Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und jedes Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit. Beide essen wir wenig Fleisch, Speck mögen wir beide gar nicht. Wenn Fleisch, dann informieren wir uns gerne über die Herkunft des Fleisches. An Fisch, Beilagen und Gemüse darf es bei mir alles sein, aber bitte ohne Kümmel (Schwarzkümmel und Kreuzkümmel dafür gerne!).
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Es stört mich, dass immer mehr Convenience-Produkte in der Gastronomie Einzug erhalten. Ich gehe nicht ins Restaurant um Fertigprodukte zu essen, denn die gibt es bei uns zu Hause auch nicht.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 619 Bewertungen 939838x gelesen 16276x "Hilfreich" 15043x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 07.06.2024 2024-06-07| Aktualisiert am
07.06.2024
Besucht am 05.05.20242 Personen
Rechnungsbetrag: 95 EUR
Das kleine Winzerdorf Weiler ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Urlauber/Wanderer.
Der dort ansässige Schmidtburger Hof genießt einen durchaus guten Ruf und eine lange Geschichte (auf der Homepage nachzulesen.
Seit ein paar Jahren weht frischer Wind durch den familiengeführten Winzerbetrieb. Die Töchter sind inzwischen voll in den Betrieb mit eingestiegen. Eine „Weiberwirtschaft“, Mutter Christel und ihre 3 Töchter stemmen den Restaurant- / Hotelbetrieb des Weingutes.
Schon lange wollten wir das Restaurant des Landhotels besuchen. 2022 schaffte ich es alleine in den Hof und bekam einen schönen Tisch im Freien zugewiesen. Dann stellte sich heraus, dass ich kein Hotelgast bin. Und an diesem Abend war halt „nur für Hotelgäste“. Pech gehabt. Ein wenig enttäuscht zog ich von dannen.
Spontan rief an diesem sonnigen Sonntag Anfang Mai von der Rückfahrt aus Bad Kreuznach an und fragte nach einem freien Tisch. Dieser wurde von der netten Dame am Telefon sofort zugesagt.
20 Minuten später waren wir da. Für Hotel- und Restaurantgäste stehen hauseigene Parkplätze zur Verfügung. Zugang zum Landhotel
Vom Parkplatz betritt man den Innenhof des Betriebes. Es ist aber eher ein schöner Genussgarten, begrünt und mit vielen Blumen. Große Sonnenschirme spenden Schatten. Innenhof
Ich stellte gleich zur linken Seite Verängerungen fest. Die neue Vinothek, obenauf befindet sich nun für die Hotelgäste eine Panoramasauna.
Im rechts gelegenen Restaurant wurden wir freundlich von einer jungen Dame (vermutlich eine der drei Töchter) begrüßt und zum reservierten Tisch am Fenster begleitet.
Auch im Restaurantbereich wurde ansprechend modernisiert, ich war überrascht. -
Wir stöberten in der Speise- und Getränkekarte. Unsere Getränkewünsche wurden kurze Zeit später aufgenommen. Mineralwasser, Grauburgunder und Blanc de Noir.
Ein ansprechendes Sonntagsmenü wurde angeboten. Aus diesem konnten auch einzelne Gänge bestellt werden.
Als Vorspeise entschieden wir uns von der regulären „Klassiker“-Karte für die Salatbowl „querbeet“ – gemischter Blattsalat, Bauernsalate mit Kräutervinaigrette - € 5,40. Vorspeisen-Salatbowl
Die Beschreibung des Salates war untertrieben. Eine frische und vielfältige Mischung von Blattsalaten mit Rucola und Radicchio, Tomaten, Gurken, Karottenraspeln, marinierte rote Zwiebeln, Keimsprossen. Dazu ein klasse Dressing.
Als Hauptgang wählten wir das Schnitzel Wiener Art vom regionalen Landschwein mit knusprigen Farm Fries und einem kleinen Beilagensalat - € 21,40.
Die Wartezeit auf die Schnitzel passte perfekt um in dieser Pause die neue Vinothek zu besichtigen. Vinothek
Auf gut vorgewärmten Tellern wurde der deutsche Klassiker serviert. Befremdlich fanden wir die Zugabe von Ketchup und Majo in der Portionstüte auf dem Teller. Das passte für uns so gar nicht zum Haus und auch nicht zum Gästeklientel. Das ist Imbissniveau und ich finde die Päckchen auf dem Teller unappetitlich. Also wurden diese sofort zur Seite gelegt. Ich will doch schöne Speisen bei GastroGuide präsentieren! Schnitzel "Wiener Art" mit Pommes
Kurz nach dem Servieren fragte die Servicedame nach unserer Zufriedenheit. Die konnten wir gerne bestätigen. Ich sprach die Plastikpäckchen an. Auch mit dem Hinweis, dass dies sicherlich in den meisten Fällen rausgeschmissenes Geld ist. Mein Einwand wurde sehr positiv entgegengenommen. Wenn ein Gast Ketchup und Majo möchte, kann man dies ja gerne nachreichen. Dies wird hier sicherlich nicht oft verlangt.
Wenig später wurden am Nebentisch auch Schnitzel serviert. Und prompt sprach Mann zu Frau: „Willst du die einstecken?“ Und hielt ihr Ketchup und Majo entgegen.
Unsere Schnitzel waren jedenfalls sehr gut. Schön knusprig in der Pfanne gebraten, innen saftig, das Fleisch zart.
Auch die Pommes, schick beschrieben als "Farm Fries", waren sehr gut.
Besser zweimal Salat als gar nicht – der doppelte Salat störte uns nicht. Zumal es sich um die etwas kleinere und schlichtere Variante des Vorspeisensalates handelte.
Kurz nach unseren Hauptspeisen kam tatsächlich aus der Küche ein Koch! Erkennbar männlich! Also doch keine reine „Weiberwirtschaft“.
Meinem Liebsten gelüstete es nach einem süßen Abschluss: Mini-Käsekuchen mit frischen Erdbeeren, Erdbeerpüree & Zitronensorbet (getauscht in Vanilleeis) - € 12,00.
Das war ein üppiges Dessert. Denn der warm servierte „Mini-Käsekuchen“ waren 2 Stücke. Die Erdbeeren waren auch gut bemessen. Käsekuchen mit Erdbeeren, Erdbeerpüree & Vanilleeis
Ein erfrischendes Zitronensorbet fand ich (und wohl auch die Küche) stimmiger zu diesem Dessert. Es war aber gar kein Problem, dass mein süßmauliger Mann stattdessen ein großes Bällchen Vanilleeis serviert bekam.
Das Desser fand seinen Zuspruch bei meinem Mann. Einziger Kritikpunkt: Durch das Wärmen des Käsekuchen war dieser an der Schnittseite etwas angetrocknet.
Käse schloss meinen (nicht mehr hungrigen) Magen: Deutsche Rohmilchkäsevariation – Vier verschiedene Käsesorten vom Käsefeinschmecker Kober mit Trauben, Brotchips & Hunsrücker schwarzen Nüssen - € 12,00.
Sehr schön angerichtet wurde der Käse auf einer Schiefertafel serviert. Rohmilchkäsevariation
Es waren sogar fünf Käsehappen, leider ohne jede Benennung der Sorten. Und leider viel dieser Gang etwas ab. Der Käse war viel zu kalt. Die Trauben etwas über die beste Genusszeit und eiskalt. Die „Brotchips“ waren angetrocknete dünne Baguettescheiben. Das geht wirklich besser. Die schwarzen Nüsse, in Scheiben geschnitten, waren gut, ebenso die fruchtige Marmelade mit Cashewkernen.
Ich gab dem Käse noch etwas Zeit. Aber so ganz konnte sich das Aroma nicht mehr entfalten.
Insgesamt war es ein sehr schöner und schmackhafter Besuch. Gerne kommen wir wieder!
Das kleine Winzerdorf Weiler ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Urlauber/Wanderer.
Der dort ansässige Schmidtburger Hof genießt einen durchaus guten Ruf und eine lange Geschichte (auf der Homepage nachzulesen.
Seit ein paar Jahren weht frischer Wind durch den familiengeführten Winzerbetrieb. Die Töchter sind inzwischen voll in den Betrieb mit eingestiegen. Eine „Weiberwirtschaft“, Mutter Christel und ihre 3 Töchter stemmen den Restaurant- / Hotelbetrieb des Weingutes.
Schon lange wollten wir das Restaurant des Landhotels besuchen. 2022 schaffte ich es alleine in den... mehr lesen
Restaurant Schmidtburger Hof
Restaurant Schmidtburger Hof€-€€€Restaurant, Biergarten06754452Hauptstraße 20, 55627 Weiler bei Monzingen
4.0 stars -
"Endlich unser erster Besuch!" PetraIODas kleine Winzerdorf Weiler ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Urlauber/Wanderer.
Der dort ansässige Schmidtburger Hof genießt einen durchaus guten Ruf und eine lange Geschichte (auf der Homepage nachzulesen.
Seit ein paar Jahren weht frischer Wind durch den familiengeführten Winzerbetrieb. Die Töchter sind inzwischen voll in den Betrieb mit eingestiegen. Eine „Weiberwirtschaft“, Mutter Christel und ihre 3 Töchter stemmen den Restaurant- / Hotelbetrieb des Weingutes.
