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Wegweiser zum Restaurant.
Außenansicht.
Innenansicht mit Blick zum Eingang.
Unverwechselbare Historie eines 400 Jahre alten Hauses.
Gruß aus der Küche: Gazpacho aus Paprika, Tomate und Chili.
Aus dem "Tapas"-Bereich: "Pannacotta von der Räuchermakrele" mit Orangenpüree, Wasabischaum, Chicorée und Grapefruit.
Außenansicht.
Innenansicht.
"Knorke Gulaschsüppchen nach Omas Rezept".








Restaurand "Strandlächeln"
Eingang zum "Strandlächeln"
Biergarten
Restaurant, mit viel zu eng stehenden Zweiertischen
Gastraum mit Blick zur Tür
Speisekarte
Getränkekarte
Unsere Getränkeauswahl
½ Dutzend Fischbällchen mit Dill-Knoblauch-Mayonnaise und Ciabatta
Überraschung: eine kleine Fischfrikadelle
½ Dutzend Fischbällchen mit Dill-Knoblauch-Mayonnaise und Ciabatta
gebratenes Kabeljaufilet mit Senfsoße, Kartoffelecken und Sour Cream
gebratenes Kabeljaufilet mit Senfsoße, Kartoffelecken und Sour Cream
Steinbeißerfilet mit Senfsoße, Kartoffelecken und Sour Cream
Steinbeißerfilet mit Senfsoße, Kartoffelecken und Sour Cream
Matjes in Zwiebel-Dill-Marinade, mit Bratkartoffeln, kleiner gemischter Salat und Hausdressing
Matjes in Zwiebel-Dill-Marinade, mit Bratkartoffeln, kleiner gemischter Salat und Hausdressing
Landgasthaus Petersen in Landkirchen
Eingang ins Gasthaus
Gastraum
die alte Theke
uriger Gastraum
Gastraum mit Theke
selbst hergestellter Quittensaft
Einer mit, einer ohne.....
Schinken mit frischem Spargel, Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln
frischer, geräucherter Schinken
Schinken mit frischem Spargel, Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln
gebratenes Lachsfilet mit frischem Spargel, Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln
Fehmarner Kartoffeln
Schnitzel „Wiener Art“ mit frischem Spargel, Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln
Schnitzel „Wiener Art“ mit frischem Spargel, Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln
selbst geschlagene Sauce Hollandaise
Logo
Hier gehts entlang
Altes Zollhaus Westermarkelsdorf
Gastraum
Begrüßung im Foyer
Speisekarte
Auszug aus der Speisekarte
Engel Kellerbioer im Angebot
Unsere Getränkeauswahl
Fischboullion „Fehmarnsche Art“ mit reichlich Fischeinlage, Garnelen, Muschelfleisch und Gemüsestreifen
reichlich Einlage
das billige Toastbrot passt nicht dazu
Labskaus nach altem Hausrezept, mit Rollmops, Gewürzgurke, roter Beete und Spiegelei
passte nicht mehr auf den Teller - Rollmops, Gewürzgurke, rote Beete
Das ist mal ein Labskaus
gebratenes Dorschfilet an Wirsingrahmgemüse
gebratenes Dorschfilet an Wirsingrahmgemüse
Salzkartoffeln
Blaubeerpfannkuchen mit Vanilleeis, Sahne und Eierlikör
Das sorgt für Diskussionen
Eingangsbereich zum Innenhof.
Der Innenhof und Außenbereich.
Interieur im Pavillon.
Gastraum neben dem Pavillon.
Die Bar.
Der hintere Lounge-Bereich.
Tomatensuppe mit Baguettescheiben.
Zwei gute Freunde: Walther und Opi Hartwig
Unser heutiges Ziel: Traveblick
Der Name verspricht viel
Zugang zum Restaurant
Oberer Gastraum mit Blick auf die Promenade
oberer Gastraum mit Blick auf die Trave Richtung Kreuzfahrtterminal
Speisekarte
oberer Gastraum
Blick auf die Trave
Auszug aus der Speisekarte
Unsere Getränkeauswahl
Rotbarschfilet gebraten - auf einem Bett von gebratenem Rosenkohl, Pastinaken und Karotten, mit Parmesan verfeinert
Rotbarschfilet gebraten - auf einem Bett von gebratenem Rosenkohl, Pastinaken und Karotten, mit Parmesan verfeinert
Rotbarschfilet gebraten - auf einem Bett von gebratenem Rosenkohl, Pastinaken und Karotten, mit Parmesan verfeinert, dazu Kürbis-Kartoffel-Stampf
Kürbis-Kartoffel-Stampf
• 1x Dorschfilet im Speckmantel gebraten - auf einem Bett aus Kürbis, Zwiebeln, Speck, frischer Rote Bete und weißen Bohnen, dazu Kartoffelkrustel
• 1x Dorschfilet im Speckmantel gebraten - auf einem Bett aus Kürbis, Zwiebeln, Speck, frischer Rote Bete und weißen Bohnen, dazu Kartoffelkrustel
Labskaus nach „Seemannsart“ - dazu Spiegeleier, umlegt mit Matjesfilet, Bismarckhering, Rote Bete, Zwiebeln und Gewürzgurke
Labskaus nach „Seemannsart“ - dazu Spiegeleier, umlegt mit Matjesfilet, Bismarckhering, Rote Bete, Zwiebeln und Gewürzgurke
das soll Labskaus sein
Außenansicht mit der Terrasse.
