Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 963562x gelesen 16466x "Hilfreich" 15231x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 15.10.2022 2022-10-15| Aktualisiert am
16.10.2022
Besucht am 25.06.2022Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Mit unseren Freunden hatten wir einen sehr abwechslungsreichen und wunderschönen Tag bei Kaiserwetter verbracht.
Für den Abend hatte ich in der Schwarzwaldtanne reserviert.
Unsere Freunde und mein Mann ließen mir hier gerne „freie Hand“.
Einerseits nett, andererseits war ich verantwortlich für einen hoffentlich zufriedenstellenden Abend.
Ich entschied: Wenn Schwarzwald, dann regional. Also keine Pizzeria etc.
Die Schwarzwaldtanne kannten wir alle noch nicht. Ich hatte sie „ergooglet“.
Das Landhotel liegt etwas außerhalb von Oberkirch. Umgeben von Wein- und Obstanbau.
Parkplätze stehen den Gästen direkt am Haus zur Verfügung. .
Wir betraten das Restaurant seitlich über die Terrasse. Hier waren wir auch gleich goldrichtig.
Eine Dame begrüßte uns und zeigte uns den reservierten Tisch auf der Terrasse.
Auf Sonnenschirme kann das Restaurant verzichten. Zwei große Walnussbäume waren die klimafreundlichen Schattenspender. .
Hier saßen wir wirklich sehr schön.
Aperitifempfehlungen konnten wir an der großen Schiefertafel lesen. Und die lasen sich schon mal gut. Aperitifempfehlung
Natürlich wurden auch die Speisekarten gereicht.
Wenig später gaben wir unsere Bestellung auf. Mineralwasser durfte an diesem heißen Tag nicht fehlen.
Beim Aperitif blieben wir bei der Tafelempfehlung: 3 x Sommerschorle: Rosé, Limette, Minze, Eis, aufgefüllt mit Mineralwasser - € 3,90 Sommerschorle 1 x Geeistes Himbeerle: Eisgekühlte Himbeeren, aufgefüllt mit Rosé und Sekt - € 5,90 Geeistes Himbeerle
Mein Mann und ich bestellten die Sommerschorle, fanden wir passend.
Bei der Hitze war diese genau die richtige Wahl. Richtig toll erfrischend und leicht!
Aber auch der himbeerige Aperitif kam gegenüber gut an.
Eine kleine Aufmerksamkeit des Hauses vorweg: Baguette und tolles Haselnussbrot mit gut gewürztem Frischkäseaufstrich. Da griffen wir gerne zu!
Unsere Vorspeisen:
Für meinen Mann: Knoblauchcremesuppe mit Shrimps, dazu Parmesan-Brotchip - € 5,90. Knoblauchcremesuppe mit Shrimps
Die Suppe hielt, was sie versprach. Und mein Mann war happy! Knoblauch liebt er und die Suppe war feinsämig mit dem Knoblauch abgeschmeckt. Die Shrimps waren erwartungsgemäß untergetaucht, aber in anständiger Portion enthalten. Knusperchip dazu. Mein Mann hob den Daumen und ich nach dem Probelöffel auch.
Wildschweinsalami mit Feigen und grünem Pfeffer, serviert mit lauwarmen Pfifferlingsalat - € 10,80.
So gutbürgerlich wie der Gasthof auch erschien, beide Vorspeisen waren wirklich kreativ.
Nicht erwartet hatte ich, dass die Feigen in der Wildschweinsalami verarbeitet wurden. Ebenso der grüne Pfeffer. Auf den Teller kam eine für mich wirklich neue und tolle würzig-fruchtige Salami –ganz klasse! Wildschweinsalami mit Feigen und grünem Pfeffer, Pfifferlingsalat
Dazu ein Salatbouquet mit frischen leicht gebratenen Pfifferlingen mit frischer Petersilie. Endlich mal Pfifferlinge! Bei uns war es einfach zu trocken, da gab es mal wieder keine Pfifferlinge.
Weiter ging es mit unseren Hauptspeisen nach angenehmer Wartezeit.
Für meinen Mann: Champignon-Rahmschnitzel von der Putenbrust, natur gebraten. Serviert mit Champignonrahmsauce, hausgemachten Spätzle und bunt gemischtem Salatteller – kleine Portion € 13,90. Champignon-Rahmschnitzel von der Putenbrust
Über seine Wahl wunderte ich mich. Und leider passte das Gericht dann geschmacklich weniger.
Das Putenschnitzel war doch etwas mehliert gebraten und darauf die gebundene Rahmsauce mit Champigons. Das Beste waren die frischen Kräuter obenauf. Liebevolle Orangenscheibe mit geschnitzer Karotte – willkommen in den 80ern. Punkten konnten die Spätzle.
Das Gericht hat bestimmt Liebhaber – alles Geschmacksache – für meinen Mann ein (erträglicher) Fehlgriff.
Unser Freund bestellte zum Hauptgang und war zufrieden: Tannenpfännnle- serviert in der Steakpfanne – Schweinerückensteak überbacken mit Rahmchampignons, Speck, Kräutern und Käse, dazu buntes Marktgemüse und hausgemachte Spätzle - € 17,80 Tannenpfännle
Die Damen entschieden sich für. Forelle von der Forellenzucht Schwarz/Oberhamersbach, fangfrisch aus unserem Bassin. Gebraten mit Mandelbutter, Salzkartoffeln (getauscht in Pommes) und einem bunten Blattsalat - € 19,50.
Die beste Wahl! Forelle mit Mandelbutter
Perfekt gebraten wurden die Forellen serviert. Mit reichlich goldgelb gebräunten Mandeln und gebräunter Butter bedeckt. Die Forellen waren spitze.
Natürlich passen Salzkartoffeln klassisch zur Forelle. Wir waren uns spontan irgendwie pommeseinig. Und wurden mit einer Schale goldgelber feiner Pommes belohnt. Pommes
Und auch die Beilagensalate punkteten. Knackig, frisch, vielfältig. Gutes Dressing. Beilagensalat
Das war ein sehr schöner und rundum angenehmer Abend.
Bei interessanten Gesprächen konnten wir wohl beschattet unsere Speisen genießen.
Für ein Dessert waren wir alle zu satt.
Was fehlt? Die weiteren Getränke. Natürlich tranken 3 (Nichtfahrer) von 4 gute badischen Weine zum Essen. Da unsere Freunde aber alle Getränke (für unsere Fahrdienste) übernahmen, versagt hier mein Gedächtnis.
Die Innenräume sind ebenfalls einladend und sehr gepflegt. Toiletten im Untergeschoss, also nicht gehbindertengerecht.
Wir empfehlen den freundlichen Gasthof gerne weiter. Hier wird eine ordentliche Küche geboten. Saisonal, bürgerlich und auch das Kreative kommt nicht zur kurz.
Bewertet wurden von mir nur unsere bestellten Gerichte.
Mit unseren Freunden hatten wir einen sehr abwechslungsreichen und wunderschönen Tag bei Kaiserwetter verbracht.
Für den Abend hatte ich in der Schwarzwaldtanne reserviert.
Unsere Freunde und mein Mann ließen mir hier gerne „freie Hand“.
Einerseits nett, andererseits war ich verantwortlich für einen hoffentlich zufriedenstellenden Abend.
Ich entschied: Wenn Schwarzwald, dann regional. Also keine Pizzeria etc.
Die Schwarzwaldtanne kannten wir alle noch nicht. Ich hatte sie „ergooglet“.
Das Landhotel liegt etwas außerhalb von Oberkirch. Umgeben von Wein- und Obstanbau.
Parkplätze stehen den Gästen direkt am... mehr lesen
Restaurant Zur Schwarzwaldtanne
Restaurant Zur Schwarzwaldtanne€-€€€Restaurant07802981843Niederlehen 2, 77704 Oberkirch
4.0 stars -
"Schöne Einkehr für einen geselligen Abend mit guten Speisen." PetraIOMit unseren Freunden hatten wir einen sehr abwechslungsreichen und wunderschönen Tag bei Kaiserwetter verbracht.
Für den Abend hatte ich in der Schwarzwaldtanne reserviert.
Unsere Freunde und mein Mann ließen mir hier gerne „freie Hand“.
Einerseits nett, andererseits war ich verantwortlich für einen hoffentlich zufriedenstellenden Abend.
Ich entschied: Wenn Schwarzwald, dann regional. Also keine Pizzeria etc.
Die Schwarzwaldtanne kannten wir alle noch nicht. Ich hatte sie „ergooglet“.
