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da waren wir noch guten Mutes ....
einfaches Frühstück ...
War das Spiegelei wirklich für eine Person ? - Selbstverständlich, warum fragen sie ? Weil zwei Haare dabei waren ;-))
Hefebierchen - einem geschenkten Gaul schaut man aber nicht ins Maul
liest sich klasse

Luxemburger Rindercarpaccio mit Parmesanspänen und Ruccola
Cordon bleu mit Champignonrahmsauce und Pommes
Handgeschabte Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Junior-Burger mit Pommes
FelsenGraf Salat mit Schafskäse
Baguette zum Salat









Lachstatar mit geröstetem Brot und (verstecktem) Spargelsalat
Zander, Spargel, Hollandaise, Ofenkartoffeln
Crème brûlée mit Himbeersorbet
Orange Wein
Haxe vom Milchlamm
ENTRECOTE mit Pfeffersauce
Dessert Surprise II
Musik Saal
Beilagensalat :-))
Kalbsrücken Steak mit Trüffel
Dessert Surprise
1. Gruß aus der Küche
2. Gruß aus der Küche
Rahmige Bärlauchnudeln mit gebratenem Lachsfilet
Rumpsteak vom Angus-Rind mit Kräuterbutter, Speckbohnen und Kartoffelgratin
Mediterraner Spargelsalat mit Spargelröllchen und Kräutersalat
Zwei geschmorte Kalbsbäckchen, dazu Kartoffelstampf und Rote-Bete-Gemüse
Alt Wiener Kaiserschmarrn mit Vanilleeis und Zwetschgenröster (kleine Portion)
Eis und Zwetschgenröster zum Alt Wiener Kaiserschmarrn
Birnen-Basilikum-Sorbet mit Williamsbrand
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Übergang Wintergarten zum Caféraum
Eistheke
Frisch gepresster Orangensaft
Milchkaffee
Frühstück Nr. 3 mit Brötchen für alle
Spiegelei mit Speck und Krakauer mit Senf
Knusprig gebratenes Spiegelei
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Das Weinhaus zählt zu den ältesten Weinstube von Mainz und hat eine sehr guten Ruf auch über die Grenzen der Stadt hinaus. Hierher kommen nicht nur viele Touristen sondern auch die Einheimischen lassen sich hier fast im Schatten des Domes sehr gerne nieder.
Ambiente: Innen alles holzgetäfelt, wirklich schön alt und sehr gemütlich. Leute mit Gehbehinderung tun sich allerdings schwer damit zu den Toiletten zu gelangen. Dazu muss man eine wirklich steile und lange Treppe erklimmen; mit einer meiner Enkelinnen, die im Rollstuhl sitzt, könnte ich hierher also nicht kommen, denn ich kann sie mittlerweile leider nicht mehr tragen.
Da es gestern trotz der vom Rhein herüberwehenden kühlen Brise bis in die späten Abendstunden schön warm war, sass natürlich alles draussen im Aussenbereich des Beichtstuhls an mehr oder weniger grossen Tischen auf Bänken und Stühlen, wir auch. Der grösste Tisch war unser. Insgesamt ist das Weinhaus vom Ambiente her so wie gute Weinstuben in der Pfalz schlicht und ergreifend zu sein haben: gemütlich, heimelig und schön. Punkt. Und vier Sterne.
Sauberkeit: hier gibt es absolut nichts zu bemängeln; vier Sterne.
Der für unsere Tisch zuständige junge Mann war nicht nur sehr beschlagen in allen Belangen rund um den rheinhessischen Wein sondern auch freundlich und flott. Wie er es jedesmal geschafft hat den neun Personen an unserem Tisch, die mit einer Ausnahme, dem Biertrinker, unterschiedliche Bestellungen abgegeben hatten, immer wieder den richtigen sprich von ihnen bestellten Weißwein zuzuordnern und hinzustellen nötigte nicht nur mir Achtung ab. Vier Sterne für den Bereich "Service" sind aus meiner Sicht absolut gerechtfertigt.
Essen und Trinken: Die Weinkarte ist ziemlich groß und deckt vorwiegend die Bereiche Rheinhessen und Pfalz ab, wobei nahezu alle bekannten Weingüter dieser Regionen vertreten sind. Und dabei geht es querbeet vom normalen Trinkwein bis zum absoluten Spitzengewächs. Leider spiegelt die auf der Homepage des Beichtstuhls" ausgewiesene Weinkarte den aktuellen Stand absolut nicht wieder, da klaffen ganz erhebliche Lücken und die aufgeführten Preise scheinen von Anno Tobak zu sein; hier herrscht seitens der Betreiber wirklich dringender Handlungsbedarf in Sachen Nachbesserung.
Gesättigt wie wir alle vom Abendessen im Hotel waren konnten wir dem Speisenangebot leider nicht nähertreten. Dabei hätte es neben den Kalbsnierchen für mich doch so viele andere schöne Sachen gegeben: Mainzer Spundekäs, Mainzer Handkäs, Tafelspitzsalat vom Weiderind, Rehkeulensülze und und und ........
Unser Biertrinker bekam sein Herrnhäuser Pils, dessen Preis ich nicht nachgehalten habe. Ebenso wenig kann ich hier die einzelnen Weine die bestellt und getrunken wurden erwähnen, weder von der jeweilige Rebsorte noch vom Winzer oder Preis her. Ich selbst hatte mich für einen Weissburgunder "S" vom Wormser Weingut Keller entschieden; mit EUR 6,90 für 0,2l lag er preislich im unteren Mitelfeld. Er hatte eine sehr schöne Farbe, ein ausgeprägt fruchtiges Bukett und schmeckte ganz vorzüglich. Bei diesem Wein bin ich dann auch für den Rest des Abends geblieben. Und so wie ich waren so gut wie alle Kolleginnrn und Kollegen mit ihrer jeweiligen Wahl ausgesprochen zufrieden; nur einer schwenkte nach dem anfangs von ihm ausgesuchten Silvaner zu einem reinhessischen Pinot Noir um. Ein solcher Wein wäre mir persönlich für einen Sommerabend einfach zu schwer gewesen. Egal; für den Bereich "Trinken" (gegessen haben wir hier ja nicht) vergebe ich vier Sterne.
Preis-/Leistungsverhältnis: Bei den Speisen bewegt sich das "Weinhaus Zum Beichtstuhl" aus meiner Sicht absolut auf dem Mainzer Altstadt-Gastroniveau. Bei den Weinen dagegen liegt man etwas über den Preisen der Weinstuben-Mitbewerber. Solange der "Beichtstuhl" weiterhin von so vielen Gästen besucht wird wie das derzeit der Fall ist, gibt ihm der Erfolg recht und er muss seine Preise nicht nach unten korrigieren. Dreieinhalb Sterne.
Fazit: Ich komme bei nächster Gelegenheit wieder.