Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 622 Bewertungen 943851x gelesen 16337x "Hilfreich" 15104x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 16.04.2018 2018-04-16| Aktualisiert am
17.04.2018
Besucht am 11.03.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 85 EUR
Konzertabend in Bingen. Davor wollten wir gerne in Bingen, in fußläufiger Konzerthallennähe, zu Abend essen. Aufgrund des Konzertbeginns sollte das Restaurant vor 18.00 Uhr geöffnet haben, also schieden leider einige Adressen aus.
Das Zollamt, direkt am Rhein, fußläufig gerade mal gut 5 Minuten zur Halle schien mir sehr geeignet und die Speisekarte (ohne Preisangaben) gefiel. Das Zollamt
Auch im Kollegenkreis wurde bestätigt: Hier kann man gut essen, Reservierung unbedingt zu empfehlen!
Also reservierte ich frühzeitig für ein frühes Abendessen um 17.00 Uhr.
Pünktlich trafen wir im denkmalgeschützten Anwesen des ehemaligen großherzoglichen Steueramtes (Fertigstellung 1906) ein. Vor dem Gebäude reichliche Außenbestuhlung, schon mit frischen Frühlingsblümchen versehen. Bei warmer Witterung sicherlich ein toller Platz! Terrasse Rheinblick inklusive
Das gepflegte Restaurant rappelvoll, die Luft auch. Wir wurden nett von einer jungen Mitarbeiterin empfangen und zu unserem 2er-Tisch geleitet, die Karten gereicht. Nach einigen Minuten gewöhnte ich mich an die Sauerstoffknappheit des bis ins letzte Eck bestuhlten Gastraumes.
Selbstverständlich brauchten wir vorab Mineralwasser „Culinaria“, 0,75 l - € 5,90.
Eine gut sortierte Weinkarte veranlasste uns zum kleinen Wettstreit zweier uns bekannter Weingüter: Hemmes, Bingen (Rheinhessen), Riesling trocken, 0,2 l - € 4,20 Kruger-Rumpf (Nahe), Riesling trocken, 0,2 l - € 4,90.
Hemmes gewann an diesem Abend!
Flott wurden unsere Getränke serviert. Dazu zweierlei frisch aufgebackenes und nicht erinnerungswertes Baguette. .
Meersalz im Weckglas, bei uns ohne Löffel. Die Grippezeit noch nicht vorüber, verzichteten wir darauf, auch mit den Fingern ins Salzfass zu greifen.
Unsere Speisen:
Bei den verlockenden Vorspeisen Vorspeisen
konnte ich mich nicht so recht entscheiden, da schien mir die Vorspeisen-Variation „TIPP“ DER Glücksgriff!
Also für mich: Zollamt-Vorspeisen-Variation-Exclusiv: Eine Kreation aus unseren Vorspeisen, Fisch- und Fleischspezialitäten - € 15,90.
Mein Mann wählte seinen Vorspeisenklassiker Carpaccio vom Rind mit Basilikum, Parmesan und Pinienkernen € 13,90. Er war froh, endlich mal ein Carpaccio ohne Rucola zu bekommen (ich als dankbarer Rucola-Abnehmer fand es schade).
Die Wartezeiten bei vollem Haus passten wirklich perfekt an diesem Abend.
Im ersten Moment freute ich mich über den reichlich bunten Vorspeisenteller. Aber meine Vorstellung dieser Vorspeise (s. Karte) war eine ganz andere, obwohl ich „Grünzeug“ wirklich liebe! Zollamt-Vorspeisen-Variation-Exclusiv
Hauptbestandteil: Knackig gebratenes, mediterranes Gemüse! Dann Tomate- Mozzarella aufgespießt, Räucherlachs, Oliven, gefüllte Kirschpaprika mit Frischkäse… alles nicht die exclusiven Vorspeisen-Variationen die mir auf der Karte gefielen. 1 Garnele, 2 kleine kross gebratene und nicht zarte Rindfleischstückchen, etwas gut mariniertes Carpaccio. Trotz üppigem Teller fühlte ich mich wie auf „Rudis-Reste-Rampe“. Ankündigung der Karte Augenwischerei, wenig "exclusiv", geschmacklich ok. Eine Variation der angebotenen Vorspeisen war es wirklich nicht.
Das Carpaccio dann ohne Basilikum, aber im nicht angekündigten Pesto. Dafür mit Rucola (für mich). Der Parmesan wirkte und schmeckte sehr nach Fertighobel. Ansonsten: TROCKEN. Nichts auf dem Carpaccio, ob vergessen oder „ist so“ - keine Ahnung. Carpaccio
Also fragte mein Mann nach etwas Olivenöl. Das schlichte Öl wurde kommentarlos gereicht. Die Erwartungen lagen höher.
Bei den Hauptspeisen sind sicherlich die Burger- und Steakgerichte vom 800-Grad-Grill der Renner.
Etwas „leichter“ sollte es für uns sein.
Für mich die Tagliatellein Riesling Trüffel Sauce mit frisch geriebenem Parmesan - € 12,90. Etwas „Grünes“ fehlte mir bei diesem Gericht. Also bestelle ich einen Beilagensalat dazu. Dieser wurde nie serviert, fand sich auf der Rechnung, wurde aber anstandslos korrigiert.
Die Nudeln mit Biss, reichlich bemessen, leider sehr sahnelastig. Der TrüffelÖL-Geschmack sehr verhalten. Mit frischem Rucola und Kresse nett und geschmackvoll dekoriert. Tagliatelle in Riesling Trüffel Sauce
Dem Parmesan gab ich auch hier kein „frisch gehobelt“.
Mein Mann wählte das gegrillte Thunfischsteak vom 800 Grad-Grill (medium rare) mit Rotweinbutter an cremigem Pilz-Risotto mit Rucola und Pinienkernen - € 26,90.
Das Steak 1A mit perfektem Gargrad und ohne störende Fasern. Die Rotweinbutter mit 1A-Stand-Tiefkühlhaltung bis zum Abservieren. Das kurz gegrillte Thunfischsteak gab einfach nicht genug Hitze ab um die Tiefkühlbutter zu entspannen. Also geschmacklich 0,00. Risotto muss man können, hier nicht. Dem Risotto mit geschmacklosen Champignons fehlte es an Allem, nur ein zu harter geschmackloser Reiskern blieb erhalten. Die Rotweinbutter und fast das komplette Risotto gingen zurück. Thunfisch mit Risotto
Bei der Nachfrage der freundlichen Servicemitarbeiterin bemerkten wie dies. Sie konnte es nicht verstehen. Das war’s, bei uns auch.
Die Toiletten sind modern aber bei dem Gästeaufkommen vernachlässigt. Ebenso das Lüften im Gastraum.
P. S. Degestif: SWR-1 Hits and Stories war 5* wert!!!!
Konzertabend in Bingen. Davor wollten wir gerne in Bingen, in fußläufiger Konzerthallennähe, zu Abend essen. Aufgrund des Konzertbeginns sollte das Restaurant vor 18.00 Uhr geöffnet haben, also schieden leider einige Adressen aus.
Das Zollamt, direkt am Rhein, fußläufig gerade mal gut 5 Minuten zur Halle schien mir sehr geeignet und die Speisekarte (ohne Preisangaben) gefiel.
Auch im Kollegenkreis wurde bestätigt: Hier kann man gut essen, Reservierung unbedingt zu empfehlen!
Also reservierte ich frühzeitig für ein frühes Abendessen um 17.00 Uhr.
Pünktlich trafen... mehr lesen
Restaurant Zollamt
Restaurant Zollamt€-€€€Restaurant, Loungebar067211869666Hafenstraße 3, 55411 Bingen am Rhein
2.5 stars -
"Ein schwächelnder Eindruck" PetraIOKonzertabend in Bingen. Davor wollten wir gerne in Bingen, in fußläufiger Konzerthallennähe, zu Abend essen. Aufgrund des Konzertbeginns sollte das Restaurant vor 18.00 Uhr geöffnet haben, also schieden leider einige Adressen aus.
