Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 622 Bewertungen 943860x gelesen 16344x "Hilfreich" 15110x "Gut geschrieben"
Besucht am 08.09.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
Der kürzliche Beitrag von DaueresserGK0712 machte mit seinem Pulpogericht Appetit auf griechische Küche. Griechisch ist nicht meine Lieblingsküche, daraus mache ich kein Geheimnis.
Vergangenen Freitag stand endlich unser Treffen mit carpe.diem zum mediterranen Fischmarkt in Wernau an.
Ich wählte die (für mich) günstigste Route über Pirmasens. Mindestens einmal jährlich habe ich hier ein persönliches Shoppingevent. Lemberg liegt von dort nur 5 Autominuten entfernt und dort ist ein Grieche, den wir nun zum dritten Mal besuchten. Das ist mir noch bei keinem Griechen passiert. Aber hier hoffte ich wieder auf guten Oktopus!
Und wer weiss, ob es in Wernau auch Tintenfisch am Abend gibt?
Früher hieß das Restaurant „Gaststätte zur Altenwoogsmühle – 1587“, dieser Schriftzug ist auch heute noch gepflegt erhalten.
Vor über 20 Jahren war ich hier schon mit meinem Vater essen, damals noch unter deutscher Restaurantführung. Das ehrwürdige Gebäude gefällt mir sehr gut.
Vor der Türe gibt es eine Terrasse mit einigen Sitzplätzen. Die üppige Deko mit Blumenkübeln, Amphoren und Steinfiguren – ja griechisch, mir ist das zu viel. .
Eigene Parkplätze gibt es ausreichend und kostenfrei direkt vor dem Haus. Zwei Aufsteller mit Tagesempfehlungen am Eingang: Zigeunerschnitzel (ja, man traut sich hier diesen Klassiker anzubieten und zu benennen) und für mich Gefüllter gegrillter Oktopus! Volltreffer!
Leider war es regnerisch, also gingen wir ins Restaurant. Hier wurden wir freundlich begrüßt und durften uns einen Tisch aussuchen.
Seit unserem letzten Besuch ist es deutlich bunter im Restaurant geworden. Kein wirkliches Farbkonzept, aber es sieht freundlicher aus. Denn Tische, Stühle, Theke, Möbel, Wandvertäfelung: Alles dunkeles Holz. Eine gemütliche griechische Taverne ohne Schnickschnack.
Die Toiletten habe ich nicht aufgesucht. Als sauber aber wenig verlockend habe ich sie seit dem letzten Besuch in Erinnerung. Sie entsprechen dem Gebäude von 1587. Vielleicht wurden sie inzwischen modernisiert.
Die Speisekarte wurde gereicht und unsere Getränkewünsche aufgenommen. Die Karte bietet griechische Klassiker, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Karte ist glücklicherweise nicht so überladen wie bei anderen Griechen.
Unsere Getränke: 2 kleine Mineralwasser, 0,25 l zu je 2,00. 1 alkoholfreies Pils, 0,33 zu € 2,20.
Auf eine Vorspeise verzichteten wir. carpe.diem hatte uns vorab dringend geraten, für das abendliche Fischevent genug Platz im Bauch zu lassen.
Meine Wahl stand ja schon fest: Gefüllter und gegrillter Oktopus, statt Pommes wählte ich Reis, Beilagensalat - € 15,00.
Mein Mann wollte sich auch mit Fisch auf den Abend einstimmen. Er wählte gegrilltes Lachsfilet mit Pommes und Beilagensalat - € 15,00.
Die Beilagensalate wurden flott vorab serviert, dazu noch ein paar Scheiben frisches Weißbrot. Beilagensalat
Blattsalat, fein marinierter Krautsalat mit Karotte, Zaziki und Peperoni. Das Essig-Öl-Dressing leicht und gut abgeschmeckt. Leider konnte ich hier kein gutes Olivenöl erkennen, ich vermute einfaches Speiseöl am Dressing.
Mit den Speisen dauerte es dann etwas, obwohl die anderen Gäste schon alle mit Speisen versorgt waren. Uns hat es nicht gestört, für eine berufliche Mittagspause würde es zeitlich eng.
Aus der Küche roch es schon mal verlockend und ein Hüngerchen machte sich breit.
Dann wurden unsere üppigen Gerichte dampfend heiß serviert.
Der Oktopus ein Hingucker! Gefüllter und gegrillter Oktopus
Saftig gegrillt, mit perfekten leichten Röstaromen und guter Kräuterwürze. Obenauf eine Orangenscheibe. Dazu der Reis, nicht trocken, sondern auch noch kurz durch die Pfanne geschwenkt. Zaziki und im kleinen Tiegel eine Mayonaise.
Dass der Kopffüßler mit Reis gefüllt war, wusste ich vorher nicht. Sonst hätte ich vielleicht doch eine andere Beilage gewählt. Ergänzt wurde die saftige und gut gewürzte Reisfüllung von frischen Tomatenstücken, Feta und Peperoni. Der Oktopus zart und toll gegrillt. Ich war rundum zufrieden.
Mein Mann bekam 3 Stücke saftig gegrillten Lachs mit knusprigen Pommes. Gegrillter Lachs mit Pommes
Wie bei mir, ebenfalls mit Zaziki und Mayonaise. Auch mein Mann zeigte sich sehr zufrieden, machte sich nur etwas Sorgen um seinen abendlichen Appetit. Geizig bemessen sind die Gerichte wirklich nicht. Der Lachs außen kross gegrillt, innen schön saftig.
Trockenkräutermischungen mögen wir nicht so gerne, die hier verwendete passte aber ganz wunderbar zur griechischen Küche.
Auf die Kräutermayonaise, an der es nichts auszusetzen gab, haben wir beide verzichtet.
Zwischendurch fragte die Griechin im Service (evtl. Chefin) nach unserer Zufriedenheit.
Wie beim Griechen üblich, wurde nach dem Essen ein Ouzo auf’s Haus angeboten. Diesen lehnten wir wegen der Fahrt dankend ab.
Herzliche Verabschiedung „bis zum nächsten Mal“! Gerne!
Der kürzliche Beitrag von DaueresserGK0712 machte mit seinem Pulpogericht Appetit auf griechische Küche. Griechisch ist nicht meine Lieblingsküche, daraus mache ich kein Geheimnis.
Vergangenen Freitag stand endlich unser Treffen mit carpe.diem zum mediterranen Fischmarkt in Wernau an.
Ich wählte die (für mich) günstigste Route über Pirmasens. Mindestens einmal jährlich habe ich hier ein persönliches Shoppingevent. Lemberg liegt von dort nur 5 Autominuten entfernt und dort ist ein Grieche, den wir nun zum dritten Mal besuchten. Das ist mir noch bei keinem... mehr lesen
Olympia Altenwoogsmühle
Olympia Altenwoogsmühle€-€€€Restaurant06331 2199998Pirmasenser Straße 48, 66969 Lemberg
4.0 stars -
"Gute Stärkung und Einstimmung für die Weiterreise nach Wernau." PetraIODer kürzliche Beitrag von DaueresserGK0712 machte mit seinem Pulpogericht Appetit auf griechische Küche. Griechisch ist nicht meine Lieblingsküche, daraus mache ich kein Geheimnis.
Vergangenen Freitag stand endlich unser Treffen mit carpe.diem zum mediterranen Fischmarkt in Wernau an.
