Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 963867x gelesen 16466x "Hilfreich" 15231x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 15.11.2018 2018-11-15| Aktualisiert am
03.02.2024
Besucht am 17.09.20181 Personen
… also fand ich mich am 17.09.18 im Best Western Hotel in Trier ein.
Anreise umweltfreundlich mit Zug und Bus. Auto mag ich eigentlich lieber. Aber nur für das Parken wäre das 4-fache des Anreisetickets fällig geworden. Außerdem war sicher: Während dieser Woche brauche ich kein Auto.
Wider Erwarten funktionierte die Anreise sehr entspannt und reibungslos.
Von der Bushaltestelle zum Best Western Hotel war es nur 1 Gehminute.
Vorab hatte ich mich im Internet schon über das Hotel informiert. Verkehrsgünstige Lage, direkt angrenzend zur Trierer Altstadt. Das äußerliche Erscheinungsbild: Na ja…. freiwillig hätte ich hier nicht gebucht. Bis vor Kurzem gehörte das Haus zur Penta Hotelkette. Der Namenszug am Gebäude nur notdürftig entfernt, noch gut erkennbar. .
Einen guten Eindruck machte das nicht.
Aufatmen beim Betreten der Lobby am frühen Abend. Zwar recht dunkel, aber modern und sehr gepflegt.
Rezeption und Bar gehen ineinander über. Es gibt verschiedene abgeteilte Loungeecken, hier kann man gemütlich als Gruppe sitzen.
Mit dem Seminarauftakt ging es sofort los. Danach empfing uns die Hotelleitung zu einem erfrischenden Aperitif mit Gin und berichtete kurz und interessant über die geplanten Renovierungen seit der Übernahme von Penta.
Das erklärte und milderte die ersten Eindrücke.
Zum Abendessen war für unsere Gruppe auf der ruhigen Terrasse der Hotelrückseite eingedeckt. Bei diesem Sommer kein Problem auch noch Mitte September abends draußen zu sitzen.
Bei der Anmeldung gab ich bei den Speisenwünschen „vegetarisch“ an. War es ein Fehler? Die Gerichte mit Fleisch sahen alle besser aus. Aber bei der stramm kalkulierten Seminarteilnehmer-Vollpension würde ich das gebotene Fleisch sowieso nicht essen.
An diesem Montag gab es dann eine heiße Kartoffelsuppe als Vorspeise. Diese war ok, feinsämig und kräftig gewürzt. Kartoffelsuppe
Frische Petersilie konnte nicht über den „Brühwürfelgeschmack“ hinwegtäuschen.
Zum Hauptgang gab es für mich dann eine großzügige Portion vegetarische Fertigmaultaschen in Fertigbrühe mit sehr fester, geschmacksarmer Gemüsefüllung. Vegetarische Maultaschen
Weniger, dafür ordentlich zubereitet, wäre mehr gewesen. Beste Gelegenheit, die angestrebte Diät einzuläuten.
Das war nix und 3 der 7 Maultaschen reichten mir.
Die Steigerung am Dienstag Abend:
Ich freute mich auf die angekündigte Vorspeise: Kartoffelpuffer, Räucherlachs, Sour Cream.
Vorweg wurde frisches Baguette und Butter serviert (wie am Vortag). .
Dann die Vorspeise und ich war froh, dass noch Baguette übrig war. Die Fertig-Kartoffelpuffer mutierten zwischen diesen widerlichen „Pringels-Chips“ und Pappmasché. Räucherlachs mit TK-Rösti der üblen Sorte
Ungenießbar, undefinierbar, richtig schlecht. Dieses „Etwas“ ging komplett zurück. Der Räucherlachs konnte es auch nicht raushauen, keine gute Qualität. Der Lieferant der Sourcream und des Baguettes war am Erträglichsten!
Es folgte meine vegetarische Pizza mit Spinat und Feta. TK-Pizza
Dieses „Etwas“ als Pizza zu bezeichnen war ein persönlicher Angriff auf jeden italienischen Pizzabäcker!
Ein trockener, harter Fertigfladen. Hier war niemals das Leben gärender Hefe drin. Spinat tot, Fetawürfel ohne Eigengeschmack. Diese Fertigpizza noch mit einem dunklen langen Haar zu dekorieren muss man erst einmal schaffen! Kein Foto, ich wollte meinen Tischnachbarn nicht den Appetit verderben. Ich war schnell durch, da blieb fast alles übrig. Alternativen für die nächsten Abendmahlzeiten hatte ich schon im Kopf!
Sicherlich kann man sich eine Woche so ernähren, aber ich will und muss es zum Glück nicht!
Für ordentliches, sauberes Einzelzimmer mit Vollpension wurden auf der Teilnahmebestätigung € 161,34 ausgewiesen. Das Einzelzimmer bei Onlinebuchung ca. € 80,-- pro Nacht (über den Seminaranbieter sicherlich günstiger). Bleiben gute € 80,00 für Frühstück, Mittagsbuffet und Abendessen (Mittwoch und Donnerstag als Buffet. Da war Luft nach oben.
Das Frühstücksbuffet war vielseitig und gut Das Frühstück reißt die Punktevergabe „Essen“ hoch.
Das Mittagessen wurde als Buffet angeboten, das passt für die Seminarpause und ist unkompliziert. Blattsalate frisch, der Rest: Convenience.
Mittwochs gab es auch abends Buffet, donnerstags lud der Seminaranbieter in ein etabliertes trierer Restaurant ein (sehr aufmerksam um dem Hotelkoller vorzubeugen). Ich hatte aber an diesem Abend ein Date mit meinem Ex-Freund in Trier).
Fazit:
Ein richtig tolles Seminar mit stimmigen Rahmenprogramm (Stadtführung, Weinprobe im ältesten Weinkeller „Vereinigte Hospitien“, Abendessen im „Wirtshaus zur Glocke am Donnerstagabend)!
Geräumiges Doppelzimmer zur Einzelnutzung, etwas „in die Jahre gekommen“ aber sauber und gepflegt.
Meinen „Ex-Freund“ konnte ich unkompliziert und günstig (mit separater Abrechnung) von Donnerstag auf Freitag in meinem Zimmer nachbuchen.
Die Mitarbeiter im Restaurant und im Hotelservice alle sehr freundlich, hilfsbereit und gastorientiert.
Wer Trier günstig, zentral, gepflegt und mit ordentlichem Frühstück erkunden will, kann hier buchen.
Den Gesamteindruck heben Sauberkeit und Service.
… also fand ich mich am 17.09.18 im Best Western Hotel in Trier ein.
Anreise umweltfreundlich mit Zug und Bus. Auto mag ich eigentlich lieber. Aber nur für das Parken wäre das 4-fache des Anreisetickets fällig geworden. Außerdem war sicher: Während dieser Woche brauche ich kein Auto.
Wider Erwarten funktionierte die Anreise sehr entspannt und reibungslos.
Von der Bushaltestelle zum Best Western Hotel war es nur 1 Gehminute.
