Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 629 Bewertungen 963553x gelesen 16466x "Hilfreich" 15231x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 22.01.2023 2023-01-22| Aktualisiert am
31.01.2023
Besucht am 26.10.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 34 EUR
Am Rande von Herborn liegt ein beliebtes Waldgebiet mit zahlreichen schönen Wanderstrecken. Wir sind hier insbesondere im Spätsommer und Herbst abseits der Wege aktiv. Beim Pilze sammeln.
Und seit Jahren interessiert mich das am Waldrand gelegene Anwesen mit großem Wohnhaus. Ob es der Bezeichnung „Villa“ gerecht wird, ist Ansichtssache.
Jedenfalls gefallen mir Haus und Alleinlage. Den Leerstand fand ich ausgesprochen schade. Die Villa
Aber es tat sich in den letzten Jahren immer etwas. Rustikale Gartenbestuhlung für Außengastronomie stand bereit, ab und zu waren Handwerker da.
Ein Restaurant gab es schon mal in diesem Haus, aber auch ein „Nachtclub mit erotischem Angebot“.
Beides schon lange her. historische Aufnahme der Villa
Im Mai wurde eröffnete die „Original Kärntner Jausenstation“. .
Aber auch ein Ausflugslokal, Restaurant und Biergarten. Ja was den jetzt? Irgendwie von allem etwas. Das Konzept scheint Konzeptlosigkeit zu sein.
So wunderte es mich nicht, dass kaum jemand rund um Idar-Oberstein von der Eröffnung wusste. Uns ging es nicht anders. Im Oktober wies eine aufgestellte Schiefertafel an der Einfahrt zum Restaurant auf die Öffnung hin und gab einige Gerichte preis. Nur so wurden wir auf die Eröffnung aufmerksam. Tagesempfehlung
Unsere Pilzbeute war gut, also wollten wir nichts essen. Aber neugierig mal umsehen. Eine riesige Spießbratenhütte war zwischenzeitlich auf dem Grundstück erbaut worden. Sehr gepflegt, mittig mit der Feuerstelle. Grillhaus / Spießbratenhütte
Gibt es auch Kärntner Spezialitäten die auf offenen Buchenfeuer gebraten werden?
Wir suchten den Eingang. Die Stahltür rechts am Haus sah eher wie ein Nebeneingang aus. Unsere Ankunft blieb nicht unentdeckt und eine freundliche Frau öffnete von innen. Es war doch der Restauranteingang.
Stolz berichtete sie, dass das Restaurant bereits im Mai eröffnete. Ein „studierter Koch“ würde alle Speisen ganz frisch zubereiten. Den Ausdruck „studierter“ Koch verziehen wir gerne, die sehr nette Dame sprach gut deutsch, aber sicherlich war es nicht ihre Muttersprache.
Wir versprachen, bei nächster Gelegenheit einzukehren. Ende Oktober bot sich der Besuch zum späten Mittagessen und vor dem Pilzes sammeln. Das Restaurant ist ab mittags durchgehend geöffnet. Auch Kaffee und Kuchen wird angeboten.
Die Speisen wurden wieder auf der Schiefertafel angekündigt. Kärnter Jausenplatten wurden durch Spießbratensalat, Frankfurter Würstchen, Tomate-Mozarella ergänzt. Die Preise für die einfachen Vespergerichte schon selbstbewusst. Wurst-, Schinken- und Käsespezialitäten sollen von ausgesuchten Kärntner Biobauern kommen. Die Frankfurter und der Mozzarella auch?
Die freundliche Servicedame begrüßte uns als vorerst einzige Gäste herzlich.
Das Wetter traumhaft und es bot sich an, die spätherbstlichen Sonnenstrahlen zu genießen. Außenplätze
Unser Tisch wurde frisch abgewischt und wenig später trug die Dame noch mündlich weitere Tagesangebote vor. Darunter Kürbissuppe, ein Lachsgericht, Gnocchi u. s. w. vor. Auch das kam uns nicht so österreichisch vor.
Um wenigstens ein österreichisches Gericht zu bestellten wählte mein Mann aus der „mündlichen Speisekarte“ das Wiener Schnitzel vom Kalb mit Bratkartoffeln zu € 19,50. Ein Beilagensalat war im Preis enthalten.
Ich entschied mich für Spaghetti aglio e olio zu € 8,50. Ich hatte keine Laktasetabletten dabei und dieses Gericht sollte bei klassischer Zubereitung laktosefrei sein.
Die Preise der Gerichte erfuhren wir erst beim Zahlen.
Dazu bestellten wir ein alkoholfreies Pils - € 2,50 und ein alkoholfreies Weizenbier - € 3,80.
Freundlich wurden unsere Wünsche notiert und nochmals betont, dass alles ganz frisch zubereitet wird. Und der Koch die Spaghetti perfekt al dente zubereitet.
Wenig später waren wir mit den gut gekühlten Getränken versorgt.
Zwischenzeitlich war auch Anton Ressmann, Kunsthändler, Auktionator und Inhaber der Villa, vorgefahren. Wenig später traf eine gepflegte Dame, eventuell auch zur Ressmann-Familie gehörend,ein. Sie schien einfach nach dem Rechten zu sehen.
Vielleicht hatte Herr Ressmann Wichtiges mit dem Koch zu besprechen. Jedenfalls warteten wir, als einzige Gäste, eine knappe Stunde auf unser Essen. Auf frisch zubereitetes Essen warten wir gerne ohne Murren.
Der Beilagensalat wurde vorab serviert. Viel geschmacksarmer Eisbergsalat, Radieschen-, Tomaten- und Salatgurkenscheiben, ein paar Karottenraspel. Alle Zutaten frisch… bis auf das Dressing. Beilagensalat
Von „alles ganz frisch zubereitet“ keine Spur. Das Fertigdressing lieblos obendrüber geschüttet. Nichts durchmischt, also Rohkost mit Kleksen obendrauf. Dass das Dressing zu wenig war, ein Glücksfall.
Irgendwann kamen dann auch die warmen Speisen.
Das eine Stück Schnitzel konnte man fast goldgelb gebraten bezeichnen, aber halt nur fast. Ein Teil des Schnitzels hatte in der Pfanne einfach das Fett nicht gesehen. Die Optik schon mal enttäuschend und meilenweit von einem Wiener Schnitzel entfernt. Kein Wiener Schnitzel und ohne Bratkartoffeln
Die feste Panierung schmeckte nach billigem Industriepaniermehl, souffliert war hier gar nichts. Das Fleisch hatte einen undefinierbaren Beigeschmack und war trocken. Zitrone zum Schnitzel? Fehlanzeige.
Die Kartoffeln als Beilage waren viel zu weich gegarte Salzkartoffeln und diese wurden dann in viel Fett und ein paar Zwiebelwürfeln kurz in der Pfanne angeschwenkt. Bratkartoffeln waren es jedenfalls nicht. Das erfreulichste war die frische Petersilie.
Mit meinen Spaghetti aglio e olio war ich besser versorgt. Spaghetti aglio e olio
Die Servicedame und wohl Lebenspartnerin des Kochs hatte nicht zu viel versprochen. Die Spaghetti waren al dente und dies nicht zu knapp. Eine Minute länger im Brodelwasser hätte der Pasta nicht geschadet. Aber lieber mit zu viel Biss als verkocht. Die Würzung passte, am Knoblauch wurde auch nicht gespart. Frische Chilistreifen und Petersilie dazu. Das passte und war ok.
Zwei weitere Gäste waren inzwischen eingetroffen. Die Kontrolldame hatte ihren Rundgang beendet und verabschiede sich. Auf mehrere Meter Entfernung rief sie uns zu „schmeckt es denn“? Wir zögerten mit der Antwort. Sollten wir hier lauthals zurückrufen „das geht deutlich besser und das Wiener Schnitzel ist eine Beleidung für jedes richtige Wiener“? Jedenfalls dauerte unsere Antwort zu lange und es folgte von ihr ein schnippischen „entschuldigen Sie die Störung“. Bitte. Gern geschehen.
Ich suchte dann mal noch die Toilettenräume auf. Sehr überrascht war ich über die Innenräume. Schöne Raumaufteilungen und toller Holzboden. Grottenähnlich dick verputzte Wände. Kommt hierher der Begriff „grottenhässlich“?
Alles sah sehr sauber und gepflegt aus. Viel Platz für größere Gesellschaften ist vorhanden.
Aber eine Kärntner Jausenstube fand ich nicht. Viele Kunstobjekte (aus dem Bestand von Herrn Ressmann?), darunter Giraffen, eine zur Säule erstarrte Schönheit mit Stoßzahn auf dem Kopf. .
Auch an der Terrasse gab es Pflanzkübel mit Löwen. Auf der in die Jahre gekommenen, aber sauberen, Toilette war ich dann endlich im Kruger Nationalpark angekommen. Safariabroller ;-)
Nun wurde es Zeit zur entspannenden Pilzsuche aufzubrechen.
Die Frage nach unserer Zufriedenheit blieb nicht aus. Unsere Anmerkungen wurden zur Kenntnis genommen.
Es war leider nur Barzahlung, mit handgeschriebenem Beleg, möglich. Diese Lieferengpässe aber auch! Seit Mai konnte keine elektronische Kasse geliefert werden!
Ist die Villa Erholung ein Abschreibungsobjekt des Herrn Ressmann?
Über diese Neueröffnung habe ich mich hoffnungsvoll gefreut.
Für einen erneuten Besuch muss sich hier aber viel verbessern.
Der gelernte und "studierte" Koch hat uns nicht überzeugt.
Wir sind sehr gespannt, ob sich der Betrieb etabliert.
