Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 622 Bewertungen 943860x gelesen 16344x "Hilfreich" 15110x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 22.10.2017 2017-10-22| Aktualisiert am
22.10.2017
Besucht am 22.09.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Die Rückfahrt von Oberwesel führte uns über Rhaunen. Hier eröffnete vor einigen Monaten Müslüm (hoffentlich so richtig geschrieben) das Sarici.
Erst 2016 eröffnete der erfahrene türkische Gastronom in Idar-Oberstein die „Pizzeria auf der Hohl“. Daher kennen wir uns. Müslüm baute das Geschäft auf, nun hat sein Neffe die Pizzeria übernommen. Wir sind hier gerne Gast.
Rhaunen liegt für uns nicht gerade um die Ecke. Aber auf dieser Rückfahrt und zum Abendessen passte es prima.
Es gibt mehrere kostenfreie Parkgelegenheiten direkt an dem schönen historischen Fachwerkgebäude in dem sich das Sarici befindet.
Reserviert hatten wir nicht. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich, wir durften uns am frühen Abend einen Tisch aussuchen. Die Karten wurden gereicht und ich fragte, ob Müslum denn auch da sei. Dies wurde bejaht und sie rief unseren alten Bekannten herbei. Ja, der hat sich richtig gefreut, dass wir ihn im neuen Restaurant besuchen!
Das Restaurant ist wohl frisch renoviert und gepflegt. Auf jedem Tisch standen frische Blumen.
Alles sauber und gepflegt inklusive Toiletten. Um auf der großen überdachten Außenterrasse zu sitzen war es leider doch zu kühl. Es gibt noch einen Nebenraum in dem wohl geraucht werden darf.
Die Speisekarte ist nahezu identisch mit der Pizzeria in Idar-Oberstein.
Wir bestellten 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l und 2 Gläser trockenen Riesling. Hier wird ein ordentlicher Naheriesling der Winzergenossenschaft Meddersheim angeboten. Ein deutlicher Vorteil zu vielen anderen italienischen Restaurants in denen die offenen italienischen Weine oft richtig schlecht sind.
Wir entschieden uns beide für den gemischten Salat mit Weichkäse und Oliven, € 5,50 in der „kleinen“ Ausführung. Wie wir aus Idar-Oberstein wissen, ist dieser Salat gar nicht so klein. Gemischter Salat
Wir wurden nicht enttäuscht. Frische Zutaten mit einer guten Portion Feldsalat, leichtes Joghurtdressing (vermutlich nicht hausgemacht). Dazu gibt es auch hier ofenfrische Pizzabrötchen und hausgemachte Kräuterbutter. Pizzabrötchen mit Kräuterbutter
Danach sollte es für uns beide Pizza (Größe „normal“ = 28 cm) sein.
Für mich die Pizza „Spinaci“ mit Spinat und Knoblauch - € 7,50. Mein Mann wählte die „Capricciosa“ mit Salami, Schinken, Artischocken, Zwiebeln und Oliven - € 8,00. Ergänzt hat der seine Pizza mit Knoblauch, damit wir uns später noch riechen können. Außerdem bat er darum, die Salami in die würzige türkische Sucukwurst zu tauschen.
Dampfend heiß wurden die Pizze vom Chef serviert und ein guter Appetit gewünscht. Den hatten wir und ließen es uns schmecken! Luftiger Teig, außen schön knusprig, gute Würzung - dass passt. Pizza Spinaci Pizza Capricciosa
Die Deutschkenntnisse der Servicemitarbeiterin sind noch nicht ganz gefestigt. Bei dem gewünschten Tausch der Wurst merkten wir schon, dass dies schwierig war für sie. Also bekam mein Mann auf seiner Pizza Schinken, Sucuk UND Salami. Und viel frischen Knoblauch, das hatte schon mal funktioniert.
Nach dem Essen fand sich noch Zeit für einen Plausch mit Müslüm. 2 Espresso gab es von ihm dazu. Er ist sehr zufrieden mit seinem neuen Restaurant. Teilweise war so viel los, dass die Arbeit kaum zu schaffen war. Auch er hatte zu kämpfen zuverlässiges Servicepersonal zu finden.
Wenn uns der Weg mal wieder Richtung Rhaunen führt, kommen wir gerne wieder vorbei!
Die Rückfahrt von Oberwesel führte uns über Rhaunen. Hier eröffnete vor einigen Monaten Müslüm (hoffentlich so richtig geschrieben) das Sarici.
Erst 2016 eröffnete der erfahrene türkische Gastronom in Idar-Oberstein die „Pizzeria auf der Hohl“. Daher kennen wir uns. Müslüm baute das Geschäft auf, nun hat sein Neffe die Pizzeria übernommen. Wir sind hier gerne Gast.
Rhaunen liegt für uns nicht gerade um die Ecke. Aber auf dieser Rückfahrt und zum Abendessen passte es prima.
Es gibt mehrere kostenfreie Parkgelegenheiten direkt an dem schönen... mehr lesen
4.0 stars -
"Gelungener Überraschungsbesuch!" PetraIODie Rückfahrt von Oberwesel führte uns über Rhaunen. Hier eröffnete vor einigen Monaten Müslüm (hoffentlich so richtig geschrieben) das Sarici.
Erst 2016 eröffnete der erfahrene türkische Gastronom in Idar-Oberstein die „Pizzeria auf der Hohl“. Daher kennen wir uns. Müslüm baute das Geschäft auf, nun hat sein Neffe die Pizzeria übernommen. Wir sind hier gerne Gast.
Rhaunen liegt für uns nicht gerade um die Ecke. Aber auf dieser Rückfahrt und zum Abendessen passte es prima.
Es gibt mehrere kostenfreie Parkgelegenheiten direkt an dem schönen
Geschrieben am 17.10.2017 2017-10-17| Aktualisiert am
17.10.2017
Besucht am 22.09.20172 Personen
Unser zweiter Besuch im Günderodehaus. Unser letzter Besuch vor fast genau 5 Jahren, da war das Wetter allerdings nicht zum draußen sitzen.
Ein gut gelauntes Service-Team begrüßte uns. Das Haus stand lange unter der Leitung der erfahrenen Gastronomin Elke Bolland (BollAnts Vital-Resort, Bad Sobernheim). Inzwischen hat ihre Schwester, Frau Litz, die Leitung des Günderodehauses übernommen.
Die Sonne legte zwar gerade eine Pause ein, draußen sitzen konnten wir aber.
Die ehemalige Filmkulisse der "Heimat" Filme von Edgar Reitz lädt zum Verweilen ein. Die über 200 Jahre alte Fachwerkruine stammte aus dem Hunsrück und wurde eigens für die Dreharbeiten abgetragen und neu, oberhalb von Oberwesel, neu aufgebaut und restauriert. .
Glück für das Haus und für die zahlreichen Besucher. Denn nun steht es wohl an einem der schönsten Plätze des Mittelrheintals mit weitläufigem Panoramablick. Wurde so vor dem endgültigen Verfall gerettet. Eigentlich sollte es nach dem Dreh wieder abgebaut werden, Dank einer Privatinitiative (Fam. Bolland?) darf es weiter bestehen.
Parkplätze findet man oberhalb des Hauses. .
Mit wenigen Schritten ist man am Günderodehaus und seiner schön gestalteten Außenanlage mit vielen lauschigen Sitzgelegenheiten, z. B. unter der riesigen Kastanie .
oder einem kleinen Pavillon. .
Innen ist es gemütlich und geschmackvoll eingerichtet, farbenfroher als bei unserem letzten Besuch. .
Im ersten Obergeschoss können die Räume mit Bildern und Hinweisen zu den Filmaufnahmen besichtigt werden. Im 1. OG
Die gepflegten Toiletten wurden inzwischen neu, auf der Rückseite des Hauses, angebaut.
Wir nahmen auf der Terrasse am Haus Platz, diese gab es vor 5 Jahren noch nicht.
Im Haus und auf der Terrasse wurde bedient. In der weitläufigen Gartenlandschaft ist Selbstbedienung angesagt.
Pünktlich zu Kaffee und Kuchen trafen wir ein. Die Kuchentheke mit Blechkuchen bestückt. Neben Kuchen wird auch eine schöne Auswahl frischer hunsrücker Speisen angeboten.
Mein Mann entschied sich für Kaffee mit einem Stück frischem Apfelkuchen, natürlich mit Sahne. Er war sehr zufrieden. Frischer Apfelkuchen
Ich genoss den tollen Rheinblick bei einem ausgezeichneten Glas Oberweseler Spätburgunder Rosé vom VDP Weingut Lanius-Knab, 0,2 l.
