Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 622 Bewertungen 943738x gelesen 16337x "Hilfreich" 15104x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 18.08.2022 2022-08-18| Aktualisiert am
19.08.2022
Besucht am 04.06.2022Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 47 EUR
Bei schönstem Wetter machten wir unseren Ausflug in die Kleinstadt Barth, stattlich anerkannter Erholungsort.
Mittags dachten wir eigentlich an einen kleinen Snack vom Fischkutter. Aber dort gefiel es uns gar nicht.
Am Westhafen des Barther Boddens entdeckten wir das Restaurant Vinetablick. .
Hier sah es sehr nach einer touristischen Einkehr aus, da bin ich immer skeptisch. Aber auch wirklich einladend.
Gut besucht war die Außengastronomie des Hauses. Aber es gab noch wenige freie Tische.
Lange suchen wollten wir auch nicht mehr. Wir nahmen Kurs auf einen Hafenplatz und wurden sofort freundlich von einem Servicemitarbeiter empfangen.
Nachdem wir ein beschattetes Plätzchen gefunden hatten, wurde die Karte gereicht.
Zusätzlich gab es Tafeln mit aktuellen Tagesgerichten. Tageskarte
Unsere Getränke wurden nach der Bestellung gut gekühlt und gut gelaunt serviert:
0,4 l Mineralwasser - € 3,00
0,3 l Rostocker Pils - € 3,40
0,3 l Rostocker Zwickel - € 3,90
Bei den Speisen wählten wir von der Tageskarte.
Mein Mann entschied sich für „Fischteller Vineta“ - € 21,80.
Lachs- und Kabeljaufilet gebraten, Rahmsauerkraut und Pommes.
Und ich:
Flundern gebraten, Kräuterbutter, Bratkartoffeln und Salat - € 14,60.
Angenehm saßen wir unterm Sonnenschirm und konnten das aufgeweckte Treiben des Betriebes beobachten.
Die Wartezeit ging völlig in Ordnung, das Restaurant war gut besucht.
Das Servierte ließ uns positiv staunen! Beide Gerichte sahen sehr gut aus und überzeugten auch geschmacklich.
Mein Mann lobte kross gebratenen Lachs und Kabeljau. Außen knusprig, innen saftig. Lachs, Kabeljau, Pommes, Salat
Das gut abgeschmeckte Rahmsauerkraut passte sehr gut zum Fisch. Die Wellenpommes? Ich mag sie nicht so sehr. Mein Liebster war zufrieden, das zählt für die Bewertung.
Bei mir gab es gleich 2 saftig gebratene und nicht kleine Flundern! Flundern, Bratkartoffeln, Salat
Ich war absolut glücklich mit dieser Wahl. Einen Teller für die Gräten musste ich nachfordern. Dieser hätte, meiner Meinung nach, ohne Aufforderung kommen müssen. Denn auf dem gut gefüllten Teller war einfach kein Platz für Gräten. Und warum sollte ich einen appetitlichen Teller verunstalten?
Ein kurzer Wink zum Serviceherrn genügte. Sofort war ein Grätenteller da.
Die Flundern waren richtig klasse gebraten. Die Bratkartoffeln sicherlich auf Vorrat gebraten und nicht mehr so knusprig. Geschmacklich aber gut.
Beide Fischgerichte wurden mit einer frischen Salatgarnitur bedacht. Tadellos frisch, schmackhaftes Dressing. Auf einem separaten kleinen Teller hätte uns der Salat besser gefallen. Bei den dekorativen Orangenscheiben hoffe ich immer auf ungespritzte Bioware. Ich hoffe immer noch ;-)
Geschmacklich mag ich die Kombi Salat und Frucht sehr gerne.
Das war eine klasse Mittagseinkehr. Der Inhaber fragte nach unserer Zufriedenheit und berichtete sehr interessant über die Entstehung des Restaurants und der damaligen Umgebung kurz nach der Wende.
Da hat sich viel getan. Auch das ebenerdige Restaurant ist auf neuem Stand. Innenraum
Innen helle und sehr gepflegte Räumlichkeiten. Auch die WC-Räume sind ebenerdig zu erreichen.
Zahlen konnten wir per EC und wurden freundlich verabschiedet.
Wir empfehlen gerne weiter! Im Verhältnis zum Fischkutter wird hier ein wesentlich besseres Preis-Leistungsverhältnis geboten.
Bei schönstem Wetter machten wir unseren Ausflug in die Kleinstadt Barth, stattlich anerkannter Erholungsort.
Mittags dachten wir eigentlich an einen kleinen Snack vom Fischkutter. Aber dort gefiel es uns gar nicht.
Am Westhafen des Barther Boddens entdeckten wir das Restaurant Vinetablick.
Hier sah es sehr nach einer touristischen Einkehr aus, da bin ich immer skeptisch. Aber auch wirklich einladend.
Gut besucht war die Außengastronomie des Hauses. Aber es gab noch wenige freie Tische.
Lange suchen wollten wir auch nicht mehr. Wir... mehr lesen
4.0 stars -
"Fischkutter adé – wir entdeckten den Vinetablick!" PetraIOBei schönstem Wetter machten wir unseren Ausflug in die Kleinstadt Barth, stattlich anerkannter Erholungsort.
Mittags dachten wir eigentlich an einen kleinen Snack vom Fischkutter. Aber dort gefiel es uns gar nicht.
Am Westhafen des Barther Boddens entdeckten wir das Restaurant Vinetablick.
Hier sah es sehr nach einer touristischen Einkehr aus, da bin ich immer skeptisch. Aber auch wirklich einladend.
Gut besucht war die Außengastronomie des Hauses. Aber es gab noch wenige freie Tische.
Lange suchen wollten wir auch nicht mehr. Wir
Geschrieben am 07.08.2022 2022-08-07| Aktualisiert am
01.06.2024
Besucht am 03.06.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 98 EUR
Geschmäcker sind unterschiedlich.
Bei Filmen, bei Musik, bei Kunst, bei der Partnerwahl… und auch beim Essen und bei Einrichtungen. Jedem das Seine. Ich interessiere mich nicht für Fussball, mag keine James Bond und Rosamunde Pilcher Filme, keinesfalls Horror- ja noch nicht einmal Gruselfilme.
Bei meiner „Vorab-Restaurant-Onlineplanung“ stieß ich auf die alte Filmkiste und dachte: Skurill! Die bewerteten Speisen sahen durchaus gut aus und es gab bei Google fast ausschließlich Lob von den Gästen, darunter etliche Wiederholungstäter.
Also schob ich „skurril und überdekoriert“ in die Schublade: Egal – kann interessant und / oder lustig werden.
Auch hier konnten wir wieder bequem auf Schusters Rappen anreisen. Der Blick vom Eingangstor eröffnet die Sicht auf den Naturgarten. :
Rustikale Bestuhlung außen. Gerne hätten wir Platz genommen. Aber leider kühlte es über den gesamten Urlaub abends sehr schnell ab.
Im Innern wurden wir freundlich von der Inhaberin empfangen und vom „Ambiente“ erschlagen.
Oh weia, das ist voll hier. Ambiente
Unter zwei Plätzen durften wir wählen und entschieden uns für die gemütliche Nische… dekoriert mit Trophäen, Tierfellen, Schutzhelmen aller Jahrzehnte und sonstigem Allerlei. .
Das ausgestopfte Bambi über meinem Liebsten entdeckte ich erst, nachdem wir Platz genommen hatten.
Gute Gerüche geben gegerbte Tierfälle nicht ab. Das weiß ich seit frühester Kindheit, mein Vater ging zur Jagd.
Schon damals mochte ich den Geruch nicht, um beim Essen schon mal gar nicht.
Hier und ohne Frischluftzufuhr waren diese Gerüche einfach unangenehm.
Und ja: Ich rieche extrem gut, auch Schlechtes.
Die Inhaberin versorgte uns underdessen mit der handgeschriebenen übersichtlichen Speisekarte.
2 Vorspeisen – 4 Hauptgänge – 1 wechselndes Dessert. Alles zum sehr ambitionierten Preis. Hauptgerichte
Übersichtliche Speisekarten mögen wir sehr. Und in der Filmkiste schwingt wohl der Chef alleine in der Küche den Löffel. Aber als Beilage zu allen 4 Hauptgängen „sahniger Kartoffel-Lauch-Stampf“? Verständnis für den alleinigen Küchenmeister. Durchdachte Karte um die Gäste per „one-man-show“ zufrieden zu stellen.
Und mit dieser Beilage begann mein kleines Problem: Ich vergaß die Laktasetabletten (wg. Lakoseintoleranz) aufzufüllen. Zum Glück konnten mir netterweise als Alternative Salzkartoffeln angeboten werden.