Schon lange wollten wir das Restaurant des Landhotels besuchen. 2022 schaffte ich es alleine in den
Geschrieben am 04.06.2024 2024-06-04| Aktualisiert am
04.06.2024
Besucht am 19.04.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 125 EUR
Sebastian Stüber ist in den letzten Jahren als Weinfreund /-kenner bekannt geworden. Zunächst eröffnete er seinen Weinhandel im Ortsteil Tiefenstein. 2021/2022 dann der Umzug nach Idar und Eröffnung von Weinkonzept Stüber – Vinothek und Weinhandel.
GastroGuide-Freund Nolux fragte mich irgendwann, ob ich die Vinothek kenne. Nö! Dass Nolux hier informiert war, kein Wunder. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie ein Treffen von Weinkenner Nolux und Sebastian Stüber ausgehen würde: weinselig!
Die Vinothek liegt versteckt in der Idarer Fußgängerzone. Durch eine Durchfahrt gelangt man (zu Fuß!) in den lauschigen Innenhof. Dort befindet sich das kleine Häuschen.
Vorher war hier ein sehr beliebter Teeladen (wo auch „Proseccoschnallen“ glücklich wurden) ansässig. Diese Räumlichkeiten hat Herr Stüber ein neues Leben eingeflöst ("eingehaucht" passt nicht).
Auf 2 Etagen kann man Wein kaufen und genießen. Das überwiegend deutsche Weinangebot kann sich sehen lassen. Da wurden schon feine Weingüter ausgesucht.
Falls es irgendwann mal wieder Sommer wird, kann man in dem schönen, üppig begrünten Innenhof, sehr schön sitzen. Grüner Innenhof
Herr Stüber betreibt die Vinothek nebenberuflich, daher sind die Öffnungszeiten auf 3 Tage begrenzt.
Donnerstags ist Tapasabend. Freitags wurde ein 3-Gang Menü mit vegetarischen Alternativen angeboten.
Selbstverständlich mit entsprechenden Weinempfehlungen. Das wöchentlich wechselnde Menü wird ab Dienstag auf der Homepage veröffentlich. Eine Reservierung ist sehr zu empfehlen. Samstags ist die Vinothek zum Weinkauf und Kosten geöffnet.
Das Menü am 19.04. gefiel uns gut und ich reservierte mittwochs telefonisch einen Tisch für meinen Mann und mich.
Öffentliche Parkplätze stehen in der Umgebung zur Verfügung.
Lebhaft war das Restaurant bei unserer Ankunft bereits besucht. Eine junge Dame empfing uns freundlich, fragte nach unserer Reservierung. Und ich fragte mich, wo wir noch Platz finden sollten? Vom vormaligen Teeladen kannte ich nur die unterste Etage des kleinen Gebäudes. Gut gelaunt wurden wir gebeten ins Obergeschoss zu folgen. Das kannten wir noch nicht.
Der Gastraum ist ansprechend renoviert. Unschwer zu erkennen, dass Wein der Hauptdarsteller ist. Im 1. OG
Auf den gepflegten Holztischen, mit „Branding“, lag die Speise- und Getränkekarte bereits aus.
Wenig später konnten wir unsere Bestellung bei der netten Mitarbeiterin aufgeben: 1 Flasche Mineralwasser € 4,90 / 0,75 l. 1 Flasche Weissburgunder, trocken, 2022, Weingut Theo Minges (Pfalz) € 28,00
Als Vorspeise wählten wir beide: Lachstatar / Gurke-Dillschale / Sellerie-Puffer / Vinaigrette - € 19,50
Mit den Getränken wurden wir flott versorgt. Ein Probeschluck des gewählten Weines stellte uns zufrieden.
Inzwischen füllten sich auch die Plätze im Obergeschoss.
Wenig später erreichten uns 4 Scheiben frisches Baguette ohne Raffinesse. Baguette
Dazu Salz (in der Keramikauster) und Pfeffer. Wir waren etwas verwirrt. Ein Küchengruß? Kommt da noch was nach (Butter, Olivenöl, Dipp, Fischkäse…)? Kam nix.
Interessehalber versuchte ich das Brot. Gutes Brot kann solo überzeugen, dieses leider nicht.. Falls es zur Vorspeise gehören sollte, wurde es dafür viel zu früh serviert.
Denn die Vorspeise dauerte etwas länger.
Darauf warteten wir gerne. Denn die farbenfrohe Präsentation war schon mal sehr schön. Lachstatar / Gurke-Dillschale / Sellerie-Puffer / Vinaigrette
Ein pürierter Spiegel aus Gurke und Dill, mild gewürzt und mit Zitrone abgeschmeckt.
Das Lachstatar enttäuschte uns leider sehr. Wir setzten einfach rohen Lachs voraus. Hier wurde allerdings recht stark geräucherter Lachs verwendet. Dieser traf so gar nicht unseren Geschmack. Der unter dem Lachs gefundene Sellerie-Puffer dafür um so mehr. Dieser war kross gebraten. Allerdings nahezu sofort kalt und angeweicht, lag er doch in der kalten, mit Zitrone und Buttermilch, angenehm säuerlich abgeschmeckten Gurken-Dillschale. Das war schade, denn der Selleriepuffer war für uns beide das Highlight dieser Vorspeise.
Das hätte man insgesamt besser lösen können. In Kombination der drei Bestandteile war der Geschmack allerdings ok.
Die jungen Damen im Service hatten inzwischen alle Hände voll zu tun. Mit dem ständigen auf und ab der engen Holztreppe war für sie das Fitnessprogramm inklusive.
Die Wartezeit auf unsere Hauptspeisen warl auch recht lange. Das macht uns aber für frisch zubereitetes Essen nichts aus und war bei den zahlreichen Gästen verständlich.
Auf gut vorgewärmten Tellern wurden unsere Hauptspeisen serviert. Da war auf beiden Tellern ganz schön viel los!
Auf den Spargelstücken war der Gemüsebratling bzw. das Rinderfilet angerichtet.
Der vegetarische Bratling war sicherlich hausgemacht. Unter anderem wurden Karotten und Erbsen verarbeitet.
Mein kleines Filetstückchen (man soll ja nicht so viel Fleisch essen) war wie gewünscht medium-rare gebraten und natürlich zart. Obenauf auch geröstete Zwiebeln. Rinderfilet / Petersilienkartoffeln / Spargel / Sauce Hollandaise
Auf dem Teller verteilten sich insgesamt 3 Saucen. Eine cremige Sauce in der wohl die Spargelabschnitte bereitgehalten wurden. Der Spargel hatte noch einen leichten Biss und war in Qualität und Geschmack sehr gut.
Auffällig: Auf beiden Tellern war keine einzige Spargelspitze enthalten. Zufall oder schnappte sich Koch/Köchin das Beste zum Abschmecken?
Die Hollandaise war frisch aufgeschäumt (evtl. aus dem Siphon). Dazu intensives Kerbelöl. Das war viel „Soßiges“ und mit den gebratenen Zwiebeln einfach zu viele unterschiedliche Aromen auf dem Teller. Die Fleischportion und auch der Spargel (max. 4 Stangen) waren für den aufgerufenen Preis recht wenig.
Sehr gut gefielen uns die leicht angebratenen Drillinge als Beilage. Diese waren großzügig bemessen. Beilagendrillinge
Es war ein netter Abend, die Servicedamen sehr aufmerksam und freundlich.
Die angebotenen Speisen waren für Idar-Oberstein kreativ, frisch, hausgemacht und auch etwas gehoben. Eine solche Küche fehlt uns in Idar-Oberstein absolut.
Die Umsetzung der ambitioniert angekündigten Speisen war für uns allerdings unrund. Da fehlte es am Feinschliff… und dafür ist Idar-Oberstein ja eigentlich bekannt.
Die Preise der Speisen waren für das Servierte am oberen Limit, die Getränkepreise dafür in Ordnung.
Zahlen per EC war an der Theke möglich. Wir wurden freundlich verabschiedet.
Wenn ich die Informationen der Homepage richtig interpretiere wird seit Juni freitags kein Menü mehr angeboten, sondern:
Donnerstag: Afterwork Tapas ab 18 Uhr
Freitag: Premium Tapas ab 18 Uhr
Samstag: Weinhandel 11:00 - 14:00 Uhr
Sebastian Stüber ist in den letzten Jahren als Weinfreund /-kenner bekannt geworden. Zunächst eröffnete er seinen Weinhandel im Ortsteil Tiefenstein. 2021/2022 dann der Umzug nach Idar und Eröffnung von Weinkonzept Stüber – Vinothek und Weinhandel.
GastroGuide-Freund Nolux fragte mich irgendwann, ob ich die Vinothek kenne. Nö! Dass Nolux hier informiert war, kein Wunder. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie ein Treffen von Weinkenner Nolux und Sebastian Stüber ausgehen würde: weinselig!
Die Vinothek liegt versteckt in der Idarer Fußgängerzone. Durch eine Durchfahrt gelangt... mehr lesen
3.5 stars -
"Ist es noch ein Geheimtipp?" PetraIOSebastian Stüber ist in den letzten Jahren als Weinfreund /-kenner bekannt geworden. Zunächst eröffnete er seinen Weinhandel im Ortsteil Tiefenstein. 2021/2022 dann der Umzug nach Idar und Eröffnung von Weinkonzept Stüber – Vinothek und Weinhandel.
GastroGuide-Freund Nolux fragte mich irgendwann, ob ich die Vinothek kenne. Nö! Dass Nolux hier informiert war, kein Wunder. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie ein Treffen von Weinkenner Nolux und Sebastian Stüber ausgehen würde: weinselig!
