"Sommer auf der Straße"
Geschrieben am 09.11.2020 2020-11-09 | Aktualisiert am 10.11.2020
Küche13
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Restaurant, Catering
042120824721
Beim Steinernen Kreuz 13, 28203 Bremen
"Vielversprechende „Asia-Tapas“ im mittelalterlichen Gemäuer"
Geschrieben am 25.10.2020 2020-10-25 | Aktualisiert am 23.06.2021
Restaurant Soulm8 | Asiatische Tapas & Mehr
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Restaurant
042133007904
Katharinenklosterhof 7, 28195 Bremen
"Der Lesumer Hof bleibt in der Familie und sich selber treu!"
Geschrieben am 27.09.2020 2020-09-27
Gaststätte Lesumer Hof
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0421630335
Oberreihe 8, 28717 Bremen
"Ordentliche Hipster-Kantine"
Geschrieben am 26.09.2020 2020-09-26 | Aktualisiert am 26.09.2020
Foodbox Pusdorf
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Restaurant, Eventlocation
042139635096
Hermann-Ritter-Straße 112, 28197 Bremen
"Empfehlenswertes Musical"
Geschrieben am 18.09.2020 2020-09-18 | Aktualisiert am 18.09.2020
Restaurant Riva
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Restaurant
042138039162
Konsul-Smidt-Straße 88, 28217 Bremen
"Italiener mit hohem Anspruch und hohen Preisen – Kulinarisch überzeugend"
Geschrieben am 06.09.2020 2020-09-06
Ristorante Due Fratelli
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Restaurant
042167352817
Hamburger Straße 32, 28205 Bremen
"Wieder geöffnet"
Geschrieben am 19.08.2020 2020-08-19
Vapiano
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Restaurant, Bar
04211683847
Knochenhauerstraße 16, 28195 Bremen
"Beste Eis in Bremen"
Geschrieben am 02.08.2020 2020-08-02
Eiscafé Saranda
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Cafe, Eiscafe, Loungebar, Gaststätte
042143669696
Berliner Freiheit 11, 28327 Bremen
"Wer nichts besseres kennt...."
Geschrieben am 22.07.2020 2020-07-22
Restaurant Artemis
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Restaurant
04213760997
Neukirchstraße 40, 28215 Bremen
"Ein Tempel für das hanseatische Bürgertum – Die kulinarische Erbauung blieb aus"
Geschrieben am 04.07.2020 2020-07-04
Chapeau La Vache
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Restaurant, Bar, Brasserie
042133111777
Hollerallee 77, 28209 Bremen
"Wunderbare Wiedereröffnung"
Geschrieben am 31.05.2020 2020-05-31
Canova in der Kunsthalle Bremen
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Biorestaurant, Cafe, Cafebar, Ausflugsziel, Gourmet
04212440708
Am Wall 207, 28195 Bremen
"Top Qualität /Top Preisleistung"
Geschrieben am 13.05.2020 2020-05-13 | Aktualisiert am 13.05.2020
Soho Sushi
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Bistro, Take Away
042144967100
Auf den Häfen 28, 28203 Bremen
"Tatsächlich ganz ordentlich"
Geschrieben am 12.05.2020 2020-05-12 | Aktualisiert am 13.05.2020
Soho Sushi
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Bistro, Take Away
042144967100
Auf den Häfen 28, 28203 Bremen
"Vielversprechende Neueröffnung mit Luft nach oben"
Geschrieben am 09.05.2020 2020-05-09 | Aktualisiert am 09.05.2020
Chapeau La Vache
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Restaurant, Bar, Brasserie
042133111777
Hollerallee 77, 28209 Bremen
"Überragend hohe qualität und bester SUSHI geschmack"
Geschrieben am 08.05.2020 2020-05-08
Soho Sushi
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Bistro, Take Away
042144967100
Auf den Häfen 28, 28203 Bremen
"Das war es hier dann leider mit leckeren Cevapcici bzw. bosnischen Balkan Speisen"
Geschrieben am 04.05.2020 2020-05-04 | Aktualisiert am 04.05.2020
Mostar Grill
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Restaurant, Biergarten
0421459831
Alter Postweg 173, 28207 Bremen
"Auf dem Wümmedeich ist noch keiner verhungert!"
Geschrieben am 23.02.2020 2020-02-23 | Aktualisiert am 01.03.2021
Landhaus Kuhsiel
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Restaurant
04213016851
Oberblockland 2, 28357 Bremen
"Spendabel geht die Welt zugrunde oder: weinseliger Genuss-Gipfel im trubeligen Bremer Vorzeige-Bistrot mit ganz viel Charme und fantastischen Gastgebern"
Geschrieben am 13.02.2020 2020-02-13 | Aktualisiert am 01.03.2021
Grashoff´s Bistro
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Restaurant, Bistro, Bar, Sternerestaurant
042114749
Contrescarpe 80, 28195 Bremen
"Weiterhin eine schöne Brasserie mit gehobenem Anspruch"
Geschrieben am 04.02.2020 2020-02-04 | Aktualisiert am 04.02.2020
Topaz
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Restaurant, Bistro, Weinstube, Catering
042177625
Langenstraße 2, 28195 Bremen
"Beim 2. Besuch überzeugen auch die geliebten Hackfleischspieße - Afrin verdient eine klare Empfehlung!"