Eingangsbereich mit kleiner Treppe.
Gastraum mit Empfangstisch und Bar.
Malereien hübschen die Wände auf.
Innenansicht mit künstlichem Kamin.
Das Séparée.
„Hausgemachtes Labskaus -zum kennenlernen - serviert mit dänischen Gurken und einem Spiegelei“.
Das „norddeutsche Ragout“ freigelegt.

Außenansicht mit der kleinen Terrasse.
Der Vorraum mit dem Empfangstisch.
Der Gastraum mit der Bar.
Gang ins Untergeschoss zu den Toiletten.
"chicken ramen soup“.
Wisser's Hotel & Restaurant - direkt am Markt in Burg
Gastraum
Blick zum Saal-jetzt schon hell erleuchtet, wenige Minuten später bis auf den letzten Platz besetzt
Aufsteller mit den Tagesangeboten
Opi Hartwig hat unsere Getränke drapiert ;-)
Frische Fischsuppe mit reichhaltiger Einlage und gerösteten Baguette
reichlich einlage
Dorschfilet mit Wirsinggemüse und Bratkartoffeln
den Bratkartoffeln fehlte der letzte Schliff l
Pannfisch-gebratener Fisch in Senfsoße, dazu Bratkartoffeln
Der Salat zum Pannfisch
Pannfisch-mit gebratenen Dorsch in Senfsoße, dazu Bratkartoffeln
Amerikanische Schokoladen-Brownie mit Vanillesoße, Eis und Sahne
Wisser's Hotel & Restaurant
Dat lütte Fischhus
Dat lütte Steakhus und Dat lütte Fischhus
Eingang zum Restaurant. Im Sommer davor ein kleiner Biergarten?
großes Aquarium im Gastraum
Blick zum anderen Gastraum
Gastraum
Gastraum mit großem Aquarium
Speisekarte
Auszug aus der Speisekarte
Getränkeauswahl
Vorsuppe „Meeresfrüchte“ im Fischsud unter dem Nudelblatt
Hamburger Pannfisch, zwei Fischfilets gebraten auf Bratkartoffeln mit Senfsoße
Hamburger Pannfisch, zwei Fischfilets gebraten auf Bratkartoffeln mit Senfsoße
eine ordentliche Portion......
Dorschfilet, gebraten auf Bandnudeln in einer Limetten-Zucchinicreme
Dorschfilet, gebraten auf Bandnudeln in einer Limetten-Zucchinicreme
Schollenfilet auf Blattspinat
Schälchen Kartoffeln
Schollenfilet auf Blattspinat mit Hollandaise und Käse überbacken, dazu Salzkartoffeln






Das kleine Lokal "Colestreet" ist in Nachbarschaft zum Theater Lübeck in der Beckergrube auf der Lübecker Altstadtinsel zu finden. Seine gastronomische Ausrichtung als teilweise auch Bar machte in diesem Zuge also durchaus Sinn, bietet man somit den Theater-Besuchern sowohl vor als auch nach der Veranstaltung eine Möglichkeit zum entspannten Treff und Austausch bei einigen Getränken und Snacks. Da die Beckergrube zudem die direkte Verbindung vom großen Besucherparkplatz westlich der Innenstadt in eben jene Altstadt bildet, erscheint auch die gleichzeitige Aufmachung als Cafe sinnvoll, denn der Strom potentieller Tagesbesucher und Touristen kann somit ebenfalls abgegriffen werden.
Um herauszufinden, ob das "Colestreet", trotz dieses eher auf einmalige Besucher ausgelegten Standortes, atmosphärisch und kulinarisch ein beachtenswertes Niveau liefert, kehrte ich an einem frühen Nachmittag für einen kleinen Pausensnack eben hier ein.