Die Vinothek liegt versteckt in der Idarer Fußgängerzone. Durch eine Durchfahrt gelangt
Geschrieben am 31.05.2024 2024-05-31| Aktualisiert am
01.06.2024
Besucht am 14.02.2024Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 68 EUR
Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht.....
Wir wurden zum Essen eingeladen. Das ist schön, bei uns immer willkommen. Nach unserer Zusage erfuhren wir dann, dass es zum Griechen in Nahbollenbach (Ortsteil von Idar-Oberstein) geht.
Griechische Restaurants haben uns bisher nur sehr selten überzeugt. Vom Restaurant Artemis hörten wir bisher wenig und das Wenige waren keine Lobeshymnen.
Schon von außen fanden wir das Restaurant nicht sehr einladend.
Aber meist ist es wohl gut besucht und hat seine Stammkunden.
Kurz vor unserem Gastgeber trafen wir am Restaurant ein.
Es gibt nur wenige eigene Parkplätze und wir mussten in dem dicht bebauten Ortskern ein wenig nach einem Parkplatz suchen. Am Eingang gilt es 3 Stufen zu überwinden.
Innen waren wir dann doch erstaunt. So ein rustikales Durcheinander hatten wir schon lange nicht mehr erlebt.
Wir fühlten uns um Jahrzehnte zurückversetzt. Allerdings war es vor Jahrzehnten hier auch nicht einladend und zum Wohlfühlen. Das Mobiliar wies deutlichste „abgeschrabbte“ Gebrauchsspuren auf.
Wohlwollend ausgedrückt, ist die Einrichtung nachhaltig.
Eine junge Mitarbeitern begrüßte uns und wies uns den reservierten Tisch mit unbequemen Stühlen in der Mitte des Gastraumes.
Unser Gastgeber traf kurz nach uns ein. Die Speisekarten wurden gereicht und erste Getränkewünsche aufgenommen.
Mein Mann und ich bestellten alkoholfreies Weizenbier und Pils.
Die Speisekarte bietet ein umfangreiches Angebot griechischer Speisen. So wie man sie in Deutschland kennt, ohne Überraschungen.
Deutsche Schweineschnitzelvarianten werden außerdem angeboten. Dem nicht genug.
Passend zum Ambiente findet man auch DEN Klassiker der griechischen Küche: Hawaii-Toast!
Um wirklich alle Gäste abzuholen, italienisch geht immer, folgen noch 13 Pizzavarianten!
Beim Servieren der Getränke wurden unsere Speisewüschen aufgenommen.
Für meinen Mann: Zanderfilet in der Pfanne gebraten mit Olivenöl und Zitrone, Pommes frites, Gemüse und Salat - € 19,50 Für mich: Kalamaria gegrillt Spezial, mariniert mit Knoblauch, Oregano, Reis und kleiner Bauernsalat mit Schafskäse - € 19,80.
An diesem Aschermittwoch füllte sich das Restaurant zusehends. Leider auch mit einer Dame die wohl in ihrem Billigparfum duschte und die anwesenden Gäste raumfüllend umnebelte.
Wenig später fand ich den angebrannten Geruch, der aus Richtung Küche wehte, höchst willkommen. Wurde doch so die penetrante Duftwolke etwas neutralisiert.
Es dauerte und wir hatten Hunger. Zum Mittag gab es nur ein kleines Häppchen. Beim Griechen sind ja die Portionen nie klein.
Wir warteten trotzdem geduldig. Irgendwann kam die Bedienung vorbei mit dem Hinweis, es würde heute etwas länger dauern.
Das hatten wir tatsächlich auch schon bemerkt. War Mein Tintenfisch angebrannt? Wir fragten, ob vielleicht der Salat schon mal vorab serviert werden könne.
Dieser war dann 10 Minuten später die Rettung. Einfach zusammengestellte und frische Salate. Beilagensalat Beilagensalat zum Pulpo
Das Dressing passabel.
Nach über 1,5 h Wartezeit wurden dann unsere Hauptspeisen serviert. Mit dem Hinweis, die Zubereitung des Pulpos sei sehr aufwändig. Ich konnte mir nicht verkneifen zu entgegnen, dass ich selbst sehr gerne Tintenfisch zubereite. Ich setze voraus, dass der Pulpo hier vorbereitet = vorgegart ist. Vorbereitet ist das Grillen eine Sache von Minuten. Das blieb so im Raum stehen. Wie auch mein Verdacht, dass der erste Pulpo einfach angebrannt war.
Der Teller stand nun vor mir. 1 kleine Tintenfischtube, garniert mit Kräuterbutter. Für den Preis hätte ich tatsächlich mehr erwartet.
Ein paar Pommes, nicht knusprig. Die mediterrane Gemüsemischung sehr weich und auch ohne Finesse. Viel Platz nahm die Salatblattdeko mit Tsatsiki ein.
Nicht besser der Zander meines Mannes. Eineinhalb Filets nicht gut gebraten. Einfach nur weich, nicht sehr heiß.
Die Teller waren spürbar nicht vorgewärmt. Zanderfilet, Pommes frites, Gemüse
In der Karte wurde der Zander als „grätenfrei“ angepriesen. War dies aber nicht. Wir haben, als Fischliebhaber, kein Problem mit Gräten. Aber warum kündigt man das in der Karte groß an? Die Beilagen wie bei mir: Nicht so toll.
Alle Speisen waren lieblos angerichet.
Nach dem Essen saßen wir recht lange vor unseren Tellern. Das hätte der Service sehen müssen und so viel war auch nicht mehr los.
Der Gastraum ist barrierefrei. Zu den sauberen Toiletten geht es ins Untergeschoss durchs Treppenhaus mit starkem Zigarrettengeruch.
Obligatorisch gab es zur Verabschiedung einen Ouzo. Kann nicht schaden, oder?
Egal wie viel Ouzo geflossen wäre: Für uns war das nix.
Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht.....
Wir wurden zum Essen eingeladen. Das ist schön, bei uns immer willkommen. Nach unserer Zusage erfuhren wir dann, dass es zum Griechen in Nahbollenbach (Ortsteil von Idar-Oberstein) geht.
Griechische Restaurants haben uns bisher nur sehr selten überzeugt. Vom Restaurant Artemis hörten wir bisher wenig und das Wenige waren keine Lobeshymnen.
Schon von außen fanden wir das Restaurant nicht sehr einladend.
Aber meist ist es wohl gut besucht und hat seine Stammkunden.
Kurz vor unserem Gastgeber trafen wir am... mehr lesen
2.0 stars -
"Dann waren wir mal da!" PetraIOEinem geschenkten Gaul, schaut man nicht.....
Wir wurden zum Essen eingeladen. Das ist schön, bei uns immer willkommen. Nach unserer Zusage erfuhren wir dann, dass es zum Griechen in Nahbollenbach (Ortsteil von Idar-Oberstein) geht.
Griechische Restaurants haben uns bisher nur sehr selten überzeugt. Vom Restaurant Artemis hörten wir bisher wenig und das Wenige waren keine Lobeshymnen.
Schon von außen fanden wir das Restaurant nicht sehr einladend.
Aber meist ist es wohl gut besucht und hat seine Stammkunden.
Kurz vor unserem Gastgeber trafen wir am
Besucht am 10.03.2024Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 25 EUR
Ein wunderschönes Wochenende mit guten GastroGuidefeunden und auch sehr ergreifende Momente an der Ahr lagen hinter uns.
Den Rückweg vom Ahrtal gestalteten mein Mann und ich gemütlich und legten einen Zwischenstopp am Nachmittag am Laacher See ein. Dabei wurde mir wieder bewusst, dass der Besuch der Bibliothek der Abtei Maria Laach immer noch aussteht.
Wenn wir hier sind, ist der Besuch der Klostergärtnerei Pflicht.
Danach entdeckten wir auf dem Gelände der Benediktinerabtei ein neues Gebäude: Die neue Klostergaststätte!
Sie ist vom wirklich nicht mehr zeitgemäßen und unattraktiven Gebäude umgezogen in den Neubau eines klimaneutralen Gebäudes. Selbstverständlich ist dieses neue Haus gehbehinderten und rollstuhlgerecht in allen Bereichen. Gehbehindertengerechter Eingang
Das ist alles sehr zeitgemäß und lobenswert. Dennoch kann ich mich für viel Beton und Glas nicht recht begeistern.
Wollten aber gerne die Neuerung erkunden und begaben uns in die Gaststätte mit sehr lebhaften Treiben.
Im Eingangsbereich wurden die Gäste gut sichtbar gebeten für die Platzierung zu warten.
Immer wieder schön: Es warteten brav mehrere Personen um von 2 Personen überholt zu werden.
Mit dieser Situation starteten wir in die Präsentations des sehr guten Service! Denn die beiden Vordrängler wurden routiniert ans Ende der Wartereihe dirigiert! Für Gruppen ab 10 Personen werden Reservierungen angenommen.
Das Personal hatte einen wirklich guten Blick, die freien Plätze im Restaurant zu finden und an die Tische zu verteilen. Nach kurzer Zeit wurden wir zu einem frei gewordenen und frisch gereinigten Tisch begleitet.
Speisekarte, Besteck und Servietten standen für die Gäste zweckmäßig am Tisch bereit.
Reichlich Personal, von erfahrenem Alter bis ganz jung, war vorhanden. Alle hatten auch sehr gut zu tun.