Vorab hatte ich mich im Internet schon über das Hotel informiert. Verkehrsgünstige Lage, direkt angrenzend... mehr lesen
Best Western Hotel Trier City
Best Western Hotel Trier City€-€€€Bar, Hotel, Tagungshotel065194950Kaiserstraße 29, 54290 Trier
2.5 stars -
"Ein Seminar ist kein Wunschkonzert…" PetraIO… also fand ich mich am 17.09.18 im Best Western Hotel in Trier ein.
Anreise umweltfreundlich mit Zug und Bus. Auto mag ich eigentlich lieber. Aber nur für das Parken wäre das 4-fache des Anreisetickets fällig geworden. Außerdem war sicher: Während dieser Woche brauche ich kein Auto.
Wider Erwarten funktionierte die Anreise sehr entspannt und reibungslos.
Von der Bushaltestelle zum Best Western Hotel war es nur 1 Gehminute.
Vorab hatte ich mich im Internet schon über das Hotel informiert. Verkehrsgünstige Lage, direkt angrenzend
Geschrieben am 15.11.2018 2018-11-15| Aktualisiert am
15.11.2018
Den Vulkanhof lernten wir über gute Eifelrestaurants kennen. „Ziegenkäse vom Vulkanhof“ ist oft auf den Speisekarten zu finden. Und nach der Bestellung in erstklassiger Qualität auf dem Teller.
Dem Vulkanhof statteten wir nun unseren 3. Besuch ab. Eigentlich eher ich, denn Ziegen- und Schafskäse sind nicht die Favoriten meines Mannes.
Auf der gepflegten Terrasse kann man sich eine Brotzeit mit einer Auswahl verschiedener Ziegenkäsesorten schmecken lassen. Von Eifelfrische über Eifelmilde bis hin zur Eifelwürze. Eine Getränkeauswahl steht den Gästen selbstverständlich auch zur Verfügung. Der Hofladen mit Außenterrasse
Für Schleckermäuler gibt es auch Ziegenkäseeis. Bei diesem Besuch meine Wahl: Die Milchziege – ein erfrischend cremig-mildes und unverfälschtes Eis. Ziegen-Milcheis
Weitere Sorten mit Frucht, Nuss oder Schokolade werden ebenfalls im handlichen Becher angeboten.
Das Eis ließ ich mir bei einem Besuch der „Milcherzeuger“ schmecken. .
Gäste dürfen die vorbildlichen Stallungen besuchen.
Neben Ziegenkäse und weiteren regionalen Produkten bietet der Vulkanhof
- Hofführungen
- Käseschule
- den Lernort Bauernhof für Schüler
Ein Besuch der Vulkanhof-Homepage lohnt sich!
Vor der Abfahrt nochmals ein Besuch im Hofladen. Die zickige Theke
Ein paar Käsesorten, Ziegensalami und Eifelhonig wanderten in den Einkaufskorb für zu Hause.
Selbstverständlich wird der Kunde hier top beraten und "probieren" darf man auch!
Den Vulkanhof lernten wir über gute Eifelrestaurants kennen. „Ziegenkäse vom Vulkanhof“ ist oft auf den Speisekarten zu finden. Und nach der Bestellung in erstklassiger Qualität auf dem Teller.
Dem Vulkanhof statteten wir nun unseren 3. Besuch ab. Eigentlich eher ich, denn Ziegen- und Schafskäse sind nicht die Favoriten meines Mannes.
Auf der gepflegten Terrasse kann man sich eine Brotzeit mit einer Auswahl verschiedener Ziegenkäsesorten schmecken lassen. Von Eifelfrische über Eifelmilde bis hin zur Eifelwürze. Eine Getränkeauswahl steht den Gästen selbstverständlich auch zur... mehr lesen
4.5 stars -
"So ein Käse! Hier wird "gemeckert"!" PetraIODen Vulkanhof lernten wir über gute Eifelrestaurants kennen. „Ziegenkäse vom Vulkanhof“ ist oft auf den Speisekarten zu finden. Und nach der Bestellung in erstklassiger Qualität auf dem Teller.
Dem Vulkanhof statteten wir nun unseren 3. Besuch ab. Eigentlich eher ich, denn Ziegen- und Schafskäse sind nicht die Favoriten meines Mannes.
Auf der gepflegten Terrasse kann man sich eine Brotzeit mit einer Auswahl verschiedener Ziegenkäsesorten schmecken lassen. Von Eifelfrische über Eifelmilde bis hin zur Eifelwürze. Eine Getränkeauswahl steht den Gästen selbstverständlich auch zur
Geschrieben am 13.11.2018 2018-11-13| Aktualisiert am
13.11.2018
Besucht am 01.09.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 42 EUR
Bei unserem Eifel-Kurztrip Mitte August versuchte ich sehr kurzfristig eine Übernachtung im Gillenfelder Hof zu buchen. Vom „Vorbeifahren“ kannten wir das Haus bereits. Die Buchung klappte nicht, aber das Telefonat mit dem Inhaber war so nett, da muss man dann auch mal hin.
Wetter 2018: immer noch schön. Also ein Tagesausflug zum Jahresabschlussschwimmen, dieses Mal sollte es das Pulvermaar sein!
Nichts lag näher, als sich vorher noch mit leichter Kost (für mich, im Wasser bin ich alleine unterwegs) ein wenig zu stärken. Und der Gillenfelder Hof liegt nur 4 Fahrminuten vom schönen 72 m tiefen Pulvermaar entfernt. .
Parken kann man direkt vor dem Landhotel.
Wir betraten das Restaurant und die Chefin empfing uns freundlich. .
Wir nahmen im gepflegten Restaurant Platz, in der Annahme, außen sei es zu kühl. Denn so richtig kam trotz Sonne die Wärme an diesem Tag nicht durch.
Schnell stellten wir aber fest: Im schattigen Innern (die Heizung war natürlich und verständlich noch nicht an) war es noch kühler.
Also Umzug vors Haus, das war kein Problem. Gepflegte Bestuhlung erwartet hier die Gäste. Die Sonnenstrahlen nahmen wir dankend an. Es war mal kein Sonnenschirm erforderlich.
Die gut aufgestellte Speisekarte hatten wir bereits im Restaurant studiert.
Wir bestellten 2 Rieslingschorlen und zusätzlich eine 0,75 l Flasche Mineralwasser.
Mein Mann entschied sich für: Tagliatelle mit frischen Pfifferlingen - € 14,50.
Ich wählte: Großer Marktsalat mit frischen Pfifferlingen, Zwiebeln und (für mich ohne) Speckwürfel - € 14,00.
Was die Chefin servierte sah schon mal sehr gut aus.
Die Tagliatelle perfekt al dente und von sehr guter Qualität, ebenso die Pfifferlinge. Ein einfaches Gericht mit sehr guten Zutaten, gut gewürzt. Mehr braucht es manchmal nicht. Tagliatelle mit frischen Pfifferlingen
Bei meinem Gericht war ich über die Vielfältigkeit überrascht. Blattsalate umringt von Cocktailtomaten, Salatgurke, Rohkostsalaten… und knackigen Wachsbohnen die überzeugten! Auch die leicht angebratenen Pfifferlinge kamen hier nicht zu kurz. Großer Marktsalat mit frischen Pfifferlingen
Das gut abgeschmeckte Balsamicodressing eigentlich zu reichlich. Der Salat war aber frisch angerichtet, noch nicht „abgesoffen“. Das Dressing so gut, da konnte man noch gut bürgerlich Brot rein tunken!