Kollegin Manowar02 weist schon mal auf „die üblichen Staubspuren“ hin. Deutlich mehr als die üblichen Staubspuren waren vorhanden. Hier käme Abstauben einer Renovierung gleich.
Vorweg gab es einen heißen Ingwertee zur Begrüßung. Mal was Anderes, gesund und gerne genommen. Ingwertee zur Begrüßung
Wir gaben unsere Bestellung bei der Chefin auf:
1 Flasche Mineralwasser – San Pelegino wurde mit stolzen € 6,90 / 0,75 l berechnet.
1 Flache Fischwein (Cuvée) trocken vom Meersburger Winzerverein, € 29,00 / 0,75 l.
Die Inhaberin gab wenig später bekannt, dass dieser Wein leider nicht in der Kühlung war. Netter Hinweis, warmen Weißwein hätten wir reklamiert. Alternativ empfahl sie den trockenen Meersburger Spargelwein. Ich fragte nach dem Preis. Dieser dann für € 31,00. Die € 2,00 waren uns natürlich letztlich egal. Aber bei dem geringen Preisunterschied und dem nicht verfügbaren Wein hätte ich es dem Gast preisgleich angeboten.
Ein weiterer Küchengruß erreichte uns. 4 Scheiben einfaches Baguette und Kräuterfrischkäse. Baguette und Frischkäse
Gab es für jeden Gast, meine Laktoseintoleranz war kein Thema mehr.
Inzwischen legte sich der Geruch der Tierfälle über unsere Geschmacksnerven. Beim Essen wirklich nicht schön. Und das ausgestopfte Bambi schaute mich immerzu an. Mähdrescherunfall?? Ausgestopftes Rehkitz
Insgesamt war die gesamte Einrichtung recht ungepflegt. Die ausgefranselten Stoffservietten im Shabbystyle unterstrichen das Gesamtbild. Franselservietten
Aber nachhaltig und sauber waren sie!
Fluchtgedanken machten sich breit. Wir waren froh, keine der beiden überteuerten Vorspeisen gewählt zu haben. Vorspeisen + Dessert
Das Restaurant war gut besucht und schlecht zu belüften. Es dauerte mit unseren Speisen etwas länger. Vom Hungergefühl kein Problem, aber wir fühlten uns zunehmend unwohl.
Überaus freundlich servierten uns der Chefin und (Küchen)Chef die Hauptspeisen und wünschten einen guten Appetit. Filet vom Zander mit Kräutern in der Pfanne gebraten. Spargel-Erdbeergemüse, Wildkräutersalat und sahniger Lauch-Kartoffelstampf (mit Ingwer, Knoblauch, Peperoni, Kurkuma) … für mich schlichte Salzkartoffeln – ambitionierte € 29,90.
Alles auf einem Teller. Schön sah das nicht aus. Zander mit Lauch-Kartoffelstampf
Der Zander saftig gebraten. Belegt mit reichlich frischen mediterranen Kräutern (Rosmarin, Salbei und Thymian).
Aber was soll die unpassende und überflüssige sahnige Dillsauce dazu? Zander mit Salzkartoffeln
Der Spargel war gebraten, sehr schön. Ich tippe auf günstigsten Spargelbruch. Die Stücke waren alle sehr unterschiedlich dick und auf beiden Tellern keine einzige Spargelspitze. Mit noch etwas Biss war der Spargel gut in der Pfanne gegart. Die Erdbeeren leider nicht. Matschig und geschmacklich nicht mehr präsent. Falls es frische und keine Tiefkühlware war: Schade um die Erdbeeren. Auf der Homepage der Filmkiste wird dieses Gericht präsentiert: Mit frischen Erdbeeren!
Der Lauch-Kartoffelstampf holte meinen Mann geschmacklich nicht ab. Ich probierte ein wenig. Von den angekündigten Gewürzen war wenig zu schmecken.
Auch die Salatbeilage auf dem Teller konnte uns nicht entzücken.
Frau Leffer fragte nach unserer Zufriedenheit. Ich sprach die Kritikpunkte mediterrane Gewürze und Dill, sowie die Erdbeeren an. Sie nahm es freundlich zur Kenntnis. Für uns ein gänzlich unstimmiges Gericht aufgrund der gegensätzlichen Zutaten.
Natürlich wollten wir kein Dessert (noch nicht einmal mein Mann), sondern schnellstens raus.
Den Wein tranken wir etwas schneller als üblich und fragten nach der Rechnung.
Diese wurde mit einem Abschiedsgetränk von Frau Leffer mit den Worten „ich bin gepannt, ob sie den Schnapsgeschmack erkennen!“ serviert. Und zwar als Minibier im Minikrug mit Sprühsahne dekoriert. Alkoholisiertes Apfelaroma mit Sahnehaube
Ich beschränkte mich auf’s Riechen. Es war keine Kunst, den Apfel zu erriechen. Den Geruch empfand ich als sehr künstlich. Vor Jahrzehnten war mal Berendsen Apfel „in“. Auch den habe ich, wenn überhaupt, nur ein Mal probiert. Der Geruch erinnerte mich stark daran.
Mein Mann brachte den Kram schnell runter, meinen Krug wollte er nicht mehr.
Frau Leffer fragte beim Bezahlen nach unserem Geschmackserlebnis. Ich konnte mir nicht verkneifen „Apfelaroma“ zu sagen. Das fand Frau Leffer entrüstet gar nicht gut.
Der Zahlungsbeleg war auch speziell: Die vom Haus servierten Grüße tauchten mit Wert und darunter mit Stornobuchung auf. Damit der Gast auch sieht, was er alles gratis erhielt. Beleg mit Stornobuchungen
Auf einen Toilettenbesuch verzichteten wir bewusst.
Das Restaurant ist gehbehindertengerecht. Aber mit Rollstuhl oder Rollator käme man aufgrund der Enge nicht weit.
Wir machten uns schnell aus dem (vorhandenen) Staub. Sofort weiter zum Strand und desinfizierten an der Strandbar mit einem ordentlichen Kümmelschnaps und mit Sonnenuntergang. Ausklang mit Kümmelschnaps!
Fazit: Frau Leffer fand uns sicherlich auch nicht toll! Und wir werden dem Filmkistenfanclub nicht beitreten.
Für das Gebotene, und Vergleich zur restlichen besuchten Ostseegastronomie, war es hier völlig überteuert.
Geschmäcker sind unterschiedlich.
Bei Filmen, bei Musik, bei Kunst, bei der Partnerwahl… und auch beim Essen und bei Einrichtungen. Jedem das Seine. Ich interessiere mich nicht für Fussball, mag keine James Bond und Rosamunde Pilcher Filme, keinesfalls Horror- ja noch nicht einmal Gruselfilme.
Bei meiner „Vorab-Restaurant-Onlineplanung“ stieß ich auf die alte Filmkiste und dachte: Skurill! Die bewerteten Speisen sahen durchaus gut aus und es gab bei Google fast ausschließlich Lob von den Gästen, darunter etliche Wiederholungstäter.
Also schob ich „skurril und... mehr lesen
Gaststätte Zur Alten Filmkiste
Gaststätte Zur Alten Filmkiste€-€€€Restaurant, Gaststätte03823217973Neue Reihe 3, 18374 Zingst
2.0 stars -
"Im falschen Film… „mit den üblichen Staubspuren“ (Zitat „manowar02“)" PetraIOGeschmäcker sind unterschiedlich.
Bei Filmen, bei Musik, bei Kunst, bei der Partnerwahl… und auch beim Essen und bei Einrichtungen. Jedem das Seine. Ich interessiere mich nicht für Fussball, mag keine James Bond und Rosamunde Pilcher Filme, keinesfalls Horror- ja noch nicht einmal Gruselfilme.
Bei meiner „Vorab-Restaurant-Onlineplanung“ stieß ich auf die alte Filmkiste und dachte: Skurill! Die bewerteten Speisen sahen durchaus gut aus und es gab bei Google fast ausschließlich Lob von den Gästen, darunter etliche Wiederholungstäter.
Also schob ich „skurril und
Das beliebte Restaurant mit wunderschönen Biergarten verkündet Folgendes auf seiner Homepage:
https://koenig-ludwig-keller.info/wp-content/uploads/2017/03/KLK_Ankuendigung-1024x1024.png
Den Restaurantbetrieb werden sicherlich viele Gäste vermissen.
König Ludwig Keller
König Ludwig Keller€-€€€Restaurant, Weinstube063237474Ludwigsplatz 10, 67480 Edenkoben
stars -
"Aktuell kein Restaurantbetrieb - aber Eventlocation!" PetraIODas beliebte Restaurant mit wunderschönen Biergarten verkündet Folgendes auf seiner Homepage:
https://koenig-ludwig-keller.info/wp-content/uploads/2017/03/KLK_Ankuendigung-1024x1024.png
Den Restaurantbetrieb werden sicherlich viele Gäste vermissen.
