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Griechische Folklore im Gastraum
Frischer Beilagensalat
Saloniki für Zwei
Für die einen ist es "Käsesauce", für andere die beste Hollandaise aus der Packung...
Deftige Grillfleischlandschaft
Tomatenreis in gut und "Bratkartoffeln" auf griechisch
Knobliertes Joghurt-Gurken-Gemisch als Extraportion
Die Honig-Sesam-Krapfen gingen aufs Haus
Rüssel's Landhaus
Unser Zimmer
Unser Tisch
Unser Menü am 19.04.2024
Mosel Cremant Pinot Rosé brut
erster Gruß der Küche
Weltbestes Rinder Tatar
Mosel Kabinett von Markus Molitor
Kohlrabi-Apfel Salat
Intensive Spargelschaumsuppe
Genialer Chardonnay aus Baden
"Bitte im Sitzen pinkeln"
Kalbsrücken, Petersilie und Spargel
Das süße Finale
Einfach geniale Weine

Herbstlicher Salatteller
Geröstetes Rindertartar zur Keschdesupp
Aus der Terrine grüßte Toni Maroni...
Beuschel-Ragout mit Gänseleber und Kartoffellnödel
Pasta mit Trüffel geht immer!
Solche Tagesempfehlungen darf man nicht ablehnen...
Der panierte Zander mit Kartoffelkrapfen
Panierte Hommage an meine verstorbene Frau Mama...
Seeteufel mit gegrilltem Fenchel, Zuckerschoten und Chorizo an Safran-Beurre-Blanc
Einwandfreier Fischteller!
Best Gnotschis ever!
"Keulenkollegen" unter sich
Herbstliche Entourage zur Gänsekeule
Gänsekeule auf Rotkraut mit Kartoffelknödel und Preiselbeer-Apfel
Gans klasse!
Vegetarisches Tête-à-tête von Kürbis und Ziege
Für einen Veggie-Teller schon sehr spannend arrangiert
Mascarponebombe an Portweinbirne mit High-End-Schokosorbet
Helmut-Kohl-Gedächtnis-Dessert
Eine Nocke Sauerrahmeis kann dir hier den Tag retten!
Exotisch ging das Mahl zu Ende...
Das Maracujatörtchen mit Gefolge
Nachbartisch
Nachbartisch
schicke Servietten
Pizza Bruschetta
Pizza Ganni
armseeliger Beilagensalat
Schnitzel Wiener Art mit Röstkartoffeln

Erst mal gemütlich, später meldet sich dann das Gesäß
Grumbeersupp mit Ufflaach
Feines Brot zur Suppe und überhaupt
Aus deutschen Gärten frisch auf dem Tisch
Schweinerei hoch drei
Das muss er sein!
Innenleben mit Werbung
Cordon Bleu mit Fritten
Beilagensalat
Ofenfrische Haxe mit Biersoße und Brot
Gastraum-Impression
Sah harmloser aus als sie roch und schmeckte...die Knoblauchsuppe
Die Croutons konnten was...
Ein kleiner Feldsalat mit Speck und Buttercroutons
Frittiertes Bauwerk aus knusprigen Kartoffelzylindern
Rumpsteak an Cognac-Pfefferrahmsauce
Rumpsteak mit hausgemachter Kräuterbutter
Das Pfeffer-Schnitzel vom Kollegen
Der etwas zu hell beleuchtete Gastraum
Das Lokal hat seine schönen Ecken
Das Barriquefass von einst begrüßt hier die Gäste
Feldsalat mit viel Geschmack und Knack
Genauso mag ich ihn....
Ehrlicher Wurstsalat mit Pommes
Krabbencrostini leicht pikant
Toller Snack zum Wein
Außenansicht am Abend
Der Beilagensalat
Schwarz-grüne Peperoni-Koalition
Zwei panierte Schweineschnitzel
Ein Gyros-Hügel
Die Vorspeisenkombination
Appetitlich sieht für mich anders aus...
Mein Bifteki
Griechische Bratkartoffeln ohne Gaumeninformation