Am Rande von Herborn liegt ein beliebtes Waldgebiet mit zahlreichen schönen Wanderstrecken. Wir sind hier insbesondere im Spätsommer und Herbst abseits der Wege aktiv. Beim Pilze sammeln.
Und seit Jahren interessiert mich das am Waldrand gelegene Anwesen mit großem Wohnhaus. Ob es der Bezeichnung „Villa“ gerecht wird, ist Ansichtssache.
Jedenfalls gefallen mir Haus und Alleinlage. Den Leerstand fand ich ausgesprochen schade.
Aber es tat sich in den letzten Jahren immer etwas. Rustikale Gartenbestuhlung für Außengastronomie stand bereit, ab und zu waren... mehr lesen
Villa Erholung - Jausenstation
Villa Erholung - Jausenstation€-€€€Restaurant, Ausflugsziel06781 5622710Villa Erholung 1, 55758 Herborn
2.5 stars -
"Im ehemaligen Freudenhaus kam keine rechte Freude auf." PetraIOAm Rande von Herborn liegt ein beliebtes Waldgebiet mit zahlreichen schönen Wanderstrecken. Wir sind hier insbesondere im Spätsommer und Herbst abseits der Wege aktiv. Beim Pilze sammeln.
Und seit Jahren interessiert mich das am Waldrand gelegene Anwesen mit großem Wohnhaus. Ob es der Bezeichnung „Villa“ gerecht wird, ist Ansichtssache.
Jedenfalls gefallen mir Haus und Alleinlage. Den Leerstand fand ich ausgesprochen schade.
Aber es tat sich in den letzten Jahren immer etwas. Rustikale Gartenbestuhlung für Außengastronomie stand bereit, ab und zu waren
Besucht am 06.10.2022Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 23 EUR
Vor einigen Jahren investierte Familie Scheller in den Standort mit Restaurant und Wohnmobilstellplatz am Rande des kleinen Städtchens Lauterecken.
Ruhige Lage, Parkmöglichkeiten sind reichlich direkt am Haus vorhanden.
Und die beliebte Fahrraddraisinenstrecke führt direkt am Restaurant vorbei. Restaurant Vorderseite
Das Restaurant ist komplett barrierefrei und rollstuhlgerecht. Auch die tadellos sauberen Toiletten mit einem separaten Wickelbereich für die Nachwuchskunden.
3 Jahre war das Restaurant geschlossen. Das fand ich wirklich schade für den ansprechenden Neubau.
Im Juli dieses Jahres eröffneten die erfahrenen Gastronomen Muhlis Dolarsir und Silo Karaca die Toskana neu.
Will man sich über das Restaurant informieren, dann bitte über die entsprechende Facebookseite.
Warum auch immer, hat Familie Scheller vorherige Homepage nicht gelöscht. Wer sich hier informiert, erhält komplett falsche Informationen. Das ist für die neuen Betreiber nicht gut und im schlimmsten Fall geschäftsschädigend.
Genug des Vorwortes. Jetzt geht’s zum 1. Besuch der „neuen Toskana“.
Unsere ehemalige betriebliche Frühstücksrunde löste sich nach über 20 Jahren leider auf. Dazu trug die Coronapandemie (mit langer Kantinenschließung und Homeoffice) bei. Und unser lieber Kollege verabschiedete sich dieses Jahr in den wohlverdienten Ruhestand.
Die kollegialen Freundschaften wollen natürlich weiter gepflegt werden und so reservierten wir für den frühen Abend in der Toskana einen Tisch. Unser "Hahn im Korb" freute sich sichtlich, mal wieder mit seinen Hühnern unterwegs zu sein.
Ich traf als erste ein und durfte einen Tisch aussuchen. Im Restaurant konnte ich kaum Veränderungen feststellen. Der große Gastraum ist immer noch sehr gepflegt und angenehm unterteilt. .
Die Bestuhlung nicht zu eng.
Um den Abend auf der schönen Außenterrasse zu verbringen waren wir einfach zu spät im Jahr dran.
Wenige Minuten nach meinem Eintreffen trafen auch meine Tischgenossen per Fahrgemeinschaft ein.
Nach herzlicher Begrüßung unter uns wurden wir auch herzlich von einem der Inhaber und einer Mitarbeiterin begrüßt. Die Speisekarten wurden sofort verteilt. Freudig überrascht las ich die vielfältige, aber nicht überladene, Speisenauswahl. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht.
Im weiteren Verlauf des Abends war die junge Servicedame für uns da. Sehr freundlich und aufmerksam machte sie einen guten Job.
Wie gaben unsere Getränke- und Speisewünsche auf.
Kurz nachdem wir mit den Getränken versorgt waren, grüßte die Küche mit frischem Blätterteiggebäck, Peperoni und schwarzen Oliven. Küchengruß
Für mich ein alkoholfreies Weizenbier, 0,5 l - € 3,80 und den Salatteller Toskana„mit vielen Leckereien. Lassen Sie sich einfach überraschen“ - € 16,00. Überraschungen mag ich sehr, aber hier bat ich um fleischfreie Leckereien.
Als Beilage: Lecker Pommes - € 3,50.
Nach passender Wartezeit wurden wir mit den bestellten Speisen versorgt. Optisch waren wir schon mal sehr angetan.
Und ich sehr erstaunt über den üppigen Salatteller! Salatteller "Toskana"
Frische Blattsalate, Salatgurke, Tomaten, rote Zwiebeln, Oliven, Paprika, Peperoni. Dazu viele Früchte – das mag ich sehr. Blaubeeren Wassermelone, Nektarine, Apfel. Dazu Feta, gebratene Austernpilze, Zucchini-Käsetürmchen, Auberginenröllchen mit zweierlei Füllungen. Klasse Dressing. Die bunte Überraschung war perfekt gelungen und die Küche hat sich hier richtig viel Mühe gegeben.
Die Pommes zur Vitaminbombe mussten einfach sein. Und auch die waren sehr gut. Beilagenpommes
Der Vollständigkeit halber und nicht in die Bewertung einbezogen:
Meine Kolleginnen bestellten Lachsfilet in Zitronenbutter, Fenchel-Lauchgemüse, Schlosskartoffeln - € 21,00. Lachsfilet, Fenchel-Lauchgemüse, Kartoffeln
Leider war das Lachsfilet etwas trocken geraten.
Der Rentner erfreute sich an der großen Pizza Toskana Pizza Toskana
mit Putenstreifen, frischer Salat, Tomaten, Dressing - € 12,70. Eine ungewöhnliche Kombination, er war sehr zufrieden.
Wir hatten einen tollen Abend, wurden sehr freundlich bedient. Und es hat mir deutlich besser als in der „alten Toskana“ geschmeckt und gefallen.
Bleibt das Fazit: Da müssen wir bald mal wieder hin!
Vor einigen Jahren investierte Familie Scheller in den Standort mit Restaurant und Wohnmobilstellplatz am Rande des kleinen Städtchens Lauterecken.
Ruhige Lage, Parkmöglichkeiten sind reichlich direkt am Haus vorhanden.
Und die beliebte Fahrraddraisinenstrecke führt direkt am Restaurant vorbei.
Das Restaurant ist komplett barrierefrei und rollstuhlgerecht. Auch die tadellos sauberen Toiletten mit einem separaten Wickelbereich für die Nachwuchskunden.
3 Jahre war das Restaurant geschlossen. Das fand ich wirklich schade für den ansprechenden Neubau.
Im Juli dieses Jahres eröffneten die erfahrenen Gastronomen Muhlis Dolarsir und Silo... mehr lesen
4.5 stars -
"Unter neuer Leitung wurde das schöne Restaurant endlich wiedereröffnet!" PetraIOVor einigen Jahren investierte Familie Scheller in den Standort mit Restaurant und Wohnmobilstellplatz am Rande des kleinen Städtchens Lauterecken.
Ruhige Lage, Parkmöglichkeiten sind reichlich direkt am Haus vorhanden.
Und die beliebte Fahrraddraisinenstrecke führt direkt am Restaurant vorbei.
Das Restaurant ist komplett barrierefrei und rollstuhlgerecht. Auch die tadellos sauberen Toiletten mit einem separaten Wickelbereich für die Nachwuchskunden.
3 Jahre war das Restaurant geschlossen. Das fand ich wirklich schade für den ansprechenden Neubau.
Im Juli dieses Jahres eröffneten die erfahrenen Gastronomen Muhlis Dolarsir und Silo
Geschrieben am 03.11.2022 2022-11-03| Aktualisiert am
03.11.2022
Besucht am 23.08.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 31 EUR
Das erste syrische Restaurant MANDOS lernten wir 2019 kennen. Das kleine Restaurant überzeugte mit frischen syrischen Gerichten und einem sehr sympathischen Herrn Mandos.
Es folgte zu Beginn der Coronapandemie HABIBIS. Denkbar schlechte Startzeiten mitten im Lockdown.
Wir lernten das Restaurant nur im Lieferservice kennen. Das Gelieferte war ok. Aber der Betrieb gab auf.
Dieses Jahr eröffnete nun Familie Louy ihr „Casa Louy“. Syrisch wurde mit italienischer Küche erweitert. Das ist so wie die indischen Restaurants mit Pasta, Pizza und Schnitzel anbieten. Alles für jeden Geschmack aber meist nur Durchschnitt oder schlechter. Aber dies erfuhren wir erst, nachdem wir ohne vorherige Reservierung Platz genommen hatten.
Das kleine und nach wie vor sehr gepflegte Restaurant verfügt nur über wenige Sitzplätze im Innenbereich.
Gehbehindertengerecht ist das Restaurant nicht. In die Innenräume gelangt man über eine kleine Treppe. Und mit einem Rollstuhl dürfte es innen, z. B. der Weg zur Toilette, zu eng werden.