Der Wein war so gut, dass wir dem Weingut noch einen Besuch abstatteten und eine Weinauswahl für die Weinprobe zu Hause Platz im Kofferraum fand.
Hierher kommen wir immer wieder gerne! Ein Platz zum Wohlfühlen und Entspannen.
Unser zweiter Besuch im Günderodehaus. Unser letzter Besuch vor fast genau 5 Jahren, da war das Wetter allerdings nicht zum draußen sitzen.
Ein gut gelauntes Service-Team begrüßte uns. Das Haus stand lange unter der Leitung der erfahrenen Gastronomin Elke Bolland (BollAnts Vital-Resort, Bad Sobernheim). Inzwischen hat ihre Schwester, Frau Litz, die Leitung des Günderodehauses übernommen.
Die Sonne legte zwar gerade eine Pause ein, draußen sitzen konnten wir aber.
Die ehemalige Filmkulisse der "Heimat" Filme von Edgar Reitz lädt zum Verweilen ein.... mehr lesen
4.5 stars -
"Ein top Ausflugsziel – nicht nur für „Heimat-Fans“." PetraIOUnser zweiter Besuch im Günderodehaus. Unser letzter Besuch vor fast genau 5 Jahren, da war das Wetter allerdings nicht zum draußen sitzen.
Ein gut gelauntes Service-Team begrüßte uns. Das Haus stand lange unter der Leitung der erfahrenen Gastronomin Elke Bolland (BollAnts Vital-Resort, Bad Sobernheim). Inzwischen hat ihre Schwester, Frau Litz, die Leitung des Günderodehauses übernommen.
Die Sonne legte zwar gerade eine Pause ein, draußen sitzen konnten wir aber.
Die ehemalige Filmkulisse der "Heimat" Filme von Edgar Reitz lädt zum Verweilen ein.
Geschrieben am 16.10.2017 2017-10-16| Aktualisiert am
26.10.2023
Besucht am 22.09.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 66 EUR
…Weil die Mädel so lustig
und die Burschen so durstig
darum ist es am Rhein so schön!
Dies sang wohl unter anderem schon Peter Alexander.
Ein freier Tag und mein Mann hatte einen Schönwetter-Ausflugsplan. Mir war schon klar, dass wohl eine Burg im Plan enthalten war.
Die Fahrt ging Richtung Rhein. Die Schönburg empfing uns bei strahlendem Sonnenschein. Kostenfreie Parkplätze gibt es vor der Burganlage. .
Wir sahen uns erst einmal die Anlage der Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert an. Von hier oben hat man einen tollen Blick auf den Rhein und Oberwesel. Es gibt auch einen romantisch, über verschiedene Ebenen, angelegten Burggarten. Leider war dieser nicht geöffnet oder wir haben nicht den richtigen Zugang gefunden. .
Ein Museum und der Hotel-Restaurantbetrieb „Auf Schönburg“ wurden gut in die historischen Mauern eingebunden.
Der Hoteleingang liegt direkt neben der Burgkapelle. Links Kapelle, rechts Restauranteingang
Über eine Treppe gelangt man zum Restaurant und auch ins Hotel. .
Dort wurden wir freundlich begrüßt.
Wir wurden freundlich nach draußen begleitet , bei diesem Wetter wollten wir gerne in der Mittagssonne sitzen. Es gibt auf verschiedenen Ebenen, etwas verwinkelt, sehr schöne Sitzgelegenheiten. Windgeschützt, schattig oder sonnig – die Qual der Wahl. Geschützter Innenhof
Wir fanden einen schönen Platz mit direktem Rheinblick. Bester Platz!
Die Burgpfalz Kaub, mitten im Rhein gelegen, konnten wir von hier gut erkennen. Blick auf die Pfalz Kaub im Rhein
Für Freitagmittag war die Terrasse gut, aber überschaubar, besucht. Junge Mitarbeiter/innen kümmerten sich sehr aufmerksam um die Gäste.
Die Karten wurden uns geöffnet gereicht und erste Getränkewünsche abgefragt.
Die gehobene Speisekarte machte Lust auf mindestens 3 Gänge. Aber unser Frühstück war noch gar nicht so lange her, daher verzichteten wir auf eine Vorspeise.
Wir bestellten eine Flasche Mineralwasser, Taunusquelle, 0,75 l - € 5,80. Das Wasser wurde im Kühler serviert, sehr aufmerksam.
Dazu wählten wir beide den 2015 Oberweseler Schloss Schönburg, Riesling, Q.b.A., trocken 0,2l - € 5,60. Ein überzeugender, fruchtiger Riesling vom Weingut Goswin Lambrich. Wir waren sehr zufrieden mit unserer Wahl.
Mein Mann wählte einen leichten Mittagssnack (von der Vorspeisenkarte): Spätsommersalate mit gebratenen Riesengarnelen und Grapefruitdressing € 15,50
Mir fiel die Wahl gar nicht leicht. Aber die Calamaris mit Sepia-Risotto gefüllt an Safransauce und Trockentomaten - € 23,50 sollten es dann als Hauptgericht sein.
Zu unserer Überraschung wurde kurze Zeit später ein Küchengruß serviert. Damit rechneten wir bei unserer kleinen Bestellung gar nicht.
Eine kleine Brotauswahl aus 3 Sorten frischem Brot, darunter ein Brot vom örtlichen Bäcker mit Anis. Dieses Brot wird in der Regel nur für die Schönburg gebacken oder auf Bestellung (wie wir später beim Brotkauf in dieser Bäckerei erfuhren). Dazu gab es Butter. Mehr brauchte das tolle Brot nicht. .
Es folgte eine zweite Überraschung: Blattspinat mit Trüffelöl und einem kross gebratenen Wachtelei! Wer sich hier nicht als Gast willkommen fühlt, dem ist nicht zu helfen. Wachtelspiegelei auf getrüffeltem Spinat
Ein ganz toller Küchengrüß, zumal ich alle 3 Zutaten sehr gerne mag.
Nach angenehmer Wartezeit wurde dann unsere Hauptspeisen serviert.
Mein Mann erhielt eine frische Blattsalatmischung mit 3 großen, perfekt glasig gebratenen Garnelen. Spätsommersalate mit gebratenen Riesengarnelen
Begeistert war er von dem erfrischenden Grapefruitdressing. Garniert war der Teller mit frischem Dill und Grapefruitfilets.
Mein Gericht wurde farbenprächtig auf einem gut vorgewärmten Teller serviert. Der Calmar dekorativ angeschnitten und schön zart. Gefüllt und zusätzlich mit dem schwarzen Sepiarisotto angerichtet. Calamaris mit Sepia-Risotto
Die Safransauce farbintensiv, schön aufgeschäumt und geschmacklich glücklicherweise mit Safran nicht übertrieben (dann tendiert der Geschmack schnell ins „Seifige).
Die Servicemitarbeiter waren immer zu Stelle, auch wurde zwischendurch nachgefragt, ob alles recht ist.
Wir waren rundum zufrieden und die gewählte Vorspeise meines Mannes hatte das Ziel = Appetitanreger erreicht.
Die aufmerksame Mitarbeiterin fragte, ob die Dessertkarte gewünscht sei. Aber gerne!
Also wählte mein Mann: Mousse von weißer Schokolade, Himbeerragout und hausgemachtes Cassissorbet € 8,50.
Ein komplettes Dessert war mir zu viel. Aber bei einem Dessert stand unter anderem hausgemachtes Rieslingbuttereis. Ich fragte nach, ob ich vielleicht nur 1 Bällchen von diesem Eis haben könnte. Dies wurde sofort bejaht, kein Problem.
Mein Eisbällchen wurde ganz und gar nicht lieblos serviert. Rieslingbuttereis
Etwas Krokantstreusel, 1 Physalis und ein Zweig rote Johannisbeeren. € 1,70 fanden sich hierfür auf dem Rechnungsbeleg – das ist mehr als fair!
Bezahlen per EC war natürlich hier mit Hotelbetrieb kein Problem.
Die Schönburg ist nicht nur äußerlich sehenswert. Im Restaurantbereich fühlt man sich schnell um Jahrhunderte zurück versetzt. Das Restaurant erstreckt sich über mehrere Räume die stimmig eingerichtet sind.
Alles top gepflegt bis zu den Toiletten.
Das Waschbecken verdient eine besondere Erwähnung.
Ein draller Bursche war so freundlich mir frisches Wasser zum Händewaschen zu reichen. Stilvoll Hände waschen
Aber um ein Handtuch musste ich mich selbst bemühen.