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Große Gewächse
Vesper zur Weinprobe
Die Probierstube mit den "Weintresoren" der Gäste
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Auswahl vom reichhaltigen Frühstücksbuffet
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Frühlingsboten
Küchengruß
Carpaccio
Geschmorte Schweinebäckchen, Babecuesauce, Lauchgemüse und Rahmpolenta
Seeteufel auf grünem Spargelrisotto

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Ein wunderschöner Platz
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Frisches Brot und Thunfischcreme
Gebratene Riesengarnelen in Knoblauch-Chiliöl mit Kräutern und Baguette .
Knackige Blattsalate in Honig-Senfdressing, auf Wunsch mit gebratenen Garnelen.



























Der halbe Bretonese vom Grill mit der besten Limettenbutter der Pfalz
Genialer Hummer vom Grill - Thank you Lord!
Thunfisch-Tataki an Glasnudelsalat
Gelungene "Side-Order" der asiatischen Art
Rosa gebratene Barbarie-Entenbrust mit Oliven-Kartoffelstampf und Ratatouille
So geht Bolo in richtig lecker!
Kann denn Mandeleis Sünde sein?




Okay, die Rückfahrt mit dem Zug war ein Glücksspiel. Und auch mit der Auswahl mit unserem Lokal im Anschluss der Tour hatten wir richtig Glück. Dienstag ist es echt schwierig in Boppard was Anständiges zu finden. Dank eines Tipps einer Bekannten einer unserer Kollegen, reservierte ich am Tag zuvor telefonisch einen Tisch für sechs Personen. Eine Anfrage zuvor per Mail blieb unbeantwortet. Aber die Reservierung war notwendig, wie sich später rausstellen sollte.
Etwas vor der Zeit standen wir dann vor der Gaststätte Severus Stube. Der Name entstammt wohl der St. Severus Kirche ein paar Meter weiter. Von außen erscheint das Lokal erstmal eher unscheinbar, fügt sich aber durchaus in die Umgebung gut ein.
Die Markise war ausgefahren, um draußen zu sitzen war es dann doch etwas frisch. Die (fast) aktuelle Speisekarte war außen auf einem Holzpult angeschlagen, was man dort lesen konnte, machte mehr als neugierig. Also rein in die gute Stube. Urig, etwas dunkel, aber heimelig. Man fühlt sich direkt wohl. In einer seitlichen Nische war unser reservierter Tisch. Einer Eckbank gleich mit zwei Stühlen vorn dran. Platzteller, Besteck, Serviette und Wassergläser standen nebst Kerzen, Getränkekühlern und Blumen / Pflanzengesteck bereit.
Wir sitzen noch nicht richtig, schon bekommen wir die Speisenkarte. Auch hier die handgeschriebenen Seiten mit allen Speisen und Gerichten, die aktuell angeboten werden. Man betont frisch zu kochen und nach Möglichkeit nur (regionales) Obst und Gemüse aus dem Biomarkt zu beziehen, Fleisch und Fisch aus dem Umfeld. Mag ich. Die Getränkebestellung erwies sich als etwas, sagen wir mal, „unglücklich“. Zwar wollten wir alle erstmal gegen den Durst ein Hefeweizen oder ein Wasser, nach Weinen hatten wir allerdings auch gefragt. Die Antwort ließ uns erst mal stutzen. „Möchten sie trocken, halbtrocken oder lieblich?