Ich wählte die (für mich) günstigste Route über Pirmasens. Mindestens einmal jährlich habe ich hier ein persönliches Shoppingevent. Lemberg liegt von dort nur 5 Autominuten entfernt und dort ist ein Grieche, den wir nun zum dritten Mal besuchten. Das ist mir noch bei keinem
Geschrieben am 15.09.2017 2017-09-15| Aktualisiert am
15.09.2017
Am Rande der Stadt, direkt am japanischen Garten, kann man zentral und ruhig übernachten. 5 Minuten Fußweg, schon ist man in der Innenstadt / Fußgängerzone.
Ein ganz spezielles Flair ist auch geboten!
Das übe 100 jährige Gebäude ist die ehemalige Justizvollzugsanstalt von Kaiserslautern. Hoteleingang
Hinter dicken roten Sandsteinmauer befindet sich seit einigen Jahren das Erlebnis- und Tagungshotel mit 56 Zimmern und Suiten. "Zimmer" ist vielleicht nicht immer richtig - die günstigsten Räume sind modernisierte Zellen mit einfachster Ausstattung.
Die Rezeption befindet sich hinter Gittern, es gibt eine Bar, ein separates kleines japanisches Restaurant (ayame), der Frühstücksraum ist hell und gepflegt. Parkplätze stehen am Haus zur Verfügung.
Zum Gästetransfer lässt sich der hauseigene Gefangenenbus buchen. Das Knastmobil
Mal was ganz anderes - aber keine Wellnessoase.
Am Rande der Stadt, direkt am japanischen Garten, kann man zentral und ruhig übernachten. 5 Minuten Fußweg, schon ist man in der Innenstadt / Fußgängerzone.
Ein ganz spezielles Flair ist auch geboten!
Das übe 100 jährige Gebäude ist die ehemalige Justizvollzugsanstalt von Kaiserslautern.
Hinter dicken roten Sandsteinmauer befindet sich seit einigen Jahren das Erlebnis- und Tagungshotel mit 56 Zimmern und Suiten. "Zimmer" ist vielleicht nicht immer richtig - die günstigsten Räume sind modernisierte Zellen mit einfachster Ausstattung.
Die Rezeption befindet sich hinter Gittern,... mehr lesen
ALCATRAZ Hotel am japanischen Garten
ALCATRAZ Hotel am japanischen Garten€-€€€Hotel0631 41 40 400Morlauterer Straße 1, 67657 Kaiserslautern
stars -
"Das erste deutsche Gefängnishotel" PetraIOAm Rande der Stadt, direkt am japanischen Garten, kann man zentral und ruhig übernachten. 5 Minuten Fußweg, schon ist man in der Innenstadt / Fußgängerzone.
Ein ganz spezielles Flair ist auch geboten!
Das übe 100 jährige Gebäude ist die ehemalige Justizvollzugsanstalt von Kaiserslautern.
Hinter dicken roten Sandsteinmauer befindet sich seit einigen Jahren das Erlebnis- und Tagungshotel mit 56 Zimmern und Suiten. "Zimmer" ist vielleicht nicht immer richtig - die günstigsten Räume sind modernisierte Zellen mit einfachster Ausstattung.
Die Rezeption befindet sich hinter Gittern,
Geschrieben am 14.09.2017 2017-09-14| Aktualisiert am
14.09.2017
Besucht am 13.08.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 40 EUR
Unser zweiter Klosterbesuch in diesem Jahr. Beilstein ist ein wunderschöner Moselort, lange haben wir ihn unterschätzt.
Bei wunderschönem Sommerwetter trafen wir am späten Mittag am Kloster ein. Wieder hatten wir Glück und ergatterten einen der hauseigenen Parkplätze am Kloster. Bei solch schönem Wetter ist hier immer Betrieb. Blick auf das Kloster, rechts im Bild der Gästeparkplatz
Unser Glück hielt an, die gleiche freundliche und erfahrene Servicedame wie vor einigen Wochen. Und dann war noch ein schöner Tisch auf der Terrasse für uns frei. Die Tische sind sauber, kleine Mitteldecke. Die Speise- und Getränkekarte, Eiskarte, Saisonempfehlung stehen im Aufsteller bereit. Stabile Sonnenschirme und Bäume spenden Schatten.
Wir bestellen vorab 1 Flasche Mineralwassser, 0,75 l - € 5,00.
Die saisonale Karte mit Pfifferlingsempfehlungen lachte uns an.
Mein Mann entscheidet sich für: Frische Rahmpfifferlinge mit Omlett und Bratkartoffen - € 13,00. Dazu ein Grauburgunder, trocken, Weingut Otto Görgen, 0,2 l - € 3,80.
Ich wähle den bunten Salatteller mit frischen Pfifferlingen - € 12,50. Dazu ein Riesling vom grauen Schiefer, trocken, ebenfalls Weingut Görgen, 0,2 l - € 3,50. Dieser Wein hat mir beim ersten Besuch schon gut gefallen.
Die Getränke werden flott und gut gekühlt serviert. Und auch die Speisen lassen nicht lange auf sich warten.
Ein luftiges Omlett auf reichlich Pfifferlingen für meinen Mann. Omlett mit frischen Pfifferlingen
Das Omlett gefüllt mit Kartoffeln. Bratkartoffeln waren es leider nicht, denn ihnen fehlte jeder Bräunungsgrad. Kartoffelfüllung des Omlett
Farbgebung erhielten die Kartoffeln durch eine Paprika-Würzmischung, nicht so unser Geschmack. Die Pfifferlinge einwandfrei und gut abgeschmeckt. Auch wenn die Kartoffeln nicht überzeugten, es hat meinem Mann trotzdem geschmeckt.
Mein Salatteller war tatsächlich eine bunte Mischung. Und reichlich dazu. Frische Zutaten, leichtes Sahnedressing. Der Krautsalat für mich zum Glück ohne Kümmel, der Karottensalat richtig toll mariniert. Mit den frischen Pfifferlingen wurde nicht gegeizt. Dazu noch ein paar Scheiben frisches Bauernbrot. Bunter Salat mit fischen Pfifferlingen Bauernbrot zum Salat
Bei dieser tollen Moselaussicht lässt es sich gut aushalten. Moselblick von der Klosterterrasse
Im Innenhof-Garten gibt es weitere geschützte Sitzplätze mit angrenzendem Wintergarten. Wintergarten
Das Restaurant selbst ist sehr gemütlich-gediegen mit viel Holz. Restaurant
Die Toiletten sind modern, sauber und gepflegt.
Besonders gefällt uns hier der wirklich freundliche und aufmerksame Service des Personals. An einem solch touristischen Ort leider nicht oft zu finden.
Unser zweiter Klosterbesuch in diesem Jahr. Beilstein ist ein wunderschöner Moselort, lange haben wir ihn unterschätzt.
Bei wunderschönem Sommerwetter trafen wir am späten Mittag am Kloster ein. Wieder hatten wir Glück und ergatterten einen der hauseigenen Parkplätze am Kloster. Bei solch schönem Wetter ist hier immer Betrieb.
Unser Glück hielt an, die gleiche freundliche und erfahrene Servicedame wie vor einigen Wochen. Und dann war noch ein schöner Tisch auf der Terrasse für uns frei. Die Tische sind sauber, kleine Mitteldecke. Die Speise-... mehr lesen
4.0 stars -
"Ordentliche Küche, freundlicher Service, toller Moselblick" PetraIOUnser zweiter Klosterbesuch in diesem Jahr. Beilstein ist ein wunderschöner Moselort, lange haben wir ihn unterschätzt.
Bei wunderschönem Sommerwetter trafen wir am späten Mittag am Kloster ein. Wieder hatten wir Glück und ergatterten einen der hauseigenen Parkplätze am Kloster. Bei solch schönem Wetter ist hier immer Betrieb.