Wir werden sicherlich sehr gerne wieder kommen. Das war ein perfekter erster Eindruck und beim nächsten Besuch würden wir gerne eine Übernachtung „Auf Schönburg“ mit einplanen!
…Weil die Mädel so lustig
und die Burschen so durstig
darum ist es am Rhein so schön!
Dies sang wohl unter anderem schon Peter Alexander.
Ein freier Tag und mein Mann hatte einen Schönwetter-Ausflugsplan. Mir war schon klar, dass wohl eine Burg im Plan enthalten war.
Die Fahrt ging Richtung Rhein. Die Schönburg empfing uns bei strahlendem Sonnenschein. Kostenfreie Parkplätze gibt es vor der Burganlage.
Wir sahen uns erst einmal die Anlage der Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert an. Von hier oben hat man... mehr lesen
Burghotel Auf Schönburg
Burghotel Auf Schönburg€-€€€Restaurant, Weinstube, Hotel, Ausflugsziel0674493930Schönburg, 55430 Oberwesel
4.5 stars -
"Warum ist es am Rhein so schön, so schön? …" PetraIO…Weil die Mädel so lustig
und die Burschen so durstig
darum ist es am Rhein so schön!
Dies sang wohl unter anderem schon Peter Alexander.
Ein freier Tag und mein Mann hatte einen Schönwetter-Ausflugsplan. Mir war schon klar, dass wohl eine Burg im Plan enthalten war.
Die Fahrt ging Richtung Rhein. Die Schönburg empfing uns bei strahlendem Sonnenschein. Kostenfreie Parkplätze gibt es vor der Burganlage.
Wir sahen uns erst einmal die Anlage der Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert an. Von hier oben hat man
Geschrieben am 08.10.2017 2017-10-08| Aktualisiert am
10.10.2017
Besucht am 16.09.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 160 EUR
Unser erster Besuch nach dem überraschenden Tod von Frau Liller sen. 2015.
Wir wussten schon vorher: Es wird uns etwas fehlen. Denn Frau Lillers freundliche und ruhige Persönlichkeit war etwas ganz Besonderes. Ganz abgesehen von ihren Kräuterkenntnissen.
Bei unserem ersten Besuch begrüßte Sie uns am Eingang mit einem herzlichen „Willkommen zu Hause“. Diese Begrüßung werde ich nie vergessen.
Nun stöberte ich mal wieder auf Lillers Homepage – die Karte wechselt stetig und ist so immer sehr saisonal. Die Verwendung von Wildkräutern ist das Markenzeichen der Küche und so genau meine Wellenlänge.
Die Herbstlichen Genüsse machten Appetit und so reservierte ich kurzentschlossen telefonisch bei Herrn Liller.
Die Einfahrt zur Schlossmühle aus dem 17. Jahrhundert darf man nicht verpassen. Dicht bewaldet ist die Landstraße, abends ist die Einfahrt durch Laternen beleuchtet. Ein geschotterter Weg führt zu Mühle, Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Die Kennzeichen der parkenden Gäste zeigen: Regionale Genüsse ziehen überregionale Gäste an. Die Kennzeichen der Gäste reichten von Frankfurt, Wuppertal, Essen bis nach Luxemburg. Das Restaurant / Hotel war also schon gut besucht.
Wir wurden freundlich von Frau Liller (die Schwiegertochter des Hauses) begrüßt und durften noch zwischen zwei Tischen wählen. Wir entschieden uns wieder für einen kleinen Tisch im „Mühlengraben“, die unterste Ebene des Restaurants. In diesem abgeteilten Soutterain stand vermutlich früher ein Mühlrad. Mit kleinen Fensternischen ist es etwas eng, aber auch sehr gemütlich. Die Tische fein im Landhausstil eingedeckt.
Handbestickte Decken, Stoffservietten, Kerze und vielleicht etwas viel Deko drumherum. Blick von der untersten Restaurantebene durchs Mühlrad
Hier übernahm den Service die jüngste Dame des Hauses, Frau Lillers Enkelin.
Herr Liller sen. und sein Sohn wirken noch immer gemeinsam und routiniert in der Küche. Hier kann ich nur die Facebookseite (https://www.facebook.com/HistorischeSchlossmuehle) empfehlen, sie bietet tolle Einblicke in die ideenreiche Küche!
Wir nahmen Platz und Frau ("Fräulein") Liller reichte uns die Karte und empfahl als Aperitif „Hunsrücker Sonne im Glas: Hausgemachter Holunderbeerensaft aufgefüllt mit trockenem Mosel-Riesling-Sekt“.
Wir bestellten lieber den Riesling-Sekt pur - € 7,20, dazu eine Flasche Schwollener Mineralwasser, 0,75 l - € 4,90.
Die restliche Bestellung nahm Frau Liller gleich per Gedächtnisprotokoll auf, samt Sonderwünschen.
Mein Mann entschied sich für das 3-Gang „wählerische Menü“ - € 37,00 (zur vollständigen Anzeige des Menüs bitte die Bilder anclicken).
mit Gartensalat-Suppe und Forellenklößchen und Garnelen.
Dieses ergänzte er mit dem Zwischengang Räucherlachs auf Kartoffelrösti - € 15,30.
Bei mir musste es das volle 6-Gang-Programm sein, denn das Menü „Herbstimpressionen“ - € 69,00
traf genau meinen Geschmack. Ich bat lediglich statt des Rumpsteaks um ein Wildgericht nach Wahl des Kochs.
Jetzt waren wir gespannt auf unseren Abend. Frau Liller brachte versehentlich doch den Sekt mit Holunder. Ich durfte probieren. Sicherlich fein, aber doch nicht unser Geschmack. So bekamen wir selbstverständlich den Aperitif auf den gewünschten Sekt pur getauscht. prickelnder Aperitif
Als kleinen Gruß gab es 2 Sorten frisches Brot, Butter, Kräuterquark und Frischkäse. Küchengruß
Sehr schmackhaft, aber wir waren zurückhaltend um unser Menü zu schaffen.
Unsere Suppen dann wieder für uns gemeinsam. Wie vermutet, konnte mein Mann nicht so richtig auf die Gartensalatsuppe zu grün. Gartensalat-Suppe Kürbissuppe
Ich tauschte sehr gerne mit ihm. Die Kürbissuppe mit gerösteten Kürbiskernen ohne Tadel, aber die bekommt man oft oder macht sie selbst. Eine Gartensalatsuppe ist selten und schmeckte mir ausgezeichnet.
Für den weiteren Abend hielten wir uns an die aktuelle Weinempfehlung des Hauses: 2016er Cuvée Blanc fruchtig-spritzige Sommerkomposition Weingut Peter Klas/Osann, Monzel (Mosel). Mit dieser Empfehlung für fairen € 19,00 – 0,75 l waren wir rundum zufrieden.
Es folgten für uns beide der Räucherlachs, garniert mit einem Gierschblatt, auf einem perfekten hausgemachten Rösti. Vom Rösti war durch die großzügige Lachsportion nichts zu sehen, aber zu schmecken. Räucherlachs auf Kartoffelrösti mit süß - sauer marinierten Kürbiswürfelchen
Die marinierten Kürbiswürfelchen passten herbstlich gut. Ein Kräuterlein darf hier auf keinem Teller fehlen. Dies ist wohl die Signatur der Küche.
Dann wurde meine Gaumenerfrischung serviert. Und richtig aufmerksam und nett vom Haus: Mein Mann bekam das erfrischende Johannisbeersorbet mit Sekt, ohne Berechnung, auch serviert. Gaumenerfrischung
So musste er nicht zuschauen und wir waren gleichauf in der Menüfolge.
Nach passender Wartezeit wurden unsere Hauptspeisen auf gut vorgewärmten Tellern serviert. Die Beilagen, Spätzle und Kartoffeln, im separaten Schälchen.
Die Teller konnten sich sehen lassen und die Portionen auch!
Mein Mann war begeistert von den luftigen Forellenklößchen, die Garnelen auf den Punkt. Forellenklößchen & gebratene Riesengarnelen
Das zarte Fenchelgemüse passte sehr gut und der Estragon-Brenneselschaum war wieder einmal eine Spezialität der heimischen Kräuterküche.
Statt des Rumpsteaks hatte die Küche für mich als gewünschtes Wildgericht entschieden: Zweierlei vom Soonwälder Rehbock mit Holunderjus, dazu Eierspätzle und Wirsing-Gemüse. Zweierlei vom Soonwälder Rehbock
Zweilerlei vom Rehrücken: Einmal rosa gebraten und wunderbar zart, die zweite Variante als Ragout. Dies war mir leider viel zu säuerlich abgeschmeckt, vom Fleisch aber tadellos.Genau wie die Beilagen.