Das Landhotel liegt etwas außerhalb von Oberkirch. Umgeben von Wein- und Obstanbau.
Parkplätze stehen den Gästen direkt am
Geschrieben am 14.10.2022 2022-10-14| Aktualisiert am
14.10.2022
… allerdings nicht wie geplant für ein „richtiges“ Essen.
Ausflugstag mit unseren Freunden bei perfektem Wetter.
Nach den wunderschönen Allerheiligen Wasserfällen besuchten wir die Schauenburg.
Die Besichtigung der Burg fand stark eingeschränkt statt. Dafür durften wir aus sicherer Entfernung und ohne zu stören einer Trauung unter freiem Himmel beiwohnen.
Wir traten den ordentlichen Rückzug an. Die romantische Trauung wollten wir nicht stören.
Also Einkehr in der Burgwirtschaft am Nachmittag. .
Und siehe da: Hier war ein separater Bereich wunderschön für die Hochzeitsgesellschaft eingedeckt! für die Hochzeitsgäste
Keine Frage: Hier kann man feiern!
Das Serviceteam begrüßte uns trotz erwarteter Gesellschaft routiniert und freundlich.
Schnell waren wir mit Wasser, Bier und Wein versorgt.
Der Blick zur Burg, der Blick ins Tal.
Unsere Vorfahren verstanden schon, schöne Plätze zu finden.
Unsere Freunde wurden Eisbechern versorgt.
Und ich? Fragte, ob ein kleiner Salat für den Zwischenhunger möglich sei.
Der Serviceherr erfreute uns ab dem ersten Moment mit seiner frohen und positiven Art.
Die Antwort kam sofort: Gar kein Problem zur besten Kaffee- und Kuchenzeit einen Salat zu servieren.
Wenig später wurde ich mit marinierten Rohkostsalaten und Blattsalat versorgt.
Alles frisch, feines Dressing. Genau meine Zwischenmalzeit. Feiner Salatteller
Kleine Rast mit Aussicht.
Alle guten Dinge sind 3! Die Ortenau ist das Reisen wert. Beim nächsten Besuch reservieren wir für eine „richtige“ Mahlzeit.
… allerdings nicht wie geplant für ein „richtiges“ Essen.
Ausflugstag mit unseren Freunden bei perfektem Wetter.
Nach den wunderschönen Allerheiligen Wasserfällen besuchten wir die Schauenburg.
Die Besichtigung der Burg fand stark eingeschränkt statt. Dafür durften wir aus sicherer Entfernung und ohne zu stören einer Trauung unter freiem Himmel beiwohnen.
Wir traten den ordentlichen Rückzug an. Die romantische Trauung wollten wir nicht stören.
Also Einkehr in der Burgwirtschaft am Nachmittag.
Und siehe da: Hier war ein separater Bereich wunderschön für die Hochzeitsgesellschaft eingedeckt!
Keine Frage:... mehr lesen
4.0 stars -
"Wie 2020 versprochen: Wir kamen wieder…" PetraIO… allerdings nicht wie geplant für ein „richtiges“ Essen.
Ausflugstag mit unseren Freunden bei perfektem Wetter.
Nach den wunderschönen Allerheiligen Wasserfällen besuchten wir die Schauenburg.
Die Besichtigung der Burg fand stark eingeschränkt statt. Dafür durften wir aus sicherer Entfernung und ohne zu stören einer Trauung unter freiem Himmel beiwohnen.
Wir traten den ordentlichen Rückzug an. Die romantische Trauung wollten wir nicht stören.
Also Einkehr in der Burgwirtschaft am Nachmittag.
Und siehe da: Hier war ein separater Bereich wunderschön für die Hochzeitsgesellschaft eingedeckt!
Keine Frage:
Geschrieben am 14.10.2022 2022-10-14| Aktualisiert am
14.10.2022
Besucht am 24.06.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
Mein Mann war 2020 und 2021 zur Reha in Durbach.
2021 lernten sich zuerst in die Gattinen und dann die die Reha-Gatten kennen.
Das war damals in der Frühstückspension der einsamen Ehefrauen eine lustige Situation, denn die Frauen (die sich sofort sympathisch waren) stellen die Herren gegenseitig vor.
Der Kontakt blieb und recht spontan passte bei uns Vieren ein Wochenendtreffen.
Wo?
Schnell fiel die Entscheidung auf Durbach mit Unterbringung in der bekannten Pension.
Für den Abend hatte ich vorab telefonisch im Gasthof Engel reserviert.
Seit über 120 Jahren ist der Engel in Familienbesitz.
Die Herren kannten den Gasthof bereits von einem Besuch im vergangenen Jahr und waren damals sehr angetan. Jetzt durften die Frauen mit.
Wir übernahmen den Fahrdienst. Die Stuttgarter Freunde hatten eine recht anstrengende Anreise hinter sich. So trafen wir gemeinsam am Restaurant ein. Die hauseigenen Parkplätze waren alle belegt. Aber am Fahrbahnrand vor dem Gasthof durfte man auch parken.
Gehbehindertengerecht ist das Haus nicht. Am Eingang galt es eine kleine Treppe zu überwinden.
Wir nannten unsere Reservierung und wurden zum Tisch begleitet.
Die Gasträume sind hell und die Tische sehr gepflegt mit gestärkten Tischtüchern, Kerze und frischer Rose eingedeckt. .
Die Karten mit abwechslungsreichen Speisen wurden gereicht. Gute deutsch-badische Gerichte, Saisonales, aber auch einige mediterrane Gerichte wurden angeboten. Da fiel die Entscheidung gar nicht leicht.
Wenig später gaben wir unsere Getränkewünsche auf: 1 Mineralwasser, 0,75 l - € 4,70 1 Oberkircher Grauburgunder, trocken 0,25 l - € 5,50 1 Durbacher Plauelrain, Riesling, trocken, Weingut Andreas Laible – 0,25 l - € 9,80
Die Serviceherren waren in ihrer Freundlichkeit sehr verhalten.
Mit der Getränkeversorgung dauerte es recht lange.
Das Restaurant war zwar noch gut besucht, aber es waren ausreichend Servicekräfte im Einsatz.
Dafür war bei der Abfrage unserer Speisenwünsche viel Ungeduld seitens des Serviceherrn im Spiel.
Mein Mann und ich wählten als Vorspeise den bunten gemischten Salat mit Gartenkräutern und Kracherle - € 5,50. Vorspeisensalat
Auch die Wartezeit auf die Vorspeisen war mit fast 45 Minuten sehr lange.
Wer mich hier kennt weiß: Wir meckern so gut wie nie über Wartezeiten. Denn wir gehen essen um zu genießen. Und wenn die Speisen frisch gemacht sind, dann warten wir gerne.
Im Vorjahr gab es noch einen Küchengruß, berichteten die Herren. Der hätte die Wartezeit schon etwas mildern können. Mein Frühstück war ausgefallen, das Mittagessen leider auch und war richtig hungrig.
Die servierten Salate wussten aber absolut zu gefallen. Verschiedene separat marinierte Rohkostsalate (Gurke, Karotte, Rettich, Rotkraut..) und Blattsalate und Radieschen. Die Gartenkräuter waren Kressesprossen. Die Kracherle waren frisch geröstet und richtig gut. Wie auch das leichte cremige Dressing.
Ein bisschen Brot zum Salat wäre willkommen gewesen. Stand aber nicht auf der Karte, gab es auch nicht.
Unsere Hauptspeisen wurden nicht gemeinsam serviert. Mein Gericht wurde mit deutlichem Abstand als Letztes serviert. Zum Glück begannen die anderen mit dem Essen und warteten nicht auf mich. Sonst wäre nur mein Essen noch heiß gewesen.
Mit Pesto gebratene Seeteufelmedaillons auf Ratatouille mit Bandnudeln - € 28,50.
Die Wahl meines Mannes. Seeteufelmedaillons auf Ratatouille mit Bandnudeln
3 große und perfekt von den typischen grauen Häutchen befreite Medaillons wurden serviert.
Sie wurden nicht mit dem Pesto gebraten, zum Glück. Denn so überzeugte der Edelfisch mit sehr guten Eigenaroma und Saftigkeit. Das Pesto dezent und frisch, nicht verkocht oder sogar „verbittert“ durchs Braten.
Das Ratatouille fein gewürfelt und klassisch gewürzt. Die reichliche Portion feiner Bandnudeln wurde separat gereicht. Die Bandnudeln waren perfekt al dente gegart.
