Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 622 Bewertungen 943827x gelesen 16337x "Hilfreich" 15104x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 30.09.2018 2018-09-30| Aktualisiert am
01.10.2018
Besucht am 06.07.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 78 EUR
Nur 3 Minuten Fußweg von unserem Hotel entfernt fanden wir zufällig dieses schöne Sommerlokal. Schon der Eingangsbereich sehr einladend. Eingang
Und genauso geht es im Oppelschen Garten mit Gartenpavillon aus dem 18. Jahrhundert (s. http://www.giardino-weimar.de/geschichte.html) weiter. Gartenpavillon / Getränkeversorgung
Unterschiedliche, gepflegte Bestuhlung, große Sonnenschirme, kleine Tische auf der Wiese und ein „Restaurantzelt“ für ungemütlicheres Wetter. . .
Alles in hellen und freundlichen Farben gestaltet, sehr gepflegt. Viele bunte Petunien.
Gekocht wird in drei unterschiedlichen Stationen, diese räumlich getrennt. Hauptküche Rechts: Steakhaus Pizza- / Flammkuchenhaus
Tags zuvor hatten wir einen Tisch reserviert. Wir wurden von einem freundlichen Herrn begrüßt und durften noch einen Tisch wählen. Einige Gäste waren schon da, aber es war noch eher ruhig. Die Speisekarten wurden gereicht.
Als ersten Getränkewunsch bestellten wir 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,30 und 2 Aperol sprizz - € 5,80.
Unsere Getränke wurden zügig und gut gekühlt serviert. Aperitif: Aperol sprizz
Die Speisenwahl fiel gar nicht leicht, sehr verlockende Gerichte.
Als Vorspeise wählten wir einen Salatteller Giardino (Grüner Salat mit Thunfisch, Oliven, Pecorino-Käse, Pinienkernen, Pomodorini, roten Zwiebeln, Chicorée) - € 14,90
für uns beide, der Salatteller ist eigentlich als Hauptgang gedacht.
Italienisch schlicht wurde dieser serviert, nicht sehr liebevoll angerichtet, aber mit reichlich Thunfisch. Und ohne Dressing. Thunfischsalat
Frisches Ciabatta wurde appetitlich in der Giancalo-Papiertüte gereicht. Luftiges frisches Brot
Weniger ,um nicht zu sagen gänzlich, unappetitlich die Essig-Öl-Menagerie. Glaskaraffen und untergelegte Serviette deutlich „angesifft“, dieser Begriff passt wirklich. Essig-Öl-Menagerie
Da saßen wir nun mit einem großen Salatteller in der Tischmitte, es war kaum möglich hier Essig und Öl unterzumischen und wir fragten nach 2 Tellern zum Teilen. So hatten wir den Salat ja schon bestellt und es ist schon schade, warum dieser nicht gleich auf 2 Tellern serviert wurde. Salz und Pfeffer fehlte auf dem Tisch, mussten wir auch noch bestellen.
Nach dem Teilen ging es dann endlich ans Essen. Einfachstes Dressing = einfachster Geschmack. Wenn auch typisch italienisch, wäre hier Geschmacklich mit einem guten Dressing mehr drin gewiesen. Auch einige sehr welke Salatblätter mit schwarzen Rändern. Kompost gehört in den Garten, nicht auf den Teller. nicht so lecker...
Der Service ging über diesen Hinweis galant hinweg.
Als Hauptgang für uns beide gleich: Pizza Trüffel – unsere Spezialität – (Tomaten, Trüffelcreme, Trüffelcarpccio und Trüffelsalami - € 18,90
Dazu (mangels weiterer Auswahl) 2 Weißweine „Vino bianco casa“, trocken, 0,25 l - € 4,20.
Stolzer Preis, aber Trüffel mögen wir beide sehr gerne. Knusprig heiß wurden die Pizze serviert. Auf Grund des Preises hoffte ich auf etwas frischen Trüffel, aber den gab es nicht (wurde auch auf der Karte nicht beschrieben). Pizza Trüffel
Die Pizza mit krossem Rand war gut gebacken und gewürzt. Schöner dünner Böden mit passendem Belag. Das Trüffelaroma blieb etwas hinter den Erwartungen. Dennoch hat uns die Pizza gut geschmeckt.
Mehrere junge Herren waren an diesem Abend im Einsatz. .
Alle sehr freundlich, wohl als Saisonkräfte eingestellt.
Die Nassräume dieses Gartenrestaurants fand ich hinter einer Holztrennwand. ToiToi vom Feinsten in der Edelausführung. Ein kompletter Vorrau mit Waschtisch, Seifenspender, Spiegel und Kosmetikspiegel. .
Alles sehr sauber.
Wir wurden freundlich verabschiedet. Hätte das Essen (insbesondere die Sauberkeit) mehr überzeugt, wären wir sicherlich am nächsten Abend wieder hier eingekehrt.
Trotz Schwächen eine Empfehlung. Jeder Besuch ist eine Momentaufnahme – vielleicht ist beim nächsten Ma(h)l alles perfekt! Dieser Garten ist einfach zu schön, um ihn nicht besucht zu haben.
Nur 3 Minuten Fußweg von unserem Hotel entfernt fanden wir zufällig dieses schöne Sommerlokal. Schon der Eingangsbereich sehr einladend.
Und genauso geht es im Oppelschen Garten mit Gartenpavillon aus dem 18. Jahrhundert (s. http://www.giardino-weimar.de/geschichte.html) weiter.
Unterschiedliche, gepflegte Bestuhlung, große Sonnenschirme, kleine Tische auf der Wiese und ein „Restaurantzelt“ für ungemütlicheres Wetter.
Alles in hellen und freundlichen Farben gestaltet, sehr gepflegt. Viele bunte Petunien.
Gekocht wird in drei unterschiedlichen Stationen, diese räumlich getrennt.
Tags zuvor hatten wir einen Tisch reserviert. Wir wurden... mehr lesen
3.5 stars -
"Wunderschöne Sommerlocation" PetraIONur 3 Minuten Fußweg von unserem Hotel entfernt fanden wir zufällig dieses schöne Sommerlokal. Schon der Eingangsbereich sehr einladend.
Und genauso geht es im Oppelschen Garten mit Gartenpavillon aus dem 18. Jahrhundert (s. http://www.giardino-weimar.de/geschichte.html) weiter.
Unterschiedliche, gepflegte Bestuhlung, große Sonnenschirme, kleine Tische auf der Wiese und ein „Restaurantzelt“ für ungemütlicheres Wetter.
Alles in hellen und freundlichen Farben gestaltet, sehr gepflegt. Viele bunte Petunien.
Gekocht wird in drei unterschiedlichen Stationen, diese räumlich getrennt.
Tags zuvor hatten wir einen Tisch reserviert. Wir wurden
Besucht am 06.07.20182 Personen
Rechnungsbetrag: 8 EUR
Der Eiskrämer war uns bis zu unserem Besuch in Erfurt nicht bekannt. Wir trafen auf der Krämerbrücke ein und der Andrang vor und in der Eisdiele ließ schon Gutes erahnen. Eingang
Für uns stand fest: Hier gibt es heute Nachmittag noch ein Eis für uns!
Während unserer Besichtigungstour wurde uns das Eiscafé zwei Mal als absolutes Muss auf der Krämerbrücke empfohlen.
Das Eiscafé gehört zusammen mit der Goldhelm Schokoladen Manufaktur, im Gebäude nebenan. Dort kann man die Schokoladenseite des Lebens genießen.