Mein Mann hatte Angst um sein Dessert. Daher blieben Kartöffelchen und schweren Herzens 2 Forellenklößchen übrig. Da diese sehr zart und mild gewürzt waren, baten wir darum, diese unseren Katern mitnehmen zu können. Das war kein Problem und die Klößchen wirklich zu schade zum "entsorgen".
Wir baten um eine längere Pause um den krönenden Abschluß genießen zu können. Frau Liller fragte zwischendurch, ob es weiter gehen darf.
Unsere Dessert waren schlichtweg klasse! Auf das Federweißer-Eis war ich sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht. Wunderbar cremig, der Federweißer gut zu schmecken. Schön angerichtet in der frischen Haselnuss-Hippe. Federweiser - Eiscreme in der Haselnuss - Hippe
Die junge Frau Liller umsorgte uns sehr aufmerksam und freundlich. Sie konnte gut Auskunft geben, auch die Frage ob alles recht ist, fehlte nie. In einigen Jahren, und mit etwas mehr Selbstsicherheit, wird sie vielleicht in die Fußstampfen ihrer Großmutter treten.
Das Restaurant ist sehr gepflegt und zum Wohlfühlen. Toiletten einwandfrei. Bei den Herren recht eng, dem historischen Gebäude geschuldet. Bei den Damen im 1. OG neben der Rezeption des Hotelbereiches geht es geräumiger zu. Alles sehr sauber. Gehbehindertengerecht ist das Haus nicht.
Handwerklich einwandfreie, natürliche Frischeküche wird hier geboten.
Kreativ und ohne „Firlefanz“. Hierher kommen wir immer wieder gerne.
Leider haben wir es bisher nie geschafft, im Sommer in dem wildromantischen Garten zu sitzen! Blick in den Garten
Und unsere Kater, wenig fotogen, aber mit Silbertablett, fanden unser Mitbringsel eine gerechte Entschädigung für ihren langweiligen Abend zu Hause. Simba + Balu mit dem Forellenklößchen-Mitbringsel
Unser erster Besuch nach dem überraschenden Tod von Frau Liller sen. 2015.
Wir wussten schon vorher: Es wird uns etwas fehlen. Denn Frau Lillers freundliche und ruhige Persönlichkeit war etwas ganz Besonderes. Ganz abgesehen von ihren Kräuterkenntnissen.
Bei unserem ersten Besuch begrüßte Sie uns am Eingang mit einem herzlichen „Willkommen zu Hause“. Diese Begrüßung werde ich nie vergessen.
Nun stöberte ich mal wieder auf Lillers Homepage – die Karte wechselt stetig und ist so immer sehr saisonal. Die Verwendung von Wildkräutern ist das... mehr lesen
Historische Schlossmühle
Historische Schlossmühle€-€€€Restaurant065434041An der Landstr. 190, 55483 Horbruch
4.5 stars -
"Ein toller Abend – aber Frau Liller senior fehlte uns!" PetraIOUnser erster Besuch nach dem überraschenden Tod von Frau Liller sen. 2015.
Wir wussten schon vorher: Es wird uns etwas fehlen. Denn Frau Lillers freundliche und ruhige Persönlichkeit war etwas ganz Besonderes. Ganz abgesehen von ihren Kräuterkenntnissen.
Bei unserem ersten Besuch begrüßte Sie uns am Eingang mit einem herzlichen „Willkommen zu Hause“. Diese Begrüßung werde ich nie vergessen.
Nun stöberte ich mal wieder auf Lillers Homepage – die Karte wechselt stetig und ist so immer sehr saisonal. Die Verwendung von Wildkräutern ist das
Im Mai 2016 brannte die Kultkneipe Hannenfass völlig aus – und ich war sehr betroffen. Das Hannenfass gehört einfach zu Kaiserslautern, ich war hier gerne Gast.
Es blieb nur der Abriss des historischen Fachwerkhauses. Aber: Wie vergangene Woche feststellen konnten: Kult lebt weiter! Fass-Eingang der Lounge
Direkt gegenüber wurde die Hannenfass-Lounge im 1. Stock des gegenüberliegenden Gebäudes eröffnet. Sogar mit halbrunder Außenterrasse. Die Hannen-Lounge im 1. OG
Wohl vorübergehend, daher lege ich die Lounge nicht neu an.
Und gegenüber am alten Hannenfass-Platz? Selbst im Abriss“Hohlraum“ feierte das Hannenfass mit seinen treuen Gästen mit Bierwagen und Festzeltgarnituren. Die Baustelle ist mit Sichtschutzzäunen zur Zeit noch abgeriegelt. Die Baustelle des abgebrannten Hannenfass
Inzwischen steht der, ans Stadtbild angepasste, Rohbau schon wieder. Optisch sehr schön an das, leider abgebrannte, Gebäude erinnernd.
Die Lounge haben wir vergangenen Samstag nicht besucht. Spätestens wenn das Hannenfass am alten Platz neu eröffnet, werde ich ein kühles Alt (wenn auch kein Schumacher) als gebürtige Düsseldorferin auf sein Wohl trinken!
Im Mai 2016 brannte die Kultkneipe Hannenfass völlig aus – und ich war sehr betroffen. Das Hannenfass gehört einfach zu Kaiserslautern, ich war hier gerne Gast.
Es blieb nur der Abriss des historischen Fachwerkhauses. Aber: Wie vergangene Woche feststellen konnten: Kult lebt weiter!
Direkt gegenüber wurde die Hannenfass-Lounge im 1. Stock des gegenüberliegenden Gebäudes eröffnet. Sogar mit halbrunder Außenterrasse.
Wohl vorübergehend, daher lege ich die Lounge nicht neu an.
Und gegenüber am alten Hannenfass-Platz? Selbst im Abriss“Hohlraum“ feierte das Hannenfass mit seinen treuen... mehr lesen
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"Abgebrannt: Ja. Aufgeben: NEIN!" PetraIOIm Mai 2016 brannte die Kultkneipe Hannenfass völlig aus – und ich war sehr betroffen. Das Hannenfass gehört einfach zu Kaiserslautern, ich war hier gerne Gast.
Es blieb nur der Abriss des historischen Fachwerkhauses. Aber: Wie vergangene Woche feststellen konnten: Kult lebt weiter!
Direkt gegenüber wurde die Hannenfass-Lounge im 1. Stock des gegenüberliegenden Gebäudes eröffnet. Sogar mit halbrunder Außenterrasse.
Wohl vorübergehend, daher lege ich die Lounge nicht neu an.
Und gegenüber am alten Hannenfass-Platz? Selbst im Abriss“Hohlraum“ feierte das Hannenfass mit seinen treuen
Geschrieben am 04.10.2017 2017-10-04| Aktualisiert am
05.10.2017
Besucht am 12.09.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 52 EUR
In Kaiserslautern kenne ich mich ein wenig aus. Aber es gibt immer wieder neue Tipps. Und alte Tipps.
Ich erinnerte mich an Saarschmeckers Beitrag zum Cardinale von 2015. „Gefuchs“ hat mich beim Lesen dieser Bewertung, dass ich dieses Ristorante zuvor noch nie bemerkte. Ging ich doch vor (zugegeben vielen) Jahren fast gegenüber in die verhasst-spießige Berufsschule.
Zentral und dennoch versteckt in der Nähe des Pfalztheaters gelegen. Unser Auto stand in der Nähe ab 19.00 Uhr kostenfrei, also versuchten wir ohne Reservierung unser Glück im „Cardinale“.
Im begrünten Innenhof konnten wir leider nicht mehr sitzen, der Sommer ist leider vorbei. Vor dem Restauranteingang schon die aktuellen Empfehlungen. „Spaghetti mit Trüffeln“ und auch „Frische Muscheln“. Schon jetzt die Qual der Wahl! Eingangsbereich
Wenige Stufen geht es abwärts zum Restaurant. Das historische Gebäude hat Kriege überstanden. Das heutige Gebäude stellt den Rest einer Hofanlage mit Wirtschaftsgebäuden dar. So ist alles etwas verwinkelt und stahlt Wärme aus.
Eine sehr junge Mitarbeiterin begrüßte uns mit strahlendem Lächeln. Für einen Dienstagabend war das Restaurant bereits sehr gut besucht. Wir bekamen zum Glück noch einen schön eingedecken Tisch im Gewölbekeller. Reservieren dürfte kein Fehler sein.