Mein Hauptgang fand auch den Weg zu mir: Nüsschen vom Nesselrieder Reh mit Rahmpilzen, Butterspätzle und Preiselbeeren - € 24,50.
Vielleicht musste ich länger warten, weil sich bis zur Küche mein großer Hunger herumgesprochen hatte? Jedenfalls wurde ich üppig von der Küche bedacht!
Butterzarte Scheiben vom Reh mit einer klassischen und einer aromatischen Sauce zum Niederknien. Die schmeckte nach ordentlichem Handwerk bei dem sicherlich auch Rot- und / oder Portwein mitspielen durften.
Die Pilze wurden auf meinen Wunsch ohne Rahm zubereitet und ich war entzückt, dass es Pfifferlinge waren!
Auch hier die Portion Spätzle großzügig bemessen und von sehr guter Qualität. Ich würde ihnen ein „hausgemacht“ geben. tolle Spätzle
Die Preiselbeeren wurden im separaten Weckgläschen gereicht, auch das gefiel mir sehr gut.
Der Küche bewies ich:
1. Es hat ausgezeichnet geschmeckt
2. Ich hatte Hunger
Denn übrig blieb nur etwas Preiselbeermarmelade.
Auch unsere Freunde waren mit ihren Speisen sehr zufrieden.
Als „Dessert“ bestellten mein Mann und ich 2 Espresso zu je € 2,70.
Die Toiletten befinden sich im Untergeschoss. Wohl die Seniorchefin erklärte mir den Weg und fragte nach meiner Zufriedenheit. Sie freute sich offensichtlich über das Lob zum Reh und der tollen Sauce. Sie brachte zum ersten Mal die erwartete Gastfreundlichkeit an den Tag.
Mit dem Zahlen waren wir flott durch. Offensichtlich war, dass es für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Zeit für den Feierabend wurde. Und wie sich dann im kurzen Abschiedsgespräch herausstellte, waren wohl einige schon seit dem Morgen im Einsatz.
Da war an diesem Tag beim Serviceteam wohl die Luft raus. Beim Besuch der Herren im Vorjahr gab es an der Freundlichkeit nichts auszusetzen. .
Also: Wenn es sich ergibt, kommen wir gerne wieder!
Mein Mann war 2020 und 2021 zur Reha in Durbach.
2021 lernten sich zuerst in die Gattinen und dann die die Reha-Gatten kennen.
Das war damals in der Frühstückspension der einsamen Ehefrauen eine lustige Situation, denn die Frauen (die sich sofort sympathisch waren) stellen die Herren gegenseitig vor.
Der Kontakt blieb und recht spontan passte bei uns Vieren ein Wochenendtreffen.
Wo?
Schnell fiel die Entscheidung auf Durbach mit Unterbringung in der bekannten Pension.
Für den Abend hatte ich vorab telefonisch im Gasthof Engel... mehr lesen
Gasthof im Hotel Engel
Gasthof im Hotel Engel€-€€€Restaurant, Biergarten07805919181Dorfstraße 43, 77767 Appenweier
4.0 stars -
"Gelungener Wochenendauftakt in der Ortenau!" PetraIOMein Mann war 2020 und 2021 zur Reha in Durbach.
2021 lernten sich zuerst in die Gattinen und dann die die Reha-Gatten kennen.
Das war damals in der Frühstückspension der einsamen Ehefrauen eine lustige Situation, denn die Frauen (die sich sofort sympathisch waren) stellen die Herren gegenseitig vor.
Der Kontakt blieb und recht spontan passte bei uns Vieren ein Wochenendtreffen.
Wo?
Schnell fiel die Entscheidung auf Durbach mit Unterbringung in der bekannten Pension.
Für den Abend hatte ich vorab telefonisch im Gasthof Engel
Wie immer frühstückten wir am Abreisetag nicht mehr in der Ferienwohnung.
In den letzten beiden Jahren war Ludwigslust auf der Heimfahrt unser Frühstücksstop. So war es auch an diesem Tag angedacht. Die Fahrt durch Dierhagen, unser Urlaubsort 2022 (aktueller Urlaubsort einer lieben GastroGuideKollegin die ich hiermit herzlich grüße!) sorgte für spontane Planänderung.
Wir kamen am Fischhus vorbei und wir hatten noch keinen Räucherfisch als Mitbringsel für meinen Vater kaufen können. Dies scheiterte in Zingst an einer absolut unfreundlichen Geschäftsfrau, da drehten wir uns auf dem Absatz rum im Laden.
Der Fischhus-Pavillon befindet sich mitten auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Parkplätze sind also ausreichend vorhanden. .
Eine Stufe gilt es zum Eingang der Terrasse und des Verkaufsraumes mit Toiletten zu überwinden..
An diesem frühen Vormittag waren wir die einzigen Kunden beim Betreten des Verkaufsraumes und hatten die volle Aufmerksamkeit der drei Angestellten für uns. Eine junge Dame wurde gerade angelernt.
Das komplette Fischangebot wird geboten: Frisch- und Räucherfisch, Fischsalate und schnelle Fischgerichte.
Frischfrisch schied aufgrund der langen Heimreise trotz Kühlbox aus. Nach dem wir unseren Räucherfisch gewählt hatten, entdeckten wir das Angebot der frischen Backfischbötchen zu je € 5,50.
Ein Traumfrühstück für mich, meinem Mann ist so etwas zum Frühstück ein Graus… oder?
Kein Graus! Er stimmte sofort zu.
Wenig später saßen wir draußen auf der sonnigen Terrasse. Die Bierzeltbestuhlung ist absolut ausreichend für den schnellen Imbiss.
Die frisch frittierten Backfrische im Brötchen mit Salat und ordentlich Remoularde wurden gebracht und ein guter Appetit gewünscht. Backfischbrötchen
Gut abgetropft war der heiße und knusprige Frittierfisch. Aber als leichte, fettarme Frühstückskost ging das „belegte Brötchen“ auch nicht durch.
Ich schob kleine Bedenken wegen der Fahrt zur Seite. Wir amüsierten uns köstlich über dieses Abschiedsfrühstück von der Ostsee für 2022 und es gab auch keine „Nebenwirkungen“ auf der Fahrt.
Der unfreundlichen Verkäuferin von Fisch- und Feinkost Zingst haben wir zum Glück keinen Umsatz beschert.
Im Fischhus haben wir insgesamt für € 56,00 eingekauft.
Wie immer frühstückten wir am Abreisetag nicht mehr in der Ferienwohnung.
In den letzten beiden Jahren war Ludwigslust auf der Heimfahrt unser Frühstücksstop. So war es auch an diesem Tag angedacht. Die Fahrt durch Dierhagen, unser Urlaubsort 2022 (aktueller Urlaubsort einer lieben GastroGuideKollegin die ich hiermit herzlich grüße!) sorgte für spontane Planänderung.
Wir kamen am Fischhus vorbei und wir hatten noch keinen Räucherfisch als Mitbringsel für meinen Vater kaufen können. Dies scheiterte in Zingst an einer absolut unfreundlichen Geschäftsfrau, da drehten wir... mehr lesen
Bistro Fischhus
Bistro Fischhus€-€€€Bistro, Take Away03822680747Strandstraße 25, 18347 Dierhagen
4.0 stars -
"Schnelles Ostsee-Abschiedsfrühstück" PetraIOWie immer frühstückten wir am Abreisetag nicht mehr in der Ferienwohnung.
In den letzten beiden Jahren war Ludwigslust auf der Heimfahrt unser Frühstücksstop. So war es auch an diesem Tag angedacht. Die Fahrt durch Dierhagen, unser Urlaubsort 2022 (aktueller Urlaubsort einer lieben GastroGuideKollegin die ich hiermit herzlich grüße!) sorgte für spontane Planänderung.
Wir kamen am Fischhus vorbei und wir hatten noch keinen Räucherfisch als Mitbringsel für meinen Vater kaufen können. Dies scheiterte in Zingst an einer absolut unfreundlichen Geschäftsfrau, da drehten wir
Geschrieben am 12.10.2022 2022-10-12| Aktualisiert am
12.10.2022
Kollege Jenome meldete im vergangenen Dezember das Restaurant "bis auf Weiteres geschlossen".
Dies kann ein wichtiger Hinweis für den geneigten Gast sein. Leider wird fast immer vergessen, den Betrieb wieder als
geöffnet zu melden.
Dies hole ich hiermit gerne nach. Schon seit der beginnenden Sommersaison ist das Störtebekerteam
wieder für die Gäste da.
