
Abends ausgehen und was trinken Ausgiebig frühstücken und brunchen Barrierefrei essen Drinnen rauchen dürfen Eine Feier veranstalten Eine Rast machen Einen Ausflug machen Eis essen Essen bestellen Gemeinsam Fußball schauen Gemütlich Kaffee trinken Gesund und vegetarisch essen Günstig satt werden Haute cuisine erleben Lecker essen gehen Mit Freunden essen gehen Mit Kindern ausgehen Nett draußen sitzen Party machen und tanzen Romantisches Candle Light Dinner Schnell mal was essen Sehen und gesehen werden Was neues ausprobieren Zum Geschäftsessen einladen
Bad Dürkheim
Kaiserslautern
Landau in der Pfalz
Ludwigshafen am Rhein
Neustadt an der Weinstraße
Speyer
Worms 

Herbstlicher Salatteller
Geröstetes Rindertartar zur Keschdesupp
Aus der Terrine grüßte Toni Maroni...
Beuschel-Ragout mit Gänseleber und Kartoffellnödel
Pasta mit Trüffel geht immer!
Solche Tagesempfehlungen darf man nicht ablehnen...
Der panierte Zander mit Kartoffelkrapfen
Panierte Hommage an meine verstorbene Frau Mama...
Seeteufel mit gegrilltem Fenchel, Zuckerschoten und Chorizo an Safran-Beurre-Blanc
Einwandfreier Fischteller!
Best Gnotschis ever!
"Keulenkollegen" unter sich
Herbstliche Entourage zur Gänsekeule
Gänsekeule auf Rotkraut mit Kartoffelknödel und Preiselbeer-Apfel
Gans klasse!
Vegetarisches Tête-à-tête von Kürbis und Ziege
Für einen Veggie-Teller schon sehr spannend arrangiert
Mascarponebombe an Portweinbirne mit High-End-Schokosorbet
Helmut-Kohl-Gedächtnis-Dessert
Eine Nocke Sauerrahmeis kann dir hier den Tag retten!
Exotisch ging das Mahl zu Ende...
Das Maracujatörtchen mit Gefolge

Erst mal gemütlich, später meldet sich dann das Gesäß
Grumbeersupp mit Ufflaach
Feines Brot zur Suppe und überhaupt
Aus deutschen Gärten frisch auf dem Tisch
Schweinerei hoch drei
Das muss er sein!
Gastraum-Impression
Sah harmloser aus als sie roch und schmeckte...die Knoblauchsuppe
Die Croutons konnten was...
Ein kleiner Feldsalat mit Speck und Buttercroutons
Frittiertes Bauwerk aus knusprigen Kartoffelzylindern
Rumpsteak an Cognac-Pfefferrahmsauce
Rumpsteak mit hausgemachter Kräuterbutter
Das Pfeffer-Schnitzel vom Kollegen
Der etwas zu hell beleuchtete Gastraum
Das Lokal hat seine schönen Ecken
Das Barriquefass von einst begrüßt hier die Gäste
Feldsalat mit viel Geschmack und Knack
Genauso mag ich ihn....
Ehrlicher Wurstsalat mit Pommes
Krabbencrostini leicht pikant
Toller Snack zum Wein
Außenansicht am Abend
Der Beilagensalat
Schwarz-grüne Peperoni-Koalition
Zwei panierte Schweineschnitzel
Ein Gyros-Hügel
Die Vorspeisenkombination
Appetitlich sieht für mich anders aus...
Mein Bifteki
Griechische Bratkartoffeln ohne Gaumeninformation
Der halbe Bretonese vom Grill mit der besten Limettenbutter der Pfalz
Genialer Hummer vom Grill - Thank you Lord!
Thunfisch-Tataki an Glasnudelsalat
Gelungene "Side-Order" der asiatischen Art
Rosa gebratene Barbarie-Entenbrust mit Oliven-Kartoffelstampf und Ratatouille
So geht Bolo in richtig lecker!
Kann denn Mandeleis Sünde sein?