Die Karten wurden gleich gereicht, die Tagesempfehlungen waren hier nochmals an einer großen Wandtafel angeschrieben.
Wir bestellten eine Flasche Mineralwasser, San Pellegrino, 0,75 l - € 5,50.
Die Speisekarte bietet Pizza, Pasta und italienische Klassiker. Wir waren uns schnell einig:
Die Spaghetti mit Trüffeln - € 16,90 sollten es für uns beide sein.
Ein kleiner Vorspeisensalat stand nicht auf der Karte, aber die quirlige Mitarbeiterin versicherte, dieser sei kein Problem. Das gewünschte Dressing wurde abgefragt.
Mineralwasser wurde sofort und die kleinen Salate, wie gewünscht mit Balsamicodressing, wurden kurze Zeit später serviert. Frische Zutaten, gutes Dressing, dazu noch frisch aufgeschnittenes (mit Stoffserviette gehalten) Ciabatta. Der Beilagensalat fand sich auf unserem Rechnungsbeleg mit sehr fairen € 2,90. frischer Beilagensalat
Es ging sehr lebhaft zu an diesem Abend und ich rätselte über das Alter unserer jungen Servicemitarbeiterin. Konnte sie schon 18 sein? Jedenfalls verfügte sie über ein gut portioniertes Gastrogen, den nicht nur Freundlichkeit, sondern mitreißende Fröhlich- und Herzlichkeit sprühten aus ihr hervor. Auch bei den anderen Gästen. Unterstützt wurde sie vom Chef des Hauses.
Zwischendurch bestellten wir noch ein Gründels alkoholfrei, 0,33 l - € 2,50 und Frascati, 0,25 l - € 4,20.
Er servierte unsere Pasta mit frisch gehobeltem schwarzen Trüffel. Nicht der hochpreisigste Trüffel (nicht anders erwartet), ich vermute Burgundertrüffel. Die Portion gut bemessen und im tiefen, vorgewärmten Teller serviert. Reichlich Trüffel und was ich hoch anrechne: Hier wurde nicht mit Trüffelöl oder Trüffelbutter nachgeholfen. Es schmeckte pur und gut, Parmesan dazu. Schlicht und überzeugend. Nicht nur als Deko obenauf noch ein Knusperchip. Spaghetti mit frischen Trüffeln
Wir waren sehr zufrieden mit unserer Wahl, unserem Abend, waren gut umsorgt. Die Frage ob alles Recht ist fehlte weder beim kleinen Salat noch bei der Pasta. Trotz voll besetztem Restaurant war die Akustik angenehm und nicht zu laut.
Zahlen dann beim ebenfalls freundlichen Chef Herrn Shala. EC-Zahlung an der Theke problemlos.
Zu den gepflegten und sauberen Toiletten geht es über eine Treppe ins Obergeschoss, behindertengerecht ist hier nur der schöne Biergarten im Innenhof.
Für die Fotos bitte ich um Entschuldigung. Mein Handy zu Hause vergessen, musste die Handykamera meines Co-Geniessers her halten. Die kann wirklich nix... Die Speisen sahen besser aus!
Nächstes Mal? Ja, gerne. Und sicherlich mal im schönen ruhigen Innenhof.
In Kaiserslautern kenne ich mich ein wenig aus. Aber es gibt immer wieder neue Tipps. Und alte Tipps.
Ich erinnerte mich an Saarschmeckers Beitrag zum Cardinale von 2015. „Gefuchs“ hat mich beim Lesen dieser Bewertung, dass ich dieses Ristorante zuvor noch nie bemerkte. Ging ich doch vor (zugegeben vielen) Jahren fast gegenüber in die verhasst-spießige Berufsschule.
Zentral und dennoch versteckt in der Nähe des Pfalztheaters gelegen. Unser Auto stand in der Nähe ab 19.00 Uhr kostenfrei, also versuchten wir ohne Reservierung... mehr lesen
4.0 stars -
"Eine gute Empfehlung über GastroGuide" PetraIO
In Kaiserslautern kenne ich mich ein wenig aus. Aber es gibt immer wieder neue Tipps. Und alte Tipps.
Ich erinnerte mich an Saarschmeckers Beitrag zum Cardinale von 2015. „Gefuchs“ hat mich beim Lesen dieser Bewertung, dass ich dieses Ristorante zuvor noch nie bemerkte. Ging ich doch vor (zugegeben vielen) Jahren fast gegenüber in die verhasst-spießige Berufsschule.
Zentral und dennoch versteckt in der Nähe des Pfalztheaters gelegen. Unser Auto stand in der Nähe ab 19.00 Uhr kostenfrei, also versuchten wir ohne Reservierung
Besucht am 12.09.2017Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 36 EUR
Urlaub, schönes Wetter und noch was in Kaiserslautern zu erledigen. Wir planten unseren Start in Kaiserslautern mit einem leichtes Mittagsmahl.
Das Ayame besuchten wir zum ersten Mal vor 3 Jahren. Es liegt in der ehemaligen JVA Kaiserslautern, diese wurde vor einigen Jahren umgewandelt in das Hotel Alcatraz. Ein japanisches Restaurant passt hier gut, denn der japanische Garten grenzt direkt an das Gebäude.
Wir parkten kostenfrei im Innenhof. Schlichter Hoteleingang, nur versteckte Hinweise auf das Restaurant
Der Weg zum kleinen Restaurant führt an der Rezeption vorbei.
Um 13.45 Uhr betraten wir das kleine Restaurant mit wenigen Sitzplätzen und hofften, noch Platz nehmen zu dürfen. Bis 14.00 Uhr ist geöffnet. Eine Langzeitbaustelle auf dem Weg nach Kaiserslautern zwang uns zu einem recht großen Umweg.
Wir waren die einzigen Gäste, wurden von einem jungen Mann herzlich begrüßt. Unsere Frage, ob wir noch etwas zu essen bekommen wurde freundlich bejaht.
Wir nahmen also in dem kleinen, japanisch schlichten, Gastraum Platz und bekamen die Speisekarte gereicht. Optisch hatte sich hier seit unserem letzten Besuch nicht viel verändert. Alles ist sauber und gepflegt, blanke Tische. Tageslicht erhellt den Raum nur doch Oberlichter. Leider kann man also nicht ins Freie schauen. .
Die Speisekarte überraschte mich. Sie war teilweise handgeschrieben und so ganz anders als in meiner Erinnerung.
Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit entschieden wir uns sehr schnell für: 2 große Mineralwasser - € 2,50
Vorweg zum Knabbern: Edamame - € 4,20
Für uns beide: Sushi Menü - € 13,80: Miso-Suppe, 3 Sushi-Nigiri, 4 Stück Hosomaki, 8 Stück Uramaki
Unsere Getränke kamen sofort und gut gekühlt. Eine gute Portion der gesalzenen Sojabohnen wenig später. Die heißen Bohnen in der Schale waren eine leckere Knabberei vorweg.
Der junge Herr unterstützte eine (seine?) Frau in der offenen Küche. Hier konnte ich schön beobachten, wie die Misosuppe abgeschmeckt wurde und die Dame unser Sushi frisch zubereitete. Das machte alles einen sehr guten Eindruck. Blick in die offene Küche
Die dampfende Suppe mit Tofueinlage schmeckte mild und doch aromatisch nach den Wakamealgen. Misosuppe
Nach angemessener Wartezeit wurden dann unser Sushi serviert. Sehr appetitlich angerichtet. Die 3 Nigiri klassisch mit Lachs, Garnele und Thunfisch belegt. Die „Makis“ pefekt gerollt, sehr gut im Geschmack. Insgesamt eine gute Portion, wir waren angenehm satt. Für den Preis gab es wirklich nichts zu meckern. Sushi-Menü
Der junge Mann war sehr aufmerksam, aber bei zwei Gästen auch so zu erwarten. Zwischendurch die Frage, ob alles schmeckt. Wasabi, Sojasauce und Ingwer wurden nachgereicht.
Beim Zahlen dann auch die Lösung für die deutlich andere Speisekarte. Das junge japanische Paar übernahm erst vor wenigen Wochen das Restaurant. Dies erklärte auch, dass einige Abläufe noch nicht sehr routiniert wirkten.
Bleibt zu hoffen, dass sich das kleine Restaurant bei Freunden der japanischen Küche herum spricht. Es liegt trotz Stadtnähe sehr versteckt in dem Gebäudekomplex. Laufkundschaft kommt hier nicht vorbei und nicht jeder Hotelgast mag Sushi.