Geschrieben am 27.01.2020 2020-01-27
Afrin
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Restaurant
49421631695
Bördestraße 94, 28717 Bremen


Hinab in die Vergangenheit
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Kleines Dreierlei
1000jähriges Ei
Schweinefleisch mit BBQ-Lack

Auch eine...Aussicht (im Hintergr. die zukünftigen Wohnhäuser)
Aussicht von der Terrasse
Liebevolle Deko
Terrasse mit „Foodboxen für 2“
Into the box
Der Currylümmel
Currytomaten(Neuzüchtung?)-Cola(!)-Sauce
Wokgemüse mit Teryiaki-Reis
Boudin noir und Jakobsmuschel
Ceviche vom Loup de Mer auf Süßkartoffel
Caesar‘s Salad RIVA style
Rinderfilet und Garnelen
Super-Fischtopf
Geröstetes Weißbrot und Sauce Rouille
Lavendel Crème brûlée, Erdbeersalat, Rhabarber-Sorbet



















Außenansicht
Innenansicht 3
Innenansicht 1
Innenansicht 2
Der Adular-Zech-Gedächtnisteller (aka Torf Schnitte)
...eigentlich zwei Torf Schnitten...
Bistro-Impression 1
Bistro-Impression 2
We got the Rothenberg-Feeling!
Mein Rotwein-Favorit
Pittoreske Altglassammlung
Ikarimi-Lachs
Salat von Flusskrebsschwänzen mit grünem Spargel
Nochmal der Flusskrebssalat, weil er so verdammt lecker war!
Rote-Beete mit Apfel
Getrüffelte Sieglinde
Pasta mit Hummer
Kross gebratenes Kalbsbries
Rinderfilet in Pfefferrahm
Der Nachschlagsteller!
Rinderfilet mit Beilagen
Wildragout mit Waldpilzen
Spätzle und Wirsinggemüse (Beilagen zum Wild)
Gratinierter Picandou
Borgfelders "Dessert"-Platte













Und in diesem Jahr ist der November gastronomisch noch viel trüber. Da heißt es, sich an die schöne Sommerzeit zu erinnern, als Wetter und Gemüt noch sonnig waren und die Wirte nach dem ersten lock-down erfreulich unbürokratisch ihre Außenbestuhlung weit ins städtische Weichbild schieben konnten. So lachten mich denn bei einem ziellosen Bummel durch das im wörtlichsten Sinne pittoreske Ostertor
auch das bewusst abgeschrammelte und gewohnt klapperige Gartenmobiliar der Küche13 an.
Vergangene Enttäuschungen mild lächelnd ignorierend, fragte ich um 18.00 Uhr nach einem Platz, der mir mit der deutlichen Ansage zuteil wurde, diesen nach spätestens zwei Stunden wieder zu räumen. Mein schüchterner Hinweis, dass die zeitliche Begrenzung nicht recht zum offerierten 6(!)-Gänge-Menü (sehr nette 54€) passe, fruchtete ebensowenig, wie meine Bereitschaft, mit einer Flasche Wein den Umsatz auch bei längerer Tisch-Belegung zu sichern. Da war er wieder - der unbedingte Wille, dem Kunden deutlich zu machen, wie glücklich er sich schätzen könne, hier überhaupt verköstigt zu werden. Nun, so wurden es eben nur 4 Gänge und ein Sauvignon blanc von Pfannebecker mit viel gelben Fruchtaromen (ebenfalls freundliche 5,9€ für 0,2l) aus der Auswahl an offenen Weinen, der ich mit meinen beschränkten Kenntnissen „guten Durchschnitt“ bescheinigen möchte.
Immerhin, die hier schon mehrfach gesichtete Service-Fee war zwar wie stets kurz und knapp, erledigte aber ihr umfangreiches Pensum fachlich gut und gar nicht mal unfreundlich. Selbst der wackelnde Tisch wurde ohne Erinnerung bei einem der vielen Läufe zwischen Küche und weit verteilten Tischen mit einem Korkenstück beruhigt. Mein Lob, dass der Service bei diesem Besuch viel besser sei als früher, kam von Herzen, verwirrte die Gute jedoch. Ihre Entgegnung, dass sie selbst doch schon seit Jahren hier arbeite, hätte ich vielleicht nicht mit einem Eben drum! kommentieren sollen. Die Stimmung sank da kurzzeitig etwas, aber mit der Feststellung, dass jede/r mal einen schlechten Tag habe, rettete ich die Situation souverän. Glaub ich.
Ein Freibier von Störtebeker (3,2€) für den ersten Durst, später Viva con Agua für 5,9€, auch das keineswegs überzogene Preise.