Für uns stand nun aber bei strahlendem Sonnenschein Eis auf dem Programm. Ich stellte mich tapfer an, die Eissorten hängen links und rechts am Eingang aus. So kann man sich während des Wartens schon Gedanken machen, welches Eis es denn sein soll.
Hier gibt es Eis aus frischen Zutaten mit passenden Toppings und Soßen. Schokoladeneis oder Eis / Soßen mit Schokoladenanteil werden natürlich mit Goldhelm Schokolade zubereitet.
Während des Wartens begann der Erdbeereisverkauf durchs rechte Fenster. Die Erdbeereisproduktion
Der Ein Familienvater kaufte kurzentschlossen schon mal Erdbeereis für die Familie als Vorspeise!
Die Eismaschinen liefen auf Hochtouren. Alles piccobello gepflegt. Eismanufaktur
Bei dem Andrang wurden die Gäste zügig per Einbahnstraße in dem kleinen Café bedient. Eingang durch die Hauptfront, Ausgang seitlich zur Krämerbrücke. Ausgang
Die Einrichtung erinnert an einen gepflegten Krämerladen vergangener Zeiten. Die jungen Mitarbeiter sind alle mit weißen Hemden, dunkelblauer Schürze mit Logo und Strohhut gekleidet. .
Dann war ich an der Reihe, der junger Mann fragte nach meinen Wünschen: 2 Eis mit je 2 Bällchen Eis (€ 1,30 - € 2,00 pro Bällchen) in der frischen hausgebackenen Eiswaffel (€ 0,70).
Für meinen Mann: Pimonteser Haselnuss und Salziges Toffee-Karamell
Für mich: Quark-Stachelbeere und Hanf
Es gibt natürlich auch klassische Sorten (z. B. Vanille, Erdbeere und Walnuss), spannend finde ich aber immer die ungewöhnlichen Kreationen, die es hier reichlich gibt.
Je 2 große Bällchen landeten in der frischen Waffel. Der nette Mitarbeiter gab als Topping noch feinste Schokoladentäfelchen und Crunch obenauf. Und scherzte: Das Hanfeis sei ohne Umdrehungen! … schade! Quark-Stachelbeere / Hanf und Pimonteser Haselnuss / Salziges Toffee-Karamell
Nach dem Zahlen erhält man noch einen ordentlichen Kassenbeleg.
Wir suchten uns eine freie Bank ein paar Schritte weiter auf dem Wenigemarkt um unser Eis in Ruhe zu geniessen.
Geschmeckt haben alle 4 Sorten hervorragend, auch die Waffel frisch und knusprig. Nicht das günstigste Eis, aber Preis-Leistung überzeugten 100%ig.
Der Eiskrämer war uns bis zu unserem Besuch in Erfurt nicht bekannt. Wir trafen auf der Krämerbrücke ein und der Andrang vor und in der Eisdiele ließ schon Gutes erahnen.
Für uns stand fest: Hier gibt es heute Nachmittag noch ein Eis für uns!
Während unserer Besichtigungstour wurde uns das Eiscafé zwei Mal als absolutes Muss auf der Krämerbrücke empfohlen.
Das Eiscafé gehört zusammen mit der Goldhelm Schokoladen Manufaktur, im Gebäude nebenan. Dort kann man die Schokoladenseite des Lebens genießen.
Für uns stand... mehr lesen
5.0 stars -
"DAS Muss auf der Krämerbrücke" PetraIO
Der Eiskrämer war uns bis zu unserem Besuch in Erfurt nicht bekannt. Wir trafen auf der Krämerbrücke ein und der Andrang vor und in der Eisdiele ließ schon Gutes erahnen.
Für uns stand fest: Hier gibt es heute Nachmittag noch ein Eis für uns!
Während unserer Besichtigungstour wurde uns das Eiscafé zwei Mal als absolutes Muss auf der Krämerbrücke empfohlen.
Das Eiscafé gehört zusammen mit der Goldhelm Schokoladen Manufaktur, im Gebäude nebenan. Dort kann man die Schokoladenseite des Lebens genießen.
Für uns stand
Geschrieben am 24.09.2018 2018-09-24| Aktualisiert am
25.09.2018
Besucht am 06.07.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 33 EUR
Ausflug nach Erfurt. Zur Mittagszeit suchten wir nach einem schattigen Plätzchen zum Mittagessen. Erfurt, eine sehr schöne Stadt.
Bei unserem Besuch mit reichlich Gastronomie zog sich eine riesige laute Baustelle durch die Marktstraße. Die Wirte waren oder sind vielleicht noch immer nicht zu beneiden.
Gerne wollten wir zu regionaler Küche einkehren. Am Güldenen Rade prangte ein förmlicher Hilfeschrei „GEÖFFNET – trotz Baustelle“. .
Und ein Hinweis auf den Innenhof. Da war unsere Entscheidung schnell getroffen.
Die Räumlichkeiten gleich nach dem Eingang rechts wurden aktuell umgebaut und renoviert. Guter Zeitpunkt, wenn sowieso vor der Haustüre nur Baustelle herrscht.
Weiter ging es durch die Toreinfahrt zum Biergarten. Hier herrschte wunderbare Ruhe. Unseren Tisch fanden wir unter natürlichem Schattenspender. Die Baustelle konnte man hier vergessen. Innenhof
Die Karte fanden wir im Aufsteller am Tisch und stöberten schon mal los. Kurz darau begrüßte uns eine junge Mitarbeiterin.
Unsere Bestellung: Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50 für unseren ersten Durst. Köstritzer Edelpils, 0,3 l - € 3,30 für meinen Mann,
Köstritzer Kellerbier, 0,3 l - € 3,30 für mich.
Alle Getränke gut gekühlt und erfrischend. Bierkenner sind wir nicht, aber gut geschmeckt haben unsere Biere schon.
Und sie passten zum Essen: Thüringer Klöße, vegetarisch, gefüllt mit Blattspinat an Zwiebel und Meerrettichsauce € 10,10.
Hinweis auf der Karte: „Liebe Gäste, die gefüllten Klöße werden nach Bestellung frisch zubereitet und brauchen ca. 30 Minuten Zeit.......“
Hier hofften wir natürlich auf komplette Frischeküche.
Die Zeit haben wir nicht gestoppt. Ca. 30 Minuten kann stimmen. Wir fühlten uns sehr wohl in dem ruhigen Biergarten, daher war die Wartezeit vollkommen ok.
Serviert wurden, von einem jungen Mann, je 2 dampfende Knödel. Die Saucen links und rechts der Knödel gleichmäßig aufgefüllt und für die Optik ein wenig Petersilie am Tellerrand verstreut. Thüringer Klöße, vegetarisch, gefüllt mit Blattspinat an Zwiebel und Meerrettichsauce
Ein regionaler, einfacher Mittagstisch. Der Frischefunke sprang trotz saftiger Spinatfüllung nicht über. Ich glaube eher nicht an hausgemachen Kloßteig. Thüringer Klöße, vegetarisch, gefüllt (und geöffnet) mit Blattspinat an Zwiebel und Meerrettichsauce
Und die Saucen waren ok, aber so hausgemacht gebe ich ihnen nicht. Falls doch, wurde kräftig mit Saucenbindern gearbeitet. Das geht besser, war aber trotzdem ein gutes Mittagessen. Keine nennenswerten Tiefen, aber auch keine Höhen.