“ Nun. Immerhin sind wir hier am Rhein, genauer gesagt am Mittelrhein. Boppard ist seit jeher ein Weindorf, der Bopparder Hamm eine über die Grenzen hinaus bekannte Weinlage. Da kann man, gerade in einem Restaurant mit solche selbst auferlegten Ansprüchen, eine fundiertere Antwort erwarten. Oder sahen wir aus, als hätten wir keine Ahnung oder Lust auf Wein? Wie auch immer. Ein paar Minuten später dann erneut unser Versuch und wir fragten nach einer (evtl.) Weinkarte. Und schwupps, ein Griff neben mich, und schon hatten wir eine Getränkekarte, in der auch Flaschenweine aufgeführt sind. Und wir konnten uns (zu dritt) sogar auf eine Flasche einigen. Natürlich vom Mittelrhein, Riesling Charta „Handstreich“, Riesling Kabinett feinherb vom Weingut Walter Perl. Dazu Jahrgang 2020. Geht doch…
Speisentechnisch brauchten wir etwas länger, die Auswahl aber auch zu verführerisch. Kartoffel-, Spargel oder Rote Linsensuppe, vegetarische Gerichte, große, bunte Salate. Kotelett oder Schnitzelvarianten vom Hunsrück Schwein, Bärlauch Spaghetti und Ravioli mit Trüffel Ricotta Füllung. Dazu Schmorgerichte und süße Desserts. Reichlich Auswahl für müde Wanderer. Alle wählten eine Suppe vorweg und da die Rote Linsensuppe aus war, gab es für mich die Kartoffelsuppe (6,80€)
Die kam im Weckglas, auf dem Deckel eine Scheibe Brot mit Butter und Tomate. Hätte es so zwar nicht gebraucht, lecker war das dennoch.
Vor allem die gut abgeschmeckte, samtige Suppe, die Gemüsewürfel als Einlage und die Fleischwurststücke. Ganz ehrlich, ich hätte mich auch nur hiermit sattessen können. Sehr tolle Suppe! 4,5*
Der Wein war dann mittlerweile auch da und es dauerte nicht lange, da wurden auch schon die Hauptspeisen serviert. Kotelett vom Hunsrück Schwein mit Schmorzwiebeln, Salzkartoffeln und Lauchgemüse. (18,90€)
Das Beilagengemüse wurde in einer extra Schale serviert, aus der wir uns zu dritt bedienten und das je nach Angebot und Verfügbarkeit variieren kann. Wir waren rundum zufrieden mit dem, was uns das gebracht wurde. Das Kotelett war paniert, schön ausgebacken und noch saftig. Gut gewürzt und fein im Geschmack. Die Salzkartoffeln auch nicht zu weich gekocht, waren in Ordnung, das Lauchgemüse nicht verkocht und noch grün und wie die Schmorzwiebel äußerst lecker und reichlich. Ein stimmiges, gut gekochtes Wohlfühlgericht. Herrlich! 4*
Geschafft haben wir alle unsere Portionen, nur zwei schwächelten bei ihrem Schnitzel Toskana, die dazu servierten Spaghetti waren deutlich zu viel. Durchweg gab es aber Lob über Qualität (und auch Menge) der Gerichte. Da wir eigentlich satt waren, bestellte auch keiner ein Dessert. Nur ein paar Kaffee wurden gewünscht. Zur Überraschung brachte uns der Keller dann aber doch einen kleinen Nachtisch in Form einer Art Scheiterhaufens mit Apfel im kleinen Glas. Der ging auch aufs Haus.
Altbackenes Brot, gemischt mit Apfelstücken und überbacken (mit Schmand, wenn ich mich recht erinnere, so jedenfalls die Ansage). Oben drauf ein bisschen Vanilleeis (nicht selbst gemacht). Eine pfiffige Idee, und am Ende auch lecker, nette Geste.
Was die Sauberkeit betrifft, gibt es nicht viel zu bemängeln, auch die Toiletten waren sauber. Der Service schnell und freundlich, beim Servieren gab es Hilfe aus der Küche. Auch das war alles harmonisch. Einen Nebenraum für Feiern oder größere Gesellschaften scheint es auch zu geben. Alles in Allem kann ich die Severus Stube nur empfehlen. Sollten wir wieder in Boppard sein, dann ist das unsere erste Anlaufstelle.