Unser Glück hielt an, die gleiche freundliche und erfahrene Servicedame wie vor einigen Wochen. Und dann war noch ein schöner Tisch auf der Terrasse für uns frei. Die Tische sind sauber, kleine Mitteldecke. Die Speise-
Geschrieben am 13.09.2017 2017-09-13| Aktualisiert am
13.09.2017
Besucht am 12.07.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 33 EUR
Vor nun fast 2 Jahren übernahm Alain Pascal Loeb die Wasserburg. Die Wasserburg
Herr Loeb ist mir noch bekannt von seiner Tätigkeit im Pferdestall in Einöllen, wenige Kilometer entfernt.
Schade, erst jetzt bot sich für mich hier nach dem Betreiberwechsel die Gelegenheit zu einem Treffen mit meiner Freundin. Burghof
Ich war etwas früher da und konnte vom Innenhof den Blick auf die "Kunst im Grünen" richten. Eine Kunstschule ist hier ansässig. Wen es interessiert: http://www.kunst-im-gruenen.de/die-idee/ Kunst im Grünen an der Wasserburg
Seit meinem letzten Besuch 2015 hat sich an dem schönen und gepflegten Ambiente wenig verändert, nichts zum Negativen. Näheres zur abseits liegenden Burg (erste gesicherte Erwähnung einer Burg in Reipoltskirchen fand in einer Urkunde 1276 statt) ist auf der schönen Homepage und meinem Beitrag von 2015 nachzulesen.
Die Lage ist wunderbar ruhig und Parkplätze gibt es kostenfrei und ausreichend unterhalb der Burg. Eine Bekannte feierte wenige Wochen zuvor hier, zur vollsten Zufriedenheit, ihre standesamtliche Hochzeit.
Die Sonne kam raus, aber zum draußen sitzen war es leider nach einem kräftigen Regenguss etwas kühl. Flammkuchen hatte ich schon vorab im Sinn, und der kühlt ja sehr schnell aus.
Wir wurden freundlich von einer Servicemitarbeiterin begrüßt und zum reservierten 2er-Tisch begleitet. Der polierte Holztisch mit Tischläufer, Stoffservietten, Windlicht und Rose im Glas sehr schön eingedeckt. .
Die Speisekarte ist vielfältig, aber nicht überladen. Mediterran-Elsässisch-Deutsch, so könnte man wohl zusammenfassen.
Wir bestellten eine Flasche Mineralwasser, 0,75 l - € 4,60. Diese Flasche blieb mir vorbehalten. Meine Freundin blieb bei einer Fruchtnektarschorle – ich glaube 0,3 l - € 4,20, eine weitere folgte.
Die Entscheidung zum Essen viel doch nicht leicht. Letztlich, und mit überwiegend gleichem Geschmack, entschieden wir uns für den Mittwochskracher: „Flammkuchen „All-you-can-eat“ Jeden Mittwoch gibt es original Elsässer-Flammkuchen zum Sattwerden! Im Steinofen gebacken und auf dem Holzbrett serviert. Inklusive Beilagensalat für € 8,50“ (lt. Homepage inzwischen € 9,80).
Als ersten Flammkuchen wählten wir gemeinsam die Variante mit Schafskäse und Rucola.
Als erfrischender Gruß wurde vorab ein Stück Wassermelone serviert. Ganz kleiner Erfrischungsgruß
Danach folgte ein frischer gemischter Beilagensalat mit leichten und gutem Sahnedressing. gemischter Beilagensalat
Dann kam wenige Minuten später schon der Flammkuchen und auf dem kleinen Tisch wurde es eng. Die Beilagensalate zur Seite geschoben, fand der Flammkuchen mittig Platz. Flammkuchen Schafskäse-Rucola.
Gut war er, aber sehr blass. Noch ein bißchen kuscheliger Ofen hätte nicht geschadet.
Etwa zur Hälfte des Flammkuchens fragte die junge Mitarbeiterin nach unserem Wunsch für den nächsten Flammkuchen. Hier sollte es die Ausführung Champignon-Zwiebel sein. Flammkuchen Champignon-Zwiebel
Dieser kam dann, als wir mit dem ersten noch zu Gange waren.
Für uns war Feierabend, also kein Grund zur Eile.
Nun denn, der zweite Flammkuchen auch gut, aber ebenso blass. Lag es an der mangelden Sonne an diesem Tag?
Wieder hatten wir diesen kaum angerührt, die Frage nach dem nächsten Flammkuchen.
Auch Frauen lernen dazu. Ich sage der Mitarbeiterin, dass wir keinerlei Eile hätten und diesen nach dem aktuellen Flammkuchen bestellen würden.
So gab es endlich mal eine Pause! Warum die Eile? Zumal keinerlei Platznot im Restaurant herrschte.
Der dritte und letzte Flammkuchen stand so nicht auf der Karte, war aber kein Problem nach Wunsch zu bestellen: Gruyerekäse, Champignons und Zwiebeln.
Die 3 Flammkuchen (einzeln bestellt, ohne das Mittwochangebot, im Schnitt € 7,20) waren alle gut, mit frischen Zutaten, aber recht blass und schwach gewürzt.
Die servierten Gerichte an den Nachbartischen machten alle einen ganz tollen Eindruck. Beim nächsten Besuch probiere ich eher mal was anderes. Frischeküche wird hier allemal serviert.
Die Toiletten absolut einwandfrei. Es gibt wohl auch einen rollstuhlgerechten Eingang zum Restaurant. Zahlen per EC-Karte möglich.
Vor nun fast 2 Jahren übernahm Alain Pascal Loeb die Wasserburg.
Herr Loeb ist mir noch bekannt von seiner Tätigkeit im Pferdestall in Einöllen, wenige Kilometer entfernt.
Schade, erst jetzt bot sich für mich hier nach dem Betreiberwechsel die Gelegenheit zu einem Treffen mit meiner Freundin.
Ich war etwas früher da und konnte vom Innenhof den Blick auf die "Kunst im Grünen" richten. Eine Kunstschule ist hier ansässig. Wen es interessiert: http://www.kunst-im-gruenen.de/die-idee/
Seit meinem letzten Besuch 2015 hat sich an dem schönen... mehr lesen
Zur Wasserburg
Zur Wasserburg€-€€€Restaurant063641750016Schloßstraße 1, 67753 Reipoltskirchen
4.0 stars -
"Flammkuchen und mehr!" PetraIOVor nun fast 2 Jahren übernahm Alain Pascal Loeb die Wasserburg.
Herr Loeb ist mir noch bekannt von seiner Tätigkeit im Pferdestall in Einöllen, wenige Kilometer entfernt.
Schade, erst jetzt bot sich für mich hier nach dem Betreiberwechsel die Gelegenheit zu einem Treffen mit meiner Freundin.
Ich war etwas früher da und konnte vom Innenhof den Blick auf die "Kunst im Grünen" richten. Eine Kunstschule ist hier ansässig. Wen es interessiert: http://www.kunst-im-gruenen.de/die-idee/
Seit meinem letzten Besuch 2015 hat sich an dem schönen
Geschrieben am 11.09.2017 2017-09-11| Aktualisiert am
13.09.2017
... und für eine Erfrischung ist auch gesorgt.
Die gut erhaltene Höhenburg ist zugleich Jugendherberge.
Für Wanderer und Ausflügler ist die Burganlage tagsüber geöffnet. Eis, Getränke, Muffins und belegte Brötchen erfrischen und stärken die Besucher. Innenhof, links der Eisverkauf
Bei der freundlichen Mitarbeiterin holten wir uns an der Theke 2 große Rieslingschorlen.