Gastraum-Impression (mit Thekenblick)
Der Beilagensalat vorweg
Rumpsteak mit Pfefferrahmsauce
Pommes zum Rumpsteak
Grillteller mit diversen Schweinereien
Das traditionsreiche Anwesen
Goldener Herbsttag auf der Terrasse
Erinnerungen...
Die Medaillons vom Hirschkalb
Hirsch mit Soße!
Die Roth'schen Wonnebrocken aus Kartoffelmasse
Rahmsoße satt
Der geschmorte Rehbraten fristete nur kurzzeitig ein "Schattendasein"
Dessertvariation "Bienwaldmühle"
Vun allem ebbes...
Pfälzer Motto für mehr Frieden in der Welt
Get your kicks - on wine route sixty-six!
Drinnen in der urgemütlichen Stube
Lauschiges Eck neben dem nostalgischen Kaminofen
Der übersichtlich angelegte Tonnato-Teppich
Gutes Roggensauerteigbrot
Das Bullen-Tonnato
Gut gepfefferte Bratwürste mit Bratkartoffeln, Sauerkraut und Apfel-Meerrettichsoße
Tolle Kombi, die gut sättigte!
Die heilige Dreifleischigkeit aus der Pfalz!
Die urige Weinstube am Abend
Der Eingang zum nostalgischen Kellergewölbe
Nicht gerade unverblümt: der Eingang zum Biergarten
Im mit viel Asia-Deko ausgestatteten "Domstadt-Dungeon"
Hatte dennoch seinen eigenen Charme...
"Hanoi, hat des geknuschbert!"
Die Frühlingsrollen
Die knusprigen "Lenzrouladen" konnten was...
Der Schweinebauch am Spieß
„Bun Thit Nuong“ in der Lunchportion
Toll marinierte Spießgesellen
Da geht's rein ins Cramerhaus!
Draußen im Grünen
Pfälzerwald-Idylle pur!
Drinnen geht es rustikal zu
Ordentlicher Waidmannsteller!
Der kleine Wurstsalat mit Brot (für den kleinen Hunger)
Der schiefe "Wildsack"
What a Wurst!
Pulled wild boar mit viel Sooß!
Waldragout mit Spätzle
Beilagensalat zum Wildragout
Freisitz mit Burgblick
Klassisches Weißwurstgedeck
Wildweißwürste im Petersilienbad

.
.
.
Die schmale Terrasse
Vegetarische Frühlingsrollen
Gyoza
Nigiri Lachs
Nigiri Thunfisch
Nigiri Oktopus/Tintenfisch
Maki mit Thunfisch und Lachs
Uramaki Thunfisch + Nigiri Garnele
Frei gewähltes Sushi
Etwas blass panierter... äh frittierter Schafskäse
Feta "Saganaki" mit frischer Salatbeilage
Cannelloni Pastizio (dry aged)
Mein etwas zu trockener Röhrenauflauf
Mighty Moussaka!
Der Gyros-Teller vom Kollegen
Die Tomate, die nach Anis schmeckte...
Die Durstlöschabteilung
Hausgemachte Ravioli mit Salbeibutter und Parmesan
Mehr als nur ein "Versucherle"!
So muss das!
Lammrückenmedaillon in Rosmarinsauce mit Parmesan-Kartoffelstampf
Geschmorte Lammhaxe mit Bohnen-Kartoffelstampf und Rosmarinsauce
I call it a "Prachtexemplar"!
Spaghetti „Bozen“ mit frischen Pfifferlingen, Tomaten, Knoblauch und Speck
Geschmacklich einwandfreier Nudelteller
Pizza Quattro Stagioni ohne Paprika
Ohne Paprika fehlt hier eine Jahreszeit!
Meine Pizza "Dolomiti" mit Peperoni-Add-On
Pizza Quattro Stagioni wie sie sein sollte!
Mächtig deftig fiel sie aus!
Pizza Peppone mit zusätzlichen Peperoni
Der griechische Pflug im Ortskern von Hatzenbühl
Ach damals....
Ländliche Gastraumnostalgie
Beilagensalat
Die Alexplatte!
Hellas-Hollandaise im "Überguss"
Pindos-Gebirge im Grillfleischformat
Bifteki, Rumpsteak und Gyros
Gute Fritten, körniger Gemüsereise
Klare Verhältnisse!