Die Toiletten gehören zum Hotel Alcatraz, sind modern, sehr sauber und gepflegt.
Restaurant und Toiletten sind ebenerdig und ohne Treppen begehbar.
Urlaub, schönes Wetter und noch was in Kaiserslautern zu erledigen. Wir planten unseren Start in Kaiserslautern mit einem leichtes Mittagsmahl.
Das Ayame besuchten wir zum ersten Mal vor 3 Jahren. Es liegt in der ehemaligen JVA Kaiserslautern, diese wurde vor einigen Jahren umgewandelt in das Hotel Alcatraz. Ein japanisches Restaurant passt hier gut, denn der japanische Garten grenzt direkt an das Gebäude.
Wir parkten kostenfrei im Innenhof.
Der Weg zum kleinen Restaurant führt an der Rezeption vorbei.
Um 13.45 Uhr betraten... mehr lesen
Ayame
Ayame€-€€€Restaurant0631 8923-9845Morlauterer Str. 1, 67657 Kaiserslautern
4.0 stars -
"Frisches Sushi „hinter Gittern“" PetraIOUrlaub, schönes Wetter und noch was in Kaiserslautern zu erledigen. Wir planten unseren Start in Kaiserslautern mit einem leichtes Mittagsmahl.
Das Ayame besuchten wir zum ersten Mal vor 3 Jahren. Es liegt in der ehemaligen JVA Kaiserslautern, diese wurde vor einigen Jahren umgewandelt in das Hotel Alcatraz. Ein japanisches Restaurant passt hier gut, denn der japanische Garten grenzt direkt an das Gebäude.
Wir parkten kostenfrei im Innenhof.
Der Weg zum kleinen Restaurant führt an der Rezeption vorbei.
Um 13.45 Uhr betraten
Geschrieben am 27.09.2017 2017-09-27| Aktualisiert am
28.09.2017
Besucht am 09.09.2017Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Heidelberg lag für uns auf dem Rückweg von Wernau. Ca. 3 Wochen vor unserem Besuch des „Fischmarktes“ in Wernau überlegten wir, auf der Heimreise Heidelberg zu besuchen. Leider fand ich keine passende Übernachtungsmöglichkeit. Heidelberg ist wirklich beliebt.
Eine sehr gute Freundin ist übernachtet zur Zeit in Heidelberg und wäre viel lieber zu Hause. Uni Heidelberg – in ihrem Fall sicherlich erste Wahl. Trotzdem freute sie sich riesig über die Ankündigung, sie spontan zu besuchen. Und wider Erwarten: Sie bekam gut 2 Stunden Freigang. Nix wie weg!
Also die Freundin vor der Uni eingefangen und in die Stadt. Drei Ahnungslose in Heidelberg. Mein letzter Besuch liegt gut 20 Jahre zurück.
Parkhausplatz gefunden, ab in die Fußgängerzone. Wir wollten hauptsächlich reden und da sollte es nicht zu turbulent zugehen.
Ein Aufsteller in der Fußgängerzone wies auf das italienische Restaurant in ruhigen Innenhof. Das passte.
Gerne wollten wir im Freien sitzen. Auf die Terrasse gelangten wir durch das Restaurant. Dies war, mit durchgehender Küche, sehr gut besucht gegen 15.00 Uhr.
Auf der Terrasse war es ruhig und nicht überlaufen. Einfache und gepflegte Bestuhlung. Die Tische waren nicht eingedeckt. Das ist ok, denn es sah nach Regenschauern aus. Von der Terrasse hat man einen schönen Blick in den parkähnlichen Garten.
Eine Mitarbeiterin brachte die Karten. Ich taufte sie kurze Zeit später „Speedy Gonzales“. Nicht negativ gemeint. Sie war freundlich, jung und quirlig, selbstverständlich schnell, mit Hang zum Hyperaktiven. Irgendwie lassen wir uns beruflich immer mehr „verhetzen“.
Mein Mann und meine Freundin waren schon auf „süß“ (ich natürlich mal wieder nicht) und mein Mann fragte nach dem auf der Tafel angekündigten Kuchenangebot. Dies wurde mündlich, und natürlich sehr schnell, angesagt. Dabei alle 3 Speisekarten wieder eingesammelt. Ich konnte für mich noch eine abfangen.
Unsere Bestellung:
Sachertorte mit Milchkaffee für meine Freundin Nusstorte mit Kaffee für meinen Mann Gemischter Salat - € 6,50 und ein Mineralwasser für mich.
Zu den fehlenden Preisen komme ich noch.
Wenig später wurde serviert.
Mit der Sachertorte war meine Freundinn sehr zufrieden. Sie sah auch sehr saftig aus und Kalorien und guter Geschmack können ihr zur Zeit nur nutzen.
Gegenteilig erwies sich die Nusstorte meines Mannes. Trotz guter Optik: Sie krümelte,trotz guter Optik, trocken fleißig vor sich hin und gewann absolut kein Frischesiegel. trockene Nusstorte
Zu viel Zucker ist nicht gut. Somit mein Salat genau wie erhofft: Frisch, abwechselungsreich (Blattsalate, Tomate, Gurke, Karottenraspel, Oliven, Peperoni, Sprossen). Insalata mista
Schmackhaftes Balsamicodressing und eine gute Portion frisches Ciabatta.
Gefühlt gewonnen!
Unpassend fanden wir:
- Der hintere Teil der Terrasse war für die Gäste gesperrt. Soweit ok, spart Servicezeit. Die Sperrung mit zwei quer gestellten Stühlen. Dies kapierten spätere Gäste natürlich nicht und ordneten die Stühle an die Tische. Um dann ungnädig durch die Sevicekräfte zur Ordnung gerufen zu werden „ab hier ist gesperrt“! Thema verfehlt.
- Nach dem elektronischen Zahlen bat ich um einen Beleg. Diesen bekam ich nachgeliefert und steckte ihn in den Geldbeutel. Wieder „Thema verfehlt“. Sowohl Service und ich, wie ich zu Hause feststellte. Laut Beleg: Wasser, Weizen, Pizza. Daher die fehlenden Preise.
Sauberkeit: Die Gasträume machten einen guten Eindruck. Die Toiletten müssten (leider, da viele Frauen-Delitantinnen wohl nicht immer die Abfallbehälter treffen) öfter kontrolliert werden.
Heidelberg lag für uns auf dem Rückweg von Wernau. Ca. 3 Wochen vor unserem Besuch des „Fischmarktes“ in Wernau überlegten wir, auf der Heimreise Heidelberg zu besuchen. Leider fand ich keine passende Übernachtungsmöglichkeit. Heidelberg ist wirklich beliebt.
Eine sehr gute Freundin ist übernachtet zur Zeit in Heidelberg und wäre viel lieber zu Hause. Uni Heidelberg – in ihrem Fall sicherlich erste Wahl. Trotzdem freute sie sich riesig über die Ankündigung, sie spontan zu besuchen. Und wider Erwarten: Sie bekam gut 2... mehr lesen
2.5 stars -
"Schnell gesucht, schnell gefunden und… naja." PetraIOHeidelberg lag für uns auf dem Rückweg von Wernau. Ca. 3 Wochen vor unserem Besuch des „Fischmarktes“ in Wernau überlegten wir, auf der Heimreise Heidelberg zu besuchen. Leider fand ich keine passende Übernachtungsmöglichkeit. Heidelberg ist wirklich beliebt.
Eine sehr gute Freundin ist übernachtet zur Zeit in Heidelberg und wäre viel lieber zu Hause. Uni Heidelberg – in ihrem Fall sicherlich erste Wahl. Trotzdem freute sie sich riesig über die Ankündigung, sie spontan zu besuchen. Und wider Erwarten: Sie bekam gut 2
Geschrieben am 24.09.2017 2017-09-24| Aktualisiert am
24.09.2017
Besucht am 09.09.20172 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Am Vorabend verabredeten wir uns bereits mit carpe.diem zum Frühstück und holten ihn zu Hause ab. Gemeinsam ging dann die kurze Fahrt ins sehenswerte Kirchheim unter Teck.
Leider verregnet und nicht so viel Zeit – ist aber sicherlich einen Ausflug wert.
carpe.diem kannte natürlich die Parkmöglichkeiten und führte uns zielsicher ins Café.
Schnell war mir klar: Werbung braucht das Café wohl nicht. Wir waren froh, als prompt noch ein größerer Tisch freiwurde. Ein kleiner Tisch hätte mit drei Personen gereicht, aber niemals um das üppige Frühstück noch unter zu bringen.