Zum Zahlen war es, trotz überschaubarer Gäste, schwierig auf uns aufmerksam zu machen. Als Berufstätiger mit fester Mittagspause kann dies stressig werden.
Nachdem uns gelungen war die Rechnung zu ordern und zu zahlen wurden wir freundlich verabschiedet.
Ein Blick in den rustikalen Gastraum war natürlich noch drin. .
Die modernisierten und sauberen Toiletten befinden sich im Untergeschoss mit Gewölbe.
Im Vorbeigehen ein Blick in die Küche. Hier war jedenfalls richtig gute Stimmung! Gute und fröhliche Stimmung in der Küche erfreut mich immer wieder in diesem anstrengenden Job (der dann noch von Laien kommentiert wird).
Ausflug nach Erfurt. Zur Mittagszeit suchten wir nach einem schattigen Plätzchen zum Mittagessen. Erfurt, eine sehr schöne Stadt.
Bei unserem Besuch mit reichlich Gastronomie zog sich eine riesige laute Baustelle durch die Marktstraße. Die Wirte waren oder sind vielleicht noch immer nicht zu beneiden.
Gerne wollten wir zu regionaler Küche einkehren. Am Güldenen Rade prangte ein förmlicher Hilfeschrei
„GEÖFFNET – trotz Baustelle“.
Und ein Hinweis auf den Innenhof. Da war unsere Entscheidung schnell getroffen.
Die Räumlichkeiten gleich nach dem Eingang rechts wurden... mehr lesen
Köstritzer Zum güldenen Rade
Köstritzer Zum güldenen Rade€-€€€Restaurant, Biergarten, Partyservice03615613506Marktstraße 50, 99084 Erfurt
3.0 stars -
"Entspanntes Mittagessen im schattigen Biergarten" PetraIOAusflug nach Erfurt. Zur Mittagszeit suchten wir nach einem schattigen Plätzchen zum Mittagessen. Erfurt, eine sehr schöne Stadt.
Bei unserem Besuch mit reichlich Gastronomie zog sich eine riesige laute Baustelle durch die Marktstraße. Die Wirte waren oder sind vielleicht noch immer nicht zu beneiden.
Gerne wollten wir zu regionaler Küche einkehren. Am Güldenen Rade prangte ein förmlicher Hilfeschrei
„GEÖFFNET – trotz Baustelle“.
Und ein Hinweis auf den Innenhof. Da war unsere Entscheidung schnell getroffen.
Die Räumlichkeiten gleich nach dem Eingang rechts wurden
Geschrieben am 24.09.2018 2018-09-24| Aktualisiert am
24.09.2018
Besucht am 05.07.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 85 EUR
„Wenn der geplante private Weimar-Ausflug mit meinem Mann nächstes Jahr klappt, führe ich meinen Mann gerne hierher aus.“ … so schloss ich meinen Betrag vom November 2017.
Und nun schließe ich hier wieder an! Juli 2018 – meinem Mann gefiel das Anno 1900 und die Speisekarte sehr gut und wollte gerne hier abends essen. Reserviert hatten wir persönlich am Nachmittag in dem mehr als 110 Jahre alten Gastronomiebetrieb. .
Der Ursprung des als Wintergarten erbauten Gebäudes ist noch bzw. nach gut durchdachten Renovierungsmaßnahmen wieder sehr sichtbar (Details hierzu s. http://anno1900-weimar.de/geschichte).
Ein kurzer und heftiger Gewitterschauer fegte am frühen Abend über Weimar. So fanden wir unseren reservierten Holztisch im gemütlich-rustikalen Restaurant am Hotel Anna-Amalia. .
Außen gibt es auch schöne Sitzplätze.
Restaurant, Terrasse, WC – alles ist ebenerdig gelegen. Am Eingang gilt es 1 Stufe zu überwinden. .
Wir wurden freundlich von einer jungen Dame begrüßt.
Zum Auftakt unsere obligatorische Flasche Mineralwasser, Selters 0,75 l – € 5,00. Und als Aperitif 2 Gläser gut gekühlten Rieslingsekt, Villa Gutenberg, extra trocken - € 5,00. .
Kurz nach unseren Getränken wurde als Küchengruß frisches Baguette mit zweierlei luftigem Mousse und Pesto serviert. Küchengruß
Eine feine Überbrückung der Wartezeit.
Zum Essen bestellten wir beide den Edesheimer Blanc de NoirQ. b. A. vom Weingut Diehl, trocken, 0,2 - € 6,50.
Als Vorspeise wählten wir beide das Carpaccio vom hausmarinierten Thunfischfilet mit Orangen- & Limettenfilets, Rucola, Parmesan & Zitronen-Olivenöl-Vinaigrette - € 11,00. Eine Vorspeise, die uns beide begeisterte! Carpaccio vom hausmarinierten Thunfischfilet Die Vinaigrette genau richtig abgeschmeckt, nicht zu viel Säure und ohne den faserfreien Thunfisch „zu erschlagen“.
Als Hauptgang für meinen Mann: Gebratenes Zanderfilet
auf Kartoffel-Fenchel-Ragout mit Orangenfilets, gerösteten Walnüssen & Jus vom Tasmanischem Bergpfeffer - € 20,00
Ich wählte das Pastagericht, eingangs auf der Schiefertafel entdeckt: Ricotta-Fagotti mit gebraten Pfifferlingen, gerösteten Walnüssen, Tomaten & Rosmarinbutter - € 15,00.
Unsere Hauptspeisen wurden auf gut vorgewärmten Tellern serviert.
Auch hier waren wir beide sehr zufrieden. Auf die Balsamicoverzierungen kann die Küche allerdings immer noch nicht verzichten. Zum Glück wurde wenigstens die tolle Vorspeise verschont.
Die Mitarbeiteirn im Service war sehr freundlich und aufmerksam. Wartezeiten bei voll besetztem Restaurant absolut in Ordnung. Leere Teller wurden umgehend aufgeräumt.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet und können das Restaurant sehr gerne weiterempfehlen!
„Wenn der geplante private Weimar-Ausflug mit meinem Mann nächstes Jahr klappt, führe ich meinen Mann gerne hierher aus.“ … so schloss ich meinen Betrag vom November 2017.
Und nun schließe ich hier wieder an! Juli 2018 – meinem Mann gefiel das Anno 1900 und die Speisekarte sehr gut und wollte gerne hier abends essen. Reserviert hatten wir persönlich am Nachmittag in dem mehr als 110 Jahre alten Gastronomiebetrieb.
Der Ursprung des als Wintergarten erbauten Gebäudes ist noch bzw. nach gut... mehr lesen
Café-Restaurant ANNO 1900
Café-Restaurant ANNO 1900€-€€€Restaurant03643903571Geleitstraße 12a, 99423 Weimar
4.0 stars -
"Da sind wir wieder!" PetraIO„Wenn der geplante private Weimar-Ausflug mit meinem Mann nächstes Jahr klappt, führe ich meinen Mann gerne hierher aus.“ … so schloss ich meinen Betrag vom November 2017.
Und nun schließe ich hier wieder an! Juli 2018 – meinem Mann gefiel das Anno 1900 und die Speisekarte sehr gut und wollte gerne hier abends essen. Reserviert hatten wir persönlich am Nachmittag in dem mehr als 110 Jahre alten Gastronomiebetrieb.
Der Ursprung des als Wintergarten erbauten Gebäudes ist noch bzw. nach gut
Geschrieben am 22.09.2018 2018-09-22| Aktualisiert am
23.09.2018
Besucht am 06.06.2018Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 14 EUR
Nach einem etwas langwierigen Termin in Bad Kreuznach war mir nach Ruhe und Entspannung.