Außen in der Fußgängerzone ist auch nur Platz für wenige Gäste. ehmaliger Sitz des Restaurants
Bei unserer Ankunft waren nur zwei Tische belegt und wir konnten an einem freien Tisch außen Platz nehmen.
So richtig gemütlich sitzt man hier nicht. Die Tische stehen einfach frei vor dem Restaurant.
Möglich, dass keine Abtrennungen in Form von Blumenkübeln o. ä. vom Ordnungsamt erlaubt sind.
Zur Mitte der Fußgängerzone werden die Plätze durch den unnatürlichen "Idar-Bachlauf" begrenzt. Dieser kleine Wasserlauf gefällt mir schon immer gut.
Eine junge Frau, vielleicht eine Tochter des Hauses, begrüßte uns und reichte freundlich die Karten.
Wenig später nahm sie unsere Wünsche auf: 2 Bitburger alkoholfrei je € 2,40
Als Vorspeise bestellten wir die Casa Louy Platte - € 11,00. Etwas von allem: Hummus, Mutabbal, Knoblauchcreme & ofenfrisches Fladenbrot
zum Teilen.
Mit unseren Getränken waren wir bereits versorgt als die Vorspeisenplatte kam. Und die sah appetitlich aus. Casa Louy Vorspeisenplatte
Auf der Karte war die Platte nicht für 2 Personen beschrieben, aber wir hatten den richtigen Riecher: Weder mein Mann noch ich hätten diese Vorspeise und ein Hauptgericht geschafft.
Dies lag aber nicht an der gut bemessenen Portion sondern an der Öllastigkeit der 3 orientalischen Spezialitäten: Mutabbal: Gegrillte & pürierte Aubergine I Tahina I Naturjoghurt. Garniert mit Granatapfelkernen. Hummus: Kichererbsenpüree, Tahina Knoblauchcreme: Anders umschrieben ist die syrische Toum einer Ailoli, trotz teilweise anderer Zutaten, nicht unähnlich.
Wir dippten uns mit dem Fladenbrot so durch. Fladenbrot haben wir schon besser erlebt. Dies hier war leider etwas zäh und präsentierte sich nicht sehr ofenfrisch. Fladenbrot
Öl ist zwar ein Geschmacksträger, aber bei allen 3 Pürees fehlte uns die jeweilige passende Würze.
Zum Auberginenpüree gaben die Granatapfelkerne Frische und fruchtige Säure hinzu. Ohne die Granatapfelkerne wäre das Püree schlicht langweilig gewesen.
Das syrische Nationalgericht Hummus war auch sehr unauffällig gewürzt. Da fehlte es nicht nur an Kreuzkümmel.
Die Knoblauchcreme reihte sich ein in die öligen Vorspeisen. Wie hausgemacht, mit frischem Knoblauch, schmeckte sie nicht.
Im Verhältnis zu den Dips war uns das Brot zu wenig. Pur konnten wir die öligen Speisen nicht essen.
Auf Nachfrage wurde uns aber noch zusätzliches Fladenbrot gereicht. Trotzdem schafften wir nicht alles, es war uns einfach insgesamt alles zu fettig.
Trotz übersichtlicher Gästezahl mussten wir auf die Hauptspeisen recht lange warten.
Zwischendurch holten auch immer wieder Kunden bestellte Speisen ab.
Ich wählte als Hauptgericht die handgemachte Fatayer (=arabische Pizze) Mohammara - € 6,00. Paprika & Tomatenmark I Zwiebeln I Olivenöl I schwarzer Kümmel I arabischer Kuhmilchkäse.
Die Fatayer wurde in Viertel geschnitten auf dem Holzbrett serviert. Fatayer Mohammara
Ursprünglich muss die Form rund wie bei einer Pizza gewesen sein. Ich erwartete eher ein belegtes und offen gebackenes „Teigschiffchen“, ähnlich der türkischen Pide.
Der helle Teig war schön dünn. Das war es aber dann auch schon. Insgesamt war der Teig geschmacklich leblos und in der Mitte noch sehr weich. Dies ist ja auch in manchen italienischen Regionen so üblich, aber hier kam auch der Fatayerrand sehr blass daher.
Die Tomaten-Paprikasauce war endlich mal kräftiger gewürzt, auch der schwarze Kümmel kam gut durch. Der arabische Kuhmilchkäse hätte auch Mozzarella sein können.
Und auch hier wieder: Sehr viel Öl. Es wurde wohl vor dem Servieren noch extra Olivenöl über den Teigling verteilt.
Nach zwei Stücken gab ich auf.
Meinem Mann wurde zeitgleich sein bestelltes Hauptgericht serviert.
Aus dem „italienischen“ Angebot der 1 Pizza Sucuk - € 9,50. Tomatensoße, Mozzarella, arabische Sucuk-Wurst, frisches Basilikum. Pizza Sucuk
Bei der italienischen Pizza wurde der Teig als besonders aromatisch durch lange und spezielle Teigreifung beschrieben.
Also wenn hier ein Unterschied zwischen Fatayer- und Pizzateig war, dann möge sich Herr oder Frau Louy gerne melden!
Ich bin mir sicher, dass hier mit den gleichen Teigen gearbeitet wurde. Das ist auch nicht schlimm. Aber dann bitte ohne große Ankündigungen in der Speisekarte!
Und wenn der Teig dann wirklich den besonderen Geschmack an den Gast bringt, ist alles gut.
Die Suczukwurst brachte Würze auf die Pizza. Ansonsten stand auch hier das Öl auf der Pizza.
Frisches Basilikum wurde durch Trockenstreu ersetzt. Schade.
Beide Teigfladen bestellten wir mit Knoblauch. Schmeckten ihn allerdings nicht. Wir fragten bei der freundlichen Syrerin nach, ob wir noch etwas Knoblauch haben könnten. Das war möglich.
Wenig später kam eine frische Portion Knoblauch… in Öl! Was sonst! Aber hier konnten wir den Knoblauch nahezu ölfrei aus dem Schälchen entnehmen. extra Knoblauch
Auch mein Mann schaffte seine Pizza nicht. Auch ihm war die Pizza zu ölig.
Die Servicedame fragte nach unserer Zufriedenheit. Wir sprachen an, dass uns die Speisen leider viel zu fettig waren. Sie bot uns zum Abschluss, wie auch allen anderen Gästen, noch einen schwarzen Tee aufs Haus an. Mit dem Hinweis, dass dieser gut für die Verdauung sei. Da hat sie absolut Recht und das war eine sehr nette Geste.
Wir bekamen einen ordentlichen Rechnungsbeleg. Für Extrabrot und Knoblauch wurde nichts berechnet. Wir gaben dafür gerne entsprechend höheres Trinkgeld, was die junge Frau auch sichtlich freute.
Die von uns bestellten Gerichte waren ok. Da war nichts dabei, was in irgendeiner Form nicht genießbar war.
Ein Wiederholungsbesuch ist aber nicht geplant. Die Küche des ersten Syrers, Herr Mandos, war einfach schmackhafter, authentischer und die Speisekarte (mit tollen Salaten) ansprechender.
Seit Oktober kann man auch über „Lieferando“ die Casa Louy Speisen bestellen. Das spricht nicht dafür, dass das kleine Restaurant gut ausgelastet ist.
Das erste syrische Restaurant MANDOS lernten wir 2019 kennen. Das kleine Restaurant überzeugte mit frischen syrischen Gerichten und einem sehr sympathischen Herrn Mandos.
Es folgte zu Beginn der Coronapandemie HABIBIS. Denkbar schlechte Startzeiten mitten im Lockdown.
Wir lernten das Restaurant nur im Lieferservice kennen. Das Gelieferte war ok. Aber der Betrieb gab auf.
Dieses Jahr eröffnete nun Familie Louy ihr „Casa Louy“. Syrisch wurde mit italienischer Küche erweitert. Das ist so wie die indischen Restaurants mit Pasta, Pizza und Schnitzel anbieten.... mehr lesen
Casa Louy
Casa Louy€-€€€Restaurant, Lieferdienst, Take Away015739386626Hohwiesstraße 23, 55743 Idar-Oberstein
3.0 stars -
"Das 3. syrische Restaurant innerhalb von 3 Jahren in den gleichen Räumen." PetraIODas erste syrische Restaurant MANDOS lernten wir 2019 kennen. Das kleine Restaurant überzeugte mit frischen syrischen Gerichten und einem sehr sympathischen Herrn Mandos.
Es folgte zu Beginn der Coronapandemie HABIBIS. Denkbar schlechte Startzeiten mitten im Lockdown.
Wir lernten das Restaurant nur im Lieferservice kennen. Das Gelieferte war ok. Aber der Betrieb gab auf.
Dieses Jahr eröffnete nun Familie Louy ihr „Casa Louy“. Syrisch wurde mit italienischer Küche erweitert. Das ist so wie die indischen Restaurants mit Pasta, Pizza und Schnitzel anbieten.
Geschrieben am 02.11.2022 2022-11-02| Aktualisiert am
03.11.2022
Besucht am 17.08.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 45 EUR
Unsere Versuche, die Bottle N Bar am schönen Marktplatz in Kirn zu besuchen scheiterten immer wieder. Es war einfach bei jedem Besuch des Städtchens geschlossen. Und wie fast erwartet: Irgendwann war ganz zu.
An diesem sommerlichen Mittwoch beschloss ich, dass unsere Küche frei hat.
Ohne Reservierung machten wir uns auf den Weg nach Kirn. Hier gibt es eine vielfältige Restaurantauswahl.