Denn bei unserem Eintreffen war der Zugang zum Rosengarten mit einem Absperrband versehen. Dazu eine freundliche Hinweistafel mit der Bitte zu warten. Bei dem Andrang eine sehr gute Lösung. Sonst wäre es mit der beschaulichen Gemütlichkeit in dem herrlichen Rosengarten rum gewesen.
Es funktionierte auch gut mit der Tafel und geduldigen Gästen. Sobald ein Tisch frei wurde, wurden dieser abgewischt und neue Gäste empfangen.
Lange warten mussten wir nicht. Ein gut gelaunter Herr empfing uns und begleitete uns zum Gartentisch. .
Der Garten ist wirklich traumhaft. Die Tische stehen im Garten verteilt und mit Rosen, Lavendel und vielen anderen Stauden wurden blühende Räume geschaffen.
Auf der Karte fand sich eine tolle Kaffee- und Teeauswahl, kalte Getränke und auch kleine herzhafte Speisen.
Hungrig war ich nicht, denn zuvor gab es ein Fischbrötchen in Karinas Fischgarten.
Mein Mann machte sich derweil auf den Weg in das schöne alte reetgedeckte Haus um die Kuchenvitrine zu begutachten. Bei Karina gab es halt kein Dessert :-).
Am Tisch wurde unsere Bestellung aufgenommen:
1 Flasche Mineralwasser, 1 große Tasse Kaffee, 1 Stück Torte und 1 Glas Riesling.
Preise habe ich leider keine, der Beleg ging wohl verloren. Das Preis-Leistungsverhältnis war aber absolut in Ordnung.
Wenig später waren wir mit allem versorgt und mein Mann war froh, nicht 2 Tortenstücke bestellt zu haben. Der Serviceherr bestätigte: Die „Ausstellungsstücke“ in der Vitrine sind kleiner portioniert.
Alle Kuchen und Torten sind hausgemacht.
So konnten wir entspannt den Garten genießen. Mein Mann lobte die saftige, frische Eierlikör-Nusstorte und den Kaffee. Eierlikör-Nusstorte
Ich ließ mir den Wein schmecken.
Die schönen Innenräume, darunter ein moderner Anbau mit großer Fensterfront, sind sehr gepflegt. neuer Anbau
Alle Räume, auch das WC, sind gehbehindertengerecht erreichbar. Sehr gemütliches Ambiente
Volle Empfehlung für dieses tolle Café! Wir haben uns ausgesprochen wohl gefühlt.
… und sicherlich kein Geheimtipp.
Denn bei unserem Eintreffen war der Zugang zum Rosengarten mit einem Absperrband versehen. Dazu eine freundliche Hinweistafel mit der Bitte zu warten. Bei dem Andrang eine sehr gute Lösung. Sonst wäre es mit der beschaulichen Gemütlichkeit in dem herrlichen Rosengarten rum gewesen.
Es funktionierte auch gut mit der Tafel und geduldigen Gästen. Sobald ein Tisch frei wurde, wurden dieser abgewischt und neue Gäste empfangen.
Lange warten mussten wir nicht. Ein gut gelaunter Herr empfing uns und... mehr lesen
5.0 stars -
"Ein ganz bezauberndes Café…" PetraIO… und sicherlich kein Geheimtipp.
Denn bei unserem Eintreffen war der Zugang zum Rosengarten mit einem Absperrband versehen. Dazu eine freundliche Hinweistafel mit der Bitte zu warten. Bei dem Andrang eine sehr gute Lösung. Sonst wäre es mit der beschaulichen Gemütlichkeit in dem herrlichen Rosengarten rum gewesen.
Es funktionierte auch gut mit der Tafel und geduldigen Gästen. Sobald ein Tisch frei wurde, wurden dieser abgewischt und neue Gäste empfangen.
Lange warten mussten wir nicht. Ein gut gelaunter Herr empfing uns und
Geschrieben am 21.07.2022 2022-07-21| Aktualisiert am
22.07.2022
Besucht am 02.06.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 117 EUR
Für den ersten sorgenfreien Abend reservierte ich auch vor Urlaubsantritt. Es war ein sehr freundlicher Kontakt, da freut man sich um so mehr auf den Urlaub.
Den zweiten Abend schoben wir spontan nach. Ein geplanter Ausflug fiel aus. Eingang
So kann ich vorweg nehmen (der Titel der Rezi verrät es ja ohnehin schon):
Erster Besuch klasse, da entschieden wir uns gerne für einen zweiten Besuch. Und auch das Servicepersonal nahm unseren Zweitbesuch erfreut an. Denn nur ein zufriedener Gast kommt so schnell wieder an den Tisch!
Unser Tisch am 2.6. sollte eigentlich im Innenraum des Restaurants sein. Das Ambiente ist durchaus ansprechend, allerdings recht dunkel und nicht gut belüftet. .
Je nach Platzierung, kann der Gast den Köchen in der offenen Küche zusehen. Solch einen Tisch hätte ich grundsätzlich gerne gekapert. Mir war es aber in diesem Restaurantbereich einfach zu dunkel und zu warm.
Wir waren sehr froh, dass bei unserem Eintreffen ein Tisch an der Fensterfront des ganz neu erbauten Wintergartens frei wurde. Die nette Servicemitarbeiterin klärte kurz ab und wir durften am frisch abgewischten Tisch am Fenster Platz nehmen.
Am ersten Abend bediente uns ein erfahrener und sehr freundlicher Herr. Am zweiten Abend seine junge Kollegin, sie stand ihm in Freundlich- und Aufmerksamkeit nicht nach.
Die Speisekarten wurden gereicht, erste Getränkewünsche abgefragt. Natürlich eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l - Das Restaurant hat sich nicht nur der Frischeküche mit besten Zutaten verschrieben. Steckenpferd ist auch das reichhaltige Ginangbot. So ließ ich mich tatsächlich zu einem Cocktail als Aperitif überreden.
Der angebotene Cucumber Sour - € 8,50 hörte sich erfrischend und nicht zu süß an. Gin, Limette, Gurke, Soda waren enthalten (wenn ich es mir richtig gemerkt habe). Cucumber Sour
Er war erfrischend und gut, mir aber trotzdem zu süß.
Am zweiten Abend schloss ich mich dann lieber der Wahl meines Mannes an: Crémant, 0,1 l - € 5,50.
Unsere Vorspeisen am 02.06.2022:
Mein Mann wählte das Carpaccio vom Rind I Parmesan I Champignons I Rucola - € 12,00. Carpaccio vom Rind
Trotz der üppigen Dekoration kam der feine Geschmack des Rindfleisches nicht zu kurz. Eine tadellose Vorspeise. Auch das frische Brot schmeckte sehr gut.
Und ich den kleinen Gartensalat I Balsamicodressing I Kernmix - € 6,00. Kleiner Gartensalat
Auf den ersten Blick war ich glücklich mit diesem Salat! Bunt, frisch, tolle Zusammenstellung, perfektes Dressing. Im Kernmix waren nicht nur Kerne (z. B. Kürbiskerne) enthalten, sondern auch reichlich Hülsenfrüchte. Zu Kichererbsen und roten Linsen gesellte sich noch Quinoa. Superfein.
Da wir zu Fuß zum Restaurant an der Boddenseite von Zingst spaziert waren, konnten wir uns eine Flasche Wein zum Essen gönnen. Und entdeckten sogar einen Nahewein vom Weingut Christian Bamberger: Sorgenfrei, 0,75 l - € 24,50. Nein, keine Hausmarke. Dieser Wein gehört zum regulären Angebot des Weingutes. Ein Cuvée aus Weißburgunder und Riesling, trocken. Wir waren sehr zufrieden mit dieser Wahl.
Beim Hauptgang entschieden wir uns beide für Auf der Haut gebratenes Zanderfilet I Zitronenrisotto I Spargelragout - € 24,00. Zanderfilet I Zitronenrisotto I Spargelragout
Das Fischfilet war richtig schön kross auf der Haut gebraten. So liebe ich es und esse auch gerne die krosse Haut mit. Das Zanderfilet war innen noch leicht glasig, perfekt gebraten.
Auch dieses Risotto konnte meinen Mann nicht zum Risottofan machen. Damit muss er halt leben.
Mir gefiel das Risotto mit deutlichem und passenden Zitronengeschmack sehr gut. Der Reis noch mit leichtem Biss, an der gewünschten Schlotzigkeit fehlte es auch nicht.
Beim Spargelragout war der Spargel gebraten. Dazu gesellten sich frische Tomaten und Kräuter.
Was durfte zum Abschluss für meinen Mann nicht fehlen? Crème brûlée von der Tonkabohne - € 7,00.