Vom Silbersee hatte ich schon gehört. Auf dem Rückweg ein 6-minütiger Abstecher der eigentlichen Route. Ich parkte auf dem Wanderparkplatz direkt am Silbersee. Der Silbersee, nahe am Waldgasthof
Dieser, entstanden in einem ehemaligen Steinbruch, ist wirklich eine Idylle zum Abschalten. Baden nicht erlaubt, aber geduldet. Leider fehlte die Zeit zum unerlaubten Geduldetem!
Ein paar Minuten Fußweg, dann erreichte ich die Lemberghütte. .
Man kann auch mit dem Auto bis an das Gasthaus im Wald fahren.
Bei wunderschönem Wetter nahm ich im Biergarten mit Holztischen und Bänken an einem schattigen Tisch Platz und wurde freundlich von einer Dame (Chefin?) begrüßt.
Die Karte bietet gutbürgerliche Küche, alles sehr passend für ein Waldgasthaus. Suppen, belegte Brote, herzhafte Kleinigkeiten und Salate, Schnitzel und Steaks.
Eine Rieslingschorle (0,4 l - € 3,20) wurde gleich aufgenommen und umgehend gut gekühlt serviert. Eigentlich war mir nach einem Salat… aber dann wehte vom Nebentisch der würzige Duft zu mir rüber… sah gut aus… am Nebentisch…
Also mal die Prinzipien über Bord geworfen!
Ich bestellte das appetitlich-rustikale Gericht von nebenan: Fleischkäse mit 2 Spiegeleiern und Bratkartoffeln - € 9,90 Fleischkäse, Spiegeleier, Bratkartoffeln
Enttäuscht wurde ich nicht! Eine herzhafte Mittagsmahlzeit, gut zubereitet, perfekte Röstaromen, mit frischen Kräutern gewürzt und mit kleinem Salatbouquet ergänzt. Besser als erwartet ist immer gut! Besonders die richtig guten Bratkartoffeln!
Vielleicht schaffe ich es noch zum "Herbsterwachen" (Herbert Grönemeyer – Ö!) im Silbersee zu schwimmen. Danach ist die Kalorienauffüllung in der rustikalen Lemberghütte Pflicht!
Nach einem etwas langwierigen Termin in Bad Kreuznach war mir nach Ruhe und Entspannung.
Vom Silbersee hatte ich schon gehört. Auf dem Rückweg ein 6-minütiger Abstecher der eigentlichen Route. Ich parkte auf dem Wanderparkplatz direkt am Silbersee.
Dieser, entstanden in einem ehemaligen Steinbruch, ist wirklich eine Idylle zum Abschalten. Baden nicht erlaubt, aber geduldet. Leider fehlte die Zeit zum unerlaubten Geduldetem!
Ein paar Minuten Fußweg, dann erreichte ich die Lemberghütte.
Man kann auch mit dem Auto bis an das Gasthaus... mehr lesen
4.0 stars -
"Tipp für Wanderer und Naturverbundene" PetraIO Nach einem etwas langwierigen Termin in Bad Kreuznach war mir nach Ruhe und Entspannung.
Vom Silbersee hatte ich schon gehört. Auf dem Rückweg ein 6-minütiger Abstecher der eigentlichen Route. Ich parkte auf dem Wanderparkplatz direkt am Silbersee.
Dieser, entstanden in einem ehemaligen Steinbruch, ist wirklich eine Idylle zum Abschalten. Baden nicht erlaubt, aber geduldet. Leider fehlte die Zeit zum unerlaubten Geduldetem!
Ein paar Minuten Fußweg, dann erreichte ich die Lemberghütte.
Man kann auch mit dem Auto bis an das Gasthaus
Geschrieben am 22.09.2018 2018-09-22| Aktualisiert am
22.09.2018
Wann immer ich in den vergangenen Jahren das „zweifelhafte Vergnügen“ hatte, den Idar-Obersteiner Hauptbahnhof zu besuchen, kam mir nur ein Gedanke in den Sinn: „Man muss sich schämen!“. Was die Bahn hier den Kunden zumutete, war mehr als abschreckend. Ich stellte mir immer wieder Reisende vor, die lieber beim Halt Idar-Oberstein NICHT aus dem Zug ausstiegen.
In den vergangenen Jahren wurde der Bahnhof aufwendig renoviert und saniert.
Vergangenen Montag traute ich mich dann mal wieder Zug zu fahren. Und war mehr als positiv überrascht. Ein gepflegter Bahnhof, hell, freundlich, auf großen Fotoleinwänden schöne Fotografien der Region. Daumen hoch!
Lange gab es für Reisende keinerlei Möglichkeit am Bahnhof einen Snack oder ein Getränk einzukaufen. Auch dies hat sich geändert.
Die Lebenshilfe Obere Nahe eröffnete am 05.05.18 am Bahnhof das Bistro Ella`s, benannt nach der Gründerin der Lebenshilfe. .
Menschen mit und ohne Beeinträchtigung arbeiten hier gemeinsam. Eine Tafel am Eingang weist auf die Philosophie dieser Einrichtung hin. .
Das Bistro ist hell und freundlich gestaltet. Fair gehandelten Kaffee oder Tee, Getränke, belegte Brötchen und kleine Snacks werden hier den Reisenden angeboten. Darüber hinaus auch regionale Geschenkartikel aus Werkstätten für behinderte Menschen und Produkte aus dem SooNahe Sortiment.
Ich wurde von den beiden Mitarbeitern freundlich begrüßt.
Der Bistobereich hell und sehr gepflegt. Hier können Reisende wunderbar Wartezeit überbrücken. .
Die Auslage der süßen und herzhaften Snacks sah sehr appetitlich aus. .
Für mich an diesem Tag nur eine gekühlte Flasche Mineralwasser zum Mitnehmen.
Obwohl nur eine Kleinigkeit gekauft wurde ich nett bedient, der junge Mann mit sprachlicher Beeinträchtigung wünschte mir mit breitem Lächeln einen schönen Tag und eine angenehme Reise.
So nett wird man in manch gutem Restaurant nicht bedient! Schön, dass die Lebenshilfe hier dieses integrative Laden-Café für das gelebte Miteinander geschaffen hat.
Wann immer ich in den vergangenen Jahren das „zweifelhafte Vergnügen“ hatte, den Idar-Obersteiner Hauptbahnhof zu besuchen, kam mir nur ein Gedanke in den Sinn: „Man muss sich schämen!“. Was die Bahn hier den Kunden zumutete, war mehr als abschreckend. Ich stellte mir immer wieder Reisende vor, die lieber beim Halt Idar-Oberstein NICHT aus dem Zug ausstiegen.
In den vergangenen Jahren wurde der Bahnhof aufwendig renoviert und saniert.
Vergangenen Montag traute ich mich dann mal wieder Zug zu fahren. Und war mehr als... mehr lesen
Ella's Bistro
Ella's Bistro€-€€€Bistro, Cafe, Take Away067819880912Bahnhofstraße 20, 55743 Idar-Oberstein
4.0 stars -
"Lichtblick am Obersteiner Hauptbahnhof" PetraIO
Wann immer ich in den vergangenen Jahren das „zweifelhafte Vergnügen“ hatte, den Idar-Obersteiner Hauptbahnhof zu besuchen, kam mir nur ein Gedanke in den Sinn: „Man muss sich schämen!“. Was die Bahn hier den Kunden zumutete, war mehr als abschreckend. Ich stellte mir immer wieder Reisende vor, die lieber beim Halt Idar-Oberstein NICHT aus dem Zug ausstiegen.