Eine gute Einkehr bei sehr freundlichen und engagierten (ein nettes Gespräch war auch noch drin) Gastgebern!
Belohnt wurde ich kurz drauf bei einem erfrischenden Vollbad im Pulvermaar! Pulvermaar... mit Petra auf dem Weg
Die Eifel – immer einen Ausflug wert! Wanderer, Biker, Schwimmer… Geniesser und Faulenzer!
Bei unserem Eifel-Kurztrip Mitte August versuchte ich sehr kurzfristig eine Übernachtung im Gillenfelder Hof zu buchen. Vom „Vorbeifahren“ kannten wir das Haus bereits. Die Buchung klappte nicht, aber das Telefonat mit dem Inhaber war so nett, da muss man dann auch mal hin.
Wetter 2018: immer noch schön. Also ein Tagesausflug zum Jahresabschlussschwimmen, dieses Mal sollte es das Pulvermaar sein!
Nichts lag näher, als sich vorher noch mit leichter Kost (für mich, im Wasser bin ich alleine unterwegs) ein wenig zu stärken.... mehr lesen
4.0 stars -
"Gepflegtes Landhotel mit sehr netten Inhabern" PetraIOBei unserem Eifel-Kurztrip Mitte August versuchte ich sehr kurzfristig eine Übernachtung im Gillenfelder Hof zu buchen. Vom „Vorbeifahren“ kannten wir das Haus bereits. Die Buchung klappte nicht, aber das Telefonat mit dem Inhaber war so nett, da muss man dann auch mal hin.
Wetter 2018: immer noch schön. Also ein Tagesausflug zum Jahresabschlussschwimmen, dieses Mal sollte es das Pulvermaar sein!
Nichts lag näher, als sich vorher noch mit leichter Kost (für mich, im Wasser bin ich alleine unterwegs) ein wenig zu stärken.
Geschrieben am 04.11.2018 2018-11-04| Aktualisiert am
04.11.2018
Besucht am 25.08.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Die treuen GastroGuide-Schreiber erinnern sich sicherlich noch an den „Saarschmecker“. Genießen können Herr und Frau Saarschmecker immer noch sehr, leider ist der geschätzte Kollege schreibtechnisch in den Ruhestand getreten.
Wichtiger ist: Unser persönlicher Kontakt hält sich hervorragend und gutes Essen darf dabei nicht fehlen! Vor wenigen Wochen stellte Herr Saarschmecker unter Beweis: Er selbst kocht hervorragend – mal ein Saarland-Private-Date.
Vor diesem privaten Treffen schlug der Saarschmecker allerdings einen Abend im Haus Gudesberg vor. Wir holten ihn und seine Frau zu Hause ab und machten uns auf den Weg zum Restaurant. Dies liegt leicht erhöht in Alleinlage am Rande von Sankt Wendel. .
Auf Laufkundschaft braucht man hier nicht zu hoffen, reservieren ist aber dringend zu empfehlen! Parken kann man kostenfrei direkt am Haus. Links vom Haus gibt es einen schönen Biergarten. Und direkt am Restaurant gibt es wohl den schönsten Blick auf St. Wendel! Der erste Genuss des Abends.
Innen wurden wir herzlich vom Inhaber Jens Wittwer empfangen. Die Saarschmeckers sind hier ja bekannt. Das Restaurant war bereits sehr gut besucht.
Ein schön mit weißen Tischtüchern eingedeckter Tisch am Fenster, .
mit St.-Wendel-Blick, war für uns reserviert. Blick auf St. Wendel
Und die Düfte aus der Küche steigerten die Erwartungen.
Die Karten wurden gereicht, dazu die separate Karte „unsere Sommerspecials“. Der Gast hat „die Qual der Wahl“ und in der Tat fiel mir die Entscheidung ausgesprochen schwer.
Wir konnten in Ruhe in der Karte stöbern. Zwischenzeitlich wurden die Getränke aufgenommen. Im Service nun ausschließlich generationsübergreifende Herren. Alle professionell, aufmerksam und sehr freundlich.
1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,90.
Mein Mann und ich entschieden uns für den trockenen Grauburgunder aus der Pfalz. 0,2 l - € 6,00.
Eine gute Wahl, leider war das Weingut auf der Weinkarte nicht erwähnt.
Überbrückt wurde die Wartezeit mit einer fein-aromatischen Oliventapenade mit frischem Brot als Gruß aus der Küche. Gruß vorab: Oliventapenade und Brot
Daumen hoch!
Als Vorspeise wählten wir beide den Salat Gamba bunte Salate mit 5 gegrillten Gambas und Rucola- Pesto - € 13,90.
Es gefiel mir hier sehr gut, dass die Anzahl der Gambas auf der Karte erwähnt wird. 5 Gambas als Vorspeise, 7 Gambas als Hauptspeise. Da ist der Gast informiert.
Bei der Bestellung kam das Gespräch irgendwie auf Knoblauch und auf anwesende Knoblauchliebhaber.
So wurden unsere Salatteller mit einem Glas in Olivenöl eingelegten Knoblauchs serviert, dieser fand freudige Abnehmer. Salat Gamba Eingelegter Knoblauch
Der Salat war als Vorspeise gut bemessen, knackig frisch, sauber geputzt. Sehr gutes Dressing. Die Garnelen perfekt gebraten. Zum Salat wurde nochmals Brot nachgereicht.
Getrennte Wege zum Hauptgang.
Für meinen Mann: Gebratenes Zanderfilet auf Ratatouille, mit Bandnudeln (getauscht in Bratkartoffeln) und Weißweinsoße - € 20,50
Für mich, nach langem Überlegen, mal Schwein. Hier gab Chef Jens den entscheidenden Hinweis: Das Fleisch wird aus einer kleinen Schweinemast mit Freilandhaltung in Blieskastel bezogen.
Duo vom Duroc Schwein: Gegrilltes Carée und mit Pfeffer-Honig-Kruste gratiniertes Nackensteak, Thymianjus, in Butter geschwenkte Bratkartoffeln - € 17,90.
Unsere Hauptspeisen wurden zeitgleich auf gut vorgewärmten Tellern serviert.
Mein Mann war sehr zufrieden mit dem saftig gebratenen Zanderfilet (im Original ansprechender als fotografiert). Gebratenes Zanderfilet auf Ratatouille
Das Ratatouille sehr gut gewürzt. Die schön gebräunten Bratkartoffeln wurden separat gereicht.
Meine Schweinerei? Erstklassig! Ich kann gar nicht sagen, was mich auf dem Teller mehr überzeugte. Beides, Carée und Steak, war perfekt saftig gebraten, butterzart, dezent aber sehr gut gewürzt. Duo vom Duroc Schwein Duo vom Duroc Schwein im Anschnitt
Der hervorragende Fleischgeschmack nicht überlagert. Der Thymianjus voller Aromen, sehr harmonisch mit dem Fleisch. Die gewürfelten Bratkartoffeln mit genau richtigen Röstaromen.