Wir peilten aber das neu eröffnete Bottle N Beef an.
Das Restaurant war schon recht gut besucht.
Natürlich saßen bei dem herrlichen Wetter alle Gäste draußen… zur Freude der nervigen Wespen. .
Wir wurden freundlich von einer jungen Mitarbeiterin begrüßt und durften unter den noch freien Tischen wählen.
Die Karten wurden sofort gereicht und erste Durstlöscher abgefragt. 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 5,80 1 Aperol Spritz - € 5,50 1 alkoholfreies Pils – 0,33 / € 2,50. Eine weitere Flasche folgte.
Die Getränke wurden flott und gut gekühlt serviert.
Die Speisekarte ist klar auf Burger ausgelegt. Es gibt aber auch wenige türkische Speisen – das dürften gerne ein paar mehr sein und beim nächsten Besuch werden wir hoffentlich genug Appetit für die Meze-Platte als Vorspeise haben.
An diesem Abend entschied ich mich für: 1 Beilagensalat - € 3,50
und 1 Wildburger (regionales Wildpatty 180 g, Lollo Bianco, Zwiebel, wahlweise Camembert oder Gorgonzola, Zwiebel-Marmelade, Brioche Bun) - € 13,90.
Mein Mann freute sich sehr auf den angebotenen Pulled Pork Burger. Das Servicemädel entschuldigte sich sofort. Sie vergaß uns vorab zu sagen, dass das Pulled Pork (zubereitet von einer Metzgerei aus der Nähe) leider aus sei.
Also statt Schweineburger 1 Fischburger (paniertes Alaska-Seelachsfilet, Salatgurke, Tomate, Zwiebel, Lollo Bianco, Remoulade, Weizenbun) - € 10,00.
1 Beilage zum Burger darf man sich auswählen:
Pommes, Wedges, hausgemachter Coleslaw, Süßkartoffel Pommes, Curly-Fries oder Onion Rings. Wir wählten beide Pommes.
Am Marktplatz kann man immer schön dem meist lebhaften Treiben zusehen. Da fiel die Wartezeit auf die Burger gar nicht auf.
Mein Salat wurde vorab serviert und der war frisch, reichlich und vielseitig-bunt. Das Dressing klasse. frischer Salat
Wenn schon mal ein guter Salat serviert wird, bin ich schon glücklich. Und dieser war sehr gut. Und für den aufgerufenen Preis sowieso.
Die servierten Burger sahen auch klasse aus! Wildburger Fischburger
Aufgebackenes Bun, schön gebräuntes und nicht überwürztes Wildpatty, der Camembert cremig verlaufen. Wildburger
Zum Wild passte die leicht süßliche Zwiebelmarmelade hervorragend. Es war auch gut, dass sie dabei war.
Der einzige Kritikpunkt: Das Fleisch war leider komplett durch und dadurch recht trocken, was ja bei fettarmen Wild schnell geht.
Die junge Dame fragte nach dem Servieren an, ob wir zufrieden sind. Ich merkte an, dass das Fleisch sehr durch sei. Sie nahm die Kritik freundlich an, wollte dies an die Küche weitergeben. Berichtete aber auch, dass viele Gäste gerade beim Wild kritisch sind, wenn es nicht durchgegart ist. Tja, man kann es nicht jedem Gast recht machen. Geschmeckt hat es mir. Und abschließend kann ich sagen, dass auch die Pommes richtig gut waren.
Der Fischburger erinnerte dann an unseren Ostseeurlaub! Nur, dass das Fischfilet nicht frisch, aber eine sehr gute Tiefkühlware war. Fischburger
Schön knusprig gebräunt und saftig. Auch der Geschmack war gut. Die weiteren Zutaten auf dem „Burger“ klassisch wie beim Backfischbrötchen. Und das war es auch eigentlich und das war gut so. Meinem Mann hat es sehr gut geschmeckt.
Beim nächsten Besuch rufen wir vorher an und reservieren eine Portion Pulled Pork!
Die Innenräume sind über 2 Stockwerke verteilt. Es gilt Stufen zu überwinden, also nicht gehbehindertengerecht. Ambiente untere Ebene
Die Toiletten liegen im Obergeschoss.
Wie die Außenbestuhlung ist auch die Inneneinrichtung sehr gepflegt. Sie wurde vermutlich von der vorherigen Bar übernommen.
Im Obergeschoss geht es sehr „saloonig“ zu. Nicht so mein Geschmack, aber mal was anderes. Ambiente Obergeschoß
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet und konnten per EC-Karte zahlen. Trinkgeld wie immer in bar.
Zum Feierabend war es hier eine sehr gute Wahl und wir kommen gerne wieder.
Unsere Versuche, die Bottle N Bar am schönen Marktplatz in Kirn zu besuchen scheiterten immer wieder. Es war einfach bei jedem Besuch des Städtchens geschlossen. Und wie fast erwartet: Irgendwann war ganz zu.
An diesem sommerlichen Mittwoch beschloss ich, dass unsere Küche frei hat.
Ohne Reservierung machten wir uns auf den Weg nach Kirn. Hier gibt es eine vielfältige Restaurantauswahl.
Wir peilten aber das neu eröffnete Bottle N Beef an.
Das Restaurant war schon recht gut besucht.
Natürlich saßen bei dem herrlichen Wetter... mehr lesen
Bottle N Beef
Bottle N Beef€-€€€Restaurant, Loungebar01520 2152733Lindenstraße 1, 55606 Kirn
4.0 stars -
"Aus Bottle N Bar wurde das Burgerrestaurant Bottle N Beef" PetraIOUnsere Versuche, die Bottle N Bar am schönen Marktplatz in Kirn zu besuchen scheiterten immer wieder. Es war einfach bei jedem Besuch des Städtchens geschlossen. Und wie fast erwartet: Irgendwann war ganz zu.
An diesem sommerlichen Mittwoch beschloss ich, dass unsere Küche frei hat.
Ohne Reservierung machten wir uns auf den Weg nach Kirn. Hier gibt es eine vielfältige Restaurantauswahl.
Wir peilten aber das neu eröffnete Bottle N Beef an.
Das Restaurant war schon recht gut besucht.
Natürlich saßen bei dem herrlichen Wetter
Geschrieben am 24.10.2022 2022-10-24| Aktualisiert am
24.10.2022
Besucht am 24.07.2022Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 25 EUR
Nochmals war ich auf der Rückfahrt von Bad Kreuznach.
Und hungrig.
Ich überlegte hin, überlegte her. Wo kommt eine Einkehr her?
Die Stadtmühle kam mir in den Sinn.
2019 eröffnete die Stadtmühle, am Tag der offenen Tür kamen mein Mann und ich zufällig vorbei. Auch schon wieder 3 Jahre her.
Also: Abfahrt von der B41 in den schönen Ort Monzingen.
Innen wurde ich freundlich vom Inhaber und Winzer Herrn Schauß begrüßt. Das Restaurant gehört der Winzerfamilie Schauß.
Natürlich wollte ich an diesem heißen Sommerabend gerne draußen sitzen. Und es fand sich tatsächlich ein Tisch für mich im Schatten. Nicht so einfach, denn die Abendsonne stand fast vollständig auf der schönen Terrasse. .
Den weiteren Service übernahm eine sehr freundliche junge Frau und reichte die Speise- / Getränkekarte.
Die Karte wechselt saisonal, auf regionale Ware (Lebensmittelbezug über die Vermarktung SooNahe) wird Wert gelegt.
Ich bestellte für den ersten Durst 1 Schwollener Mineralwasser, 0,25 l - € 2,50.
Ein großer Salatteller mit in Honig und Sesam mariniertem Hähnchenfleisch – dazu frisches Baguette - € 13,50 passte für mich und zum Wetter perfekt.
Dazu die Weinempfehlung: 2020er Weißburgunder, trocken, natürlich vom Weingut Schauß - € 5,30 / 0,2 l.
Ich war hungrig an dem Abend und freute mich, dass ich problemlos 1 Portion Bratkartoffeln - € 3,50 als „Salatbeilage“ bestellen konnte.
Kaum hatte ich meine Bestellung aufgegeben, schon war ich beiden Getränken versorgt. Leider.
Das Mineralwasser war mein "Aperitif". Aber die junge Dame brachte auch gleich den Wein mit.
Im Gegensatz zu unserem ersten Besuch war der Wein gut gekühlt – das Essen aber noch in weiter Ferne.
Ich sagte überrascht, dass ich den Wein gerne zum Essen trinken wollte. Und zwar kühl. War ja die Empfehlung als Weinbegleitung zum Salat.
Wenig fachfraulich wurde mir angeboten, gegebenenfalls EISWÜRFEL für den Wein zu bringen! Eine wirklich schlechte Idee, dies im Weingut vorzuschlagen.
Zum Wein gab es aber ein Knuspergrüßlein aus Blätterteig mit Sesam. .
Zu dieser Zeit war ich noch der einzige Gast. Überraschend flott wurde dann der Salatteller serviert.
Vielleicht hatte die junge Dame wegen des Weines den Druck in der Küche erhöht?
Der Salat war sehr schön, frisch und unter den Blattsalaten fand sich abwechslungsreiche Rohkost. Das leichte Sahnedressing war geschmacklich unauffällig. Wie leider auch das Hühnchen.
Das zarte Hähnchenfleisch empfand ich nicht als mariniert sondern sehr naturell. Ein Hauch Sesam war vorhanden. Das Fleisch hatte die Pfanne gestreift, war aber eher gedünstet als gebraten. Salatteller mit Hähnchenfleisch
Ich erwartete das Fleisch mit passenden Röstaromen gebraten und innen saftig. Die Röstaromen fielen leider aus.