In den vergangenen Jahren wurde der Bahnhof aufwendig renoviert und saniert.
Vergangenen Montag traute ich mich dann mal wieder Zug zu fahren. Und war mehr als
Geschrieben am 16.09.2018 2018-09-16| Aktualisiert am
16.09.2018
Besucht am 13.06.2018Besuchszeit: Abendessen
Beruflich stand bei mir eine Tagung an. Ein überfälliges persönliches Arbeitsreffen zwischen Innen- und Außendienst.
Der Termin stand. Das Hotel sollte natürlich für die Teilnehmer praktikabel gelegen sein und einen guten Tagungsraum zur Verfügung stellen. Und sicherlich nicht zu teuer sein.
Dann informierte der Arbeitgeber über Tagungspunkte und Tagungsstätte.
Tagungsstätte: Food Hotel Neuwied. ??? Äh ??
Ich informierte mich auf der Homepage und kam mir vor wie in einem Supermarkt-Werbeblock und war einigermaßen geschockt. Übernachten im Kölsch-Zimmer mit Früh-Kölsch Werbefotos rund ums Bett als gebürtige Düsseldorferin? EDEKA-Zimmer „wir lieben Lebensmittel“ als Gute-Nacht-Geschichte? Schlafen in der Prinzenrolle? Augen zu (dann sieht man den Quatsch nicht) und durch, dachte ich.
Die Homepage des Hotels bietet Aufschluss zu diesem ungewöhnlichen Konzept des Supermarkts-Themen-Hotels:
„Das food hotel steht in unmittelbarer Nähe zur Bundesfachschule des
Lebensmittelhandels in der die zukünftigen Führungskräfte der Einzelhändler ausgebildet werden.
So lag im Jahr 2010, als das Hotel eröffnet wurde, kein Thema näher als das Thema Supermarkt, welches in den Themenzimmern und in vielen Details die Sie im Haus finden gelebt wird.“
„Sie erleben die Welt des Supermarktes aus verschiedenen Perspektiven! Tagen Sie zum Beispiel in der Dosenküche, dem Teespeicher oder auch in der Gewürzkammer. Sie sitzen in umgebauten Einkaufswagen als Lobbystühlen und entdecken die offene, Supermarkt ähnliche, Bauweise.
Das absolute Highlight allerdings sind die 46 SupermarktThemenzimmer, die von Paten aus der Lebensmittelbranche mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden. So können Sie Ihr "Lieblingszimmer" unterteilt in den Kategorien Süß-Herzhaft-Spritzig oder Non Food finden. Erleben Sie die Welt der Lebensmittel und lassen Sie sich von unserem Haus begeistern!“
Aha! … sponsored by… Nun gut, ist ja kein Wunschkonzert.
Verkehrsgünstig gelegen führte das Navi am späten Nachmittag perfekt zum Hotel mit großem hoteleigenen Parkplatz. Hotelfront
Das große Gebäude mit Anbauten etwas verwirrend, den Eingang gefunden. Und auch die Rezeption – im ersten Obergeschoss. Junge Leute begrüßten uns und verteilten die Zugangskarten zum Zimmer.
Die Spannung wuchs – Kölsch für Petra? Glück gehabt! Ein kleines, aber top modernes und sauberes Zimmer. Alles durchdacht, klare Linie, nicht ungemütlich. Kleines Bad mit bodentiefer Dusche. Alles piccobello! Und über dem Bett? Supermarkt-Zimmer
Supermarktgeschichte 1954 und heute. Das geht in Ordnung. Es gibt schlimmere und billigere „Kunst“ in Hotelzimmern.
Gepäck abgestellt und dann die Kollegen gefunden. Es war noch Zeit bei angenehmen Temperaturen das Begrüßungsgetränk auf der großzügigen Terrasse mit farbenfroher Bestuhlung zu trinken. . Außenterrasse
Dann ging es in den Restaurantbereich, hier war ein großer Tisch gepflegt für uns (15 Personen) eingedeckt. Eingang zum Restaurant
Die Getränke wurden souverän abgefragt und umgehend serviert.
Ich startete alkoholfrei mit der Empfehlung der Tagestafel: Hausgemachte Orangenlimonade mit Minze.
Das hörte sich erfrischend und nicht zu süß an.
Die junge Mitarbeiterin versicherte mir: Nicht zu süß! Dies stimmte, mir hat die Limo gut geschmeckt.
Vorweg wurden Körbchen mit 4 frischen und leckeren Brotsorten gereicht. Brotauswahl und Frischkäse
Dazu Frischkäse der mich wirklich sehr an „Petrella Schnittlauch“ erinnerte.
Für unseren Tisch gab es eine eigene Menükarte. Unser Menü
Vorspeisensuppe und Dessert standen fest. Drei Hauptgänge zur Wahl (Fleisch, Fisch, vegetarisch). Unkomplizierte Bestellung reihum per Strichliste. Das Rumpsteak gewann natürlich!
Vorweg gab es für alle eine Süßkartoffelsuppe mit Chili und ein Tomatenstängli. Süßkartoffelsuppe mit Chili
Eine feinsämige Suppe und sehr gut gewürzt. Chili für mich genau richtig eingesetzt. Dazu ein dünne halbe tomatisierte Baguette-Seasamstange.
Unsere Hauptspeisen wurden von mehreren Mitarbeitern gleichzeitig an unserem Tisch serviert. Die vorgewärmten Teller alle schön angerichtet.
Ich war positiv überrascht. Mein Wahl: Sockeye-Wildlachsfilet, Steinpilz-Risotto, glasierter Spargel.
Das Lachsfilet außen kross angebraten, innen noch saftig (minimal drüber). Wildlachsfilet, Steinpilz-Risotto, glasierter Spargel
Das Steinpilz-Risotto schlotzig, wie es sein soll. Das Steinpilzaroma von getrockneten Steinpilzen kam gut durch.
Der Spargel noch sehr knackig, ich mag das und hier passte es so sehr gut. Dekoriert mit Cocktailtomaten, Kresse, Zitronen- und Limettenschreiben, alles sehr gut gewürzt (und nicht überwürzt).
Erleichtert fanden meine Kollegen unter reichlich leicht geschmorten Äpfeln und Zwiebeln tatsächlich ihre Rumpsteaks. Rumpsteak unter geschmorten Äpfeln und Zwiebeln
Nicht sehr groß (ca. 220 g geschätzt), aber ausreichend. Zart und perfekt medium gebraten. Hungrig blieb an diesem Abend niemand.
Das Dessert wieder einheitlich für alle: Brombeer-Panna Cotta, Amarettini-Crunch, Eierlikör-Sahne. Brombeer-Panna Cotta
Die Panna Cotta war gut, allerdings fand ich Brombeer nicht ganz so passend.
Alles in allem aber ein wirklich gutes Menü zum sicherlich fairen Preis. Den Preis für unser Menü kenne ich nicht. Aber die Preise der regulären Speisekarte sind absolut ok für das Gebotene (Suppen und Vorspeisen: € 5,49 - € 10,19. Hauptspeisen: € 8,49 - € 16,49. Die ungerade Preisgestaltung auch dem Supermarkt angepasst).