Auch hier wurde wieder mehr als angekündigt serviert. Crème brûlée von der Tonkabohne
Neben der „Daumen-Hoch- Brûlée“ stand ein eiskaltes Töpfchen mit eiskaltem Inhalt: Vanilleeis! Crème brûlée von der Tonkabohne . Mit Vanilleeis
Sahnedessert mit Sahnedessert fand ich zu sahnig. Mein Mann war einfach nur happy mit seinem Lieblingsdessert.
Telefonisch reservierte ich für den 2. sorgenfreien Abend. Und meinem Wunsch nach einem Tisch im Wintergarten wurde entsprochen.
Wieder wurden wir freundlich empfangen und zu unserem Tisch an der Fensterfront des Wintergartens begleitet.
Zum Aperitif an diesem Abend für uns beide je 1 Crémant, 0,1 l - € 5,50.
Unsere Weinwahl an diesem Abend von der Mosel: Weingut Grans-Fassian, Mineralschiefer Riesling trocken, 0,75 l - € 24,50. Da konnte man nichts falsch machen.
Ich blieb dem kleinen Gartensalat I Balsamicodressing I Kernmix treu. Dieser war etwas anders zusammengestellt, keinesfalls schlechter. Gar nicht so kleiner Gartensalat
Die Hornveilchenblüten fehlten. Ja, hübsch sind sie. Aber geschmacklos. Da erfreue ich mich lieber an den Blüten im Garten. Die einzige schmackhaften Blüte ist für mich die der würzig-scharfen Kapuzinerkresse.
Schaumsuppe von Wiesenkräutern I Gewürz-Zander - € 7,00. Schaumsuppe von Wiesenkräutern I Gewürz-Zander
Die Suppe hatte eine passende Konsistenz und hielt was sie versprach: Frisches Kräuteraroma! Der Gewürzzander war neben der Suppe angerichtet. Kross angebraten und kräftig gewürzt. Gemeinsam mit der Suppe mutig gewürzt und fernab vom sonstigen Suppenallerlei.
Medaillons vom Bio-Apfelschweinefilet (220 g) I Morchel - Rahmsauce I Tagliatelle I Broccoli - € 25,00. Medaillons vom Bio-Apfelschweinefilet I Morchel - Rahmsauce I Tagliatelle I Broccoli
Drei schön gebräunte Medaillons, denen ich gerne die 220 g abnehme, gesellten sich zu den feinen Beilagen. Das Fleisch geschmacklich sehr gut. Vom Gargrad hätte es gerne noch ein wenig mehr rosa sein dürfen. Aber da scheiden sich ja die Geister. Das Fleisch war zart und saftig. Die Morchel-Rahmsauce war allerdings der Aromenknaller! Einfach perfekt. Pasta und Broccoli al dente – so soll es sein!
Tagliarini I Champginon - Trüffelsauce I ParmesanTagliarini - € 16,00. Tagliarini I Champginon - Trüffelsauce I ParmesanTagliarini
Im Vergleich zu den bisherigen Gerichten kam mir die servierte feine Pasta wenig vor. Das täuschte in dem tiefen Teller. Die Sauce mit sehr feinem Pilz-Trüffelgeschmack. Ich hoffte vorweg auf ein wenig frischen Trüffel. Aber bei dem Preis war das unrealistisch. Dafür punktete die großzügige Parmesangabe.
Und zum Abschluss? Natürlich nochmal die Crème brûlée für meinen Mann! … same preseacher… Crème brûlée von der Tonkabohne mit Vanielleeis
Das Restaurant ist gehbehindertengerecht. Alles auf einer Ebene, inklusive der sehr gepflegten Toiletten.
Sehr freundlich wurden wir verabschiedet.
Sorgenfrei – der Name passt. Die Mitarbeiter*innen machten alle einen wirklich hochmotivierten Eindruck.
Wir wünschen viele zufriedene Gäste und keine Lockdowns!
Für den ersten sorgenfreien Abend reservierte ich auch vor Urlaubsantritt. Es war ein sehr freundlicher Kontakt, da freut man sich um so mehr auf den Urlaub.
Den zweiten Abend schoben wir spontan nach. Ein geplanter Ausflug fiel aus.
So kann ich vorweg nehmen (der Titel der Rezi verrät es ja ohnehin schon):
Erster Besuch klasse, da entschieden wir uns gerne für einen zweiten Besuch. Und auch das Servicepersonal nahm unseren Zweitbesuch erfreut an. Denn nur ein zufriedener Gast kommt so schnell wieder an... mehr lesen
4.5 stars -
"Der Name ist Programm: Zwei sorgenfreie Genussabende!" PetraIOFür den ersten sorgenfreien Abend reservierte ich auch vor Urlaubsantritt. Es war ein sehr freundlicher Kontakt, da freut man sich um so mehr auf den Urlaub.
Den zweiten Abend schoben wir spontan nach. Ein geplanter Ausflug fiel aus.
So kann ich vorweg nehmen (der Titel der Rezi verrät es ja ohnehin schon):
Erster Besuch klasse, da entschieden wir uns gerne für einen zweiten Besuch. Und auch das Servicepersonal nahm unseren Zweitbesuch erfreut an. Denn nur ein zufriedener Gast kommt so schnell wieder an
Geschrieben am 15.06.2022 2022-06-15| Aktualisiert am
16.06.2022
Bereits vor unserem Urlaubsantritt entdeckte ich im www diesen „Imbiss“.
Ich reservierte nicht, denn der Fischgarten ist halt eine Freilufteinkehr und nicht für den gemütlichen Abend gedacht.
Nicht vergessen war aber der Fischgarten bei Urlaubsantritt in Zingst. Die Lage für uns optimal. Zwischen Ferienwohnung und Fußgängerzone, nicht weit vom Strand.
Geschickt sind Wegweiser zum Fischgarten platziert. Wegweiser in der Fußgängerzone
Am 2., 3. und 5.6. fanden wir uns bei Karina zum feinen Mittagssnack ein. Eigentlich wollten wir die ganze Speisekarte durchprobieren. Das schafften wir leider nicht. Karinas Ruhetage und einige Ausflüge standen dem Vorhaben im Wege.
„Fischgarten“ trifft es perfekt. Es gibt Fisch und einen schönen Garten. Liebevoll mit vielen Blumen dekoriert.
Alles ebenerdig , auch das gepflegte Toilettenhäuschen. Sicherlich ein Zufall und nicht für den Imbiss geschaffen: Direkt gegenüber des Grundstückes befindet sich exakt 1 Parkplatz – und dieser ist ein Gehbinderten- /Rollstuhlparkplatz! .
Der Imbiss steht auf dem Privatgrundstück der Betreiberin und existiert wohl erst wenige Jahre.
Bootsähnlich gestaltet mit offener Kombüse und Bestell- / Ausgabeschalter. Theke
Der Service kommt keinesfalls zu kurz und entspricht nicht einem Imbiss.
Bestellt und bezahlt wird am Schalter. Alkoholfreie Getränke und Bier können sich die Gäste selbst aus dem Kühlschrank nehmen. Wein, Aperol etc. wird im Glas serviert. Ebenso die Gerichte, für den Überblick erhalten die Gäste Tischnummern. Das war alles einfach und gut organisiert.
Bei unserer ersten Einkehr war Karina noch alleine für alle da. Freundlich, schnell und sehr am Gästewohl interessiert.
Beim zweiten Besuch hatte sie Unterstützung von einem jungen Mädel. Dies wurde noch angelernt. Aber richtig! Was man im Hotel/Restaurant für Grundlagen hält und vermisst, wurde hier umgesetzt.
Bestellannahme – Tischnummervergabe – kassieren – servieren – Und zwischendurch den Gast noch nach der Zufriedenheit fragen und sich bedanken!!!
Beim dritten Besuch hatte Karina schon (vermutlich überwiegend familiäre) Unterstützung von 4 Personen.
Entsprechend rund lief der Service. Dem Treiben der gut vorbereiteten Küche konnten die Gäste zusehen. Die verschiedenen guten Backwaren, wurden ständig frisch aufgebacken.
1. Mittagessen: Rettungsring: Baguettebrötchen / Bärlauch-Matjes / Walnusspesto / Salat - € 6,00 Scharfer Segler: Baguettebrötchen / Bismarckhering / hausgemachte Remoulade / Apfel / Zwiebel - € 5,50 Rettungsring & scharfer Segler
2. Mittagessen: Welle: Baguettebrötchen / Kräutermatjes / Brombeermarmelade / Zwiebel / Salat - € 5,50 Welle Kajüte: Roggensauerteigbrötchen / Zander im hausgemachten Bierteig / Rucola / Remoulade - € 8,00 "Kajüte" mit Backfisch
3. Mittagessen: Sandbank: Baguettebrötchen / Matjesfilet / Sanddornmarmelade / Salat / geröstete Pinienkerne - € 5,50. Sandbank
Und nochmal für meinen Mann: Scharfer Segler: Baguettebrötchen / Bismarckhering / hausgemachte Remoulade / Apfel / Zwiebel - € 5,50. Scharfer Segler
Den angebotenen Lachs und die Garnelen sparten wir bewusst aus (sah an den Nebentischen aber auch klasse aus) und konzentrierten uns auf das typische Ostseeangebot.