Besonders Freude machte ein sehr junger Mann. Er war wohl der Herr über Kuchen und Eistheke. Es machte richtig Spaß zu sehen, mit welchem Eifer er hier Kuchen und Eis für die Gäste anrichtete und sehr freundlich servierte.
Trotz der großen Gästeanzahl war es in dem großen Raum nicht unangenehm laut.
Die kleine Speisekarte ist gut durchdacht und abwechslungsreich. Hier sollte jeder Gast fündig werden.
Drei Kuchensorten standen in der Kuchentheke zur Wahl.
Keine üppige Auswahl, aber alle Kuchen sahen sehr frisch und hausgemacht aus.
Mein Mann entschied sich für den Apfel-Nusskuchen - € 3,80 mit einer Portion Sahne € 0,90 Kuchentheke
Dazu eine Tasse Kaffee Crema - € 3,20.
Der frische Kuchen und der Kaffee wurde von meinem Mann sehr gelobt.
Ich entschloss mich, dass Ahrwochenende würdig mit einem Mayschosser Ahr Riesling, trocken, 0,2 l - € 5,90 weiter zu führen.
Dazu wählte ich: Bunter gemischter Salat € 10,50. Salat der Saison
Frische Blattsalate, ergänzt mit frisch geraspelten Karotten, Salatgurke, Tomaten, Radieschen und Croutons wurde nach kurzer Wartezeit serviert. Das Dressing war klasse. Brot war in der Speisekarte nicht erwähnt, das halbierte Brötchen zum Salat war erfreulich.
Die Preise darf man durchaus als christlich bezeichnen. Mit der Qualität von Kuchen und Salat waren wir sehr zufrieden.
Nach dem Essen machten wir Platz für weitere wartende Gäste. Zahlen konnten wir per EC und wurden freundlich verabschiedet.
Wir kommen gerne wieder. Vielleicht schaffen wir es mal bei schönem Wetter. Die große Außenterrasse mit Blick auf den Laacher See würde uns noch besser als die gepflegten Innenräume gefallen.
2016 besuchte KGSBUS die „alte“ Klosterschänke auf dem Abteiareal. Der Umzug in das neue Gebäude mit serviceorientiertem Konzept hat sich sehr zum Besseren gewandelt.
Ein wunderschönes Wochenende mit guten GastroGuidefeunden und auch sehr ergreifende Momente an der Ahr lagen hinter uns.
Den Rückweg vom Ahrtal gestalteten mein Mann und ich gemütlich und legten einen Zwischenstopp am Nachmittag am Laacher See ein. Dabei wurde mir wieder bewusst, dass der Besuch der Bibliothek der Abtei Maria Laach immer noch aussteht.
Wenn wir hier sind, ist der Besuch der Klostergärtnerei Pflicht.
Danach entdeckten wir auf dem Gelände der Benediktinerabtei ein neues Gebäude: Die neue Klostergaststätte!
Sie ist vom... mehr lesen
Klostergaststätte in der Benediktinerabtei Maria Laach
Klostergaststätte in der Benediktinerabtei Maria Laach€-€€€Cafe, Biergarten, Gasthof02652 59 0Maria Laach 10, 56653 Glees
4.0 stars -
"Gelungener Umzug in neue Räume" PetraIOEin wunderschönes Wochenende mit guten GastroGuidefeunden und auch sehr ergreifende Momente an der Ahr lagen hinter uns.
Den Rückweg vom Ahrtal gestalteten mein Mann und ich gemütlich und legten einen Zwischenstopp am Nachmittag am Laacher See ein. Dabei wurde mir wieder bewusst, dass der Besuch der Bibliothek der Abtei Maria Laach immer noch aussteht.
Wenn wir hier sind, ist der Besuch der Klostergärtnerei Pflicht.
Danach entdeckten wir auf dem Gelände der Benediktinerabtei ein neues Gebäude: Die neue Klostergaststätte!
Sie ist vom
Geschrieben am 28.05.2024 2024-05-28| Aktualisiert am
28.05.2024
Besucht am 02.03.2024Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 65 EUR
Das Weihnachtsgeschenk meiner besten Freundin: Karten für SWR1 Hits and Storys! Natürlich trafen wir uns gemeinsam zu der Veranstaltung im Hunsrück und die Angetrauten durften auch mit.
Aufgrund der Anreisezeit von Kaiserslautern und Idar-Oberstein nach Morbach war ein Abendessen zu Hause nur zu früh möglich. Die Restaurantauswahl in Morbach ist begrenzt. Besonders wenn vor 18.00 h geöffnet sein soll.
Viel konnte ich nicht über das Restaurant nicht in Erfahrung bringen. Eine Homepage gibt es nicht. Ich traf die Entscheidung und reservierte telefonisch vorab bei einer sehr freundlichen Dame unseren Tisch im Asia Wok. Es sollte einfach etwas Schmackhaftes vor dem Konzert geben um nicht hungrig im Konzert zu sitzen.
Zeitgleich trafen wir um 17.00 Uhr am Restaurant ein.
Das Restaurant liegt etwas außerhalb des Ortskerns. Parkplätze stehen direkt am und um das Restaurant kostenfrei zur Verfügung. Vorteil des Landlebens!
Das Restaurant ist komplett barrierefrei und größer als erwartet. Auch das typisch asiatische Ambiente war gepflegt und nicht zu eng bestuhlt.
Wir wurden sofort freundlich begrüßt und zu unserem Tisch am Fenster begleitet.
Der saubere Tisch war mit frischen Tulpen dekoriert.
Die Speisekarten wurden verteilt. Nach kurzem Stöbern war die nette Dame wieder bei uns und nahm unsere Wünsche auf.
Getränke: Erdinger alkoholfrei, € 3,90 / 0,5 l Alkoholfreies Pils, € 2,70 / 0,33 l Jasmintee, € 3,90 Johannisbeersaft, € 2,40 / 0.2 l
Unsere Getränke wurden zügig serviert.
Auch unsere gefüllten Teiglinge zum gemeinsamen Naschen vorweg:
2 x Mini Frühlingsrollen (6 Stück), vegetarisch, € 3,00 / Portion Vegetarische Frühlingsrollen
Für den kleinen Preis wurden die erwarteten Conveniencerollen serviert. Sehr heiß, knusprig
Geschmacklich geht es frisch zubereitet natürlich besser. Aber für den Preis war das so ok.
Das Restaurant hatte sich schnell gefüllt. Wie wir später feststellten, waren noch mehr Konzertgäste auf die Idee gekommen hier vorab zu speisen.
Auf die Hauptspeisen warteten wir etwas länger. Das war nicht schlimm. Wir hatten genug Zeit mitgebracht.
Unsere Hauptspeisen wurden gemeinsam serviert.
Für meinen Mann: Gebratener Eierreis mit frischem Gemüse - € 8,90. Gebratener Eierreis
Serviert wurde wie erwartet und das Gericht kennt. Gemüse überwiegend als Sojasprossen, die mögen wir beide gerne. Weiteres Gemüse war homöopathisch dosiert vorhanden. Da fehlte es an Abwechslung auf dem Teller. Geschmacklich war es gut.
Meine Garnelen mit frischem Gemüse und Thai Soße zu € 15,90 sollten scharf sein. Gekennzeichnet mit 2 Chilis hatte ich mehr Wumms erwartet. Garnelen mit Thaisoße
Die Garnelen waren noch saftig. Das Gemüse (Brokkoli, Paprika, Zwiebeln, Champignons…) war hier gut portioniert, leider ohne Sojasprossen. Der portionierte Reis locker und gut gegart.
Die Thai Soße war leider gar nicht mein Geschmack. Sehr salzig, erinnerte an reduzierte Sojasoße. Reis und feste Bestandteile waren meine Wahl auf dem Besteck. Die Soße konnte ich zum Glück weitestgehend auf dem Teller belassen.
Unsere Freunde waren mit ihrem Gericht Gebratener Tofu mit frischem Gemüse, Kokosmilch, Erdnusssoße und Thai Curry - € 11,90 zufrieden. Besonders die Erdnusssoße kam sehr gut an. Tofu Erdnuss Thai Curry
Das Tofugericht ist nicht in der Wertung enhalten.
Auch wenn die Speisen nicht vollständig überzeugten, waren wir insgesamt positiv überrascht.
Wir erwarteten einen kleinen Asia Imbiss. Tatsächlich war es doch ein größeres Restaurant mit gutem Service und günstigen Preisen.
Zahlen konnten wir per EC-Karte und wurden freundlich verabschiedet.
Wenn wir mal wieder in der Nähe sind und uns der Sinn nach Asiaküche steht, kommen wir gerne wieder.
Das Weihnachtsgeschenk meiner besten Freundin: Karten für SWR1 Hits and Storys! Natürlich trafen wir uns gemeinsam zu der Veranstaltung im Hunsrück und die Angetrauten durften auch mit.
Aufgrund der Anreisezeit von Kaiserslautern und Idar-Oberstein nach Morbach war ein Abendessen zu Hause nur zu früh möglich. Die Restaurantauswahl in Morbach ist begrenzt. Besonders wenn vor 18.00 h geöffnet sein soll.
Viel konnte ich nicht über das Restaurant nicht in Erfahrung bringen. Eine Homepage gibt es nicht. Ich traf die Entscheidung und... mehr lesen
ASIA WOK
ASIA WOK€-€€€Restaurant06533/955940Reitergasse 7, 54497 Morbach
3.5 stars -
"Mehr als der erwartete Asia-Imbiss" PetraIODas Weihnachtsgeschenk meiner besten Freundin: Karten für SWR1 Hits and Storys! Natürlich trafen wir uns gemeinsam zu der Veranstaltung im Hunsrück und die Angetrauten durften auch mit.