Einfache Bierzeltgarnituren stehen als Sitzgelegenheit zur Verfügung. Innenhof
Bei grandioser Aussicht auf das Mittelrheintal genossen wir gemütlich unsere Erfrischung! Aussicht von Burg Stahleck auf das Mittelrheintal Nachtrag: 13.09.17 Das Foto der tollen Aussicht von der Burg wurde von den Fotomoderatoren abgelehnt. Begründung: Es steht nicht im Zusammenhang bzw. stellt keinen langfristigen Informationsgehalt da. D. h. auf der Seite der Burg erscheint das Bild nicht mehr, nur noch in diesem Beitrag. Für mich ein grandioses Bild, ordentlich mit Bezug betitelt "Aussicht von Burg Stahleck auf das Mittelrheintal". Die Aussicht dürfte einer der Gründe zum Besuch der Burg sein! Und langfristig wird sich die Aussicht wohl auch nicht verändern!
... und für eine Erfrischung ist auch gesorgt.
Die gut erhaltene Höhenburg ist zugleich Jugendherberge.
Für Wanderer und Ausflügler ist die Burganlage tagsüber geöffnet. Eis, Getränke, Muffins und belegte Brötchen erfrischen und stärken die Besucher.
Bei der freundlichen Mitarbeiterin holten wir uns an der Theke 2 große Rieslingschorlen.
Einfache Bierzeltgarnituren stehen als Sitzgelegenheit zur Verfügung.
Bei grandioser Aussicht auf das Mittelrheintal genossen wir gemütlich unsere Erfrischung!
Nachtrag: 13.09.17
Das Foto der tollen Aussicht von der Burg wurde von den Fotomoderatoren abgelehnt.
Begründung: Es steht nicht... mehr lesen
Burg Stahleck
Burg Stahleck€-€€€Imbiss, Ausflugsziel06743 1266Burg Stahleck, 55422 Bacharach
stars -
"Für die Aussicht lohnt sich der Aufstieg..." PetraIO... und für eine Erfrischung ist auch gesorgt.
Die gut erhaltene Höhenburg ist zugleich Jugendherberge.
Für Wanderer und Ausflügler ist die Burganlage tagsüber geöffnet. Eis, Getränke, Muffins und belegte Brötchen erfrischen und stärken die Besucher.
Bei der freundlichen Mitarbeiterin holten wir uns an der Theke 2 große Rieslingschorlen.
Einfache Bierzeltgarnituren stehen als Sitzgelegenheit zur Verfügung.
Bei grandioser Aussicht auf das Mittelrheintal genossen wir gemütlich unsere Erfrischung!
Nachtrag: 13.09.17
Das Foto der tollen Aussicht von der Burg wurde von den Fotomoderatoren abgelehnt.
Begründung: Es steht nicht
Geschrieben am 10.09.2017 2017-09-10| Aktualisiert am
11.09.2017
Die Burg Pfalzgrafenstein liegt mitten im Rhein. Besichtigung (lohnt sich!) mit der persönlichsten Fährfahrt überhaupt!
Durstig bekamen wir vom Rheinschiffer des kleinen Fährenbootes den Tipp für den gegenüber liegenden Biergarten.
Diesen Tipp griffen wir gerne auf. Und geben ihn gerne weiter. Blick vom Biergarten auf die Burg Pfalzgrafenstein
Sonnenschirme und alter Baumbestand spenden Schatten. Der gepflegte Biergarten.
Die Mitarbeiterin begrüßte uns sofort sehr freundlich uns brachte die gewünschten 2 alkoholfreien Weizenbiere (0,5 l zu € 3,40).
Gut gekühlt, zum Durstlöschen genau richtig.
Es war noch kein Andrang, so ergab sich ein kurzer Plausch. Unterbrochen vom lauten Bahnverkehr im Mittelrheintal.
Nicht nur Gastronomie, Hotelerie, sondern auch die Bevölkerung… Besucher und Touristen (?) sind hier wirklich gebeutelt vom Bahnlärm.
In diesem Biergarten überzeugt die Freundlichkeit. Die Getränke erhalten wir prompt. Prompt sind die Getränke verdunstet und es folgt eine zweite Runde.
So langsam läuft das Mittagsgeschäft an und die servierten Gerichte (Salate, Currywurst, Schnitzel) machen keinen schlechten Eindruck.
Die Burg Pfalzgrafenstein liegt mitten im Rhein. Besichtigung (lohnt sich!) mit der persönlichsten Fährfahrt überhaupt!
Durstig bekamen wir vom Rheinschiffer des kleinen Fährenbootes den Tipp für den gegenüber liegenden Biergarten.
Diesen Tipp griffen wir gerne auf. Und geben ihn gerne weiter.
Sonnenschirme und alter Baumbestand spenden Schatten.
Die Mitarbeiterin begrüßte uns sofort sehr freundlich uns brachte die gewünschten 2 alkoholfreien Weizenbiere (0,5 l zu € 3,40).
Gut gekühlt, zum Durstlöschen genau richtig.
Es war noch kein Andrang, so ergab sich ein kurzer Plausch. Unterbrochen vom lauten... mehr lesen
Biergarten am Pegelhaus
Biergarten am Pegelhaus€-€€€Restaurant, Eiscafe, Biergarten0151 21720681An der B 42, 56349 Kaub
3.5 stars -
"Durstlöschen und mehr" PetraIO
Die Burg Pfalzgrafenstein liegt mitten im Rhein. Besichtigung (lohnt sich!) mit der persönlichsten Fährfahrt überhaupt!
Durstig bekamen wir vom Rheinschiffer des kleinen Fährenbootes den Tipp für den gegenüber liegenden Biergarten.
Diesen Tipp griffen wir gerne auf. Und geben ihn gerne weiter.
Sonnenschirme und alter Baumbestand spenden Schatten.
Die Mitarbeiterin begrüßte uns sofort sehr freundlich uns brachte die gewünschten 2 alkoholfreien Weizenbiere (0,5 l zu € 3,40).
Gut gekühlt, zum Durstlöschen genau richtig.
Es war noch kein Andrang, so ergab sich ein kurzer Plausch. Unterbrochen vom lauten
Geschrieben am 10.09.2017 2017-09-10| Aktualisiert am
10.09.2017
Besucht am 07.09.20172 Personen
Rechnungsbetrag: 23 EUR
… allerdings nur für eine Einkehr am Nachmittag. Da führte unser Rheinausflug nach der Besichtigung der Burg Pfalzgrafenstein nach Assmannshausen.
Die Krone, ein aus mehreren Gebäuden bestehendes Anwesen, gefiel uns auf Anhieb. .
Die sehr gepflegte Terrasse mit Blick über die Straße zum Rhein. .
Man sitzt sehr bequem, die Tische sind schön eingedeckt und die Plätze werden natürlich (wohl Blauregen) beschattet. Beeindruckend die opulenten Kronleuchter als Beleuchtung des „Himmels“. .
Schon bei der Begrüßung war klar: Hier haben wir eine gute Wahl mit professionellem Service getroffen. Wir durften uns einen Platz auf der Rheinterrasse aussuchen und der perfekt geschulte und sicherlich erfahrene Servicemitarbeiter (lt. Beleg Herr Hilscher ?) fragte nach unseren Wünschen.
Mein Mann litt an Unterzuckerung, da konnte geholfen werden. Die „Tagestorte“ – eine Mango-Maracuja-Kreation die an Frische und Saftigkeit nicht zu toppen war! Die perfekte Tagestorte
Mein Kuchenkennergatte, an diesem Tag 10 Jahre mit keiner Kuchen- geschweige Tortenbäckerin verheiratet, war schlicht begeistert. Ich habe ein Stückchen genascht, damit ich auch belegen kann, was ich hier schreibe.