Das auf der Speisekarte angekündigte frische Baguette fiel auch aus. Wurde wohl gestrichen, denn ich hatte ja die Bratkartoffeln bestellt.
Diese wurden kurz nach dem Salat serviert. Zum Glück! Denn sie waren von perfekten Röstaromen geküsst, sehr gut gewürzt und einfach perfekt! Gute Bratkartoffeln
Die Mitarbeiterin fragte zwischendurch nach meiner Zufriedenheit. Ich merkte die fehlende Würze und das wenig gebratene Hühnchen an.
Salz- und Pfeffermühle wurden sofort gereicht. Meine Anmerkung zum Hühnchen sollte an die Küche weitergegeben werden.
Das lief nicht so richtig rund an diesem Abend. Geschmeckt hat es, besser hätte es schmecken können.
Die aktuelle Speisekarte gefällt mir aber so gut, dass ich mir die Speisenwahl wirklich schwer fallen würde.
Also: Ein freundliches, sehr gepflegtes Haus in sehr schöner Lage. Ordentliche Weine (wenn gekühlt ). Und die Speisen wollen probiert werden! Da geht noch was.
Nochmals war ich auf der Rückfahrt von Bad Kreuznach.
Und hungrig.
Ich überlegte hin, überlegte her. Wo kommt eine Einkehr her?
Die Stadtmühle kam mir in den Sinn.
2019 eröffnete die Stadtmühle, am Tag der offenen Tür kamen mein Mann und ich zufällig vorbei. Auch schon wieder 3 Jahre her.
Also: Abfahrt von der B41 in den schönen Ort Monzingen.
Ich war früh dran, parkte auf dem Hof.
Innen wurde ich freundlich vom Inhaber und Winzer Herrn Schauß begrüßt. Das Restaurant gehört der Winzerfamilie Schauß.
Natürlich... mehr lesen
3.5 stars -
"Ein wunderschöner Ort zum Entschleunigen" PetraIONochmals war ich auf der Rückfahrt von Bad Kreuznach.
Und hungrig.
Ich überlegte hin, überlegte her. Wo kommt eine Einkehr her?
Die Stadtmühle kam mir in den Sinn.
2019 eröffnete die Stadtmühle, am Tag der offenen Tür kamen mein Mann und ich zufällig vorbei. Auch schon wieder 3 Jahre her.
Also: Abfahrt von der B41 in den schönen Ort Monzingen.
Ich war früh dran, parkte auf dem Hof.
Innen wurde ich freundlich vom Inhaber und Winzer Herrn Schauß begrüßt. Das Restaurant gehört der Winzerfamilie Schauß.
Natürlich
Geschrieben am 22.10.2022 2022-10-22| Aktualisiert am
23.10.2022
Besucht am 23.07.2022Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 26 EUR
Nach einem Termin in Bad Kreuznach kam ich auf der Rückfahrt am Holzmarkt in Bad Kreuznach vorbei.
Hier eröffnete vor gut einem Jahr das asiatische Restaurant. Zuvor gaben sich diverse Betriebe die Klinke in die Hand.
Dabei ist der Platz für einen Gastronomiebetrieb gar nicht so schlecht. Nahe am Zentrum, im Vorbeifahren sichtbar, viel Durchgangsverkehr, gute Parkmöglichkeiten und auch nicht wenige Anwohner.
Aber das Haus sah für mich schon immer wenig einladend und ungepflegt aus. Das schreckte vielleicht nicht nur mich ab.
Im Netz wurde das Sushi gelobt. Und dieser warme Sommertag war perfekt für Sushi, also wollte ich es wagen.
Wenige Schritte vom Restaurant entfernt parkte ich auf dem kleinen öffentlichen Parkplatz. An diesem frühen Samstagabend war das Parken dort kostenlos.
Bei meiner Ankunft war außen ein Tisch mit einer Familie besetzt.
Also ging ich erst einmal die Treppe hoch. Das Restaurant befindet sich im 1. OG und ist somit nicht rollstuhlgerecht.
Im Restaurant wurde ich freundlich begrüßt. Ich sagte, dass ich gerne außen Platz nehmen würde.
Zuvor suchte ich noch die Toilette auf. Die schon mal sauber und gepflegt.
Sauberer und gepflegter als das Erscheinungsbild der Außenterrasse.
Der Außenbereich war schon sehr ungepflegt und wenig einladend. Rustikale Sitzbänke, teilweise völlig zerstört.
Die Sitzgelegenheit wird dann mit rot-weißer-Kette gesperrt und fertig. Leere Blumentöpfe, abgeplatzte Klinkersteine, zwischengelagerte Blumenerde. Schön ist anders. Frische Luft und ungepflegte Bestuhlung
Ein junger Mann brachte mir die Speisekarte.
Das Restaurant bezeichnet sich selbst als „asiatisches“ Restaurant ohne nähere Zuordnung einer Länderküche.
Der Familienname Nguyen deutet allerdings stark auf vietnamesische Betreiber.
Mein bestelltes alkoholfreies Weizenbier, € 3,30 / 0,5l, wurde schnell und gut gekühlt serviert. Sauberer Tisch
Wenig später auch meine Vorspeise: Sommerrolle mit Garnelen € 4,90.
Das sah alles frisch und appetitlich aus. Sommerrolle
Die Sommerrollen samt Garnelen waren ungewürzt, wie üblich.
Unüblich die Zusammenstellung . Im Reispapier eingewickelt fanden sich neben Garnelen ein großer Anteil ungewürzter Reisnudeln. Dazu Lollo Rosso, Karottenstreifen und viel krause Petersilie. Keine Sprossen, Erdnüsse, Koriander, Minze, Shisoblätter… also Zutaten die Geschmack bringen.
Auf dem Teller fand sich noch ein recht üppiges Salatbouquet im Naturzustand. Auch hier die krause Petersilie Insgesamt ein frisches, aber sehr geschmacksarmes Essen fernab von asiatischer Würze.
Petersilie bringe ich nun wirklich nicht mit asiatischer Küche in Verbindung. Und diese krause und unzerkleinerte Petersilie war wirklich strohig und unangenehm im Mund. Ich sortierte sie weitestgehend aus.
Die dazu servierte Sauce bestand überwiegend aus Reisessig und war auch kein Aromageber.
Schade, dass geht deutlich besser.
Als Hauptspeise wählte ich eines der angebotenen Sushi Menüs zu € 17,90.
4 Nigiri (2 x Lachs, 2 x Thunfisch), 8 x Gurke-Surimi-Avocado( 4 x Lachs, 4 x Thunfisch ummantelt), 8 x Maki (4 x Lachs, 4 x Thunfisch).
Eigentlich sah das Sushi gut aus. Sushi Menü mit Lachs und Thunfisch
Aber als erstes fiel mir wieder die Petersilie ins Auge und zweitens war etwas Sauce über Nigiri und Maki verteilt. Diese angedickte Sojasauce war zum Glück dezent eingesetzt. Ich mag mein Sushi aber japanisch pur! Sojasauce und Wasabi gehört dem Gast separat serviert. Das war auch hier klassisch inklusive eingelegtem Ingwer dabei.
Der Sushireis war gut gegart und mit leichter Reisessignote gewürzt. Die Lachsqualität gefiel mir besser als die des Thunfischs.
Insgesamt fand ich das Sushi frisch und recht gut zubereitet. Auf Nachfrage bekam ich noch etwas Ingwer nachgereicht.
Der komplette Service wurde wohl von Familienmitgliedern bestritten.
Zum Zahlen per EC-Karte ging ich ins Restaurant und erhielt dort einen ordentlichen Kassenbeleg.
Vor etlichen Jahren war hier z. B. die bürgerliche Speisegaststätte „Kleiner Felsenkeller“ ansässig. An Theke und Bestuhlung hat sich hier wohl seit Jahrzehnten nichts verändert. Es sah aber alles sauber aus. Gastraum
Dafür wirbt das Restaurant fortschrittlich mit freiem WLAN und klimatisiertem Restaurant!
Die Chefin fragte mich freundlich nach meiner Zufriedenheit. Aber leider kamen wir hier sprachlich nicht zusammen. Ich sprach an, dass so ungewöhnlich viel Petersilie in den Speisen enthalten war. Petersilie? Was ist das?
Ich ergänzte, dass doch eher Koriander üblich sei? Was ist Koriander? Der Küchenchef wurde gerufen, gemeinsam fanden wir heraus, welches Kraut in der Küche Petersilie ist. Da war noch reichlich vorhanden ;-) Der Koriander blieb auf der Strecke (ich hätte den Google-Übersetzer bemühen sollen).
Nach einem Termin in Bad Kreuznach kam ich auf der Rückfahrt am Holzmarkt in Bad Kreuznach vorbei.
Hier eröffnete vor gut einem Jahr das asiatische Restaurant. Zuvor gaben sich diverse Betriebe die Klinke in die Hand.
Dabei ist der Platz für einen Gastronomiebetrieb gar nicht so schlecht. Nahe am Zentrum, im Vorbeifahren sichtbar, viel Durchgangsverkehr, gute Parkmöglichkeiten und auch nicht wenige Anwohner.
Aber das Haus sah für mich schon immer wenig einladend und ungepflegt aus. Das schreckte vielleicht nicht nur... mehr lesen
Restaurant VINFOODS
Restaurant VINFOODS€-€€€Restaurant, Take Away067197046994Holzmarkt 13, 55545 Bad Kreuznach
3.0 stars -
"Asiatische Freundlichkeit dekoriert mit viel Petersilie!" PetraIONach einem Termin in Bad Kreuznach kam ich auf der Rückfahrt am Holzmarkt in Bad Kreuznach vorbei.