Aufgrund der Anreisezeit von Kaiserslautern und Idar-Oberstein nach Morbach war ein Abendessen zu Hause nur zu früh möglich. Die Restaurantauswahl in Morbach ist begrenzt. Besonders wenn vor 18.00 h geöffnet sein soll.
Viel konnte ich nicht über das Restaurant nicht in Erfahrung bringen. Eine Homepage gibt es nicht. Ich traf die Entscheidung und
Besucht am 02.02.20242 Personen
Rechnungsbetrag: 12 EUR
Das „Rote Haus“ bietet viel unter seinem historischen Dach:
„Zur Steipe“ mit Café, Restaurant mit wechselndem Mittagstisch und Wintergarten.
Mit Blick auf den Marktplatz kann man bei schönem Wetter auch mit Blick auf den Marktplatz draußen Platz nehmen. Es gibt Veranstaltungsräume, auch das Spielzeugmuseum ist in dem historischen Haus zu finden.
Das schöne Haus wurde ca. 1430 als Fest- und Empfangsgebäude der Trierer Ratsherren errichtet. 1970 wurde es nach seiner Zerstörung im 2. Weltkrieg in historischer Form wieder aufgebaut.
Am Nachmittag meldeten sich süße Gelüste bei meinem Mann. Das schöne Haus hatten wir bisher noch nicht besucht.
Wir betraten das gediegene Restaurant-Café. Die imposante Kuchen- und Tortentheke war schon gut geleert. Trotzdem fiel die Entscheidung schwer. Hausgemachte Verführungen
Mein Mann wählte ein Stück Florentiner-Apfelkuchen (€ 4,90) an der Theke aus.
Im Wintergarten (wohl der überdachte ehemalige Innenhof des Hauses) nahmen wir Platz.
Eine sehr freundliche Mitarbeiterin nahm die Getränkewünsche auf.
Eine Tasse Kaffee (€ 3,20) für meinen Mann. Ich entschied mich für eine Viez(Apfelwein)Schorle (0,4 l - € 4,00).
Kuchen und Getränke wurden umgehend serviert. Meine Schorle bestelle ich mit extra viel Sprudel und höchstens einem Drittel Viez. Das wurde perfekt nach meinem Wunsch umgesetzt.
Vom Kuchen war mein Mann begeistert. Ein dünner knuspriger Boden, saftige Apfelfüllung und obenauf der Florentinerdeckel aus verschiedenen karamellisierten Nüssen. Florentiner Apfelkuchen
Hier konnten wir es gut aushalten. Eine entspannte, ruhige Atmosphäre. Ein gediegenes Café mit entsprechender Einrichtung. Das Mobiliar ist schon etwas in die Jahre gekommen, aber sehr gepflegt. Im Wintergarten
Stylisch und modern gibt es überall. Manchmal bin ich einfach froh, dass es solche Traditionscafés noch gibt.
Die Toiletten befinden sich im Obergeschoss. Sie waren sauber, aber so deutlich in die Jahre gekommen, hier wäre eine Renovierung eine gute Entscheidung.
Von den anwesenden Servicedamen wurden wir sehr freundlich verabschiedet.
Das „Rote Haus“ bietet viel unter seinem historischen Dach:
„Zur Steipe“ mit Café, Restaurant mit wechselndem Mittagstisch und Wintergarten.
Mit Blick auf den Marktplatz kann man bei schönem Wetter auch mit Blick auf den Marktplatz draußen Platz nehmen. Es gibt Veranstaltungsräume, auch das Spielzeugmuseum ist in dem historischen Haus zu finden.
Das schöne Haus wurde ca. 1430 als Fest- und Empfangsgebäude der Trierer Ratsherren errichtet. 1970 wurde es nach seiner Zerstörung im 2. Weltkrieg in historischer Form wieder aufgebaut.
Am Nachmittag meldeten sich süße... mehr lesen
Zur Steipe | Restaurant & Café im Spielzeugmuseum
Zur Steipe | Restaurant & Café im Spielzeugmuseum€-€€€Restaurant, Cafe06511455456Dietrichstraße 54, 54290 Trier
4.0 stars -
"Die gute Stube am Hauptmarkt" PetraIODas „Rote Haus“ bietet viel unter seinem historischen Dach:
„Zur Steipe“ mit Café, Restaurant mit wechselndem Mittagstisch und Wintergarten.
Mit Blick auf den Marktplatz kann man bei schönem Wetter auch mit Blick auf den Marktplatz draußen Platz nehmen. Es gibt Veranstaltungsräume, auch das Spielzeugmuseum ist in dem historischen Haus zu finden.
Das schöne Haus wurde ca. 1430 als Fest- und Empfangsgebäude der Trierer Ratsherren errichtet. 1970 wurde es nach seiner Zerstörung im 2. Weltkrieg in historischer Form wieder aufgebaut.
Am Nachmittag meldeten sich süße
Geschrieben am 26.05.2024 2024-05-26| Aktualisiert am
26.05.2024
Besucht am 02.02.2024Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 54 EUR
4 Jahre waren wir nicht in Trier. Wie bei jedem Besuch in Trier, kommen wir um den Besuch im Oechsle einfach nicht herum. Warum auch?
Mein letzter Beitrag ist tatsächlich schon 9 Jahre her. Zeit, das Oechsle mal wieder bei GastroGuide schmackhaft zur machen.
Reserviert hatten wir nicht. Zur späten Mittagszeit war der Restaurantbereich des Hauses noch gut besucht. Ein freier Tisch war aber zu finden.
Das Oechsle bietet nach wie vor den Frischfischverkauf, das Restaurant mit Halbservice und im 1. OG den Weinverkauf (Verkostung ist möglich).
Entlang der Fischtheke finden die Gäste das, teils wechselnde Speisenangebot auf großen Tafeln. Thekenbereich mit Speiseangebot
Es ist aber auch möglich, Frischfisch an der Theke auszuwählen und gegen einen kleinen Aufpreis in der Restaurantküche zubereiten zu lassen.
Wer keinen Fisch möchte, findet aber auch Fleischiges und Vegetarisches.
Hinter dem Kassenbereich befinden sich die Tafeln mit den aktuellen Weinempfehlungen.
Wir wählten aus, bestellten, zahlten an der Kasse. Die Getränke erhalten die Gäste sofort und dürfen diese zum Tisch balancieren. In unserem Fall waren dies 1 Elbling, trocken und 1 Bernkasteler Badstube, trocken. Beide zu € 4,40 / 0,2 l. Beim Weinangebot braucht man keine Sorge zu haben. Im Oechsle wird erst gar kein Fusel eingekauft.
Unsere gemeinsamen Appetithäppchen wurden wenig später von einer Mitarbeiterin serviert.
6 Austern auf Eis - € 15,60. Dazu wurde noch eine Vinaigrette serviert. Austern
Wir blieben klassisch schlicht Austern pur mit etwas frischem Zitronensaft.
Zweierlei frisches Baguette wurde dazu gereicht.
Wir waren nicht unglücklich, als ein junger Mann den weiteren Service an unserem Tisch übernahm. Seine Laune war deutlich besser als die seiner Kollegin. Er rettet auch die Servicebewertung dieses Beitrages.
Mein Mann liebt die Fischsuppe Oechlse nach Art des Hauses, genau das Richtige im Winter! Dampfend heiß wurde sie freundlich an unseren Tisch gebracht. Fischsuppe "Oechsle"
Der Preis dieses Oechsle-Klassikers hat sich auch weiterentwickelt. Eine sättigende Portion für € 9,90, serviert in der klassischen Löwenkopfterrine. An der Fischeinlage wird bei der tomatisierten Fischsuppe nach wie vor nicht gegeizt.
Durch den Frischfischverkauf ist die Verfügbarkeit gesichert. Reichlich Fischeinlage
Dazu gab es nochmal frisches Baguette.
Mein Mann mag keine Miesmuscheln. Ich sehr. Ich freute mich auf Miesmuscheln im Weinsud mit Wurzelgemüse und Pommes zu € 18,90.
Im geschlossenen Topf wurden die Muscheln serviert. Beim Öffnen des Deckels entfaltete sich das volle Muschel- und Weinaroma. Miesmuscheln in Weißweinsud
Es gab nichts auszusetzen. Gute Muschelqualität, reichlich Wurzelgemüse, frischer Lorbeer und frische Petersilie.
Im gut gewürzten Sud war der Wein noch gut schmeckbar.
Die Pommes sind hier nach wie vor sehr gut. Pommes zu den Miesmuscheln
Die Bewältigung der Portion war gar nicht so einfach!
Die Toiletten befinden sich im Obergeschoss und es steht sogar ein Aufzug zur Verfügung.
Mein Mann musste etwas länger auf mich warten. Denn nach dem Toilettenbesuch musste ich natürlich noch etwas in dem hervorragenden Wein- und Sektangebot stöbern. Unter anderem durften mich zwei Flaschen Weingutes Nik Weis aus Leiwen nach unten begleiten. Überblick von oben
Ich nahm nochmals die Treppe. Der Aufzug eine Alternative gewesen, ich hatte gut zu tragen.
Mit einem Einkauf von Frischfisch beendeten wir unseren Besuch im Oechsle. Wurden freundlich verabschiedet.
Unser nächster Besuch wird nicht wieder Jahre dauern!