Und noch wird keine Winterpause angekündigt. Hoffen wir, dass es so bleibt!
Kollege Jenome meldete im vergangenen Dezember das Restaurant "bis auf Weiteres geschlossen".
Dies kann ein wichtiger Hinweis für den geneigten Gast sein. Leider wird fast immer vergessen, den Betrieb wieder als
geöffnet zu melden.
Dies hole ich hiermit gerne nach. Schon seit der beginnenden Sommersaison ist das Störtebekerteam
wieder für die Gäste da.
Und noch wird keine Winterpause angekündigt. Hoffen wir, dass es so bleibt!
Restaurant Der Störtebeker
Restaurant Der Störtebeker€-€€€Restaurant, Biergarten038226544000Am Plateau 9, 18347 Dierhagen
stars -
"Der Störtebeker ist wieder am Start" PetraIOKollege Jenome meldete im vergangenen Dezember das Restaurant "bis auf Weiteres geschlossen".
Dies kann ein wichtiger Hinweis für den geneigten Gast sein. Leider wird fast immer vergessen, den Betrieb wieder als
geöffnet zu melden.
Dies hole ich hiermit gerne nach. Schon seit der beginnenden Sommersaison ist das Störtebekerteam
wieder für die Gäste da.
Und noch wird keine Winterpause angekündigt. Hoffen wir, dass es so bleibt!
Besucht am 07.06.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 23 EUR
Der letzte komplette Urlaubstag in Zingst.
Mein Mann peilte den Thüringer Bratwurststand nahe der Seebrücke an. Mit dem Chef war er inzwischen „per du“. Aber: Der Chef hatte wohl an diesem Tag frei. Und sein Vertreter hatte es mit dem ordentlichen Braten noch gar nicht drauf. Also keine Abschlussthüringer.
Wir schlenderten weiter und mir kam ein Trüffeldüftchen unter die Nase. Mein Mann roch... nix.
Meine Spürnase führte uns zum Restaurant JOHO Broiler Bar. .
Diese ist wohl recht neu und sehr gut platziert. Während unseres Urlaubes kamen wir hier oft vorbei, aber Hähnchengerichte unbekannter Herkunft sind so gar nicht unser Ding. Und es war nie viel los... warum auch immer.
So gepflegt der Außenbereich auch ist, es wirkt auch etwas steril.
Die Speisekarte lag außen an der sehr gepflegten Außenterrasse aus. Auf der Karte fand sich auch die Bestätigung, dass meine Nase funktionierte.
Wir nahmen außen Platz. Viel war auch an diesem Mittag nicht los. Ein freundlicher Mitarbeiter empfing uns sofort.
Wir stöberten in der Karte. Die konnte durchaus gefallen und es gab viele Alternativen zum Broiler.
Ratsherren Biere vom Fass wurden angeboten. Also bestellten wir mal ein Bier.
Gut gekühlt wurde es umgehend serviert und schmeckte. Pils, 0,3 l - € 3,10 Rotbier, 0,3 l – € 3,60 Ratsherrenbier
Mein Mann blieb seinem Wurstappetit treu: Joho-Currywurst – Riesenbratwurst, JOHO-Currysalsa, krosse Fritten, Trüffelmayonaise, kleiner Ackersalat - € 9,50.
Auch unsere Speisen ließen nicht lange auf sich warten. Wurden heiß serviert und „guten Appetit“ gewünscht. Kurz nach dem Servieren wurde nach unserer Zufriedenheit gefragt.
Die Currywurst schmeckte meinem Mann sehr gut und die fruchtig-pikante Salsa passte sehr gut. Currywurst
Die Pommes einfach klasse und auch der Salat (Blatt- und Krautsalat) frisch und mit angenehm cremigen Dressing angemacht.
Meine wirklich krossen Trüffelpommes waren eine riesige Portion. Trüffelpommes
Das Foto gibt die Portion im tiefen Teller gar nicht wieder. Ich war danach pappsatt. Und sie schmeckten wirklich tadellos. Es wurde ein gutes Trüffelöl verwendet, der Parmesan kam auch nicht zu kurz. Toll wäre gewesen, noch frischen Trüffel als „upgrade“ bestellen zu können. Aber auch ohne war es einfach eine sündige Leckerei.
Die Innenräume und Toiletten sind ebenfalls sehr gepflegt. Alles ist barrierefrei erreichbar.
Zum Preis-Leistungsverhältnis: Die Thüringer-Bratwurst im einfachen Brötchen auf die Hand kostete € 3,50.
Im JOHO wurden uns freundlicher Service, ein sehr gepflegtes Ambiente, angenehme Sitzplätze und gute Speisen geboten. Im Vergleich fanden wir das Preis-Leistungs-Verhältnis top.
Der letzte komplette Urlaubstag in Zingst.
Mein Mann peilte den Thüringer Bratwurststand nahe der Seebrücke an. Mit dem Chef war er inzwischen „per du“. Aber: Der Chef hatte wohl an diesem Tag frei. Und sein Vertreter hatte es mit dem ordentlichen Braten noch gar nicht drauf. Also keine Abschlussthüringer.
Wir schlenderten weiter und mir kam ein Trüffeldüftchen unter die Nase. Mein Mann roch... nix.
Meine Spürnase führte uns zum Restaurant JOHO Broiler Bar.
Diese ist wohl recht neu und sehr gut platziert.... mehr lesen
4.0 stars -
"Keine Thüringer. Aber der Trüffelfährte auf der Spur!" PetraIODer letzte komplette Urlaubstag in Zingst.
Mein Mann peilte den Thüringer Bratwurststand nahe der Seebrücke an. Mit dem Chef war er inzwischen „per du“. Aber: Der Chef hatte wohl an diesem Tag frei. Und sein Vertreter hatte es mit dem ordentlichen Braten noch gar nicht drauf. Also keine Abschlussthüringer.
Wir schlenderten weiter und mir kam ein Trüffeldüftchen unter die Nase. Mein Mann roch... nix.
Meine Spürnase führte uns zum Restaurant JOHO Broiler Bar.
Diese ist wohl recht neu und sehr gut platziert.
Geschrieben am 05.09.2022 2022-09-05| Aktualisiert am
05.09.2022
Besucht am 05.06.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 137 EUR
Auch für diesen Abend reservierte ich ca. 3. Wochen vorab telefonisch. Die Dame am Telefon war sehr routiniert.
Ich fragte für den Pfingstsonntag an. Es passte dank meiner frühzeitigen Anfrage. Eine Entscheidung stand noch an: „Möchten Sie im Restaurant oder lieber im Ponton speisen?“ Meine Gegenfrage, was empfohlen würde, lautete klar auf „Ponton“ und so reservierte ich die schwimmende Versuchung.
Das Kranichhaus liegt nicht zur Ostsee, sondern an der ruhigen Gelassenheit des Boddens. Die Lage war Grund meiner Reservierung, denn auf eine eigene Homepage verzichtet der Betrieb.
Dieser besteht aus Fischkutter-Imbiss mit sehr appetitlichem Angebot, Restaurant und dem Ponton. Restaurant und Ponton bieten die gleiche Speisekarte an. Alle 3 Betriebsbereiche liegen in Sichtweite, mit wenigen Metern Abstand, direkt am Bodden.
Die Speisekarte lese ich gerne vorab online. Ohne Homepage war leider auch keine Speisekarte einsehbar.
Ich vertraute einfach auf Fischfisch an der Ostsee.
Einige Tage vor unserer Reservierung waren wir am Bodden unterwegs. Die Vorfreude auf unseren Abend steigerte der Blick auf den Ponton. Von außen er schon mal klasse aus. Ponton No1
Gutgelaunt trafen wir zu Fuß am frühen Abend ein. Im Ponton wurden wir freundlich von einer gestandenen Servicedame empfangen.
Meine Bedenken, dass es durch die großen Glasfronten zu warm im Ponton wird, verflüchtigen sich schnell: Das Restaurant war perfekt klimatisiert. Dazu ein Tisch direkt am bodentiefen Fenster zum Wasser. Wir fühlten uns auf Anhieb ausgesprochen wohl.
Die Speisekarte wurde gereicht. Die handgeschriebene Getränkekarte fand sich als gewickelter Einband auf dem Tisch.
Wir gaben zunächst unsere ersten Getränkewünsche auf. 1 Flasche Mineralwasser St. Pellegrino - € 7,50 / 0,75 l. 1 Aperol Spritz - € 8,00 1 Prosecco - € 8,00
Ordentliche Getränkepreise – die Aussicht will bezahlt werden.