Ein Abend zum Wohlfühlen und Genießen. Es ergab sich nochmals ein nettes persönliches Gespräch mit dem Inhaber und wir konnten nur unsere Zufriedenheit bestätigen.
Zum Abschluss noch ein Espresso - € 2,50.
Wir wurden von Herr Wittwer und Team herzlich verabschiedet und werden sicherlich sehr gerne wiederkommen!Blick auf St. Wendel
Die treuen GastroGuide-Schreiber erinnern sich sicherlich noch an den „Saarschmecker“. Genießen können Herr und Frau Saarschmecker immer noch sehr, leider ist der geschätzte Kollege schreibtechnisch in den Ruhestand getreten.
Wichtiger ist: Unser persönlicher Kontakt hält sich hervorragend und gutes Essen darf dabei nicht fehlen! Vor wenigen Wochen stellte Herr Saarschmecker unter Beweis: Er selbst kocht hervorragend – mal ein Saarland-Private-Date.
Vor diesem privaten Treffen schlug der Saarschmecker allerdings einen Abend im Haus Gudesberg vor. Wir holten ihn und seine Frau zu Hause... mehr lesen
Haus Gudesberg | Restaurant & Weinbar
Haus Gudesberg | Restaurant & Weinbar€-€€€Restaurant, Weinstube, Partyservice0685181611Gudesbergstraße 8, 66606 Sankt Wendel
4.5 stars -
"Ein sehr gutes Haus Gudesberg" PetraIODie treuen GastroGuide-Schreiber erinnern sich sicherlich noch an den „Saarschmecker“. Genießen können Herr und Frau Saarschmecker immer noch sehr, leider ist der geschätzte Kollege schreibtechnisch in den Ruhestand getreten.
Wichtiger ist: Unser persönlicher Kontakt hält sich hervorragend und gutes Essen darf dabei nicht fehlen! Vor wenigen Wochen stellte Herr Saarschmecker unter Beweis: Er selbst kocht hervorragend – mal ein Saarland-Private-Date.
Vor diesem privaten Treffen schlug der Saarschmecker allerdings einen Abend im Haus Gudesberg vor. Wir holten ihn und seine Frau zu Hause
Geschrieben am 30.10.2018 2018-10-30| Aktualisiert am
31.10.2018
… entdeckte ich! Dabei ist mein Mann der eigentliche „Burgherr“.
Und dabei besuchten wir noch Alf! Nein, wir waren nicht in Melmac. Nein, wir trafen leider nicht den knuddeligen Außerirdischen!
Der Ort Alf liegt direkt an der Mosel. Die Höhenburg aus dem frühen 12. Jahrhundert liegt aber abseits der Mosel und ohne Moselblick, aber ins schöne Moseltal. Daher ist sie vielleicht nicht so bekannt.
Gesucht – gefunden – geparkt. Unterhalb der Burg ist ein Parkplatz gekennzeichnet. Wir parkten hier und gingen das kurze Stück zur Burg hinauf. Aufgang / Auffahrt zur Burg
Restaurant-Hotelgäste finden aber mit Glück direkt an der Burg einen der wenigen Parkplätze.
Die ehemalige kaiserliche Burganlage befindet sich in Privatbesitz und so wird der Eingang von einem älteren Burgfräulein bewacht. Ein Eintritt wird erhoben, aber wohl nicht bei Hausgästen. "Geschäftsbedingungen"
Wir haben uns auf der Burgterrasse sehr gemütlich bei einer guten trockenen Weißweinschorle niedergelassen. Schorle mit Weitblick
Es war einfach nur schön und entspannend hier. Und mit einem leichten Lüftchen deutlich kühler als im Moseltal.
Ob Mitarbeiterin, Burgfräulein oder Besitzerin dieser kleinen Burg? Ich weiß es nicht. Anfangs wirkte sie etwas mürrisch, später taute sie aber auf und hielt noch ein Pläuschchen mit uns. Wir durften uns innen noch ein wenig umsehen, es machte alles einen gepflegten Eindruck. . .
Alles gepflegt, passend und stimmig. Eine kleine, sehr ansprechenden Speisekarte. Ein Wildgericht gab es als Tagesempfehlung.
Eine Prognose für Küche und die Übernachtungsmöglichkeiten kann ich (noch) nicht einschätzen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass wir es nächstes Jahr mal mit Übernachtung und natürlich Restaurantbesuch ausprobieren.
Ein Ausflugstipp? Auf jeden Fall!
… entdeckte ich! Dabei ist mein Mann der eigentliche „Burgherr“.
Und dabei besuchten wir noch Alf! Nein, wir waren nicht in Melmac. Nein, wir trafen leider nicht den knuddeligen Außerirdischen!
Der Ort Alf liegt direkt an der Mosel. Die Höhenburg aus dem frühen 12. Jahrhundert liegt aber abseits der Mosel und ohne Moselblick, aber ins schöne Moseltal. Daher ist sie vielleicht nicht so bekannt.
Gesucht – gefunden – geparkt. Unterhalb der Burg ist ein Parkplatz gekennzeichnet. Wir parkten hier und gingen das... mehr lesen
Restaurant im Hotel Burg Arras
Restaurant im Hotel Burg Arras€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten, Partyservice0654222275Burg Arras, 56859 Alf
3.5 stars -
"Die versteckte Burg…" PetraIO… entdeckte ich! Dabei ist mein Mann der eigentliche „Burgherr“.
Und dabei besuchten wir noch Alf! Nein, wir waren nicht in Melmac. Nein, wir trafen leider nicht den knuddeligen Außerirdischen!
Der Ort Alf liegt direkt an der Mosel. Die Höhenburg aus dem frühen 12. Jahrhundert liegt aber abseits der Mosel und ohne Moselblick, aber ins schöne Moseltal. Daher ist sie vielleicht nicht so bekannt.
Gesucht – gefunden – geparkt. Unterhalb der Burg ist ein Parkplatz gekennzeichnet. Wir parkten hier und gingen das
Geschrieben am 30.10.2018 2018-10-30| Aktualisiert am
31.10.2018
Besucht am 19.08.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 41 EUR
Die Mosel empfing im neuen Farbgewand: Giftgrün durch Blaualgen. Die Auswirkungen des Supersommers 2018. Blaualgenmosel Sommer 2018
Das Foto hat nichts mit dem Restaurant zu tun, ich finde es trotzdem schön und die Mosel habe ich in dieser Farbe noch nie gesehen. Darum im "Vorwort".
Der Zehnthof lockte per Schiefertafel mit „Frische Pfifferlinge“. .
Diese in diesem Jahr wohl nicht heimisch, denn bei der andauernden Trockenheit war uns auch kein Pilzsammerglück 2018 gegönnt.
Die Gastronomie wird ja doch mit besserer Pfifferlingsqualität als unsere Supermärkte beliefert. Also war die aufgestellte Tafel eine gute Einladung zum Mittagessen.
Auf der gepflegtenTerrasse mit Moselblick fanden wir ein schattiges Plätzchen, den großen Feigenstrauch im Rücken. Terrasse zur Moselseite
Ein älterer, aber sehr agiler Herr (vermutlich der Inhaber) begrüßte uns freundlich und reichte die kleine Karte. Im Service war er alleine. Seine Kollegen genießen sicherlich schon lange die Rente. Hut ab!