Alle unsere Speisen waren ihren Preis wert! Frisch, kreativ, angerichtet mit tollen Fruchtspießen auf schönem Porzellan.
Und so lecker! Insbesondere die Kombination des Hering/Matjes und den Marmeladen war so klasse, das werde ich nachahmen.
Und der Zander im Bierteig?
Na, da kann ich nur dem Gosch-Team in Binz einen Tipp geben: Bei Karina schmeckt es so, wie es sein soll!#
Dazu gab es Mineralwasser, Störtebeker Freibier, aber doch bei 2 von 3 Besuchen das trockene, Weißwein-Cuvée aus Weiss- und Grauburgunder, 0,2 - € 6,00. Die Getränkepreise sind auf Restaurantniveau.
Es gibt natürlich weitere Fischimbisse in Zingst mit Matjesbötchen 08/15 für € 3,50. So sehen sie aus und so schmecken sie.
Den Unterschied gibt es im absolut ruhig gelegenen und schönen Fischgarten.
Klein, fein, familiär, perfekt für den sättigenden Snack! Unser heimlicher Favorit für Zingst.
Bereits vor unserem Urlaubsantritt entdeckte ich im www diesen „Imbiss“.
Ich reservierte nicht, denn der Fischgarten ist halt eine Freilufteinkehr und nicht für den gemütlichen Abend gedacht.
Nicht vergessen war aber der Fischgarten bei Urlaubsantritt in Zingst. Die Lage für uns optimal. Zwischen Ferienwohnung und Fußgängerzone, nicht weit vom Strand.
Geschickt sind Wegweiser zum Fischgarten platziert.
Am 2., 3. und 5.6. fanden wir uns bei Karina zum feinen Mittagssnack ein. Eigentlich wollten wir die ganze Speisekarte durchprobieren. Das schafften wir leider nicht. Karinas Ruhetage... mehr lesen
Karina's Fischgarten
Karina's Fischgarten€-€€€Bistro, Biergarten, Take Away01749326951Prerower Straße 1a, 18374 Zingst
4.5 stars -
"Ich habe noch keinen schöneren, sympathischeren und besseren Imbiss erlebt!" PetraIOBereits vor unserem Urlaubsantritt entdeckte ich im www diesen „Imbiss“.
Ich reservierte nicht, denn der Fischgarten ist halt eine Freilufteinkehr und nicht für den gemütlichen Abend gedacht.
Nicht vergessen war aber der Fischgarten bei Urlaubsantritt in Zingst. Die Lage für uns optimal. Zwischen Ferienwohnung und Fußgängerzone, nicht weit vom Strand.
Geschickt sind Wegweiser zum Fischgarten platziert.
Am 2., 3. und 5.6. fanden wir uns bei Karina zum feinen Mittagssnack ein. Eigentlich wollten wir die ganze Speisekarte durchprobieren. Das schafften wir leider nicht. Karinas Ruhetage
Geschrieben am 12.06.2022 2022-06-12| Aktualisiert am
12.06.2022
Besucht am 01.06.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 146 EUR
Da saßen die zwei begossenen Pudel im Auto und flüchteten vorm Rügenregen. Die Klimaanlage musste erst einmal die von innen beschlagenen Schreiben belüften.
Nach ein paar Kilometern Fahrt Richtung Stralsund ließ der Regen nach und es kamen sogar ein paar Sonnenstrahlen zum Vorschein.
Warum nicht nochmal die wunderschöne UNESCO-Weltkulturerbestadt Stralsund besuchen?
Nach zwei Besuchen in Stralsund in den vergangenen beiden Jahren sind wir nicht mehr so ganz unkundig. Also parkten wir und versorgten uns im gepflegten Mode-Einzelhandel mit trockener Kleidung.
Nach unserem sehr erfreulichen Besuch im Scheelehof 2021 war dieser unser erster Anlaufpunkt.
Früh am Abend hatten wir Glück. Ein Tisch im Wintergarten war für uns frei. Diesen Raum kannten wir noch nicht. Wintergarten
Er schließt an den geschützten Innenhof an, witterungsbedingt blieben die Außenplätze an diesem Abend leer.
Wir fühlten uns ausgesprochen wohl in dem schönen und hellen Nebenraum.
Und ganz besonders freute es uns, dass uns ausschließlich unser bekannter Herr Schiffler wieder so ausgezeichnet und frohgelaunt umsorgte!
Unsere Getränke: 1 Stralsunder Mineralwasser, 0,75 l - € 5,90.
Zum Aperitif: 1 Lutter & Wegner, 0,1 l - € 5,50 und 1 Cremant die Loire rosé, 0,1 l - € 11,00.
Zu den Hauptgängen noch jeweils 1 Grauburgunder, 0,25 l - € 9,50.
Sehr schön, dass unsere „kleinen Weine“ im Kühler mit Eis serviert wurden!
Wir wurden, neben den Getränken, kurze Zeit später mit cremiger Salz- und Kräuterbutter und zweierlei frischem, knusprigen Brot versorgt. Salz- und Kräuterbutter Frisches Brot
Die Vorspeise meines Mannes: Rinder-Consommé I Tatar I Rote Bete I Zwiebel - € 12,50. Rinder-Consommé I Tatar
Serviert wurde im tiefen Teller das Rindertatar mit Bete und Zwiebel. Herr Schiffler goss die heiße aromatische Consommé am Tisch an. So garte das Tatar leicht an und die Aromen entfalteten sich. Im Kännchen war noch reichlich Consommé und mein Mann konnte nach Wunsch auffüllen… hier etwas übrig zu lassen wäre ein Sünde gewesen. Sehr durchdacht und fein!
Meine Vorspeise der zarte geschmackliche Gegenpol: Saibling I Gurke I Basilikum I Apfel - € 17,00. Saibling I Gurke I Basilikum I Apfel
Das Saiblingsfilet noch sehr glasig gegart. Bei dieser Fischqualität perfekt.
Gurke, Apfel und Basilikum wurden sehr harmonisch in Sud und Cremes eingebunden. Ich liebe Basilikum, dieser war allerdings sehr zurückhaltend eingesetzt. Geschmacklich war es aber eine wirklich tolle Vorspeise.
Zum Hauptgang wählten wir beide: Weißer Stör I weißer Spargel I Tomate I Wildkräuter I Belper Knolle - € 37,50.
Stör steht nicht so oft auf Speisekarten. Da trafen wir sehr gerne diese Wahl.
Die feste Struktur des Fisches ist zubereitungsfreundlich und am Gaumen sehr angenehm.
Wir waren auch hier wieder restlos angetan von der saftigen Fischtranche.
Kleine Kirschtomaten und eine leichte aufgeschäumte Sauce passten sehr gut zum Fisch.
Der Spargel war noch mit schönem Biss gegart.
Die gesunde Deko aus Vogelmiere und Karottenkraut (? bin nicht ganz sicher ?) verdeckte den heimlichen unerwähnten Aromahelden des Tellers: Eine dicke Kartoffelscheibe angebraten mit guten Röstaromen. Darauf feinstes Pastinakenpüree. Weißer Stör I weißer Spargel I feine Knollen
Zu sparsam wurde leider der Schweizer Rohmilchkäse verwendet. Die Belper Knolle mag ich sehr, hier ging das feine Aroma aber leider unter.
Wunschlos glücklich, wohl gesättigt, nahm dieser Unwettertag doch noch ein sehr schönes, genussvolles Ende.
Volle Empfehlung für dieses Restaurant! Wenn es wegen der Entfernung passt, kommen wir sehr gerne wieder.
Übrigens versorgten wir uns in unserer Ferienwohnung mit dem geschmackvollen Kaffee der Stalsunder Rösterei Scheele!
Da saßen die zwei begossenen Pudel im Auto und flüchteten vorm Rügenregen. Die Klimaanlage musste erst einmal die von innen beschlagenen Schreiben belüften.
Nach ein paar Kilometern Fahrt Richtung Stralsund ließ der Regen nach und es kamen sogar ein paar Sonnenstrahlen zum Vorschein.
Warum nicht nochmal die wunderschöne UNESCO-Weltkulturerbestadt Stralsund besuchen?
Nach zwei Besuchen in Stralsund in den vergangenen beiden Jahren sind wir nicht mehr so ganz unkundig. Also parkten wir und versorgten uns im gepflegten Mode-Einzelhandel mit trockener Kleidung.