Das Zollamt, direkt am Rhein, fußläufig gerade mal gut 5 Minuten zur Halle schien mir sehr geeignet und die Speisekarte (ohne Preisangaben) gefiel.
Auch im Kollegenkreis wurde bestätigt: Hier kann man gut essen, Reservierung unbedingt zu empfehlen!
Also reservierte ich frühzeitig für ein frühes Abendessen um 17.00 Uhr.
Pünktlich trafen
stars -
"Wiedereröffnung nach Brand" PetraIOEs hat eine Weile gedauert, aber inzwischen wurde der Brandschaden behoben.
Das Bullit ist wieder gröffnet!
Besucht am 18.02.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Vor einem Jahr entdeckten wir das Landhaus Spanier. Jetzt führte uns ein Ausflug wieder hierher.
Wir hatten wirklich Glück noch einen freien Tisch zu bekommen. Bei so vielen Gästen ist die Qualität wohl nach wie vor hoch.
Der Familienbetrieb sichert sich sein Auskommen mit verschiedenen Standbeinen im Landhaus: Floristik mit Blumen und Pflanzen, Wohnaccessoires, Café-Brasserie integriert im Blumengeschäft Geniessen mit vielen Blumen
und Gästezimmer.
Schon bei unserem Besuch im vergangenen Jahr interessierten mich die hausgemachten Nudeln. Die Entscheidung war daher schnell getroffen. Der Gast kann sich zwischen handgekurbelten Bandnudeln oder Spaghetti und kreativen hausgemachten Saucen entscheiden.
Wir entschieden uns für Spaghetti mit Tomaten, geschmort in Röstgemüse, Knoblauch und mediterranen Kräutern, dazu Reibekäse zu € 9,20. Dazu Mineralwasser.
Vorweg wurden wir von der Tochter des Hauses mit einem Küchengruß überrascht. Dies hätten wir hier wirklich nicht erwartet. Küchengruß: Landbrot mit Schmalz
Frisches Landbrot, natürlich hausgebacken, mit Schmalz, rosa Beeren und zartem Winterportulak. Für den ersten Hunger genau richtig, das Brot feinporig, aromatisch und locker.
Die Spaghetti wurden vom Chef persönlich serviert. Er wies noch kurz darauf hin, dass im Nudelteig ausschließlich die Eier der eigenen Hühner verwendet werden. Spaghetti mit Tomaten, geschmort in Röstgemüse
Auf schönen tiefen feinen Steinguttellern serviert, verströmte die Sauce schon einen wunderbar aromatischen Duft. Wir wurden nicht enttäuscht! Die Spaghetti genau richtig al dente und die würzige Sauce war zum Niederknien. Da könnte sich mancher Italiener dahinter verstecken! Der frisch geriebene Käse reichlich im separaten Weckglas. Auch dieses Gericht ergänzt mit dem Winterportukak (Postelein), natürlich aus eigenem Anbau!
Einziger Kritikpunkt: Es hätte ein bißchen mehr sein dürfen! War ja auch so ausgesprochen gut!
Die Toiletten befinden sich im 1 OG, sind modernisiert, sauber und gepflegt.
Hier werden wir sicherlich bei nächster Gelegenheit wieder einkehren. Vielleicht mal im Sommer um mal im schönen Außenbereich Platz zu nehmen.
Vor einem Jahr entdeckten wir das Landhaus Spanier. Jetzt führte uns ein Ausflug wieder hierher.
Wir hatten wirklich Glück noch einen freien Tisch zu bekommen. Bei so vielen Gästen ist die Qualität wohl nach wie vor hoch.
Der Familienbetrieb sichert sich sein Auskommen mit verschiedenen Standbeinen im Landhaus: Floristik mit Blumen und Pflanzen, Wohnaccessoires, Café-Brasserie integriert im Blumengeschäft
und Gästezimmer.
Schon bei unserem Besuch im vergangenen Jahr interessierten mich die hausgemachten Nudeln. Die Entscheidung war daher schnell getroffen. Der Gast kann sich zwischen... mehr lesen
4.0 stars -
"Blumen, Kuchen und Torten und HAUSGEMACHTE PASTA!" PetraIOVor einem Jahr entdeckten wir das Landhaus Spanier. Jetzt führte uns ein Ausflug wieder hierher.
Wir hatten wirklich Glück noch einen freien Tisch zu bekommen. Bei so vielen Gästen ist die Qualität wohl nach wie vor hoch.
Der Familienbetrieb sichert sich sein Auskommen mit verschiedenen Standbeinen im Landhaus: Floristik mit Blumen und Pflanzen, Wohnaccessoires, Café-Brasserie integriert im Blumengeschäft
und Gästezimmer.
Schon bei unserem Besuch im vergangenen Jahr interessierten mich die hausgemachten Nudeln. Die Entscheidung war daher schnell getroffen. Der Gast kann sich zwischen
Geschrieben am 04.03.2018 2018-03-04| Aktualisiert am
17.03.2018
Besucht am 03.02.2018Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 111 EUR
Über 6.500 Japaner leben in Düsseldorf und bereichern das Düsseldorfer Stadtbild seit über 50 Jahren.
Und so lange gehört auch Sushi dazu.
Abseits vom Düsseldorfer Japanviertel fand mein Bruder kürzlich das „Combo“ und war sehr angetan nach seinem ersten Besuch. Er fragte, ob wir an unserem Besuchswochenende vielleicht mit ihm dort zu Abend essen wollen. Aber selbstverständlich! Wir mögen Sushi und es gehört für mich so zu Düsseldorf wie der Pillekuchen und Altbier am Vorabend.
Versteckt liegt das Combo in einem Wohngebiet. Laufkundschaft wird es hier nicht geben. Parken ist abends besonders schwierig, wenn die Berufstätigen wieder zu Hause sind. Aber wie immer, wenn wir mit meinem Bruder unterwegs sind: Ein Parkplatz direkt für der Türe.
Reserviert hatte mein Bruder eine gute Woche im Voraus, und das ist absolut zu empfehlen.
Schon außen erhalten potentielle Gäste einen Einblick in die Comboküche. An der Fassade die aktuellen Empfehlungen auf schwarzer Schiefertafel im goldenen Bilderrahmen. Das sah sehr vielversprechend aus. .
Wir wurden herzlich von der Chefin des Hauses Thi Xuyen Le begrüßt, sie lebt bereits seit 1976 in Düsseldorf. Unterstützt wurde sie von einer ebenso freundlichen und aufmerksamen deutschen Mitarbeiterin.
Der sympathische Meister der Küche ist Quoc Huy Dinh. Ihm konnten wir in der teilweise einsehbaren Küche bei der Zubereitung der Speisen zusehen. Blick in die Küche
Wir wurden zu unserem reservierten Tisch begleitet, sicherlich der gemütlichste und ruhigste Platz in dem kleinen Restaurant. Aber es war in dieser Nische recht dunkel. Wir konnten problemlos an einen anderen Tisch wechseln.
Das Restaurant weicht deutlich ab vom sonst weit verbreiteten japanisch-nüchternen Imbissflair. Ein bisschen Shabby-Chic, wenige gut ausgewählte Bilder. Die Großmutter des Hauses. Ein tolles Bild!
Edle Leuchter spenden angenehmes Licht, frische bunte Tulpen sind schöne Farbtupfer. .
Alles ist sehr sauber und gepflegt, auch die Toiletten. Blick in den liebevoll dekorierten kleinen Innenhof
Die Karten wurden geöffnet gereicht. Handgeschrieben die aktuellen Empfehlungen. Alles wirklich sehr verlockend! Sushi und Feuertopf Shabu-Shabu (auf Vorbestellung) sind die Spezialitäten des Hauses.