Nachdem wir mit gut gekühlten Getränken versorgt waren, wurden unsere weiteren Wünsche notiert und an die Küche (die sich im Haupthaus nebenan befindet) weitergegeben. Haupthaus
Die Küchengrüße standen für die Gäste bereit und wurden uns wenig später serviert.
Gänseleber mit Brioche und einem Confit wurde annonciert.
Ich hakte nach und es war tatsächlich eine Foie gras. Mit einem solch (ab)gehobenen Gruß rechneten wir hier wirklich nicht. Daran erfreuen konnten wir uns auch nicht.
Es mag Leser/innen geben, die uns für verrückt halten. Aber dieser Gang ging unangetastet sofort zurück.
Denn hier steht Tierquälerei für die Herstellung der Stopfleber außer Frage und dies werden wir nie unterstützen. Bedauerlich auch, wie viele Gäste den Gruß an diesem Abend ohne jeden freudigen Ausruf verputzten. Da wurde einfach gegessen ohne Wissen und ohne erkennbaren Genuss. Gourmets hätten sich wenigstens das Gestopfte auf der Zunge zergehen lassen.
Verdient grußlos warteten auf unsere Vorspeisen und die wurden nach angenehmer Wartezeit serviert.
Die dampfend heiße Zingster Fischsuppe im Kupferkesselchen - € 6,00. Mein Mann war sehr begeistert. Zingster Fischhsuppe
Ich durfte natürlich probieren und konnte die Begeisterung sehr verstehen. Eine ordentliche klare Fischbrühe mit reichlich Fisch- und frischer Gemüseeinlage. Garnierter Dill rundete die Zingster Suppe ab. Einlage Zingster Fischsuppe
Die Portion hätte fast als Hauptgang durchgehen können.
Sehr froh war auch ich mit meinem kleinen Salatteller als Vorspeise. Dieser stand nicht auf der Speisekarte, wurde aber auf Nachfrage gerne für mich und für € 5,90 gemacht.
Serviert in einer tiefen Schale fand sich eine schöne bunte Mischung von Blattsalaten und Rohkost. Vorspeisensalat
Dazu ein sehr gutes leichtes Dressing.
Der bestellte Wein wurde vor unseren Hauptspeisen, wie gewünscht, serviert. Auf der Weinkarte fanden wir den heimatlichen Nahewein: 2021er Weißburgunder Halbstück, trocken, Weingut Gut Hermannsberg - € 30,90 / 0,7 l. Das Weingut schätzen wir schon seit einigen Jahren, da konnte nichts schiefgehen.
Im Ponton waren inzwischen fast alle Tische belegt. Da ging für uns die etwas längere Wartezeit auf die Hauptspeisen durchaus in Ordnung. Zudem saßen wir hier wirklich erstklassig.
Dann brachten die jungen Servicemädels vom Haupthaus unsere Gerichte. Erst an den falschen Tisch, aber das wurde sofort aufgeklärt.
Wir hatten uns beide für Fisch des Tagesangebotes entschieden.
Die Beilagen durften wir frei von der Karte wählen und das fanden wir sehr angenehm. Klassische und interessante Beilagen gab es. „Skordalia“ kannten wir noch nicht und fragen nach: Ein Kartoffelstampf mit Knoblauch! Den bestellten wir natürlich gerne als Beilage.
Hauptgang des Gatten: Steinbeisserfilet – Skordalia – Saisongemüse - € 24,00. Steinbeißer
Perfekt saftig gebratener Steinbeisser. Das Saisongemüse war knackig-frisch gegart. Karotte, Kohlrabi, Blumenkohl, Spargel und Tomate. Das Gemüse war breit über die Saison gefächert aber tadellos, knackig und lecker.
Und für mich: Ganzer Steinbutt – Skordalia - Spargel-Julienne - € 26,90.
Der Butt machte richtig Eindruck und hielt auch geschmacklich was er optisch versprach. Toll gebraten, einfach und gut gewürzt.
Bei meiner Gemüsebeilage war gar nicht so viel Unterschied zur Gemüsebeilage meines Mannes. Der angekündigte Spargel wurde mit Karotten und Zuckerschoten gestreckt. Gemüse und Skordalia
Mag ich alles gerne, war auch gut. Aber eben nicht Spargel pur wie erwartet.
Der Kartoffel-Knobi-Stampf, garniert mit getrocknetem Knoblauch und Oliven, war geschmackvoll. Aber leider auch sehr in die ansprechende Casserole gestampft. Ein wenig Luftigkeit hätte der Beilage gut gestanden.
Selbstverständlich wurden auch noch Desserts angeboten. Sogar mein Mann lehnte dankend ab.
Die Portionen waren wirklich gut bemessen und wir waren sehr angenehm gesättigt.
Ein Dessert in flüssiger Form bot sich an. Tüftenbrand - € 3,50 – für mich. Den regionalen Kartoffelbrand kannte ich noch nicht. Rostocker Köm - € 3,00. Ein schöner Doppelkümmel.
Serviert wurden unsere Digestifs in wunderschönen hochstieligen Gläsern! Verdäulerle
Schnapsstamperl war gestern.
Die Toiletten befinden sich nebenan im Haupthaus. Hier ist alles barrierefrei und perfekt gepflegt. Gut besucht war das Restaurant auch hier. Schöne helle Sitzplätze, auch hier kann man sicherlich sehr angenehm sitzen und genießen.
Auch der schönste Abend geht einmal zu Ende und ich fragte nach der Rechnung.
Schon bei der telefonischen Reservierung wurde darauf hingewiesen, dass nur Barzahlung möglich sei. Für einen doch recht modernen Betrieb ungewöhnlich.
Die erfahrene Servicedame präsentierte die Rechnung mit den Worten: „Sie wissen, dass wir automatisch 10 % Trinkgeld auf die Rechnung aufschlagen?“ Ich verneinte und war einigermaßen überrumpelt. Es folgte freundlich der Hinweis, dass man das Trinkgeld auch noch stornieren könne.
Tatsächlich gab es in der Speisekarte hierzu einen Hinweis. Diesen haben wir beide überlesen. Trinkgeldhinweis auf der Speisekarte
Wir konzentrierten uns „auf das Wesentliche“: Die Speisen!
Der Service an diesem Abend war sehr freundlich und gut. Aber nicht perfekt. So wurde unser Wein nur 1 x nachgeschenkt, die Speisen irrten versehentlich an einen anderen Tisch. Als wir zahlen wollten, dauerte es recht lange. Für uns alles kein Grund zur Kritik.
Trinkgeld gebe ich grundsätzlich bar. Gefordert wurden nun € 12,40 Trinkgeld. Beleg
Dies entsprach in etwa meiner Vorstellung an Trinkgeld für diesen Abend. Ich hatte nach dem tollen Abend keine Lust hier zu diskutieren und zahlte.
In Ordnung fand ich die Vorgehensweise überhaupt nicht. Denn in Deutschland ist Trinkgeld immer noch ein freiwilliges Geben. Und bei den aufgerufenen Preisen sollte eine ordentliche Entlohnung der Mitarbeiter gegeben sein. Ich orientiere mich bei gutem Service durchaus an den üblichen 5 – 10 % Trinkgeld. Aber macht es für den Service einen Unterschied, ob eine Flasche Wasser oder Wein (ohne Beratung) serviert wird?
Letztlich hat uns die Bevormundung zum Schluss überhaupt nicht gefallen und den Abend tatsächlich getrübt. Im Verlauf des Abends hatten wir beschlossen, für den letzten Urlaubsabend nochmals im Ponton zu reservieren. Dazu kam es dann nicht mehr.
Die volle Punktzahl kann ich somit nicht mehr vergeben. Aber wo Punkte in den Kategorien abziehen? Beim Service und bei Preis/Leistung wäre es unfair. Daher wird sich dies bei der Gesamt-Punktevergabe niederschlagen.
Ich hoffe sehr, dass das komplette Trinkgeld auch im angemessen bezahlten Team ankommt. Leider wird es, da es an den Betreiber / Inhaber gezahlt wird, auch noch versteuert. Mein bar gezahltes Trinkgeld an die Servicedame wäre zumindest unversteuert angekommen.
Im Netz (Google und Co.) wird das Vorgehen des Trinkgeldeinforderns heftig diskutiert. Und zwar schon lange. Es wird vom Restaurant schon seit „vor Corona“ so gehandhabt. Ob es dem Restaurant mehr nutzt oder schadet sei dahingestellt.
Gibt es deshalb auch keine Homepage?
