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Einen Parkplatz habe ich auf der gegenüberliegenden Seite gefunden. Dort ist kostenloses parken mit Parkscheibe möglich. Das sich im Erdgeschoss befindende Restaurant ist unübersehbar an einer Straßenecke.
Für den heutigen Abend, und unserem ersten Besuch habe ich reserviert. Wir werden zu unserem Tisch in der hintersten Ecke des Lokales geführt. Die Tische stehen teilweise so eng nebeneinander (15 cm), dass ein Durchkommen nicht möglich ist. Links und rechts von uns sitzen junge Gäste, die durch ihre lauten Gespräche auch zu diesem hohen Geräuschpegel beitragen. Dieser Abend hat für mich nichts gemütliches. Ich möchte nur essen und dann wieder schnell nix wie weg.
Leider wird aus dem schnell-wieder-weg nichts, denn auf die bestellte Sushi-Variation (Uramaki Mango 8,90 Euro, Tempuramaki 7,90 Euro, Osaka Tempura Rolle 10,90 Euro, California Futomaki Kaviar 8,90 Euro, Ikura Rolle 7,90 Euro) warten wir geschlagene 1 1/2 Stunden. Etwas früher, nämlich nach einer Stunde, kommen die gefüllten Teigtaschen (Gyouza 4,80 Euro). Die Qualität, der Geschmack und die Quantität stimmen uns wieder versöhnlich. Der Daumen meines Gegenüber zeigt ein paar mal nach oben. Auch mir schmeckt es ausgezeichnet. Die Sushi sind sauber gerollt und sehr ansprechend auf dem Tablett angerichtet. Die Sushi schaffen wir nicht alle und unaufgefordert werden sie uns zum Mitnehmen eingepackt.
Für die warmen Speisen zeichnet die Chinaküche mit Ente & Co, Gemüse, vegetarisch, Nudeln usw. Auf die quadratischen Teller passen große Portionen - und die sind auch drauf. Unter meiner knusprigen Ente (14,90 Euro) aus der regulären Speisekarte finde ich viel frisches wie Sojasprossen, Chinakohl, Karottenstifte, Poree. Die Portion Reis dazu wurde zuvor in einer Tasse geformt. Das sieht auf dem Teller dekorativ aus. Die letzte Ente war leider nicht (mehr) knusprig. Reklamiert habe ich nicht, was nicht heißt, dass ich es nochmal akzeptiere.
Die Sushi essen wir mit den Stäbchen, in die "Ye Shan Fang" eingraviert wurde. Zum Hauptgericht kommt deutsches Esswerkzeug, wir bleiben bei den Stäbchen die handlich sind.
Zum Tagesessen gibt es entweder eine Frühlingsrolle oder es kann zwischen zwei Suppen ausgewählt werden. Die große Frühlingsrolle schmeckt sehr fade und ich habe mir dazu eine süß-sauer Soße dazu bestellt.
Während mehrerer Besuche im Ye Shan Fang habe ich auch herausgefunden, daß es sich im Gästeraum, in dem auch die Sushi gefertigt werden, am besten und ruhigsten sitzt. Auch nutze ich den Mittagstisch um dort zu essen. Die Portionen der Gerichte aus der Mittagskarte sind nicht erkennbar kleiner als die aus der regulären, dafür im Preis fast um die Hälfte günstiger. Abends ist es mir eindeutig zu laut, zu trubelig, die Servicekräfte sind überfordert und die Tische werden nicht mehr zeitnah vom schmutzigen Geschirr und leeren Gläsern abgeräumt.
Die Speisekarte ist ein Fehldruck und irreführend. Werden darauf 8 Stück Sushi angegeben, so kommen tatsächlich nur 6 Stück. Aus der Rolle 6 Stück und nicht 8 Stück herauszubekommen klingt logisch. Die Diskussionen an den Tischen um die Menge könnte sich die Wirtin ersparen, wenn ...