Nach unserem sehr... mehr lesen
Restaurant Zum Scheele
Restaurant Zum Scheele€-€€€Restaurant, Hotel, Partyservice038312833112Fährstraße 25, 18439 Stralsund
4.5 stars -
"Eine andere, aber keine 2. Wahl!" PetraIODa saßen die zwei begossenen Pudel im Auto und flüchteten vorm Rügenregen. Die Klimaanlage musste erst einmal die von innen beschlagenen Schreiben belüften.
Nach ein paar Kilometern Fahrt Richtung Stralsund ließ der Regen nach und es kamen sogar ein paar Sonnenstrahlen zum Vorschein.
Warum nicht nochmal die wunderschöne UNESCO-Weltkulturerbestadt Stralsund besuchen?
Nach zwei Besuchen in Stralsund in den vergangenen beiden Jahren sind wir nicht mehr so ganz unkundig. Also parkten wir und versorgten uns im gepflegten Mode-Einzelhandel mit trockener Kleidung.
Nach unserem sehr
Geschrieben am 06.06.2022 2022-06-06| Aktualisiert am
06.06.2022
Unser zweiter Rügen Besuch. Und wieder wollte das Wetter nicht so recht mitspielen.
Aber immerhin war es trocken.
Im vergangenen Jahr waren wir in Sassnitz und an den Kreidefelsen. Dieses Jahr nun Binz.
Für den Abend hatte ich hier einen Tisch reserviert, darauf freuten wir uns schon.
Zum Mittagessen sollte es nur eine Kleinigkeit sein.
Direkt an der Seebrücke entdeckten wir die Gosch-Filiale.
Den Namen Gosch verbindet wohl jeder erst einmal mit Sylt.
Wir schauten mal rein. Frischfisch auf Eis macht den Gästen Appetit. Den Köchen kann man in der teils offenen Küche über die Schulter schauen. Fisch-, Bestell-, Zahl- und Abholtheke
Selbstbedienung ist angesagt. Bestellt und gezahlt wird an der langen Theke.
Man erhält sein mobiles "elektronisches Gästerufsystem", d. h. die Küche ruft den Gast und wenn der Gast warmes Essen möchte, sollte er flott reagieren und die Speisen abholen. Wenn hier zeitgleich noch viele Gäste bestellen und abholen kann es eng werden.
Das Restaurant ist in keiner Weise (zahlreiche Stufen, gepflegte Toiletten im 1. OG, Selbstbedienung) gehbehinderten geeignet.
Getränke gibt es an einer anderen Theke, das ist ein wenig mühselig sich hier alles zusammen zu suchen.
Die Getränkeversorgung übernahm mein Mann.
Die Speisekarte hängt gut einsehbar auf beleuchteten Tafeln an den Theken. Wir entschieden uns beide für den Backfisch mit Pommes (da Bratkartoffeln nur mit Speck möglich waren) zu € 8,90 der Rubrik „Gosch Klassiker“. Damit kann man sicherlich nichts falsch machen.
Mein Mann organisierte 2 alkoholfreie Weizenbiere und wir fanden einen freien Platz im geschützten Außenbereich.
Nach kurzer Wartezeit meldete sich unser Brummi – Essen fertig!
Bei der Abholung war ich doch erstaunt. Kauft Gosch bei Iglo ein? Da lag das komplette Industriepaket auf dem Teller. Kein Backfisch frisch durch den Bierteig gezogen und luftig im Fett ausgebacken. Nein. Da lag ein Brikett, ein paar Pommes und Remoulade im Schälchen auf dem Teller.
Wir hatten keine hohen Erwartungen an GOSCH. Aber trotzdem erwarteten wir hier einen richtigen Backfisch. An zahlreichen Fischkuttern (in Binz haben wir keinen gefunden) wird richtig frischer, toller Backfisch angeboten.
Ich servierte unser Essen. Mein Mann schaute genau wie ich auf den Teller. Kein typischer Backfisch, aber typische Pommes.
Geschmacklich war der Fisch besser als er aussah. Das nicht näher beschriebene Fischfilet war wohl Dorsch / Kabeljau und innen noch schön saftig. Halt ähnlich, wie die dicken Backfischstäbchen von Iglo ;-)
Die Speisen bei anderen Gästen sahen durchaus nach Frischeküche aus. Die Bezeichnung „Gosch-Klassiker“ hat uns hier einfach wohl die falsche Wahl treffen lassen.
Es gibt bessere Alternativen als „Systemgastronomie Gosch“.
Die falsche Wahl war nach dem Mittagessen auch der Binz-Strandspaziergang, zu weit von Gebäuden entfernt.
Heftiger Regen und ein Gewitter zogen so schnell auf. Gosch-Niederlassung mit gelben (Gewitter)Pfeil gekennzeichnet.
Trotz Regenjacken waren wir klatschnass und entsprechend kalt wurde es uns.
Es hatte sich richtig eingeregnet.
Dumm gelaufen und es tat mir sehr leid unsere Tischreservierung für den Abend, drei Stunden später, absagen zu müssen.
Unser zweiter Rügen Besuch. Und wieder wollte das Wetter nicht so recht mitspielen.
Aber immerhin war es trocken.
Im vergangenen Jahr waren wir in Sassnitz und an den Kreidefelsen. Dieses Jahr nun Binz.
Für den Abend hatte ich hier einen Tisch reserviert, darauf freuten wir uns schon.
Zum Mittagessen sollte es nur eine Kleinigkeit sein.
Direkt an der Seebrücke entdeckten wir die Gosch-Filiale.
Den Namen Gosch verbindet wohl jeder erst einmal mit Sylt.
Wir schauten mal rein. Frischfisch auf Eis macht den Gästen Appetit. Den... mehr lesen
Gosch Binz im Strandschloss
Gosch Binz im Strandschloss€-€€€Restaurant, Biergarten, Take Away038393131563Hauptstraße 25, 18609 Binz
2.5 stars -
"Gosch. Nicht Sylt, sondern Binz im Strandschloss!" PetraIOUnser zweiter Rügen Besuch. Und wieder wollte das Wetter nicht so recht mitspielen.
Aber immerhin war es trocken.
Im vergangenen Jahr waren wir in Sassnitz und an den Kreidefelsen. Dieses Jahr nun Binz.
Für den Abend hatte ich hier einen Tisch reserviert, darauf freuten wir uns schon.
Zum Mittagessen sollte es nur eine Kleinigkeit sein.
Direkt an der Seebrücke entdeckten wir die Gosch-Filiale.
Den Namen Gosch verbindet wohl jeder erst einmal mit Sylt.
Wir schauten mal rein. Frischfisch auf Eis macht den Gästen Appetit. Den
Geschrieben am 05.06.2022 2022-06-05| Aktualisiert am
05.06.2022
Besucht am 31.05.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 78 EUR
Für den frühen Abend reservierte ich auch hier telefonisch vor Urlaubsantritt.
Die Mühle liegt ein wenig versteckt im alten Borner Ortskern, es gibt nur sehr wenige Parkplätze. Die Mühle
Das ist nicht schlimm, denn ein kostenloser öffentlicher Parkplatz ist nur 1 Gehminute entfernt.
Wir wurden sehr freundlich am frühen Abend empfangen und in die urgemütliche Mühle geführt. Passend rustikal. .
Als Tischdeckchen dienten Geschirrtuchklassiker. Uns gefiel es. .
Es gibt auch einige schöne Sitzplätze im Außenbereich.
Ein Mann und eine Frau (vielleicht das Betreiberpaar ?) waren für den sehr aufmerksamen Service zuständig.
Gut gelaunt betreuten sie alle Gäste.
In Ruhe durften wir in der Karte stöbern.
Unsere Getränke des Abends: 1 Gerolsteiner Mineralwasser, 0,75 l - € 5,50. 1 Campari-Orange - € 5,50. Müller-Thurgau, trocken, Saale-Unstrut - € 6,00 / 0,2 l. Grauer Burgunder, trocken, Baden - € 6,00 / 0,2 l.
Die saisonale Speisekarte ist angenehm übersichtlich. Und sicherlich ist für jeden Geschmack etwas dabei.
FRISCH – REGIONAL – HAUSGEMACHT, schreibt das Restaurant und so wird es auch umgesetzt.
Die Herkunft der Hauptprodukte (wenn möglich in Bio) wird benannt.
Wir gaben unsere Wünsche bei der Dame auf. Wenig später wurde frisches Brot mit Röstzwiebeln und eine hausgemachter Kräuteraufstrich gereicht. Beides klasse im Geschmack. Brot und Kräuteraufstrich
Mit passender Wartezeit wurden unsere Vorspeisen serviert.
Für meinen Mann: Erbsensüppchen mit Gartenkräutern und gebratenen Zanderbäckchen - € 7,90.