€ 5,50 sind natürlich für ein Tortenstück kein Schnäppchen. Aber hier wurde wirklich frische Konditorkunst in feinsten Schichten geboten. Das hat Erinnerungswert. Die feine Tasse Kaffee mit schöner Crema dazu - € 3,50.
Ich war deutlich genügsamer und dennoch in der Lage meinen Mann locker zu toppen!
Für mich keinen Süßkram, sondern ein kleines Mineralwasser Fachinger medium, 0,25 l - € 3,20. Ich gehe jetzt mal davon aus, von Herrn Hilscher bedient worden zu sein, denn dieser Herr hat eine Ansprache verdient. Ich erklärte ihm, dass ich nicht hungrig sei, aber das Wasser eine Begleitung verdiente. Mit einem kleinen Schalk im Lächeln reichte Herr Hilscher promt das WeinBUCH. Dazu eine Weinempfehlung und der Wink auf einen prickelnden Genuss. Frauen sind ja einfach zu durchschauen.
Für mich also 0,1 l Schloss Vaux, Steinberg brut, Rieslingsekt 2013 - € 11,50. Am Tisch geöffnet, perfekt gekühlt. Geschmacklich wußte ich, bei dieser Wahl keinen Fehler machen. .
Herr Hilscher war mit dieser frisch geöffneten Flasche so aufmerksam, mir noch ein zweites Glas anzubieten. Aber übertreiben konnte und wollte ich es am frühen Nachmittag nicht.
Wie steht so schon auf der Karte der „Krone“: .
So kann man den Rhein bei Sonnenschein genießen. .
Trotz „kleiner“ Einkehr ein wunderbarer Service.
Das Ambiente edel-gehoben und natürlich ohne Mängel bis zu den Toiletten.
450 Jahre Gastronomieerfahrung muss man erst mal schaffen. Hier scheint es eine stetige, gewollt gediegene (im positiven Sinne), Weiterentwicklung zu geben. .
Nächstes Mal zum richtigen Mahl! Die Speisekarte macht Appetit.
… allerdings nur für eine Einkehr am Nachmittag. Da führte unser Rheinausflug nach der Besichtigung der Burg Pfalzgrafenstein nach Assmannshausen.
Die Krone, ein aus mehreren Gebäuden bestehendes Anwesen, gefiel uns auf Anhieb.
Die sehr gepflegte Terrasse mit Blick über die Straße zum Rhein.
Man sitzt sehr bequem, die Tische sind schön eingedeckt und die Plätze werden natürlich (wohl Blauregen) beschattet. Beeindruckend die opulenten Kronleuchter als Beleuchtung des „Himmels“.
Schon bei der Begrüßung war klar: Hier haben wir eine gute Wahl mit... mehr lesen
Kronenstube · Hotel Krone
Kronenstube · Hotel Krone€-€€€Restaurant, Bistro, Hotel06722 403430Rheinuferstr. 10, 65385 Rüdesheim am Rhein
4.5 stars -
"Da hatten wir mal wieder ein gutes Gespür…." PetraIO… allerdings nur für eine Einkehr am Nachmittag. Da führte unser Rheinausflug nach der Besichtigung der Burg Pfalzgrafenstein nach Assmannshausen.
Die Krone, ein aus mehreren Gebäuden bestehendes Anwesen, gefiel uns auf Anhieb.
Die sehr gepflegte Terrasse mit Blick über die Straße zum Rhein.
Man sitzt sehr bequem, die Tische sind schön eingedeckt und die Plätze werden natürlich (wohl Blauregen) beschattet. Beeindruckend die opulenten Kronleuchter als Beleuchtung des „Himmels“.
Schon bei der Begrüßung war klar: Hier haben wir eine gute Wahl mit
Geschrieben am 15.08.2017 2017-08-15| Aktualisiert am
17.08.2017
Besucht am 05.07.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 240 EUR
Ein Bericht in der Nahe-Zeitung machte uns aufmerksam auf dieses Haus am Mittelrhein. Ein Bericht der Erwartungen weckt, vielleicht zu hohe Erwartungen.
Wir suchten noch ein Ausflugsziel um den 7.7., da kam uns der sympathische Bericht über diesen Familienbetrieb mit zwei jungen ambitionierten Köchen sehr gelegen. Die beiden Köche sind Brüder und haben sich aufgeteilt. Marc Lambrich als Küchenchef, Florian Lambrich als Geschäftsführer. Als ebenfalls gelernter Koch springt er wohl bei größeren Events ein. Die beiden Brüder haben den elterlichen Betrieb übernommen. .
Online reserviert, Bestätigung per eMail, alles unkompliziert.
Schönes Wetter hatten wir auch gebucht und so trafen wir mittwochs nachmittags ein. Die Rezeption in dem kleinen Familienbetrieb nicht besetzt, das ist vollkommen ok. Eine Minute später begrüßte uns eine der beiden Chefinnen: Frau Tamara Lambrich. Wobei wir uns eine Begrüßung anders vorstellen. Handy am Ohr betrat sie den Raum, kein Blick zu uns. Warum nicht ein kurzer Wink oder Kopfnicken zum Zeichen den Gast wahr zu nehmen? Nun denn, mit knappen Gruß der Zimmerschlüssel gereicht und die Frühstückszeiten benannt. Ein herzliches Willkommen stellen wir uns anders vor.
Zwei Abende hintereinander zu beschreiben finde ich immer schwierig. Vorweg: Der zweite Abend war die Steigerung.
Für den ersten Abend hatten wir einen Tisch im Restaurant reserviert. Zum Glück gibt es eine L-förmige Terrasse, bei der großen Hitze war es draußen angenehmer als innen. Ein Tisch war nicht für uns bestimmt, so hatten wir die freie Wahl. Genauso am nächsten Abend.
Service + Sauberkeit:
Am ersten Abend begrüßte uns Herr El Sayed, gebürtiger Ägypter, mit bewundernswertem Deutsch trotz weniger Jahre wohnhaft in Deutschland. Auch am nächsten Abend war er maßgeblich unser Ansprechpartner.
Er konnte punkten durch Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, Wissen (auch sehr in Bezug auf die Weine). Bei ihm und auch drei weiteren Mitarbeitern haben wir uns wohl gefühlt.
Das Restaurant ist schlicht, modern und sauber eingerichtet.
Tolles Wetter, also wählten wir einen Frischluftplatz. Tischdecke, Windlicht, angewelkte Blumendeko (die nach Überbleibsel der vielleicht vergangenen Samstagshochzeit aussah). .
Das Besteck im Korb, wie im Brauhaus zur Selbstbedienung, ebenso Papierservietten in einfachster Ausführung.
Da waren wir schon sehr erstaunt. Noch mehr über das Brotkörbchen, abgedeckt mit Stoffserviette. Bei der heiß-gewittrigen Luft war das Brot gar keine Verlockung mehr und blieb von uns unangetastet. Schade.
Für den zweiten Abend hatten wir nicht reserviert. Es war aber kein Problem auf der Terrasse einen Platz zu finden. Da alle Tische noch mit Frühstückskrümeln versehen waren, entschieden wir uns für unseren Tisch vom morgendlichen Frühstück. Denn hier waren uns die Krümel persönlich bekannt. Herr El Sayed erneuerte netterweise die Tischdecke. So viel zum Thema „unrund“, an den Tischdecken wird irgendwie gegeizt. Am zweiten Abend gab es nachträglich Stoffservietten und Brot wurde frisch am Tisch serviert und war dadurch richtig fein. Also besser nicht reservieren?