Die Weinkarte versetzte mich in absolutes Erstaunen. Ich vergaß leider zu fragen, wer für die Weinauswahl zuständig ist, aber wer auch immer es ist: Gut gemacht! Internationale ausgesuchte Weine. Deutsche Weine gut vertreten von Mosel, Pfalz, Nahe, Hessen, Franken… Mein Mann und ich hatten die Qual der Wahl!
Wir bestellten: 1 Flasche Mineralwasser € 6,00 / 0,75 l 1 Holsten Pils, alkoholfrei € 2,50 / 0,33 l für unseren Gastgeber und Fahrer.
Zum Sushi wählten mein Mann und ich säurearme Weine, und zwar: Grauburgunder (trocken) € 5,90 /0,2 l, Weingut Reichsrat von Buhl, Deidesheim-Pfalz. Sauvignon blanc (trocken) € 5,90 / 0,2 l, Weingut Frederik Janus, Pfalz.
Als Vorspeisen wählten wir: Edamame-Bohnen - € 3,90. Eine schöne salzige Knabberei am Anfang. Edamame
Mein Bruder und ich bestellten die Misosuppe (Sojabohnenpaste, Tofu, Algen, Schnittlauch) - € 3,90. Misosuppe
Mein Mann entschied sich für die Suppe nach Art des Hauses, pikant (Lachs, Garnelen, Surimi, Bambus, Koriander) € 6,90 pikante Suppe nach Art des Hauses
Die Suppen wurden dampfend heiß serviert. Beide Suppen sehr schmackhaft, allerdings war die gehaltvollere Variante meines Mannes doch noch einen Tick besser. Die Tücke lag bei den leichten Suppenschalen samt Unterteller. Sie kippten sehr leicht und so war leider ein Zewaeinsatz am Tisch erforderlich.
Trotz diverser Verführungen von gebratenem Fisch und Fleisch blieben wir drei bei Sushi.
Mein Mann und ich wählten das Business-Set € 13,50 (4x Kappa-Maki, 3x California Roll, 3x Shio-Sake-Roll, 4x Sake-Nigiri). Sushi Business-Set
Mein Bruder ergänzte sein
Klassic-Set € 18,50 (€ 2x Ebi, 2x Sake, 2x Maguro, 3x Saigon-Roll, 3x Sake-Avocado-Minz-Roll)
zusätzlich mit Kani-Mayo (Krebsfleisch, jap. Mayo, Avocado, Spezialsauce) 5,50 € / 2 Stück und Tekka-Maki (Thunfisch) € 3,00 / 4 Stück. Sehr begeistert war er von den Kani-Mayo.
Selbstverständlich wird das Sushi hier ganz frisch zubereitet und erfüllte unsere hohen Erwartungen voll und ganz. Die Sojasauce ist hier hausgemacht, den Inhabern sind die Fertigsaucen zu salzig. Und in der Tat schmeckte die Sojasauce angenehm aromatisch, weniger Salz ist manchmal mehr.
Die beiden Damen im Service umsorgten uns sehr gut. Auch die Frage zwischendurch, ob alles recht ist, fehlte nicht.
Für meinen Mann durfte ein süßer Abschluß nicht fehlen. Knusprige Banane in Honig mit Vanilleeis € 6,90 durfte es sein. Die Banane wunderbar knusprig, mit dem Honig genau die richtige Süße und auch das Eis von sehr guter Qualität. Schön dekoriert mit frischen Früchten. Ohne Schokosauce wäre es noch besser gewesen. Knusprige Banane in Honig mit Vanilleeis
Mein Bruder und ich begnügten uns mit einem guten Espresso - € 2,20.
Das war ein toller Abend.
Wir wurden sehr freundlich verabschiedet und luden unseren Chauffeur (nachdem das Auto in der Garage verstaut war) noch in den Kaiserhof zu ein paar Frankenheim-Alt ein.
Heute Abend ist mein Bruder mit unserem ehemaligen Techniklehrer nochmals zu Gast im Combo. Ich bin ein wenig neidisch, nicht dabei zu sein!
Über 6.500 Japaner leben in Düsseldorf und bereichern das Düsseldorfer Stadtbild seit über 50 Jahren.
Und so lange gehört auch Sushi dazu.
Abseits vom Düsseldorfer Japanviertel fand mein Bruder kürzlich das „Combo“ und war sehr angetan nach seinem ersten Besuch. Er fragte, ob wir an unserem Besuchswochenende vielleicht mit ihm dort zu Abend essen wollen. Aber selbstverständlich! Wir mögen Sushi und es gehört für mich so zu Düsseldorf wie der Pillekuchen und Altbier am Vorabend.
Versteckt liegt das Combo in einem Wohngebiet.... mehr lesen
Combo Restaurant
Combo Restaurant€-€€€Restaurant02114403677Weseler Straße 35, 40239 Düsseldorf
4.5 stars -
"Typisch Düsseldorfer Kost!" PetraIOÜber 6.500 Japaner leben in Düsseldorf und bereichern das Düsseldorfer Stadtbild seit über 50 Jahren.
Und so lange gehört auch Sushi dazu.
Abseits vom Düsseldorfer Japanviertel fand mein Bruder kürzlich das „Combo“ und war sehr angetan nach seinem ersten Besuch. Er fragte, ob wir an unserem Besuchswochenende vielleicht mit ihm dort zu Abend essen wollen. Aber selbstverständlich! Wir mögen Sushi und es gehört für mich so zu Düsseldorf wie der Pillekuchen und Altbier am Vorabend.
Versteckt liegt das Combo in einem Wohngebiet.
Geschrieben am 21.02.2018 2018-02-21| Aktualisiert am
21.02.2018
Besucht am 03.02.20183 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Zu dritt waren wir unterwegs im schönen Kettwig. Und etwas durchgefroren fanden wir noch einen Platz im Café am Markt.
Das Café war am Nachmittag sehr gut besucht.
Natürlich hoffte ich mal wieder auf eine herzhafte Kleinigkeit. Auch meinem Mann stand der Sinn nach einer Suppe zum Aufwärmen. Lediglich mein Bruder inspizierte erst einmal die Kuchen- und Tortenauswahl an der Theke. Tortenauswahl
Die Faltkarte lag am Tisch aus. Eine Tagessuppe stand schon mal drauf. Und bei den kleinen Gerichten wurde ich bei Panini Toksana überbacken mit Tomate, Käse, Gemüse und Oliven fündig. Mein Bruder war inzwischen auch an unserem Tisch eingetroffen.
Eines der beiden jungen Servicemädels kam an den Tisch. Die Tagessuppe sei eine Brokkolisuppe. Nicht der Favorit meines Mannes, aber Hauptsache heiße Suppe. Dazu noch ein weißer Glühwein - € 3,50.
Ich bestellte das Panini - € 5,80 und einen frischen Minztee - € 3,80. Fischer Minztee Mein Bruder einen Apfelkuchen - € 2,90 und einen Milchkaffee - € 3,60.
Kaum war die Mitarbeiterin weg, entdeckte ich die Tagestafel an der Wand hinter uns. Schade, dass hier kein Hinweis vom Service erfolgte. Hier die rote Linsensuppe mit Kokosmilch - € 4,50. Die hätte mir auch gefallen, ich bestellte aber nur schnell die Suppe für meinen Mann um und wollte nicht noch mehr umbestellen. Dumm gelaufen…
… denn als unsere Speisen serviert wurden, stand der Looser am Tisch fest: Ich!