4 Jahre waren wir nicht in Trier. Wie bei jedem Besuch in Trier, kommen wir um den Besuch im Oechsle einfach nicht herum. Warum auch?
Mein letzter Beitrag ist tatsächlich schon 9 Jahre her. Zeit, das Oechsle mal wieder bei GastroGuide schmackhaft zur machen.
Reserviert hatten wir nicht. Zur späten Mittagszeit war der Restaurantbereich des Hauses noch gut besucht. Ein freier Tisch war aber zu finden.
Das Oechsle bietet nach wie vor den Frischfischverkauf, das Restaurant mit Halbservice und im 1. OG... mehr lesen
Oechsle | Wein- und Fischhaus
Oechsle | Wein- und Fischhaus€-€€€Restaurant, Weinstube06519917555Nagelstraße 4-5, 54290 Trier
4.5 stars -
"Immer wieder Oechsle!" PetraIO
4 Jahre waren wir nicht in Trier. Wie bei jedem Besuch in Trier, kommen wir um den Besuch im Oechsle einfach nicht herum. Warum auch?
Mein letzter Beitrag ist tatsächlich schon 9 Jahre her. Zeit, das Oechsle mal wieder bei GastroGuide schmackhaft zur machen.
Reserviert hatten wir nicht. Zur späten Mittagszeit war der Restaurantbereich des Hauses noch gut besucht. Ein freier Tisch war aber zu finden.
Das Oechsle bietet nach wie vor den Frischfischverkauf, das Restaurant mit Halbservice und im 1. OG
Besucht am 27.01.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 62 EUR
Das Treffen mit meiner besten Freundin und ihrer Familie war mehr als überfällig. Unsere weihnachtliche Bescherung stand tatsächlich noch aus!
Meine Freundin schlug die Villa Italiano vor. Die Reservierung übernahm sie und gab und fürsorglich noch eine kurze Wegbeschreibung. Kein Fehler.
Denn trotz Navi wären wir sicherlich aufgrund der schlechten Zufahrt unsicher geworden. Das Restaurant liegt im Grünen, umgeben von mehreren Vereinen. Die Parkplätze am Restaurant waren schon fast vollständig belegt. Am Wegesrand sind aber weitere Parkmöglichkeiten zu finden.
Der Name „Villa“ ist nett gemeint. Das Gebäude hat eher den Charme eines gepflegten Vereinsheims. .
Der Gastraum ist in zwei große Bereiche unterteilt. .
Nicht unbedingt gemütlich, aber hell und sehr gepflegt. Die Tische mit gestärkten Tischdecken, ordentlichen Papierservietten und Kerze eingedeckt.
Die Außenterrasse befand sich natürlich noch im Winterschlaf.
Freundlich wurden wir empfangen und zum reservierten Tisch begleitet.
Ein runder Tisch, optimal für uns 5!. Bis zum Vortag war das Restaurant urlaubsbedingt geschlossen und die Räume noch nicht wieder aufgeheizt. Aufmerksam war ein Heizlüfter platziert. Dieser machte einen sehr guten Job und konnte wenig später Feierabend machen.
Sehr ausreichend war auch das Serviceteam aufgestellt. Unter der Leitung der Chefin waren mehrere junge Leute im Einsatz.
Die Speisekarte wurde gereicht, die Tafel mit den Tagesgerichten herbeigeschleppt, erste Getränkewünsche aufgenommen. Tagesempfehlungen
Mein Mann und ich waren mit Mineralwasser, alkoholfreiem Weizenbier und Pils dabei.
Empfohlen wurde von unseren Freunden die Pizza. Aber: Auf der Tagestafel interessierte ich mich für das Pastagericht „Pacheri – Trüffel – Scampi“ zu € 21,00. Der Preis für Scampi und Trüffel zu günstig. Ich fragte nach, ob es sich um Scampi oder Garnelen handelt und ob frischer Trüffel zum Einsatz kommt. Leider konnte die junge Dame mit meiner Frage zum Meeresgetier nichts anfangen. Auch nicht mit meiner Hilfestellung, dass Scampi Kaisergranate sind. Sie sah auch keine Notwendigkeit die Antwort auf die Frage in der Küche zu suchen. Die Trüffelfrage wurde kompetent beantwortet „Trüffel ist irgendwie in der Sauce“.
Da war ich dann raus. Meine Freundin bestellte dieses Gericht.
Mein Mann und ich entschieden uns als Vorspeise für den Beilagensalat zu € 5,50. Beilagensalat
Eine bunte und frische Mischung. Abgerundet mit cremigen und gut abgeschmeckten (laktosefreiem) Dressing.
Für uns alle wurde ganz frisch aus dem Ofen heißes Pizzabrot serviert. Das war klasse und verkürzte die Wartezeit auf unsere Hauptspeisen. Diese dauerten etwas länger. Inzwischen waren fast alle Plätze des Restaurants belegt, die Wartezeit nachvollziehbar. Wir hatten jedenfalls Zeit für unseren nachweihnachtlichen Geschenkeaustausch.
Die „Trüffel-Scampi-Pasta“ meiner Freundin wurde als erstes serviert und sie war zufrieden. Und ich hatte Glück. Mir wäre das Gericht viel zu sahnelastig gewesen. Pacheri – Trüffel – (keine) Scampi
Trüffel war in der Sahne reichlich vorhanden, allerdings kein frisch gehobelter Trüffel. Die „Scampi“ waren wie erwartet Garnelen. Diese klein und nur wenige. In der recht trist angerichteten Form ein überteuertes Gericht (nicht von mir in die Wertung einbezogen).
Wenig später war Pizzazeit! Die heiß dampfenden Teigfladen sahen schon mal sehr gut aus.
Den würzigen Rucola mag ich nicht nur im Salat. Meine Wahl: Pizza Rucola – Parmaschinken, Rucola, Parmesan, Cocktailtomaten - € 13,90. Pizza Rucola
Mein Mann hatte sich für den Klassiker Pizza 4 Jahreszeiten - Salami, Schinken, Artischocken und Pilze - € 13,50 entschieden. Pizza 4-Jahreszeiten
Wir waren zufrieden. Am jeweiligen Belag gab es nichts zu mäkeln. Der Parmaschinken war sehr gut. Den Teig hätten wir uns etwas luftiger und krosser gewünscht. Das vorab servierte Pizzabrot (hier gibt es leider kein Foto) gefiel uns deutlich besser. Keine Ahnung, wo hier der Unterschied lag. Den großen Pizzaofen hatten wir im Blick, die Teige waren sicherlich keine Fertigrohlinge.
Obwohl wir in der Nähe der Theke saßen und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stets an uns vorbeikamen, kamen sie halt nur vorbei. Wir saßen wirklich lange vor unseren leeren Tellern und Gläsern. Irgendwann wurden wir vom Geschirr befreit, bestellten weitere Getränke. Der Dessertwunsch wurde abgefragt.
Mein Mann wählte die „Hausgemachte Panna Cotta“ zu € 5,90. Serviert wurde sie auf einem Fruchtspiegel und zusätzlicher Schlagsahne. Panna Cotta
Hausgemacht ist dehnbar. Die Konsistenz war sehr kompakt und das Aroma frischer Vanille galt es zu suchen.
Zahlen mit EC-Karte war kein Problem. Die Inhaberin lud noch auf einen Espresso, Limoncello oder Grappa ein. Das freundliche Angebot nahmen wir gerne an. Allerdings war dies kein passendes Angebot für unsere 14jährige am Tisch. Schade, dass ihr nichts „Pupertiergerechtes“ angeboten wurde. Denn sie ist die nächste Kundengeneration.
Restaurant und Toiletten sind ebenerdig und barrierefrei.
Am Restauranteingang sind 2 oder 3 Stufen zu überwinden.
Das Treffen mit meiner besten Freundin und ihrer Familie war mehr als überfällig. Unsere weihnachtliche Bescherung stand tatsächlich noch aus!
Meine Freundin schlug die Villa Italiano vor. Die Reservierung übernahm sie und gab und fürsorglich noch eine kurze Wegbeschreibung. Kein Fehler.
Denn trotz Navi wären wir sicherlich aufgrund der schlechten Zufahrt unsicher geworden. Das Restaurant liegt im Grünen, umgeben von mehreren Vereinen. Die Parkplätze am Restaurant waren schon fast vollständig belegt. Am Wegesrand sind aber weitere Parkmöglichkeiten zu finden.
Der Name „Villa“ ist... mehr lesen
Villa Italiano
Villa Italiano€-€€€Restaurant, Take Away0631 34 05 002Kniebrech 4, 67657 Kaiserslautern
3.5 stars -
"Verstecktes Ristorante" PetraIODas Treffen mit meiner besten Freundin und ihrer Familie war mehr als überfällig. Unsere weihnachtliche Bescherung stand tatsächlich noch aus!
Meine Freundin schlug die Villa Italiano vor. Die Reservierung übernahm sie und gab und fürsorglich noch eine kurze Wegbeschreibung. Kein Fehler.
Denn trotz Navi wären wir sicherlich aufgrund der schlechten Zufahrt unsicher geworden. Das Restaurant liegt im Grünen, umgeben von mehreren Vereinen. Die Parkplätze am Restaurant waren schon fast vollständig belegt. Am Wegesrand sind aber weitere Parkmöglichkeiten zu finden.
Der Name „Villa“ ist
Geschrieben am 07.05.2024 2024-05-07| Aktualisiert am
20.01.2025
Besucht am 07.03.2024Besuchszeit: Abendessen
„Die beste Pizza (… Burger, Schnitzel, Döner…) der Stadt“. Liest man oft bei Gästebewertungen.
