"Georgisch: Günstig sattessen, mehr nicht!"
Geschrieben am 06.04.2025 2025-04-06
Art of Sweet&Food
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Bistro, Cafe
042134665409
Vor dem Steintor 94/96, 28203 Bremen
"Marokko muss mehr können! Argana: Einmal reicht!"
Geschrieben am 06.04.2025 2025-04-06
Restaurant Argana
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Restaurant
004917672281369
Am Landherrenamt 5, 28195 Bremen
"Im Vorweihnachtstrubel weniger überzeugend"
Geschrieben am 24.03.2025 2025-03-24 | Aktualisiert am 24.03.2025
Ristorante Il blu
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Restaurant
042142788277
Ostertorsteinweg 27, 28203 Bremen
"Restaurant mit hoher Aufenthaltsqualität und guter Küche"
Geschrieben am 09.03.2025 2025-03-09
Restaurant Del Bosco im Hotel Munte
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Restaurant
04212202500
Parkallee 299, 28213 Bremen
"Hier kann der Bosniak noch lustig sein"
Geschrieben am 12.02.2025 2025-02-12 | Aktualisiert am 13.02.2025
Steak-House
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Steakhouse
0421473228
Max-Säume-Straße 13, 28327 Bremen
"Für bayerisch in Bremen in Ordnung"
Geschrieben am 19.12.2024 2024-12-19
Restaurant im Edel Weiss Hotel
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Restaurant
4942124278094
Bahnhofsplatz 8, 28195 Bremen
"Hallo, da geht ja was!"
Geschrieben am 01.12.2024 2024-12-01 | Aktualisiert am 03.12.2024
Park Restaurant im Park Hotel Bremen
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Restaurant, Bar, Hotel
042134080
Im Bürgerpark 1, 28209 Bremen
"Guter Italiener in stilvollen, historischen Räumlichkeiten"
Geschrieben am 29.11.2024 2024-11-29
Restaurant Roma
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Restaurant
0421235435
Am Herzogenkamp 32, 28359 Bremen
"Auch selber schuld – aber insgesamt kein Wiederholungsfall!"
Geschrieben am 24.11.2024 2024-11-24
Restaurant Am Deich
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Restaurant
04215979682
Am Deich 68, 28199 Bremen
"Lange Schließung nach Brandstiftung"
Geschrieben am 14.11.2024 2024-11-14 | Aktualisiert am 14.11.2024
Bootshaus am Weserbogen
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Bistro, Cafe, Biergarten
04214377422
Auf dem Peterswerder 29, 28205 Bremen
"Papageno Nachfolger überzeugt vollkommen"
Geschrieben am 08.11.2024 2024-11-08 | Aktualisiert am 08.11.2024
Il Mestolo
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Restaurant
042184732522
Schwachhauser Heerstraße 84, 28209 Bremen
"Mittelprächtige Tapas „satt“ – wer damit zufrieden ist und es „rausisst“, sollte einkehren"
Geschrieben am 05.10.2024 2024-10-05 | Aktualisiert am 17.10.2024
Casa Lusita | Tapas & Petiscos All-You-Can-Eat
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Restaurant
042184515950
Martinistraße 12-16, 28195 Bremen
"Patrone-Küche im besten Sinn"
Geschrieben am 02.10.2024 2024-10-02 | Aktualisiert am 02.10.2024
Cucina da Egidio
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Restaurant
042124432772
Konsul-Smidt-Straße 8M, 28217 Bremen
"Gutes Menemen, aber…"
Geschrieben am 20.09.2024 2024-09-20 | Aktualisiert am 26.09.2024
Lezzeti Antep Bremen
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Cafe, Konditorei
017622993771
Bischofsnadel 13, 28195 Bremen
"Endlich überzeugend!"
Geschrieben am 20.08.2024 2024-08-20 | Aktualisiert am 20.08.2024
Küche13
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Restaurant, Catering
042120824721
Beim Steinernen Kreuz 13, 28203 Bremen
"Stäbchen-Abend in Bremen - Teil 2: Sag beim Abschied leise Sushi!"
Geschrieben am 08.06.2024 2024-06-08 | Aktualisiert am 08.06.2024
Restaurant Yaki Sushi
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Restaurant, Sushibar
042184799199
Schwachhauser Heerstraße 6, 28203 Bremen
"Stäbchen-Abend in Bremen - Teil 1: Vater Karaage und seine kulinarischen Kinder"
Geschrieben am 30.05.2024 2024-05-30
Tokyo Streets
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Restaurant
042130322566
Ostertorsteinweg 20, 28203 Bremen
"Traditions Café im Bremer Schnoor, immer gut besucht."