Unsere Entscheidung fiel nicht schwer:
Mineralwasser, 0,75 l - € 3,00
und 2 Gläser 2014er Rieslingsekt, extratrocken, Weingut Burg Schneider, Reil, 0,1 l - € 4,70.
Zu unserer Überraschung präsentierte der Chef (ich beschließe hiermit: Es war der Inhaber) mit einer ungeöffneten Flasche 0,375 l am Tisch. Da waren wir schon überrascht und er sagte: „Einen abgestandenen Sekt bekommen Sie hier nicht!“ Aperitif
Tja, was soll ich sagen? Der Sekt war der perfekte Ausflugsauftakt. Ein sehr feines Tröpfchen!
Danach folgte feinperliges Mineralwasser, 0,75 l - € 3,00, Jahrgang wohl 2018.
Bei der Wahl unseres Mittagsessens blieben wir bei der Pfifferlingskarte:
Pfifferlinge mit Bandnudeln - € 13,80 für mich. Pfifferlinge mit Semmelknödeln - € 14,80 für meinen Mann.
Es fiel uns zu spät ein zu fragen, ob Speck an den Pfifferlingen sei. Natürlich wurden unsere Pfifferlingsgerichte mit Speck serviert. Dieser aber gut angebraten und fein gewürfelt und geschmacklich nicht überlagernd. Jeweils eine ordentliche Pfifferlingsportion in Top Qualität, kleine Zwiebelwürfel und ein leichtes, dezent gewürztes, Sößchen.
Die Bandnudeln al dente, so wie ich sie mag. Daher hätten es ein paar Nudeln mehr sein dürfen. Pfifferlinge mit Bandnudeln
Die 3 Semmelknödel dafür sehr ausreichend. Pfifferlinge mit Semmelknödeln
Es hat uns gut geschmeckt. Eine einfache und bodenständige Küche war uns genau recht.
Innen war ich überrascht. In Erwartung einer gediegenen Mosel-Gaststube mit Eiche-Rustikal erwartete mich eine helle und freundliche modernisierte Gaststube. .
Auch die WC-Räume wurden wohl kürzlich sehr ansprechend erneuert.
Wir wurden freundlich verabschiedet und geben gerne unsere Empfehlung.
Die Mosel empfing im neuen Farbgewand: Giftgrün durch Blaualgen. Die Auswirkungen des Supersommers 2018.
Das Foto hat nichts mit dem Restaurant zu tun, ich finde es trotzdem schön und die Mosel habe ich in dieser Farbe noch nie gesehen. Darum im "Vorwort".
Der Zehnthof lockte per Schiefertafel mit „Frische Pfifferlinge“.
Diese in diesem Jahr wohl nicht heimisch, denn bei der andauernden Trockenheit war uns auch kein Pilzsammerglück 2018 gegönnt.
Die Gastronomie wird ja doch mit besserer Pfifferlingsqualität als unsere Supermärkte beliefert.... mehr lesen
Restaurant im Hotel Zehnthof
Restaurant im Hotel Zehnthof€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten065422722Zehntstraße 15, 56861 Reil
4.0 stars -
"Immer wieder sonntags… gerne an die Mosel!" PetraIODie Mosel empfing im neuen Farbgewand: Giftgrün durch Blaualgen. Die Auswirkungen des Supersommers 2018.
Das Foto hat nichts mit dem Restaurant zu tun, ich finde es trotzdem schön und die Mosel habe ich in dieser Farbe noch nie gesehen. Darum im "Vorwort".
Der Zehnthof lockte per Schiefertafel mit „Frische Pfifferlinge“.
Diese in diesem Jahr wohl nicht heimisch, denn bei der andauernden Trockenheit war uns auch kein Pilzsammerglück 2018 gegönnt.
Die Gastronomie wird ja doch mit besserer Pfifferlingsqualität als unsere Supermärkte beliefert.
Geschrieben am 29.10.2018 2018-10-29| Aktualisiert am
30.10.2018
Der Pferdestall hat sich seit seinem Bestehen in unserer Region einen Namen gemacht.
Wir (mit Famlie, Freunden, Kollegen) waren immer gerne hier und zufrieden. Insbesondere für sehr gute Steakgerichte war der Pferdestall bekannt.
Aber auch für Musikevents und Tanzabende. Von weit her kamen die Gäste ins wirklich sehr abseits gelegene Einöllen mit knapp 450 Einwohnern. Auch ältere Gäste waren begeistert, dass endlich mal wieder Tanzabende geboten wurden, dann war der Parkplatz voll, Kennzeichen nicht nur das örtliche "KUS".
Zum 31.10.18 ist nun Schluss. Laut kürzlichem Bericht in der Nahezeitung wegen Personalmangels.
Dies hört man immer öfter und die entlegene Lage machte es sicherlich nicht einfacher. Abschied am 31.10.18
Schade.
Die Schad & Partner Vorzeige-Limousinzucht (Bio-Betrieb) auf dem Hof wird weiter ausgebaut.
Der Pferdestall hat sich seit seinem Bestehen in unserer Region einen Namen gemacht.
Wir (mit Famlie, Freunden, Kollegen) waren immer gerne hier und zufrieden. Insbesondere für sehr gute Steakgerichte war der Pferdestall bekannt.
Aber auch für Musikevents und Tanzabende. Von weit her kamen die Gäste ins wirklich sehr abseits gelegene Einöllen mit knapp 450 Einwohnern. Auch ältere Gäste waren begeistert, dass endlich mal wieder Tanzabende geboten wurden, dann war der Parkplatz voll, Kennzeichen nicht nur das örtliche "KUS".
Zum 31.10.18 ist nun Schluss. Laut kürzlichem Bericht in der Nahezeitung wegen Personalmangels.
Dies hört man immer öfter und die entlegene Lage machte es sicherlich nicht einfacher.
Schade.
Die Schad & Partner Vorzeige-Limousinzucht (Bio-Betrieb) auf dem Hof wird weiter ausgebaut.
stars -
"Auch hier gehen die gastronomischen Lichter aus!" PetraIODer Pferdestall hat sich seit seinem Bestehen in unserer Region einen Namen gemacht.
Wir (mit Famlie, Freunden, Kollegen) waren immer gerne hier und zufrieden. Insbesondere für sehr gute Steakgerichte war der Pferdestall bekannt.
Aber auch für Musikevents und Tanzabende. Von weit her kamen die Gäste ins wirklich sehr abseits gelegene Einöllen mit knapp 450 Einwohnern. Auch ältere Gäste waren begeistert, dass endlich mal wieder Tanzabende geboten wurden, dann war der Parkplatz voll, Kennzeichen nicht nur das örtliche "KUS".
Zum 31.10.18 ist nun
Geschrieben am 27.10.2018 2018-10-27| Aktualisiert am
27.10.2018
Besucht am 18.08.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 126 EUR
2015 besuchten wir das Landhaus zum ersten Mal. Damals, nach einem Ausflug, „nur“ ein Salatteller. Aber ein Besuch mit positivem Erinnerungswert.