Auffällig ist bereits der graue Anstrich der Fassade des Lokals, welcher sich nicht 1:1 in die Nachbarschaft aus den sonst hell- und backsteinfarbigen Häusern einreiht. Die symmetrische Außenansicht besteht aus einem zentralen, zwischen Schaufenstern gelegenen Portal als Eingang, welches von einer Säule geteilt wird. Letztgenannte hat man auch gleich genutzt, um sie mit dem Namen der Lokalität in großen Lettern zu versehen.
Davor bietet der großzügige Gehweg auf dieser Seite der Beckergrube mehr als genug Platz, um bei gutem Wetter und ansprechenden Temperaturen auch im Freien, geschützt durch einen großen ebenfalls grauen Schirm, sitzen zu können. Mehr hätte man zur Erregung von Aufmerksamkeit aus dieser Außenansicht nicht machen müssen, bevor es eher überfrachtet als einfangend wirkt.
Im Innenbereich führt sich die geringe Breite des "Colestreet" ohne Aufweitung nach hinten fort. Hier ist leider eine kleine Stufe am Eingang zu überwinden und auch zu den Toiletten im hinteren Bereich geht es eine kleine Empore hinauf. Das stellt unter Umständen eine Hürde für gehbehinderte Gäste dar.
Das Platzangebot entsteht im Innenbereich durch die beachtliche Tiefe des Raumes. An den Wänden stechen verschiedenste Bilder ins Auge, welche wohl auch der Grund dafür sind, dass sich das Lokal zu den Attributen "Cafe" und "Bar" auch noch das einer "Galerie" selbst zuschreibt.
Die Tapeten bleiben dazu passend in neutralem Weiß.
Weitere auffällige Details des Interieurs sind die zahlreichen und sehr vielfältigen Tischlampen, die einem Museum gerecht werden würden. Dem steht auch die schier unendliche Vielfalt an Sessel- und Tischdesigns in nichts nach. Da kommen Vintage-Fans auf jeden Fall auf ihre Kosten.
So hüllt sich das Lokal also in ein sehr individuelles und unverwechselbares Ambiente, dass aber dabei allgemein betrachtet definitiv nicht als kitschig oder überfrachtet bezeichnet werden könnte.
Passend ist auch die Soul-lastige Musik im Hintergrund, die dem Entspannen förderlich ist.
Von der offenherzigen Inhaberin erfuhr ich, dass sie dies alles aus ihrer Berliner Heimat dabei in ihr neues Lübecker Domizil vor 8 Jahren mitgenommen hat.
Das spürt man auch wirklich sehr, denn auf sympathische Art fühlt man sich wie bei jemandem zu Hause eingeladen.
Hier macht das Verweilen definitiv Freude.
Wie erwähnt kümmerte sich während meines Besuches die Inhaberin alleine um ihr Lokal. Auf Sie und ihr Gastfreundlichkeit treffen dabei zwei Wörter perfekt zu: goldig und knuffig. Schon bei der Begrüßung fühlte ich mich mit offenen Armen empfangen. Ihre Berliner Wurzeln wurden mit dem für mich so sympathischen Dialekt sofort klar und schnell entwickelte sich ein offenherziges Gespräch, ohne dass sie mich dann die ganze Zeit penetrant zugetextet hat.
Kommunikativ erörterte sie mir das Tagesangebot an der Theke und machte dabei den Preis für meine Auswahl selbst etwas kleiner, da auch mein Portionswunsch kleiner als üblich ausfiel.
Abgerundet wurde diese Bilderbuch-Serviceleistungen durch das ungefragt gratis gereichte Brot und Wasser.
Trotz ihres gesetzteren Alters strahlte sie so eine mitreißende Jugendlichkeit und Aktivität aus.
Schrieb ich schon beim Ambiente, dass man sich wie „zu Hause eingeladen“ fühlt, so bekräftigte sie das mit ihrer Ausstrahlung nochmals vielfach.
Hinsichtlich des Speisenangebotes zeigt sich schon bei den Öffnungszeiten, welche erst zur frühen Mittagszeit beginnen, dass das "Colestreet" nicht zu den "Frühstücks-Cafes" gezählt werden kann. In Verbindung mit Mittags- und Barangebot bis in die späte Nacht wäre das aber auch, gerade in heutiger Zeit, zu viel des Angebots, welches meiner Meinung nach nur noch einen verschwindend geringen Anteil an selbstgemachtem bzw. frischem beinhalten würde.
So umschreibt das Lokal seine kulinarische Bandbreite auf der eigenen Webpräsenz folgendermaßen: " Auswahl frisch zubereiteter, hausgemachter Quiches, sowie wechselnde Tagessuppe, Chili con Carne, leckere Toasties und köstliche Kuchen".
