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Dionysos im Hirsch
Oktopus Salat mit bestem Kreta-Olivenöl
Vorspeisensalat
Moussaka
Frische Feigen mit Vanilleeis in Mavrodaphne
Dionysos in den „alten“ Hirsch Weinstuben












Ein Besen einer solchen Qualität und mit solch gutem Preisleistungsverhältnis findet man heute (leider!) nur noch selten. Ein Muss für Besenfreunde.
Besuchsmotivation, Lage und Anfahrt
Zufällig stieß ich auf die Hp der Familie Hess, aus der sich ergab, dass der Besen ab heute für die nächsten 4 Wochen geöffnet ist. Intuitiv legte ich den Griffel beiseite, erkundigte mich kurz tel. was heute im Angebot ist und ob noch was frei ist, schmiss mich in Schale, Begleitung abgeholt und ab nach Büchenbronn (eine Fahrt von ca. 15. Minuten).
Der Besen in Büchenbronn ist relativ leicht zu erreichen über die B 10 Ausfahrt Ebersbach/Fils. Die Strecke zum Ortsteil Büchenbronn ist gut ausgeschildert. Das gleich gilt für das unübersehbare Hinweisschild zur Besenwirtschaft. Vor dem Hof gibt es ausreichend Parkplätze.
Ambiente und Philosophie
Der Eingang zum Besen ist sehr freundlich, ländlich einladend gestaltet. Bereits die Tafel am Eingang mit dem Tagesangebot sorgte für einen kleinen Tsunami in meiner Mundhöhle - Spanferkel mit Kartoffelsalat 8,- €.
Nach dem Betreten des Besens wurde mir klar, dass ich keine Minute zu früh aufgebrochen war, denn bereits um 15:45 Uhr war das Lokal gerammelt voll. Wir wurden sehr nett von Frau Hess und deren Tochter empfangen und an die reservierten Plätze geleitet. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Man setzt sich an freie Plätze an großen Tischen und alles andere ergibt sich von selbst.
Hier ist der Besen noch das was ein Besen sein soll. Es wird überwiegend nur das verkauft, was auch selbst produziert wurde. Die Ferkel stammen aus eigener Zucht, Kartoffel für den Salat aus eigenem Anbau, der ausgeschenkte Most (für meine norddeutschen Freunde Apfelwein) aus Äpfeln und Birnen der eigenen Streuobstwiesen, der Digestiv, ein herrliches Zwetschgenwasser aus eigenen Früchte, gebrannt in der eigenen Brennerei. Herz was begehrst Du mehr.
Das Essen
Wie bereits eingangs erwähnt, fiel die Entscheidung auf Spanferkel mit Kartoffelsalat. Was da so angeschleppt wurde sprengte jede Vorstellungskraft. Vier ordentliche Scheiben Fleisch (ca. 1 cm dick), ordentlich gewürzt, perfekt gebraten mit knuspriger, aromatischer Haut. Die dazu servierte Soße ein rein natürliches Produkt nach Omas Art, ohne Chemie, schmeckte vorzüglich. Einem Besen verzeihe ich, dass sie mit dem Fleisch serviert wurde (auch Omas Art).
Der echte schwäbische Kartoffelsalat dazu, goldgelb (gefertigt aus der Sorte Belara) schmeckte ebenfalls vorzüglich.
Nicht zu vergessen der ordentliche Korb mit Scheiben von hausgebackenem Brot.
Dazu haben wir eine Karaffe köstlichen Most (1 ltr à 5,- €) getrunken, ein Produkt von einer Qualität, die man heute suchen muss. Ein sehr süffiges Getränk, goldgelb, fruchtig und mit ausgeglichenem Säure-Süßeverhältnis. Man konnte Äpfel und Birnen herausschmecken.
Zum Abschluss spendierte uns Frau Hess noch ein Stamperl Zwetschgenwasser aus der eigenen Brennerei, sehr mild und aromatisch, ebenfalls ein sehr gelungenes Produkt.
Jetzt kam der Gourmand durch. An den Nebentischen wurden mehrfach köstlich aussehende Flammkuchen (5,- €) verzehrt. Nachdem ich erfahren hatte, dass auch diese hausgemacht sind, musste ich, statt Dessert, noch einen solchen probieren. Kenne vom Elsass her hervorragende Flammkuchen, aber dieser stand jenen nicht nach, wenn auch statt Creme Fraiche Käse verwendet wurde. Der Boden hauchdünn und trocken (!), der Belag sehr saftig und schmackhaft mit Speckwürfelchen, frischen Röllchen von Lauchzwiebeln und Paprikastückchen. Ein toller Begleiter zu Most und Wein.
Dieser Genuss ist mir für einen Besen 5* wert. Ebenso das tolle PLV.
Sauberkeit
Gasträume und die großzügigen Toiletten sind trotz starker Frequentation und schlechtem sehr sauber