Daher sollte es mit unserem zweiten Besuch gar nicht so lange dauern. Ruck zuck sind 3 Jahre vergangen.
Ich stöberte auf der Homepage und neugierig machte mich: „Mit dem Relaunch unseres Restaurants am 01.02.2018 haben wir uns bewusst für eine Neuausrichtung entschlossen. Wir möchten ein Erlebnis bieten, was Sie so in Morbach kein zweites Mal finden. Wir haben genug von Fast Food, Pommes frites, Convenience-Produkten und qualitativ minderwertigem Essen. Unsere Vorstellung von gutem Essen bedeutet: Frisch zubereitet aus frischen Produkten mit handwerklicher Perfektion. Und darauf können Sie sich bei uns verlassen!“
Das gefiel mir, aber in meiner Erinnerung hatte ich vor 3 Jahren nicht den Eindruck, dass hier überhaupt Convenience angeboten wurde.
Die kreative Speisekarte ist online einsehbar, auch die regionalen Lieferanten (teilweise Bio). Das machte Appetit auf einen sofortigen Besuch. Glück gehabt, die freundliche Dame am Telefon hatte noch einen Tisch für uns am gleichen Abend frei.
Das Hotel liegt sehr ruhig am Rande von Morbach. Parkplätze sind vor dem Haus ausreichend verfügbar. .
Der Eingangs- / Rezeptionsbereich ist sehr kühl und nüchtern. Vielleicht wird dies im Zuge der stetigen Renovierungen (aktuell die Zimmer bis 2019) noch verändert.
Nach links geht es in das gemütliche Restaurant mit angebautem Wintergarten. Restaurant mit Blick zum Wintergarten
Eine junge Mitarbeiterin begrüßte uns und begleitete uns zum Tisch im Wintergarten. Das Restaurant war bereits gut besucht.
Die Karte wurde gereicht und obwohl ich mich ja schon morgens informiert hatte, fiel die Entscheidung gar nicht leicht.
6 Vorspeisen
6 Hauptspeisen
1 großer Salatteller mit Käse / Lachs oder Roastbeafstreifen zu Wahl
3 Nachspeisen
Die Speisen angenehm überschaubar, gut und abwechslungsreich zusammengestellt, sicherlich für jeden was dabei. So geht Frischeküche.
Zum Aperitif bestellten wir 2 Gläser Winzersekt, Riesling trocken vom bekannten Moselweingut Markus Molitor. 0, 1 l - € 6,50.
2 Flaschen Schwollener Mineralwasser, 0,75 l - € 5,70, sollten es an diesem heißen Sommerabend noch werden.
Zum Essen wählten wir einen trockenen Chardonnay-Weissburgunder, ebenfalls von der Mosel, Weingut Jakob Faber. 0,2 l - € 5,90.
Kurz nach unserem feinperligen Aperitif wurden drei Sorten frisches Brot und ein gewürzter Frischkäse mit feinstem Olivenöl und frischen Kräutern als Küchengruß serviert. Küchengruß
Eine feine Überbrückung der Wartezeit bis zu unserer Vorspeise: Bunter Blattsalat mit gebratenen Pfifferlingen, Bio-Weißkraut, gerösteten Sonnenblumenkernen, Joghurt-Senf-Dressing und Steinofenbrot-Chips - € 12,00
Den Pfifferlingen konnten wir nicht widerstehen. Normalerweise sind wir selbst eifrige Sammler, aber bei der diesjährigen Trockenheit war rein gar nichts zu finden.
Wir wurden nicht enttäuscht. Eine reichliche Portion knackiger Salat und Pfifferlinge in sehr guter Qualität. Das Weißkraut schön knackig und gut mit dem hervorragenden Dressing durchmischt. Obenauf die knusprigen Brotchips. Bunter Blattsalat mit gebratenen Pfifferlingen
Zum Salat wurden separat noch einige Scheiben dieses Steinofenbrotes gereicht.
Auch bei unserer Hauptspeise waren wir uns einig: In Birkensaft pochiertes Börfinker Saiblingsfilet mit Rettich, Apfel, eingelegten Radieschen, Kräutern und Bio-Kartoffelcreme - € 22,00
Allerdings tauschte ich die Kartoffelcreme in Kartoffel-Blätterteigkuchen. Die Mitarbeiterin wies mich darauf hin, dass eventuell ein Aufpreis genommen wird. € 4,00 fanden sich später auf dem Rechnungsbeleg. Vollkommen ok, denn dieser „Kuchen“ war eine große Portion und auch sicherlich aufwendiger in der Herstellung.
Jetzt übernahm der Chef persönlich den Service. Das junge Mädel hatte wohl Feierabend.
Beide Teller konnten sich sehen lassen, dekoriert mit Borretschblüten und Blutampfer!
Die Saiblinge stammen vom Forellenhof Trauntal, nur wenige Kilometer entfernt. Die Filets grätenfrei und saftig. Dazu das cremig-aufgeschäumte Sößchen mit Birkenwasser. Die leichte Süße durch das Birkenwasser war eine tolle Kombination mit der Säure des hauchdünnen Rettichs, der feinen Apfelwürfel und der eingelegten (wohl milchsauer-vergorenen) Radieschen. Das Birkenwasser hier im Hunsrück mit einzubinden fand ich eine ganz tolle Idee! Ein Bezug zu unseren schönen Wäldern, Wanderwegen, Nationalpark.
Wir konnten und wollten an diesem Abend unmöglich auf ein Dessert verzichten.
Also für uns: Melonen-Carpaccio mit Sauerrahmeis, Nougat, Beeren und gerösteten Haferflocken - € 9,00 unsere Wahl. Die unterschiedlichen Aromen ergänzten sich bestens. 2 Melonensorten, feinstes Nougat für die Süße, Beeren brachten ein wenig Säure und die gerösteten Haferflocken ein natürliches, knusprig-nussiges Aroma. Melonen-Carpaccio mit Sauerrahmeis
Das cremige Sauerrahmeis war mein Favorit auf dem schönen Desserteller, aber das war vorher schon klar.
Zum Schluss ergab sich noch ein sehr netter Plausch mit dem Inhaber. Hotel und Restaurant erfreut sich an zahlreichen Gästen. Wanderer, Biker, aber auch viele Geschäftsreisende der umliegenden Industriebetriebe sind hier gerne Gast. Und Leute wie wir! Fasten kann man hier auch. Aber wer will das aushalten bei der dieser feinen Küche?
Wir wurden sehr herzlich verabschiedet, fühlten uns schon als Stammgäste.
Fest steht: Bis zum nächsten Besuch wird es nicht wieder 3 Jahre dauern!
2015 besuchten wir das Landhaus zum ersten Mal. Damals, nach einem Ausflug, „nur“ ein Salatteller. Aber ein Besuch mit positivem Erinnerungswert.
Daher sollte es mit unserem zweiten Besuch gar nicht so lange dauern. Ruck zuck sind 3 Jahre vergangen.
Ich stöberte auf der Homepage und neugierig machte mich:
„Mit dem Relaunch unseres Restaurants am 01.02.2018 haben wir uns bewusst für eine Neuausrichtung entschlossen.