Mein kulinarisches Interesse weckte hingegen die Theke der Cafebar, welche nämlich stets eine Auswahl an hausgemachten Tapas bereithält.
Da ich an diesem Nachmittag nur Appetit auf einen Snack hatte, bot mir die Inhaberin 4 Kleinigkeiten für 8,9€ an (11,9€ sind es normalerweise für den Ein-Personen-Tapasteller).
Die Inhaberin bewies beim Service dieser Auswahl erneut Ihre tolle Gastfreundlichkeit, denn aufs Haus gab es noch selbstgebackenes Brot und stilles Leitungswasser.
Meiner kleines Viererlei bestand dabei aus:
-Gegrillten Champignons
-Hähnchen-Erbsen-Salat in Erdnusssauce
-Pimientos de Padron
-Dolmadakia
Zunächst sei zu betonen, dass diese Tapas sichtbar und spürbar selbstgemacht waren, denn die gebratenen Komponenten waren noch warm und die kalten knackig frisch.
Auch das Sonnenblumenkernbrot, wenn auch von der Inhaberin transparent als zugekauft deklariert, bewies die gute Qualität mit Luftigkeit und lockerer Krume und gleichzeitig schönem Körner-Crunch.
Die Champignons hätten nicht nur mir als Funghi-Fan sehr gefallen, denn sie waren saftig und knackig zugleich und schön mit Knoblauch aromatisiert.
Positiv überraschen konnte mich auch die Handwerklichkeit beim Hähnchen-Erbsen-Salat. Das Hähnchen war nämlich nicht tot und zu Staub gekocht und die Erbsen ebenfalls noch mit angenehmen Biss versehen. Das Erdnussaroma kam durchaus durch, hätte aber noch etwas intensiver sein dürfen.
Die Pimientos waren von den Kleinigkeiten am „schwächsten“, da ihnen leider Salz spürbar fehlte.
Das Dolmadakia-Reis-Röllchen im Weinblatt überzeugte dann aber noch einmal voll und ganz mit zarter Hülle und aromatisch tomatisierter Reisfüllung, die ebenfalls eine gute Konsistenz hatte.
Klar, in einer Cafebar darf man keine komplexen Gerichte und Abendrestaurationsqualität voraussetzen. Eben in jenem Kontext überzeugte das „Colestreet“ mich mit dem Tapas-Snack durch die hausgemachte Frische und überwiegende Geschmackssicherheit.
Ok, 8,9€ waren für diese Miniportion schon sportlich, aber gerne habe ich diesen Preis angesichts des Geschmacks und der Qualität und Arbeit, die dahintersteht, trotzdem bezahlt.
Zudem sollte man auch Brot und Wasser aufs Haus nicht außer Acht lassen, denn wie häufig findet man das schon?
Mit dem "Colestreet" konnte ich meinem Erfahrungsschatz an kleinen Cafes und Bars der Lübecker Altstadt, die sich gut für einen kurzweiligen Aufenthalt und eine kleine Mahlzeit eignen, also ein weiteres Lokal hinzufügen.
Im Bereich des Ambientes verleiht es sich sowohl mit seiner Fassade, als auch dem mit Kunst angereicherten Interieur einen individuellen Anstrich, der sowohl bei Eintages-Besucher für Aufmerksamkeit sorgt, aber gleichzeitig auch Stammgäste mit seiner heimeligen, keineswegs kitschigen Atmosphäre anziehen sollte.
Die herzliche Gastfreundlichkeit der Inhaberin ist ebenso unübertroffen einzigartig. Selten habe ich mich so schnell so eingeladen und wohl gefühlt
Die von mir gewählte kleine Tapas-Auswahl aus dem aktuellen Thekenangebot konnte mich qualitativ und geschmacklich ebenso, gerade in Relation zu einem Cafebar-Niveau überzeugen.
Dem geforderten Preis von 8,9 € gegenübergestellt, bleibt für mich deshalb also ein gutes PLV, wenn es auch vom Mengenverhältnis her eher überteuert wäre, würde man nur Convenience vorgesetzt bekommen. Eben die Tatsache des Selbstgemachten machte das gebotene hier aber noch wertvoller an sich.
Somit reiht sich das "Colestreet" in der Gesamtbewertung definitiv in die Riege sehr empfehlenswerter, bereits von mir besuchten kleineren Gastronomie-Betrieben in Lübecks Zentrum ein. Wer sich bei Drinks und Snacks wie bei einem Freund eingeladen fühlen möchte, findet hier definitiv ein geeignetes Refugium.