Dabei sein war an jenem Abend alles, denn die Rede ist von der über 40 Jahre (!) an Ort und Stelle geradezu medaillenverdächtig ihren Dienst am Gast verrichtenden Familie Zachariadis, die zur Martin-Luther-Straße gehört wie das Denkmal des großen Reformators an dessen Ende, dem sogenannten Stiftsplatz.
Das präsidiale Oberhaupt unserer Wörther Schlemmertruppe wollte endlich sein an mich adressiertes Geburtstagsgeschenk in Form eines Essens bei seinem Landauer Lieblingsgriechen einlösen. Chefe Zacharias begrüßte uns mit dem üblichen Handschlag. Meinen Kollegen kennt er noch aus dessen Studentenzeit vor rund 30 Jahren, als sich dieser mittags gerne für knapp 7 oder 8 Mark den Bauch mit Gyros, Souvlaki und Co. vollschlug.
Heute noch gilt das Gyros von Grill-Instructor Zacharias Zachariadis als der knusprigste Säbelfleischhügel der ganzen Südpfalz, aber auch die fleischernen Plattenbauten zum Teilen genießen in diesem Landauer Karnivorenolymp seit jeher Kultstatus. So war es keine Überraschung, dass wir mit dem klaren Vorsatz, die legendäre Saloniki-Platte für zwei Personen (41 Euro) zu putzen, dort aufschlugen. Schließlich gilt diese seit Jahren als „sichere Bank“ in Sachen Fleischberechtigung.
Der alte rote Teppichboden, das doch sehr in die Jahre gekommene Holzmobiliar und die kitschigen Wandmalereien machten uns nicht das Geringste aus.
Hier geht man nicht hin, um im Kerzenlicht einer heimeligen griechischen Taverne die Köstlichkeiten aus dem viel zu weit entfernten Meer zu genießen und sich damit auf den nächsten Kreta-Urlaub kulinarisch einzuschwören, sondern um sich in erster Linie Handfestes vom lodernden Fleischgrill einzuverleiben.
Ein klassisches Selters (0,75l für 4,20 Euro) und ein großes Pils (0,4l für 3,40 Euro) waren schnell geordert und wurden im Anschluss zeitnah geliefert. Den Blick in die Speisenkarte verweigerten wir glattweg und buchten einmal „Saloniki für Zwei“. Mein Kollege, ein großer Freund des mit Gurke und Knoblauch veredelten griechischen Joghurtgemischs, orderte eine Extraportion Tsatsiki, die mit 4,80 Euro berechnet wurde. Auch in der Landauer Martin-Luther-Straße scheint man sich in Sachen gastronomischer Mischkalkulation auszukennen.
Im keineswegs unverschämt kalkulierten Plattenpreis von 41 Euro sind die üblichen Beilagenverdächtigen – wir entschieden uns diesmal für den körnigen Tomatenreis und die entfernt an Bratkartoffeln erinnernden Chips aus der Fritteuse – enthalten. Auch ein schmackig angemachter Salatteller mit knackigem Grün von Eisberg und Feld war wie immer inbegriffen. Dieser bereitete uns mit frisch geraspelter Rohkost adäquat auf die bevorstehende Fleischfahrt nach Saloniki vor.
Ein paar (wenige) Vitamine befanden sich jedoch auch auf dem rechteckigen Tafelsilber, dessen Protagonisten zischend und brutzelnd vor uns landeten. Unser vegetabiles Gewissen wurde primär von den übergarten Blütensprossen der Herren Brokkoli und Blumenkohl beruhigt. Auch ihre Entourage aus kleinen Möhrchen und ein paar wenigen Rosenkohlröschen kam – wie man das von den allermeisten griechischen Lokalen her kennt – etwas zu weich aus dem Dampfgarer, was uns nicht aus der Ruhe brachte.
Denn bereits der Anblick der fachmännisch gegrillten Fleischlandschaft begeisterte.
Gefüllte Bifteki, Souvlaki-Spieße, Lammkoteletts, Puten- und Schweinesteaks waren allesamt in doppelter Ausführung vertreten. Im Epizentrum lauerte ein von Zwiebelringen kaschierter Gyroshügel. Die obligatorische Käsesauce – die übliche Hollandaise aus der Packung – durfte da nicht fehlen.