Geschrieben am 29.05.2024 2024-05-29 | Aktualisiert am 30.05.2024
Cafe Tölke
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Cafe
0421324330
Schnoor 23, 28195 Bremen
"Solide Italo-Kost im schicken Glas-Parterre des Bremer Pizza- und Pasta-Tresors"
Geschrieben am 27.05.2024 2024-05-27 | Aktualisiert am 27.05.2024
Bellini im Tresor
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Restaurant, Bar, Cafe
042183066280
Universitätsallee 14, 28359 Bremen
"Sympathische Lamm- und Spießgesellschaft im Waller Westend"
Geschrieben am 16.05.2024 2024-05-16
Almaz
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Restaurant
042187827186
Vegesacker Straße 18, 28217 Bremen












































Draußen vor der Fensterfront im Bremer Regen
Plunderstruck! (wie der AC/DC-Fan sagen würde...)
Immer ein guter Reinkommer in die Küche Asiens
Asahi - klassisch - frugal
Zu viel Sauce verdirbt das Sushi!
Burning Sakana Roll
Das äußere Erscheinungsbild ließ zu wünschen übrig...
Drinnen sah es dagegen schon deutlich besser aus!
Kleine Bohnen mit großer Wirkung...am Gaumen ;-)
Craftbeer im Bremer Viertel...passt!
Ohne Wasabi-Mayo leider nur die Hälfte wert...
Das Frittierhuhn sah knuspriger aus als es in Wirklichkeit war

Schicker Laden!
Der Leuchtbaum zu Bremen wies uns den Weg...
Penne Al Pomodoro als "Kinderportion"
Teufelspizza mit roten Scharfmachern
Ach du dickes Ei!
Außenansicht (von der Vegesacker)
Der linke Gastraum im Überblick
Besser viele frisch zubereitete Speisen als wenige...
Ein Körbchen voll Fladenbrot für den ersten Hunger
Lamm- und Spießgesellschaft
Die Almaz Grillplatte für 1 Person
Beilagen zur Grillplatte
Kabuli Palau mit Safran-Basmati-Reis
Des Grilltellers frische Momente
Khorescht-e Gheymeh (persisches Lammragout)
Gebratene Auberginen und Tomaten mit Joghurt-Graffiti
Mein erstes Faloodeh









Mal kein Lektürefund als Inspiration für einen Besuch. Es war eine Polin, die mir en passant eines Gruppenkochens mit Kanzleiteams von einem georgischen Restaurant vorschwärmte, in dem man köstliche Fladen essen könne. Nach kurzer Recherche stieß ich auf das Art of s&f. Eine seltsam anmutende und nichtssagende Namensgebung für eine Gastro, die authentische georgische Küche anbieten möchte.
Am besuchten Donnerstagabend waren die meisten Gäste wohl Ukrainer, wie ich meinte herauszuhören und an den Phänotypen erkennen zu können. Unsere Bedienerin war auch Ukrainerin. An Zuspruch mangelt es nicht, denn der Besetzungsgrad war für einen Donnerstag beachtlich und dass bei einer von außen nicht zu erahnenden, beachtlichen Größe des Restaurants.
Die Reservierung auf der modernen Homepage (https://artofsweetandfood.de/?lang=de) soll einwandfrei funktioniert haben.
Ich habe hier schon mehrfach festgestellt, dass Osteuropa (weiträumig verstanden) in der Bremer Gastro nahezu ein weißer Fleck ist. Soweit ich es überblicke, gibt es weder ein polnisches, baltisches noch ein russisches Restaurant. Das ukrainische Dnipro bildet eine Ausnahme, konnte aber nicht überzeugen, wie hier von mir beschrieben. Meine polnische Friseurfreundin hat, wenn ich sie darauf aufmerksam mache, eine schlichte Erklärung: Wozu brauche ich ein Polenrestaurant, wenn es doch gute Italiener gibt!
Frei danach: Ukrainisch in der dargebotenen Küchenleistung braucht man auch nicht.
Allerdings kann man sich für recht kleine Münze satt essen, was angesichts der Lage im Bremer Ausgehviertel für junge Leute attraktiv sein mag, aber für arrivierte Anwälte kein Kriterium ist.
Das Preis-Leistungsverhältnis sehe ich bei 3,5 Sternen.
Service:
Also eine hübsche junge Ukrainerin mit Charme, die mir zwei Tische zur Auswahl anbot, als ich als erster zum Herrenabend eintraf. Sie hatte noch einen männlichen Kollegen im Service an ihrer Seite. Zu zweit einschließlich Thekenarbeit im gut besuchten Restaurant hätten sie weiterer Unterstützung bedurft. So war die Betreuung nicht optimal und meine Weinorder zum Hauptgang wurde schlicht nicht ausgeführt. Der Charme rechtfertigt noch drei Sterne.