Hier eröffnete vor gut einem Jahr das asiatische Restaurant. Zuvor gaben sich diverse Betriebe die Klinke in die Hand.
Dabei ist der Platz für einen Gastronomiebetrieb gar nicht so schlecht. Nahe am Zentrum, im Vorbeifahren sichtbar, viel Durchgangsverkehr, gute Parkmöglichkeiten und auch nicht wenige Anwohner.
Aber das Haus sah für mich schon immer wenig einladend und ungepflegt aus. Das schreckte vielleicht nicht nur
Geschrieben am 22.10.2022 2022-10-22| Aktualisiert am
22.10.2022
Besucht am 08.07.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 62 EUR
Nach einem tollen Ausflugstag in der Pfalz planten wir für die Fahrt nach Hause noch spontan einen Stopp zum Abendessen ein.
Ins Sommerhaus wollte ich schon lange mal und es lag auf dem Heimweg.
Vom Kollegenkreis wusste ich, dass das Restaurant sehr beliebt ist und rief sicherheitshalber von unterwegs an. Freundlich wurde uns ein Tisch im Außenbereich zugesagt.
Das Restaurant befindet sich in einem Bungalow mit weitläufiger Grünanlage. Es ist das Wohnhaus des ehemaligen Oberbürgermeisters Dr. Walter Sommer und erklärt den Restaurantnamen.
Parkplätze sind auf dem Grundstück vorhanden. Meist reichen diese aber nicht aus. Entlang der Straße finden sich noch ausreichend kostenlose Parkplätze. Das Sommerhaus befindet sich am Rande der Technischen Universität Kaiserslautern, zur anderen Seite liegt ein weitläufiges Waldgebiet.
Wir betraten das Sommerhaus über eine Stufe. Haupteingang
Von der Terrassenseite bietet eine Rampe die Möglichkeit das Restaurant barrierefrei zu betreten. Die Innenräume inkl. der gepflegten Toilettenräume sind alle stufenlos erreichbar. Im Außenbereich soll es sogar eine rollstuhlgerechte Toilette geben.
Wir wurden im Restaurant freundlich begrüßt und auf die Terrasse begleitet. Gut besucht war diese bereits, wir konnten aber noch unter freien Tischen wählen.
Hier saßen wir richtig angenehm und ruhig im Grünen. Außenterrasse
Familienfreundlich liegt in Sichtweite ein schöner Kinderspielplatz. Außenplätze mit Spielplatz im Hintergrund
Die Eltern den Ausflug genießen und die Kinder können in Sichtweite toben. Ein großer Bobbycarfuhrpark steht den Kindern neben den üblichen Geräten zur Verfügung. Diese wurden eifrig für illegale Spielplatzrennen genutzt.
Die Speisekarte ist gut sortiert, abwechslungsreich und nicht überladen. Hier sollte jeder sein Wunschgericht finden.
Unsere Getränke wurden gut gekühlt und nach kurzer Wartezeit serviert. Servicekräftemangel gibt es hier nicht. Durchweg junge Leute waren hier im Service und die Vermutung liegt nahe, dass man sich der Studenten der Uni bedient.
Zum Essen entschieden wir uns im Sommerhaus, bei schönstem Sommerwetter für ein sommerliches Gericht: Norwegisches Premium Lachsfilet mit gebratenen Gambas auf großem buntem Marktsalat - € 22,80.
Auf unser Essen warteten wir genau so lange wie es dauert, Lachsfilet und Garnelen auf den Punkt saftig zu braten.
Das Servierte sah schon auf den ersten Blick sehr appetitlich aus! Lachsfilet mit gebratenen Gambas auf großem buntem Marktsalat
Der Preis war für einen Salatteller kein Schnäppchen, aber die Lachsportion und mindestens 6 große Garnelen rechtfertigten den Preis.
Es punkteten auch die vielseitigen frischen Salatzutaten und ein schmackhaftes leichtes Sahnedressing.
Brot gab es nicht dazu, stand auch nicht auf der Karte. Es hat uns an diesem Abend nicht gefehlt, wir waren nicht so hungrig. Dennoch wäre es grundsätzlich nett es anzubieten. Sollte bei dem Preis auch drin sein.
Die jungen Servicemitarbeiterinnen waren sehr freundlich, aufmerksam und wirkten gut geschult…
… dies bestätigte sich bei unserem zweiten Besuch am 9. Oktober. An diesem Samstagabend trafen wir uns mit meiner Freundin, ihrem Mann und der tags zuvor 13 Jahre alt gewordenen Tochter. Wir waren eingeladen um ein bisschen Tenniegeburtstag zu feiern.
Draußen sitzen war natürlich nicht mehr. Im großen Hauptraum des Restaurants wurde etwas größer ein 40ster Geburtstag gefeiert.
Wir saßen im angrenzenden Nebenraum. Nebenraum / Wintergarten
Und trotz großer Gesellschaft kamen wir hier nicht zu kurz. Dieses Mal waren nur junge Herren im Dienst. Sie lieferten einen reibungslosen freundlich-lockeren und aufmerksamen Service.
Eine Unkenntnis die einzige Schwäche. Mein Mann bestellte 3 Kartoffelpuffer mit Räucherlachs und Meerrettichfrischkäse an großem Marktsalat - € 16,40.
Er fragte extra nach, ob die Kartoffelpuffer hausgemacht seien. Dies wurde bejaht.
Leider waren es Kartoffelpuffer der übelsten TK-Fertigware. Ich fragte mich, ob die harten Scheiben im CD-Player Volkslieder abspielen? 3 Kartoffelpuffer mit Räucherlachs an Marktsalat
Der große Marktsalat war gut, aber wirklich nicht groß. Der Räucherlachs ok, aber auch keine besonders gute Qualität. Satt war mein Mann danach nicht wirklich.
Kurz nach dem Servieren wurde gefragt, ob alles schmeckt und sprachen die „hausgemachten“ Puffer an. Der junge Mann entschuldigte sich sofort für seinen Kollegen. Da sei wohl was falsch verstanden worden.
Dem konnten wir nur zustimmen. Da wir eingeladen waren, sparten wir uns weitere Worte.
Ich bestellte Kabeljaufilet in der Kräuterkruste mit Zitrone auf großem buntem Marktsalat - € 18,90.
Hier war die Salatportion deutlich größer und vergleichbar mit unserem Besuch im Juli. Kabeljaufilet auf großem buntem Marktsalat
Geschmacklich konnte der Kabeljau leider nicht punkten. Sicherlich tiefgekühlter Kabeljau und bei Kabeljau vertrete ich die Meinung, dass ihm die Tiefkühltruhe beim Geschmack und der Konsistenz sehr schadet. Da half auch die Kräuterwürze (keine Kruste) nicht.
Ich bestellte mir, mangels Brot, noch eine Portion Pommes (erwartungsgemäß nicht aus frischen Kartoffeln gemacht) zum Salat. Diese waren knusprig und gut.
Der angegebene Preis von € 62,00 bezieht sich nur auf unseren Besuch zu Zweit im Juli.
Trotz Schwächen (die sich bei den Punkten fürs Essen auswirken) bei unserem Besuch vor 2 Wochen würden wir das Sommerhaus wieder besuchen. Dann halt: Augen auf bei der Wahl der Speisen!
Es ist auf jeden Fall, besonders im Sommer, ein toller Treffpunkt für jung und alt!
Bezahlen per EC ist möglich.
Bis einschließlich 02.11.2022 ist das Restaurant wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Nach einem tollen Ausflugstag in der Pfalz planten wir für die Fahrt nach Hause noch spontan einen Stopp zum Abendessen ein.
Ins Sommerhaus wollte ich schon lange mal und es lag auf dem Heimweg.
Vom Kollegenkreis wusste ich, dass das Restaurant sehr beliebt ist und rief sicherheitshalber von unterwegs an. Freundlich wurde uns ein Tisch im Außenbereich zugesagt.
Das Restaurant befindet sich in einem Bungalow mit weitläufiger Grünanlage. Es ist das Wohnhaus des ehemaligen Oberbürgermeisters Dr. Walter Sommer und erklärt den Restaurantnamen.
Parkplätze... mehr lesen
4.0 stars -
"Sommerabend im Sommerhaus! Und ein Herbstabend folgte drauf." PetraIONach einem tollen Ausflugstag in der Pfalz planten wir für die Fahrt nach Hause noch spontan einen Stopp zum Abendessen ein.
Ins Sommerhaus wollte ich schon lange mal und es lag auf dem Heimweg.
Vom Kollegenkreis wusste ich, dass das Restaurant sehr beliebt ist und rief sicherheitshalber von unterwegs an. Freundlich wurde uns ein Tisch im Außenbereich zugesagt.
Das Restaurant befindet sich in einem Bungalow mit weitläufiger Grünanlage. Es ist das Wohnhaus des ehemaligen Oberbürgermeisters Dr. Walter Sommer und erklärt den Restaurantnamen.
Parkplätze
Geschrieben am 20.10.2022 2022-10-20| Aktualisiert am
21.10.2022
... Frank Rosins Muttis Imbiss lebt weiter!
Nach umfangreicher Renovierung und Übernahme erfahrener Profis der Branche werden weiterhin klassische Imbissgerichte (Frikadelle nach Rezept von Marlis Rosin) angeboten. Natürlich fehlt die Currywurst auch nicht.
... Frank Rosins Muttis Imbiss lebt weiter!