Von solch pauschalen Aussagen halte ich gar nichts. Denn wer hat in einer Stadt wirklich alle Restaurants mit diesen Gerichten besucht?
Daher schreibe ich nun: „Ich habe in Idar-Oberstein noch keine bessere Pizza gefunden“.
… aber auch noch nicht alle „Pizzerien“ besucht. Sollte jemand der Meinung sein, es gäbe in Idar-Oberstein eine bessere Pizza, dann bitte ich um diesen Tipp!
Zufällig erfuhr ich Anfang des Jahres, dass das Hofcafé Frauenberg geschlossen ist und die Betreiber im Stadtteil Idar eine Pizzeria eröffnet haben! Die kleine Gaststätte mit wenigen Sitzplätzen kennen wir. Drei syrische Restaurants waren zuvor hier ansässig. Links die Pizzeria, rechts das neu eröffnete Café
Die Einrichtung wurde vor wenigen Jahren ansprechend modernisiert. Geschätzt finden hier maximal ca. 24 Gäste Platz. Im Sommer gibt es noch wenige Plätze in der Fußgängerzone. Es soll aber noch ein schöner Hinterhof in diesem Sommer eröffnet werden. Darauf sind wir gespannt und freuen uns drauf.
Egal wie: Eine Reservierung ist dringend zu empfehlen.
Gehbinderten- / Rollstuhlgerecht ist das Restaurant nicht. Am Eingang sind wenige Stufen zu überwinden. Die gepflegten Toiletten sind zu eng für Rollator/Rollstuhl.
Nach inzwischen 4 erfreulichen Besuchen der kleinen Pizzeria ist mein Beitrag nun wirklich überfällig.
Bei zwei Besuchen begleiteten uns Freunde und mein Bruder.
Empfangen wird man hier schon beim ersten Besuch herzlich und freundschaftlich. Bei vielen italienischen Restaurants muss man sich ja erst für die herzliche Begrüßung mit mindestens 20 Besuchen (in kurzen Abständen) einen Stammgaststatus erarbeiten.
Überraschend, aber sehr willkommen, werden hier kleine Appetithäppchen vorweg serviert.
Grissini, Tarallini, feine Oliven überbrücken die nicht zu lange Wartezeit auf die bestellten Speisen. Appetithappen vorab
Die Speisekarte bietet Antipasti, ca. 11 Sorten Pizza / Calzone und hausgemachte Desserts. Fertig. Konzentration auf das Wesentliche. Mehr geht sicherlich in der kleinen Küche auch nicht.
Es gibt eine Pizzagröße auf Grundlage von 300 g Rohteiggewicht.
Maria ist eine herzliche Gastgeberin und versprüht ihr italienisches Temperament. Ihr Mann ist Herr der kleinen Küche. Dieser legt sehr viel Wert auf die Qualität des Pizzateiges und des Belages.
Das sieht und schmeckt man.
Obwohl die Antipasti verlockend sind, blieb es bei unseren Besuchen bisher bei Pizza. Mit Antipasti hätten wir unsere bisher verkosteten Pizzen wohl nicht geschafft.
Alle überzeugten. Hier wird am perfekten Pizzateig gefeilt. Ein wunderbar luftig lockerer Teigrand wunderbarer Pizzarand
umrundet den Belag aus hochwertig ausgewählten Zutaten.
Typisch neapolitanisch ist die Teigmitte nicht kross durchgebacken.
Grundbelag jeder Pizza ist San Marzono Tomatensugo und Mozzarella.
Die Würze ist sehr gut zur jeweiligen Pizza gewählt.
Im Service ist Maria immer aufmerksam präsent. An den Ostertagen wurde sie von einen sehr aufmerksamen und freundlichen jungen Herrn unerstützt.
Die Flasche Schwollener Mineralwasser wird für erfreuliche € 3,70 / 0,75 l serviert.
Beim Weinangebot kann noch deutlich nachgebessert werden. Die offenen italienischen Weine sind ok. Das Angebot könnte aber um hochwertigere Flaschenweine erweitert werden. Bei Fragen zum Weinangebot steht in direkter Nachbarschaft „Weinkonzept Stüber“ zur Verfügung. Da kann man was draus machen!
Fazit: Die beste Pizza in Idar-Oberstein? Für uns ein klares JA!
Mein persönliches Problem: Meine liebevoll zubereitete Pizza kann nicht mithalten.
Wir wünschen dem kleinen Familienunternehmen viel Erfolg!
Weitere Ziele sind bereits gesetzt: Im April eröffnete Maria Esposti im gleichen Haus ihr Café Picobello. Hier steht unser Besuch noch aus.
„Die beste Pizza (… Burger, Schnitzel, Döner…) der Stadt“. Liest man oft bei Gästebewertungen.
Von solch pauschalen Aussagen halte ich gar nichts. Denn wer hat in einer Stadt wirklich alle Restaurants mit diesen Gerichten besucht?
Daher schreibe ich nun: „Ich habe in Idar-Oberstein noch keine bessere Pizza gefunden“.
… aber auch noch nicht alle „Pizzerien“ besucht. Sollte jemand der Meinung sein, es gäbe in Idar-Oberstein eine bessere Pizza, dann bitte ich um diesen Tipp!
Maria Esposti und Ihren Mann lernten wir 2023 kennen. Damals... mehr lesen
4.5 stars -
"Eine italienische Bereicherung perfekter „Teigfladen“ in Idar" PetraIO„Die beste Pizza (… Burger, Schnitzel, Döner…) der Stadt“. Liest man oft bei Gästebewertungen.
Von solch pauschalen Aussagen halte ich gar nichts. Denn wer hat in einer Stadt wirklich alle Restaurants mit diesen Gerichten besucht?
Daher schreibe ich nun: „Ich habe in Idar-Oberstein noch keine bessere Pizza gefunden“.
… aber auch noch nicht alle „Pizzerien“ besucht. Sollte jemand der Meinung sein, es gäbe in Idar-Oberstein eine bessere Pizza, dann bitte ich um diesen Tipp!
Maria Esposti und Ihren Mann lernten wir 2023 kennen. Damals
Geschrieben am 02.04.2024 2024-04-02| Aktualisiert am
02.04.2024
Besucht am 10.11.2023Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 49 EUR
Freitag, Seminar- und Wochenende.
Am Abend holte mein Bruder mich am Hotel ab und wir freuten uns auf die gemeinsame Fahrt nach Idar-Oberstein. Diese Strecke legten wir beide zuletzt vor über 30 Jahren zurück.
Ungeschickt ist es, sich zum Feierabendverkehr auf den Weg Richtung Köln zu machen.
Noch ungeschickter ist es, sich hungrig auf die knapp dreistündige Fahrt zu begeben.
Mein Bruder schlug seinen Lieblingsitaliener zur Überbrückung des Feierabendverkehrs und der abendlichen Leere im Bauch vor. Vor vielen Jahren waren wir hier schon einmal gemeinsam mit meinem Mann. In positiver Erinnerung blieb mir dieser Italiener und so stimmte ich dem Vorschlag gerne zu.
Reserviert hatte mein Bruder vorab und dies ist auch zu empfehlen.
Das Restaurant liegt versteckt in einem Wohngebiet im Stadtteil Lichtenbroich.
Die hauseigenen wenigen Parkplätze reichen selten. Für die Parkplatzsuche sollten ein paar Minuten eingeplant werden. Die Verkehrsanbindung ist sehr gut. Flughafen, Autobahn, Busverbindung. Alles da. Eingang
Wir waren früh dran und fast die ersten Gäste. Nach freundlicher Begrüßung wurden wir zum reservierten Tisch begleitet, die Speisekarte gereicht, die Tagestafel präsentiert.
So lange auch mein letzter Besuch zurück lag, der Wiedererkennungswert war gegeben. Außer der Speise- und Tageskarte und der Preise hat sich hier wohl fast nichts verändert. Gastraum
Wohlwollend kann ich vermuten: Der Laden läuft und es ist einfach keine Zeit zur Renovierung.
Oder: Männerwirtschaft. Wenn ich richtig informiert bin, sind die italienischen Betreiber Brüder.
Die Holztische blank gewischt, gute Stoffservietten, Kerze und frische Rosen.
Trotzdem waren die starken Gebrauchspuren am Inventar nicht zu übersehen.
Spätestens beim Besuch der WC-Räume im Untergeschoss über eine schmale Treppe ist man in den 70ern angekommen. Braun geflammte Fußbodenkacheln. Beige Wand-Blümchenfliesen, WC in resedagrün, Plastikblumen und diverse Duftspender. Ich erspare den Lesern ein Foto. Sauber war es.
Die Tagestafel war so attraktiv, da blieb der Blick in die Speisekarte fast aus. Das Restaurant ist bekannt für die Pasta aus dem Parmesanlaib.
Mein Bruder bestellte 1 alkoholfreies Weizenbier, € 5,00 / 0,5 l und Spaghetti aus dem Parmesanlaib in der Kombination Steinpilz und Salsiccia - € 17,50.
Ich wählte den trockenen Weißwein Trebbiano, € 6,50 / 0.25 l. Mich lockten die Spaghetti aus dem Parmesanlaib „al tartufo“ - € 17,50.
Unsere Getränke wurden schnell serviert.