Wir möchten ein Erlebnis bieten, was Sie so in Morbach kein zweites Mal finden. Wir haben genug von Fast Food, Pommes... mehr lesen
Landhaus Am Kirschbaum
Landhaus Am Kirschbaum€-€€€Restaurant, Hotel0653393950Am Kirschbaum 55, 54497 Morbach
4.5 stars -
"Gelebte hunsrücker Wurzeln, modern und frisch präsentiert!" PetraIO2015 besuchten wir das Landhaus zum ersten Mal. Damals, nach einem Ausflug, „nur“ ein Salatteller. Aber ein Besuch mit positivem Erinnerungswert.
Daher sollte es mit unserem zweiten Besuch gar nicht so lange dauern. Ruck zuck sind 3 Jahre vergangen.
Ich stöberte auf der Homepage und neugierig machte mich:
„Mit dem Relaunch unseres Restaurants am 01.02.2018 haben wir uns bewusst für eine Neuausrichtung entschlossen.
Wir möchten ein Erlebnis bieten, was Sie so in Morbach kein zweites Mal finden. Wir haben genug von Fast Food, Pommes
Geschrieben am 26.10.2018 2018-10-26| Aktualisiert am
26.10.2018
Bei der Suche im August spontan eine Übernachtung in der Eifel zu buchen googlete ich mir die Nerven wund. Und fand das idyllische Kleinod, abseits und von Teichen umgeben.
Leider war nur noch ein Zimmer unter dem Dach frei. Die freundliche Dame am Telefon wies darauf hin: Dort kühlt es bei diesen Sommertemperaturen nicht ab. Außerdem würde das Abendessen, auf Grund einer Hochzeitsfeier, für die übrigen Hausgäste als Buffet gereicht. Das wurde also auch nichts.
Auf der Heimreise wollten wir uns dieses Fleckchen trotzdem gerne ansehen. Vielleicht klappt es ja ein anderes Mal mit der Buchung.
Am Nachmittag trafen wir ein. Die reichlichen Parkplätze um das Anwesen fast vollständig belegt. Mit Mühe fanden wir noch eine Parkmöglichkeit.
Wunderschön ist es hier! Wir waren sofort begeistert und machten zuerst mal einen Spaziergang um das Anwesen mitten im Grünen. . Außensauna mit Badeteich Blick zum Hotel
Danach betraten wir durch den Haupteingang das rustikale Foyer des Hotels, die Mitarbeiterinnen nahmen keine Notiz von uns. Foyer
Wir suchten uns den Weg auf die geräumige Terrasse und fanden einen kleinen freien Tisch.
Diese Terrasse grenzt an einen schönen Teich mit Wasserspiel, Schwänen und Enten. Ein Ruderboot steht den Gästen zur Verfügung. Alles toll. .
Wir fanden einen kleinen Tisch und nahmen Platz. Und warteten, und warteten. Die Terrasse war gut besucht, Mitarbeiter aber ausreichend vorhanden. Irgendwann nahm eine Servicedame Notiz von uns und fragte nach unseren Wünschen. Ich fragte nach der Karte, mein Mann nach dem Kuchenangebot. Die „Vesperkarte“ traf so gar nicht meinen Nerv.
Also für meinen Mann 1 Stück Schwarzwälder-Kirschtorte - € 3,30 und eine Tasse Kaffee - € 2,60.
Für mich? Ein Mineralwasser, 0,25 l - € 2,50. Frau muss auch mal genügsam sein.
Und wieder stellte sich mir die Frage: Wie fühlt sich der Konditor wenn er die Getränkepreise mit seinem Handwerk vergleicht?
Nun… die Torte kam und der Preis war angemessen. Denn so richtig sahnig-frisch war sie nicht und auch geschmacklich geht es wohl besser. Schwarzwälder-Kirschtorte
Und da kennt sich mein Mann wirklich aus!
Meine Bewertung will ich gar nicht von einem Stück Torte abhängig machen. Was wirklich störte war ein unaufmerksamer, steifer und nicht gastfreundlicher Service. Man fühlte sich keinesfalls willkommen und wurde recht ignorant abgefertigt.
Sehr schade, nicht passend zum Haus (sollte hier am Betriebsklima gearbeitet werden?) und so waren wir recht froh, hier mal nur kurz reingeschnuppert zu haben. Eine Buchung ist trotz der wunderschönen Lage mit Teichen, darunter ein Badeteich (MEINS!) ist in weite Ferne gerückt.
Ambiente innen und außen top - Service flop.
Schaut man sich andere Bewertungen an, scheint unser Eindruck nicht so falsch so sein.
Bei der Suche im August spontan eine Übernachtung in der Eifel zu buchen googlete ich mir die Nerven wund. Und fand das idyllische Kleinod, abseits und von Teichen umgeben.
Leider war nur noch ein Zimmer unter dem Dach frei. Die freundliche Dame am Telefon wies darauf hin: Dort kühlt es bei diesen Sommertemperaturen nicht ab. Außerdem würde das Abendessen, auf Grund einer Hochzeitsfeier, für die übrigen Hausgäste als Buffet gereicht. Das wurde also auch nichts.
Auf der Heimreise wollten wir uns dieses... mehr lesen
2.0 stars -
"Hotel ausgebucht – Glück gehabt?" PetraIOBei der Suche im August spontan eine Übernachtung in der Eifel zu buchen googlete ich mir die Nerven wund. Und fand das idyllische Kleinod, abseits und von Teichen umgeben.
Leider war nur noch ein Zimmer unter dem Dach frei. Die freundliche Dame am Telefon wies darauf hin: Dort kühlt es bei diesen Sommertemperaturen nicht ab. Außerdem würde das Abendessen, auf Grund einer Hochzeitsfeier, für die übrigen Hausgäste als Buffet gereicht. Das wurde also auch nichts.
Auf der Heimreise wollten wir uns dieses
Sehr schade: Seit dem 1. Oktober 2018 ist das Lauterecker Brauhaus geschlossen. Ein Nachfolger wird gesucht.
Schade. Wieder eine Möglichkeit der gepflegten und geselligen Einkehr in Lauterecken weniger.
Das Brauhaus liegt direkt an der Fahrraddraisinenstrecke und war bei Draisinengästen eine beliebte Einkehrmöglichkeit. Aber auch sonstige Ausflügler und Einheimische waren hier gerne Gast. In das ehemalige Bahnhofsgebäude wurde die vergangenen Jahre viel investiert, der Biergarten sehr einladend.
Hoffentlich findet sich spätestens zum Draisinen-Saisonstart 2019 ein guter Nachfolger!
Kein Oktoberfest!
Sehr schade: Seit dem 1. Oktober 2018 ist das Lauterecker Brauhaus geschlossen. Ein Nachfolger wird gesucht.
Schade. Wieder eine Möglichkeit der gepflegten und geselligen Einkehr in Lauterecken weniger.
Das Brauhaus liegt direkt an der Fahrraddraisinenstrecke und war bei Draisinengästen eine beliebte Einkehrmöglichkeit. Aber auch sonstige Ausflügler und Einheimische waren hier gerne Gast. In das ehemalige Bahnhofsgebäude wurde die vergangenen Jahre viel investiert, der Biergarten sehr einladend.