Das Mittagessen als Buffet überraschte erneut mit kreativen und frischen Gerichten! Kalte Vorspreisen, warme Hauptspeisen, Salate, Desserts… alles beschriftet. Mittagsbuffet Mittagsbuffet
Sehr ordentlich.
Die Küche ist mit einer großen Glasfront abgeteilt. Köche und Gäste können sich so gegenseitig beobachten. Blick zur Küche
Und schaut man den Köchen bei der Arbeit auf die Finger, sind sie es wohl gewohnt und machen noch ein paar Scherze.
Die junge Servicemann- und frauschaft war über beide Tage aufmerksam, präsent und gut geschult für uns da. Das Thema Ausbildung steht in diesem Hotel ja ganz oben.
Das Haus ist modern, sauber und gepflegt.
Die „öffentliche“ Toilette des Hotels immer tadellos und ich staunte nicht schlecht über die Waschbeckenarmatur mit Griffen rechts und links des Wasserhahns. Zum Festhalten wenn es einem schlecht ist? Nein – der Dyson AirBlade Wash+Dry Händetrockner! Innovativ: Dyson AirBlade Wash+Dry
Keine Griffe sondern Handtrocknerdüsen!
Fazit: Das Food Hotel wird seinem Namen gerecht.
Mit der Lebensmittelwerbung im ganzen Haus muss man leben. Und wenn man das Haus und sein Konzept akzeptiert, ist es sogar ganz witzig und abwechslungsreich. Die gebotenen Speisen waren vom Abendessen über Frühstück und Mittagessen alle sehr gut und frisch!
Als Tagungshotel klasse, auch mal für eine Übernachtung, Urlaub wird man hier eher nicht machen.
Beruflich stand bei mir eine Tagung an. Ein überfälliges persönliches Arbeitsreffen zwischen Innen- und Außendienst.
Der Termin stand. Das Hotel sollte natürlich für die Teilnehmer praktikabel gelegen sein und einen guten Tagungsraum zur Verfügung stellen. Und sicherlich nicht zu teuer sein.
Dann informierte der Arbeitgeber über Tagungspunkte und Tagungsstätte.
Tagungsstätte: Food Hotel Neuwied. ??? Äh ??
Ich informierte mich auf der Homepage und kam mir vor wie in einem Supermarkt-Werbeblock und war einigermaßen geschockt. Übernachten im Kölsch-Zimmer mit Früh-Kölsch Werbefotos rund ums... mehr lesen
Restaurant marktbistro im food hotel
Restaurant marktbistro im food hotel€-€€€Restaurant, Hotel0263182520Langendorfer Straße 155, 56564 Neuwied
4.0 stars -
"Man (und frau) sollte nicht voreingenommen sein! Das Food-Hotel lebt seinen Namen." PetraIOBeruflich stand bei mir eine Tagung an. Ein überfälliges persönliches Arbeitsreffen zwischen Innen- und Außendienst.
Der Termin stand. Das Hotel sollte natürlich für die Teilnehmer praktikabel gelegen sein und einen guten Tagungsraum zur Verfügung stellen. Und sicherlich nicht zu teuer sein.
Dann informierte der Arbeitgeber über Tagungspunkte und Tagungsstätte.
Tagungsstätte: Food Hotel Neuwied. ??? Äh ??
Ich informierte mich auf der Homepage und kam mir vor wie in einem Supermarkt-Werbeblock und war einigermaßen geschockt. Übernachten im Kölsch-Zimmer mit Früh-Kölsch Werbefotos rund ums
Zum Glück geht es weiter!
Das Bistro befindet sich in sehr schöner Lage am Kornmarkt. Nahe der Nahe-Brückenhäuser.
Ein erfahrener Gastronom aus Bad Kreuznach hat es gekauft.
Interessanter Bericht:
https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/stadt-bad-kreuznach/kornchen-wechselt-eigentumer-und-betreiber_19020371
Körnchen
Körnchen€-€€€Bistro06719212345Kornmarkt 2, 55543 Bad Kreuznach
stars -
"Körnchen wechselt Eigentümer - nach Renovierung geht es weiter." PetraIOZum Glück geht es weiter!
Das Bistro befindet sich in sehr schöner Lage am Kornmarkt. Nahe der Nahe-Brückenhäuser.
Ein erfahrener Gastronom aus Bad Kreuznach hat es gekauft.
Interessanter Bericht:
https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/stadt-bad-kreuznach/kornchen-wechselt-eigentumer-und-betreiber_19020371
Geschrieben am 09.09.2018 2018-09-09| Aktualisiert am
10.09.2018
Besucht am 26.05.20186 Personen
Für unseren Ausflug in die Birkenhof-Brennerei suchte ich für unsere 4er-Gruppe ein Hotel in der Nähe der Brennerei. Die Entscheidung fiel auf das Landhotel Kristall, gebucht über booking.com.
Das Hotel liegt sehr ruhig am Rande eines Wohngebietes. Kostenfreie hoteleigene Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Barrierefreiheit ist dank Rampe und Aufzug gewährleistet, es gibt einen eigenen Parkplatz direkt am Eingang für Gehbehinderte.
An der Rezeption wurden wir sehr freundlich von einer Mitarbeiterin begrüßt und erhielten alle nötigen Informationen. Rezeption
Die Zimmer hell, geräumig und wohl erst kürzlich ansprechend und durchdacht renoviert, einschließlich des kleinen Badezimmers mit Fenster. Blick vom Hotelzimmer
Nach unserem Genussabend gesellten wir uns noch kurz an die Bar zu einer gut gelaunten Ausflugsgruppe. Das Mädel im Service war die einzig zuständige Mitarbeiterin an diesem Abend und kam ordentlich ins Trudeln mit den lebhaften Gästen. Schöne Bar, aber nicht so richtig auf die abendliche Nutzung vorbereitet.
Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht trafen wir zeitig zum Frühstück ein. Unser Tisch (der Einzige mit der super Bequembestuhlung) war reserviert und nett eingedeckt, wie tags zuvor bestellt für 6 Personen. Denn Onkel und Tante gesellten sich zum Frühstück dazu. Wir sehen uns einfach zu selten.
Beim Frühstück wurden wir sehr gut umsorgt. Frischer Kaffee, Sonderwünsche wie Milchkaffee wurden gerne erfüllt.
Die Räumlichkeiten sind hell, gepflegt und schön unterteilt.
Unser Tisch war etwas abgesetzt, so konnten wir uns wunderbar ruhig unterhalten.
Das Frühstücksbuffet mit sehr schöner und vielfältiger Auswahl von süß bis herzhaft. Ich freute mich über eine Räucherfischauswahl, Rührei, eine gute Müsliauswahl mit Joghurt und frischem Obst. Die Käseauswahl leider wie in den meisten Hotels aus dem Schnittkäsepack.
Alles sehr appetitlich und sauber. Die Mitarbeiterinnen sorgten ständig für Nachschub und Sauberkeit.
Für unseren Ausflug in die Birkenhof-Brennerei suchte ich für unsere 4er-Gruppe ein Hotel in der Nähe der Brennerei. Die Entscheidung fiel auf das Landhotel Kristall, gebucht über booking.com.
Das Hotel liegt sehr ruhig am Rande eines Wohngebietes. Kostenfreie hoteleigene Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Barrierefreiheit ist dank Rampe und Aufzug gewährleistet, es gibt einen eigenen Parkplatz direkt am Eingang für Gehbehinderte.