Auch für diesen Abend reservierte ich ca. 3. Wochen vorab telefonisch. Die Dame am Telefon war sehr routiniert.
Ich fragte für den Pfingstsonntag an. Es passte dank meiner frühzeitigen Anfrage. Eine Entscheidung stand noch an: „Möchten Sie im Restaurant oder lieber im Ponton speisen?“ Meine Gegenfrage, was empfohlen würde, lautete klar auf „Ponton“ und so reservierte ich die schwimmende Versuchung.
Das Kranichhaus liegt nicht zur Ostsee, sondern an der ruhigen Gelassenheit des Boddens. Die Lage war Grund meiner Reservierung, denn auf... mehr lesen
3.5 stars -
"Ein wunderbarer Abend – und trotzdem hat sich das Restaurant 10%ig ins eigene Fleisch geschnitten! Das Beste kommt nicht immer zum Schluss." PetraIOAuch für diesen Abend reservierte ich ca. 3. Wochen vorab telefonisch. Die Dame am Telefon war sehr routiniert.
Ich fragte für den Pfingstsonntag an. Es passte dank meiner frühzeitigen Anfrage. Eine Entscheidung stand noch an: „Möchten Sie im Restaurant oder lieber im Ponton speisen?“ Meine Gegenfrage, was empfohlen würde, lautete klar auf „Ponton“ und so reservierte ich die schwimmende Versuchung.
Das Kranichhaus liegt nicht zur Ostsee, sondern an der ruhigen Gelassenheit des Boddens. Die Lage war Grund meiner Reservierung, denn auf
Geschrieben am 18.08.2022 2022-08-18| Aktualisiert am
19.08.2022
Besucht am 04.06.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 47 EUR
Bei schönstem Wetter machten wir unseren Ausflug in die Kleinstadt Barth, stattlich anerkannter Erholungsort.
Mittags dachten wir eigentlich an einen kleinen Snack vom Fischkutter. Aber dort gefiel es uns gar nicht.
Am Westhafen des Barther Boddens entdeckten wir das Restaurant Vinetablick. .
Hier sah es sehr nach einer touristischen Einkehr aus, da bin ich immer skeptisch. Aber auch wirklich einladend.
Gut besucht war die Außengastronomie des Hauses. Aber es gab noch wenige freie Tische.
Lange suchen wollten wir auch nicht mehr. Wir nahmen Kurs auf einen Hafenplatz und wurden sofort freundlich von einem Servicemitarbeiter empfangen.
Nachdem wir ein beschattetes Plätzchen gefunden hatten, wurde die Karte gereicht.
Zusätzlich gab es Tafeln mit aktuellen Tagesgerichten. Tageskarte
Unsere Getränke wurden nach der Bestellung gut gekühlt und gut gelaunt serviert:
0,4 l Mineralwasser - € 3,00
0,3 l Rostocker Pils - € 3,40
0,3 l Rostocker Zwickel - € 3,90
Bei den Speisen wählten wir von der Tageskarte.
Mein Mann entschied sich für „Fischteller Vineta“ - € 21,80.
Lachs- und Kabeljaufilet gebraten, Rahmsauerkraut und Pommes.
Und ich:
Flundern gebraten, Kräuterbutter, Bratkartoffeln und Salat - € 14,60.
Angenehm saßen wir unterm Sonnenschirm und konnten das aufgeweckte Treiben des Betriebes beobachten.
Die Wartezeit ging völlig in Ordnung, das Restaurant war gut besucht.
Das Servierte ließ uns positiv staunen! Beide Gerichte sahen sehr gut aus und überzeugten auch geschmacklich.
Mein Mann lobte kross gebratenen Lachs und Kabeljau. Außen knusprig, innen saftig. Lachs, Kabeljau, Pommes, Salat
Das gut abgeschmeckte Rahmsauerkraut passte sehr gut zum Fisch. Die Wellenpommes? Ich mag sie nicht so sehr. Mein Liebster war zufrieden, das zählt für die Bewertung.
Bei mir gab es gleich 2 saftig gebratene und nicht kleine Flundern! Flundern, Bratkartoffeln, Salat
Ich war absolut glücklich mit dieser Wahl. Einen Teller für die Gräten musste ich nachfordern. Dieser hätte, meiner Meinung nach, ohne Aufforderung kommen müssen. Denn auf dem gut gefüllten Teller war einfach kein Platz für Gräten. Und warum sollte ich einen appetitlichen Teller verunstalten?
Ein kurzer Wink zum Serviceherrn genügte. Sofort war ein Grätenteller da.
Die Flundern waren richtig klasse gebraten. Die Bratkartoffeln sicherlich auf Vorrat gebraten und nicht mehr so knusprig. Geschmacklich aber gut.
Beide Fischgerichte wurden mit einer frischen Salatgarnitur bedacht. Tadellos frisch, schmackhaftes Dressing. Auf einem separaten kleinen Teller hätte uns der Salat besser gefallen. Bei den dekorativen Orangenscheiben hoffe ich immer auf ungespritzte Bioware. Ich hoffe immer noch ;-)
Geschmacklich mag ich die Kombi Salat und Frucht sehr gerne.
Das war eine klasse Mittagseinkehr. Der Inhaber fragte nach unserer Zufriedenheit und berichtete sehr interessant über die Entstehung des Restaurants und der damaligen Umgebung kurz nach der Wende.
Da hat sich viel getan. Auch das ebenerdige Restaurant ist auf neuem Stand. Innenraum
Innen helle und sehr gepflegte Räumlichkeiten. Auch die WC-Räume sind ebenerdig zu erreichen.
Zahlen konnten wir per EC und wurden freundlich verabschiedet.
Wir empfehlen gerne weiter! Im Verhältnis zum Fischkutter wird hier ein wesentlich besseres Preis-Leistungsverhältnis geboten.
Bei schönstem Wetter machten wir unseren Ausflug in die Kleinstadt Barth, stattlich anerkannter Erholungsort.
Mittags dachten wir eigentlich an einen kleinen Snack vom Fischkutter. Aber dort gefiel es uns gar nicht.
Am Westhafen des Barther Boddens entdeckten wir das Restaurant Vinetablick.
Hier sah es sehr nach einer touristischen Einkehr aus, da bin ich immer skeptisch. Aber auch wirklich einladend.
Gut besucht war die Außengastronomie des Hauses. Aber es gab noch wenige freie Tische.
Lange suchen wollten wir auch nicht mehr. Wir... mehr lesen
Gaststätte Vinetablick bei Moppi
Gaststätte Vinetablick bei Moppi€-€€€Restaurant, Gaststätte0382312782Am Westhafen 15, 18356 Barth
4.0 stars -
"Fischkutter adé – wir entdeckten den Vinetablick!" PetraIOBei schönstem Wetter machten wir unseren Ausflug in die Kleinstadt Barth, stattlich anerkannter Erholungsort.
Mittags dachten wir eigentlich an einen kleinen Snack vom Fischkutter. Aber dort gefiel es uns gar nicht.
Am Westhafen des Barther Boddens entdeckten wir das Restaurant Vinetablick.
Hier sah es sehr nach einer touristischen Einkehr aus, da bin ich immer skeptisch. Aber auch wirklich einladend.
Gut besucht war die Außengastronomie des Hauses. Aber es gab noch wenige freie Tische.
Lange suchen wollten wir auch nicht mehr. Wir
Geschrieben am 07.08.2022 2022-08-07| Aktualisiert am
01.06.2024
Besucht am 03.06.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 98 EUR
Geschmäcker sind unterschiedlich.
Bei Filmen, bei Musik, bei Kunst, bei der Partnerwahl… und auch beim Essen und bei Einrichtungen. Jedem das Seine. Ich interessiere mich nicht für Fussball, mag keine James Bond und Rosamunde Pilcher Filme, keinesfalls Horror- ja noch nicht einmal Gruselfilme.
Bei meiner „Vorab-Restaurant-Onlineplanung“ stieß ich auf die alte Filmkiste und dachte: Skurill! Die bewerteten Speisen sahen durchaus gut aus und es gab bei Google fast ausschließlich Lob von den Gästen, darunter etliche Wiederholungstäter.
Also schob ich „skurril und überdekoriert“ in die Schublade: Egal – kann interessant und / oder lustig werden.
Auch hier konnten wir wieder bequem auf Schusters Rappen anreisen. Der Blick vom Eingangstor eröffnet die Sicht auf den Naturgarten. :
Rustikale Bestuhlung außen. Gerne hätten wir Platz genommen. Aber leider kühlte es über den gesamten Urlaub abends sehr schnell ab.