Mein Bruder erhielt ein großes und saftiges Stück Apfelkuchen mit Mandeln. Er war absolut zufrieden. Frischer Apfel-Mandelkuchen
Die Suppe meines Mannes dampfend heiß, frisch und sehr würzig abgeschmeckt und mit Milchschäumchen und Basilikum dekoriert. Nicht nur der gute Glühwein, sondern auch die Suppe wärmte. rote Linsensuppe mit Kokosmilch
Tja… bei mir landete das trockenste Panini aller Zeiten. Convenience der ganz schlechten und billigen Art, da konnte auch ein frisches Basilikumblatt nicht drüber hinwegtäuschen. Selbst der Käse auf dem Brotknochen von der Sorte, die nicht schmilzt, dafür aber keinen Geschmack hat. Finger Weg vom Fertig-Panini
Der Hunger trieb’s rein, aber ich war wirklich angesäuert. Auf der Karte war ein Fertigprodukt nicht zu erahnen, es traf mich wirklich aus dem Hinterhalt. Im Café werden kleine frische Gerichte und auch Frühstück angeboten. Warum also keine Brotscheibe mit pizzaähnlichem Frischebelag? Am Bahnhofsimbiss wäre ich vorsichtiger gewesen. Zum Preis von € 5,80 habe ich wohl den ganzen gelieferten Tiefkühlkarton bezahlt. Das steht in keinem Verhältnis zu den Preisen der hausgemachten Suppe und des tollen haugebackenen Kuchens. Man läßt sich die eigene Handwerksleistung also deutlich schlechter als TK-Fertigmampf bezahlen.
Beim Abräumen frage die Mitarbeiterin, ob alles geschmeckt hat. Ich sagte ihr, dass ich in diesem Café kein Fertigprodukt erwartet habe und das es staubtrocken und nicht gut war. Bedauernd nahm sie es zur Kenntnis.
Ich bestellte noch ein kleines Mineralwasser - € 2,30 zum Nachspülen.
Mein Bruder wollte noch die hausgemachte Ingwer-Limetten-Limo, € 3,50, versuchen. Hausgemachte Limetten-Ingwer-Limonade
Diese war wirklich ganz ausgezeichnet, frisch mit Minze ergänzt und nicht zu süß.
Café und Toiletten sind ebenerdig, sauber und gepflegt. Vor dem Café gibt es ein paar Sitzplätze.
Zur Bewertung: Preis/Leistung und Essen des Panini: 0,5*, die vergebenen 3* sind dem guten Kuchen, der schmackhaften Suppe und der Limo zu verdanken.
Zu dritt waren wir unterwegs im schönen Kettwig. Und etwas durchgefroren fanden wir noch einen Platz im Café am Markt.
Das Café war am Nachmittag sehr gut besucht.
Natürlich hoffte ich mal wieder auf eine herzhafte Kleinigkeit. Auch meinem Mann stand der Sinn nach einer Suppe zum Aufwärmen. Lediglich mein Bruder inspizierte erst einmal die Kuchen- und Tortenauswahl an der Theke.
Die Faltkarte lag am Tisch aus. Eine Tagessuppe stand schon mal drauf. Und bei den kleinen Gerichten wurde ich bei Panini... mehr lesen
Café am Markt
Café am Markt€-€€€Bistro, Cafe020549385038Hauptstraße 88-90, 45219 Essen
3.0 stars -
"Frischer Kuchen, frische Suppe und der absolute Convenience-Reinfall!" PetraIOZu dritt waren wir unterwegs im schönen Kettwig. Und etwas durchgefroren fanden wir noch einen Platz im Café am Markt.
Das Café war am Nachmittag sehr gut besucht.
Natürlich hoffte ich mal wieder auf eine herzhafte Kleinigkeit. Auch meinem Mann stand der Sinn nach einer Suppe zum Aufwärmen. Lediglich mein Bruder inspizierte erst einmal die Kuchen- und Tortenauswahl an der Theke.
Die Faltkarte lag am Tisch aus. Eine Tagessuppe stand schon mal drauf. Und bei den kleinen Gerichten wurde ich bei Panini
Der Beitrag von carpe.diem vom 10.12.15 ist nicht mehr aktuell.
Am 1. Mai 2017 wurde Hotel und Restaurant Kurschlösschen unter neuer Leitung eröffnet.
Im Restaurant werden abwechselungsreiche Gerichte mit vielen saarländischen Spezialitäten angeboten.
Auszug der Homepage: "Alles tun, damit Sie sich wie zu Hause fühlen – das ist unser Credo.
Ein aufgeschlossenes Team unter neuer Leitung empfängt Sie im neu renovierten Kurschlösschen. Die idyllische Lage am Bosenberg, über den Dächern von St. Wendel und die intakte Natur garantieren Ihnen Ruhe und Gelassenheit. Der unverwechselbare Charme des Kurschlösschens verheißt Ihnen einen unbeschwerten Aufenthalt – egal, ob Sie nur für eine Nacht oder eine ganze Woche kommen. Wir tun alles dafür, dass Sie sich gut aufgehoben fühlen. Die Zimmer sind geschmackvoll, individuell und komfortabel auf Geschäftsreisende wie auch Urlauber abgestimmt. Ein schmackhaftes und reichhaltiges Frühstücksbuffet verspricht Ihnen einen gelungenen Start in den neuen Tag, neue Energie kündigt sich durch unser leichtes Mittagsmenü an und einen relaxten und entspannten Abend versprechen wir Ihnen in unserem gemütlichen Restaurant oder idyllischen Biergarten."
Der Beitrag von carpe.diem vom 10.12.15 ist nicht mehr aktuell.
Am 1. Mai 2017 wurde Hotel und Restaurant Kurschlösschen unter neuer Leitung eröffnet.
Im Restaurant werden abwechselungsreiche Gerichte mit vielen saarländischen Spezialitäten angeboten.
Auszug der Homepage:
"Alles tun, damit Sie sich wie zu Hause fühlen – das ist unser Credo.
Ein aufgeschlossenes Team unter neuer Leitung empfängt Sie im neu renovierten Kurschlösschen.
Die idyllische Lage am Bosenberg, über den Dächern von St. Wendel und die intakte Natur garantieren Ihnen Ruhe und Gelassenheit. Der unverwechselbare... mehr lesen
Kurschlösschen
Kurschlösschen€-€€€Restaurant, Hotel0685193930Am Bosenberg 5, 66606 Sankt Wendel
stars -
"Seit 1. Mai 2017 wieder in Betrieb." PetraIODer Beitrag von carpe.diem vom 10.12.15 ist nicht mehr aktuell.
Am 1. Mai 2017 wurde Hotel und Restaurant Kurschlösschen unter neuer Leitung eröffnet.
Im Restaurant werden abwechselungsreiche Gerichte mit vielen saarländischen Spezialitäten angeboten.
Auszug der Homepage:
"Alles tun, damit Sie sich wie zu Hause fühlen – das ist unser Credo.
Ein aufgeschlossenes Team unter neuer Leitung empfängt Sie im neu renovierten Kurschlösschen.
Die idyllische Lage am Bosenberg, über den Dächern von St. Wendel und die intakte Natur garantieren Ihnen Ruhe und Gelassenheit. Der unverwechselbare
Geschrieben am 19.02.2018 2018-02-19| Aktualisiert am
19.02.2018
Besucht am 02.02.2018Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 63 EUR
Am Abend hatten wir einen Termin im Opernhaus Düsseldorf. Geschenk vom Brüderli.
Vorher wollten wir zu Abend essen, das Restaurant sollte möglichst vor 17.00 Uhr geöffnet haben.
Ein Düsseldorfbesuch ohne Schumacher ist nur die halb so schön. Normalerweise gehen wir ins Mutterhaus des Schumacher in der Oststraße. Dieses Mal reservierte ich in der Altstadt, denn nur wenige Meter weiter ist das Opernhaus.
Ich reservierte gut 2 Wochen vorher telefonisch für 17.00 Uhr und dachte noch, für die frühe Zeit ist eine Reservierung sicherlich unnötig!?
