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Früher wurde der gastronomische Betrieb von der Caritas bespielt, seit einiger Zeit von Bubeck & Bubeck, einem kleinen regionalen Familienbetrieb, der auch schon das Bistro am Wirtemberg nebst einigen Weinbergen bewirtschaftet. Sehr sympathisch. Das hat zur positiven Ausweitung des Angebots geführt. Frühstück und Mittagessen werden allerdings wochentags nur bis 14 Uhr 30 angeboten (samstags freundlicherweise bis 17 Uhr) – und ich war bei meinem Besuch an einem schnöden Mittwochnachmittag eindeutig zu spät dran. Statt Kartoffelsuppe mit Brot (8,90 Euro) oder rotem Linsencurry (8,90 Euro) oder Croffles (Croissants aus dem Waffeleisen – herrje, wer braucht denn so was?) oder Maultaschen mit Kartoffelsalat (12,90 Euro) konnte ich mich nur noch an Kuchen und Gebäck erfreuen, zumindest optisch: gut ausgeleuchtet und fein präsentiert kann man sie an der Theke bestaunen.
Dort wird auch bestellt. Obwohl draussen frühlingshafte Temperaturen um 20 Grad herrschen, gilt hier noch die winterliche Getränkeauswahl mit Lebkuchen Latte mit Sahne (5,90 Euro), Glühwein (4,90 Euro) oder heißer Ingwer Zitrone (4,50 Euro). Hat bestimmt viele Anhänger gehabt. Natürlich werden auch Kaffee-Spezialitäten in allen Ausprägungen ausgeschenkt – die Bohnen stammen von der Herrenberger Privatrösterei Maycoffee, die Kaffetassen sind von einer Stuttgarter Keramikerin handgefertigt. Mir steht der Sinn allerdings eher nach Frischem. Das Weißwein-Schorle (4,20 Euro) wird vom knackig trockenen Riesling vom örtlichen Collegium Wirtenberg gemischt. Und obwohl auf der Karte nur 0,2 Liter ausgewiesen sind, landet dann doch ein großzügiges Viertele im Glas. Die beiden jungen Servicedamen sind überaus freundlich und zuvorkommend, so wie´s auf der Karte ausgewiesen ist: „Ein Lächeln: gratis“.
Leider darf man Speisen und Getränke nicht auf die sehr beliebte Dachterrasse einen Stock höher mitnehmen, obwohl das auch mir verlockend erschienen wäre – lediglich in die kleine, schmale, gut gesicherte Loggia mit Blick aufs Europaviertel und sogar den Fernsehturm in der Ferne. Doch das Café Lesbar imponiert selbst mit einem hellen, lichten Ambiente: ungeheuer propper, ohne einzigem Krümelchen auf dem Tisch, mit schneeweissem Mobiliar, viel Glas und einigen blauen Akzenten, nebst Blumen auf dem Tisch. Fast transparent erscheint der Raum. Und unter Höhenangst sollte man hier auch nicht leiden. Auch für Veranstaltungen (wie Hochzeitsfeiern) ist ein Raum im Haus mit Bewirtung von der Cafe Lesbar zu mieten. Die Toiletten befinden sich bequem auf derselben Ebene und sind selbstredend genauso tipptopp sauber und gepflegt wie das Café.
Auch wenn ich für ein Essen leider schon zu spät dran war, überlege ich mir, ob ich mit dem nächsten auswärtigen Besuch nicht zu einem Frühstück hierher komme. Hier zeigt sich Stuttgart von seiner schönen Seite.