Ein Haake Beck Pils 0,3l bekommt man für günstige 3,30 Euro und die offenen Weine (6x weiß, 4x rot) liegen bei 5,90 Euro für das Glas 0,2l, ausgenommen die beiden georgischen Rotweine, die 7,40 Euro fordern. Mein Rotweinkenner am Tisch äußerte sich über seinen roten Georgier wohlwollend, fand ihn aber als zu warm serviert.
Essen
Die Speisekarte ist auf der Homepage verfügbar und knapp gehalten. Auf den Tischen waren die Karten unansehnlich abgegriffen.
Aus der Küche gibt es nichts, um die Zeit bis zum Servieren der georderten Speisen zu überbrücken und der kleine Brotkorb mit gerösteten Scheiben vom weißen Stangenbrot steht mit 1,70 Euro auf dem Bon; geordert hatte ich eigentlich das georgische Brot Shoti.
Wir wählten die georgische Mixplatte als Vorspeise für 17,50 Euro, dann die Suppe Kharcho für 9,80 Euro. Laut Karte hätte es zur Suppe auch das georgische Brot Shoti geben sollen, aber auch zur Suppe mussten wir uns mit dem Stangenweißbrot zufriedengeben.
Die drei Vorspeisen haben als Geschmacksträger laut Karte alle geröstete Walnüsse, Knoblauch und Koriander, zweimal eingewickelt in Paprika bzw. Aubergine und einmal mit Spinat vermengt. Geschmacklich waren die Aromaten nur zaghaft herauszuschmecken. Etwas Würzung gaben die in sehr kleinen Schälchen für je 1,50 Euro zubestellten Soßen Adgika und Tkemali.
Die Suppe Kharcho wurde gut heiß in einer Form wie ein Suppentopf serviert. Zwiebel, Tomatenmark, Koriander, Knoblauch und roter Pfeffer sollten ihr laut Karte Geschmack geben. Koriander als Topping sehr präsent, aber damit hatte es auch sein Bewenden. Insgesamt der Rest wie eine Allerweltsgulaschsuppe. Im Vergleich zu den Suppenklassikern Soljanka und Borschtsch der Ostküche mit sehr eigenem Geschmackserlebnis, also eine Enttäuschung.
Wir hatten das Trio und die Suppen als Vorspeisen gedacht, aber noch keine weitere Order aufgegeben, weil wir den Portionsumfang unseres ersten Gangs nicht einschätzen konnten. Da noch ausreichend Appetit verblieb, wollten wir jeder Teigtaschen Khinkali probieren, die mit Stückpreisen von 2,20 und 2,40 Euro angeboten werden. Sie waren aber „aus“. Wohl auch deshalb, weil an beiden Nachbartischen kurz drauf die Khinkali serviert wurden. Sie sind im Vergleich zu Pelmeni oder Kolduny riesig wie eine Faust! Man aß sie mit den Händen und allein beim Anblick fühlte ich, wie diese Teiglinge stopfen müssen. Gar nicht auszudenken, wenn mein Kollege seine ins Auge gefassten drei und ich gar meine vier Khinkali bekommen hätten! So begnügten wir uns mit einer weiteren Spezialität des Restaurants, nämlich den Khachapouiri, eine Art gefülltes Fladenbrot, was die eingangs erwähnte Polin so begeistert angesprochen hatte. Wir wählten die Variante Kubdari für 16,50 Euro mit einer Füllung aus Schweine- und Rindfleisch. Dieses war zu einem flachen Patty geformt worden, der gut gewürzt geschmacklich überzeugte. Insgesamt eine gute Wahl und der (einzige) Höhepunkt unserer Speisenauswahl.
Ich fasse die Küchenleistung in 3,5 Sternen zusammen.
Ambiente
Das Art of s&f öffnet bereits morgens um 9 Uhr seine Pforten für Frühstück und bleibt tagsüber als Café und Bar geöffnet. Dazu passt die Einrichtung mit der Anordnung vieler runder Tische. Man sitzt bequem auf gepolsterten Bänken oder vielfarbigen Stühlen und Sesseln. Originell die Deckenbeleuchtung aus hängenden Stehlampen mit Stoffschirmen. Ansonsten weiße oder dunkelgraue Wände und eine strukturierte weiße Decke. Der Boden in der sehr beliebten Dielenoptik. Insgesamt also durchdesigned und stimmig. In den Regalen mit Dekofunktion teils echte Bücher, aber auch die peinlichen Imitate aus dem Möbelgeschäft.
Sauberkeit
Nichts zu beanstanden. Aber eine böse Überraschung: Es gibt für das große Lokal nur eine, einzeln nutzbare Herrentoilette, was ich für eine Zumutung halte.