Weit gefehlt! Karnevalszeit, Freitag-Feierabendtreff, Spiel der Fortuna Düsseldorf und der Düsseldorfer EG. Mittags ging es in der Altstadt noch gemütlich zu, jetzt war es brechend voll, der Weg zur Eingangstüre erschwert, innen bis auf den letzten Platz gefüllt.
Von „gut, daß reserviert ist“ bis „ob das hier heute Abend eine gute Idee war?“ gingen mir die Gedanken durch den Kopf.
Aber wie immer im Schumacher: Hier sind absolute Profis am Werk! So was habe ich selten erlebt. Der Köbes begrüßt uns, ich nenne die Reservierung und er signalisiert: Bitte mitkommen! Es ist so laut, da muss man nicht unbedingt die Gäste anschreien. Wir folgen flott durch die gediegenen Brauhausräumlichkeiten, wirklich alle Tische besetzt. Ganz am anderen Ende ein etwas abgeteilter Raum mit 4 großen und einem kleinen Tisch und…. leer und ruhig! Der Köbes gab den Hinweis, dass hier ab 19.00 Uhr eine geschlossene Gesellschaft sei. Volltreffer für uns und um 19.00 Uhr wollten wir auch fertig sein. Perfekt.
Mein Bruder traf kurz nach uns, direkt vom Büro, ein. Ein weiterer Mitarbeiter brachte ihn sofort zu uns ohne nach der Reservierung zu fragen. Entweder sind die Herren Hellseher oder mein Bruder und ich sehen uns doch ähnlicher als gedacht.
Die ersten Schumacher Alt, 0,25 l - € 2,10 kamen sofort und wie immer perfekt temperiert. Das beste Alt!
Es blieb natürlich nicht bei einem Alt. Denn bestellen muss man in Düsseldorf ja nur das erste Alt, das letzte Alt bestimmt dann der Gast. Das klappt reibungslos und ohne zu warten.
Die Speisekarte hat sich hier in den vergangenen Jahren wohl kaum verändert, aber das passt. Deutsche, regionale Bauhausküche. Abwechselungsreich vom „Halwe Hahn“ (Bauernkäse) bis zur Haxe, Fisch, Salate. Jedermann wird hier fündig.
Für uns drei ist hier der Düsseldorfer Pillekuchenmit Apfelkraut, Schwarzbrot und Butter - € 12,00 das Lieblingsgericht. Aber auch die Miesmuscheln und Reibekuchen reizten.
Mein Mann und ich freuten uns seit Tagen auf den Pillekuchen und bestellten diesen auch. Mein Bruder wollte erstmals die Schumacher-Spezialität ofenfrische Schweinehaxe mit Apfelrotkohl und hausgemachten Semmelknödeln - € 17,50 probieren.
Unser Platz war wirklich ein Volltreffer. Wir saßen angenehm ruhig, hatten aber trotzdem das rege Treiben voll im Blick. Es machte wirklich Spaß zu sehen, mit welch freundlicher Routine hier der Service Tisch für Tisch zufrieden stellte. Zu gerne würde ich hier mal das Treiben in der Küche sehen!
Womit wir beim Thema sind. Unser Essen wurde, wie immer, gleichzeitig und heiß, serviert. Man wünschte einen guten Appetit und los ging es!
Der Pillekuchen ist eine der zahlreichen Abwandlungen knusprig gebackener und geraspelter Kartoffeln. Wohl jede Region hat hier ihre Spezialität. Dübbekuchen, Schales, Reibekuchen, Döppekooche… die Liste ist lang. Der Pillekuchen ist tellergroß und dünner als Dübbekuchen und ohne Speck (aktuell befindet sich solch ein Exemplar in unserem Backofen).
Wir wünschten uns auch einen „guten Appetit“. Der Pillekuchen, auch hier auf der Bolkerstraße, so wie er sein soll: außen knusprig, innen durchgegart und saftig. Pillekuchen mit Apfelkraut Schwarzbrot zum Pillekuchen
Das Apfelkraut, als süßer Aufstrich, passt ganz wunderbar zum herzhaften Kartoffelbratling (zu Hause gab es immer Zuckerrübensirup dazu). Hört sich gewöhnungsbedürftig an, muss man einfach probiert haben.
Die Haxe! So muss Haxe sein! Die Kruste so knusprig, sie ließ sich fast nicht schneiden. Und das Fleisch zerfiel förmlich. Mit der Gabel zupfte mein Bruder das Fleisch vom Knochen und ich fragte mich: „Was soll das ganze Pulled-Pork-Gefasel“. Hier ist es!“ Ich habe probiert und war wirklich begeistert! Schweinshaxe, Semmelknödel, Apfelrotkohl
Dem Rotkraut gebe ich kein „frisch zubereitet“, geschmacklich war es gut. Die Semmelknödel ebenso, allerdings waren sie recht fest. Ich mag es lieber, wenn sie etwas lockerer sind. Aber Geschmackssache, war ja auch nicht mein Essen. Aber: Ich war fast ein wenig neidisch. Manchmal muss es einfach deftig sein!
Der Service über den ganzen Abend tadellos. Es fehlte kurz nach dem Servieren auch die Frage nicht, ob alles schmeckt. Schmeckt!! Sehr gut! Und dann noch ein frisches Alt. Wer hier „kellnern“ will hat schlechte Karten, hier haben nur Profis eine Chance und das zahlt sich aus für Haus und Gast.
Die Räume des Brauhauses sind alle im Erdgeschoss. Die Räume allerdings teilweise mit wenigen Stufen unterteilt. Die Toiletten sind absolut tadellos. Toilettenfrau ist eine wirklich blöde Berufsbezeichnung. Aber die Hygienebeauftragte, wohl afrikanischer Abstammung, sorgte nicht nur für Sauberkeit und Ordnung, sondern auch für richtig gute (Karnevals)Stimmung vor den Örtlichkeiten!
Auch beim Zahlen muss man nicht warten. Wir waren pünktlich fertig bevor die andere Gesellschaft eintraf. Eine freundliche Verabschiedung und: Wir werden immer gerne wieder kommen!
Schluß. Unser Pillekuchen duftet fertig.
Am Abend hatten wir einen Termin im Opernhaus Düsseldorf. Geschenk vom Brüderli.
Vorher wollten wir zu Abend essen, das Restaurant sollte möglichst vor 17.00 Uhr geöffnet haben.
Ein Düsseldorfbesuch ohne Schumacher ist nur die halb so schön. Normalerweise gehen wir ins Mutterhaus des Schumacher in der Oststraße. Dieses Mal reservierte ich in der Altstadt, denn nur wenige Meter weiter ist das Opernhaus.
Ich reservierte gut 2 Wochen vorher telefonisch für 17.00 Uhr und dachte noch, für die frühe Zeit ist eine Reservierung sicherlich... mehr lesen
Brauereiausschank Im Goldenen Kessel
Brauereiausschank Im Goldenen Kessel€-€€€Restaurant, Partyservice, Brauhaus0211326007Bolkerstraße 44, 40213 Düsseldorf
4.5 stars -
"Schumacher – das muss einfach sein! Und: Wurde hier Pulled Pork erfunden?" PetraIOAm Abend hatten wir einen Termin im Opernhaus Düsseldorf. Geschenk vom Brüderli.
Vorher wollten wir zu Abend essen, das Restaurant sollte möglichst vor 17.00 Uhr geöffnet haben.
Ein Düsseldorfbesuch ohne Schumacher ist nur die halb so schön. Normalerweise gehen wir ins Mutterhaus des Schumacher in der Oststraße. Dieses Mal reservierte ich in der Altstadt, denn nur wenige Meter weiter ist das Opernhaus.
Ich reservierte gut 2 Wochen vorher telefonisch für 17.00 Uhr und dachte noch, für die frühe Zeit ist eine Reservierung sicherlich
Besucht am 02.02.20182 Personen
Rechnungsbetrag: 17 EUR
Nachdem ich nun fast 30 Jahre nicht mehr in Düsseldorf lebe, bin ich auch nicht mehr ganz so ortsfest.