Im Weckglas mit Deckel serviert. Beim Deckelabheben erreicht so den Gast schon der volle Duft! Aufgedeckeltes Kräuter-Erbsensüppchen mit Zanderbäckchen .
Hier dominierten die Gartenkräuter, die Erbsen sorgten eher für die leicht sämige Konsistenz. Geschmacklich fein und die frischen Kräuter deutlich schmeckbar. Die Erbse hätte aber durchaus einen stärkeren Auftritt verdient. Die Zanderbäckchen wurden vor dem Suppenbad kross angebraten und dann versenkt. Schön umgesetzt von der Küche.
Ich bin halt ein Salatesser. Meine Wahl: Kleiner Frühlings-Blattsalat mit Himbeer-Balsamicodressing - € 6,90. Frühlings-Blattsalat mit Himbeer-Balsamicodressing
Wieder eine Steigerung des Salates zu den Vorabenden. Aber nicht nur Blattsalate mit Rucola und Blutampfer, auch Gurke, Paprika, Radieschen und Kerne waren Bestandteil. Ergänzt mit dem richtig feinen Dressing!
Wie am Vorabend, wurde auch hier die Speisefolge gut geregelt. Geschirr abgeräumt, Ansage in der Küche „Tisch … kann weiter“. Bei frischer Zubereitung der Hauptgänge ist ein zu frühes Servieren der Hauptspeise ausgeschlossen und für uns war die Wartezeit perfekt.
Gebratener Kabeljau auf pikanter Tomatensauce, Kalamata Oliven, Gartenkräuter und Rosmarinkartoffeln - € 23,90.
Hier mal als Kabeljau auf der Karte. Die Bezeichnung eine Seltenheit an der Ostsee. Denn hier überwiegt doch die Bezeichnung Dorsch. Egal, ist ein Lieblingsflossler meines Angetrauten. Gebratener Kabeljau auf pikanter Tomatensauce, Kalamata Oliven, Gartenkräuter, Rosmarinkartoffeln
Der Kabeljau/Dorsch war gut und schön kross gebraten. Und genoss hoffentlich sein letztes Bad im mediterranen Aromabad. Dazu die feinen Kartoffeln und ein Kapernapfel. Da blieb nur ein wenig des üppigen Tomatensugos übrig.
Für mich von der Spargelkarte: Brandenbuger Spargel (250 g), bissfest gegart, neue Kartoffeln, Sauce Hollandaise, € 14,50. Dazu gebratene Lammleber - € 9,90.
Da die Hollandaise hier frisch aufgeschlagen serviert wurde bestellte ich diese gerne statt der angebotenen Butter.
Auch hier wurde ein ansehnlicher Hauptgang serviert. Lammleber, Spargel, Drillinge, Hollandaise
Die Stücke der Lammleber kräftig angebraten, mit frischem Rosmarin und Thymian. Innen war die Leber perfekt noch leicht rosa und somit saftig. Detail Lammleber
Lammleber wird so selten angeboten, ich war wirklich froh hier zugegriffen zu haben. Dazu die Drillinge. Ich mag es sehr, wenn die geschmackvollen jungen Kartoffeln mit der Schale serviert werden. Die Hollandaise frisch und fernab von Tetrapack. Inzwischen leider eine Seltenheit, sie frisch zubereitet zu bekommen. Sicherlich teilweise in manchen Betrieben kaum frisch zu händeln. Das verstehe ich und nehme dann gerne die einfache Butter.
Zum Spargel: Bissfest angekündigt. Bissfest serviert. Allerdings sorgte für unwillkommenen Biss die Spargelschale. Und die war bei allen Spargelstangen fast vollkommen vorhanden.
Nicht sehr stilvoll entfernte ich mit Besteck und Fingerspitzengefühl den Spargel von der Schale. Spaß kam da nicht auf. Besonders weil doch alles gut schmeckte.
Wenig später erkundigte sich die Inhaberin (?) nach unserer Zufriedenheit und bei meinem Teller waren nur wenige Worte nötig. Ich sagte „Also da wo wir herkommen, schälen wir den Spargel vor dem Garen“. Ich war fast fertig mit dem an sich sehr guten Essen. Vollstes Verständnis vom Service mit dem Versprechen in der Küche zu klären.
Was war passiert? Keine Ahnung. Unaufmerksamkeit beim (Nicht)Schälen, frisch-verliebt oder vielleicht versehentlich in den falschen (noch ungeschälten) Behälter gegriffen?
Mein Mann machte weiter. Die Crème brûlée-Challange dieses Urlaubs wurde weiter geführt: Eierlilör- Crème brûlée - € 5,90. Dezent serviert, ohne viel „Fruchtsoßen und Kram“ wie es mein Mann mag. 2 Erdbeerhälften reichten als fruchtige Deko. Eierlilör- Crème brûlée
Auch hier schlemmte mein Gatte zufrieden. Die knackige Zuckerschicht war gelungen, der Eierlikörgeschmack dezent. Der Eierlilör hätte deutlicher hervorstechen können.
Ein schöner Abend. Der einzige Ausfall beim Spargel.
Aber es gibt noch die vorbildliche Reaktion in der Gastronomie. Wir bestellten die Rechnung und diese wurde um den kompletten Betrag für Spargel, Kartoffeln und Hollandaise reduziert.
Kundengewinnung durch sofortige und vorbildliche Reklamationsbearbeitung – habe ich selbst in einem Vertriebsseminar gelernt und dies geht auch so auf. Mein Hauptgang also nur für den Preis der Leber.
Da zahlt man gerne – natürlich mit Trinkgeld. Und der Spargel bleibt hier natürlich auch aus der Wertung raus.
Gerne empfehlen wir dieses gästeorientierte Haus!
Für den frühen Abend reservierte ich auch hier telefonisch vor Urlaubsantritt.
Die Mühle liegt ein wenig versteckt im alten Borner Ortskern, es gibt nur sehr wenige Parkplätze.
Das ist nicht schlimm, denn ein kostenloser öffentlicher Parkplatz ist nur 1 Gehminute entfernt.
Wir wurden sehr freundlich am frühen Abend empfangen und in die urgemütliche Mühle geführt. Passend rustikal.
Als Tischdeckchen dienten Geschirrtuchklassiker. Uns gefiel es.
Es gibt auch einige schöne Sitzplätze im Außenbereich.
Ein Mann und eine Frau (vielleicht das Betreiberpaar ?) waren für... mehr lesen
Restaurant MÜHLE Born
Restaurant MÜHLE Born€-€€€Restaurant, Cafe038234472Nordstraße 25, 18375 Born am Darß
4.5 stars -
"Perfekte Gastgeber in der schönen Mühle!" PetraIOFür den frühen Abend reservierte ich auch hier telefonisch vor Urlaubsantritt.
Die Mühle liegt ein wenig versteckt im alten Borner Ortskern, es gibt nur sehr wenige Parkplätze.
Das ist nicht schlimm, denn ein kostenloser öffentlicher Parkplatz ist nur 1 Gehminute entfernt.
Wir wurden sehr freundlich am frühen Abend empfangen und in die urgemütliche Mühle geführt. Passend rustikal.
Als Tischdeckchen dienten Geschirrtuchklassiker. Uns gefiel es.
Es gibt auch einige schöne Sitzplätze im Außenbereich.
Ein Mann und eine Frau (vielleicht das Betreiberpaar ?) waren für
Besucht am 30.05.2022Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 95 EUR
Auch hier reservierte ich telefonisch vor unserem Urlaub. Bei der Reservierung wurde mitgeteilt, dass somit ein Tisch im Restaurant für uns frei ist. Die Außengastronomie mit der schönen Terrasse am (Frosch)Teich ist spontan ankommenden Gästen vorbehalten. Macht Sinn, denn dann weiß man auch ob das Wetter passt.
Gar nicht traurig war ich dann an unserem 2. Zingstabend. Denn es war wirklich kühl und ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn das Essen so schnell kalt wird. Der Platz im Restaurant also genau richtig.
In diesem Jahr konnten wir „per pedes“ zum Restaurant spazieren.
Bei unserem Eintreffen waren wir irritiert: Die Terrasse war weg! Terrasse mit Windschutz
Ach nein. Bei schlechter Witterung können die drei offenen Seiten mit stabilen Kunststoffrollos verschlossen werden, die schöne Aussicht ist somit für die Gäste weg. Das sieht nicht so hübsch von außen aus, aber das Restaurant hat so etliche Plätze zusätzlich gewonnen. Heizstrahler sind auch vorhanden. Besser so als frieren.
Innen wurden wir freundlich empfangen, unsere Reservierung abgefragt.
Das Restaurant war schon gut besucht und ich sehr froh über unsere Reservierung.