Hoffentlich findet sich spätestens zum Draisinen-Saisonstart 2019 ein guter Nachfolger!
stars -
"Brauhaus sucht neuen Betreiber / Eigentümer" PetraIOKein Oktoberfest!
Sehr schade: Seit dem 1. Oktober 2018 ist das Lauterecker Brauhaus geschlossen. Ein Nachfolger wird gesucht.
Schade. Wieder eine Möglichkeit der gepflegten und geselligen Einkehr in Lauterecken weniger.
Das Brauhaus liegt direkt an der Fahrraddraisinenstrecke und war bei Draisinengästen eine beliebte Einkehrmöglichkeit. Aber auch sonstige Ausflügler und Einheimische waren hier gerne Gast. In das ehemalige Bahnhofsgebäude wurde die vergangenen Jahre viel investiert, der Biergarten sehr einladend.
Hoffentlich findet sich spätestens zum Draisinen-Saisonstart 2019 ein guter Nachfolger!
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Anreise umweltfreundlich mit Zug und Bus. Auto mag ich eigentlich lieber. Aber nur für das Parken wäre das 4-fache des Anreisetickets fällig geworden. Außerdem war sicher: Während dieser Woche brauche ich kein Auto.
Wider Erwarten funktionierte die Anreise sehr entspannt und reibungslos.
Von der Bushaltestelle zum Best Western Hotel war es nur 1 Gehminute.
Vorab hatte ich mich im Internet schon über das Hotel informiert. Verkehrsgünstige Lage, direkt angrenzend zur Trierer Altstadt. Das äußerliche Erscheinungsbild: Na ja…. freiwillig hätte ich hier nicht gebucht. Bis vor Kurzem gehörte das Haus zur Penta Hotelkette. Der Namenszug am Gebäude nur notdürftig entfernt, noch gut erkennbar.
Einen guten Eindruck machte das nicht.
Aufatmen beim Betreten der Lobby am frühen Abend. Zwar recht dunkel, aber modern und sehr gepflegt.
Rezeption und Bar gehen ineinander über. Es gibt verschiedene abgeteilte Loungeecken, hier kann man gemütlich als Gruppe sitzen.
Mit dem Seminarauftakt ging es sofort los. Danach empfing uns die Hotelleitung zu einem erfrischenden Aperitif mit Gin und berichtete kurz und interessant über die geplanten Renovierungen seit der Übernahme von Penta.
Das erklärte und milderte die ersten Eindrücke.
Zum Abendessen war für unsere Gruppe auf der ruhigen Terrasse der Hotelrückseite eingedeckt. Bei diesem Sommer kein Problem auch noch Mitte September abends draußen zu sitzen.
Bei der Anmeldung gab ich bei den Speisenwünschen „vegetarisch“ an. War es ein Fehler? Die Gerichte mit Fleisch sahen alle besser aus. Aber bei der stramm kalkulierten Seminarteilnehmer-Vollpension würde ich das gebotene Fleisch sowieso nicht essen.
An diesem Montag gab es dann eine heiße Kartoffelsuppe als Vorspeise. Diese war ok, feinsämig und kräftig gewürzt.
Frische Petersilie konnte nicht über den „Brühwürfelgeschmack“ hinwegtäuschen.
Zum Hauptgang gab es für mich dann eine großzügige Portion vegetarische Fertigmaultaschen in Fertigbrühe mit sehr fester, geschmacksarmer Gemüsefüllung.
Weniger, dafür ordentlich zubereitet, wäre mehr gewesen. Beste Gelegenheit, die angestrebte Diät einzuläuten.
Das war nix und 3 der 7 Maultaschen reichten mir.
Die Steigerung am Dienstag Abend:
Ich freute mich auf die angekündigte Vorspeise: Kartoffelpuffer, Räucherlachs, Sour Cream.
Vorweg wurde frisches Baguette und Butter serviert (wie am Vortag).
Dann die Vorspeise und ich war froh, dass noch Baguette übrig war. Die Fertig-Kartoffelpuffer mutierten zwischen diesen widerlichen „Pringels-Chips“ und Pappmasché.
Ungenießbar, undefinierbar, richtig schlecht. Dieses „Etwas“ ging komplett zurück. Der Räucherlachs konnte es auch nicht raushauen, keine gute Qualität. Der Lieferant der Sourcream und des Baguettes war am Erträglichsten!
Es folgte meine vegetarische Pizza mit Spinat und Feta.
Dieses „Etwas“ als Pizza zu bezeichnen war ein persönlicher Angriff auf jeden italienischen Pizzabäcker!
Ein trockener, harter Fertigfladen. Hier war niemals das Leben gärender Hefe drin. Spinat tot, Fetawürfel ohne Eigengeschmack. Diese Fertigpizza noch mit einem dunklen langen Haar zu dekorieren muss man erst einmal schaffen! Kein Foto, ich wollte meinen Tischnachbarn nicht den Appetit verderben. Ich war schnell durch, da blieb fast alles übrig. Alternativen für die nächsten Abendmahlzeiten hatte ich schon im Kopf!
Sicherlich kann man sich eine Woche so ernähren, aber ich will und muss es zum Glück nicht!
Für ordentliches, sauberes Einzelzimmer mit Vollpension wurden auf der Teilnahmebestätigung € 161,34 ausgewiesen. Das Einzelzimmer bei Onlinebuchung ca. € 80,-- pro Nacht (über den Seminaranbieter sicherlich günstiger).
Bleiben gute € 80,00 für Frühstück, Mittagsbuffet und Abendessen (Mittwoch und Donnerstag als Buffet. Da war Luft nach oben.
Das Frühstücksbuffet war vielseitig und gut Das Frühstück reißt die Punktevergabe „Essen“ hoch.
Das Mittagessen wurde als Buffet angeboten, das passt für die Seminarpause und ist unkompliziert. Blattsalate frisch, der Rest: Convenience.
Mittwochs gab es auch abends Buffet, donnerstags lud der Seminaranbieter in ein etabliertes trierer Restaurant ein (sehr aufmerksam um dem Hotelkoller vorzubeugen). Ich hatte aber an diesem Abend ein Date mit meinem Ex-Freund in Trier).
Fazit:
Ein richtig tolles Seminar mit stimmigen Rahmenprogramm (Stadtführung, Weinprobe im ältesten Weinkeller „Vereinigte Hospitien“, Abendessen im „Wirtshaus zur Glocke am Donnerstagabend)!
Geräumiges Doppelzimmer zur Einzelnutzung, etwas „in die Jahre gekommen“ aber sauber und gepflegt.
Meinen „Ex-Freund“ konnte ich unkompliziert und günstig (mit separater Abrechnung) von Donnerstag auf Freitag in meinem Zimmer nachbuchen.
Die Mitarbeiter im Restaurant und im Hotelservice alle sehr freundlich, hilfsbereit und gastorientiert.
Wer Trier günstig, zentral, gepflegt und mit ordentlichem Frühstück erkunden will, kann hier buchen.
Den Gesamteindruck heben Sauberkeit und Service.