An der Rezeption wurden wir sehr freundlich von einer Mitarbeiterin begrüßt und erhielten alle nötigen Informationen.
Die Zimmer hell, geräumig und... mehr lesen
Landhotel Kristall
Landhotel Kristall€-€€€Restaurant, Hotel0266195760Goethestraße 21, 56470 Bad Marienberg
4.0 stars -
"Gepflegtes Landhotel mit gutem Frühstück" PetraIOFür unseren Ausflug in die Birkenhof-Brennerei suchte ich für unsere 4er-Gruppe ein Hotel in der Nähe der Brennerei. Die Entscheidung fiel auf das Landhotel Kristall, gebucht über booking.com.
Das Hotel liegt sehr ruhig am Rande eines Wohngebietes. Kostenfreie hoteleigene Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Barrierefreiheit ist dank Rampe und Aufzug gewährleistet, es gibt einen eigenen Parkplatz direkt am Eingang für Gehbehinderte.
An der Rezeption wurden wir sehr freundlich von einer Mitarbeiterin begrüßt und erhielten alle nötigen Informationen.
Die Zimmer hell, geräumig und
Geschrieben am 07.09.2018 2018-09-07| Aktualisiert am
07.09.2018
Besucht am 25.05.2018Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 140 EUR
Ich weiß nicht, ob ich die Birkenhof Brennerei ohne meine familiären „Stockum-Püschener-Wurzeln“ kennen würde. Aber unwahrscheinlich ist es nicht, denn die mehrfach prämierte Brennerei hat sich einen, nicht nur bundesweiten, Namen erarbeitet.
Stefanie und Peter Klöckner führen eine der erfolgreichsten Brennereien Deutschlands. Mehr als 17.000 Besucher jährlich verzeichnet das Unternehmen inzwischen, ist professionell darauf ausgerichtet.
„Steffi“ in den Familienbetrieb „eingeheiratet“, hatte sicherlich als Quereinsteigerin anfangs einen schweren Stand. Aber ihr Herzblut und erfolgreichem Geschäftssinn überzeugte wohl alle Zweifler. So brachte eine Frau ordentlich frischen Wind in diesen Westerwaldbetrieb.
2002 erlebten wir unseren ersten Genussabend mit 2 Familienmitgliedern als Geschenk. Durch den Abend führte mit sehr persönlichem Erinnerungswert die Chefin Steffi.
Nun waren wir die „Schenker“ für meinen langjährigen Kollegen und Frau. Meine Familie gebucht als Taxidienst zwischen Hotel und Brennerei.
Pünktlich um 18.00 Uhr trafen wir ein. Der Hof in Freilage bietet ausreichende Parkplätze – für die Abstinenten. Auf dem Hof gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten, aber in der nahen Umgebung. Hinweise hierzu auf der Homepage des Birkenhofes.
Besucher und Besuchergruppen verteilen sich in diesem Familienbetrieb. Man fühlt sich von Anfang an als Gast, Besucher und Besuchergruppen werden unauffällig getaktet.
Im Foyer und Verkaufsraum wurden wir von unserer „Ruth“ herzlich mit einem erfrischendem Waldbeeren- Cuvée als Aperitif begrüßt.
Dann startete die fachkundige Führung durch die Verschlussbrennerei inklusive Sensorik-Test. Gärtank Alte Brennblase - die hat was erlebt! Neuheit 2015: 1.400 Liter-Destille, überwiegend für Whisky
Ruth brennt genau wie ihre Chefin für Brennerei und nimmt ihre kleine Gästegruppe (ca. 16 Personen) mit auf die spannende und authentische Reise durch diesen Familienbetrieb. Hier ist die generationsübergreifende Entwicklung zu sehen. Gin und Whisky sind im Westerwald keine Fremdwörter mehr.
Mein persönliches Highlight der Führung an diesem warmen und sonnigen Abend: Die Öffnung des Tores zum klar strukturiertem Wiskylager. Whiskylager
Es strömte uns frische und kühle Luft entgegen. Diese Luft torfig-rauchig-malzig, hier hätte ich ewig bleiben mögen. Mindestens 3 Jahre und 1 Tag im Fass
Die fachkundige Verkostung wollten wir aber natürlich auch nicht versäumen.
Der moderne und helle Verkostungsraum mit bequemer Bestuhlung war bereits für uns eingedeckt: Ein Papiertischset samt Schreiber dient gleichzeitig als Notizzettel und Bewertungsbogen für diesen Abend. Tischset
Jeweils 2 Verkostungsgläser mit Aromadeckel stehen auf ihrem Platz.
Wasser soweit das Auge und der Arm reicht – wichtig und gut. Frisches Baguette, feinstes Olivenöl, Aceto balsamico, diverse feine Pestos von mild bis pikant, Pastete, Oliven, Trüffelmajonaise … Hier konnten wir und unsere beiden netten Tischpartner den Abend über unbegrenzt bedienen. Ruth hatte alles im Blick, was sich leerte, wurde unaufgefordert nachgereicht. Rundum versorgt.
Ich rechnete ja nicht damit, für GastroGuide eine Rezi zu schreiben. Aber Euer Interesse wollte ich nicht enttäuschen. Aber: Tischnotizen ;-) habe ich leider keine gemacht. Und auch die Fotos schwächeln.
Nach und nach wurden die edlen Brände eingeschenkt und mit der Genussbegleitung (ausgewählter Käse, feiner Schinken, Schokolade aus Hachenburg…) serviert. Nicht mit Ansage! Riechen, schmecken, raten. Wir konnten sicher sein: Ruth weiß die Antwort. Erst nur trinken, dann kosten im Zusammenspiel mit durchdachten Beilage. Spannend. Wir werden sehr unterhaltsam und auch humorvoll durch diesen Abend geführt.
Außer Wasser gab es:
- Alte Williams-Birne
- Haselnuss
- Alte Quetsch
- Wacholder
- Wildorangenbrand
- Möhrenbrand mit Honig
- Apfelbrand
- Weißbierbrand - Der Fading Hill Wiskydurfte natürlich nicht fehlen! - Auch ein Gin Tonic aus dem Westerwald sprang noch für uns raus! - u. s. w.
Gut 14 Gläser samt interessanter Begleitung wurden an diesem Abend gereicht. Alles habe ich mir nicht gemerkt und vielleicht auch noch etwas aus unserem ersten Genussabend 2012 oder nach eigenen Bestellungen „beigemischt“. 2012 plauschten wir noch mit der Chefin Steffi und mein Mann fragte, ob auch ein Knoblauchbrand möglich sei. Daran dachte man noch nicht, aber wir bekamen noch einen Selleriebrand zum Probieren. Speziell, aber nicht übel. Durchgesetzt hat er sich aber wohl nicht.
Die Verköstigung findet im Birkenhof auf hohem Niveau statt. Wer hier meint, sich „abschießen“ zu wollen, ist deutlich fehl am Platz. Dafür ist das Gebotene einfach zu edel und dies wird hier auch so gelebt. Gut so. Blick vom Verkostungsraum auf's Wiskylager
Dieser Genussabend kostet € 35,00 pro Person. Ein „Rundum-Paket“. Mit 0-Promille geht man nicht nach Hause (außer man ist als Fahrer zum günstigeren Preis angemeldet), aber auch nicht hungrig. Die hochwertigen und vielseitigen Naschereien ersetzen absolut ein Abendessen.