Ansonsten alles sehr sauber und gepflegt. Toiletten im Untergeschoss.
Speisen und Getränke: Mineralwasser, Fachinger medium, 0,75 l zu € 4,90
Aperitif: Winzersekt (Weingut Stassen, Oberheimbach) brut € 5,00 – sehr fein! Also an beiden Abenden. Und noch einer extra!
Erster Abend: Riesling Blauschiefer, Weingut Stassen, 0,75 l - € 22,00. Dieser überzeugte uns sehr.
Auf das angedörrte Brot auf dem Tisch folgte der Küchengruß.
Eine gut gekühlte Quiche mit Lauch und überwiegendem Speckgeschmack. Leider für uns kein gelungener Auftakt.
Frisch aus dem Kühlschrank war überwiegend penetranter Speckgeschmack spürbar, wirklich unharmonisch. Die Masse fest, das geht besser. Gruß am ersten Abend: Quiche
Zum Essen wählte ich das „Classic Menü“ – 5 Gänge - € 53,00, ohne Weinbegleitung. Menü Juli 2017
Medaillion von der Hirschkeule, Sommergemüse, Kräuterkrapfen
Das Fleisch perfekt rosa und zart! Tolle Sauce. Krapfen haben mich noch nie so richtig überzeugt, diese auch nicht. Aber das liegt nicht an der Küche, sondern an meinem persönlichen Geschmack. Das Gemüse noch schön mit Biss, die Erbsen frisch (keine Tiefkühlware).
Abschließend sehr feine süße Versuchungen: Dessertvariation
Crème brûléevon der Tonkabohne, zweierlei luftige Schokomousse, Apfelsäckchen, Kokoseis.
Ein absolut überzeugendes und gut abgestimmtes Menü.
Mein Mann wählte aus der Karte:
Vorspeise: Carpaccio vom Gelbflossen Thunfisch mit Parmesan, Avocadound Limette - € 13,50
Zwischengang: Jakobsmuschel und Riesengarnele an grünem Apfel und Chorizo - € 13,50
Zweiter Abend:
Auch am zweiten Abend blieben wir dem örtlichen Weingut (und kauften dort noch unsere heimische Weinprobe ein) treu: Weissburgunder, trocken, Weingut Stassen, 0,75 l - € 17,00.
Als Hauptgang für uns beide die Tagesempfehlung: Tagliatelle mit frischen Pfifferlingen - € 12,50. Tagliatelle mit Pfifferlingen
Die Pasta mit einer guten Portion Pfifferlingen in leichtem Rahm versehen, mit Paprikastreifen ergänzt. Sehr fein!
Mein Dessert:
Variation von hausgemachten Sorbets an marinierten Früchten - € 5,70. Variation von hausgemachten Sorbets an marinierten Früchten
Absolut top: Sorbet vom grünen Apfel – Kokosmilch (mein Favorit) – Waldfrucht. In der Etagere, dazwischen die frischen Früchtchen!
Mein Mann wählte die Crème brûléevon der Tonkabohne mit Erdbeer-Sorbet und Holunderblüten- Mousse - € 5,70. Crème brûléevon der Tonkabohne mit Erdbeer-Sorbet und Holunderblüten- Mousse
Alle Speisen waren rundum von sehr guter Qualität und handwerklich nahezu einwandfrei. Der grüne Spargel war am zweiten Abend deutlich besser (mit Biss) gebraten.
Die Verabschiedung durch die Auszubildende war sehr herzlich. Ich glaube nicht, dass es nur am Zahlen lag.
Vermisst haben wir hier die von uns (vielleicht falsch) erwartete Präsenz der Familie Lambrich. Das Frühstück war gut, aber es war vom Service niemand erreichbar.
Warum war bei schönstem Wetter der Frühstückstisch nur innen reserviert? Wir deckten selbst um auf die Terrasse, auch am zweiten Tag. Wie auch die anderen Gäste. Wo ist das Problem? Einfach mal den Gast fragen, der Winter ist noch lang genug.
Meine Bewertung – insbesondere Service – bezieht sich nur auf unsere beiden Abendessen.
Fazit: Zum Essen gerne wieder - aber da schläft wohl auch die Konkurrenz am Rhein nicht.
Der angegebene Preis bezieht sich auf die Abendessen der Abende 5. + 6.7.17.
Ein Bericht in der Nahe-Zeitung machte uns aufmerksam auf dieses Haus am Mittelrhein. Ein Bericht der Erwartungen weckt, vielleicht zu hohe Erwartungen.
Wir suchten noch ein Ausflugsziel um den 7.7., da kam uns der sympathische Bericht über diesen Familienbetrieb mit zwei jungen ambitionierten Köchen sehr gelegen. Die beiden Köche sind Brüder und haben sich aufgeteilt. Marc Lambrich als Küchenchef, Florian Lambrich als Geschäftsführer. Als ebenfalls gelernter Koch springt er wohl bei größeren Events ein. Die beiden Brüder haben den elterlichen Betrieb... mehr lesen
Restaurant im Hotel Weinberg-Schlößchen
Restaurant im Hotel Weinberg-Schlößchen€-€€€Restaurant, Hotel067439471840Hauptstraße 2, 55413 Oberheimbach
4.0 stars -
"Die Küche kann was – das Gesamtpaket etwas „unrund“!" PetraIOEin Bericht in der Nahe-Zeitung machte uns aufmerksam auf dieses Haus am Mittelrhein. Ein Bericht der Erwartungen weckt, vielleicht zu hohe Erwartungen.
Wir suchten noch ein Ausflugsziel um den 7.7., da kam uns der sympathische Bericht über diesen Familienbetrieb mit zwei jungen ambitionierten Köchen sehr gelegen. Die beiden Köche sind Brüder und haben sich aufgeteilt. Marc Lambrich als Küchenchef, Florian Lambrich als Geschäftsführer. Als ebenfalls gelernter Koch springt er wohl bei größeren Events ein. Die beiden Brüder haben den elterlichen Betrieb
Geschrieben am 25.07.2017 2017-07-25| Aktualisiert am
26.07.2017
Nach dem Erklimmen der Burg Stahleck musste mein Mann dringend seinen Energiehaushalt auffüllen.
Unterzucker in allerhöchster Not!
In Bacharach, wieder auf Rheinniveau angekommen, sah die “Lurelei“ einladend aus. .
Warum hier aus der Loreley die „Lurelei“ wurde? Vielleicht ein Luder in Gestalt der Lorelei?
Das Café-Bistro klein, gepflegt und einladend.
Die gut bestückte Kuchentheke bot Verlockendes. Feine Kuchen und Torten
Wir entdeckten den schattigen und geschützten keinen Innenhof mit Sitzplätzen.
Es war heiß an diesem Tag und hier war es wirklich angenehm. Der kleine geschützte Innenhof
An kühlen Tagen sicherlich auch, da absolut windgeschützt.
Auf Grund der Hitze entschied sich mein Mann mal nicht für Kuchen und nicht für die verlockenden belgischen Waffeln. Ein gemischtes Eis (Schoko-Nuss-Vanille) mit Sahne - € 4,50 – sollte es sein. Langnese, dies konnte man schon auf den Tafeln am Eingang ersehen. Klare und ehrliche Ansage für den Gast. .
Mir genügte ein gut gekühlter Pinot Noir -2015 – feinherb – Weingut Eisenbach-Korn. Ohne Sahne, aber um 0,10 € getoppt - € 4,60.
Ein junger Mann nahm die Bestellung auf und servierte zügig.
Zum Zahlen gingen wir an die Theke. Hier plünderte die nachwachsende Generation die Eistheke und der junge Mann hatte wirklich alle Hände voll zu tun.