Zum Frühstücken hatte ich uns ein Café ausgesucht und fuhren mit der Bahn in die Innenstadt. Mein Mann war entzückt, dass wir bei Bindfadenregen klatschnass wurden und das Café erst nach riesigem Umweg fanden. Nach und durchgefroren mussten wir feststellen: Öffnet erst in einer Viertelstunde. Zu lange zum Frieren.
Jetzt keine Experimente mehr! Wo das Café Bazzar ist, wusste ich und hoffte, hier einen Tisch zu ergattern. Dies gelang uns mit knapper Not – der letzte freie kleine Bistrotisch.
Die Bude um 10 Uhr morgens schon rappelvoll. Fröhlich, entspannt und lebhaft ging es zu. .
Die Tische stehen sehr eng, da ist Körperbeherrschung angesagt. Besonders bei den freundlichen Bedienungen die alle Hände voll zu tun haben.
Von der Frühstückskarte wählen wir beide das kleine Frühstück zu € 5,90 mit:
1 Brötchen, Brot, Butter, Konfitüre, 1 Ei, Weichkäse, je 1 Scheibe Käse und Hinterkochschinken.
Wir bestellen beide den Schinken ab, dieser wird durch Käse ersetzt.
Dazu bestelle ich einen frischen Minztee zu € 3,40 und mein Mann eine Tasse Kaffee zu € 2,40. Frischer Minztee
Eigentlich sollte man hier unbedingt den kräftigen Kaffee aus hauseigener Röstung (Rösterei in Neuss) trinken. Besonders die Einleitung auf der Bazzar-Homepage
"Kaffee bedeutet Lebensqualität, ist Treibstoff für den Geist und Balsam für die Seele. Wen es nicht die Bohne interessiert, wo sein Kaffee herkommt und wie er verarbeitet wird, darf sich gerne weiterhin Alukapseln in die Tasse schubsen.“
gefällt mir sehr.
Die Getränke wurden vorab serviert.
Bei den vielen Gästen dauerte es etwas bis unser Frühstück kam. Die junge Servicemitarbeiterin servierte unser schön angerichtetes Frühstück mit frischer Brot und Brötchenauswahl im separaten Körbchen.
Und schon war unser Bistrotisch voll. Gut, dass wir nicht das große Frühstück bestellten! Unser Frühstückstisch
Das war alles sehr gut und ich mag es sehr, wenn es noch „Grünzeug“ zum Frühstück gibt. Tomate, Gurke, Rucola, Paprika, Trauben ergänzten das Frühstück zusätzlich zu den angekündigten Bestandteilen.
Neben Speisen und Getränken kann man hier Kaffee und Vieles rund um den Kaffee (bis hin zu exklusiven Kaffeemaschinen) erwerben. .
Auf der Rückseite des Hauses gibt es Außenplätze abseits vom Straßenverkehr. Die Toiletten sind sauber und gepflegt und befinden sich im Untergeschoss.
Wir kommen seit Jahren gerne her. Mein Bruder ist hier einer der zahlreichen Stammgäste.
Nachdem ich nun fast 30 Jahre nicht mehr in Düsseldorf lebe, bin ich auch nicht mehr ganz so ortsfest.
Zum Frühstücken hatte ich uns ein Café ausgesucht und fuhren mit der Bahn in die Innenstadt. Mein Mann war entzückt, dass wir bei Bindfadenregen klatschnass wurden und das Café erst nach riesigem Umweg fanden. Nach und durchgefroren mussten wir feststellen: Öffnet erst in einer Viertelstunde. Zu lange zum Frieren.
Jetzt keine Experimente mehr! Wo das Café Bazzar ist, wusste ich und hoffte, hier... mehr lesen
4.0 stars -
"Hier ist immer was los!" PetraIONachdem ich nun fast 30 Jahre nicht mehr in Düsseldorf lebe, bin ich auch nicht mehr ganz so ortsfest.
Zum Frühstücken hatte ich uns ein Café ausgesucht und fuhren mit der Bahn in die Innenstadt. Mein Mann war entzückt, dass wir bei Bindfadenregen klatschnass wurden und das Café erst nach riesigem Umweg fanden. Nach und durchgefroren mussten wir feststellen: Öffnet erst in einer Viertelstunde. Zu lange zum Frieren.
Jetzt keine Experimente mehr! Wo das Café Bazzar ist, wusste ich und hoffte, hier
Geschrieben am 17.02.2018 2018-02-17| Aktualisiert am
17.02.2018
Besucht am 01.02.2018Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 117 EUR
Für den ersten Abend in Düsseldorf reservierte ich gut eine Woche im Voraus einen Tisch für in der Osteria Montini. Der gut gelaunte Herr am Telefon war ausgesprochen nett und freundlich, da hat man doch gleich ein gutes Gefühl!
Das italienische Restaurant fiel mir bereits bei unseren letzten Düsseldorfbesuchen auf. In meiner Kindheit war hier ein Café ansässig. .
Für uns bequem zu Fuß zu erreichen. So war es geplant, damit keiner mehr fahren muss.
Zur reservierten Zeit trafen wir mit meinem Bruder im Restaurant ein. Eine größere Gesellschaft war wohl kurz vorher eingetroffen und die Serviceherren waren schon lebhaft mit den Gästen beschäftigt.
Trotzdem wurden wir sofort begrüßt und zu unserem reservierten Tisch begleitet. Es ist ein kleines Restaurant. Sehr angenehm, dass die Tische trotzdem mit angenehmen Abständen stehen.
Auf der Homepage der Osteria hatte ich mir vorher die sehr gut sortierte Speisekarte angesehen. Italienische gehobene Speisen, keine Pizze.
Die ersten Getränkewünsche wurden abgefragt.
Wir bestellten 1 Flasche San Pellegrino, 0,75 l - € 5,10 und zum Aperitif: Füchschen Alt, 0,25 l - € 2,50. Mit diesem feinen obergärigen Bier durfte es dann für meinen Mann und mich an diesem Abend weitergehen.
Die Getränke wurden kurze Zeit später serviert. Das Mineralwasser im Kühler.
Dazu ein Küchengruß mit Oliven, Bruschetta und Salsiccia Piccante. Gruß
Ein guter Auftakt.
Mein Bruder fragte später zum Essen nach einem Weißwein. Der Serviceherr fragte „trocken?“. Das sollte er sein und der Herr sagte „ich suche Ihnen einen guten aus“. Tja, was soll ich sagen. Bei Stammgästen mag das durchaus eine gewisse persönliche Verbindung auszeichnen, aber soweit waren wir ja noch nicht. Der Wein wurde kurz darauf serviert und mein Bruder fragte dann doch mal nach um welchen Wein es sich handelt. „Pinor Grigio“ war die Lösung. Der Wein ok, auf den Preis war ich gespannt. Auf dem Beleg fand sich dann Inzolia, auch bekannt als weiße Rebsorte Ansonica, 0, 2 l – für € 4,10. Der Preis ok, allerdings die Frage, was man nun wirklich getrunken hat.
Beim Bestellen der Speisen ging es dann beim Cheffe weiter. Speisekarten freiwillig zu reichen stand nicht zur Debatte. Vorgeschlagen wurde Antipasti für 3 Personen – basta. Außerdem wurden zahlreiche Tagesgerichte von der Schiefertafel präsentiert. Außerdem der Hinweis, dass die Küche auch gerne andere Wünsche entgegen nimmt. Das war schon mal erfreulich flexibel.
Mein Mann hatte sich auf das Rindercarpaccio gefreut und fragte nach der Karte. Die bekamen wir dann auch.
