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kaum zu glauben, da irgenwo ist das Lokal
Es ist so schön, hier draßen zu sitzen
Wenn schon Salat, dann so
sooo lecker :-))
die Steaks sind legendär

Münchner Schnitzel mit Meerrettich gefüllt
Weißkraut
Halbe Hinterhaxe
Merlot
Spaghetti a la Toscana
Duetto Pasta
Rucola-Salat
Geteilte Pizza
Apfelküchle
Räucherlachs

Rostbratwürste mit Kraut
Cordonbleu mit Pommes
Kleiner Schweinsbraten mit Knödel und Rotkraut
Kalter Schweinebraten auf dem Holzbrettl
Brot zum Schweinebraten
Wirtshausgröstl mit Apfelmus
Bayrischer Wurstsalat
Ziegenkäse
Rostbratwürste










Was wir erst für eine Kneipe gehalten haben, entpuppt sich selbstbewusst als Restaurant mit dem Namen „Moro“. Im gediegen gehaltenen Innenbereich lockern warme Terracottatöne und grossformatige Gemälde das einfache Wirtshausmobiliar auf. Vor den Fenstern überquellende Blumenkästen mit roten Geranien. Draussen sitzt man auf Bänken und Holzstühlen ganz unkompliziert mitten im Geschehen, direkt an der Kreuzung Müller- / Papa-Schmid-Strasse. Wer Papa Schmid war, weiss Google: Josef Leonhard Schmid (1822-1912), der Gründer des Marionettentheaters gleich um die Ecke. Aber auch sonst lässt man hier die Puppen tanzen. Wie von einem Logenplatz lässt sich von unserer Outdoor-Sitzreihe das Strassengeschehen bestaunen: müde Passanten, sportive Radfahrer, stylishe Kinderwagen, aufgemotzte Cruiser, mutige Rollerfahrer in der gesamten bunten Vielfalt einer Megacity. Besser könnte Kino oder Theater auch nicht sein.
Wir erhalten die Standardkarte (mit bayrischen Grundnahrungsmitteln und diversen Schnitzelvarianten), blicken aber auch auf die derzeitigen Sondergerichte, die auf einer Schiefertafel annonciert werden: einiges mit Thunfisch, Wasabi, Mango und asiatischen Anklängen. Klingt verlockend, wenn man denn Hunger hätte. Doch bei uns dominiert der Durst. Wir konsumieren ein Helles (4,20 Euro), ein Weissbier (4,30 Euro), ein Rotweinschorle (5,30 Euro). Wie immer überraschen die bajuwarischen Dimensionen. Das Schorle fasst einen halben Liter und wird formschön in einer Karaffe gereicht, dazu ein passendes Stielglas. Als Schwabe, der mit bauchigen Vierteleshenkelgläsern sozialisiert wurde, freut man sich schon über solche Kleinigkeiten. Leider isst keiner um uns herum, so dass wir keinen Blick auf eine der angebotenen Speisen werfen können. Dafür schämen wir uns schon bald, vielleicht doch der eigentlichen Klientel den Platz weggenommen zu haben. Denn nach einer Weile und einigen süffisanten Blicken vom Nachbartisch herüber dämmert es uns endlich: das Moro ist eine angesagte Gay-Kneipe. Glücklicherweise sehr aufgeschlossen, mit superfreundlicher Bedienung und einer weltoffenen Aura. So können wir den Abend entspannt ausklingen lassen.