Neben kulinarischen Genüssen werden hier auch Dekoartikel im Vintagelook verkauft.
Das war wirklich nett hier.
Nach dem Erklimmen der Burg Stahleck musste mein Mann dringend seinen Energiehaushalt auffüllen.
Unterzucker in allerhöchster Not!
In Bacharach, wieder auf Rheinniveau angekommen, sah die “Lurelei“ einladend aus.
Warum hier aus der Loreley die „Lurelei“ wurde? Vielleicht ein Luder in Gestalt der Lorelei?
Das Café-Bistro klein, gepflegt und einladend.
Die gut bestückte Kuchentheke bot Verlockendes.
Wir entdeckten den schattigen und geschützten keinen Innenhof mit Sitzplätzen.
Es war heiß an diesem Tag und hier war es wirklich angenehm.
An kühlen Tagen sicherlich... mehr lesen
Die Lurelei
Die Lurelei€-€€€Bistro, Bar, Cafe06743947268Oberstraße 26 - 28, 55422 Bacharach
4.0 stars -
"Schönes Café mit persönlichem Flair" PetraIONach dem Erklimmen der Burg Stahleck musste mein Mann dringend seinen Energiehaushalt auffüllen.
Unterzucker in allerhöchster Not!
In Bacharach, wieder auf Rheinniveau angekommen, sah die “Lurelei“ einladend aus.
Warum hier aus der Loreley die „Lurelei“ wurde? Vielleicht ein Luder in Gestalt der Lorelei?
Das Café-Bistro klein, gepflegt und einladend.
Die gut bestückte Kuchentheke bot Verlockendes.
Wir entdeckten den schattigen und geschützten keinen Innenhof mit Sitzplätzen.
Es war heiß an diesem Tag und hier war es wirklich angenehm.
An kühlen Tagen sicherlich
Geschrieben am 23.07.2017 2017-07-23| Aktualisiert am
23.07.2017
Besucht am 05.07.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 41 EUR
Anreise zum Kurzurlaub am Rhein. Es traf sich gut, dass die mittelalterliche Burg Reichenstein auf dem Weg lag. Die Burg ist inzwischen wieder in Familienbesitz, ein Nachkomme der Industriellenfamilie Puricelli, der die Burg Anfang des vergangenen Jahrhunderts gehörte und zur „Wohnburg“ umgestaltete.
Im vergangenen Jahr wollte ich hier eine Übernachtung buchen, das Hotel-Restaurant Puricelli war erst kurz zuvor eröffnet wurden. Mit kleinen Fragen startete ich zwei telefonische Anläufe zu buchen, erreichte aber nur Mitarbeiter voller Unkenntnis, Rückrufe erfolgten nicht. Ich gab also erstmal auf.
Nun ergab sich also die gute Gelegenheit vor Ort ein Bild zu machen. Und dies war schon mal besser als die Telefonate.
Gegen 13.00 Uhr und allerschönstem Wetter kamen wir an. Parken konnten wir vor den Burgtoren. . .
An diesem Mittwochmittag waren nur wenige Tische auf der Terrasse .
zur Rheinseite belegt. Wir nahmen an einem der freien Tische Platz und es dauerte ein ganzes Weilchen, bis eine der drei Servicekräfte zu uns kam. Sie waren sehr mit der Selbstfindung beschäftigt.
Von einer jungen Mitarbeiterin wurden wir dann freundlich begrüßt und sie fragte, ob wir auch essen möchten. Dies bejahten wir und sie fragte dann, ob wir die Dessertkarte wünschen. Verwundert antwortete ich ihr, dass wir es gerne erst mal mit handfester Nahrung versuchen wurden.
Die Karte *Puricelli am Mittag“ wurde gereicht. Da wir sehr durstig waren, bestellten wir sofort eine große Flasche Mineralwasser. Das gut gekühlte Gerolsteiner medium, 0,75 l - € 5,80 erwärmte sich leider sehr schnell. Schade, zum Wasser gibt es freiwillig zu selten Kühler.
Mir war nach einem schönen Salatteller, leider gab es nur einen Salat unter den Vorspeisen. Es wurde aber versichert, dieser wäre nicht klein. Also für mich der Sommersalat mit Nüssen, Kernen und Croutons - € 9,00.
Mein Mann wählte den „Burgschmatzer“ – feinste Frikadelle mit zartschmelzendem Käse, Spitzkohl und Röstkartoffeln - € 14,80. Die Bratkartoffeln bestellte mein Mann ohne Speck.
Unsere Getränkebestellung erweiterten wir um 1 Veltins alkoholfrei, 0,33 l - € 3,30 und die Puricelli Weinempfehlung: 2014er Riesling Kabinett trocken, Weingut Graf von Kanitz, Lorch. 0,2 l - € 6,50.
Auf unser Essen warteten wir gerne und genossen den wunderschönen Rheinblick. Rheinblick
Helle Sonnenschirme (ohne hässlichen Werbeaufdruck) spendeten ausreichend Schatten. Unser rustikaler Holztisch war dekoriert mit einer wetter- und windtauglichen Steingartenpflanze.
Überrascht waren wir, als unser Besteck ordentlich verpackt in gestärkten Stoffservietten, Tellerchen mit Buttermesser, dazu ein Küchengruß mit Ansage gereicht wurde. Küchengruß
Frisches und saftiges Bauernbrot, Butter und feincremiger Spundekäs. Alles sehr fein.
Die Hauptgerichte servierte nach angenehmer Wartezeit eine weiteren Mitarbeiterin.
Sogar 2 Frikadellen bekam mein Mann und diese sahen auch schon wunderbar „saftig-schmatzig“ aus. "Burgschmatzer" mit Bratkartoffeln
„Burgschmatzer“ der richtige Name, denn die Frikadellen waren genau richtig gebraten, außen kross innen saftig, gut gewürzt. Der Spitzkohl hätte mehr sein dürfen, hatte noch schön Biss. Die Bratkartoffeln waren ein Gedicht! Schön kross gebraten und würzig, mit Schnittlauchröllchen versehen.
Den Geschmack sah man ihnen beim Servieren schon an, und so bestellte ich noch schnell eine Portion für mich, um meinem Salat etwas fett-kalorienmäßig aufzuwerten.
Mein Salat aus rundweg tadellosen und frischen Zutaten konnte in der Tat geschmackliche Aufwertung vertragen. Ich mag es, wenn der Salat nicht vom Dressing erschlagen wird. Hier war das Dressing aber so leicht, dass ich mich zwischenzeitlich fragte, ob das Dressing vielleicht vergessen wurde. Sommersalat
Leider war auch vom Service nichts mehr zu sehen.
Bis meine Extra-Bratkartoffeln zu € 2,50 serviert wurden. Mir ist schleierhaft wie man in kürzester Zeit zwei so unterschiedliche Bratkartoffeln hinbekommt! Die meines Mannes in großen halbierten Scheiben, schön angebräunt, aromatisch-würzig, mit Schnittlauch. Meine Portion eher als Würfel, einseitig leicht gebräunt, fade gewürzt und mit Petersilie bestreut. extra Bratkartoffeln
Die Punkte Dressing und Bratkartoffeln sprachen wir später beim Service an. Die Dame wußte überhaupt nicht, wie sie darauf reagieren soll.
Das Restaurant selbst ist sehr ansprechend, hell und gepflegt. .
Die Toiletten im 1. OG absolut perfekt sauber.
Wir bezahlten bar und wurden freundlich verabschiedet.