Für meinen Mann dann als Vorspeise: Rindercarpaccio mit Parmesanscheiben - € 10,50. Es gab auch die Wahl mit Rucola. Rindercarpaccio mit Parmesan
Und für meinen Bruder und mich: Antipasto vario für 2 Personen € 13,50. Antipasti für 2
Die Vorspeisen waren ok. Frisches Weißbrot wurde dazu gereicht
Beim Rindercarpaccio war eindeutig zu viel Zitrone verwendet worden. Geschmacklich war es recht schwach.
Die Antipasti mit einer schönen klassischen Auswahl. Aber serviert aus der Kühlung taten sich manche Aromen recht schwer.
Bei den Hauptspeisen hielten wir uns an die aktuellen Empfehlungen, ohne die Preise dafür vorab zu wissen.
Mein Bruder wählte gegrilltes Schwertfischsteak mit Spaghetti (ergänzt mit Steinpilzsauce) - € 22,90 Schwertfischsteak mit Spaghettini
Mein Mann fragte nach, ob der Thunfisch in Sushiqualität und innen roh zubereitet wird. Nachdem dies bejaht wurde, bestellte er gegrilltes Thunfischsteak mit einer kleinen Spaghettibeilage - € 22,90. Thunfischsteak mit Spaghettini Frische Spaghetti in einer Steinpilz-Sahnesauce und Trüffelkäse € 16,90. Hausgemachte Spaghetti mit Steinpilzen und Trüffelkäsescheiben Eigentlich hatte ich mich aufgrund der Homepage auf frischen Trüffel gefreut. Der war aber wohl aus.
Nach angenehmer Wartezeit wurden unsere Speisen serviert.
Der Thunfisch meines Mannes leider durch, aber noch akzeptabel saftig. Dazu eine kleine Portion Spaghettini (nicht hausgemacht, sondern von Barilla, wie der Service bestätigte). Dazu ein paar geschmolzene Cocktailtomaten.
Mein Bruder bekam ebenfalls die kleine Pastabeilage und leider ohne die gewünschten Steinpilze. So war er froh, dass ich meine hausgemachten Spaghetti nicht schaffte. Die Spaghetti so wie man sich frische Pasta wünscht. Die Steinpilzsauce sehr sahnig, der Trüffelkäse ok, aber sehr dezent.
Die Aussage der Homepage „In unserer Osteria wird jede Speise "à la minute" und mit frischen Zutaten zubereitet. Auch bei unseren Nudelgerichten verwenden wir ausschließlich frische Pasta.“
stimmt nicht! Von ausschließlich frischer Pasta keine Rede und mir ist unverständlich, warum man bei 3 x Spaghetti an einem Tisch nicht das serviert was man verspricht. Auch der Hinweis auf den durchgegarten Thunfisch wurde übergangen.
Ein Dessert bestellten wir nicht mehr. Dafür Espresso - € 2,00. Dieser war wirklich ausgezeichnet.
Das Restaurant ist sauber und gepflegt. Die Toiletten befinden sich im Keller. In die Jahre gekommen und eng, wie es in diesen alten Häusern oft der Fall ist. An der Sauberkeit gab es nichts zu bemängeln.
Zahlen per EC-Karte an der Theke war möglich. Wir wurden freundlich verabschiedet. Aber unser Favorit wird es nicht werden.
Für den ersten Abend in Düsseldorf reservierte ich gut eine Woche im Voraus einen Tisch für in der Osteria Montini. Der gut gelaunte Herr am Telefon war ausgesprochen nett und freundlich, da hat man doch gleich ein gutes Gefühl!
Das italienische Restaurant fiel mir bereits bei unseren letzten Düsseldorfbesuchen auf. In meiner Kindheit war hier ein Café ansässig.
Für uns bequem zu Fuß zu erreichen. So war es geplant, damit keiner mehr fahren muss.
Zur reservierten Zeit trafen wir mit meinem Bruder... mehr lesen
Osteria Montini
Osteria Montini€-€€€Restaurant, Trattoria02116581678Oberrather Straße 17, 40472 Düsseldorf
3.0 stars -
"Gut ist manchmal nicht gut genug." PetraIOFür den ersten Abend in Düsseldorf reservierte ich gut eine Woche im Voraus einen Tisch für in der Osteria Montini. Der gut gelaunte Herr am Telefon war ausgesprochen nett und freundlich, da hat man doch gleich ein gutes Gefühl!
Das italienische Restaurant fiel mir bereits bei unseren letzten Düsseldorfbesuchen auf. In meiner Kindheit war hier ein Café ansässig.
Für uns bequem zu Fuß zu erreichen. So war es geplant, damit keiner mehr fahren muss.
Zur reservierten Zeit trafen wir mit meinem Bruder
Geschrieben am 11.02.2018 2018-02-11| Aktualisiert am
11.02.2018
Besucht am 01.02.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 17 EUR
Ankunft zur späten Mittagszeit in Düsseldorf. Unser Begrüßungs-Alt hatten wir ja bereits getrunken. Das Loch im Bauch war aber zu groß, um es bis zum Abendessen zu ignorieren.
Im Stadtteil Rath hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert, nicht unbedingt zum Vorteil. Dazu kommen viele Baustellen.
Mir fiel die kleine Pizzeria am Gatherhof ein. Ob es sie wohl noch gibt? Hier wurden etliche Gebäude abgerissen, neue Wohneinheiten werden aktuell hochgezogen.
Es gibt sie noch! Und es gab sie schon vor über 30 Jahren. Von außen hat sich fast nichts verändert, innen auch nicht. Mein Mann ist skeptisch. Die meisten Gäste holen sich wohl hier ihre Pizza ab.
Wir werden sehr freundlich vom Herrn hinter der Theke am Eingangsbereich begrüßt. Später erzählt er, er habe das kleine Lokal von seinem Bruder übernommen.
Wir gehen nach hinten durch. Hier gibt es einige enge Sitznischen mit Bänken und leider kein Fenster. So richtig bequem sitzt man nicht, aber zum romantischen Dinner kommt hier auch niemand her.
Auf den Tischen saubere Plastiktischdecken, das Besteck in Servietten gewickelt, Salz- und Pfeffermühle. .
Das kleine Lokal ist ebenerdig, Toiletten wurden nicht aufgesucht. Blick zur Theke / Küche
Es ist alles in die Jahre gekommen, aber sauber. Der Thekenbereich ist gleichzeitig die Küche mit großem Pizzaofen. Die vorbereiteten Zutaten für die Speisen alle frisch und ordentlich in Edelstahlbehältern.
Die Karten liegen am Tisch aus. Die Preise sind ausgesprochen günstig. Die kleine Pizza Magherita kostet € 2,50!
Wir bestellen 2 Flaschen Mineralwasser zu € 1,50 / 0,5 l.
Mein Mann wählt die Pizza Vesuvio mit Tomaten, Käse, Paprika und Zwiebeln zu € 6,00. Pizza Vesuvio
Ich entscheide mich für die Pizza Conchiglia mit Tomaten, Käse, Artischocken, Sardellen, Meeresfrüchte, Oliven, Kapern und Knoblauch zu € 8,50. Pizza Chonchiglia
Die Pizze werden frisch belegt und kommen frei geschoben in den Ofen. Wenig später wird dampfend heiß serviert. Dazu werden zwei kleine Saucieren mit Knoblauch pur und Knoblauch mit Chili in Öl gereicht. 2erlei Knoblauch in Öl
Der Teig schön dünn, knusprig und gut gebräunt. Wir sind beide zufrieden mit unserer Wahl. Allerdings hatte ich mal wieder nicht bedacht, dass bei Kapern und Sardellen die Pizza sehr salzig wird. Keine Ahnung, warum ich mir nicht wie früher die Spinatpizza bestellt habe.