Nach umfangreicher Renovierung und Übernahme erfahrener Profis der Branche werden weiterhin klassische Imbissgerichte (Frikadelle nach Rezept von Marlis Rosin) angeboten. Natürlich fehlt die Currywurst auch nicht.
https://www.facebook.com/GluckaufGrill
Glückauf Grill
Glückauf Grill€-€€€Imbiss, Take Away023629997836Glück-Auf-Straße 89 a, 46284 Dorsten
stars -
"Mutti Rosins Imbiss lebt weiter..." PetraIO... Frank Rosins Muttis Imbiss lebt weiter!
Nach umfangreicher Renovierung und Übernahme erfahrener Profis der Branche werden weiterhin klassische Imbissgerichte (Frikadelle nach Rezept von Marlis Rosin) angeboten. Natürlich fehlt die Currywurst auch nicht.
https://www.facebook.com/GluckaufGrill
Das Restaurant PUUR! im kleinen Ort Weilerbach ist leider geschlossen.
Weiter geht es für die beiden Köche Simon Leppla und Denis Strak in Bad Dürkheim im Restaurant PUUR! Im Römer.
https://www.gastroguide.de/restaurant/273207/puur-im-roemer/bad-duerkheim/
Viel Erfolg!... mehr lesen
stars -
"Leider geschlossen - Neustart in Bad Dürkheim" PetraIODas Restaurant PUUR! im kleinen Ort Weilerbach ist leider geschlossen.
Weiter geht es für die beiden Köche Simon Leppla und Denis Strak in Bad Dürkheim im Restaurant PUUR! Im Römer.
https://www.gastroguide.de/restaurant/273207/puur-im-roemer/bad-duerkheim/
Viel Erfolg!
Geschrieben am 19.10.2022 2022-10-19| Aktualisiert am
19.10.2022
Besucht am 08.07.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Manchmal sorgt WhatsApp für Ausflüge. Eine Reiterfreundin stellte in Ihrem Status Bilder der Karlstalschlucht ein. So wunderschön und passend hatte ich einen freien Freitag.
Am Vormittag machten wir uns auf den landschaftlich reizvollen Weg. Entlang des Bächleis Moosalbe führt der Weg zur Schlucht.
Parkplätze sind gut gekennzeichnet vorhanden. Wir wählten den Ausgangspunkt mit Parkplatz am Mühlenteich. Parken am Mühlenteich
Von hier geht es über eine kleine Brücke direkt auf den Wanderweg.
Und genau hier liegt auch die Klug’sche Mühle. Das Gasthaus zog uns mit seinem morbiden Charme direkt in seinen Bann. Außen war die abwechslungsreiche Speise- und Getränkekarte angeschlagen. .
Lediglich ein paar vegetarische Gerichte und die leidigen Chicken Nuggets beim Kinderteller wären in den 80ern wohl nicht auf der Karte erschienen. Ich wurde nicht enttäuscht: Es fehlten weder „Toast Hawaii“ noch das „Schnitzel Zigeuner Art“! Und Deftiges für hungrige Wanderer war auch dabei.
Spontan beschlossen wir, noch eine ordentliche Grundlage für unseren Ausflug zu schaffen und betraten das Gasthaus über 5 Stufen. Und standen in dem hellen und gepflegten Gastraum. Alle Tische feinsäuberlich mit gestärkten Tischtüchern eingedeckt. .
Eine Seniorin telefonierte hinter der Theke, wies uns den Weg zur Terrasse (wer will bei so schönem Wetter schon Flecken auf gestärkten Tischtüchern hinterlassen?) und drückte uns im Vorbeigehen noch das beidseitig bedruckte DIN-A-4 Blatt mit Speisen und Getränken in die Hand. Ausverkaufte Gerichte waren mit Kuli durchgestrichen. Effizienz Plus!
Die Terrasse ist eher ein geräumiger Balkon der im ersten Stock L-förmig um das Haus gebaut ist.
Wenige Gäste waren bereits da, wir fanden schnell ein sonniges Plätzchen.
Der „morbide Charme“ lief hier zur Hochform auf. Einfachste Plastikstühle, deutlich von der Sonne verwittert, aber immer noch stabil, bequem und mit sauberen Sitzkissen. Die Anschaffung der Sonnenschirme ebenfalls nachhaltig. Das Holzgeländer hätte sich über einen neuen Anstrich gefreut. Auf Tischdecken verzichtete man außen, die Tische waren sauber und wurden nach jedem Gast abgewischt. Außenplätze
Von den Außenplätzen hatte man einen schönen Blick in die Natur und auf den wohl zum Haus gehörenden verwilderten Kinderspielplatz.
Wir fühlten uns keinesfalls unwohl.
Wenig später hatte die Seniorin das Telefonat beendet und begrüßte uns freundlich.
Da wir die Speisenzettel ja schon in die Hand gedrückt bekamen, konnten wir auch gleich unsere Bestellung aufgeben. Ein Salatteller wäre an diesem heißen Tag genau nach meinem Geschmack gewesen, den gab es leider nicht.
Wir bestellten: 1 alkoholfreies Weizenbier - € 3,50 / 0,5 l 1 alkoholfreies Pils - € 2,50 / 0,33 l. Ein Zweites folgte.
Mein Mann wählte die Käsespätzle mit Butter-Kräuterschmelze und Röstzwiebeln - € 9,80.
Und ich den bürgerlichen Klassiker Schweineschnitzel „Wiener Art“, Pommes frites und kleiner Salat - € 10,90.
Über die Preise gab es schon mal gar nichts zu meckern.
Tatsächlich bestritt die Seniorin an diesem Mittag den Service alleine. Ich möchte der rüstigen Dame nicht zu nahe treten, aber so um die 80 dürfte sie gewesen sein. Es hätte uns wirklich interessiert, ob sie aus Mangel an Servicekräften „rekrutiert“ wurde. Aber vielleicht war es auch eher die Seniorchefin des Hauses, die sich immer noch gerne nützlich macht.
Zwischendurch hegte ich sogar den Verdacht, dass sie auch noch die Köchin ist. Es dauerte schon etwas länger. Vermutlich war in der Küche auch nur eine Person tätig.
Serviert wurde mein frischer Beilagensalat mit einfachem (Fertig?)Dressing vorab. Beilagensalat
Neben Kopfsalat, Salatgurke, Tomatenspalten fanden sich selbst eingelegte, milchsauer vergorene Radieschen auf dem Teller. Diese werden selbst eingelegt, berichtete sie.
Wenig später kamen die Hauptspeisen. Dringend erforderlich der Hinweis, dass der Käsespätzleteller heiß ist! Denn die Spätzle wurden in diesem Teller gratiniert und somit war der Teller richtig heiß. Käsespätzle
Im tiefen Teller fand sich eine große Portion goldgelb überbackener Spätzle. In der Mitte ein Klecks Kräuterbutter. Etwas mehr Würze hätten die Spätzle vertragen. Ansonsten: Käsespätzle, nicht mehr und nicht weniger.
Ebenso mein Schnitzel. Mit schöner Bräunung in Butterschmalz gebacken. Zart, saftig, gut gewürzt. Schnitzel "Wiener Art" mit Pommes
Zitrone fehlte nicht. Hier mag ich es einfach lieber, wenn die Zitrone neben dem Fleisch liegt. Es werden sicherlich nicht immer Biozitronen verwendet und durch den Zitronensaft weicht die Panierung schnell auf. Dies war hier aber nicht der Fall.
Die Pommes knusprig und gut. Trockenstreupetersilie diente nur der Optik. Für mich rausgeschmissenes Geld und verzichtbar. Ein paar frische Kräuter hätten mir dagegen gut gefallen.
Die gepflegten Toiletten befinden sich im Untergeschoss. Gerne nahm ich unsere leeren Teller mit zur Theke und die Dame bedankte sich herzlich dafür. Hätte ich nicht machen müssen, ich sehe dies auch nicht als Servicemangel.
Ich habe es gerne getan um ihr einen Weg abzunehmen. „Kein Gang mit leeren Händen“ pflegte meine Schwiegermutter immer zu sagen. Und womit? Mit Recht!
Wir bestellten die Rechnung. Diese kam handgeschrieben und es war nur Barzahlung möglich. Die Seniorin entschuldigte sich dafür, sie käme mit dem „modernen Ding“ nicht klar! Diese Aussage lässt zumindest hoffen, dass sie sonst nicht ganz alleine die Gäste bei Laune halten muss.
Eine nette Einkehr und hoffentlich bleibt die Mühle noch lange erhalten. Der Investitionsstau rund um die Außenanlage könnte aber auch bedeuten, dass es hier mit der Nachfolge hapert. Das wäre schade, denn die Lage gibt alle Möglichkeiten. .
Beim nächsten Besuch würde ich auf jeden Fall die frische Karlstalforelle bestellen.
Los ging es auf einen der schönsten Wanderwege den ich je gesehen habe! Karlstalschlucht
Das Naturschutzgebiet Karlstal mit der engen Felsschlucht, durch die sich die Moosalbe ihren Weg sucht, ist absolut einen Ausflug wert!
Und ein wachsames Auge kann sogar Flusskrebse entdecken. Klares Wasser für den Flusskrebs
Manchmal sorgt WhatsApp für Ausflüge. Eine Reiterfreundin stellte in Ihrem Status Bilder der Karlstalschlucht ein. So wunderschön und passend hatte ich einen freien Freitag.
Am Vormittag machten wir uns auf den landschaftlich reizvollen Weg. Entlang des Bächleis Moosalbe führt der Weg zur Schlucht.
Parkplätze sind gut gekennzeichnet vorhanden. Wir wählten den Ausgangspunkt mit Parkplatz am Mühlenteich.
Von hier geht es über eine kleine Brücke direkt auf den Wanderweg.
