebar, Ausflugsziel, Gourmet
04212440708
Am Wall 207, 28195 Bremen
"Man gönnt sich ja sonst auch was..."
Geschrieben am 15.11.2022 2022-11-15 | Aktualisiert am 15.11.2022
Schröter's Leib & Seele
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Restaurant, Cafe, Cocktailbar, Eiscafe
0421326677
Schnoor 13, 28195 Bremen
"Multi Ethno Kitchen trifft den Puls der Zeit - mehr "in" als "out""
Geschrieben am 15.11.2022 2022-11-15 | Aktualisiert am 15.11.2022
El Mundo
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Restaurant
0421384010
Konsul-Smidt-Str. 10a, 28217 Bremen








La Trattoria im "Ufficio"
Etwas steril wirkte das Interieur ja schon...
Den Gastraum bestimmt die lange Theke
Giuseppe lässt die Flammen tanzen...
Schau mir in die Röhren, Kleines!
Ein grundsolides Bolo-Erlebnis



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Aber auch die Aussicht auf eine zweite Einkehr am Abend – war waren zusammen mit meiner Schwägerin bei Onkel Manu aus Neapel zu Besuch – ließ mich gerne noch ein paar Extra-Kalorien außerhalb des 50m-Beckens verbrauchen.
Aus dem geplanten „Duathlon“ – mit dem Rad von der Neuen Vahr zum Horner Bad, wo dann der Kilometer weggekrault werden wollte und wieder zurück – wurde nichts, da mich auf dem Heimweg ein schlimmer Hungerast heimsuchte. Dies ereignete sich im sogenannten Bremer „Ostend“ – die ersten Siedler nannten es damals wie heute „Oberneuland“ – unweit des Achterdiekparks.
Ein mir wohlgesonnener Bekannter versprach mir blühende Bambuslandschaften in des Chinesen Garten. Nicht nur aufgrund der Jahreszeit war berechtigtes Misstrauen von vornherein angebracht. Dennoch zwang mich das sprichwörtliche „Loch im Magen“ in diesem Teil des wilden Bremer Ostens beim China-Restaurant Bambus Garten haltzumachen.
Dann mal hinein in den von außen nicht besonders einladend wirkenden Asia-Tempel.
Immerhin war ich der erste Gast am frühen Mittag und durfte mir deshalb einen Platz an der Sonne bzw. direkt vor der Glasfront mit Blick auf den „idyllischen“ Parkplatz, der dem etwas in die Jahre gekommenen Zweckbau vorgelagert war, aussuchen.
Kaum saß ich auf einem der von pinkfarbenem Kunstleder überzogenen Polsterstühle, ging mir eine Textzeile des weltberühmten Elvis Pressluft durch die Birne. „…Caught in a trap – I can’t walk out…“. In der Tat war die Einrichtung des Ladens mehr als „suspicious“.
Grelle Farben trafen auf kitschige Wandfolklore made in China. Ansonsten dominierte der funktionale Charme der 90er den nüchtern eingerichteten Gastraum.
Das Interieur erinnerte mich stark an ein chinesisches Lokal, das ich im Sommer 2014 nach einer Klettertour im südwestpfälzischen Städtchen Dahn besucht hatte. Damals rannte ich mehr nolens als volens ins „frittierte Verderben“. Sollte mir hier Ähnliches blühen?
Die Worte „authentisch“, „Klein-Shanghai“ und „Hotspot“ eines berühmten Bremer „Edamamen“ klangen noch in meinen Ohren nach. Stattdessen war ich wohl einer heimtückischen „Fata Argana“ aufgesessen und zappelte bereits im Netz der mit einem preisgünstigen Mittagstisch lockenden „Pho-gel-Spinne“.
Da kam schon der Bambus-Garten-König mit Kron’ und Schweif – mein ausgehungertes Ich dachte zuerst, es wär‘ ein Nebelstreif (das Chlor des Horner Bads wirkte noch etwas nach…). Ich war gespannt, was mir der freundliche „Glutamese“ jenseits von „Ente süßsauer“, gebratenen Nudeln und Chop Suey noch offerieren würde.
Bami und Nasi – beide aus der wohlgewokten Familiendynastie der Goreng waren natürlich auch vertreten. „Ewiges Glück“ wurde mir aus einem kleinen, mit allerhand Getier gefüllten Tontopf versprochen. Ansonsten wurden Schwein, Rind, Huhn, Ente, Garnelen und Tintenfisch in den üblichen Garnituren standardmäßig durchdekliniert.