Die Küche grüßte mit einem frischen, süßlichen Roggenmischbrot, einem erfreulich flüssig-leichten, Dill-lastigen Kräuterquark, Olivenöl und vier entsteinten Kalamata-Oliven, beides von Jordan aus der Klingenstadt (Also Jordan, die Oliven wohl nicht...).
Alles lecker. Nachschlag gäb‘s für 2,5€.
Aus der angenehm fokussierten, aber abwechslungsreichen Karte fand ich besonders vielversprechend:
- Leicht gebeizter ike-jime Saibling mit kalt mariniertem Fenchel im Kombuchasud und Wildkräutern (15€)
- Pikante geeiste Melonen-Tomatensuppe mit Mozzarella und Parmesan (9€)
Ergänzt aus der Tagesempfehlung um
- Enten-Labskaus (Hä?) für 13€
- Bauch vom Bentheimer Schwein (22€).
Der Einstieg gelang schon mal gut mit dem recht süß gebeizten Saibling, garniert erneut mit viel Dill und weißem Sesam auf einer Basis knackigen Fenchels. Die Süße wurde durch den Kombucha-Sud gut austariert.
Allein, mir war es zu viel vom festen Fenchel. Da musste lange gekaut werden, so dass der Fisch geschmacklich schon lange durch war, die Säure sowieso. Etwas Schärfe hätte jetzt noch für Abwechslung gesorgt. Sehr gelungen die gesondert gereichten diversen Wildkräuter mit starken, ätherischen Aromen in einer fruchtigen Vinaigrette, die leicht pikant endete (Sic!). Dazu selbstgemachte Croûtons, würzig und knusprig. Einziges Manko: Die großen, benetzten Blätter ließen sich aus dem kleinen engen Topf nicht ohne Tropfen-Schleuderei heraus fischen - eine flache Schale wäre kundenfreundlich gewesen.
Na, Reinigungen müssen auch leben...
Die wunderschöne
geeiste, pikante Melonen-Tomatensuppe hatte zwei Probleme:
Sie war nicht geeist und sie war nicht pikant. Das erste Manko empfand ich als schade an diesem warmen Abend, das zweite als ärgerlich. So blieb die plakative Süße der Melone sehr im Vordergrund, zumal sie von der Tomate nicht genügend eingefangen wurde. Auf der anderen Hand war der Parmesan-Chip noch nicht durchgeweicht und brachte eine willkommen lange Salzigkeit mit. Mozzarellafetzen sorgten tatsächlich für ein leicht cremiges Mundgefühl und die Kräuterkomponente überzeugte auch als Öl. An sich ein schöner Teller, der wie manches in der Küche13 mit etwas weniger „Lässigkeit“ noch deutlich besser sein könnte.
Auf den nächsten Teller war ich gespannt und tatsächlich überraschte das Enten-Labskaus als eine dekonstruierte Variante des bekannten Seefahrergerichts:
Fester Kartoffelstampf als Unterlage, darauf Würfel von Roter Bete und Gewürzgurke und zuoberst Scheiben von Entenbrust. Das Fleisch - noch leicht rosa - sah trockener aus
als es tatsächlich war. Allerdings auch geschmacklich sehr zurückhaltend, gegen die anderen Zutaten kam es als festeste Komponente zwar spät, aber immerhin noch zur Geltung. Für mich funktionierte das Experiment hauptsächlich aus einem Grund nicht: Es war ein insgesamt kalter Teller. Mit Erwartungen zu brechen, kann reizvoll sein. Beim Braten war das nicht der Fall, zumal Fett und Haut einer Entenbrust in kalt nicht wirklich gewinnen. Meine Meinung. Immerhin gab’s nochmal den leckeren Salat ganz ohne Spritzgefahr.
Der abschließende Gang war ein Gedicht für Liebhaber der Bunten Bentheimer!
Der sehr fette Bauch erst 72 Stunden sous vide gegart, danach brachial angebraten. Perfekt. Die Beilagen waren klug aufeinander abgestimmt. Die kräftig reduzierte, solo etwas zu salzige Portwein-Sauce harmonierte gut mit der eben auch sehr süßen Möhrencrème. Der stückige Kartoffelstampf verleugnete die viele gute Butter keineswegs, lecker. In diesem schweren Ensemble war der knackige Pakchoi eine angenehme Gemüse-Abwechslung. Nur der Weißweinschaum sollte wohl nur einen kleinen optischen Aufheller bieten, geschmacklich ging er natürlich völlig unter.
Nicht schlimm, bester Gang des kurzen Abends.
Pünktlich nach zwei Stunden holte mich meine Liebste von der improvisierten Bürgersteig-Terrasse ab. Abschiedsschmerz? Naja, gut gegessen habe ich an diesem Abend ohne Zweifel. Und es war auch keine große Überraschung, dass mein Wunsch nach Kartenzahlung den etwas genervten Hinweis nach sich zog, dass man dann „eine andere Rechnung“ machen müsse...
Es ist einfach nicht meine Welt, dieses gewollt hochgehaltene Unperfekte. Das sollte dann mit einer umso authentischeren Gastlichkeit einher gehen. Immerhin macht man sich wohl doch Sorgen um die Gäste; man zeigt es halt nur auf schriftlichem Wege...