Im Innern wurden wir freundlich von der Inhaberin empfangen und vom „Ambiente“ erschlagen.
Oh weia, das ist voll hier. Ambiente
Unter zwei Plätzen durften wir wählen und entschieden uns für die gemütliche Nische… dekoriert mit Trophäen, Tierfellen, Schutzhelmen aller Jahrzehnte und sonstigem Allerlei. .
Das ausgestopfte Bambi über meinem Liebsten entdeckte ich erst, nachdem wir Platz genommen hatten.
Gute Gerüche geben gegerbte Tierfälle nicht ab. Das weiß ich seit frühester Kindheit, mein Vater ging zur Jagd.
Schon damals mochte ich den Geruch nicht, um beim Essen schon mal gar nicht.
Hier und ohne Frischluftzufuhr waren diese Gerüche einfach unangenehm.
Und ja: Ich rieche extrem gut, auch Schlechtes.
Die Inhaberin versorgte uns underdessen mit der handgeschriebenen übersichtlichen Speisekarte.
2 Vorspeisen – 4 Hauptgänge – 1 wechselndes Dessert. Alles zum sehr ambitionierten Preis. Hauptgerichte
Übersichtliche Speisekarten mögen wir sehr. Und in der Filmkiste schwingt wohl der Chef alleine in der Küche den Löffel. Aber als Beilage zu allen 4 Hauptgängen „sahniger Kartoffel-Lauch-Stampf“? Verständnis für den alleinigen Küchenmeister. Durchdachte Karte um die Gäste per „one-man-show“ zufrieden zu stellen.
Und mit dieser Beilage begann mein kleines Problem: Ich vergaß die Laktasetabletten (wg. Lakoseintoleranz) aufzufüllen. Zum Glück konnten mir netterweise als Alternative Salzkartoffeln angeboten werden.
Kollegin Manowar02 weist schon mal auf „die üblichen Staubspuren“ hin. Deutlich mehr als die üblichen Staubspuren waren vorhanden. Hier käme Abstauben einer Renovierung gleich.
Vorweg gab es einen heißen Ingwertee zur Begrüßung. Mal was Anderes, gesund und gerne genommen. Ingwertee zur Begrüßung
Wir gaben unsere Bestellung bei der Chefin auf:
1 Flasche Mineralwasser – San Pelegino wurde mit stolzen € 6,90 / 0,75 l berechnet.
1 Flache Fischwein (Cuvée) trocken vom Meersburger Winzerverein, € 29,00 / 0,75 l.
Die Inhaberin gab wenig später bekannt, dass dieser Wein leider nicht in der Kühlung war. Netter Hinweis, warmen Weißwein hätten wir reklamiert. Alternativ empfahl sie den trockenen Meersburger Spargelwein. Ich fragte nach dem Preis. Dieser dann für € 31,00. Die € 2,00 waren uns natürlich letztlich egal. Aber bei dem geringen Preisunterschied und dem nicht verfügbaren Wein hätte ich es dem Gast preisgleich angeboten.
Ein weiterer Küchengruß erreichte uns. 4 Scheiben einfaches Baguette und Kräuterfrischkäse. Baguette und Frischkäse
Gab es für jeden Gast, meine Laktoseintoleranz war kein Thema mehr.
Inzwischen legte sich der Geruch der Tierfälle über unsere Geschmacksnerven. Beim Essen wirklich nicht schön. Und das ausgestopfte Bambi schaute mich immerzu an. Mähdrescherunfall?? Ausgestopftes Rehkitz
Insgesamt war die gesamte Einrichtung recht ungepflegt. Die ausgefranselten Stoffservietten im Shabbystyle unterstrichen das Gesamtbild. Franselservietten
Aber nachhaltig und sauber waren sie!
Fluchtgedanken machten sich breit. Wir waren froh, keine der beiden überteuerten Vorspeisen gewählt zu haben. Vorspeisen + Dessert
Das Restaurant war gut besucht und schlecht zu belüften. Es dauerte mit unseren Speisen etwas länger. Vom Hungergefühl kein Problem, aber wir fühlten uns zunehmend unwohl.
Überaus freundlich servierten uns der Chefin und (Küchen)Chef die Hauptspeisen und wünschten einen guten Appetit. Filet vom Zander mit Kräutern in der Pfanne gebraten. Spargel-Erdbeergemüse, Wildkräutersalat und sahniger Lauch-Kartoffelstampf (mit Ingwer, Knoblauch, Peperoni, Kurkuma) … für mich schlichte Salzkartoffeln – ambitionierte € 29,90.
Alles auf einem Teller. Schön sah das nicht aus. Zander mit Lauch-Kartoffelstampf
Der Zander saftig gebraten. Belegt mit reichlich frischen mediterranen Kräutern (Rosmarin, Salbei und Thymian).
Aber was soll die unpassende und überflüssige sahnige Dillsauce dazu? Zander mit Salzkartoffeln
Der Spargel war gebraten, sehr schön. Ich tippe auf günstigsten Spargelbruch. Die Stücke waren alle sehr unterschiedlich dick und auf beiden Tellern keine einzige Spargelspitze. Mit noch etwas Biss war der Spargel gut in der Pfanne gegart. Die Erdbeeren leider nicht. Matschig und geschmacklich nicht mehr präsent. Falls es frische und keine Tiefkühlware war: Schade um die Erdbeeren. Auf der Homepage der Filmkiste wird dieses Gericht präsentiert: Mit frischen Erdbeeren!
Der Lauch-Kartoffelstampf holte meinen Mann geschmacklich nicht ab. Ich probierte ein wenig. Von den angekündigten Gewürzen war wenig zu schmecken.
Auch die Salatbeilage auf dem Teller konnte uns nicht entzücken.
Frau Leffer fragte nach unserer Zufriedenheit. Ich sprach die Kritikpunkte mediterrane Gewürze und Dill, sowie die Erdbeeren an. Sie nahm es freundlich zur Kenntnis. Für uns ein gänzlich unstimmiges Gericht aufgrund der gegensätzlichen Zutaten.
Natürlich wollten wir kein Dessert (noch nicht einmal mein Mann), sondern schnellstens raus.
Den Wein tranken wir etwas schneller als üblich und fragten nach der Rechnung.
Diese wurde mit einem Abschiedsgetränk von Frau Leffer mit den Worten „ich bin gepannt, ob sie den Schnapsgeschmack erkennen!“ serviert. Und zwar als Minibier im Minikrug mit Sprühsahne dekoriert. Alkoholisiertes Apfelaroma mit Sahnehaube
Ich beschränkte mich auf’s Riechen. Es war keine Kunst, den Apfel zu erriechen. Den Geruch empfand ich als sehr künstlich. Vor Jahrzehnten war mal Berendsen Apfel „in“. Auch den habe ich, wenn überhaupt, nur ein Mal probiert. Der Geruch erinnerte mich stark daran.
Mein Mann brachte den Kram schnell runter, meinen Krug wollte er nicht mehr.
Frau Leffer fragte beim Bezahlen nach unserem Geschmackserlebnis. Ich konnte mir nicht verkneifen „Apfelaroma“ zu sagen. Das fand Frau Leffer entrüstet gar nicht gut.
Der Zahlungsbeleg war auch speziell: Die vom Haus servierten Grüße tauchten mit Wert und darunter mit Stornobuchung auf. Damit der Gast auch sieht, was er alles gratis erhielt. Beleg mit Stornobuchungen
Auf einen Toilettenbesuch verzichteten wir bewusst.
Das Restaurant ist gehbehindertengerecht. Aber mit Rollstuhl oder Rollator käme man aufgrund der Enge nicht weit.
Wir machten uns schnell aus dem (vorhandenen) Staub. Sofort weiter zum Strand und desinfizierten an der Strandbar mit einem ordentlichen Kümmelschnaps und mit Sonnenuntergang. Ausklang mit Kümmelschnaps!
Fazit: Frau Leffer fand uns sicherlich auch nicht toll! Und wir werden dem Filmkistenfanclub nicht beitreten.
Für das Gebotene, und Vergleich zur restlichen besuchten Ostseegastronomie, war es hier völlig überteuert.
Geschmäcker sind unterschiedlich.
Bei Filmen, bei Musik, bei Kunst, bei der Partnerwahl… und auch beim Essen und bei Einrichtungen. Jedem das Seine. Ich interessiere mich nicht für Fussball, mag keine James Bond und Rosamunde Pilcher Filme, keinesfalls Horror- ja noch nicht einmal Gruselfilme.