Doch bevor sich Enttäuschung über den Tipp des vermeintlichen Szenekenners von der Weser breitmachen konnte, ließ mich die Zubereitungsart „à la Gong Bao“ zum guten Menschen von Szechuan mutieren und all meine hohen kulinarischen Erwartungen in den Achterdieksee werfen. Vertrauten damals nicht auch die Cartwrights von der Ponderosa-Ranch ihrem Haus- und Hofkoch namens „Hop Sing“ blind? Da sollte mich doch ein Lunch im Garten des Bambus nicht vom Radsattel werfen.
Also einmal die knusprig gebratene Ente mit Gemüse à la Gong-Bao aus der Mittagskarte für schmale 12,50 Euro, bitte! Ein Glas Ginger Ale (0,4l für noch akzeptable 4,50 Euro) tauchte später als Guavennektar getarnt auf meiner Rechnung auf. Sei’s drum, eine perlende Ingwer-Limo passt zu jedem Asia-Snack.
Das Mittagsangebot beinhaltete übrigens noch eine kleine Vorspeise. Es standen eine Suppe nach Hauptstadt-Art (nicht Berlin, sondern Peking…) und eine Portion Mini-Frühlingsrollen aus den Tiefen der Kühltruhe zur Auswahl. Ich entschied mich für Letzteres, da mir die säuerliche China-Suppe schon immer ein Graus ist.
Geliefert bekam ich sechs weitgehend geschmacksneutrale Fettfinger im Wan-Tan-Mantel, deren undefinierbares Inneres mich ohne nennenswerte Gaumeninformation zurückließ.
Der meiste Geschmack ging noch von der zugekauften Sweet-Chili-Sauce aus, die ein erstes Bitzeln auf der Zunge provozierte. Ein Schelm, der Glutamöses dabei denkt!
Eine alles in allem ziemlich entbehrliche Vorspeise, die jedoch – und damit konnte wirklich keiner rechnen – einen wesentlich erfreulicheren Hauptgang folgen lassen sollte.
Die bereits tranchierte Brust vom Lieblingsvogel der Chinesen hatte ihr Fettbad im Wok gut überstanden. Sie lag außen knusprig und innen noch schön saftig auf einem ansehnlichen Hügel knackig gewoktem Gemüse.
Das hatte ich aus meiner Studentenzeit doch deutlich trockener in Erinnerung. Ein Schälchen mit süß-sauer eingelegten Keimlingen von der Mungobohne, eine würzige Soße auf Sojabasis und ein weiterer Napf mit Klebereis komplettierten das Mittagsmahl.
Das Balsamico-Graffiti auf meinem Teller wünschte mir – soweit ich es entziffern konnte – einen klebrig-guten Appetit. Den Sojasprossensalat stellte ich nach einer halbherzigen Kostprobe auf die Seite. Der war nicht ganz so mein Ding.
Die wahrscheinlich vorher mit Five-Spices-Powder eingeriebene Ente besaß eine krosse Haut, deren subtile Zimtnote mir zusagte. Das recht rustikal zerteilte Gemüse überzeugte mit ausreichend Biss.
Die leicht angedickte Sauce, in der das Wokgemüse gebrutzelt wurde, war einen Tick zu süßlich geraten. Etwas mehr Würze bzw. Schärfe brachte da die mitgelieferte Gong-Boa-Sauce aufs Porzellan. Leider wurde bei ihr – dem Prickeln auf der Zunge nach – mit zu viel Pulver nachgeholfen.
Da verzichtete ich dankend auf das Saucen-Add-On und knabberte lieber an meiner Knusperente. Auch mit meiner Reisbeilage war ich nicht sonderlich zufrieden. Mit dem Ausdruck „drüsch wie en Zementtütt“ würde man wohl im Rheinland dieses klebrige Häuflein Dampfreis würdigen.
Um auf die Frage im Titel dieses Berichts einzugehen, würde ich das „alles gut“ eher verneinen, die fachmännisch gebratene Ente jedoch als durchaus positive Erfahrung werten. Auch wenn ich nicht jedes Schälchen leerte, war es doch ein akzeptables Mittagsmahl das nach dem Borgfelder’schen Motto „Alles kann dienen!“ einen gut gesättigten Pfälzer in Richtung Neue Vahr radeln ließ.
Und der Hunger würde sich am Abend bei Onkel Manu aus Napoli bzw. der Bremer Überseestadt schon wieder einstellen, da war ich mir sicher. Oder wie der pflichtbewusste Chronist zu schreiben pflegt: Fortsetzung folgt!