„Chefe“ schmeißt den Laden alleine. Fragte zwischendurch, ob alles schmeckt. Als wir fertig sind, werden die Teller gleich abgeräumt und er fragte, ob er uns noch zu einem Kaffee, Espresso oder Aquavit einladen dürfte! Da waren wir nun wirklich baff! In dieser kleinen, günstigen Pizzeria solch ein nettes und gastfreundliches Angebot. Wir wollten allerdings weiter und lehnten dankend ab.
Für ein schnelles Essen ist man hier gut aufgehoben.
Ankunft zur späten Mittagszeit in Düsseldorf. Unser Begrüßungs-Alt hatten wir ja bereits getrunken. Das Loch im Bauch war aber zu groß, um es bis zum Abendessen zu ignorieren.
Im Stadtteil Rath hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert, nicht unbedingt zum Vorteil. Dazu kommen viele Baustellen.
Mir fiel die kleine Pizzeria am Gatherhof ein. Ob es sie wohl noch gibt? Hier wurden etliche Gebäude abgerissen, neue Wohneinheiten werden aktuell hochgezogen.
Es gibt sie noch! Und es gab sie schon vor über... mehr lesen
3.5 stars -
"Schön, dass manches bleibt wie es ist!" PetraIOAnkunft zur späten Mittagszeit in Düsseldorf. Unser Begrüßungs-Alt hatten wir ja bereits getrunken. Das Loch im Bauch war aber zu groß, um es bis zum Abendessen zu ignorieren.
Im Stadtteil Rath hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert, nicht unbedingt zum Vorteil. Dazu kommen viele Baustellen.
Mir fiel die kleine Pizzeria am Gatherhof ein. Ob es sie wohl noch gibt? Hier wurden etliche Gebäude abgerissen, neue Wohneinheiten werden aktuell hochgezogen.
Es gibt sie noch! Und es gab sie schon vor über
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Das Zollamt, direkt am Rhein, fußläufig gerade mal gut 5 Minuten zur Halle schien mir sehr geeignet und die Speisekarte (ohne Preisangaben) gefiel.
Auch im Kollegenkreis wurde bestätigt: Hier kann man gut essen, Reservierung unbedingt zu empfehlen!
Also reservierte ich frühzeitig für ein frühes Abendessen um 17.00 Uhr.
Pünktlich trafen wir im denkmalgeschützten Anwesen des ehemaligen großherzoglichen Steueramtes (Fertigstellung 1906) ein. Vor dem Gebäude reichliche Außenbestuhlung, schon mit frischen Frühlingsblümchen versehen. Bei warmer Witterung sicherlich ein toller Platz!
Das gepflegte Restaurant rappelvoll, die Luft auch. Wir wurden nett von einer jungen Mitarbeiterin empfangen und zu unserem 2er-Tisch geleitet, die Karten gereicht. Nach einigen Minuten gewöhnte ich mich an die Sauerstoffknappheit des bis ins letzte Eck bestuhlten Gastraumes.
Selbstverständlich brauchten wir vorab Mineralwasser „Culinaria“, 0,75 l - € 5,90.
Eine gut sortierte Weinkarte veranlasste uns zum kleinen Wettstreit zweier uns bekannter Weingüter:
Hemmes, Bingen (Rheinhessen), Riesling trocken, 0,2 l - € 4,20
Kruger-Rumpf (Nahe), Riesling trocken, 0,2 l - € 4,90.
Hemmes gewann an diesem Abend!
Flott wurden unsere Getränke serviert. Dazu zweierlei frisch aufgebackenes und nicht erinnerungswertes Baguette.
Meersalz im Weckglas, bei uns ohne Löffel. Die Grippezeit noch nicht vorüber, verzichteten wir darauf, auch mit den Fingern ins Salzfass zu greifen.
Unsere Speisen:
Bei den verlockenden Vorspeisen
konnte ich mich nicht so recht entscheiden, da schien mir die Vorspeisen-Variation „TIPP“ DER Glücksgriff!
Also für mich: Zollamt-Vorspeisen-Variation-Exclusiv: Eine Kreation aus unseren Vorspeisen, Fisch- und Fleischspezialitäten - € 15,90.
Mein Mann wählte seinen Vorspeisenklassiker Carpaccio vom Rind mit Basilikum, Parmesan und Pinienkernen € 13,90. Er war froh, endlich mal ein Carpaccio ohne Rucola zu bekommen (ich als dankbarer Rucola-Abnehmer fand es schade).
Die Wartezeiten bei vollem Haus passten wirklich perfekt an diesem Abend.
Im ersten Moment freute ich mich über den reichlich bunten Vorspeisenteller. Aber meine Vorstellung dieser Vorspeise (s. Karte) war eine ganz andere, obwohl ich „Grünzeug“ wirklich liebe!
Hauptbestandteil: Knackig gebratenes, mediterranes Gemüse! Dann Tomate- Mozzarella aufgespießt, Räucherlachs, Oliven, gefüllte Kirschpaprika mit Frischkäse… alles nicht die exclusiven Vorspeisen-Variationen die mir auf der Karte gefielen. 1 Garnele, 2 kleine kross gebratene und nicht zarte Rindfleischstückchen, etwas gut mariniertes Carpaccio. Trotz üppigem Teller fühlte ich mich wie auf „Rudis-Reste-Rampe“. Ankündigung der Karte Augenwischerei, wenig "exclusiv", geschmacklich ok. Eine Variation der angebotenen Vorspeisen war es wirklich nicht.
Das Carpaccio dann ohne Basilikum, aber im nicht angekündigten Pesto. Dafür mit Rucola (für mich). Der Parmesan wirkte und schmeckte sehr nach Fertighobel. Ansonsten: TROCKEN. Nichts auf dem Carpaccio, ob vergessen oder „ist so“ - keine Ahnung.
Also fragte mein Mann nach etwas Olivenöl. Das schlichte Öl wurde kommentarlos gereicht. Die Erwartungen lagen höher.
Bei den Hauptspeisen sind sicherlich die Burger- und Steakgerichte vom 800-Grad-Grill der Renner.
Etwas „leichter“ sollte es für uns sein.
Für mich die Tagliatelle in Riesling Trüffel Sauce mit frisch geriebenem Parmesan - € 12,90. Etwas „Grünes“ fehlte mir bei diesem Gericht. Also bestelle ich einen Beilagensalat dazu. Dieser wurde nie serviert, fand sich auf der Rechnung, wurde aber anstandslos korrigiert.
Die Nudeln mit Biss, reichlich bemessen, leider sehr sahnelastig. Der TrüffelÖL-Geschmack sehr verhalten. Mit frischem Rucola und Kresse nett und geschmackvoll dekoriert.
Dem Parmesan gab ich auch hier kein „frisch gehobelt“.
Mein Mann wählte das gegrillte Thunfischsteak vom 800 Grad-Grill (medium rare) mit Rotweinbutter an cremigem Pilz-Risotto mit Rucola und Pinienkernen - € 26,90.
Das Steak 1A mit perfektem Gargrad und ohne störende Fasern. Die Rotweinbutter mit 1A-Stand-Tiefkühlhaltung bis zum Abservieren. Das kurz gegrillte Thunfischsteak gab einfach nicht genug Hitze ab um die Tiefkühlbutter zu entspannen. Also geschmacklich 0,00. Risotto muss man können, hier nicht. Dem Risotto mit geschmacklosen Champignons fehlte es an Allem, nur ein zu harter geschmackloser Reiskern blieb erhalten. Die Rotweinbutter und fast das komplette Risotto gingen zurück.
Bei der Nachfrage der freundlichen Servicemitarbeiterin bemerkten wie dies. Sie konnte es nicht verstehen. Das war’s, bei uns auch.
Die Toiletten sind modern aber bei dem Gästeaufkommen vernachlässigt. Ebenso das Lüften im Gastraum.
P. S. Degestif: SWR-1 Hits and Stories war 5* wert!!!!