Das Café wurde erst kürzlich renoviert und ist somit tadellos gepflegt. Hell, modern, aber trotzdem gemütlich. Von meinem Platz aus hatte ich das quirlige Treiben der Mitarbeiter samt Chef und den zahlreichen Gästen im Blick. Die Kunden an der Backtheke gaben sich die Klinke in die Hand.
Wir nahmen Platz, eine Mitarbeiterin war gleich zur Stelle um den Tisch abzuwischen und reichte uns die Karte.
Mein Mann und ich sind keine großen Frühstücker. Aber die Entscheidung fiel mir überhaupt nicht leicht. Das hörte sich alles sehr verlockend an. Frühstücksteller Stand September 2017
Für meinen Mann das Käse-Frühstück zu € 10,90 miit Ei statt Knuspermüsli. Dem Schwäbischen nicht so mächtig klärte carpe.diem auf: Gsälz hat nichts mit Salz zu tun, sondern ist Marmelade. Ah ha!
Damit ich nach dem „Fischmarkt“ des Vorabends keine Entzugserscheinungen zu spüren kam, wählte ich das Lachsfrühstück zu € 11,20. Statt „normalen“ Kaffee wählte ich einen Milchkaffee.
Wenig später wurde aufgefahren – reichlich! Nicht nur eine vielseitige „Wecklesmischung“ sondern auch noch ein Körbchen mit einem richtig tollen Mehrkornbrot. Während früher für mich Brötchen zum Frühstück die Krönung waren, werde ich inzwischen immer mehr zum Brotesser (und heimischen Brotbäcker). Wecklesmischung und Brot
Käse- und Lachsteller mit reichlich Obst und Gemüse ergänzt. Das mag ich besonders. Richtig schön frisch sah das alles aus, war es auch. Der Sahnemeerrettich zum Lachs war absolute Klasse - entweder frisch hausgemacht oder ein absolutes Qualitätsprodukt. Die hausgemachte Marmelade schmeckte auch ganz toll. Mein einziger Kritikpunkt: Obst (Melone, Kiwi, Ananas) ungeschält und teilweise auf dem Käse platziert. Die Pestizide mag ich nicht so gerne auf dem Käse. Allerdings: Seit dem Besuch im Café hatte ich keinen Mückenstich mehr! Lachsfrühstück Käsefrühstück
Die Hauptprodukte stammen aus eigener Landwirtschaft. Getreide-, Obst- und Kartoffelanbau, Milchvieh in ordentlicher Haltung.
Alle Zutaten – Backwerk, Käse, Frischkäse, Lachs… überzeugten voll und ganz. Ebenso die Freundlichkeit und Aufmerksamkeit der Mitarbeiterinnen bei „voller Hütte“.
Unser üppiges Frühstück ergänzten wir noch mit einem Glas Orangen-Direktsaft und einer weiteren Tasse Kaffee.
Trotz größter Anstrengung schafften wir nicht alles. Beim Abräumen sofort die Frage, ob wir gerne die übrigen Brötchen mitnehmen möchten. Das haben wir gerne gemacht und am nächsten morgen zu Hause schmeckten diese, kurz aufgebacken, nochmal fast wie frisch.
Verpasst habe ich trotzdem was: Das hausgemachte Bircher Müsli hätte ich zu gerne noch bestellt, aber satt ist satt!
Am Vorabend verabredeten wir uns bereits mit carpe.diem zum Frühstück und holten ihn zu Hause ab. Gemeinsam ging dann die kurze Fahrt ins sehenswerte Kirchheim unter Teck.
Leider verregnet und nicht so viel Zeit – ist aber sicherlich einen Ausflug wert.
carpe.diem kannte natürlich die Parkmöglichkeiten und führte uns zielsicher ins Café.
Schnell war mir klar: Werbung braucht das Café wohl nicht. Wir waren froh, als prompt noch ein größerer Tisch freiwurde. Ein kleiner Tisch hätte mit drei Personen gereicht, aber niemals... mehr lesen
Hofcafé im Sulzburghof
Hofcafé im Sulzburghof€-€€€Cafe, Konditorei, Patisserie070217206102Max-Eyth-Straße 20, 73230 Kirchheim unter Teck
4.5 stars -
"Frühstück im Hofcafé – gut einen Insider zu kennen!" PetraIO
Am Vorabend verabredeten wir uns bereits mit carpe.diem zum Frühstück und holten ihn zu Hause ab. Gemeinsam ging dann die kurze Fahrt ins sehenswerte Kirchheim unter Teck.
Leider verregnet und nicht so viel Zeit – ist aber sicherlich einen Ausflug wert.
carpe.diem kannte natürlich die Parkmöglichkeiten und führte uns zielsicher ins Café.
Schnell war mir klar: Werbung braucht das Café wohl nicht. Wir waren froh, als prompt noch ein größerer Tisch freiwurde. Ein kleiner Tisch hätte mit drei Personen gereicht, aber niemals
Geschrieben am 17.09.2017 2017-09-17| Aktualisiert am
17.09.2017
Besucht am 08.09.2017Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 132 EUR
Vergangenes Jahr konnten wir leider an diesem alljährlichen Event im Hotel Maître nicht teilnehmen.
Dieses Jahr, nach frühzeitiger Ankündigung von carpe.diem im Forum an alle GastroGuideler, sollte unser persönliches Kennenlernen beim mediterranen Fischmarkt klappen.
Bei unserer Ankunft mein erster Riesenschreck: Viele Zelte vor dem Hotel! Oje, dass der Fischmarkt im Freien stattfindet, hatte ich so gar nicht mehr im Sinn! Ganz schön mutig, im September. Zum Glück hatten wir im Koffer noch ein paar wärmere Kleidungsstücke.
Pünktlich um 18.00 Uhr traf carpe.diem ein, wir erkannten einander sofort. Am Eingang wurden wir und die zahlreichen Gäste erst einmal mit einem Limoncello mit Prosecco versorgt.
Als regelmäßiger Gast im Maître hatte carpe.diem für einen angenehmen Platz gesorgt. Am Rande, fast mitten im Geschehen, aber auch in angenehmer Entfernung zur Live-Band. Open-Air-Event: Mediterraner Fischmarkt
Wir wollten uns ja immerhin beim ersten Kennenlernen gut unterhalten. Und zur guten Unterhaltung trug wenig später eine gute Bekannte von carpe.diem bei. Unsere Viererrunde war komplett.
Die Tische schön eingedeckt, bequeme Stühle, mediterrane Tischdeko, gestärkte Tischtücher und Stoffservietten. Hoffentlich kommt wirklich kein Regen auf! Nicht alle (aber die meisten) Plätze hatten ein Zeltdach. .
Die Servicebrigarde des Maître war über den gesamten Abend absolut aufmerksam und freundlich-fröhlich bei der Sache. Wohl gut 200 Gäste wollten versorgt werden. Getränke wurden gleich aufgenommen und serviert. Leere Gläser bemerkt, benutztes Geschirr zügig abgeräumt.
Die zahlreichen Speisen wurden ja als Buffets angeboten. Damit sich die Gäste in ihrem Heißhunger nicht zu sehr in die Quere kommen, waren an strategischen Punkten mehrere Stationen aufgebaut. So entstand auch eine lockere Marktatmosphäre. Frischfisch auf Eis
Auf jedem Tisch lag die Speisekarte des Fischmarktes aus. Eine üppige Vielfalt, besonders bei den Vorspeisen.
Auch die Weinauswahl der Karte gut. Württemberger und italienische Weine. Ich wollte gerne bei den Württemberger Weinen, wenn schon mal hier, bleiben. Wir entschieden uns für den Riesling Alte Rebe, Collegium Wirtemberg, 0,75 l - € 22,00. Ein anpassungsfähiger Wein, wenig Säure. Ein guter Begleiter für den Abend, so folgte noch eine zweite Flasche an diesem Abend. Mineralwasser, Selters Classic wurde mit € 4,30 – 0,75 l abgerechnet.
Ich erlaube mir, die angebotenen Speisen einzufügen, statt alles abzutippen! Vorspeisen am 08.09.17
Alleine die Vorspeisen hätten mir voll und ganz genügt! Leider ist es absolut unmöglich, alles zu probieren.
Gegen 19.00 Uhr dann offizielle Buffeteröffnung. Die vielen Gäste verteilten sich angenehm an den Stationen.