Die mit Schafskäse gefüllten Bifteki fielen wie immer sehr herzhaft und mürbe aus. Auch die Steaks waren gut mariniert und kamen nicht zu spät vom Holzkohlegrill. Die nicht zu fettigen Lammkoteletts wurden komplett mir überlassen, da mein Kollege die gegrillten Schweinereien bevorzugte.
König Gyros regierte mit röscher Kruste und einer ansonsten sehr saftigen Fleischtextur, was auf die Verwendung von Schweinenacken schließen ließ. Die fein gewürzten Schweineschnipsel wurden zum richtigen Zeitpunkt vom Drehspieß gesäbelt. Eine Königsdisziplin, die von den olympischen Grillmeistern aus der Martin-Luther-Straße perfekt beherrscht wird.
Dazu schmeckte mir der tomatisierte Reishügel ganz ausgezeichnet.
Die griechische Bratkartoffelversion finde ich trotz ihrer Schafskäsehaube immer etwas dröge. Da kann man auch gleich zu echten Fritten greifen. Egal, der von einer leckeren Tomatensauce veredelte Reis konnte durchaus was und bot den würzigen Fleischattacken geschmacklich genügend Paroli.
Trotz der süffigen Unterfütterung durch die mitgelieferte Käsesauce und der Extraportion Tsatsiki schafften wir es nicht, die Grillplatte komplett zu verspeisen.
Ein oder zwei Steaks blieben am Ende übrig. Die ließ sich mein Kollege aber einpacken, um sie am Tag darauf zu vertilgen. No footsteps on the plate, please!
Sicherlich wäre an jenem Abend weniger mehr gewesen. Aber erstens ist „Saloniki“ halt nur einmal im Jahr und zweitens müssen ab und an auch mal die niederen Grill-Instinkte großflächig bedient werden. Zumal ich seit meinem Umzug nach Wörth auf das heimische Balkongrillen mit Holzkohle aus Brandschutzgründen verzichten muss.
Und trotzdem sind solche Fleischvöllereien, die während meiner Studentenzeit häufiger an der Tages- bzw. Abendordnung waren, mittlerweile sehr selten geworden. Die Zahl der kulinarischen Komplizen, mit denen man eine zünftige Zwei-Personen-Platte beim Griechen bewältigen kann, verhält sich umgekehrt proportional zum Lebensalter, was wahrscheinlich sogar vernünftig ist.
Dennoch verlebten wir im Olympia einen wunderbaren Abend, der mit frittierten Honig-Sesam-Bällchen mit Vanilleeis – dem ultimativen Hausdessert, das man hier seinen Gästen seit Jahren gerne spendiert – endete.
Mein dauerabstinenter Kollege, der dankenswerterweise den Fahrdienst an jenem Abend verrichtete, trank noch eine Tasse Kaffee (2,50 Euro). Ich dafür seinen Ouzo gleich mit.
Die Nachricht, dass sich die Familie Zachariadis aus Altersgründen in den nächsten Jahren aus dem „olympischen Geschäft“ zurückziehen wird, sorgte nicht nur bei eingefleischten Landauer Karnivoren für Besorgnis. Gut, dass Anfang des Jahres mit der Familie Lexos die passenden Nachfolger gefunden wurden, die das seit 1983 existierende griechische Restaurant anscheinend ganz im „zachariadischen“ Sinne weiterführen. Das bestätigten mir zumindest ein paar Fleischgesinnte aus unserem Wörther Futterclub, die vor ein paar Wochen dort aufschlugen.
Mal schauen, vielleicht investieren die neuen Inhaber auch in die Inneneinrichtung, denn die hätte dringend eine Auffrischung nötig. Aber da bin ich ganz zuversichtlich. Immerhin hat das Lokal nach 41 Jahren auf dem Trottoir der mittlerweile sanierten bzw. verkehrsberuhigten Martin-Luther-Straße einen kleinen Außenbereich eingerichtet, um unter freiem Himmel zu dinieren. Es tut sich also was…