Bei meiner „Vorab-Restaurant-Onlineplanung“ stieß ich auf die alte Filmkiste und dachte: Skurill! Die bewerteten Speisen sahen durchaus gut aus und es gab bei Google fast ausschließlich Lob von den Gästen, darunter etliche Wiederholungstäter.
Also schob ich „skurril und... mehr lesen
Gaststätte Zur Alten Filmkiste
Gaststätte Zur Alten Filmkiste€-€€€Restaurant, Gaststätte03823217973Neue Reihe 3, 18374 Zingst
2.0 stars -
"Im falschen Film… „mit den üblichen Staubspuren“ (Zitat „manowar02“)" PetraIOGeschmäcker sind unterschiedlich.
Bei Filmen, bei Musik, bei Kunst, bei der Partnerwahl… und auch beim Essen und bei Einrichtungen. Jedem das Seine. Ich interessiere mich nicht für Fussball, mag keine James Bond und Rosamunde Pilcher Filme, keinesfalls Horror- ja noch nicht einmal Gruselfilme.
Bei meiner „Vorab-Restaurant-Onlineplanung“ stieß ich auf die alte Filmkiste und dachte: Skurill! Die bewerteten Speisen sahen durchaus gut aus und es gab bei Google fast ausschließlich Lob von den Gästen, darunter etliche Wiederholungstäter.
Also schob ich „skurril und
Das beliebte Restaurant mit wunderschönen Biergarten verkündet Folgendes auf seiner Homepage:
https://koenig-ludwig-keller.info/wp-content/uploads/2017/03/KLK_Ankuendigung-1024x1024.png
Den Restaurantbetrieb werden sicherlich viele Gäste vermissen.
König Ludwig Keller
König Ludwig Keller€-€€€Restaurant, Weinstube063237474Ludwigsplatz 10, 67480 Edenkoben
stars -
"Aktuell kein Restaurantbetrieb - aber Eventlocation!" PetraIODas beliebte Restaurant mit wunderschönen Biergarten verkündet Folgendes auf seiner Homepage:
https://koenig-ludwig-keller.info/wp-content/uploads/2017/03/KLK_Ankuendigung-1024x1024.png
Den Restaurantbetrieb werden sicherlich viele Gäste vermissen.
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Für den Abend hatte ich in der Schwarzwaldtanne reserviert.
Unsere Freunde und mein Mann ließen mir hier gerne „freie Hand“.
Einerseits nett, andererseits war ich verantwortlich für einen hoffentlich zufriedenstellenden Abend.
Ich entschied: Wenn Schwarzwald, dann regional. Also keine Pizzeria etc.
Die Schwarzwaldtanne kannten wir alle noch nicht. Ich hatte sie „ergooglet“.
Das Landhotel liegt etwas außerhalb von Oberkirch. Umgeben von Wein- und Obstanbau.
Parkplätze stehen den Gästen direkt am Haus zur Verfügung.
Wir betraten das Restaurant seitlich über die Terrasse. Hier waren wir auch gleich goldrichtig.
Eine Dame begrüßte uns und zeigte uns den reservierten Tisch auf der Terrasse.
Auf Sonnenschirme kann das Restaurant verzichten. Zwei große Walnussbäume waren die klimafreundlichen Schattenspender.
Hier saßen wir wirklich sehr schön.
Aperitifempfehlungen konnten wir an der großen Schiefertafel lesen. Und die lasen sich schon mal gut.
Natürlich wurden auch die Speisekarten gereicht.
Wenig später gaben wir unsere Bestellung auf. Mineralwasser durfte an diesem heißen Tag nicht fehlen.
Beim Aperitif blieben wir bei der Tafelempfehlung:
3 x Sommerschorle: Rosé, Limette, Minze, Eis, aufgefüllt mit Mineralwasser - € 3,90
1 x Geeistes Himbeerle: Eisgekühlte Himbeeren, aufgefüllt mit Rosé und Sekt - € 5,90
Mein Mann und ich bestellten die Sommerschorle, fanden wir passend.
Bei der Hitze war diese genau die richtige Wahl. Richtig toll erfrischend und leicht!
Aber auch der himbeerige Aperitif kam gegenüber gut an.
Eine kleine Aufmerksamkeit des Hauses vorweg: Baguette und tolles Haselnussbrot mit gut gewürztem Frischkäseaufstrich. Da griffen wir gerne zu!
Unsere Vorspeisen:
Für meinen Mann: Knoblauchcremesuppe mit Shrimps, dazu Parmesan-Brotchip - € 5,90.
Die Suppe hielt, was sie versprach. Und mein Mann war happy! Knoblauch liebt er und die Suppe war feinsämig mit dem Knoblauch abgeschmeckt. Die Shrimps waren erwartungsgemäß untergetaucht, aber in anständiger Portion enthalten. Knusperchip dazu. Mein Mann hob den Daumen und ich nach dem Probelöffel auch.
Wildschweinsalami mit Feigen und grünem Pfeffer, serviert mit lauwarmen Pfifferlingsalat - € 10,80.
So gutbürgerlich wie der Gasthof auch erschien, beide Vorspeisen waren wirklich kreativ.
Nicht erwartet hatte ich, dass die Feigen in der Wildschweinsalami verarbeitet wurden. Ebenso der grüne Pfeffer. Auf den Teller kam eine für mich wirklich neue und tolle würzig-fruchtige Salami –ganz klasse!
Dazu ein Salatbouquet mit frischen leicht gebratenen Pfifferlingen mit frischer Petersilie. Endlich mal Pfifferlinge! Bei uns war es einfach zu trocken, da gab es mal wieder keine Pfifferlinge.
Weiter ging es mit unseren Hauptspeisen nach angenehmer Wartezeit.
Für meinen Mann:
Champignon-Rahmschnitzel von der Putenbrust, natur gebraten. Serviert mit Champignonrahmsauce, hausgemachten Spätzle und bunt gemischtem Salatteller – kleine Portion € 13,90.
Über seine Wahl wunderte ich mich. Und leider passte das Gericht dann geschmacklich weniger.
Das Putenschnitzel war doch etwas mehliert gebraten und darauf die gebundene Rahmsauce mit Champigons. Das Beste waren die frischen Kräuter obenauf. Liebevolle Orangenscheibe mit geschnitzer Karotte – willkommen in den 80ern. Punkten konnten die Spätzle.
Das Gericht hat bestimmt Liebhaber – alles Geschmacksache – für meinen Mann ein (erträglicher) Fehlgriff.
Unser Freund bestellte zum Hauptgang und war zufrieden:
Tannenpfännnle - serviert in der Steakpfanne –
Schweinerückensteak überbacken mit Rahmchampignons, Speck, Kräutern und Käse,
dazu buntes Marktgemüse und hausgemachte Spätzle - € 17,80
Die Damen entschieden sich für.
Forelle von der Forellenzucht Schwarz/Oberhamersbach, fangfrisch aus unserem Bassin.
Gebraten mit Mandelbutter, Salzkartoffeln (getauscht in Pommes) und einem bunten Blattsalat - € 19,50.
Die beste Wahl!
Perfekt gebraten wurden die Forellen serviert. Mit reichlich goldgelb gebräunten Mandeln und gebräunter Butter bedeckt. Die Forellen waren spitze.
Natürlich passen Salzkartoffeln klassisch zur Forelle. Wir waren uns spontan irgendwie pommeseinig. Und wurden mit einer Schale goldgelber feiner Pommes belohnt.
Und auch die Beilagensalate punkteten. Knackig, frisch, vielfältig. Gutes Dressing.
Das war ein sehr schöner und rundum angenehmer Abend.
Bei interessanten Gesprächen konnten wir wohl beschattet unsere Speisen genießen.
Für ein Dessert waren wir alle zu satt.
Was fehlt? Die weiteren Getränke. Natürlich tranken 3 (Nichtfahrer) von 4 gute badischen Weine zum Essen. Da unsere Freunde aber alle Getränke (für unsere Fahrdienste) übernahmen, versagt hier mein Gedächtnis.
Die Innenräume sind ebenfalls einladend und sehr gepflegt. Toiletten im Untergeschoss, also nicht gehbindertengerecht.
Wir empfehlen den freundlichen Gasthof gerne weiter. Hier wird eine ordentliche Küche geboten. Saisonal, bürgerlich und auch das Kreative kommt nicht zur kurz.
Bewertet wurden von mir nur unsere bestellten Gerichte.