Auf meinen Vorspeisenteller wanderte natürlich Pulpo (mit weißen Bohnen), eine Garnele, hausgebeizter Lachs, Jakobsmuschel auf Zucchini, Meeresfrüchtesalat. Meine Vorspeisenwahl
Alles hat gut geschmeckt, allerdings war die Garnele etwas zu trocken geraten und leider nicht entdarmt. Absolut überzeugt hat der hausgebeizte Lachs mit perfekter Konsistenz, sehr ausgewogen gewürzt. Auch der Pulpo mit weißen Bohnen ein Volltreffer.
Danach folgte ein Tellerchen mit Felsenaustern. Felsenaustern
Ein Stück Lachs und eine Jakobsmuschel als Begleitung, weil dies vorher so gut geschmeckt hatte!
So langsam wurde es schon dunkel. Aber die gute Planung der vielen Mitarbeiter bedachte auch eine gute und ausreichende Beleuchtung.
Die Hauptgänge wurden an Grillstationen angeboten. Hier bekam man den gewünschten Fisch vom Koch direkt vom Grill auf den Teller gelegt, die Beilagen standen in Wärmebehältern bereit.
Zum Abschluss des Abends wurden die süßen Leckereien, handlich portioniert, angeboten.
Ein Beerenparfait, Waldfrucht-Parfait
Espressocreme in der Espressotasse Espressocreme
und ein lauwarmer Zwetschgenröster-Topfenknödel mit Vanillesauce – mein Favorit! Topfenknödel mit Vanillesauce
Es standen noch viele weitere Verführungen bereit – aber irgendwann geht wirklich nichts mehr.
Dazu noch eine Tasse Kaffee zu € 2,20 und ein Grappa zu € 3,90 für den würdigen mediterranen Abschluss.
Und was zahlt man für die Speisen dieses tollen jährlichen Events: € 39,00 pro Person. Das ist nun wirklich ein top Preis-Leistungs-Verhältnis. Dazu noch faire Getränkepreise.
So langsam lichtete sich die Zahl der Gäste und auch uns war die Kälte in die Glieder gezogen. Dummer Fehler meinerseits, dass ich nicht mehr an die Frischluftveranstaltung gedacht hatte! Denn dann wären noch ein paar richtig warme Sachen in den Koffer gewandert. Aber laut Aussage der Chefin Frau Wolfshörndl spielt das Wetter immer mit zu diesem Termin. Es blieb ja auch zum Glück trocken, in den vergangenen Jahren sei es aber immer noch deutlich wärmer gewesen.
Wir verabschiedeten uns dann auch von carpe.diem und seiner Begleiterin. Aber nicht, ohne uns für den nächsten Morgen mit carpe.diem zum Frühstück zu verabreden. Denn das Frühstück fiel im Hotel, auf Grund dieser für das Personal umfassenden Veranstaltung, aus. Absolut ok, dafür gibt es ein Arbeitszeitgesetz mit vorgeschriebenen Ruhezeiten!
So viel ist sicher: Meer tut immer gut! Die für uns doch recht weite Anreise hat sich absolut gelohnt, aber man muss schon Fan der Fisch- und Meeresfrüchteküche sein.
Und ich habe jetzt Hunger. Für unser Abendessen werde ich jetzt die heute morgen frisch gefangenen Steinpilze putzen.
Vergangenes Jahr konnten wir leider an diesem alljährlichen Event im Hotel Maître nicht teilnehmen.
Dieses Jahr, nach frühzeitiger Ankündigung von carpe.diem im Forum an alle GastroGuideler, sollte unser persönliches Kennenlernen beim mediterranen Fischmarkt klappen.
Bei unserer Ankunft mein erster Riesenschreck: Viele Zelte vor dem Hotel! Oje, dass der Fischmarkt im Freien stattfindet, hatte ich so gar nicht mehr im Sinn! Ganz schön mutig, im September. Zum Glück hatten wir im Koffer noch ein paar wärmere Kleidungsstücke.
Pünktlich um 18.00 Uhr traf carpe.diem... mehr lesen
Maître Alt Steinbach · Bar 311
Maître Alt Steinbach · Bar 311€-€€€Bistro, Bar, Hotel, Biergarten, Eventlocation0715393130Kranzhaldenstr. 3, 73249 Wernau
4.5 stars -
"Es fehlte nur die salzige Meeresbrise…" PetraIOVergangenes Jahr konnten wir leider an diesem alljährlichen Event im Hotel Maître nicht teilnehmen.
Dieses Jahr, nach frühzeitiger Ankündigung von carpe.diem im Forum an alle GastroGuideler, sollte unser persönliches Kennenlernen beim mediterranen Fischmarkt klappen.
Bei unserer Ankunft mein erster Riesenschreck: Viele Zelte vor dem Hotel! Oje, dass der Fischmarkt im Freien stattfindet, hatte ich so gar nicht mehr im Sinn! Ganz schön mutig, im September. Zum Glück hatten wir im Koffer noch ein paar wärmere Kleidungsstücke.
Pünktlich um 18.00 Uhr traf carpe.diem
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Erst 2016 eröffnete der erfahrene türkische Gastronom in Idar-Oberstein die „Pizzeria auf der Hohl“. Daher kennen wir uns. Müslüm baute das Geschäft auf, nun hat sein Neffe die Pizzeria übernommen. Wir sind hier gerne Gast.
Rhaunen liegt für uns nicht gerade um die Ecke. Aber auf dieser Rückfahrt und zum Abendessen passte es prima.
Es gibt mehrere kostenfreie Parkgelegenheiten direkt an dem schönen historischen Fachwerkgebäude in dem sich das Sarici befindet.
Reserviert hatten wir nicht. Eine Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich, wir durften uns am frühen Abend einen Tisch aussuchen. Die Karten wurden gereicht und ich fragte, ob Müslum denn auch da sei. Dies wurde bejaht und sie rief unseren alten Bekannten herbei. Ja, der hat sich richtig gefreut, dass wir ihn im neuen Restaurant besuchen!
Das Restaurant ist wohl frisch renoviert und gepflegt. Auf jedem Tisch standen frische Blumen.
Alles sauber und gepflegt inklusive Toiletten. Um auf der großen überdachten Außenterrasse zu sitzen war es leider doch zu kühl. Es gibt noch einen Nebenraum in dem wohl geraucht werden darf.
Die Speisekarte ist nahezu identisch mit der Pizzeria in Idar-Oberstein.
Wir bestellten 1 Flasche Mineralwasser, 0,75 l und 2 Gläser trockenen Riesling. Hier wird ein ordentlicher Naheriesling der Winzergenossenschaft Meddersheim angeboten. Ein deutlicher Vorteil zu vielen anderen italienischen Restaurants in denen die offenen italienischen Weine oft richtig schlecht sind.
Wir entschieden uns beide für den gemischten Salat mit Weichkäse und Oliven, € 5,50 in der „kleinen“ Ausführung. Wie wir aus Idar-Oberstein wissen, ist dieser Salat gar nicht so klein.
Wir wurden nicht enttäuscht. Frische Zutaten mit einer guten Portion Feldsalat, leichtes Joghurtdressing (vermutlich nicht hausgemacht). Dazu gibt es auch hier ofenfrische Pizzabrötchen und hausgemachte Kräuterbutter.
Danach sollte es für uns beide Pizza (Größe „normal“ = 28 cm) sein.
Für mich die Pizza „Spinaci“ mit Spinat und Knoblauch - € 7,50. Mein Mann wählte die „Capricciosa“ mit Salami, Schinken, Artischocken, Zwiebeln und Oliven - € 8,00. Ergänzt hat der seine Pizza mit Knoblauch, damit wir uns später noch riechen können. Außerdem bat er darum, die Salami in die würzige türkische Sucukwurst zu tauschen.
Dampfend heiß wurden die Pizze vom Chef serviert und ein guter Appetit gewünscht. Den hatten wir und ließen es uns schmecken! Luftiger Teig, außen schön knusprig, gute Würzung - dass passt.
Die Deutschkenntnisse der Servicemitarbeiterin sind noch nicht ganz gefestigt. Bei dem gewünschten Tausch der Wurst merkten wir schon, dass dies schwierig war für sie. Also bekam mein Mann auf seiner Pizza Schinken, Sucuk UND Salami. Und viel frischen Knoblauch, das hatte schon mal funktioniert.
Nach dem Essen fand sich noch Zeit für einen Plausch mit Müslüm. 2 Espresso gab es von ihm dazu. Er ist sehr zufrieden mit seinem neuen Restaurant. Teilweise war so viel los, dass die Arbeit kaum zu schaffen war. Auch er hatte zu kämpfen zuverlässiges Servicepersonal zu finden.
Wenn uns der Weg mal wieder Richtung Rhaunen führt, kommen wir gerne wieder vorbei!