Fazit: Den Service kann man nicht als routiniert bezeichnen. Höhen und kleine Schwächen seitens der Küche sind verzeihlich. Das gesamte Team muss sich wohl noch etwas zusammenfinden. Es hat uns trotzdem gut gefallen und wir würden auch jederzeit wieder hier einkehren.
Anreise zum Kurzurlaub am Rhein. Es traf sich gut, dass die mittelalterliche Burg Reichenstein auf dem Weg lag. Die Burg ist inzwischen wieder in Familienbesitz, ein Nachkomme der Industriellenfamilie Puricelli, der die Burg Anfang des vergangenen Jahrhunderts gehörte und zur „Wohnburg“ umgestaltete.
Im vergangenen Jahr wollte ich hier eine Übernachtung buchen, das Hotel-Restaurant Puricelli war erst kurz zuvor eröffnet wurden. Mit kleinen Fragen startete ich zwei telefonische Anläufe zu buchen, erreichte aber nur Mitarbeiter voller Unkenntnis, Rückrufe erfolgten nicht. Ich... mehr lesen
Puricelli · Hotel Burg Reichenstein
Puricelli · Hotel Burg Reichenstein€-€€€Restaurant, Hotel067216117Burgweg 24, 55413 Trechtingshausen
3.5 stars -
"Mittagspause mit wunderschönem Blick auf den Mittelrhein" PetraIOAnreise zum Kurzurlaub am Rhein. Es traf sich gut, dass die mittelalterliche Burg Reichenstein auf dem Weg lag. Die Burg ist inzwischen wieder in Familienbesitz, ein Nachkomme der Industriellenfamilie Puricelli, der die Burg Anfang des vergangenen Jahrhunderts gehörte und zur „Wohnburg“ umgestaltete.
Im vergangenen Jahr wollte ich hier eine Übernachtung buchen, das Hotel-Restaurant Puricelli war erst kurz zuvor eröffnet wurden. Mit kleinen Fragen startete ich zwei telefonische Anläufe zu buchen, erreichte aber nur Mitarbeiter voller Unkenntnis, Rückrufe erfolgten nicht. Ich
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Vergangenen Freitag stand endlich unser Treffen mit carpe.diem zum mediterranen Fischmarkt in Wernau an.
Ich wählte die (für mich) günstigste Route über Pirmasens. Mindestens einmal jährlich habe ich hier ein persönliches Shoppingevent. Lemberg liegt von dort nur 5 Autominuten entfernt und dort ist ein Grieche, den wir nun zum dritten Mal besuchten. Das ist mir noch bei keinem Griechen passiert. Aber hier hoffte ich wieder auf guten Oktopus!
Und wer weiss, ob es in Wernau auch Tintenfisch am Abend gibt?
Früher hieß das Restaurant „Gaststätte zur Altenwoogsmühle – 1587“, dieser Schriftzug ist auch heute noch gepflegt erhalten.
Vor über 20 Jahren war ich hier schon mit meinem Vater essen, damals noch unter deutscher Restaurantführung. Das ehrwürdige Gebäude gefällt mir sehr gut.
Vor der Türe gibt es eine Terrasse mit einigen Sitzplätzen. Die üppige Deko mit Blumenkübeln, Amphoren und Steinfiguren – ja griechisch, mir ist das zu viel.
Eigene Parkplätze gibt es ausreichend und kostenfrei direkt vor dem Haus. Zwei Aufsteller mit Tagesempfehlungen am Eingang: Zigeunerschnitzel (ja, man traut sich hier diesen Klassiker anzubieten und zu benennen) und für mich Gefüllter gegrillter Oktopus! Volltreffer!
Leider war es regnerisch, also gingen wir ins Restaurant. Hier wurden wir freundlich begrüßt und durften uns einen Tisch aussuchen.
Seit unserem letzten Besuch ist es deutlich bunter im Restaurant geworden. Kein wirkliches Farbkonzept, aber es sieht freundlicher aus. Denn Tische, Stühle, Theke, Möbel, Wandvertäfelung: Alles dunkeles Holz. Eine gemütliche griechische Taverne ohne Schnickschnack.
Die Toiletten habe ich nicht aufgesucht. Als sauber aber wenig verlockend habe ich sie seit dem letzten Besuch in Erinnerung. Sie entsprechen dem Gebäude von 1587. Vielleicht wurden sie inzwischen modernisiert.
Die Speisekarte wurde gereicht und unsere Getränkewünsche aufgenommen. Die Karte bietet griechische Klassiker, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Karte ist glücklicherweise nicht so überladen wie bei anderen Griechen.
Unsere Getränke:
2 kleine Mineralwasser, 0,25 l zu je 2,00.
1 alkoholfreies Pils, 0,33 zu € 2,20.
Auf eine Vorspeise verzichteten wir. carpe.diem hatte uns vorab dringend geraten, für das abendliche Fischevent genug Platz im Bauch zu lassen.
Meine Wahl stand ja schon fest: Gefüllter und gegrillter Oktopus, statt Pommes wählte ich Reis, Beilagensalat - € 15,00.
Mein Mann wollte sich auch mit Fisch auf den Abend einstimmen. Er wählte gegrilltes Lachsfilet mit Pommes und Beilagensalat - € 15,00.
Die Beilagensalate wurden flott vorab serviert, dazu noch ein paar Scheiben frisches Weißbrot.
Blattsalat, fein marinierter Krautsalat mit Karotte, Zaziki und Peperoni. Das Essig-Öl-Dressing leicht und gut abgeschmeckt. Leider konnte ich hier kein gutes Olivenöl erkennen, ich vermute einfaches Speiseöl am Dressing.
Mit den Speisen dauerte es dann etwas, obwohl die anderen Gäste schon alle mit Speisen versorgt waren. Uns hat es nicht gestört, für eine berufliche Mittagspause würde es zeitlich eng.
Aus der Küche roch es schon mal verlockend und ein Hüngerchen machte sich breit.
Dann wurden unsere üppigen Gerichte dampfend heiß serviert.
Der Oktopus ein Hingucker!
Saftig gegrillt, mit perfekten leichten Röstaromen und guter Kräuterwürze. Obenauf eine Orangenscheibe. Dazu der Reis, nicht trocken, sondern auch noch kurz durch die Pfanne geschwenkt. Zaziki und im kleinen Tiegel eine Mayonaise.
Dass der Kopffüßler mit Reis gefüllt war, wusste ich vorher nicht. Sonst hätte ich vielleicht doch eine andere Beilage gewählt. Ergänzt wurde die saftige und gut gewürzte Reisfüllung von frischen Tomatenstücken, Feta und Peperoni. Der Oktopus zart und toll gegrillt. Ich war rundum zufrieden.
Mein Mann bekam 3 Stücke saftig gegrillten Lachs mit knusprigen Pommes.
Wie bei mir, ebenfalls mit Zaziki und Mayonaise. Auch mein Mann zeigte sich sehr zufrieden, machte sich nur etwas Sorgen um seinen abendlichen Appetit. Geizig bemessen sind die Gerichte wirklich nicht. Der Lachs außen kross gegrillt, innen schön saftig.
Trockenkräutermischungen mögen wir nicht so gerne, die hier verwendete passte aber ganz wunderbar zur griechischen Küche.
Auf die Kräutermayonaise, an der es nichts auszusetzen gab, haben wir beide verzichtet.
Zwischendurch fragte die Griechin im Service (evtl. Chefin) nach unserer Zufriedenheit.
Wie beim Griechen üblich, wurde nach dem Essen ein Ouzo auf’s Haus angeboten. Diesen lehnten wir wegen der Fahrt dankend ab.
Herzliche Verabschiedung „bis zum nächsten Mal“! Gerne!