Und wenig später warme Pizzabrötchen und frisch aufgeschlagene Butter. Pizzabrötchen und aufgeschlagene Butter
Eine willkommene Überbrückungshilfe. Das war schlicht und gut.
Passend die Wartezeit auf die Pasta. Diese wurde am Tisch im Parmesanlaib vollendet und dabei reichlich Parmesan untergehobelt. Pastavollendung
Mein Bruder wählt sonst immer nur Steinpilze. Die Kombination mit der italienischen Wurst reizte ihn. Spaghetti, Parmesan, Steinpilz und Salsiccia
Für mich nicht überraschend das Fazit: Der Steinpilzgeschmack blieb auf der Strecke.
Meine Trüffel-Parmesan-Pasta erfüllte die Erwartungen.
Die Spaghetti perfekt al dente und nicht kleinlich bemessener frischer Trüffel und Parmesan.
Wir wollten uns vor der längeren Fahrt nicht zu satt essen. Dies gelang mit der servierten Portion leicht.
Zum Abschluss gönnte sich mein Chauffeur noch einen Espresso - € 2,50.
An diesem Abend war einer der beiden Inhaber alleine im Service. Sehr routiniert, freundlich und aufmerksam.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet.
Hinweis für Gäste mit eingeschränkter Mobilität: Am Eingang gilt es zwei Stufen zu überwinden. Mit Hilfe auch im Rollstuhl gut zu überwinden. Der Toilettenbesuch ist nur über eine schmale Treppe ins Untergeschoss möglich.
Freitag, Seminar- und Wochenende.
Am Abend holte mein Bruder mich am Hotel ab und wir freuten uns auf die gemeinsame Fahrt nach Idar-Oberstein. Diese Strecke legten wir beide zuletzt vor über 30 Jahren zurück.
Ungeschickt ist es, sich zum Feierabendverkehr auf den Weg Richtung Köln zu machen.
Noch ungeschickter ist es, sich hungrig auf die knapp dreistündige Fahrt zu begeben.
Mein Bruder schlug seinen Lieblingsitaliener zur Überbrückung des Feierabendverkehrs und der abendlichen Leere im Bauch vor. Vor vielen Jahren waren wir hier... mehr lesen
3.0 stars -
"Pasta aus dem Parmesanlaib trifft 70er Retrostil" PetraIOFreitag, Seminar- und Wochenende.
Am Abend holte mein Bruder mich am Hotel ab und wir freuten uns auf die gemeinsame Fahrt nach Idar-Oberstein. Diese Strecke legten wir beide zuletzt vor über 30 Jahren zurück.
Ungeschickt ist es, sich zum Feierabendverkehr auf den Weg Richtung Köln zu machen.
Noch ungeschickter ist es, sich hungrig auf die knapp dreistündige Fahrt zu begeben.
Mein Bruder schlug seinen Lieblingsitaliener zur Überbrückung des Feierabendverkehrs und der abendlichen Leere im Bauch vor. Vor vielen Jahren waren wir hier
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Der dort ansässige Schmidtburger Hof genießt einen durchaus guten Ruf und eine lange Geschichte (auf der Homepage nachzulesen.
Seit ein paar Jahren weht frischer Wind durch den familiengeführten Winzerbetrieb. Die Töchter sind inzwischen voll in den Betrieb mit eingestiegen. Eine „Weiberwirtschaft“, Mutter Christel und ihre 3 Töchter stemmen den Restaurant- / Hotelbetrieb des Weingutes.
Schon lange wollten wir das Restaurant des Landhotels besuchen. 2022 schaffte ich es alleine in den Hof und bekam einen schönen Tisch im Freien zugewiesen. Dann stellte sich heraus, dass ich kein Hotelgast bin. Und an diesem Abend war halt „nur für Hotelgäste“. Pech gehabt. Ein wenig enttäuscht zog ich von dannen.
Spontan rief an diesem sonnigen Sonntag Anfang Mai von der Rückfahrt aus Bad Kreuznach an und fragte nach einem freien Tisch. Dieser wurde von der netten Dame am Telefon sofort zugesagt.
20 Minuten später waren wir da. Für Hotel- und Restaurantgäste stehen hauseigene Parkplätze zur Verfügung.
Vom Parkplatz betritt man den Innenhof des Betriebes. Es ist aber eher ein schöner Genussgarten, begrünt und mit vielen Blumen. Große Sonnenschirme spenden Schatten.
Ich stellte gleich zur linken Seite Verängerungen fest. Die neue Vinothek, obenauf befindet sich nun für die Hotelgäste eine Panoramasauna.
Im rechts gelegenen Restaurant wurden wir freundlich von einer jungen Dame (vermutlich eine der drei Töchter) begrüßt und zum reservierten Tisch am Fenster begleitet.
Auch im Restaurantbereich wurde ansprechend modernisiert, ich war überrascht.
Wir stöberten in der Speise- und Getränkekarte. Unsere Getränkewünsche wurden kurze Zeit später aufgenommen.
Mineralwasser, Grauburgunder und Blanc de Noir.
Ein ansprechendes Sonntagsmenü wurde angeboten. Aus diesem konnten auch einzelne Gänge bestellt werden.
Als Vorspeise entschieden wir uns von der regulären „Klassiker“-Karte für die Salatbowl „querbeet“ – gemischter Blattsalat, Bauernsalate mit Kräutervinaigrette - € 5,40.
Die Beschreibung des Salates war untertrieben. Eine frische und vielfältige Mischung von Blattsalaten mit Rucola und Radicchio, Tomaten, Gurken, Karottenraspeln, marinierte rote Zwiebeln, Keimsprossen. Dazu ein klasse Dressing.
Als Hauptgang wählten wir das Schnitzel Wiener Art vom regionalen Landschwein mit knusprigen Farm Fries und einem kleinen Beilagensalat - € 21,40.
Die Wartezeit auf die Schnitzel passte perfekt um in dieser Pause die neue Vinothek zu besichtigen.
Auf gut vorgewärmten Tellern wurde der deutsche Klassiker serviert. Befremdlich fanden wir die Zugabe von Ketchup und Majo in der Portionstüte auf dem Teller. Das passte für uns so gar nicht zum Haus und auch nicht zum Gästeklientel. Das ist Imbissniveau und ich finde die Päckchen auf dem Teller unappetitlich. Also wurden diese sofort zur Seite gelegt. Ich will doch schöne Speisen bei GastroGuide präsentieren!
Kurz nach dem Servieren fragte die Servicedame nach unserer Zufriedenheit. Die konnten wir gerne bestätigen. Ich sprach die Plastikpäckchen an. Auch mit dem Hinweis, dass dies sicherlich in den meisten Fällen rausgeschmissenes Geld ist. Mein Einwand wurde sehr positiv entgegengenommen. Wenn ein Gast Ketchup und Majo möchte, kann man dies ja gerne nachreichen. Dies wird hier sicherlich nicht oft verlangt.
Wenig später wurden am Nebentisch auch Schnitzel serviert. Und prompt sprach Mann zu Frau: „Willst du die einstecken?“ Und hielt ihr Ketchup und Majo entgegen.
Unsere Schnitzel waren jedenfalls sehr gut. Schön knusprig in der Pfanne gebraten, innen saftig, das Fleisch zart.
Auch die Pommes, schick beschrieben als "Farm Fries", waren sehr gut.
Besser zweimal Salat als gar nicht – der doppelte Salat störte uns nicht. Zumal es sich um die etwas kleinere und schlichtere Variante des Vorspeisensalates handelte.
Kurz nach unseren Hauptspeisen kam tatsächlich aus der Küche ein Koch! Erkennbar männlich! Also doch keine reine „Weiberwirtschaft“.
Meinem Liebsten gelüstete es nach einem süßen Abschluss:
Mini-Käsekuchen mit frischen Erdbeeren, Erdbeerpüree & Zitronensorbet (getauscht in Vanilleeis) - € 12,00.
Das war ein üppiges Dessert. Denn der warm servierte „Mini-Käsekuchen“ waren 2 Stücke. Die Erdbeeren waren auch gut bemessen.
Ein erfrischendes Zitronensorbet fand ich (und wohl auch die Küche) stimmiger zu diesem Dessert. Es war aber gar kein Problem, dass mein süßmauliger Mann stattdessen ein großes Bällchen Vanilleeis serviert bekam.
Das Desser fand seinen Zuspruch bei meinem Mann. Einziger Kritikpunkt: Durch das Wärmen des Käsekuchen war dieser an der Schnittseite etwas angetrocknet.
Käse schloss meinen (nicht mehr hungrigen) Magen:
Deutsche Rohmilchkäsevariation – Vier verschiedene Käsesorten vom Käsefeinschmecker Kober mit Trauben, Brotchips & Hunsrücker schwarzen Nüssen - € 12,00.
Sehr schön angerichtet wurde der Käse auf einer Schiefertafel serviert.
Es waren sogar fünf Käsehappen, leider ohne jede Benennung der Sorten. Und leider viel dieser Gang etwas ab. Der Käse war viel zu kalt. Die Trauben etwas über die beste Genusszeit und eiskalt. Die „Brotchips“ waren angetrocknete dünne Baguettescheiben. Das geht wirklich besser. Die schwarzen Nüsse, in Scheiben geschnitten, waren gut, ebenso die fruchtige Marmelade mit Cashewkernen.
Ich gab dem Käse noch etwas Zeit. Aber so ganz konnte sich das Aroma nicht mehr entfalten.
Insgesamt war es ein sehr schöner und schmackhafter Besuch. Gerne kommen wir wieder!