Die junge Servicemitarbeiterin begleitete und zum Tisch, reichte die Karten und fragte erste Wünsche
= 1 Flasche Selters Mineralwasser, 0, 5 l - € 4,90, ab.
Zum Aperitif bestellte ich 1 Aperol Spritz - € 5,20. Aperitif
Mein Mann ging gleich zum trockenen Müller-Thurgau, 0,25 l - € 5,30 über.
Die gewählte Vorspeise meines Mannes: Tatar vom Heringsfilet nach Matjesart auf Kartoffelpuffer, kleines Salatbouquet - € 8,90. Tatar vom Heringsfilet,, Kartoffelpuffer, Salatbouquet
Das Tatar war ganz wunderbar abgestimmt. Mild-säuerlich, mit Zwiebeln, Kräutern, Essiggurke und Möhren, alles fein geschnitten, abgestimmt.
Der Kartoffelpuffer war nicht hausgemacht, mein Mann fand ihn aber geschmacklich gut. Etwas mehr Röstaromen hätte er vertragen können. Insgesamt eine gute Vorspeise!
Für mich gab es: Kleiner gemischter Salat mit Croutons, Balsamicodressing - € 5,90. Kleiner gemischter Salat
Dieser Salat gefiel mir schon mal deutlich besser als am Vorabend. Blattsalat mit einen gut abgestimmten Dressing, obenauf feine separat angemachte Rohkostsalate und Tomaten. Und das Baguette war frisch aufgeschnitten.
Zu unseren Hauptspeisen bestellten wir noch einen Hügelheimer Weißburgunder, 0,5 l - € 10,60.
Die Zeitfolge der Gänge wurde durch den Service geschickt geregelt. Nach dem Abräumen des Vorspeisengeschirrs kamen die vernehmbaren Ansagen in der Küche „ Tisch … kann weiter“. So war auch die Wartezeit auf unser Hauptgericht genau passend.
Für uns beide: Fischplatte „Kranichrast“. Filets von Dorsch, Zander und Lachs, Garnelen, hausgemachte Remoulade, Pommes (getauscht da die Bratkartoffeln mit Speck bei hohem Gästeaufkommen vorgebraten werden) je € 22,90. Fischteller mit Pommes
Auch hier gab es keinen Grund zur Klage. Tadellos gebratene, saftige Fischfilets. Die Garnelen noch leicht glasig. Knusprige Pommes und die Remoulade war richtig klasse.
An der Portion hatten wir gut zu knabbern. Dorsch und Zander als regionaler Fisch überzeugten am Meisten.
Was fehlte bei den Desserts? Die Crème brûlée!!! Mein Mann schaffte tatsächlich noch ein Dessert.
Da musste dann der nächste französische Klassiker, die Mousse au Chocolat, € 7,90, herhalten. Mousse au Chocolat
Luftig wie sie sein soll. Nicht zu süß. Dazu Rote Grütze. Passt!
Unser zweiter Besuch überzeugte uns wieder sehr.
Leider machten die Frösche eine Pause und das Froschkonzert fiel aus.
Gerne wollten wir für den letzten Zingstabend (der einzige nicht vorreservierte Abend) nochmals hier einkehren. Aber an der klaren Ansage des Restaurantleiters gab es nichts zu rütteln: Ab 1.6. werden für die Sommersaison keine Reservierungen angenommen. Die Personalsituation ist zu dünn, viele Gäste halten sich nicht an die reservierten Zeiten oder erscheinen einfach gar nicht (ohne abzusagen). Man nimmt die Gäste ab sofort so an, wie es machbar ist. Verständlich. Aber am letzten Abend werden wir wohl nicht das Risiko eingehen, noch irgendwo etwas anderes suchen zu müssen. Die Kranichrast. Gleicher Preis bei Kaffee und Kuchen wie 2020,
Auch hier reservierte ich telefonisch vor unserem Urlaub. Bei der Reservierung wurde mitgeteilt, dass somit ein Tisch im Restaurant für uns frei ist. Die Außengastronomie mit der schönen Terrasse am (Frosch)Teich ist spontan ankommenden Gästen vorbehalten. Macht Sinn, denn dann weiß man auch ob das Wetter passt.
Gar nicht traurig war ich dann an unserem 2. Zingstabend. Denn es war wirklich kühl und ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn das Essen so schnell kalt wird. Der Platz im Restaurant also... mehr lesen
4.5 stars -
"Wir freuten uns sehr auf unseren 2. Besuch und wurden nicht enttäuscht." PetraIOAuch hier reservierte ich telefonisch vor unserem Urlaub. Bei der Reservierung wurde mitgeteilt, dass somit ein Tisch im Restaurant für uns frei ist. Die Außengastronomie mit der schönen Terrasse am (Frosch)Teich ist spontan ankommenden Gästen vorbehalten. Macht Sinn, denn dann weiß man auch ob das Wetter passt.
Gar nicht traurig war ich dann an unserem 2. Zingstabend. Denn es war wirklich kühl und ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn das Essen so schnell kalt wird. Der Platz im Restaurant also
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Mittags dachten wir eigentlich an einen kleinen Snack vom Fischkutter. Aber dort gefiel es uns gar nicht.
Am Westhafen des Barther Boddens entdeckten wir das Restaurant Vinetablick.
Hier sah es sehr nach einer touristischen Einkehr aus, da bin ich immer skeptisch. Aber auch wirklich einladend.
Gut besucht war die Außengastronomie des Hauses. Aber es gab noch wenige freie Tische.
Lange suchen wollten wir auch nicht mehr. Wir nahmen Kurs auf einen Hafenplatz und wurden sofort freundlich von einem Servicemitarbeiter empfangen.
Nachdem wir ein beschattetes Plätzchen gefunden hatten, wurde die Karte gereicht.
Zusätzlich gab es Tafeln mit aktuellen Tagesgerichten.
Unsere Getränke wurden nach der Bestellung gut gekühlt und gut gelaunt serviert:
0,4 l Mineralwasser - € 3,00
0,3 l Rostocker Pils - € 3,40
0,3 l Rostocker Zwickel - € 3,90
Bei den Speisen wählten wir von der Tageskarte.
Mein Mann entschied sich für „Fischteller Vineta“ - € 21,80.
Lachs- und Kabeljaufilet gebraten, Rahmsauerkraut und Pommes.
Und ich:
Flundern gebraten, Kräuterbutter, Bratkartoffeln und Salat - € 14,60.
Angenehm saßen wir unterm Sonnenschirm und konnten das aufgeweckte Treiben des Betriebes beobachten.
Die Wartezeit ging völlig in Ordnung, das Restaurant war gut besucht.
Das Servierte ließ uns positiv staunen! Beide Gerichte sahen sehr gut aus und überzeugten auch geschmacklich.
Mein Mann lobte kross gebratenen Lachs und Kabeljau. Außen knusprig, innen saftig.
Das gut abgeschmeckte Rahmsauerkraut passte sehr gut zum Fisch. Die Wellenpommes? Ich mag sie nicht so sehr. Mein Liebster war zufrieden, das zählt für die Bewertung.
Bei mir gab es gleich 2 saftig gebratene und nicht kleine Flundern!
Ich war absolut glücklich mit dieser Wahl. Einen Teller für die Gräten musste ich nachfordern. Dieser hätte, meiner Meinung nach, ohne Aufforderung kommen müssen. Denn auf dem gut gefüllten Teller war einfach kein Platz für Gräten. Und warum sollte ich einen appetitlichen Teller verunstalten?
Ein kurzer Wink zum Serviceherrn genügte. Sofort war ein Grätenteller da.
Die Flundern waren richtig klasse gebraten. Die Bratkartoffeln sicherlich auf Vorrat gebraten und nicht mehr so knusprig. Geschmacklich aber gut.
Beide Fischgerichte wurden mit einer frischen Salatgarnitur bedacht. Tadellos frisch, schmackhaftes Dressing. Auf einem separaten kleinen Teller hätte uns der Salat besser gefallen. Bei den dekorativen Orangenscheiben hoffe ich immer auf ungespritzte Bioware. Ich hoffe immer noch ;-)
Geschmacklich mag ich die Kombi Salat und Frucht sehr gerne.
Das war eine klasse Mittagseinkehr. Der Inhaber fragte nach unserer Zufriedenheit und berichtete sehr interessant über die Entstehung des Restaurants und der damaligen Umgebung kurz nach der Wende.
Da hat sich viel getan. Auch das ebenerdige Restaurant ist auf neuem Stand.
Innen helle und sehr gepflegte Räumlichkeiten. Auch die WC-Räume sind ebenerdig zu erreichen.
Zahlen konnten wir per EC und wurden freundlich verabschiedet.
Wir empfehlen gerne weiter! Im Verhältnis zum Fischkutter wird hier ein wesentlich besseres Preis-Leistungsverhältnis geboten.