Und genau hier liegt auch die Klug’sche Mühle. Das Gasthaus zog uns mit... mehr lesen
3.5 stars -
"Zurück in die 80er" PetraIOManchmal sorgt WhatsApp für Ausflüge. Eine Reiterfreundin stellte in Ihrem Status Bilder der Karlstalschlucht ein. So wunderschön und passend hatte ich einen freien Freitag.
Am Vormittag machten wir uns auf den landschaftlich reizvollen Weg. Entlang des Bächleis Moosalbe führt der Weg zur Schlucht.
Parkplätze sind gut gekennzeichnet vorhanden. Wir wählten den Ausgangspunkt mit Parkplatz am Mühlenteich.
Von hier geht es über eine kleine Brücke direkt auf den Wanderweg.
Und genau hier liegt auch die Klug’sche Mühle. Das Gasthaus zog uns mit
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Und seit Jahren interessiert mich das am Waldrand gelegene Anwesen mit großem Wohnhaus. Ob es der Bezeichnung „Villa“ gerecht wird, ist Ansichtssache.
Jedenfalls gefallen mir Haus und Alleinlage. Den Leerstand fand ich ausgesprochen schade.
Aber es tat sich in den letzten Jahren immer etwas. Rustikale Gartenbestuhlung für Außengastronomie stand bereit, ab und zu waren Handwerker da.
Ein Restaurant gab es schon mal in diesem Haus, aber auch ein „Nachtclub mit erotischem Angebot“.
Beides schon lange her.
Im Mai wurde eröffnete die „Original Kärntner Jausenstation“.
Aber auch ein Ausflugslokal, Restaurant und Biergarten. Ja was den jetzt? Irgendwie von allem etwas. Das Konzept scheint Konzeptlosigkeit zu sein.
So wunderte es mich nicht, dass kaum jemand rund um Idar-Oberstein von der Eröffnung wusste. Uns ging es nicht anders. Im Oktober wies eine aufgestellte Schiefertafel an der Einfahrt zum Restaurant auf die Öffnung hin und gab einige Gerichte preis. Nur so wurden wir auf die Eröffnung aufmerksam.
Unsere Pilzbeute war gut, also wollten wir nichts essen. Aber neugierig mal umsehen. Eine riesige Spießbratenhütte war zwischenzeitlich auf dem Grundstück erbaut worden. Sehr gepflegt, mittig mit der Feuerstelle.
Gibt es auch Kärntner Spezialitäten die auf offenen Buchenfeuer gebraten werden?
Wir suchten den Eingang. Die Stahltür rechts am Haus sah eher wie ein Nebeneingang aus. Unsere Ankunft blieb nicht unentdeckt und eine freundliche Frau öffnete von innen. Es war doch der Restauranteingang.
Stolz berichtete sie, dass das Restaurant bereits im Mai eröffnete. Ein „studierter Koch“ würde alle Speisen ganz frisch zubereiten. Den Ausdruck „studierter“ Koch verziehen wir gerne, die sehr nette Dame sprach gut deutsch, aber sicherlich war es nicht ihre Muttersprache.
Wir versprachen, bei nächster Gelegenheit einzukehren. Ende Oktober bot sich der Besuch zum späten Mittagessen und vor dem Pilzes sammeln. Das Restaurant ist ab mittags durchgehend geöffnet. Auch Kaffee und Kuchen wird angeboten.
Die Speisen wurden wieder auf der Schiefertafel angekündigt. Kärnter Jausenplatten wurden durch Spießbratensalat, Frankfurter Würstchen, Tomate-Mozarella ergänzt. Die Preise für die einfachen Vespergerichte schon selbstbewusst. Wurst-, Schinken- und Käsespezialitäten sollen von ausgesuchten Kärntner Biobauern kommen. Die Frankfurter und der Mozzarella auch?
Die freundliche Servicedame begrüßte uns als vorerst einzige Gäste herzlich.
Das Wetter traumhaft und es bot sich an, die spätherbstlichen Sonnenstrahlen zu genießen.
Unser Tisch wurde frisch abgewischt und wenig später trug die Dame noch mündlich weitere Tagesangebote vor. Darunter Kürbissuppe, ein Lachsgericht, Gnocchi u. s. w. vor. Auch das kam uns nicht so österreichisch vor.
Um wenigstens ein österreichisches Gericht zu bestellten wählte mein Mann aus der „mündlichen Speisekarte“ das Wiener Schnitzel vom Kalb mit Bratkartoffeln zu € 19,50. Ein Beilagensalat war im Preis enthalten.
Ich entschied mich für Spaghetti aglio e olio zu € 8,50. Ich hatte keine Laktasetabletten dabei und dieses Gericht sollte bei klassischer Zubereitung laktosefrei sein.
Die Preise der Gerichte erfuhren wir erst beim Zahlen.
Dazu bestellten wir ein alkoholfreies Pils - € 2,50 und ein alkoholfreies Weizenbier - € 3,80.
Freundlich wurden unsere Wünsche notiert und nochmals betont, dass alles ganz frisch zubereitet wird. Und der Koch die Spaghetti perfekt al dente zubereitet.
Wenig später waren wir mit den gut gekühlten Getränken versorgt.
Zwischenzeitlich war auch Anton Ressmann, Kunsthändler, Auktionator und Inhaber der Villa, vorgefahren. Wenig später traf eine gepflegte Dame, eventuell auch zur Ressmann-Familie gehörend,ein. Sie schien einfach nach dem Rechten zu sehen.
Vielleicht hatte Herr Ressmann Wichtiges mit dem Koch zu besprechen. Jedenfalls warteten wir, als einzige Gäste, eine knappe Stunde auf unser Essen. Auf frisch zubereitetes Essen warten wir gerne ohne Murren.
Der Beilagensalat wurde vorab serviert. Viel geschmacksarmer Eisbergsalat, Radieschen-, Tomaten- und Salatgurkenscheiben, ein paar Karottenraspel. Alle Zutaten frisch… bis auf das Dressing.
Von „alles ganz frisch zubereitet“ keine Spur. Das Fertigdressing lieblos obendrüber geschüttet. Nichts durchmischt, also Rohkost mit Kleksen obendrauf. Dass das Dressing zu wenig war, ein Glücksfall.
Irgendwann kamen dann auch die warmen Speisen.
Das eine Stück Schnitzel konnte man fast goldgelb gebraten bezeichnen, aber halt nur fast. Ein Teil des Schnitzels hatte in der Pfanne einfach das Fett nicht gesehen. Die Optik schon mal enttäuschend und meilenweit von einem Wiener Schnitzel entfernt.
Die feste Panierung schmeckte nach billigem Industriepaniermehl, souffliert war hier gar nichts. Das Fleisch hatte einen undefinierbaren Beigeschmack und war trocken. Zitrone zum Schnitzel? Fehlanzeige.
Die Kartoffeln als Beilage waren viel zu weich gegarte Salzkartoffeln und diese wurden dann in viel Fett und ein paar Zwiebelwürfeln kurz in der Pfanne angeschwenkt. Bratkartoffeln waren es jedenfalls nicht. Das erfreulichste war die frische Petersilie.
Mit meinen Spaghetti aglio e olio war ich besser versorgt.
Die Servicedame und wohl Lebenspartnerin des Kochs hatte nicht zu viel versprochen. Die Spaghetti waren al dente und dies nicht zu knapp. Eine Minute länger im Brodelwasser hätte der Pasta nicht geschadet. Aber lieber mit zu viel Biss als verkocht. Die Würzung passte, am Knoblauch wurde auch nicht gespart. Frische Chilistreifen und Petersilie dazu. Das passte und war ok.
Zwei weitere Gäste waren inzwischen eingetroffen. Die Kontrolldame hatte ihren Rundgang beendet und verabschiede sich. Auf mehrere Meter Entfernung rief sie uns zu „schmeckt es denn“? Wir zögerten mit der Antwort. Sollten wir hier lauthals zurückrufen „das geht deutlich besser und das Wiener Schnitzel ist eine Beleidung für jedes richtige Wiener“? Jedenfalls dauerte unsere Antwort zu lange und es folgte von ihr ein schnippischen „entschuldigen Sie die Störung“. Bitte. Gern geschehen.
Ich suchte dann mal noch die Toilettenräume auf. Sehr überrascht war ich über die Innenräume. Schöne Raumaufteilungen und toller Holzboden. Grottenähnlich dick verputzte Wände. Kommt hierher der Begriff „grottenhässlich“?
Alles sah sehr sauber und gepflegt aus. Viel Platz für größere Gesellschaften ist vorhanden.
Aber eine Kärntner Jausenstube fand ich nicht. Viele Kunstobjekte (aus dem Bestand von Herrn Ressmann?), darunter Giraffen, eine zur Säule erstarrte Schönheit mit Stoßzahn auf dem Kopf.
Auch an der Terrasse gab es Pflanzkübel mit Löwen. Auf der in die Jahre gekommenen, aber sauberen, Toilette war ich dann endlich im Kruger Nationalpark angekommen.
Nun wurde es Zeit zur entspannenden Pilzsuche aufzubrechen.
Die Frage nach unserer Zufriedenheit blieb nicht aus. Unsere Anmerkungen wurden zur Kenntnis genommen.
Es war leider nur Barzahlung, mit handgeschriebenem Beleg, möglich. Diese Lieferengpässe aber auch! Seit Mai konnte keine elektronische Kasse geliefert werden!
Ist die Villa Erholung ein Abschreibungsobjekt des Herrn Ressmann?
Über diese Neueröffnung habe ich mich hoffnungsvoll gefreut.
Für einen erneuten Besuch muss sich hier aber viel verbessern.
Der gelernte und "studierte" Koch hat uns nicht überzeugt.
Wir sind sehr gespannt, ob sich der Betrieb etabliert.