Nach gut 3 Stunden im Birkenhof verließen wir gefühlt „nüchtern“ den Hof. Die öligen Beigaben, Wasser und Brot, keine weiteren alkoholischen Getränke, das passt und hier torkelt kein Gast vom Hof. Aber sicherlich sehr gut gelaunt, wie wir!
Dieser Familienbetrieb überzeugt samt engagiertem Team auf ganzer Linie! Von der Buchung, bis zur herzlichen Verabschiedung.
Wer hier eines der Birkenhof-Erlebnisse buchen will, muss schnell sein! Täglich schaute ich auf der Homepage um einen der Zusatztermine buchen zu können.
Ein Kritikpunkt doch zum Schluss – dies hatte ich 2012 schon angemerkt: Gläsertausch mindestens 1 x während der Verköstigung sollte unbedingt möglich sein. Nur Ausschwenken mit Wasser finde ich persönlich zu wenig.
Onkel-Taxi stand bereit und brachte uns zum Hotel.
P. S. Einige stetigen User haben Interesse an diesem Beitrag bekundet. Das hat mich gefreut. Wenn Jens, als GastroGuideChef, hier keinen Beitrag über eine Brennerei wünscht, kann dieser Beitrag natürlich (ungerne) gelöscht werden.
Ich weiß nicht, ob ich die Birkenhof Brennerei ohne meine familiären „Stockum-Püschener-Wurzeln“ kennen würde. Aber unwahrscheinlich ist es nicht, denn die mehrfach prämierte Brennerei hat sich einen, nicht nur bundesweiten, Namen erarbeitet.
Stefanie und Peter Klöckner führen eine der erfolgreichsten Brennereien Deutschlands. Mehr als 17.000 Besucher jährlich verzeichnet das Unternehmen inzwischen, ist professionell darauf ausgerichtet.
„Steffi“ in den Familienbetrieb „eingeheiratet“, hatte sicherlich als Quereinsteigerin anfangs einen schweren Stand. Aber ihr Herzblut und erfolgreichem Geschäftssinn überzeugte wohl alle Zweifler. So brachte eine... mehr lesen
Birkenhof Brennerei
Birkenhof Brennerei€-€€€Ausflugsziel, Eventlocation02661 982040Auf dem Birkenhof, 57647 Nistertal
4.5 stars -
"1848 – 2018 = Genussabend bei 170jähriger Erfahrung in 7. Generation" PetraIOIch weiß nicht, ob ich die Birkenhof Brennerei ohne meine familiären „Stockum-Püschener-Wurzeln“ kennen würde. Aber unwahrscheinlich ist es nicht, denn die mehrfach prämierte Brennerei hat sich einen, nicht nur bundesweiten, Namen erarbeitet.
Stefanie und Peter Klöckner führen eine der erfolgreichsten Brennereien Deutschlands. Mehr als 17.000 Besucher jährlich verzeichnet das Unternehmen inzwischen, ist professionell darauf ausgerichtet.
„Steffi“ in den Familienbetrieb „eingeheiratet“, hatte sicherlich als Quereinsteigerin anfangs einen schweren Stand. Aber ihr Herzblut und erfolgreichem Geschäftssinn überzeugte wohl alle Zweifler. So brachte eine
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Und genauso geht es im Oppelschen Garten mit Gartenpavillon aus dem 18. Jahrhundert (s. http://www.giardino-weimar.de/geschichte.html) weiter.
Unterschiedliche, gepflegte Bestuhlung, große Sonnenschirme, kleine Tische auf der Wiese und ein „Restaurantzelt“ für ungemütlicheres Wetter.
Alles in hellen und freundlichen Farben gestaltet, sehr gepflegt. Viele bunte Petunien.
Gekocht wird in drei unterschiedlichen Stationen, diese räumlich getrennt.
Tags zuvor hatten wir einen Tisch reserviert. Wir wurden von einem freundlichen Herrn begrüßt und durften noch einen Tisch wählen. Einige Gäste waren schon da, aber es war noch eher ruhig. Die Speisekarten wurden gereicht.
Als ersten Getränkewunsch bestellten wir 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,30 und 2 Aperol sprizz - € 5,80.
Unsere Getränke wurden zügig und gut gekühlt serviert.
Die Speisenwahl fiel gar nicht leicht, sehr verlockende Gerichte.
Als Vorspeise wählten wir einen
Salatteller Giardino (Grüner Salat mit Thunfisch, Oliven, Pecorino-Käse, Pinienkernen, Pomodorini, roten Zwiebeln, Chicorée) - € 14,90
für uns beide, der Salatteller ist eigentlich als Hauptgang gedacht.
Italienisch schlicht wurde dieser serviert, nicht sehr liebevoll angerichtet, aber mit reichlich Thunfisch. Und ohne Dressing.
Frisches Ciabatta wurde appetitlich in der Giancalo-Papiertüte gereicht.
Weniger ,um nicht zu sagen gänzlich, unappetitlich die Essig-Öl-Menagerie. Glaskaraffen und untergelegte Serviette deutlich „angesifft“, dieser Begriff passt wirklich.
Da saßen wir nun mit einem großen Salatteller in der Tischmitte, es war kaum möglich hier Essig und Öl unterzumischen und wir fragten nach 2 Tellern zum Teilen. So hatten wir den Salat ja schon bestellt und es ist schon schade, warum dieser nicht gleich auf 2 Tellern serviert wurde. Salz und Pfeffer fehlte auf dem Tisch, mussten wir auch noch bestellen.
Nach dem Teilen ging es dann endlich ans Essen. Einfachstes Dressing = einfachster Geschmack. Wenn auch typisch italienisch, wäre hier Geschmacklich mit einem guten Dressing mehr drin gewiesen. Auch einige sehr welke Salatblätter mit schwarzen Rändern. Kompost gehört in den Garten, nicht auf den Teller.
Der Service ging über diesen Hinweis galant hinweg.
Als Hauptgang für uns beide gleich:
Pizza Trüffel – unsere Spezialität – (Tomaten, Trüffelcreme, Trüffelcarpccio und Trüffelsalami - € 18,90
Dazu (mangels weiterer Auswahl) 2 Weißweine „Vino bianco casa“, trocken, 0,25 l - € 4,20.
Stolzer Preis, aber Trüffel mögen wir beide sehr gerne. Knusprig heiß wurden die Pizze serviert. Auf Grund des Preises hoffte ich auf etwas frischen Trüffel, aber den gab es nicht (wurde auch auf der Karte nicht beschrieben).
Die Pizza mit krossem Rand war gut gebacken und gewürzt. Schöner dünner Böden mit passendem Belag. Das Trüffelaroma blieb etwas hinter den Erwartungen. Dennoch hat uns die Pizza gut geschmeckt.
Mehrere junge Herren waren an diesem Abend im Einsatz.
Alle sehr freundlich, wohl als Saisonkräfte eingestellt.
Die Nassräume dieses Gartenrestaurants fand ich hinter einer Holztrennwand. ToiToi vom Feinsten in der Edelausführung. Ein kompletter Vorrau mit Waschtisch, Seifenspender, Spiegel und Kosmetikspiegel.
Alles sehr sauber.
Wir wurden freundlich verabschiedet. Hätte das Essen (insbesondere die Sauberkeit) mehr überzeugt, wären wir sicherlich am nächsten Abend wieder hier eingekehrt.
Trotz Schwächen eine Empfehlung. Jeder Besuch ist eine Momentaufnahme – vielleicht ist beim nächsten Ma(h)l alles perfekt! Dieser Garten ist einfach zu schön, um ihn nicht besucht zu haben.